Presse & Kommunikation

Ausgabe 2 - Februar 2019

[hop] „Bildung“ ist an der Hochschule selbstredend ein zentraler Schwerpunkt. Die aktuelle Ausgabe von news_on! spiegelt verschiedene Facetten der Thematik: Hannu Sparwald vom Transferzentrum etwa geht darauf ein, wie Sie Ihr persönliches Know-how als Gründerin oder Gründer einsetzen können.Die Heimann-Stiftung unterstützt Studierende dabei, ihr künstlerisches Potential weiter zu entwickeln. Und wenn Sie an zusätzlicher Professionalisierung interessiert sind, können Sie bei den zahlreichen Ausschreibungen und Weiterbildungen schauen, ob etwas für Sie dabei ist. Übrigens: Der nächste Newsletter erscheint Anfang April.

Kooperation

PH und SRH Hochschule Heidelberg gründen gemeinsame Ethikkommission

[velo] Ethisch verantwortliche Forschung zeichnet sich sowohl für die Pädagogische Hochschule als auch für die SRH Hochschule Heidelberg durch den respektvollen Umgang mit Menschen aus, die sich für die Teilnahme an Studien zur Verfügung stellen. Ob ein Forschungsvorhaben ethisch zu verantworten ist, prüft und beurteilt ab sofort eine gemeinsame Ethikkommission, die ihre Arbeit am 24. Januar 2019 aufgenommen hat. Die Pädagogische Hochschule überführt ihre seit zwanzig Jahren bestehende Ethikkommission in das gemeinsame Gremium; für die SRH Hochschule ist es die erste entsprechende Kommission.

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Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als auch der SRH Hochschule Heidelberg bewegen sich im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der forschungsbasierten Entwicklung von Innovationen. Ihre Arbeit weist häufig einen engen Bezug zur Praxis auf, wodurch sie in der Regel auf die Teilnahme von Menschen angewiesen sind: "Als Wissenschaftler tragen wir die Verantwortung, dass die Menschen, die sich für die Teilnahme an Forschungsstudien zur Verfügung stellen, respektvoll behandelt werden und durch die Untersuchungen keinen Schaden nehmen", erklären die beiden Prorektoren für Forschung, Professor Dr. Christian Spannagel (PH) und Professor Dr. Carsten Diener (SRH Hochschule). Auch Drittmittelgeber und Verlage verlangen daher zunehmend die Voten von Ethikkommissionen.

Diese Verantwortungsübernahme gilt demnach für sämtliche Phasen des Forschungsprozesses, insbesondere bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bzw. mit Menschen mit Behinderung. So ist zum Beispiel sicherzustellen, dass Personen freiwillig an der wissenschaftlichen Untersuchung teilnehmen und ihre Würde bzw. Integrität jederzeit gewahrt wird.
Sind sich Forschende über potenzielle ethische Risiken ihrer Arbeit unsicher, können sie bei der Ethikkommission einen Antrag auf Prüfung einreichen. Diese beurteilt dann beispielsweise die Vorkehrungen zum Ausschluss bzw. zur Minimierung des Probanden-Risikos oder die hinreichende Belegung der Einwilligung der Probandinnen und Probanden bzw. ihrer gesetzlichen Vertretung.

Durch die Kooperation ergeben sich hierbei für beide Hochschulen Vorteile, ist sich Spannagel sicher: "Die Ethikkommission setzt sich paritätisch aus Mitgliedern beider Hochschulen zusammen. Entscheidungen werden somit nicht nur von Mitgliedern der jeweils eigenen Hochschule getroffen, sondern im Austausch mit externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dies erhöht die Unabhängigkeit und die Objektivität der Kommission."
Diener sieht einen weiteren Vorteil in der breiten fachlichen Expertise der Kommissionsmitglieder: "Zur ethischen Beurteilung von Forschungsvorhaben mit Menschen müssen nicht nur ethische, sondern auch rechtliche Aspekte berücksichtig werden. Mit der gemeinsamen Ethikkommission, die interdisziplinär und hochschul- sowie statusübergreifend besetzt ist, stellen wir diese Voraussetzung sicher und setzen zudem ein klares Zeichen für Qualitätssicherung."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/ethikkommission.

Hintergrund
Die gemeinsame Ethikkommission der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg ist ein unabhängiges Organ, das die ethische und rechtliche Zulässigkeit von Forschungsvorhaben vor deren Durchführung prüft und beurteilt. Das Gremium setzt sich paritätisch aus einer Professorin/einem Professor, einer akademischen Mitarbeiterin/einem akademischen Mitarbeiter, einer Doktorandin/einem Doktoranden (PH) bzw. einer Master-Studentin/einem Master-Studenten (SRH Hochschule) und jeweils einem Rektoratsmitglied von jeder Hochschule zusammen. Den Vorsitz für die ersten beiden Jahre hat Professor Dr. Spannagel (PH) inne, für die nächsten beiden Jahre Professor Dr. Diener (SRH Hochschule). Die Kommission wird auf Antrag eines Mitglieds oder Angehörigen einer der beiden Hochschulen tätig.

„Keine Gründung im Bildungsbereich ist wie eine andere.“

3 Fragen an… Hannu Sparwald, stellvertretender Geschäftsführer des Transferzentrums


[sd/velo] Hannu Sparwald arbeitet im Rahmen des Projektes TRANSFER TOGETHER am Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: Er verantwortet hier den Bereich „Innovation & Gründungskultur“ und berät bzw. coacht Studierende und Mitarbeitende der Hochschule im Hinblick auf die Entwicklung von Innovationen sowie Gründung. Sarah Dörfler, Tutorin in der Abteilung Presse & Kommunikation, hat ihm 3 Fragen zum Thema gestellt.

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Sarah Dörfler: Wo sehen Sie das besondere Potenzial von Gründungen im Bereich „Bildung“?
Hannu Sparwald: Das spannende an Gründungen im Bereich „Bildung“ ist, dass es eine sehr große Vielfalt hinsichtlich der Arten von Gründungen gibt. Viele Menschen verbinden mit dem Thema automatisch Unternehmen. Aber besonders im Bildungsbereich, der einen sozialen Nutzen zum Ziel hat, gibt es sehr viele andere Formen von Gründungen. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit der Vereins- oder Initiativengründung oder man schließt sich mit anderen Personen zusammen, um gemeinsam eine gesellschaftliche Entwicklung zu fördern und zu verbessern. Der Bereich „Bildung“ birgt damit ganz andere Möglichkeiten mit anzufassen, da es im Kern darum geht, eine Veränderung in der Gesellschaft anzustoßen. Spannend sind hierbei sicherlich auch die Zwischenbereiche, da Bildung nicht nur in Schulen und an anderen physischen Orten stattfindet, sondern mittlerweile auch digital oder in interdisziplinären Zwischenbereichen wie der gesundheitlichen Bildung. Es gibt somit vielfältige, unterschiedliche Richtungen, in die man gehen kann und wie man das Ganze organisieren will. Keine Gründung im Bildungsbereich ist wie eine andere.

Dörfler: Wie sind Ihre Erfahrungen mit Innovationen und Gründung – von der Idee bis zur Umsetzung – von A. Studierenden und B. von Forschenden?
Sparwald:
Unsere große Haupterfahrung, die wir im Kontext der Hochschule gemacht haben, ist, dass beim Thema Innovation und Gründung viele Unsicherheiten bestehen, da das tatsächliche Erfahrungswissen, also das nötige „Know-how“ fehlt. Im Bereich der Wissenschaft bestehen viele festgefahrene Muster, sodass das Thema Gründungen bei vielen Hochschulakteuren im Kopf gar nicht erst mitgedacht wird. Hier setzt unsere Arbeit an und bereitet Studierenden und Forschenden den Weg, darüber nachzudenken, ihre Ideen in einer Gründung umzusetzen.
Unsere Erfahrungen sind, dass Studierende hierbei eher risikobereit sind und in der tatsächlichen Durchführung schnell ins „doing“ kommen und sich ausprobieren. Forschende lassen sich da etwas mehr Zeit und überdenken und analysieren ihre Ideen, bevor sie sie tatsächlich in die Tat umsetzen. Mit interdisziplinären Teams, sei es fachlich oder altersgruppenspezifisch, kann man hier sicherlich eine gute Mischung aus der Risikoaffinität und -aversion schaffen.

Dörfler: Zu welchem Zeitpunkt sollte man Kontakt mit Ihnen aufnehmen und welche Motivation bzw. welches Engagement sollte man mitbringen?
Sparwald: Es gibt keinen falschen Zeitpunkt, um Unterstützung zu suchen und bei uns im Transferzentrum für Innovations- und Gründungsfragen anzufragen. Der gesamte Prozess der Gründung besteht aus vielen Etappen, denen sich potentielle Gründer nicht bewusst sind. Diese unterschiedlichen Phasen führen dazu, dass jeder mit seiner Gründungsidee an einem anderen Punkt steht und hier auch mal feststeckt. Für uns bietet dies viele Anknüpfungspunkte, sodass wir mit einem breiten Angebot sowohl Personen unterstützen, die noch ganz am Anfang ihrer Idee stehen, als auch Akteure, die bereits gegründet haben und ihr Konzept weiterentwickeln und verbessern wollen. Die größten Determinanten für den Erfolg des eigenen Projektes sind dabei Durchhaltevermögen und tatsächliches Interesse und Leidenschaft für sein Vorhaben. Wer hinter seiner Idee steht, wird auch Erfolg in der Umsetzung haben.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Ausstellung: ART CAMP 2018 zum Thema „Meine Zukunft“

Künstlerische Werke von Stipendiaten und Studierenden aus Deutschland und Italien – Unterstützung durch die Heimann-Stiftung

[hop] Derzeit ist im Altbau eine Ausstellung mit künstlerischen Werken von Studierenden zum Thema „Meine Zukunft“ bis Ende April zu sehen. ART CAMP 2018 wurde am 17. Januar im Erdgeschoss eröffnet und vereint Werke von Stipendiaten, Studierenden des Faches Kunst der Hochschule sowie der Accademia di Belle Arti in Florenz, die von der Heimann-Stiftung gefördert werden. Projektleiter Prof. Mario Urlaß kooperiert seit einigen Jahren erfolgreich mit der Stiftung, die sich für die deutsch-italienische Völkerverständigung einsetzt und das Kunstprojekt nachhaltig unterstützt.

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Bei der Ausstellungseröffnung waren die zwölf Stipendiaten, die sechs Studierenden der Hochschule, und die sechs Künstlerinnen und Künstler aus Italien anwesend. Ebenso dabei waren Ko-Betreuer Prof. Carlo Pizzichini von der renommierten florentinischen Kunsthochschule Accademia di Belle Arti di Firenze, Sergio Bardani, Projektbetreuer aus dem toscanischen Civitella d`Agliano, das Stifter-Ehepaar Achim und Gerda Heimann und Kunstprofessor Mario Urlaß.

Förderung künstlerischer Arbeit begabter Studierender

Die durch Förderung der Stiftung entstandenen Werke wurden im Sommer 2018 im toskanischen Civitella d’ Agliano angefertigt, wo die Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam an ihren Projekten zum Thema „Meine Zukunft“ gearbeitet haben. Mario Urlaß betont die große Bedeutung des ART CAMP für die künstlerische Arbeit herausragender Studierender: „Für uns als Fach ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung eine großartige Möglichkeit, bestehende Kooperationen mit künstlerischen Institutionen in Italien auszubauen und zu erweitern. Die jüngste Kooperation mit der Kunstakademie in Florenz ist eine impulsreiche Chance und Ehre zugleich.“ Auch die Hochschulleitung begrüßt die Zusammenarbeit mit der Stiftung; in einem gemeinsamen Gespräch des Stifterehepaars mit Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke und Prof. Urlaß im Dezember 2018 wurden weitere Perspektiven ausgelotet.
Das ART CAMP, dessen Teilnehmende von einer professionell besetzten Jury ausgewählt werden, ist als Ergänzung der alljährlichen Italienexkursion des Faches gedacht, die für alle Kunststudierenden geöffnet ist. Die Mitwirkenden waren voll des Lobes über die Chance, sich künstlerisch weiter zu entwickeln, wie Stipendiatin Diana Graf stellvertretend beschreibt: „In diesen wenigen Tagen ist etwas Magisches zwischen uns allen entstanden und seit unserer Abreise teilen wir nichts als Bedauern über den Abschied und unendlich viele Pläne, wie wir uns so bald wie möglich wieder sehen könnten. Es ist wahrlich eine kleine Kunst-Familie entstanden. Dieses Gefühl ist unbezahlbar …“

Partizipatorische Kunstprojekte
Das Fach Kunst kooperiert schon seit einigen Jahren mit der Heimann-Stiftung. 2015 wurde unter dem Titel „Wem gehört die Stadt?“ ein partizipatorisches Kunstprojekt mit Wieslocher Jugendlichen und Erwachsenen unter Leitung einer Kunststudentin der Hochschule durchgeführt. „Was hält uns Europäer zusammen?“: 2017 realisierten unter anderem eine Kunststudentin und ein italienischer Künstler zum Thema eine Fotoreportage, auf deren Grundlage eine Ausstellung mit viel positiver Resonanz entstand.
Für den Sommer 2019 ist bereits ein weiteres ART CAMP der beteiligten Protagonisten in Italien geplant. Weitere Informationen dazu finden sich auch auf der Homepage www.heimann-stiftung.de.

Bewegungsaktivierende Schul- und Unterrichtsgestaltung

Neues Lehrangebot im Übergreifenden Studienbereich. Text: Nicolas Elsaesser.

Im Modul 4 des ÜSB können die Studierenden der lehramtsbezogenen Bachelorstudiengänge ab Sommersemester 2019 ein neues Modul studieren. Im Modul „Bewegungsaktivierende Schul- und Unterrichtsgestaltung“ können die Teilnehmenden Kompetenzen entwickeln, um „Bewegung“ lernwirksam und gesundheitsfördernd in den Schulalltag wie auch in den eigenen Studienalltag einzubringen. Ausgehend von den theoretischen und empirischen Erkenntnissen werden im Modul auch praxisnahe Situationen erprobt. Das Modul wird vom B.A. Prävention und Gesundheitsförderung bereitgestellt und richtet sich v. a. an Lehramtsstudierende, die nicht(!) das Fach Sport studieren. Weitere Informationen auch unter www.ph-heidelberg.de/uesb.

Wohnung für Gastwissenschaftlerin gesucht

Juli bis September 2019

[red]Internationalisierung in Forschung und Lehre an der Hochschule sind nur möglich, wenn Infrastrukturen vorhanden sind, die Gastwissenschaftler-innen und Gastwissenschaftlern unserer Partnerhochschulen den Aufenthalt in Heidelberg ermöglichen und erleichtern. Deshalb sucht das Akademische Auslandsamt für die Monate Juli/August/September 2019 eine Unterkunft bis 600 Euro Warmmiete/Monat für eine Gast-wissenschaftlerin. Eine kleine Einliegerwohnung oder ein 1-Zimmer-Apartment wären ideal, bitte kein WG-Zimmer. Gewünscht sind Heidelberg oder der Umkreis mit guter ÖPNV-Anbindung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit claudia.schmidt@remove-this.vw.ph-heidelberg.de!

Mobiles Videokonferenzsystem

Online-Tagungen im Medienzentrum oder im eigenen Büro mit bis zu 12 Personen

[red] Im Medienzentrum ist ein mobiles Videokonferenzsystem mit Namen Meeting Owl verfügbar. Die Meeting Owl sieht aus wie eine kleine Eule und wird in die Mitte des Tisches gestellt. Eine 360-Grad-Kamera erfasst alle Teilnehmenden im Raum. Über acht integrierte Mikrofone können diese auch akustisch aufgenommen werden. Das Besondere an der Meeting Owl ist, dass sie Gesichter und Geräuschquellen erkennt und so automatisch die momentan sprechende Person mit der Kamera fokussiert. In Kombination mit einem Notebook lassen sich so mit geringem Aufwand schnell Videokonferenzen für Gruppen von 8-12 Personen durchführen.

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Das Videokonferenzsystem kann direkt im Medienzentrum genutzt werden oder als Set zusammen mit einem Notebook und für den Einsatz an anderen Standorten entliehen werden. Dem Set liegt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bei.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Medienzentrum: mez@remove-this.ph-heidelberg.de
Die Videokonferenz wird über DFNconf realisiert, dem Videokonferenzsystem des Deutschen Forschnungsnetzes e. V. Über DFNconf können auch Einzelpersonen an Video- und Telefonkonferenzen teilnehmen.
Informationen hierzu finden sich unter www.ph-heidelberg.de/rz/it-service/webkonferenzen.html

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Behinderung ist keine Krankheit

Der Aktivist und Blogger Raúl Aguayo-Krauthausen war zu Gast an der Hochschule

[hop] Am 14. Januar war Raúl Aguayo-Krauthausen auf Einladung des Instituts für Gesellschaftswissenschaften zu Gast an der Hochschule. Der studierte Kommunikationswirt engagiert sich als „Inklusions-Aktivist“ und Blogger seit vielen Jahren in der Internet- und Medienwelt. In Heidelberg hat er vor großem Publikum von seinen Erlebnissen als Mensch mit einer Behinderung und von seinen Aktionen zur Inklusion erzählt. Er hat anhand zahlreicher Projekte vor allem der von ihm gegründeten SOZIALHELDEN demonstriert, wie sich ein Leben mit Behinderungen im Alltag gesellschaftlich besser gestalten lässt.

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Ein weiteres Thema seines Vortrags mit anschließender Diskussion war der Umgang mit Behinderungen in Schulen. Der selbst auf den Rollstuhl angewiesene Aktivist stellte in diesem Kontext den im Mai 2019 erscheinenden Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE vor, in dem sechs junge Erwachsene auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse zurückschauen, ihre Erfahrungen reflektieren und in die Zukunft blicken. Bankautomaten und Briefkästen sind für Menschen im Rollstuhl zu hoch und Bahnsteige aufgrund fehlender Rampen nicht erreichbar – die Liste ließe sich laut Raul Krauthausen fortsetzen. Die SOZIALHELDEN haben zur Abhilfe eine „Wheelmap“ entworfen, die barrierefreie Umgebungen auflistet. Sie kann von Betroffenen selbst gepflegt werden und ist online verfügbar. Das Projekt ist überaus erfolgreich, so Krauthausen, denn es listet eine Million Orte auf der ganzen Welt auf und ist damit das größte Portal in diesem Bereich. Erfolgreich ist auch die „Wheelramp“, eine Rollstuhlrampe, die statt der üblichen hohen Kosten von nahezu tausend Euro über die SOZIALHELDEN für knapp 200 Euro bezogen werden kann. Ausgezeichnet wurde bereits im Jahr 2008 das Projekt „Broken Lifts“, das online abrufbar auflistet, welche Aufzüge im Berliner S-Bahn- und U-Bahn-Netz außer Betrieb sind.

Vorurteilsfreie Kommunikation
Ein neueres Projekt verbirgt sich hinter den „Leidmedien.de“, das Leitlinien für eine vorurteilsfreie Berichterstattung von Journalisten und anderen Wortschaffenden bereitstellt. Hier, wie überhaupt in jeglicher Kommunikation zum Thema Behinderung, geht es Krauthausen und seinem Team darum, gegen Vorurteile zu arbeiten, also etwa Behinderung sei mit Krankheit gleichzusetzen oder bedinge Einschränkung und Freiheitsverlust. Für ihn, so argumentierte er in der Hochschule, sei sein Rollstuhl keine Fessel, sondern ein wesentliches Element seiner Selbstbestimmung und Freiheit. Behinderte, so sein Fazit, müssen vor allem selbst viel wahrnehmbarer werden in der Öffentlichkeit. Der Inklusionsdiskurs würde überwiegend von Menschen ohne Behinderungen geführt – ein Zustand, der dringend verändert werden müsse. Das gelte auch für die Arbeit in Schulen sowie für das Arbeiten von Lehrerinnen und Lehrern mit behinderten Schülerinnen und Schülern.

Die Kinder der Utopie
Der Film „Die Kinder der Utopie“, mit Akteuren einer Inklusionsklasse einer Berline Schule, die auch Krauthausen besuchte, setzt diese Vorstellung konsequent um. Hier tauschen sich ausschließlich ehemalige Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen aus. Heute mit Mitte Zwanzig, reflektieren sie Ideen, die sie als Schülerinnen und Schüler hatten, und tauschen sich darüber aus, was davon verwirklicht wurde – und wer sie geworden sind.
2013 wurde Raul Krauthausen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet und im Januar 2014 veröffentlichte er seine Biographie „Dachdecker wollte ich eh nicht werden – Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“.

Weitere Informationen: https://raul.de

Erlebbare Wissenschaften - Digitale Welt kennenlernen

Programmierung von Mikrocontrollern mit Snap! - Studierende gestalten Aktionstag am Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg. Text: Jens-Peter Knemeyer.

Bei den Projekttagen „Erlebbare Wissenschaften - Schule mal anders“ des Deutsch-Amerikanischen Instituts (DAI) wurden Schulklassen von Studierenden der Hochschule mit digitalen Themen vertraut gemacht. Die Hochschule war durch die Arbeitsgruppe didaktik-aktuell unter der Leitung von Prof. apl. Dr. Nicole Marmé und Dr. Jens-Peter Knemeyer vertreten und gestaltete Projekttage am 15. und am 22. Januar für Schulklassen der SRH Stephen-Hawking-Schule und des Bunsen-Gymnasiums Heidelberg.
Erlebbare Wissenschaften ist ein Kooperationsprojekt des DAI Heidelberg mit der Pädagogischen Hochschule sowie der Universität Heidelberg. Ziel ist es, ein spielerisch-interaktionelles Format zu schaffen, das neue Formen der Wissensvermittlung ermöglicht.

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Die teilnehmenden Schulklassen werden von Wissenschaftlern an das jeweilige Thema herangeführt, anschließend stehen die Studierenden den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zur Seite.
Am Vormittag ging es für die Schülerinnen und Schüler mit einem Vortrag über Naturwissenschaften und Mikrocontroller: „Potenziale, Anwendungen und einfache Programmierung mit Snap!“ von Dr. Jens- Peter Knemeyer los. Im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt und auf die fünf Projekte der Studierenden der Pädagogischen Hochschule verteilt. Diese hatten zuvor im Seminar „Lernen und Lehren in außerschulischen Lernorten“ von Prof. apl. Dr. Nicole Marmé verschiedene Aufgaben mit der grafischen Programmierumgebung Snap! konzipiert, die die Kinder möglichst eigenständig lösen sollten. So entstanden zum Beispiel Projekte wie „Der große Carrera Preis - Wer snapt sich den Titel?“ Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler die Rundenzeit der Modellautos mittels einer selbst zu programmierenden Lichtschranke messen.
Im Projekt Stausee ging es darum, einen Sensor so zu programmieren, dass ab einem bestimmten Wasserspiegel eine LED aufleuchtet, so dass der Ablauf des Stausees geschlossen wird. Weitere Projekte beschäftigten sich mit einer elektronischen Einparkhilfe, Temperaturmessungen und Bewegungsmeldern.

Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Studierenden haben viel gelernt und hatten großen Spaß. Studentin Ina gab zu, dass es ihr am Anfang schwerfiel, die Aufgaben altersgerecht zu entwickeln und zu programmieren, aber jetzt sei sie sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis und freue sich, dass die Kinder ihre Aufgabe so gut verstanden haben und lösen konnten.
Auch die Schülerinnen und Schüler waren zufrieden. Laila und ihre Freundinnen wünschen sich solche Aufgabenmodelle auch für den Informatikunterricht an der Schule. Sie ermöglichen, die direkten Auswirkungen der Programmierung zu sehen, anfassen zu können und selbst überprüfen zu können, ob funktioniert, was programmiert wurde.

Marmé zieht ebenfalls ein positives Fazit und sicherte bereits zu, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und sagt: „Das Format der Erlebbaren Wissenschaften ist eine große Bereicherung für die Studierenden, da sie sich nicht nur intensiv mit einem relevanten Thema auseinandersetzen und eigene Projekte entwickeln, sondern diese auch unter Realbedingungen testen können und zusätzliche Erfahrungen im Schülerumgang sammeln. Und wenn die Schülerinnen und Schüler ebenfalls Spaß haben, ist es eine klassische Win-Win-Situation, die ich auch weiterhin fördern und unterstützen möchte.“

Heidelberger Projekt begeistert Schülerinnen für digitale Themen

Auftakt des Girls Digital Camp am 25. Januar an der Hochschule

[velo] Im Oktober 2018 hatte das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg den landesweiten Startschuss zur Entwicklung von "Girls' Digital Camps" gegeben. Auch ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gehört zu den sechs geförderten Modellprojekten, die speziell bei Mädchen und jungen Frauen das Interesse für digitale Themen wecken sollen. Am 25. Januar 2019 fand der Projektauftakt statt, an dem sowohl zahlreiche Projektpartner als auch -interessierte teilnahmen. Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 10 können sich ab sofort für die Angebote anmelden.

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Der Ort der Veranstaltung könnte nicht besser gewählt sein: Das neue Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule liegt mitten in Heidelberg – der Bahnhof, die Altstadt und das Neuenheimer Feld sind in unmittelbarer Nähe. Die Räume des alten Backsteingebäudes in der Bergheimerstraße 104 sind groß, hell und modern eingerichtet. Am 25. Januar sind sie zudem voll mit Menschen aller Altersgruppen, die sich für das Projekt „Girls‘ Digital Camp Heidelberg“ interessieren bzw. es unterstützen. Das Projekt ist außergewöhnlich, allein schon, weil es vom Wirtschaftsministerium und nicht wie sonst häufig vom Wissenschaftsministerium gefördert wird, bemerkt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Hochschule, in seinem Grußwort. Es sei erfreulich, dass das Wirtschaftsministerium erkannt habe, dass Bildung ein entscheidender Faktor bei der Erhaltung und dem Ausbau des Innovations- und Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg ist. Der Rektor begrüßte zudem den Ansatz des Projektes, Mädchen mit positiven Erfahrungen und interessensbasiert an das wichtige Thema Digitalisierung heranzuführen.

Das Klischee, Technik sei Jungen- und Soziales Mädchensache, hält sich hartnäckig. Doch das müsste nicht so sein, erklären die Projektverantwortlichen Professorin Dr. Marmé und Dr. Knemeyer (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) im Anschluss. Studien zeigen vielmehr, dass Mädchen und Jungen grundsätzlich gleichermaßen begabt sind; ihre Interessen werden nur häufig unterschiedlich gefördert. Als Folge verlieren Jungs häufig spätestens in der Pubertät das Interesse an sozialen Berufen und Mädchen an technischen. Jetzt werden die Berufe der Zukunft jedoch von Digitalisierung geprägt sein und es ist daher folgerichtig, bei jungen Frauen frühzeitig das Interesse für digitale Themen zu wecken und entsprechende Kompetenzen zu fördern.

Das Team um Marmé und Knemeyer nutzt hierzu ihre fachdidaktische Expertise und hat Angebote entwickelt, die sich gezielt an der Lebenswelt und den Interessen jungen Frauen orientieren: In den mehrtägigen Workshop-Akademien können die Schülerinnen zum Beispiel digitale Kunst entwerfen oder digitale Anwendungen programmieren, die in sozialen Berufen eingesetzt werden können. Hierbei kooperiert das Team mit zahlreichen Partnern, wie bspw. dem Heidelberger Zoo, der SAP oder der experimenta in Heilbronn, und wird – ergänzend zu der Förderung durch das Wirtschaftsministerium – von der Hopp Foundation unterstützt.

Neben den Workshop-Akademien bietet das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut ab dem 15. Februar zudem jeden Freitag eine Digitalwerkstatt an, bei der die Schülerinnen u.a. einen 3D-Drucker erklärt bekommen und lernen, richtig zu löten. Das Team plant zudem ein Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte, um sie für den gendersensiblen IT-Unterricht zu sensibilisieren.

Das Projekt ist außerdem in die Lehre der Hochschule integriert. Die Studierenden können somit, ergänzend zu den Pflichtpraktika, Praxiserfahrung sammeln und ihre Kompetenzen im Umgang mit Lernenden ausbauen. Das Heidelberger Digital Camp wird zudem im Rahmen von Promotionen wissenschaftlich evaluiert.

Es ist viel, was sich Marmé und Knemeyer für die nächsten zwei Jahre vorgenommen haben. Blickt man sich jedoch am 25. Januar um und sieht die zahlreichen Partner, die sich gemeinsam dafür stark machen, Mädchen auf eine von Digitalisierung geprägte Arbeitswelt vorzubereiten, darf man wohl zu recht zuversichtlich sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gdc-heidelberg.de.

Gemeinde·rat beschließt Haus·halt


Der Gemeinde·rat in Heidelberg
hat den Haus·halt geplant.
Der Plan ist für die Jahre 2019 und 2020.
Einfach Heidelberg stellt
die wichtigsten Infos vor.

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Qualitätsentwicklung und -sicherung

Qualitätsbericht Studium, Lehre und Weiterbildung 2018 veröffentlicht


[red/velo] An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist der Qualitätsbericht Studium, Lehre und Weiterbildung 2018 erschienen. Der rund 50-seitige Bericht verfolgt das Ziel, qualitätsrelevante Prozesse im Wintersemester 2017/2018 und Sommersemester 2018 allen Hochschulmitgliedern auf anschauliche Weise zugänglich zu machen.

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So stellt der Bericht neben Kennzahlen zu den Studiengängen - wie zum Beispiel Einschreibungen, Drop-out-Raten - auch die Ergebnisse der internen und externen Evaluationen vor. Außerdem bietet er Informationen über die Aktivitäten der Stabsstelle Qualitätsmanagement, insbesondere zum aktuellen Stand des Verfahrens der Programmakkreditierung in den lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zum Zeitplan für das weitere Verfahren.
Darüber hinaus berichten das Akademische Auslandsamt, das Betriebliche Gesundheitsmanagement, das Projekt Kopf-Stehen und die Heidelberg School of Education unter dem Aspekt der Qualitätsentwicklung und -sicherung in Studium und Lehre über ihre Arbeit.

Der Qualitätsbericht wird als Instrument zur Weitergabe relevanter Informationen zum Qualitätsmanagement im Kontext der angestrebten Systemakkreditierung der Pädagogischen Hochschule auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Dabei wird sich der Bericht inhaltlich verstärkt am derzeit in der Entwicklung befindlichen Qualitätsprofil der PH Heidelberg orientieren.

Der Qualitätsbericht 2018 steht - nach Login - online unter www.ph-heidelberg.de/qm zur Verfügung. Den Mitgliedern der Hochschule geht er zudem in gedruckter Form zu.

Nachhaltige Bildung in der Grundschule

Preisverleihung für herausragende wissenschaftliche Hausarbeiten im Sachunterricht

[sd] Am 31. Januar zeichnete das Institut für Sachunterricht – interdisziplinäre Forschung und Lehre (IfSU) zum elften Mal besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten Studierender aus. Alle prämierten Hausarbeiten wurden zu unterschiedlichen Schwerpunktfächern des Sachunterrichtes geschrieben, die thematisch in einer Fachdidaktik sachbezogenen Lernens in der Grundschule oder der Grundschuldidaktik angesiedelt sind. Im Mittelpunkt der Preisverleihung stand die Vorstellung und die anschließende Würdigung der fünf ausgezeichneten Arbeiten. Die großzügigen Spender für das Preisgeld sind das Ehepaar Herr und Frau Weidmann, die sich wie alle anderen Interessierten die Inhalte der Arbeiten von den fünf Preisträgerinnen vorstellen ließen.

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„Partizipation als Baustein des Demokratielernens“ war das Thema der prämierten Hausarbeit von Laura Rees. Die Arbeit zeichnet sich aus durch einen starken Praxisbezug, den Frau Rees in einem vierwöchigen Praktikum an einer demokratischen Schule sammelte.
Melina Schiefer befasste sich in ihrer Arbeit mit der Frage, ob die Biene als Botschafterin einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Grundschule fungieren kann. In einer inklusiven Klasse entwickelte sie eine eigene Durchführung der Methode Concept Map und zeigte in ihrer schriftlichen Ausarbeitung eine starke und schlüssige Reflexion der Ergebnisse.

Die Preisträgerin Lisa Wolff beschäftigte sich mit der Fragestellung: „Durch welche Strukturen und Hilfsmittel kann die Handlungskompetenz Nahrungszubereitung bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung gefördert werden?“ Mit der Entwicklung eines eigenen Rezeptbuches lieferte Frau Wolff einen überzeugenden Lösungsvorschlag, der die Selbstständigkeit und die Selbstbestimmung der Kinder in der Nahrungszubereitung gewährleistet.

„Virtual Reality – nur eine technische Spielerei?“ Dieser Frage ging Mareike Blank studienorientiert in ihrer Hausarbeit nach. Mit der Durchführung an einer Schule zeigte sie die Chancen, aber auch die Risiken von schulischem Lernen durch virtuelle Realitäten auf.

Anja Wichern untersuchte in ihrer gleichnamigen Hausarbeit das Bildungspotenzial der Waldpädagogik und nahm dabei norwegische und deutsche Modelle in den Vergleich. Dabei richtete sie den Blick stets auf die Chancen, wie der Schaffung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Förderung der Gesundheit, als auch auf die Einschränkungen und Herausforderungen der Waldpädagogik.

Seminare im Freien: Aquaponik-Konzept gewinnt Wettbewerb

Sechs spannende Konzepte zur Gestaltung des Außenbereichs auf dem Campus im Neuenheimer Feld

[sd] Lehrveranstaltungen unter freiem Himmel? Genau das soll ab dem Sommersemester 2019 auf dem Hochschulcampus im Neuenheimer Feld möglich gemacht werden. Dafür haben Studierende der Fächer Technik und Biologie in Kooperation mit dem Projekt Kopf-Stehen Konzepte für die Gestaltung des Außenbereiches erarbeitet. Alle Entwürfe beinhalten Gestaltungsideen für interaktive Lehr-Lernformen, berücksichtigen ökologische Aspekte und bieten den Hochschulmitgliedern ausreichend Sitz-, Steh- und Entspannungsmöglichkeiten im Freien.

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Am 17. Januar wurden die sechs ausgearbeiteten Ideen für den neuen Außenseminarraum im Neubaufoyer präsentiert. Denn welches Konzept schlussendlich realisiert wird, das durften die Hochschulmitglieder bestimmen: Sie haben sich für das Modell Aquaponik entschieden, das eine Kombination aus Fisch- und Pflanzenzucht realisiert.
Alle Studierenden und Lehrenden konnten zwischen dem 18. und 30. Januar auf Stud.IP für ihren Favoriten abstimmen. Das Siegerkonzept steht seit Ende Januar fest, doch ein genauerer Blick auf alle Entwürfe lohnt sich durchaus!
Um mit den Konzepten für die Gestaltung des Außenbereiches die Bedürfnisse und Wünsche der Hochschulmitglieder zu erfüllen, orientieren sich alle sechs Entwürfe an Umfragen, die zu diesem Thema durchgeführt wurden. Der Bereich im Freien ermöglicht den Studierenden und Lehrenden durch das Bereitstellen von Gruppen-, Einzel- und Stehtischen Lehr- und Lernsituationen. Außerdem dient er als Entspannungsbereich mit ausreichend Schattenplatz, wobei durch eine planvolle Bepflanzung der Bezug zur Natur erhalten bleibt. Hier ordnet sich das Siegermodell ein, das die nachhaltige und umweltschonende Idee eines Aquaponik-Kreislaufes aufgreift.
Wer zum Entspannen Liegemöglichkeiten beansprucht, der wird in zwei der angebotenen Entwürfe seine Favoriten gefunden haben. Um den Nutzern des Außenbereichs ein geschütztes Raumgefühl zu vermitteln, arbeiten zwei Konzepte mit höheren Trennwänden. Diese dienen als Sichtschutz und wurden in einem Entwurf optisch als Pflanzenwand aufgewertet. Während eine Gruppe eine Kunstwand, einen freistehenden Schaukeltisch und Tische mit der Möglichkeit zu einer Partie Schach in ihr Seminarwiesen-Konzept integrieren, setzt eine dritte Gruppe mit einem Barfußpfad auf eine Aufwertung des Außenbereiches. In einem Konzept wurde sich außerdem über eine mögliche Versorgung mit Strom Gedanken gemacht. Dieser wird durch das Fahren auf einem Fahrrad erzeugt und kann dann direkt zum Aufladen des Handys oder des Laptops genutzt werden. Um den Bereich im Freien als Lehr- und Lernort adäquat nutzen zu können, ist besonders auch eine gute WLAN Versorgung wichtig, die in dem Außenbereich des Neubaus gegeben sein soll.
Die Studierenden der Fächer Biologie und Technik haben es in Zusammenarbeit mit dem Projekt Kopf-Stehen geschafft, sechs individuelle Konzepte zu erstellen, die in ihrer Nutzung alle den gleichen Zweck verfolgen und sich dabei dennoch durch ihre Ideenvielfalt auszeichnen. So war sicherlich für jeden ein passendes Konzept dabei, als er zur Abstimmung via Stud.IP geschritten ist. Wir freuen uns auf die Umsetzung des Siegermodells Aquaponik - und auf ein befreites Lernen unter freiem Himmel im nächsten Semester!

Gesundheitsförderung in der Gesellschaft verankern

Professor Bucksch in Beirat für gesundheitliche Prävention berufen

[velo] Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg hat Professor Dr. Jens Bucksch in den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg berufen. Unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Schlicht (Universität Stuttgart) werden ausgewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Expertise ab sofort in den Beirat einbringen, um die Stiftung weiter zu entwickeln bzw. Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern. Bucksch wurde auf Grund seiner Expertise für soziale-ökologische Konzepte in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie für verhaltensepidemiologische Ansätze in der Forschung zu Alltagsaktivitäten ernannt.

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Eine im Dezember 2018 erschienene, weltweite Studie, an der auch Professor Bucksch beteiligt war, kommt zu dem Ergebnis, dass sich deutsche Kinder und Jugendliche deutlich weniger bewegen als Gleichaltrige in vielen anderen Staaten. Dieses Verhalten hat langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit, denn "jede Stunde, die sitzend oder liegend verbracht wird, erhöht das Risiko typischer Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Grundstein dafür wird bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt", erklärt Bucksch.

Die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg will zukünftig noch stärker auf evidenzbasierte und lebensweltbezogene Projekte Bezug nehmen, die zu einer Stärkung der Gesundheit in verschiedenen Zielgruppen führen. Hier sieht Bucksch starke Parallelen zu seinen laufenden Aktivitäten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: "Der Transfer von evidenzbasierten Interventionsmaßnahmen in die Praxis und die Nutzung dieser unter alltäglichen Bedingungen ohne unmittelbare wissenschaftliche Unterstützung ist ein wichtiges Zukunftsfeld. Wir qualifizieren unsere Studierenden in der Hinsicht sehr sorgfältig, um die Prävention und Gesundheitsförderung langfristig weiterzuentwickeln."

Die Hochschule entwickelt zudem forschungsbasierte Bildungsinnovationen und stellt ihr Wissen beispielsweise in Bezug auf Gesundheit am Arbeitsplatz auch Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und anderen Akteuren zur Verfügung. "Auf lange Sicht tragen wir somit dazu bei, das Wohlergehen unserer gesamten Gesellschaft zu fördern. Diese Expertise bringe ich gerne in den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg und freue mich auf den Austausch mit den verschiedenen Mitgliedern", sagt Bucksch abschließend.

Zur Person
Jens Bucksch studierte Sportwissenschaft auf Diplom sowie postgradual Public Health und war anschließend in verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen, epidemiologischen und bewegungswissenschaftlichen Instituten in Lehre und Forschung tätig. An der Universität Bremen wurde er 2007 mit einer Arbeit über die Verhaltensänderung im Kontext körperlicher Aktivität bei Jugendlichen promoviert. Ab 2010 unterstützte Bucksch den Bereich Prävention und Gesundheitsförderung der Universität Bielefeld, wo er unter anderem die Geschäftsführung des WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion innehatte. 2017 erfolgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, wo er zum Professor ernannt wurde.

Wissensmanagement: Integrationsbegleitung von Geflüchteten

Workshop unter Leitung von Professor Stember (Hochschule Harz).

Sie arbeiten im Bereich der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten? In Ihrer Organisation wurden für diesen Themenbereich viele neue Strukturen geschaffen und nach einer sehr arbeitsreichen Anfangsphase zeichnet sich jetzt das Auslaufen der Projekte ab? Dann ist der Zeitpunkt gekommen und zu reflektieren, welche Lernprozesse Ihre Organisation in den letzten Jahren durchlaufen hat, welches Wissen entstanden ist und wie dieses über das Ende der Förderung, Personalwechsel und Strukturanpassungen hinweg erhalten und greifbar gemacht werden kann. Dazu laden wir Sie zu einem Workshop der Transferprojekte TRANSFER TOGETHER der Pädagogischen Hochschule und FUGATUS der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer ein.

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Der Workshop ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil findet am Dienstag, 19. Februar 2019 an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg statt. Am ersten Workshoptag erhalten Sie zunächst einen Überblick über Begriffe, Perspektiven und Anwendungsfelder des Wissensmanagements in öffentlichen Institutionen. Unter anderem am Konzept der "Lernenden Organisation" werden konkrete Potentiale und Methoden des Wissensmanagements in öffentlichen Organisationen beispielhaft beschrieben und erläutert. Nach einem anschließenden Einblick in Good-Practices von Wissensmanagement in staatlichen und kommunalen Verwaltungen begleiten wir Sie dabei, bestehende Wissensstrukturen und Lernprozesse in Ihrer eigenen Organisation zu diskutieren und zu erarbeiten.

Hintergrund
Das Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ist am 1. Januar 2018 gestartet. Ziel des Vorhabens ist der strukturierte Ausbau des Transfers von forschungsbasierten Bildungsinnovationen aus der Hochschule in außerschulische Bereiche der Region und die Förderung des bidirektionalen Wissenstransfers zwischen Hochschule, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Für die nächsten fünf Jahre wird das Projekt von der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" unterstützt.

Workshop: Kasuistik in der Lehrerbildung

Das Angebot richtet sich an Lehrende der lehramtsbezogenen Studiengänge. Um Anmeldung wird gebeten.

Fallarbeit wird in der Lehrerbildung als Methode eingesetzt, um an Einzelfällen aus dem schulischen Alltag didaktische und pädagogische Grundprobleme zu identifizieren, zu zeigen und auszuwerten. Damit zielt sie darauf ab, eine professionelle Entwicklung im Lehrerberuf anzubahnen und/oder zu unterstützen, denn Lehrkräfte müssen auch in ihrem Schulalltag pädagogische Situationen interpretieren können und bei Problemen angemessene Lösungen finden. Die Fallarbeit hat hier den Vorteil, dass der Handlungsdruck der Praxis wegfällt und so verschiedene Lesarten und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden können.

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Der Workshop will neben einer Einführung in vier fallorientierte Zugänge durch die konkrete Auseinandersetzung mit Fällen verdeutlichen, wie in der Lehrerbildung kasuistisch gearbeitet werden kann. Fragen der Umsetzung in Seminaren oder als Prüfungsleistungen sollen ebenfalls thematisiert werden.

Die Leitung des Workshops übernimmt Professorin Dr. Petra Wolters (Universität Vechta). Eingeladen sind alle an Universität oder Pädagogischer Hochschule Lehrenden in den Fachwissenschaften und Fachdidaktiken der lehramtsbezogenen Studiengänge sowie alle am Thema Kasuistik in der Lehrerbildung Interessierten.

Der Workshop findet am Donnerstag, 28. Februar 2019 in den Räumen der Heidelberg School of Education statt. Veranstaltungsbeginn ist 09.30 Uhr; die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail an Frederik Borkenhagen wird gebeten (frederik.borkenhagen@remove-this.issw.uni-heidelberg.de).

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Über die Heidelberg School of Education

Die HSE wurde 2015 als gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gegründet. Sie stellt das institutionelle, strategische und ideelle Zentrum der kooperativen Lehrer/innenbildung am Standort Heidelberg dar. Ihr Aufbau und die nachhaltige Etablierung werden im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis 31. Dezember 2018 bzw. in modifizierter Form bis Ende 2023 gefördert.

Interviews: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

Ein Workshop primär für Mitglieder der Graduate School. Um Anmeldung wird gebeten.

Ob in offenen narrativen Interviews oder in stark standardisierten, fragebogenähnlichen Befragungen, jede Interviewsituation zeichnet sich durch eine spezielle Kommunikations- und Interaktionssituation aus, die Einfluss auf die gewonnenen Daten hat. In diesem Workshop werden sich die Teilnehmenden deswegen - unter Leitung von Regina Bedersdorfer - genauer mit dem etablierten Erhebungsinstrument des Interviews beschäftigen. Im Zentrum sollen alle relevanten Schritte von der Auswahl und Kontaktaufnahme mit den Interviewten, der Wahl eines geeigneten Interviewortes, über die Interviewdurchführung bis hin zur Nachbereitung, Transkription und Anonymisierung besprochen werden.

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Weiterhin werden die gängigen Interviewverfahren und deren Anwendungsbereiche thematisiert (insbesondere narratives Interview, problemzentriertes Interview, Expertinnen- und Experteninterviews, Gruppendiskussion/Fokusgruppen und Leitfaden). Hier soll vor allem geklärt werden, welche Interviewformen sich für welche Arten von Forschungsfragen eignen. Dies soll besonders im Hinblick auf die Forschungsvorhaben der Teilnehmenden geschehen. Die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zur Klärung konkreter Fragen und Probleme, bezogen auf die Datenerhebung mittels Interview im Rahmen des eigenen Forschungsprojektes, stehen im Mittelpunkt dieses Workshops.

Es besteht das Angebot, konkrete Fragen oder Bedarfe vorab an die Workshopleitung zu senden, die dann während des Workshops gezielt aufgegriffen und diskutiert werden. Bitte senden Sie hierzu eine kurze Vorstellung Ihres Forschungsprojektes inklusive Forschungsfrage und Forschungsdesign (nur ein kurzer Überblick zur Einordnung Ihrer Forschung) sowie der offenen Fragen bis zum 8. März 2019 an Regina Bedersdorfer (bedersdorfer@remove-this.ph-heidelberg.de).

Der Workshop selbst findet am Freitag, 15. März und am Samstag, 16. März statt. Um Anmeldung bis zum 8. März wird gebeten unter www.ph-heidelberg.de/gs. Bitte beachten Sie, dass sich das Angebote in erster Linie an Mitglieder der Graduate School richten; Nicht-Mitglieder und Masterstudierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben die Möglichkeit, bei noch vorhandenen freien Plätzen teilzunehmen.

Workshop: Interviews und mögliche Auswertungsverfahren

Ein Angebot primär für Mitglieder der Graduate School. Um Anmeldung wird gebeten.

Das (qualitative) Interview ist mittlerweile ein gängiges Erhebungsinstrument, welches ganz heterogene Daten produzieren kann. Die Auswahl eines geeigneten Verfahrens zur Auswertung dieser Daten ist dabei zentral für die Beantwortung der jeweiligen Forschungsfrage. In diesem Workshop werden sich die Teilnehmenden deswegen genauer mit den möglichen Auswertungsmethoden von Interviews beschäftigen. Im Zuge dessen soll ein Überblick über die gängigen Auswertungsverfahren (Mayring, Kuckartz, Glaeser Laudl), Grounded Theory, rekonstruktive Verfahren (Dokumentarische Analyse, objektive Hermeneutik, Schütze) und deren Anwendungsbereiche gegeben werden.

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In einem zweiten Schritt sollen ferner einzelne Auswertungsmethoden mit ihrem groben Vorgehen, ihren Möglichkeiten, Grenzen und Schwierigkeiten besprochen werden. Bitte beachten Sie, dass ein detailliertes Einsteigen in die Analyseschritte einzelner Methoden nicht möglich ist. Das Ziel dieses Workshops ist es, einen Überblick über die verschiedenen Auswertungsmethoden im Vergleich zu erlangen und einschätzen zu können, welches Auswertungsverfahren sich für welche Art von Forschungsfrage und Interviewverfahren eignet.

Vor allem soll dies im Hinblick auf die Forschungsvorhaben und Ressourcen der Teilnehmenden geklärt werden. Die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zur Klärung konkreter Fragen und Probleme im eigenen Forschungsprojekt stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. Es besteht das Angebot, konkrete Fragen oder Bedarfe vorab an die Workshopleitung zu senden, die dann während es Workshops gezielt aufgegriffen und diskutiert werden. Bitte sende Sie hierzu eine kurze Vorstellung Ihres Forschungsprojektes inklusive Forschungsfrage und (angedachtes) Forschungsdesign (nur ein kurzer Überblick zur Einordnung Ihrer Forschung) sowie der offenen Fragen bis zum 17. März 2019 an die Workshopleiterin Regina Bedersdorfer (bedersdorfer@remove-this.ph-heidelberg.de).

Der Workshop selbst findet am Freitag, 22. März und am Samstag, 23. März statt. Um Anmeldung bis zum 15. März wird gebeten unter www.ph-heidelberg.de/gs. Bitte beachten Sie, dass sich das Angebote in erster Linie an Mitglieder der Graduate School richten; Nicht-Mitglieder und Masterstudierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben die Möglichkeit, bei noch vorhandenen freien Plätzen teilzunehmen.

Fortbildung: Lernschwierigkeiten in Mathematik

Es handelt sich um eine geöffnete Lehrveranstaltung. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Das Angebot richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule/Förderschule (insbesondere ohne Fach Mathematik in der Ausbildung) und Referendarinnen bzw. Referendare. Die Teilnehmenden lernen verschiedener Möglichkeiten der Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten in Mathematik kennen und anzuwenden.

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Die Fortbildung findet am Donnerstag, 4. April unter der Leitung von Professorin Dr. Sabine Kaufmann (Abteilung Mathematik) statt; die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist der Raum A.206 am Standort Im Neuenheimer Feld 561.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Workshop: Umgang mit Trauer und Tod in der Grundschule

Ein Angebot für Lehrkräfte der Primarstufe. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden verschiedene Trauerreaktionen, -phasen sowie einen angemessenen Umgang mit Trauernden nahe zu bringen. Dies geschieht anhand eines Theorieteils sowie der Vorstellung eines Methodenkoffers zum konkreten Umgang mit Trauer in der Schule.

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Der Workshop findet am Freitag, 5. April unter Leitung von Vera Bahnmüller (Lehrerin, Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche sowie Schulseelsorgerin) statt; die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist der Raum TW.113 am Standort Im Neuenheimer Feld 517.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Meisterkurs mit Massimo Cusato

Der italienische Perkussionist ist im April zu Gast an der Hochschule. Um Anmeldung wird gebeten.


Vom 12. bis 14. April 2019 wird an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Meisterkurs mit dem italienischen Perkussionisten Massimo Cusato stattfinden. Studierende und interessierte MusikerInnen bzw. KünstlerInnen aus der Region können sich bis zum 1. März 2019 zur aktiven oder passiven Teilnahme für den Kurs anmelden; Ihre Ansprechpartnerin ist Kathrin Schweizer (schweizer@remove-this.ph-heidelberg.de).

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Jeder aktive Teilnehmer hat die Möglichkeit, an sämtlichen Gruppen-Unterrichtseinheiten teilzunehmen und kann auf Wunsch außerdem eine Stunde öffentlichen Einzelunterricht erhalten. Während des gesamten Kurszeitraums ist zudem eine passive Teilnahme möglich.
Die Unterrichtssprache wird Englisch sein. Die Instrumente werden von der Hochschule bereitgestellt.
Der Meisterkurs wird von der Heimann-Stiftung gefördert und ist daher für alle Teilnehmer kostenlos.

Veranstaltungsort wird der Raum 120 im Altbau der Hochschule sein (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Weitere Informationen unter anderem zu den Unterrichtszeiten folgen rechtzeitig.

Kleines Lob - Große Wirkung

Jubiläumstagung: 25 Jahre lösungsorientierte Beratung (LoB) in pädagogischen Handlungsfeldern

Unter dem Motto „Kleines Lob – Große Wirkung“ findet die Jubiläumstagung: „25 Jahre systemisch lösungsorientierte Beratung“ am 15. und 16. März 2019 in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Themenschwerpunkte sind Biographiearbeit und Ressourcenaktivierung, die in unterschiedlichen Foren und Arbeitskreisen thematisiert werden. Ein Rückblick auf die Geschichte des Instituts sowie ein anschließendes Zusammensein stehen ebenfalls auf dem Programm. Aktuelle Informationen finden sich auch auf der Homepage unter www.ilbs.de. Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.

Workshop: MaxQDa

Ein Angebot primär für Mitglieder der Graduate School. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Inhaltsanalyse zählt zu den gängigsten Auswertungsverfahren qualitativer Sozialforschung. Ihr theoriegeleitetes Vorgehen orientiert sich an der Methodik der systematischen Interpretation und sieht sich in der kommunikationswissenschaftlichen Vorgehensweise verankert. Grundlage der systematischen Analyse ist die Entwicklung eines Kategoriensystems. Mit Hilfe dieses Systems wird das vorliegende Material reduziert, ggf. im Anschluss mit weiteren Daten, sogenannten Kovariaten, verknüpft und anschließend strukturiert. In den letzten Jahren bietet QDA-Software zusätzliche Hilfestellungen und Optionen, Daten qualitativ zu analysieren.

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Die Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet am Samstag, 23. Februar 2019 einen Workshop zum Thema an: Darin werden zunächst verschiedene Formen der qualitativen Inhaltsanalyse besprochen und voneinander abgegrenzt. Anschließend werden die Teilnehmenden über die inhaltlich strukturierende Analyse von Interviews mit Lehrkräften die Software MaxQDa kennenlernen und erproben.

Die Leitung des Workshops hat Dr. Eva-Kristina Franz (Pädagogische Hochschule Freiburg) inne. Veranstaltungsbeginn ist 09.00 Uhr in Raum 112 (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Um verbindliche Anmeldung bis zum 16. Februar 2019 wird gebeten unter www.ph-heidelberg.de/gs. Bitte beachten Sie, dass sich dieses Angebot in erster Linie an Mitglieder der Graduate School richten; nicht-Mitglieder und Masterstudierende der PH Heidelberg haben die Möglichkeit, bei noch vorhandenen freien Plätzen teilzunehmen.

Girls' Digital Camp: "Tierisch gute Webseiten"

Zu der Workshop-Akademie ist eine Anmeldung erforderlich.

Im Rahmen des Projektes "Girls' Digital Camps Heidelberg" werden spezielle Angebote für Schülerinnen zu unterschiedlichen Themen rund um IT und Informatik in Verbindung mit sozialen Innovationen angeboten. Das GDC wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert, von der Arbeitsgruppe "didaktik-aktuell" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt und mit vielen weiteren Projektpartnern durchgeführt.

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In dem Workshop vom 8. bis 10. März erstellen Schülerinnen ihre eigene Internetseite mit HTML. Die Seite beschäftigt sich mit dem Thema "Tiere im Zoo". Hierzu besuchen die Teilnehmerinnen auch den Heidelberger Zoo, um eigene Fotos für ihre Internetseite zu machen. Außerdem lernen sie einiges über digitale Bildbearbeitung.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.gdc-heidelberg.de.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Sommerpraktikum: Offene Spielaktionen 2019

Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Spielpädagogik in den Sommerferien kennenlernen – 300 Euro pro Spielaktion


Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Heidelberg bietet jedes Jahr in den Sommerferien ein umfangreiches Ferienprogramm für Heidelberger Kinder und Jugendliche an. Hierzu gehören drei 14-tägige offene Spielaktionen des Hauses der Jugend, die jeweils montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr stattfinden. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Für die Spielaktionen suchen wir Praktikantinnen und Praktikanten. Das Praktikum wird mit 300,- € pro Spielaktion pauschal vergütet.

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Das Praktikum umfasst:
•    eine einführende, rechtliche und pädagogische Schulung.
•    Einblicke in die Konzeptionierung einer offenen Spielaktion.
•    Vorbereitung der Spielaktionen im Team.
•    Durchführung der Spielaktion im Team, inklusive täglicher Vor- und Nachbereitung (ca. je eine Stunde vor und im Anschluss an den jeweiligen Tag).
•    selbständige Vorbereitung und Durchführung eigener Angebote.
•    Teambesprechung und tägliche Reflexion
Das Praktikum ermöglicht einen intensiven Einblick in das Arbeitsfeld „Projektorientierte offene Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Spielpädagogik“. In den Schulungen werden darüber hinaus Elemente der Wald- und Erlebnispädagogik, sowie Theater-und Kunstpädagogik vermittelt.

Thema: „Geht nicht - gibt’s nicht - PACKS AN!“


Wolkenkratzer, Häuser, Schulen, Jugendhäuser, Brücken, Tunnel - wie hält das alles?
Da das Haus der Jugend Heidelberg kurz vor dem Neubau steht, beschäftigen wir uns in diesem Sommer mit Themen wie: Statik, Architektur, physikalische Kräfte (Schwerkraft, Magnetismus, Wind und Wetter …)

Erleben und erfahren werden wir das Thema unter anderem über naturwissenschaftliche Experimente, Spiele, Baukonstruktionen und anhand einer archäologischen Spurensuche.

Spielaktion 1:    29.07.-09.08.2019 - Ort: Haus der Jugend, Römerstraße 87, 69115 HD
Spielaktion 2:    12.08. - 23.08.2019 - Ort: Haus der Jugend, Römerstraße 87, 69115 HD
Spielaktion 3:    26.08. - 06.09.2019 - Ort: Pferchelhütte, 69118 HD-Ziegelhausen


Termine für die verpflichtenden Vorbereitungstreffen sind:
Mittwoch, 5.06.2019, 17-21 Uhr:
Auftakttreffen: Vorstellung des Konzepts offene Spielaktion, Kennenlernen der Teams, Ideensammlung, Schulung zur Aufsichtspflicht, pädagogisch-inhaltliche Themen
Samstag 22.06.2019, 10-18 Uhr:
Planungstag: Inhaltliche Planung und Vorbereitung durch die Teams

Bewerbungen per Post oder Mail an:
Haus der Jugend, Römerstr. 87, 69115 Heidelberg
Ansprechpersonen: Katharina Diedler und Corinna Götz
Kontakt: katharina.diedler@remove-this.heidelberg.de, corinna.goetz@remove-this.heidelberg.de
Telefon: 06221 602926

Förderung von Frauen auf ihrem Weg in die Wissenschaft

PH und ZONTA Club schreiben 3. Annelie-Wellensiek-Förderpreis aus

 

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und der ZONTA Club Heidelberg vergeben 2019 zum dritten Mal gemeinsam den Annelie-Wellensiek-Förderpreis. Der Preis erinnert an die im Jahre 2015 verstorbene ehemalige Rektorin der Hochschule und entspricht einem besonderen Anliegen von Frau Professorin Wellensiek - der Förderung von Frauen auf ihrem Weg in die Wissenschaft.

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Anders als viele andere Preise wird dieser Förderpreis deshalb nicht nachträglich für fertige Abschlussarbeiten vergeben; er will vielmehr aussichtsreiche Projekte unterstützen, die gerade erst in Angriff genommen werden. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert und wird zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten im Staatsexamen (Lehramtsstudiengänge), von Masterarbeiten und von Dissertationen vergeben, deren Konzeption auf eine wissenschaftlich relevante Fragestellung und ein qualitativ herausragendes Forschungsdesign schließen lässt.

Antragsberechtigt sind nur Frauen und ausschließlich Arbeiten aus einem der geförderten Themenfelder. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/wellensiek-foerderpreis.

Netzwerkarbeit unterstützen

Gefördert wird die Organisation von wissenschaftlichen Tagungen

Die bildungswissenschaftliche Forschung ist eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Dabei ergänzen sich sowohl die unterschiedlichen Perspektiven der allgemeinen Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Sonderpädagogik als auch verschiedene forschungsmethodische Zugänge. 

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Die Aufgabe des Prorektorats für Forschung ist hierbei die Bereitstellung einer forschungsfördernden Umgebung, in der die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausragende Bildungsforschung betreiben können, auch in nationalen und internationalen Kooperationen. Daher werden auch 2019 wieder Zuschüsse zur Organisation von wissenschaftlichen Tagungen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Verfügung gestellt. Gefördert werden die Tagungen, die zwischen der Ausschreibungsveröffentlichung und dem 31. Dezember 2019 stattfinden.

Weitere Informationen beispielsweise zur Antragsberechtigung und den Fördervoraussetzungen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Nachwuchswissenschaftler professionalisieren

Die Graduate School fördert die aktive Teilnahme an Tagungen

Die Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellt auch 2019 wieder gemeinsam mit dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung allen Promovierenden sowie Postdocs, die Mitglied der Graduate School sind oder werden, Mittel zur aktiven Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen zur Verfügung. Reise- und Übernachtungskosten sowie Tagungsgebühren können anteilig bezuschusst werden. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die über Fakultäten angestellt sind und in der Graduate School Mitglied sind, können den Zuschuss zusätzlich zu den durch die Fakultät zur Verfügung gestellten Mitteln beantragen.

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Die aktuelle Förderperiode läuft ab sofort und endet am 31. Dezember 2019; die Tagung muss in diesen Zeitraum liegen. Der Antrag muss ferner vor Tagungsbeginn eingereicht werden; eine Antragsstellung ist außerdem nur bis zum 1. Oktober 2019 möglich. Jedes Mitglied der Graduate School kann in der Förderperiode mehrere Anträge bis zu einer maximalen Gesamthöhe von insgesamt 300 Euro stellen. Dabei wird in der Regel ausschließlich die aktive Teilnahme zum Beispiel in Form eines Vortrages oder eines Posters gefördert; Voraussetzung ist jeweils, dass der Beitrag angenommen ist.

Weitere Informationen sowie das zu verwendende Antragsformulars finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gs.

Kreative Ideen für bewegungs- und stehfreundlichen Arbeitsplatz

Betriebliches Gesundheitsmanagement unterstützt besten Vorschlag mit 2.000 €

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der Hochschule hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitsschädlichen Belastungen an der Hochschule zu verringern und die Gesundheitspotentiale aller Hochschulakteure zu fördern. Gemeinsam mit dem Studentischen Gesundheitsmanagement (SGM) will das BGM die Heidelberger Hochschule als einen Ort gestalten, an dem gesundheitsförderlich gearbeitet, gelehrt und gelernt wird. Das BGM setzt sich deshalb für bewegungs- und stehfreundliche Arbeitsplätze ein und hat beispielsweise bereits die Bewegungssitze "Hokkis" erfolgreich etabliert; langfristig sollen höhenverstellbare Sitz-Steh-Schreibtische zum Standard werden.

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Als kurzfristig realisierbare Lösung bietet das BGM nun im Rahmen einer Ausschreibung 2.000 Euro für die Umsetzung von Ideen zu mehr Bewegung und Stehen im Arbeitsalltag an. Dies können einfache Ideen sein, wie zum Beispiel die Anschaffung eines rollbaren Stehpults für die ganze Abteilung, oder auch komplexe Vorhaben, wie zum Beispiel die Selbstanfertigung von mobilen Schreibbrettern für Teambesprechungen im Gehen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Beschäftigten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Einreichungsfrist ist der 15. März 2019. Weitere Informationen auch zu den Bewertungskriterien finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bgm.

Interne Unterstützung von Forschungsvorhaben

Bereitgestellt werden Sach- und Hilfskraftmittel sowie Qualifikationsstellen

Die bildungswissenschaftliche Forschung ist eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Dabei ergänzen sich sowohl die unterschiedlichen Perspektiven der allgemeinen Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Sonderpädagogik als auch verschiedene forschungsmethodische Zugänge. Die Forschungsvorhaben lassen sich ferner im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen verorten.

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Zur Durchführung dieser Forschungsvorhaben stellt die Hochschule auch 2019/2020 wieder Sach- und Hilfskraftmittel für die interne Forschungsförderung bereit. Es werden zudem zwei halbe Qualifikationsstellen bereit gestellt, davon eine thematisch an eine Fragestellung im Kontext von nationalen wie internationalen Schulleistungsuntersuchungen gebunden.

Die Anträge müssen bis zum 1. Mai 2019 über die Fakultätsvorstände bei dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung eingereicht werden. Eine Förderung kann ab dem 1. Oktober 2019 erfolgen. Die Verfahrensregeln für Anträge auf Forschungsförderung sind zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Programm „Lehramt.International“ ausgeschrieben

DAAD unterstützt Hochschulen bei der Integration von Mobilitätsfenstern

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD schreibt das lang erwartete Program zur Internationalisierung der Lehramtsausbildung aus 2019 – 2022 („Lehramt International“) aus. Im Modul A können Hochschulen Anträge insbesondere zur Integration von Mobilitätsfenstern.
Die Ausschreibung finden Sie unter https://www.daad.de/hochschulen
sowie eine Kurzbeschreibung zu dem neuen Programm unter https://www.daad.de/hochschulen/ausschreibungen.

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Ziel des Programms
Es soll mit diesem Programm ein nachhaltiger Beitrag zu einer verstärkten internationalen Ausrichtung der Lehramtsausbildung durch Steigerung der Auslandsmobilität von Lehrenden und Lernenden sowie der institutionalisierten internationalen Hochschulkooperationen geleistet werden.

Was wird gefördert?
Im Rahmen der geförderten Kooperationen sollen lehramtsbezogene Hochschulpartnerschaften mit Schwerpunkt auf Mehr-Fächer-Kooperationen aufgebaut und/oder etabliert werden, um eine strukturierte Leistungsanerkennung des Auslandsaufenthaltes für Studierende zu erleichtern.
Es soll die Integration von Mobilitätsfenstern in bestehende Lehramtsstudiengänge gesteigert und die Entwicklung von Lehramtsstudiengängen mit verpflichtenden Auslandsaufenthalten gefördert werden.
Neben der Mobilität von Studierenden für fachliche Aufenthalte an den internationalen Partnereinrichtungen werden auch Gastdozenturen deutscher und ausländischer Wissenschaftler und Bildungsexperten gefördert.

Wer wird gefördert?
Studierende (Bachelor, Master, Staatsexamen), Graduierte, Habilitierte/Hochschullehrende, Dozenten, Administratoren

Wer kann einen Antrag stellen?

Das Programm steht deutschen Hochschulen mit Lehramtsstudiengängen aller Fachrichtungen offen.

Weitere Informationen

Die aktuelle Programmausschreibung einschließlich aller Anlagen finden Sie unter Downloads.
Darüber hinausgehende Informationen können Sie unter www.daad.de/lehramt einsehen.

Bildquelle: https://www.daad.de/hochschulen/programme-weltweit/studiengaenge/de/68638-internationalisierung-der-lehramtsausbildung-lehramt-international/ [10.02.2019]

Schulgestalter von morgen werden

Programm des Studienförderwerks Klaus Murmann für Lehramtsstudierende und -promovierende


Gute Schulen brauchen gute Lehrkräfte! Hier setzt das Studienkolleg an. Das Stipendienprogramm wurde 2007 gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen und unterstützt leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und -promovierende dabei, sich zu Schulgestaltern von morgen zu entwickeln. Es ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann. Rund 400 Lehramtsstudierende aus ganz Deutschland befinden sich in der Förderung.

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Kern ist ein umfangreiches Bildungsangebot zur Schul- und Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist es, die professionelle pädagogische Haltung der künftigen Lehrkräfte zu stärken und damit die Schul- und Unterrichtsqualität zu verbessern. Wir unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei,

  • sich als selbstwirksam zu erleben
  • Schulentwicklungsprozesse kennen und verstehen zu lernen und
  • Verantwortung für Entwicklungsprozesse zu übernehmen.

Beide Stiftungen verfolgen mit dem Studienkolleg die Vision einer chancengerechten Gesellschaft, in der Bildung dazu befähigt, selbstwirksam zu handeln und Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt zu übernehmen. Diese Haltung muss schon in der Schule vermittelt werden. Dazu brauchen wir Lehrkräfte aller Schulformen, die sich als Schulgestalter verstehen und Veränderungsprozesse als Entwicklungschance begreifen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sommerprogramm für Studierende mit Migrationshintergrund

Fulbright Diversity Initiative in Texas vom 17. August bis 16. September 2019

Für junge Studierende mit Migrationshintergrund an deutschen Fachhochschulen und Universitäten bietet die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission ein Sommerstudienprogramm an, das in das Studium und Leben auf einem amerikanischen Hochschulcampus einführt. Im Rahmen von Seminaren und Workshops wird den Teilnehmenden eine Einführung in die Geschichte, Politik und Gesellschaft der USA geboten. Das Programm findet an der Trinity University, San Antonio, Texas vom 17. August bis 16. September 2019 statt. Bewerben können sich Bachelor-Vollzeitstudierende, Bewerbungsschluss ist der 4. März 2019.

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Das Fulbright Germany Sommerstudienprogramm richtet sich an junge Studierende mit Migrationshintergrund, die im akademischen Sommersemester 2019 im 2. bis 4. Fachsemester ihres Vollzeit-Bachelor-Studiengangs einer deutschen Fachhochschule oder Universität eingeschrieben sind. Studierende in anderen Fachsemestern, in Master-Programmen, in Dualen Studiengängen oder an Hochschulen im Ausland laden wir ein, sich über unsere Website über weitere Programme und Stipendienmöglichkeiten zu informieren.

Detaillierte Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie auf unserer Webseite.

Für Rückfragen steht Ihnen Annina Kull unter diversityprograms@remove-this.fulbright.de gerne zur Verfügung. 

Campus Heidelberg

 


Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Januar-Newsletter

 

Inklusionswerkstatt:
Bildungsexperten mit Behinderungen
unterrichten an der Hochschule

Offenes Netzwerktreffen: TRANSFER TOGETHER

Eine öffentliche Veranstaltung zum Thema E-Learning und Transfer.

Das Projekt TRANSFER TOGETHER veranstaltet am Mittwoch, 13. Februar ein offenes Netzwerktreffen zum Austausch über das Thema Transfer. Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr im Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Bergheimer Straße 104, D-69120 Heidelberg). Das Programm sieht zunächst einen kurzen Input von Holger Meeh, Geschäftsführer des Medienzentrums der Hochschule, zum Thema "E-Learning in der Praxis. Studentische Projekte als Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft". Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

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Hintergrund
Das Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ist am 1. Januar 2018 gestartet. Ziel des Vorhabens ist der strukturierte Ausbau des Transfers von forschungsbasierten Bildungsinnovationen aus der Hochschule in außerschulische Bereiche der Region und die Förderung des bidirektionalen Wissenstransfers zwischen Hochschule, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Für die nächsten fünf Jahre wird das Projekt von der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" unterstützt.

Girls' Digital Camp: Auftakt der Digitalwerkstatt

Ab dem 15. Februar jeden Freitag: Projektarbeit im Makerspace des DAI.


Im Rahmen des Projektes "Girls' Digital Camps Heidelberg" werden spezielle Angebote für Schülerinnen zu unterschiedlichen Themen rund um IT und Informatik in Verbindung mit sozialen Innovationen angeboten. Das GDC wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg gefördert, von der Arbeitsgruppe "didaktik-aktuell" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt und mit vielen weiteren Projektpartnern durchgeführt.

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Ab dem 15. Februar haben Schülerinnen jeden Freitag die Möglichkeit, im Makerspace des Deutsch-Amerikanischen Instituts (DAI) alleine oder in Gruppen an eigenen Projekten zu arbeiten. Natürlich sind immer "Girls Digital Camp"-HelferInnen vor Ort, die den Teilnehmerinnen weiterhelfen und Tipps geben. Es besteht die Möglichkeit, einen "Makerspace-Führerschein" zu machen, bei dem die Schülerinnen zum Beispiel den 3D-Drucker erklärt bekommen oder lernen, wie man richtig und sicher lötet.

Veranstaltungsort ist das DAI Heidelberg (Sofienstraße 12, D-69115 Heidelberg). Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gdc-heidelberg.de.

Netzwerkveranstaltung: "Chancen und Herausforderungen bei der Beschäftigung und Ausbildung von Geflüchteten"

Ein Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen der Region.

Die Stadt Heidelberg sowie das Reallabor Asylsuchende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg laden am Mittwoch, 20. Februar 2019 kleine und mittelständische Unternehmen der Region zur Veranstaltung "Chancen und Herausforderungen bei der Beschäftigung und Ausbildung von Geflüchteten" ein. Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr im Rathaus statt (Großer Rathaussaal, Marktplatz 10, D-69117 Heidelberg). Angesprochen sind alle, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Unternehmen suchen, einen offenen Ausbildungsplatz haben und sich vorstellen können, einen neuzugewanderten Menschen zu beschäftigen.

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Im offiziellen Teil des Programms werden die Teilnehmenden in kurzen Vorträgen über Good-Practices der betrieblichen Integration von Geflüchteten und über Unterstützungsmöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit informiert. Dabei werden die Chancen und Herausforderungen sowohl aus Sicht der Unternehmen als auch der Geflüchteten angesprochen. Durch die Veranstaltung führt Mareike Bahn, Geschäftsführerin des Reallabor Asyl Heidelberg.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Kammern, der Bundesagentur für Arbeit sowie verschiedenen (Bildungs-)Initiativen an Thementischen auszutauschen und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen im Bereich der Integration von Geflüchteten kennenzulernen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.reallabor-asyl.de.

Tag der Mathematik

Die Veranstaltung mit SchülerInnen findet am 21. Februar statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die Universität Heidelberg laden Lehrkräfte mit ihren Unter- und Mittelstufenschülerinnen und -schülern ein, am Donnerstag, 21. Februar 2019 die Faszination der Mathematik in Vorträgen, Spielen und Wettbewerben zu erleben. Ihre Ansprechpartner an der PH Heidelberg ist Professor Dr. Markus Vogel (Institut für Mathematik und Informatik).

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig hier und unter www.mathinf.uni-heidelberg.de/tagdermathematik.

Studienberatung auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim

Vom 21. bis 23. Februar ist das Team aus dem Studienbüro auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim.

Das Studienprofil umfasst insbesondere Bildungsberufe (Schwerpunkt: Lehrerbildung) und deckt die Lebensspannen bis hin zur beruflichen Weiterbildung ab. Rund 4.600 angehende Bildungsexpertinnen und -experten werden hier von über 300 Professorinnen und Professoren bzw. Lehrenden und zahlreichen Lehrbeauftragten in (sonder-)pädagogischem Wissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet sowie in weiteren bildungswissenschaftlichen Kompetenzen geschult. Sämtliche Studiengänge zeichnen sich durch einen engen Bezug zur Praxis sowie durch forschungsbasierte Lehre aus.

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Fragen zu dem Studienangebot beantwortet Ihnen das Team aus dem Studienbüro vom 21. bis 23. Februar 2019 jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim. Die Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung findet auf dem Maimarktgelände statt (Xaver-Fuhr-Str. 101, D-68163 Mannheim). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.jobsforfuture-mannheim.de bzw. unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Boys' Day: Neue Männer braucht das Lehramt!

Ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. Um Anmeldung wird gebeten.

Jungen haben vielfältige Interessen und Kompetenzen. Ihre Berufswahl und Lebensplanung findet häufig dennoch nur innerhalb eines tradierten Spektrums statt. Mehr als die Hälfte der männlichen Auszubildenden entscheidet sich für einen von zwanzig "jungentypischen" Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger aus dem sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich ist darunter. Gerade in diesen Bereichen sind Männer jedoch deutlich unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind in diesen Berufsfeldern aber mehr männliche Fachkräfte und Bezugspersonen in hohem Maße gesellschaftlich erwünscht, und aufgrund der demografischen Entwicklung herrscht dort deutlicher Bedarf an Nachwuchskräften.

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Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe. Dabei sind nur rund 25% der Studierenden männlich. Aber gerade Kinder brauchen von Anfang an sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen. Die Hochschule nimmt daher am Donnerstag, 28. März 2019 an dem bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen teil - dem Boys' Day. Es besteht die Möglichkeit, das Medienzentrum zu besuchen, an einer inklusiven Unterrichtsstunde teilzunehmen oder die Werkstätten im Fachbereich Alltagskultur und Gesundheit zu besuchen.

Organisiert wird die Teilnahme vom Gleichstellungsbüro. Informationen zur Anmeldung finden Sie unter www.boys-day.de (Angebot A und Angebot B).

Lebenshaltungskosten von Studierenden

Neue Studie: BAföG-Fördersätze müssen stärker als geplant erhöht werden


Die BAföG-Fördersätze für Studierende müssen stärker angehoben werden, als von der Bundesregierung derzeit geplant, um die immer höheren Ausgaben der Studierenden abdecken zu können. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) beim Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin beauftragt hat.

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Ein Team von Forscherinnen unter der Leitung von Dr. Dieter Dohmen, Direktor des FiBS, hat im Auftrag des DSW die erstmals im Mai 2017 vorgelegte Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ aktualisiert und die damaligen Daten um die jüngste, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland aus dem Jahr 2016 ergänzt.

Im Vergleich zur Vorgänger-Studie von 2017, die damals auf Daten aus den Jahren 2012 und 2013 basierte, stiegen in den Jahren 2012 bis 2016 die Gesamtausgaben zum Beispiel für alleine, in einer WG oder einem Wohnheim lebende, unter 25-jährige Studierende seitdem im Schnitt um bis zu 18%, für Studierende, die zu den 15% mit den geringsten Einnahmen gehören, sogar um bis zu 31%. Überproportional stark angestiegen sind die Ausgaben für Miete (um bis zu 55%), Gesundheit (um bis zu 41%) und Fahrtkosten (um bis zu 38%).

Mit Blick auf den BAföG-Grundbedarfssatz schlussfolgern die FiBS-Autor/-innen, dass „500 bis 550 Euro angemessen“ wären; „gegenüber dem derzeitigen Betrag von 399 Euro wäre dies ein Anstieg um 25% bis 38%“, schreiben sie. Diese Zahlen meinen den BAföG-Grundbedarfssatz; hinzu kommen Pauschalen für die Unterkunft (derzeit 250 Euro im Monat) und die Kranken- und Pflegeversicherung (derzeit 86 Euro im Monat). Gemäß Eckpunkten des fürs BAföG verantwortlichen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), welche im November 2018 vorgestellt wurden, will die Bundesregierung den BAföG-Grundbedarfssatz zum Wintersemester 2019/2020 um 5% auf circa 420 Euro und zum Wintersemester 2020/2021 um weitere 2% im Monat erhöhen; die Wohnpauschale soll auf 325 Euro im Monat steigen.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Die neue Studie zeigt, dass so viele Studierende wie nie zuvor neben dem Studium jobben müssen, um die gestiegenen Kosten aufzufangen. Ihre hohe Erwerbstätigkeit ist eben nicht eine Folge der guten Konjunkturlage, sondern vielmehr dem Umstand geschuldet, dass das BAföG mit diesem Kostenanstieg nicht mithält. Der BAföG-Grundbedarfssatz muss dringend auf die vom FiBS empfohlenen 500 bis 550 Euro angehoben werden. Auch deuten die erheblich gestiegenen Fahrtkosten auf eine starke Zunahme von studierenden Pendlern hin, da sie sich die hohen Mieten am Studienort nicht mehr leisten können. Dies unterstreicht einmal mehr unsere seit Jahren erhobene Forderung nach einem öffentlich geförderten Ausbau der Wohnheimplätze in Hochschulstädten.“

Dr. Dieter Dohmen vom FiBS sagt: „Die Ausgabensteigerungen in den vier Jahren zwischen 2012 und 2016 sind deutlich höher als erwartet und betreffen die ärmeren Studierenden noch viel mehr als ihre Mit-Studierenden mit höheren Einnahmen. In der Spitze lassen sich Mietsteigerungen von bis zu 55 Prozent identifizieren. Wer eine neue Wohnung sucht, muss viel stärker in die Tasche greifen als noch vor ein paar Jahren. Aber auch die Steigerungen für Fahrtkosten und Gesundheit sind ausgesprochen hoch. Kein Wunder, dass die Studierenden vor allem bei der Ernährung sowie Kleidung, Freizeit und Lernmitteln versuchen zu sparen. Die Ausgaben für Ernährung sind oft so niedrig, dass sie unterhalb des physiologischen Existenzminimum liegen dürften.“

Im Jahr 2017 erhielten gemäß der amtlichen Statistik rund 557.000 Studierende BAföG; vor der jüngsten Erhöhung zum Wintersemester 2016/2017 wurden im Jahr 2015 noch 611.000 Studierende gefördert. Der durchschnittliche Förderungsbetrag lag bei 499 Euro im Monat. Die Kosten fürs BAföG, für Schüler/innen und Studierende, trägt seit Anfang des Jahres 2015 der Bund. Sie lagen im Jahr 2017 für die Studierenden bei 2,181 Milliarden Euro.

Quelle: www.studentenwerke.de/de/content/neue-studie-baf%C3%B6g-f%C3%B6rders%C3%A4tze-m%C3%BCssen [02.02.2019]

Bildquelle: https://www.studentenwerke.de/

Heißzeit ist Wort des Jahres 2018

Funklochrepublik auf Platz 2 und Ankerzentren auf Platz 3

Das Wort des Jahres 2018 ist Heißzeit. Diese Entscheidung traf am Mittwoch eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Sie thematisiert damit nicht nur einen extremen Sommer, der gefühlt von April bis November dauerte. Ebenfalls angedeutet werden soll eines der gravierendsten globalen Phänomene des frühen 21. Jahrhunderts, der Klimawandel. Nicht zuletzt ist Heißzeit eine interessante Wortbildung. Mit der lautlichen Analogie zu Eiszeit erhält der Ausdruck über die bloße Bedeutung ›Zeitraum, in dem es heiß ist‹ hinaus eine epochale Dimension und verweist möglicherweise auf eine sich ändernde Klimaperiode.

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Am 14. Dezember 2018 hatte die Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS) zum 42. Mal in Folge die Wörter des Jahres bekannt gegeben. Traditionell suchen die Mitglieder des Hauptvorstandes und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GfdS nicht nach den am häufigsten verwendeten Ausdrücken, sondern wählen solche, die das zu Ende gehende Jahr charakterisieren.

Quelle: gfds.de/wort-des-jahres-2018/