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Presse & Kommunikation

Ausgabe 9 - November 2016

Aus der Hochschule

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Forschung

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Nachlese 

Einfach Heidelberg

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Weiterbildung

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Externes

Aha!

Inauguration

UNESCO Chair für Erdbeobachtung und Geokommunikation eingerichtet.

Der erste UNESCO Chair in Baden-Württemberg wurde an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in der Abteilung Geographie eingerichtet. Der Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphären­reservaten verknüpft erstmals digitale Geomedien zur Umweltforschung mit Fragen der Umweltbildung, um insbesondere Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, wie schützenswert das kulturelle und natürliche Erbe der Menschheit ist. In Anwesenheit von Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, überreichte Dr. Miguel Clüsener-Godt (UNESCO Paris) am 25. Oktober 2016 die offizielle Urkunde an Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der PH Heidelberg. Dieser richtete im Anschluss den Lehrstuhl gemeinsam mit Professor Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie, symbolisch ein.

"Ich gratuliere der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu diesem großen Erfolg. Als Teil des Netzwerks der UNESCO-Lehrstühle wird die Hochschule auch international noch sichtbarer", so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Der Lehrstuhl diene nicht nur der Profilbildung und der Internationalisierung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, sondern sei auch eine wichtige Bereicherung des Hochschulstandorts Baden-Württemberg.

Daran anknüpfend sagte Professor Huneke: "Der Lehrstuhl baut auf die langjährige Expertise der Abteilung Geographie in den Bereichen Umweltforschung, Umweltbildung sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf. Er fügt sich außerdem nahtlos in unser Profil als bildungswissenschaftliche Hochschule ein, die Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme findet und insbesondere junge Menschen dazu befähigt, eine nachhaltige Entwicklung aktiv mit zu gestalten." Durch seine Vernetzung mit den mehr als 700 UNESCO Chairs in über 120 Ländern gebe der Heidelberger UNESCO Chair fürwahr wertvolle Impulse für die internationale Ausrichtung der Hochschule, stimmte Huneke Wissenschaftsministerin Bauer zu.

Dr. Miguel Clüsener-Godt (UNESCO Paris) und Dr. Lutz Möller (stellv. Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) verwiesen auf die Relevanz des Chairs für die nachhaltige Entwicklung und Vermittlung des universellen Wertes von UNESCO-Welterbestätten und Biosphärenreservaten. Beide begrüßten insbesondere den Einsatz von digitalen Geoinformationstechnologien sowie innovativer Labor- und Feldmethoden.

Die Ziele des UNESCO Chairs für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten zeigte Professor Siegmund in seinem Beitrag auf: "Wir nutzen moderne Geomedien, um Umweltveränderungen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie wichtig der Schutz insbesondere von UNESCO-Welterbestätten, Biosphärenreservaten und anderen von der UNESCO kategorisierten Stätten ist." Dafür greifen die Forscherinnen und Forscher um Professor Siegmund nicht nur auf weltweite Satellitendaten sondern auch auf verschiedene andere Geodaten wie beispielweise Informationen über Veränder­ungen der Erdoberfläche zurück: "Wir arbeiten dabei - übrigens als erster UNESCO Chair überhaupt - an der Schnittstelle von Umweltforschung und Umweltbildung mit digitalen Geodaten", sagte Siegmund. "Dadurch können wir zum Beispiel Managern von Welterbestätten und Biosphärenreservaten direkt zeigen, wie sich die Umwelt in ihren Gebieten verändert und welche Auswirkungen das unter anderem für die Menschen vor Ort hat." Die Ergebnisse werden ferner genutzt, damit Kinder und Jugendliche - ganz im Sinne der UNESCO - selbst erleben und damit besser begreifen, wie wichtig Nachhaltigkeit ist bzw. welche Auswirkungen deren Fehlen hat.

Wie Erdbeobachtung konkret aussieht, erlebten die Gäste aus dem In- und Ausland in dem Festvortrag von Dr. h.c. Thomas Reiter, ESA-Koordinator für das ISS-Programm und Berater des Generaldirektors der Europäischen Weltraum­organisation. Der ehemalige Astronaut zeigte in faszinierenden Bildern, welche neuen Perspektiven sich durch den Blick aus dem Weltall auf die Erde ergeben und wie schützenswert der Planet ist.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/unesco-chair.

velo

17 Wochen Schule – das kommt gut an!

Ergebnisse der Evaluation des Integrierten Semesterpraktikums

Seit dem Sommersemester 2013 absolvieren die Lehramtsstudierenden an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Integrierte Semesterpraktikum (ISP). Das Praktikumsamt teilt die Studierenden unter Berücksichtigung ihrer (Wunsch-) Angaben nach ihren studierten Fächern und Fachrichtungen ein. Im ISP stehen die Studierenden erstmalig über einen längeren Zeitraum voll im Schulbetrieb und lernen das komplexe Arbeitsfeld einer Lehrkraft kennen. Dies geht weit über die Planung, Gestaltung und Reflexion von Lehr-Lernprozessen hinaus!

Bis zum Sommersemester 2016 absolvierten 1086 Studierende ihr ISP, was viele auch im Rückblick als das „Herzstück“ ihres Studiums bezeichnen. Doch es gibt auch Studierende, die das Praktikum abbrechen oder ohne Erfolg beenden. Die Quote hierfür lag in den vergangenen Semestern niedrig bei 4,72% (in der Spanne zwischen 6,8% und 2,8%). Im Anschluss an ihr absolviertes Semesterpraktikum werden die Studierenden zu ihren Erfahrungen mit der Organisation, der Ausgestaltung und Begleitung sowie der allgemeinen Einschätzung des Praktikums befragt. Die Rücklaufquote ist bei dieser Online-Befragung ausgesprochen hoch (durchschnittlicher Rücklauf knapp 60%, im Wintersemester 2015/16 wurden sogar 73,3% erreicht), da jeder und jede Studierende/r den entsprechenden Evaluationslink zugemailt bekommt. Zudem erhielten auch die Ausbildungsberater und Ausbildungsberaterinnen die Möglichkeit, an einer Online-Evaluation teilzunehmen. Die Rückmeldungen ermöglichen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Praktikumsbedingungen. 

Bestätigung des Berufswunsches

Die Ergebnisse der Befragungen machen deutlich, dass die 17 Wochen in der Schule sowie die Organisation rund um das ISP bei den Studierenden und an den Schulen sehr gut ankommen. Sowohl die schulischen Bedingungen als auch die Unterstützung vonseiten des Praktikumsamts wurden auf einer Skala (aufsteigend eins bis vier) mit durchschnittlich 3,4 bewertet und zeigt somit die hohe Zufriedenheit. Kritik wurde in Bezug auf die Einteilung zu den Praktikumsschulen geäußert, da die Studierenden – insbesondere Studierende der Sonderpädagogik – längere Fahrtwege auf sich nehmen mussten. Die wichtigsten Ansprechpartner in den Schulen vor Ort sind die dazu ausgebildeten Ausbildungsberater und Ausbildungsberaterinnen. Die Studierenden haben sich bei der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung sehr gut unterstützt gefühlt (ebenfalls 3,4 Punkte von 4 in den letzten vier Semestern). Besonders positiv wurden die Atmosphäre an den Praktikumsschulen sowie die weitgehende Einbindung der Studierenden in das breite Spektrum der schulischen und außerschulischen Veranstaltungen rückgemeldet. So konnten die Studierenden an Ausflügen, Konferenzen, Besprechungen, Schulfesten und Projekttagen teilnehmen. Einige Studierende nahmen auch die Möglichkeit für einen Schullandheimaufenthalt wahr. Nicht zuletzt beurteilten die Befragten ihren Lernzuwachs bei der Gestaltung von Unterricht im ISP als sehr gut und bewerteten den Stellenwert des Praktikums im Rahmen ihres Lehramtsstudiums mit 3,9 von 4 Punkten in den letzten vier Semestern. Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass die Studierenden angaben, sich in sehr hohem Maße in ihrem Berufswunsch Lehrer oder Lehrerin zu werden, bestätigt zu fühlen. 

Das Praktikumsamt wird weiterhin das ISP detailliert evaluieren und die Ergebnisse für Weiterentwicklungen nutzen. Diese werden auch mit den Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberatern diskutiert – die nächste Gelegenheit hierzu wird sich am Studientag am 23. November 2016 bieten. Die detaillierten Evaluationsergebnisse finden Sie einsehbar auf der Homepage des Praktikumsamts: www.ph-heidelberg.de/studium/praktikumsamt/statistik-und-evaluationen.html

Dalibor Cesak (Team im Praktikumsamt)

"Migration und Flucht"

Hei-MaT erneut erfolgreich: Das Kontaktstudium wird verlängert.

Die Nachfrage nach Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Migration ist weiterhin groß: Gerade erst ist an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg der zweite Durchgang des Kontaktstudiums "Migration und Flucht" mit 22 Teilnehmenden aus sechs Bundesländern erfolgreich gestartet, schon sind Anmeldungen für den dritte Durchgang möglich. Dieser wird im April 2017 unter der Leitung von Professorin Dr. Havva Engin und Sylvia Selke erneut angeboten. Bei der Weiterbildung, die insbesondere durch die Nähe zur Praxis und durch das Sprachenangebot hervorsticht, handelt es sich um ein berufsbegleitendes Kontaktstudium mit Präsenz- und Selbststudienphasen über zwei Semester.

Die Prorektorin der Hochschule, Professorin Dr. Vera Heyl, zeigte sich angesichts der anhaltenden Nachfrage sehr erfreut und verwies auf weitere Bildungs- und Studienmöglichkeiten an der Hochschule. So können Interessenten mit erstem Hochschulabschluss zum Beispiel eine Weiterbildung "Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache" besuchen. Studierende können sich ferner zu interkulturellen Lernbegleitern ausbilden lassen oder sich weiterführend mit inter-/transkulturellen (Einwanderungs-)Gesellschaften sowie mit den didaktisch-methodischen Grundlagen inklusiver Unterrichtsformate befassen. Mit dem Angebot kommt die Pädagogische Hochschule ihrer Verantwortung nach, in Lehre, Studium und Forschung unmittelbar zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hei-mat und unter www.ph-heidelberg.de/fluechtlingshilfe.

velo

Studienberatung für Kurzentschlossene

Direkte Hilfe ohne Terminvereinbarung.

Die Studienberatung bietet zusätzlich zu festen Beratungsterminen für Kurzentschlossene und kleinere Anliegen auch eine offene Kurzsprechstunde an, für die keine vorherige Terminvereinbarung notwendig ist (http://www.ph-heidelberg.de/studium/kontakt/studienberatung.html). 

Die Sprechstunde findet von Oktober bis Dezember zu folgenden Terminen statt (Ort: Raum 011d, Altbau):

  • Mittwoch, 2. November 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 9. November 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Donnerstag, 17. November 2016 > 15 – 17 Uhr
  • Mittwoch, 7. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 14. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 21. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr

Weitere allgemeine Informationen zur Studienberatung: www.ph-heidelberg.de/studienberatung

Katja Melzer

Theatercampus vom 7. bis 11. November

PH und Uni mit gemeinsamen Veranstaltungen und Seminaren

Zum Beginn des Wintersemesters laden die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Pädagogische Hochschule und das Theater und Orchester Heidelberg wieder zum theatercampus vom 7.-11.November ein. Für eine Woche wird das Theater zu einem Campus, und die Uni macht Theater.

Alle Theaterkarten kosten in dieser Zeit nur 6,50 € und im kostenlosen Rahmenprogramm erwarten die Studierenden viele Besonderheiten: Dozenten und Studierende der Universität und der Pädagogischen Hochschule diskutieren mit Dramaturgen, Regisseuren und Darstellern des Theaters die wichtigsten Fragen zwischen Werk und Inszenierung. Backstage-Specials ergänzen das Programm: Wie funktioniert ein Theaterbetrieb und wie leitet man ihn? Unter welchen Bedingungen wird geprobt? Wie entsteht ein Bühnenbild?

PH-Theaterdozent Christian Verhoeven wird alle seine Seminare in dieser Woche im Theater gemeinsam mit den Theaterprofis des Stadttheaters abhalten, darunter ein Probenbesuchs des Tanztheaterstücks „drunter? drüber? durch!“ für Kinder ab 2 Jahre oder „Pippi Langstrumpf - Kinderbücher im Theater umsetzen“. oder „Die Arbeit von Dramaturgie und Regie vor Probenbeginn - Praktisches Seminar zu Hexenjagd“. Eine große Party im zwinger beendet die Uniwoche.

Christian Verhoeven

Erste-Hilfe-Kurse für Lehramtsstudierende

Ein Angebot des Zentrums Erste Hilfe Notfalltraining und der Heidelberg School of Education. Um Anmeldung wird gebeten.

Für die Bewerbung zum Vorbereitungsdienst ist der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses erforderlich. Einer der Anbieter von entsprechenden Kursen, die speziell für Lehramtsstudierende konzipiert sind und den Rahmenbedingungen des Kultusministeriums entsprechen, ist das Zentrum Erste Hilfe Notfalltraining (ZEHN). 

Für Lehramtsstudierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg bietet die Heidelberg School of Education gemeinsam mit ZEHN im Herbst 2016 einen Kurs an:

  • Freitag, 25. November von 9.00 bis 17.00 Uhr

Da die verfügbaren Plätze beschränkt sind, wird um Anmeldung unter www.erstehilfekurs.net gebeten. 

Die Kursgebühr, die zu Kursbeginn zu entrichten ist, beträgt 29.00 Euro. Veranstaltungsort ist die Heidelberg School of Education (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg).

red

PostDoc-Networking: Kick-off

Am 9. November 2016 können sich die Postdocs der PH Heidelberg austauschen. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Prorektorat für Forschung, Medien und IT bietet gemeinsam mit der PH Heidelberg Graduate School eine Veranstaltung an, die sich an Habilitand/innen, Juniorprofessor/innen, Promovierende sowie an alle, die kurz vor der Promotion stehen, richtet. Ziel des Treffens am Mittwoch, 9. November ist insbesondere der Austausch von PostDocs untereinander; die Veranstalter reagieren damit auf einen Wunsch, der beim ersten PhD-Day der Pädagogischen Hochschule geäußert wurde. Darüber hinaus sollen eine Sprecherin bzw. ein Sprecher der PostDocs gewählt, über die Einbindung der PostDocs in die PH Heidelberg Graduate School gesprochen sowie weitere Treffen geplant werden. 

Die Veranstaltung findet von 14.00 bis 16.00 im Altbau statt; der Raum wird rechtzeitig bekannt gegeben. Um Anmeldung bis zum 4. November an graduateschool@remove-this.ph-heidelberg.de wird gebeten.

red

Informationsveranstaltung: Forschung

Am 21. November können sich Forschende über aktuelle Themen informieren und sich beraten lassen.

Das Prorektorat für Forschung, Medien und IT bietet gemeinsam mit dem Forschungsreferat erstmals einen "Informationstag Forschung" an. Dieser richtet sich an alle Forschenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und beinhaltet folgende Angebote:

  • Allgemeine Informationen zu Fördermöglichkeiten im Bereich Forschung
    Dr. Nicole Flindt, Forschungsreferat
  • Informationen zu Drittmittelanträgen
    Kerstin Böhner, Leiterin der Abteilung Haushalt & Finanzen, und Janine Jahnke, Haushalt & Finanzen
  • Aktuelle Mitteilungen im Bereich EU-Förderung
    Ulrike Steiger, EU-Forschungsreferentin der Pädagogischen Hochschulen
  • Informationen zur Mobilität von Forscherinnen und Forschern
    Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes

Darüber hinaus wird es die Möglichkeit zur Einzelberatung geben. 

Die Veranstaltung findet am 21. November 2016 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Senatssaal im Altbau statt.

red

Zukunftsforum Bildungsforschung 2016: Heterogenität – Diversität – Inklusion

Das 3. Zukunftsforum Bildungsforschung findet vom 25. bis 26. November 2016 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg statt.

Wenige Begriffe stehen so stark im Fokus aktueller bildungspolitischer, bildungswissenschaftlicher und pädagogischer Diskurse wie Heterogenität, Diversität und Inklusion. Neben der Entwicklung, Durchführung und Evaluation konkreter Praxismodelle geht es dabei auch um die Klärung grundlegender theoretischer Fragen und um die Entwicklung tragfähiger Konzeptionen. Die Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs hat aus diesen Gründen "Heterogenität - Diversität - Inklusion" als Themenschwerpunkt für das dritte Zukunftsforum Bildungsforschung gewählt, das vom 25. bis 26. November 2016 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg stattfindet.

Alle interessierten Forscherinnen und Forscher von inner- und außerhalb der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs sind eingeladen, Vortragsvorschläge einzureichen; dies ist bis zum 30. Juni 2016 möglich. Die Registrierung (angenommene Beiträge) bzw. Anmeldung (TeilnehmerInnen ohne eigenen Beitrag) zum Zukunftsforum ist ab 10. September 2016 möglich. Für TeilnehmerInnen mit und ohne Präsentation werden Gebühren in Höhe von 30,- Euro erhoben. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

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Vielfalt schmecken!

Erstsemestereinführung im Ökogarten im Rahmen der Heidelberger Aktionswoche „Bio Regional-Fair“

Als schöner Abschluss der Einführungswoche der neuen Studierenden fand auch in diesem Herbst ein bestens besuchtes Gartenfest statt. Die Einführungswoche war gekoppelt mit der Aktionswoche „Bio regional fair“ der Stadt Heidelberg und seines Agenda-Büros. Interessierte Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs mischten sich unter die zahlreichen Studierenden, darunter auch Studierende höherer Semester. 

Lebensmittel höchster Qualität aus der Region: Gemäß dieses Anspruchs hatten die Besucherinnen und Besucher des Ökogartens am 14. Oktober die Möglichkeit, Saft aus den Äpfeln des Gartens selbst zu pressen. Dabei konnte man die Vielfalt tatsächlich schmecken. So hat der Berner Rosen einen harmonisch süßen Saft, die Champagner Renette einen erfrischend säuerlichen Geschmack. Über 20 Liter Apfelsaft wurden gepresst und weitgehend sofort verkostet. Zum bereits bewährten Angebot des Gartens gehören auch Kräuter aus eigenem Anbau sowie der im Lehmbackofen zubereite Flammkuchen, welcher bei den Studierenden besonders nachgefragt war. Imker Herr Heil war wieder mit dem Honigangebot und Vorführungen an den Honigbienenstöcken dabei.

Der Tag der offenen Tür war durch die Tutorinnen und Tutoren sowie die Dozentinnen gut vorbereitet. Dabei zeigte sich, dass Studierende besonders effektiv andere Studierende zum Gartenbesuch motivieren können. Bereits am Montagabend war den neuen Studierenden der Garten von den Paten des Teams der Erstsemesterwoche beim Rundgang durch die Hochschule vorgestellt worden. 

Viele Erstsemester kannten das Kürzel BNE auf Nachfrage bisher nicht. Die Angebote im Ökogarten sind für sie ein erster Schritt an dieser Hochschule, um Bildung für nachhaltige Entwicklung konkret kennenzulernen, so wie es die Bildungspläne des Landes seit 2016 als Leitbild fordern. Die Ökologie ist eine der Säulen der Nachhaltig nach der Konvention von Rio 1992 und dem Weltaktionsprogramm zur Verstetigung von nachhaltigem Handeln in der Gesellschaft. Die regionale Sicherung der Lebensmittelversorgung gehört zu den globalen Herausforderungen, urteilt u.a. der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung. Solche abstrakten Forderungen können im Ökogarten durch konkrete Angebote mit Leben erfüllt werden. Weitere Schritte in Richtung BNE werden im Laufe des Studiums folgen, z.B. bei der hochschulweiten BNE-Ringvorlesung. 


Lissy Jäkel

Der Aussöhnung von Bevölkerungsgruppen verpflichtet

Künstler Raymond Watson aus Nordirland zu Besuch im Fach Englisch

Im Oktober 2016 stattete Raymond Watson, Künstler aus Belfast, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des Hauptseminars „Northern Ireland – Beyond the Troubles“ einen Besuch ab. Raymond Watson ist als ehemaliger IRA-Aktivist und Häftling, der am berüchtigten dirty protest während des Bürgerkriegs in Nordirland beteiligt war, nun der Aussöhnung zwischen den immer noch segregierten Bevölkerungsgruppen verpflichtet. 

Watson berichtete von seinen Jugend-Erfahrungen in einem republikanischen Viertel in Belfast und war bereit, sehr persönliche Fragen von Studierenden zu beantworten. Seine Erfahrungen und seine Überzeugungen hinsichtlich einer Annäherung zwischen den Bevölkerungsgruppen verarbeitet er in seiner Kunst (Plastiken und Drucke), die z.B. das friedensbringende Good Friday Agreement thematisieren. Auch Projekte wie die Belfast Flags of Hope beruhen auf seiner Initiative und betonen die verbindenden Elemente der beiden communities, die Anlass zu Hoffnung geben. Hierbei gestalteten Schülerinnen und Schüler von zwei Schulen (protestantisch und katholisch) gemeinsam die kleinen Flaggen, die in einem besonders von Misstrauen zwischen den Gruppen betroffenen Stadtteil von Belfast aufgehängt wurden (https://www.insightonconflict.org/conflicts/northern-ireland/peacebuilding-organisations/belfast-flags-of-hope/) . 

Die Studierenden im Seminar waren fasziniert von dieser persönlichen Begegnung und waren in der Lage, vielfältige Beziehungen herzustellen zwischen seinem Vortrag mit Diskussion und dem zuvor über den Konflikt Gelernten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Besuch bald wiederholt werden möge. 


Karin Vogt 

Onkel Toms Hüte: Eine Band aus Heidelberg

Das Zelt·festival ist ein Fest .

Das Fest ist von der Pädagogischen Hochschule.
Dieses Jahr waren dort Onkel Toms Hüte.
Onkel Toms Hüte sind eine Band.
Eine Band ist eine Musik·gruppe.
Wir haben die Band befragt.

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Expertinnen und Experten für Bildung

Sonderausgabe des Hochschulmagazins daktylos dokumentiert Ergebnisse des Projekts „Experts in Education“

Was zeichnet Expertinnen und Experten im Bildungsbereich aus? Wie lassen sich Studienbedingungen verbessern – und zwar nachhaltig? Und wie können Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung in diesen Prozess eingebunden werden? 

Fünf Jahre hat das Projekt „Experts in Education – Professionalisierung für die Bildung von morgen“ an der Hochschule erfolgreich an Maßnahmen der Qualitätsentwicklung gearbeitet – und ist dabei zu einem Triebwerk für zahlreiche Innovationen in Studium und Lehre geworden. Die gerade erschienene Sonderausgabe des daktylos zeichnet Genese und Wirkung dieser Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen der Hochschule nach. „Experts in Education“ ist das bislang größte Drittmittelprojekt der Hochschule – daktylos macht auch sichtbar, wie eine kleine Hochschule große Vorhaben umsetzen kann!

Das Wissenschaftsmagazin liegt in den unterschiedlichen Gebäuden der Hochschule aus; wer zusätzliche Exemplare benötigt, wende sich bitte an die Abteilung Presse & Kommunikation im 2. OG des Altbaus.


red

Erneut erfolgreich!

Der 4x4 Frauenchor gewinnt in Italien Doppel-Gold.

Anfang Oktober stellten sich die Sängerinnen des 4x4 Frauenchores der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einer neuen musikalischen Herausforderung und präsentierten auf dem 8. internationalen Chorwettbewerb Isola del Sole in Grado/Italien ihr neu einstudiertes Programm. In den Kategorien "Female Choirs" und "Sacred Choral Music" überzeugte der Chor unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko (Institut für Kunst, Musik und Medien) eine internationale Jury und gewann in beiden Kategorien Gold-Diplome. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert dem 4x4 Frauenchor und Heike Kiefner-Jesatko recht herzlich zu diesem neuen Erfolg!

Der 4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde 2004 von seiner musikalischen Leiterin Heike Kiefner-Jesatko gegründet. Das junge Ensemble besteht aus 16 bis 18 Studentinnen verschiedener Fachrichtungen, die sich vor allem mit der Frauenchorliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigen. Der Chor ist (inter)national erfolgreich und gewann zuletzt beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar den 1. Preis in der Kategorie Frauenchöre ab 16 Personen. Weitere Informationen sowie die Probeterminen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/4-x-4-frauenchor.

red

Nachruf auf Frau Prof. Dr. Brigitte Höft

Prof. Dr. Ekkehard Blattmann, emeritierter Professor im Fach Deutsch der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, war mit Prof. Dr. Brigitte Höft, die ebenfalls an der Hochschule bis zu ihrer Pensionierung lehrte, dreißig Jahre in „freundschaftlicher Kollegenschaft“ verbunden und hat in dieser Eigenschaft ein „Abschiedswort“ auf die Verstorbene formuliert, das Sie hier nachlesen können. Die Redaktion von news_on! dankt Herrn Blattmann für die freundliche Bereitstellung des Nachrufes zur Publikation im Newsletter.

red

Professional School: "Fallbeispiele aus dem und für den Geschichtsunterricht"

Ein Angebot zu den Möglichkeiten für Analyse und Weiterentwicklung des Geschichtsunterrichts. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten: Anhand von exemplarischen und repräsentativen Ausschnitten aus dem Geschichtsunterricht (teilweise Videosequenzen) werden Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften reflektiert und bewertet.

Die amtliche Lehrkräftefortbildung findet am 18. November im Neuenheimer Feld 519 (Raum TO 111) statt. Sie wird von Professor Dr. Manfred Seidenfuß und Mario Resch geleitet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Institut für lösungsorientierte Beratung und Supervision

Auf dem Weg zur professionellen Identität (Eva Kriechbaum-Tritthart)

Am 11. November 2016

Häufig halten wir an der Vorstellung des „fertigen Menschen“ und/oder „fertigen Professionisten“ fest. Wir begeben uns auf Fehlersuche, um Hindernisse in unseren und fremden Veränderungsprozessen auf dem Weg zur vermuteten Perfektion zu erkennen. Dabei übersehen wir leicht unsere Begabungen und Leistungen. Wenn wir innehalten, unsere Ressourcen und Fähigkeiten wahrnehmen und anerkennen, kann ein lustvoller, kreativer und zielorientierter Prozess beginnen. Mit Hilfe der systemischen Brille soll das im Workshop angeregt werden.

Dieses Workshopangebot von Eva Kriechbaum-Tritthart richtet sich an interessierte BeraterInnen und SupervisorInnen, die ihre berufliche Identität reflektieren und diskutieren wollen.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ilbs.de 

Alles klar! Systemisch-lösungsorientierte Kommunikation mit Kids (Angelika Grubert)

Vom 18.-19. November 2016

Kinder kommunizieren anders. Sie nutzen bildhafte Vorstellungen, Handlungen und Spielereien, um sich mitzuteilen. Der Workshop zeigt, wie Erwachsene mit Kindern sprechen können, um sie besser zu verstehen und mit Ihren eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu verbinden, um mehr Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Aus dem Fundus der lösungsfokussierten Kommunikation sowie dem reichen Erfahrungsschatz der Referentin erfahren TeilnehmerInnen, wie sie Handpuppen, Luftballons, Seile, Murmeln, Malereien und vieles mehr nutzen können, um hoffnungsvolle Kontakte aufzubauen, Motivation zu stärken und Lösungen für Kinder voranzubringen. Dazu zählt auch eine kurze Einführung in das „Ich schaffs! Programm von Ben Furman. Statt den Fokus auf das Defizit zu richten lädt der Workshop dazu ein sich auf Ressourcen und zu erlernende Fähigkeiten zu konzentrieren, um das zu entdecken, was Kindern selbst in herausfordernden Situationen möglich ist.

Fragen aus der Praxis sind willkommen und werden gerne aufgegriffen.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ilbs.de 

Motivationscoaching in pädagogischen Handlungsfeldern (Karl Ludwig Holtz)

Am 19. November 2016

Lösungsorientiert-systemisches Coaching zielt darauf ab, die individuellen Ressourcen und Kompetenzen anzusprechen und zu fördern. Zu diesen Kompetenzen gehört auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen so auf die äußeren Bedingungen (der Umwelt) zu beziehen, dass eine Entwicklung des gesamten Systems möglich bleibt. Ausgehend von diesem Konzept ökologischer Kompetenz (vgl. Holtz 1994) sollen Modelle und Strategien vorgestellt werden, welche vor allem die Änderungsmotivation und die Selbstmanagementfähigkeiten im Sinne dieser Passung betonen. In Ergänzung zu den bisher vermittelten Methoden und Haltungen lösungsorientierter Beratung (LoB) sollen daher Motivationsmodelle diskutiert und für pädagogische Handlungsfelder umgesetzt werden, die sich für die genannte Zielsetzung anbieten  (Ressourcenförderung, Selbstmanagement, z.B. Grawe, Kanfer, Furman; Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan (1993) sowie Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick (dt. 2009).

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ilbs.de 

Leitung Personalabteilung gesucht!

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Leitung Personalabteilung/Innerer Dienst
(w/m) unbefristet zu besetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Reis

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

HSE ermöglicht Fellowships für Studierende und Lehrende

Dank des erfolgreichen Verbundantrags von Universität Heidelberg und Pädagogischer Hochschule Heidelberg "PLACE - Partizipation langfristig absichern, Chancen erweitern" im Landesprogramm "Lehrerbildung in Baden-Württemberg" erhält die Heidelberg School of Education (HSE) für den Zeitraum von knapp fünf Jahren zwei Millionen Euro Fördermittel. PLACE erweitert das bereits begonnene gemeinsame Projekt heiEDUCATION in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung und fördert die Bereitschaft von Akteur/innen, sich partizipatorisch mit dem neuen Ort der Lehrerbildung zu verbinden, kreatives Potential auf Dauer einzubringen und das Vorhaben als für sich selbst nachhaltigen Zugewinn zu erfahren. 

Zu den bewilligten Maßnahmen gehört unter anderem das Programm "Fellowships für Studierende". Mit ihm können pro Jahr fünf interessierte und motivierte Studierende aus allen Lehramts- und lehramtsbezogenen Studiengängen der beiden Hochschulen bereits in der Bachelorphase (PH: Bachelor mit Lehramtsbezug, Universität: Fachbachelor und Lehramtsoption) eine Fellowship erhalten, die mit 300 € monatlich vergütet wird. Außerdem erhalten die Fellows wissenschaftliche Förderung durch ihre Mentorinnen und Mentoren sowie durch die Arbeit in Teams an der HSE. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2016; der Förderzeitraum läuft vom 1. April 2017 bis 31. März 2018. 

Darüber hinaus gehört auch das Programm "Fellowships für Lehrende" zu den bewilligten PLACE-Maßnahmen: Zur Förderung der fachlichen Kohärenz werden jährlich zwei Fellowships an Lehrende vergeben, je eine pro Verbundhochschule. Durch Vertretung in der eigenen Einheit zur kompletten einsemestrigen oder partiellen zweisemestrigen Entbindung von den originären Aufgaben werden den Fellows zeitliche Freiräume eröffnet, um im PLACE-Konzept zwei Semester an einem kooperativen innovativen Projekt in der Lehrerbildung an der Heidelberg School of Education zu arbeiten, die Relevanz von fachlichen Themen und Fragestellungen für die Lehrerbildung und Weiterbildung zu konzeptualisieren und beim Aufbau der Sozietäten sowie in der Assessment-AG mitzuarbeiten. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Februar 2017; der Förderzeitraum läuft vom 1. April 2017 bis 31. März 2018. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

PLACE aktuell fördert "Demokratie, Toleranz und Teilhabe"-Projekte

PLACE - Partizipation langfristig absichern, Chancen erweitern - ist ein Verbundprojekt der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das das MWK im Landesprogramm "Lehrerbildung in Baden-Württemberg" fördert. Es setzt auf dem bereits begonnenen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt heiEDUCATION auf. 

In diesem Rahmen schreibt die Heidelberg School of Education als hochschulübergreifende Einrichtung der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die zweite Projektförderung für das Programm "PLACE aktuell" aus: Auch 2017 werden Projekte gefördert, mit denen Forschende, Lehrende, Studierende und Schulen im Kontext einer wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Lehrerbildung auf aktuelle, gesellschaftlich relevante Fragen aus unterschiedlichen Fachperspektiven reagiere. 

Mit dem zweiten Rahmenthema knüpft "PLACE aktuell" an die erfolgreiche erste Projektphase an, in deren Mittelpunkt die Folgen von Flucht und Vertreibung, Migration und Asyl(suche) standen, und legt 2017 den Schwerpunkt auf die Themenbereiche "Demokratie, Toleranz und Teilhabe". Gesucht werden Projekte, die forschungsorientierte Konzepte  zu einem Bereich des Rahmenthemas aus dem Blickwinkel der Lehrerbildung entwickeln, auf die Einbindung in die Hochschullehre bzw. Praktika abzielen und nachhaltig zur Verankerung und Stärkung von Bildungsprozessen im Sinne einer demokratischen, offenen und freien Gesellschaft beitragen.

Anträge müssen bis zum 15. Dezember 2016 bei der HSE eingegangen sein. Die Laufzeit der Projekte ist in der Regel auf maximal sechs Monate angelegt; sie beginnt für die zweite Förderphase spätestens zum 1. April 2017.

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformblatt finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

Das grüne Zimmer.

Save the Date: Vorverkauf für „Heidelberger Frühling“ beginnt

Pädagogische Hochschule Heidelberg erneut Kooperationspartner

Der „Heidelberger Frühling“ lädt vom 25. März bis zum 29. April 2017 zu seiner 21. Saison ein – mit weit über hundert Veranstaltungen, großen Namen und internationalen Neuentdeckungen –, und auch diesmal unterstützt die Pädagogische Hochschule Heidelberg als Förderer das größte Musikfestival Baden-Württembergs.

Neben Stammgästen des „Frühling“ wie den Starpianisten Igor Levit und András Schiff oder dem Multiperkussionist Martin Grubinger stehen auch einige mit Spannung erwartete Debüts auf dem Programm, unter anderem von Pianist Daniil Trifonov mit dem Mahler Chamber Orchestra oder von Stargeiger Nikolaj Znaider. 

Das Gesamtprogramm des Festivals findet sich unter www.heidelberger-fruehling.de. Dort kann man auch das umfangreiche Programmbuch kostenlos anfordern: 

Karten-Service: 06221 – 584 00 44

Informationsveranstaltung: "Studium und Praktikum im Ausland"

Am 3. November informiert das Akademische Auslandsamt über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine international ausgerichtete Hochschule: Sie leistet bildungswissenschaftliche, fachdidaktische sowie sonderpädagogische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und qualifiziert Fach- und Führungskräfte in pädagogischen Berufen - nicht länger nur für den regionalen, sondern auch für den überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Am 3. November beantwortet das Akademische Auslandsamt nach einer kurzen Vorstellung der Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, Ihre Fragen zum Thema. Die Veranstaltung findet um 11.45 in der Aula im Altbau statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

Drei Aufführungen: Stark am Start - Streetlight 2.0

Das Musicalprojekt gibt im November drei Aufführungen an der Pädagogischen Hochschule.

Ein Team aus jungen Pädagogen und Künstler stärkt ehrenamtlich im Rahmen der interaktiven Umsetzung des Musicals "Streetlight 2.0" Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit. Es handelt sich dabei um ein Folgeprojekt von "StarkmacherSchule", das ursprünglich vom Starkmacher e.V. Mannheim in Zusammenarbeit mit den internationalen Künstlern Gen Rosso weltweit durchgeführt wurde. Das Nachfolgeprojekt "Stark am Start" verfolgt ebenfalls das Ziel, die individuellen Fähigkeiten junger Menschen zu entdecken und zu fördern, um das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen zu stärken sowie Teamfähigkeit zu entwickeln und auszubauen.

In verschiedenen Workshops, unter anderem in den Bereichen Tanz, Gesang, Musik, Schauspiel, Bühnentechnik und Bühnenbild haben die Kinder und Jugendliche die Auftritte gemeinsam mit den Darstellern erarbeitet. In Zusammenarbeit mit Starkmacher e.V. Mannheim, dem Heidelberger Kompetenztraining und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg finden nun drei Aufführungen in Heidelberg statt:

  • Samstag, 5. November um 20.00 Uhr
  • Sonntag, 6. November um 17.00 Uhr
  • Samstag, 12. November um 20.00 Uhr

Veranstaltungsort ist jeweils die Mehrzweckhalle in der Keplerstraße 87 (Eingang: Quinkestraße). Die Karten für 8 bzw. 5 Euro können per E-Mail an starkamstart2016@remove-this.gmail.com reserviert oder an folgenden Termine im Vorverkauf jeweils zwischen 11.30 und 14.30 Uhr erworben werden: 27. Oktober (Im Neuenheimer Feld 560-562 bzw. 720), 31. Oktober (Keplerstraße 87 und Im Neuenheimer Feld 560-562) sowie am 2. und 3. November (Keplerstraße 87).

"ERASMUS+"-Studium

Informationen über dieses von der Europäischen Union ins Leben gerufene Aktionsprogramm erhalten Sie im Akademischen Auslandsamt.

ERASMUS+ ist ein von der Europäischen Union ins Leben gerufenes Aktionsprogramm im Hochschulbereich, das Auslandsaufenthalte von Studierenden fördert. Auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist sich ihrer besonderen Verantwortung, ihr Studierenden international und divers auszubilden, bewusst. Sie leistet daher bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und unterstützt Sie dabei, in anderen europäischen Staaten Erfahrungen zu sammeln und Studienangebote anderer Partnerhochschulen wahrzunehmen. 

Alle weiteren Informationen über das "ERASMUS+"-Studium im Sommersemester 2017 erhalten Sie im AAA/IF oder - auf Einladung - bei einer Informationsveranstaltung am 7. November 2016.

Informationsveranstaltung für Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Am Montag, 7. November 2016 findet ein internes Gespräch zur geplanten Sanierung statt.

Als Referent konnte Dr. Thomas Kraus, Professor für Arbeitsmedizin (RWTH Aachen) und Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin (Universitätsklinikum Aachen), gewonnen werden. An der Veranstaltung werden ferner Vertreter von Vermögen & Bau, des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis sowie des Betriebsärztlichen Dienstes teilnehmen. Die Veranstaltung findet zwischen 14.00 und 16.30 Uhr im Altbau statt. 

HSE: Teachers' Day

Am 8. November 2016 stellt die HSE Lehrkräften erstmals ihr Weiterbildungskonzept vor.

Im November 2016 lädt die Heidelberg School of Education zum ersten Mal interessierte Lehrerinnen und Lehrer dazu ein, das Weiterbildungskonzept der HSE kennenzulernen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellen in Kurzvorträgen aktuelle Themen der fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Forschung vor. Ein offener Markt gibt Interessierten die Möglichkeit, unterschiedliche Weiterbildungsangebote der Hochschulen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.hse-heidelberg.de/weiterbildung.

BNE-Vorlesungen: "Die Welt verbessern mit dem Einkaufskorb?!"

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Interdisziplinäre Institut für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft im Wintersemester 2016/2017 eine hochschulweite Vorlesung "Bildung für Nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.45 in Raum H009 (Hörsaalgebäude; Im Neuenheimerfeld 560) statt.

Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • 8. November 2016
    "Die Welt verbessern mit dem Einkaufskorb?! Die Verantwortung der Konsumenten für Nachhaltigkeit"
    Professorin Dr. Angela Häußler, Abteilung Alltagskultur und Gesundheit
  • 29. November 2016
    "Nachhaltige persönlichkeitsstärkende Schulentwicklung am Beispiel des 'Starkmacher Schules'-Projektes"
    Professor Dr. Wolfgang Knörzer, Abteilung Sportwissenschaft/Sportpädagogik
  • 20. Dezember 2016
    "Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Erhaltung der Biodiversität"
    Professorin Dr. Lissy Jäkel, Abteilung Biologie


Die Vorlesung unter Leitung der Professoren Siegmund und Vogel richtet sich an alle Lehramtsstudierenden (PO11) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de.

Überreichung der Deutschlandstipendien

Am 9. November findet die interne Feierstunden mit Förderern und Stipendiaten statt.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beteiligt sich seit fünf Jahren an dem Deutschlandstipendium: Gemeinsam mit der Vector Stiftung, der Klaus Höchstetter Stiftung sowie der BBBank Stiftung werden an der Hochschule besonders begabte und engagierte Studierende monatlich mit 300 Euro gefördert. Förderer und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums lernen sich außerdem jedes Semester bei einer Feierstunde in entspannter Atmosphäre kennen. Diese findet 2016 am 9. November im Altbau statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stipendien.

Karrieremesse Rhein-Neckar

Das Studienbüro informiert am 9. und 10. November 2016 über die Master-Studiengänge der Hochschule.

Das Studienbüro informiert am 9. und 10. November 2016 auf der Karrieremesse "Jobunication" über die Master-Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Messe findet in dem Kongresshaus Stadthalle statt (Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg). 

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bietet eine Reihe von Master-Studiengängen an: Der konsekutive Bachelor- und Master-Studiengang "Ingenieurpädagogik" führt zum höheren Lehramt an beruflichen Schulen. Der Master-Studiengang "Bildungswissenschaften" bietet dagegen die interessante Möglichkeit, eine breite bildungswissenschaftliche Qualifizierung mit einem Schwerpunktprofil zu verbinden. Und der Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung" fokussiert mediengestützte Lehr- und Lernprozesse. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/master.

Messe: MASTER AND MORE

Am 18. November können Sie sich in Stuttgart über die Master-Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beraten lassen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bietet eine Reihe von Master-Studiengängen an: Der konsekutive Bachelor- und Master-Studiengang "Ingenieurpädagogik" führt zum höheren Lehramt an beruflichen Schulen. Der Master-Studiengang "Bildungswissenschaften" bietet dagegen die interessante Möglichkeit, eine breite bildungswissenschaftliche Qualifizierung mit einem Schwerpunktprofil zu verbinden. Und der Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung" fokussiert mediengestützte Lehr- und Lernprozesse.

Am Freitag, 18. November finden Sie Vertreter der drei Master-Studiengänge auf der "MASTER AND MORE"-Messe in Stuttgart. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und kostet zwischen 3 und 5€ Eintritt. Veranstaltungsort ist das Internationale Congresscenter (Saal und Foyer C1; Messepiazza 1, 70629 Stuttgart).

9. Interdisziplinäre Tagung über Sprachentwicklungsstörungen

Die Tagung wird von der Gesellschaft für interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen in Kooperation mit der PH Heidelberg ausgerichtet.

Zum dritten Mal wird die "Interdisziplinäre Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES)" von der Gesellschaft für interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen im deutschsprachigen Raum organisiert. Sie findet am dritten Novemberwochenende statt und wird in Kooperation mit den Professorinnen Steffi Sachse (Institut für Psychologie) und Solveig Chilla (Institut für Sonderpädagogik) ausgerichtet. Die Keynote-Speaker sind Professor James Law (University of Newcastle, Speech & Language Sciences), Professor Theo Marinis (University of Reading, Multilingualism and Language Development) sowie Professor Timm Albers (Universität Paderborn, Inklusive Pädagogik). 

Alle Fach- und Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit dem (gestörten) Spracherwerb beschäftigen, sind vom 18. bis 20. November 2016 eingeladen, Forschungsbeiträge zum ungestörten und gestörten Spracherwerb sowie zu Ansätzen in Diagnostik und Therapie einem interdisziplinären Forum vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Veranstaltungsort ist der Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Die Tagung verfolgt darüber hinaus das Ziel, dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum für ihre Forschungs- und Qualifikationsarbeiten zu bieten. Am Donnerstag und Freitag findet daher eine Veranstaltung ausschließlich für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler statt. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.giskid.eu.

Informationsveranstaltung: Master Bildungswissenschaften

Der Master-Studiengang stellt sich vor; darüber hinaus ist eine Einzelberatung möglich.

Am 21. November 2016 können Sie sich um 16.00 Uhr über den Master-Studiengang Bildungswissenschaften informieren (bitte beachten Sie, dass ein Beratungsgespräch für Ihre Bewerbung obligatorisch ist). Die Veranstaltung findet in Raum 211 im Altbau statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/ma-bildungswissenschaften.

Der Studiengang richtet sich an (zukünftige) Bildungsspezialisten, die sich auf einem hohen akademischen Niveau (weiter-)qualifizieren möchten, um den Anforderungen eines in einem dynamischen Wandel begriffenen Bildungsmarkt erfolgreich begegnen zu können. Die Studierenden belegen hierzu ein gemeinsames Fundamentum; zusätzlich wählen sie ein Schwerpunktprofil, das wiederum durch Inhalte aus den anderen Profil ergänzt werden kann. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester, die Kosten belaufen sich auf 690 Euro pro Semester (zzgl. Semesterbeitrag).

Kabarett: "Da kann ja jeder kommen - Warum Inklusion LehrerInnen und SchülerInnen glücklich macht"

Der Kabarettist Rainer Schmidt kommt an die Pädagogische Hochschschule Heidelberg.

Humor, Schlagfertigkeit und Lebensfreude. Dies sind Eigenschaften, die Rainer Schmidt auszeichnen. Geboren ohne Unterarme und mit einem verkürzten Oberschenkel machte er sich auf in ein erfolgreiches, vielseitiges Leben in der Mitte der Gesellschaft. Rainer Schmidt nimmt sein Publikum mit auf eine einzigartige Reise in das Land der Inklusion! Sprachwitzig und spitzironisch "kabarettiert" der Pfarrer, Buchautor und mehrfache Goldmedaillengewinner bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Sein Motto: Keine Hände - keine Langeweile. Er erzählt authentisch und natürlich ohne erhobenen Zeigefinger vom Glück und Pech des Außergewöhnlich-Seins.

Am 28. November 2016 ist der Kabarettist zu Gast an der Pädagogischen Hochschschule Heidelberg. Die hochschulöffentliche Veranstaltung findet von 12.15 bis 13.45 Uhr in der Aula im Altbau statt. Sie ist Teil einer ÜSB-Vorlesung von Professorin Dr. Terfloth (Institut für Sonderpädagogik).

Buchpräsentation und Diskussion: "Migration und Schule"

Eine Veranstaltung rund um das Thema Migrationspädagogik.

In der  Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist aktuell unter dem Titel "Blicke auf Deutschland!" ein Sammelband zur Flüchtlingsfrage erschienen, der Heidelberger Bemühungen um schulische Integration in weitere Zusammenhänge stellt. Am Montag, 28. November findet eine Veranstaltung statt, die diesen Band sowie weitere Sammelbände zur Migrationspädagogik im Rahmen einer offenen Diskussionsveranstaltung präsentiert. 

Das Podium vertreten:

  • Professorin Dr. Bettina Alavi (Geschichtswissenschaft, PH Heidelberg)
  • Miriam Falter, Studentin der PH Heidelberg
  • Kurt Mattes, Mattes-Verlag Heidelberg
  • Professor Dr. Reinhard Mehring (Politikwissenschaft, PH Heidelberg)
  • Emeti Morkoyun, Studentin der PH Heidelberg
  • Dr. Stefaniya Ptashnyk (Sprachwissenschaft, Heidelberger Akademie der Wissenschaften)

Die Veranstaltung findet von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Aula statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Der Eintritt ist kostenlos.

Deutschlands Studenten sind gestresst

Studierende in Deutschland sind überdurchschnittlich gestresst. Das geht aus einer repräsentativen
Online-Befragung des Lehrstuhls für Marketing der Universität Potsdam und des Lehrstuhls für Marketing und Business Development der Universität Hohenheim unter mehr als 18.000 Hochschülern hervor. Die Untersuchung, die im Auftrag des AOK-Bundesverbandes durchgeführt wurde und bisher die umfassendste rund um die Belastung von Studierenden ist, zeigt auch: Weibliche Studierende leiden mehr unter den Anforderungen als ihre männlichen Kommilitonen, an staatlichen Universitäten ist man gestresster als an privaten Hochschulen, und Bachelorstudenten fühlen sich mehr belastet als Studierende anderer Abschlussarten.

196 200 Promovierende im Winter­semester 2014/2015

Im Wintersemester 2014/2015 wurden 196 200 Promovierende von Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, strebte knapp die Hälfte aller Promovierenden eine Promotion in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (59 700 beziehungsweise 30 %) oder Ingenieurwissenschaften (36 700 beziehungsweise 19 %) an. 

Von den Promovierenden im Wintersemester 2014/2015 waren 87 000 Frauen (44 %) und 109 200 Männer (56 %). Der Anteil der ausländischen Promovierenden lag bei 15 % (28 700 Personen). Rund 111 400 Promovierende (57 %) waren an der Hochschule eingeschrieben, an der sie ihre Promotion verfolgten. Die meisten Promovierenden begannen ihre Promotion bald nach Erwerb ihres höchsten Hochschulabschlusses. So nahmen 46 % der Promovierenden (91 200 Personen) die Arbeit an ihrer Promotion bereits im Kalenderjahr ihres höchsten Hochschulabschlusses auf, weitere 24 % (47 600 Personen) im Kalenderjahr darauf. 

Diese hochgerechneten Ergebnisse basieren auf freiwilligen Stichprobenbefragungen von Professorinnen und Professoren sowie Promovierenden. Dabei wurden neben strukturellen Merkmalen der Promotionsvorhaben auch Informationen zur Beschäftigungssituation der Promovierenden erfragt. 

Befragungen zu den Promovierenden wurden bereits für das Wintersemester 2010/2011 durchgeführt. Die damals hochgerechnete Gesamtzahl von 200 400 Promovierenden war überschätzt und muss nachträglich auf 182 800 korrigiert werden. Demnach stieg die Gesamtzahl der Promovierenden zwischen den Wintersemestern 2010/2011 und 2014/2015 um 7 %. 

Statistisches Bundesamt

Ig-Nobelpreise in diesem Jahr auch nach Deutschland

Am 22. September 2016 sind die 26. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Unter den zehn Preisträgern befand sich auch ein Forscherteam um Professor Christoph Helmchen von der Universität Lübeck. Es wurde in der Kategorie Medizin für die Entdeckung geehrt, dass ein Hautjucken auf einer Seite des Körpers auch gelindert werden kann, indem man sich vor einen Spiegel stellt und die nicht betroffene Seite kratzt. Der Ig-Nobelpreis für Psychologie ging ebenfalls zum Teil nach Deutschland. Ausgezeichnet wurden Forscher um Evelyne Debey von der Universität in Gent - darunter auch Kristina Suchotzki von der Universität Würzburg - für eine Studie, in der 1.000 Lügner befragt wurden, wie oft sie lügen, und in der zu entscheiden war, ob man ihren Antworten glauben kann.

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich jedoch zumeist niemand: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets ausverkauftem Haus vor.

Einen ironischen Seitenhieb auf aktuelle Ereignisse verkniff sich die Jury in diesem Jahr allerdings nicht. In der Kategorie Chemie wurde in absentia der Automobilhersteller Volkswagen prämiert: für "die Lösung des Problems des übermäßigen Ausstoßes von Autoabgasen, indem automatisch elektromechanisch weniger Abgase produziert werden, wenn die Autos getestet werden".


Quelle: Hochschulverband-Newsletter Oktober 2016

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Prof. Dr. Ekkehard Blattmann
  • Dalibor Cesak
  • ILBS
  • Prof. Dr. Lissy Jäkel
  • Verena Loos (velo)
  • Katja Melzer
  • Professional School
  • Beate Reis
  • Petra Schaller
  • Conny Thauer
  • Christian Verhoeven
  • Prof. Dr. Karin Vogt