Presse & Kommunikation

Ausgabe 6 - Juli 2017

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Aha!

Jubiläum

Pädagogische Hochschulen: ein zukunftsweisendes Erfolgsmodell

Am 19. Juni 2017 trafen sich die sechs Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs zu einem bemerkenswerten Jubiläum. In Stuttgart fand die 400. Sitzung der Landesrektorenkonferenz (LRK) der 1962 gegründeten Pädagogischen Hochschulen statt. Die LRK ist ein Zusammenschluss der Rektorinnen und Rektoren und fördert die gemeinsamen Anliegen der sechs Pädagogischen Hochschulen in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd und Weingarten. Sie vertritt diese Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. 

Dass das Jubiläum ein Grund zum Anstoßen ist, zeigt die Erfolgsgeschichte der Pädagogischen Hochschulen. Als in anderen Bundesländern vor etwa 40 Jahren die Lehrerbildung in Universitäten übergeführt wurde, blieben nur in Baden-Württemberg PHs als eigenständige - zunächst rein lehrerbildende - Hochschulen erhalten. Dadurch konnten die Pädagogischen Hochschulen ihr Profil in der Bildungs-, Lehr- und Lernforschung ausbauen und sich zu breiter aufgestellten wissenschaftlichen Hochschulen weiterentwickeln. Inzwischen handelt es sich bei der Pädagogischen Hochschule, wie der LRK-Vorsitzende Professor Werner Knapp (PH Weingarten) ausführt, um ein zukunftsweisendes Hochschulmodell, das sich durch eine einzigartige bildungswissenschaftliche Expertise in Forschung, Lehre und Weiterbildung auszeichnet. Heute sind die PHs Hochschulen universitären Profils und verfügen über das Promotions- und Habilitationsrecht. Sie betreiben umfangreiche Forschung mit Schwerpunkten in den Fachdidaktiken, Erziehungswissenschaft und Psychologie sowie in weiteren bildungsbezogenen Wissenschaften. Der stellvertretende LRK-Vorsitzende Professor Ulrich Druwe (PH Freiburg) weist darauf hin, dass die bildungswissenschaftliche Forschung in einer Zeit, in der Bildung die wichtigste Ressource darstellt, immer mehr an Bedeutung gewinnt. 

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Um den gestiegenen Anforderungen an den Lehrerberuf besser gerecht zu werden, wurden die Lehramtsstudiengänge in den letzten Jahren von sechs bis acht auf acht bis zehn Semester erweitert. Rektor Knapp fordert in diesem Zusammenhang den Ausbau des Lehramts für Grundschulen auf zehn Semester. Es gebe keinen Grund, Grundschullehrerinnen und -lehrer weniger umfassend auszubilden; ein Kinderarzt werde ja auch nicht kürzer ausgebildet als andere Ärzte. Während Grundschulstudierende bislang neben Mathematik oder Deutsch ein zweites Fach studieren, ermögliche der Ausbau auf zehn Semester das Studium eines dritten Faches, womit der fachfremde Unterricht an der Grundschule erheblich reduziert und die Unterrichtsqualität verbessert werden könne. An den Pädagogischen Hochschulen werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten, die vom Bereich der Kindheitspädagogik, der Kultur- und Gesundheitsbildung über die Interkulturalität und Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache bis hin zu Medien- und Umweltbildung reichen. 

Eine weitere wichtige Aufgabe der Pädagogischen Hochschulen ist die Fort- und Weiterbildung. Um die Unterrichtsqualität an den Schulen zu verbessern, bieten die Pädagogischen Hochschulen an, sich verstärkt in die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern einzubringen, um forschungsbasierte Programme durchzuführen. Schon in einer der ersten Sitzungen der LRK am 23. Januar 1965 war dies ein Thema, damals bezogen auf die zweite Phase der Lehrerbildung, an der die Pädagogischen Hochschulen beteiligt werden wollten. Im Protokoll heißt es: "Diese Beteiligung ist sowohl für die Junglehrer wie die Dozenten wichtig. Für die Junglehrer bleibt das wissenschaftliche Niveau der Weiterbildung garantiert, wenn die Dozenten der für sie zuständigen PHs sie betreuen. Für die Dozenten ist die Mitwirkung bei der Lehrerfortbildung ein guter Prüfstein für die Umsetzung ihrer Lehre in die schulische Wirklichkeit". Dieser schlüssigen Begründung sei auch heute nichts mehr hinzuzufügen, meint Rektor Knapp. 

Eine gemeinsame Erklärung der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg.

Internationalisierung

Deutsche Schule in Kolumbien ist erste ausländische Ausbildungsschule

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und das Colegio Andino in Bogotá/Kolumbien haben eine Bildungskooperation vereinbart. Rektor Professor Dr. Hans-Werner Huneke und der stellvertretende Schulleiter Holger Brock unterzeichneten im Mai 2017 in der Hauptstadt Kolumbiens ein entsprechendes Kooperationsabkommen. Die Deutsche Schule ist somit die erste internationale Ausbildungsschule der Heidelberger Hochschule. 

Das Colegio Andino ist eine der größten deutschen Schulen im Ausland. Etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler lernen hier in allen Schulstufen, von der Vorschulgruppe bis zum Abitur. Neben Lehrkräften, die aus Deutschland vermittelt sind, werden sie vor allem von in Kolumbien ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. "Wir legen Wert auf eine tatsächlich an der Profession orientierte Ausbildung", sagt Brock, der zugleich die Grundschule leitet und selbst Absolvent der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist. "Deshalb bietet unsere Schule eine eigene Ausbildung während der Berufseinstiegsphase an, die sich am deutschen Vorbereitungsdienst orientiert. Sie schließt an das Fachstudium im Fach Deutsch an, mit denen die jungen Kolleginnen und Kollegen an unsere Schule kommen", so Brock. "Nach einem ersten schulpraktischen Ausbildungsjahr werden wir unsere 'Lehrer-in-Ausbildung' dann künftig für ein Studienjahr an die PH Heidelberg abordnen. Dort können sie zum Beispiel Grundbildung Mathematik und naturwissenschaftlich-technischen Sachunterricht studieren. Dann können sie als Klassenlehrer einen großen Teil des Unterrichts in ihren Lerngruppen übernehmen." 

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Im Gegenzug wird das Colegio Andino zur Ausbildungsschule der Pädagogischen Hochschule. Eine Lehrkraft der Schule wird in Heidelberg zur Ausbildungsberaterin oder zum Ausbildungsberater qualifiziert und kann dann eine Studierendengruppe aus Heidelberg im Integrierten Semesterpraktikum anleiten. Die direkte fachdidaktische Betreuung durch die Hochschule soll überwiegend mittels Videokonferenz durchgeführt werden. 

"Das Colegio Andino ist unsere erste internationale Ausbildungsschule. Sie erweitert das regionale Netz der Schulen, mit denen wir bisher eng zusammenarbeiten, um eine sehr attraktive Option. Unsere Studierenden können dort lernen, Schule und Unterricht aus einer bilingualen Perspektive kennenzulernen. Sie machen interkulturelle Erfahrungen im Berufsfeld, reflektieren diese und können sie später wieder in ihr Studium einbringen", erklärt der Rektor der Pädagogischen Hochschule, Professor Huneke. 

Im Wintersemester 2017/2018 werden die ersten kolumbianischen "Lehrer-in-Ausbildung" in Heidelberg erwartet und die erste Heidelberger Studierendengruppe kann sich auf den Weg nach Bogotá machen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium.

red

Arbeiten bis zum Einschlafen

Bei der "Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeit" am 21. Juli können Studierende der PH Heidelberg aufgeschobene Hausarbeitsprojekte abschließen

Mit Blick auf die Prüfungswoche zum Semesterende wird die Zentralbibliothek in der Keplerstraße am 21.7.17 auch nachts für intensive geistige Arbeit offen stehen. Bis in die frühen Morgenstunden können lang ver- und aufgeschobene Hausarbeitsprojekte begonnen / wieder aufgenommen / endlich abgeschlossen werden - oder einfach nur konzentriert gelernt werden. Und das nicht allein, sondern in Gemeinschaft mit anderen Betroffenen.

Alle Studierenden sind herzlich eingeladen! Die "Lange Nacht" beginnt nach der regulären Öffnungszeit der Zentralbibliothek - um 18.30 Uhr. Bis 23 Uhr können Interessierte kommen. Arbeiten ist bis in den neuen Tag möglich; um 2 Uhr schließt die Bibliothek aber dann doch. Am nächsten Morgen um 10.15 Uhr beginnt die reguläre Samstagsöffnung in der ZB.

Die komplette Haustechnik, also OPAC-Rechner, WLAN, Scanner, Kopierer, Rechner und Drucker im PC-Raum, steht zur Verfügung. Alles Weitere müssen sich die Nachtarbeiter mitbringen: das eigene Notebook, erforderliche Literatur, die nicht in der Bibliothek vorhanden ist, Getränke usw. (Für Kaffee ist gesorgt!) 

cp

Infotag Forschung (03.07.17)

Am 03. Juli 2017 können sich Forscher/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen wieder über aktuelle Themen informieren und sich beraten lassen. Das Prorektorat für Forschung, Medien und IT bietet gemeinsam mit dem Forschungsreferat zum 2. Mal einen "Informationstag Forschung" an. Dieser richtet sich an alle Forschenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und beinhaltet folgende Angebote:

  • Allgemeine Informationen zu Fördermöglichkeiten im Bereich Forschung - Prof. Dr. Christian Spannagel, Prorektor und Dr. Nicole Flindt, Geschäftsführerin Forschungsreferat
  • Informationen zu Drittmittelanträgen: Workshop zur "Anzeige und Abrechnung von Drittmitteln" - Kerstin Böhner (Leiterin der Abteilung Haushalt & Finanzen) und Janine Jahnke (Haushalt & Finanzen)
  • Aktuelle Mitteilungen im Bereich EU-Förderung - Ulrike Steiger, EU-Forschungsreferentin der Pädagogischen Hochschulen

Darüber hinaus wird es im Anschluss die Möglichkeit zur Einzelberatung geben.

Die Veranstaltung findet am 03. Juli 2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr im Senatssaal im Altbau statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

red

HSE: Summer School

Die Veranstaltung findet vom 10. bis 14. Juli 2017 statt.

Vom 10. bis 14. Juli 2017 widmet sich die diesjährige Summer School der Heidelberg School of Education dem Thema "Zwischen Aufwind und Aufwand: Positionen, Kontroversen und Ziele in der Lehrerbildung". 

Während der HSE-Summer School finden sechs Forschungswerkstätten für Doktorand/innen des heiEDUCATION-Kollegs und für weitere Nachwuchswissenschaftler/innen der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Erstmals können nach Maßgabe freier Plätze auch Doktorand/innen aus anderen Projekten der bundesweiten "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" teilnehmen. 

Gerahmt werden die Forschungswerkstätten von zwei öffentlichen Wissenschaftsgesprächen zum Rahmenthema, den Science Foren I und II, zu denen Lehrende und Studierende beider Hochschulen, Lehrer/innen und Mitglieder der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung der Region sowie alle am Thema Lehrerbildung Interessierten herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.hse-heidelberg.de/summer-school.

red

Endlich! Bargeldlos bezahlen in der Bibliothek

Nach langer Projektanlaufphase – in der die Hardware schon lockend auf der Ausleihtheke herumstand – wird nun in der Zentralbibliothek die bargeldlose Bezahlung von Säumnis- oder Fernleihgebühren möglich.

Bislang musste stets "bar" gezahlt werden; größere Scheine konnten nur begrenzt mit Blick auf die spärlichen Wechselgeldvorräte in der Registrierkasse gewechselt werden. Jetzt ist eine Abbuchung direkt aus dem Bibliothekssystem "adis/BMS" möglich, in dem sowohl Fernleih- als auch Säumnisgebühren gespeichert sind. Dazu wird die CampusCard auf ein Kartenlesegerät gelegt; ein Abwerter führt dann den Abbuchungsvorgang durch.

Eingesetzt wird die gleiche Technik wie in den Mensen des Studierendenwerks und bei den Kopiergeräten. Das Studierendenwerk besorgt auch das "Finanzclearing": Monatlich erstellt es eine Übersicht über die aus der Bibliothek eingegangenen Zahlungen. Die Summe der einzelnen Posten wird der Hochschule überwiesen.

Natürlich gibt es keine neue technische Lösung ohne bestimmte, aber nicht unwesentliche Einschränkungen: Zum einen funktioniert das System nur mit der CampusCard (auch von Uni-Studierenden!), also nicht mit EC- oder Kreditkarten. Zum anderen ist es leider nach wie vor nicht möglich, die CampusCard in den Räumen der Bibliothek aufzuladen. Das muss vorher in der Mensa am Einzahlterminal geschehen sein.

Mit aufgeladener Campuscard aber ist der Service ab sofort nutzbar.

Ihr Bibliotheksteam

cp

Wechselnde Arbeitshaltung

Steharbeitsplätze mit dem Monkey Desk

Arbeiten Sie lange in der Bibliothek? Und wünschen Sie sich zur Auflockerung Ihrer Rückmuskulatur die Möglichkeit, gelegentlich auf einen Steharbeitsplatz zu wechseln?

Auf vielfache Nachfrage sind für die Zentralbibliothek zwei mobile Steharbeitsplätze beschafft worden. Sie sind leicht und können bei Bedarf auf den Schreibtisch gestellt werden. Der so entstehende Arbeitsturm ist erstaunlich stabil; es kann auch mit dem Notebook gearbeitet werden.

Der "Monkey Desk" ist ein speziell konstruierter Pappkarton. Er ist an der Theke für jeweils einen Tag entleihbar. Wenn großer Bedarf besteht, können auch noch zusätzliche Einheiten bereitgestellt werden.

Nutzen Sie bitte dieses Angebot – wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen!

Ihre Bibliothek

cp

Neu im Verleih: Kabellose Presenter

Studierende und Lehrende können ab sofort für Vorträge und Präsentationen im Medienzentrum kabellose Presenter entleihen. Diese Geräte unterstützen Präsentationen mit PowerPoint und anderer Präsentationssoftware, da sie anstelle der Maus und Tastatur als Steuerungselement genutzt werden kann.  Vortragende können sich dadurch frei im Raum bewegen. Umblättern von Folien und das Starten von Animationen muss nicht mehr direkt am Computer vorgenommen werden. Zudem ist ein Laserpointer als Zeigehilfe im Gerat integriert. Die Presenter unterstützen Windows und Mac, sind einfach zu bedienen und benötigen keine vorherige Installation von Treibern.

Nähere Informationen: mez@remove-this.ph-heidelberg.de

Holger Meeh

Protokoll der 420. Senatssitzung

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Umjubelte West Side Story

Studierende der Theaterpädagogik inszenieren Klassiker unter der Leitung von Christian Verhoeven und seinem Team auf höchstem Niveau

Eine intensive, aufwühlende und bereichernde Zeit geht für die PH-Theatergruppe zu Ende. Unter der Regie von Christian Verhoeven führten die Theatergruppe und das – eigens für die Produktion gegründete – studentische „Manhattan Slum Orchestra“ zehn Mal vor ausverkauftem Haus das Musical West Side Story auf.

Die West Side Story erzählt eine packende Geschichte aus dem New York der fünfziger Jahre. Es kommt immer wieder zu Straßenschlachten zwischen den "Jets", die schon länger in den USA leben, und ihren Kontrahenten, den "Sharks", einer Gruppe puerto-ricanischer Einwanderer. Als der Ex-Jet Tony auf einer öffentlichen Tanzveranstaltung sein Herz für Maria, die Schwester des Shark-Anführers Bernardo, entdeckt, ist ein gewaltsamer Konflikt vorprogrammiert.

Die Theatergruppe der PH Heidelberg hat sich in neun Monaten intensiver Proben in den Sparten Schauspiel, Tanz und Gesang mit den Konflikten der damaligen Zeit und aktuellen Bezügen beschäftigt und lässt dieses Musical mit seinen originalen Songs und neuen Tänzen wieder aufleben. Obwohl der West Side Story eher historische Konflikte zugrunde zu liegen scheinen, ist das Stück hochaktuell und thematisiert in künstlerischer Form die Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, wie wir sie aus dem heutigen Europa und auch weltweit kennen. Die Spannungen können, wenn sie nicht gelöst werden, zu Streit, Kampf und Tod führen – wie es eindrucksvoll in der West Side Story geschiehtAn der Produktion waren 27 Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Leitung von Christian Verhoeven (Regie), Katja Maul (Tanz), Diana Mick (Tanzassistenz) und Amrei Röver (Regieassistenz), außerdem Hanna Schefczyk und Jana Martin (Gesang) sowie und 24 Musikerinnen und Musiker, dirigiert von Paul Stoltze, beteiligt. 

Einen professionellen Abschluss findet die Produktion beim zehntägigen Europäischen Theatertreffen der Jugend in Grenoble, wo das PH-Ensemble auf Theatergruppen aus Kanada, Frankreich Spanien, Rumänien, England, Russland und anderen Ländern trifft, mit ihnen gemeinsame Workshops durchführt, Theaterstücke anschaut und diskutiert. 

Letzte Aufführung unter Verhoevens Regie

Mit den Aufführungen der Westside Story endet auch die berufliche Tätigkeit von Christian Verhoeven an der PH Heidelberg. Er war seit 2002 an der Hochschule als hauptverantwortlicher Theater-Dozent im Erweiterungsstudiengang Theaterpädagogik tätig und hat mit der Theatergruppe regelmäßig begeisternde Aufführungen durchgeführt, z.B. Linie 1, Dreigroschenoper, Nachtasyl, Hexenjagd, Sommernachtstraum und andere. 2006 bekam er zusammen mit Prof. Dr. Joachim Maier (evangelische Theologie), Dr. Annette Hettinger (Geschichte) und Heike Kiefner (Musik) den Landeslehrpreis für die Inszenierung der Kinderoper „Brundibar“, einem Musiktheaterprojekt, das im KZ Theresienstadt entstanden ist und das die PH-Studierenden eindrucksvoll wiederaufnahmen.

Amrei Röver

Zuschauer-Stimmen

Eine Professorin schreibt: „Ein so guter Abend war das, am Freitag! Die West Side Story in der PH. In den 60-er Jahren habe ich den Film x-mal gesehen. Er hat mich damals schon gepackt. Dass mich das Thema aber am Freitagabend noch einmal so aufgewühlte, erschütterte und rührte, lag an dieser mit so viel Leidenschaft inszenierten und gespielten Aufführung. Es waren nicht nur die grandiosen tänzerischen Leistungen, die vielen Einfälle, die perfekt erarbeiteten Personenprofile, die spannenden, elektrisierenden Dynamiken und herzzerreißenden Szenen, die enorme Konzentration aller Beteiligten, es war die Leidenschaft und Freude der riesengroßen Gruppe der Spieler und Musiker. Sie übertrug sich, blieb an einem hängen und rüttelte für dieses Thema auf, das heute aktueller denn je ist. Heute! Wo wir doch glaubten, so viel erreicht zu haben seit den 60-ern. Das Schlussbild versenkte dann diese Aufführung vollends tief ins Herz (…)!“ 

Ein Institutsdirektor a.D. schreibt: „Ich bin 69 Jahre alt und habe schon viele tolle Inszenierungen auf vielen großen Bühnen der Welt gesehen: von Mannheim über Hamburg, Paris und London bis nach New York, San Francisco, Peking und Sydney. Doch nur sehr selten hat mich eine live-Aufführung derart emotional gepackt wie gestern Eure West Side Story. (…) Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass Ihr nicht so routiniert auftretet wie es die professionellen Akteure auf den großen Bühnen meist tun, sondern dass Ihr als MENSCHEN spürbar seid, die mit größtem persönlichen Engagement das Beste gebt, was Ihr geben könnt. D A N K E für dieses großartige Erlebnis! (…) Wenn ich mir vorstelle, dass Ihr die Lehrerinnen und Lehrer der Zukunft seid, muss ich mir über die Zukunft unserer Kinder kaum noch Sorgen machen. (…).“

Aktuelle Forschung zu Mehrsprachigkeit

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule präsentieren Ergebnisse auf internationalen Tagung in Irland

Hilal Nebiye Şan (Institut für Sprachbehindertenpädagogik) und Beyhan Ertanır (Institut für Psychologie) vertraten vom 11. bis 15. Juni die Pädagogische Hochschule Heidelberg auf dem „11. International Symposium of Bilingualism“ an der University of Limerick in Irland. Auf der interdisziplinären Konferenz stellten mehr als 1.000 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse zur Mehrsprachigkeit vor. Gemeinsam mit Irem Bezcioğlu-Göktolga von der Tilburg University in den Niederlanden organisierten sie das Panel „Multilingual developing Turkish children in Europe- interdisciplinary studies and perspectives“.

Hilal Nebiye Şan präsentierte die Ergebnisse des BiLaD-Projekts (Leitung: Prof. Dr. Solveig Chilla) unter dem Titel “Identification of Specific Language Impairment (SLI) in bilingual Turkish-German and Turkish-French Children”. Beyhan Ertanır stellte die ersten Ergebnisse der Längsschnittstudie IMKi-„Effekte einer aktiven Integration von Mehrsprachigkeit“ (Leitung Prof. Dr. Steffi Sachse) mit dem Vortragstitel “Relations among first and second language development in Turkish-German bilingually developing 3-6-year-olds“ vor. Anschließend referierte Irem Bezcioğlu-Göktolga zu ihrer Forschung, die sich mit den “Home Language Skills of the Third-Generation Turkish-Dutch Bilingual Children in the Netherlands” beschäftigte.

Unterstützt wurden die Organisatoren Beyhan Ertanır, Irem Bezcioğlu-Göktolga und Hilal Nebiye Şan von Dr. Tanja Rinker (Uni Konstanz, Zentrum für Mehrsprachigkeit) und Prof. Dr. Kutlay Yağmur (Tilburg University), welche die Leitung und die Diskussion des Panels übernahmen. Abschließend ermöglichten die Fragen des Publikums eine interessante und konstruktive Diskussionsrunde die Ausblicke und Ideen für zukünftige Forschung in diesem Bereich anregte.

Hilal Nebiye Şan und Beyhan Ertanır 

Teamarbeit im Ökogarten – bei hitzigen Temperaturen

Tag der offenen Tür am 22. Juni

Man muss Kinder gar nicht mehr davon überzeugen, dass „Draußen Lernen“ auch bei heißem Wetter schön ist. Drei Schulklassen der IGH, eine bilinguale Grundschule, eine Schulgarten-AG der Sekundarstufe sowie eine zweite Klasse aus der Region besuchten gleichzeitig unseren Ökogarten am 22. Juni 2017 am Tag der offenen Tür, um von den Lernstationen zu profitieren, die Studierende für sie liebevoll vorbereitet hatten. Man konnte Herkules in Aktion erleben (wenn auch von einer Frau verkörpert), erfahren, welche leckeren Gerichte man aus Geißfuß oder Liebstöckel zubereiten kann, wie man Kümmel, Anis, Fenchel oder Koriander auch unter der Lupe unterscheiden kann. Es wurden Freundschaftsbändchen mit Naturfarben gefärbt und geflochten oder Düfte der Gartenkräuter eingefangen.

Die Kinder konnten es sich auf Sitzkissen oder unter dem Rasensprenger gut gehen lassen, die Insekten im Garten bevorzugten sogenannte Griffelkissen. Diese netten Plätze bieten vielen Insekten köstlichen Blütennektar und sind typische Bestandteile der Blüten von Doldenblütlern. Damit das Gelernte auch haften bleibt, kamen etliche Doldenblütler in die Suppe über dem Feuer oder in die köstlichen Karottenkuchen, andere in die frisch zubereiteten Tees. So engagiert die 130 Studierenden (aus mehreren Biologie-Seminaren sowie dem ÜSB-Kurs Outdoor Education) auch mit den Kindern arbeiteten – damit wirklich gelernt wird, müssen all die neuen Namen und überraschenden Erkenntnisse gefestigt werden – dies ist eine zentrale Erkenntnis der Begleitforschungen im Ökogarten und zeigte sich auch heute wieder in den Abschlussgesprächen bei jeder Schulklasse. Das Lernen geht also in der Schule weiter. 

Der größte Erfolg für unser Team Ökogarten / Outdoor Education bestand darin, dass mehrere dieser Klassen zum wiederholten Mal Gäste bei uns im Garten sind und Kontinuität des „Draußen Lernens“ gelebt wird. Die Vielfalt der Doldenblütler und anderer Gartenpflanzen, welche Studierende über das Semester am Leben erhalten, zeigt reale Biodiversität und Landschaftsgestaltung im Campus. Diese vielfältig vernetzten Organismen und Biotope sind Bestandteil gelebter „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Im Sinne moderner Kompetenzorientierung bedeutet Artenwissen die Fähigkeit zur Gestaltung von Biotopen, dies kann man im Ökogarten ebenso lernen wie nachhaltiges Nutzen der Natur für vielfaltige Produkte.

Den engagierten Studierenden und Tutoren wurden am 22. Juni 2017 durch viele Besucherinnen und Besucher Wertschätzung entgegen gebracht: durch den AK Schulgarten Baden-Württemberg , vertreten durch Wilhelm Arntz aus Offenburg, durch die Gartenakademie Baden-Württemberg mit Geschäftsführerin Jeanette Schweikert, durch Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fächer aus dem Haus, durch das Institut für Sachunterricht (mit Friedrich Gervé und sogar Gastdozenten aus Japan) und durch andere Studierende. Auch der Rektor fand die Zeit zu einer Visite. Danke an das bewährte Team der Tutorinnen, Tutoren und Kolleginnen und die engagierten Studierenden.

Lissy Jäkel unter Mitarbeit von U. Kiehne, B. Dresel, K. Achtstätter und Studierenden

Heidelberg will weniger Kaffee·becher im Müll

Viele Menschen wollen Kaffee mit·nehmen.
Sie trinken den Kaffee unter·wegs.
Der Kaffee ist oft in Einweg·bechern.
Einweg·becher kann man nur 1 Mal benutzen.
Danach wirft man sie in den Müll.
Das ist schlecht für die Umwelt.

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Regionalen Klimawandel beurteilen lernen

ReKli:B als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

Das Projekt "Regionalen Klimawandel beurteilen lernen" (ReKli:B) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. In Anwesenheit von Rektor Professor Dr. Hans-Werner Huneke überreichte Ministerialrat Robert Hennies (Bundesumweltministerium) die Auszeichnung an Professor Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie. Die Vereinten Nationen würdigen somit den besonderen Einsatz der Forscherinnen und Forscher für den Erhalt, die nachhaltige Nutzung und Vermittlung der biologischen Vielfalt. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist ReKli:B - nach "Expedition Moor" (Geographie) und dem Ökogarten (Biologie) - bereits das dritte Vorhaben, das entsprechend ausgezeichnet wird. 

"Als bildungswissenschaftliche Hochschule ist es eine unserer Kernaufgaben, Menschen zu befähigen, aktiv und eigenverantwortlich ihre eigene und die Zukunft anderer zu gestalten. Der Bildung für Nachhaltige Entwicklung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu und ist daher eines unserer Leitthemen", erklärt Rektor Huneke. Wer abschätzen will, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Teilen der Welt hat, muss laut Huneke nämlich lernen, nachhaltig zu denken. "Das heute ausgezeichnete Projekt hat dabei Vorbildcharakter, vermittelt es doch zudem die Fähigkeit, das erlernte Wissen auch anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklungen im Kontext des regionalen Klimawandels erkennen und zu deren Lösung beitragen zu können", so der Rektor.

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Um diese Kompetenzen erwerben zu können, fördert das Projekt "Regionalen Klimawandel beurteilen lernen" die Beurteilungskompetenz von Kindern und Jugendlichen in Fragen des regionalen Klimawandels. Den Kern bildet ein in dieser Form einzigartiger methodisch-didaktischer Dreiklang aus Erhebungen im Gelände, vertiefender Analyse im Labor und Veranschaulichung von Prozessen im Experiment und Modell. "Über 2.000 Schülerinnen und Schülern haben so bei uns gelernt, an regionalen Phänomenen wie zum Beispiel der Bodenerosion oder dem veränderten Wachstumsverhalten von Pflanzen, die bisherigen und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels zu erkennen, zu analysieren und nachhaltige Anpassungsstrategien zu beurteilen", sagt Siegmund. 

Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik lernen die Kinder und Jugendlichen zudem den Wert der Natur schätzen. Damit dieser Effekt nachhaltig wirkt, wurden modellhaft entwickelte Lernmodule durch den Einsatz von Methodenkoffern in einem mehrstufigen Fortbildungssystem in der schulischen wie außerschulischen Umweltbildung der Metropolregion Rhein-Neckar implementiert. Darüber hinaus konnten laut Siegmund insbesondere über die in das Projekt eingebundenen Stützpunktschulen zahlreiche Lehrkräfte als Multiplikatoren gewonnen und ein Umweltkommunikations-Netzwerk aus Umweltforschern, Umweltbildnern und Umweltakteuren aufgebaut werden.

Aus ReKli:B, das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt von 2012 bis 2016 gefördert wurde, sind zudem zahlreiche Nachfolgeprojekte entstanden: Die entwickelten Lernmodule werden zum Beispiel durch die Förderung des Umweltministeriums Baden-Württemberg auf das ganze Bundesland ausgeweitet. Für Auszubildende der Metropolregion Rhein-Neckar werden zudem in Kooperation mit ausgewählten Unternehmen sowie der IHK Rhein-Neckar und gefördert durch das Bundesumweltministerium Lernmodule zur Klimaanpassung eingesetzt. 

Gerade diese Nachhaltig freut Ministerialrat Hennies, der das Referat "Bildung, Deutsche Bundesstiftung, Umwelt" im Bundesumweltministerium leitet. Mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Situation betonte er in seiner Laudatio, wie wichtig die Arbeit der Heidelberger Geo-Forscherinnen und Forscher sei, um insbesondere die Dialogfähigkeit und das Orientierungswissen sowie kreatives und kritisches Denken zu fördern und Experimentier- und Gestaltungsräume für Nachhaltigkeitslösungen bzw. gesellschaftliche Innovationen zu schaffen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geographie.

velo

Expertenwissen für Baden-Württemberg

Professor Siegmund in Beirat für nachhaltige Entwicklung berufen

Der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg hat Professor Dr. Alexander Siegmund (Abteilung Geographie) in den Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung berufen. "Die anstehenden Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung im Land können wir nur gemeinsam und mit vereinten Kräften lösen", sagt Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Dem Beirat gehören daher Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft an, damit sich die Landesregierung und die unterschiedlichen Ressorts laut Kretschmann zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen externe Expertise einholen können. 

Professor Siegmund wurde auf Grund seiner ausgewiesenen Sachkenntnisse und langjährigen Erfahrung im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Beirat berufen: "BNE ist sowohl im schulischen wie außerschulischen Lernen, in der Weiterbildung und im Wissenstransfer ein Leitthema der Pädagogischen Hochschule Heidelberg", erklärt der Geograph. "Neben dem interdisziplinären Institut für Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft, in dem BNE-Aktivitäten in Forschung und Lehre gebündelt werden, tragen zum Beispiel zahlreiche Projekte in den verschiedenen Fächern der Hochschule maßgeblich dazu bei, einen gesellschaftlichen Wertewandel herbeizuführen, damit die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft gesichert werden können." Der in der Abteilung Geographie verankerte UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten ist den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung besonders verpflichtet: "Wir verknüpfen hier erstmals moderne Geotechnologien zur Umweltforschung mit Fragen der Nachhaltigkeitsbildung, um insbesondere Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, wie schützenswert das kulturelle und natürliche Erbe der Menschheit ist", so Lehrstuhlinhaber Siegmund. Zur Umsetzung ihrer Bildungs- und Forschungsprogramme verfügt die Abteilung Geographie mit der GIS-Station, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien, und dem Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung, zudem über zwei zentrale Forschungs- und Ausbildungszentren, die ihre Erfahrungen aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung auch in die Bildung für nachhaltige Entwicklung transferieren. 

"Ich freue mich darauf, das Wissen und die Erfahrungen aus all diesen Bereichen in den Beirat für nachhaltige Entwicklung der Landesregierung einzubringen", sagt der Geograph. "Gemeinsam können wir nicht-nachhaltige Entwicklungen erkennen und eine nachhaltige Lebensweise auf individueller und gesellschaftlicher Ebene mitgestalten."

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Zur Person 

Alexander Siegmund absolvierte an der Universität Mannheim von 1989 bis 1994 ein Studium der Wirtschaftspädagogik zum Diplom-Handelslehrer und war dort im Anschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Hochschulassistent am Lehrstuhl für Physische Geographie und Länderkunde tätig. 1997 wurde er - ebenfalls in Mannheim - an der Fakultät für Mathematik und Informatik promoviert und absolvierte anschließend sein Zweites Staatsexamen und eine Lehrertätigkeit im beruflichen Schulwesen. 2001 vertrat Siegmund an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe eine Professur im Fach Geographie, in den Jahren 2002 bis 2004 hatte er dort eine C3-Professur für Geographie und ihre Didaktik inne. 2004 erfolgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg auf die Professur für Physische Geographie und ihre Didaktik, 2006 seine Berufung als Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Seit 2016 hat Siegmund mit dem "UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education" zudem den einzigen UNESCO-Lehrstuhl in Baden-Württemberg inne.

velo

Neue Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten

Prof. Dr. Angela Häußler wurde im April als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte gewählt, nachdem Susanne Bauernschmitt dieses Amt zum 1.4.2017 niedergelegt hatte. Professorin Häußler lehrt im Bereich Alltagskultur und ihre Didaktik in Fakultät III. Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule ist Prof. Dr. Karin Vach.

red

Schulung: "Audience Response Systeme in der Lehre einsetzen"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de). Audience Response Systeme ermöglichen es, Abstimmungen in Lehrveranstaltungen mit Hilfe mobiler Endgeräte durchzuführen. Eingaben der Studierenden werden drahtlos an eine Software übertragen und dann per Beamer an die Wand projiziert. Dabei können neben klassischen Abstimmungsfragen (Multiple-Choice-Frage/ Single-Choice-Frage) auch andere Aufgabentypen in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden. In der Veranstaltung werden geeignete ARS-Werkzeuge gezeigt sowie Anwendungsmöglichkeiten für die Lehre vorgestellt. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 6. Juli von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Schulung: "iPads in Lehrveranstaltungen einsetzen"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).

Das MeZ verfügt über einen Seminarsatz iPads, die interessierte Lehrenden für Lehrveranstaltungen ausleihen können. In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Szenarien, wie iPads sinnvoll in eine Lehrveranstaltung integriert werden können. Der Workshop unter Leitung von Dr. Annette Schulze findet am 13. Juli von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Schulung: "Vorlesungsaufzeichnung produzieren mit Mediasite"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).

Mediasite ist eine Plattform, um einzelne Vorträge oder ganze Vorlesungen (Präsentation mit Bild, Ton, PowerPoint, etc.) aufzuzeichnen und ohne großen Aufwand online verfügbar zu machen. In diesem Kurs werden die Komponenten des Systems vorgestellt. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 20. Juli von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Workshop: "Open Science"

Die Veranstaltung wurde verschoben. Weitere Informationen folgen rechtzeitig.

Sozialarbeiter_in / Sozialpädagog_in gesucht!

Stellenbeschreibung
Für die Durchführung der Jugendsozialarbeit suchen wir jeweils eine/n Sozialarbeiter_in für die beiden Heidelberger Berufsschulen Johannes-Gutenberg-Schule und Marie-Baum-Schule

Stellenumfang
Zwei 75 %-Stellen, Beginn: 15.09.2017

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugendagentur Heidelberg

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Forschungsförderpreis der Hochschule ausgeschrieben

Gewürdigt werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg schreibt ab sofort im zweijährigen Wechsel einen hochschulinternen Lehrpreis bzw. Forschungsförderpreis aus. Im Jahr 2017 wird erstmals der Forschungsförderpreis vergeben, mit dem innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte gewürdigt werden sollen. Als Kriterien für eine erfolgreiche Förderung gelten zum Beispiel die Behandlung gesellschaftlich besonders relevanter oder prekärer Themen, ein besonderes individuelles Engagement der Forschenden oder auch die gelungene Einbindung von Studierenden in das Forschungsprojekt.

Sämtliche Mitglieder der Hochschule können Personen für den Forschungsförderpreis vorschlagen; auch Bewerbungen aus eigener Initiative sind möglich. Die Unterlagen sind schriftlich sowie formlos bis zum 31. August 2017 über die Dekanate bei dem Prorektorat für Forschung, Medien und IT einzureichen.

Weitere Informationen auch zu dem Verfahren finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschungspreise.

red

Zukunftsforum Bildungsforschung: Deadline bis 15. Juli 2017

Wir dürfen Sie darauf hinweisen, dass die Deadline für die Einreichung von Einzelvorträgen und Symposien zum diesjährigen Zukunftsforum Bildungsforschung auf den 15. Juli 2017 verlängert wurde. Die Tagung findet am 17. und 18. November an der PH Karlsruhe statt.

Das Zukunftsforum 2017 ist dem Rahmenthema "Bildungsprozesse in der Kindheit" gewidmet. Wir möchten mit dieser Tagung verschiedene Disziplinen wie Früh-, Grundschul- und Sozial- und Sonderpädagogik und natürlich die verschiedenen Fachdidaktiken miteinander ins Gespräch bringen und die Thematik in ihrer Vielschichtigkeit aufzeigen – von Elementarbereich und Grundschule hin zu außerinstitutionellen Bildungsprozessen.

Das Zukunftsforum Bildungsforschung wird von der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs organisiert. Es bietet Promovierenden, Post-Docs und engagierten Wissenschaftler/innen inner- und außerhalb der Pädagogischen Hochschulen eine Plattform zur Präsentation und Diskussion ihrer Forschungsarbeiten. Es will institutionen- und disziplinenübergreifenden Austausch und die Vernetzung junger Wissenschaftler/innen fördern.

red

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Juni-Newsletter:

Cafeteria-Durchgang im Neubau

Studientag zum Interreligiösen Begegnungslernen

Lehramtsstudierende aus fünf Hochschulen treten in einen interreligiösen Dialog ein.

Unter der Gesamtleitung von Professorin Dr. Boehme (Katholische Theologie / Religionspädagogik) treffen sich am 4. Juli 2017 Studierende der Alevitischen Religionslehre, der Evangelischen Theologie, der Jüdischen Religionslehre, der Islamischen Theologie, der Katholischen Theologie sowie Studierende der Philosophie/ Ethik und ihren Dozierenden in Heidelberg. Thema des Studientages ist "Glaube und Denken über Gott in interreligiöser Perspektive". Die Veranstaltung findet von 9.00 bis 15.15 Uhr in der Aula der Hochschule statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zq-interreligioeses-begegnungslernen.

Studentische Gremienwahlen im Altbau und Neubau

Anfang Juli wählen die Studierenden ihre Vertretung.

Gewählt werden die Mitglieder des Studierendenparlaments sowie die studentischen Vertreter im Senat und den Fakultätsräten. Die Wahlen finden statt am Dienstag, 4. Juli 2017 (Raum 211, Altbau) und Donnerstag, 6. Juli 2017 (Raum H.009, Hörsaalgebäude) jeweils zwischen 09.00 und 16.30 Uhr statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der ausgehängten Wahlbekanntmachung sowie der Homepage des Studierendenparlaments unter stupa.ph-heidelberg.net.

Workshopsreihe "weiter_denken" mit zwei Veranstaltungen im Juli

Eine Workshopreihe unter dem Titel "Konstruktionen von Behinderung, Geschlecht und Sexualität". Um formlose Anmeldung wird gebeten.

In Sommersemester gibt es einige Workshops zum Thema "Körper, Behinderung, Geschlecht und Sexualität". Die Workshops oder Seminareinheiten sind ein zusätzliches Angebot zum bestehenden Lehrangebot und können einzelnd besucht werden. Zur Vorbereitung und intensiveren theoretischen Auseinandersetzung wird es begleitend zu den Workshops je einen Text zum Lesen geben; es wird daher darum gebeten, sich im Voraus bei Anna Lake (lakea@ph-heidelberg) zu melden.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

  • "Frauen und Männer mit körperlichen Beeinträchtigungen"
    4. Juli 2017
    In unserer geschlechtlich durchstrukturierten Gesellschaft werden Menschen mit Beeinträchtigungen als scheinbar geschlechtsneutrale Wesen hervorgebracht. Weil sie den gesellschaftlichen Normen einer Frau/eines Mannes nicht entsprechen, werden sie nicht mit den diesbezüglichen Rollenerwartungen angesprochen. Was auf dem ersten Blick als vorteilhafter Freiraum erscheint, verdeutlicht beim zweiten Blick eine subtil verlaufende Diskriminierung, gegen die schwer anzukämpfen ist. Welche spezifischen Ausgrenzungserfahrungen, Themen, Bedürfnisse und (politische) Forderungen resultieren aus dem Zusammenspiel von "Behinderung" und "Geschlecht"? Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop dieser Frage nachgehen.
  • "Was behindert Sexualität?"
    11. Juli 2017
    Die Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen stellte lange ein Tabuthema und war von offener Repression gekennzeichnet. Sexuelle Wünsche und Bedürfnisse wurden in familiären und institutionellen Kontexten meist gar nicht erst wahrgenommen oder wenn doch, dann unterdrückt und geleugnet. Auch heute noch ist das Themenfeld "Sexualität und Behinderung" durchdrungen von Vorurteilen und Unwissen und wird oft in Verbindung mit Ohnmachtserfahrungen von Eltern und pädagogischen Fachkräften thematisiert. Dieser Workshop lädt dazu ein, einen ersten Einblick in das Themenfeld zu bekommen und gemeinsam der Frage nachzugehen, welche Faktoren Sexualität behindern.

Die Workshops finden jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr in Raum 219 statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Weitere Informationen finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Gespräch zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienleistungen

Dr. Mikeska (Universität des Saarlandes) ist am 5. Juli zu Gast.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat der Deutsche Akademische Austauschdienst erfolgreich finanzielle Mittel bei der Europäischen Kommission eingeworben, um die deutschen Hochschulen bei der weiteren Umsetzung noch ausbaufähiger Aspekte der Europäischen Hochschulreform zu unterstützen. 

Mit diesen Mitteln wird auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg unterstützt und konnte somit im Rahmen des STEERING-Programms der Nationalen Agentur Dr. Sonja Mikeska (Referentin des Vizepräsidenten für Lehre und Studium der Universität des Saarlandes) zu einem Gespräch laden. Thema der hochschulöffentlichen Veranstaltung, die sich hauptsächlich an die Beauftragten für die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen richtet, wird die Internationalisierung der Lehrerbildung und insbesondere die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen sein. Das Gespräch wird vom Akademischen Auslandsamt/Interkulturelles Forum koordiniert. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

Symposium: "Regionalgeschichtliche Perspektiven auf eine offene Gesellschaft"

Eine Veranstaltung zum Thema "Lernen durch Engagement im öffentlichen Raum".

Das Projekt "Regionalgeschichtliche Perspektiven auf eine offene Gesellschaft. Lernen durch Engagement im öffentlichen Raum", bei dem Studierende regionale Geschichte und aktuelles gesellschaftliches Engagement verbanden, geht zu Ende. Nach drei erfolgreichen öffentlichen Veranstaltungen mit einem zahlreichen und engagiert diskutierenden Publikum endet das Projekt am 6. Juli 2017 mit einem Symposium. Hier wird noch einmal gemeinsam und öffentlich über die Verteidigung der offenen Gesellschaft diskutiert – und die Studierenden treffen auf prominente Gäste:

  • Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin, lehrt aktuell an der Universität Essen und initiierte den Friedensmarsch in Köln "#NichtMitUns – Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror".
  • Jürgen Wiebicke, Journalist und Philosoph, sorgt gerade mit seinen aktuellen Büchern "Zu Fuß durch ein nervöses Land - Auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält" und seinem Leitfaden mit zehn Regeln für Demokratie-Retter für Gesprächsstoff.

Zu diesem Abschlusssymposium findet am 6. Juli 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Mehrzweckhalle der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Das Symposium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, mit Personen des öffentlichen Lebens, die sich ebenfalls im Sinne der deutschlandweiten Initiative "Die offene Gesellschaft" engagieren bzw. publizistisch in diesem Bereich tätig sind, ihre eigenen Projekterfahrungen zu diskutieren. Zum einen soll dabei die Lehrveranstaltung in einen breiteren Kontext eingebettet werden und auch die Rolle angehender Lehrerinnen und Lehrer in der Demokratieerziehung thematisiert werden. Zum anderen zielt das Symposium darauf ab, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu schlagen und wissenschaftliche Inhalte, Fragen und Arbeitsweisen in die Gesellschaft zu tragen. Letzteres auch im Sinne der PLACE aktuell Initiative 2017, die sich dem Themenfeld "Demokratie, Toleranz und Teilhabe" widmet.

Weitere Informationen zu dem Gesamtprojekt finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/forschung.

Die Veranstaltung wird durch das Programm PLACE aktuell an der Heidelberg School of Education, der hochschulübergreifenden Einrichtung von Universität und Pädagogischer Hochschule Heidelberg, gefördert. Ihre Ansprechpartnerin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Prof. Dr. Bettina Alavi (Fachbereich Geschichte).

Gastvortrag: "Mathematikunterricht in internationalen Förderklassen"

Dr. Sprütten (TU Dortmund) spricht am 6. Juli 2017 zum Thema. Um Anmeldung wird gebeten.

Dr. Frank Sprütten (TU Dortmund) ist am 6. Juli zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er wird zum Thema "'9 minus 8, das kommt 1.' Mathematikunterricht in internationalen Förderklassen (IFK). Ziele und exemplarische Realisierungen" sprechen. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Reallabor Asyl statt und ist in das Seminar "Umgang mit schulleistungsbezogener Heterogenität (LRS/Dyskalkulie)" von Professorin Werner eingebunden, an dem Lehramtsstudierende aus dem Primar- und Sekundarbereich sowie der Sonderpädagogik teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung per E-Mail gebeten (birgit.werner@remove-this.ph-heidelberg.de). Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr in Raum 213 im Altbau.

Das Reallabor Asyl in der Rhein-Neckar-Region widmet sich der Untersuchung von Erfolgsfaktoren für eine möglichst schnelle gesellschaftliche Integration von Asylsuchenden in den Städten Heidelberg, Sinsheim und Wiesloch. Das Projekt wird gemeinsam von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung durchgeführt, wobei auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Ruperto-Carola-Universität in Heidelberg maßgeblich beteiligt sind. Darüber hinaus sind zahlreiche Praxisakteure und -akteurinnen in dem Projekt aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.reallabor-asyl.de.

E-Learning und Medienbildung (2/2): "Master - und dann?"

Dr. Rexl (Heidelberg Startup Partners e.V.) spricht über Startups im E-Learning- und Medienbildungsbereich.

Was machen Studierende des Studiengangs "E-Learning und Medienbildung" eigentlich, nachdem sie den Master-Abschluss in der Tasche haben? Eine wichtige Frage, die sich nicht nur Außenstehende stellen, die mit dem Titel "E-Learning und Medienbildung" kaum etwas anfangen können, sondern insbesondere auch die Studierenden selbst.

Welche Möglichkeiten gibt es und wo fühlen sich ehemalige "Elmebs" mittlerweile wohl? Diesen Fragen geht der Studiengang in zwei Veranstaltungen nach (2/2):

  • Am 6. Juli 2017 erläutert Dr. Thomas Rexl (Heidelberg Startup Partners e.V.), wie ein Startup im E-Learning- und Medienbildungsbereich aussehen kann und was man als GründerIn beachten muss.

Die Vorträge finden jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.307 im Neuenheimer Feld 561 statt. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/elmeb21.

Vortrag "weiter_denken": "Kindheit ist kein Kinderspiel"

ManuEla Ritz gibt einen interaktiven Input zu Adultismus.

Im Auftrag der Verfassten Studierendenschaft haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auch im Sommersemester 2017 die durch Qualitätssicherungsmittel finanzierte Veranstaltungsreihe "weiter_denken: (Re-)Produktion von Machtverhältnissen durch Lehrer*innen" organisiert. Diese stellt eine Ergänzung zum bestehenden Lehrangebots dar und ist ein Bildungsangebot für alle Hochschulmitglieder und Interessierte.

ManuEla Ritz ist Schwarze, deutsche Mutter, "Erzieherin", Dipl-Sozialpädagogin und (Theater)Autorin. Sie ist seit knapp 15 Jahren in der politischen Bildungsarbeit gegen Diskriminierung tätig. Ihre Schwerpunkte sind Adultismus, Anti-Rassismus und Empowerment für Menschen mit Rassismus-Erfahrungen. Am 7. und 8. Juli ist sie an der Pädagogischen Hochschule zum Thema Adultismus und kritisches Erwachsensein zu Besuch.

Am 7. Juli gibt Ritz einen interaktiven Input zu Adultismus: Dieser beschreibt das Machtungleichgewicht, das zwischen Kindern und Jugendlichen einerseits und Erwachsenen andererseits besteht. Adultismus verweist auf die Einstellung und das Verhalten Erwachsener, die aufgrund einer tradierten "Rangordnung" davon ausgehen, dass sie allein aufgrund ihres Alters intelligenter, kompetenter, schlicht besser seien als Kinder und Jugendliche und sich daher über ihre Meinungen und Ansichten hinwegsetzen bzw. diese gar nicht erst erfragen. Adultismus ist eine Diskriminierungsform, die durch Traditionen, Gesetze und Institutionen festgeschrieben und untermauert wird.

Ausgehend von dieser Prämisse führt der interaktive, praxisnahe Vortag in das Thema Adultismus ein, wobei nicht nur die erwachsene Referentin zu Wort kommt, sondern auch zahlreiche Stimmen junger Menschen belegen, dass ihr Zusammenleben mit sogenannten Erwachsenen nicht immer ein "Kinderspiel" ist.

Die Veranstaltung findet um 17.00 Uhr in der Zeppelinstraße 1 statt. Hintergrundinformationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Internes PHorum

Das Rektorat lädt alle Hochschulmitglieder herzlich ein.

Um jenseits offizieller Gremien über die vielfältigen Themen, die die Pädagogische Hochschule Heidelberg beschäftigen, miteinander ins Gespräch zu kommen, veranstaltet das Rektorat regelmäßig ein offenes Gesprächsformat. Zu dem "PHorum" sind alle Hochschulmitglieder herzlich eingeladen.

Das dritte PHorum findet am Freitag, 7. Juli 2017 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mimi.

Musik: Aufnahmeprüfung

Die Prüfung findet voraussichtlich am 7. Juli 2017 statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Wer Musiklehrer werden möchte, findet an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg optimale, inhaltlich breit gefächerte sowie die individuellen Stärken und Vorlieben der Studierenden fördernde Rahmenbedingungen vor. Das fachlich bestens ausgewiesene Dozententeam garantiert ein umfangreiches, abwechslungsvolles Studienangebot bei hoher und individuell ausgerichteter Betreuungs- und Beratungsdichte. In dem Fach Musik hat sich zudem über die Jahre hinweg eine nicht nur in den Musikensembles wirksame Kultur des Miteinander entwickelt, die von intensiver Kooperation und Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden getragen wird. 

Als zusätzliche Zulassungsvoraussetzung ist im Fach Musik das Bestehen einer Aufnahmeprüfung erforderlich. Hierbei wird die Eignung und Motivation der Bewerberin bzw. des Bewerbers für die besonderen Anforderungen des Studiums und der späteren Lehrtätigkeit überprüft, um bereits vor der Aufnahme des Studiums einer Fehlwahl und damit einem möglichen Studienabbruch vorzubeugen.

Wer Musiklehrer werden möchte, findet an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg optimale, inhaltlich breit gefächerte sowie die individuellen Stärken und Vorlieben der Studierenden fördernde Rahmenbedingungen vor. Das fachlich bestens ausgewiesene Dozententeam garantiert ein umfangreiches, abwechslungsvolles Studienangebot bei hoher und individuell ausgerichteter Betreuungs- und Beratungsdichte. In dem Fach Musik hat sich zudem über die Jahre hinweg eine nicht nur in den Musikensembles wirksame Kultur des Miteinander entwickelt, die von intensiver Kooperation und Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden getragen wird. 

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/musik.

Workshop "weiter_denken": "Adultismus und Kritisches Erwachsensein"

Ein Workshop zum Thema. Um Anmeldung wird gebeten.

Im Auftrag der Verfassten Studierendenschaft haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auch im Sommersemester 2017 die durch Qualitätssicherungsmittel finanzierte Veranstaltungsreihe "weiter_denken: (Re-)Produktion von Machtverhältnissen durch Lehrer*innen" organisiert. Diese stellt eine Ergänzung zum bestehenden Lehrangebots dar und ist ein Bildungsangebot für alle Hochschulmitglieder und Interessierte.

ManuEla Ritz ist Schwarze, deutsche Mutter, "Erzieherin", Diplom-Sozialpädagogin und (Theater)Autorin. Sie ist seit knapp 15 Jahren in der politischen Bildungsarbeit gegen Diskriminierung tätig. Ihre Schwerpunkte sind Adultismus, Anti-Rassismus und Empowerment für Menschen mit Rassismus-Erfahrungen. Am 7. und 8. Juli ist sie an der Pädagogischen Hochschule zum Thema Adultismus und kritisches Erwachsensein zu Besuch und bietet einen Workshop zu folgendem Thema an: 

Was bedeutet es, im Kontext von Adultismus als sogenannter erwachsener Mensch zu einer gesellschaftlich normierten und privilegierten Personengruppe zu gehören? Welche Funktion hat das "Othering" (das "Andern") junger Menschen in diesem Zusammenhang? Wie können Erwachsene ihre Macht und Privilegien nutzen, um Beziehungen zu jungen Menschen aufzubauen, die für alle Wachstum und Reifung ermöglichen? Wie können bei einem Machtungleichgewicht wie zwischen jungen und erwachsenen Menschen Regeln fair und verantwortungsbewusst aufgestellt, verhandelt und gelebt werden?

Antworten auf diese und andere Fragen bietet die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Erwachsensein als Dominanzposition innerhalb der Gesellschaft. Auf der Basis reflexiver Selbstpositionierungen finden die Teilnehmenden in diesem Workshop gemeinsam praktische Handlungsoptionen, welche die Macht"Spiele" zwischen jungen und nicht mehr ganz jungen Menschen aushebeln können.

Die Veranstaltung findet am 7. Juli von 17.00 bis 20.00 Uhr (inklusive Vortrag) und am 8. Juli von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Zeppelinstraße 1 statt. Um Anmeldung per E-Mail an weiter_denken@remove-this.ph-heidelberg.net und mit Angabe des Studiengangs wird gebeten; Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben bei der Anmeldung Vorrang. Bitte beachten Sie, dass die Anwesenheit am Freitag und Samstag Bedingung der Teilnahme am Workshop ist. 

Hintergrundinformationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Vortragsreihe "Demokratie und Toleranz in der Schule" (2/2): "Rassismuskritik"

Professor Dr. Karim Fereidooni (Universität Bochum) spricht zum Thema.

Im Rahmen des Projektes "Professionalisierung angehender Lehrkräfte für die sprachliche Förderung und pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund" finden im Sommersemester 2017 zwei Vorträge statt. Diese richten sich an Studierende und Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, die sich für die Themen Einwanderung, Flucht und Integration von Zugewanderten interessieren. Die Vorträge sind hochschulöffentlich.

  • "Rassismuskritik – zur notwendigen Erweiterung der Professionskompetenz angehender Lehrer*innen"
    Professor Dr. Karim Fereidooni (Universität Bochum)
    10. Juni 2017
    15.00 bis 16.30 Uhr
    Universität Heidelberg, Institut für Bildungswissenschaften (Raum 005; Akademiestraße 3, D-69117 Heidelberg)
    In seinem Vortrag geht Professor Fereidooni auf ausgewählte Ergebnisse seiner Dissertation mit dem Titel "Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen von Referendar*innen und Lehrer*innen ‚mit Migrationshintergrund‘" ein. Im Fokus des Vortrags steht die folgende Frage: "Warum ist es nach wie vor schwierig über Rassismus(erfahrungen) im Lehrer*innenzimmer zu sprechen?".

Die Veranstaltungsreihe wird durch das Programm PLACE aktuell an der Heidelberg School of Education, der hochschulübergreifenden Einrichtung von Universität und Pädagogischer Hochschule Heidelberg, gefördert. Ihre Ansprechpartnerin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist JProf. Dr. Katrin Biebighäuser (Institut für Fremdsprachen). 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/forschung.

Vortragsabend der Musik-Studierenden

Studierende des Faches Musik organisieren den Abend unter der Leitung von Sylvia Wallemann.

Studierende des Faches Musik präsentieren unter der Leitung von Sylvia Wallemann Stücke aus verschiedenen Epochen. Der Vortragsabend ist am 10. Juli und beginnt um 18.00 Uhr. Er findet in der Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt ist frei.

Vortrag: "Berufsverbote - eine unendliche Geschichte"

Die Veranstaltung findet am 11. Juli statt.

Der Vortrag "Berufsverbote - eine unendliche Geschichte: Verfolgung durch den 'Verfassungschutz' von 1974 bis heute" findet am 11. Juli 2017 statt. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr in Raum 021 (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). An dem Vortrag, der von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit Unterstützung durch das Fach Geschichte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg organisiert wird, werden unter anderem Silvia Gingold (Lehrerin im Ruhestand) und Michael Csaszkoczy (Lehrer) teilnehmen.

Der Vortrag begleitet die Ausstellung "'Vergessene' Geschichte Berufsverbote. Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland", die seit dem 21. Juni 2017 im Altbau gezeigt wird. Ihre Ansprechpartnerin seitens der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Professorin Dr. Alavi (Fachbereich Geschichte).

Heidelberger Vorträge zur Kulinaristik (4/4): "Gesegnete Mahlzeit"

Dr. John (Universität Greifswald) spricht am 11. Juli über das Essen und Trinken in der Bibel und im Christentum.

Essen und Trinken sind komplexe menschliche Grundbedürfnisse und zugleich kulturtragende Kommunikationsformen. Darum wurde die Kulinaristik als Fächer und Branchen übergreifender Beitrag zu den Lebens- und Kulturwissenschaften konzipiert. Ziel ist die Verdeutlichung der Bedeutungen des Essens und der Gastlichkeit im Aufbau der Kultur(en), in der Verständigung zwischen den Menschen (Generationen) und im Leben des Einzelnen. 

Da die Kulturen - und im wachsenden Maße auch die sich globalisierende Nahrungsmittelindustrie - über unsere Essensnormen, Verhaltensrituale und Versorgungsstrukturen mitbestimmen, lässt sich kulinarische Bildung nicht als Privatsache, auch nicht als bloße Frage der Gesundheit etwa im Sinne der WHO erläutern. Sie ist vielmehr Teil der kulturellen und interkulturellen Bildung, also eine Schlüsselqualifikation. Um sie geht es in der Kulinaristik. 

Im Sommersemester 2017 werden unter der Leitung von Professor Dr. Burckhard Dücker (Universität Heidelberg) und Professorin Dr. Angela Häußler (Pädagogische Hochschule Heidelberg) vier Vorträge zum Thema angeboten (4/4):

  • Dienstag, 11. Juli 2017
    Dr. Felix John (Universität Greifswald)
    "Gesegnete Mahlzeit. Essen und Trinken in Bibel und Christentum"
    Die Vorträge finden jeweils ab 19.00 Uhr in Raum H 14 der Universität Heidelberg statt (Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Einweihungskonzert: "Yamaha C7"-Konzertflügel

Am 18. Juli wird der "Yamaha C7"-Konzertflügel eingeweiht.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verfügt seit Anfang 2017 über einen hochklassigen "Yamaha C7"-Konzertflügel; der Erwerb war durch Mittel der BBBank Heidelberg möglich geworden. Der Flügel aus dem Jahre 1990 stand zunächst in der Festhalle von HeidelbergCement und wurde in den letzten Jahren von einer Privatperson genutzt. An der Pädagogischen Hochschule schmückt er nun die Festhalle und wird am 18. Juli 2017 im Rahmen eines Klavierkonzertes der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Es treten auf: der Chor der Hochschule, Martin Bärenz, Antje Krause, Cordula Stepp, Heike Kiefner-Jesatko, Barbara Rosnitschek und Florian Stricker. Gespielt wird ein abwechslungsreiches Programm mit Werken u.a. von Sir Edward William Elgar, Frédéric Chopin, Johannes Brahms u.v.a.m.

Konzertbeginn ist 19.30 Uhr in der Festhalle (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

Fachtagung: "Beschulung von Geflüchteten und Zugewanderten"

Die Tagung findet am 21. Juli in Karlsruhe statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Organisiert wird die Fachtagung "Beschulung von Geflüchteten und Zugewanderten an beruflichen Schulen" von dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg e.V. unter anderem in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist Karlsruhe; Ihre Ansprechpartnerin an der Pädagogischen Hochschule ist Professorin Dr. Birgit Werner (Institut für Sonderpädagogik).

Weitere Informationen auch zu dem Anmeldeverfahren finden Sie unter blv-bw.de/veranstaltungen.

Hochschulöffentliche Präsentationen: Die Nordsee

Studierende präsentieren die Großexkursionen ins Wattenmeer.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist in Forschung und Lehre ein Leitthema der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Studierende unternehmen daher regelmäßig Exkursionen ins Wattenmeer - gefördert durch den Freundeskreis der Hochschule. 

Am 21. Juli 2017 präsentieren Studierende im Rahmen von Seminaren und Exkursionsnachtreffen ihre Erfahrungen: Neben Gesprächen, Posterpräsentationen, interaktiven Angeboten zu Wind, Energie, Watt und Meer werden kulinarische Verlockungen Lust auf Nordsee machen. Die hochschulöffentliche Veranstaltung findet zwischen 10.00 und 14.00 Uhr am Standort Im Neuenheimer Feld 561/562 statt. Der Nordsee-Tag wird von dem inter­disziplinären Fächerverbund der Hochschule unterstützt, der naturwissenschaft­liche, technische und gesellschaftsrelevante Projekte in Forschung und Lehre durchführt.

Examensfeier

Die feierliche Zeugnisübergabe findet im Sommersemester 2017 am 21. Juli statt.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verabschiedet auch im Sommersemester 2017 ihre Studierenden mit einer Examensfeier: Diese findet am 21. Juli in der Festhalle im Altbau statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr; die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. 

Nach einer Begrüßungsrede des Rektors, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, werden Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung, und die Studierendenvertretung Grußworte sprechen. Es folgt die feierliche Zeugnisübergabe durch Professor Huneke. Die Veranstaltung wird durch den 4x4 Frauenchor unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko musikalisch begleitet.

Ab 20.30 Uhr lädt die Hochschule die Absolventinnen und Absolventen sowie deren Angehörige zu einem Sektempfang ein, ab 21.30 Uhr spielt die Band yesterday's gone.

Alle Absolventinnen und Absolventen erhalten eine persönliche Einladung; sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte an Frau Carocci (giuliana.carocci@remove-this.vw.ph-heidelberg.de). Tickets für 19 Euro können Sie ab dem 27. Juni online unter www.amiando.de/examensfeier45 erwerben.

Informationsveranstaltungen: "Integriertes Semesterpraktikum"

Veranstaltungen für Primar-/GS- und WHRS-Studierende, die für das Praktikum eingeteilt sind.

Am Dienstag, 25. Juli 2017 informiert das Praktikumsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg von 15.00 bis 16.00 Uhr über das Integrierte Semesterpraktikum an Grundschulen bzw. im Primarbereich.
Am Donnerstag, 27. Juli 2017 informiert das Praktikumsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg von 12.00 bis 13.00 Uhr über das Integrierte Semesterpraktikum an Werkreal-, Haupt- und Realschulen. 

Eine Anmeldung für die Veranstaltungen in Raum 118 ist nicht notwendig; die Teilnahme ist obligatorisch.

Während des Integrierten Semesterpraktikums lernen die Studierenden das gesamte Tätigkeitsfeld einer Lehrperson unter professioneller Begleitung der Pädagogischen Hochschule sowie der Praktikumsschule kennen. Sie erfahren unmittelbar den Schulalltag mit den verschiedenen Unterrichtssituationen, unterschiedlichen Lehrerprofilen, aber auch den spezifischen Herausforderungen. 

Ein Schwerpunkt im ISP liegt auf der Planung, Gestaltung und Reflexion von Lehr-Lernprozessen unter besonderer Berücksichtigung individueller Fördermaßnahmen. Die Studierenden entwickeln didaktisch-methodische sowie erzieherische Kompetenzen und werden zu einer ausgeprägten Lehrpersönlichkeit. Speziell fortgebildete Ausbildungsberater/-innen an der Schule sowie Dozierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beraten und begleiten sie dabei kontinuierlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Jazz-BigBand: Semesterabschlusskonzert

Das Konzert findet am 25. Juli statt.

Unter der Leitung von Paul Stoltze findet am Dienstag, 25. Juli 2017 um 19.00 Uhr das Semesterabschlusskonzert der Jazz-Bigband der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Veranstaltungsort ist die Aula der Pädagogischen Hochschule (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Die Bigband der PH Heidelberg ist eine Gruppe von etwa 20 bis 25 studentischen Jazzmusikern, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Eigentlich als Ensemble für die Studierenden der Hochschule im Wintersemester 1988/1989 gegründet, konnte die Gruppe auch viele Musiker aus dem Umfeld der Universität gewinnen. Stilistisch bearbeitet die BigBand ein breites Feld, von traditionellen Swingstücken (Ellington, Basic usw.) bis zu modernen Rockjazz-Arrangements (Earth, Wind and Fire, Santana). Geleitet wird die BigBand von Paul Stoltze. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/jazz-bigband.

Studienabbrecher beginnen häufig eine Berufsausbildung

DZHW-Studie zeigt hohe Abbrecherquoten, aber auch erfolgreiche Wechsel in andere Berufswege. Teilstudie der Stiftung Mercator verdeutlicht, dass Studierende mit Migrationshintergrund besonders betroffen sind

29 Prozent aller Bachelorstudierenden brechen ihr Studium ab. An Universitäten liegt die Quote bei 32 Prozent, an Fachhochschulen bei 27 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Studienabbrecher gestaltet nach Verlassen der Hochschule ihren weiteren Bildungs- oder Berufsweg erfolgreich: Ein halbes Jahr nach Verlassen der Hochschule haben 43 Prozent von ihnen eine Berufsausbildung aufgenommen und 31 Prozent sind erwerbstätig. Dies ist ein Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), die heute in Berlin vorgestellt wird.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung

BAföG-Sätze zu niedrig für Lebenshaltungskosten Studierender

Durchschnittlich 920 bis 950 Euro wenden alleinlebende deutsche Studierende pro Monat für Lebenshaltungskosten an Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Kleidung, Fahrtkosten, Kommunikation und Lernmitteln auf. Rechnet man noch andere Ausgaben etwa für die Körperpflege oder Einrichtungsgegenstände für die Wohnung dazu, steigen die Kosten um hundert Euro. Das ist das Ergebnis einer statistischen Auswertung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Auftrag des Deutschen Studentenwerks.

Der tatsächliche Bedarf schwankt jedoch erheblich und ist u.a von den individuellen Lebensumständen der Studierenden abhängig wie z.B. Studienort, Wohnform, Alter oder der Existenz von Kindern. Vor allem im unteren Einkommenssegment reichten weder das BAföG noch die Zuwendungen der Eltern aus, um eine ausreichende Grundlage zur Finanzierung des Studiums zu ermöglichen. Da die Ausgaben für Lebensmittel die am ehesten beeinflussbaren Kosten seien, sparten einkommensschwache Studierende vor allem beim Essen.

Das FiBS gelangt abschließend zu dem Urteil, dass die Lebenshaltungskosten der Studierenden häufig über den Einnahmen und Einnahmemöglichkeiten der Studierenden sowie über den Förderungssätzen des BAföG lägen, dessen Pauschalen den realen Ausgaben nicht entsprächen. Auch für das Studentenwerk belegen die Zahlen, dass die BAföG-Bedarfssätze zu niedrig bemessen seien. Derzeit liegt der BAföG-Höchstsatz bei 735 Euro.

Quellen: DHV-Newsletter Juni 2017 & www.fibs.eu/de/

Das „Deppenleerzeichen“ greift um sich

„Deppenbindestrich“ und „Deppenleerzeichen“ reißen ohne Not auseinander, was in der deutschen Sprache zusammengehört. Das Schlimme daran: Der Wildwuchs bei den Schreibweisen nimmt ständig zu. 

Willkommen im unübersichtlich gewordenen Feld der Bindestrichschreibung. Wo das Auge genauer hinschaut, erblickt es einen Wildwuchs, der verwirren muss. Der lustige Ausdruck Deppenbindestrich mokiert sich über die geradezu inflationäre Verwendung von Bindestrichen bei zusammengesetzten Substantiven. Ähnlich echauffiert sich das Deppenleerzeichen über Komposita, die gekoppelt sein müssten: Schiller Theater statt Schiller-Theater und auch das Hamburger Thalia Theater hat schon seit vielen Jahren seinen Bindestrich abgeworfen.

Bei manchen Schreibweltmeistern zerfällt eine Wurstbude rettungslos in ihre Einzelteile: Die Wurst Bude an einer viel befahrenen Straße bietet auch Kartoffel Puffer und Apfel Kuchen.

Ein Grund: Das Englische hält mehr und mehr Einzug in die deutsche Sprache, setzt aber weniger Kopplungen und die an anderen Stellen als das Deutsche. Wer sich aber international präsentieren will wie das Berliner Humboldt-Forum, ändert folglich seinen Namen in „Humboldt Forum“ ab – und düpiert nicht nur deutsche Schreibregeln, sondern auch den deutschen Gelehrten Wilhelm von Humboldt, der sich bekanntlich für Sprache und (Schul-) Bildung eingesetzt hat.

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Das Deutsche gibt den Ton an

Längst werden auch englische und deutsche Begriffe miteinander verknüpft. Das Impeachment-Verfahren ist mit Blick auf Amerikas Präsidenten derzeit in aller Munde. Nach englischer Regel müssten die zwei Wörter getrennt geschrieben werden, aber das Deutsche gibt den Ton an – mit dem Bindestrich. Journalisten stolpern gern über die Oscarverleihung, die sie gekoppelt schreiben, weil doch Oscar ein Eigenname ist. Doch die Oscars gehören schon so lange zum Kulturbetrieb, dass der Vorgang ins Deutsche eingemeindet worden ist.

Ähnliches gilt für andere Eigennamen: Kneippkur, Röntgenuntersuchung, Koreakrieg oder Goethehaus mit einem Personen- oder geografischen Namen als Erstglied werden zusammengeschrieben. Darüber hinaus sind sie geschichtlich längst zum festen Begriff geworden, anders als jüngere Phänomene wie das Dayton-Friedensabkommen am Ende des Jugoslawienkriegs. Und: Man darf schon die Stadt Dayton betonen durch Kopplung bei mehrfach zusammengesetzten Wörtern.

Fußball-Reporter gibt es nicht

Nicht aber bei einfacher Zusammensetzung. Was Journalisten hier und da missachten, ist: Der Fußballreporter ist kein Fußball-Reporter oder die Pannenrepublik keine Pannen-Republik, auch wenn die Wortschöpfung so schön hip und neu sein mag. Die Schreibregel besagt, dass Komposita generell zusammengeschrieben werden, es sei denn, es handelte sich um zwingende Ausnahmen wie die Unlesbarkeit eines Begriffsmonstrums.

Begriffshackfleisch aus der Broschüre

Immer komplexer und spezieller entwickelt sich die Warenwelt. Doch was sie täglich neu anbietet an Produktbeschreibungen, ist ein recht pittoreskes Begriffshackfleisch. Der Blick in eine Werbebeilage muss jeden Lernwilligen in eine Krise stürzen. Beim relativ kurzen Begriff Schweine-Gulasch gibt es keinen Grund, mit Bindestrich zu trennen, was zumindest sprachlich zusammengehört. Auch beim Hähnchen-Minutenschnitzel nicht und noch immer nicht beim sehr langen Begriff Taschenfederkern-Matratze, denn erst recht eine Taschenfeder-Kernmatratze würde einen doch sehr um die Nachtruhe fürchten lassen. Entspannung gibt es erst wieder bei der korrekt geschriebenen Taschenfederkernmatratze. Besonders, wenn eine Gutenachtgeschichte und ein Gutenachtkuss beim Einschlafen helfen und keine, wie so häufig geschrieben, Gute-Nacht-Geschichte.

Mut zum Zusammenschreiben

Die begrifflich noch nicht so lange existenten Herren-Schnürer aus der Broschüre mögen ja noch angehen, zumal man sich unter Herrenschnürern nur etwas Dubioses vorstellen kann. Verzwickter wird es schon mit der luftstromoptimierten Kombi-Bodendüse am Bodenstaubsauger. Richtig adjektiviert ist „luftstromoptimierte“: Das Substantiv Luftstrom passt sich in seiner Kleinschreibung dem „optimiert“ an. Doch die Kombibodendüse gehört zusammen, auch wenn’s wehtut.

Aber bevor wir uns hier zu sehr im Eingemachten der Rechtschreibung verstricken und vor lauter Kopf-Schmerzen, Ohren Sausen und Konzentrations Störungen doch wieder völlig falsch schreiben, versuchen wir es doch einfach künftig mit mehr Mut zum Zusammenschreiben. 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 21.03.2017

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Kirsten Achtstätter
  • Barbara Dresel 
  • Beyhan Ertanır
  • Prof. Dr. Lissy Jäkel
  • Jugendagentur Heidelberg
  • Ulrike Kiehne 
  • Verena Loos (velo)
  • Holger Meeh
  • Hilal Nebiye Şan
  • Amrei Röver