Presse & Kommunikation

Ausgabe 5 - Juni 2017

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Inklusive Hochschule

Menschen mit Unterstützungsbedarf sammeln Arbeitswelterfahrungen

Menschen mit schwerer geistiger oder mehrfacher Behinderung, die im Förder- und Betreuungsbereich der Heidelberger Werkstätten unterstützt und begleitet werden, sind seit Kurzem einmal die Woche in der Lernwerkstatt Inklusion der Pädagogische Hochschule Heidelberg tätig. Die Hochschule und die Lebenshilfe Heidelberg ermöglichen somit auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, wertvolle Arbeitswelterfahrungen außerhalb der Werkstatt zu sammeln. Die Partner reagieren damit auf eine Forderung von Verbänden und Wissenschaft, das Recht auf Arbeit auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf umzusetzen. 

In der Lernwerkstatt Inklusion der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können Studierende - neben dem Erwerb von praxisnahen Kompetenzen für den inklusiven Unterricht - auch Lernmaterialien für Praktika ausleihen. Versorgt werden sie unter anderem durch Rudolf Großmann, der zum ersten Mal außerhalb des Förder- und Betreuungsbereichs und zum ersten Mal zusammen mit Kollegen ohne Behinderung arbeitet: "Die Aufgabe eignet sich besonders gut, da es an der Ausleihe möglich ist, gleichzeitig Flexibilität und den Kontakt mit anderen zu üben", erklärt Professorin Dr. Karin Terfloth (Institut für Sonderpädagogik). 

Auch Kerstin Zimmermann kommt jede Woche für zwei Stunden an die Hochschule, um sich mit einer individuell zugeschnittenen Aufgabe einzubringen: Die 27-jährige hatte bereits im Vorfeld Erfahrungen darin gesammelt, mit einem speziellen Joystick am Computer zu arbeiten. Nun nutzt sie diese Fähigkeit, um Druckaufträge für Flyer oder Poster zu bearbeiten. "Kerstin freut sich wahnsinnig, dass sie hier herkommen kann und es tut ihr gut, auch außerhalb der Werkstatt soziale Anerkennung zu bekommen", berichtet Alexander Penz, der als Betreuer im Förder- und Betreuungsbereich im Wechsel mit seiner Kollegin Christina Veith die Projektteilnehmer an die Hochschule begleitet. 

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Für Elias Meilan, der aufgrund seiner Blindheit noch mehr Unterstützungsbedarf hat als seine beiden Mitstreiter, wurde ein spezielles Schneidebrett entwickelt. Dieses spielt jedes Mal, wenn der Hebel zum Schneiden eines Papieres betätigt wird, einige Sekunden eines Musikstücks. "Ich hätte das, was wir jetzt mit Elias hier leisten, nicht für möglich gehalten", berichtet Penz. "Die Aufgabe passt so gut, dass er das Schneidebrett nun auch regelmäßig mit in die Förder- und Betreuungsgruppe bringt und benutzt." 

"Es ist uns sehr wichtig, pragmatisch an die Sache heranzugehen. Hürden gibt es überall, aber sie sollten nicht im Weg stehen, es wenigstens zu versuchen, auch Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung ins arbeitsweltbezogene soziale Miteinander zu integrieren", so Terfloth. "Wir haben die Voraussetzungen zur Teilnahme bewusst so niederschwellig wie möglich gehalten und gemerkt, dass wir auch mit kleinen Mitteln Erfolge erzielen können. Daher planen wir, das Projekt noch weiter auszubauen und weiteren Menschen aus dem Förder- und Betreuungsbereich zugänglich zu machen." 

Denn: Nicht nur den teilnehmenden Menschen mit Behinderung, sondern auch den Studierenden ermöglicht das Projekt ganz neue Erfahrungen, wie die Professorin feststellt: "In unserem Projekt sind die Studierenden nicht in der Rolle des Betreuers, sondern in der des Kollegen oder - wie an der Ausleihe - in der eines ganz normalen Kunden. Man merkt direkt, dass sich etwas bewegt in den Köpfen, wenn die Begegnung in einem ganz anderen Kontext stattfindet." 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/lernwerkstatt-inklusion.

red/velo

Elterngespräch in der Sprecherziehung

Videoproduktion von Studierenden

Es ist zeitgemäß, mit modernen Medien zu arbeiten. Studierende der Sprecherziehung der Hochschule bewiesen hier ihr Können: Im vergangenem Wintersemester produzierten sie in der Veranstaltung „Grundlagen der mündlichen Kommunikation“ ein Video zum Thema „Elterngespräche“. Das Tutorial veranschaulicht, was man in der Lehrer-Eltern-Kommunikation beachten muss. Die Initiative dazu ergriff die Lehrbeauftragte der Sprecherziehung, Heike Heinemann. Die Studierenden erstellten die Inhalte, und Lilian Wilfart, eine weitere Lehrbeauftragte, sprach das animierte Erklärvideo ein. Roland Wagner und Andrea Brunner, Kollegen aus der Sprecherziehung der Hochschule, standen mit Rat und Tat bei der Verwirklichung des Projekts zur Seite.

Solche Erklärvideos sind ein immer wieder abrufbares Produkt, das die Studierenden jederzeit nutzen können. Mehr animierte Produktionen aus der Sprecherziehung werden angedacht. Hier geht's zum Link des Erklärvideos.

Andrea Brunner

Internes PHorum

Das Rektorat lädt alle Hochschulmitglieder herzlich ein.

Um jenseits offizieller Gremien über die vielfältigen Themen, die die Pädagogische Hochschule Heidelberg beschäftigen, miteinander ins Gespräch zu kommen, veranstaltet das Rektorat regelmäßig ein offenes Gesprächsformat. Zu dem "PHorum" sind alle Hochschulmitglieder herzlich eingeladen.

Das zweite PHorum findet am Freitag, 2. Juni 2017 von 10.00 bis 12.00 Uhr in Raum 118 in der Keplerstraße statt. Thema ist: "Qualitätsmanagement an der PH HD: Programmakkreditierung oder Systemakkreditierung?"

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mimi.

Wahl des Studierendenparlaments am 4. und 5. Juli

Der Wahlausschuss der Verfassten Studierendenschaft macht die Wahl des Studierendenparlaments sowie der studentischen Senats- und Fakultätsratsmitglieder für die Legislaturperiode 2017/2018 bekannt. Auf der Homepage (http://stupa.ph-heidelberg.net/?q=node/310) findet sich die offizielle Bekanntmachung mit allen Informationen, Fristen und Terminen zu Kandidatur und Wahl. 

Die Wahlen finden am 04. Juli (Senatsaal 211, Altbau) und am 06. Juli (H009, Hörsaalgebäude Neubau) statt.

red

Online-Bewerbung

Eine Bewerbung für das Wintersemester ist ab sofort möglich

Eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe: Rund 4.600 Studierende werden von etwa 330 hauptamtlichen ProfessorInnen bzw. Lehrenden und zahlreichen zusätzlichen Lehrbeauftragten in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an.

Wenn Sie sich für ein Bachelor-Studium mit Lehramtsbezug oder im Bereich Frühkindliche und Elementarbildung bzw. Prävention und Gesundheitsförderung interessieren, können Sie sich jederzeit unter www.ph-heidelberg.de/bachelor informieren. Eine Bewerbung für einen Studienplatz im Wintersemester 2017/2018 ist ab dem 11. Mai möglich; bitte beachten Sie die jeweiligen (gesetzlichen) Bewerbungsfristen. Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie hier: www.ph-heidelberg.de/studium.

Wenn Sie sich für ein Master-Studium beispielsweise im Bereich Bildungswissenschaften, E-Learning und Medienbildung oder Ingenieurpädagogik interessieren (Start: Sommersemester), finden Sie alle wichtigen Informationen - auch zu den jeweiligen Bewerbungsverfahren - unter www.ph-heidelberg.de/master

Sie haben weitere Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg? Unsere Telefonhotline hilft Ihnen gerne weiter! Unter +49 6221 477-555 sind wir montags bis donnerstags von 09.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr für Sie erreichbar.

red/velo

Übergewichtsprävention bei Jugendlichen

Neue WHO-Studie mit länderübergreifenden Ergebnissen

Professor Dr. Jens Bucksch (Prävention und Gesundheitsförderung) hat gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam erstmals Daten der länderübergreifenden "Health Behaviour in School-aged Children"-Studie zu zeitlichen Verläufen der Adipositas und übergewichtsrelevanten Verhaltensweisen analysiert. Ziel war es, die Veränderung zwischen 2002 und 2014 im Übergewicht und der Adipositas sowie Essverhalten, körperlicher Bewegung und Sitzverhalten von Jugendlichen im europäischen Vergleich aufzuzeigen. Das Forschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der World Health Organization Europe (WHO) durchgeführt. 

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen zum einen zu dem Ergebnis, dass die Zahl der adipösen Jugendlichen in zahlreichen europäischen Ländern und insbesondere in Osteuropa stetig steigt. Zudem steht laut der Studie das Risiko, dass Jugendliche adipös werden, in einem direkten Zusammenhang mit ihrem Geschlecht und ihrer sozioökonomischen Herkunft. Die Forscherinnen und Forscher fordern die Regierungen daher auf, ihre gesundheitsförderlichen Aktivitäten deutlich auszubauen und insbesondere Umwelten zu schaffen, die Zugang zu einer ausgewogenen Ernährungsweise ermöglichen sowie zu mehr Bewegung und zu häufigen Sitzunterbrechungen anregen. 

Adipositas gilt als eine der größten Herausforderungen für das öffentliche Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts: So erkranken insbesondere übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche häufiger an Diabetes Typ2, Asthma und Schlafstörungen, sie leiden öfter an Erkrankungen des Bewegungsapparats bzw. des Herz-Kreislaufsystems und sie fehlen häufiger in der Schule, haben eher psychische Probleme und erfahren oftmals soziale Isolationen. "Besonders besorgniserregend ist, dass etwa vier von fünf adipösen Jugendlichen auch als Erwachsene unter Gewichtsproblemen leiden und damit einem höheren Risiko für viele chronische Krankheitsbilder, Stigmata und Diskriminierung gegenüber stehen", sagt Bucksch. Für den Professor für Prävention und Gesundheitsförderung besteht somit die Gefahr eines generationenübergreifenden Kreislaufes aus Armut und Krankheit. 

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Die am 17. Mai 2017 veröffentlichte Studie betont zudem die anhaltenden Unterschiede bezüglich der Adipositas von jungen Menschen: So sind insbesondere Jungen und Kinder, die in sozialschwachen Familien aufwachsen, davon bedroht, adipös zu werden. Für das Forscherteam wird außerdem deutlich, dass die bisherigen Projekte der Gesundheitsförderung bzw. der Krankheitsprävention zur Reduzierung von Adipositas diese Personengruppen nicht adäquat erreichen: "Zukünftige Präventionsmaßnahmen und politische Initiativen müssen ein besonderes Augenmerk auf diese hochgefährdeten Jugendlichen legen, sei es im Rahmen ihrer Familien oder der Schule, und ihnen Zugang und Möglichkeiten einer ausgewogenen Ernährungsweise bieten", so der Gesundheitswissenschaftler. 

In den letzten zwölf Jahren hat laut der Studie überdies die Zeit, die Jugendliche sitzend vor dem Bildschirm verbringen, sehr deutlich zugenommen, während die Zeit für allgemeine Bewegungsanlässe und das Sporttreiben relativ unverändert verblieben ist. Die Forscherinnen und Forscher fordern daher die Schaffung einer Umgebung, die die Jugendlichen dazu anregt, mehr körperliche Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Bucksch abschließend: "Denkbar ist hier neben der Schaffung bewegungsanregender Infrastrukturen im städtebaulichen Kontext zum Beispiel auch die Ausstattung von Schulen mit Sitz-Steh-Pulten, da sich auch kurze Sitzunterbrechungen positiv auf die Gesundheit auswirken und sich so als eine neue Norm bereits frühzeitig etablieren können." 

Weitere Informationen zu der Studie "Adolscent obesity and related behaviours: trends and inequalities in the WHO European Region, 2002-2014" finden Sie unter www.euro.who.int.

velo

Religiöse Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen

Modellprojekt zur Aufklärung von Eltern

Professorin Dr. Havva Engin, Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, führt gemeinsam mit dem Verein Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. das Modellprojekt "Religiöse Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen" durch. Ziel ist es, Eltern für die Gefahren der religiösen Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen zu sensibilisieren und sie aufzuklären. 

"In den letzten Jahren hat die Zahl von Jugendlichen, welche sich in Deutschland radikalen Strömungen wie dem politischen Salafismus anschließen, stark zugenommen", sagt Professorin Engin. Im Extremfall seien die Jugendlichen so stark radikalisiert, dass sie in den Nahen Osten ausreisten, um dort an Kampfhandlungen teilzunehmen.

In der Zwischenzeit werden laut der Hei-MaT-Leiterin in den Schulen zwar zahlreiche Aufklärungs- und Informationsprojekte durchgeführt, um Lehrkräfte und Jugendliche auf dieses Phänomen aufmerksam zu machen. Bisher existierten jedoch kaum Projekte, die sich an die Eltern wenden, um diese zu aufzuklären und zu informieren. "Und das obwohl Untersuchungen belegen, dass die meisten von ihnen von der Entwicklung hinsichtlich ihrer Kinder völlig überrascht und überrumpelt werden", so Engin. 

Das nun gestartete Modellprojekt will diese Lücke schließen: Hierzu erprobt das Team um Professorin Engin im Rahmen von Elternworkshops, wie die Ansprache und Gewinnung von muslimischen Eltern für diese Thematik aussehen kann und zu welchen Inhalten konkrete Beratungsbedarfe auf Seiten der Eltern bestehen. 

Die Workshops in den Moscheegemeinden von Sinsheim, Schwetzingen und Hockenheim laufen noch bis Ende Juli 2017. Im Anschluss findet eine Auswertung statt; bei einer positiven Evaluation sollen die Ergebnisse  in die Entwicklung eines Präventionskonzepts für die Zielgruppe Eltern einfließen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hei-mat.

red/velo

Citizen Science-Projekt zur Klimaforschung

Geographen entwickeln Verbreitungskarten der Apfelblüten für den SWR

Seit über zehn Jahren sammeln Zuschauer, Zuhörer und Internetnutzer des SWR Informationen über Apfelblüten. Die eingereichten Daten werden von Forschern der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mittels komplexer Algorithmen aufbereitet und in digitalen Verbreitungskarten zur Apfelblüte in Deutschland dargestellt. Diese werden vom SWR im Internet publiziert, in den Wetternachrichten der Tagesthemen bzw. im SWR Fernsehen gezeigt und stehen zudem im Zuge des Wissenstransfers der Forschung zur Verfügung.

Im Rahmen dieses "Citizen Science"-Projekts lassen sich wichtige Hinweise für die Klimaforschung gewinnen: "Apfelblüten zeigen phänologisch den Einzug des Frühlings und gelten als guter Indikator für Umweltveränderungen. So lässt sich am Blühbeginn zum Beispiel der Witterungsverlauf eines Jahres erkennen", erklärt Professor Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie - Research Group for Earth Observation (rgeo), der die Apfelblüten-Landkarten zusammen mit seinen Mitarbeitern Dr. Nils Wolf und Okke Gerhard erstellt. Aus den Apfelblütendaten mehrerer Jahre lassen sich wiederum wichtige Informationen für die Klimaforschung gewinnen: "Noch können wir zwar anhand der Daten den Klimawandel nicht dokumentieren, wir sehen aber bereits jetzt, dass die Apfelblüte im Mittel früher einsetzt als noch vor Jahren und können so Szenarien für die nächsten Jahre treffen", so der Geograph und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation.

Die Validität der von Laien gesammelten Daten wurde bereits 2011 von dem Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg bestätigt. "Citizen Science, also 'Bürgerwissenschaft', ist eine Form der offenen Wissenschaft, die gerade im Bereich der Naturwissenschaften zunehmend genutzt wird. Für uns als Forscher bietet sie den Vorteil der Datenmenge: Wir alleine wären gar nicht in der Lage, Apfelbäume in ganz Deutschland zu beobachten und sind daher auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen", sagt Siegmund.

Zur Aufbereitung der Daten nutzen die Forscher ihre Expertise im Einsatz angewandter Geotechnologien. Der Geograph weiter: "Neben der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung wollen wir insbesondere die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Über Projekte wie die Apfelblütenaktion werden sich Menschen der Bedeutung und des Wertes der Natur bewusst und setzen sich somit eher für deren Erhalt ein." 

Für den SWR bietet die Kooperation laut Uwe Gradwohl, Leiter der Redaktion SWR Wissen Aktuell, den Vorteil, dass der Sender zeitnah wissenschaftlich fundierte sowie gezielt für die breite Öffentlichkeit aufbereitete Karten erhält: "Dank der Karten erhalten unsere Zuschauer einen deutschlandweiten Überblick über den Stand der Apfelblüte. Die Teilnehmer der Aktion sehen, was mit den von ihnen eingereichten Daten passiert und welche Bedeutung ihre Arbeit für die Wissenschaft hat - sie erleben Forschung ganz unmittelbar."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geographie bzw. unter www.swr.de/apfelbluete.

velo

Sommerakademie der Promovierenden

Das Treffen der Promovierenden findet am 22. und 23. Juni in Heidelberg statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Sommerakademie 2017 findet am 22. und 23. Juni an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Angeboten werden Workshops zu den Themen "Forschungsfragen und Forschungsdesigns", "Einführung in die qualitative Inhaltsanalyse", "Strukturgleichungsmodelle mit SPSS und Mplus", "Quantitative Methoden der Videoanalyse in der Unterrichts- und Lehrer*innenbildungsforschung" sowie "English for Academic Purposes". Um Anmeldung über die Hompage der Graduiertenakademie wird zwischen dem 25. April und dem 15. Mai 2017 gebeten. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

Neu im Verleih: Batteriegespeiste Bluetooth-Lautsprecher

Im Medienzentrum können ab sofort für Hochschulveranstaltungen zwei mobile Bluetooth-Lautsprecheranlagen ausgeliehen werden. Die Lautsprecher bieten hohe Mobilität und können rund 20 Stunden über einen integrierten Akku betrieben werden. Ein weiteres Merkmal ist der integrierte MP3-Player mit Bluetooth, der ein kabelloses Streamen von Audioinhalten auf das System ermöglicht. Zudem lassen sich USB-Sticks und SD Speicherkarten zum „Füttern“ des Players einsetzen. Auch der Anschluss eines Mikrofons ist möglich. Die Geräte sind für einen einfachen Transport mit integrierten Rollen und einem ausziehbaren Griff ausgestattet und bieten eine Leistung von 100 Watt.

Nähere Informationen: mez@remove-this.ph-heidelberg.de

Holger Meeh

Protokoll der 419. Sitzung des Senats

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Sprachheilpädagogik im Kontext von Inklusion und Migration

Lehraufenthalt von Prof. Dr. Jörg Mußmann an der Hochschule

Im Rahmen der ERASMUS-Kooperation zwischen den Pädagogischen Hochschulen Oberösterreich und Heidelberg fand vom 24. bis zum 27. April ein Forschungs- und Lehraufenthalt von Prof. Dr. Jörg Mußmann in Heidelberg statt. Mit zwei Vorträgen zur professionellen und konzeptionellen Situation der Sprachheilpädagogik im Kontext von Inklusion und Migration gewannen die Studierenden nicht nur Einblicke in laufende Forschungsprojekte und die Situation in Österreich, sondern tauschten sich in spannenden Diskussionen mit den Dozentinnen und Dozenten aus. Prof. Mußmann erhielt außerdem die Möglichkeit, an Praktikumsschulen zu hospitieren. 

Heidelberger Studierende wurden herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild von der inklusiven Bildung in Österreich zu machen, an laufenden Projekten teilzunehmen oder eigene Forschungsfragen zu verfolgen. Prof. Dr. Solveig Chilla und Prof. Dr. Jörg Mußmann blicken bereits auf einige gelungene Beispiele gemeinsamer Forschungs- und Abschlussarbeiten von Studierenden zurück. Vom 31.6.17 bis zum 4.7.17 wird Professorin Chilla ihrerseits im Rahmen eines ERASMUS+ - Aufenthaltes die anregenden Fachdiskussionen mit den Linzer Studierenden, Kolleginnen und Kollegen fortsetzen.

red/Solveig Chilla

6 neue Bildungs·fachkräfte in Heidelberg

In Heidelberg gibt es ein neues Projekt
Das Projekt heißt:
Inklusive Bildung Baden-Württemberg

Das bedeutet:
Man kann jetzt eine Aus·bildung machen.
Am Ende ist man Bildungs·fachkraft.

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Einfach Heidelberg

Verwaltung verstärkt

Cornelius Dommel ist neuer Leiter der Bereiche Personal/Innerer Dienst

Cornelius Dommel hat am 15. Mai 2017 die Leitung der Personalabteilung und der Abteilung Innerer Dienstbetrieb der Pädagogischen Hochschule Heidelberg übernommen. Er ist damit insbesondere in personal- und arbeitsrechtlichen Fragen kompetenter Ansprechpartner und verantwortet darüber hinaus den reibungslosen Ablauf und die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Gebäudebetreuung. "Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben, in die ich meine bisherige berufliche Erfahrung sicher gut einbringen kann. Persönliche Wertschätzung jedes Einzelnen ist mir dabei oberste Maxime", so Dommel. Die Kolleginnen und Kollegen der Personalabteilung und der Abteilung Innerer Dienstbetrieb werden sich unter seiner Führung auch weiterhin für einen reibungslosen Ablauf aller personalrelevanten und auch gebäudespezifischen Fragen einsetzen. "Wir sind sehr froh, mit Herrn Dommel eine so erfahrene Persönlichkeit gewonnen zu haben, mit der nun auch die mehrjährige Vakanz in der Leitung der Personalabteilung beendet ist", erklärt Kanzlerin Stephanie Wiese-Heß. 

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Zur Person 

Cornelius Dommel studierte in Heidelberg Rechtswissenschaft und absolvierte im Anschluss am Landgericht Heidelberg sein Referendariat. Nach kurzer Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei war er viele Jahre beim juristischen Fachverlag C.F. Müller tätig, wo er Lehrbücher für Studierende und Referendare betreute. Als Leitender Lektor war er zudem für einige bedeutende wissenschaftliche Editionen sowie für einen renommierten Großkommentar verantwortlich. Zuletzt war Dommel bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften als Geschäftsführer tätig. Er leitete dort die Geschäftsstelle und war als Beauftragter für den Haushalt für sämtliche Personal- und Finanzfragen der Akademie verantwortlich.

red/velo

Alumna der Hochschule in GEW-Hauptvorstand gewählt

Ilka Hoffmann erneut für Organisationsbereich Schule zuständig

Bei den Wahlen auf dem kürzlich stattgefundenen 28. Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist Ilka Hoffmann, Alumna der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, mit knapper Mehrheit erneut für den Organisationsbereich Schule in den Hauptvorstand gewählt worden. Die heute 53-Jährige hat an der Hochschule Sonderpädagogik studiert und ihre Erste Prüfung für das Lehramt an Sonderschulen abgelegt; zudem ist sie von der Fakultät I promoviert worden. Ihre Dissertation zum Thema „Lernprobleme und Verhaltensauffälligkeiten männlicher Kinder und Jugendlicher“ ist aus dem von Prof. Dr. Wilms und Prof. Dr. Reimer Kornmann betreuten Forschungskolloquium hervorgegangen und im CONTE-Verlag Saarbrücken 2006 veröffentlicht worden.

Vor ihrer hauptamtlichen Tätigkeit im GEW-Vorstand unterrichtete Hoffmann an einer Förder- sowie einer Gemeinschaftsschule und leitete im saarländischen Landesinstitut das Fachgebiet Inklusion. Auf dem Gewerkschaftstag hatte die PH-Alumna sich deutlich für eine "Schule für alle", für Inklusion auf allen Ebenen und für eine deutlich bessere Ausstattung der Schulen ausgesprochen – finanziell und personell. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Inklusion scheitert. In keinem Fall dürfe Inklusion auf dem Rücken der Pädagoginnen und Pädagogen ausgetragen werden. Nicht die Inklusion sei schuld daran, wenn die Situation an den Schulen schwieriger werde, sondern deren bereits seit Jahren völlig unzureichende Mittelausstattung, so Hoffmann. 

Durch ihre Tätigkeit in der GEW transportiert PH-Alumna Hoffmann Gedanken und Positionen, die auch im fachlichen Diskurs an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt wurden und der Entwicklung einer pädagogischen Kultur gelten, die auf separierende und diskriminierende Wirkungen verzichtet.

hop/Reimer Kornmann

Schulung: "Einführung in die Nutzung von Adobe Connect"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).

Adobe Connect ist ein Web-Kommunikationssystem, das für Online-Schulungen, Online-Zusammenarbeit (z.B. bei Gruppen- und Projektarbeiten), Online-Meetings oder Online-Sprechstunden genutzt wird. Hochschulangehörige können Adobe Connect mit seinen vielen Einsatzmöglichkeiten kostenlos nutzen. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 1. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Schulung: "Einführung in die Nutzung des SMART Boards"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg steht inzwischen in vielen Seminarräumen ein SMART Board. In dieser Einweisung werden die grundlegenden Funktionen des Boards und der SMART Notebook Software gezeigt. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 22. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561). 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Schulung: "Einführung in Mahara"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet im Sommersemester für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Reihe von Schulungen zu den E-Learning-Angeboten der Hochschule an. Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).

Mahara ist eine Plattform zur Erstellung von E-Portfolios, die auch kooperative Funktionen beinhaltet. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird Mahara seit 2008 für die Erstellung und Verwaltung von E-Portfolios genutzt. In diesem Kurs wir ein Überblick über Aufbau und Nutzung von Mahara gegeben. Der Workshop unter Leitung von Dr. Annette Schulze findet am 29. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Berufsfeld- und Professionalisierungspraktikum in Mannheim

Mitarbeit an der Columbus-Willkommensschule 

Für die nichtschulpflichtigen geflüchteten Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 15 Jahren hat die Stadt Mannheim in der Erstaufnahmeeinrichtung „Benjamin Franklin“ einen außerschulischen Lernort errichtet, die Columbus Willkommensschule. Der Fachbereich Bildung hat ein Konzept für ein tagesstrukturierendes Angebot entwickelt. Mit ehrenamtlicher Unterstützung werden Sprach- und Mathekurse sowie musische und sportliche Aktivitäten für die Kinder und Jugendlichen angeboten. Als beständige Ansprechpersonen für Kinder, Eltern und Ehrenamtliche ist ein hauptamtliches Team des Fachbereichs vor Ort.

Wir bieten Studierenden Praktikumsplätze in unserer Willkommensschule an. Bei Interesse können Sie sich an den Fachbereich Bildung wenden:

Stadt Mannheim – Fachbereich Bildung, Kontaktpersonen: Claudia Möller, claudia.moeller@mannheim.de, Tel. 0621 293-7872 oder Maria Bedas-Rätsch, maria.bedas-raetsch@mannheim.de, Tel. 0621 293-9678 oder Nicola Bruder, nicola.bruder@mannheim.de, Tel. 0621 293-7897.

Berufsfeld- und Professionalisierungspraktikum in der Kinderwerkstatt

Offene und inklusive Lernumgebung mitgestalten 

In der offenen inklusiven Kinderwerkstatt haben Studierende aller Lehramtsstudiengänge die Möglichkeit, ihr Berufsfeld- und Professionalisierungspraktikum zu absolvieren.

An der Offenen Kinderwerkstatt nimmt eine inklusive Gruppe von ca. 20 Kindern im Grundschulalter (1.-4. Klasse) teil. Die Kinder kommen aus verschiedenen Schulen. Es handelt sich um ein freiwilliges Freizeitangebot. Im Zentrum der Offenen Kinderwerkstatt im Wintersemester 2017/18 steht das Thema "Heidelberg". Das Professionalisierungspraktikum und die Offene Kinderwerkstatt werden von Dozierenden des Teams der Lernwerkstatt Inklusion organisiert und begleitet. Es handelt sich um eine Kooperation mit verschiedenen Schulen in Heidelberg.

Grundlegende Ziele der Offenen Kinderwerkstatt bestehen darin, dass Kinder sich in einer offen gestalteten Lernumgebung orientieren und Handlungen auf der Grundlage eigener  Interessen und Fragen initiieren, Fragen, Bedürfnisse und Motive zum Ausdruck bringen, sich als selbstwirksam erleben und Zufriedenheit im eigenen Tun erfahren.

Grundlegende Ziele für die PraktikantInnen bestehen darin, dass die Studierenden

  • Lernumgebungen offen gestalten.
  • Kinder in ihrem Tun beobachten, unterstützen und herausfordern.
  • ihr Handeln auf die Lernbedürfnisse der Kinder abstimmen.
  • ihr eigenes und das Handeln anderer in Gruppengesprächen reflektieren.
  • eigene Fragestellungen entwickeln und diesen nachgehen.
  • sich kollegial beraten.

Was bietet die offene inklusive Kinderwerkstatt als Praktikumsplatz?

  • Werkstatterfahrung mit einer inklusiven Lerngruppe
  • Austausch mit anderen Studierenden, teilweise aus anderen Studiengängen
  • Transparente Organisation der Termine
  • Einen Praktikumsplatz direkt in Heidelberg

Kontakt: Dr. Teresa Sansour, Institut für Sonderpädagogik, Geistig- und Mehrfachbehindertenpädagogik, Tel.: 06221/477-178

Qualitätsicherungsmittel beantragen

Anträge zur Verwendung jetzt einreichen

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde das Verfahren zur Findung des studentischen Vorschlags über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel (QSM) für das Wintersemester 2017/2018 eröffnet: Alle Mitglieder der Hochschule sind ab sofort berechtigt, Anträge auf die Gelder zu stellen, mit denen die Qualität von Studium und Lehre verbessert werden sollen. Denkbar sind zum Beispiel Anträge auf zusätzliche fachübergreifende Lehrangebote, auf die Förderung von Zentralen Einrichtungen durch Personal oder Sachmittel oder auch auf Mittel für studentische Beratungsmöglichkeiten; eine Absprache zwischen Dozierenden und Studierenden ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Die Frist zur Einreichung der Anträge ist der 16. Juni 2017. Es gelten die Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie die Vergabeordnung der Verfassten Studierendenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die fristgerecht eingegangenen Anträge werden zunächst von den studentischen Fakultätsratsmitgliedern bzw. der studentischen Vertretung priorisiert und im Anschluss vom QSM-Ausschuss gegengeprüft und beschlossen.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

red/velo

Goldener Zugvogel

Studierende können das Engagement der Lehrenden würdigen

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg vergibt im Jahr 2017 erneut den "Goldenen Zugvogel": Mit dem Preis wird eine Dozentin oder ein Dozent geehrt, die bzw. der sich um die Betreuung von Studierenden im Auslandsstudium oder im Auslandspraktikum verdient gemacht hat. Der Preis ist nicht dotiert, soll aber als deutliches Zeichen der Wertschätzung derjenigen Lehrenden verstanden werden, die international mobile Studierende vorbildlich fördern und unterstützen. Der "Goldene Zugvogel" stellt zudem die Bedeutung von Auslandsaufenthalten innerhalb des Studiums heraus und soll Studierende zudem ermutigen, selbst ins Ausland zu gehen. 

Die Nominierung erfolgt auf Vorschlag von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; jede Studentin und jeder Student kann dabei nur eine Lehrende bzw. einen Lehrenden nominieren. Vorschläge können ab sofort und bis zum 30. September 2017 an Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamts/Interkulturelles Forum, gerichtet werden. 

Weitere Informationen sowie ausführliche Hinweise zur Einreichung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zugvogel.

velo

Deutscher Lehrerpreis 2017 ausgeschrieben

Bewerbungen für die Wettbewerbsrunde 2017 des Deutschen Lehrerpreises, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, sind in den beiden Kategorien „Schüler zeichnen Lehrer aus“ und „Lehrer: Unterricht innovativ“ auf www.lehrerpreis.de möglich.

Bei „Schüler zeichnen Lehrer aus“ nominieren Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahr-ganges 2017 (oder 2016) an weiterführenden Schulen besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen, die ein verantwortungsvolles Miteinander in der Schule fördern. Die ausge-zeichneten Lehrkräfte erhalten zur Würdigung ihrer besonderen Leistung eine exklusive Trophäe. Die Nominierungen müssen bis zum 19. Juni 2017 eingereicht werden.

Die Kategorie „Lehrer/innen: Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen, die fächerübergreifend unterrichten und im Team zusammenarbeiten. Für ideenreiche, innovative Unterrichtskonzepte werden Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. Die Anmeldung und Einreichung der Wett-bewerbsunterlagen sind ebenfalls bis zum 19. Juni 2017 möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

red

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Mai-Newsletter:

Neubau der Hochschule im Neuenheimer Feld

Informationsveranstaltung: "Studium und Praktikum im Ausland"

Am 1. Juni informiert das Akademische Auslandsamt über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine international ausgerichtete Hochschule: Sie leistet bildungswissenschaftliche, fachdidaktische sowie sonderpädagogische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und qualifiziert Fach- und Führungskräfte in pädagogischen Berufen - nicht länger nur für den regionalen, sondern auch für den überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Am 1. Juni beantwortet das Akademische Auslandsamt nach einer kurzen Vorstellung der Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, Ihre Fragen zum Thema. Die Veranstaltung findet um 11.45 Uhr in Raum A.125 im Neubau statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

Vortrag: "Arbeit für Autisten"

Hajo Seng (autSocial) spricht über Chancen, Hürden, Hilfen.

Hajo Seng ist am 1. Juni auf Einladung des Regionalverbandes zur Förderung von Menschen mit Autismus sowie dem Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu Gast in Heidelberg. Seng spricht um 19.30 Uhr zum Thema "Arbeit für Autisten - Chancen, Hürden, Hilfe". Seng vertritt den Verein AutSocial, dessen Mitglieder selbst autistisch sind und der die Lebensqualität von Autisten verbessern will. Veranstaltungsort ist der Raum 209 im Altbau (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Deutsch-japanisches Violin-Konzert

Aufgeführt werden Stücke von Beethoven und Mozart.

Das Fach Musik veranstaltet am 12. Juni 2017 ein Konzert mit dem international bekannten Geigenvirtuosen Nobuhiko Asaeda. Neben Asaeda werden Konstantin Zurikov (Bratsche) und Friedemann Doeling (Cello) von dem Nationaltheater-Orchester Mannheim auf der Bühne stehen. Gegeben wird die Serenade für Streichtrio D-Dur Op.8 von Ludwig van Beethoven sowie das Divertimento für Streichtrio Es-Dur KV.563 von Wolfgang Amadeus Mozart. Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr in der Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die Veranstaltung wird durch die Fördergemeinschaft Deutsch - Japanische Musikakademie Asaeda unterstützt. Der Eintritt ist frei.

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Nobuhiko Asaeda begann seine Karriere 1971 in Tokio; 1975 setzte er seine Studien in Wien bei den Professoren Barylli und Odnoposoff fort. 1979 begann er am Nationaltheater Mannheim als 1. Geiger und wurde dort ein Jahr später Konzertmeister, gleichzeitig verfolgte er seine Studien bei den Professoren Brainin und N. Milstein weiter. Nach Verlassen des Nationaltheaters Mannheim 1999 spielte Asaeda unter anderem in New York, am Pariser Konservatorium und in London. Von 2000 bis 2007 wirkte er zudem als Konzertmeister des Tokio City Philharmonic Orchesters und war in der Royal Academy London als Assistent von Brainin beim "Amadeus Course" tätig. Im Jahre 2012 initiierte Nobuhiko Asaeda die "Starkenburg Classics - Internationale Musiktage": Dazu lud er herausragende Musiker ein, mit denen er in Mannheim, Wien, Berlin und London zusammengearbeitet hatte und mit denen er auch hier große Erfolge feierte. Als Wanderer zwischen den Welten ist Professor Nobuhiko Asaeda auch künstlerischer Leiter des Matsue Classics Festivals, das dieses Jahr zum dritten Mal in Japan stattfindet. Sehr erfolgreich leitet er nach wie vor Meisterkurse in Japan, Italien, Frankreich und in Deutschland.

Zwischen dem Geigenvirtuosen und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bestehen seit langer Zeit zahlreiche Kontakte. Er hat Solokonzerte und Kammermusikkonzerte gegeben, im damaligen Orchester der Hochschule unter der Leitung von Uwe Lohrmann als "Profimusiker" teilgenommen und somit die Aufführungspraxis der studentischen Mitglieder lange Jahre gefördert und unterstützt.

Literarischer Abend mit Studierenden

Die studentischen Hilfskräfte des Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur laden ein zur traditionellen Sommerlesung.

Die Veranstaltung findet am 13. Juni um 18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Lesesaal im Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Lesung vom Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Premiere: West Side Story

Die Theatergruppe tritt gemeinsam mit einem Orchester auf.

Die West Side Story von Leonard Bernstein erzählt eine packende Geschichte aus dem New York der fünfziger Jahre. Es kommt immer wieder zu Straßenschlachten zwischen den "Jets", die schon länger in den USA leben, und ihren Kontrahenten, den "Sharks", einer Gruppe puerto-ricanischer Einwanderer. Als der Ex-Jet Tony auf einer öffentlichen Tanzveranstaltung sein Herz für Maria, die Schwester des Shark-Anführers Bernardo, entdeckt, ist ein gewaltsamer Konflikt vorprogrammiert.

Die Theatergruppe der  Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat sich mit den Konflikten der damaligen Zeit beschäftigt und lässt dieses Musical mit seinen originalen Songs und Tänzen wieder neu aufleben. Obwohl der West Side Story historische Konflikte zugrunde liegen, ist das Stück hochaktuell und thematisiert in künstlerischer Form die Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, wie wir sie aus dem heutigen Europa und weltweit kennen. Die Spannungen können, wenn sie nicht gelöst werden, zu Streit, Kampf und Tod führen - wie es eindrucksvoll in der West Side Story geschieht.

Unter der Regie von Christian Verhoeven führen die Theatergruppe und das - eigens für die West Side Story gegründete - studentische "Manhattan Slum Orchestra" das Stück an folgenden Terminen gemeinsam auf:

  • Mittwoch, 14. Juni
  • Freitag, 16. Juni
  • Samstag, 17. Juni
  • Sonntag, 18. Juni
  • Montag, 19. Juni
  • Mittwoch, 21. Juni
  • Donnerstag, 22. Juni
  • Freitag, 23. Juni
  • Samstag, 24. Juni (14.00 und 20.00 Uhr)

Veranstaltungsbeginn ist jeweils 20.00 Uhr (wenn nicht anders angegeben); Veranstaltungsort ist die Mehrzweckhalle im Altbau der Hochschule (Eingang Quinckestraße 74, D-69120 Heidelberg). Die Karten kosten 7,- bzw. 12,- Euro; der Vorverkauf findet vom 29. Mai bis 2. Juni und vom 12. bis 16. Juni jeweils zwischen 11.45 und 14.15 Uhr in den Foyers im Alt- und Neubau statt. 

An der Produktion sind 27 Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Leitung von Katja Maul (Tanz), Hanna Schefczyk und Jana Martin (Gesang) sowie Christian Verhoeven (Regie) und 20 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Paul Stoltze beteiligt.

Heidelberger Vorträge zur Kulinaristik (3/4): "Ma(h)lzeit. Vom Essen in der Kunst"

Dr. Spieler (Sprengel Museum Hannover) spricht am 20. Juni zum Thema.

Essen und Trinken sind komplexe menschliche Grundbedürfnisse und zugleich kulturtragende Kommunikationsformen. Darum wurde die Kulinaristik als Fächer und Branchen übergreifender Beitrag zu den Lebens- und Kulturwissenschaften konzipiert. Ziel ist die Verdeutlichung der Bedeutungen des Essens und der Gastlichkeit im Aufbau der Kultur(en), in der Verständigung zwischen den Menschen (Generationen) und im Leben des Einzelnen. 

Da die Kulturen - und im wachsenden Maße auch die sich globalisierende Nahrungsmittelindustrie - über unsere Essensnormen, Verhaltensrituale und Versorgungsstrukturen mitbestimmen, lässt sich kulinarische Bildung nicht als Privatsache, auch nicht als bloße Frage der Gesundheit etwa im Sinne der WHO erläutern. Sie ist vielmehr Teil der kulturellen und interkulturellen Bildung, also eine Schlüsselqualifikation. Um sie geht es in der Kulinaristik. 

Im Sommersemester 2017 werden unter der Leitung von Professor Dr. Burckhard Dücker (Universität Heidelberg) und Professorin Dr. Angela Häußler (Pädagogische Hochschule Heidelberg) vier Vorträge zum Thema angeboten (3/4):

  • Dienstag, 20. Juni 2017
    Dr. Reinhard Spieler (Direktor des Sprengel Museum Hannover)
    "Ma(h)lzeit. Vom Essen in der Kunst"
  • Dienstag, 11. Juli 2017
    Dr. Felix John (Universität Greifswald)
    "Gesegnete Mahlzeit. Essen und Trinken in Bibel und Christentum"

Die Vorträge finden jeweils ab 19.00 Uhr in Raum H 14 der Universität Heidelberg statt (Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Explore Science: "Abenteuer Energie"

Die Forscherstation und die GIS-Station beteiligen sich auch 2017 wieder an Explore Science. Der Eintritt ist frei.

Seit 2006 veranstaltet die Klaus Tschira Stiftung jährlich die naturwissenschaftlichen Erlebnistage Explore Science im Luisenpark Mannheim. Hier können junge Wissbegierige und alle, die sich ihre Neugier bewahrt haben, selber forschen, experimentieren, ausprobieren und entdecken. Das Angebot für Kindergartenkinder, Schüler und Familien reicht von interaktiven Ausstellungen über zahlreiche Mitmachangebote für alle Altersklassen, Workshops und Bühnenshows bis zu Experimentalvorträgen und Wettbewerben.

Auch die Forscherstation, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, und die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien ebenfalls an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, beteiligen sich an der Veranstaltung. 

Explore Science findet vom 21. bis 25. Juni 2017 im Luisenpark Mannheim statt; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.explore-science.info.

HSE-Expertenforum mit Professor Dr. Klein

Ein Beitrag zum deutschen Bildungswesen im Kompetenztaumel.

Die Heidelberg School of Education lädt ein zum HSE-Expertenforum "Bildung und Identität". Die auf mehrere Semester angelegte Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, den vielfältigen Wechselbeziehungen dieser für die Lehrer/innenbildung zentralen Grundbegriffe nachzugehen. Sie sollen aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln sowie in synchroner und diachroner Perspektive reflektiert und diskutiert werden.

Der Vortrag "Vom Streifenhörnchen zum Nadelstreifen - das deutsche Bildungswesen im Kompetenztaumel" von Professor Dr. Hans Peter Klein (Universität Frankfurt) ist nach dem Vortrag von Professor Dr. Jürgen Mittelstraß bereits der zweite Beitrag im HSE-Expertenforum. Er findet am 22. Juni 2017 um 18.15 Uhr an der Neuen Universität Heidelberg (Hörsaal 1) statt.

Weitere Informationen folgen rechtzeitig unter www.hse-heidelberg.de/hse-expertenforum.

Gastvortrag: "Wie kommt Geschichte in die Jugendliteratur?"

Monika Rox-Helmer (Universität Gießen) spricht am 27. Juni zum Thema.

Monika Rox-Helmer studierte an der Georg-August-Universität Göttingen in Geschichte, Deutsch, Pädagogische Psychologie und Pädagogik mit dem Abschluss Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Sie ist als Rezensentin von historischen Jugendbüchern für die Zeitschrift "Geschichte lernen" tätig und lehrt darüber hinaus an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Fachbereich Didaktik der Geschicht.

Auf Einladung des Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur ist Rox-Helmer am 27. Juni zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Sie hält einen Vortrag zum Thema " Wie kommt Geschichte in die Jugendliteratur? Fiktionalisierungsstrategien in historischen Jugendromanen als Schnittstelle historischen und literarischen Lernens". Die Veranstaltung ist (hochschul-)öffentlich und beginnt um 18.00 Uhr in Raum H.002 (Im Neuenheimer Feld 560). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Fortbildung: Textilfärbetechnik für die Schule

Eine Veranstaltung für Lehrkräfte und Studierende. Um Anmeldung wird gebeten.

Die gemeinsame Tagung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, des Fachverbandes ...textil..e.V. und der Dipl.-Textildesignerin Frau Nanna Aspholm-Flik soll den Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, auch bei (zukünftigen) Schülerinnen und Schülern das Interesse an Textiltechniken zu wecken. Ein weiteres Ziel ist die Kompetenzerweiterung im Fach Alltagskultur und Gesundheit beispielsweise in Bezug auf die Umsetzung einer lehrplannahen Unterrichtssequenz sowie das Aufzeigen von Differenzierungs-, Inklusions– und Integrationsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung unter Leitung von Dr. Jutta Deimel-Hatzenbühler findet am 29. Juni 2017 von 15.00 bis 20.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist Raum B.410 (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg). Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung bis 15. Juni 2017 wird gebeten.

Weitere Informatoinen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

HRK befragt Hochschulen zur Integration von Geflüchteten: Deutliche Erfolge und neue Herausforderungen

Geflüchtete sind in den vergangenen Monaten deutlich verstärkt an den deutschen Hochschulen angekommen. Laut einer Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sind derzeit 1.140 Geflüchtete in einem Fachstudium immatrikuliert. Das sind fünf Mal so viel wie noch vor einem halben Jahr. Fast 24.000 Einzelberatungen meldeten die Hochschulen für das auslaufende Wintersemester – mehr als doppelt so viele wie ein Semester zuvor.

Die Hochschulen engagieren sich intensiv für die akademische Integration von Geflüchteten, insbesondere über Maßnahmen zur sprachlichen und fachlichen Studienvorbereitung. Mit finanzieller Unterstützung durch Bund und Länder halten sie spezielle Vorbereitungsprogramme für interessierte und studierfähige Flüchtlinge vor. Dass diese Maßnahmen greifen, zeigen die Zahlen aus der inzwischen dritten HRK-Befragung ihrer Mitgliedshochschulen zum Stand der akademischen Integration geflüchteter Studieninteressierter und Studierender. 

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HRK - Hochschulenrektorenkonferenz

Hochschulausgaben stiegen 2015 erstmals auf 50 Milliarden Euro

 Im Jahr 2015 stiegen die Ausgaben der öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung erstmals auf 50,0 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,7 % mehr als im Jahr 2014 (48,2 Milliarden Euro). 

Mit 28,9 Milliarden Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten der deutschen Hochschulen (2014: 27,9 Milliarden Euro). Sie machten 57,8 % der gesamten Hochschulausgaben aus. Der laufende Sachaufwand betrug 16,8 Milliarden Euro (2014: 16,3 Milliarden Euro). Die Investitionen lagen mit 4,4 Milliarden Euro um 9,0 % höher als im Vorjahr (2014: 4,0 Milliarden Euro). 

Auf die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfiel 2015 ein Ausgabevolumen von 20,3 Milliarden Euro, das waren 3,5 % mehr als 2014. Die medizinischen Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten wendeten für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 22,6 Milliarden Euro (+ 3,6 %) auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhoch­schulen) erhöhten sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % auf 6,3 Milliarden Euro. 

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Statistisches Bundesamt

14-Jähriger bekommt Uni-Abschluss

14 Jahre alt - und schon fertig mit der Hochschule: Carson Huey-You ist der jüngste Student, der jemals an der Texas Christian University (TCU) einen Abschluss gemacht hat, wie die Universität mitteilte. Sein Hauptfach war Physik, als Nebenfächer belegte der 14-Jährige Chinesisch und Mathematik.

Wie die "Washington Post" berichtete, fing er mit zwei Jahren an zu lesen. Mit drei unterrichtete Claretta Kimp ihren Sohn zuhause, mit fünf war er auf dem Stand eines Achtklässlers. Schon als Kleinkind sei er immer neugierig gewesen, sagt seine Mutter. Mit zehn machte er seinen Highschool-Abschluss, ein Jahr später wurde er an der TCU angenommen, wie die Zeitung weiter berichtete.

Die Familie hat noch mehr Grund zu feiern: Am Freitag erhielt Carsons jüngerer Bruder Cannan sein Highschool-Zeugnis - mit elf Jahren. "Ja, die beiden sind schlau", sagte die Mutter der "Washington Post", "aber das ist nur ein kleiner Teil dessen, was sie ausmacht." Auf die Frage, was sie einmal werden wollen, haben beide eine klare Antwort: Cannan möchte Astronaut werden, Carson wolle promovieren. Dass er hier der jüngste Student war, hat ihn nie gestört - zumal ihn die Lehrkräfte nach Uni-Angaben wie ein Familienmitglied aufgenommen haben.

Quelle: n-tv online, 13. Mai 201

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Andrea Brunner
  • Dalibor Cesak
  • Prof. Dr. Solveig Chilla
  • Prof. Dr. Reimer Kornmann
  • Verena Loos (velo)
  • Holger Meeh