Presse & Kommunikation

Ausgabe 10 - Dezember 2017

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Aha!

BNE-Wissenstransfer: Erneuerbare Energien

Heidelberger Bildungsprojekt wird erstmals in Thüringen angeboten

Der Transfer von Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Gesellschaft ist eine Kernkompetenz der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Fachbereiche Physik (Professorin Dr. Manuela Welzel-Breuer) und Geographie (Professor Dr. Alexander Siegmund) befähigen zum Beispiel gemeinsam mit der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte der Metropolregion Rhein-Neckar dazu, Kinder an das wichtige Zukunftsthema „Erneuerbare Energien“ heranzuführen.

Das Projekt wird nun von der VRD Stiftung gemeinsam mit der Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen weiterentwickelt und an drei Gymnasien der Evangelischen Schulstiftung in Thüringen eingeführt. Die VRD Stiftung stellt hierzu die gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelten Materialboxen mit Experimenten und Lernspielen für einen praxisnahen Projektunterricht zur Verfügung.

Professor Dr. Christian Spannagel, der als Prorektor für Forschung, Medien und IT für die Transferstrategie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verantwortlich zeichnet, begrüßt das Pilotprojekt: „Wir haben die Weiterbildung bereits erfolgreich in der Metropolregion Rhein-Neckar etabliert und konnten sie zudem nach Kolumbien exportieren. Wie universal gültig die gemeinsam entwickelten Materialboxen und Lernspiele sind, unterstreicht nun die VRD Stiftung, indem sie das Konzept auf das gymnasiale Lehramt überträgt. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern in Thüringen viel Spaß damit, sich in den zahlreichen Experimenten forschend-entdeckend mit Sonne, Wind und Wasserkraft als wichtige Energieressourcen zu beschäftigen.“

velo

Frauen an der Hochschule

Aktueller Überblick: Studiengänge, Professuren, Beamte und Angestellte

Studierende
Der Anteil der weiblichen Studierenden an den Studierenden insgesamt liegt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Oktober 2017 bei knapp 78 Prozent, ähnlich wie in den vergangenen Jahren. Nach wie vor sind Frauen in den Bachelor-Studiengängen Sonderpädagogik, FELBI und Prävention und Gesundheitsförderung am stärksten vertreten, gefolgt von den Lehramtsstudiengängen Sonderpädagogik und Grundschule. Die Tabelle gibt einen detaillierten Überblick über die aktuellen Zahlen in den einzelnen Studiengängen.

Professuren, Beamte und Angestellte
Die Zahl der W-Professorinnen ist mit 44 Prozent annähernd gleich geblieben zum Vorjahr. Bei den W3-Professuren ist der im Gleichstellungsplan geforderte Frauenanteil von 50 Prozent erreicht. Der Anteil der weiblichen Angestellten ist mit 70,7 Prozent ebenfalls fast gleich geblieben (2016: 71,4 Prozent), ebenso der Anteil der Beamtinnen (knapp 56 Prozent). Der Frauenanteil bei den befristet Angestellten (76,5 Prozent) liegt, wie in den Vorjahren, leicht über dem Frauenanteil bei den Angestellten insgesamt, während der Frauenanteil bei den unbefristet Angestellten darunter liegt (58.1 Prozent), so dass Frauen in der Tendenz etwas häufiger als ihre männlichen Kollegen befristet angestellt sind. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil weiblich besetzter, unbefristeter Stellen (53,6 Prozent) aber erhöht (2016: 50 Prozent). Genaue Zahlen erhalten Sie hier.

Eine Übersicht über alle Zahlen finden Sie hier.

Karin Vach / Stefanie Köb

Qualitätssicherungsmittel für das Sommersemester 2018

Anträge bis 14.12. einreichen!

Das Verfahren zur Findung des studentischen Vorschlags über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel für das kommende Sommersemester ist eröffnet. Ab sofort können Studierende Anträge auf Gelder stellen, mit denen die Qualität von Studium und Lehre verbessert wird.
Insgesamt steht ein Betrag in Höhe von 140.650,00 € zur Verfügung, welcher zu je einem Viertel auf die Fakultäten I, II und III sowie die zentralen Einrichtungen verteilt wird. Die fristgerecht eingegangenen Anträge werden zunächst von den studentischen Fakultätsratsmitgliedern priorisiert und daraufhin im QSM-Ausschuss gegengeprüft und beschlossen.
Die Frist zur Einreichung der Anträge ist der 14. Dezember 2017, 24.00 Uhr.
Nur rechtzeitig eingegangene Anträge können berücksichtigt werden. Es können nur Anträge eingereicht werden, die den Bewilligungszeitraum vom 01. April bis 30. September betreffen.

Download des Formulars sowie Beispielausfüllungen: http://stupa.ph-heidelberg.net/?q=node/219
Weitere Informationen: http://stupa.ph-heidelberg.net/?q=qsm

red

Bachelor-Arbeit organisieren!

Tipps und Infos am 7.12.

Am 7. Dezember informieren das Akademische Prüfungsamt und die Studienberatung über die Organisation zur Bachelor-Arbeit für alle Studierenden der lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge. Es werden unter anderem Fragen zu Anmeldefristen, den Unterlagen sowie zu Umfang und Bearbeitungszeit geklärt.
Alle interessierten Studierenden und Fachvertreter sind herzlich eingeladen:

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 16 – 18 Uhr, Aula (Altbau)

Ansprechpartnerinnen:
Andrea Schneider, Geschäftsführerin Zentrales Prüfungsamt, 06221/477-641, andrea.schneider@remove-this.vw.ph-heidelberg.de
Katja Melzer, Studienberatung, 06221/477-436, melzer@remove-this.vw.ph-heidelberg.de

red

To-Go-Becher vermeiden helfen

Studie von Studierenden zur Nutzung von Pappbechern an der Hochschule – Alternativen zum Verpackungsmüll

Im Rahmen unserer Modul 3 Prüfung im Sachunterricht sollten wir – die Studierenden Franziska Riemann und Franziska Grill – ein Projekt planen, durchführen und anschließend im Colloquium präsentieren.
Durch Beobachtungen ist uns aufgefallen, dass die Kunden der Cafés und Mensen der Pädagogischen Hochschule und Universität enorm viele Pappbecher verbrauchen, selbst wenn sie mit ihrem Getränk in der Mensa sitzen bleiben. Die Gründe und mögliche Lösungsmöglichkeiten hierfür schienen uns somit ein lohnenswertes Projekt zu sein. Vor allem auch, weil an der PH viel Wert auf Bildung nachhaltiger Entwicklung gelegt wird. Durch unsere Recherche haben wir herausgefunden, dass der Verpackungsmüllverbrauch vor allem durch To-Go-Becher ein deutschlandweites Problem darstellt: Pro Stunde verbrauchen wir allein in Deutschland 320.000 To-Go Becher!

Mehrwegalternativen oder "Umweltgebühren"?
Für unser Projekt versuchten wir zunächst herauszufinden, was die generelle Einstellung der Heidelberger Studierenden zu diesem Thema ist. Über Interviews und Online-Umfragen stellten wir fest, dass die Studierenden aus unterschiedlichsten Gründen zum Einweg- statt zum eigenen Mehrwegbecher oder Tassen greifen. Die Mehrheit ist sich jedoch einig, dass sie bereit wäre Mehrwegalternativen zu nutzen oder eine „Umweltgebühr“ zu zahlen.
Im Rahmen weiterer Recherchen wurden wir zum „Runden Tisch der Stadt Heidelberg“ eingeladen, bei dem sich diverse (Umwelt-)organisationen (BUND, Grüne Jugend, Grüne Hochschulgruppe, Abfallwirtschaft Stadt Heidelberg) für eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher einsetzen.
Dabei wurde beschlossen, während der europäischen Woche der Abfallvermeidung (18-26.11.2017) durch verschiedene Aktionen in ganz Heidelberg auf die Problematik aufmerksam zu machen und ein Umdenken in den Köpfen der Menschen zu bewirken. Am runden Tisch waren wir als Studierende stellvertretend für die Interessen der Pädagogischen Hochschule anwesend und haben auch dementsprechend am 23.11.17 unsere Aktion zur Information und Bewusstmachung des Themas im Foyer der neuen PH durchgeführt. Hierzu haben wir Plakate aufgehängt, Flyer und Becherkarten sowie selbstgebackene Plätzchen verteilt. Zusätzlich haben wir zusammen mit der grünen Hochschulgruppe eine Unterschriftenliste für einen nachhaltigeren Verbrauch an den Mensen in Heidelberg ausgelegt. Da das Studierendenwerk bisher nicht daran interessiert war, sich an dem Projekt zu beteiligen und für Mehrwegbecher an der Uni und der PH in Heidelberg einzusetzen, wollen wir somit den Studierenden, die dennoch daran interessiert sind, eine Stimme geben.
Wir hoffen, dass wir durch unser Projekt einige Studierende auf einen bewussteren und nachhaltigeren Verpackungsmüllverbrauch aufmerksam machen konnten. Außerdem erhoffen wir uns (mit Hilfe der Unterschriftenliste) ein Umdenken bei den Verantwortlichen der Mensen zu erreichen und Mehrwegbecher oder eine Umweltgebühr auf To-Go-Becher einzuführen, da das Studierendenwerk Heidelberg im deutschlandweiten Vergleich gegenüber anderen Studierendenwerken im Bereich Nachhaltigkeit noch Verbesserungsbedarf aufweist.

Franziska Riemann / Franziska Grill

Gemeinsam zur Sprache!

Mehrsprachige Entwicklung von Kindern ermöglichen und unterstützen

Professorin Dr. Steffi Sachse (Pädagogische Hochschule Heidelberg) führt gemeinsam mit Dr. Anke Buschmann (Zentrum für Entwicklung und Lernen Heidelberg) das Forschungsprojekt "Gemeinsam zur Sprache" durch. Beauftragt vom hessischen Ministerium für Soziales und Integration verfolgen die Forscherinnen das Ziel, über eine gemeinsame Qualifikation von Eltern, Kindertagespflege und zukünftiger Kindertagesstätte eine gelingende mehrsprachige Entwicklung von Kindern von Anfang an zu ermöglichen und zu unterstützen. Die ersten Workshops sind für Ende 2017 geplant; die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung erfolgt fortlaufend.

"Wir gehen mit dem Projekt 'Gemeinsam zur Sprache' neue und innovative Wege, um vor dem Hintergrund des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes im Sinne einer durchgängigen sprachlichen Bildung und Förderung mehrsprachiger Kinder gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaften anzuregen", erklärt Sachse. "Unser Ziel ist es, kokonstruktive Begegnungen zwischen Eltern mehrsprachiger Kinder sowie Fachkräften aus der Kindertagespflege und den Kindertagesstätten zu ermöglichen und mit Leben zu füllen."

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In dem Vorhaben werden demnach gemeinsame Qualifizierungen erstmals für alle drei Personengruppen erstellt und durchgeführt, um so am Thema einer alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Förderung mehrsprachiger Kinder zu arbeiten und darüber zu kooperieren. "Vorgesehen sind vier gemeinsame Termine sowie zwei Vertiefungstermine, für die sich die Teilnehmenden im Verbund anmelden können", so Sachse. In den inhaltlich aufeinander aufbauenden Workshops lernen die Teilnehmenden ihre Rolle für einen erfolgreichen Spracherwerb der Kinder kennen und erfahren, wie sie die Kinder in ihrem jeweiligen Kontext beim Erlernen der verschiedenen Sprachen zu Hause sowie in den Bildungsinstitutionen unterstützen können. "Hierfür lernen sie konkrete Gelegenheiten für sprachlernunterstützende Alltagsinteraktionen kennen und üben sich in der Umsetzung sprachbildender Verhaltensweisen", sagt die Entwicklungspsychologin.

Das Projekt und die darin entstehenden Qualifizierungen werden von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ziel ist es, das Konzept im Verlauf des Projekts kontinuierlich zu begleiten, zu optimieren und am Ende Aussagen über Durchführbarkeit und Akzeptanz zu ermöglichen. Damit soll die Voraussetzung geschaffen werden, in einem weiteren Schritt die tatsächliche Wirksamkeit eines solchen Ansatzes auf Ebene des Bildungsorts und der Kinder in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sachse-steffi.

velo

Auszüge aus dem Protokoll der 423. Sitzung des Senats

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

UNESCO-Lehrstühle im Austausch miteinander

Treffen der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

2017 feiern die UNESCO-Lehrstühle und UNITWIN-Netzwerke bereits Ihren 25. Jahrestag. An den offiziellen Feierlichkeiten am 31. Oktober in Paris nahmen auch Prof. Dr. Alexander Siegmund und Dr. Tobias Matusch teil, denn seit ungefähr einem Jahr ist auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg ein Teil des UNESCO-Lehrstuhl Netzwerkes und wurde mit einem UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten, dem derzeitig einzigen in Baden-Württemberg, ausgezeichnet.
Vom 26. – 27. Oktober hatte nun der neu eingerichtete Heidelberger UNESCO-Lehrstuhl zum Jahrestreffen aller UNESCO-Lehrstühle in Deutschland eingeladen. Mit an der Veranstaltung teilgenommen haben u.a. die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Prof. Dr. Böhmer sowie die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Metze-Mangold und der Stv. Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Möller.
Prof. Dr. Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, begrüßte die Gäste im Rahmen seiner Eröffnungsrede und betonte die hohe Bedeutung des UNESCO-Lehrstuhls für die Pädagogische Hochschule Heidelberg.

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Er würdigte die zahlreichen Aktivitäten der UNESCO-Lehrstühle und der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Metze-Mangold hob die Qualität der Zusammenarbeit der UNESCO-Lehrstühle hervor und zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Erfolge bei der Umsetzung der Agenda 2030. Um die einzelnen Aktivitäten der UNESCO-Lehrstühle weiter zu forcieren und zu bündeln, wurden in den Arbeitsrunden verschiedene Themenpunkte konkretisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten aller UNESCO-Lehrstühle in Deutschland standen nationale und internationale Kooperationen im Vordergrund des ersten Tages. Am zweiten Tag wurden, im Beisein der Staatsministerin im Auswärtigen Amt Prof. Dr. Böhmer, Möglichkeiten der Stärkung vorhandener Kooperationsstrukturen zwischen den verschiedenen Organisationen diskutiert. Frau Lugger vom Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) gab den UNESCO-Lehrstühlen durch einen gezielten Impulsvortrag weitere Ideen zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im Wissenschaftsbereich. Die Veranstaltung wurde durch die Verabschiedung des sogenannten Heidelberger Commitment beendet. Eine verstärkte Kooperation, mehr gemeinsame Aktivitäten wie bspw. eine Ringvorlesung oder ein gemeinsames Nachhaltigkeitsmodul sowie die Bündelung von Stärken stellen den Rahmen dieser Selbstverpflichtung der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland dar. Mit diesem Schwung und dem sehr positiven Gesamtfazit des UNESCO-Lehrstuhltreffens in Heidelberg gehen die UNESCO-Lehrstühle Deutschland ins Jahr 2018.

red

Informationsvielfalt zur Promotion

2. PhD Tag der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Am 25. Oktober fand der 2. PhD Tag der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Organisiert wurde er von der PH Heidelberg Graduate School. Ziel und Anliegen waren, Promotionsinteressierten, Promovierenden und Postdocs ein Forum zum Informieren, Austauschen und Vernetzen bieten. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, der die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Hochschule und die Region hervorhob. Auch Prof. Dr. Christian Spannagel (Prorektor für Forschung, Medien und IT) und Dr. Nicole Flindt (Leiterin der PH Heidelberg Graduate School) schlossen sich in ihren Begrüßungsreden dieser Aussage an.

Information und Vernetzung    
Anschließend hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im „Markt der Qualifizierungsoptionen“ über die ersten Schritte zur Promotion, Unternehmensgründung in der Promotionsphase, Coaching in der Doktorarbeitsphase, zu einem Schreibkurs für Promovierende in Galway und über den Weg in die oder in der Postdoc-Phase zu informieren. Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch boten im Anschluss der Promovierendenkonvent, die Mitgliederversammlung der PH Heidelberg Graduate School und das Postdoc Treffen.

Fotowettbewerb und Karaoke
Dass die eigene Promotionsphase oder das eigene Promotionsthema auf ganz unterschiedliche, kreative Weisen dargestellt werden können, zeigte der Fotowettbewerb „My PhD Foto“. Hier präsentierten sich Promovierende der PH Heidelberg in ihrer Promotionsphase durch eigene Fotos. Der gelungene Abschluss des zweiten PhD Tages war eine, an der PH Heidelberg erstmals veranstaltete, Powerpoint Karaoke. Sieben Professorinnen und Professoren hielten aus dem Stehgreif wissenschaftliche Vorträge zu ihnen zuvor nicht bekannten PowerPoint Präsentationen aus unterschiedlichen Bereichen. Musikalisch begleitet wurde dieser Programmpunkt durch das Saxophon-Duo „Saxshop“. Verköstigt wurden die Anwesenden durch verschiedene Kuchen der Schülerfirma.

Wir bedanken uns bei allen, die bei der Organisation und Durchführung des zweiten PhD Tages der PH Heidelberg mitgewirkt haben und freuen uns über eine rege Teilnahme am geplanten dritten PhD Tag im nächsten Jahr!

Regina Bedersdorfer

Neues Mitmach-Forum „Forsch mit!“ voller Erfolg

Forscherstation-Workshops zu Naturphänomenen – 136 Kitas und Grundschulen erhalten Plaketten

„Forsch mit!“ - das Motto war Programm: Rund 300 pädagogische Fachkräfte aus Kita und Grundschule konnten einen Nachmittag lang in der Heidelberger halle02 Naturphänomene entdecken. Das Mitmach-Forum „Forsch mit! Naturwissenschaften für Kita und Grundschule“ öffnete erstmals seine Türen und informierte über die kostenlosen Angebote der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung. Im Rahmen des Forums wurden auch die Forscherstations-Plaketten 2017 an 136 Kitas und Grundschulen vergeben.
 
„Wir freuen uns, zu unserem neuen Forum nicht nur die Forscherstations-Plakettenträger 2017 begrüßen zu können, sondern auch alle pädagogischen Fachkräfte, die unsere Angebote noch nicht kennengelernt haben“,  sagte Petra Gürsching - gemeinsam mit Beate Spiegel Geschäftsführerin der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung – zur Eröffnung der Forscherstations-Plakettenverleihung, die zukünftig immer im Rahmen des neuen Mitmach-Forums „Forsch mit! Naturwissenschaften für Kita und Grundschule“ stattfinden wird.
Rund 300 pädagogische Fachkräfte aus Kita und Grundschule konnten an insgesamt zehn Ständen die Fortbildungen, Workshops, Beratungsangebote und wissenschaftlichen Projekte des Kompetenzzentrums für frühe naturwissenschaftliche Bildung kennenlernen, das 2007 von der Klaus Tschira Stiftung ins Leben gerufen wurde. In Kurzvorträgen stellten die Kooperationspartner die Feuerwehr Heidelberg und das Haus der Astronomie ihre Projekte mit der Forscherstation vor.
Das Team der Forscherstation präsentierte nicht nur seine Arbeit, sondern verstand das Motto des Forums „Forsch mit!“ wortwörtlich. Von der „Entdeckerreise zum Geschichtenschatz“ bis hin zum „Bilderbuch Sternenhimmel“ - an jeder Station zeigten die Fortbildner Lernumgebungen aus ihren Veranstaltungen und Experimente zum Mitnehmen, die jeder ohne viel Aufwand daheim, mit der eigenen Kita-Gruppe oder Klasse umsetzen kann. Unter anderem galt es, einen Luft-Parcours mit Wattebausch und Bauklötzen zu meistern und jeder, der wollte, konnte sich seine eigene, kleine Biosphäre im Bonbonglas erschaffen. Die Besucherinnen und Besucher konnten nach Herzenslust ausprobieren und entdecken, wie Naturphänomene für Kinder im Alltag anschaulich gemacht werden können. „Wir möchten den Fachkräften zeigen, dass naturwissenschaftliche Themen mit nur geringem Aufwand jederzeit in den Schul- oder Kitaalltag integriert werden können“, sagte Ingrid Dreier, die die Fortbildung „Mit Kindern die Welt entdecken“ in der Forscherstation anbietet.

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„Wir haben alle Fortbildungen der Forscherstation besucht und sind immer wieder begeistert von den praxisnahen Anregungen, die wir direkt in unserer Krippe umsetzen können“, lobt Heike Lauer, Erzieherin in der Städtischen Kita Vangerowstraße in Heidelberg. Besonders die Fortbildung „Knistern, glühen, kokeln“ hat es ihr angetan. Hier werden den Kita-Fachkräften neben Ideen für den sicheren Umgang mit Feuer auch Grundlagen des Brandschutzes vermittelt. Die Fortbildung wurde in Kooperation mit der Feuerwehr Heidelberg entwickelt.
Im Rahmen des neuen Mitmach-Forums wurden auch die Forscherstations-Plaketten 2017 vergeben. In diesem Jahr erhielten 136 Kitas und Grundschulen die Auszeichnung für ihr herausragendes naturwissenschaftliches Engagement. Rund einem Viertel der Einrichtungen wurde die Forscherstations-Plakette zum ersten Mal verliehen. Der weitaus größere Teil hat die Auszeichnung bereits zum wiederholten Male erhalten. Die Einrichtungen zeigen damit, dass sie frühe naturwissenschaftliche Bildung dauerhaft im Alltag ihrer Kita und Grundschule verankert haben. Seit 2007 hat die Forscherstation insgesamt 800 Plaketten an 300 Kitas und Grundschulen der Region verliehen. Mindestens zwei pädagogische Fachkräfte aus der Einrichtung müssen dazu eine Fortbildung der Forscherstation besucht haben. Die Plaketten werden für ein Jahr verliehen.
 
Stellvertretend für alle Plakettenträger 2017 überreichte Petra Gürsching die Auszeichnung an sechs Einrichtungen, die von Beginn an dabei sind. „Diese sechs Einrichtungen stellen damit eindrucksvoll unter Beweis, dass sie frühe naturwissenschaftliche Bildung dauerhaft im Alltag ihrer Kita oder Grundschule verankert haben.“, sagte die Geschäftsführerin. Es handelt sich dabei um die École Francaise PIERRE ET MARIE CURIE in Heidelberg, den evangelischen Kindergarten Waldangelloch in Sinsheim, die katholischen Kindergärten St. Andreas und St. Nikolaus in Edingen-Neckarhausen und Rettigheim, die Kita „Himmelsauge“ in Rothenberg sowie den Heidelberger TfK Kindergarten gGmbH. Die übrigen Einrichtungen bekamen die Plaketten beim anschließenden Empfang überreicht.
 
Mehr Informationen zu den kostenlosen Fortbildungen und  Angeboten der Forscherstation gibt es unter www.forscherstation.info.

Dr. Kerstin Zyber-Bayer und Nadine Rausch, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH

Aus·bildung für Bildungs·fachkräfte startet

In Heidelberg gibt es ein neues Projekt
Das Projekt heißt:
Inklusive Bildung Baden-Württemberg.
Das bedeutet:
Man kann jetzt eine Aus·bildung machen.
Am Ende ist man Bildungs·fachkraft.

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Einfach-Heidelberg.de

Buchveröffentlichungen und andere Publikationen gesucht!

Wir möchten die Vorstellung neuer Bücher, Dissertationen und anderer Publikationen (z.B. CDs) und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule intensivieren. Wir freuen uns deshalb auf Ihre Rückmeldungen!

Kurzbeschreibungen mit genauen Angaben zu Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsjahr und -ort (siehe unten) erreichen uns unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de bis jeweils zum 20. des Monats.
Die Newsletter-Redaktion behält sich die Auswahl der vorzustellenden Publikation vor.

red

Himmlisch!

Neue CD des 4x4 Frauenchors erscheint Anfang Dezember

„Himmlisch“: Die neue CD des 4x4 Frauenchores der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko erscheint Anfang Dezember. Mit Werken von G. Palestrina, M. Reger, W. Buchenberg, J. Michel u. a. lädt das Ensemble, bestehend aus Lehramtsstudentinnen der Hochschule, zu einer musikalischen Reise zwischen Himmel und Erde ein. Das „Ave Maria“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina gibt den Auftakt der CD und weist den Zuhörenden den Weg zu weiteren fein ausgearbeiteten, klang- und schwungvollen Stücken. Sowohl himmlische Höhen als auch geerdete Tiefen zeigen sich in den verschiedenen Kompositionen und bilden den roten Faden des ersten Teils der CD. Eine kleine Überraschung hält der zweite Teil der CD mit traditionellen Weihnachtsliedern verschiedener Komponisten des 20. Jahrhunderts bereit. Von „Freu dich Erd und Sternenzelt“ bis „Heut kam ein Engel“ stimmt das Ensemble auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein.

Der 4x4 Frauenchor besticht auch in seiner neuen Produktion wieder durch seinen homogenen Chorklang und die Reinheit der Stimmen.
Die CD Himmlisch, wie auch die zuvor aufgenommenen CDs des 4x4 Frauenchores, können über jpc, saturn, castigo u.v.a. oder über die Chormitglieder des 4x4 Frauenchores erworben werden.

Der 4x4 Frauenchor der PH Heidelberg wurde 2004 von Heike Kiefner-Jesatko gegründet. Das Ensemble nimmt regelmäßig an internationalen Chorwettbewerben teil. So gewann es 2014 den Deutschen Chorwettbewerb und zuletzt im September 2016 zwei Gold-Auszeichnungen beim 8. Internationalen Chorwettbewerb in Grado, Italien. Am 6. Mai 2018 wird es den zweiten Teil des Deutschen Chorwettbewerbs mit einem a-cappella Konzert im Freiburger Konzerthaus eröffnen.

Weitere Konzerttermine

Mi, 06.12.17 - Weihnachtsfeier der PH Heidelberg
So, 17.12.17 - Adventsmusik, CityKirche Konkordien Mannheim, 11 Uhr
Di, 23.01.18 - Wenn ich ein Vöglein wär
Florian Stricker (Klavier) & 4x4 Frauenchor der PH, Heike Kiefner-Jesatko (Leitung)
So, 28.1.18 - Himmlisch Christengemeinschaft, Darmstadt, 17 Uhr
So, 25.02.18 - Himmlisch katholische Kirche St. Medardus, Mutterstadt, 17 Uhr
Mi, 04.04.18 - Himmlisch Kapelle des Lukaskrankenhauses, Neuss, 19 Uhr
Mi, 09.05.18 - Eröffnung des 2. Teils des Deutschen Chorwettbewerbes, Freiburg Konzerthaus, 20 Uhr

Linda Fehrs

Schriftenreihe

Zu der Bedeutung des Bildungsbegriffs in seinen Wirkungszusammenhängen.
Herausgeber: Prof. Dr. Georg Zenkert

Der Bildungsbegriff droht seine Kontur zu verlieren. Im Wirbel sich überschlagender Bildungsreformen und hektisch aufgesetzter bildungspolitischer Projekte lässt sich kaum noch ausmachen, was mit Bildung gemeint sein soll. Hat der Begriff noch einen normativen Sinn, besitzt er eine kritische Funktion oder ist er zu einem Muster ohne Wert verblasst?

Der nun vorliegende, 62. Sammelband der Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg will dazu beitragen, die Bedeutung des Begriffs in seinen Wirkungszusammenhängen auszuloten. Unter der Herausgeberschaft von Professor Dr. Georg Zenkert (Institut für Philosophie und Theologie) wird dabei nicht ein vergangenes Ideal beschworen, sondern die Frage verfolgt, inwiefern sich ein systematischer Anspruch des Bildungsbegriffs rekonstruieren und in den gegenwärtigen Diskursen situieren lässt. Damit rückt auch die Bildungswirklichkeit in den Blick, die mit dem Bildungsbegriff analytisch erschlossen und durch Bildungsorganisationen geprägt wird. Dementsprechend verfolgt der Band in einem ersten Teil anspruchsvolle begriffliche Deutungsversuche, um im zweiten Teil den Focus auf die Organisation von Bildung zu legen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mattes.de

Dr. Georg Zenkert ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Mattes Verlag, Heidelberg 2017, 245 Seiten, ISBN 978-3-86809-122-9, 25 Euro (für Studierende der Hochschule 12,50 Euro)

red

Gegenstimmen. Eine Dramendidaktik.

Mit Leseübungen zu Szenen aus Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches.
Autor: Hans Lösener

Wie kann man ein Drama lesen? Diese Frage stellt sich bei jeder Unterrichtseinheit, in der es um die Begegnung mit dramatischen Texten geht. Auch wenn Theaterbesuche eingeplant und einzelne Passagen durch szenische Interpretationen erarbeitet werden, bleibt das Problem der Lesbarkeit theatraler Texte bestehen. Dieses Buch führt in die Grundlagen des inszenierenden Lesens ein und bietet zahlreiche Unterrichtsanregungen für die Sekundarstufe I und II. Der Praxisteil enthält Analysen und Übungsmaterialien zu zehn Szenen aus Bertolt Brechts "Furcht und Elend des Dritten Reiches". Zu jeder Szene kann eine eigenständige Unterrichtseinheit durchgeführt werden. In Form von Beispielanalysen, kommentierten Aufgabenstellungen und Wort- und Sacherklärungen werden die dazu benötigten Materialien in thematisch abgeschlossenen Kapiteln bereitgestellt.

Dr. Hans Lösener ist Professor für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Schneider Hohengehren, Baltmannsweiler 2017, 252 Seiten, ISBN 978-3834017437, 19,80 Euro.

red

Hörqualität bei hörgeschädigten Grundschülern an allg. Schulen

Erfassung der subjektiven Hörqualität bei hörgeschädigten Grundschülern an allgemeinen Schulen: Entwicklung und Erprobung eines bildgestützten Fragebogens
Autorin: Barbara Bogner

Im Zuge von Inklusion werden künftig vermehrt hörgeschädigte Kinder und Jugendliche mit sehr unterschiedlichen Hörbedürfnissen allgemeine Schulen besuchen. Sie sind dort in hohem Maße auf gute Hörbedingungen angewiesen. Im angloamerikanischen Raum gibt es seit vielen Jahren Fragebögen, welche die Möglichkeit bieten, Hörqualität subjektiv zu beurteilen und herausfordernde Hörsituationen zu erkennen.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde aus verschiedenen englischsprachigen Inventaren der Fragebogen zur „Einschätzung der Hörsituation im Alltag von Kindern“ (E-HAK) entwickelt und an 30 hörgeschädigten Dritt- bzw. Viertklässlern, die allgemeine Schulen besuchten, im Rahmen einer Pilotstudie erprobt und validiert. Dazu wurden Zusammenhänge zwischen audiologischen Daten, subjektiv erlebter Hörqualität, kommunikativer Partizipation im Unterricht und Schulerfolg untersucht. Es zeigte sich, dass Hörqualität bedeutsam für das Partizipationserleben im Unterricht ist und indirekt auf schulische Leistungen wirkt. Darüber hinaus können mit dem E-HAK Reflexionsprozesse im Hinblick auf die Beurteilung der Hörsituation angestoßen werden, die weitere pädagogische Maßnahmen begründen können.
Das Buch vermittelt einen vertieften Einblick in die subjektive Beurteilung von Hörqualität in der Schule und stellt einen wichtigen Baustein im Rahmen angewandter Pädagogischer Audiologie dar.

Dr. Barbara Bogner arbeitet am Institut für Sonderpädagogik in der Abteilung Hörgeschädigtenpädagogik und ist zudem Behindertenbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.


Median Verlag, Heidelberg 2017, 240 Seiten, ISBN 978-3-941146-68-6, 32 Euro.

red

Heterogenität und Diversität im Englischunterricht

Fachdidaktische Perspektiven
Herausgeberinnen: Solveig Chilla and Karin Vogt

Dieser Sammelband trägt zur Diskussion über Heterogenität und Diversität im Englischunterricht bei und führt dabei bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven zusammen. Die Beiträge fokussieren zum einen fachdidaktische Grundlagen in Hinblick auf Heterogenität und Diversität. Zum anderen eröffnen sie nationale und internationale Perspektiven auf Inklusion und heterogene Lerngruppen im Englischunterricht

Dr. Solveig Chilla ist Professorin für Pädagogik und Didaktik der Sprachbehindertenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
Dr. Karin Vogt ist Professorin im Fach Englisch und Leiterin der Professional School an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.


Peter Lang 2017, 289 Seiten, ISBN 9783631706978, 49,95 Euro.

red

Kulturvielfalt ermöglicht

Professorin Dr. Lissy Jäkel mit Goldenem Zugvogel 2017 geehrt

Professorin Dr. Lissy Jäkel (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) erhält den Goldenen Zugvogel 2017 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mit der Auszeichnung wird das Engagement der Biologie-Didaktikerin im Rahmen der Hochschulpartnerschaft mit Bildungseinrichtungen in Marokko gewürdigt. Der Preis wird auf Vorschlag von Studierenden vergeben.

Professorin Jäkel führt als Beauftragte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Kooperation mit Bildungseinrichtungen in Marokko jährlich eine Exkursion mit Studierenden nach Marrakech und Essaouira durch. "Die Studierenden heben in ihren Begründungen für die Auszeichnung einhellig das Engagement und die Begeisterung Jäkels in den Seminaren hervor, die diese gemeinsam mit marokkanischen Kolleginnen und Kollegen vor Ort hält", betonte Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, in ihrer Laudatio. Über das unmittelbare Erleben der Vielfältigkeit der Kulturen bzw. der Naturräume erhielten die Studierenden, so Schön weiter, zudem die Möglichkeit, die kulturelle Pluralität im Dialog zu erfahren. Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, ergänzte: "Mit ihrer Arbeit fördert Professorin Jäkel außerdem die Bildung für Nachhaltige Entwicklung, die ein wichtiges Profilmerkmal unserer Hochschule ist. Die Studierenden lernen, was beispielsweise Golfplätze, Tourismus, Wasserversorgung, der Djemaa el Fna in Marrakesch oder Neubauprojekte in Essaouira mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Sie erwerben somit eine wichtige Schlüsselkompetenz, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen ökologischer Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Dafür danke ich Professorin Jäkel und füge meine Gratulation zu der Auszeichnung mit dem Goldenen Zugvogel hinzu."

"Zugvögel ziehen niemals allein", sagte Jäkel und bedankte sich abschließend bei den Studierenden sowie Kolleginnen, die aktiv die Partnerschaften und Studienreisen unterstützen, insbesondere bei Susanne Bauernschmitt (Institut für Kunst, Musik und Medien).

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Zur Person
Lissy Jäkel studierte Biologie und Chemie auf Lehramt und war anschließend an den Gymnasien Kleinmachnow und Werder (Brandenburg) als Lehrerin tätig. 1987 erfolgte die Promotion und anschließend die Habilitation an der Universität Potsdam. 1993 wurde Jäkel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Professorin für Biologie und ihre Didaktik ernannt, wo sie seitdem unter anderem über die Qualität von Unterricht an außerschulischen Lernorten sowie die Kompetenzen des Erkenntnisgewinns im naturwissenschaftlichen Unterricht lehrt und forscht. Jäkel ist Mitglied im Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, steht dem Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik vor und leitet den Ökogarten.

Zur Auszeichnung
Der Goldene Zugvogel ehrt Lehrende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die Studierende exzellent betreuen, die an Partnerhochschulen ein Auslandssemester absolvieren oder an einer ausländischen Bildungseinrichtung praktische Erfahrungen sammeln. Der Preis ist nicht dotiert, will jedoch ein deutliches Zeichen der Wertschätzung setzen.

velo

Künstlerische Projekte unterstützt

Professor Urlaß mit dem Goldenen Zugvogel 2017 ausgezeichnet

Professor Mario Urlaß (Institut für Kunst, Musik und Medien) erhält den Goldenen Zugvogel 2017 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mit dem Preis wird sein Einsatz für die internationalen Hochschulbeziehungen im Allgemeinen und insbesondere für die Kunstexkursion nach Civitella d´Agliano (Italien) gewürdigt. Der Preis wird auf Vorschlag von Studierenden vergeben.

"Jedes Jahr im September arbeiten bis zu vierzig Studierende der Kunstpädagogik unter Anleitung von Professor Urlaß in Civitella d´Agliano an ihren künstlerischen Projekten", sagte Henrike Schön (Leiterin des Akademischen Auslandsamtes) in ihrer Laudatio. "Die Studierenden beschreiben diese Zeit als 'einzigartige künstlerische Erfahrung', für die sie Professor Urlaß mit der heutigen Auszeichnung danken wollen." Die Studierenden haben ihn, so Schön weiter, darüber hinaus für den Goldenen Zugvogel nominiert, da er sich "fachlich überaus kompetent für Kontakte in alle Welt einsetzt". So betreut Urlaß zum Beispiel Studierende, die ein Auslandssemester in Polen, Chile oder Japan absolvieren, auf vorbildlichste Weise. "Mario Urlaß fördert zudem die 'Internationalisation at Home' und lädt regelmäßig internationale Lehrende nach Heidelberg ein. Er ermöglicht es somit allen Kunststudierenden, nicht nur verschiedene künstlerische Arbeitstechniken kennenzulernen, sondern lehrt sie auch eine gesunde Weitsicht, die so nur im internationalen Austausch generiert werden kann", betonte Schön. Für dieses Engagement sprach auch Professor Dr. Hans-Werner Huneke, der als Rektor für die internationalen Beziehungen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gesamtverantwortlich ist, Professor Urlaß seinen Dank aus: "Durch Ihr Engagement fördern Sie das künstlerische Profil unserer Hochschule und tragen gleichzeitig maßgeblich zu ihrer internationalen Anschlussfähigkeit bei. Es ist mir daher eine besondere Freude, Ihnen heute den Goldenen Zugvogel zu überreichen." 

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Zur Person
Mario Urlaß studierte am Institut für Lehrerbildung Auerbach Kunstpädagogik für Grundschulen. Neben einer Tätigkeit als Dozent sowie Lehrer studierte er im Anschluss Kunstpädagogik für die Sekundarstufe II an der Universität Leipzig. 1993 folgte eine Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Chemnitz, bevor Urlaß 1998 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Kunsterziehung der Universität Erlangen-Nürnberg wechselte. 2003 berief die Pädagogische Hochschule Heidelberg ihn zum Professor für Kunst und ihre Didaktik, wo er dem Institut für Kunst, Musik und Medien vorsteht. Neben Lehre und Forschung, insbesondere zur künstlerischen Bildung im Primarbereich, wirkt Mario Urlaß zugleich als Künstler und beteiligt sich an zahlreichen Ausstellungen.

Zur Auszeichnung
Der Goldene Zugvogel ehrt Lehrende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die Studierende exzellent betreuen, die an Partnerhochschulen ein Auslandssemester absolvieren oder an einer ausländischen Bildungseinrichtung praktische Erfahrungen sammeln. Der Preis ist nicht dotiert, will jedoch ein deutliches Zeichen der Wertschätzung setzen.

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Ökumenische Theologie des Gabentauschs

Professor Dr. Hailer erhält 1. Forschungsförderpreis der PH Heidelberg

Professor Dr. Martin Hailer (Institut für Philosophie und Theologie) ist der erste Preisträger des Forschungsförderpreises der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mit der Auszeichnung würdigt die Hochschule innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die beispielsweise gesellschaftlich besonders relevante Themen behandeln oder Studierende im Sinne forschenden Lernens vorbildlich integrieren. Hailer erhält den Preis für seine Forschungsarbeit zur ökumenischen Theologie als Gabentausch, bei der erstmals die aus Ethnologie und Sozialphilosophie stammenden Gabe-Theorien für Belange der ökumenischen Hermeneutik diskutiert und mit Fallstudien aus evangelisch-lutherischer Perspektive konkretisiert werden. Ziel ist ein verbesserter ökumenischer Verständigungsprozess.

Die Verleihung fand am 8. November 2017 im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres 2017/2018 statt. Den Preis überreichte Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Medien und IT: "Das Vorhaben von Professor Hailer erfüllt die Kriterien des Forschungsförderpreises auf besondere Art und Weise. Neben der gelungenen Einbindung von Studierenden trägt das Forschungsprojekt auch zu einem verbesserten Verständnis der eigenen christlichen Konfession sowie der Konfession anderer bei. Es hat damit das Potenzial, über die Betonung ökumenischer Gemeinsamkeiten unsere Gesellschaft bestmöglich weiterzuentwickeln. Die Arbeit von Professor Hailer trägt somit unmittelbar zur Stärkung des bildungswissenschaftlichen Profils unserer Hochschule bei und es ist mir eine große Freude, ihn mit dem ersten Forschungsförderpreis der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auszuzeichnen."

"Ich verstehe die ökumenische Verständigung als Gabentausch. Eine dem Anderen überreichte Gabe wird nicht bereits dadurch zur Gabe, dass sie einen gewissen Wert hat, sondern vielmehr dadurch, dass sie den Anderen besser sich selbst verstehen lehrt", erklärt Hailer. Der evangelische Theologe trägt auf diese Weise zur Theorie ökumenischen Verstehens bei: Es sei illusorisch, die klassischen Konflikt - etwa im Verständnis des Abendmahls oder des Bischofsamts - gänzlich in Konsens zu überführen, so Hailer, "es dürfte sich wohl aber zeigen, wie sehr die jeweilige Selbstinterpretation auf den Gesprächspartner angewiesen ist". Entsprechend sei ökumenische Verständigung kein Luxus, sondern hermeneutische Notwendigkeit. Die Studierenden der Hochschule bindet der evangelische Theologe beispielsweise durch Projekte konfessioneller Kooperation im Rahmen der schulpraktischen Studien ein und lässt sie somit an seinem Forschungsvorhaben teilhaben. Die gewonnenen Ergebnisse sollen im Rahmen einer Monographie veröffentlicht werden; es ist zudem eine internationale Tagung geplant. 

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Zur Person
Martin Hailer absolvierten nach dem Abitur zunächst ein freiwilliges Soziales Jahr in der Altenpflege. Im Anschluss studierte er Evangelische Theologie und Philosophie. 1997 wurde er an der Universität Heidelberg promoviert, die Ordination zum Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Bayern erfolgte zwei Jahre später. Von 1999 bis 2007 wirkte Hailer an der Universität Bayreuth; 2003 wurde er zudem an der Universität Erlangen habilitiert. Im Anschluss übernahm Hailer an der Universität Lüneburg eine Vertretungsprofessur. Nach einem Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft ernannte die Pädagogische Hochschule Heidelberg ihn 2011 zum Professur für Evangelische Theologie und ihre Didaktik. Seit 2012 ist Hailer an der Hochschule zudem als Ombudsmann tätig.

Zur Auszeichnung
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg schreibt im zweijährigen Wechsel einen hochschulinternen Lehrpreis und einen Forschungsförderpreis aus. Im Jahr 2017 wird erstmals der Forschungsförderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergeben, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte würdigt, die bisher nicht oder höchstens in geringem Umfang finanziell gefördert wurden. Sämtliche Hochschulmitglieder können Personen vorschlagen; auch Bewerbungen aus eigener Initiative sind möglich. 

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Bildungsprozesse in Kolumbien vorangebracht

Nathalie Manco Villa erhält DAAD-Preis für ausländische Studierende

Nathalie Manco Villa, die in Kolumbien geboren und an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in den Master-Studiengang Bildungswissenschaften immatrikuliert ist, erhält den diesjährigen DAAD-Preis für ausländische Studierende. Die Hochschule würdigt mit der Auszeichnung sowohl die akademischen Leistungen sowie das großes Engagement der Master-Studentin für die deutsch-kolumbianischen Hochschulbeziehungen. Manco Villa wurde von Professorin Dr. Manuela Welzel-Breuer (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) für den Preis vorgeschlagen.

"Frau Manco Villa bringt sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit in den Bildungsprozess ein und übernimmt Verantwortung für die Entwicklung in ihrem Heimatland", sagte Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, in seiner Laudatio. Im Sommer 2017 war sie beispielsweise unter der Leitung von Professorin Welzel-Breuer maßgeblich an einer Fortbildungsreihe zum Thema der erneuerbaren Energien in Medellín/Kolumbien beteiligt: Aufbauend auf einer in Heidelberg entwickelten Fortbildung und angepasst an die lokalen Verhältnisse führten Welzel-Breuer und Manco Villa insgesamt 70 kolumbianische Lehrkräfte der Grundschule an erlebnisorientierte Zugänge zum Thema der erneuerbaren Energien heran. "Gerade bei internationalen Transferprojekten bedarf es einer besonders aufmerksamen und kultursensiblen Kommunikation. Genau diese interkulturelle Leistung hebt Professorin Welzel-Breuer in ihrem Empfehlungsschreiben für Frau Manco Villa besonders hervor", so der Rektor.
Das Engagement von Manco Villa beschränkt sich jedoch nicht nur auf ihre Heimat, auch in Heidelberg ist die junge Frau aktiv: "Sie hat nach dem kolumbianischen Friedensabkommen unter anderem eine Veranstaltung zur Zukunft Kolumbiens organisiert, dessen Panel die Botschafterin Kolumbiens in Deutschland, Dr. María Lorena Gutiérrez, hielt", berichtete Huneke. Bei dieser Gelegenheit besuchte die Botschafterin auf Anregung Manco Villas die Pädagogische Hochschule und sprach mit dem Rektor über die Möglichkeiten, die deutsch-kolumbianischen Hochschulbeziehungen auszubauen. "Manco Villa nutzt und unterstützt das internationale Netzwerk unserer Hochschule und bringt es somit weiter voran. Dass Nathalie Manco Villa nun mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet wird, freut mich daher besonders und ich darf ihr recht herzlich gratulieren", erklärte Huneke. 

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Zur Person
Nathalie Manco Villa, geboren in Medellin (Kolumbien), studierte Lehramt für Grund- und Sekundarschule an der Universidad de Antioquia und war im Anschluss acht Jahre an der Deutschen Schule Medellin als Lehrerin tätig. Seit Sommersemester 2016 studiert Manco Villa den Master-Studiengang Bildungswissenschaften mit dem Profil Führung und Innovation in Bildungsinstitutionen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Zum Preis
Der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) initiierte Preis ist mit 1.000 Euro pro Hochschule und Jahr dotiert. Er soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden.

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Bildungsexperten von morgen fördern

14 Studierende der Hochschule erhalten ein Deutschlandstipendium

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg konnten sich auch dieses Jahr wieder 12 Studentinnen und 2 Studenten über ein Deutschlandstipendium freuen. Ermöglicht wurden die Stipendien durch die Klaus Höchstetter Stiftung, die BBBank Stiftung sowie die Vector Stiftung. Professor Dr. Hans-Werner Huneke dankte sämtlichen Förderern: "Durch Ihre finanzielle und ideelle Unterstützung ermöglichen Sie es unseren Studierenden, ihre fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung erfolgreich mit ihrem gesellschaftlichem Engagement zu verbinden", so der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Huneke nutze ferner die Gelegenheit, um potenzielle Förderer zur weiteren Teilnahme an dem Stipendienprogramm aufzufordern: "Das Deutschlandstipendium bietet eine unbürokratische Möglichkeit, die Bildungsexperten von morgen zu fördern, damit sich diese bestmöglich auf ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe konzentrieren können."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stipendien

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Zum Stipendium
Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es wird zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Förderern und Förderern aus der Wirtschaft getragen. Das Stipendium fördert Studierende mit hervorragenden Leistungen und gesellschaftlichem und sozialem Engagement mit monatlich 300 Euro.

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Umsetzung von BNE am Lernort

UNESCO-Weltaktionsprogramm: Ökogarten als vorbildlich ausgezeichnet 

Beim zweiten nationalen Agendakongress Bildung für nachhaltige Entwicklung am 27. November 2017 in Berlin zeichnete Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Professorin Dr. Verena Metze-Mangold, den Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als herausragende Bildungsinitiative für Nachhaltige Entwicklung aus.

Der außerschulische Lernort unter Leitung von Professorin Dr. Lissy Jäkel (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) leiste einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland, heißt es in der Begründung. "Der Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist ein herausragendes Beispiel struktureller Umsetzung von BNE am Lernort. Die Lehramtsstudierenden der Hochschule erwerben praktische Erfahrungen zum Schutz von Diversität. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben sie die so gewonnene Begeisterung für Nachhaltigkeit später an ihre eigenen Schülerinnen und Schüler weiter", so die Jury weiter. "Die regelmäßige Evaluation des Ökogartens sowie das zielgerichtete Vorantreiben von Innovation sichert die hohe Qualität der Arbeit. Die starke regionale und internationale Vernetzung der Pädagogischen Hochschule ermöglicht den produktiven Austausch von Wissen und Erfahrungswerten."

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) gilt als Schlüsselfaktor, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Mit Blick auf ihre besondere gesellschaftliche Verantwortung hat die Pädagogische Hochschule Heidelberg BNE daher in Forschung, Lehre und Transfer zu einem ihrer Leitprinzipien erklärt. "Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln zum Beispiel didaktische Konzepte und Lernmodule, die Menschen dazu befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf künftige Generationen oder auf das Leben in anderen Weltregionen abzuschätzen und entsprechend sensibel zu handeln. Diese fließen nicht nur in die Lehre ein, sondern werden auch von anderen Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Kommunen erfolgreich genutzt", erklärt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. "Dass der Ökogarten von der UNESCO nun als Lernort ausgezeichnet wird, der BNE besonders gelungen umsetzt und langfristig verankert, freut mich außerordentlich und mein Dank gilt Professorin Dr. Lissy Jäkel, die den Ökogarten mit ihrem Team seit vielen Jahren vorbildlich leitet und voranbringt."

Jäkel nahm die Auszeichnung in Berlin gemeinsam mit Dr. Ulrike Kiehne in Empfang: "Wir sehen diese Würdigung als besonderen Anreiz, unsere wichtige Arbeit fortzusetzen. Für die Zukunft unseres Lebensraums ist es entscheidend, dass wir nicht nur Schülerinnen und Schüler sowie (angehende) Lehrkräfte, sondern die Gesellschafft an sich für die Thematik sensibilisieren. Wir wollen Menschen motivieren, selbst aktiv zu werden und die eigene Lebensumwelt kompetent und möglichst nachhaltig zu gestalten." Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht die Professorin für Biologie und ihre Didaktik zum einen die Qualität von Unterricht an außerschulischen Lernorten und bietet Lehrveranstaltungen zu Themen wie Biodiversität und Outdoor Education an. Dazu kommen regelmäßig Aktionstage für die interessierte Öffentlichkeit. "Der Ökogarten fungiert zudem als Bindeglied zu anderen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und städtischen Ämtern der Metropolregion Rhein-Neckar. Durch unser Netzwerk können neue BNE-Konzepte unmittelbar zum Tragen kommen und bestmöglich wirksam werden", so Jäkel abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/oekogarten.

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Umweltbildung in der Schule

Das Angebot richtet sich an Biologielehrkräfte der Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen der Region Heidelberg und Rhein-Neckar sowie Leitungen schulischer Natur- und Umwelt-AGs.

Wie können Themen der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulunterricht vermittelt werden und welche Möglichkeiten gibt es, Artenkenntnis und Wissen über die Biotope der (Schul-)Umgebung verstärkt in den Unterricht zu integrieren? Diesen Fragestellungen geht die Weiterbildungsveranstaltung der HSE "Umweltbildung in der Schule" nach. Expert/innen aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik kommen an zwei Tagen zusammen, um gemeinsam mit den Teilnehmer/innen die Bedeutung von Umweltkenntnissen für die Schüler/innen herauszuarbeiten. Ergänzend informieren außerschulische Bildungsträger der Region über ihre Angebote für Schüler/innen.

Die Veranstaltung am 11. und 12. Dezember ist ein kostenfreies Angebot der Heidelberg School of Education, der hochschulübergreifenden Einrichtung der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die gemeinsame Lehrerbildung, in Kooperation mit der Professional School der Pädagogischen Hochschule, finanziert aus Mitteln des Projekts heiEDUCATION.

Weitere Informationen auch zu der Anmeldung finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/weiterbildung.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum November-Newsletter:

Das Stehlabor im Altbau der Hochschule

Vortragsreihe "(Un-)Wert von Kultur": "Fünf Missverständnisse über die Zerstörung von Kulturerbe"

Ein Vortrag von Dr. Nausikaä El-Mecky (Heidelberg School of Education).

Der heiEDUCATION-Cluster Kulturelles Erbe der Heidelberg School of Education organisiert im Rahmen der Lehrveranstaltung "Veranstaltungspass im Grundfragenbereich: Anthropologische, philosophische, kulturelle, politische, religiöse Grundfragen von Bildung" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine Vortragsreihe mit dem Titel "(Un-)Wert von Kultur". In fünf Vorträgen widmet sich die Reihe Fragen nach dem Wert bzw. Unwert von Kultur und damit auch zentralen Aspekten kultureller Bildung.

Folgender Dezember-Termin ist geplant: 5. Dezember 2017, Fünf Missverständnisse über die Zerstörung von Kulturerbe, Dr. Nausikaä El-Mecky (Heidelberg School of Education).

Die Vorträge finden jeweils von 16.15 bis 17.45 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Ihr Ansprechpartner an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Professor Dr. Martin Hailer (Institut für Philosophie und Theologie).

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/forschung.

Veranstaltungsreihe "Erfahrung weiter-leben": "Identität und Kultur – ein Erzählabend"

Mehrnousch Zaeri-Esfahani stellt in erzählerischem Stil und einfacher Sprache aktuelle Kenntnisse zu Fragen interkultureller Kommunikation vor.

Von September bis Dezember 2017 veranstaltet das Reallabor Asyl, ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, gemeinsam mit der Volkshochschule Heidelberg die Reihe "Erfahrung weiter-leben". Die Reihe lädt dazu ein, gemeinsam darüber nachzudenken und praktisch zu erproben, auf welche Weise geflüchtete Menschen ihre Erfahrung - ihre Kenntnisse, Expertise wie auch ihre Fluchterfahrungen - in der deutschen Migrationsgesellschaft weitergeben können. Die Referierenden, größtenteils Kulturschaffende und AktivistInnen mit Fluchtgeschichte, machen ihre Erfahrung in Form von Kunstprojekten, Kulturarbeit und politischem Protest in der Gesellschaft sichtbar und erlebbar.

Folgende Veranstaltung ist geplant: 5. Dezember 2017; 18.00 Uhr; großer Saal, "Identität und Kultur – ein Erzählabend", Mehrnousch Zaeri-Esfahani (Trainerin und Autorin), Veranstaltungssprache: Deutsch.

Veranstaltungsbeginn ist - wenn nicht anders angegeben - 19.00 Uhr; Veranstaltungsort ist die Volkshochschule Heidelberg (Bergheimer Str. 76, D-69115 Heideberg). Der Eintritt ist jeweils frei; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ihr Ansprechpartnerin an der PH Heidelberg ist Michaela Zöhrer.

Weitere Informationen finden Sie unter erfahrung-weiter-leben.com.

Podiumsdiskussion: "Von träumenden Prinzessinnen und tapferen Rittern"

Eine Veranstaltung über Leseförderung und Geschlecht.

Das Gleichstellungsbüro und das Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg laden zu einer Podiumsdiskussion über das Für und Wider geschlechtstypischer Lektüreangebote ein. Für den Impulsvortrag konnte Dr. Kerstin Böhm (Universität Hildesheim) gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet am 5. Dezember um 18.00 Uhr statt. Veranstaltunsort ist das Hörsaalgebäude der Hochschule (H.001, Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg). 

BNE-Ringvorlesung

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet der interdisziplinäre Fächerverbund für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft im Wintersemester 2017/2018 eine hochschulweite Vorlesung "Bildung für Nachhaltige Entwicklung & Konsum". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.00 Uhr wenn nicht anders angegeben in Raum H.002 (Hörsaalgebäude; Im Neuenheimerfeld 561, D-69120 Heidelberg) statt.

Folgende Vorträge im Dezember sind vorgesehen:

  • 5. Dezember 2017  | Raum A.125
    "Wahrnehmung und Bewegung – BNE in Partnerschaft mit Marokko"
    Jutta Hannig (Sportwissenschaft/-pädagogik), Susanne Bauernschmitt (Kunst) und Professorin Dr. Lissy Jäkel (Biologie)
  • 12. Dezember 2017
    "BNE und das Thema der erneuerbaren Energien: ein Beispiel für den Transfer fachdidaktischer Kenntnisse in nachhaltige Bildungsarbeit in der Grundschule"
    Professorin Dr. Manuela Welzel-Breuer, Tanja Attree und Nathalie Manco (Physik)
  • 19. Dezember 2017
    "Bildung und globale Verantwortung"
    Professor Dr. Georg Zenkert (Philosophie)

Die Vorlesung unter der Leitung von Professorin Jäkel und Professor Siegmund richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de.

Ringvorlesung "Problemorientierung revisited"

"Problemorientierung" als didaktisches Prinzip ist im gegenwärtigen geschichtsdidaktischen Diskurs scheinbar fest verankert. Obwohl sie sich als Prinzip des Geschichtsunterrichts in allen einschlägigen Handbüchern finden lässt, konnte man noch vor wenigen Jahren in der "Geschichtsdidaktik" Hans-Jürgen Pandels lesen, dass es sich bei der Problemorientierung um ein "erstaunliches Phänomen" handeln würde: "Es ist nirgends theoretisch begründet und auch nicht unterrichtspraktisch reflektiert."

Dieses apodiktische Urteil aufgreifend, soll im Rahmen einer Ringvorlesung versucht werden, das Prinzip der Problemorientierung einer Renovierung unter den gewandelten Bedingungen historischen Lernens zu unterziehen. Die Reihe wird vom Fachbereich Geschichte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Verbindung mit den Staatlichen Seminaren für Lehrerbildung und Didaktik Heidelberg und Mannheim organisiert.

Folgende Vorträge finden donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr in Raum TO.206 (Im Neuenheimer Feld 519, D-69120 Heidelberg) statt:

  • 7. Dezember 2017
    "Problem als Sprache, Sprache als Problem?"
    Prof. Dr. Saskia Handro (Universität Münster)
  • 14. Dezember 2017
    "'Von Problemen erzählen?' (Teil 2) Narrative Problemorientierung"
    Prof. Dr. Wolfgang Hasberg (Universität zu Köln)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Dateien:
Flyer RV "Problemorientierung revisited"(PDF, 205 Ki)

BNE-Colloquiumsreihe: "Natur- und Nachhaltigkeitsverständnis von Alexander von Humboldt"

Dr. Schumann (Pädagogische Hochschule FHNW) spricht zum Thema.

Der Vortrag von Dr. Svantje Schumann, Dozentur Institut Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz geht der Frage nach, was Humboldts Natur- und Nachhaltigkeitsverständnis charakterisierte. Leben, Reisen und Äusserungen (Zitate) Humboldts werden dabei untersucht sowie der Versuch unternommen, einen Vergleich zum aktuellen Naturwissenschaftsverständnis zu ziehen. Beabsichtigt ist auch, Ableitungen für den naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht, die ökologische Bewusstseinsbildung und die Aus- und Weiterbildung von PädagogInnen zu ziehen.

Die Veranstaltung "Natur- und Nachhaltigkeitsverständnis von Alexander von Humboldt - Ableitungen für den naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht und die Aus- und Weiterbildung von PädagogInnen" findet am 7. Dezember 2017 um 16.15 Uhr in Raum H.001 (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg) statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de

HSE-Expertenforum mit Professor Trautwein

Ein Beitrag zu der Frage, wo die Bildung in der Bildungsforschung bleibt.

Die Heidelberg School of Education lädt ein zum HSE-Expertenforum "Bildung und Identität". Die auf mehrere Semester angelegte Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, den vielfältigen Wechselbeziehungen dieser für die Lehrer/innenbildung zentralen Grundbegriffe nachzugehen. Sie sollen aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln sowie in synchroner und diachroner Perspektive reflektiert und diskutiert werden.

Der Vortrag "Wo bleibt die Bildung in der Bildungsforschung?" von Professor Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) ist nach den Vorträgen von Professor Dr. Jürgen Mittelstraß und Professor Dr. Hans Peter Klein der dritte Beitrag im HSE-Expertenforum. Er findet am 7. Dezember um 18.15 Uhr statt; Neue Universität Heidelberg Hörsaal 14.

Weitere Informationen: www.hse-heidelberg.de/hse-expertenforum

Internes PHorum

Das Rektorat lädt alle Hochschulmitglieder herzlich ein.

Um jenseits offizieller Gremien über die vielfältigen Themen, die die Pädagogische Hochschule Heidelberg beschäftigen, miteinander ins Gespräch zu kommen, veranstaltet das Rektorat regelmäßig ein offenes Gesprächsformat. Zu dem "PHorum" sind alle Hochschulmitglieder herzlich eingeladen.

Das sechste PHorum findet am Freitag, 8. Dezember von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Gesprächsanliegen und Themenvorschläge können bis spätestens 1. Dezember per E-Mail an rektorat@remove-this.vw.ph-heidelberg.de eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/phorum.

Vortragsreihe "Exklusionen": "Exklusion durch Inklusion?"

Professorin Wischmann (Hamburg) übt intersektionale Kritik an der hegemonialen Inklusionsdebatte in der Pädagogik.

Die Heidelberg School of Education (HSE) organisiert für das aktuelle Wintersemester eine Vortragsreihe unter dem Titel "Exklusionen - die Gesellschaft als Herausforderung schulischer Inklusion?". Mit der Reihe wollen die Organisatoren der in der öffentlichen Diskussion oft zurückgestellten Frage nachgehen, inwiefern Inklusion in einem Spannungsfeld zu gesellschaftlicher Exklusion steht. Ziel ist es, die als gesellschaftlich wünschenswert angesehene Inklusion durch Betrachtung von Exklusionen in historischer und gegenwärtiger Perspektive zu hinterfragen.

Professorin Dr. Anke Wischmann (Universität Hamburg) eröffnet die Reihe am 13. Dezember 2017 mit dem Vortrag "Exklusion durch Inklusion? Eine intersektionale Kritik an der hegemonialen Inklusionsdebatte in der Pädagogik". Veranstaltungsbeginn ist 18.15 Uhr; Veranstaltungsort ist der Hörsaal im Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg (Akademiestraße 3, 69117 Heidelberg).

Weitere Informationen folgen in Kürze hier sowie unter www.hse-heidelberg.de/weiterbildung

Informationsveranstaltung: M.Ed. Lehramt Sonderpädagogik

Eine Ringveranstaltung über die neuen Lehramtsstudiengänge (Master of Education).

Damit Lehrkräfte in der heutigen Gesellschaft sowohl ihren eigenen Bildungsweg als auch die Bildungswege anderer erfolgreich (mit)gestalten können, ist eine Neuausrichtung der Lehrerbildung erforderlich. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat daher mit der Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf ein Bachelor-Master-System das Studium inhaltlich reformiert und die professionellen Kompetenzen der Studierenden in der Fachwissenschaft, in der forschungsbasierten Fachdidaktik sowie in den Bildungswissenschaften weiter entwickelt. Darüber hinaus ergeben sich neue (Studien-)Möglichkeiten: So können die Studierenden nach einem erfolgreichen Bachelor-Abschluss auch einen Beruf außerhalb des Lehramtes aufnehmen. Wenn sie jedoch als Lehrkraft tätig sein möchten, müssen sie ein entsprechendes Master-Studium sowie den Vorbereitungsdienst absolvieren.

Die entsprechenden Master-Studiengänge starten erstmals zum Wintersemester 2018/2019. In einer Ringveranstaltung informiert die Pädagogische Hochschule Heidelberg sowohl über die neuen Lehramtsstudiengänge als auch über Alternativen.

Folgender Dezember-Termin ist geplant; Änderungen sind vorbehalten: M.Ed. Lehramt Sonderpädagogik, 14. Dezember 2017 und 1. Februar 2018, Raum 028 (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg).

Die Veranstaltungen finden stets von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Master of Education werden jeweils zweimal vorgestellt, der vorgetragene Inhalt wird identisch sein.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ph-heidelberg.de/master.

"Weihnachtshistorie" von Heinrich Schütz

Ein Konzert von ProMusica, ProArte und Capella Sagittarius.

Unter der Leitung von Hans-Josef Overmann und Florian Stricker (Fachbereich Musik) findet am 18. Dezember ein Konzert von ProMusica, ProArte und Capella Sagittarius statt. Gegegeben wird die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz. Veranstaltungsbeginn ist 19.00 Uhr in der Aula (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg. Die Karten kosten 6,- bzw. 10,- Euro. 

Bundesweit erste Juniorprofessur für Alphabetisierung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten

In Baden-Württemberg gibt es - trotz guter Bildungschancen - über eine Million Menschen, die einzelne Buchstaben zwar lesen können, aber bereits bei kürzeren Texten große Schwierigkeiten haben. Als Geringqualifizierte sind Analphabeten auf dem Arbeitsmarkt oftmals benachteiligt und von Armut bedroht. Mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums hat die Pädagogische Hochschule (PH) Weingarten nun bundesweit die erste Juniorprofessur für Alphabetisierung und Grundbildung in Forschung und Lehre eingerichtet und mit Dr. Ilka Koppel besetzt. Die Juniorprofessorin hält in diesen Tagen ihre ersten Vorlesungen und Seminare.

„Die Pädagogische Hochschule Weingarten nimmt mit der ersten Juniorprofessur im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung bundesweit eine Vorreiterrolle ein.
Darin unterstützen wir sie, denn angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas und der vielen Einzelschicksale ist es dringend notwendig, dass wir mehr qualifizierte Lehrkräfte haben, die Jugendlichen mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und bereits erwachsenen Analphabeten eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe geben. Die zwingende Voraussetzung dafür ist: lesen und schreiben zu können“, sagte Wissenschaftsministerin Bauer am Mittwoch (22. November) in Stuttgart. Das Wissenschaftsministerium und die PH Weingarten engagieren sich auch im Landesbeirat für Alphabetisierung und Grundbildung.

Bislang wird das Thema Alphabetisierung bundesweit an den Hochschulen noch sehr zurückhaltend bearbeitet, entsprechende Professuren oder Studienangebote für Lehrkräften gab es bislang nicht. Das Wissenschaftsministerium unterstützt den Ausbau des Studienangebots zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten mit einer Anschubfinanzierung von insgesamt 300.000 Euro. Zentrales Element ist die Einrichtung der W1-Professur „Alphabetisierung und Grundbildung“.

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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Student klagt erfolgreich gegen Anwesenheitspflicht

Präsenzpflicht an Uni Mannheim im Fach Politikwissenschaft uneindeutig formuliert

Seit Jahren gibt es Streit an deutschen Unis über die Anwesenheitspflicht. In Baden-Württemberg hat ein Student der Universität Mannheim gegen die Präsenzpflicht geklagt - und der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gab ihm nun recht. Das bedeutet aber nicht, dass eine Anwesenheitspflicht generell unzulässig ist, sie muss nur eindeutig formuliert werden.
Die Präsenzpflicht ist an deutschen Hochschulen unterschiedlich geregelt. Einige Bundesländer, wie etwa Schleswig-Holstein, haben sie größtenteils abgeschafft. Andere, wie Baden-Württemberg und Berlin, überlassen den Hochschulen, ob sie die Anwesenheit kontrollieren wollen.
In der Prüfungsordnung für Politikwissenschaften in Mannheim steht: "Als Studienleistungen können auch die Präsenzpflicht sowie die hinreichende Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Studien festgesetzt werden." Demnach kann der jeweilige Dozent entscheiden, ob die Studenten in allen Vorlesungen und Seminaren anwesend sein müssen. Laut dem Studierendenausschuss (Asta) der Uni Mannheim wurden Studierende bereits von Prüfungen ausgeschlossen, wenn sie nur ein einziges Mal gefehlt hatten. Aus Sicht des klagenden Studenten verstößt das gegen das Grundrecht der Berufs- und Wissenschaftsfreiheit. Auch der Asta hatte die Klage unterstützt.

Quelle: Spiegel online vom 29.11.2017

Uni-Abschluss nach zehn Jahren

Robert Lewandowski beendet Studien über sich selbst 

Der polnische Nationalstürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat nach zehn Jahren Studium an der Sporthochschule Warschau seinen Hochschulabschluss mit Auszeichnung bestanden. Gegenstand seiner Bachelor-Arbeit im Fach Sport mit einer Spezialisierung als Trainer und Manager war er selbst. Unter dem Titel "RL 9. Der Weg zum Ruhm" habe er einen Wegweiser für junge Profisportler verfasst: "Die Arbeit erzählt die Geschichte seiner Fußballkarriere vom kleinen Jungen in den Straßen zu einem großen Star des internationalen Fußballs", sagte Prüfer Marek Rybinski.
Die Prüfer, die sich übrigens zur Verteidigung der Arbeit in den polnischen Nationalfarben Rot und Weiß gekleidet hatten, um die erfolgreiche WM-Qualifikation dank des 4:2-Sieges gegen Montenegro zu feiern, zu der Lewandowski einen Treffer beigesteuert hatte, bewerteten die Abschlussarbeit mit Bestnoten.

Quellen: Süddeutsche Zeitung online, 10. Oktober 2017 und DHV-Newsletter 10/2017.

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Regina Bedersdorfer
  • Linda Fehrs
  • Franziska Grill
  • Verena Loos (velo)
  • Nadine Merkle
  • Nadine Rausch
  • Franziska Riemann
  • Petra Schaller
  • Kerstin Zyber-Bayer