Presse & Kommunikation

Ausgabe 9 - November 2017

Aus der Hochschule

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Stellungnahme

Interdisziplinäre Forschergruppe zum IQB-Bildungstrend Primarstufe

Am 13. Oktober 2017 hat das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) seinen Bildungstrend 2016 veröffentlicht: Darin wurden rund 30.000 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe in Grund- und Förderschulen aus allen Bundesländern in Deutsch und Mathematik getestet. Die Befunde sorgen zurzeit landesweit und insbesondere in Baden-Württemberg, wo die Qualifizierung der Grundschullehrkräfte an den sechs Pädagogischen Hochschulen (PH) erfolgt, für Diskussionen. Eine interdisziplinäre Forschergruppe der PH Heidelberg plädiert für eine differenzierte und wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und wird ihre Expertise in einen entsprechen Sondierungsprozess konstruktiv einbringen.

"Das schlechte Abschneiden der Grundschulkinder insbesondere in Baden-Württemberg ist nicht monokausal auf eindeutig identifizierbare Entwicklungen zurückzuführen", so die Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. "Es ist vielmehr davon auszugehen, dass den aktuellen Befunden eine Vielzahl von Ursachen, die auf unterschiedlichen Ebenen liegen und sich gegenseitig bedingen, zugrunde liegt." Sie zu finden bedarf laut der Forschergruppe einerseits der intensiven Diskussion mit den Beteiligten und andererseits der sorgsamen wissenschaftlichen Prüfung von Argumenten, die unmittelbar anschließend an eine Veröffentlichung von Ergebnissen nicht geleistet werden kann. Die von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer angekündigte Fachkonferenz unter Beteiligung der Pädagogischen Hochschulen, wo die Ergebnisse der IQB-Studie intensiv erörtert und notwendige Maßnahmen erarbeitet werden sollen, wird daher befürwortet.

Die Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehen darüber hinaus konkreten Handlungsbedarf. 

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Für sie stellt zum Beispiel die Forschung zu konkreten Konzepten im Umgang mit Heterogenität und ihre Vermittlung in der Hochschullehre einen möglichen Lösungsansatz dar. Die Ausschreibung eines entsprechenden Forschungskollegs - wie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg signalisiert - findet dementsprechend ebenfalls die Zustimmung der Forschungsgruppe. Die Grundschule sei zwar jene Schulform, die im Umgang mit Heterogenität bislang am meisten Erfahrung vorweisen könne, eine zufriedenstellende Antwort auf die zunehmend heterogene Zusammensetzung der Klassen sei aber auch hier nicht erkennbar. "Es bedarf daher ergänzender pädagogischer und didaktischer Umgangsformen", so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. "Eine weitere Stärkung unserer Forschungskraft durch die Landespolitik ist demnach zu begrüßen."

Die ausführliche Stellungnahme der Arbeitsgruppe "Bildungstrend" finden Sie im Anhang.

Zur Studie
Am IQB-Bildungstrend 2016 haben rund 30.000 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe in etwa 1.500 Grund- und Förderschulen aus allen 16 Ländern teilgenommen. Die Bildungstrends werden auf Grundlage der von der Kultusministerkonferenz vereinbarten Bildungsstandards durchgeführt und richten sich damit stärker an der Lehrplanwirklichkeit und Unterrichtspraxis aus als internationale Erhebungen, an denen Deutschland ebenfalls regelmäßig teilnimmt.

Dateien:
Stellungnahme der Arbeitsgruppe "Bildungstrend" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg(PDF, 349 Ki)


Hochschulpolitik

GEW und PH-LRK fordern Ausbau der Studienplätze im Primarbereich

Die sechs Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (PH) in Baden-Württemberg rufen gemeinsam mit der Bildungsgewerkschaft GEW die Landesregierung auf, mehr Studienplätze zu schaffen und die Studienzeit für Grundschullehrer/innen auf zehn Semester zu erhöhen. In dieser Woche haben etwa 2.000 Studierende ein Lehramtsstudium an einer PH begonnen, darunter gut 1.000 angehende Grundschullehrkräfte. An den sechs Standorten für die Lehrerausbildung wurden sogar mehr Studierende aufgenommen, als Studienplätze vorhanden sind. Die PHs sind dadurch überlastet.

Die PH-Rektoren und die GEW als größte bildungspolitische Interessenvertretung im Land weisen darauf hin, dass die aktuellen Studierendenzahlen nicht ausreichen werden, um den Lehrerbedarf in der Zukunft zu decken. "Bis 2025 steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen um 14 Prozent. Es ist keine Lösung, wenn wie bisher nur Studienplätze aus anderen Studiengängen umgeschichtet oder Überlasten in Kauf genommen werden. Wir erwarten einen wachsenden Bedarf in allen Lehramtsstudiengängen. Kein Mensch versteht, warum wir mangels Studienplätzen für das Grundschullehramt einen hohen NC haben und an unseren Schulen 500 Lehrerstellen unbesetzt bleiben", sagte am Donnerstag (19.10.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Im Wintersemester 2016/2017 studierten 24.319 Personen an den PHs, davon 77 Prozent Frauen. Insgesamt können pro Jahr gut 3.000 Erstsemester aufgenommen werden. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Plätze für Grundschul- und Sonderpädagogik leicht, während weniger für das Lehramt Sekundarstufe I beginnen konnten. Zusätzliche Studienplätze sind insgesamt kaum entstanden.

"Wir brauchen eine Angleichung der Studienzeiten für Grundschulpädagogik an die anderen Lehrämter. In einer verlängerten Studienzeit könnte ein weiteres Fach studiert werden und damit der fachfremde Unterricht reduziert werden. Dadurch würde die Unterrichtsqualität erheblich verbessert werden", sagte Professor Dr. Werner Knapp, Vorsitzender der PH-Landesrektorenkonferenz (LRK) und Rektor der PH Weingarten nach einem Gespräch der sechs Rektoren mit der GEW-Spitze.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten PDF.

Eine gemeinsame Presseerklärung der Bildungsgewerkschaft GEW Baden-Württemberg und der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen.

Dateien:
Gemeinsame Presseerklärung der GEW und PH-LRK.(PDF, 393 Ki)

Hochschule steht Kopf!

Auftaktveranstaltung des Projekts Kopf-Stehen 

Am 19. Oktober feierte das Projekt Kopf-Stehen den Start seiner hochschulweiten Infokampagne mit einer großen Auftaktveranstaltung in Altbau und Hörsaalgebäude.
Das Gesundheits-förderungsprojekt Kopf-Stehen zielt auf eine Reduktion der Sitzzeiten Studierender und der Förderung bewegungsaktiven Lehrens und Lernens ab. Um dies zu erreichen, wurde gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden sowie mit großer Unterstützung durch Rektorat und Techniker Krankenkasse eine Infokampagne zu den gesundheitlichen Vorteilen leichter körperlicher Alltagsaktivität entwickelt.

Maja Storch, renommierte Psychologin und Leiterin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation Zürich, eines Spin-Offs der Universität Zürich, bekräftigte in ihrem unterhaltsamen Vortrag über Embodiment die Wichtigkeit der Projektidee, mehr Bewegung in die Hochschullehre zu bringen.
Zahlreiche Mitmachangebote lockten Studierende in Hörsaalgebäude und Altbaufoyer und boten Gelegenheit, sich mit dem Projektthema vertraut zu machen. So brachten die Reaktionswand der Techniker Krankenkasse, die neuen Tischkicker und eine Wandsitz-Challenge des Hochschulsports die Studierenden in Bewegung. Anna Philoan, Studierende der PH Heidelberg, untermalte das Event musikalisch. Das Improtheater der PH Heidelberg sorgte zwischendurch in Hörsaal 130 und Aula nicht nur für Lacher, sondern auch für Sitzunterbrechungen des Publikums.

Interessierte Lehrende und Studierende konnten auch das neu eingerichtete Stehlabor im Altbau (Raum 023) besichtigen, in welchem eine Vollausstattung mit Sitz-Stehmobiliar zukünftig „bewegte“ Seminarerfahrungen ermöglicht.

Chiara Dold

Studierendengesundheit

LÖWEN ENTERTAINMENT unterstützt das Projekt „Kopf-Stehen“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

LÖWEN ENTERTAINMENT hat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zwei Tischkicker gespendet. Damit unterstützt das Binger Unternehmen das Projekt „Kopf-Stehen“ der Hochschule. Dessen Ziel ist es, den langen Sitzzeiten der Studierenden entgegenzuwirken, um langfristig deren Gesundheit und ihren Lernerfolg zu fördern. „Die Tischkicker sind eine attraktive Lösung für die Studierenden, ihre Lernpausen im Stehen spielerisch und mit Spaß zu gestalten“, sagte Dr. Robert Rupp, der das Projekt „Kopf-Stehen“ leitet. „Die Empfehlung für die LÖWEN SOCCER kam von unserem Hausmeister, der sich als ehemaliger Tischfußball-Bundesliga-Spieler bestens damit auskennt“, so Rupp weiter. Künftig sind auch Turniere geplant, bei denen die Studierenden gegen den Tischfußball-Profi antreten können.

red

Walbeobachtung auf den Azoren

Nachhaltiges Handeln begreifen und praktizieren: Anregungen einer Studienfahrt des Fachs Biologie

Walfleisch in der Mensa - heute undenkbar. Noch bis 1986 war der Walfang international zulässig und üblich. Auf den Azoren wurde 1987 der letzte Wal erlegt. Heute stellt die Beobachtung von Walen einen wesentlichen Wirtschaftszweig auf den Azoren dar – einer zu Portugal gehörenden Inselgruppe mitten im Atlantik.
Biologie-Studierende im Hauptstudium konnten die Faszination lebender Pottwale, Delphine und Tümmler im Atlantik auf einer Studienfahrt vom 19. bis 27. September 2017 erleben - mit mehr als 1.000 Metern Wasser unter sich. Die Pottwale ziehen durch solche Meerestiefen im Herbst vom Nordmeer zurück in südlichere Gefilde und laben sich dabei an Riesenkalmaren. In über 300 Meter Wassertiefe erbeuten die Pottwale diese Kopffüßer (gemeinhin Tintenfische genannt) auf 45-minütigen Tauchgängen.
Verglichen mit den riesigen Pottwalen und deren Jungtieren waren die Schlauchboote zur Walbeobachtung kleine Nussschalen. Am ergreifendsten für die Studierenden war aber wohl das minutenlange Schnorcheln mit Zügeldelphinen oder großen Tümmlern, welche ebenfalls zu den Walen zählen.
Impulse für diese Studienfahrt auf die Azoreninsel Fajal waren sowohl die meeresbiologischen Lehrtraditionen des Faches Biologie im BNE-Kontext (Bildung für nachhaltige Entwicklung) als auch das Kolloquium mit Dr. Annette Scheffer im Institut für Naturwissenschaften, Gesellschaft und Technik, auf dem sie von ihren Forschungen zu Walen auf den Azoren berichtete. Bereits beim Nordseetag im Juni 2017 wurde hochschulöffentlich und interdisziplinär präsentiert, warum BNE und Meeresbiologie mit unserem täglichen Handeln verknüpft sind – vom Gebrauch von Mehrwegflaschen bis zur Ernährung. Welchen Fisch kann man noch ohne schlechtes Gewissen essen? Warum landen Plastikverpackungen als Mikroplastik im Meer? Welche Qualität hat das Meerwasser bei weiter steigendem CO2-Ausstoß? Warum ist die Erhaltung der Biodiversität eine Voraussetzung für das Überleben auf unserem Planeten? Diesen Fragen wurde auf den Azoren nachgegangen.
Beeindruckend waren auch die Wirkungen des unterseeischen Aufeinandertreffens der Kontinentalplatten auf den Azoren – erkennbar an etlichen Vulkankratern mit imponierender Flora und den immer noch sichtbaren Schäden des letzten Erdbebens auf Fajal im Jahr 1998. Insgesamt jedoch waren die besuchten Azoreninseln Pico und Fajal geprägt von zumeist von der EU geförderten Aufbau- und Bildungsprojekten. Die globale Verantwortung menschlichen Handels im Sinne der Nachhaltigkeit ist auf den Azoren offenkundig. Walmuseen auf den Azoren dokumentieren Mensch–Tier-Beziehungen und deren Wandel eindrucksvoll. Heute werden Wale nicht mehr brutal abgeschlachtet – gerade noch rechtzeitig vor der Ausrottung mancher Arten. Es wird weitere Überlegungen erfordern, um das Ausrotten anderer Wildtiere wie z. B. Thunfisch oder Kabeljau zu verhindern.

Lissy Jäkel

E-Books direkt am Regal entdecken

Medien über eingescannten QR-Code finden

Obwohl nach wie vor die meisten neuen Bücher im Bestand der Bibliothek als "analoges" Exemplar – gedruckt, auf Papier! – gekauft werden, bereichern natürlich immer mehr E-Books den Bestand mit all' ihren Vorteilen: Sie sind rund um die Uhr und auch von zuhause aus nutzbar; es gibt keine Vormerkzeiten und keine Rückgabefristen. Sie haben aber den Nachteil, dass sie bei der Suche nach neuer, aktueller Literatur am Regal dort "physisch" nicht mehr zu sehen sind. Um dagegen Abhilfe zu schaffen, sind viele E-Books im Katalog bereits mit einer Aufstellungssignatur verknüpft. Diese können mit dem Handy oder Tablet direkt am Buchregal abgefragt werden.
Dazu scannen Sie den QR-Code ein, der jeweils auf den in den Signaturgruppen E, F und H angebrachten Schildchen zu finden ist. In diesem Code ist ein Link zum Online-Katalog hinterlegt, der automatisch eine Suchabfrage nach den E-Books der gewünschten Signaturgruppe auslöst.
QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die mithilfe der Kamera des Handys oder Tablets eingelesen werden. Ihr Handy baut dann eine Verbindung zum Internet auf, und die gesuchten E-Book-Titel werden im Online-Katalog angezeigt. Um QR-Codes lesen zu können, brauchen Sie außer der Kamera eine QR-Reader-App. Diese erhalten Sie meist kostenlos in den einschlägigen App-Stores.

cp

Neu im Verleih: Canon EOS 80D

Der Kamerabestand des Medienzentrums ist um zwei Canon EOS 80D größer geworden. Damit stehen allen Angehörigen der PH für Projekte im Rahmen von Forschung und Lehre zwei weitere hochwertige Spiegelreflexkameras zur Verfügung. Eine genaue Leistungsbeschreibung der Kamer findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Canon_EOS_80D. Die übliche Verleihdauer ist eine Woche.
Nähere Informationen: mez@remove-this.ph-heidelberg.de

Holger Meeh

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

Login erforderlich
Wir platzieren die Mitteilungen im Passwort-geschützten Bereich des Newsletters, da es sich großenteils um hochschulinterne Informationen handelt. Wer bei den Jubiläen nicht genannt werden möchte, teile uns dies bitte im Vorfeld unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de mit.

red

Fremdsprachenunterricht professionalisieren

ERASMUS+ Projekt TALE: Zweites Multiplier Event erfolgreich 

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt TALE (Teachers‘ Assessment Literacy Enhancement) zielt primär darauf ab, Fremdsprachenlehrkräfte im Bereich der Leistungsüberprüfung im Fremdsprachenunterricht zu professionalisieren. Hierfür wurde auf der Basis einer Bedarfsanalyse zu den Fortbildungsbedarfen von Lehrkräften ein Onlinekurs zur Aus- und Weiterbildung von fremdsprachlichen Lehrkräften auf einer Moodleplattform geschaffen. Der Kurs ist kostenlos und frei zugänglich und kann in der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung verwendet werden.
Am 13. Oktober wurde an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des ERASMUS+ Projektes TALE der Onlinekurs als Projektergebnis vorgestellt. Interessierte Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter aus der zweiten Phase der Lehrerbildung, Fachleiterinnen und Fachleiter, Dozierende von anderen Hochschulen und weitere Stakeholders erlebten eine kurzweilige Präsentation des Projektes und des Onlinekurses. Besonders erfreulich war die Anwesenheit zahlreicher Alumni des Faches Englisch, die teilweise in das Projekt integriert waren und aktiv an der Bedarfsanalyse beteiligt und / oder bei der Pilotierung des Kurses im Vorfeld behilflich waren. Die Teilnehmenden hatten dann die Möglichkeit, selbst in den Kurs hineinzuschnuppern und damit zu arbeiten. Das anschließende Netzwerken am Büffet setzte sich noch bis weit in den Abend fort. Die Pädagogische Hochschule ist als Partnerin am Projekt beteiligt, im Fach Englisch sind dies Prof. Dr. Karin Vogt, Veronika Fröhlich und Ines Sperling.

Karin Vogt

Zu Besuch bei Bildungseinrichtungen in Südafrika und Namibia

Pädagogische Hochschule Heidelberg vertreten bei der Delegationsreise von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

Vom 1. bis 6. Oktober reiste eine Delegation von Hochschulvertreterinnen und -vertretern zusammen mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nach Südafrika und Namibia. Ziel der Reise war, sich ein Bild von der Hochschullandschaft vor Ort in Kapstadt und Windhoek zu machen und mögliche Hochschulkooperationen mit baden-württembergischen Hochschulen zu befördern bzw. zu vertiefen. Die gesamte Hochschullandschaft des Landes Baden-Württemberg war mit großen Volluniversitäten vertreten sowie mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den spezialisierten Universitäten wie den Pädagogischen Hochschulen sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Die Hochschulvertreterinnen und -vertreter wurden begleitet von dem Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Stiftung, Mitgliedern der Agentur bw-i (Baden-Württemberg International) sowie des Wissenschafts- und Staatsministeriums.
Das Programm des Besuchs mit dem Oberthema „Living Laboratories“ war dicht gedrängt: Neben dem Besuch der vier Universitäten in Kapstadt wurde ein Freiwilligenprojekt im Fischerdorf Paternoster nördlich von Kapstadt besichtigt, das zahlreiche gesellschaftliche Akteure zusammenbringt und u.a. Unterstützung erfährt von der Stiftung „Kinder fördern, Zukunft stiften“. Forschung und Transfer im Bereich Nachhaltigkeit bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde erfahrbar beim Besuch des Sustainability Institutes, das in Kooperation mit der Universität Stellenbosch und der Universität Freiburg in Lynedoch bei Kapstadt geführt wird. Ein weiteres „Reallabor“ betraf die AIDS/ HIV-Prävention in einem Township in Somerset West nahe Kapstadt.
In Namibia wurden die beiden Universitäten, University of Namibia und Namibia University of Science and Technology, besucht. Hinzu kam ein Empfang zum Tag der deutschen Einheit. Es ergaben sich für die Pädagogische Hochschule Heidelberg zahlreiche Anknüpfungspunkte, zumal das Interesse an Lehrerbildung und Kooperationen in diesem Bereich in beiden Ländern groß ist.

Karin Vogt

Inklusion in Island und Schottland kennenlernen

Informationsreise der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs nach Island und Schottland vom 1. – 6. Oktober

Die Informationsreise nach Island und Schottland wurde auf Anregung der Landeshochschul-rektorenkonferenz mit Unterstützung der Gesellschaft für internationale wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit mbH (bw-i) durchgeführt; es nahmen Funktionsträger aus allen Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs teil. Inhaltliches Ziel der Delegation war, Informationen zum Stand der inklusiven Beschulung in den Reiseländern zu erhalten und Möglichkeiten für internationale Kooperationen auszuloten. Von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg waren Prof. Dr. Karin Terfloth, Dr. des. Isolde Rehm und Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke mit dabei, der die Delegation geleitet hat. Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik (PH Ludwigsburg) übernahm die fachliche Leitung der Delegationsreise.
Das vom bw-i gestaltete Programm umfasste sowohl den fachlichen universitären Austausch als auch den Blick in die Praxis von Inklusion an verschiedenen Schulen. In Island bestand die Möglichkeit, an zwei Schulen Reykjaviks (Sjálandsskóli, Norölingaskóli) inklusive Praxis zu erfahren. Hier zeigte sich, dass an beiden Schulen der räumlichen Ausgestaltung ein sichtbarer Stellenwert für inklusives Lehren und Lernen zukommt. Kollegialer Austausch fand sowohl mit Professoren der School of Education der University of Iceland als auch mit Vertretern des Ministry of Education Iceland statt. Zudem erfolgte der Besuch der Stadtbibliothek in Reykjavik, welche einen starken Fokus auf Diversität legt. Am 3. Oktober war die Delegation zum Empfang des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland Herbert Beck aus Anlass der Feierlichkeiten des Tags der deutschen Einheit eingeladen.

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In Schottland gab es die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch zum Thema Lehrerbildung und Inklusion mit den Kolleginnen und Kollegen der schottischen Hochschulen (Universities of Edinburgh, Aberdeen, Dundee, West of Scotland, Glasgow) und es konnten drei Schwerpunktschulen für inklusive Praxis besucht werden. Zudem wurde ein Zusammentreffen mit dem deutschen Generalkonsul in Edinburgh, Jens-Peter Voß sowie mit Ross Greer, einem Mitglied des schottischen Parlaments und des Education Committee arrangiert, sodass auch Fragen zur schottischen Bildungspolitik thematisiert werden konnten.
Durch zahlreiche Gespräche mit internationalen Partnern und zwischen den Mitgliedern der Delegation konnten Impulse für (gemeinsame) Forschungsprojekte angeregt sowie Kooperationen, auch für zukünftige Praktika von Lehramtsstudierenden, angebahnt werden. Inklusion wurde als zentrale und gemeinsame Aufgabe aller Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs identifiziert. Der Ländervergleich in Bezug auf die Umsetzung von inklusiver Beschulung brachte Differenzen hervor, die auch Rückschlüsse auf das Bildungssystem sowie die Lehrerbildung zulassen. Die inhaltliche und hochschulübergreifende Weiterarbeit wurde von der Delegation als notwendig erachtet und bereits terminlich fixiert.

Isolde Rehm

Buchveröffentlichungen gesucht!

Wir möchten die Vorstellung neuer Publikationen und Dissertationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule intensivieren. Wir freuen uns deshalb auf Ihre Rückmeldungen!

Kurzbeschreibungen mit genauen Angaben zu Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsjahr und -ort (siehe unten) erreichen uns unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de bis jeweils zum 20. des Monats.
Die Newsletter-Redaktion behält sich die Auswahl der vorzustellenden Publikation vor.

red

Lehrerbildung im Kontext von forschendem Lernen, Inklusion und Interdisziplinarität

Herausgeber: Ulrike Kiehne, Thomas Strehle

Lehrerbildende Hochschulen sind mit umfassenden Aufgaben konfrontiert: Sie sollen die zukünftigen Lehrkräfte auf das Lehren und Lernen in inklusiven Settings vorbereiten, forschendes Lernen in die Studiengänge integrieren und gleichzeitig interdisziplinäres Lernen ermöglichen. Doch treffen diese neuen Anforderungen auf eine etablierte und theoriegeleitete Praxis. Welche Widerspruchslagen ergeben sich bei der Implementierung von inklusiven, forschenden und interdisziplinären Lehr-Lern-Konzepten in bestehende Zusammenhänge? Wie können lehrerbildende Hochschulen ihre Absolventinnen und Absolventen auf eine sich auf Inklusion und Individualisierung zu bewegende Schullandschaft vorbereiten? Wie positionieren sich Studierende zu diesen sich verändernden Konzepten?
Vorliegender Band versucht Antworten auf diese Fragen. Dies geschieht hier vor dem Hintergrund des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragenen Projektes "Experts in Education", das von 2012-2016 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg implementiert war. Die hier versammelten Aufsätze beleuchten die dabei entstandenen Forschungsdesiderate und verdeutlichen, wie Hochschulen und Lehrende auf die an sie gestellten Anforderungen reagieren können.

Dr. Ulrike Kiehne, Biologin, arbeitet im Fachbereich Biologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Dr. Thomas Strehle, abgeordneter Lehrer, arbeitet am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Logos-Verlag, Berlin 2017, 188 Seiten, ISBN 978-3-8325-4541-3, 42.00 EUR.

red

Wandel der Schule – Wandel der professionellen Deutungsmuster?

Eine qualitative Studie im Rahmen des Transformationsprozesses zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg.
Autor: Thomas Strehle

Lehrkräfte stehen vor weitreichenden Veränderungsprozessen, da sich die Schulsysteme wandeln: Inklusion und das selbstgesteuerte, individualisierte Lernen sind zentrale Elemente des Wandels. Doch wie wird dies von den Lehrkräften gedeutet, welche Konsequenzen für ihr unterrichtliches Handeln ziehen sie daraus und was bedeutet das für Konzepte der Professionalität der Lehrkräfte? Vorliegende Arbeit geht gezielt diesen Fragestellungen nach. Das geschieht hier vor dem Hintergrund des Schulstrukturwandels von der Haupt / Werkrealschule hin zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg. In einer qualitativen Studie wird Antwort auf die Frage nach dem Umgang mit dem Wandel gesucht und gefragt, inwieweit dabei auch Tendenzen der Deprofessionalisierung inhärent sind.
Dr. Thomas Strehle, abgeordneter Lehrer, arbeitet am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Verlag Andreas Klinkhardt, Bad Heilbrunn, 2017, 228 Seiten, ISBN 978-3-7815-2182-7, 42,00 EUR.

red

Naturwissenschaften zum Leben erwecken: Physik

Unterrichtsideen, Materialien und didaktische Grundlagen zum offenen Experimentieren (5. bis 10. Klasse)
Autoren: Armin Baur, Uwe Ehrenfeld, Eberhard Hummel, E. Schröter

Warum hüpft die Münze auf der Flasche? Wie kann man Zugkraft einsparen? Warum friert der Eisbär nicht? Das Experiment ist seit jeher unumstrittener Bestandteil eines guten naturwissenschaftlichen Unterrichts. Dabei darf es jedoch nicht beim bloßen Abarbeiten von Experimentieranleitungen bleiben. Nur durch eigenständiges Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten können Ihre Schüler die Naturwissenschaften forschend entdecken und so nachhaltig Interesse für die Physik entwickeln.
Dazu liefert der vorliegende Band einen fundierten Theorierahmen mit zahlreichen praktischen Anregungen für die Gestaltung von Lernprozessen zum Erwerb der Fähigkeiten zum offenen Experimentieren. Mit seinen beispielhaft ausgearbeiteten Stundenentwürfen zur Öffnung einzelner Phasen des Experimentierprozesses bietet der Praxisteil eine umfangreiche Grundlage für den Physikunterricht.
Die auf der beiliegenden CD enthaltenen Materialien ermöglichen, diese Stunden schnell und einfach mit Schülerinnen und Schülern umzusetzen.

Persen Verlag, Stuttgart 2017, 82 Seiten, ISBN 978-3403200987, 23,95 Euro.

Didaktisch und methodisch vergleichbar aufgebaut sind auch die beiden folgenden Bände von Armin Baur und Kollegen:


Naturwissenschaften zum Leben erwecken: Biologie
Unterrichtsideen, Materialien und didaktische Grundlagen zum offenen Experimentieren (5. bis 10. Klasse)
Autoren: Armin Baur, Uwe Ehrenfeld, Eberhard Hummel
Persen Verlag, Stuttgart 2017, 79 Seiten, ISBN 978-3403200963, 23,95 Euro.

Naturwissenschaften zum Leben erwecken: Chemie
Unterrichtsideen, Materialien und didaktische Grundlagen zum offenen Experimentieren (5. bis 10. Klasse)
Autoren: Baur, Ehrenfeld, Emden, Hummel, Krieg
Persen Verlag, Stuttgart 2017, 78 Seiten, ISBN 978-3403200970, 23,95 Euro.

red

Silbermedaille für Nikolai Kornhaß

Student der Sonderpädagogik erfolgreich bei den Judo-Europameisterschaften der Sehgeschädigten

Bei den Judo Europameisterschaften der Sehgeschädigten holte Nikolai Kornhaß Silber. Kornhaß, der an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Sonderpädagogik studiert, trat im englischen Wolverhampton gegen die gesamte teilnehmende Weltspitze an und musste sich erst im Finale seinem russischen Gegner Vasilli Kutuev geschlagen geben. Nach dem Gewinn der Bronze-Medaille bei den Paralympics in Rio 216 ist der 24-jährige vom 1. Mannheimer JC somit Vize-Europameister in seiner Gewichtsklasse.
Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützt die Pädagogische Hochschule Heidelberg A-, B- und C-Kadersportlerinnen und -sportler, die an der Hochschule studieren und vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar betreut werden, Spitzensport und Studium zusammen bewältigen zu können. Nikolai Kornhaß gratuliert die Hochschule zu seiner hervorragenden Leistung und wünscht ihm für seinen weiteren Weg als Spitzensportler sowie als Student alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

red

Expertin für Gesundheitsförderung

Hochschule bestellt PD Dr. Antje Miksch zur Honorarprofessorin 

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat PD Dr. Antje Miksch am 18. Oktober 2017 auf Senatsbeschluss zur Honorarprofessorin berufen. Die Hochschule würdigt so ihren besonderen Einsatz und ihre Verdienste in Forschung und Lehre zu den Themen Prävention und Gesundheitsförderung.

Seit 2011 lehrt PD Dr. Antje Miksch in dem Bachelor-Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung, dessen Leitung sie 2016 im Rahmen einer Vertretungsprofessur innehatte. Ihre Arbeit profitiert dabei insbesondere von ihrer fundierten Expertise als promovierte Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin sowie ihrer langjährigen Tätigkeit in der Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg. "Durch ihr Praxiswissen, ihre Lehrerfahrung und ihre Forschungsarbeit stärkt Dr. Miksch vorbildlich das Profil unserer Hochschule, die Studierende praxisnah und wissenschaftlich fundiert ausbildet und Forschungsarbeit im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen leistet", sagt Professor Dr. Wolfgang Knörzer, Dekan der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften, in seiner Laudatio. Die Urkunde wurde Miksch durch Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, überreicht: "Es ist mir eine große Freude, Dr. Antje Miksch zur Honorarprofessorin zu bestellen und somit ihre pädagogischen sowie wissenschaftlichen Leistungen zu würdigen", so Huneke.

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Zur Person
Antje Miksch studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und absolvierte ihr praktisches Jahr an Diakoniekrankenhaus Mannheim sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Mannheim. Darüber hinaus studierte sie "Angewandte Gesundheitswissenschaften" an der FH Magdeburg-Stendal. 2003 wurde sie bei Professor Dr. Jochen Schweitzer am Universitätsklinikum Heidelberg promoviert. Ebenda war Miksch anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig bis sie - betreut durch Professor Dr. Joachim Szecsenyi - 2013 die Venia Legendi für das Fach Versorgungsforschung erhielt. Ab 2011 war sie zudem zunächst als Lehrbeauftragte und ab 2014 als Akademische Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg tätig. Hier übernahm Miksch 2016 die Vertretungsprofessur Gesundheitsförderung, bevor die Hochschule sie 2017 zur Honorarprofessorin bestellte.

velo

Themenseminare und Workshops des ILBS Heidelberg

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.ilbs.de

Mit Kindern reden. Systemisch-kreative Methoden und Timeline Variationen im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen
(Angelika Grubert)
10.-11. November 2017

Lösungsorientiert-systemisches Coaching zielt darauf ab, die individuellen Ressourcen und Kompetenzen anzusprechen und zu fördern. Zu diesen Kompetenzen gehört auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen so auf die äußeren Bedingungen (der Umwelt) zu beziehen, dass eine Entwicklung des gesamten Systems möglich bleibt. Ausgehend von diesem Konzept ökologischer Kompetenz (vgl. Holtz 1994) sollen Modelle und Strategien vorgestellt werden, welche vor allem die Änderungsmotivation und die Selbstmanagementfähigkeiten im Sinne dieser Passung betonen. In Ergänzung zu den bisher vermittelten Methoden und Haltungen lösungsorientierter Beratung (LoB) sollen daher Motivationsmodelle diskutiert und für pädagogische Handlungsfelder umgesetzt werden, die sich für die genannte Zielsetzung anbieten (u.a. Ressourcenförderung, Selbstmanagement, Selbstbestimmungstheorie sowie Motivational Interviewing).
 
Zeiten: Fr., 10.oo – 18.oo Uhr und Sa., 9.oo – 17.oo Uhr
 
ILBS meets Experts.
Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung - Neurobiologie und hypnosystemische Praxis
(Joachim Bauer & Gunther Schmidt)
24.-25. November 2017

Das Selbst ist eines der faszinierendsten Konstrukte menschlichen Denkens. Die Annahme dieser zentralen Steuerungsinstanz gibt unserem Handeln Konsistenz und Sinn, sie ist eine zentrale Kategorie menschlicher Existenz. Nicht erst neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass unser Selbst kein statischer Zustand ist, sondern ein sich ständig in und durch Beziehungen entwickelnder Prozess der Bedeutungsbildung. Es zeigt uns nicht nur, wie wir die Welt, in der wir leben, erfassen, sondern auch, wie wir in dieser Welt die Fassung verlieren können. Hier können Pädagogik, Beratung und Therapie sich als Hilfesysteme anbieten, um Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung unterstützend zu begleiten. Prof. Dr. Joachim Bauer und Dr. Gunther Schmidt, zwei ausgewiesene Wissenschaftler und Praktiker, werden Vorschläge unterbreiten, wie wir auf diesem Hintergrund Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung stärken können.
 
Zeiten: Fr., 14.oo – 20.3o Uhr und Sa., 9.oo – 17.oo Uhr

Methoden der Gruppensupervision
(Kurt Hahn)
24.-25. November 2017

Das Seminar stellt bewährte Konzepte und Designs systemisch-lösungsorientierter Supervision vor. Der Gruppenkontext, in dem Supervision oft stattfindet, wird genutzt als unterstützende und Lösungsprozesse verstärkende Resonanzbühne für das supervisorische Geschehen. Wesentliche Perspektiven, die konzeptionell erläutert und praktisch eingeübt werden sind: Zentrale Perspektiven hypnosystemischer Supervision, supervisorische Prozesssteuerung und Methodenwahl, Nutzung von Gruppenphänomenen in der Supervision. Angereichert wird das Seminar durch Praxisdemonstrationen anhand von Teilnehmerfällen. Als Methodenpräsentationen werden u.a. vorgestellt: Ressourcenrad, Expertenrunde, supervisorische Aufstellung, Reflecting Team, Gruppe als Spiegelungs- und Resonanzraum.
 
Zeiten: Fr., 10.oo – 18.oo Uhr und Sa., 9.oo – 17.oo Uhr

Angela Nassal

Schulung: "Einführung in die Nutzung des SMART Boards"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg steht inzwischen in vielen Seminarräumen ein SMART Board. In dieser Einweisung werden die grundlegenden Funktionen des Boards und der SMART Notebook Software gezeigt. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 15. November von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).
Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez.

velo

Schulung: "Audience Response Systeme in der Lehre einsetzen"

Ein Angebot des Medienzentrums für Hochschulmitglieder. Um Anmeldung wird gebeten.

Audience Response Systeme ermöglichen es, Abstimmungen in Lehrveranstaltungen mit Hilfe mobiler Endgeräte durchzuführen. Eingaben der Studierenden werden drahtlos an eine Software übertragen und dann per Beamer an die Wand projiziert. Dabei können neben klassischen Abstimmungsfragen (Multiple-Choice-Frage/ Single-Choice-Frage) auch andere Aufgabentypen in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden. In der Veranstaltung werden geeignete ARS-Werkzeuge gezeigt sowie Anwendungsmöglichkeiten für die Lehre vorgestellt. Der Workshop unter Leitung von Holger Meeh findet am 29. November von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum A.-123 statt (Im Neuenheimer Feld 561).

Um Anmeldung per E-Mail an Holger Meeh wird gebeten (meeh@remove-this.ph-heidelberg.de).
Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/mez

velo

Mitarbeiter/in im Transferzentrum gesucht!

Im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ ist an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Projekt „TRANSFER TOGETHER“ zum 1. Januar 2018 die Stelle eines/einer
Mitarbeiters / Mitarbeiterin im Transferzentrum (50%; TV-L EG 8)
zu besetzen. Die Einrichtung der Stelle erfolgt unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2022 befristet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

red

Mitarbeiter/in im Studienbüro gesucht!

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle
einer/s
Beschäftigten im Studienbüro
(80%, TV-L EG 6)

zunächst befristet bis zum 31.10.2018 zu besetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

red

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Entrepreneurship und Innovation

Bereitgestellt werden Weiterbildungen für sozialinnovative Akteure

Diversität und Komplexität prägen zunehmend gesellschaftliche Entwicklungen. Digitale Transformation, demographischer Wandel, Fluchtbewegungen und Migration bringen eine Vielfalt neuer Herausforderungen mit sich – ebenso wie die Notwendigkeit, Minderheiten vor Diskriminierung zu schützen und eine inklusive Teilhabe benachteiligter Menschen zu gewährleisten.
Das Projekt „Vielfalt als Chance“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung e.V. nimmt sich all dieser Herausforderungen an: Gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg entwickeln die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Weiterbildungsangebote, die Menschen besser darauf vorbereiten, in unterschiedlichen Kontexten mit Vielfalt und Komplexität umzugehen. Die Angebote starten voraussichtlich im Februar 2018.

Studentische Gruppen, soziale Initiativen, Social Startups, Social Entrepreneure und andere Akteure aus dem Non-Profit-Bereich in der Metropolregion Rhein-Neckar haben ab sofort die Gelegenheit, einen kostenlosen Platz in zwei der Weiterbildungen zu gewinnen. Die Weiterbildung „Entrepreneurship und Innovation“ befähigt dazu, unter ungewissen Bedingungen Gründungs- und Innovationsprozesse zu initiieren und erfolgreich umzusetzen. In der Weiterbildung „Hybrides Projektmanagement“ wird aufgezeigt, wie Projektleitung in dynamischen Handlungsfeldern unter Bedingungen von Komplexität und Ungewissheit mit einem hybriden Projektmanagement-Ansatz gelingen kann.

Bewerbungen müssen inklusive einer Projektskizze bis zum 15. Dezember 2017 online eingereicht werden; eine Jury wird die eingebrachten Ideen bewerten und die spannendsten Projekte auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter www.volle-idee-voraus.de und unter www.ph-heidelberg.de/vac.

velo

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

VABO-Klasse im Ökogarten

Ringvorlesung "Problemorientierung revisited"


"Problemorientierung" als didaktisches Prinzip ist im gegenwärtigen geschichtsdidaktischen Diskurs scheinbar fest verankert. Obwohl sie sich als Prinzip des Geschichtsunterrichts in allen einschlägigen Handbüchern finden lässt, konnte man noch vor wenigen Jahren in der "Geschichtsdidaktik" Hans-Jürgen Pandels lesen, dass es sich bei der Problemorientierung um ein "erstaunliches Phänomen" handeln würde: "Es ist nirgends theoretisch begründet und auch nicht unterrichtspraktisch reflektiert."

Dieses apodiktische Urteil aufgreifend, soll im Rahmen einer Ringvorlesung versucht werden, das Prinzip der Problemorientierung einer Renovierung unter den gewandelten Bedingungen historischen Lernens zu unterziehen. Die Reihe wird vom Fachbereich Geschichte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Verbindung mit den Staatlichen Seminaren für Lehrerbildung und Didaktik Heidelberg und Mannheim organisiert.

Folgende Vorträge finden donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr in Raum TO.206 (Im Neuenheimer Feld 519, D-69120 Heidelberg) statt:

  • 2. November 2017
    "Uwe Uffelmann. Nestor der Problemorientierung"
    Prof. Dr. Manfred Seidenfuß (PH Heidelberg)
  • 16. November 2017
    "'Probleme wahrnehmen und lösen?' Erkenntnisse aus der Lern- und Kognitionspsychologie
    Prof. Dr. Hans Gruber (Universität Regensburg)
  • 23. November 2017
    ''Kompetent Probleme lösen?' Problemorientierung historischen Lernens heute"
    Dr. Christian Heuer (PH Heidelberg)
  • 30. November 2017
    "'Von Problemen erzählen?' (Teil 1) Narrative Problemorientierung"
    Prof. Dr. Michele Barricelli (LMU München)

Den Flyer für die Ringvorlesung finden Sie hier.

BNE-Ringvorlesung

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet der interdisziplinäre Fächerverbund für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft im Wintersemester 2017/2018 eine hochschulweite Vorlesung "Bildung für Nachhaltige Entwicklung & Konsum". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.00 Uhr wenn nicht anders angegeben in Raum H.002 (Hörsaalgebäude; Im Neuenheimerfeld 561, D-69120 Heidelberg) statt.

Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • 7. November 2017
    "Status quo der BNE in Schule und Hochschule in Baden-Württemberg"
    Professor Dr. Alexander Siegmund (Geographie)
  • 14. November 2017
    "Climate Change Education – nachhaltige Anpassungsstrategien als Wirtschaftschance begreifen"
    Professor Dr. Alexander Siegmund und Svenja Brockmüller (Geographie)
  • 21. November 2017
    "Consumer Citizenship – ist nachhaltiger Konsum eine Bürgerpflicht?"
    Professorin Dr. Angela Häußler (Alltagskultur und ihre Didaktik)
  • 28. November 2017
    "Ernährungsökologie im Schulalltag – Schulverpflegung als relevantes Nachhaltigkeitsthema?!"
    Professorin Dr. Katja Schneider (Alltagskultur und Gesundheit)

Veranstaltungsreihe "Erfahrung weiter-leben"

Von September bis Dezember 2017 veranstaltet das Reallabor Asyl, ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, gemeinsam mit der Volkshochschule Heidelberg die Reihe "Erfahrung weiter-leben". Die Reihe lädt dazu ein, gemeinsam darüber nachzudenken und praktisch zu erproben, auf welche Weise geflüchtete Menschen ihre Erfahrung - ihre Kenntnisse, Expertise wie auch ihre Fluchterfahrungen - in der deutschen Migrationsgesellschaft weitergeben können. Die Referierenden, größtenteils Kulturschaffende und AktivistInnen mit Fluchtgeschichte, machen ihre Erfahrung in Form von Kunstprojekten, Kulturarbeit und politischem Protest in der Gesellschaft sichtbar und erlebbar.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

  • 7. November 2017; Cafeteria
    "Flucht in die Kunst? Ankommen durch Kunst"
    Adamu Mamo Kebede (Poet) und Hakam AlMostafa (Künstler)
    Veranstaltungssprache: Deutsch
  • 21. November 2017; Großer Saal
    "Refugees welcome? Queere Geflüchtete in Deutschland"
    Alia Khannum (Aktivistin) und Mitglieder von "HOPE – Help and Participation for lgbtiq refugees"
    Veranstaltungssprache: Deutsch (Vortrag) und Englisch (Diskussion)

Veranstaltungsbeginn ist - wenn nicht anders angegeben - 19.00 Uhr; Veranstaltungsort ist die Volkshochschule Heidelberg (Bergheimer Str. 76, D-69115 Heideberg). Der Eintritt ist jeweils frei; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ihr Ansprechpartnerin an der PH Heidelberg ist Michaela Zöhrer.

Weitere Informationen finden Sie unter erfahrung-weiter-leben.com.

Karrieremesse Rhein-Neckar

Das Studienbüro informiert am 9. November über die Master-Studiengänge der Hochschule.

Das Studienbüro informiert am 9. November 2017 auf der Karrieremesse "Jobunication" über die Master-Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Messe findet in dem Kongresshaus Stadthalle statt (Neckarstaden 24, D-69117 Heidelberg).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bietet eine Reihe von Master-Studiengängen an: Der konsekutive Bachelor- und Master-Studiengang "Ingenieurpädagogik" führt zum höheren Lehramt an beruflichen Schulen. Der Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung" fokussiert mediengestützte Lehr- und Lernprozesse; der Master-Studiengang "Bildungswissenschaften" bietet dagegen die interessante Möglichkeit, eine breite bildungswissenschaftliche Qualifizierung mit einem Schwerpunktprofil zu verbinden. Zum Wintersemester 2018/2019 starten zudem drei neue Lehramtsmaster-Studiengänge.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/master. 

Internes PHorum

Das Rektorat lädt alle Hochschulmitglieder herzlich ein.

Um jenseits offizieller Gremien über die vielfältigen Themen, die die Pädagogische Hochschule Heidelberg beschäftigen, miteinander ins Gespräch zu kommen, veranstaltet das Rektorat regelmäßig ein offenes Gesprächsformat. Zu dem "PHorum" sind alle Hochschulmitglieder herzlich eingeladen.

Das fünfte PHorum findet am Freitag, 10. November 2017 von 10.00 bis 12.00 Uhr statt. Gesprächsanliegen und Themenvorschläge können bis spätestens 3. November per E-Mail an rektorat@remove-this.vw.ph-heidelberg.de eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/phorum.

[Ak.T]-heater: BruderKampf

Das Stück wird an zwei Abenden an der Hochschule gezeigt.

Im Zentrum der Handlung stehen zwei Brüder, Ali und Aslan. Losgeschickt von ihrem Clan, einen Ankerplatz für nachfolgende Mitglieder der Großfamilie zu schaffen. Hochbegabt und willensstark sind sie auf die zügige Erfüllung der Aufgabe eingeschworen. Während sie erfolgreich die Schule besuchen, müssen sie das Leid der Mitbewohner mitansehen. Im Angesicht der würdelosen Situation reagieren sie auf unterschiedliche Art: Während Ali noch größere Anstrengungen unternimmt, den Sprung ins reale Paradies zu schaffen, beginnt Aslan sich zu distanzieren. Zunächst mit der Art sich zu kleiden, dann mit der Verweigerung in der Schule und der Bekanntschaft mit fragwürdigen "Brüdern". Schließlich hilft er einem "Bruder" im Quartier unterzutauchen. Ali versucht ihn von dem Irrweg abzubringen, schaltet die Familie in der Heimat ein. Das führt zur weiteren Radikalisierung von Aslan. Er fühlt sich berufen, den Kampf gegen die als feindlich empfundene westliche Gesellschaft zu führen. Schließlich wird er tief religiös, im völligen Gegensatz zu seiner säkularen Familie. Ali befürchtet das Äußerste. Ist sein Bruder noch aufzuhalten?

Unter der Leitung von Dr. Hubert Habig, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, feierte das Stück "BruderKampf" im März 2017 im Heidelberger Karlstorbahnhof Premiere. Auf Einladung des Studierendenparlaments wird das Stück nun am 14. und 15. November in der Festhalle der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gezeigt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.akt-heidelberg.de.

Vortrag: "Die Rosa-Hellblau-Falle"

Ein Plädoyer für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Das Gleichstellungsbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat Almut Schnerring und Sascha Verlan, die das Buch "Die Rosa-Hellblau-Falle" geschrieben haben, zu einem Vortrag zum Thema eingeladen. Dieser findet am Donnerstag, 16. November zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in der Aula statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Rosa ist für Mädchen, Hellblau für Jungs - mit diesem Geschlechterklischees werden Eltern derzeit wieder unerbittlich konfrontiert. Alles nur gut gemeint und kein Problem? Sind Geschlechterunterschiede nicht vielleicht wirklich angeboren und damit eine Lebensrealität? Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern von drei Kindern, beschäftigen sich mit den Rollenklischees, die eine ganze Produktindustrie am Leben halten und sich zunehmend in den Köpfen der Betroffenen festsetzen. Hautnah und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrateginnen, Genderforschern, Pädagoginnen und, natürlich, mit anderen Eltern. Wie würden unsere Kinder aufwachsen, wenn die Klischeefallen und Schubladen nicht immer wieder bedient würden? Ein Aufruf zum Widerstand, der ganz konkrete Tipps bietet, wie sich die Genderfalle im Alltag umschiffen lässt.

Informationsveranstaltung: M.Ed. Profillinie Lehramt Sekundarstufe I und Profillinie Lehramt Gymnasium

Eine Ringveranstaltung über die neuen Master of Education.

Damit Lehrkräfte in der heutigen Gesellschaft sowohl ihren eigenen Bildungsweg als auch die Bildungswege anderer erfolgreich (mit)gestalten können, ist eine Neuausrichtung der Lehrerbildung erforderlich. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat daher mit der Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf ein Bachelor-Master-System das Studium inhaltlich reformiert und die professionellen Kompetenzen der Studierenden in der Fachwissenschaft, in der forschungsbasierten Fachdidaktik sowie in den Bildungswissenschaften weiter entwickelt. Darüber hinaus ergeben sich neue (Studien-)Möglichkeiten: So können die Studierenden nach einem erfolgreichen Bachelor-Abschluss auch einen Beruf außerhalb des Lehramtes aufnehmen. Wenn sie jedoch als Lehrkraft tätig sein möchten, müssen sie ein entsprechendes Master-Studium sowie den Vorbereitungsdienst absolvieren.

Die entsprechenden Master-Studiengänge starten erstmals zum Wintersemester 2018/2019. In einer Ringveranstaltung informiert die Pädagogische Hochschule Heidelberg sowohl über die neuen Lehramtsstudiengänge als auch über Alternativen.

Folgende Termine sind geplant; Änderungen sind vorbehalten:

  • M.Ed. Profillinie Lehramt Sekundarstufe I und Profillinie Lehramt Gymnasium (in Kooperation mit der Heidelberg School of Education)
    • 16. November 2017
      Aula der Neuen Universität (Universitätsplatz, 69117 Heidelberg)
    • 11. Januar 2018
      Raum 028 (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg)
  • M.Ed. Lehramt Grundschule
    30. November 2017 und 18. Januar 2018
    Raum 028 (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg)

Die Veranstaltungen finden stets von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Master of Education werden jeweils zweimal vorgestellt, der vorgetragene Inhalt wird identisch sein.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ph-heidelberg.de/master.

Zukunftsforum Bildungsforschung: "Frühe Bildung 2.0?"

Die Graduiertenakademie beschäftigt sich mit (Forschungs-)Diskursen in der Pädagogik der Kindheit.

Das Zukunftsforum Bildungsforschung ist das Nachwuchssymposium der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs. Es bietet Promovierenden, Post-Docs und engagierten Wissenschaftler/innen eine Plattform zur Präsentation und Diskussion von bildungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Es will institutionen- und disziplinenübergreifenden Austausch und die Vernetzung junger Wissenschaftler/innen fördern.

Das Zukunftsforum Bildungsforschung 2017 ist dem Rahmenthema der frühen Bildung gewidmet und wird in Kooperation zwischen den Pädagogischen Hochschulen Schwäbisch Gmünd und Karlsruhe ausgerichtet. Veranstaltungort ist am 17. und 18. November 2017 die Pädagogische Hochschule Karlsruhe.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

Messe: master and more

Am 18. November können Sie sich in Stuttgart über die Master-Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beraten lassen.

Am Samstag, 18. November finden Sie Vertreter der Master-Studiengänge auf der "master and more"-Messe in Stuttgart. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und kostet zwischen 3 und 5€ Eintritt. Veranstaltungsort ist das Internationale Congresscenter (Saal und Foyer C1; Messepiazza 1, D-70629 Stuttgart).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bietet eine Reihe von Master-Studiengängen an: Der konsekutive Bachelor- und Master-Studiengang "Ingenieurpädagogik" führt zum höheren Lehramt an beruflichen Schulen. Der Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung" fokussiert mediengestützte Lehr- und Lernprozesse; der Master-Studiengang "Bildungswissenschaften" bietet dagegen die interessante Möglichkeit, eine breite bildungswissenschaftliche Qualifizierung mit einem Schwerpunktprofil zu verbinden. Zum Wintersemester 2018/2019 starten zudem drei neue Lehramtsmaster-Studiengänge.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/master.

Studieninformationstag

Informieren Sie sich über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Am 22. November 2017 findet in Baden-Württemberg der diesjährige Studieninformationstag statt. Auch die Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet Ihnen ein vielfältiges Programm. Veranstaltungsort ist der Altbau (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Den Ablauf sowie weitere Informationen finden Sie im Anhang.

Informationen zu dem Studienangebot finden Sie zudem unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Dateien:
Studieninformationstag 2017: Programm(PDF, 384 Ki)

BNE-Colloquiumsreihe: "Bionik - eine Einführung, Abgrenzung und ausgewählte Anwendungen aus der Praxis"

Andreas Wüst (BASF SE) spricht mit Fokus auf die industrielle Bauteilgestaltung zum Thema.

Die Bionik, also die Verbindung von biologischen Prinzipien mit technischen Anwendungen hat längst Einzug in die Entwicklungsabteilungen der Industrie gehalten. Der Vortrag von Andreas Wüst, Head of Dynamic Structural Analysis (BASF SE, Ludwigshafen am Rhein) gibt einen Einblick in bionische Denkweisen und erklärt anhand von Beispielen den Unterschied zwischen biologisch inspirierten Kreativmethoden und eigentlicher Bionik. Weiterhin zeigt der Vortrag anhand von Beispielen aus der Industrie reale Anwendungen der Bionik bei mechanischen ingenieurstechnischen Fragestellungen in der Bauteilentwicklung.

Die Veranstaltung "Bionik - eine Einführung, Abgrenzung und ausgewählte Anwendungenaus der Praxis (mit Fokus auf die industrielle Bauteilgestaltung)" findet am 23. November 2017 um 16.15 Uhr in Raum H.001 (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg) statt.

Der Vortrag ist Teil der NTG-Colloquiumsreihe im Wintersemester 2017/2018. Die Reihe wird von einem inter­disziplinären Fächerverbund, der naturwissenschaft­liche, technische und gesellschaftsrelevante Projekte in Forschung und Lehre durchführt, in Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment der Universität Heideberg organisiert. Es handelt sich um eine hochschulweite Vortragsreihe über Nachhaltigkeit/BNE in Schulen, Hochschulen und der Gesellschaft; sie richtet sich an Studierende sowie die Hochschulöffentlichkeit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de

Literarischer Abend mit Studierenden

Die studentischen Hilfskräfte des Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur laden ein zur traditionellen Winterlesung.

Die Veranstaltung findet am 28. November um 18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Lesesaal im Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Lesung vom Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Vortragsreihe: "Lernziel Wohlbefinden"

Dr. Fritz-Schubert über gesundheits- und bildungsrelevante Zielkategorien im Unterricht

Zu dem Vortrag "Lernziel Wohlbefinden - gesundheits- und bildungsrelevante Zielkategorien im Unterricht" lädt die Heidelberg School of Education ein. Referent ist Dr. Ernst Fritz-Schubert (Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung Heidelberg). Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 29. November 2017, im Karl Jaspers Zentrum statt (Voßstraße 2, Raum 212); Veranstaltungsbeginn ist 18.15 Uhr. Ihre Ansprechpartnerin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Professorin Dr. Angela Häußler (Fachbereich Alltagskultur und Gesundheit).

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Seid aktiv! Seid gesund! Seid nachhaltig! Perspektiven der Lebensführung in Lehrerbildung und Schulen", die der heiEDUCATION-Cluster "Gesellschaft und Gesundheit" initiiert hat. Mit der Reihe reagieren die Cluster-Sprecher auf die aktuelle Entwicklung, dass auch an Schulen Themen wie gesundes Essen, gesunde Lebensführung, Nachhaltigkeit und soziales Engagement verstärkt Einzug halten. Dabei stellt sich die Frage, wie Lehrerinnen und Lehrer mit dem Anspruch, diese Inhalte ihren Schülern nahe zu bringen, umgehen sollen, ohne dass ihre Arbeit mit gesellschaftlichen Fragestellungen überfrachtet wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/forschung.

Zwei Prozent mehr Hochschulabsolventen im Jahr 2016

 Im Prüfungsjahr 2016 (Wintersemester 2015/2016 und Sommersemester 2016) erwarben rund 492.000 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Damit ist deren Zahl seit 2001 kontinuierlich angestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestanden 442.600 deutsche Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussprüfung, 49.100 (10 %) hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Masterabschlüsse um 9 % auf 124.400 und der Bachelorabschlüsse um 2 % auf 249.600 (ohne Lehramt). Die Lehramtsprüfungen (44.000) und Promotionen (29.300) blieben auf unverändertem Niveau. Einen Rückgang gab es bei den Fachhochschulabschlüssen mit – 2 % auf 9.800 und bei den universitären Abschlüssen mit – 11 % auf 34.600.

Über ein Drittel der Examen wurde 2016 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt (39 %). 26 % schlossen ihr Studium in Ingenieurwissenschaften erfolgreich ab, 11 % in Mathematik und Naturwissenschaften und ebenfalls 11 % in den Geisteswissenschaften. In der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften erwarben 6 % der Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss. Zusammengefasst erreichten die übrigen Fächergruppen Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin sowie Kunst, Kunstwissenschaft einen Anteil von 7 % an allen Abschlüssen.

Alle Zahlen und Fakten finden Sie hier.

DESTATIS - Statistisches Bundesamt

Lachen und dann Nachdenken

Ig-Nobelpreise wieder an der Uni Harvard vergeben

Am 14. September sind die 27. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Zu den Prämierten gehörten beispielsweise Forscher aus der Schweiz, Kanada, den USA und den Niederlanden, die zum Ergebnis gelangt waren, dass das regelmäßige Spielen eines Didgeridoos bei der Behandlung von Schlafbeschwerden und Schnarchen helfen könne. Den Preis für flüssige Dynamiken haben Forscher gewonnen, die eine Frage untersuchten, die sich Angestellte in Großraumbüros schon seit Generationen stellen: Was passiert eigentlich, wenn eine Person rückwärts läuft und dabei eine Tasse Kaffee in der Hand hält? Der Südkoreaner Jiwon Han ging dem wirklich grundlegenden Problem nach, wonach man Kaffee in einer Tasse wesentlich schneller verschüttet als Wein im Glas.
Der Preis, der seit 1991 vom Magazin "Annals of Improbable Research" in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig. Das stört scheinbar aber niemanden in der „Science-Community“: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets vollem Haus vor.

Quelle: DHV-Newsletter 9/2017

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Chiara Dold
  • Sabine Felber
  • Prof. Dr. Lissy Jäkel
  • Verena Loos (velo)
  • Holger Meeh
  • Nadine Merkle
  • Angela Nassal
  • Dr. des. Isolde Rehm
  • Cornelia Thauer
  • Prof. Dr. Karin Vogt