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Presse & Kommunikation

Ausgabe 2 - Februar 2020

[hop] Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat im Januar 2020 bestätigt, dass die Finanzierung zur Verstetigung des Projekts „Inklusive Bildung Baden-Württemberg“ steht. Auf dieser Basis wird an der Hochschule ein „Zentrum für Inklusive Bildung“ eingerichtet, an dem sechs Bildungsfachkräfte, die selbst Betroffene von Behinderungen sind, sozialversicherungspflichtig eingestellt werden. Sie lehren an Fach- und Hochschulen und vermitteln Studierenden und Seminarteilnehmenden die Lebenswelt und Bedarfe von Menschen mit Behinderung direkt und persönlich. Dass dies eine Form von Bildungsarbeit ist, die dem Inklusionsprofil der Hochschule im Kern entspricht, zeigt der erste Beitrag im aktuellen Newsletter.

Bildungsfachkräfte mit Behinderungen in der Lehre verankert

Zur Verstetigung des Projekts "Inklusive Bildung Baden-Württemberg"

[velo] Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am Donnerstag, 9. Januar 2020, mitgeteilt, dass die Finanzierung zur Verstetigung des Projekts "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" steht. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg werden nun sechs Bildungsfachkräfte, die selbst Betroffene von Behinderungen sind, sozialversicherungspflichtig eingestellt. Sie lehren an Fach- und Hochschulen und vermitteln Studierenden und Seminarteilnehmerinnen bzw. -teilnehmern die Lebenswelt und Bedarfe von Menschen mit Behinderung direkt und persönlich.

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Zu der Finanzierungszusage für das Vorhaben "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" äußert sich Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wie folgt:
"Inklusive Bildung konsequent und nachhaltig umzusetzen, das ist ein wichtiges Ziel unserer Hochschule. Es war daher folgerichtig, dass wir uns von Beginn an an der Qualifizierung der Bildungsfachkräfte beteiligt haben, die in Kürze abgeschlossen wird. Wir werden ein 'Zentrum für Inklusive Bildung' einrichten und dort den Fachkräften eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglichen. Am Zentrum wird auch die Begleitforschung angesiedelt sein, die Erfolgsfaktoren dieser Bildungsarbeit herausarbeiten soll."

Die Meldung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finden Sie unter mwk.baden-wuerttemberg.de. Informationen über das Projekt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter www.ph-heidelberg.de/bildungsfachkraefte.

Neues Projekt will Schülerinnen für IT-Laufbahn begeistern

"Zukunfts-Orientierungs-Akademie" (ZOrA) gegründet – Förderung durch Klaus Tschira Stiftung

[velo] Schülerinnen der Oberstufe für eine berufliche Laufbahn im Bereich der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik zu begeistern, ist das Ziel eines neuen Projekts der Hochschule in Kooperation mit der Universität. Junge Frauen lernen hier kreative und soziale Themenfelder der Informatik kennen und sprechen mit Wissenschaftlerinnen und IT-Expertinnen über entsprechende Karrierewege. Die Leitung der "Zukunfts-Orientierungs-Akademie" (ZOrA) haben seitens der Pädagogischen Hochschule Prof. apl. Dr. Nicole Marmé und Dr. Jens-Peter Knemeyer (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) sowie seitens der Universität Prof. Dr. Michael Gertz (Institut für Informatik) inne.

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Das Vorhaben wird bis Herbst 2022 von der Klaus Tschira Stiftung gefördert und arbeitet mit zahlreichen Partnern in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen.

Die zunehmende Digitalisierung bestimmt immer mehr Alltag und auch Beruf. Zukünftig, so scheint es, werden in fast allen Berufsfeldern fundierte IT-Kenntnisse unerlässlich sein und die Anzahl an sogenannten MINT-Berufen - also Tätigkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - wird deutlich zunehmen. Aktuelle Studien für Deutschland zeigen jedoch, dass sich Schülerinnen im Gegensatz zu Schülern deutlicher seltener für einen entsprechenden Berufsweg entscheiden. Den jungen Frauen bleibt damit eine große Anzahl an interessanten und lukrativen Tätigkeitsfeldern verschlossen und den Unternehmen entgehen zahlreiche potenzielle Fachkräfte.
Die Studien zeigen allerdings auch, dass Mädchen grundsätzlich über die gleichen Voraussetzungen und Begabung für naturwissenschaftlich-technische Bereiche verfügen wie Jungen. Unterschiede lassen sich jedoch in den Interessen feststellen: Während Schüler sich häufig für technische Zusammenhänge interessieren, begeistern sich Schülerinnen eher für die kreativen Möglichkeiten.

Genau hier setzt die "Zukunfts-Orientierungs-Akademie" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Universität Heidelberg an: Das im Januar 2020 gestartete Vorhaben konzentriert sich auf die Informatik und verbindet diese mit Kunst, Design, Medizin und insbesondere sozialen Innovationen. So lernen die Oberstufenschülerinnen, wie sie mit IT-Kenntnissen einen positiven Beitrag zum Beispiel zur Krebstherapie oder zur Entwicklungshilfe leisten können. Hierzu werden ihnen die Grundlagen der Programmierung vermittelt und sie beschäftigen sich mit dem kreativen Prozess, in dem ein digitales Produkt entsteht. Die Akademie bringen die Schülerinnen zudem mit erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und IT-Expertinnen zusammen: Geplant sind beispielsweise Gespräche und Workshops bei der SAP und dem Heidelberg Institute of Theoretical Studies, bei denen sich die jungen Frauen aus erster Hand über entsprechende Karrierewege informieren und individuelle Fragen stellen können.

Eine Anmeldung zu den ersten Akademien ist ab sofort unter www.zora-hd.de möglich. Die Teilnahme ist kostenlos; besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Fahrradfreundliche Hochschule ausgebaut

Zwei neue Reparaturstationen am Altbau und auf dem Campus Neuenheimer Feld aufgestellt. Text: Sebastian Stumpf

[red] Ob mit dem eigenen Rad, einem Drahtesel von VRN-NextBike oder mit dem Dienstrad: Viele nutzen das schnelle und ökologisch sowie gesundheitlich sinnvolle Fortbewegungsmittel, um damit zur Hochschule zu fahren und zwischen den verschiedenen Standorten zu wechseln. Seit kurzer Zeit gibt es zwei Reparaturstationen im Altbau-Fahrradhof und vor dem Hörsaalgebäude. Mit Luftpumpe, Gabelschlüssel, Torx und weiteren Werkzeugen ausgestattet, können kleinere Reparaturen am eigenen Fahrrad vorgenommen werden: Luft nachpumpen, den Sattel einstellen oder auch einen Reifen flicken.

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Studierende profitieren seit letztem Semester von der Kooperation des Studierendenparlaments mit VRN-NextBike. Für die Beschäftigten stehen hochschuleigene Dienstfahrräder an den Standorten Altbau, Neubau und Czernyring bereit.

Das von Beschäftigten häufig nachgefragte Leasingmodell für Dienstfahrräder (einschließlich privater Nutzung), wie es zum Beispiel durch „JobRad“ bekannt ist, ist im öffentlichen Dienst leider noch nicht möglich, so Sebastian Stumpf, Koordinator des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Hochschule. „Wir sind aber im Gespräch mit NextBike und der Stadt Heidelberg und hoffen, hier für die Beschäftigten für den kommenden Sommer weitere Radleihmöglichkeiten anbieten zu können.“

Rektorat und "Students for Future Heidelberg" starten Dialog

Konstruktiver Austausch zu Nachhaltigkeit

[velo] Die "Students for Future Heidelberg" haben sich im Dezember 2019 mit einem Forderungskatalog unter anderem an das Rektorat der Hochschule gewandt. Dieses hat die Studierenden daraufhin für Januar 2020 zu einem offenen Gespräch eingeladen, an dem auch die Leitung des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung teilgenommen hat. Am Ende des konstruktiven Austauschs vereinbarten die Anwesenden weitere Gespräche, in denen konkrete Handlungsfelder innerhalb der Hochschule definiert werden sollen.

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"Wir nehmen die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung sehr ernst und begrüßen daher das Engagement der Studierenden in Sachen Klimaschutz", erklärte Professor Dr. Hans-Werner Huneke. Der Rektor betonte, dass der Schutz des Klimas eine vielschichtige Aufgabe sei, die man im Verbund der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung angehen müsse: "Als Pädagogische Hochschule ist für uns Bildung der Schlüsselfaktor, um die ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung weltweit nachhaltig zu gestalten. Wir haben uns daher bereits vor Jahren zu dieser Verantwortung bekannt und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Lehre und Forschung als Leitgedanken sowie über unser BNE-Zentrum strukturell etabliert. Zum Nationalen Aktionsprogramm der UNESCO 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' leisten wir aktiv Beiträge."

Der Forderungskatalog der "Students for Future Heidelberg" soll nun auf eine konkrete Übertragbarkeit auf die Pädagogische Hochschule überprüft und es sollen Handlungsfelder definiert werden. Ziel ist es auch, die Perspektive der Nachhaltigkeit strukturell noch besser an der Hochschule zu verankern. Es wurde zu einem Folgegespräch unter der Federführung des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung, das die BNE-Expertise der Hochschule vernetzt und bündelt, eingeladen.

Informationen zum BNE-Zentrum finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Erfolgreiche Pilotphase des "Student Service Center"

Neue zentrale Anlaufstelle für Studierende im Januar gestartet. Text: Katja Melzer und Verena Loos

An der Hochschule wird seit Januar 2020 eine neue, zentrale Anlaufstelle für Studierende und Studieninteressierte erprobt: Im Student Service Center werden ab sofort einfache Anfragen, wie etwa die Information zu verschiedenen Fristen oder die Abgabe von Anträgen und Abschluss-arbeiten, direkt bearbeitet. Ergibt sich im Verlauf des Erstgesprächs Bedarf an einer vertieften Beratung, so erfolgt die Weiterleitung an die zuständige Fachabteilung. In den kommenden Monaten sollen eventuell fehlende Bedarfe aufgedeckt und im Anschluss an die Pilotphase nach Möglichkeit in das neue Serviceangebot integriert werden.

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"Für die Studierenden hat das Student Service Center den Vorteil, dass sie alle Informationen an einem Ort finden und dabei nicht auf unterschiedliche Öffnungszeiten einzelner Abteilungen achten müssen", erklärt Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung. "Dadurch, dass allgemeine Informationen zukünftig im SSC erfolgen, haben die beteiligten Fachabteilungen wiederum mehr Zeit für Detailfragen und die individuelle Betreuung von Studierenden und Studieninteressierten."

Zu finden ist das Student Service Center am Standort Keplerstraße 87 in Raum 012a (Erdgeschoss). Es verfügt im Eingangsbereich über ein Wartemarkensystem, damit die Ratsuchenden ihre Wartezeit einschätzen können. Während der Pilotphase soll ein zusätzlicher Wartebereich im Foyer eingerichtet und ein zweiter Bildschirm für die Wartemarkenanlage aufgehängt werden.
Bislang scheinen die Studierenden das SSC gut anzunehmen: So wurden bereits in der ersten Woche rund 200 Anliegen bearbeitet, darunter Nachreichungen zur Anmeldung des Staatsexamens, Abgabe von Abschlussarbeiten oder Informationen zu verschiedenen Fristen und Anmeldemodalitäten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/ssc.

Hintergrund
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Studierenden ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Fragen rund um Studium, Prüfungen und Praktika zu bieten. So wurde 2012 eine Hotline eingerichtet, an die sich Studieninteressierte und Studierende telefonisch wenden können. 2017 wurde die Erstsemesterwoche zur Beratung von Studienanfängerinnen und -anfängern professionalisiert und um Angebote für Studierende der höheren Semester erweitert. Seit 2018 steht angehenden Lehrerinnen und Lehrern zudem ein Online-Beratungstool zur Verfügung, über das die Studienberaterinnen und -berater Fragen beantworten. Ab 2020 soll das Student Service Center als zentrale und persönliche Anlaufstelle fungieren.

Umweltbildung für verantwortungsvolles Konsumverhalten

Kooperationsprojekt mit dem Zoo: Forscher wollen Kindern Bedeutung und Bedarfe von Nutztieren vermitteln - Förderung von der Felix-Wankel-Stiftung

[velo] Die Naturwahrnehmung von Kindern ist zunehmend durch die Medien und weniger durch den direkten Kontakt geprägt. Damit geht häufig ein fehlendes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Ressourcen und Produkten einher. Forscher der Hochschule wollen nun ein inklusives Unterrichtskonzept entwickeln, mit dem sich Kinder die Bedeutung und Bedarfe von Nutztieren erschließen können. Ziel ist es, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Rahmen der Umweltbildung ein verantwortungsvolles Konsumverhalten aufbauen.

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In dem Projekt "Nutztiere - Bedeutung erkennen und Verantwortung entwickeln" kooperiert das interdisziplinäre Forscherteam mit dem Zoo und der Zooschule Heidelberg. Das Vorhaben wird für drei Jahre von der Felix-Wankel-Stiftung gefördert.

Studien zeigen, dass das Wissen und die Einstellung von Kindern und Jugendlichen von einer zunehmenden Naturentfremdung geprägt sind: So zeigt zum Beispiel der Jugendreport 2010, dass für etwa 70 Prozent der befragten Erstklässler Enten gelb sind und für 10 Prozent alle Kühe H-Milch geben. Gleichwohl sind Natur- und Umweltschutz für Kinder und Jugendliche wichtig und die Nutzung der Natur beispielweise in Form von Tierhaltung wird häufig als falsch empfunden. Für die Heidelberger Forscher Professor Dr. Armin Baur (Biologie), Professor Dr. Friedrich Gervé (Sachunterricht) und Professor Dr. Markus Lang (Blinden- und Sehbehindertenpädagogik) bildet die verantwortungsbewusste Nutzung der Natur jedoch die Grundlage menschlichen Lebens: "Wir gewinnen aus der Natur unsere Nahrung und viele Rohstoffe für unsere Gebrauchsmaterialien. Als Bildungswissenschaftler ist es unsere Aufgabe, den Kindern ein differenziertes Naturbild zu vermitteln, das auch die verantwortungsvolle Nutzung der Natur durch den Menschen beinhaltet. Denn nur was die Kinder kennen, können sie auch schützen."

Die Wissenschaftler beschäftigen sich daher mit der Frage, ob das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu Nutztieren und Tierprodukten durch einen entsprechenden Unterricht verändert werden kann. Sie überprüfen zudem, ob und wie sich die direkte Begegnung mit den Tieren auf die Kinder auswirkt. Hierzu haben sie verschiedene Komponenten entwickelt: So erhalten alle beteiligten Klassen der beteiligten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren sowie Grundschulen einen qualitativ hochwertigen Klassenunterricht zur Nutztierhaltung. Dieser Unterricht wird - in unterschiedlichen Kombinationen - durch den direkten Tierkontakt im außerschulischen Lernort Zoo und/oder die Reflexion der gelernten Inhalte ergänzt. Zur Beantwortung der Forschungsfragen werden die Kinder zu verschiedenen Zeitpunkten in Form von halbstandardisierten Interviews befragt. Die Ergebnisse sollen Ende 2022 vorliegen und publiziert werden.

Jetzt bewerben: ProMobiLGS (DAAD/Lehramt.International)

Vollstipendien für Wintersemester 2020/21 - Bewerbung bis 14.04.2020. Text: Anja Bast-Schneider

Ab dem 17.02.2020 können sich Studierende des Studiengangs B.A. Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule) für Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten im Rahmen des Projekts ProMobiLGS Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule zum Wintersemester 2020/2021 bewerben. Gefördert werden Studienaufenthalte mit Vollstipendien an ausgewählten Partnerhochschulen in der Schweiz und der Türkei mit vollständiger (angestrebt) Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 14.04.2020 in Papierform im Akademischen Auslandsamt einzureichen.

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Das Projekt "Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule" (ProMobiLGS) wird im Rahmen des Programms "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bis Dezember 2022 gefördert. Primäres Ziel ist es, strukturierte Mobilitätsfenster für angehende Grundschullehrkräfte einzurichten und somit im Ausland erbrachte Studienleistungen erstmals vollständig anzuerkennen.

Die Projektleitung obliegt dem Center for International Teacher Education (CITE); es arbeitet in der Projektgruppe ProMobiLGS eng mit der Hochschulleitung, den beteiligten Fächern sowie der Stabsstelle Qualitätsmanagement zusammen. Weitere Partner sind derzeit vier Hochschulen in der Schweiz und in der Türkei. Weitere Partner u. a. in den USA sollen im Projektverlauf unter besonderer Berücksichtigung des englischsprachigen Raums folgen.

Alle Informationen zur Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen stehen ab dem 17.02.2020 im Download Center des Akademischen Auslandsamts sowie auf der Homepage des Center for International Teacher Education (CITE) zur Verfügung.

Kontakt, Information und Beratung:
Henrike Schön (Projektleitung): hschoen@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 153, Durchwahl – 544
Anja Bast-Schneider (Koordination): anja.bast-schneider@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 200, Durchwahl – 482
Leonie Exarchos (Koordination): leonie.exarchos@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 221, Durchwahl -174

Ausführliche Informationen zum DAAD-Programm Lehramt.International sind hier nachzulesen. 

Jetzt bewerben: Baden-Württemberg-STIPENDIUM

Studienaufenthalte mit 600 Euro und mehr pro Monat gefördert

[red] Studierende der Hochschule und ausgewählter Partnerhochschulen in Chile, Indonesien, Kolumbien und den USA können sich ab sofort und bis zum 28.02.2020 für ein Baden-Württemberg-STIPENDIUM zur Förderung eines Studienaufenthalts bewerben. Die Stipendien sind für Studierende der PH Heidelberg ab 600,00 € / Monat dotiert. Informationen zum Bewerbungsverfahren findet man auf der Homepage des Akademischen Auslandsamtes. Beratung gibt es bei den Beauftragten für die jeweilige Hochschulkooperation und der Leiterin des Auslandsamts Henrike Schön (Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit s. Homepage AAA).

Paten für Gaststudierende gesucht!

Zu Semesterbeginn internationale Kontakte knüpfen – Zertifikat für Engagement

[red] Um unseren Gaststudierenden aus aller Welt den Einstieg in Heidelberg zu erleichtern, suchen wir Studierende, die sich zu Semesterbeginn einige Wochen als Pate oder Patin engagieren und dabei internationale Kontakte knüpfen wollen. Neben der Möglichkeit, Heidelberg und Umgebung bei verschiedenen Aktivitäten ganz neu kennenzulernen, bietet sich die Gelegenheit, prägende Freundschaften mit Studierenden aus der ganzen Welt zu schließen. Die Patinnen und Paten erhalten ein Zertifikat, das ihr ehrenamtliches Engagement im Akademischen Auslandsamt bescheinigt. Interessierte Studierende melden sich bei unseren Tutoren unter: tutorsaaa@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Auszüge aus den Protokollen der 440. und 441. Senatssitzungen

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Kinderoper DIVAN … der Traum einer Freundschaft

Erfolgreiche und mitreißende Aufführung - Kooperationsprojekt unter Federführung von TRANSFER TOGETHER. Text: Katrin Schweizer

Wenn verschiedenste Gruppen an einem großen Kooperationsprojekt arbeiten, ist eine gemeinsame Vision unerlässlich, um ein beglückendes Ergebnis zu erzielen. An der Kinderoper „DIVAN…der Traum einer Freundschaft“ waren vier Seminare, ein Kinderchor, ein Komponist, eine Arrangeurin, zwei Librettisten und viele helfende Hände beteiligt. Das Ergebnis dieser Kooperation konnte Ende Januar bestaunt werden. Der facettenreiche Abend ließ erahnen, dass es definitiv eine gemeinsame Vision gegeben haben muss. Das TRANSFER TOGETHER-Teilprojekt „Lieder aus der Fremde“ hat die Produktion initiiert und mitgestaltet.

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Die Kinderoper DIVAN erzählt die Geschichte einer auf den ersten Blick unmöglichen Freundschaft – nämlich der zwischen Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und Mohammed Schemseddin Hafis (1315 oder 1325 – 1390). Die beiden weltberühmten Dichter treffen sich im Traum und erfahren gemeinsam, wie wichtig Freundschafen sind: die zwischen einzelnen Personen, aber auch die zwischen Ländern, Kulturen und Generationen, also über alle Grenzen hinweg. Durch die Begegnung mit Hafis und der fremden Welt gelingt es Goethe, „Ginkgo Biloba“, ein Gedicht über die Freundschaft zu schreiben. Ausgehend von Ginkgo, einer Baumart aus Ostasien, führt das Gedicht zur Schlussfolgerung, dass wir alle „eins und doppelt“ sind.

Die schauspielerische Arbeit wurde von Regisseur Holger Metzner übernommen, der in detailreichen Proben plastische Charaktere für das west-östliche Märchen erschaffen konnte und so die Figuren Goethe und Hafis aus der zeitlich und räumlich fernen Welt für die Zuschauer greifbar werden ließ. Die Studierenden der Theaterpädagogik überzeugten in ihren Rollen und trugen wesentlich dazu bei, dass Handlung und Musik mit täuschend real wirkendem Leben gefüllt werden konnten.

Die musikalische Leitung hatte Musikdozentin Wessela Kostowa-Giesecke, die im Rahmen ihres konzertpädagogischen Seminars Instrumentalisten und Sänger auf die Aufführung vorbereitete und den Studierenden dabei zeigte, wie musikalisches Material kindgerecht aufbereitet werden kann. Die Musik des türkischen Komponisten Mehmet Yesilcay, die von Kathrin Schweizer für die Oper zusammengestellt und arrangiert wurde, war für die Musiker nicht immer sofort zu verstehen. Die unbekannte Klangsprache und die rhythmischen Finessen der orientalischen Musik mussten in intensiver Probenarbeit verinnerlicht werden. Musiker und Sänger konnten ihr Repertoire so um die orientalische Klang- und Rhythmussprache erweitern.

Licht- und Tontechnik wurden in einem kooperativen Seminar von Studierenden der Theaterpädagogik und der Musik unter der Leitung von Theaterpädagogikdozentin Susanne Walentin und Musikdozent Paul Stoltze auf die Opernproduktion zugeschnitten. Die stimmungsvoll konzipierten Lichteffekte konnten die Handlung passend untermalen und verzauberten die Zuschauer. Die Tontechnik sorgte dafür, dass auch bis zum letzten Platz alle Nuancen der Musik deutlich wahrnehmbar waren. Das Besondere an der Kooperation war, dass die Studierenden sowohl in Licht- als auch in Tontechnik fachlich sehr kompetent geschult werden konnten.

In der Phase der Endproben wurde außerdem der Kinderchor der Heidelberger Landhausschule unter der Leitung von Lehrerin Susanne Dressler integriert, die zwei Stücke aus DIVAN vorbereitet hatte. Nicht nur musikalisch, auch szenisch wurden die Kinder des Chores in die Bühnenhandlung eingebunden.

Mit der Produktion der Kinderoper DIVAN wurde anschaulich, wie hochschulinterner und –externer Transfer lebendig und zielorientiert gestaltet werden kann. Alle Beteiligten würden die Kooperation im kommenden Wintersemester gerne fortführen und entwickeln bereits neue Ideen für ein weiteres buntes Bühnenerlebnis.

Wie moderne Medien den Unterricht sinnvoll ergänzen können

Die SWR-Bildungsredaktion war im Januar zu Gast an der Hochschule Text: Verena Loos und Thorsten Lorenz

Stellen Sie sich vor, Sie sind Lehrer bzw. Lehrerin und wollen Ihren Schülerinnen und Schülern eine unmittelbare Erfahrung mit den Tieren des Waldes ermöglichen. Sie legen einen Termin fest, planen die Route, holen die Einverständniserklärung der Schulleitung und der Eltern ein, informieren über die notwendige Kleidung, betreuen die Kinder vor Ort. Nur die Tiere, die machen irgendwie nicht mit. Kein Eichhörnchen lässt sich sehen, auch kein Reh, von Wildschweinen gar nicht erst zu reden… Enttäuscht gehen die Kinder wieder nach Hause. Sie selbst sind etwas ratlos – diese Unterrichtseinheit hatten Sie sich irgendwie anders vorgestellt. Klingt gar nicht so unrealistisch, oder?

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Primärerfahrungen sind wichtig. Das sieht auch Ursula Zeilinger so. Nur sind sie eben nicht immer möglich. Nicht nur, weil es sich bei wilden Tieren eben um genau das handelt – wilde Tiere, deren Erscheinen sich nicht planen lässt. Auch Themen wie Krieg, Atomkraft oder die Auswirkungen des Insektensterbens auf uns und unsere Umwelt lassen sich nicht unmittelbar erleben. Zum Glück! Und dennoch ist es wichtig, dass diese Themen in der Schule behandelt werden, damit sich die Schülerinnen und Schüler eine eigene Meinung bilden und entsprechend handeln können.

Zeilinger ist Alumna der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und bei Planet Schule als Redakteurin sowie Referentin für Lehrerfortbildung tätig. Planet Schule, das Schulfernsehangebot von SWR und WDR, bietet neben den TV-Sendungen unter anderem multimedial aufbereitete Informationen und Animationen sowie didaktische Empfehlungen und Arbeitsblätter. Am 21. Januar war Zeilinger zu Gast an der Hochschule und stellte Studierenden die Arbeit der Redaktion vor und wie die angehenden Lehrerinnen und Lehrer die Angebote von Planet Schule für ihren Unterricht sinnvoll nutzen können. Bei den zahlreichen Praxisbeispielen wurde deutlich, wie modernes, mediengestütztes Lernen und Lehren aussehen kann und welchen positiven Einfluss Medien haben können, wenn sie sinnvoll in den Unterricht eingebettet werden.

In ihrem Vortrag betonte Zeilinger die Bedeutung einer umfassenden Medienkompetenz: Kinder und Jugendliche müssen lernen, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen. Hier ergeben sich Anknüpfungspunkte an die Lehre der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Anschluss an den hochschulöffentlichen Vortrag fand daher ein internes Gespräch statt, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus dem Medienbereich und dem Praktikumsamt der Hochschule mit der SWR-Bildungsredaktion über gemeinsame Projektideen und eine zukünftige Zusammenarbeit sprachen. So sind im Masterstudiengang E-Learning und Medienbildung etwa Forschungs- und Anwendungsprojekte wie die Evaluation von Sendungsformaten, die Erweiterung des Online-Portals planet-schule.de für neue Zielgruppen oder das Testen von Beta-Versionen denkbar. Darüber hinaus wurde diskutiert, ob und wie der Einsatz von Planet Schule im Schulunterricht zielführend verstärkt werden bzw. welchen Beitrag die Redaktion zu künftigen Multiplikatorentagen der Hochschule leisten kann. Zur Fortführung der Gespräche wurden bereits weitere Treffen beim SWR in Baden-Baden sowie an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg avisiert.

Den Klimawandel begreifbar machen

Abschließende Vorträge der Reihe „Bildung bitte!“ im Wintersemester thematisieren die Klimakommunikation.Text: Karin Vogt und Antje Schröder-Schulz

Auch bei den letzten beiden Veranstaltungen der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Bildung bitte! trifft Nachhaltigkeit - Unsere Zukunft im Klimawandel“ war der Hörsaal 002 auf dem Campus „Neuenheimer Feld“ gut gefüllt. Pünktlich zum ersten Vortragsthema „Klimakommunikation“ wurde am 14. Januar „Klimahysterie“ zum Unwort des Jahres 2019 gewählt und lieferte dem Meteorologen und ZDF-Wetter-Moderator Özden Terli eine passende Vorlage für den Einstieg. Terli, Redakteur der ZDF-Wetterredaktion, präsentierte interessante Daten und Zusammenhänge zum Klimawandel, unterstützt durch Einspieler seiner Sendungen.

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Terli erläuterte unter anderem die Veränderungen im Jetstream, die Zunahme extremer Wetterlagen und die Differenz zwischen den offiziellen klimapolitischen Verlautbarungen der Staaten und den tatsächlichen Klimafolgen ihrer aktuellen Wirtschaftspläne (siehe auch UN Production Gap Report 2019). In der anschließenden Diskussion ging es dann vor allem darum, wie sich der Klimawandel medial vermitteln und insbesondere im Fernsehen darstellen lässt. Terli verwies darauf, dass die grundlegenden Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels bereits seit dem Ende der 1970er Jahre bekannt seien und auch immer wieder kommuniziert würden.

Für seine eigenen Sendungen steht er vor allem vor der Schwierigkeit, bei einer Gesamtlänge von 90 Sekunden Zusammenhänge verständlich und differenziert darzustellen. Auch wenn das nicht immer möglich sei, nutze er die Freiheit und Unabhängigkeit der Redaktion dazu, das Thema durch aktuelle Bezüge immer wieder ins Bewusstsein der Zuschauer zu bringen. Neben Kritik in den sozialen Medien hat diese beharrliche Schwerpunksetzung aber auch schon erste Erfolge gebracht. So sei das Thema mittlerweile in der Redaktion angekommen und es würden vom ZDF allgemein viele verschiedene Sendungen dazu produziert, die über die Mediathek auch der nicht mehr gezielt Fernsehen schauenden Mehrheit der Zuschauenden zur Verfügung stünden. Im Publikum kam in diesem Zusammenhang auch die Fragen auf, wie insbesondere Schülerinnen und Schüler oder junge Menschen allgemein dazu bewegt werden könnten, klimafreundlich zu handeln.

Diese Frage stand dann beim abschließenden Vortrag der Reihe zum Thema „Klimawandel begreifbar machen - wie lässt sich Klimahandeln bei Jugendlichen fördern?“ am 21. Januar im Zentrum. In eindrucksvoller Weise machte Prof. Dr. Alexander Siegmund deutlich, wie unterschiedlichen Zielgruppen junger Leute - von Schülerinnen über Auszubildende bis hin zu Studierenden - der Klimawandel nahegebracht werden kann. Dazu stellte er verschiedene preisgekrönte Projekte vor, in denen entsprechende Kommunikationsstrategien exemplarisch angewendet wurden. Beobachten, Analysieren/Experimentieren und Handlungsstrategien entwickeln sind demnach die zentralen Prinzipien für wirkungsvolle Maßnahmen zur Climate Change Education mit einem Fokus auf Klimaanpassung.

Die Veranstaltungsreihe, die sich über vier Termine erstreckte, wurde vom BNE-Zentrum der Hochschule in Kooperation mit dem Rektorat und der Professional School organisiert und durch das Heidelberg Center for the Environment der Universität unterstützt.

Hallenfußball in Plastikkugeln

Erfolgreiches Bubbleball-Turnier der Sportfachschaft – Veranstaltung wurde bereits zum sechsten Mal durchgeführt. Text: Jonas Winter

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete die Sportfachschaft der Hochschule das alljährliche Bubbleball-Turnier, eine Form des Hallen-fußballs, bei dem die Teilnehmenden über ihren Oberkörper aufblasbare Kugeln stülpen und damit Fußball spielen. In diesem Jahr traten am 19. Januar in der Sporthalle der Hochschule zehn Teams gegeneinander an; mit von der Partie waren u.a. auch Teams aus früheren Jahren, eine Mannschaft des „Beta-Teams“, das die Einführungswoche für neue Studierende ausrichtet, sowie eine Mannschaft des Mineralwasser-anbieters Viva con Agua. Diesjähriger Sieger war „Euer Lieblingsteam“.

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Die Regeln sind zu vergleichen mit den offiziellen Regeln des Hallenfußballs. Schubsen ist beim Bubbleball ausdrücklich erlaubt: Allerdings darf nur der Ballführende geschubst werden, jedoch nicht, wenn der Mitspieler von hinten angreift. Das Einhalten der Regeln ermöglicht ein verletzungsfreies Spiel – und das, obwohl man manchmal einige Meter durch die Luft fliegt. Die „Bubbles“ sind mit Luft gefüllt, so dass man sehr leicht hin- oder umfällt. Es wurde in zwei Gruppen gespielt; im Finale bezwang der diesjährige Sieger „Euer Lieblingsteam“ die Mannschaft „Im Klo brennt immer noch Licht“ und Platz drei belegte „Mein persönliches Lieblingsteam“. Wie jedes Jahr gab es für die Gewinner tolle Preise; für das leibliche Wohl aller Teilnehmenden standen Brötchen und Getränke bereit. Der sportliche und sehr amüsante Turniertag war sehr erfolgreich und viele Teilnehmende freuen sich schon jetzt auf die Neuauflage im kommenden Jahr.

Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung

Professionalisierungsprozesse angehender Lehrkräfte untersuchen

[red] Das Ziel des interdisziplinär angelegten Bandes ist die Entwicklung und Validierung standardisierter Testverfahren zur Erfassung von Professionalisierungsprozessen im Lehramtsstudium. Hierbei werden für die Testentwicklung in Deutsch, Mathematik und Geschichte sowie für den kompetenten Umgang mit Heterogenität ein gemeinsamer theoretischer Rahmen sowie ein gemeinsames methodisches Vorgehen zugrunde gelegt. So soll es ermöglicht werden, vergleichbare Ergebnisse für Professionali-sierungsprozesse angehender Lehrkräfte in den verschiedenen Domänen zu erzielen, die bislang nur eingeschränkt vorliegen. Springer, Wiesbaden, 2018, ISBN 978-3-658-20120-3, 49,99 €, 196 Seiten.

Herausragende Hausarbeiten im Sachunterricht gewürdigt

Didaktisch versierte Ansätze für das Lernen in der Grundschule ausgezeichnet

[red] Das Institut für Sachunterricht der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat 2020 bereits zum zwölften Mal besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden ausgezeichnet. Prämiert wurden Arbeiten, die thematisch in einer Fachdidaktik sachbezogenen Lernens in der Grundschule oder der auf diesen Lernbereich bezogenen Grundschuldidaktik angesiedelt sind. Das Preisgeld von je 200 Euro wird von Herwig Weidmann, langjähriger Geschäftsführer des Instituts für Sachunterricht, gestiftet.

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Weidmann war - neben dem amtierenden Institutsdirektor Professor Dr. Friedrich Gervé - bei der Verleihung anwesend. Die Grußworte sprachen Rektor Professor Dr. Hans-Werner Huneke und Professor Dr. Jens Bucksch, Dekan der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften.

Die prämierten Arbeiten spiegeln den integrativen Charakter des Sachunterrichts wider und zeigen zugleich die vielfältigen Themen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Niklas Brüntink hat sich in seiner Wissenschaftlichen Arbeit beispielsweise mit dem historischen Denken in der Grundschule auseinandergesetzt und die Präkonzepte von Grundschülerinnen und -schülern untersucht. Die Wissenschaftliche Arbeit von Sebastian Hohnloser ist ebenfalls in der Grundschule angesiedelt, beschäftigt sich jedoch mit den Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler zu ausgewählten politischen Konzepten. Die Chancen und Grenzen einer nachhaltigen Ernährungsbildung in der Grundschule hat wiederum Elisabeth Fuchs analysiert. Die Chancen des Sachunterrichts für die Sprachförderung hat Emma Liew in ihrer Bachelorarbeit mit dem Titel „Sache und Sprache“ erforscht. Aus dem Bereich der Sonderpädagogik wurde die Wissenschaftliche Arbeit von Laura Knödler ausgezeichnet, die ein inklusives Kompetenzraster zum Thema „Natur und Leben“ entwickelt hat. Die Frage „Alte Geschichte und neue Medien – wie geht das?“ stellte Julia Steininger in ihrer Wissenschaftlichen Arbeit und beschäftigte sich mit dem historischen und mobilen Lernen am Beispiel eines Bounds zur römischen Geschichte Ladenburgs. Mit der Professionalisierung von Lehrkräften im Kontext Transkulturalität widmete sich schließlich Kim Laura Farries in ihrer Masterarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/institut-fuer-sachunterricht.

Norbert Giovannini für Beitrag um jüdische Geschichte geehrt

"Obermayer Award 2020" für den ehemaligen Lehrenden in Berlin verliehen

[velo] Am 27. Januar 2020 wurde im Berliner Abgeordnetenhaus der "Obermayer Award 2020" an Norbert Giovannini verliehen. Der Alumni und Lehrender im Ruhestand der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erhält die Auszeichnung für sein herausragendes Engagement zur Bewahrung jüdischer Geschichte in Heidelberg. "Mit ihrem unermüdlichen Einsatz zeigen die diesjährigen Preisträger uns, was wir aus der Vergangenheit lernen können und welche Gefahr von Vorurteilen und Rassismus in der heutigen Zeit ausgeht", sagte Joel Obermayer, Geschäftsführer von "Widen the Circle", einer Abteilung der Obermayer-Stiftung.

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Die Obermayer-Stiftung kümmert sich um Programme zur Förderung von Toleranz, Versöhnung und interkultureller Verständigung und verwaltet die Obermayer Awards.
Giovannini, der in den 1970er Jahren an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg studierte und von 2011 bis zu seinem Ruhestand ebenda am Institut für deutsche Sprache und Literatur lehrte, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "German Jewish History Awards". Die Obermayer-Stiftung würdigt damit sein unermüdliches Engagement bei der Erforschung, Rekonstruktion und öffentlichen Vermittlung der jüdischen Vergangenheit Heidelbergs: Im Laufe seiner 30-jährigen Tätigkeit hat Giovannini nicht nur in vier Büchern und zahlreichen Artikeln die Geschichte des jüdischen Lebens in der Stadt dokumentiert, sondern auch Besuche von ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Nachfahren mit gestaltet. Dazu kommen die Organisation entsprechender Ausstellungen im Heidelberger Rathaus und die Mitwirkung an der Erstellung von Gedenktafeln am Standort der alten Synagoge.


Hintergrund
Die Obermayer Awards wurden im Jahr 2000 von dem amerikanischen Unternehmer und Philanthropen Dr. Arthur S. Obermayer und seiner Frau, Dr. Judith H. Obermayer, ins Leben gerufen. Der Preis wird an deutsche Bürger verliehen, die dazu beigetragen haben, das Gedenken an die jüdische Vergangenheit zu bewahren, sie zu dokumentieren und die von den Nationalsozialisten zerstörte jüdische Kultur in ihren Gemeinden mit neuem Leben zu erfüllen. Die Preisverleihung wird durch das Abgeordnetenhaus von Berlin finanziell sowie organisatorisch unterstützt und von dem Leo Baeck Institut (New York/USA) co-gesponsert.

Engagierter Gehörlosenlehrer und Sonderpädagoge

Professor Bruno Fischer ist im Dezember 2019 gestorben - Sein Hauptwerk "Gehörlosenunterricht" ist 1982 erschienen

[red] Professor Bruno Fischer ist am 27. Dezember 2019 gestorben. Bruno Fischer war von 1969 bis zu seiner Pensionierung Ende des Wintersemesters 1989/90 im damaligen Institut für Hör-, Sprach- und Sehgeschädigtenpädagogik des Fachbereichs Sonderpädagogik tätig. Vor seiner Berufung an die Hochschule war Herr Fischer von 1951 bis 1969 als Gehörslosenlehrer an der Gehörlosenschule in Heidelberg-Neckargmünd tätig und absolvierte in dieser Zeit auch den Ausbildungsgang zum Gehörlosenpädagogen. Während seiner Tätigkeit erwarb er sich einen Ruf als hervorragender Schulpraktiker für gehörlose Kinder und Jugendliche.

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Bruno Fischer verfasste grundlegende Beiträge zur Didaktik mit gehörlosen Kindern und Jugendlichen, insbesondere in seinem Hauptwerk "Gehörlosenunterricht" von 1982, und arbeitete an Lehrplänen und Lehrbüchern für diese Zielgruppe mit. Seinen damaligen Studierenden ist er mit seiner bedächtigen Art und seiner Bereitschaft zum offenen Meinungsaustausch in guter Erinnerung geblieben. Die Hochschule wird Professor Fischer ein ehrendes Andenken bewahren.

Für Kurzentschlossene: Freie Plätze in DAF-/DAZ-Weiterbildung

Berufsbegleitende Weiterbildung für Lehrkräfte sowie andere Pädagoginnen und Pädagogen im DaF-/ DaZ-Bereich. Text: Antje Schröder-Schulz und Verena Loos

In der Weiterbildung „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ der Professional School der Hochschule sind für März 2020 noch Plätze frei. Das mehrtätige Angebot richtet sich an Lehrkräfte, die Deutsch als Fremd- und oder Zweitsprache unterrichten. Auch Pädagoginnen und Pädagogen, die in anderen Kontexten mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen arbeiten, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, profitieren von dieser kompakten Weiterbildung. Die Teilnahmegebühr beträgt 420 Euro; die Weiterbildung wird mit einem Hochschulzertifikat mit 5 ECTS-Punkten abgeschlossen. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Februar 2020 per E-Mail an profschool@remove-this.ph-heidelberg.de möglich.

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Die Weiterbildung „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ findet als Fortbildungsreihe über drei Blockveranstaltungen (jeweils am Freitagnachmittag und Samstag) statt. In der berufsbegleitenden Fortbildung werden Kenntnisse in der Didaktik und Methodik des DAF- und DAZ-Unterrichts vermittelt sowie Einblicke in die Vermittlung einzelner Fertigkeiten gegeben. Diese werden durch Hintergrundwissen zu den Auswirkungen von Flucht und Migration auf die Identität sowie deren Konsequenzen für die pädagogische Arbeit ergänzt. Hierbei werden Traumakonzepte sowie traumapädagogische Grundlagen thematisiert.

(Angehende) Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte sollen dadurch ein besseres Verständnis für die sprachlichen Anforderungen, denen ihre Schülerinnen und Schülern gegenüberstehen, erhalten. Darüber hinaus bekommen sie Methoden an die Hand, mit denen sie in ihren jeweiligen Arbeitskontexten (Vorbereitungsklassen, Jugendarbeit, soziale Arbeit etc.) die Kenntnisse und Fertigkeiten in der deutschen Sprache fördern können.

Weitere Informationen zu den Terminen und den Teilnahmevoraussetzungen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

"Digital Mentors": Informationstag und Beratungsworkshop

Ein Angebot u.a. für Lehrende der Pädagogischen Hochschule

Als gemeinsame Einrichtung der Universität und der Pädagogischen Hochschule startet die Heidelberg School of Education im Wintersemester 2019/2020 die Good-Practice-Initiative "Digital Mentors". Diese soll dazu beitragen, am Standort Heidelberg die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Lernens in der lehramtsbezogenen Hochschullehre besser sichtbar zu machen, die personelle Vernetzung und den Wissenstransfer voranzutreiben, das Angebot an digital gestützten Lehrveranstaltungen oder Lehrveranstaltungsteilen zu erweitern.

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Am Mittwoch, 12. Februar 2020 findet die Auftaktveranstaltung statt, die von der HSE gemeinsam mit dem Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem E-Learning-Center und der Abteilung Schlüsselkompetenzen und Hochschuldidaktik der Universität Heidelberg organisiert wird. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende der Pädagogischen Hochschule und aller lehrerbildenden Fächer der Universität, die ihre Lehre durch den Einsatz digitaler Komponenten bereichern möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/events.

Juniorprofessur (Tenure Track): Allgemeine Pädagogik

Beginn: Wintersemester 2020/21

Die Professur ist dem Institut für Erziehungswissenschaft zugeordnet. Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Bei positiver Zwischenevaluation erfolgt die Verlängerung um weitere drei Jahre gem. § 51 Abs. 7 LHG. Bei positiver Abschlussevaluation gemäß den Anforderungen der Satzung zur Qualitätssicherung für Juniorprofessuren der PH Heidelberg erfolgt nach sechs Jahren die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis (W3).

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Aufgaben
Die Aufgaben umfassen Lehre im Bereich des Fachgebiets „Allgemeine Pädagogik“ in allen Studiengängen im Umfang von zunächst 4 SWS gemäß LVVO, bei positiver Evaluation 6 SWS. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf Bildung und Erziehung in politischen und gesellschaftlichen Kontexten – insbesondere unter historischsystematischer Perspektive – sowie Pädagogischer Anthropologie (Menschbildfragen angesichts aktueller gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und technologischer Herausforderungen, etwa Digitalisierung und Globalisierung).

Weiterhin gehören zu den Aufgaben die bildungswissenschaftlich orientierte Forschung sowie Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils im Fachgebiet. Erwartet wird die Mitwirkung an der Konzeption und Weiterentwicklung von Studiengängen, die Mitwirkung an der Internationalisierung und regionalen Vernetzung der Hochschule, die Begleitung von Studierenden in der schulpraktischen Ausbildung, Sozial-, Team- und Kommunikationskompetenz sowie die Mitarbeit bei der Selbstverwaltung der Hochschule.

Voraussetzungen
- abgeschlossenes Studium der Erziehungswissenschaft
- pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachzuweisen ist
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird

Gem. § 51 Abs. 2 LHG soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist.

Im Übrigen gelten die §§ 46 und 51 LHG in der jeweils gültigen Fassung. Außerdem gelten gem. § 51b Abs. 1 LHG die in der Satzung zur Qualitätssicherung für Juniorprofessuren mit Tenure Track i.V.m. mit der Satzung zur Evaluation von Juniorprofessuren festgelegten Anforderungen. Die Satzungen mit den Anforderungen finden Sie auf www.ph-heidelberg.de/forschung/wissenschaftliche-weiterqualifikation/juniorprofessur.html.

Diese Juniorprofessur mit Tenure Track wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert.Die Besetzung steht unter dem Vorbehalt der endgültigen Zuweisung der Stelle.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Angabe des Kennworts „W1-AP“ bis spätestens 28. Februar 2020 erbeten an den Dekan der Fakultät I, Prof. Dr. Klaus Sarimski, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg, oder in elektronischer Form an sarimski@remove-this.ph-heidelberg.de.

Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Juniorprofessur (Tenure Track): Physik und ihre Didaktik

Beginn: Wintersemester 2020/21

Die Professur ist dem Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik zugeordnet. Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Bei positiver Zwischenevaluation erfolgt die Verlängerung um weitere drei Jahre gem. § 51 Abs. 7 LHG. Bei positiver Abschlussevaluation gemäß den Anforderungen der Satzung zur Qualitätssicherung für Juniorprofessuren der PH Heidelberg erfolgt nach sechs Jahren die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis (W3).

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Aufgaben
Der / Die Stelleninhaber/in nimmt gem. § 51 Abs. 1 LHG Aufgaben eines/einer Juniorprofessors/in im Fachgebiet Physik und ihre Didaktik selbständig wahr. Zu den Aufgaben gehören insbesondere
- Lehre im Fachgebiet Physik und ihre Didaktik in allen Studiengängen im Umfang von zunächst 4 SWS gemäß LVVO, bei positiver Evaluation 6 SWS
- fachdidaktisch orientierte Forschung mit Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils im Fachgebiet
- Einwerbung von Drittmitteln und Publikationstätigkeit
- Begleitung von Studierenden in der schulpraktischen Ausbildung
- Mitwirkung bei der interdisziplinären Einbindung des Faches
- Mitwirkung an der Konzeption und Weiterentwicklung von Studiengängen
- Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule
- Mitwirkung an der Internationalisierung und der regionalen Vernetzung der Hochschule

Voraussetzungen
- abgeschlossenes Hochschulstudium in den Naturwissenschaften
- pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachzuweisen ist
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird
- Erfahrungen bei Einwerbung von Drittmitteln erwünscht

Gem. § 51 Abs. 2 LHG soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist.

Im Übrigen gelten die §§ 46 und 51 LHG in der jeweils gültigen Fassung. Außerdem gelten gem. § 51b Abs. 1 LHG die in der Satzung zur Qualitätssicherung für Juniorprofessuren mit Tenure Track i.V.m. mit der Satzung zur Evaluation von Juniorprofessuren festgelegten Anforderungen. Die Satzungen mit den Anforderungen finden Sie auf www.ph-heidelberg.de/forschung/wissenschaftliche-weiterqualifikation/juniorprofessur.html.

Diese Juniorprofessur mit Tenure Track wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert. Die Besetzung steht unter dem Vorbehalt der endgültigen Zuweisung der Stelle.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Angabe des Kennworts „W1-Physik“ bis spätestens 28. Februar 2020 erbeten an den Dekan der Fakultät III, Prof. Dr. Jens Bucksch, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg. Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Akademischer Rat (w/m/d) am Institut für Sonderpädagogik

Beginn: 1. August 2020; Besoldungsgruppe A13

Aufgabenbereiche: Lehre im Lehramtsstudiengang Sonderpädagogik (Handlungsfeld „Sonderpädagogischer Dienst/Kooperation/inklusive Bildungsangebote“) sowie im Übergreifenden Studienbereich (ÜSB) oder entsprechenden Modulen der übrigen Lehramtsstudiengänge mit dem Schwerpunkt auf der Vermittlung von Kompetenzen zur Beratung, Kooperation und Konfliktlösung als Vorbereitung auf die Arbeit in inklusiven Schulsettings sowie zur Organisationsentwicklung und institutioneller Kooperation (Lehrverpflichtung gemäß LVVO: derzeit 15 SWS).

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Weitere Tätigkeiten
- Begleitung schulpraktischer Studien
- Beratung von Studierenden
- Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten
- Mitwirkung an der Organisation des Lehrangebots
- Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule.

Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen
- abgeschlossenes Studium der Sonderpädagogik
- Nachweis zusätzlich erworbener Kompetenzen für die Beratung von Studierenden, Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen/Schülern
- Nachweis zusätzlich erworbener Kompetenz in der Beratung zur Organisationsentwicklung und institutionellen Kooperation
- schulpraktische Erfahrung, insbesondere im Umgang mit Anforderungen der Heterogenität und Inklusion

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese übersenden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 28. Februar 2020 unter Angabe des Kennwortes „AR-SPD“ an den Dekan der Fakultät I, Prof. Dr. Klaus Sarimski, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg, oder in elektronischer Form in einem einzigen PDF-Dokument mit max. 5 MB an sarimski@remove-this.ph-heidelberg.de.

Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Gemeinsame Forschung für Klimaschutz in Reallaboren

Ministerium stellt 6 Millionen Euro für das Forschungsformat Reallabor bereit

[red] Themen wie klimagerechte Mobilität und Stadtentwicklung sowie schonender Verbrauch von Ressourcen sind von großer gesellschaftlicher Relevanz und spielen auch in der Forschung eine wichtige Rolle. Mit der Ausschreibung der Förderlinie „Reallabor Klima“ führt das Wissenschaftsministerium die Förderung von Reallaboren fort. Für eine dreijährige Laufzeit der Reallabore stehen insgesamt 6 Millionen Euro zur Verfügung.

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„Reallabore helfen uns, gesellschaftliche Veränderungsprozesse besser zu verstehen und konkret mitzugestalten zu können. Gemeinsam mit der Gesellschaft können in Reallaboren innovative Handlungsmodelle zum Klimaschutz erprobt und erforscht werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 22. Januar in Stuttgart.

Ziel der Ausschreibung ist die Stärkung der Kooperation und des Austauschs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zur Erarbeitung von neuen Ideen zum Thema Klimaschutz. Mögliche Fragestellung sind: Wie kann der Transformationsprozess hin zu einem klimaschonenden Verhalten beschleunigt werden? Wie können Bürgerinnen und Bürger ihren ökologischen CO2-Fußabruck dauerhaft verkleinern? Wie kann die Wende zu einem klimaneutralen Verkehr gelingen? Die Expertise der Wissenschaft ermöglicht, die Veränderung des Klimas zu verstehen, Modelle zu entwerfen, die komplexe Zusammenhänge sichtbar machen, und alternative Handlungsmodelle zu entwickeln. Durch die Beteiligung vieler für den Klimaschutz relevanter Akteure können neue Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft entwickelt, praktiziert und wirksam werden.

Weitere Informationen
Die Bewerbungsfrist für die Ausschreibung „Reallabor Klima“ läuft bis zum 28. Februar 2020. Antragsberechtigt sind die staatlichen und die staatlich anerkannten Hochschulen des Landes Baden-Württemberg, gemeinnützige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Baden-Württemberg sowie vom Land bezuschusste Einrichtungen mit Forschungsauftrag und Sitz in Baden-Württemberg. Ein Förderbeginn der Reallabore Klima wird nach einem zweitstufigen Antragsverfahren Anfang 2021 angestrebt.

Die Ausschreibung ist zu finden unter: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/ 

Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Einrichtung von Reallaboren seit 2015. In der ersten Förderlinie „Reallabore - BaWü-Labs“ wurden sieben Reallabore mit insgesamt rund 8 Millionen Euro gefördert. In der zweiten Förderlinie „Reallabor Stadt“ stellt das Wissenschaftsministerium für weitere sieben Forschungsprojekte, die zukunftsfähige Lösungen für Ballungsräume erproben, erneut insgesamt rund 8 Millionen Euro bereit. Zusätzlich zu den ersten beiden Förderlinien wurde eine umfangreiche Begleitforschung gefördert, mit dem Ziel, Einsichten über die Prozesse in den Reallaboren, vor allem hinsichtlich Methoden, Qualitätsmerkmalen und transdisziplinärer Wissensintegration zu erhalten und die einzelnen Reallabore zu unterstützen und untereinander zu vernetzen.

Lehrpreis der Hochschule

Gewürdigt werden herausragende und beispielhafte Lehrleistungen – 3.000 Euro Preisgeld

[red] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg schreibt jährlich im Wechsel einen hochschulinternen Lehrpreis und einen Forschungsförderpreis aus. 2020 wird der Lehrpreis zum zweiten Mal vergeben, mit dem herausragende und beispielhafte Leistungen in der Lehre gewürdigt werden sollen. Als Kriterien für eine erfolgreiche Förderung gelten zum Beispiel eine gelungene Feedback-Kultur, der gezielte Einsatz von neuen Lehr-, Lern und Prüfungsformen oder eine besondere internationale und interkulturelle Perspektive. Das Preisgeld von 3.000 Euro ist für Lehre, Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu verwenden.

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Sämtliche Mitglieder der Hochschule können Personen für den hochschulinternen Lehrpreis vorschlagen; auch Bewerbungen aus eigener Initiative sind möglich. Die Unterlagen sind schriftlich sowie formlos bis zum 15. Juni 2020 bei dem Prorektorat für Studium, Lehre und Weiterbildung einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/lehrpreis.

Jetzt bewerben: Interne Forschungsförderung

Bereitgestellt werden Mittel zur Durchführung von Forschungsvorhaben

[red] Die bildungswissenschaftliche Forschung ist eine Kernaufgabe der Hochschule. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Dabei ergänzen sich sowohl die unterschiedlichen Perspektiven der allgemeinen Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Sonderpädagogik als auch verschiedene forschungsmethodische Zugänge. Die Forschungsvorhaben lassen sich ferner im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen verorten.

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Zur Durchführung dieser Forschungsvorhaben stellt die Hochschule im Rahmen der internen Forschungsförderung auch 2020/2021 wieder Sach- und Hilfskraftmittel bereit. In dieser Antragsrunde können zudem Sach- und Hilfskraftmittel sowie ingesamt eine halbe Qualifikationsstelle beantragt werden. Die Anträge müssen bis zum 1. Mai 2020 über die Fakultätsvorstände bei dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung eingereicht werden. Eine Förderung kann ab dem 1. Oktober 2020 erfolgen. Die neuen Verfahrensrichtlinien für Anträge auf Forschungsförderung sind zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Zuschüsse für wissenschaftliche Tagungen beantragen

Tagungsorganisation und Nachwuchsförderung im Fokus

[red] Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beschäftigen sich primär mit aktuellen Fragen zu Bildung, zu Lern- und Lehrprozessen und zur Professionalisierung von Lehrpersonen. Um mit Forschenden anderer Organisationen zusammen zu kommen und in den direkten Austausch zu treten, präsentieren sie ihre Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen. Im Rahmen von öffentlicher Wissenschaft stellen sie ihr Wissen zudem der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

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Zur Organisation solcher wissenschaftlicher Tagungen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellt das Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung auch 2020 wieder Zuschüsse zur Verfügung. Da ein besonderes Augenmerk der Hochschule auf der Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern liegt, stehen diese Mittel auch zur Organisation von Nachwuchstagungen bereit. Mit Blick auf die Transferaktivitäten der Hochschule können ferner Mittel für zum Beispiel öffentliche Vortragsreihen oder Barcamps beantragt werden. Gefördert werden wissenschaftliche Veranstaltungen, die ab Ausschreibungsveröffentlichung bis 31. Dezember 2020 stattfinden. Die Anträge müssen bis spätestens zum 1. Oktober 2020 an das Prorektorat gestellt werden.

Weitere Informationen beispielsweise zur Antragsberechtigung und den Fördervoraussetzungen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Januar-Newsletter:

 

Winterliche Hochschule

Studienberatung auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim

Vom 13. bis 15. Februar finden Sie unser Team aus dem Studienbüro auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim

Unser Studienprofil umfasst insbesondere Bildungsberufe (Schwerpunkt: Lehrerbildung) und deckt die Lebensspannen bis hin zur beruflichen Weiterbildung ab. Unser Handeln richten wir prioritär am Bedarf und an den Bedürfnissen unserer Studierenden aus: Rund 4.600 angehende Bildungsexpertinnen und -experten werden hier von über 300 Professorinnen und Professoren bzw. Lehrenden in (sonder-) pädagogischem Wissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet sowie in weiteren bildungswissenschaftlichen Kompetenzen geschult. Sämtliche Studiengänge zeichnen sich durch einen engen Bezug zur Praxis sowie durch forschungsbasierte Lehre aus.

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Fragen zu dem Studienangebot beantwortet Ihnen unser Team aus dem Studienbüro vom 13. bis 15. Februar 2020 jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim. Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an!
Die Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung findet auf dem Maimarktgelände statt (Xaver-Fuhr-Str. 101, D-68163 Mannheim). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.jobsforfuture-mannheim.de bzw. unter www.ph-heidelberg.de/studium

Tag der Mathematik am 18.2.

Gemeinsame Veranstaltung von Universität und Pädagogischer Hochschule für Schülerinnen und Schüler

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die Universität Heidelberg laden Lehrkräfte mit ihren Unter- und Mittelstufenschülerinnen und -schülern ein, am Dienstag, 18. Februar 2020 die Faszination der Mathematik in Vorträgen, Spielen und Wettbewerben zu erleben. Ihre Ansprechpartner an der PH Heidelberg ist Professor Dr. Markus Vogel (Institut für Mathematik und Informatik). Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.mathinf.uni-heidelberg.de/tagdermathematik.

Heidelberg Masterclass: Dozentenkonzert am 21.2.

Ein Konzert mit Stefan Tarara (Violine) und Lora Vakova-Tarara (Klavier)

In Kooperation mit der Abteilung Musik der Hochschule wird vom 19. bis 23. Februar 2020 der erste internationale Heidelberger Meisterkurs stattfinden. Das Dozentenkonzert mit Stefan Tarara (Violine) und Lora Vakova-Tarara (Klavier) findet am Freitag, 21. Februar statt. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Aula der Hochschule (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die Karten für 25,- Euro (Ermäßigt: 15,- Euro) können bei Zigarren Grimm (Sofienstraße 11, D-69115 Heidelberg) oder per E-Mail erworben werden. Weitere Informationen finden Sie unter heidelbergmasterclass.com.

ZOrA: "Programmieren lernen" am 25.2.

Ein Angebot für Mädchen im Rahmen der "Zukunfts-Orientierungs-Akademie"

Die "Zukunfts-Orientierungs-Akademie" (ZOrA), ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Universität Heidelberg, hat das Ziel, Mädchen der Oberstufe für IT-Themen zu begeistern und berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen. Vor diesem Hintergrund bietet ZOrA die Möglichkeit, an einem bundesweiten Informatik-Wettbewerb teilzunehmen. Es sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Am Dienstag, 25. Februar zwischen 11.00 und 15.00 Uhr können die Teilnehmerinnen die Grundlagen lernen, unter Anleitung üben und an einem Probewettbewerb teilnehmen.

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Die erste Runde des eigentlichen Wettbewerbs ist zwischen dem 24. Februar und dem 8. März 2020 freigeschaltet. Die Teilnehmerinnen können entweder alleine teilnehmen oder am Freitag, 6. März ab 15.00 Uhr an die Pädagogische Hochschule kommen und ein Teil des ZOrA-Teams werden.

Eine Anmeldung zu der Akademie über zora-hd.de/angebot ist notwendig. Ihre Ansprechpartner an der Hochschule sind Prof. apl. Dr. Nicole Marmé und Dr. Jens-Peter Knemeyer (Abteilung Physik).

ZOrA: "IT, Wissenschaft & Wirtschaft" vom 26. bis 28.2.

Ein Angebot für Mädchen im Rahmen der "Zukunfts-Orientierungs-Akademie"

Die "Zukunfts-Orientierungs-Akademie" (ZOrA), ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Universität Heidelberg, hat das Ziel, Mädchen der Oberstufe für IT-Themen zu begeistern und berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen. ZOrA bietet vom 26. bis 28. Februar 2020 den Kurs "IT, Wissenschaft & Wirtschaft" an. Die Teilnehmerinnen lernen unter anderem den Software-Konzern SAP und das Heidelberg Institute of Theoretical Studies (HITS) kennen.

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Im Kurs erhalten die Teilnehmerinnen einen Einblick in einen der größten Softwarekonzerne der Welt: Sie besichtigen SAP in Walldorf und erfahren unter anderem, welche Karrieremöglichkeiten hier geboten werden. Mit dem Besuch des Heidelberg Institute of Theoretical Studies (HITS) lernen sie zudem eine internationale anerkannte Forschungseinrichtung kennen und können mit Wissenschaftlerinnen über ihre aktuelle Forschung und ihre Lebenswege sprechen.

HSE-Kamingespräche mit Lehrkräften am 27.2. & 25.3.

Studierende stellen Fragen zum Schulalltag – Lehrkräfte geben Antwort. Ein Angebot für Studierende im Sekundarbereich

Sie sind Studierende/r mit dem Berufsziel Lehrer/in der Sekundarstufe I und II, haben aber noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin Sie Ihr Studium führen wird? Sie haben bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt und würden sich hierüber gerne austauschen? Wenn Sie herausfinden möchten, wie das Lehrerleben aus der Sicht erfahrener Berufspraktiker aussieht und warum es sich lohnt, diesen herausfordernden Beruf anzustreben, lädt die Heidelberg School of Education Sie herzlich zu ihrem Kamingesprächen ein.

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Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II berichten in kleiner Runde über ihren Berufsalltag und damit verbundene Fragen: Welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie geht man damit um? Wie gelingt der Einstieg in das Referendariat? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es an der Schule und darüber hinaus? Warum ist der Lehrerberuf reizvoll? Gerne können Sie selbst noch weitere Fragen einbringen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Anregungen, Entscheidungshilfen und praktische Tipps für den eigenen Berufsweg zu holen. Im Anschluss an die Gesprächsrunde haben Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit den Lehrerinnen und Lehrern auszutauschen.

Folgende Termine sind geplant:

  • Donnerstag, 27. Februar 2020
  • Mittwoch, 25. März 2020

Die Veranstaltung findet jeweils von 16.30 bis 18.00 Uhr an der Heidelberg School of Education statt (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg).

Bitte melden Sie sich aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl an. Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-kamingespraeche.

Thementag am 5.3.: "…nicht ohne meine Eltern!"

Ein Angebot der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung in Kooperation mit der Hochschule

Für die bestmögliche Förderung von Kindern mit Entwicklungsrisiken ist eine tragfähige Beziehung und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Eltern und Mitarbeitenden in der Frühförderung wesentlich. Die Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e.V. - Landesvereinigung Baden-Württemberg (VIFF-BW) veranstaltet daher am Donnerstag 5. März 2020 den Thementag "...nicht ohne meine Eltern!". Als Kooperationspartner ist das Institut für Psychologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie die gemeinsame Kommunale Gesundheitskonferenz von Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg beteiligt.

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Am Vormittag sollen verschiedene Facetten beleuchtet werden, etwas ob sich Eltern im Kontakt mit den Fachkräften respektvoll gesehen werden oder wie im Kontext der Inklusion der Austausch von Eltern und der Kindertagesstätte über die jeweiligen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen gelingt. Zum Abschluss des Vormittags findet ein Podiumsgespräch mit Eltern und Vortragenden sowie den Teilnehmende statt. Für die Eltern ist die Teilnahme am Vormittag kostenfrei.

Der Nachmittag mit seinem spezifischen Fortbildungsangebot richtet sich an Fachkräfte: Hier werden verschiedene Arbeitssettings und -methoden vorgestellt. Es werden zudem verschiedene Initiativen und Verbände mit Ständen vertreten sein.

Veranstaltungsort ist die Pädagogische Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer "Thementag '…nicht ohne meine Eltern!' (PDF)" sowie dem vertiefenden Informationsblatt (PDF). Ihre Ansprechparterin an der Hochschule ist Professorin Dr. Steffi Sachse.

Orientierungstag Rhein-Neckar am 7.3.

Die Hochschule informiert über ihr Studienangebot

Der Orientierungstag Rhein-Neckar stellt im Rahmen der "Studienorientierung Rhein-Neckar" ein umfassendes Angebot für Studieninteressierte bereit. Auch die Hochschule wird sich beteiligen und am 7. März über ihr Studienangebot sowie über die Studienplatzvergabe und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Veranstaltung findet von 10.00 bis 15.00 Uhr im Mannheimer Schloss statt (Bismarckstraße, D-68161 Mannheim). Weitere Informationen finden Sie unter www.orientierungstage-rhein-neckar.de.

65 Studierende pro Professor

Die Betreuungsrelation zwischen Professoren und Studierenden hat sich minimal verbessert

Das Betreuungsverhältnis an deutschen Hochschulen hat sich 2018 minimal verbessert. Es liegt im Durchschnitt bei 65 Studierenden pro Hochschullehrerin beziehungsweise Hochschullehrer. Im Vorjahr waren es noch 66 Studierende, 2010 allerdings 60. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die für "Forschung & Lehre" ausgewertet wurden.

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Im Jahr 2018 haben an deutschen Universitäten 179 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mehr als im Vorjahr unterrichtet. Insgesamt lehrten 27.378 Professorinnen und Professoren an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen, darunter 1.576 Juniorprofessorinnen und -professoren. Die Zahl der Studierenden ist mit derzeit 1.817.366 Personen im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben.

Quelle: Forschung & Lehre Januar 2020

Lehrerberuf hat an Ansehen verloren

Professoren belegen Platz 2 auf der Rangliste des Ansehens in einer neuen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung

[hop] Professoren genießen in der Öffentlichkeit hohen Respekt. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung hervor. Demnach glaubten 26 bzw. 48 Prozent der Befragten, dass Professoren sehr viel bzw. viel Respekt genießen. Lediglich Hausärzte erzielten einen besseren Wert. Doch nahezu alle Berufsgruppen an Ansehen verloren. Am meisten eingebüßt haben Lehrer. 42 Prozent der Befragten gaben an, Lehrer hätten früher mehr Anerkennung genossen, lediglich 14 Prozent sagten, der Respekt sei gestiegen. Im Saldo macht das ein Minus von 28 Prozent. Ähnlich schlecht steht es um Hausärzte (minus 21 Prozent), Polizisten (minus 18) und Politiker (minus 17). Bei Professoren beträgt das Minus sieben Prozent. Die Umfrage finden Sie hier.