Presse & Kommunikation

Nachhaltigkeit

Die PH Heidelberg übernimmt bei BNE eine bundesweite Vorbildfunktion

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gilt als Schlüsselfaktor, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bekennt sich zu dieser Verantwortung und hat die BNE in Lehre, Forschung und Transfer als Leitgedanken etabliert, der querschnitthaft in verschiedenen Fächern und Institutionen erfolgreich umgesetzt wird. Sie trägt damit bereits heute maßgeblich - insbesondere im Bereich der Lehrerbildung - zu der im UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE geforderten Förderung von Multiplikatoren bei. Um diese besondere Expertise dauerhaft strukturell zu verankern, wurde an der Hochschule am 10. Juli 2018 das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung eröffnet (kurz: BNE-Zentrum). An dem Festakt nahmen sowohl Vertreter des Bundes, des Landes als auch der Stadt und der Universität Heidelberg sowie zahlreiche weitere namenhafte Gäste teil. Im Anschluss an die Eröffnung fand das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte BNE-Symposium unter dem Motto "Nachhaltigkeit lehren lernen - vom Projekt zur Struktur in der Multiplikatorenschulung" als BNE-Tour 2018 statt.

"Die Schulung von Multiplikatoren ist eines der zentralen Ziele des Nationalen Aktionsplans BNE", erklärt Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung. "Die Pädagogische Hochschule Heidelberg trägt durch die Gründung des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung maßgeblich dazu bei, zukünftige Lehrkräfte zu 'BNE-Agents' auszubilden, und dadurch Nachhaltigkeit im Bildungswesen fest zu verankern. Die Hochschule nimmt damit bundesweit eine Vorbildfunktion ein." Dem schließt sich Professorin Dr. Maria Böhmer, die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, an: "Mit dem neuen Zentrum verankert die Pädagogische Hochschule Heidelberg Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in Forschung, Lehre und auch in ihrem institutionellen Selbstverständnis. Damit übernimmt die Hochschule Vorbildfunktion." Dass die Heidelberger Hochschule bereits heute als "Hot Spot in Sachen BNE zählt", meint auch Helmfried Meinel. Der Ministerialdirektor vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sagt in seinem Grußwort: "Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat großes Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Verankerung der BNE zu leisten." Auch Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, betont die Signalwirkung des neuen Zentrums: "Wir sind froh über Pioniere wie Sie, auf die wir zählen können." Die Hochschule habe, so Bauer in ihrer Videobotschaft, einen starken Ort geschaffen, der "einen Impuls setzen wird, um in der Hochschulausbildung, eben nicht nur für Lehre, sondern auch für Forschung und Transfer das Thema BNE voranzubringen."

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Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, stimmt dieser Einschätzung zu: "Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln didaktische Konzepte und Lernmodule, die Menschen und insbesondere (angehende) Lehrkräfte dazu befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf künftige Generationen oder auf das Leben in anderen Weltregionen abzuschätzen und entsprechend sensibel zu handeln. Wir tragen damit bereits heute maßgeblich zu der im UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE geforderten Förderung von Multiplikatoren bei." Mit der Gründung des BNE-Zentrums zeige die Hochschule deutlich, dass sie sich zu dieser Verantwortung bekennt und ihr langfristig nachkommen werde, so der Rektor. Professor Dr. Alexander Siegmund, geschäftsführender Direktor des BNE-Zentrums, schließt an: "Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verfügt über eine große Expertise in Sachen BNE. Durch das BNE-Zentrum wird dies nun zusätzlich sichtbar - nach innen wie nach außen. Wir freuen uns darauf, das BNE-Profil der Hochschule mit unseren Mitgliedern und Partnern weiter aktiv mitzugestalten."

Zu diesen Partnern gehört auch die Stadt Heidelberg, deren Bürgermeister Wolfgang Erichson, Leiter des Dezernats für Umwelt, Bürgerdienste und Integration, die Gründung des Zentrums ausdrücklich begrüßt: "Die Stadt Heidelberg hat mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einen wichtigen Motor für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung in Heidelberg. Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinsam alle Bildungseinrichtungen in Heidelberg - von der Kita bis zur Hochschule - dabei zu unterstützen, dass sie BNE umsetzen können." Hierzu arbeitet das Zentrum auch eng mit dem Heidelberg Center for the Environment der Universität Heidelberg zusammen: "Die Pädagogische Hochschule Heidelberg stärkt mit der Gründung des BNE-Zentrums ihre Exzellenz in Sachen Nachhaltigkeitsbildung und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit", sagt Professor Dr. Marcus Koch, stellvertretender Direktor des HCE und geschäftsführender Direktor des Centre for Organismal Studies.

Welchen besonderen Beitrag das neu gegründete BNE-Zentrum zu einer exzellenten Nachhaltigkeitsbildung leisten kann, fasst Siegmund zusammen: "Bildung für nachhaltige Entwicklung ist der zentrale Schlüssel für einen notwendigen gesellschaftlichen Wertewandel, damit die Lebensgrundlagen des Menschen dauerhaft gesichert werden können. Und Lehrkräften kommt bei der Umsetzung der BNE eine zentrale Funktion zu: als schulische Vermittler, durch ihre Vorbildfunktion für Schülerinnen und Schüler sowie als gesellschaftliche Akteure." Die beiden stellvertretenden Direktoren des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung, Professor Dr. Thomas Vogel und Professor Dr. Marco Kalz, ergänzen abschließend: "Als lehrerbildende Hochschule wollen wir - über Fächer-, Disziplin- und institutionelle Grenzen hinweg - den notwendigen Wandel von Denk- und Handlungsweisen im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung forcieren und fördern. Gemeinsam können wir ein starkes und vor allem nachhaltiges Zeichen setzen, das weit über Heidelberg und das Land hinaus wirken kann."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

velo

Mit CITE Internationalisierung voranbringen

Neues Zentrum will Lehrkräften interkulturelle Kompetenzen vermitteln

Das deutsche Bildungssystem steht vor sich verändernden Anforderungen. So müssen heute beispielsweise Bildungsangebote für eine zunehmend heterogene und sich global öffnende Bevölkerung geboten werden. Lehrkräfte brauchen hierfür insbesondere interkulturelle Kompetenzen, die sie bereits während ihres Studiums strukturiert und forschungsbasiert erwerben können. Als bildungswissenschaftliche Hochschule hat die PH Heidelberg entsprechend reagiert und am 4. Juli 2018 das Center for International Teacher Education eröffnet. Dessen Aufgabe ist die Koordination, Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Strategie und Entwicklung der Internationalisierung an der Heidelberger Hochschule.

"Für uns beginnt eine international ausgerichtete Lehrerbildung damit, dass man lernt, seine Studienfächer, die bildungswissenschaftliche Forschung und die institutionelle Seite von Bildungssystemen auch aus ungewohnten Perspektiven kennenzulernen", meint Professor Dr. Hans-Werner Huneke, der als Rektor für den Bereich Internationalisierung verantwortlich zeichnet. "Die Studierenden sollen Gelegenheit haben, solche Erfahrungen zu machen und sie zu reflektieren. Das ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in eine von Globalisierung geprägte Welt zu begleiten. Dazu gehört eine zunehmend heterogene Zusammensetzung der Schülerschaft, die einen angemessen Umgang auch mit kulturellen Unterschieden erfordert. Den Lehrkräften kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu und als bildungswissenschaftliche Hochschule ist es unsere Aufgabe, sie hierfür bestmöglich zu qualifizieren." Damit zukünftige Lehrerinnen und Lehrer die entsprechenden Kompetenzen bereits im Studium strukturiert und forschungsbasiert erwerben können, hat die Pädagogische Hochschule Heidelberg daher das Center for International Teacher Education (CITE) gegründet.

Henrike Schön, die das CITE leitet, erklärt: "Unser Ziel ist zum einen die Etablierung von Auslandsfenstern in allen Studiengängen, um den Weg ins Ausland zu erleichtern. Den Studierenden, die nicht ins Ausland gehen können oder wollen, bieten wir über internationale Gastprofessuren bzw. unser Fellowship-Programm die Möglichkeit, daheim interkulturelle Kompetenzen zu erwerben." Um die Heidelberger Hochschule für ausländische Studierende attraktiver zu machen, soll zudem das englischsprachige Lehrangebot ausgebaut werden: "Für unsere internationale Anschlussfähigkeit ist dieser Schritt unabdingbar", so Schön. "Nur so werden wir Kontakte zu Hochschulen im skandinavischen Raum, aber auch in Kanada oder Australien halten und für Studierende und Lehrende noch intensiver als bislang nutzbar machen können."

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Das Zentrum bringt überdies das Zertifikat "Global Citizen" aus. Dieses greift die Überlegungen der besonderen Rolle der Lehrkräfte auf und unterstützt Studierende, die im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert haben und sich zudem beispielsweise im Bereich der Internationalisierung der Hochschule engagieren. "Mit dem Zertifikat wollen wir insbesondere die internationalen Leistungen, die im regulären Curriculum nicht anrechenbar sind, anerkennen und vergeben daher studienbegleitend 15 bis 30 Leistungspunkte", sagt Anja Bast-Schneider (CITE-Geschäftsführerin).

Im Bereich der Forschung erhebt CITE zurzeit den Stand von Projekten mit internationalem Bezug. Langfristig will das Zentrum Synergien schaffen und beispielsweise Forschende aus der eigenen Hochschule mit Forschenden aus dem Ausland für gemeinsame Vorgaben zusammenbringen. "Wir wollen primär die zahlreichen Aktivitäten sichtbar machen und die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven und Forschungsansätzen fördern", so CITE-Leiterin Schön. Davon erhofft sich die Hochschule auch wichtige Impulse für die Lehrerbildung, kann die verwendete englischsprachige Literatur doch zum Beispiel direkt in die Lehrveranstaltungen einfließen und somit die internationale Berufsfähigkeit der Studierenden steigern.

Huneke abschließend: "Die Eröffnung des Center for International Teacher Edcuation ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Hochschule, die Lehrerinnen und Lehrer dazu befähigt, kulturelle Unterschiede zu erkennen, auch die eigene akademische und berufliche Welt aus neuen Perspektiven zu sehen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren und erfolgreiche Bildungsverläufe für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/cite.

velo

Die Expedition Neugier beginnt!

Die Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim 2018 findet erstmalig am 28. September statt.

Am 28. September 2018 öffnen zahlreiche wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen in Heidelberg und Mannheim bis spät in die Nacht ihre Türen. Auf die Besucher*innen warten von 15 Uhr bis Mitternacht über 60 spannende Programmpunkte mit einzigartigen Einblicken in die vielfältigen, internationalen Forschungstätigkeiten in Heidelberg und der Region. Von Konzerten über Kunst-vorführungen bis hin zu praktischen Experimenten, beinhaltet das Programm unter anderem Veranstaltungen aus den Bereichen Astronomie, Physik, Robotik, Molekularbiologie, medizinische Forschung, Biosphären und Biodiversität, Geographie, Erziehungswissenschaften, Alternsforschung, Technologieerbe sowie Kultur und Kunst. Für jede Alters- und Interessensgruppe ist etwas dabei.

Die Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim 2018 steht unter dem Motto „Expedition Neugier“ und ist Teil der EU-geförderten European Researchers‘ Night (Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme), die gleichzeitig an etwa 300 Orten in ganz Europa stattfindet und in diesem Jahr erstmalig in Heidelberg I Mannheim.
Das Europäische Lernlabor für die Lebenswissenschaften des EMBL koordiniert das zweijährige EU-Projekt. Gemeinsam mit den neun Partner*innen aus der Wissenschaft und Kultur konnte eine erfolgreiche Bewerbung realisiert werden. Neben dem EMBL wird die Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim 2018 mitveran-staltet durch das Deutsch-Amerikanische Institut, das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Dezernat 16, das ExploHeidelberg Lernlabor, das Max-Planck-Institut für Astronomie und Haus der Astronomie, die Pädagogische Hochschule Heidelberg, das TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg. Das Projekt wird durch die Stadt Heidelberg als Kooperationspartnerin unterstützt.

Die Leiterin des Projekts am EMBL, Dr. Agnes Szmolenszky, freut sich über die bunte Zusammensetzung der Veranstaltungsgruppe: „Die Zusammenarbeit der größten wissenschaftlichen und medizinischen Forschungseinrichtungen aus der Region mit Kulturschaffenden und Museen ist wirklich einzigartig. Diese neue Kooperation ermöglicht es den Bürger*innen Wissenschaft auf ganz neuen Wegen zu erleben.“ Dr. Eva Haas, aus dem EMBL-Projektteam, ergänzt: „Besonders wichtig ist uns bei den Veranstaltungen die Vermittlung von wissenschaftlichem Denken und Freude am Herumexperimentieren. Gerade Kinder und Jugendliche bringen hier sehr großen Wissensdurst mit.“

Pressemitteilung Nacht der Forschung

E-Learning professionell gestalten

Praxistipps für digital Lehrende der Hochschulen Baden-Württembergs

Am 20. Juni 2018 fand die fünfte virtuelle Ringvorlesung des Hochschulnetzwerks Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) für Lehrende der baden-württembergischen Hochschulen statt. In den jeweils einstündigen interaktiven Online-Vorlesungen erhalten die Lehrenden wertvolle Informationen rund um den didaktisch sinnvollen und lernförderlichen Einsatz von sogenannten Lernmanagementsystemen. Wie können Kursräume in einer Lernplattform lernförderlich und optisch motivierend gestaltet werden? Wie kann mithilfe von Wikis eine kollaborative Wissenskonstruktion entstehen? Wie können Foren zielführend eingesetzt werden? Und wie kann die Methode des Peer-Feedbacks dazu beitragen, Studierende in Selbstlernphasen zu aktivieren und ihre Kritikfähigkeit zu stärken?

Diese und weitere Fragestellungen münden in insgesamt 6 informativ gestaltete Online-Vorträge, dargeboten von unterschiedlichen Mitgliedern des Netzwerks. In den anschließenden Web-Sessions erhalten die Teilnehmenden Raum zur Diskussion und konkrete, direkt anwendbare Hilfestellungen, wie sie das Lehren und Lernen in ihren Online-Kursräumen optimieren können. Mehr als 330 Lehrende aus allen fünf staatlichen Hochschularten und allen Statusgruppen haben sich als Interessenten für die Ringvorlesung registriert. In der begleitenden Lerngruppe auf dem Partizipationsportal des HND BW sind inzwischen 168 Teilnehmende angemeldet. Hier wird den Lehrenden ein Raum eröffnet, in dem sie sich die Aufzeichnungen der einzelnen Online-Veranstaltungen nachträglich erneut ansehen können und tiefergehende Fragen erörtern und reflektieren können - beispielsweise die Fragen "Welche Ziele setze ich mir für meine persönliche zukünftige E-Learning-Lehrpraxis?" oder "Welche Aspekte fand ich interessant, nützlich, überzeugend, und wie kann ich sie auf meine Lehre übertragen?".

Besonders hervorzuheben ist, dass die Ringvorlesung direkt an die Praxis der Lehrenden anknüpft. Der Fokus liegt auf Szenarien und Werkzeugen, die entweder zur Standardinfrastruktur der baden-württembergischen Hochschulen zählen, wie die Lernmanagementsysteme Moodle und ILIAS, oder digitale Werkzeuge, die kostenfrei und datenschutzkonform in der Hochschullehre nutzbar sind. So wird sichergestellt, dass die an der Ringvorlesung Teilnehmenden die vermittelten Inhalte direkt in ihre Lehrpraxis übertragen können. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich ihre Teilnahme in einem bestehenden hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm ihrer Hochschule anrechnen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hnd-bw.de.

Eine gemeinsame Presseerklärung der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, der Pädagogischen Hochschulen bzw. der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie der Dualen Hochschulen und der Kunst- und Musikhochschulen Baden-Württembergs.

LRK

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Erster Gesundheitstag an der Hochschule

Große Resonanz auf vielseitige Angebote wie Stressbewältigung, Ernährung und Bewegung – Techniker Krankenkasse unterstützt Projekte

Am 5. Juli fand der erste Gesundheitstag der Pädagogischen Hochschule im Rahmen des Studiengangs Gesundheitsförderung und Prävention statt. Der Tag zog mehr als 200 Besucher aus der gesamten Hochschule an. Das Projekt wurde von der Studiengangsleitung Prof. Dr. J. Bucksch ins Leben gerufen und von Sebastian Stumpf, Referent für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), unterstützt. Eingeleitet wurde der Tag von Kanzlerin Stephanie Wiese-Heß. Sie betonte, dass das BGM eine nicht mehr weg zu denkende Säule an der Hochschule sei. Die Gesundheit von Mitarbeitenden sei nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch darüber hinaus wichtig, und auch Studierende sollten die Möglichkeit haben, sich ihren Alltag an der Hochschule gesundheitsförderlich gestalten zu können.

Stress im Hochschulalltag meistern
Unter dem Thema „Stress im Hochschulalltag“ konnten sich interessierte Studierende sowie Mitarbeitende darüber informieren, wie Ernährung, Bewegung und Stress zusammenhängen, wie man sich vor Stress schützen kann und was man tun kann, wenn man gestresst ist. Durch die freundliche Unterstützung der Techniker Krankenkasse wurden „Back-Checks“ durchgeführt, bei denen die Teilnehmenden eine individuelle Auswertung ihrer Rumpfmuskulatur mit anschließender Beratung bekamen. Auch das Projekt Kopf-Stehen war dabei und sensibilisierte einmal mehr für den positiven Effekt körperlicher Aktivität im Hochschulalltag. Um die Studierenden auf den Gesundheitstag aufmerksam zu machen, stürmten Bewegungspausen-Trainerinnen und Trainer die Vorlesungen mit aktiven Mitmachübungen. Das kam so gut an, dass zwei Dozenten die Bewegungspause für die nächste Seminareinheit buchten. Weitere aktive Angebote, wie Anti-Stress-Yoga im Freien, Zumba-Einheiten vor dem Hörsaalgebäude und ein Workshop zum Thema Brain-Move wurden auch von den Mitarbeitenden freudig ausprobiert, gaben aber ebenso Studierenden aus dem Bereich Lehramt neue Ideen zur Unterrichtsgestaltung.

Über 100 Teilnehmende interessierten sich für das Thema Ernährung und so gingen 240 bunt einlaminierte, gesunde Kochrezepte über den Tisch. An diesem schwül–warmen Tag bekam der Smoothie-Stand ein sehr positives Feedback und es wurden an die 400 rote und grüne kostenlose Erfrischungen getrunken. Gut besuchte Vorträge zum Thema „Stress und Ernährung“ informierten vor- und nachmittags rund um das Thema. 

Überraschende Gesichter gab es am Infostand „Stress“, denn: der sonst so negativ behaftete Stress kann auch positiv wahrgenommen werden! Viele Motivierte konnten ihr persönliches Stressempfinden an mehreren Plakaten bildlich veranschaulichen. Um kurz- und langfristigem Stress etwas entgegenzuwirken, konnten direkt nebenan Stressbälle mitgenommen, Mandalas zur Entspannung ausgemalt und Antistressteebeutel mitgenommen werden.

Durch die andauernde Sanierungssituation am Neubau durfte auch das Thema PCB nicht außen vorgelassen werden. Der Baubeauftragte sowie zwei Vertreterinnen des betriebsärztlichen Dienstes gingen auf Fragen ein und informierten zum weiteren Vorgehen. Teilnehmende konnten ihre Meinung an Plakaten verdeutlichen und so entstand im Laufe des Tages ein transparentes Stimmungsbild an der Wand. 

Studierende Mitorganisatoren des Gesundheitstags
Der „Baustein“ Projektmanagement wird im Studiengang „Prävention und Gesundheitsförderung mehr und mehr vertieft. Das Projekt gab den Studierenden des 4. Semesters die Chance, eigene Erfahrungen zu sammeln. Im Bereich Teamwork, Finanzierung, Planung, Organisation und Durchführung sammelten sie neue Eindrücke, wurden mit Problemen konfrontiert und fanden neue Lösungen. Was folgt ist die Reflexion, die für den späteren Arbeitsalltag eine gute Vorbereitung darstellt. Insgesamt gab es ein gutes Feedback und auch die Anzahl der interessierten Teilnehmer lässt darauf schließen, dass sich ein Gesundheitstag in dieser oder ähnlicher Form auch beim nächsten Mal großer Beliebtheit erfreuen wird.

Anke Tüselmann, Studentin und Mitorganisatorin des Gesundheitstags

Gegen Hass positionieren

Die britisch-pakistanische Schriftstellerin Qaisra Shahraz zu Gast in Heidelberg

Am 02.07.2018 war die Schriftstellerin Qaisra Shahraz im Rahmen einer Autorenlesung und Diskussion zu Gast in Heidelberg. Prof. Dr. Karin Vogt und PD Dr. Jan Rupp, die gemeinsam im Sommersemester 2018 in einem kooperativen Seminar der Abteilung Englisch der Pädagogischen Hochschule und der Heidelberg School of Education den Themenbereich „Short Fictions of Migration“ aus einer literaturwissenschaftlichen und fremdsprachendidaktischen Perspektive betrachten, durften zahlreiche Studierende und andere Interessierte in der gut besetzten Aula begrüßen.

Qaisra Shahraz, eine britisch-pakistanische Autorin, die mit neun Jahren von Lahore nach Manchester emigrierte, ist in Deutschland vor allem bekannt für ihre Kurzgeschichte „A Pair of Jeans“, die im Seminar von Anglistikstudierenden der beiden Hochschulen gemeinsam literaturwissenschaftlich und fachdidaktisch analysiert wurde. Qaisra Shahraz gab über kurze Leseproben aus ihrem Œuvre hinaus einen Einblick in ihre unterschiedlichen Arbeitsbereiche, wie moderne, hybride Identitäten, die Rolle der Frau in der muslimischen Welt, die Problematik der Islamophobie und die Wichtigkeit von Lehrkräften als interkulturelle Vermittler und change agents. Sie signierte anschließend ihre Bücher und motivierte die Studierenden, sich mittels des Hashtags #spreadhummusnothate auf einem Banner gegen Hass zu positionieren.

Karin Vogt / Jan Rupp

Startschuss der „Heidelberger Präventionsgespräche“

Auftaktveranstaltung „Antisemitismus an deutschen Schulen - Herausforderungen für die Bildungs- und Präventionsarbeit“

Von links unten: Sylvia Hafner (Bürgeramt HD), Prof. Havva Engin (Ph HD/ Hei-Mat), Saba-Nur Cheema (Bildungsstätte Anne-Frank) Von links oben: Ethem Ebrem (Quwwa), Reiner Greulich (Sicheres Heidelberg e. V.)

Die „Heidelberger Präventionsgespräche“ nahmen am Freitag im Rahmen des Projekts „Quwwa – Stärke statt Sprachlosigkeit“ ihren Auftakt. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Antisemitismus an deutschen Schulen - Herausforderungen für die Bildungs- und Präventionsarbeit“ hielt Frau Saba-Nur Cheema von der Bildungsstätte Anne-Frank an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.

„Die Ablehnung von Juden nimmt unter Deutschen nicht zu, aber der Antisemitismus zeigt immer offener sein Gesicht“ schreibt die Süddeutsche Zeitung im April dieses Jahres, nachdem sich vielerorts in der Bundesrepublik judenfeindliche Übergriffe ereigneten und mediale Aufmerksamkeit erlangten. Aufgrund dieser jüngsten Vorfälle starteten die Heidelberger Präventionsgespräche mit dem Thema Antisemitismus als Herausforderung in der Schule.
Der Vortrag von Frau Cheema ließ die Zuhörer erkennen, dass Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, welches unter vielen gesellschaftlichen Milieus weit verbreitet und sogar teilweise identitätsstiftend ist. Da die Schule als Mikrokosmos unserer Gesellschaft hier nicht außen vor ist, werden antisemitische Einstellungen auch von Jugendlichen geteilt und in der Schule reproduziert. Hier fällt der aktuelle Blick insbesondere auf migrantisch-muslimische Jugendliche, die spezifische Artikulationsformen von Antisemitismus zum Ausdruck bringen. Diese zu relativieren, berge Gefahr das Ausmaß des Judenhasses sowie die Betroffenenperspektive zu relativieren - ein fataler Fehler, insbesondere im postnationalsozialistischen Deutschland.
Die Referentin wies auf die falschen Behauptungen hin, Antisemitismus sei einzig ein Problem der Jugend oder einer gesonderten Gruppe. Dies würde bedeuten, eine verkürzte Perspektive auf die Situation einzunehmen. Auch Lehrkräfte bräuchten die notwendigen Kompetenzen, um einen möglichen eigenen Antisemitismus zu reflektieren und Handlungsstrategien für den pädagogischen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln.

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Der Vortrag bildete den Auftakt der „Heidelberger Präventionsgespräche.“ Ziel der Vortragsreihe ist es, mit Fachkräften aus der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit über die Ursachen von demokratiefeindlichen Haltungen ins Gespräch zu kommen und neue Netzwerke zu knüpfen.
Die öffentliche Vortragsreihe ist in das Präventionsprojekt „Quwwa – Stärke statt Sprachlosigkeit“ eingebettet und findet in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und transkulturelle Pädagogik (Hei-Mat), dem Verein Sicheres Heidelberg e.V. und dem Polizeipräsidium Mannheim statt. Gefördert werden die Veranstaltungen von der Stadt Heidelberg innerhalb der Aktion „Heidelberg. Aber sicher!“.

Weitere Informationen sind unter www.quwwa.de zu finden.

Pressemitteilung Quwwa

Vier Jahre „Outdoor-Education“ mit Grundschulkindern

Finale der Kooperation mit der ersten Outdoor-Klasse der Internationalen Gesamtschule Heidelberg im Ökogarten

Bei sommerlicher Hitze stellten sich am 19. Juli die Biologiestudierenden, insbesondere die Studierenden des Seminars „Outdoor Education“ (Seminar Kiehne) zum vorerst letzten Mal der großen Herausforderung, Lernprozesse gemäß Bildungsplan mit 27 quirligen Grundschulkindern der Klasse 4 der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH) zu gestalten. Zwar haben die wöchentlichen Lernvormittage durchaus Tradition, denn Sie finden mit dieser Klasse schon seit vier Jahren statt. Die Anforderungen an Lehramtsanwärter sind jedoch besonders hoch: Fachkompetenzen sind ebenso gefragt wie didaktisches Know-How (Pedagogical Content Knowledge), hinzu kommt das Klassenmanagement in einem Gelände von der Größe eines halben Hektars, den sich die Kinder als „ihren“ Lernraum längst erobert haben und genau kennen. Die Kinder haben viel gelernt, das zeigen die vertraulichen Gespräche ebenso wie die Präsentationen der Kinder. Sie sind auf den Wechsel in weiterführende Schulen gut vorbereitet. Teilnehmerinnen der Ernte waren auch Botanik-Studierende des Fundamentums (Seminar Jäkel), welche mit den Kindern am Tag der offenen Tür im Ökogarten am 21. Juni 2018 bereits Bekanntschaft geschlossen und Lernmodule selbst gestaltet hatten.

Im nächsten Schuljahr ist der Start einer weiteren Outdoor-Klasse der IGH-Primarstufe geplant, insbesondere natürlich im Sommerhalbjahr. Die Aussaat von Getreide wird jedoch wieder im Winter erfolgen.
Am 19. Juli 2018 erntete die Outdoor –Klasse der IGH das im November 2017 selbst ausgesäte Getreide Dinkelweizen und Roggen. Das Korn wurde mit einem Dreschflegel gedroschen, von Spelzen befreit und mit einer Quetsche zu Müsli verarbeitet. Dinkelweizen konnte roh verzehrt werden. Roggen muss erst gebacken werden, das ist dann schon das Thema für einen anderen Lerntag für den Winter.

Wir laden auch bereits jetzt ein zum Apfelsaftpressen im Oktober zu Semesterbeginn im Ökogarten!

Lissy Jäkel

Ab ins Ref!

Infoveranstaltung der Professional School für angehende Lehrerinnen und Lehrer

Fertig mit dem Hochschulstudium und ab in das Referendariat? Der Wechsel in das Berufsleben ist nicht nur mit persönlichen Herausforderungen verbunden, sondern fordert von den angehenden Referendarinnen und Referendaren auch organisatorische und versicherungsrelevante Vorbereitung. Um den Einstieg zu erleichtern, bietet die Professional School seit fünfzehn Jahren die Informationsveranstaltung „Ab ins Ref!“ an.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin Dr. Kirsten Zierold startete die MLP AG mit Romina Schneider und Nita Rexhepi mit einem Vortrag zur Einkommenssituation und Budgetplanung von einem durchschnittlichen „Musterreferendar“. Der Finanzdienstleister berücksichtigte dabei sowohl Versicherungen, Lifestyle (Wohnen, Lebensmittel, Freizeit…) als auch Vermögen (Rente, Rücklagen für die Sommerferien). Vor allem auf die private Krankenversicherung, Beihilfe, Dienstunfähigkeitsabsicherung und private Haftpflicht mit Diensthaftung wurde auch aufgrund vieler Rückfragen durch die Studierenden genauer eingegangen. Daraufhin erfolgte eine Einführung von Frau Karin Stange aus dem Regierungspräsidium Karlsruhe, worin die Studierenden detailliert über die Anmeldeformalitäten zum Zulassungsverfahren informiert wurden. Denn zusätzlich zu dem Onlineantragsformular müssen noch einige weitere Urkunden und Dokumente eingereicht werden. In diesem Bereich herrschte noch ein reger Nachfragebedarf, auf die Anliegen der Studierenden ging Frau Stange nach ihrem Vortrag auch aufmerksam und gerne ein.

Um den verschiedenen Studiengängen und Berufsperspektiven gerecht zu werden, baten die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Susanne Doll aus Bad Mergentheim, GS; Dr. Jürgen Spanger aus Mannheim, GWHRS; und Joachim Niederhöfer aus Heidelberg, SoP) jeweils getrennte Vorstellungen ihres Seminares und Ausführungen zum Übergang von der Hochschule ans Staatliche Seminar an.

Abschließend war David Anselment als Vertreter der Debeka dazu eingeladen, wichtige Punkte, die bei der Auswahl der Krankenversicherung zu beachten sind, in einer offenen Fragerunde zu klären. Er machte dabei auch auf Kriterien aufmerksam, die zu einem Ausschluss von einer privaten Krankenversicherung führen können.
„Ab ins Ref!“ erleichtert den Studierenden den Umgang mit versicherungstechnischen und bürokratischen Formalitäten und versteht sich als Forum, um Unklarheiten und Fragen offen und ehrlich zu klären.
Die Professional School freute sich über die zahlreiche und rege Teilnahme der Studierenden und dankt allen Vortragenden für ihr großes Engagement!

Professional School

Bau·stelle am Heidelberger Hauptbahnhof

Die Halte·stelle Hauptbahnhof
soll umgebaut werden.
Sie ist wichtig für den Heidelberger Verkehr.
Dort fahren Busse und Bahnen.
Viele Menschen steigen dort ein und aus.
Der Verkehr soll schneller und besser werden.

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Einfach-Heidelberg.de

Internationalisierung

Hochschulmagazin daktylos 2018 erschienen

Internationalisierung ist gerade in der Lehrerbildung wichtiger denn je und bedarf einer systematischen Strategie. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg geschieht dies konkret unter der Leitidee „Internationalization@Home“, die über allgemeine Mobilität weit hinaus auf die umfassende Internationalisierung von Forschung, Lehre und Verwaltung gleichermaßen zielt.

Die neue Ausgabe des bildungswissenschaftlichen Magazins daktylos zeigt, wie weit die Hochschule hier schon ist und berichtet etwa über internationale Forschungsprojekte, mobile Verwaltung, langjährige und neue Kooperationen, Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden im Ausland. Vorgestellt werden auch die Preisträgerinnen und Preisträger des „Goldenen Zugvogels“, Lehrende der Hochschule, die sich um die internationale Mobilität von Studierenden besonders verdient gemacht haben.

Das Hochschulmagazin liegt in den unterschiedlichen Gebäuden aus und kann zudem kostenfrei über die Pressestelle bezogen werden.

hop

Bildung gewinnt! Annelie Wellensiek zum Gedenken

Herausgegeben von Birgitta Hohenester-Pongratz und Florian Kollmann

Bildung gewinnt! Unter diesem programmatischen Titel erinnert die Ende Juli 2018 erschienene Gedenkschrift an Prof. Dr. Annelie Wellensiek, die von 2009 bis 2015 als Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wirkte. Das Buch vereint gleichermaßen Weggefährten aus Wissenschaft, Bildung und Politik sowie dem sozialen Umfeld. Die Autorinnen und Autoren thematisieren und erweitern bildungswissenschaftliche Ideen Wellensieks in Forschung, Didaktik und Hochschulpolitik. Ausgewählte Artikel und Reden der ehemaligen Rektorin werden dazu in Dialog gesetzt. So entsteht ein Wechselspiel zwischen ihren Beiträgen und denen ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter im jeweiligen Themenfeld.

Sehr begabt als „netzwerkende Persönlichkeit“, hatte Annelie Wellensiek zudem viele Bezugspunkte in Heidelberg und der Metropolregion, in sozialen Organisationen und ihrer großen Familie. Texte und Erinnerungen aus diesen Lebensbereichen würdigen das Wirken der Verstorbenen, die im August 2018 sechzig Jahre alt geworden wäre. Ob in Wissenschaft oder im Privatleben: Immer wieder scheint in den Beiträgen Annelie Wellensieks verbindliche, respektvolle Art auf, lösungsorientiert und tatkräftig zu handeln und auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Mattes-Verlag Heidelberg 2018, 212 Seiten, ISBN 978-3-86809-124-3, 30 Euro.

hop

Fremdsprachenunterricht in der Grundschule

Margit Hempel, Markus Kötter and Jutta Rymarczyk

Die Studie zum Fremdsprachenunterricht in deutschen Grundschulen bietet einen Überblick über Bundesländergrenzen hinweg in eine heterogene Bildungslandschaft, die von erheblichen curricularen Unterschieden und Widersprüchen geprägt ist.

Neben dieser Bestandsaufnahme zeigen die Autoren auf, welche bildungspolitischen und fachdidaktischen Ausgestaltungen Fachleute aus Hochschulen, Landesinstituten und Schulen als sinnvoll und wünschenswert erachten. Ihr Meinungsbild erlaubt es, bundesländerübergreifende Konzepte für die qualitative Weiterentwicklung des frühen Fremdsprachenunterrichts zu entwickeln, daraus resultierende Implikationen für Lehreraus- und Fortbildung zu beleuchten und so letztlich eine Basis für nationale Mindeststandards für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule zu bieten.

Margit Hempel ist Studiendirektorin für englische Didaktik an der Universität Duisburg-Essen.

Dr. Markus Kötter ist Professor für Anglistik - Didaktik der englischen Sprache an der Universität Siegen.

Dr. Jutta Rymarczyk ist Professorin am Institut für Fremdsprachen, Fachbereich Englisch, an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Frankfurt am Main 2017, 116 S., br., ISBN 978-3-631-74402-4, € 18,70.

red

Großer Einsatz für hörgeschädigte Kinder

Professor Hintermair für langjährige Verdienste geehrt

Der internationale Kongress für familienzentrierte Frühintervention für Kinder mit Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit (FCEI) hat Dr. Manfred Hintermair, Professor i.R. für Psychologie und Diagnostik in der Fachrichtung Hörgeschädigtenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, im Juni 2018 für seine langjährigen Verdienste in Forschung und Praxis der Frühförderung hörgeschädigter Kinder geehrt. Die Würdigung fand im Rahmen der 4. FCEI-Konferenz in Bad Ischl/Österreich statt.

Bei dem FCEI-Kongress treffen sich Eltern, Ärzte, gehörlose Fachkräfte und Führungskräfte aus der Frühintervention sowie Experten und Forschende aus rund 40 Ländern zu einem internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch über Frühfördermodelle und Best-Practice-Beispiele. Neben Professor Hintermair wurde bei der Tagung in Bad Ischl auch Mary Pat Moeller, Ph.D., Direktorin des Center for Childhood Deafness an dem Boys Town National Research Hospital in Omaha/USA ausgezeichnet.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert Professor Dr. Hintermair recht herzlich zu der internationalen Anerkennung seiner Arbeit und schließt sich den Glückwünschen an.

velo

Studentische Fußballmannschaft in Asien erfolgreich

Team der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg bei der Football Final Four in China

Eine studentische Fußballmannschaft der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg nahm im Juni 2018 erfolgreich an dem Football Final Four in Zhuhai/China teil. Das Heidelberger Team blieb in den vier Spielen unbesiegt: Zunächst besiegten sie den amtierenden chinesischen Hochschulmeister, die Taiyuan University of Technology; sie gewannen zudem gegen die Donghua University mit 2:0. Lediglich das Spiel gegen die Universität Stuttgart ging mit 1:1 unentschieden aus. Das abschließende gemischte Freundschaftsspiel, bei dem je fünf Feldspieler einer deutschen und einer chinesischen Hochschule ein Team bildeten, konnte das Duo Heidelberg/Taiyuan ebenfalls mit 3:2 für sich entscheiden.

Das Turnier wurde von dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband (adh) organisiert und von der Beijing Normal University ausgerichtet. Neben dem sportlichen Wettkampf stand auch der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. So wurden in einem Football Workshop, auf dem sich deutsche und chinesische Spieler und Trainer austauschen konnten, zum Beispiel die Unterschiede zwischen dem chinesischen und dem deutschen Fußball sichtbar. So gibt es in China beispielsweise, abgesehen von den Profiligen, keine Amateurmannschaften, so dass die gesamte fußballerische Ausbildung in den Schulen und Universitäten betrieben wird.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert den Spielern Sven Goos, Theo Jaspert, Nico Plankert, Markus Meyer, Patrick Schleich und Timo Weber recht herzlich zu dem siegreichen Wettbewerb und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg!

velo

Dr. Frauke Janz zur neuen Gleichstellungsbeauftragten ernannt

Nachfolgerin von Professorin Dr. Karin Vach mit Schwerpunkten in Studium und Familie, Prävention und Netzwerkarbeit

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat Dr. Frauke Janz (Institut für Sonderpädagogik) einstimmig als neue Gleichstellungsbeauftragte gewählt; ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre. Sie folgt zum 1. Juli 2018 auf Professorin Dr. Karin Vach, die auf das Amt der Beauftragten für die schulpraktische Ausbildung gewechselt ist. Die Stellvertretung von Janz haben unverändert Dr. Ursula Queisser (Institut für Sachunterricht) und Professorin Dr. Angela Häußler (Institut für Gesellschaftswissenschaften) inne. Unterstützt wird das Team von der Referentin für Gleichstellung, Dr. Stefanie Köb, sowie der Gleichstellungskommission.

Das Gleichstellungsbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verfolgt das Ziel, die Studien- und Arbeitsbedingungen der Hochschulmitglieder in unterschiedlichen Lebenssituationen zu verbessern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer guten Vereinbarkeit von Studium bzw. Arbeit und Familie. "Meine Vorgängerin Frau Professorin Vach und das Gleichstellungsteam haben hervorragende Arbeit geleistet, die weit in die Hochschule ausstrahlen konnte. Für Studierende mit Kind(ern) wurde zum Beispiel gerade erst ein Selbstlernbereich eröffnet, an dem die Studierenden in Ruhe lernen und gleichzeitig ihr Kind betreuen können. Auch eine Erstinformation bei Fragen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Studium mit pflegebedürftigen Familienangehörigen wurde erfolgreich etabliert", so Janz. An diese Aktivitäten will die neue Gleichstellungsbeauftragte anknüpfen, sie gemeinsam mit der Hochschulleitung fortführen und ausbauen.

Einen weiteren sinnvollen Schwerpunkt sieht Janz bei Veranstaltungen zu Prävention und zum Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten. Ein anderer Fokus liegt auf der Netzwerkarbeit unter anderem mit dem Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg, mit dem "Best Practice"-Verbund Familie in der Hochschule e.V. sowie dem Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerk. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team des Gleichstellungsbüros und den Austausch mit der Hochschulleitung. Ich möchte zudem die Kooperation mit den verschiedenen Gremien und Kommissionen innerhalb der Hochschule, die im Sinne der Gleichstellung und Antidiskriminierung arbeiten, ausbauen und die Zusammenarbeit zum Beispiel mit den beiden Beauftragten für Chancengleichheit und für Antidiskriminierung, der Beauftragten für die Belange von Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit, der Schwerbehindertenvertretung, dem Personalrat und dem Antidiskriminierungsreferat des Studierendenparlaments intensivieren", erklärt Janz abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet.

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Zur Person
Frauke Janz ist Diplom-Psychologin und studierte parallel zu ihrer Familienzeit mit drei Töchtern an den Universitäten Osnabrück und Heidelberg. Seit 2001 arbeitet sie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und promovierte im Rahmen ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Bildungsrealität von Schülerinnen und Schüler mit schwerer und mehrfacher Behinderung". Seit 2006 vertritt Janz die Psychologie und Diagnostik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung am Institut für Sonderpädagogik. Die Diplom-Psychologin war zudem viele Jahre im Personalrat und als Vertreterin des wissenschaftlichen Dienstes im Senat tätig.

velo

Professor Dr. Nikolaus Hartmann verstorben

Experte im Bereich Mehrfachbehindertenpädagogik war rund 20 Jahre an der Hochschule tätig

Herr Professor Dr. Nikolaus Hartmann, geboren am 19. Dezember 1931, ist am Donnerstag, dem 28. Juni 2018, verstorben.
Herr Prof. Dr. Hartmann war als Fachschulrat und von 1971 bis zu seiner Pensionierung im Dezember 1990 als Professor im Bereich Mehrfachbehindertenpädagogik tätig.
Zu Beginn der 70er Jahre war Prof. Hartmann als Mitglied der Fachbereichsleitung Sonderpädagogik maßgeblich an der Erweiterung der Studienangebote beteiligt. Aufgrund seiner Zusatzqualifikationen erweiterte er das Lehrangebot in den Bereichen Verhaltensauffälligkeiten und Psychopathologie. Seine Beiträge zur Sexualpädagogik unter sonderpädagogischer Perspektive waren richtungweisend. Seine verbindliche und ausgleichende Art machten ihn unter Studierenden und Kollegen gleichermaßen beliebt.
Die Trauerfeier fand am Samstag, dem 14.07.2018 im engsten Familienkreis statt.

Wir werden Herrn Professor Hartmann ein ehrendes Andenken bewahren.

red

Kursleiter (m/w) gesucht!

Bewegungs- und Entspannungsangebote für Beschäftigte durchführen

Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bieten wir Bewegungs- und Entspannungskurse für alle Beschäftigte an. Hierfür suchen wir eine/-n neue/-n Kursleiter/-in (m/w) mit Lizenz für Core-Training, Group-Fitness oder ähnlicher Qualifikation. Der Kurs wird wöchentlich angeboten mit einem Umfang von 45-60 Minuten.
Wir freuen uns auf Dich!

Kontakt:
Sebastian Stumpf, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement, Telefon: +49 6221 477-695,E-Mail: bgm@remove-this.ph-heidelberg.de, Büro: A.404, INF 561

Sebastian Stumpf

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Unterstützung für die Durchführung von Energie- und Klimaschutz-Projekten gesucht!

Gestaltung von Unterrichtseinheiten und Projekttagen an Grundschulen

Wir suchen von Oktober/ November 2018 bis Juli 2019 Unterstützung für die Durchführung unserer Projekte an Schulen zum Thema Energie und Klimaschutz in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis.
Seit 2010 führt die KliBA Projekte an Schulen zum Thema Energie und Klimaschutz durch. Pro Schuljahr nehmen ca. 150 Klassen aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis erfolgreich an dem Projekt teil. Die Nachfrage ist stetig gestiegen. Um die Anfragen für das Schuljahr 2018/ 2019 bedienen zu können, suchen wir tatkräftige Unterstützung.

Was sind Ihre Aufgaben? Beschreibung der Tätigkeiten

- Durchführung von Unterrichtseinheiten und Projekttagen an Grundschulen (Umfang ca. 3-6h je Einheit).
Energieverbrauch und Klimaschutz hängen eng zusammen. Fragestellungen: Wo kommt unsere Energie her? Vor- und Nachteile der fossilen und erneuerbaren Energien, was steckt hinter der Energiewende? - werden praxisnah und abwechslungsreich aufbereitet. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dem Klimaschutz und z.B. dem Energieverbrauch im Alltag den Kindern und Jugendlichen näher zu bringen und ihnen Möglichkeiten an die Hand zu geben, ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten.
- Bei Bedarf Einarbeitung in Fragen und Entwicklungen im Bereich Energie und Klimaschutz.

Was erwartet Sie? Leistungen
- Einarbeitung in die bestehenden pädagogischen Konzepte, Abläufe und Materialien.
- Pädagogische Materialien werden zur Verfügung gestellt.
- Unterstützung bei der Umsetzung und Fragen.
- Terminabstimmungen und Vorbereitungen mit den Schulen werden durch die KliBA abgewickelt.

Kontakt und Ansprechperson
Frau Anita Köhler
Umweltpädagogin
Tel.: 0 62 21 - 99 875 0
Email: a.koehler@remove-this.kliba-heidelberg.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

KliBA gGmbh Heidelberg - Rhein-Neckar-Kreis

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Juli-Newsletter:

Selbstlernbereich für Studierende mit Kind in der Mozartstraße

Spitzenposition beim Einwerben von Drittmitteln

Universität Heidelberg auf Platz zwei im Förderatlas 2018 der Deutschen Forschungsgemeinschaft

In der Rangliste der 40 bewilligungsstärksten Hochschulen in Deutschland belegt die Universität Heidelberg mit einer Gesamtfördersumme von 292,2 Millionen Euro an DFG-Mitteln den zweiten Platz. Das geht aus dem heute veröffentlichten „Förderatlas 2018“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft hervor. Wie die DFG mitteilt, liegt die Ruperto Carola damit zwischen der erstplatzierten Ludwig-Maximilians-Universität München mit 315,8 Millionen Euro und der drittplatzierten Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen mit 281 Millionen Euro. Bereits im zuletzt erschienenen Förderatlas 2015 hatte Heidelberg erstmals Rang zwei eingenommen. Zuvor hatten stets die LMU München und die RWTH Aachen die meisten DFG-Mittel eingeworben.

Aufgeschlüsselt nach einzelnen Wissenschaftsbereichen, ist die Universität Heidelberg in den Lebenswissenschaften hinter der LMU München auf dem zweiten Platz zu finden. In den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in den Naturwissenschaften ist die Ruperto Carola jeweils in den Top Ten vertreten.

Der neue DFG-Förderatlas ist der inzwischen achte Berichtsband, mit dem die größte Forschungsförderorganisation in Deutschland seit 1997 alle drei Jahre „Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland“ – so der Untertitel – vorlegt. Die Zahlen- und Datenbasis – der Band dokumentiert den Berichtszeitraum von 2014 bis 2016 – wurde dabei ebenso kontinuierlich erweitert wie die betrachteten Themen und Fragestellungen. Inhaltliche Schwerpunkte bilden in der aktuellen Ausgabe die Forschungsförderung im europäischen und weltweiten Kontext sowie 50 Jahre Sonderforschungsbereiche.

Quelle: http://idw-online.de/de/news698940; Pressestelle Universität Heidelberg

Karrierepläne aus Trennungsangst zerstört

Sie liebte ihn – und zerstörte deshalb seine Karrierepläne: Weil sie ihren Freund bei sich behalten wollte, muss eine Frau aus Kanada 350 000 Dollar Strafe zahlen. Wie das Portal „Buzzfeed“ berichtet, hatte sie aus Trennungsangst eine Absage einer renommierten Universität gefälscht und an ihren Freund geschickt. Erst Jahre später erfuhr er, dass er eigentlich eine Zusage von der Universität erhalten hatte. Ein Gericht entschied daraufhin, dass die Frau für die Kosten seines Studiums aufkommen muss. Und die Beziehung hatte sie mit der Betrugsaktion auch nicht zu retten vermocht: Nur kurze Zeit nach der Absage hatten die beiden sich getrennt.

Mannheimer Morgen, 16.6.2018

Impressum

Herausgeber:
Prof. Dr. Hans-Werner Huneke
Rektor

Redaktion:
Dr. Birgitta Hohenester-Pongratz (hop) (V.i.S.d.P.), Christoph Penshorn (cp), Achim Hofmann

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An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Sarah Dörfler
  • Prof. Dr. Lissy Jäkel
  • Verena Loos (velo)
  • Jan Rupp
  • Professional School
  • Petra Schaller
  • Anke Tüselmann
  • Prof. Dr. Karin Vogt