Presse & Kommunikation

Ausgabe 10 - Dezember 2021

Digitale Barrierefreiheit ist ein sehr wichtiges Anliegen von Hochschulen, insbesondere in diesen Zeiten, in denen Onlineformate in Studium und Lehre unverzichtbar zum Alltag gehören. Die Pädagogische Hochschule ist Mitglied des großen Verbundprojekts SHUFFLE, das im Oktober gestartet ist und den Ausbau der digitalen Barrierefreiheit zum Ziel hat. Vier Hochschulen arbeiten gemeinsam u.a. an einem Modell, mit dem jeweils aktuelle Stand der Barrierefreiheit einer Einrichtung gemessen werden kann. Sonderpädagogen der Pädagogischen Hochschule entwickeln außerdem digitale Lernskripte und eine Lernplattform. Mehr dazu findet sich im ersten Beitrag dieser Ausgabe von news_on!

Digitale Barrierefreiheit in der Hochschullehre

Verbundprojekt SHUFFLE gestartet – Sonderpädagogik der Pädagogische Hochschule entwickelt digitale Lernskripte und Lernplattform. Text: Prof. Dr. Johannes Hennies

Das Verbundprojekt SHUFFLE, digitale Barrierefreiheit in der Hochschul- lehre für alle, startete im Herbst 2021 mit einer Auftaktveranstaltung an der federführenden Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Im Verbund mit der Universität Bielefeld und den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Heidelberg entwickelt das Projekt ein Modell zur Messung der Barrierefreiheit. Dieses „Reifegradmodell“ soll deutschen Hochschulen ermöglichen, den Zustand ihrer digitalen Barrierefreiheit zu messen, zu bewerten und bei Bedarf systematisch zu verbessern. Das Vorhaben wird über Drittmittel von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.

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Die Pandemie unterstreicht neben negativen Auswirkungen der Onlinelehre, vor allem im Bereich der Gesundheit und des sozialen Miteinanders, auch wesentliche Chancen derselben: Digitale Lernzugänge generieren sowohl eine Vielfalt an Darstellungsoptionen als auch an zeitlich variablen und sinnlich wahrnehmbaren Zugriffsmöglichkeiten auf Lerninhalte. Damit haben sie großes Potenzial für eine barrierefreie Gestaltung der Hochschullehre. Das SHUFFLE-Projekt - die "hochScHUlinitiative barriereFreiheit Für aLlE" - plant vor diesem Hintergrund, das gesetzlich geforderte Teilhaberecht aller Studierenden in der Praxis der Hochschullehre zu verankern. Barrierefreie Zugänge, beispielsweise zu Lernplattformen wie Moodle, zu E-Prüfungsformaten und generell zu Onlinevorlesungen und Lerninhalten, sind zentrale Voraussetzungen für eine chancengerechte Teilhabe. Deren Gestaltung nimmt sich das SHUFFLE-Projekt aus technischer und didaktischer Perspektive an. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bringt ihre Expertise dabei schwerpunktmäßig in die Erstellung von multimodalen Lernskripten ein.

Digitale Lernplattform mit Weiterbildungsmaterialien
Ein ebenso wesentliches Anliegen des SHUFFLE-Projektes ist die Bewusstseinsbildung für die diversen individuellen Bedarfe von Studierenden. Hierbei beteiligt sich die Hochschule an der Erstellung einer digitalen Lernplattform, auf der Weiterbildungsmaterialien zur Verfügung gestellt und virtuelle Begegnungen mit Studierenden mit individuellen Bedarfen (Personas) realisiert werden sollen. Auf diese Weise können Hochschulangehörige auf eventuell vorhandene Barrieren aufmerksam gemacht und für individuelle Belange sensibilisiert werden.

Zu Projektbeginn steht nach der Konkretisierung der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit die Initialisierung einer Bedarfsanalyse im Fokus. Unter Einbeziehung von Studierenden, Lehrenden und Hochschulverantwortlichen werden derzeit qualitative und quantitative Erhebungen vorbereitet, auf deren Basis ein erster Entwurf des Reifegradmodells entstehen soll.

Das SHUFFLE-Team der Hochschule ist im Institut für Sonderpädagogik angesiedelt und setzt sich aus Vertreter:innen der Abteilung Hören und Kommunikation (Prof. Dr. Johannes Hennies – Projektleitung, Dr. Barbara Bogner & Dr. Anja Gutjahr) sowie aus der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (Prof. Dr. Markus Lang, Frank Laemers & Anna Warmuth) zusammen. Das Team freut sich auf die gemeinsame Arbeit, die darauf zielt, digitale Barrierefreiheit als ein strukturelles, technisches und didaktisches Qualitätsmerkmal an Hochschulen zu implementieren.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Projekts unter folgendem Link: https://shuffle-projekt.de/project

Lehren und Lernen in der Migrationsgesellschaft

Masterstudierende der Hochschule zu Gast in Israel – Reise im Rahmen des Landesstipendienprogramms „Teachers for the Future“. Text: Prof. Dr. Havva Engin

Zehn Masterstudierende im Lehramtsstudium nahmen vom 7. bis 11. November an einer Studienreise nach Israel teil, die im Rahmen des Landesstipendienprogramms „Teachers for the Future“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Die Reise, die unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Havva Engin und Prof. Dr. Melanie Kuhn vom Institut für Erziehungswissenschaft stand, fokussierte thematisch auf den Aspekt „Lehren und Lernen in der Migrationsgesellschaft“. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Reise nicht wie geplant 2020, sondern erst 2021 durchgeführt werden.

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Die Reisegruppe besuchte innovative Projekte und Einrichtungen in Jerusalem und Tel Aviv, um zu erfahren, wie interkulturelle Bildungskonzepte für Kinder und Jugendliche mit familiärer Zuwanderungsgeschichte in Deutschland und Israel rezipiert und auf ihre Übertragbarkeit hin analysiert werden. Der Schwerpunkt wurde auf die Untersuchung der integrations- und bildungspolitischen sowie schulorganisatorisch-unterrichtlichen Rahmenbedingungen gerichtet. Neben einer Führung in der internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem nahm die Reisegruppe an einem Workshop zu „Holocaust Education“ an der Internationalen Schule für Holocaust-Studien (ISHS) teil. Hier wurden didaktische Prinzipien und Herausforderungen einer adressat:innengerechten Holocaust Education in heterogenen migrations- und sonderpädagogischen Kontexten diskutiert.

Zwei gemeinsame Workshops
Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ der Besuch im Levinsky College in Tel Aviv, wo deutsche und israelische Studierende gemeinsam zwei Workshops realisierten. Der erste Workshop fand in der Abteilung Musik zum Thema „A Multicultural Music Class“ statt, bei dem nach einem fachlichen Input die gemischt zusammengesetzten Gruppen ein Lied einstudierten und anschließend samt Instrumentalbegleitung präsentierten. Es zeigte sich, dass alle Gruppen sehr innovative Arten der musikalischen Erschließung bzw. Erarbeitung aufwiesen.
Im zweiten Workshop stand das Thema „Israeli-Sein in einer Einwanderungsgesellschaft“ im Mittelpunkt. In diesem Rahmen diskutierten israelische und deutsche Studierende zum Aspekt „Multicultural Perspective on the School System in Israel“ und verglichen die Rolle der Bildungsinstitutionen in beiden Ländern bei der Integration von Neu-Zuwandernden. Als ein Ergebnis konnte festgehalten werden, dass das Integrationsverständnis von Israel und das von Deutschland – trotz gleicher Ziele und Begrifflichkeit - unterschiedlich gehandhabt und umgesetzt wird.

Auch auf kollegial-fachlicher Ebene verlief der Austausch sehr fruchtbar. Beide Seiten stellten fest, dass in der Lehrerbildung ähnliche Ideen und Ziele verfolgt würden, so dass als kurzfristiges Ziel die Durchführung von gemeinsamen digitalen Veranstaltungen und Workshops zum Themenkomplex „Umgang mit Fremdheit, Differenz und Diversität in Migrationsgesellschaften“ vereinbart wurde.

Der letzte Tag der Studienreise stand ganz im Zeichen der Stadterkundung von Tel Aviv, in der unterschiedlichen Einwanderungsbewegungen nachgegangen wurde. Besonders spannend war, zu sehen, wie die unterschiedlichen Einwanderungen die Architektonik der Stadt nachhaltig beeinflussten und auch gegenwärtig noch prägen.

Intensive Einblicke ins israelische Bildungssystem
Obwohl die Studienreise nach Israel nur fünf Tage dauerte, bot sie durch die vielfältigen thematischen Schwerpunkte zum Thema „Lehren und Lernen in der Migrationsgesellschaft“ den teilnehmenden Studierenden sehr intensive Einblicke – sowohl in die israelische Gesellschaft als auch in das israelische Bildungssystem. Letzteres erlebt in den letzten Jahren immer mehr Zuwanderung durch Fluchtmigration, mit denen Neuzuwandernde ins Land kommen, die nicht jüdischen Glaubens sind und deren Eingliederung ins Bildungssystem neue Herausforderungen mit sich bringt. Für die Heidelberger Studierendengruppe war die Teilnahme an der Studienreise im Rahmen des Landesstipendienprogramms „Teachers for the Future“ ein prägendes Erlebnis, deren Effekte zweifelslos nachwirken werden.

Nachhaltig pendeln

Hochschule setzt auf zukunftsfähiges Mobilitätsmanagement

[velo] Möglichst viele Beschäftigte sollen möglichst umweltfreundlich zwischen Arbeitsstelle und Wohnort pendeln: Das war das Ziel des Förderprogramms "Betriebliches Mobilitätsmanagement" (BMM), das die Stadt Heidelberg 2020 auf den Weg gebracht hat. Zu den ersten acht Organisationen, die das städtische Förderprogramm erfolgreich durchlaufen haben, gehört die Pädagogische Hochschule Heideberg. Kanzlerin Stephanie Wiese-Heß nahm nun das Zertifikat von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain entgegen.

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Schwerpunkt des Programms war die Analyse der vorhandenen Bedarfe sowie die Konzeption von Mobilitätsmaßnahmen. "Es ist ein tolles Signal, dass sich zum Start solch renommierte Unternehmen und Institutionen auf das Projekt eingelassen haben. Das BMM liefert einen weiteren Baustein, damit wir die Herausforderung im Neuenheimer Feld in Hinblick auf Verkehr und Infrastruktur gemeinsam und ganzheitlich betrachten und angehen können", sagte Würzner im Rahmen der Abschlussveranstaltung.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verteilt sich - neben dem Standort im Neuenheimer Feld - auf über zehn Gebäude in der ganzen Stadt. Daraus ergibt sich für Mitarbeiter:innen und Studierende regelmäßig die Notwendigkeit, zwischen den Gebäuden zu pendeln. Zur Entspannung der teils prekären Verkehrs- sowie Parksituation setzt sich die Hochschule seit Jahren für alternative und nachhaltige Formen der Mobilität - wie etwa das Jobticket, Dienstfahrräder oder die Möglichkeit des mobilen Arbeitens - ein. Im Rahmen des städtischen Förderprogramms "Betriebliches Mobilitätsmanagement" wurden diese Angebote zum einen ausgebaut, indem zum Beispiel die Kooperation mit VRNnextbike für Beschäftigte geöffnet wurde. Der Schwerpunkt lag jedoch auf einer ausführlichen Bedarfsanalyse, die die Hochschule in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen team red durchgeführt hat.

"Aufbauend auf den bereits umgesetzten Maßnahmen sowie der umfangreichen Bedarfsanalyse soll in den kommenden Jahren die bestehende Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Damit verbunden ist das Ziel, dass die Mitglieder unserer Hochschule gut von motorisierten Fahrzeugen auf Fahrrad- bzw. E-Bike-Angebote umsteigen können", erklärt Wiese-Heß. "Wir versprechen uns davon einen weiteren Beitrag für den Klimaschutz. Wir wollen aber auch die Gesundheit unserer Mitglieder fördern, indem etwa Sitz- und Pendelzeiten, die unsere Mitglieder als besonders belastend empfinden, nach Möglichkeit reduziert werden. Mein Dank gilt den Kolleg:innen aus dem Hochschulischen Gesundheitsmanagement und dem Gebäudemanagement sowie dem Personalrat."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aga.

Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt

Folge 14 vom Forschungspodcast Bildungsplausch mit Sara Feser

[red] Der deutsche Arbeitsmarkt ist ein hartes Pflaster, besonders für Menschen mit Taubblindheit und/oder Hörsehbehinderung: Sie sind in der Regel länger arbeitslos und werden zudem häufig mit Vorurteilen konfron- tiert. Studentin Sara Feser untersucht in ihrer Masterarbeit, wo die größten Hürden für Menschen mit Taubblindheit und/oder Hörsehbehinderung liegen und wie die Situation auf dem Arbeitsmarkt für sie verbessert werden kann. Im Gespräch mit Max Wetterauer spricht sie außerdem über die Herausforderungen dieser Forschungsfrage. Link: Folge 14 (.mp3, ca. 60MB) Weitere Informationen: www.ph-heidelberg.de/bildungsplausch.

Praktikum im Ausland

Antragsfrist für Stipendien verlängert!

[red] Studierende der Hochschule können sich fortlaufend bis Ende 2021 für ein Praktikumsstipendium im Akademischen Auslandsamt bewerben. Die Bewerbungen müssen spätestens zwei Wochen vor Beginn des Praktikums eingereicht werden. Die Stipendien aus dem DAAD-Programm PROMOS und aus den Mitteln des Landes Baden-Württemberg (MdL) umfassen Reisekosten und ggf. einen Zuschuss zu den Aufenthaltskosten. Praktika, die im Rahmen von ERASMUS+ stattfinden, können weiterhin laufend beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/download-center.html

Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Informationen auf der Webseite der Chancengleichheitsbeauftragten. Text: Sabine Franke und Christelle Hiemstra

Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf hat die Bundesregierung einen Rahmen geschaffen, um pflegende Angehörige in ihren Aufgaben zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit für mehr Flexibilität und Individualität in der Pflege zu geben. Eine Broschüre, die die seit dem 1. Januar 2015 geltenden Neuerungen im Rahmen dieses Gesetzes beinhaltet, finden Sie auf der Webseite der Beauftragten für Chancengleichheit. Hier geht es zur Broschüre: https://www.ph-heidelberg.de/hochschule/interessensvertretungen/beauftragte-fuer-chancengleichheit.html

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Die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Pflegeunterstützungsgeld, Pflegezeit, Familienpflegezeit und zinslosem Darlehen werden in dieser vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebenen Broschüre ebenso dargestellt wie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Bei Fragen sind wir gern telefonisch und per E-Mail erreichbar: Sabine Franke, Tel.: 06221 477-189 und Christelle Hiemstra, Tel.: 06221 477-114, E-Mail.

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Neue Mitarbeitende und ehemalige Mitglieder

Personalia der Hochschule im Überblick

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!

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Epic Wonderland

4x4 Frauenchor reüssiert beim Festival „Enjoy Jazz“ – CD mit der Band Black Project produziert. Text: Franziska Weigl

Der vielfach preisgekrönte Frauenchor 4x4 der Pädagogischen Hochschule unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko hat mit der Mannheimer Jazzband Black Project eine CD produziert und sie bei einem Konzert des Festivals Enjoy Jazz aufgeführt. Das Konzert mit den renommierten Jazzmusikern in der Alten Feuerwache am 18. Oktober war ein großer Erfolg, der weit über die Metropolregion Rhein-Neckar für viel Beifall – auch in belesenen Kritikerreihen – gesorgt hat. Die CD kann unter folgendem Link erworben werden: https://www.blackproject-band.com/product-page/black-epic-wonderland-cd-2021

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„Liebe 4x4-Sängerinnen, wir haben ein Jazzprojekt mit der Band Black Project vor uns“. Eine Jazzband und der 4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg? Das hatte es bisher noch nicht gegeben. „Wir werden mit der Band Black Project eine CD produzieren“, so die Chorleiterin des 4x4 Frauenchores im Januar 2020. Geleitet vom Vertrauen der Chorleiterin Heike Kiefner-Jesatko in die Sängerinnen des Chores sowie in das bevorstehende Projekt wurden die Probenarbeiten gestartet. Bei den Stücken handelt es sich um eigene Kompositionen der Bandmitglieder, sodass sich die Frauen des 4x4 Frauenchores mit neuen spannenden Jazzharmonien, Stimmführungen und Klängen auseinandersetzen durften. Bereits bei der ersten Probe mit Black Project war klar, dass die Chemie zwischen Chor und Band stimmte und sich alles zu einem Gesamtbild fügen würde.

Schnell stand der Tag der CD-Aufnahme vor der Tür; ein aufregender und sehr intensiver Tag im Aufnahmestudio, denn innerhalb von zwölf Stunden wurden die Stimmen des Chores aufgenommen, sensibel angehört und zu den Aufnahmen der Band hinzugefügt. Doch aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich die Veröffentlichung der CD mit dem Titel Epic Wonderland. Umso größer war die Freude, als sich die Möglichkeit auftat, die Stücke mit Black Project gemeinsam beim Enjoy Jazz-Festival in Mannheim in der Alten Feuerwache aufzuführen.

Nach intensiven Proben war es so weit: am 18. Oktober 2021 wurde der erste Auftritt für den 4x4 Frauenchor seit dem Beginn der Corona-Pandemie Wirklichkeit. Nach letzten Absprachen und Soundchecks waren im Backstagebereich bei allen Teilnehmenden Aufregung, Tatendrang und Vorfreude zum Greifen nahe. In völliger Dunkelheit betraten die schwarzgekleideten Sängerinnen und ihre Chorleiterin scheinbar unsichtbar die Bühne. Im Laufe des ersten Stückes wurden lichttechnische Effekte hinzugefügt, die Stimmen des Chores erhoben sich und kombinierten sich mit dem Sound der Band. Die abwechslungsreichen Kompositionen wurden von Lichtzeichnungen und -formen, die sich über die Bühne erstreckten, vielseitig untermalt. Ein Sog aus bunter Lichtprojektion, fesselndem Klang, rhythmischen sowie melodischen Stellen in den Stimmen des Chores und spannenden Soli der Jazzmusiker machte diesen Auftritt zu einem einzigartigen Erlebnis. Auf der Bühne spürten alle die Besonderheit dieses Konzertes, das durch ein Hochgefühl von Freude getragen wurde.

Der Blick auf gefüllte Zuschauerreihen und tosenden Applauses schufen im Zusammenspiel mit der Musik eine beglückende und unvergessliche Atmosphäre. Die Zusammenarbeit mit Black Project war eine sehr bereichernde Erfahrung für den 4x4 Frauenchor, welche sich durch das Konzert in der Alten Feuerwache glanzvoll präsentieren ließ.

Gelebte Inklusion im Ökogarten

Vom Nutzen des freiwilligen sozialen und ökologischen Jahrs im Garten der Hochschule. Text: Lissy Jäkel

Friderike Höhnle, FSJ-Beschäftigte mit Einschränkungen im Team Ökogarten, hat Ende Oktober ihre Tätigkeit nach über einem Jahr beendet. Dieses FSJ fand in Trägerschaft des DRK Hessen statt. Wesentlich beteiligt an der gemeinsamen Arbeit im Ökogarten mit Friderike Höhnle waren Studierende der Sonderpädagogik und anderer Lehrämter. FSJ-Beschäftigte, Studierende und das ganze Team Ökogarten haben viel im gemeinsamen Tun gelernt. Die Tutorien zur Arbeit mit der FSJlerin im Sinne gelebter Inklusion wurden durch eingeworbene Drittmittel finanziert. Es wurden feste Strukturen und Rituale entwickelt sowie gemäß dem Index der Inklusion Freiräume der Mitgestaltung eröffnet und genutzt.

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Die Spezialgebiete von Friderike Höhnle waren die Pflege der Wege, des Komposts und das Apfelsaftpressen mit Schulklassen. Aber eigentlich war Friderike überall im Garten unterwegs. Da wurden Steckhölzer gepflanzt und zu Johannisbeerpflanzen herangezogen, Tomaten gepflegt, die Begleitflora reguliert, Schneckenzäune gewartet u.v.a. Zudem wurde die praktische Gartenarbeit durch Rechercheaufgaben, das Erstellen von Pflanzensteckbriefen oder Pflanzanleitungen flankiert. Auch Lavendel wurde eifrig gezupft, denn Lavendelsäckchen herzustellen, das gehört zu den beliebtesten Lernaktivitäten von Schulkindern im Garten.

Der Staffelstab wurde im Oktober nahtlos an die beiden neuen FÖJ-Beschäftigten Annika Zemmel und Benjamin Dauster übergeben. Deren tatkräftige und innovative Mitarbeit ist im Garten unverzichtbar. Nur mithilfe eines FÖJ konnte sich das Team Ökogarten auch während der Coronapandemie und der Abwesenheit von Studierenden über Wasser halten. Denn ein Gelände von über ½ Hektar mit hunderten Organismen in vielfältigen Biotopen kann man nicht einfach sich selbst überlassen: „Wer ein Jahr lang lässt Unkraut stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.“ Nun aber werden in die Arbeit auch wieder Studierende einbezogen, um ihnen die schulpraktisch wichtige Entwicklung von Gestaltungskompetenz von Biotopen im Sinne gelebter BNE zu ermöglichen.

 

Aufs Tablet gebracht

Online-Veranstaltung Forsch mit! zum Thema Digitalisierung. Text: Nadine Rausch

Die Natur mit Kindergartenkindern und Tablet neu entdecken. Das Schmelzen eines Eiswürfels mit Grundschulkindern im Zeitraffer beobachten: Bei Forsch mit! – Naturwissenschaft für Kita und Grundschule drehte sich diesmal alles um das Thema Digitalisierung. Etwa 200 pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Krippe, Kita und Grundschule verfolgten über einen Livestream die Vorträge der Forscherstation und holten sich Anregungen für die Umsetzung im Praxisalltag. Das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung arbeitet eng mit der Pädagogischen Hochschule zusammen; PH-Professor Dr. Friedrich Gervé hielt den Eröffnungsvortrag.

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„Gerade im Sachunterricht können digitale Medien gewinnbringend in die naturwissenschaftliche Perspektive eingebunden werden. Bei Forsch mit! geben wir Lehrkräften Praxisimpulse, die sie direkt in ihrem Unterricht umsetzen und so die Kinder für Naturwissenschaften begeistern können“, so Katrin Schneider-Özbek, die in der Forscherstation, für den Bereich Grundschule verantwortlich ist.

Im ersten Vortrag zeigte Friedrich Gervé, Professor für Didaktik des Sachunterrichts an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, welche Möglichkeiten digitale Technik zur Unterstützung von Bildungs- und Lernprozessen bieten kann und welche neuen Herausforderungen, Risiken und Bildungsaufgaben durch eine scheinbar immer weniger hinterfragte Digitalisierung vieler Lebensbereiche entstehen.

Im anschließenden Impulsvortrag für den Kita-Bereich stellten Miriam Gärtig und Dominik König auf anschauliche Art und Weise vor, wie ein Tablet bei einem Waldspaziergang mit Kindern eingesetzt werden kann: Pflanzen per App bestimmen, einen zu Boden fallenden Samen in Zeitlupe betrachten und eine Wald-Figur basteln und per Stop-Motion zum Leben erwecken.

Digitales Mikroskop nutzen
Anne Niemietz und Katrin Schneider-Özbek brachten mit ihrem Vortrag „Aufs Tablet gebracht – Digitale Medien im Sachunterricht“ Grundschullehrkräfte zum Staunen. Mithilfe eines digitalen Mikroskops machten sie sich auf die Suche nach dem Wasser, das zuvor von verschiedenen Materialien aufgesaugt worden war.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde wurde die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit digitalen Medien im Kita-Alltag hervorgehoben, da diese eine starke Präsenz im Leben von Kindern haben. Besonders die Nutzung digitaler Medien im Themenfeld der frühen naturwissenschaftlichen Bildung stand im Mittelpunkt. Im Grundschulbereich wurde betont, dass Erfahrungen mit Phänomenen der belebten und unbelebten Natur grundlegend dafür sind, diese dann mithilfe von digitalen Tools vertieft zu erkunden.

Das Mitmachforum der Forscherstation fand aufgrund der Corona-Pandemie wieder online statt. Das Kompetenzzentrum bietet weitere Online-Formate wie Webcasts oder die digitale Mitmachplattform „Mitgeforscht!“ sowie die Möglichkeit zur Online-Beratung an.

Über die Forscherstation
Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH mit Sitz in Heidelberg, wird von der Klaus Tschira Stiftung getragen. Ihr Ziel ist es, pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Krippe, Kita und Grundschule für Naturwissenschaften zu begeistern und zu befähigen, damit sie gemeinsam mit Kindern die Welt entdecken. Dafür setzt die Forscherstation auf berufsbegleitende Fortbildungen, die Bereitstellung geeigneter Experimentierideen, praxisbezogene Forschung sowie die Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei arbeitet die Forscherstation eng mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammen. Mehr Informationen und das aktuelle Programm finden Sie unter www.forscherstation.info

Neu: Jahresbericht 2020/2021

Informative Rückschau auf die Arbeit aller Bereiche der Pädagogischen Hochschule

[hop] Die inhaltlichen und strukturellen Schwerpunkte der Hochschule im Berichtsjahr vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 sind komprimiert im Jahresbericht dargelegt, der am 8. Dezember erscheint. Entwicklungen in allen Hochschulbereichen, Abteilungen und Zentralen Einrichtungen können auf 124 Seiten nachvollzogen werden. Auszeichnungen, Veranstaltungen und neu gestaltete Bilderstrecken runden die Publikation ab. Der Bericht kann in der Pressestelle (Raum 201; E-Mail) angefordert werden und ist zudem online ab 8.12. verfügbar unter www.ph-heidelberg.de/jahresbericht.

Geschichte unterrichten können?

Dr. Christian Heuer erhält Venia Legendi in Geschichte und ihrer Didaktik

[velo] Dr. Christian Heuer (Universität Graz) hat sich mit seiner Arbeit zum Thema "'Geschichte unterrichten können?' Zur Professionalisierung von Geschichtslehrpersonen" erfolgreich habilitiert. Gleichzeitig hat ihm die Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die Venia Legendi, das Recht selbstständig zu lehren, für das Fach Geschichte verliehen. Betreut wurde die Habilitationsschrift von Professor Dr. Manfred Seidenfuß und neben ihm von Professorin Dr. Bettina Degner (beide Heidelberg) und Professor Dr. Holger Thünemann (Universität Münster) begutachtet.

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Professor Dr. Jens Bucksch, Dekan der Fakultät, und der Habilitationsausschuss gratulierten zum einen Heuer zur erfolgreichen Habilitation und darüber hinaus dem Fach Geschichte für die wirkungsvolle Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hierher war Heuer 2016 als abgeordneter Lehrer gewechselt und setzte - bis zu seinem Wechsel 2020 an die Universität Graz - im Rahmen des Forschungs- und Nachwuchskollegs "Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung" der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Ludwigsburg wichtige Akzente. Diese schlugen sich in zahlreichen Vorträgen im In- und Ausland und in reichhaltigen Publikationen in nationalen und internationalen Publikationen nieder.

Weitere Informationen zur Wissenschaftliche Weiterqualifikation finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Zur Person
Christian Heuer studierte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und sammelte Unterrichtserfahrungen an unterschiedlichen Grundschulen in Baden-Württemberg sowie als Schulleiter am lycee allemande in Paris. Seine wissenschaftliche Vita begann an der PH Freiburg als wissenschaftlicher Rat; ebenda wurde er 2011 promoviert. 2016 kam Heuer an das Forschungs- und Nachwuchskolleg "Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung" der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Ludwigsburg. Zum Oktober 2020 folgte er dem Ruf an den Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik der Universität Graz / Österreich.

Lernende Organisationen

Weiterbildungsangebot für Kunst- und Kultureinrichtungen. Text: Regina Schneider

Kunst- und Kultureinrichtungen zukunftsfest machen, das ist Kern des Weiterbildungsangebots KuLO, das die Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Heidelberg sowie die dort ansässige Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung entwickelt haben. Über das kostenfreie Angebot können sich Akteur:innen aus der baden-württembergischen Kulturszene im Dezember bei digitalen Teaser-Veranstaltungen informieren. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Kunst- und Kultureinrichtungen stehen vor vielen neuen Herausforderungen und Aufgaben: Wie lässt sich ein diverses Publikum ansprechen und einbeziehen? Wie können Barrieren abgebaut und die Institutionen nachhaltig und digital aufgestellt werden? Methoden und Kompetenzen sowie vertiefendes Hintergrundwissen samt der Möglichkeit, ein bedarfsorientiertes Projektvorhaben zu realisieren, bietet das EU-geförderte Weiterbildungsangebot KuLO – Kunst- und Kultureinrichtungen als Lernende Organisationen. Start des für Akteure und Akteurinnen aus der baden-württembergischen Kulturszene kostenfreien, elfmonatigen Online-Angebots mit Präsenztagen ist im Februar 2022. Projektverantwortliche sind die Pädagogische Hochschule Karlsruhe, die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die dort ansässige Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung.

Bereits im Dezember können sich Interessierte im Rahmen von digitalen Teaser-Veranstaltungen über Inhalte und Herangehensweisen von KuLO informieren: am 2. Dezember von 16 bis 19 Uhr oder am 16. Dezember von 12 bis 15 Uhr. Bei diesen Terminen gibt es außerdem einen ersten inhaltlichen Input zum Thema agiles Arbeiten in Teams sowie viel Gelegenheit für Fragen und Dialog. Die Teilnehmenden erhalten zudem - unabhängig von der finalen Anmeldung zur Weiterbildung - Materialien zur Selbstlernzeit. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.kulo.info.

Gendern bitte!

Online -"Bildung Bitte!": Weiterbildung der Professional School am 7. Dezember

[red] Der Senat der Hochschule stimmte im Dezember 2020 für die Verwendung genderinklusiver Schreibweise in offiziellen Texten und Dokumenten der Einrichtung. Doch was bedeutet das konkret und welche Gründe gibt es für diese Entscheidung? In der öffentlichen Diskussion wird das Thema oftmals verzerrt dargestellt und skandalisiert. Jespa Kleinfeld und das Gleichstellungsteam reden am 7.12. von 16 bis 18 Uhr über geschlechtliche Identität und geschlechtergerechte Sprache und geben Einblicke in die Arbeit an und mit dem Leitfaden für genderinklusive Schreibweise an der Hochschule.

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Selbstverständlich wird es auch Raum für Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum geben. Referent:innen sind Dr. Frauke Janz, Jespa Jacob Kleinfeld und Dr. Wolfgang Schultz. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Sie erhalten vor der Veranstaltung einen Weblink, mit dem Sie Zugang zum gemeinsamen Meetingraum bekommen.

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot.html

Wissenschaftskommunikation

Digitaler Workshop am 10. Dezember. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Radiointerview oder Podcast, Podiumsdiskussion oder Instagram-Takeover: Wissenschaftskommunikation kennt inzwischen viele Formen und wird immer breiter, kreativer, bunter. Wer über seine Forschung öffentlich spricht, tritt nicht nur aus der eigenen Komfortzone und kommt mit Menschen in Kontakt, sondern kann damit auch der wissenschaftlichen Karriere einen Anschub verpassen.

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Im Workshop unter Leitung von Max Wetterauer (Transferzentrum) entdecken Sie verschiedene Formate der Wissenschaftskommunikation und Sie analysieren, was gelungene Kommunikation ausmacht. Außerdem planen Sie bereits ganz konkret Ihre Initiative und Sie tauschen sich mit Gleichgesinnten über Chancen und Hürden aus.

Der kostenlose Workshop findet am Freitag, 10. Dezember 2021 via zoom statt und beginnt um 13:00 Uhr. Der Workshop richtet sich an Forschende aller Erfahrungsstufen und Fächer - egal, ob noch im Studium, mitten in der Promotion oder bereits habilitiert. Der Workshop ist begrenzt auf 16 Plätze (davon 8 reserviert für Mitglieder PH Heidelberg). Eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen auch zur Anmeldungen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Verhaltens-ABC

Fortbildung zum effektiven Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten im Schulalltag am 20. Dezember

[red] Die Fortbildung mit Dr. Lysett Babocsai am 20.12. von 9 bis 17 Uhr bietet eine praxisnahe Schulung in Präventions- und Interventionsmaßnahmen für den positiven und effektiven Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten. Die Teilnehmer:innen werden angeleitet, diese bei Grundschüler:innen im Schulalltag durchzuführen. Im ersten Teil der Veranstaltung werden die theoretischen Grundlagen (Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten, Leitlinien zum Umgang mit Schüler:innen mit Verhaltensauffälligkeiten, evidenzbasierte Ansätze zur Verhaltensmodifikation) erarbeitet.

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Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmer:innen im zweiten Teil der Veranstaltung eine praktische Anleitung zur Umsetzung von Präventions- und Interventionsstrategien im Schulalltag.

Zielgruppe sind Schulleitungen und Lehrkräfte an Grundschulen. Die Fortbildung ist auch für Horterzieher:innen, Schulbegleiter:innen und Sozialarbeiter:innen an Grundschulen geeignet. Das Angebot ist kostenfrei. Der genaue Ort (Raum/ Gebäude) wird Ihnen vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt. Eine Anmeldung ist notwendig.

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot.html

Von "Ausländer" zu "Migrant"

Online -"Bildung Bitte!": Weiterbildung zu begrifflichen Fremd- und Selbstverortungen in der Einwanderungsgesellschaft am 13. Januar 2022

[red] Deutschland hat fast ein halbes Jahrhundert gebraucht, sich als Einwanderungsgesellschaft anzunehmen. Die zeitlich lange Leerstelle hatte große Auswirkungen – sowohl auf die politisch-gesellschaftliche Position der Zugewanderten als auch auf die sprachlichen Zuschreibungen für diese. Der Vortrag von Prof. Dr. Havva Engin am 13.1.2022 von 16 bis 18 Uhr zeichnet die Entwicklungen entlang der gängigen Begrifflichkeiten nach. Dabei werden die Kontinuitäten der Identitätszuschreibungen seitens der Aufnahmegesellschaft sichtbar gemacht sowie die Reaktionen und Antworten der Zugewanderten hierauf verdeutlicht.

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Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig und möglich bis 12. Januar 2022. Sie erhalten vor der Veranstaltung einen Weblink, mit dem Sie Zugang zum gemeinsamen Meetingraum bekommen.

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot.html

Akademische:r Mitarbeiter:in im Forschungsreferat

Vollzeitstelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt - Vergütung TV-L bis EG 13

[red] Die Stelle ist für zwei Jahre befristet. Im Rahmen der Stelle besteht die Möglichkeit zur Weiterqualifikation im Wissenschaftsmanagement. Aufgaben: beratende Begleitung von Antragsinitiativen bei Förderungen durch Bundesmittel (z.B. BMBF), Stiftungen, Industrie sowie aller weiteren Forschungsförderinstitutionen · Pflege und Weiterentwicklung der Forschungs- und Publikationsdatenbank · Erstellung des LHG konformen Vorhabenregisters (Drittmittelregister) (...)

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Weitere Aufgaben:
· spezielle Förderberatung und Projektbegleitung: Auswertung der relevanten Dokumente (Richtlinien, Arbeitsprogramme, Ausschreibungstexte), vorgutachterliche Beratung zu den Anträgen, Unterstützung bei der Projektstrukturierung, Zeitmanagement in der Antragsphase, Erstellung eines Ressourcenplanes, Hilfe bei der sprachlichen Überarbeitung
· Konzeption und Einführung eines Systems zum Forschungsdatenmanagement (auch unter Datenschutzaspekten)
· Mitarbeit bei der Struktur- und Entwicklungsplanung sowie dem Berichtswesen im Bereich Forschung
· Mitarbeit bei der Qualitätssicherung (Koordination und Durchführung Evaluationsmaßnahmen), der Internationalisierung sowie der internen und externen Kommunikation des Forschungsreferats
· Eingangsberatung zu Open Access
· Lehre im Umfang von 2 SWS

Einstellungsvoraussetzungen
· Promotion oder Master bzw. vergleichbarer Abschluss im Bereich der Sozialwissenschaften (z.B. in den Bildungswissenschaften oder der Psychologie)
· sehr gute fachliche Kenntnisse im Bereich der Bildungswissenschaften
· Erfahrung in der Durchführung von Forschungsprojekten und in der Anwendung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden
· Erfahrungen in der Beratung von Wissenschaftler:innen und in der Drittmittelakquise
· ausgeprägte Team- und Organisationsfähigkeit
· Kontaktfreude, fachliches Engagement, Eigeninitiative
· Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Frau Dr. Nicole Flindt (E-Mail).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese übersenden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 15. Dezember 2021 unter Angabe des Kennworts „Forschungsreferat“ in elektronischer Form (in einem einzigen PDF-Dokument mit max. 5 MB) an Prof. Christian Spannagel (E-Mail).

Akademische:r Rat:Rätin in Mathematik und Informatik

Stelle zum 1. Oktober 2022 - Vergütung BesGr. A13

[red] Stelle ist an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften am Institut für Mathematik und Informatik zu besetzen. Aufgaben: fachwissenschaftliche und fachdidaktische Veranstaltungen für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden in den Fächern Mathematik und Informatik. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der LVVO, derzeit sind 18 SWS vorgesehen (Kategorie „Dienstaufgaben überwiegend im Bereich der Lehre). · Übernahme von Prüfungsaufgaben · Begleitung von Studierenden im Schulpraktikum · wissenschaftliche Dienstleistungen · Mitwirkung in der Selbstverwaltung der Hochschule

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Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
· abgeschlossenes Lehramtsstudium im Fach Mathematik oder Informatik
· Promotion in Mathematik- oder Informatikdidaktik erwünscht
· Umfangreiche Erfahrungen in der Hochschullehre
· schulpraktische Erfahrungen
· Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Prof. Dr. Markus Vogel (E-Mail).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 7. Januar 2022 unter Angabe des Kennworts „AR Mathematik“ in elektronischer Form (zusammengefasst in einem einzigen PDF-Dokument) per Mail an Frau Doris Schmitt (E-Mail), Fakultät III, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum November-Newsletter:

 

 

Impression vom Eingangsbereich des Neubaues der PH

Wie viel Mathematik steckt in Nachhaltigkeit?

Ein gemeinsames Brainstorming beim digitalen Zukunftscafé am 2. Dezember. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Wie groß ist mein CO2-Fußabdruck? Wie viel kostet Klimaschutz (und wie viel kostet keiner)? Wie wahrscheinlich ist es, dass wir noch das 1,5-Grad-Ziel erreichen? Das sind Beispielfragen, die deutlich machen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung auch mathematische Bildung beinhaltet. Mathematik kann dabei helfen, die häufig sehr emotional geladenen Themen auf eine rationale Ebene zu heben, und Größen, die im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung eine Rolle spielen, zueinander in Relation zu setzen.

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Dr. Christian Spannagel, Professor für Mathematik- und Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, plant zukünftig ein Seminar zum Thema "Mathematik und Nachhaltigkeit" anzubieten. Im Rahmen des Zukunftscafés soll in einem lockeren Gespräch gemeinsam ein Brainstorming durchführt werden: Welche "mathematikhaltigen" Fragen könnte man in einem solchen Seminar behandeln? Welche mathematischen Themen sind für BNE relevant? Was würdet die Teilnehmenden gerne einmal mit Kontext der Nachhaltigkeit berechnen wollen?

Das Zukunftscafé findet am Donnerstag, 2. Dezember 2021 online statt. Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an Alina Peters wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Infoveranstaltung zur Internationalisierung am 7. Dezember

Kooperationen mit Hochschulen in der Schweiz, der Türkei und in den USA

[red] Das Team von ProMobiLGS informiert am Dienstag, 7. Dezember 2021 über sein Angebot: Vorgestellt werden Maßnahmen und Möglichkeiten wie etwa Voll-Stipendien für Auslandsstudien, Gastdozenturen und Workshops. Hierzu kooperiert das DAAD-geförderte Projekt mit Partnerhochschulen in der Schweiz, in der Türkei und in den USA.

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Die Informationsveranstaltung richtet sich an Studierende, Lehrende, Forschende und Administrator:innen. Die Veranstaltung findet zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr in Raum 220 im Altbau statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die aktuellen Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/promobil-gs.

Nachhaltigkeitsmanagement und Whole Institution Approach

BNE-Colloquiumsreihe mit einem Onlinevortrag am 7. Dezember

[red] Der Vortrag "Nachhaltigkeitsmanagement und Whole Institution Approach-Erfahrungen an der HNE Eberswalde" von Kerstin Kräusche ist für Dienstag, 7. Dezember 2021 um 18.15 Uhr geplant. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Rassismuskritisches Handeln am Lernort Schule

Digitaler Fachtag zu Diskriminierung am Lernort Schule am 10. Dezember. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Rassismus - an meiner Schule?! Viele Menschen nehmen ihn nicht wahr, für andere ist Diskriminierung allgegenwärtig. In der Wissenschaft werden Rassismus und andere Diskriminierungsformen im deutschen Bildungssystem an vielen Lehrstühlen erforscht, allgemeingültige Richtlinien gilt es jedoch noch zu etablieren. Welche Standards können im Austausch von Wissenschaft, Schule und außerschulischen Trägern entwickelt werden, um Chancengleichheit an Schulen zu sichern? Was bedeutet rassismuskritisches Handeln für Schüler:innen, Lehrkräfte und die Politik konkret?

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Ziel des Fachtags am Freitag, 10. Dezember 2021 ist es, institutionelle Diskriminierung im Kontext von Schule zu analysieren, pädagogische Professionalität zur Minderung diskriminierenden Verhaltens in Bildungseinrichtungen zu erhöhen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehr- und pädagogische Fachkräfte herauszuarbeiten. Dabei sollen stets die bildungspolitischen Auflagen und strukturellen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden sowie die Frage danach, welcher politischer Veränderungen es bedarf, damit rassismuskritisches Handeln am Lernort Schule gelingt.

Der interdisziplinär ausgerichtete Fachtag ermöglicht die Vernetzung und den Austausch von Wissenschaftler:innen mit Pädagog:innen verschiedener Fachrichtungen. Somit wird Diskriminierung am Lernort Schule an der Schnittstelle von Theorie und Praxis analysiert und diskutiert. Dabei steht rassistische Diskriminierung im Fokus, wird jedoch in ihrer Wechselwirkung mit anderen Formen von Diskriminierung betrachtet und folgt damit einem intersektionalen Ansatz, im Rahmen dessen insbesondere den Perspektiven von Menschen, die selbst von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, Raum gegeben wird.

Der Fachtag wird vom Projekt TRANSFER TOGETHER der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit Mosaik Deutschland e.V. und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg ausgerichtet. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Nadine Küßner (E-Mail).

Ab Oktober finden Sie weitere Informationen unter www.azp-hd.org/workshops-vortraege. Eine Anmeldung ist bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether möglich.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE-Ringvorlesung mit Vorträgen am 14. Dezember 2021 und am 11. Januar 2022. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Wintersemester 2021/2022 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr coronabedingt online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:

14. Dezember 2021 "Umweltbezogenes Handeln: individuelles Handeln und kollektive Verantwortung sozialwissenschaftlich betrachtet" Prof. Dr. Petra Deger (Soziologie)
11. Januar 2022 "Bildung und globale Verantwortung" Prof. Dr. Georg Zenkert (Philosophie)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Frauen bei Professuren nach wie vor stark unterrepräsentiert

26 Prozent Frauenanteil bei hauptberuflichen Hochschulprofessuren 2020

[red] Eine akademische Laufbahn beginnt mit dem Hochschulstudium und kann bis zu einer Professur an einer Hochschule führen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war im Jahr 2020 nur jede vierte hauptberufliche Professur (26 %) an den Hochschulen in Deutschland mit einer Frau besetzt. Dabei sind Frauen zu Beginn der akademischen Laufbahn noch überproportional vertreten. So waren im Wintersemester 2020/2021 über die Hälfte (52 %) der Studienanfängerinnen und -anfänger Frauen.

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In den höheren Stadien der akademischen Laufbahn sind Frauen zunehmend unterrepräsentiert. Bei abgeschlossenen Promotionen betrug der Frauenanteil 2020 noch 45 %, bei abgeschlossenen Habilitationen 35 %. Am niedrigsten war der Frauenanteil mit 26 % bei den hauptberuflichen Professuren, auch wenn er sich in den vergangenen Jahren erhöht hat: 2010 hatte er noch bei 19 % gelegen.
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 16. November 2021

Impfnachweis gefälscht?

Werder Bremens Trainer Markus Anfang tritt zurück

[red] Das meist beachtete Spiel der 2. Bundesliga am 14. Spieltag am 20. November war - schon wegen der großen Namen - Werder Bremen gegen Schalke 04. Das Spiel selbst geriet jedoch zur Nebensache, als schwerwiegende Vorwürfe gegen Markus Anfang bekannt wurden. Er soll ein gefälschtes Impfzertifikat genutzt haben. Ohne eine Richtigkeit der Vorwürfe einzuräumen, trat er am Samstag vor dem Spiel als Trainer von Werder Bremen zurück.

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„Ausschlaggebend war, dass wir am Freitagabend noch einmal Besuch von der Polizei im Weserstadion hatten. Dort wurde uns eine sehr klare Indizienlage übermittelt“, sagte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Werder Bremen. „Wir hätten uns aufgrund der Indizienlage natürlich auch mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen auseinandergesetzt. Erst einmal mit dem Thema Beurlaubung, aber dann eventuell auch mit einer Verdachtskündigung.“

Laut der zur Trennung veröffentlichten Mitteilung trat Anfang zurück, von einer Freistellung ist keine Rede. „Ich habe aufgrund der inzwischen extrem belastenden Lage für den Verein, die Mannschaft, meine Familie und auch mich selbst entschieden, dass ich meine Aufgabe als Cheftrainer von Werder Bremen mit sofortiger Wirkung beende“, wurde Anfang zitiert. Neben dem Cheftrainer hatte auch dessen Co-Trainer Florian Junge seinen Rücktritt erklärt. Gegen den 35 Jahre alten Assistenten Anfangs gibt es laut einer Mitteilung des Klubs ebenfalls staatsanwaltschaftliche Ermittlungen.

Das Gesundheitsamt Bremen hatte Strafanzeige gegen Anfang gestellt, die Staatsanwaltschaft Bremen daraufhin am Freitag Ermittlungen aufgenommen. Mittlerweile beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft den Impfpass von Anfang. „Inwieweit der Impfausweis tatsächlich falsch ist, das werden wir zeitnah klären können“, sagte Staatsanwalt Frank Passade am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Anfang wies die Vorwürfe zurück.

Was droht Anfang nun neben dem Ende seiner Tätigkeit bei Werder Bremen? Laut Strafgesetzbuch ist selbst der Versuch einer Urkundenfälschung strafbar. „Der Gesetzgeber sieht hierfür einen Strafrahmen vor, er fängt an bei einer Geldstrafe kann bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe gehen“, sagte der Bremer Oberstaatsanwalt Frank Passade der Sportschau.
Quelle: Pressemeldung Deutschlandfunk, 20.11.2021