Presse & Kommunikation

Ausgabe 2 - Februar 2012

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Aha!

Macht Lichtverschmutzung Jugendliche hellwach?

Eine Studie an der PH Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies jetzt weltweit erstmals einen Zusammenhang nach

Je heller es nachts in den Wohngebieten ist, desto später gehen Jugendliche ins Bett. Dies hat immense Auswirkungen auf ihr Schlafverhalten, ihr Wohlbefinden und auf ihre Schulleistung. Eine Studie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies diesen Zusammenhang jetzt weltweit erstmals nach. Zu dem Ergebnis kam das interdisziplinäre Forscherteam durch einen Abgleich von nächtlichen Satellitenbildern mit Ergebnissen einer Fragebogenstudie.

„Jeder Mensch hat etwas andere Schlafens- und Aufstehzeiten“, so Christian Vollmer, der die Studie im Rahmen einer Kooperation der Abteilungen Biologie (Prof. Dr. Christoph Randler) und Geographie (Prof. Dr. Ulrich Michel) durchführte. Besonders in der Pubertät verschiebt sich diese innere Uhr bis weit in die Abend- und Nachtstunden. Daraus resultiert eine erhebliche Tagesschläfrigkeit der Jugendlichen. „Dies wiederum hat negative Auswirkungen auf Schulleistung, Drogenkonsum und Gesundheit“, so Vollmer weiter.

Licht ist der stärkste Zeitgeber für die innere Uhr des Menschen. Jugendliche, die in nachts hell beleuchteten, städtischen Wohnvierteln schlafen, haben einen deutlich späteren Tagesrhythmus als Jugendliche in dunkleren, ländlichen Gebieten. Die Verschiebung der inneren Uhr wird aber nicht nur durch nächtliches Licht beeinflusst: Vollmer fand heraus, dass auch die häufige und späte Nutzung von elektronischen Bildschirmmedien einen starken Einfluss auf den Tagesrhythmus hat. Jugendliche mit einem späteren Rhythmus konsumieren darüberhinaus eher Stimulanzien wie Kaffee, Alkohol oder Zigaretten.

Damit sich die innere Uhr der Jugendlichen nicht noch weiter in die Nacht hinein verschiebt, empfehlen die Autoren der Studie, dass die Städteplaner bei der Neugestaltung von Wohngebieten nächtliche Lichtquellen sparsam einsetzen. Eltern sollten darüberhinaus für eine angemessene Verdunkelung der Zimmer sorgen. Die Autoren raten den Jugendlichen außerdem, nachts in ihrem Zimmer keine elektronischen Bildschirmmedien (Mobiltelefon, Computer, Fernseher) zu nutzen, da das blaue Bildschirmlicht zusätzlich wach hält.

velo

Weitere Hinweise zu der Studie geben Ihnen gerne:
Dipl.-Soz. Christian Vollmer randler(at)ph-heidelberg.de
Prof. Dr. Christoph Randler vollmer(at)ph-heidelberg.de

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Wanderer zwischen den Welten

Alumnus Andrew Kisak aus Pennsylvania auf Kurzbesuch an der Hochschule

Überraschungsbesuch im Akademischen Auslandsamt Anfang Dezember! „Ich bin zwar nur einen Tag auf der Durchreise in Heidelberg, wolle aber doch nicht versäumen, die Pädagogische Hochschule zu besuchen!“ meinte Andrew Kisak verschmitzt. Der ehemalige Austauschstudent war im Jahr 2006 im Rahmen des Baden-Württemberg-Stipendiums für ein Semester an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, um Deutsch und Psychologie zu studieren. Mittlerweile ist er ein professioneller Psychologe und arbeitet in einem großen Psychiatrischen Krankenhaus in Pittsburgh, Pennsylvania. „Meine guten Erfahrungen in Heidelberg“, betont Kisak im Gespräch mit Henrike Schön, Leiterin des Auslandsamtes, und Dr. Birgitta Hohenester-Pongratz von der Abteilung Presse & Kommunikation, „wirkten wie eine Initialzündung auf mich: Es war das erste Mal, dass ich allein von zu Hause weg war. Und als alles auf Anhieb so reibungslos lief, war mein Feuer erwacht - Neues auszuprobieren, noch andere Städte und Länder kennen zu lernen, einfach unterwegs zu sein.“ Seine Lust, die „Welt zu erkunden“, wie er selbst sagt, brachte ihn unter anderem auch drei Semester nach Vilnius in Litauen, wo er erfolgreich einen Master in „Social Works“ absolvierte. Und Henrike Schön wieder traf, die in Sachen Austauschbeziehungen an der dortigen Partnerhochschule der PH Heidelberg vor Ort war.

Obwohl mittlerweile fest eingebunden in die Abläufe der Psychiatrischen Klinik in Pittsburgh, wo er momentan ein Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik entwickelt sowie an der technischen Organisation des Betriebs mitwirkt, bricht er immer wieder für längere Aufenthalte nach Europa auf. Sein Chef in der Klinik unterstützt ihn dabei: „Meine Auslandserfahrungen sollen der gesamten Klinik zu Gute kommen,“ erklärt Kisak im Interview. Über Facebook hält er dabei den Kontakt zu den europäischen Stipendiaten und Kommilitonen; in Berlin, seinem Anlaufpunkt auf dieser Reise, wohnt er bei Dexter Meyers, einem Studienkollegen und ebenfalls Baden-Württemberg Stipendiaten aus der Heidelberger Zeit.

Andrew Kisak ist ein erfolgreicher „Wanderer zwischen den Welten“ – und als Alumnus der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Repräsentant der Internationalität der Hochschule.

hop (Text und Foto)

Netzwerkarbeit mit den Projektpartnern trägt Früchte

Lehrerinnen und Lehrer koordinieren gemeinsam mit dem Team des Projekts „Naturbildungspunkte“ konkreten Naturschutz in Heidelberg

Markus schaut auf sein GPS-Gerät, das ihm den Weg zeigt. Nur 300 Meter von seinem Klassenzimmer entfernt, stößt er auf einen wichtigen Lebensraum innerhalb der urbanen „Wüste“: eine Hecke – Markus kann nach wenigen Blicken sogar ein Vogelnest entdecken. Und auch die Schulwiese ist nicht nur grün, sondern offenbart bei genauem Blick auch eine große Artenvielfalt.

Allerdings sind in Heidelberg heimische Organismen wie Labkraut, Salbei und Flockenblumen auf innerstädtischen Grünflächen immer seltener zu finden. 2011 startete daher das Projekt „Naturbildungspunkte – Naturschutz lernen durch Lehren“, ein Naturschutz- und Bildungsprojekt des Fachs Biologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.
„Ziel ist es, im Stadtgebiet Heidelberg ein Netzwerk von heimischen Biotopen mit Jugendlichen für Jugendliche und Bürger zu gestalten“, erklärt Prof. Dr. Jäkel, Projektleiterin und Professorin für Biologie an der PH Heidelberg. Diese so genannten Bildungspunkte können mit GPS-Geräten gezielt angelaufen werden.

Vergangene Woche beriet nun das Team mit den Partnern des Projekts über den Start in die kommende Vegetationsperiode: Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr werden Schülerinnen und Schüler Heidelberger Schulen erneut die Arbeit im Gelände aufnehmen und ökologische Aufwertungen auf städtischen Grünflächen durchführen. Dabei werden neue und vorhandene Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten mit GPS verortet, außerdem liegt regional gewonnenes Saatgut bereit. „Nur was man kennt, das schützt man auch. Die Förderung der Biodiversität in dicht besiedelten Gebieten erfordert darum auch Bildungsarbeit mit Jugendlichen“, so Jäkel.

Mitarbeiter des Landschafts- und Forstamts sowie des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg unterstützen das Projekt bei der Suche nach potentiellen Grünflächen im Stadtgebiet. Städtische Grünflächen erfahren im Frühjahr 2012 so die erste ökologische Aufwertung. Neben einer bisher wenig artenreichen „Grünfläche“ vor dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung an der Berliner Straße nahe der Ernst-Walz-Brücke wird auch die Genehmigung einer Fläche am Ochsenkopf zur temporären Nutzung in die Wege geleitet.
An der Internationalen Gesamtschule Heidelberg laufen dagegen bereits seit dem letzten Schuljahr ökologische Aufwertungsmaßnahmen mit Schülerinnen und Schülern, die engagiert mitarbeiten. Seit einiger Zeit ist auch die Gregor-Mendel-Realschule mit von der Partie und führt projektbezogene Unterrichtseinheiten durch. Dabei werden Fragen beantwortet, wie zum Beispiel „Findet der Feldhase genügend artenreiches Futter? Welche Hecken sind ein guter Vogelschutz?“.
„Nicht nur die Flora, sondern auch die Ansiedlung heimischer Fauna ist Ziel des Projekts“, erklärt Jäkel. Daher wird das Schulgelände bereits von einer ökologisch wertvollen Außenanlage gesäumt und erhält im Frühjahr zudem ein „Insektenhotel“ für unzählige Wildbienenarten, die dort Lebensraum und Nahrung finden.

Das Team der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist fortlaufend auf der Suche nach engagierten Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern Heidelberger Schulen, die in dem Projekt mitarbeiten möchten. So wird beispielsweise das digitale Netzwerk der Naturbildungspunkte gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aufgebaut. Neben der aktiven Biotopgestaltung im Gelände werden durch Projektmitarbeiter und studentische Tutoren aber auch Unterrichtsstunden rund um die Themen der Biodiversität und des Naturschutzes gehalten. Erste Evaluationen zeigen deutliche Erfolge bezüglich Wertschätzung von Naturschutz und intrinsischer Motivation bei Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersstufen.

velo

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de oder www.stiftung-naturschutz-bw.de
Lesen Sie auch die Pressemeldung vom 15. November 2011: Naturschutz lernen mit modernen Geomedien

Fragen zu dem Projekt beantwortet Ihnen gerne:
Matthias Rupp m.rupp(at)ph-heidelberg.de
Projektkoordination "Naturbildungspunkte"

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Neuer Service: Gründungsberatung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Unterstützung bei Ausgründungen, Selbständigkeit, und freier Tätigkeit

Sie forschen an der Pädagogischen Hochschule im bildungswissenschaftlichen Bereich (als Professor/in, Bachelor-/Masterstudierende, Promovend oder Postdoc) und überlegen, sich aus der Wissenschaft heraus selbständig zu machen oder freiberuflich tätig zu werden - und suchen einen kompetenten Ansprechpartner für Ihre Fragen?
Dann können Sie ab sofort von unserer Mitgliedschaft im Gründerverbund Heidelberg (www.gruenderverbund-heidelberg.de) profitieren! Der Gründerverbund Heidelberg fördert die Ausgründung von Unternehmen aus den wissenschaftlichen Institutionen in Heidelberg. Mitglieder unserer Hochschule können eine kostenlose Beratung beim Gründerverbund zu folgenden Themen erhalten:

  • Existenzgründung
  • Selbständigkeit
  • Firmengründung, Ausgründung
  • Start up, Spin off, Spin out
  • Freiberufliche Tätigkeit, Freie Berufen, Freelancer
  • Geschäftsideen, Entrepreneurship
  • Werkvertrag, Dienstleistungsvertrag, Arbeiten auf Rechnung, Honorarkraft, Nebentätigkeit
  • Gewerblicher Tätigkeit, Kleingewerbe, Kleinunternehmen, Gewerbetreibende, Scheinselbständigkeit
  • Gründerwettbewerbe, Businessplan-Wettbewerbe, Ideenwettbewerbe

Beratung
Wenn Sie eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie direkt den Gründerverbund Heidelberg (Kontakt --> www.gruenderverbund-heidelberg.de).

Partner des Gründerverbundes

  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
  • European Molecular Biology Laboratory mit der EMBLem GmbH
  • IHK Rhein-Neckar
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • SRH Hochschule Heidelberg gGmbH
  • Technologiepark Heidelberg
  • Universität Heidelberg

Nicole Flindt

Studienbegleitendes Portfolio im Einsatz

Erfahrungen im erziehungswissenschaftlichen Studiengang an der Universität Luxemburg

Im neuen „Lehramt 2011“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg kommt dem eigenständig handelnden und forschenden Lernen und damit auch der intensiven Selbstreflexion und regelmäßigen Rückmeldungen besondere Bedeutung zu (vgl. die Einleitungen zu den Modulhandbücher zum Lehramt 2011). Ein Portfolio ist ein geeigneter Ort für diese Selbstreflexion und kann Grundlage von Rückmeldungsgesprächen sein.

Im Rahmen unseres Auslandssemesters an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg haben wir „Portfolio und Theorien der Selbststeuerung und Selbstbewertung /Metakognition“ bei Herrn Nagel besucht und Diskussionen um ein studienbegleitendes Portfolio miterlebt. Da in Luxemburg seit sechs Jahren mit dem studienbegleitenden Portfolio gearbeitet wird, wurden wir von den anderen Studierenden nach unseren Erfahrungen gefragt und stellen hier unsere Antworten auch gerne den neuen Studierenden im Lehramt 2011 zur Verfügung.

1. Wie ist die Arbeit mit dem Portfolio bei euch in Luxemburg organisiert?
Zuerst einmal ist es wichtig zu sagen, dass jeder Student einen Tutor hat. Dieser Tutor ist oft ein Dozent aus dem Studiengang „Erziehungswissenschaften“. Manchmal handelt es sich beim Tutor auch um eine „externe“ Person, die zum Beispiel an einer Grundschule unterrichtet. Dies ist der Fall, wenn nicht genügend Dozenten vorhanden sind.
Die Uni gibt Grundlageninformationen zur Arbeit mit Portfolios. Verschiedene Tutoren geben noch zusätzlich Orientierungspunkte. Der Studierende setzt dann sein eigenes Portfolio nach eigenen Gliederungspunkten, Fragestellungen und Kategorien zusammen. Die Unterteilungen können zum Beispiel "Praktikumserfahrungen",  "Ideen", "eigene Kompetenzen"… heißen. Der Studierende fügt nach seiner Wahl Texte, Bilder und Reflexionen hinzu.
Für das Portfolio gibt es pro Semester 1 ECTS­Punkt. Am Ende des Studiums kommen also 7 ECTS­Punkte zusammen, die man durch das Führen eines Portfolios erhält.
Im 1. Semester hält ein Dozent ein Seminar zum Thema Portfolio, in dem die Studierenden erfahren, was ein Portfolio eigentlich ist und wozu es dient. Die Studenten des ersten Jahres haben dann auch diesen Dozenten als Tutor für das erste Jahr. Diesem Tutor stellt der Student dann auch seine erste Version des Portfolios vor. In den folgenden Semestern wechselt der Tutor (s. Frage 4).

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Nadine Gales & Patricia Kohll

Neu gestaltet: Sprechstunde TV auf der PH-Homepage

"Sprechstunde: - Dein Hochschulmagazin" präsentiert sich seit Jahresbeginn in neuem Gewand! Von nun an wird Mirko Spohn im Magazin einmal im Monat Fragen rund ums Studium beantworten sowie weitere Tipps und Tricks zum Studium geben. Die erste Folge beschäftigt sich mit dem Thema: "Erfolgreich lernen mit Ernährung, Sport und Psychotricks".
Außerdem erfährst Du auf den Sprechstunde-Seiten, wie man Zuschauer in der Sendung werden oder bei einem Projekt mitmachen kann, sowie Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen der Sendungen. Es lohnt sich also immer wieder, vorbeizuschauen!

Website: Sprechstunde.TV

red

Forscherstation gestaltet Karlsruher Kita mit

Die Forscherstation berät im Namen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die Initiative „netzwerk mensch“ bei der Konzeptionierung neuer Kindergärten

Der gemeinnützige Träger netzwerk mensch ggmbh schafft Möglichkeiten, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Dazu gehört die Bereitstellung von Krippen- und Kindergartenplätzen für Kinder ab 2 Monaten bis zur Grundschulreife, die nicht nur zum Arbeitsalltag der Eltern passen, sondern vor allem auch den Bedürfnissen und Begabungen der Kinder gerecht werden. Um das zu verwirklichen, baut und betreibt netzwerk mensch neue Kindertagesstätten, die mit einem eigenen pädagogischen Konzept den besonderen Ansprüchen gerecht werden sollen. Die erste dieser neuen Kindertagesstätten ist vergangenen Monat eingeweiht worden.

Bau und Infrastruktur dieser neuen Kita "Schloss-Geister" sind dabei einem eigenen Pädagogischen Konzept angepasst worden. Nicht nur im Bereich "Natur und Technik" hat sich netzwerk mensch bei der Entwicklung dieses Konzeptes auf die Erfahrungen der Forscherstation verlassen. Von Anfang an stand Prof. Dr. Manuela Welzel-Breuer, Professorin für Physikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Leiterin der Forscherstation, der Initiative als wissenschaftliche Beraterin zur Seite. Auch die Fachkräfte des neuen Kindergartens werden in den Forscherstations-Fortbildungen geschult und beraten.

Der pädagogische Ansatz der Forscherstation, jedes Kind individuell und ganzheitlich zu fördern und den Alltag der Kinder als Lernumgebungen zu nutzen, passt perfekt zu den "Schloss-Geistern". So ist auch der Forschergeist mit unter das begrünte Dach der neuen Kita gezogen, die nach internationalen Standards für ökologisches Bauen (LEED) realisiert wurde. Somit garantieren sowohl das pädagogische Konzept, als auch das kindgerechte Haus Nachhaltigkeit und sehr gute Bildungschancen. Lange Öffnungszeiten, flexible Hol- und Bringzeiten, eine bilinguale Betreuung sowie die frühkindliche Sprachförderung bieten eine optimale Möglichkeit, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.

red

Weitere Informationen finden Sie unter www.forscherstation.info und www.netzwerk-mensch.org.

Foto: Jörg Schmalenberger

Neues aus dem Akademischen Auslandsamt

ERASMUS – Indikator für Internationalität der Hochschule
Wussten Sie schon? Die Aktivitäten der Hochschulen im ERASMUS-Programm werden von Drittmittel- und anderen Geldgebern zunehmend als Indikator für die Internationalität der Hochschulen und als Grundlage für Mittelvergaben benutzt. Im Stipendienprogramm PROMOS sind die Indikatoren, auf deren Grundlage die Mittel vergeben werden, die Anzahl der immatrikulierten Studierenden und die Anzahl der ERASMUS outgoing Studierenden. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bewilligt zukünftig bestimmte Mittel für die Hochschulen nach einem Schlüssel, der sich aus der Zahl der Studierenden (gesamt), der Zahl der ausländischen Studierenden und ebenfalls der Zahl der  ERASMUS outgoing Studierenden zusammensetzt. Damit wirkt das  Programm über das eigene Profil auch in andere Programme hinein. Ein Grund mehr, sich für einen ERASMUS-Aufenthalt zu entscheiden. Plätze für das Förderjahr 2012/2013 stehen noch zur Verfügung. Infos gibt es im AAA bei Sabine Franke.

BWS Plus

Neue Ausschreibung: Das Sonderprogramm BWS Plus ist für das Hochschuljahr  2012/2013 ist ausgeschrieben. Bewerbungen können bis zum 29.02.2012 über das Prorektorat für Forschung, Internationalität und Diversität und in Kopie an die Leiterin des AAA/IF an den Projektträger gestellt werden. Die Antragsformulare erhalten Sie gern bei Interesse vom AAA/IF zugesandt (E-Mail: akad☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜vw.ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).

DAAD-Preis für herausragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen
Auch in diesem Jahr stellt der DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes Gelder für die Verleihung des DAAD-Preises für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen zur Verfügung. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben, ausgezeichnet werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten sich möglichst im Hauptstudium befinden oder einen Masterstudiengang absolvieren. Es können aber auch Examinierte und Promovenden benannt werden. Der DAAD-Preis ist kein Forschungspreis und auch nicht für die Würdigung einer Promotionsarbeit vorgesehen. Der Preis kann nicht auf mehrere Studierende aufgeteilt werden. Er ist mit 1000 EURO dotiert. Bewerbungs- bzw. Vorschlagsfrist ist der 10 März 2012.
Hinweise zum Verfahren finden Sie hier:
http://www.ph-heidelberg.de/presse-und-kommunikation/pressemitteilungen/artikel/ausschreibung.html 

HRK Audit Internationalisierung
Neues aus der Projektgruppe: Der Selbstbericht mit vielen interessanten Fragen zum Stand der Internationalisierung unserer Hochschule und ebensolchen Antworten aus den Fakultäten, den Fächern, den Instituten und von vielen Personen, die auf die Fragen geantwortet haben, wurde der HRK termingerecht übersandt. Die Projektgruppe freut sich nun auf einen spannenden Audit-Besuch vom 20. bis zum 22. März. Neben den Vertretern der HRK werden zu Gesprächen erwartet: Professor Dr. Hans-Dieter Daniel (Schweiz) ,Professor für Sozialpsychologie und Hochschulforschung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich; Professor Dr. René Lasserre (Frankreich), Professor und ehemaliger Rektor der Université de Cergy-Pontoise und Direktor des Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne Contemporaine (CIRAC) und Professor Dr. Ulrich Teichler (Deutschland), ehemaliger Direktor des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung Kassel (INCHER). Wenn Sie Fragen zum Audit haben oder mit der Projektgruppe Kontakt aufnehmen wollen, können Sie sich gern an die Prorektorin, Prof. Dr. A. Sliwka (sliwka@vw.ph-heidelberg.de), die Leiterin des AAA/IF, Henrike  Schön (hschoen@vw.ph-heidelberg.de) oder die akad. Mitarbeiterin Sabine  Franke (Franke@vw.ph-heidelberg.de) wenden.

Henrike Schön

Qualitätstag auch in der Kunst

Die Jahresausstellung „Best of 2011“ wurde am 19. Januar im Kunstfoyer der PH Heidelberg eröffnet

Die diesjährige Kunstausstellung „Best of 2011“ wurde am 19. Januar im feierlichen Rahmen im Kunstfoyer der PH Heidelberg eröffnet. Wie in jedem Jahr wird wieder eine Vielfalt an Kunstwerken ausgestellt. Neben den klassischen Zeichnungen und Öl oder Acryl auf Leinwand-Gemälden sind bewegte Bilder, Fotografie, Plastiken und vieles mehr zu betrachten. Alle Werke entstanden im Laufe des vergangenen Jahres von Studierenden aller Semester.
Prof. Mario Urlaß zitierte in seiner Begrüßung das Motto des Qualitätstages, der ebenfalls am 19. Januar stattfand: „Der Tag bietet Raum, gemeinsam Studium und Lehre an der PH qualitativ weiterzuentwickeln“ und dies sei den Studierenden des Faches Kunst eindeutig gelungen. Eine Jury aus vier Studierenden und drei Lehrenden einigte sich auf die ausgestellten Kunstwerke, welche bis zur letzten Minute immer wieder bearbeitet und umgehängt wurden.

Außerdem wurde auch in diesem Jahr ein Künstlerpreis verliehen; der Preisträger wurde durch Abstimmung der Besucher gewählt und durch die Fachschaft verliehen. Den ersten Platz erreichte Christina Koch. Den zweiten Platz teilten sich Franca Franz und Nadine Alt.

Nach der Begrüßung gab es für alle Besucher ausreichend Zeit, die Ausstellung zu entdecken und mit Dozenten und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Antonia Giesler

50 Jahre gelebte Musikpädagogik

Dankmar Venus zu Gast an der Hochschule

Groß war die Freude im Fach Musik, Prof. Dr. Dankmar Venus im November letzten Jahres zu einem Gastvortrag an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Auf Einladung der beiden Musikprofessoren Dr. Stefan Zöllner-Dressler und Dr. Christoph Khittl nahm der bekannte Musikpädagoge, der die Entwicklung des Fachs in Deutschland über Jahrzehnte anhand seiner  einflussreichen Schriften maßgeblich mitprägte, seine zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch fünfzig Jahre gelebte Musikpädagogik. Wie schon vor vier Jahren, als er schon einmal zu Gast an der Pädagogischen Hochschule  war, beeindruckte Dankmar Venus wieder durch seinen fesselnd-empathischen Vortragsstil: In einer stimmigen Verbindung eigener biografischer Erfahrungen, zeitgeschichtlicher Entwicklungen und fachwissenschaftlicher Erkenntnisse entfaltete er die wesentlichen Inhalte der Musikpädagogik seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute. Insbesondere die stringente Rückbindung an die eigene pädagogische Praxis in Lehre und Forschung war ein großer Gewinn für das überwiegend studentische Auditorium, verkörpert Dankmar Venus doch idealtypisch jene Wissenschaftlerpersönlichkeit, die den Bezug zum (Lehrer)Alltag und dessen diffizilen Erfordernissen stets gewahrt hat.

hop

Sechs Preisträgerinnen im Fach Sachunterricht

Hervorragende wissenschaftliche Hausarbeiten ausgezeichnet

Das Institut für Sachunterricht – interdisziplinäre Forschung und Lehre (IfSU) der PH Heidelberg verlieh am 17. Januar 2012 erneut einen Preis an sechs Studierende für hervorragende Wissenschaftliche Hausarbeiten, welche im besonderen Maße den integrativen Charakter des Sachunterrichts spiegeln. Die Themen der prämierten wissenschaftlichen Hausarbeiten sind wie bisher immer vielfältig und in den verschiedenen Fächern angesiedelt.
‚…für eine Extra-Portion Milch‘ - Eine Fallstudie zum Einfluss der Fernsehwerbung auf die Vorstellungen von Grundschülern über gesunde Ernährung war das Thema von Preisträgerin Anna-Kristin Rheingans im Fach Biologie.
Preisträgerin Jennifer Seipel, Schwerpunkt Geographie, beschäftigte sich mit der originalen Begegnung „vom Korn zum Brot“. Grundschüler der 3. Klasse erkunden den Produktionsweg im Fischbachtal/Odenwald. Preisträgerin Damaris Gödan hatte in ihrer Arbeit den Schwerpunkt Lernbereichsdidaktik gewählt und beschäftigte sich mit Abschied-Trauer-Erinnerung. Lucia Kotsch, Schwerpunkt Physik / Biologie, betrachtete die Entwicklung und Evaluation eines Unterrichtskonzepts zum Thema: „Chronotyp und Schlafhygiene in der Primarstufe“. Im Fach Politik beschäftigte sich Isabell Hahn mit der Werteerziehung in der Grundschule am Beispiel von Demokratie-Lernen. Die Arbeit von Lisa Hansch, Schwerpunkt Kunst, hatte zum Thema: Der Bergmolch: Zur Realisierung kunst- und sachunterrichtsdidaktische Ansprüche im Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur.

Den Preisträgerinnen wurde ein Preisgeld in Höhe von 200€ verliehen, das einer privaten Spende des ehemaligen Sachunterrichtsdozenten Herwig Weidmann zu verdanken ist.

Antonia Giesler

Exzellente Forschung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Dr. Monika Zimmermann erhält begehrtes Stipendium im "Forschungskolleg Frühkindliche Bildung" der Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Lehre im Bereich "Frühkindlicher Bildung" zu unterstützen. Speziell dafür hat sie ein Förderprogramm eingerichtet, das jährlich 15 exzellenten NachwuchswissenschaftlerInnen aus ganz Deutschland ein umfassendes Weiterbildungsprogramm bietet. Einen der begehrten Plätze im "Forschungskolleg Frühkindliche Bildung" hat nun Dr. Monika Zimmermann bekommen. Die Postdoktorandin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde in einem zweistufigen Verfahren aus über 100 Bewerbern für das Exzellenzprogramm ausgewählt.

Mit ihrer Promotion, die sie im Projekt "Forscherstation" bei Prof. Dr. Manuela Welzel-Breuer Ende 2011 vollendete, hat sich Frau Dr. Zimmermann als exzellente Nachwuchswissenschaftlerin qualifiziert. Als akademische Mitarbeiterin ist sie seit 2005 maßgeblich am Aufbau der Forscherstation, dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, beteiligt. In ihrer Dissertation hat Frau Dr. Zimmermann Kompetenzentwicklungen von ErzieherInnen untersucht und Strategien zur nachhaltigen Kompetenzförderung im Bereich früher naturwissenschaftlicher Bildung theoriegeleitet entwickelt und differenziert evaluiert. Ihre Expertise gibt sie in der akademischen Aus- und Fortbildung an frühpädagogische Fachkräfte weiter.

Innerhalb der nächsten 24 Monate wird sie nun als Stipendiatin des Forschungskollegs an zahlreichen individuell zugeschnittenen Weiterbildungsangeboten rund um das Thema "Frühkindliche Bildungsforschung" teilnehmen. Ein umfangreiches Mentoring-Programm durch renommierte WissenschaftlerInnen sowie Forschungsaufenthalte im Ausland runden das Forschungskolleg ab.

Die Aufnahme in das Exzellenzprogramm der Robert Bosch Stiftung kommt nicht nur der Stipendiatin selbst und der Forscherstation zu Gute: Auch die Studierenden des Bachelor-Studiengangs "Frühkindliche und Elementarbildung (FElbi)" können sich freuen. Im Modul "Frühe naturwissenschaftliche Bildung" werden sie von Dr. Zimmermann ausgebildet und können so indirekt ebenfalls vom Exzellenzprogramm profitieren.
Aufbauend auf ihre Dissertation richtet sich Monika Zimmermanns weiteres Forschungsinteresse auf die vergleichende Evaluation der Wirkungen von Professionalisierungskonzepten. Dafür bietet das Stipendium im Exzellenzprogramm die besten Voraussetzungen.

red

Weitere Informationen finden Sie unter www.forscherstation.info und www.bosch-stiftung.de.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Monika Zimmermann: monika.zimmermann(at)ph-heidelberg.de
Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Unterstützung für Mannheimer Straßenkinderprojekt

Cornelsen Schulverlage spenden 40.000 Euro für Straßenschule

Die Cornelsen Schulverlage unterstützen die Mannheimer Straßenschule mit 40.000 Euro. "Spende statt Geschenke" lautet seit einigen Jahren das Motto des Unternehmens, das jedes Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter und Geschäftspartner verzichtet und stattdessen Menschen hilft, die in Not geraten sind. Mit der Spende an Freezone Mannheim unterstützen die Cornelsen Schulverlage in diesem Jahr den laufenden Betrieb der Mannheimer Straßenschule und ermöglichen außerdem den Ausbau von Schlafplätzen für Straßenkinder.

Ohne Schulabschluss ist die Zukunft verbaut. Die Mannheimer Straßenschule hilft Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben, sich auf einen schulexternen Haupt- oder Realschulabschluss vorzubereiten. Auch nach dem Abschluss werden die jungen Menschen weiterhin betreut und durch Bewerbungstrainings und Kontakte zu Unternehmen im Rhein-Neckar-Raum bei ihrem Berufseinstieg unterstützt.

Die Mannheimer Straßenschule ist eine Kooperation zwischen dem Fachbereich Straßenkinderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Freezone in Mannheim, einer von Sozialarbeitern betreuten Anlaufstelle für Straßenkinder. Mit der Spendensumme von 40.000 Euro kann der laufende Betrieb der Straßenschule aufrecht erhalten werden und es entstehen zusätzliche Schlafplätze für Straßenkinder. 2010 ging die Weihnachtsspende an das Kinder- und Jugendhaus Bolle in Berlin. 2009 und 2008 wurde der Ausbau der Potsdamer Arche unterstützt.

Die Cornelsen Schulverlage bilden einen von fünf Unternehmensbereichen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe, der die Verlagsmarken Cornelsen, Cornelsen Experimenta, Duden Schulbuch, Oldenbourg Schulbuchverlag, Brigg Pädagogik, Bayerischer Schulbuch Verlag, bsv/Patmos, Verlag an der Ruhr, Volk und Wissen sowie die Sauerländer Verlage AG, Veritas und Fraus bündelt. Mit einem Umsatz von rund 450 Millionen Euro ist die Franz Cornelsen Bildungsgruppe eine der größten Verlagsgruppen in Deutschland.

Quelle:bildungsklick.de/pm/82120/zukunft-fuer-strassenkinder/druckversion

Ernennung zum Professor

Prof. Dr. Hailer und Prof. Dr. Pinkernell zu Professoren ernannt

Martin Hailer wurde am 29. Dezember 2011 zum Professor ernannt. Am philosophisch-theologischen Seminar ist Hailer seitdem Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik.
Hailer hat Theologie und Philosophie in Neuendettelsau und Heidelberg studiert. Seine Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Theologie schloss er 1997 am ökumenischen Institut der Universität Heidelberg ab. Im Anschluss war er Vikar in Regensburg, 1999 erfolgte die Ordination zum Pfarrer. An der Universität Bayreuth war er dann zwischen 1999 und 2002 Pfarrer im Hochschuldienst. 2003 erfolgte die Habilitation im Fach systematische Theologie an der Universität Erlangen. Eine Vertretungsprofessur an der Universität Lüneburg nahm er 2007 an. 2011 erfolgte nach einer sechsmonatigen Phase als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft dann der Wechsel an die PH Heidelberg.

Guido Pinkernell wurde am 09. Januar 2012 zum Professor ernannt. An der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften ist Pinkernell nun im Fach Mathematik Professor für Mathematik sowie für Mathematikdidaktik.
Pinkernell hat Mathematik und Musik in Hannover, Bristol und Cardiff studiert. Seine Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors in Mathematikdidaktik schloss er 2003 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ab. Von 2000 bis 2008 war er (Ober-)Studienrat am Gymnasium Johanneum in Lingen und wirkte daneben als Koordinator des Qualitätsnetzwerks Mathematik der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Ab 2008 war er Mitarbeiter am Fachbereich Mathematik der Technischen Universität Darmstadt, 2010 nahm er eine Vertretungsprofessur an der Universität zu Köln an. Seit 2011 lehrt und forscht Pinkernell an der PH Heidelberg.

Mit ihrer Erfahrung tragen die Herren Prof. Dr. Martin Hailer und Prof. Dr. Guido Pinkernell zur Schärfung des Profils der PH Heidelberg als bildungswissenschaftliches Kompetenzzentrum, das regional, national und international wirkt, bei. Wir freuen uns, beide in Heidelberg begrüßen zu dürfen.

velo

Prof. Dr. Christoph Randler

ist seit 1. Januar 2012 Mitglied im Beirat der Deutschen-Ornithologen Gesellschaft.
Seit Mitte Januar ist er außerdem Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift „European Journal of Health and Biology Education“: http://www.akademikplus.com/ejhbe/board.html 

red

"Qualitätspakt Lehre" an der PH Heidelberg

Im Rahmen der erfolgreichen Teilnahme am "Qualitätspakt Lehre" werden an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum 1. April 2012 für folgende Bereiche studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte gesucht (bitte beachten Sie, dass die Einrichtung der Stellen unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erfolgt):

Jobangebote für Studenten finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Studentenjobs bietet der
Job-Flyer des Studentenwerks (PDF).

Elementarbildung und Inklusion für die Bildung von morgen

Jetzt bewerben: Der Master Bildungswissenschaften wird zum Sommersemester 2012 um zwei neue Profile erweitert!

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg baut ihren innovativen Master-Studiengang Bildungswissenschaften zum kommenden Sommersemester aus. Die entsprechende Genehmigung aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst liegt nun vor. Ab April 2012 bietet die Hochschule die neuen Profile "Frühkindliche und Elementarbildung plus: Forschungsmethoden, Entwicklung, Beratung" sowie "Inklusion und Bildung für Kinder und Jugendliche in riskanten Lebenslagen" an. Außerdem werden in dem bereits etablierten Profil "Fachdidaktik" die Schwerpunkte erweitert.
"Mit dem Ausbau folgen wir konsequent dem Plan, das Master-Programm schrittweise zu erweitern bzw. anzupassen", erklärt Prof. des. Dr. Carsten Rohlfs, der den Studiengang seit Januar 2012 leitet.

Die Angebote einer akademischen Ausbildung im Bereich der frühkindlichen und elementaren Bildung, Betreuung und Erziehung haben bundesweit erheblich an Bedeutung gewonnen. Das neue Profil "Frühkindliche und Elementarbildung plus" trägt dieser Entwicklung Rechnung: "Unser Ziel ist es, Studierende auf Tätigkeiten im Rahmen von Bildungsmanagement und auf die Entwicklung pädagogischer Konzeptionen sowie beraterisch-organisatorische Arbeiten im Berufsfeld vorzubereiten. Das Master-Programm befähigt aber auch zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit in Forschung und Lehre", erklärt die Profilverantwortliche Prof. Dr. Jeanette Roos. Im Vordergrund des Studiums stehen daher sowohl die Vermittlung fundierten theoretischen und forschungsmethodischen Wissens als auch der Erwerb differenzierter Kompetenzen in den Bereichen Entwicklungspsychologie, Bildungs- und Qualitätsmanagement sowie in der Konzeptionsentwicklung.

Auch das neue Profil "Inklusion und Bildung für Kinder und Jugendliche in riskanten Lebenslagen" orientiert sich an aktuellen Entwicklungen: Internationale wie nationale Studien belegen eindrucksvoll die enge Kopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft. "Faktoren individueller Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen wie Religion, Geschlecht und Ethnie wirken dabei häufig als Risikofaktoren und können damit Lernerfolge sowie die soziale und berufliche Integration vieler Kinder und Jugendlicher erschweren", so die Verantwortliche für das Profil, Prof. Dr. Havva Engin. "Wir wollen die Studierenden daher dabei unterstützen, Konzepte zur Überwindung von Diskriminierung der Kinder und Jugendlichen in riskanten Lebenslagen zu entwickeln, um die Akzeptanz von Unterschieden zu fördern und zum Abbau von Benachteiligungen beizutragen".

Bereits seit April 2011 bietet die PH Heidelberg erfolgreich den Master-Studiengang Bildungswissenschaften mit den Profilen "Fachdidaktik" sowie "Führung und Innovation in Bildungsinstitutionen" an. Durch dieses innovative Konzept besteht für die Studierenden die Möglichkeit, auf Basis gemeinsamer grundlegender Lehrveranstaltungen ein Schwerpunktprofil mit einer spezifischen Ausprägung des Masterabschlusses (Master of Arts) zu wählen. Dieses Schwerpunktprofil kann dann wiederum mit Wahlangeboten aus anderen Profilen kombiniert werden.
Die Studierenden bringen vielfältige biographische Hintergründe mit: Eine Studentin ist zum Beispiel ausgebildete Erzieherin und studierte anschließend erfolgreich Grundschullehramt. Sie schätzt an dem Master-Programm insbesondere die persönliche Feedback-Kultur zwischen Lehrenden und Studierenden. Dass man für den Studiengang keine pädagogische Ausbildung braucht, zeigt ein anderer Student: Er ist Kunsthistoriker und hat sich auf Grund der Breite der Ausbildung für das Studium an der PH Heidelberg entschieden.

"Unsere von Diversität geprägte Welt stellt uns gerade im Bildungsbereich vor große Herausforderungen: Wir brauchen daher Fach- und Führungskräfte, die an demokratischen Werten orientiert handeln und Bildungschancen für Alle schaffen", erklärt der stellvertretende Studiengangleiter und Prorektor der Hochschule Prof. Dr. Gerhard Härle. Der Master Bildungswissenschaften richtet sich daher an Menschen, die den Blick über den Tellerrand wagen, selbstbewusst führen und sich für Menschen und ihre Bildungswege interessieren.

Bewerbungen sind noch bis zum 15. Februar 2012 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter ph-heidelberg.de/ma-bildungswissenschaften.

Fragen zu den neuen Profilen beantworten Ihnen gerne:
Prof. Dr. Jeanette Roos: roos(at)ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de
Profil "Frühkindliche und Elementarbildung plus"
Prof. Dr. Havva Engin: engin(at)ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de
Profil "Inklusion und Bildung für Kinder und Jugendliche in riskanten Lebenslagen"
Dr. Silke Trumpa: trumpa(at)ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de
Koordination Master Bildungswissenschaften

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DAAD-Preis für ausländische Studierende

Jetzt bewerben für 2012!

Auch in diesem Jahr stellt der DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes wieder Gelder für die Verleihung des DAAD-Preises für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen zur Verfügung. Mit diesem Preis sollen ausländische Studierende, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben, ausgezeichnet werden.

Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten sich möglichst im Hauptstudium befinden oder einen Master-Studiengang absolvieren. Es können aber auch Jung-Examinierte und Promovenden benannt werden. Der DAAD-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Er ist kein Forschungspreis, ist nicht für die Würdigung einer Promotionsarbeit vorgesehen und kann nicht auf mehrere Studierende aufgeteilt werden.

An der PH Heidelberg bestehen zwei Bewerbungs- bzw. Vorschlagsmöglichkeiten:
1. Bewerbung von Studierenden
Ausländische Studierende können sich ab sofort bewerben. Der Bewerbung sind eine ausführliche Darlegung des Engagements, für das der Preis verliehen werden soll, ein Lebenslauf, der Nachweis der Studienleistungen, eine Immatrikulationsbescheinigung sowie ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers beizufügen.

2. Auf Vorschlag von Lehrenden
Lehrende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können außerdem geeignete Studierende für den Preis vorschlagen. Der Vorschlag sollte eine ausführliche Begründung der Preiswürdigkeit, einen Lebenslauf des Studierenden, eine Immatrikulationsbescheinigung und den Nachweis über die erbrachten Studienleistungen enthalten.

Bewerbungen und Vorschläge sind in Papierform (keine E-Mails, keine eingescannten Unterlagen) an die Leiterin des AAA/IF, Frau Henrike Schön, zu schicken. Bei mehreren Bewerbungen und Vorschlägen, die den Kriterien entsprechen, trifft die zuständige Stipendienkommission der PH Heidelberg die Entscheidung über die Vergabe. Unvollständige Anträge oder Vorschläge können leider nicht berücksichtigt werden.

Eingangsfrist der Bewerbungen und Vorschläge ist der 10. März 2012 im AAA/IF.

Weitere Informationen finden Sie hier: daad.de

Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne:
Frau Henrike Schön hschoen(at)vw.ph-heidelberg.de
Akademisches Auslandsamt / Interkulturelles Forum

Ausschreibung für das Baden-Württemberg-STIPENDIUM „plus“

Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch und dient dem Ziel der Baden-Württemberg Stiftung, sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg einzusetzen. Die Programmlinie für Studierende wendet sich an besonders qualifizierte Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden baden-württembergischer Hochschulen und ihrer Partnerhochschulen im Ausland. Seit dem Studienjahr 2011/2012 gibt es für die Hochschulen die
Möglichkeit, zusätzlich zu den Stipendien im „Normalverfahren“ Projekte zum Ausbau und zur Stärkung des internationalen Netzwerks des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs zu beantragen. Die Baden-Württemberg Stiftung beabsichtigt durch die Projekt-Ausschreibung zudem, die Bekanntheit des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs zu verstärken. Hierfür sind derzeit 20 % der bereitgestellten Mittel für das Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende vorgesehen, für das Stipendienjahr 2012/2013 sind dies bis zu 800.000 Euro.

Details (PDF)

Ein zukunftsträchtiger Ansatz für einen wachsenden Markt

Bewerbungsfrist für den Master-Studiengang „E-Learning und Medienbildung (ELMEB 21)“ bis zum 28. Februar 2012 verlängert

Die Bewerbungsfrist für den Master-Studiengang „E-Learning und Medienbildung (ELMEB 21)“ an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde verlängert: Noch bis zum 28. Februar 2012 können sich Interessierte für das nicht-konsekutive, praxisorientierte Master-Programm bewerben.

Der Studiengang ELMEB 21 vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, klassische audiovisuelle Bildungsmedien zu produzieren und netzbasierte Lernumgebungen zu gestalten. „Als ausgebildete Lehrerin bietet mir ELMEB 21 eine gute Möglichkeit, meine pädagogisch-didaktischen Kompetenzen um den Bereich des E-Learning und der Medienbildung zu erweitern, um für die Anforderungen zukünftiger Bildung, in der Medien eine bedeutende Rolle spielen werden, gerüstet zu sein“, beschreibt Frauke Brümmer ihren Entschluss, den Master-Studiengang an der PH Heidelberg zu belegen. Dieser ist aber auch für andere Berufsgruppen interessant: Sabine Koch ist beispielsweise Medientechnikerin und hat sich für ELMEB 21 entschieden, da dieses Master-Programm zeigt, „dass sich Medien und Bildung wunderbar ergänzen können“.

Weitere Informationen über das Masterprogramm, die Studienvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren finden Sie im Internet: ph-heidelberg.de/elmeb21

Fragen beantwortet Ihnen gerne:
AR Holger Meeh: holger.meeh(at)ph-heidelberg.de
Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung"

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Call for papers: Teaching is touching the future - emphasis on skills

Internationale Tagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Nach der ersten internationalen Tagung „Teaching is Touching the Future“ im Juni
2011 an der Ruhr-Universität Bochum führt die Johannes Gutenberg-Universität
Mainz zusammen mit dem Gutenberg Lehrkolleg am 29. und 30. November 2012
die Tagungsreihe und damit den Dialog über die Zukunft der Hochschullehre unter
dem Themenschwerpunkt der Kompetenzorientierungfort.

Ihr Beitrag
Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen, sich an der Tagung in Form eines
Vortrages im Rahmen der Sessions oder einer Posterpräsentation zu beteiligen.
Wenn Sie einen aktiven Beitrag zur Tagung leisten möchten, bitten wir Sie um die
Einreichung eines Abstracts (max. 500 Wörter) bis 29. Februar 2012 mit dem
Hinweis auf die gewünschte Beteiligungsform (Vortrag, Poster) und folgenden
weiteren Informationen:
Nennung der Autorinnen/Autoren wie folgt: Titel, Vorname, Nachname, Institution,
Kontaktdaten inkl. E-Mail-Adresse.
Sie werden bis 25. April 2012 über die Beitragsannahme informiert.

Details (PDF)

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Symposion anlässlich des 70. Geburtstags von Prof. Dr. Arnold Werner-Jensen

Für den 03. Februar 2012 hat das Fach Musik ein wissenschaftliches, pädagogisches sowie politisches Symposion geplant

Das Fach Musik lädt am 03. Februar 2012 von 09.30 bis 20.00 Uhr zu einem Symposium anlässlich des 70. Geburtstags von Prof. Dr. Arnold Werner-Jensen ein. Die öffentliche Veranstaltung findet in der Aula der Hochschule statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt ist kostenlos.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg dankt Herrn Prof. Dr. Arnold Werner-Jensen mit dieser Tagung für seine geleistete Arbeit in Forschung, Lehre und Organisation des Faches Musik, für dessen Auf- und Ausbau Werner-Jensen maßgeblich mitverantwortlich war. Gleichzeitig werden auf der Tagung auch erste Forschungsresultate des neu gegründeten konzertpädagogischen Kompetenzzentrums vorgestellt und mit den Referentinnen und Referenten diskutiert.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Wellensiek, Rektorin der Hochschule, übernehmen Prof. Dr. Zöllner-Dressler sowie Prof. Dr. Khittl die Einführung in das Symposium. Die Tagung wird außerdem mit dem Stück die „Drei Fantasiestücke für Streichquartett“ von Florian Stricker eröffnet – gespielt von den Studierenden des PH-Streichquartetts.

Ab 10.00 Uhr finden dann verschiedene Vorträge statt. Es sprechen Prof. Dr. Leopold, Marcus Imbsweiler sowie Prof. Dr. Eichhorn. Von 12.30 bis 14.00 Uhr wird pausiert. Zwischen 14.00 und 16.30 Uhr halten Prof. Dr. Khittl, Prof. Dr. Zöllner-Dressler, Maria Zechn, Sabine Georg, Prof. Dr. Ernst sowie Prof. Dr. Lehmann-Wermser verschiedene Vorträge.
Nach einer erneuten Pause ist zwischen 17.00 und 18.30 Uhr Zeit für eine Podiumsdiskussion zum Thema "Kulturelle Teilhabe als Bildungsauftrag!". An dieser nehmen Jörn Tröger, Bernd Feuchtner, Prof. Dr. Luchterhandt, Daniel Hager-Mann sowie Prof. Dr. Zöllner-Dressler teil. Anschließend lädt das Fach Musik zu einem Buffet ein.

Ab 19.00 Uhr präsentieren Sylvia Khittl-Muhr (Sopran) und Prof. Dr. Werner-Jensen (Klavier) ausgewählte Lieder von Arnold (Ludwig) Mendelssohn.

Die gesamte Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Es ist selbstverständlich möglich, nur das Konzert am Abend (19.00 bis 20.00 Uhr) zu besuchen. Hier ist der Eintritt ebenfalls kostenfrei.

Prof. Dr. Werner-Jensen wurde 1941 in Innsbruck geboren. Er studierte Schulmusik und Germanistik, absolvierte die Ausbildung zum Kapellmeister und wurde 1963 Gymnasiallehrer. Bei Ludwig Fischer promovierte er und nahm dann den Ruf als Professor für Musik und Musikdidaktik zunächst in Heidelberg und später in Weingarten an. Im In- und Ausland ist Arnold Werner-Jensen als Pianist und Cembalist tätig und als solcher in zahlreichen Rundfunkaufnahmen zu hören.

Programm (PDF)

Literatur und Musik am Montag: Paul Maar

Achtung - neuer Termin: 13. Februar, Mehrzweckhalle der PH Heidelberg, 20 Uhr (Eingang Quinckestraße)

Am 13. Februar ist der Kinderbuchautor Paul Maar zu Gast. Er liest aus dem neuesten Band seiner Buchserie um das Sams, "Sams im Glück" von 2011.

Kartenvorverkauf in der Bücherstube an der Tiefburg oder in der Zentralbibliothek der PH. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Das Sams, jene 1973 von Paul Maar erdachte trollartige Figur, die das Leben von Herrn Taschenbier in zunehmendem Maße bestimmt und verändert, beschäftigt nun seit fast 40 Jahren die Hirne seiner kleinen und größeren Leser, die sich ausmalen, was am ehesten mit "Wunschpunkten" anzufangen wäre. Die Sams-Bücher werden inzwischen von ehemaligen LeserInnen an die eigenen Kinder verschenkt – das nicht-alternde rothaarige Wesen wirkt generationenübergreifend und -verbindend.

Dazu trägt auch die fortlaufende Produktivität seines Schöpfers, des vielseitigen Autors Paul, bei. Nach dem Erstling 1973 "Eine Woche voller Samstage" erschienen mit Abständen von einigen Jahren insgesamt sieben Bände, der vorerst letzte, "Sams im Glück", 2011.

Neben den Sams-Büchern schrieb Paul Maar eine Vielzahl anderer Bücher für Kinder, z.B. den erfolgreichen Titel "Lippels Traum" (1984) oder "Herr Bello und das blaue Wunder" (2005, Fortsetzungen 2006 und 2008). Darüberhinaus schreibt er Theaterstücke für Kinder, Medienadaptionen seiner eigenen Bücher (Drehbücher und Hörspiele) und übersetzt zusammen mit seiner Frau Nele Kinderbücher aus dem Englischen. Viele seiner Bücher hat er selbst illustriert.

Nicht zuletzt die Neuerscheinung von "Sams im Glück" war Anlass dafür, Paul Maar in die Reihe "Literatur und Musik am Montag" einzuladen. Am 13. Februar wird er um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle der PH Heidelberg lesen. Der Abend steht unter dem Motto "Die Sams-Werkstatt": Neben der Lesung aus dem neuesten Sams-Buch wird Gelegenheit sein, unter Moderation der Deutsch-Dozentinnen PD Dr. Gina Weinkauff und Dr. Bettina Wild mit Paul Maar über die Sams-Serie, über ihren Stellenwert in seinem Gesamtwerk und über die Bedeutung von 39 Jahren Sams-Autorschaft für sein Leben zu sprechen.  Aber natürlich ist der Autor auch für Fragen zu anderen Werken offen.

Musikalisch wird der Abend bereichert durch 4 x 4, den mehrfach auch in internationalen Wettbewerben ausgezeichneten Frauchenchor der PH unter Leitung von Heike Kiefner-Jesatko.

Foto: Martin Timphus

PH-Freundeskreis: Führung durch das Pflanzenschauhaus

Vereinigung der Freunde der Pädagogischen Hochschule Heidelberg e.V.
Donnerstag 23.02.2012, 14.30 Uhr
Luisenpark Mannheim, Führung durch das Pflanzenschauhaus. Anmeldung erbeten bis Freitag 17.02.

Dass der Freundeskreis den Luisenpark in Mannheim besucht, hat einen triftigen Grund. Mitglied Prof. Dr. Winterhoff, der dem Freundeskreis öfters hervorragende botanische Führungen geboten hat, zuletzt im Juli 2011 durch die Sandhäuser Dünen, feiert Mitte Februar 2012 seinen 80. Geburtstag. Der Freundeskreis nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, sich zu einer Veranstaltung mit botanischer Ausrichtung zu treffen. Mitglied Prof. Dr. Jäkel wird im Beisein des Jubilars und seiner Gattin durch das Pflanzenschauhaus führen. Anschließend gibt es im dortigen Café Gelegenheit, den Jubilar hochleben zu lassen und den Geburtstag nachzufeiern.
Wir treffen uns am Haupteingang des Luisenparks am 23.02. um 14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Zugang:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Auto Augustaanlage – Otto Beck-Straße.
Anmeldung
Wegen der Platzbestellung ist Anmeldung erbeten bis Freitag 17.02. im Sekretariat Fakultät III bei Doris Schmitt, Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg, Telefon 06221- 477300, E-mail: schmitt@ph-heidelberg.de.
Gerhard Hofsäß

Deutschlandstipendium

Im ersten Jahr des Deutschlandstipendiums konnte rund die Hälfte der vorgesehenen Stipendien vergeben werden. Dies ergab eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung. Besonders erfolgreich waren die Hochschulen im Saarland, wo alle Hochschulen das ihnen jeweils zur Verfügung stehende Kontingent ausschöpfen konnten. Aber auch die Hochschulen in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen konnten die auf die Hochschulen entfallenen Stipendien weitgehend einwerben und an Studierende vergeben. Die HRK hatte das Deutschlandstipendium als zusätzliches Studienfinanzierungsinstrument grundsätzlich begrüßt, jedoch für eine bessere Ausfinanzierung der Verwaltungsaufwendungen der Hochschulen und eine flexiblere Handhabung der Kontingente plädiert.

Quelle: HRK-Newsletter die woche, 2.-6.1.2012

Landesregierung startet Internetdiskussion über die Einführung der Verfassten Studierendenschaft

Gelungenes Beispiel für Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg

„Mit ‚Wir wollen Deinen Kopf‘ starten wir das erste internetgestützte Gesetzgebungsverfahren der Landesregierung. Die Internetplattform versteht sich als Basis für eine breite Diskussion an und in den Hochschulen zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft. Wir laden alle Interessierten im Land ein, sich eine Meinung zu bilden und sich einzumischen“, sagten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler am Dienstag (24. Januar 2012) in Stuttgart. Die Diskussionsforen zur Verfassten Studierendenschaft seien bis 3. März freigeschaltet. „Die in den Foren gesammelten Ansichten und Meinungen werden ausgewertet und im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens berücksichtigt. Dieses Vorgehen ist ein gelungenes Beispiel für die neue Form der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg“, so die Ministerin und die Staatsrätin.
Unter dem Motto „Wir wollen Deinen Kopf!“ vermittle der Onlineauftritt allgemeine Informationen zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft und schaffe die Möglichkeit, sich in Foren und Umfragen an der Diskussion der wesentlichen Inhalte und Leitfragen zum Thema zu beteiligen. Das Webangebot

halte über den weiteren Fortgang bis zum Abschluss des Gesetzesvorhabens auf dem Laufenden.
Bei der Erarbeitung der rechtlichen Grundlagen werde bewusst frühzeitig der Dialog mit den Beteiligten – insbesondere den Studierenden und Hochschulen - gesucht, um die verschiedenen Vorstellungen und Bedürfnisse angemessen berücksichtigen zu können. „Mit dem partizipativen Gesetzgebungsverfahren online und offline hat die Landesregierung Neuland betreten. Wir wollen dieses Instrument auch in Zukunft verstärkt einsetzen“, so Staatsrätin Gisela Erler.
Die Studierenden in Baden-Württemberg werden durch die Verfasste Studierendenschaft wieder eine organisierte Stimme in den Hochschulen erhalten. „Mit einem politischen Mandat sollen die Studierenden sich zu hochschulpolitischen Fragen äußern und für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange aller Studierenden eintreten können“, so Ministerin Bauer. Bauer und Erler: „Ziel ist es, möglichst viele Studierende zu erreichen und bei ihnen das Interesse zu wecken, sich zu engagieren. Denn Demokratie lebt von der Verantwortungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger.“

Hintergrund:
Der Gesetzentwurf zur Einführung der Verfassten Studierendenschaft soll am 7. Februar 2012 im Kabinett beraten und anschließend in die Regierungsanhörung gehen. Das parlamentarische Verfahren ist für Mai/Juni 2012 geplant. Mit der Umsetzung des Gesetzes soll zum Wintersemester 2012/13 an den Hochschulen begonnen werden. Damit wird ein wichtiges Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag vom April 2011 umgesetzt. Vorausgegangen sind verschiedene Gespräche mit Studierendenvertretern aller Hochschularten und studentischer Initiativen sowie Vertretern der Hochschulen im Ministerium, in denen über die Ausgestaltung der Verfassten Studierendenschaft diskutiert wurde.

PDF-Version
Flyer (PDF)

Online: www.wir-wollen-deinen-kopf.de

"Billigstudium" ohne Studentenleben

Da die britische Regierung an der Hochschulfinanzierung spart und die meisten Hochschulen nunmehr bis zu 9.000 Pfund Studiengebühren verlangen, werden britische Universitäten erfinderisch, um nicht zu viele Studierwillige abzuschrecken. Wer ab Herbst dieses Jahres am Coventry University College, einer Ausgründung der University Coventry, studieren will, mus "nur" 4800 Pfund statt 8666 Pfund Gebühren entrichten. Für dieses Geld dürfen Studierende zwar zu nahezu jeder Zeit zum Lernen vorbeikommen, allerdings bleiben ihnen bestimmte Einrichtungen verschlossen. Dazu gehören die Universitätsbibliothek, die Mensa und der Hochschulsport.

Quelle: DHV-Newsletter 1/12

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Dr. Nicole Flindt
  • Nadine Gales 
  • Antonia Giesler
  • Patricia Kohll
  • Verena Loos (velo)
  • Irina Pächnatz
  • Henrike Schön