Presse & Kommunikation

Ausgabe 4 - Mai 2017

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Rahmenvereinbarung

PH Heidelberg und DHBW Mosbach bauen strategische Kooperation aus.

Die Rektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, Professorin Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, und der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, haben am 3. April 2017 eine Rahmenvereinbarung zum Ausbau der strategischen Kooperation zwischen den beiden Hochschulen unterzeichnet. Gegenstand der Kooperation ist die Konzipierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im Bereich der fachbezogenen Hochschuldidaktik. 

Die beiden Hochschulen arbeiten bereits unter anderem in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgreich zusammen: Im Dezember 2015 begann zum Beispiel der erste gemeinsame Doktorand beider Hochschulen seine Dissertation, die sich mit der didaktischen Gestaltung eines Blended-Learning-Mathematikvorkurskonzeptes befasst, der an der DHBW Mosbach bereits praktisch umgesetzt wird. Darüber hinaus wird zukünftig ein gemeinsames Mathematik-Didaktik-Seminar in der Metropolregion Rhein-Neckar anvisiert. Mit einer inhaltlichen Ausweitung auf andere Felder des Studienerfolgs untersuchen die beiden Hochschulen überdies, wie ein optimaler Übergang zwischen Schule und Hochschule zu gestalten ist und wie eine Förderung des Studiererfolgs im Laufe des Student-Life-Cycles erfolgen kann. 

"Die nun unterzeichnete Rahmenvereinbarung sieht den Ausbau solcher Kooperationsprojekte in Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung vor", erklärt Huneke. "Der Schwerpunkt unserer Partnerschaft liegt dabei auch weiterhin im MINT-Bereich, wo beide Hochschulen über ausgeprägte Kompetenzen verfügen, sowie in den Bereichen Wissenschaftliches Arbeiten und Gender Studies." Hier sollen ab sofort hochschul- und statusübergreifende Forschungsaktivitäten bzw. -anträge angestrebt sowie die gemeinsame Betreuung von Studierenden und Promovierenden ausgebaut werden. "Durch die nun strukturell verankerte Kooperation können wir unsere jeweiligen Fähigkeiten zum gegenseitigen Mehrwert nutzen und unsere Expertisen überdies in die Metropolregion Rhein-Neckar sowie darüber hinaus einbringen", sagt Jeck-Schlottmann. Gemeinsam könne man so wertvolle Transferimpulse sowie Innovationspotenziale zum Nutzen aller schaffen.

velo

Klimawandel verstehen und verständlich erklären

Gemeinsames Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald

Klimawandel – dieser Begriff ist zwar in aller Munde, wird jedoch meist sehr abstrakt erklärt und global verwendet. Was bedeutet die Veränderung des Klimas jedoch für unsere Region, wie kann man sie erkennen und vor allem – wie erklären?

Dieser Ansatz war Anlass eines umfangreichen Projektes der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das den Titel „ReKli:B“ („Regionalen Klimawandel beurteilen lernen“) trägt. Angesiedelt im Geco-Lab der Abteilung Geographie und gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ging es darum, Materialien zu entwickeln, die es ermöglichen, den Klimawandel zu untersuchen, ihn zu verstehen und auch verständlich zu vermitteln. Dabei standen die  für uns Menschen so wichtigen Bereiche Vegetation und Boden im Vordergrund.

Basierend auf diesen Rahmenbedingungen haben Svenja Brockmüller (Diplomgeografin), Christiane Schuler (M.Sc.) und Daniel Volz (Diplom-Geoökologe) aus dem Team von Prof. Dr. Alexander Siegmund ein umfangreiches Set von insgesamt 18 Lernmodulen entwickelt. Diese beinhalten Materialien, die für die Arbeit draußen im Gelände, im Labor und zum Experimentieren geeignet sind. Und das Beste daran: Alles ist kompakt in einen Koffer gepackt, den man bequem mitnehmen kann und damit immer alles dabei hat, was für die jeweiligen Untersuchungen wichtig ist.

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In die Entwicklung des Koffers eingebunden waren neben fünf regionalen Stützpunktschulen auch die Ranger des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald (UNESCO-Geopark). Bei der offiziellen Übergabe zeigte sich Geopark-Geschäftsführer Reinhard Diehl begeistert: Neben Baum-Bestimmungstafeln, Bodenkarten, Hagelnetzen, Thermometern, Anzuchtschalen und einem professionellen Bohrstock enthält das Equipment auch laminierte Poster und eine Reihe von Informationsblättern, die das Forschen zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt der Bäume, des Bodens und des Klimas machen.

Der Koffer soll nun in die Angebote der Geopark-Ranger integriert werden, um möglichst vielen kleinen und großen Naturinteressierten zu zeigen, wie man die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wälder, unsere Böden und unsere gesamte Natur erkennen kann.  Daneben geht es auch um entsprechende Schutz- und Anpassungsstrategien und deren Nachhaltigkeit.

Sowohl der UNESCO-Geopark als auch die Pädagogische Hochschule betrachten die Zusammenarbeit als besonders fruchtbar, stellt sie doch angesichts des jüngst eingerichteten "UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education" ein gelungenes Beispiel dafür dar, wie Mensch-Umwelt-Forschung anschaulich und nachhaltig in die Praxis übertragen werden kann.

Daneben leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen 2030 („Sustainable Development Goals“), indem es zeigt, wie diese lokal vermittelt, mit Leben erfüllt und umgesetzt werden können.

Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald  

Informations- und Medienkompetenz

Eine neue zertifizierte Zusatzqualifikation für Studierende.

Eine neue Zusatzqualifikation im Bereich Medien und Information vermittelt und vertieft die entsprechenden Kompetenzen von Studierenden und fördert ihre Fähigkeiten, diese Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern anzubahnen. Angeboten wird die Zusatzqualifikation von der Heidelberg School of Education (HSE), der hochschulübergreifenden Einrichtung der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg für die gemeinsame Lehrerbildung. Die Finanzierung erfolgt durch das vom Land Baden-Württemberg geförderte Verbundprojekt PLACE. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich; der erste Kurs startet zum Sommersemester 2017. 

Medienkompetenz hat sich zu einer der wichtigsten Schlüsselkompetenzen der Wissens- und Informationsgesellschaft entwickelt. Daher gilt es, nicht nur Schülerinnen und Schüler an einen gleichermaßen kundigen wie mündigen Umgang mit digitalen Medien heranzuführen, sondern die aktuellen Medien auch sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Die darin liegende Herausforderung für die Schulen wurde zwar erkannt, dennoch fehlt es oft an einer entsprechenden fachlichen Ausbildung des Lehrpersonals.

Die Zusatzqualifikation für Studierende beider Hochschulen will dies ändern: Das neue Angebot vermittelt zum einen Kenntnisse in Medienbildung, Medienerziehung und Informationstechnischer Grundbildung. Zum anderen bietet es einen Überblick über bereichsspezifische wissenschaftliche Theorien und angrenzende Disziplinen wie zum Beispiel Medienpädagogik. Darüber hinaus werden unter anderem Fragen des Medienrechts oder der Schulentwicklung durch eine zunehmende Digitalisierung praxisnah erarbeitet. 

Die Zusatzqualifikation ist für alle Studierenden der Bachelorstudiengänge mit Lehramtsbezug an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und für alle Studierenden der Bachelorstudiengänge mit Lehramtsoption an der Universität Heidelberg geöffnet; Lehrkräfte können nach Rücksprache teilnehmen. Der Studienumfang umfasst 15 Leistungspunkte und kann in zwei bis drei Semestern studienbegleitend absolviert werden. Die Veranstaltungen werden als Blended Learning-, Präsenz- und Blockseminare angeboten; die Teilnahme sowie der Erwerb des Zertifikats sind kostenfrei. 

Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich ab sofort über studip.ph-heidelberg.de anmelden; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre Ansprechpartnerin ist Julia Werner, Akademische Mitarbeiterin für Informations- und Medienkompetenz im Projekt PLACE an der HSE. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/zusatzqualifikationen.

Transferstrategie verabschiedet

Hochschule systematisiert Wissenstransfer von Bildungsinnovationen.

Die bildungswissenschaftlichen Forschungsprojekte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sind schon immer anwendungsorientiert und erzeugen Innovationen für die Bildungspraxis. Viele dieser Bildungsinnovationen bieten nicht nur einen Mehrwert für den schulischen Bereich, sondern auch für zahlreiche andere Bildungskontexte in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. "Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln vielmehr häufig neue Konzepte für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen weit über den Schulbereich hinaus", erklärt Professor Dr. Christian Spannagel (Prorektor für Forschung, Medien und IT).

Um den Wissenstransfer in alle Bereiche zu systematisieren und um forschungsbasierte Bildungsinnovationen besser strategisch zu nutzen, hat die Hochschule eine Transferstrategie entwickelt und verabschiedet. Hierdurch sollen die bestehenden Expertisen strukturiert auch in den öffentlichen Diskurs eingebracht und so der gesellschaftliche Wandel mitgestaltet werden. "Wir wollen zum Beispiel deutlich mehr Veranstaltungen zum Austausch zwischen Bildungsexpertinnen und -experten gemeinsam mit der regionalen Öffentlichkeit durchführen und darüber hinaus Transferprojekte beispielsweise in den Bereichen Interkulturelle Bildung, Prävention und Gesundheitsförderung, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder MINT-Bildung fördern", so Spannagel.

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Für den Auf- und Ausbau von Praxiskooperationen mit Partnern - insbesondere in der Region Rhein-Neckar - wurde die Stabsstelle Lebenszyklus Bildung der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH als Kooperationspartner gewonnen. "Im Rahmen der Entwicklung der Transferstrategie wurde erneut deutlich, wie fest die Pädagogische Hochschule Heidelberg insbesondere über die zahlreichen Schulpraktika bereits in der Bildungslandschaft der Metropolregion Rhein-Neckar verankert ist", sagt der Prorektor. "Ein Wissenstransfer von und zu anderen Partnern der Region - wie beispielsweise Wirtschaftsunternehmen und Vereinen - stand bei uns bislang jedoch nicht im Fokus." Um dies zu ändern, wurde die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Neckar nun intensiviert und neu strukturiert. 

"Ziel unserer Kooperation ist es, Expertisen gegenseitig nutzbar zu machen, smarte Bildungsräume zu erschließen und marktorientierte Gründungen im Bildungsbereich zu initiieren", so Dr. Markus Gomer, Leiter der Stabsstelle Lebenszyklus Bildung, die Ende 2016 bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH eingerichtet worden ist und seitdem eng mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammenarbeitet. Ziel der Stabsstelle ist es, eine regionale Bildungsstrategie zu entwickeln und zu implementieren und im Bereich Bildung ein Netzwerk zu etablieren, in dem innovative Praxisbeispiele gewonnen und verbreitet werden. Spannagel abschließend: "Wir versprechen uns von der intensivierten Zusammenarbeit ferner wichtige Impulse für unser langfristiges Ziel: im regionalen Innovationssystem als zentraler Partner für Bildungsfragen etabliert zu sein." 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfer bzw. zur Arbeit der Metropolregion Rhein-Neckar unter www.m-r-n.com.

velo

Sprachvorbilder

Konzeption einer Fortbildung für Lehrkräfte in der Erzieherausbildung.

Unter der Leitung von Professorin Dr. Steffi Sachse (Institut für Psychologie) wird in einem neuen Forschungsprojekt eine Lehrerfortbildungsmaßnahme zur "Sprachlichen Bildung und Förderung" für die hessischen Fachschulen für Sozialwesen konzipiert, durchgeführt und evaluiert werden. Ziel ist es, die in die Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher eingebundenen Lehrkräfte zu befähigen, diese bestmöglich auf ihre zukünftige Aufgabe als Sprachvorbilder und -bildner vorzubereiten. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Entwicklung und Lernen Heidelberg sowie dem hessischen Kultusministerium und der hessischen Lehrkräfteakademie durchgeführt. 

Die Notwendigkeit einer möglichst optimalen sprachlichen Bildung und Förderung in Kindertageseinrichtungen ist unumstritten. Die Sprachkompetenz gilt dabei als eine grundlegende Voraussetzung für eine emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern sowie als Schlüsselqualifikation für schulischen und beruflichen Erfolg. Eine entsprechende Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte, die sich alltäglich mit Kindern beschäftigen und insbesondere denjenigen Kindern wichtige Sprachvorbilder sind, die zu Hause nur ein mangelndes Sprachangebot bekommen, ist folglich unerlässlich. Ein Forschungsteam um Professorin Dr. Steffi Sachse will nun die Lehrkräfte, die in den Bereich der sprachlichen Bildung in der Erzieherausbildung eingebunden sind, dazu befähigen, zukünftige Erzieherinnen und Erzieher auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf ihre Aufgabe als Sprachvorbilder und Sprachbildner vorzubereiten.

"Unser Projekt sieht ein Gesamtkonzept vor, das zunächst Struktur und Inhalt der Unterrichtseinheiten in Hessen rund um das Thema 'Sprachliche Bildung und Förderung' erfasst und diese dann durch Fortbildungsmaßnahmen optimiert", erklärt die Entwicklungspsychologin. Hierzu wird zunächst eine Befragung der beteiligten Schulleiter und der Lehrenden beispielsweise in Bezug auf die Organisation der Schulen, die Hintergründe der Lehrenden oder auch der didaktischen Methoden sowie Lernmaterialen durchgeführt. Im Anschluss wird die Fortbildungsmaßnahme bis Ende 2018 passgenau konzipiert, durchgeführt sowie evaluiert. Ein Transfer auf die Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher in anderen Bundesländern ist denkbar. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sachse-steffi.

red

Drohnenflüge

Das Medienzentrum hat einen Quadrocopter (Kameradrohne) für Filmaufnahmen angeschafft

Um auf aktuelle Trends im Bereich der Videografie zu reagieren, hat das Medienzentrum einen Quadrocopter mit einer flugstabilisierten hochauflösenden Kamera angeschafft. Der Quadrocopter muss per Hand ferngesteuert werden, mit einem Tabletcomputer gekoppelt bietet er jedoch auch die Möglichkeit, voreingestellte Flugmanöver automatisch nachzufliegen. Diese Technik ermöglicht es, kostengünstig „Kamerafahrten“ zu filmen, für die man sonst eine sehr teure Kranvorrichtung benötigen würde. 

Drohnenflüge mit Kamera unterliegen strengen gesetzlichen Regelungen; Mitarbeiter des Medienzentrums haben deshalb die erforderlichen behördlichen Aufstiegsgenehmigungen und Zertifikate im Rahmen von Schulungsmaßnahmen erworben. Lehrende der Pädagogischen Hochschule können im Rahmen von Projekten in Forschung und Lehre auf diese Expertise zurückgreifen. 

Nähere Informationen: mez@remove-this.ph-heidelberg.de

Holger Meeh

Webmaster: Persönliche Sprechstunde

Das Webmaster-Team ist für Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Ansprechpartner für „fächer- und/oder einrichtungsübergreifende“ Fragen bezüglich der Internetpräsenz. Ab sofort bieten wir Ihnen montags zwischen 10.00 und 11.00 Uhr eine persönliche Sprechzeit an. Wir bitten Sie, sich hierfür nach Möglichkeit bis jeweils Freitagnachmittag per E-Mail an webmaster@remove-this.ph-heidelberg.de anzumelden. Die Sprechstunde findet im Altbau in Raum 201 statt; Herr Mohr ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter -643 erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/webmaster.

velo

Tipp zu Thunderbird: Textbausteine

Mit dem Thunderbird Add-On "Quicktext" lassen sich Textbausteine erstellen, die via Tastenkombination, Auswahlmenue oder Schlüsselwort in Mails eingefügt werden können. Dies ist besonders hilfreich, wenn man immer wieder gleiche oder ähnliche Textpassagen benötigt.

Wollen Sie beispielsweise auf Anfragen zu Prüfungsangelegenheiten teilweise mit einer Standardinformation antworten, so tippen Sie diese Information in einen Textbaustein und weisen das Schlüsselwort "Prüfung" zu. In entsprechenden Mails geben Sie das Schlüsselwort "Prüfung" ein und drücken die Tabulatortaste, wodurch "Prüfung" durch den kompletten Textbaustein ersetzt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.ph-heidelberg.de/rz > IT-Service > E-Mail > Tipps und Tricks > Thunderbird: Textbausteine

Christian Spannagel

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

Login erforderlich
Wir platzieren die Mitteilungen im Passwort-geschützten Bereich des Newsletters, da es sich großenteils um hochschulinterne Informationen handelt. Wer bei den Jubiläen nicht genannt werden möchte, teile uns dies bitte im Vorfeld unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de mit.

red

Lernkultur in Judentum, Christentum und Islam

8. Veranstaltung der Studientagungsreihe Religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen

Am 6. und 7. fand an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg die achte interreligiöse Tagung für religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen statt.

Prof. Daniel Krochmalnik von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg begrüßte stellvertretend für die Initiatoren und Referenten die Beteiligten der diesjährigen Studientagungsreihe. Die Tagung wurde erneut in der Hochschule für Jüdische Studien ausgerichtet und von der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg organisiert. Dieses Jahr stand die Tagung unter der Thematik „Lernkultur in Judentum, Christentum und Islam“. 

Den Auftakt der Tagung gestalteten Prof. Dr. Katja Boehme von der Pädagogischen Hochschule und Prof. Dr. Krochmalnik zum Thema „Judentum und katholisches Christentum – Lerngemeinschaften?“. Nach weiteren interessanten Vorträgen endete der erste Tag mit lebhaften Diskussionen in religionsgemischten Arbeitsgruppen und einem fakultativen Abendprogramm der Abrahamischen Akademie rund um das Thema „Lernen“.

Am zweiten Tag rückte die Rolle des Religionsunterrichts und seiner Lernkultur in den Vordergrund. Ein wichtiges Ergebnis der Vorträge und Gespräche ist, dass der Religionsunterricht in einer Gesellschaft, die darüber diskutiert, wie viel Religion sein soll oder darf, einen wichtigen Ankerpunkt darstellt. Religionsunterricht bietet die Möglichkeit, Religion als Teil der Kultur zu erleben und die Religion im aufklärerischen Sinne zu hinterfragen. Er muss außerdem der Pluralität der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Hieraus ergibt sich die offen gebliebene Frage, wo sich der Religionsunterricht verorten und wie seine organisatorische Form aussehen soll.

Nach zwei Tagen im Zeichen der Begegnung und des konstruktiven Austausches waren neue Impulse gesetzt worden. Unter diesen Vorzeichen darf man sich auf eine spannende Fortsetzung der Tagung in 2018 freuen.

Hanna Vandenbergh und Carolin Stehr

Kostenloses Internet in Heidelberg

Wenn man unterwegs ist
und ins Internet möchte, braucht man:
• ein Handy mit Internet·zugang
• eine Internet·verbindung

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Moritz Damm

Mit Informatik begeistern

Esther Alzate Romero erhält den 2. Annelie-Wellensiek-Förderpreis.

Esther Alzate Romero ist die diesjährige Preisträgerin des Annelie-Wellensiek-Förderpreises, den der Zonta Club Heidelberg gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg vergibt. Die Doktorandin, die gemeinsam von Professor Dr. Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) und Professorin Dr. Barbara Paech (Universität Heidelberg) betreut wird, will mit ihrer Forschungsarbeit Schülerinnen und Schüler über die Musik für die Informatik begeistern. Damit überzeugte sie die fünfköpfige Auswahljury, der zwei Mitglieder des Zonta Club Heidelberg und drei Vertreter der Pädagogischen Hochschule angehören. Die Jury sieht in dem Vorhaben von Alzate Romero ein "schlüssiges Promotionsprojekt, das den Kriterien der Vergabe des Preises vollauf entspricht: innovative und realisierbare Herangehensweise, Förderung von Mädchen sowie das Potenzial eines gesellschaftlichen Impacts". 

Der Annelie-Wellensiek-Förderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert und erinnert an die 2015 verstorbene Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professorin Dr. Anneliese Wellensiek, die bis zu ihrem Tod über viele Jahre Vorsitzende des Freundeskreises Zonta Club Heidelberg e.V. und Vorsitzende des Freundeskreises Heidelberger Frühling e.V. war. "Es handelt sich um einen Förderpreis, der für besonders aussichtsreiche wissenschaftliche Arbeiten vergeben wird und die Forscherinnen dann unterstützt, wenn sie dies benötigen - während der Arbeit, nicht erst danach", erklärt Anke Lohrbächer-Reiser. Die Präsidentin des Zonta Clubs Heidelberg weiter: "Wir bewahren unserem langjährigen Mitglied Annelie Wellensiek damit ein ehrendes Andenken, war es ihr doch ein persönliches Bedürfnis, junge Wissenschaftlerinnen dabei zu unterstützen, ausgetretene Wege zu verlassen und neues Wissen zu generieren." 

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Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, ergänzt: "Esther Alzate Romero begeistert mit ihrer fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Expertise insbesondere junge Schülerinnen für die Informatik. Sie geht dabei besonders innovativ vor und nutzt das vorhandene Interesse der jungen Menschen an der Musik, um Vorbehalte gegen die Informatik abzubauen." Die Arbeit habe somit das langfristige Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels im MINT-Bereich zu leisten: "Frau Alzate Romero kommt damit den Anliegen unserer Hochschule, Antworten auf aktuelle gesellschaftlichen Fragen zu finden, Bildungsinnovationen zu entwickeln und Wissen zu transferieren, auf vorbildliche Weise nach." 

Die Verleihung fand am Sonntag, 23. April 2017 in der Heidelberger Stadthalle im Rahmen des Musikfestivals "Heidelberger Frühling" statt. Den Festvortrag hielten Professorin Dr. Beatrix Busse und Professor Dr. Gerhard Härle, Geschäftsführende Direktoren der Heidelberg School of Education. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Meldung oder den Webseiten www.ph-heidelberg.de/wellensiek-foerderpreis und www.hse-heidelberg.de/forschung.

Dateien:

Verantwortungen neu strukturiert

Das Zentrale Prüfungsamt steht unter neuer kooperativer Leitung.

Das Zentrale Prüfungsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg steht mit sofortiger Wirkung unter einer neuen kooperativen Leitung. Professor Dr. Guido Pinkernell (Institut für Mathematik und Informatik) ist dabei für die Bachelor- bzw. perspektivisch die Masterstudiengänge mit Lehramtsbezug im Bereich der Primarstufe und der Sekundarstufe I sowie für weitere Masterstudiengänge zuständig; er leitet darüber hinaus die Außenstelle des GHWRS-Landeslehrerprüfungsamtes. Die Leitung für die Bachelor- bzw. perspektivisch die Masterstudiengänge mit Lehramtsbezug im Bereich Sonderpädagogik sowie für die Bachelorstudiengänge ohne Lehramtsbezug hat Professorin Dr. Karin Terfloth (Institut für Sonderpädagogik); sie leitet zudem die Außenstelle des Landeslehrerprüfungsamtes Sonderpädagogik. Die Geschäftsführung des Zentralen Prüfungsamtes obliegt unverändert Andrea Schneider.

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Zur Person

Guido Pinkernell studierte zunächst Mathematik und Musik in Hannover, Bristol und Cardiff. Von 2000 bis 2008 war er als (Ober-)Studienrat an einem Gymnasium in Lingen sowie als Koordinator des Qualitätsnetzwerks Mathematik der Niedersächsischen Landesschulbehörde tätig. Im Jahre 2003 wurde Pinkernell ferner an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster promoviert. 2008 wechselte er an den Fachbereich Mathematik der Technischen Universität Darmstadt, bevor Pinkernell 2010 eine Vertretungsprofessur an der Universität zu Köln annahm. 2011 erfolgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, wo er 2012 an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften zum Professor für Mathematik und Mathematikdidaktik ernannt wurde. 

Karin Terfloth studierte zunächst Heil- und Sonderpädagogik an der Universität zu Köln, bevor sie das 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik, Fachrichtungen Geistigbehinderten- und Körperbehindertenpädagogik ablegte. Von 2002 bis 2006 war Terfloth als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Geistigbehindertenpädagogik an der Universität zu Köln tätig, wo sie auch promoviert wurde. Es folgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg sowie im Wintersemester 2009/2010 eine Vertretungsprofessur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2012 wurde Terfloth an der Katholischen Hochschule Freiburg zur Professorin berufen und folgte im gleichen Jahr dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg auf die Professur "Pädagogik bei schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung und Inklusionspädagogik". 

Andrea Schneider absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung bei der BASF und studierte dann Sozialpädagogik an der Fachhochschule für Sozialwesen in Ludwigshafen. Ab 1997 war sie am Goethe-Institut Mannheim tätig und übernahm dort 2006 die Verwaltungsleitung. 2016 erfolgte der Wechsel in das Zentrale Prüfungsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Medienzentrum-Schulung: ElMo - E-Learning Lernumgebungen in Stud.IP

4. 5. 2017, 14-16 Uhr, A -123, Holger Meeh

Das E-Learning Modul (ElMo) in Stud.IP ermöglicht es digitale Lernumgebungen in Stud.IP umzusetzen. Mit ElMo lassen sich beispielsweise einfache Blended-Learning-Szenarien realisieren oder die Vor- und Nachbereitung von Seminarsitzungen organisieren. In der Kombination mit anderen Stud.IP-Modulen Wikis oder Blubber können aber anspruchsvollere Lehr-Lern-Arrangements umgesetzt werden.

Medienzentrum

Medienzentrum-Schulung: Einführung in Moodle

11.5. 2017, 14-16 Uhr, A -123, Dr. Annette Schulze

Moodle ist die zweite Lernplattform der PH Heidelberg, die sich vor allem im Schulkontext großer Beliebtheit erfreut. Dieser Kurs gibt eine kurze Einführung in die Möglichkeiten und Technik von Moodle, die Funktionalitäten und Basisfunktionen sowie die Einrichtung und Verwaltung eines Moodle-Kurses.

Medienzentrum

Medienzentrum-Schulung: Einführung in die Nutzung des SMART Boards

18. 5. 2017, 14-16 Uhr, A -123, Dr. Annette Schulze

An der PH Heidelberg steht inzwischen in vielen Seminarräumen ein SMART Board. In dieser Einweisung werden die grundlegenden Funktionen des Boards und der SMART Notebook Software gezeigt.

Medienzentrum

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Lern- und FreizeitbegleiterInnen für Kinder dringend gesucht!

Im Rahmen des Projektes "Mannheimer Cleverlinge²" sind neue MentorInnen gesucht, die ab Mai/Juni ein Grundschulkind begleiten.

»Mannheimer Cleverlinge²« ist ein Projekt der Stadt Mannheim, Fachbereich Bildung, Abteilung Bildungsplanung/Schulentwicklung.

Weitere Infos finden Sie hier.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum April-Newsletter:

Bubbleball in der Sporthalle

West Side Story

Bitte vormerken!

Die Theatergruppe der PH führt an mehreren Terminen im Juni das Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein auf.

Der Vorverkauf startet am 29. Mai im Foyer von Alt- und Neubau.

Weitere Informationen finden Sie hier

Vortragsreihe "weiter_denken": "Reproduktion oder Dekonstruktion von Heteronormativität im schulischen Diskursraum?"

Ein Gastseminar mit Dr. Bettina Kleiner (Universität Hamburg).

Im Auftrag der Verfassten Studierendenschaft haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auch im Sommersemester 2017 die durch Qualitätssicherungsmittel finanzierte Veranstaltungsreihe "weiter_denken: (Re-)Produktion von Machtverhältnissen durch Lehrer*innen" organisiert. Diese stellt eine Ergänzung zum bestehenden Lehrangebots dar und ist ein Bildungsangebot für alle Hochschulmitglieder und Interessierte.

  • Die Reihe beginnt am 3. Mai mit einem Gastseminar mit Dr. Bettina Kleiner (Universität Hamburg) zum Thema "Reproduktion oder Dekonstruktion von Heteronormativität im schulischen Diskursraum?". Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die mithilfe von episodischen Interviews retrospektiv erhobenen Perspektiven von Jugendlichen, die nicht (nur) heterosexuell begehren und/oder sich nicht ohne weiteres in die Zweigeschlechterordnung einfügen, auf ihren schulischen Alltag. Das Seminar beginnt um 18.00 Uhr in Raum 123. Hintergrundinformationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.
  • Am 19. Mai findet ein Workshop zur Entwicklung einer inklusiven Haltung statt. Der sehr dialogische Workshop lädt daher dazu ein, sich im Austausch mit anderen über die eigenen pädagogischen, ethischen und politischen Überzeugungen klarer zu werden. Lernziel des Angebots ist ein Verständnis darüber zu erlangen, wie sich politischer Dissens und pädagogische Reflexion bei diesem Thema verschränken. Die Veranstaltung findet von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Zeppelinstraße 1 statt. Hintergrundinformationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Informationsveranstaltung: "Studium und Praktikum im Ausland"

Am 4. Mai informiert das Akademische Auslandsamt über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine international ausgerichtete Hochschule: Sie leistet bildungswissenschaftliche, fachdidaktische sowie sonderpädagogische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und qualifiziert Fach- und Führungskräfte in pädagogischen Berufen - nicht länger nur für den regionalen, sondern auch für den überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Am 4. Mai beantwortet das Akademische Auslandsamt nach einer kurzen Vorstellung der Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, Ihre Fragen zum Thema. Die Veranstaltung findet um 11.45 in der Aula im Altbau statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

Marokkanischer Abend

Die interkulturelle Begegnung findet am 4. Mai statt.

Studierende und Dozierende der aktiven Partnerschaften mit Hochschulen in Marokko sowie die Vereinigung der Freunde der Pädagogischen Hochschule Heidelberg laden zu einer interkulturellen Begegnung ein. Diese findet am 4. Mai 2017 ab 16.00 Uhr im Grünbereich neben dem Kunstfoyer statt (Im Neuenheimer Feld 561/562). 

Strukturierung der Lehrerbildung, blended learning und Medienbildung, Sportpädagogik und Professionalisierung, künstlerisch-ästhetische Bildung, Mehrsprachigkeit, Internationalisierung und BNE - die Themen zum Austausch zwischen Hochschulen in Marokko und Deutschland sind vielfältig. Zwischen Marokko und Heidelberg sind der wechselseitige Austausch von Studierendengruppen und Dozierenden für das Frühjahr 2018 konkret in Planung. 

Professorin Dr. Lissy Jäkel, Susanne Bauernschmitt, Jutta Hannig sowie das Akademische Auslandsamt freuen sich auf einen lebendigen Nachmittag mit Studierenden und Dozierenden, die an Austauschen interessiert sind oder bereits teilgenommen haben. Es werden voraussichtlich Gäste vom CRMEF Marrakesch und CRMEF Essaouira teilnehmen; der Freundeskreis der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützt die Veranstaltung aktiv.

Treffen: SAG Inklusion

Das Treffen findet am 8. Mai statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Die studentische Arbeitsgruppe Inklusion trifft sich am 8. Mai 2017 von 18.00 bis 20.00 Uhr. Das Treffen findet in Raum 209 statt und bietet insbesondere die Möglichkeit zum Austausch. Um eine kurze Anmeldung per E-Mail an studium-behinderung@remove-this.ph-heidelberg.de wird gebeten.

Weitere Informationen zum Studium mit Behinderung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/behindertenbeauftragte.

Konzert: Flöte, Cello und Klavier

Ein Abend mit Barbara Rosnitschek und Martin Bärenz.

Das Konzert findet voraussichtlich am 8. Mai 2017 um 18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Altbau in der Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg. 

Orientierungstage Rhein-Neckar: Gut beraten!

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg informiert am 11. Mai 2017 über ihr Studienangebot.

Die nächsten Orientierungstage Rhein-Neckar stellen im Mai 2017 in der Abfolge von Erstinformation, vertiefter Orientierung und ergänzender individueller Studienberatung ein umfassendes Angebot für Studieninteressierte bereit. Auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird sich an dem Programm beteiligen und am 11. Mai 2017 über ihr Studienangebot sowie über die Studienplatzvergabe und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Veranstaltung findet von 16.00 bis 18.00 Uhr im Altbau statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg; Änderungen sind vorbehalten).

Informationen über das Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Fragen beantwortet Ihnen gerne auch unsere Telefonhotline unter +49 6221 477-555.

Podiumsveranstaltung: "Möglichkeiten für berufliche Bildung und Arbeit von Menschen mit Behinderung"

Am 17. Mai wird es um Perspektiven, Chancen und Herausforderungen gehen.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg organisiert zusammen mit der Elterninitiative Rhein-Neckar "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen" e.V. eine Podiumsdiskussion zum Thema "Möglichkeiten für berufliche Bildung und Arbeit für Menschen mit Behinderung". 

Dabei steht vor allem das neue Bundesteilhabegesetz im Blickpunkt. Inhaltlich geht es darum zu diskutieren, 

  • wie die gesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten in Heidelberg und dem Rhein-Neckar- Raum umgesetzt werden können.
  • wie das Instrument eines Persönlichen Budgets für Berufliche Bildung und eines Budgets für Arbeit (BTHG § 61) neue Wege eröffnen kann.
  • wie Strukturen und Abläufe so geschaffen und gefördert werden können, dass für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung echte Wahlmöglichkeiten entstehen.

An der Podiumsdiskussion nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule, der kommunalen Verwaltung, Menschen mit Behinderungen, Eltern sowie Vertreterinnen und Vertreter von Fachorganisationen teil:

  • Friedmut Dreher, SozialBeratung e.V. Berlin, BAG Persönliches Budget
  • David Winterheld, Nutzer des PB für Arbeit
  • Andrea Hennig, Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. Berlin
  • Bernadette Bros-Spähn, Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung
  • Angelika Thielicke, BAG UB Berlin
  • Gerhard Miroll, Agentur für Arbeit
  • Berthold Deusch, Integrationsamt des KVJS Baden-Württemberg

Die Veranstaltung findet am 17. Mai 2017 von 17.00 bis 20.00 Uhr in der Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Zur Unterstützung der Organisation wird um eine unverbindliche Anmeldung per E-Mail an lwi@remove-this.ph-heidelberg.de gebeten; Ihre Ansprechpartnerin seitens der Pädagogischen Hochschule ist Professorin Dr. Terfloth (Institut für Sonderpädagogik). Für das leibliche Wohl sorgt Habito-Heidelberg.

Heidelberger Vorträge zur Kulinaristik (2/4): "Warum isst der Mensch wie er isst?"

Professorin Methfessel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) spricht am 23. Mai über die Essbiografie.

Essen und Trinken sind komplexe menschliche Grundbedürfnisse und zugleich kulturtragende Kommunikationsformen. Darum wurde die Kulinaristik als Fächer und Branchen übergreifender Beitrag zu den Lebens- und Kulturwissenschaften konzipiert. Ziel ist die Verdeutlichung der Bedeutungen des Essens und der Gastlichkeit im Aufbau der Kultur(en), in der Verständigung zwischen den Menschen (Generationen) und im Leben des Einzelnen. 

Da die Kulturen - und im wachsenden Maße auch die sich globalisierende Nahrungsmittelindustrie - über unsere Essensnormen, Verhaltensrituale und Versorgungsstrukturen mitbestimmen, lässt sich kulinarische Bildung nicht als Privatsache, auch nicht als bloße Frage der Gesundheit etwa im Sinne der WHO erläutern. Sie ist vielmehr Teil der kulturellen und interkulturellen Bildung, also eine Schlüsselqualifikation. Um sie geht es in der Kulinaristik. 

Im Sommersemester 2017 werden unter der Leitung von Professor Dr. Burckhard Dücker (Universität Heidelberg) und Professorin Dr. Angela Häußler (Pädagogische Hochschule Heidelberg) vier Vorträge zum Thema angeboten (2/4):

  • Dienstag, 23. Mai 2017
    Professorin Dr. Barbara Methfessel (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
    "Warum isst der Mensch wie er isst? Essbiografie zwischen Tradition, Moden und wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen"
  • Dienstag, 20. Juni 2017
    Dr. Reinhard Spieler (Direktor des Sprengel Museum Hannover)
    "Ma(h)lzeit. Vom Essen in der Kunst"
  • Dienstag, 11. Juli 2017
    Dr. Felix John (Universität Greifswald)
    "Gesegnete Mahlzeit. Essen und Trinken in Bibel und Christentum"

Die Vorträge finden jeweils ab 19.00 Uhr in Raum H 14 der Universität Heidelberg statt (Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Zu wenig Studierende für Sport, Musik und Kunst

Die so wichtige ästhetische und bewegungsorientierte (Aus-) Bildung im Primarbereich gerät zunehmend in eine verhängnisvolle Schieflage. Seit Jahren gehen die Studierendenzahlen in den Fächern Sport, Musik und Kunst zurück. Das hebelt auch einen KMK-Beschluss aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aus: Bildung und Wissenschaft, Ausgabe 01-02/2017

Deutschlandstipendium: Über 15 Millionen Euro 2016 verfallen

Das Deutschlandstipendium bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Im Jahr 2016 sind von den im Bundeshaushalt veranschlagten 48 Millionen Euro über 15 Millionen Euro verfallen. Das berichtet der "Tagesspiegel". Ursache für die Schwierigkeiten sei, dass sich weit weniger Unternehmen dazu bereitfänden, Stipendiaten zu fördern, als von der Bundesregierung erhofft. Denn die Unternehmen sollen die monatlichen Kosten von 300 Euro pro Stipendium gemeinsam mit dem Staat übernehmen. Obwohl wegen der steuerlichen Absetzbarkeit nicht die Hälfte, sondern nur 32 Prozent auf die Unternehmen entfielen, wachse die Zahl der Stipendiengeber nur sehr langsam, so die Zeitung. 

Schon früher hatte der Bundesrechnungshof bemängelt, dass mehr Geld im Etat für das Stipendium eingeplant sei als dann abgerufen werde (vgl. Newsletter 9/2014).

Quelle: DHV-Newsletter 3 2017

Warum früher alles besser war

Wie die Verklärung der Vergangenheit funktioniert

Blumige Erzählungen und Fotos aus der Vergangenheit können Erinnerungen in unser Gedächtnis zaubern, die gar nicht stimmen. Psychologin Julia Shaw erklärt, wie die Verklärung der Vergangenheit funktioniert.

Rosige Rückschau
Die meisten Menschen leiden unter einer "Rosige-Vergangenheit"-Verzerrung. Das heißt ganz einfach, dass wir im Nachhinein gern meinen, unsere Erlebnisse seien interessanter gewesen, als sie es tatsächlich waren. In einer Serie von Studien von Terence Mitchell und Kollegen in den USA wurde schon Ende des letzten Jahrhunderts gezeigt, dass Menschen überschätzen, wie sehr sie sich bei ihrer Europareise, ihrem Drei-Wochen-Fahrradtrip durch Kalifornien oder beim Feiern des Erntedankfestes vergnügt hatten. Die Forscher dokumentierten nämlich, dass die Probanden während der gemachten Erfahrungen oft negative Emotionen hatten - weil sie abgelenkt, enttäuscht oder von Selbstzweifeln geplagt waren. Nur wenige Tage später waren diese unguten Gefühle jedoch vollends vergessen.

Verblasste Erinnerungen
Wenn Sie über 40 sind, müssen Sie noch vorsichtiger sein mit Nostalgie-Effekten. Laut den Forschern Jonathan Koppel und David Rubin ist der sogenannte Reminiszenz Bump "eines der robustesten Ergebnisse in der autobiografischen Gedächtnisforschung". Er bezeichnet die Tatsache, dass die allermeisten Menschen über 40 mehr Erinnerungen von ihrer Jugend und ihrem frühen Erwachsenalter haben als für die Zeit danach. Aber warum ist das so? Eine Vermutung besagt schlicht, dass diese Lebensjahre zwischen 15 und 25 besonders prägend sind. Laut Wissenschaftlern wie Clare Rathbone und ihren Kollegen aus England kann es sein, dass wir uns deshalb deutlich besser an diese Zeit erinnern, weil wir in diesem Alter unsere Identität als Erwachsene entwickelt und etabliert haben. Wir erlebten vieles zum ersten Mal, das später zum Erwachsensein dazugehört: den ersten Job, den ersten Kuss, die erste Wahl. Diese prägenden Ereignisse sind tiefer im Gehirn verankert.

Das bedeutet auch, dass die Affinität für Nostalgie und damit falsche Erinnerungen an die Vergangenheit mit dem Alter zunimmt. Verzerrungen und Verklärungen werden immer wahrscheinlicher. Dabei merken wir meist nicht, wie fehlerhaft unser emotionales Gedächtnis arbeitet und haben deswegen ein übermäßiges Selbstvertrauen in die Zuverlässigkeit unserer Erinnerungen. Wir meinen zu wissen, wie großartig die Vergangenheit war und meckern über das, was die junge Generation heute so anstellt. Und wenn junge Menschen zum Beispiel auf Statistiken verweisen, die klar zeigen, dass es der Menschheit heute besser geht als je zuvor, kriegen sie von den Nostalgikern zu hören: "Wart Ihr denn dabei?!"

Quelle: Spiegel online Wissenschaft, 18.11.2016

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
  • Verena Loos (velo)
  • Holger Meeh
  • Prof. Dr. Christian Spannagel
  • Carolin Stehr
  • Hanna Vandenbergh