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Presse & Kommunikation

Ausgabe 8 - Oktober 2016

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UNESCO Chair eingerichtet

PH Heidelberg erhält den ersten UNESCO Chair in Baden-Württemberg.

In der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde im September 2016 der erste UNESCO Chair in Baden-Württemberg und der elfte in Deutschland eingerichtet. Der Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten will die nachhaltige Entwicklung und Vermittlung von UNESCO-Welterbestätten, Biosphärenreservaten und anderen von der UNESCO kategorisierten Stätten fördern und Menschen den gesellschaftlichen Wert dieser Orte und Landschaften vermitteln. Als Chairholder wurde Professor Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie, eingesetzt.

"Für die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist es eine hohe Auszeichnung, dass sie den ersten UNESCO Chair in Baden-Württemberg inne hat", sagt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der PH Heidelberg. "Als bildungswissenschaftliche Hochschule sehen wir uns in der Pflicht, Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme zu finden und Menschen dazu zu befähigen, eine nachhaltige Entwicklung aktiv mit zu gestalten. Dabei handeln wir nicht mehr nur lokal, sondern stellen uns auch globalen Herausforderungen." Durch seine Vernetzung mit den rund 710 UNESCO Chairs in 124 Ländern gebe der nun eingerichtete Lehrstuhl hierfür wertvolle Impulse, so Huneke.

Der Einrichtung des "UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education", so der englische Titel, vorausgegangen ist ein mehrjähriges nationales und internationales Begutachtungsverfahren. Initiiert und getragen wird der Lehrstuhl durch die Abteilung Geographie unter der Leitung von Professor Dr. Alexander Siegmund. Der Heidelberger Lehrstuhl wird die nachhaltige Entwicklung und Vermittlung der weltweit circa 1.100 UNESCO-Welterbestätten, der rund 670 Biosphärenreservate und anderer von der UNESCO kategorisierten Stätten (zum Beispiel Geoparks) voranbringen.

"Zum Schutz dieser Orte wollen wir neue Konzepte und Methoden der Umweltforschung und -kommunikation entwickeln, erforschen und verbreiten", erklärt Professor Siegmund. "Wir werden hierzu digitale Geomedien - wie Satellitendaten und geoökologische Labor- und Feldmethoden - einsetzen, um die Entwicklung der UNESCO-Stätten zu analysieren, zu modellieren und zu visualisieren." Auf diese Weise fördere der UNESCO Chair den Erhalt, das Management und die Bewusstseinsbildung des universellen Werts dieser Orte und Landschaften, sagt Siegmund. 

Nähere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/unesco-chair bzw. in dem angehängten PDF.

Dateien: UNESCO Chair eingerichtet(PDF, 66 K)

velo

"Best Practice"-Verbund

Kanzlerin Wiese-Heß unterzeichnet Charta "Familie in der Hochschule".

Am 19. September 2016 unterzeichnete die Kanzlerin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Stephanie Wiese-Heß, in Frankfurt am Main die Charta "Familie in der Hochschule". Die Hochschulleitung bringt mit der Unterzeichnung ihr Engagement und ihre Verantwortung für mehr Familienorientierung zum Ausdruck: "Wir sind der Überzeugung, dass sich sowohl erfolgreiche Forschungstätigkeiten und wissenschaftliche Karrieren als auch eine Tätigkeit in der Hochschulverwaltung mit der aktiven Übernahme von Familienaufgaben vereinbaren lassen", erklärte Wiese-Heß. "Als Rektorat setzen wir uns gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro dafür ein, dass sämtliche Hochschulmitglieder optimale Rahmenbedingungen vorfinden, um neben ihrem Beruf familiäre Aufgaben übernehmen zu können." Im Zuge der Unterzeichnung sollen daher zum Beispiel die Angebote zur Kinderbetreuung für Beschäftigte ausgebaut und die Unterstützungsangebote für Studierende und Beschäftigte mit Familienaufgaben optimiert werden.

Die Charta "Familie in der Hochschule" ist ein "Best Practice"-Verbund von derzeit 88 Hochschulen und einem Studierendenwerk. Sie verfolgt das Ziel, durch eine übergreifende Vernetzung der beteiligten Einrichtungen, die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben im deutschsprachigen Hochschulraum zunächst zu verankern und im erweiterten Hochschulverbund weiter zu entwickeln. Die Charta orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden und thematisiert unter anderem die Bereiche Wissenschafts- und Führungskultur, Selbstverantwortung und Diversity sowie Arbeits- und Studienbedingungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.familie-in-der-hochschule.de.

velo

Sprache als Schlüssel

Die Hochschule qualifiziert Lehrende für DaF-/DaZ-Integrationskurse.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bietet zum Wintersemester 2016/2017 erstmals das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot "Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache" an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrende, die bereits in Integrationskursen tätig sind und noch die Zulassung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) benötigen; darüber hinaus können sich Interessierte anmelden, die zukünftig in Integrationskursen oder anderen DaF-/DaZ-Kursen unterrichten möchten. Der 1-semestrige Kurs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beginnt am 29. September 2016; der erfolgreiche Abschluss wird mit einem "Diploma of Advanced Studies" zertifiziert.

"Sprache ist der Schlüssel für Integration", so Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Damit Inte­gration gelingen kann, müssen Flüchtlinge demnach schnell die deutsche Sprache erlernen. Diesem Zweck dienen vor allem die Integrationskurse, für die qualifi­ziertes Lehrpersonal jedoch schwer zu finden ist. Um diese Lücke zu schließen, bietet die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit Unterstützung des Wissen­schaftsministeriums nun das Weiterbildungsangebot "Deutsch als Fremd­sprache / Deutsch als Zweitsprache" an. 

Das Angebot baut auf der Zusatzqualifikation "Deutsch als Fremdsprache" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auf und richtet sich insbesondere an Lehrende, die bereits in Integrationskursen tätig sind und noch die Zulassung durch das BAMF benötigen. Darüber hinaus steht die Weiterbildung auch Interessierten offen, die zukünftig in Integrationskursen oder anderen DaF-/DaZ-Kursen unter­richten möchten. Teilnahmevoraussetzung ist in beiden Fällen ein abgeschlossenes erstes Hochschulstudium. 

Im Rahmen der Weiterbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Strukturmerkmalen der deutschen Sprache, mit Grundfragen des Zweitspracherwerbs und der Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache, mit sprach­lichem und interkulturellem Lernen, Zielgruppenspezifika der Erwachsenenbildung sowie der Bedeutung von Flucht und Migration als Herausforderungen für die Identität.

Die Dauer der Weiterbildung beträgt ein Semester, die Qualifizierung umfasst 30 ECTS-Punkte. Es handelt sich um fortlaufende Veranstaltungen über 17 Workshop-Tage in Seminarform, verbunden mit betreuten Selbstlern-Phasen. Die Seminare werden ergänzt durch reflektierte Unterrichtserfahrung sowie den Erwerb einer (Kontrast-)Sprache in Grundzügen. Der erfolgreiche Abschluss der Weiter­bildung wird mit einem "Diploma of Advanced Studies" zertifiziert, welches wieder­um Voraussetzung für eine Zulassung als Lehrkraft für Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist. 

Nähere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

"come together"

Der DAAD fördert eine studentische Initiative für Flüchtlinge.

Studierende des Erweiterungsstudiengangs "Spiel- und Theaterpädagogik" an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben eine Initiative gegründet, Flüchtlinge in Heidelberg in ihrem Integrationsprozess zu unterstützen und sie gleichzeitig mit dem Hochschulleben bekannt zu machen. Ihr Projekt "come together" wird ab sofort von ERAMUS+ im Rahmen der "lokalen studentischen Erasmus+ Initiative" mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. 

Die Heidelberger ERASMUS+ Initiative von Studierenden für Studierende (HEISS) arbeitet im Akademischen Auslandsamt und hatte mit der Antragstellung für die Mittel das besondere Förderthema "Akademische Integration von Flüchtlingen an Deutschen Hochschulen" gewählt. Die Gelder sollen nun insbesondere dazu genutzt werden, die Flüchtlinge noch stärker in das sozio-kulturelle sowie das wissenschaftliche Leben in Heidelberg einzubeziehen. 

Michael Seiler, Mitglied von HEISS, gehört zu den Initiatoren des Projektes und betont die wechselseitigen Vorteile: "Wir Lehramtsstudierenden vertiefen durch 'come together' unsere methodisch-didaktischen Kenntnisse zum Beispiel daraufhin, wie wir die persönlichen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen fördern können. Durch die spielerischen Darstellungsformen wird wiederum das Selbstwert- und Zugehörigkeitsgefühl der Flüchtlinge gestärkt, die darüber hinaus in ungezwungener Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse verbessern." Beides sieht Seiler als wichtige Voraussetzung für eine gelungene gesellschaftliche Teilhabe. 

Dem stimmt auch die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes und Flüchtlingsbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Henrike Schön, zu: "Wir begrüßen die studentische Initiative ausdrücklich und unterstützen das Projekt gerne." Als bildungswissenschaftliche Hochschule fördere die PH Heidelberg Diversität, indem sie zum Beispiel Flüchtlingen den Zugang zu einer wissenschaftlichen Qualifizierung öffnet. "Durch das studentische Projekt kommen Geflüchtete über die Studierenden in Kontakt mit der Hochschule. Damit kommt 'come together' eine wichtige Brückenfunktion zu, um die Flüchtlinge auf eine eigene wissenschaftlichen Laufbahn vorzubereiten", sagt Schön. 

Die Studierenden gestalten die wöchentlichen Kurse freiwillig und ehrenamtlich. Die nun zur Verfügung stehenden Mittel sollen genutzt werden, um insbesondere den persönlichen Austausch zu fördern und neue Teilnehmende zu gewinnen. Die Studierenden können sich außerdem vorstellen, ein ganzes Theaterwochenende zu organisieren.

velo

Ideenhaus für interkulturelle Bildung

Ein von Studierenden entwickeltes inklusives Konzept wird Realität.

Unter der Leitung von Professorin Dr. Jeanette Roos (Institut für Psychologie) haben Studierende des Master-Studiengangs Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Konzept erstellt, nach dem Kinder aus verschiedenen Kulturen über die Musik leichten Zugang zueinander finden und lernen, schon im Kleinkind- und Vorschulalter inklusives Miteinander zu leben. Das in Heidelberg einzigartige Projekt wurde bereits 2014/2015 entwickelt und soll nun in dem "Ideenhaus für interkulturelle Bildung" umgesetzt werden, das die Evangelische Kirche in Heidelberg gemeinsam mit der Internationalen Bauausstellung Heidelberg im Stadtteil Emmertsgrund plant. In dem Gebäude soll es für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen auch die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule geben. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat dem Bau des Ideenhauses Ende Juli zugestimmt. 

Die Hochschulleitung begrüßt das Engagement von Professorin Roos sowie der Studierenden: "Wir sind auf die wissenschaftliche Qualifizierung und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften im gesamten Spektrum der Bildungsberufe spezialisiert", sagt Rektor Professor Dr. Hans-Werner Huneke. "Gleichzeitig generieren unserer Forscherinnen und Forscher konkrete Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme." Das von den Studierenden entwickelte Konzept verbinde diese Leitgedanken auf vorbildliche Art und Weise, so der Rektor. 

Das Konzept sieht vor, mit Fertigstellung des neuen Gebäudes den bisher zweigruppigen Kindergarten um eine Krippengruppe zu erweitern und zu einer interkulturellen Kindertagesstätte mit Musikschwerpunkt auszubauen. "Musik ist Bestandteil des sozialen Zusammenlebens jeder Kultur", erklärt Roos. "Ziel einer 'Musik-Kita' ist es daher, Strukturen und Anlässe zu schaffen, in denen Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Kulturen regelmäßig gemeinsam musizieren und darüber voneinander sowie miteinander lernen." Darüber hinaus können laut der Psychologin lokale Organisationen aller Art in die Arbeit einbezogen werden: "Musik als Bildungsinhalt in verschiedenen Bildungsfeldern bedeutet, dass auch unterschiedlichstes kulturelles Können und Wissen vermittelt wird", erörtert Roos. "Außerdem wird musikalisches Fähigkeitspotenzial entfaltet und damit die Möglichkeit, dieses Potenzial als lebenslange Ressourcen zu nutzen." Gerade in einem Stadtteil mit vielen verschiedenen Nationen und einem großen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sei dies eine wunderbare Perspektive. 

In dem "Ideenhaus für interkulturelle Bildung" soll auch eine Bildungsstätte zur Fort- und Weiterbildung im Bereich der Frühkindlichen und Elementarbildung unter wissenschaftlicher Begleitung der Pädagogischen Hochschule eingerichtet werden. "Zahlreiche Veränderungen in der Bildungslandschaft, die in starkem Maße auch Krippen und Kindergärten tangieren, bringen neue und anspruchsvolle Herausforderungen und Aufgaben für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit sich", weiß Roos. Der Qualifizierungsbedarf sei groß, Fort- und Weiterbildung mit angemessener Qualität gefragt, allemal in einem Gebiet wie dem Rhein-Neckar-Raum, wo die Dichte an Kindertageseinrichtungen hoch ist. "Eine solche Fort- und Weiterbildungseinrichtung könnte den Emmertsgrund ebenfalls bereichern, außerdem würde das nahe Bürgerhaus ideale Räumlichkeiten für Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen bieten", so Roos. 

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit des Projektes ist vorgesehen, Erkenntnisse aus Forschung und Lehre direkt in die Bildungsarbeit der benachbarten Kindertagesstätten einfließen zu lassen und Studierenden der Hochschule vor Ort Gelegenheit zu vielfältigen Praxiserfahrungen zu ermöglichen. "Auch das ist ein wichtiges Profilmerkmal unserer Hochschule: Unsere Studierenden werden gleichermaßen wissenschaftlich fundiert wie praxisbezogen ausgebildet und lernen so, im Bewusstsein der Verantwortung für sich selbst und andere zu handeln", erklärt Huneke abschließend.

red

Neuer Service

Modul unterstützt Dozierende beim E-Portfolio-Einsatz in der Lehre.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg richtet ihr Handeln primär am Bedarf und den Bedürfnissen ihrer Studierenden aus und legt dabei - neben den forschungsbasierten Fachdidaktiken, Fach- und Bildungswissenschaften - insbesondere Wert auf die Schulpraxis. Diese reflektieren die Studierenden gemeinsam mit Dozierenden im Rahmen von Begleitveranstaltungen wissenschaftlich. Damit die Studierenden ihre individuellen Lern- und Entwicklungsprozesse dabei besser dokumentieren, wahrnehmen und präsentieren können, setzt die Hochschule auf den Einsatz von E-Portfolios. In dem Projekt Experts in Education wurde nun von Melanie Reiter, Silke Schädel und Jan-Carlo Basile ein Online-Modul entwickelt, das den Lehrenden der Hochschule helfen soll, das E-Portfolio noch besser in ihre Begleitveranstaltung einzubinden. 

In dem Modul erfahren die Dozentinnen und Dozenten laut Melanie Reiter, die als Akademische Mitarbeiterin im Bereich E-Portfolio tätig ist, "was bei der Implementierung von E-Portfolios beachtet werden muss und wie sie die E-Portfolio-Arbeit in ihr Begleitseminar integrieren können." So werden zum Beispiel wichtige Fragen aufgeführt, anhand derer sich die Dozierenden selbst auf die Einführung der E-Portfolio-Arbeit vorbereiten können. 

Darüber hinaus zeigt das Modul Möglichkeiten auf, wie Lehrende die Studierenden dabei unterstützen können, ihre Erfahrungen kompetenzorientiert zu dokumentieren und zu reflektieren. "Die Struktur eines E-Portfolios ist von mehreren Faktoren abhängig, beispielsweise von der Aufgabenstellung oder der Frage, ob die Arbeit fakultativ oder obligatorisch ist", erklärt Reiter. "Je nachdem für welche Variante sich eine Dozentin oder ein Dozent entscheidet, findet sie bzw. er in dem Modul verschiedene Anregungen für ihre bzw. seine Lehre." 

Abgerundet wird das Angebot durch eine technische Einführung zur E-Portfolio-Plattform sowie eine Auflistung verschiedener Feedback- und E-Portfolio-spezifischer Methoden. "Um die Vorteile des online Portfolios effektiv nutzen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit Methoden und didaktischen Ansätzen notwendig", ist Reiter überzeugt. "Das Modul bietet daher praxisorientierte Vorschläge zur Umsetzung sowie Informationen zu den jeweils benötigten Werkzeugen, um eine lange Einarbeitungszeit in solche Methoden zu verkürzen."

In dem neuen Modul finden die Lehrenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg somit - gesammelt an einem Ort - alle Informationen und Materialien, damit sie die Studierenden bei einem gewinnbringenden und sinnvollen Portfolio-Einsatz in den schulpraktischen Studien optimal betreuen können. 

Das Modul finden Sie unter eportfolio.ph-heidelberg.de

Allgemeine Informationen zum E-Portfolio finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/eportfolio.

velo

Jugendliche sensibilisieren

Ein Projekt der Abteilung Geographie erhält "Erasmus+"-Förderung.

Das EU-Projekt "Young Scientists as Change Explorers - Students Evaluating Environmental Change in Europe with Digital Space Technologies (YCHANGE)" wird ab Ende 2016 für zwei Jahre aus Mitteln des "Erasmus+"-Programms für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport gefördert. Die Leitung haben Professor Dr. Alexander Siegmund und Dr. Thomas Kisser von der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg inne; die Forscher kooperieren mit der Karls-Universität Prag (Tschechische Republik) und der Universität Tallinn (Estland). Das Projekt will Schülerinnen und Schülern die Nutzung von Satellitenbildern im Unterricht nahebringen, um selbst Umweltveränderungen zu analysieren. 

In den neu konzipierten Workshops kommen laut Alexander Siegmund und Thomas Kisser didaktisch innovative Lehr-Lern-Module zum Einsatz, welche die Potenziale von Fernerkundungsdaten für die Bildungsarbeit eröffnen und individuelles, forschungsbasiertes Lernen fördern. Die Jugendlichen führen dabei auf Grundlage der Daten von modernen Erdbeobachtungssatelliten wie dem Copernicus-Programm der Europäischen Weltraumbehörde eigene Analysen der Satellitenbilder durch und stellen ihre Ergebnisse auf einer Web-Plattform online. "Durch das 'YCHANGE'-Projekt entsteht so ein Daten-Pool zu umweltrelevanten Fragestellungen für verschiedene Raumausschnitte Europas, der jedermann öffentlich zugänglich ist", erklären Siegmund und Kisser. 

Die ausgewählten Fallbeispiele orientieren sich dabei an Aspekten des Globalen Wandels, wie etwa Überschwemmungen oder der Suburbanisierung. "Auf diese Weise sollen die Schülerinnen und Schüler für die Folgen des menschlichen Einflusses auf die Umwelt sensibilisiert und durch den aktiven Umgang mit modernen Geotechnologien wie Satellitenbildern das Interesse an natur-, umwelt- und geowissenschaftlichen Themen gestärkt werden", sagt Kisser. Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert die Arbeit mit Fernerkundungsdaten so das Verständnis von Jugendlichen für ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge.

Laut Alexander Siegmund, der den Fachbereich Geographie leitet, erweitert das "YCHANGE"-Projekt das Profil der Abteilung im Bereich der Verknüpfung angewandter Fernerkundung und Fernerkundungsdidaktik um eine zusätzlich europäische Komponente. "Das Projekt fügt sich in eine Reihe solcher Bildungsvorhaben ein, wie die von der Deutschen Raumfahrtagentur geförderte Entwicklung einer adaptiven Lernplattform zum schulischen Einsatz von Satellitenbildern ('Space4Geography'), deren Nutzung auch maßgeblich durch die Kurs-Angebote der GIS-Station, dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien an der Pädagogischen Hochschule, gefördert wird." Für ihre innovativen Ansätze zur Nutzung und Vermittlung solcher modernen Geotechnologien wird die Abteilung Geographie von der UNESCO im Herbst als UNESCO-Chair ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geographie.

red

Die spannende Welt der Physik

Ein integratives Bildungsangebot für Flüchtlingskinder.

Professorin Dr. Manuela Welzel-Breuer (Abteilung Physik) und Dr. Elmar Breuer (Englisches Institut Heidelberg) unterstützen mit ihrer wissenschaftlichen Expertise und ihrer langjährigen praktischen Erfahrung das Projekt "Physik für Flüchtlinge". Dieses wird von der Deutschen Physikalische Gesellschaft (DPG) gemeinsam mit der Georg-August-Universität Göttingen angeboten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen oder Schulen in ganz Deutschland Physik spielerisch und anhand einfacher Experimente näherzubringen. Darüber hinaus dient das Projekt der Integration der Flüchtlinge. 

Die beiden Physiker verfügen über langjährige Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in prekären Lebenssituationen: Seit über zehn Jahren gestalten sie im Zusammenhang mit "Patio 13: Schule für Straßenkinder" Lernumgebungen für kolumbianische Straßenkinder. Dabei werden unter Berücksichtigung der besonderen (Lebens-)Erfahrungen und Bedingungen experimentelle Möglichkeiten bereitstellt, mit denen sich Kinder und Jugendliche auf einen Weg von der Beobachtung bis hin zu einer theoretischen Erklärung im Bereich der Physik machen können. Gemeinsam mit Lehrerstudierenden einer kolumbianischen Bildungseinrichtung (ENSMA) wurden unter anderem Experimente, Materialien und Umsetzungsmöglichkeiten in den Bereichen Elektrizität und Optik entwickelt und erprobt. 

Diese Expertise bringen die beiden nun in das Projekt "Physik für Flüchtlinge" ein, indem sie freiwillige Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland als Multiplikatoren ausbilden. Professorin Welzel-Breuer und Dr. Breuer stellen die Lehrinhalte für die Workshops zur Verfügung und leiten die Freiwilligen an, selber auszuprobieren und zu experimentieren. "Ihre Erfahrungen tragen die Helferinnen und Helfer dann an ihren jeweiligen Standort und schulen dort ihr Team", sagt Welzel-Breuer. "So erreichen wir in ganz Deutschland Flüchtlingsunterkünfte und Schulen mit Klassen, die einen hohen Anteil an geflüchteten Kindern oder Jugendlichen haben." 

velo

Neues Beratungsangebote für Studierende im höheren Semester

Veranstaltungen während der Beratungswoche vom 10. bis 14. Oktober.

Nicht nur Studienanfängerinnen und -anfänger sind auf Informationen angewiesen, um erfolgreich ins Studium starten zu können. Auch Studierende in der mittleren Studienphase und in der Abschlussphase benötigen Informationen und Hilfe für die jeweiligen Studienabschnitte. Daher gibt es ab dem Wintersemester 2016/17 erstmals spezielle Angebote während der Beratungs- und Orientierungswoche für Studierende im höheren Semester. Die Beratungswoche findet vom 10. bis 14. Oktober 2016 statt. 

Die Fächer und Verantwortlichen aus anderen Bereichen haben ein abwechslungsreiches, informatives Angebot für Sie zusammengestellt. Die Fächer Geographie, der Sachunterricht oder Biologie informieren Sie über die Modul 2 und Modul 3 Prüfungen. Im Fach Physik haben Sie Gelegenheit, die Labore und die Nutzungsmöglichkeiten, die sich Ihnen als Studierende bieten, kennenzulernen. Der Übergreifende Studienbereich bietet sowohl für Studierende der PO 2011 als auch der PO 2015 Veranstaltungen zum ÜSB Modul 3. Die sonderpädagogischen Fachrichtungen öffnen insbesondere für die Studierenden der PO 2015 ihre Türen, da jetzt im 3. Semester die fachrichtungsspezifischen sonderpädagogischen Inhalte beginnen. Einige Fächer bieten Informationen zu den Staatsprüfungen an (Mathematik, Sachunterricht). Für Examenskandidaten und Examenskandidatinnen gibt es seitens der Prüfungsämter Wissenswertes zur Wissenschaftlichen Arbeit und zum Staatsexamen. In der Bibliothek können Sie Citavi, ein Literaturverwaltungsprogramm, kennenlernen.

Das detaillierte, ausführliche Programm mit allen Veranstaltungen finden Sie unter: https://www.ph-heidelberg.de/studium/im-studium/beratung/beratungswoche-hoehere-semester.html (Beachten Sie bitte, dass das Programm jederzeit erweitert werden kann!).

Katja Melzer

Studienberatung für Kurzentschlossene

Direkte Hilfe ohne Terminvereinbarung.

Die Studienberatung bietet zusätzlich zu festen Beratungsterminen für Kurzentschlossene und kleinere Anliegen auch eine offene Kurzsprechstunde an, für die keine vorherige Terminvereinbarung notwendig ist (http://www.ph-heidelberg.de/studium/kontakt/studienberatung.html). 

Die Sprechstunde findet von Oktober bis Dezember zu folgenden Terminen statt (Ort: Raum 011d, Altbau):

  • Mittwoch, 5. Oktober 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Dienstag, 11. Oktober 2016 > 13 – 14 Uhr
  • Montag, 17. Oktober 2016 > 10 – 12 Uhr
  • Dienstag, 18. Oktober 2016 > 9 – 10 Uhr
  • Mittwoch, 19. Oktober 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 26. Oktober 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Donnerstag, 27. Oktober 2016 > 15 – 17 Uhr
  • Mittwoch, 2. November 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 9. November 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Donnerstag, 17. November 2016 > 15 – 17 Uhr
  • Mittwoch, 7. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 14. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr
  • Mittwoch, 21. Dezember 2016 > 13 – 15 Uhr

Weitere allgemeine Informationen zur Studienberatung: www.ph-heidelberg.de/studienberatung

Katja Melzer

E-Portfolio: Selbstlernkurs für Studierende!

Mit dem neuen online-Angebot einfach E-Portfolios gestalten.

Hier geht es zum Selbstlernkurs: 

https://eportfolio.ph-heidelberg.de/view/view.php?id=5004&login (Anmeldung mit PH-Account, wie bei Stud.IP)

Melanie Reiter

Hilfreiche Angebote für Studienanfänger

Ergebnisse der Evaluation der Erstsemesterwoche im Sommersemester 2016.

Die Angebote der Erstsemesterwoche (EseWo) wurden im Sommersemester 2016 zum zweiten Mal unter allen Erstsemestern evaluiert. Ziel der Evaluation war es herauszufinden, wie die Angebote wahrgenommen werden, ob die Inhalte der Angebote den Bedürfnissen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger entsprechen und wo Verbesserungsbedarf besteht. 

An der Umfrage haben sich insgesamt 23 Prozent der Erstsemester beteiligt. Die Vorstellung der lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge (einschließlich Vorstellung des Übergreifenden Studienbereichs und der Bildungswissenschaften) haben 98 Prozent besucht, bei der Vorstellung der schulpraktischen Studien haben 81 Prozent teilgenommen. Die Fachberatung wurde von 88 Prozent wahrgenommen. 

Inhaltlich wurden die Vorstellung der lehramtsbezogenen Studiengänge und der Schulpraxis sowie die Fachberatung positiv bewertet. Die Fragen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger wurden beantwortet und nur wenige Fragen sind neu aufgekommen. Hinsichtlich der Organisation des Orientierungspraktikums gibt es Verbesserungsbedarf bei den Informationen. 

Zum Thema Stundenplan gibt es zwei spezielle Veranstaltungen. Als Reaktion auf die erste Umfrage wurde eine Informationsveranstaltung zur Stundenplanerstellung eingeführt. Dort werden das Modulhandbuch, LSF und Stud.IP erläutert. Die zweite Veranstaltung ist die Stundenplanberatung. Dort wird von geschulten Tutorinnen und Tutoren geprüft, ob der Stundenplan zu voll ist oder ob die richtigen Veranstaltungen belegt wurden. 

An beiden Veranstaltungen haben 78 Prozent der Umfrageteilnehmer teilgenommen. Die Befragten gaben in der aktuellen Umfrage an, dass sie sich in der Lage sehen, ihren Stundenplan mit den vorgegebenen Hilfsmitteln zu erstellen. Die Stundenplanberatung als inhaltlicher Abschluss der EseWo wurde ebenfalls als hilfreich erachtet, da dies den Studienanfängerinnen und Studienanfängern Sicherheit für den Studienstart gibt.

Abschließend lässt sich sagen, dass die EseWo insgesamt sehr positiv evaluiert wurde. Kritikpunkte beziehen sich vor allem auf nicht behebbare organisatorische Mängel wie die Überschneidung von einzelnen Fachberatungen am Donnerstag oder dem Wunsch, die Stundenplanberatung bereits am Anfang der Woche zu machen. Überschneidungen lassen sich aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten innerhalb der Studiengänge leider nicht vermeiden und die Stundenplanberatung muss sinnvollerweise nach der Einführung der Studiengänge und den Fachberatungen angesiedelt sein. 

Katja Melzer

Online-Modul zum wissenschaftlichen Denken und Arbeiten

Auf der Plattform Moodle steht den Studierenden ab dem Wintersemester 2016/2017 der Online-Kurs „Wissenschaftliches Denken und Arbeiten“ als ergänzendes Selbstlernangebot zur Verfügung. Der bereits bestehende Kurs wurde von Melanie Reiter, M.A. (E-Portfolio) und Eva-Stephanie Schaal, M.A. (Guidance im Studium: TMC-Angebote und Laufbahnberatung) neu strukturiert, didaktisch aufbereitet, aktualisiert und ergänzt. Das zum Januar 2017 auslaufende Projekt „Experts in Education“ hat Ressourcen geschaffen, um dies zu realisieren.

Ziel des Online-Kurses ist, dass die Studierenden darin unterstützt werden, sich mit dem wissenschaftlichem Denken und Arbeiten auseinanderzusetzen. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die Studierenden dafür zu sensibilisieren, dass es fächerspezifische Unterschiede in der wissenschaftlichen Arbeitsweise gibt. Durch eine klare Menüführung, Vorlesungsaufzeichnungen, Informationshappen und kleine Aufgaben zum Selbstlösen haben wir ein anwenderfreundliches Instrument entworfen, das den Studierenden den ersten Schritt in das wissenschaftliche Arbeiten und in dessen Denkweise erleichtert und ihnen Denkanstöße zur vertieften Auseinandersetzung mit diesem Thema gibt. Dieses Angebot soll somit auch die Lehrenden in Ihrer Beratungstätigkeit (z.B. zu Haus-, Zulassungs-, Bachelor-, und Masterarbeiten) unterstützen.

Der Kurs wurde nach der Überarbeitung erfolgreich an die Bibliothek der Pädagogischen Hochschule Heidelberg übergeben und wird in Zukunft von ihr betreut werden. Über die erfolgreiche Kooperation und die administrative Übernahme unserer Arbeit freuen wir uns.

Den Selbstlernkurs finden Sie unter https://moodle.ph-heidelberg.de/WDA mit ihrem PH-Nutzeraccount anmelden, ganz nach unten scrollen und dort bei „Kurse suchen“ WDA eingeben.

Melanie Reiter/Eva-Stephanie Schaal/cp

Neuigkeiten aus unserer Materialbibliothek

Ab dem 1. September 2016 ändern sich die Öffnungszeiten der Materialbibliothek in der Forscherstation. Montags bleibt die Materialbibliothek geschlossen, dafür sind wir dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr für Sie da. Mittwochs und donnerstags bleiben die Öffnungszeiten unverändert. Neu im Team der Materialbibliothek ist Anne Niemietz: Zusammen mit Jochen Luttenberger ist sie für die Ausleihe und Beratung zuständig. Die Beiden stehen Ihnen auch gern außerhalb der Öffnungszeiten für ausführliche Beratungen zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin!

red

Inklusiver Sportunterricht

Ein Forschungsprojekt will individuelle Praxisanleitungen entwickeln.

Das Land Baden-Württemberg hat im Juli 2015 eine Änderung des Schulgesetzes mit dem Ziel verabschiedet, allen Schülerinnen und Schülern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Seitdem können Eltern von Kindern mit Behinderung wählen, ob ihr Kind eine allgemeine Schule oder ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum besucht. Die gestiegene Heterogenität stellt jedoch gerade den schulischen Sportunterricht vor große Herausforderungen: Gelten Sport und Sportunterricht zwar prinzipiell als integrationsfreundlich, ergeben sich angesichts körperlicher und motorischer Anforderungen jedoch auch exkludierende Effekte. Eine aktuelle Studie von Neumann (2016) verdeutlicht diese Ambivalenz in den Antworten und Stellungnahmen von Sportlehrkräften auf die Frage nach ihren Erwartungen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit sonderpädagogischen Lehrkräften im Sportunterricht. 

Ein Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das im Juli 2016 in Kooperation mit der Unfallkasse Baden-Württemberg gestartet ist, will vor diesem Hintergrund fallbezogene Praxishilfen liefern: "Allgemeine Anleitungen und Prinzipien für einen sogenannten 'inklusiven Sport und Sportunterricht' liegen bereits vor", erklärt Professor Dr. Peter Neumann (Abteilung Sportwissenschaft / Sportpädagogik), der das Projekt leitet. "Doch praxisbezogene Beispiele, die sich dezidiert mit der didaktisch-methodischen Aufbereitung und Gestaltung eines gemeinsamen Sportunterrichts beschäftigen und dabei auf die verschiedenen Arten und Grade der Behinderung eingehen, sind noch Mangelware." 

Neumann untersucht daher unter Mitarbeit von Carina Große an verschiedenen Grund- und Gemeinschaftsschulen der Metropolregion Rhein-Neckar unterschiedliche Formen und Fälle von Inklusion im Sportunterricht. "Dabei gilt es, sowohl die jeweilige Besonderheit des Einzelfalls zu beschreiben und dieser gerecht zu werden als auch zu prüfen, ob und inwieweit für diesen Fall bereits in der Praxis bewährte Lösungsvorschläge vorliegen", so der Professor für Sportpädagogik. Ziel des Projektes ist es, alltägliche sowie lehrreiche Beispiele und damit individuelle Praxisanleitungen für den gemeinsamen Sportunterricht zu liefern. Die Ergebnisse sollen Anfang 2018 vorliegen.

velo

"Klimawandel findet Stadt"

Jugendliche erforschen den Umgang mit den Folgen des Klimawandels.

Die Folgen des globalen Klimawandels sind inzwischen auch in Deutschland unverkennbar. Städte sind dabei von den Auswirkungen der regionalen Klimaveränderungen besonders betroffen, da hier Mensch und Umwelt ohnehin erhöhten Belastungen wie Überhitzung und Luftschadstoffen ausgesetzt sind. Im Rahmen des im Juli 2016 gestarteten Projekts "Klimawandel findet Stadt - ein Konzept zur Förderung der Bewertung von Klimafolgen und Anpassungsstrategien in städtischen Räumen im Sinne des entdeckenden und forschenden Lernens" sollen Jugendliche darin gefördert werden, die Folgen des Klimawandels auf Städte beurteilen und nachhaltige Anpassungsstrategien entwickeln zu können.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell geförderte Projekt wird von der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam mit Geographiedidaktikern der Universitäten Bochum und Trier durchgeführt. Zu den jeweiligen regionalen Kooperationspartnern gehören in Heidelberg außerdem zahlreiche Schulen, das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie sowie die Klimaschutzmanagerin der Stadt Neckargemünd. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Meldung.

Dateien:
DBU fördert Kooperationsprojekt "Klimawandel findet Stadt"(PDF, 65 K)

red

Aktuelle Stipendien für Lehrende und Studierende

Mitteilungen aus dem Akademischen Auslandsamt

ERASMUS+ 

Für Lehrende stehen Stipendien für Kurzzeitdozenturen (ERASMUS+ STA) ab zwei Tagen mit mindestens 8 Stunden Lehre an Partnerhochschulen zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie bei den ERASMUS+-Beauftragen der Hochschule und an bei der ERASMUS+ Hochschulkoordinatorin, ARO’in Henrike Schön. Informationen für Antragsteller finden Sie hier

Für Mitarbeiter der Hochschule stehen Stipendien für Weiterbildungszwecke (ERASMUS+ STT) an Hochschulen und bestimmten Einrichtungen zur Verfügung. 

Eine wichtige Neuerung im Programm: Auch Doktorandinnen und Doktoranden (Voraussetzung ist die Immatrikulation an der Hochschule oder der Status als Mitarbeiter der Hochschule) können ab dem Studienjahr 2016/2017 in diesem Programm gefördert werden. Informationen für Antragsteller finden Sie hier.

Für das Studienjahr 2017/2018 stehen vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel Studienplätze an den Partnerhochschulen zur Verfügung. Bewerber können sich bei den ERASMUS+-Beauftragten der Hochschule und bei Frau Sabine Franke im Akademischen Auslandsamt informieren und beraten lassen. Die Liste der freien Plätze finden Sie hier

Save the date
Die Weihnachtsfeier des Akademischen Auslandsamts findet am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 um 18 Uhr in der Aula der Alten PH, Keplerstraße 87, statt. 

Akademisches Auslandsamt

Terminplanung für das Wintersemester 2016/2017

  • Vorlesungszeit: 10.10.2016 – 10.02.2017
  • Beratungs- und Orientierungswoche für alle Studierenden einschließlich ESeWo: 10. Oktober bis 14. Oktober
  • Informationsveranstaltung des Rektorats: 12. Oktober 2016, 15 Uhr, Aula
  • Vorlesungsbeginn: 17. Oktober um 8.00 Uhr
  • Akademische Matinée: 2. November 2016, 10 Uhr, Mehrzweckhalle
  • Weihnachtsfeier: 21. Dezember 2016, 16 Uhr, Mehrzweckhalle
  • Weihnachtspause: In der Zeit vom 24. Dezember 2016 bis einschließlich 7. Januar 2017 finden keine Lehrveranstaltungen statt.
  • Examensfeier: 13. Januar 2017, 18 Uhr, Mehrzweckhalle
  • Prüfungswoche: 6. Februar bis 10. Februar 2017

Monika Werle

Lebenslanges Lernen gestalten mit der Professional School

Open Day am 5. Juli 2016. 

Mit dem diesjährigen Open Day am 5. Juli stellte sich die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg vor. Die Hochschulöffentlichkeit und ihre Kooperationspartner wurden dazu eingeladen, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Professional School aktuell den Prozess des lebenslangen Lernens gestaltet. Auch in Deutschland ist mittlerweile eine Entwicklung erkennbar, dass zunehmend mehr berufsbegleitend studiert wird und Weiterbildung damit deutlicher in den Fokus rückt. Mit entsprechenden Lehr-Lern-Formaten strebt die Professional School mit ihren Weiterbildungs-, Beratungs- und Entwicklungsangeboten für im Bildungsbereich tätige Personen eine Verzahnung zwischen beruflicher Praxis und wissenschaftlicher Qualifizierung an. Am Open Day informierte sie über die breitgefächerten Angebote und Dienstleistungen.

Neben Zertifikatsstudien wie zum Beispiel Leadership in Bildungsorganisationen, Inklusive Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung oder Wirtschaftsenglisch führt sie Fortbildungen in vielfältigen Fachrichtungen durch. Dabei unterstützt sie die Fakultäten ebenso bei der Durchführung von Fachtagungen – vorbereitet werden derzeit Tagungen in den Bereichen Sprachförderung, Musik und Religionspädagogik. Ebenso bietet die Professional School seit kurzem eine berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich DaZ/DaF an, die insbesondere der Qualifizierung für den Unterricht in Integrationskursen für erwachsene Migranten dient.

Ansprechbar ist die Professional School für Lehrende der Pädagogischen Hochschule auch bei Überlegungen zur (Neu-)Gestaltung von Lehrveranstaltungen. Besonders geht sie hierbei auf die individuellen Bedürfnisse ein und berät Lehrende etwa zu Lehrformaten mit großen Auditorien, zu heterogen Gruppen und methodischen Fragen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/aktuelles.html 

Charlotte Ruppert

Heidelberg·Man ist ein harter Wett·kampf

Barrierefreies Online-Nachrichtenportal einfach-heidelberg.de mit Bericht über Teilnahme am Heidelberg-Triathlon von Hochschulmitgliedern – künftig feste Rubrik im Newsletter

Wie im August-Newsletter bereits angekündigt, haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben gemeinsam mit Menschen mit Behinderung das erste barrierefreie Online-Nachrichtenportal für Heidelberg in Leichter Sprache entwickelt. Die Webseite www.einfach-heidelberg.de ist seit dem 11. Juli 2016 online und bietet Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten in Heidelberg ein barrierefreies und unabhängiges Nachrichten- und Informationsangebot. Davon können sowohl Menschen, die noch nicht gut Deutsch lesen können, als auch junge und alte Leserinnen und Leser profitieren. Die Projektleitung haben die Sonderpädagogin Professorin Dr. Karin Terfloth (PH Heidelberg) und der Journalist Moritz Damm (Einfach Heidelberg e.V.) inne; finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. 

www.einfach-heidelberg.de hat über die Teilnahme von Prof. Dr. Robert Vrban, Dalibor Cesak und Isolde Rehm vom Praktikumsamt am Triathlon „HeidelbergMan“ berichtet. Lesen Sie hier den Beitrag! Zukünftig wird der Newsletter interessante Themen des Nachrichtenportals aufgreifen und vorstellen.


red

Blicke auf Deutschland: Schlaglichter zur Flüchtlingsfrage

Der vorliegende Band versammelt sehr verschiedene Texte und Textsorten zur Flüchtlingsfrage beim Stand vom Sommer 2016. Einleitend sucht der Band - mit Beiträgen von Herfried Münkler und Alexander Demandt - analytische Kriterien und historischen Abstand. Der zweite Teil sammelt Akteursstimmen und didaktische Reflexionen: eine Übersicht des zuständigen Heidelberger Bürgermeisters Joachim Gerner über die gegenwärtige Lage sowie - aus Abschlussarbeiten hervorgegangene - studentische Beiträge und Interviews mit Lehrern und Flüchtlingen. Es folgen, im dritten Teil, dann einige subjektive Statements ausländischer Kollegen und der vierte spiegelt die Lage - in deutscher Erstübersetzung - durch den Blick des Prager Philosophen und Holocaust-Überlebenden Emil Utitz auf das Deutschland der Jahre 1947/48.

red

Paralympics

Die Hochschule gratuliert Nikolai Kornhaß zur Bronzemedaille.

Am 9. September 2016 holte Nikolai Kornhaß bei den Paralymics Bronze im Blinden- und Sehbehinderten-Judo. Der 23-jährige, der an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Sonderpädagogik studiert, gewann das kleine Finale gegen den Japaner Aramitsu Kitazono nach 43 Sekunden. Für Kornhaß war es der erste Paralympics-Start: "Es ist perfekt gelaufen", jubelte der Lehramtsstudent, dessen Sehstärke wegen einer Erbkrankheit bei rund fünf Prozent liegt. "Ich wusste: Eine Medaille kann sein. Aber ich wollte mir keinen Druck machen. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich total."

Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützt die Pädagogische Hochschule Heidelberg A-, B- und C-Kadersportlerinnen und -sportler, die an der Hochschule studieren und die vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar betreut werden, dabei Spitzensport und Studium zusammen bewältigen zu können. Nikolai Kornhaß gratuliert die Hochschule zu seiner hervorragenden Leistung und wünscht ihm für seinen weiteren Weg als Spitzensportler sowie als Student alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

red

Auszeichnung

DOSB würdigt Professor Gerhard Treutlein mit dem Ethikpreis 2016.

Der Deutsche Olympische Sportbund verleiht seinen Ethikpreis 2016 an Professor Dr. Gerhard Treutlein. Der Heidelberger Hochschullehrer erhält die Auszeichnung für seinen Einsatz zum Schutz von Jugendlichen vor Doping und dessen gesundheitlichen Folgen. Treutlein war vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband für den DOSB-Ethikpreis vorgeschlagen worden. 

DOSB-Präsident Alfons Hörmann bezeichnete Treutlein als unermüdlichen Kämpfer für einen dopingfreien Sport: "Die aktuelle Diskussion um den weltweiten Anti-Doping-Kampf hat uns erneut gezeigt, dass Sportdeutschland auf Macher und Mahner wie Gerhard Treutlein dringend angewiesen ist. Er kritisiert zu Recht, aber er bleibt hier nicht stehen, sondern hat sich über viele Jahre mit wertvollsten Ergebnissen in die Präventionsarbeit eingebracht." 

Die Vorsitzende des Kuratoriums zur Verleihung des DOSB-Ethikpreises, DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung Professorin Dr. Gudrun Doll-Tepper sagte über Treutleins Engagement: "Im direkten Kontakt mit den jungen Athletinnen und Athleten klärt er auf, bildet aus und fördert das Engagement der Jugendlichen selbst. Gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend hat er eine Konzeption entwickelt und umgesetzt, junge Sportler selbst zu Experten der Dopingprävention zu machen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.dosb.de.

Zur Person

Nach seinem Studium mit anschließender Promotion war Gerhard Treutlein bis zu seiner Emeritierung Professor für Sportpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Treutlein gilt als einer der wichtigsten Kämpfer gegen den Einsatz von leistungssteigernden Mitteln im Sport.

red

Ehemalige Deutschprofessorin Dr. Brigitte Höft ist verstorben

Gelernte Dolmetscherin mit viel didaktischem Geschick

Professorin Brigitte Höft (geboren am 29.11.1934) war bis zu ihrer Pensionierung im Fach Deutsch tätig. Sie war gelernte Dolmetscherin (Französisch und Spanisch). An der Universität Freiburg schloss sie das Studium in den Fächern Germanistik, Romanistik und Philosophie ab. Später kam ein Vollstudium im Fach Psychologie hinzu. 

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterrichtete sie das Fach Deutsch (Deutsche Literatur, Sprache und Didaktik). Sie gewann die Achtung des Kollegiums und der Studierenden durch ihr umfassendes Wissen, ihr didaktisches Geschick und ihre nie ermüdende Rechtlichkeit.

Am 13. September fand eine Trauerfeier im Bestattungshaus Kurz Feuerstein in Heidelberg statt. Die Hochschule wird Prof. Dr. Brigitte Höft ein ehrendes Andenken bewahren.


red

Fachtagung: Inklusive und integrative Konzepte in der Musikpädagogik

Die Musikwerkstatt findet am 28. Oktober 2016 in Heidelberg statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Veranstaltung unter der Leitung von Ina Schuchardt-Groth (Institut für Kunst, Musik und Medien) gibt einen Überblick über aktuell angewandte musikpädagogische Konzepte der Metropolregion Rhein-Neckar, die integrativ bzw. inklusiv wirksam werden. Sie will Anregungen geben, inwieweit die Musikpädagogik einen Beitrag zu Fragen von kultureller Teilhabe, Sprachentwicklung und sozialer Integration leisten könnte.

Die Fachtagung findet am 28. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr im Altbau der Pädagogischen Hochschule statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Lehrkräfte im Bezirk des Regierungspräsidiums Karlsruhe bzw. des Schulamtes Mannheim müssen sich über LFB-Online registrieren. Alle anderen Teilnehmenden melden sich bitte über die Professional School der Pädagogischen Hochschule an (www.ph-heidelberg.de/professional-school).

Institut für lösungsorientierte Beratung und Supervision

Systemische Strukturaufstellung (Marliese Köster)

07.-08. Oktober 2016

Systemische Strukturaufstellungen (nach Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer) sind anwendbar auf jedes Anliegen und jedes Problem. Das Angebot ist offen für private und berufliche Themen.

In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Aufstellungsformate und erfahren, wie die Prinzipien systemischer Strukturaufstellungen eingesetzt werden können. Sie können selbst erfahren wie die systemische Strukturaufstellung die Lösungsfindung unterstützt. Die Teilnehmer werden eingeladen, in Praxisdemonstrationen als Klient eigene Konflikte zu bearbeiten oder Selbsterfahrung als RepräsentantIn, BeobachterIn oder LeiterIn zu machen.

Mit Hilfe der systemischen Strukturaufstellung können wir Systeme simulieren, erweitern Möglichkeitsräume und lassen neue Lösungen entdecken. Aus Verwirrung, Hilflosigkeit und Nichtwissen wachsen neue Ideen, Hindernisse werden zu Ressourcen.

Alles klar! Systemisch-lösungsorientierte Kommunikation mit Kids (Angelika Grubert)

18.-19. November 2016

Kinder kommunizieren anders. Sie nutzen bildhafte Vorstellungen, Handlungen und Spielereien, um sich mitzuteilen. Der Workshop zeigt, wie Erwachsene mit Kindern sprechen können, um sie besser zu verstehen und mit ihren eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu verbinden, um mehr Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Aus dem Fundus der lösungsfokussierten Kommunikation sowie dem reichen Erfahrungsschatz der Referentin erfahren TeilnehmerInnen, wie sie Handpuppen, Luftballons, Seile, Murmeln, Malereien und vieles mehr nutzen können, um hoffnungsvolle Kontakte aufzubauen, Motivation zu stärken und Lösungen für Kinder voranzubringen. Dazu zählt auch eine kurze Einführung in das „Ich schaffs! - Programm von Ben Furman". Statt den Fokus auf das Defizit zu richten, lädt der Workshop dazu ein, sich auf Ressourcen und zu erlernende Fähigkeiten zu konzentrieren, um das zu entdecken, was Kindern selbst in herausfordernden Situationen möglich ist.

Fragen aus der Praxis sind willkommen und werden gerne aufgegriffen.

Motivationscoaching in pädagogischen Handlungsfeldern (Karl Ludwig Holtz)

19. November 2016

Lösungsorientiert-systemisches Coaching zielt darauf ab, die individuellen Ressourcen und Kompetenzen anzusprechen und zu fördern. Zu diesen Kompetenzen gehört auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen so auf die äußeren Bedingungen (der Umwelt) zu beziehen, dass eine Entwicklung des gesamten Systems möglich bleibt. Ausgehend von diesem Konzept ökologischer Kompetenz (vgl. Holtz 1994) sollen Modelle und Strategien vorgestellt werden, welche vor allem die Änderungsmotivation und die Selbstmanagementfähigkeiten im Sinne dieser Passung betonen. In Ergänzung zu den bisher vermittelten Methoden und Haltungen lösungsorientierter Beratung (LoB) sollen daher Motivationsmodelle diskutiert und für pädagogische Handlungsfelder umgesetzt werden, die sich für die genannte Zielsetzung anbieten  (Ressourcenförderung, Selbstmanagement, z.B. Grawe, Kanfer, Furman; Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan (1993) sowie Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick (dt. 2009).

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldung: www.ilbs.de

Laborantin/Laborant gesucht!

An der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist im Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik zum 1. November 2016 eine Stelle als Laborantin/Laborant im Fach Biologie zu besetzen.

Weiter Informationen erhalten Sie hier.

Beate Reis

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Ausschreibung

Die Hochschule stellt erneut Mittel zur Forschungsförderung bereit.

Die bildungswissenschaftliche Forschung ist eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Dabei ergänzen sich sowohl die unterschiedlichen Perspektiven der allgemeinen Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Sonderpädagogik als auch verschiedene forschungsmethodische Zugänge. 

Damit die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausragende Bildungsforschung betreiben können, stellt die Hochschule eine forschungsfördernde Umgebung bereit. Zum 1. April 2017 werden daher erneut Mittel ausgeschrieben, auf die sich Professorinnen und Professoren der Hochschule bis zum 1. November 2016 bewerben können. Ein besonderes Augenmerk legt die Pädagogische Hochschule dabei auf die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern: Die Ausschreibung sieht für die geförderten Forschungsprojekte auch Qualifikationsstellen vor, auf denen der wissenschaftliche Nachwuchs an eigenen Qualifikationsvorhaben arbeiten kann. 

Weitere Informationen zu der internen Forschungsförderung erhalten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Prorektorat für Forschung, Medien und IT sowie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

red

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum August-Newsletter:

Schwarzlicht-Volleyball im Institut für Sport

Erstsemesterwoche: Begrüßung der neuen Studierenden

Vom 10. bis 14. Oktober gestaltet die Pädagogische Hochschule Heidelberg eine Einführungswoche für ihre Erstsemester.

Die Einführungswoche für das Wintersemester 2016/2017 findet vom 10. bis 14. Oktober in verschiedenen Räumen des Alt- und Neubaus statt. Die Woche wird gemeinsam von Studierenden, Lehrenden, Fachschaften und der Verwaltung organisiert. 

An diesen Tagen können Sie Ihre KommilitonInnen kennen lernen und sich über das Studium in Heidelberg informieren. Am Mittwoch informieren wir Sie über die Strukturen des Lehramtsstudiums, am Donnerstag stellen sich die einzelnen Fächer vor und am Freitag u.a. die zentralen Einrichtungen. Es ist außerdem eine Stundenplanberatung geplant. 

Weitere Hinweise zur Erstsemesterwoche und speziell zu den Angeboten der Studierenden erhalten Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/esewo.

Bei Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg helfen Ihnen bereits jetzt gerne unsere Info- und Beratungsstellen.

Der Vorlesungsbetrieb beginnt für alle Studierenden am Montag, 17. Oktober. Vorlesungsende ist am 10. Februar 2017. Weitere Termine und Fristen finden Sie im Bereich "Studium".

Erste-Hilfe-Kurse für Lehramtsstudierende

Ein Angebot des Zentrums Erste Hilfe Notfalltraining und der Heidelberg School of Education. Um Anmeldung wird gebeten.

Für die Bewerbung zum Vorbereitungsdienst ist der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses erforderlich. Einer der Anbieter von entsprechenden Kursen, die speziell für Lehramtsstudierende konzipiert sind und den Rahmenbedingungen des Kultusministeriums entsprechen, ist das Zentrum Erste Hilfe Notfalltraining (ZEHN). 

Für Lehramtsstudierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg bietet die Heidelberg School of Education gemeinsam mit ZEHN im Herbst 2016 zwei Termine an:

  • Freitag, 21. Oktober von 9.00 bis 17.00 Uhr
  • Freitag, 25. November von 9.00 bis 17.00 Uhr

Da die verfügbaren Plätze beschränkt sind, wird um Anmeldung unter www.erstehilfekurs.net gebeten. 

Die Kursgebühr, die zu Kursbeginn zu entrichten ist, beträgt 29.00 Euro. Veranstaltungsort ist die Heidelberg School of Education (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg).

Integration durch Bildung: Unternehmen im Stifterverband starten Förderprogramm für Flüchtlinge

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Der Stifterverband startet ein neues Förderprogramm „Integration durch Bildung“, um Flüchtlingen den Zugang zum Bildungssystem und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Für die Gemeinschaftsinitiative haben Mitgliedsunternehmen und Stiftungen im Stifterverband schon jetzt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In den kommenden Monaten sollen weitere Förderpartner gewonnen werden.

„Nach einer Zeit der richtigen und wichtigen Nothilfe geht es nun um die nachhaltig erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt. Bildung und Spracherwerb sind dafür der Schlüssel“, sagt Andreas Schlüter, der Generalsekretär des Stifterverbandes: „Hierzu wollen der Stifterverband und seine Mitgliedsunternehmen gemeinschaftlich einen substanziellen Beitrag leisten.“

Das Förderprogramm besteht aus vier Aktionslinien, die unterschiedliche Herausforderungen bei der Integration durch Bildung und beim Übergang in den Arbeitsmarkt adressieren. Neben der individuellen Förderung von Flüchtlingen sollen Strukturen unterstützt werden, die dauerhaft und flächendeckend integrationsfördernd wirken. Davon sollen mittelbar auch Menschen profitieren, die traditionell schlechte Chancen im Bildungssystem haben: Menschen mit Migrationshintergrund oder aus den sogenannten bildungsfernen Schichten.

Gute Neuigkeiten: Deutsche merken sich positive Nachrichten besser

Gute Meldungen über das eigene Land behält man leichter. Medienpsychologen der Universität Hohenheim raten Schulen, das zum Lernen zu nutzen.

Wenn Menschen Zeitung lesen, bleiben manche Artikel besser im Gedächtnis haften als andere. Wesentlich ist dabei die Frage, ob das eigene Land im Vergleich zu einem anderen im Text positiv oder negativ dargestellt ist. „Positive Nachrichten merken sich die Leser deutlich besser – was allerdings nur für Deutsche gilt“, stellt Prof. Dr. Trepte, Medienpsychologin an der Universität Hohenheim, fest. Sie hat dazu gemeinsam mit Kollegen der Ohio State University in Columbus/USA ein Projekt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) durchgeführt. Die Ergebnisse sind gerade im Journal of Media Psychology erschienen.

Die Forscher haben in beiden Ländern Studierenden verschiedene Zeitungsartikel vorgelegt – 119 Testpersonen in den USA und 245 in Deutschland. „Zwei Texte beschäftigten sich mit Bildung und der nationalen Sicherheit – beides Themen, die für junge Leute sehr wichtig sind“, erklärt Prof. Dr. Trepte.

Bei jeweils der Hälfte der Probanden war Deutschland in den beiden Artikeln positiver dargestellt als die USA, bei der anderen Hälfte war es umgekehrt. Zwischen den beiden Texten gab es jeweils einen sogenannten Störtext mit neutralem Thema, der vom Ziel der Studie ablenken sollte. Anschließend legten die Forscher den Probanden Fragen zum Inhalt vor. „Wir wollten sehen, ob die für das eigene Land positive oder negative Färbung eines Artikels dazu führt sich die Inhalte besser zu merken“, so Prof. Dr. Trepte. Das Ergebnis ist deutlich: „Deutsche behalten positive Informationen über das eigene Land deutlich besser im Gedächtnis als negative“, so die Expertin. „Ein Effekt, der bei US-Amerikanern nicht erkennbar ist.“

Einen Grund für vermutet Prof. Dr. Trepte darin, dass Jugendliche und junge Erwachsene insgesamt heute wesentlich weniger Zeitung lesen als früher. „Sie bilden sich daher, wenn sie Artikel vorgelegt bekommen, zunächst eine undifferenzierte Meinung. Erst ein Vergleich der eigenen sozialen Gruppe – in den vorgelegten Texten die Nationalität – mit einem relevanten Partner schaffe Aufmerksamkeit. „Darauf springen die Menschen gewissermaßen an.“ Den Unterschied zwischen den beiden Ländern erklärt die Forscherin damit, dass in Deutschland das Lesen von politischen Texten doch noch wesentlich verbreiteter als in den USA. Hinzu käme ein Identitätsproblem: „Mit Blick auf die Geschichte ist Deutschen die Frage, wie man heute im Vergleich mit anderen dasteht, wichtiger als den meisten US-Amerikanern.“ Nun könnte man natürlich nicht alle Texte positiv verpacken, damit sich die Leser die Inhalte besser behalten, räumt Prof. Dr. Trepte ein. Doch Schulen und Bildungsstätten rät sie, diesen Effekt zum Lernen zu nutzen. „Sie sollten die Jugend dazu animieren, wieder mehr Nachrichten in der Zeitung zu lesen. Wenn sie sich zum Einstieg an positiven Nachrichten ausrichten würden, könnte das zum Erfolg beitragen.“

Links: Aktuelles Paper im Journal of Media Psychology: http://dx.doi.org/10.1027/1864-1105/a000182

Florian Klebs

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Sabine Felber
  • ILBS
  • Verena Loos (velo)
  • Katja Melzer
  • Beate Reis
  • Melanie Reiter
  • Charlotte Ruppert
  • Henrike Schön
  • Monika Werle