Presse & Kommunikation

Ausgabe 3 - April 2017

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Haupt- und Werkrealschullehrkräfte

PH Heidelberg plant den "Aufbaustudiengang Lehramt Sonderpädagogik".

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird ihre besondere Expertise in die sonderpädagogische Weiterqualifizierung von Haupt- und Werkrealschullehrkräften, die an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren tätig sein werden, einbringen. Die Hochschule wird hierzu voraussichtlich ab dem Wintersemester 2018/2019 den "Aufbaustudiengang Lehramt Sonderpädagogik" berufsbegleitend anbieten. Das Vorhaben wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. 

"Wir freuen uns, unsere wissenschaftliche Kompetenz dafür einsetzen zu können, dass der derzeit äußerst hohe Bedarf an Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen schnellstmöglich mit hochqualifizierten Lehrkräften gedeckt wird", sagt Professor Dr. Hans-Werner Huneke (Rektor). Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung und selbst Professorin für Psychologie in sonderpädagogischen Handlungsfeldern, freut die Entscheidung der Landesregierung für eine Weiterqualifizierung von Haupt- und Werkrealschullehrkräften besonders: "Inklusion braucht sonderpädagogische Expertise und Inklusion braucht inklusionspädagogische Kompetenzen in allen Lehrämtern. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat daher in sämtlichen lehramtsbezogenen Studiengängen das Thema 'Inklusion' sowohl in den Bildungswissenschaften als auch in der Fachdidaktik fest verankert." In den Studiengängen mit Lehramtsbezug Sonderpädagogik werde die sonderpädagogische Expertise in zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen überwiegend grundständig erworben, so Heyl weiter. "Dass wir nun in größerem Umfang die Möglichkeit erhalten, Lehrkräfte, die bereits im Schuldienst aktiv sind, für die Herausforderungen einer immer heterogener werdenden Schülerschaft zu qualifizieren, ist ein wichtiges Signal hin zu einem Schulsystem, das erfolgreiche Bildungsverläufe für alle ermöglicht." 

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Der Aufbaustudiengang wird in enger Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg entwickelt, "in Heidelberg wird der Schwerpunkt voraussichtlich auf den Fachrichtungen 'Lernen' und 'Sprache' liegen", erklärt Professorin Dr. Birgit Werner (Direktorin des Instituts für Sonderpädagogik). Ein Studienbeginn soll stets zum Wintersemester möglich sein; der Studienumfang wird 90 Leistungspunkte umfassen, die Berufserfahrung der Lehrkräfte wird mit weiteren 30 Leistungspunkten angerechnet. Pro Kohorte sollen in Heidelberg etwa 50 Lehrkräfte sowohl in den beiden Fachrichtungen als auch in den sonderpädagogischen Grundlagen sowie in einem sonderpädagogischen Handlungsfeld wissenschaftlich fundiert und in enger Abstimmung mit der Praxis qualifiziert werden. Zurzeit arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der entsprechenden Prüfungsordnung; erste Informationen zu dem Zulassungsverfahren sollen ebenfalls rechtzeitig vorliegen.

Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier.

velo

Beim PHorum miteinander ins Gespräch kommen

Neues Format zum Austausch aller Hochschulmitglieder über wichtige Themen

Um über die vielfältigen Themen, welche die Hochschule beschäftigen, jenseits offizieller Gremien miteinander ins Gespräch zu kommen, schlägt das Rektorat mit dem „PHorum“ ein offenes Gesprächsformat vor, das künftig während der Vorlesungszeit an drei oder vier Freitagvormittagen stattfinden soll. Das erste PHorum wird am 28. April 2017 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Neubau (A306) stattfinden. Als weitere Termine sind vorgesehen: 2. Juni und 7. Juli (jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr).
Ein PHorum soll sich stets einem bestimmten Thema widmen, beispielsweise dem „Masterplan Neuenheimer Feld“, der Entwicklung von Studiengängen, Forschungsprojekten oder einem anderen Thema, das uns gemeinsam besonders am Herzen liegt. Wir bitten um Ihre Themenvorschläge für das erste PHorum bis Freitag, 21. April 2017 an rektorat@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

hop

Draußen im Ökogarten

Nachhaltig lernen – „Outdoor Education“ an außerschulischen Lernorten

Was in anderen Ländern wie Skandinavien oder Schottland (Gade & Von Au 2016) schon zum Alltag gehört, ist bei uns längst noch nicht angekommen: draußen lernen und lehren. Damit ist nicht gemeint, dass die Schülerinnen und Schüler einen netten Ausflug in die Natur unternehmen. Im Gegenteil, ganze Unterrichtstage mit verschiedenen Schulfächern finden zielgerichtet draußen statt.
Dies sollte auch bei uns Normalität werden, findet das Team vom Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dabei ist das Leitbild Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) des Bildungsplanes von 2016 eine wichtige Orientierung. 

Angehende Lehrerinnen und Lehrer werden deshalb darin geschult, draußen zu unterrichten. Aber ohne Schülerinnen und Schüler geht das nicht. Durch Aktionen wie den Tag der offenen Tür im Ökogarten oder den Tag der Artenvielfalt wird darauf aufmerksam gemacht, dass im Ökogarten draußen gelernt werden kann. Darüber hinaus bieten wir allen Schulen der Region die Möglichkeit,  ganze Schulvormittage im Ökogarten mit kompetenter Betreuung zu verbringen. 

Im Sommerhalbjahr 2016 nutzten dieses Angebot insgesamt fast 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Für viele Kinder war es das erste Mal, draußen zu lernen. Sie waren von den Eindrücken überwältigt, rannten durch den Garten und mussten z.T. erst lernen,  sich auch zu konzentrieren; eine große Herausforderung für die Studierenden, denn schließlich sollen die Kinder dies lernen. 

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Bestätigen kann dies Jakob von Au, Lehrer am Englischen Institut in Heidelberg. Er sagt, dass die heutige Schülergeneration eine kurze Konzentrationsspanne aufweise. Nehme man ihnen dann noch die gewohnten "Grenzen" des  Klassenzimmers, falle es den Schülern mitunter noch schwerer, ihre Konzentration auf den Unterricht zu fokussieren. Wichtig sind außerdem, das zeigten auch schon Studien der Vorjahre, klare Kommunikationsstrukturen im Wechsel mit offenen Erkundungen, Formen der Präsentation und der Dokumentation des Gelernten. Schülerinnen und Schüler, ebenso wie die Lehrkräfte, müssen sich erst an die andere Umgebung und das neue Konzept gewöhnen. 

Nur durch wiederholte oder regelmäßige Besuche im Garten kann man von Outdoor Education sprechen. Ein Beispiel dafür bot die zweite Klasse der Internationalen Gesamtschule Heidelberg mit ihrer Lehrerin Andrea Czernoch. Im Rahmen des Projektes: Verständlich formulieren in naturbezogenen Lernprozessen an schulischen und außerschulischen Lernorten - fachliches Lernen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sprachstände kamen sie vergangenen Sommer sogar neun Mal in den Ökogarten. 

Um die Effekte des regelmäßigen Besuchs des Ökogartens sichtbar zu machen, bekamen alle Schülerinnen und Schüler, die den Ökogarten im Jahr 2016 besucht hatten, kurz vor den Sommerferien einen Fragebogen. Hier sollten sie fachliche und praktische Fragen zu ihrem Besuch beantworten. Insgesamt schnitten die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH) am besten ab. Dies ist vor allem auf die kontinuierliche und wiederholte Auseinandersetzung mit den Lerngegenständen im Unterricht draußen zurückzuführen. Es ist zudem anzunehmen, dass die von den Schülerinnen und Schülern erlangten Erkenntnisse durch die andauernde und praxisorientierte Beschäftigung besser im Langzeitgedächtnis verankert sind. Diese plausible Hypothese kann im nächsten Sommersemester überprüft werden, denn dann heißt der Ökogarten die Kinder der IGH sowie weitere Schulklassen wieder willkommen.

Literatur:

Von Au, J. und Gade,U. (Hrsg.) (2016): Raus aus dem Klassenzimmer - Outdoor Education als Unterrichtskonzept, Beltz-Verlag Weinheim, Basel.

Ulrike Kiehne

Internationalisierung

Pädagogische Hochschulen Heidelberg und Luzern bauen Kooperation aus.

Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg/Deutschland, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, und der Rektor der Pädagogischen Hochschule Luzern/Schweiz, Professor Dr. Hans-Rudolf Schärer, haben eine Rahmenvertrag unterzeichnet, nach dem die bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Hochschulen fortgesetzt, gefestigt und erweitert werden soll. Der Vertrag tritt zum 1. März 2017 in Kraft und hat unter anderem die Nutzung von Synergien in Studienangeboten bzw. in Forschungs-, Entwicklungs- und Dienstleistungsprojekten sowie die gemeinsame Förderung akademischer Mobilität zum Ziel. Als Senatsbeauftragter für die Kooperation wurde seitens der Heidelberger Hochschule Professor Dr. Markus Rehm (Chemie) benannt. 

"Wir bauen mit dem Rahmenvertrag unsere strategische Partnerschaft mit einer Hochschule aus, die sich wie wir an den Stärken der Studierenden orientiert und die individuelle Bildungsverläufe ermöglicht", erklärt Huneke. "Darüber hinaus leisten beide Hochschulen im Bereich der Weiterbildung einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung und individuellen Entwicklung von Bildungsexpertinnen und -experten." Weitere Berührungspunkte mit der PH Luzern sieht der Rektor in der engen Verzahnung von Theorie und Praxis sowie in den forschungsbasierten Impulsen, die beiden Hochschulen für die Weiterentwicklung des Bildungswesens geben. "Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag sowohl für die Qualitätsentwicklung unserer eigenen Hochschulen als auch für die internationale Bildungslandschaft leisten", so Huneke zusammenfassend. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

velo

Kontaktstudium "Migration und Flucht"

Erster Durchgang erfolgreich verabschiedet; neue Anmeldung möglich.

Das Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet seit April 2016 das Kontaktstudium "Migration und Flucht" an. Hierbei handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung mit Präsenz- und Selbststudienphasen über zwei Semester unter der Leitung von Professorin Dr. Havva Engin. Die erste Kohorte hat das Angebot nun erfolgreich abgeschlossen und der nächste Durchgang startete bereits im April 2017. 

Professorin Engin zieht nach dem Abschluss des ersten Kurses eine positive Bilanz und sieht sich in ihrer Haltung bestätigt, dass eine fundierte berufsbegleitende Qualifizierung im Bereich Fluchtmigration für eine Reihe von Arbeits- und Tätigkeitsfeldern neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet. Bestätigt wird dies auch durch die Absolventinnen und Absolventen: So gaben etliche von ihnen an, durch das Kontaktstudium eine neue berufliche Tätigkeit im Bereich "Arbeit mit Flüchtlingen" gefunden bzw. durch die Teilnahme neue Zuständigkeiten in ihren bisherigen Tätigkeitsfeldern übertragen bekommen zu haben. Darüber hinaus ermöglichte die Weiterbildungsmaßnahme die Vertiefung bestehender Fachkenntnisse sowie das Knüpfen von institutionellen Kontakten über das eigene Tätigkeitfeld hinaus. 

Professorin Dr. Vera Heyl, die als Prorektorin den Bereich Weiterbildung verantwortet, zeigte sich angesichts des Erfolges zufrieden: "Das Angebot fügt sich bestens in unser Profil ein, Antworten auf gesellschaftlich drängende Fragen wie in diesem Falle das intensivierte Migrationsgeschehen zu bieten." Die Hochschule werde ihre ausgewiesene Expertise auch weiterhin nutzen, um ihr Weiterbildungsangebot am gesellschaftlichen Bedarf auszurichten, so Heyl. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hei-mat.

red

Beratungswoche für Studierende

Breites Info-Angebot vom 3. bis 7. April im Neubau der Hochschule

Auch zum Sommersemester 2017 bietet die Pädagogische Hochschule Heidelberg den Studienanfängerinnen und -anfängern sowie den Studierenden im höheren Semester ein abwechslungsreiches Programm, um sich über ihr Studium zu informieren. Die Beratungswoche findet vom 3. bis 7. April 2017 im Neubau der Hochschule im Neuenheimer Feld 561 statt. 

Für die Erstsemester gibt es neben Vorstellungen der Studiengänge und der obligatorischen Studieninhalte auch Informationen der Fächer und der sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie der zentralen Einrichtungen; Medienzentrum, Bibliothek und Akademisches Auslandsamt stellen sich vor. Für Studierende im höheren Semester gibt es ebenfalls ein vielfältiges Angebot. So informieren die Fächer über Studieninhalte ab Modul 2 und zum Staatsexamen. In der Bibliothek können die Studierenden Citavi, ein Literaturverwaltungsprogramm, kennenlernen. 

Das detaillierte Programm für die Erstsemester ist unter http://www.ph-heidelberg.de/esewo aufrufbar. Die detaillierten Angebote für Studierende im höheren Semester finden Sie unter: www.ph-heidelberg.de/bewo. Bitte beachten Sie, dass sich einzelne Programmpunkte jederzeit ändern können. 

Katja Melzer

Acoustic Lounge voll im Trend!

Musikstudierende organisieren neues Musikformat an der Hochschule – erfolgreicher erster Abend mit zehn PH-Bands

Die Zeiten ändern sich -mit ihnen wandeln sich Menschen, Ideen und auch die Musikwelt. Für die Musikfachschaft der Hochschule bedeutete das im vergangenen Wintersemester: "Wir probieren etwas Neues aus!": Akustische Musik heißt der aktuelle Trend, und den wollten die Musikstudierenden aufgreifen. Herausgekommen ist ein neues Format, das ab sofort jedes Wintersemester stattfinden soll: Die Acoustic Lounge. An diesen Musikabend blieben Schlagzeug und E-Bass zuhause. Die Organisatorinnen und Organisatoren setzten auf Waffeln und Glühwein, Kerzenlicht, Sitzkissen auf dem Boden und eine entspannte Lounge-Atmosphäre mit viel Muße zum Zuhören. Das Programm war vielfältig: Zehn Bands von und mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule standen beim ersten Lounge-Abend auf der Bühne. Vom Akkordeon-Ensemble bis zur Coverband SIM, die auf sympathische Art in Wollsocken auftrat. Umrahmt wurde die Musik von tiefgründigen Poetry Slams. 

Die Musikgruppen spielten mit den unterschiedlichsten Instrumentalzusammensetzungen und den verschiedensten Musikstilen. Von Cello bis Xylophon war für jeden Zuhörenden etwas dabei. Einige Ensembles feierten dabei die Premiere ihres ersten Auftritts: In den Rocktutorien des Faches Musik können sich Studierende an verschiedenen Rockinstrumenten versuchen. Die Teilnehmenden präsentierten zu Beginn der Lounge ihre im Lauf des Semesters erarbeiteten Rocknummern. Gleich im Anschluss zeigten Studierende aus dem Seminar "Tonsatz III" selbst komponierte Popsongs und gelungene Showeinlagen. Der Abend ging schließlich in einen ruhigeren Teil mit den Akustikbands SIM, AVA, Band ohne Sarah, Bischler, Classic Brian und ManuelRia über.

Die Mitglieder der Fachschaft Musik freuen sich über eine sehr gut besuchte Mehrzweckhalle und eine gelungene Premiere der Acoustic Lounge - es spricht vieles dafür, das neu gedachte Format beizubehalten. Mitmachen kann übrigens jeder, der gerne Musik macht oder PoetrySlam-Texte schreibt. Die Anmeldefrist wird über Flyer bekannt gegeben. In diesem Sinne heißt es "Fortsetzung folgt...." im nächsten Wintersemester. So schnell ändern sich die Zeiten dann nämlich wahrscheinlich doch nicht.

Hanna Eigenrauch

Studierendengesundheit

Kooperationsprojekt zur Reduzierung sitzenden Verhaltens im Studium.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die Techniker Krankenkasse leisten gemeinsam einen Beitrag zur Studierendengesundheit: Das neue Modellprojekt "Kopf-Stehen" will zukünftig in Studium und Lehre leichte körperliche Aktivitäten mit dem Ziel etablieren, sitzendes Verhalten zu reduzieren und chronisch-degenerativen Krankheiten vorzubeugen. Geleitet wird das Projekt von Robert Rupp (Prävention und Gesundheitsförderung). 

"Langes Sitzen gilt nach aktuellem Forschungsstand als eigenständiges Gesundheitsrisiko für zahlreiche Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes II oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen", erklärt Rupp. Besonders Studierende seien enormen Sitzbelastungen ausgesetzt, an deutschen Hochschulen werde das Thema jedoch bislang kaum beachtet. "Dabei ist es entscheidend, das Sitzen regelmäßig zu unterbrechen und längere Phasen im Stehen zu verbringen, um das Gesundheitsrisiko zu mindern. Gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse wollen wir daher ein evidenzbasiertes Praxiskonzept entwickeln, das leicht intensive Basisaktivitäten wie Stehen oder Gehen in das alltägliche Studieren integriert."

Das Vorhaben läuft über drei Jahre, wobei zunächst eine gezielte Analyse der Bedarfe durchgeführt wird. Hierzu wird ein Gremium eingerichtet, an dem sowohl Studierende als auch Vertreter der Hochschule sowie Petra Dann, Prozessberaterin bei der Techniker Krankenkasse, beteiligt sind. Konkrete Angebote soll es ab dem Wintersemester 2017/2018 geben: "Zur Erprobung innovativer Sitz-Steh-Lehrformate sollen zum Beispiel Seminarräume mit Sitz-Steh-Pulten ausgestattet werden", sagt der Projektleiter. "Darüber hinaus planen wir eine Informationskampagne, in deren Rahmen auch Fortbildungs- und Beratungsangebote bereitgestellt werden." 

Das Projekt richtet sich an alle Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. "Ein besonderes Transferpotenzial sehen wir jedoch in der Erreichung der Lehramtsstudierenden, da diese als angehende Lehrkräfte potenzielle Multiplikatoren bezüglich der Schüler- und Lehrergesundheit darstellen", meint Rupp. Lehrkräfte, die selbst einen aktiven Lebensstil pflegen, seien im Schulalltag verstärkt für Möglichkeiten des zeitweisen Stehens sensibilisiert, so der Diplom-Pädagoge. Die durchgeführten Maßnahmen sowie das Gesamtkonzept sollen bis Ende 2019 evaluiert werden und Modellcharakter für andere Hochschulen haben.

velo

Emotionen beim Übergang in die Grundschule regulieren

Forschungsprojekt zum Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Im interdisziplinären Forschungsprojekt „Bilderbuchrezeption und übergangsbezogene Emotionen“ (BIËMO) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird der Frage nachgegangen, wie Kinder Bilderbücher zur Bearbeitung des Übergangs in die Grundschule nutzen. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich Aufschluss darüber, ob und wie sich Bilderbücher zur Moderation übergangsbezogener Emotionen einsetzen und von erwachsenen Bezugspersonen unterstützend nutzen lassen. Das Projekt hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren und startet am 1. Mai 2017.

Im Leben eines Kindes und seiner Familie ist der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ein bedeutsames Ereignis. Von seinem Gelingen hängt die Bewältigung weiterer Übergänge im Rahmen der Bildungsbiografie ab und er hat weitreichende Konsequenzen für den weiteren Bildungsweg von Kindern. „Von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule zu wechseln, bedeutet für Kindergartenkinder einen Statusgewinn und sogleich eine Identitätsveränderung: Mit dem neuen Status erwerben Kinder auf der einen Seite mehr Unabhängigkeit und neue Kompetenzen. Zugleich wird ihnen aber auch mehr Verantwortung, zum Beispiel für das eigene Lernen übertragen, sodass der Übergang erhöhte Anforderungen nach sich zieht“, erklären die Professorinnen Dr. Jeanette Roos (Institut für Psychologie) und Dr. Karin Vach (Institut für deutsche Sprache und Literatur), die das Projekt gemeinsam mit Dr. Stephen Frank (Institut für Erziehungswissenschaft) verantworten. 

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In verdichteter Form und kurzer Zeit müssen Kinder demnach mit Unsicherheit, neuen Personen, Räumen und Wegen, mit den eigenen Erwartungen sowie denjenigen von Eltern und Lehrkräften umgehen lernen. Dazu benötigen sie in besonderem Maße Sozialkompetenzen, Frustrationstoleranz, Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, sich in eine neue Gruppe zu integrieren und dort zu lernen, so das interdisziplinäre Team. „Dies bedingt, dass die Transition vom Kindergarten in die Grundschule mit einem breiten Spektrum von Emotionen verknüpft sein kann wie Vorfreude, Neugier und Stolz, aber auch Unsicherheiten, Ängsten und Trauer“, sagen die Forschenden. „Eine wichtige Aufgabe für das Kind beim Übergang ist es, diese unterschiedlichen Emotionen regulieren zu können.“

Damit erwachsene Bezugspersonen Kinder zukünftig noch besser dabei unterstützen können, will das Team die übergangsbezogenen Themen, Erwartungen und Emotionen von Kindern im letzten Kindergartenjahr aus Perspektive der Kinder erfassen und mögliche Regulationsprozesse beleuchten. Die gemeinsame Rezeption eines thematisch einschlägigen Bilderbuchs – „Garmans Sommer“ von Stian Hole – soll ermöglichen, mehr über die Transition aus Sicht betroffener Kinder zu erfahren und wie sie Bilderbücher zur Bearbeitung des Übergangs nutzen. Hieraus wie auch aus der Befragung von Eltern und Fachkräften erhofft sich das Team Aufschluss darüber, „ob und wie sich Bilderbücher zur Moderation übergangsbezogener Emotionen einsetzen und von erwachsenen Bezugspersonen ko-regulativ nutzen lassen“. Mit dem Projekt werden ferner offene Fragen aus dem Schnittbereich der Erforschung von Emotionen bzw. der Emotionsregulation von Kindern in Übergangssituationen, der Transition vom Kindergarten in die Grundschule, Bilderbuchrezeption und Elementardidaktik bearbeitet.

red

Flucht und Spracherwerb

Forschungsprojekt zur Sprachentwicklung bei mehrsprachigen Schülern.

Die Zahlen des Berichts "Bildung in Deutschland 2016" belegen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland mehrsprachig aufwachsen: Aktuell sprechen 63 Prozent der in Kitas betreuten Vier- bis Fünfjährigen mit Migrationshintergrund zuhause überwiegend eine andere Sprache als Deutsch, unter ihnen sind immer mehr Schülerinnen und Schüler mit eigener Zuwanderungsgeschichte. Da über den Zugang zu spezifischer Förderung oder Therapie massiv auf die Bildungsbiografie von Kindern und Jugendlichen eingewirkt wird, ist die Abgrenzung von Phänomenen des Zweitspracherwerbs (L2) Deutsch von Ausprägungen einer Spezifischen Spracherwerbsstörung (SSES) essentiell. 

Das neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt "BiliSAT: Bilingual Language Development in School-age Children with/without Language Impairment with Arabic and Turkish as first languages" untersucht daher über eine Laufzeit von 30 Monaten den Spracherwerb und den Verlauf von SSES bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen in ihrer Herkunftssprache (L1) und ihrer L2. 

Kontaktalter und Kontaktlänge zur Zweitsprache, der Erwerbskontext für die Erstsprachen sowie die spezifische Erwerbssituation der Geflüchteten werden besonders berücksichtigt. So wird in den Untersuchungen mit einbezogen, ob die Erstsprachen in einem Minderheiten- (Deutschland) oder im Mehrheitenkontext (u.a. Türkei, Palästina, Syrien) erworben wurden und untersucht, welche Bedeutung diese Faktoren ggf. für den mehrsprachigen Erwerb haben können.

Unter Rückgriff auf in eigenen Drittmittelprojekten gewonnene Ergebnisse für jüngere Kinder und bereits entwickelte linguistisch kontrollierte Testverfahren will das Forschungsteam um Professorin Dr. Solveig Chilla (Institut für Sonderpädagogik, Heidelberg) und Professorin Dr. Cornelia Hamann (Universität Oldenburg) stabile Kriterien für SSES bei mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern identifizieren. Durch die gezielte Untersuchung von Türkisch und Arabisch als Herkunftssprachen können dabei sowohl sprachvergleichende als auch sprachunabhängige theoretische Erkenntnisse und Kriterien für erfolgreichen mehrsprachigen Erwerb und die Eigenschaften von SSES erarbeitet werden.

red

Neues aus dem Medienzentrum (MeZ)

Kostenlose Lizenz für interaktive Whiteboards

An der Pädagogischen Hochschule und vielen Praktikumsschulen sind Seminarräume und Klassenzimmer vermehrt mit interaktiven Whiteboards (IWB) ausgestattet. Um die Möglichkeiten dieser digitalen Tafeln voll nutzen zu können, ist eine entsprechende IWB-Software erforderlich. Das Medienzentrum bietet deshalb in Kooperation mit SMART Technologies Deutschland für Studierende und Mitarbeitende ab sofort eine kostenlose Lizenz der IWB-Software SMART Learning Suite (SLS) an. Diese erlaubt es, Präsentationen und Unterrichtsmaterialien sowie Tests und Umfragen für interaktive Whiteboards zu erstellen. Eine detaillierte Beschreibung der SLS finden Sie unter https://education.smarttech.com/de-de/products/smart-learning-suite. Die Software umfasst den vollen Funktionsumfang und darf auf interaktiven Whiteboards aller Hersteller betrieben werden. Die Lizenz hat eine Laufzeit bis April 2019, in dieser Zeit ist man zum kostenlosen Bezug aller Updates und neuen Versionen berechtigt.

Interessierte wenden sich per Mail an Holger Meeh (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de). Sie erhalten dann umgehend die notwendigen Informationen zur Installation der Software. Das Medienzentrum bietet in jedem Semester Einweisungen in die Arbeit mit SLS an. Die Termine finden sich auf der Website des Medienzentrums. (http://www.ph-heidelberg.de/mez/beratung-kurse/kurse.html

Holger Meeh

WLAN-Zugang für Gäste ohne eduroam: heidelberg4you

Gäste der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die von einer Hochschule im eduroam-Verbund kommen, haben an der PH Heidelberg WLAN-Zugang über die SSID „eduroam“. Nun gibt es auch für Gäste, die keinen eduroam-Zugang haben, die Möglichkeit, das WLAN an der PH zu nutzen: Durch eine Kooperation zwischen der Stadt Heidelberg und der Universität Heidelberg wird die SSID „heidelberg4you“ im WLAN bereitgestellt. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Netz der Stadt Heidelberg, das kostenlos zur Verfügung steht. Gäste müssen sich einmalig bei heidelberg4you registrieren und haben dann an der Universität, an der PH und an zahlreichen weiteren Orten in Heidelberg Zugang zum Internet. Darüber hinaus können alle eduroam-Nutzer die städtischen WLAN-Accesspoints mitnutzen.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/rz/it-service/wlan.

red

Protokolle der 417. und 418. Sitzung des Senats

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Protokoll der 23. hochschulöffentlichen Senatssitzung

Auszüge aus dem Protokoll der 23. hochschulöffentlichen Senatssitzung vom 14.12.2016.

Petra Schaller

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Termine zum Vormerken für das Sommersemester 2017

  • Vorlesungszeit: 03.04.2017 – 28.07.2017
  • Beratungs- und Orientierungswoche einschließlich ESeWo: 03.04.2017 bis 07.04.2017 
  • Informationsveranstaltung des Rektorats: 05.04. 2017, 15.00 – 17.00 Uhr in H001 
  • Unterbrechung des Vorlesungsbetriebs (Osterferien): 10.04.2017 – 13.04.2017
  • Vorlesungsbeginn: 18.04.2017 um 8.00 Uhr
  • Exkursions- und Projektwoche: 06.06.2017 – 09.06.2017 (Woche nach Pfingsten)
  • Prüfungswoche: 24.07.2017 – 28.07.2017
  • Examensfeier: 21.07. 2017, 18 Uhr (Mehrzweckhalle)
  • Gremienwahlen: 04.07.2017 (Altbau) und 06.07.2017 (Neubau)

Monika Werle

Zu Besuch an Partnerhochschulen in Marokko

Spuren der Weltklimakonferenz vor Ort – Kooperationen ausgeweitet

Um Möglichkeiten der Erweiterung bestehender Hochschulkooperationen mit den Lehrerbildungseinrichtungen CRMEF Marrakesch und CRMEF Essaouira auszuloten, unternahmen mehrere Dozentinnen der PH Heidelberg Ende Februar auf vornehmlich private Kosten eine Reise nach Marokko. Erster Anlaufpunkt war die Partnereinrichtung in Marrakesch. Es gab spannende Diskussionen und freundschaftlichen kollegialen Austausch über Details und landestypische Richtlinien der Professionalisierung von Hochschulstudierenden bzw. Absolventen für die Aufgaben des Lehramtes. Dabei wurden ähnliche Herausforderungen durch strukturelle Neuorganisationen offenbar, wie sie auch in Baden-Württemberg allgegenwärtig sind. Neben Didaktik und Pädagogik standen fachliche Bezüge wie Körperkultur, Sprachen, künstlerische Bildung oder Naturwissenschaften im Fokus der Gespräche. Weitere Schwerpunkte der Kooperation sind vereinbarungsgemäß auch Medienbildung und interkulturelle Bildung. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein gemeinsames Ziel. 

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Welche Spuren hat nun die Weltklimakonferenz in Marrakesch hinterlassen? Beschränken sich die Folgen auf eine allgegenwärtige Kampagne zur Vermeidung von Plastik wie Tüten oder Einweggeschirr? Welche aus Europa bekannten Tendenzen wiederholen sich? Welche Baumaßnahmen erfolgen, um angeblich die Wünsche von Touristen und anderen Besuchern besser zu bedienen? Solche Besuche halten auch einen Spiegel vor. Die Heidelberger Dozentinnen jedenfalls haben öffentliche Verkehrsmittel in Marokko (öffentliche Bus- und Eisenbahnlinien) auf Herz und Nieren geprüft – sie scheinen auch für den Transport von Studierendengruppen bestens geeignet. Aber auch hier wird viel gebaut und modernisiert. 

Ein freudiges Wiedersehen gab es auch mit Mohamed Ait el Ferrane von der Universität Marrakesch – einem Mitinitiator unserer jahrelangen intensiven Kooperationen, sowie mit dem Rektor des CRMEF Essaouira an der Atlantikküste, M. Elmoda.

Als Ergebnis des Besuches wurde vereinbart, sich mit Dozentinnen und Dozenten aus Marrakesch und Essaouira noch in diesem Jahr in Heidelberg zu treffen sowie wechselseitige Studierendenaustausche zu arrangieren. Marokko und seine Bewohner zeigten sich uns überwiegend als weltoffen, freundlich, traditionsbewusst und an neuen Entwicklungen interessiert.

Lissy Jäkel, Susanne Bauernschmitt, Jutta Hannig

Workshop zur visuellen Informationsverarbeitung an der Hochschule

Kooperationen ausgebaut und interdisziplinäre Ansätze weiter entwickelt

Der interdisziplinäre Workshop „Kompetenzdiagnostik und Kompetenzentwicklung in der visuellen Informationsverarbeitung“, gefördert vom Institut für wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg IWR, befasste sich mit Kompetenzmessung und Kompetenzdiagnostik bei der visuellen Mustererkennung. Dieser Workshop am 13. März 2017 im Hörsaalgebäude der PH Heidelberg stand allen Forscherinnen und Forschern offen, die sich mit Eye-Tracking und der statistischen Herausforderung der Auswertung großer Datenmengen befassen, die durch Aufzeichnungen von Augenbewegungen generiert werden. Auch viele Lehramtsstudierende nahmen am Workshop teil.

Visuelle Mustererkennung spielt in verschiedenen Wissenschaften eine große Rolle, u.a. auch beim Erwerb von Kompetenzen beim Mikroskopieren. Das Auswerten histologischer Bilder ist eine wesentliche naturwissenschaftliche Kompetenz des Erkenntnisgewinns. Moderne Medizin und Biowissenschaften sind ohne solche Kompetenzen undenkbar, daher spielt der Erwerb solcher Kompetenzen auch in den Bildungsplänen der Biologie eine prioritäre Rolle. Durch die Kooperation zwischen Einrichtungen der PH Heidelberg, der Universität Heidelberg und der Universität Tübingen, Lernlabor Neurobiologie, ist die Forschungsarbeit auf diesem Bereich nun in neuer Qualität möglich. Visuelle Mustererkennung mit Eye- Tracking soll zur Entwicklung von verlässlichen Diagnoseinstrumenten im Bereich Kompetenzmessung führen. Dies ist im Weiteren eine Chance zur Bewertung didaktischer Interventionen in Bildungsprozessen. 

Im Rahmen dieser Forschungskooperation zwischen Universität und Pädagogischer Hochschule werden beispielsweise „online“ und „offline“ Messungen an Studierenden unterschiedlicher Studienrichtungen beim Mikroskopieren humanbiologischer Objekte durchgeführt. An der statistischen Auswertung dieser Daten im Hinblick auf Kompetenzmessung sind Doktoranden im Bereich Mathematische Statistik der Universität Heidelberg beteiligt, aber auch Lehramtsstudierende der PH Heidelberg und Forscher des HULC -Lab. Alle Workshop -Teilnehmenden waren sich einig: die Kooperation des interdisziplinären Projekts „Cognitive Microscopy“ geht nun mit frischer Dynamik weiter. Das gegenseitige Kennenlernen war ursprünglich initiiert worden durch Clustertreffen im Rahmen der HSE, geht nun aber thematisch weit über Entwicklung von Modulen zum Masterstudium Lehramt hinaus.

Lissy Jäkel 

Para·lympics: Heidelberger gewinnt Medaille

Olympia ist ein Wett·kampf

Olympia ist ein großes Sport·fest. Sportler aus aller Welt machen mit. Menschen mit Behinderung können bei den Para·lympics mit·machen. Die Para·lympics waren 2016 in Brasilien. Nikolai Kornhaß war dabei.

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Zur öffentlichen Diskussion des IQB-Bildungstrends

Ursachenanalyse - Stellungnahme

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, bestehend aus Fachdidaktikern der Fächer Deutsch und Englisch sowie Bildungswissenschaftlern, hat in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Lehren & Lernen“ einen Artikel zur aktuellen Diskussion des IQB-Bildungstrends 2015 verfasst. Der IQB-Bildungstrend für sprachliche Kompetenzen im Vergleich der Bundesländer attestiert Baden-Württemberg unterdurchschnittliche Leistungen. Die Wissenschaftlergruppe der Hochschule unterzog die vorgebrachten Argumente einer genaueren Prüfung und kam zu dem Schluss, dass sie kaum Erklärungspotential für das Abschneiden Baden-Württembergs haben. Die Ursachen sind multifaktoriell bedingt und auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems zu verorten. Auswirkungen struktureller und programmatisch-inhaltlicher Reformen müssen zudem in die Bewertung einbezogen werden. 

Die genaue Analyse und die nachfolgende Stellungnahme ist nachzulesen unter:

Albrecht Wacker, Reinhold Funke, Rolf Göppel, Karl-Heinz Dammer, Hans-Werner Huneke, Karin Vogt, Andreas Müller-Hartmann, Anne Sliwka: Zur öffentlichen Diskussion des IQB-Bildungstrends 2015, in: Lehren & Lernen, Zeitschrift für Schule und Innovation aus Baden-Württemberg, Ausgabe 2 2017, S. 9 – S. 12.

Weitere Informationen finden Sie hier.

hop

Stabsstelle Qualitätsmanagement (SQM)

Neues Team hat Arbeit aufgenommen

Zum 1. Januar 2017 hat die dem Prorektorat für Studium, Lehre und Weiterbildung zugeordnete Stabsstelle Qualitätsmanagement (SQM) ihre Arbeit aufgenommen. Das Team der SQM hat insbesondere die Aufgabe, die Fäden der zahlreichen qualitätsbezogenen Initiativen an der Pädagogischen Hochschule mit Blick auf ein hochschulweites QM-System miteinander zu verbinden. Die Mitglieder der Stabsstelle QM waren alle bereits im Projekt Experts in Education tätig und widmen sich nun neuen Aufgaben:

Nicolas Elsaesser ist seit März 2017 als Referent für die Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Lehramtsbezug Sekundarstufe I und für den Übergreifenden Studienbereich tätig.
Eva-Stephanie Schaal, M.A. ist seit Februar 2017 als Referentin für die Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Lehramtsbezug Grundschule und Sonderpädagogik beschäftigt.
Kristin Haberland begann ihre Tätigkeit 2014 als Hochschulreferentin für Evaluation und ist in der Stabsstelle Qualitätsmanagement für den Bereich Qualitätssicherung zuständig.
Lutz Schröder, M.A. ist seit 2011 an der PH im Bereich Qualitätsentwicklung/-management beschäftigt. Er leitet die SQM, unterstützt die Prozesse im Prorektorat Studium, Lehre und Weiterbildung und ist außerdem Beauftragter für Lehrveranstaltungsmanagement/LSF.

Kontaktdaten, weitere Informationen zur SQM sowie das im Aufbau befindliche online-Qualitätshandbuch finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/qm. Für Fragen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge sowie für Ideen zur Gestaltung des Qualitätsnachmittags steht Ihnen die SQM gern zur Verfügung.

hop

Lehramtsbezogene Studiengänge erhalten neue Leitungen

Professoren Gervé, Dierk und Marmé ab 1. April mit neuen Herausforderungen – Unterstützung durch Referenten Schaal und Elsaesser

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird zum 1. April 2017 die Leitung der Bachelor- und perspektivisch der Masterstudiengänge mit Lehramtsbezug neu geregelt: So übernimmt Professor Dr. Friedrich Gervé, Studiendekan der Fakultät I, die Leitung der Studiengänge mit Lehramtsbezug Sonderpädagogik, Professorin Dr. Heidrun Dierk, Studiendekanin der Fakultät II, verantwortet die Studiengänge mit Lehramtsbezug Grundschule und apl. Professorin Dr. Nicole Marmé, Studiendekanin der Fakultät III, leitet die Studiengänge mit Lehramtsbezug Sekundarstufe I. Unterstützt werden die Studiengangleitungen von Eva-Stephanie Schaal, Referentin für die Studiengänge mit Lehramtsbezug Grundschule und Sonderpädagogik, und Nicolas Elsaesser, Referent für die Studiengänge mit Lehramtsbezug Sekundarstufe I sowie für den Übergreifenden Studienbereich.

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Zur Person

Friedrich Gervé studierte Lehramt für Grund- und Hauptschulen mit den Fächern Sachunterricht, Mathematik und Anfangsunterricht an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Nach dem Vorbereitungsdienst war er als Grund- und Hauptschullehrer in Söhnstetten und Heidenheim tätig, absolvierte ein Aufbaustudium zum Diplom-Pädagogen und wurde 1997 an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd promoviert. Von 1995 bis 2009 war an der Pädagogischen Hochschule Freiburg tätig. Seit 2009 ist er Professor für Schulpädagogik/Sachunterricht an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und leitet dort das Institut für Sachunterricht.

Heidrun Dierk studierte Evangelische Theologie und Geschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo sie 1993 an der Theologischen Fakultät promoviert wurde. Es folgte das Referendariat an zwei Mannheimer Gymnasien sowie die Lehrtätigkeit an einer Grundschule in Heilbronn. Von 1996 bis 2009 war Dierk an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe tätig, bis sie im Oktober 2009 an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Philosophie und Theologie wechselte. 

Nicole Marmé absolvierte ein Chemie-Studium an den Universitäten Mainz und Heidelberg und wurde 2002 an der Ruprecht-Karls-Universität in Physikalischer Chemie promoviert. Parallel zu ihrer Habilitation in Physikalischer Chemie absolvierte sie den Vorbereitungsdienst für das Höhere Lehramt an Gymnasien und war anschließend von 2009 bis 2012 am Bunsen-Gymnasium Heidelberg tätig. Gleichzeitig hatte sie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine Vertretungsprofessur für Chemie und ihre Didaktik sowie von 2012 bis 2014 für Physik und ihre Didaktik inne. 2014 verlieh ihr die Pädagogische Hochschule Heidelberg eine außerplanmäßige Professur für Didaktik der Naturwissenschaften (Schwerpunkte: Physik und Chemie).

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Dem lebenslangen Lernen verpflichtet

Dr. Zierold ist die neue Geschäftsführerin der Professional School.

Seit Februar 2017 ist Dr. Kirsten Zierold die neue Geschäftsführerin der Professional School, die an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein differenziertes Qualifizierungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer anbietet. Zierold folgt auf Dr. Veronika Strittmatter-Haubold, die sich nach langjähriger erfolgreicher Arbeit in den Ruhestand verabschiedet hat. 

"Wie auch Frau Strittmatter-Haubold fühle ich mich in meiner Tätigkeit insbesondere der Förderung und Ausgestaltung der Idee des lebenslangen Lernens verpflichtet", erklärt Dr. Zierold. "Dabei ist die Tatsache, dass die Professional School sowohl innerhalb als auch außerhalb der Pädagogischen Hochschule als Weiterbildungsanbieter und Personalentwickler wirkt, für mich besonders reizvoll." Gerade dieses Zusammenspiel von internen und externen Perspektiven auf Bildungs- und Entwicklungsprozesse empfinde sie als inspirierend und gegenseitig befruchtend, so Zierold. 

Ein guter Kontakt in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der kollegiale Austausch mit den Instituten sind Zierold ein wesentliches Anliegen, um an der Professional School auch künftig hochwertige und nachhaltige Qualifizierungsangebote für den Bildungssektor zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Professional School in den nächsten Monaten einen Schwerpunkt darauf legen, ihre berufsbegleitenden Angebote weiter zu entwickeln. Ein inhaltlicher Fokus soll auf die Themenfelder Medialisierung und Digitalisierung gesetzt werden; gerade hier bringt Kirsten Zierold vielfältige berufliche Erfahrungen mit. 

Weitere Informationen finden Sie untere www.ph-heidelberg.de/professional-school.

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Zur Person

Kirsten Zierold wurde nach ihrem geisteswissenschaftlichen Studium in Münster, Granada und Berlin an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einer medienkulturwissenschaftlichen Arbeit über "Moral im Computerspiel" promoviert und hat dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Assistenz der Geschäftsführung des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften gearbeitet. Zuletzt war sie am Zentrum für Wissenschaftsmanagement (ZWM) e.V. als Projektleiterin in der Weiterbildung tätig. Dort entwickelte Zierold verschiedene Weiterbildungsformate für das wissenschaftliche und administrative Personal an Hochschulen. Am ZWM leitete sie zudem die Redaktion der Internetplattform wissenschaftsmanagement-online. Zierold absolvierte am Institut für Systemische Beratung in Wiesloch überdies eine Ausbildung zur systemischen Beraterin.

velo

Kulturelle Bildung im Fokus

Professorin Dr. Stefanie Marr folgt dem Ruf an den Fachbereich Kunst

Stefanie Marr folgt zum 1. April 2017 dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. An der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften vertritt Professorin Dr. Marr im Institut für Kunst, Musik und Medien ab sofort das Fachgebiet Kunst in seiner ganzen thematischen Breite. Dazu gehören hauptsächlich die fachwissenschaftliche und -didaktische Forschung und Lehre sowie künstlerische Projektarbeiten. 

"Ich befasse mich insbesondere mit Fragen der zeitgenössischen Kunstproduktion und -rezeption in kunstpädagogischen Zusammenhängen sowie mit durch Kunst aufgeworfenen Lebensführungs- und Identitätsthemen", sagt Marr, die zahlreiche Publikationen zur künstlerischen sowie kulturellen Bildung und zur ästhetischen Sozialisation veröffentlicht hat. Auch ihre Lehrveranstaltungen decken ein äußerst breites kunstpädagogisches Themenfeld ab: Veranstaltungen zur künstlerischen Feldforschung, zur Methodik und Didaktik des Kunstunterrichts sowie zur Kunstvermittlung werden unter anderem ergänzt durch Veranstaltungen zu Genderthemen und zur kulturellen Bildung. "Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verfügt neben ihrer bildungswissenschaftlichen, fach- und mediendidaktischen Expertise auch über ein ausgeprägtes kulturelles Profil. Dieses weiter zu stärken und auszubauen, wird wichtiger Bestandteil meines Wirkens sein", so Marr. 

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Zur Person

Stefanie Marr studierte Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim, Museumspädagogik an der University of Manchester und Freie Kunst an der HBK Braunschweig. Im Anschluss wurde sie Meisterschülerin des Schweizer Künstlers Professor Thomas Huber und war zudem Mitarbeiterin bzw. Leiterin der Jugendkunstschule Hildesheim. Bevor Marr 2002 mit einer Dissertation auf dem Gebiet der Kunstpädagogik promoviert wurde, war sie als Lehrbeauftragte und als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. 2011 ernannte sie die Universität Siegen zur Professorin für Kunstpädagogik, 2017 erfolgt der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. 

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Gesundheitswissenschaftliches Profil der Hochschule weiter schärfen

PD Dr. Bucksch ist zum Professor für Gesundheitsförderung berufen

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beruft PD Dr. Jens Bucksch zum 1. April 2017 zum Professor für Gesundheitsförderung. An der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften vertritt der Gesundheitswissenschaftler ab sofort das Fachgebiet in seiner ganzen thematischen Breite in Forschung sowie Lehre und leitet darüber hinaus den Bachelorstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung. Bucksch wird ferner das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützen.

„Meine Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf Fragen, wie sich mehr Bewegung und weniger Sitzen in den Alltag integrieren lassen, wie optimierte Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung unter besonderer Berücksichtigung der sozialen und baulich-technischen Umwelt aussehen sowie auf Themen der Kinder- und Jugendgesundheit“, sagt Bucksch. „Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist in diesen Bereichen bereits gut aufgestellt und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung in Forschung, Lehre sowie in der Praxis. Ich werde meine Expertise hier gerne einbringen und das gesundheitswissenschaftliche Profil der Hochschule weiter schärfen.“

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Zur Person

Jens Bucksch studierte Diplom-Sportwissenschaft sowie postgradual Public Health und war anschließend in verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen, epidemiologischen und bewegungswissenschaftlichen Instituten in Lehre und Forschung tätig. An der Universität Bremen wurde er 2007 mit einer Arbeit über die Verhaltensänderung im Kontext körperlicher Aktivität bei Jugendlichen promoviert. Seit 2010 unterstützt Bucksch den Bereich Prävention und Gesundheitsförderung der Universität Bielefeld, wo er unter anderem die Geschäftsführung des WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion inne hatte. Zum 1. April 2017 erfolgt der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, wo er zum Professor ernannt wird.

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Eigenständiges Formulieren fördern

Dr. Inga Harren ist neu an den Fachbereich Deutsch berufen

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beruft Dr. Inga Harren zum 1. April 2017 zur Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik. An der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften, Institut für deutsche Sprache und Literatur wird Harren ab sofort das Fachgebiet in seiner ganzen thematischen Breite in Forschung und Lehre vertreten. Die Germanistin wird außerdem an der Entwicklung und Konzeption von modularisierten Studiengängen mitwirken und in dem gemeinsam mit der Universität Heidelberg geplanten Master of Education mitarbeiten.

„Meine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen ‚Eigenständiges Formulieren‘ beim Verfassen von Sachtexten und Prozessorientierung beim Schreiben, und zwar für deutsche Muttersprachler als auch für Personen, die Deutsch aus einem deutschsprachigen Umfeld erwerben. Einen weiteren großen Schwerpunkt bildet die gesprächsanalytische Unterrichtsforschung mit Blick auf mündliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrkräften“, erklärt Harren. „Ich freue mich darüber, zurück an die Pädagogische Hochschule Heidelberg zu kommen und hier meine Expertise in Forschung und Lehre einzubringen.“

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Zur Person

Inga Harren studierte an der Universität Oldenburg Germanistik und Biologie für das gymnasiale Lehramt; im Anschluss war sie in St. Leon-Rot bei Heidelberg als Lehrkraft an einem Privatgymnasium tätig. 2008 wechselte Harren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstuhl für Germanistische Linguistik der Universität Bayreuth, wo sie 2010 zusätzlich mit einem Projekt zur Erstellung eines E-Learning Kurses betraut war. Im Jahre 2014 wurde sie in Bayreuth mit einer Arbeit über die sprachlichen Hürden und interaktiven Vermittlungsverfahren im naturwissenschaftlichen Unterrichtsgespräch promoviert. Es folgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, wo Harren bis Ende 2015 in dem vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache geförderten Forschungsprojekt „Schreiben lehren und lernen“ (Professorin Dr. Berkemeier) aktiv war. Im Oktober 2015 übernahm die Germanistin eine Vertretungsprofessur an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, bis sie zum 1. April 2017 als Professorin an die Pädagogische Hochschule Heidelberg berufen wurde. 

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Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Mit Förderung auf die Zielgerade

Vergeben wird ein Abschluss-Stipendium für ein Promotionsvorhaben.

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die Pädagogische Hochschule Heidelberg im Rahmen der Landesgraduiertenförderung ein Abschluss-Stipendium für ein Dissertationsprojekt. Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem eine herausragende Qualifikation sowie eine wissenschaftliche Arbeit, die einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lässt. 

Die Förderhöhe beträgt 1.100 Euro monatlich, darin sind die mit dem Promotionsvorhaben verbundenen Sach- und Reisekosten pauschal berücksichtigt. Die Förderdauer beläuft sich auf acht Monate ab dem 1. Mai 2017; Bewerbungen müssen unter Berücksichtigung der geforderten Unterlagen bis zum 10. April 2017 im Prorektorat für Forschung, Medien und IT eingereicht werden. Es gelten die Bestimmungen der Satzung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Durchführung des Landesgraduiertenförderungsgesetzes in der aktuellen Fassung. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Interne Forschungsförderung

Bereitgestellt werden Mittel zur Durchführung von Projektvorhaben.

Die bildungswissenschaftliche Forschung ist eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Dabei ergänzen sich sowohl die unterschiedlichen Perspektiven der allgemeinen Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Sonderpädagogik als auch verschiedene forschungsmethodische Zugänge. Die Forschungsvorhaben lassen sich ferner im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen verorten. 

Zur Durchführung dieser Forschungsvorhaben stellt die Hochschule auch 2017 wieder Mittel für die interne Forschungsförderung bereit: Pro Vorhaben kann ein Antrag auf maximal 10.000 Euro über die gesamte Projektlaufzeit sowie insgesamt eine halbe Stelle zur Weiterqualifizierung gestellt werden. Die Anträge müssen bis zum 1. Mai 2017 über die Fakultätsvorstände bei dem Prorektorat für Forschung, Medien und IT eingereicht werden. Eine Förderung kann ab dem 1. Oktober 2017 erfolgen. Die Verfahrensregeln für Anträge auf Forschungsförderung sind zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Start der Ausschreibung 2018 für neue Projektideen

Ab sofort können bei der Stiftung Naturschutzfonds Förderanträge für Projekte eingereicht werden, die zur Umsetzung der Naturschutzstrategie Baden-Württemberg beitragen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg

Das Deutschlandstipendium

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beteiligt sich auch 2017/2018 wieder am Deutschlandstipendium: Zum 1. Oktober werden erneut sechs Stipendien von der Vector Stiftung vergeben; diese richten sich an Lehramtsstudierende in den MINT-Fächern an Werkreal-, Real- und Hauptschulen. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit der Klaus Höchstetter Stiftung fünf Stipendien sowie in Kooperation mit der BBBank Stiftung drei Stipendien an besonders begabte Studierende vergeben. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich jeweils 300€; die Förderdauer beträgt zunächst ein Jahr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Studienkolleg-Ausschreibungen für Studien- und Promotionsstipendien

Schule ist für Dich ein Gestaltungsraum, in den Du Dich mit Deinem ganzen Können einbringen willst? Dann bist Du bei uns genau richtig!

WIR VERGEBEN STIPENDIEN AN LEHRAMTSSTUDIERENDE ALLER SCHULFORMEN:

Grund-, Haupt- und Realschule, Sonderpädagogik, Berufsschule und Gymnasium. Auch Promovierende mit dem Berufsziel „Lehrer” können sich bewerben. Wir fördern alle Fächer! Wichtig ist uns, dass Du Lust hast, Verantwortung in- und außerhalb des Klassenzimmers zu übernehmen. Du wirst Teil eines Netzwerks an Personen, denen gute Schule am Herzen liegt. Jedes Jahr im Frühjahr können sich Interessierte bewerben: sdw.org/studienkolleg.

Stiftung der deutschen Wirtschaft

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Februar-Newsletter:

Im Medienzentrum

Hochschulinterne Informationsveranstaltung

Bericht und Ausblick des Rektorats am 5. April.

Zum Semesterbeginn lädt der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, die Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule zu einer internen Informationsveranstaltung ein. Diese findet am 5. April um 15.00 Uhr in Raum H.001 statt. Die Tagesordnung sieht unter anderem einen Ausblick auf das kommende Semester sowie Berichte aus dem Rektorat vor.

Jazz-BigBand: Internationales Konzert

Die Bigband jazzt am 18. April mit australischen Freunden.

Weitere Informationen zu dem Konzert im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg folgen rechtzeitig.

Als Bigband der PH Heidelberg ist eine Gruppe von etwa 20 bis 25 studentischen Jazzmusikern, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Eigentlich als Ensemble für die Studierenden der Hochschule im Wintersemester 1988/1989 gegründet, konnte die Gruppe auch viele Musiker aus dem Umfeld der Universität gewinnen. Stilistisch bearbeitet die BigBand ein breites Feld, von traditionellen Swingstücken (Ellington, Basic usw.) bis zu modernen Rockjazz-Arrangements (Earth, Wind and Fire, Santana). Geleitet wird die BigBand von Paul Stoltze. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/jazz-bigband.

4. Startup Weekend Rhein-Neckar

Die PH Heidelberg beteiligt sich als Netzwerkpartner an dem dreitägigen Event, bei dem Gründungswillige, Unternehmer und Macher, aus Ideen Geschäftsmodelle entwickeln.

Vom 21. bis 23. April 2017 findet das vierte Startup Weekend Rhein-Neckar statt. Veranstalter sind der Heidelberg Startup Partners e.V., der MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. und das IT Forum Rhein-Neckar; die Pädagogische Hochschule beteiligt sich im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Heidelberg Startup Partners e.V. als Netzwerkpartner. 

Teilnehmen kann jeder, der eine Gründeridee hat, aber nicht weiß, wie er diese umsetzen soll, und der Verstärkung für sein Team braucht; teilnehmen kann aber auch jeder, der zwar keine eigene Idee hat, sich aber engagieren möchte: Das Startup Weekend Rhein-Neckar bietet die ideale Umgebung, um die ersten Hürden auf dem Weg zum eigenen Unternehmen zu nehmen. Unterstützt werden die Teilnehmer von Mentoren mit langjähriger Business-Erfahrung und Gründungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das bedeutet nicht nur fachkundiges Feedback, sondern auch die Möglichkeit, sich ein professionelles und umfassendes Netzwerk aufzubauen.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren und den Kosten finden Sie rechtzeitig unter www.startup-weekend-rhein-neckar.de. 

Students first - Qualitätsziele für Studium und Lehre

Workshop-Nachmittag am 26. April für Hochschulmitglieder

Vor dem Hintergrund des Landeshochschulgesetzes (§ 5) und der anstehenden Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge entwickelt die Hochschule ein Qualitätsmanagement(QM)-System. Wesentlich dabei ist, dass das QM-System zum Profil und Selbstverständnis der PH Heidelberg passt. In der Tradition der Qualitätstage der vergangenen Jahre soll daher der Dialog über Qualität in Studium und Lehre vertieft werden, um daraus Qualitätskriterien und -ziele für ein QM-System abzuleiten. Fragen, die alle Beteiligten der Hochschule betreffen, – „Was sind Kriterien für ein ‚gutes‘ Studium an der PH Heidelberg?“ und „Was bedeutet das konkret für Studiengänge, Module und Lehrveranstaltungen?“ – möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam erörtern und laden Sie daher herzlich ein zum Qualitätsnachmittag, der am 26. April 2017, 13 - 16 Uhr unter dem Leitgedanken Students first – Qualitätsziele für Studium und Lehre als Auftaktveranstaltung mit Workshop-Charakter stattfinden wird. Der Raum wird rechtzeitig per E-Mail bekanntgegeben.

Das Programm wird von der Stabsstelle Qualitätsmanagement (SQM) ausgearbeitet, die Moderation übernimmt Dr. Kirsten Zierold, seit 1. Februar 2017 Geschäftsführerin der Professional School. Der Qualitätsnachmittag richtet sich an Lehrende und Studierende ebenso wie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung. Sollten Sie im genannten Zeitraum Lehrveranstaltungen anbieten, können Sie diese gerne mit dem Qualitätsnachmittag verknüpfen. Um die Veranstaltung organisatorisch gut planen zu können, bittet die SQM um Anmeldung bis zum 16. April 2017 via Foodle (terminplaner2.dfn.de/foodle/Teilnahme-am-Qualitatsnachmittag-26-04-17-58c68).

Boys' Day: Neue Männer braucht das Lehramt!

Ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Um Anmeldung wird gebeten.

Jungen haben vielfältige Interessen und Kompetenzen. Ihre Berufswahl und Lebensplanung findet häufig dennoch nur innerhalb eines tradierten Spektrums statt. Mehr als die Hälfte der männlichen Auszubildenden entscheidet sich für einen von zwanzig "jungentypischen" Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger aus dem sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich ist darunter. Gerade in diesen Bereichen sind Männer jedoch deutlich unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind in diesen Berufsfeldern aber mehr männliche Fachkräfte und Bezugspersonen in hohem Maße gesellschaftlich erwünscht, und aufgrund der demografischen Entwicklung herrscht dort deutlicher Bedarf an Nachwuchskräften. 

Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe. Dabei sind nur rund 25% der Studierenden männlich. Aber gerade Kinder brauchen von Anfang an sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen. Die Hochschule nimmt daher am 27. April 2017 an dem bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen teil - dem Boys' Day. Organisiert wird die Teilnahme vom Gleichstellungsbüro.

Die Teilnehmer treffen sich um 9.15 Uhr im Foyer des Neubaus der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 561). Die interessierten Schüler ab der 5. Klasse können zwischen zwei Angeboten wählen: Sie erhalten entweder Einblick in die Video- und Audiotechnik und die Erstellung von Studio- und Videoproduktionen oder sie nehmen zusammen mit Studierenden an einem Seminar zu Experimenten in der Physik teil.

Weitere Informationen auch zu der Anmeldung unter www.boys-day.de.

Informationsveranstaltung: "Berufsfeldpraktikum (Sekundarbereich)"

Studierende im Sekundarbereich (BStPO 2015) können sich über das Blockpraktikum informieren.

Am Donnerstag, 27. April 2017 informiert das Praktikumsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg von 13.00 bis 14.00 Uhr über das Berufsfeldpraktikum. Die Veranstaltung findet gemeinsam mit einer Veranstaltung zum Professionalisierungspraktikum im Altbau statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen folgen rechtzeitig

Im BFP gehen die Studierenden frühestens im Anschluss an das dritte Semester für vier Wochen an eine Schule oder eine andere Bildungsinstitution. Der Fokus in diesem Blockpraktikum liegt auf dem Forschenden Lernen: Die im Berufsfeldpraktikum erlebte Praxis wird stärker als bisher unter systematischen Aspekten wahrgenommen und mithilfe der bislang erworbenen theoretischen Kenntnisse reflektiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/berufsfeldpraktikum.

Studierende sind keine digitalen Enthusiasten

Digitalisierung ist in den deutschen Hochschulen angekommen. Technisch sind diese zwar gut ausgestattet. Didaktische Potentiale aber bleiben trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt.

Die meisten Hochschulen in Deutschland sind technisch gut gerüstet. 80 Prozent der Lehrenden sind zufrieden mit der entsprechenden Ausstattung und der WLAN-Qualität an ihrer Hochschule. Von den Studierenden erhält die IT-Ausstattung sogar noch bessere Noten. Die mit digitalen Medien angereicherte Lehrveranstaltung ist zum Normalfall geworden: 90 Prozent der Veranstaltungen werden heute durch digitale Elemente ergänzt. Didaktische Potentiale aber bleiben trotz guter Infrastruktur oft ungenutzt. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung, für die Studierende, Professoren und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung befragt wurden.

92 Prozent der Lehrenden nutzen Präsentationstools wie etwa Power Point. Jeder zweite Dozent stellt Materialien in elektronischer Form über Lernmanagementsysteme zur Verfügung. Diese Technologien haben sich seit 20 Jahren etabliert und ergänzen die herkömmliche Vorlesung. Dabei benutzen Studierende gerne neuere digitale Lernmittel. Gerade beim selbstorganisierten Lernen setzen viele auf Social Media: 42 Prozent nutzen Chat-Dienste, 41 Prozent Foren und Blogs und 29 Prozent Soziale Netzwerke um zu lernen. 

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Benjamin Stappenbeck

Wie lernen Lehrer?

Eine Umfrage zeigt, dass die Weiterbildung von Lehrern nicht genügend gefördert wird 

Lehrer haben Freude an der Auseinandersetzung mit neuen Themen und sehen Lernen als entscheidend für ihren Beruf an, aber ihre Weiterbildungsbemühungen werden an den Schulen kaum unterstützt. So schätzten in einer Lehrer-Umfrage der Vodafone Stiftung Deutschland lediglich drei Prozent der Befragten die Lernkultur an ihrer Schule als gut oder sehr gut ein. Nur ein gutes Viertel (27 Prozent) der befragten Lehrer findet, dass Weiterbildung, Innovationsfähigkeit und Lernen gelebte Werte an ihrer Schule sind und nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) meint, dass Lernen an seiner Schule auch bedeutet, Fehler machen zu dürfen. Darüber hinaus stoßen Lehrer an organisatorische Grenzen: Mehr als der Hälfte (52 Prozent) fällt es schwer, das Lernen in ihre Arbeitszeit zu integrieren und nur 12 Prozent werden in Fortbildungsfragen durch ihre Vorgesetzten beraten. Gleichzeitig wird klar, dass es wenig Anreize zur Weiterqualifizierung gibt: Die Mehrheit der Lehrkräfte (70 Prozent) gibt an, keine Auswirkungen auf ihre berufliche Zukunft zu befürchten, wenn sie sich nicht fortbilden.

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Vodafone Stiftung Deutschland

Parkscheiben gegen die Handtuchstrategie

Bücher an Arbeitsplätzen funktionieren wie Handtücher auf Sonnenliegen: Mit ihnen wird reserviert. In der Bochumer Universitätsbibliothek ist damit jetzt Schluss.

Wer seinen Arbeitsplatz verlässt, muss in der Universitätsbibliothek seit dem 1. Januar 2017 eine Parkscheibe einstellen. Der Platz ist dann für eine halbe Stunde und in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr für eine Stunde reserviert. Kommt der bisherige Platzbenutzer in dieser Zeit nicht wieder, darf ein neuer Nutzer den Platz freiräumen und besetzen. Das gilt auch für PC-Arbeitsplätze. Die Unterlagen des bisherigen Nutzers werden dafür sorgfältig in einen blauen Korb geräumt und unter den Tisch gestellt. Das gilt auch, falls keine Parkscheibe an dem Platz ausliegt. Sollte an einem Ort keine Scheibe verfügbar sein, kann sie an der Servicetheke geholt werden.

Die Universitätsbibliothek reagiert mit dieser neuen Regel auf die häufigen Dauerreservierungen einiger Bibliotheksbesucher. Besonders während der Klausurphase im Januar und Februar werden die freien Tische und Stühle zum Lernen und Arbeiten hin und wieder knapp. Dann kommt es vor, dass Besucher Plätze mit ihren Utensilien blockieren, obwohl sie teilweise stundenlang abwesend sind. In den Bibliotheken anderer Hochschulen werden die Arbeitsplatz-Parkscheiben bereits seit längerer Zeit erfolgreich eingesetzt.

Ruhr Universität Bochum

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Susanne Bauernschmitt
  • Hanna Eigenrauch
  • Dr. Stephen Frank
  • Jutta Hannig
  • Prof. Dr. Lissy Jäkel
  • Dr. Ulrike Kiehne
  • Verena Loos (velo)
  • Holger Meeh
  • Katja Melzer
  • Prof. Dr. Jeanette Roos
  • Petra Schaller
  • Lutz Schröder
  • Prof. Dr. Karin Vach