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Presse & Kommunikation

Ausgabe 2 - Februar 2021

[red] Sprache bildet gesellschaftliche Verhältnisse ab und prägt unsere Wahrnehmung. Eine genderinklusive Schreibweise mit Sternchen, Strich oder Doppelpunkt mag sich zwar oftmals sperrig lesen, trägt aber aktiv zur Gleichstellung aller Geschlechter und zu einem wertschätzenden Umgang miteinander bei. Die Pädagogische Hochschule orientiert sich seit Langem an einem gendergerechten Stil. Der Senat hat im Dezember 2020 beschlossen, dieser Entwicklung auch formal Rechnung zu tragen. Das Gleichstellungsbüro hat einen entsprechenden Leitfaden verfasst; lesen Sie mehr dazu im aktuellen Newsletter.

Ministerium für Finanzen erteilt Baufreigabe für Erweiterungsbau

Voraussetzung für Kernsanierung der bestehenden Substanz – hochmoderne Labore geplant

[velo] Das Ministerium für Finanzen des Landes Baden-Württemberg hat am 25. Januar 2021 die Baufreigabe für die Arbeiten am Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erteilt. Am Standort "Im Neuenheimer Feld 561/562" wird ab sofort ein Erweiterungsbau als Anbau an das bestehende Gebäude errichtet.

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Hierzu äußert sich Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wie folgt: "Für unsere Hochschule ist heute ein wichtiger Tag, dem eine jahrelange Planung vorausgegangen ist. Mit dem sogenannten C-Bau, der jetzt am Standort im Neuenheimer Feld 561/562 errichtet wird, erhalten unsere naturwissenschaftlich-technischen Fächer zum einen hochmoderne Labore. Diese werden nicht nur für eine zeitgemäße Qualifizierung von zukünftigen Lehrkräften benötigt, sie werden darüber hinaus dazu beitragen, über sogenannte Schülerlabore Jugendliche für MINT-Fächer zu begeistern und somit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Für uns als Hochschule ist der C-Bau zudem die Voraussetzung für die dringend benötigte Kernsanierung der bestehenden Gebäudeteile. Wir freuen uns daher, dass die Landesregierung heute die Baufreigabe erteilt hat. Mein Dank gilt ferner allen, die an der Planung mitgewirkt haben. Und natürlich allen Kolleginnen und Kollegen, die im A- und B-Bau bereits seit Jahren unter erschwerten Bedingungen arbeiten."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sanierung. Die Meldung des Ministeriums für Finanzen finden Sie unter fm.baden-wuerttemberg.de.

Klimastationen gehen an den Start

UNESCO-Lehrstuhl von Prof. Dr. Alexander Siegmund entwickelt Klimastationen für 13 Projektschulen - Modell in Lingental vorgestellt

[red] Derzeit werden Klimastationen bundesweit an 13 UNESCO-Projektschulen eingerichtet. Sie wurden vom UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten in der Abteilung Geographie – rgeo mit der Firma Thies Clima zusammengestellt. Die Klimastationen ermöglichen Kindern und Jugendlichen, sich mit Fragen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), dem Drogeriemarktkette dm, der Abteilung Geographie und den beteiligten UNESCO-Projektschulen.

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Das rgeo-Team wird das Netz der Klimastationen zukünftig betreuen und die Daten so allen Projektschulen bereitstellen. Darüber hinaus ist die Entwicklung begleitender Bildungsmaßnahmen geplant, die gemeinsam mit den Schulen umgesetzt werden sollen. Neben der Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel werden die Stationen wissenschaftlich exakte Daten für die Klimaforschung liefern und sollen auch für den weltweiten Austausch zwischen Schulen zur Verfügung stehen. So haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Daten aus anderen Ländern mit den eigenen Beobachtungen und Dokumentationen zu vergleichen. Die Klimastationen erfassen Daten zu Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Niederschlag, Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Die Erkenntnis über regionale Besonderheiten des Klimas schult die Schülerinnen und Schüler in systemischem Denken und trägt so maßgeblich zur Bildung für nachhaltige Entwicklung bei.

„Wir wollen mit den Messstationen erreichen, dass das große Engagement von Schülerinnen und Schülern für Klimaschutz und gegen die Klimakrise weiter wächst. Wir wollen dazu animieren, selbst aktiv zu werden. So wird der Klimawandel noch deutlicher im eigenen Alltag erleb- und messbar. Wenn Schule es schafft, junge Menschen dafür zu sensibilisieren, ihr eigenes Handeln in globalen Zusammenhängen zu betrachten und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, ist das ein großer Erfolg. Es ist toll zu sehen, mit welch großem Engagement und welcher Kreativität sich die UNESCO-Projektschulen für diese Ziele einsetzen“, sagt Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der DUK.

Weitere Informationen gibt es nachzulesen in den Pressemitteilungen von dm und der DUK.

Musik ist gesellschaftsrelevant!

Folge 7 vom Forschungspodcast Bildungsplausch mit Musikwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Zöllner-Dressler

[hop] Wie kann Musikunterricht die ganze Klasse mitnehmen? Wie schafft Konzertpädagogik durch Kooperation von vielen Mitwirkenden aus Schule, Hochschule und Metropolregion unvergessliche musikalische Erlebnisse? Und wie profitieren auch fachfremde Lehrkräfte von musikalischen Weiterbildungen? Der Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik Dr. Stefan Zöllner-Dressler spricht im Bildungsplausch mit Dr. Birgitta Hohenester unter anderem über Facetten der Schulmusik, über die Frage, warum Musik (auch in Pandemiezeiten) gesellschaftsrelevant ist - und warum uns dieses immaterielle Phänomen Musik so berührt.

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Im Forschungspodcast Bildungsplausch sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Heidelberg alltagsnah und biografisch gesättigt über aktuelle Fragen zum Thema Bildung. Bildungsplausch ist ein Kooperationsprojekt von Presse & Kommunikation (Dr. Birgitta Hohenester), Forschungsreferat (Dr. Nicole Flindt) und Transferzentrum (Max Wetterauer); die Musik ist eine Produktion des Fachs Musik. Sie finden die neueste und alle bisherigen Folgen bei den gängigen Podcast-Anbietern, aber auch hier zum Download.

PH-Studierende in Not unterstützen

Spendenaufruf für den Corona-Nothilfe-Fond

[red] 2020 wurde von der Vereinigung der Freunde der PH Heidelberg e.V. ein Hilfsfonds initiiert, um PH-Studierenden zu helfen, die durch die Pandemie-Situation in Not geraten sind. Auch derzeit benötigen Studierende Unterstützung, die aufgrund eines unsicheren Aufenthalts- status oder individueller Konstellationen von staatlichen Hilfen ausge- schlossen sind. Deshalb bitten wir um kurz entschlossene Spenden auf das Konto der Vereinigung der Freunde (IBAN: DE336709 2300 0033 0089 02), Stichwort „Corona Hilfsfonds“. Unter https://www.ph-heidelberg.de/freundeskreis.html geht es zum Spendenaufruf, der gerne an potenzielle Unterstützer:innen verbreitet werden kann.

Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit

Änderung des Landeshochschulgesetzes trägt Pandemiesituation Rechnung – auch Förderhöchstdauer für BAföG erhöht

[red] Durch Änderungen im Landeshochschulgesetz (LHG) wird der aktuellen Pandemiesituation Rechnung getragen und eine gesetzliche Grundlage für Onlinelehre, -prüfungen und -sitzungen geschaffen. Die für das Sommersemester 2020 eingeführte Regelung zur Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit wird für das Wintersemester 2020/2021 fortgeschrieben. Gemäß § 29 Abs. 3a LHG gilt für Studierende, die dann eingeschrieben sind, für jedes dieser Semester um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit. Die Förderhöchstdauer für BAföG wird ebenfalls erhöht, da sie mit der Regelstudienzeit verknüpft ist.

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Gemäß § 32 Abs. 5a Satz 1 LHG verlängern sich für Studierende, die im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/2021 eingeschrieben sind, zudem die Fristen für die Erbringung von fachsemestergebundenen Studien- und Prüfungsleistungen in einem Studiengang je Semester um jeweils ein Semester. In den lehramtsbezogenen Bachelorstudiengängen bedeutet das konkret, dass sich die Frist für die Vorprüfung von vier auf bis zu sechs Semester verlängert.

Grundlage aller Änderungen des Landeshochschulgesetzes ist das Inkrafttreten des Vierten Hochschulrechtsänderungsgesetzes Ende Dezember 2020.

Let’s Talk Climate im April und Mai 2021

Ein Angebot des Transferzentrums für Studierende

[red] Sie möchten Ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern und gleichzeitig mehr über den Zusammenhang von Klimawandel und Migration erfahren? Sie sind zwischen 19 und 26 Jahre alt? Dann melden Sie sich jetzt an, um am Training und dem Debattierwettbewerb zum Thema „klimabedingte Migration“ teilzunehmen! Let's talk Climate ist Teil des europäischen Projekts #ClimateOfChange und wird von finep in Kooperation mit dem Transferzentrum und dem BNE-Zentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ausgerichtet. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Transferzentrums: https://www.ph-heidelberg.de/transferzentrum/events-und-anmeldung.html

Neues DFG-Transferprojekt: Familiensprachen

Prof. Dr. Judith Purkarthofer, Uni Duisburg-Essen, und Seniorprofessorin Dr. Rosemarie Tracy, Vorsitzende des PH-Hochschulrats, untersuchen Familien und ihre sprachlichen Dynamiken

[red] Familien hierzulande reden Deutsch – und viele weitere Sprachen. Die besondere Kompetenz der Menschen, die die Mehrheits- und Herkunftssprachen beherrschen, will Prof. Dr. Judith Purkarthofer von der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersuchen. Purkarthofer hat das für drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Transferprojekt mit Prof. Dr. Rosemarie Tracy von der Universität Mannheim eingeworben. Tracy ist Vorsitzende des Hochschulrats der PH Heidelberg. Im Mittelpunkt stehen Familien und ihre sprachlichen Dynamiken.

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Solche und ähnliche Fragen werden thematisiert: Wie verändert sich die Wortstellung in dem Türkisch, das hier gesprochen wird, wenn es in Textnachrichten verkürzt wird? Welche Rolle spielen Emojis für Mehrsprachige?
„Sprache ist wichtig für polyglotte Familien und die, die engen Kontakt zu ihnen haben, z.B. Lehrende.“ Purkarthofer betont, es gehe nicht nur darum, Kinder und Jugendliche beim Erwerb von Majoritätssprachen zu unterstützen. Man müsse auch fragen, wie folgende Generationen die Herkunftssprachen als Ressourcen weitergeben und erhalten können. „Bei der Arbeit mit Eltern, Kita- und Schulpersonal nutzen wir ihre alltäglichen Beobachtungen zu den eigenen Sprachen: Wie rede ich, wie meine Kinder, meine Eltern? Wir bringen sie mit Forschung zur Weiterentwicklung von Türkisch, Russisch, Griechisch sowie Deutsch in Deutschland und Deutsch und Englisch in den USA zusammen“, so Purkarthofer.

Das Projekt wendet sich nicht nur an Familien, sondern auch an Lehrende in ein- und mehrsprachigen Bildungseinrichtungen und Universitäten. Texte, Grafiken, Videos und Audiomaterial, mit Partnern aus der Praxis entwickelt, sollen Eltern und pädagogischen Fachkräften zeigen, wie sich grammatische und lexikalische Ressourcen von Mono- und Multilingualen verändern. Dieser Prozess findet in allen Sprachen jederzeit statt, mit Einfluss von Herkunftssprachen sogar besonders schnell. „Wir wollen die Beziehung zwischen Spracherwerb, familiärer Sprachpolitik und gesellschaftlicher Akzeptanz vorhandener sprachlicher Kompetenzen verbessern“, so Purkarthofer. Das Material soll später kostenlos mit Beispielen für Workshops, Kitas, Schulen und Unis bereitstehen.

Quelle: Cathrin Becker, Ressort Presse, Universität Duisburg-Essen

Eine einmalige Chance

Vor einem Jahr wurde das AW-ZIB vom Senat der PH Heidelberg gegründet. Ein Interview.

Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) wurde am 29. Januar 2020 vom Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gegründet. Anlass genug, um mit den professoralen Leiterinnen Dr. Vera Heyl und Dr. Karin Terfloth nicht nur einen Blick zurück zu werfen, sondern auch über die Zukunft des international einmaligen Zentrums zu sprechen. Das persönliche Interview über Highlights und Herausforderungen führte Verena Loos, die sowohl die Pressestelle der Hochschule leitet als auch mitverantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des AW-ZIB insbesondere in den sozialen Medien ist.

YouTube-Kanal des Medienzentrums

Hilfevideos zu Lern- und Videoplattformen, studentische Produktionen und Veranstaltungsaufzeichnungen – jetzt abonnieren!

[hop] Könnten Sie ein bisschen Unterstützung beim Umgang mit dem Kommunikationssystem Zoom brauchen? Dann besuchen Sie den YouTube-Kanal des Medienzentrums! Seine Playlists sind eine Fundgrube anwendungsorientierten Wissens, so etwa Tutorials dazu, wie man auf der Plattform Stud.IP Veranstaltungen anlegt und Dateien hochlädt oder wie man Videoclips erstellt. 49 studentische Produktionen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen, von Künstlicher Intelligenz bis zum Bouldern am Riesenstein. Andere Videos geben Einblicke in aktuelle Seminare oder frühere Veranstaltungen. Hier geht es zum Link: https://www.youtube.com/channel/UCMz00plkrObOhOoQJ0XB4eA/playlists

Prüfungstermine und -formate auf Antrag flexibilisieren

Erschwerte Prüfungsbedingungen für besonders belastete Studierende. Text: Dr. Wolfgang Schultz

Angesichts des Pandemie-Lockdowns bedingten Wegfalls von Betreuungsmöglichkeiten möchte das Gleichstellungsteam nochmals auf das Schreiben des Prüfungsamtes vom 28. Mai 2020 hinweisen. Bei besonders belasteten Studierenden, z.B. solchen, die keine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen können oder Angehörige umfänglich unterstützen, sollen auf Antrag spätere Modulprüfungstermine oder alternative, gleichwertige Prüfungsformate ermöglicht werden. Generell plädiert das Gleichstellungsteam angesichts der Ausnahmesituation für flexible, individuelle Lösungen für die Studierenden. Hier geht es zum Schreiben des Prüfungsamtes vom 28.5.2020.

Genderinklusive Schreibweise verabschiedet

Senatsbeschluss im Dezember 2020 – Gleichstellungsbüro stellt Leitfaden mit Empfehlungen zur Umsetzung auf der Homepage bereit. Text: Dr. Wolfgang Schultz

Sprache bildet nicht nur gesellschaftliche Verhältnisse und Veränderungen ab, sondern prägt auch unsere Wahrnehmung. Eine genderinklusive Schreibweise trägt aktiv zur Gleichstellung aller Geschlechter und zu einer wertschätzenden Ansprache aller bei. Im Dezember 2020 hat der Senat beschlossen, dass in offiziellen Texten (z.B. Struktur- und Entwicklungsplan, Leitfäden), in Urkunden und Formularen (z.B. Zeugnissen, Antragsformularen, Anmeldungsformularen), in Rundschreiben sowie auf der Homepage eine genderinklusive Schreibweise verwendet werden soll.

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Neben der Nennung einer dritten Option (z.B. in Fragebögen „m/w/d“) sowie neutralen Formulierungen (z.B. „die Lehrkräfte“, bzw. durch einen Verzicht auf die Anrede z.B. in Zeugnissen) soll an Stellen, an denen dies nicht möglich erscheint, der Genderstern (*) oder der Genderdoppelpunkt (: Dozent:innen) verwendet werden. Bestehende Texte sollen Zug um Zug überarbeitet werden. Das Gleichstellungsbüro bietet hierfür Unterstützung an, bitte wenden Sie sich an folgende E-Mail. Das Gleichstellungsbüro stellt zudem auf seiner Homepage einen Leitfaden mit Empfehlungen zur Umsetzung bereit.

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Wissenstransfer von Heidelberg bis Istanbul

Veranstaltungsreihe Bildung bitte! kommt in der Region und auch darüber hinaus an. Text: Professional School

Aus der Not wurde eine Tugend: Im Wintersemester 2020/2021 wurde die öffentliche Veranstaltungs-reihe Bildung bitte! von der Hochschule erstmals rein digital angeboten – und war dabei mit den Beiträgen zum Thema Inklusion so erfolgreich wie nie. Zwar konnte in den vergangenen Semestern die interne Teilnehmerzahl durch gezielte Kooperationen bereits gesteigert werden. Durch das Online-Angebot verzeichneten die Organisatorinnen und Organisatoren nun aber eine erfreuliche Steigerung der externen Teilnehmenden beispielsweise aus Schulen, Kindertageseinrichtungen, kommunalen Einrichtungen und auch von interessierten Privatpersonen. Ein Rückblick.

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Die öffentliche Veranstaltungsreihe Bildung bitte! wird von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg seit dem Wintersemester 2018/2019 angeboten. In drei bis fünf Vorträgen pro Semester geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Einblicke in ihre Arbeit. Das Oberthema orientiert sich dabei an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und reicht von Demokratiebildung über Digitalisierung bis hin zum Klimawandel.

Das ausgesprochene Ziel der Veranstaltungsreihe ist die Förderung des Austauschs zwischen Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule und pädagogisch interessierten Menschen der Metropolregion, um damit neben Impulsen für Weiterbildung und Wissenstransfer auch die Arbeit der PH in der Region bekannt zu machen. Dafür wird bewusst auf methodisch abwechslungsreiche, interaktive Vermittlung Wert gelegt, die auch Hands-On-Erlebnisse für die Teilnehmenden ermöglicht, wie beispielsweise bei den Themen „Mobile und kontextualisierte Lernszenarien gestalten mit digitalen Medien“ im WS 2018/19 oder „Demokratiebildung im Sachunterricht der Grundschule: Herausforderungen und praktische Lösungen“ im SoSe 2019.

In den Online-Beiträgen im aktuellen Semester wurde zum Oberthema „Alle(s) inklusive – Umgang mit Vielfalt im pädagogischen Alltag“ z.B. über die persönliche Bedeutung von Bildung, über Potenziale außerschulische Lernorte für das inklusive Lernen oder über Bedingungen für eine gelingende Entwicklung kindlicher Mehrsprachigkeit in erfreulich gut gefüllten und heterogen zusammengesetzten Zoom-Räumen intensiv hinterfragt und diskutiert.

„Der Beitrag war auch für uns spannend und der Austausch wirklich lohnend“, resümiert Prof. Dr. Markus Lang, der im Rahmen seines gemeinsam mit den Kollegen Professoren Friedrich Gervé und Armin Baur ausgebrachten Beitrages u.a. die am Lernort Zoo gemachten Erfahrungen noch einmal mit der teilnehmenden Behindertenbeauftragten der Stadt rückkoppeln konnte.

„Durch die Unterstützung bei der Organisation und eine umfangreiche Werbung versuchen wir, für beide Seiten einen Gewinn zu erzielen“, so Antje Schröder-Schulz, die die Reihe im Auftrag der Prorektoren über die Professional School koordiniert. Im Gegenzug für ihr Engagement bei der Veranstaltungsreihe erhalten die beteiligten Einrichtungen, aber auch die einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine erhöhte hochschulweite und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. „Bei der ohnehin hohen Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen ist dies ein wichtiger Faktor. Wenn dann, wie in diesem Semester, auch tatsächlich ein großes, interessiertes Publikum den Beiträgen folgt, geht die Rechnung auf.“

„Unter anderem durch die gezielte Nutzung sozialer Medien für die Bewerbung von Bildung bitte! sind wir in den vergangenen Monaten oft weit über die Region hinausgekommen. So haben sich beispielsweise auch Interessierte aus Strasbourg und Istanbul an den Veranstaltungen beteiligt“, freut sich auch Verena Loos. Die Leiterin der PH-Pressestelle gehört neben Schröder-Schulz zu dem Team hinter Bildung bitte! und betreut zudem den Instagram-Kanal des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung, das in diesem Semester gleich zwei Beiträge zu der Reihe beigesteuert hat.

Bildung bitte! wird im Sommersemester 2021 online fortgeführt. Unter dem Oberthema „Wohlbefinden beim Lernen und Arbeiten stärken“ werden in Kooperation mit dem Heidelberger Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (HD:ZPG) drei Veranstaltungen für die Hochschulöffentlichkeit und interessierte Externe angeboten. Weitere Informationen folgen zu Beginn des Sommersemesters unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte.

Mit Robotik Nutzpflanzen kultivieren

Programmieren mit Jugendlichen beim interdisziplinären Informatik-Schulprojekt in Mosbach. Text: Dr. Andreas Schnirch

Wie interdisziplinär Informatik ist, zeigt sich im aktuell laufenden Erasmus+ -Projekt „Robots Go Green“. In der zweiten Projektphase fanden vor dem aktuellen Pandemie-Lockdown drei Projekttage an der Augusta-Bender-Schule in Mosbach statt. Dr. Andreas Schnirch, Dozent am Institut für Mathematik und Informatik, war als Kooperationspartner zusammen mit den drei Informatikstudierenden Verena Konrad, Lukas Ludäscher und Martin Springmann vor Ort, um die Projekttage von Informatikseite aus wirkungsvoll zu unterstützen. Ziel war, die Schüler:innen zweier Eingangsklassen des beruflichen Gymnasiums handlungsorientiert mit Grundlagen der Robotik vertraut zu machen.

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Im EU-geförderten Erasmus+ -Projekt „Robots Go Green“ geht es um die Frage, wie man alle Menschen weltweit ernähren kann. Eine Lösung liegt im Anbau von Nutzpflanzen in großen Gewächshäusern. Die optimalen Wachstumsbedingungen der Pflanzen können mit geeigneten Sensoren überwacht werden können. Aufgrund der Größe der Gewächshäuser wäre es zudem vorteilhaft, wenn die Sensoren auf autonomen oder teilautonomen Fahrzeugen angebracht wären, so dass man schnell und flexibel einzelne Bereiche des Gewächshauses mobil erreichen könnte. Hier kommt die Informatik ins Spiel. Auf der Grundlage der MicroBerry-Lernumgebung, die Schnirch in einem früheren Forschungsprojekt gemeinsam mit Studierenden der Informatik entwickelt hat, wurden die Schüler:innen mit Programmiergrundlagen vertraut gemacht. Anschließend realisierten diese eigene Projekte.

Die Schule ist technisch sehr gut ausgestattet. So waren eine ausreichende Anzahl an Bausätzen für Roboterfahrzeuge, verschiedene Mikrocontrollersysteme sowie eine große Anzahl an unterschiedlichen Sensoren, wie z. B. Temperatur-, Luftfeuchtigkeits-, Bodenfeuchtigkeits- und CO2-Sensoren vorhanden. Nun galt es, dass MicroBerry-Konzept an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen.

Während am ersten Projekttag die Schüler:innen sich mit Unterstützung der PH-Akteure die algorithmischen Grundstrukturen der Programmierung aneigneten, ging es am zweiten und dritten Tag in die individuell gestalteten Projekte. In Kleingruppen wurden Fahrzeuge gebaut, die mithilfe von Ipads ferngesteuert werden konnten oder sich entlang vorgegebener Bodenmarkierungen teilautonom fortbewegten. Andere Gruppen spezialisierten sich auf die Sensortechnik und waren am Ende in der Lage, Umweltdaten zu erheben, zu speichern und grafisch darzustellen. Im Vorfeld hatte man an der Schule zwei Modellgewächshäuser gebaut und diese mit diversen Pflanzen bestückt, so dass die Schüler:innen quasi im Realmodell ihre Projekte erproben und testen konnten.

Am Ende gab es eine Präsentationsphase in der Aula der Schule, bei der die einzelnen Projektgruppen ihre Ergebnisse vorstellten.

Allen Beteiligten haben diese Projekttage großen Spaß gemacht. Es war beeindruckend zu sehen, wie vielfältig die Projektideen waren und wie diese erfolgreich umgesetzt wurden. Durch den Theorie-Praxis-Bezug konnten einerseits die Studierenden ihre Lehrexpertise ausbauen und andererseits die Jugendlichen praktisch erfahren, wie informatische Konzepte zur Problemlösung beitragen können. Die Projektkoordinatorin des Erasmus+ -Projekts, OStR’in Ursula Smidt, war sehr glücklich, dass die zweite Projektphase stattfinden konnte. Schulleiterin OStD’in Renate Görlitz war überzeugt, „dass die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch die Roboterprogrammierung gestärkt wurden.“

Im Herbst dieses Jahres soll es ein Abschlusstreffen mit allen Beteiligten an der Hochschule geben. Geplant ist ein Treffen zusammen mit den Partnerschulen des Erasmus+ -Projekts aus Martinique und Valencia. Die an dem Projekt beteiligten Lehrkräfte waren bereits im Herbst 2019 zu Projektbeginn an der Pädagogischen Hochschule, um sich über die MicroBerry-Lernumgebung zu informieren. Es wäre also ein schöner Abschluss, wenn die Präsentation der Ergebnisse ebenfalls in Heidelberg stattfinden könnte.

Stottern, lispeln und undeutlich sprechen

Wie gehe ich als Lehrkraft mit Störungsbildern im Unterricht um? Über 90 Teilnehmende beim Online-Vortrag der Logopädinnen Kim Adelaide und Valeska Fehrer. Text: Malte Borgfeldt

Die kindliche Sprache ist bunt, emotional und ausdrucksstark: Viele Kinder drücken gerne aus, wie sie sich gerade fühlen oder was sie denken. Aber wie ist das bei Kindern, deren alltägliche Kommunikation von Sprech-, Sprach- Redefluss- und Stimmstörungen bestimmt wird? Stottern oder auch Lispeln, um nur die Klassiker zu nennen, bedeuten viel Stress für die Kinder und können langfristig zu weniger Freude am Sprechen führen. Der soziale Alltag in der Familie oder in der Schule kann sich somit für alle Beteiligten schwierig gestalten.

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Die beiden Referentinnen Kim Adelaide und Valeska Fehrer gaben am 14. Januar 2021 einen fundierten Einblick aus der Perspektive zweier Logopädinnen zum Thema: „Kindliche Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen – Lehrkräftehandlungskompetent werden lassen“ Das über 90-köpfige Onlinepublikum auf Edudip, bestehend aus Lehramtsstudierenden, Lehrbeauftragten und Lehrenden der PH, sowie Lehrer*innen und Erzieher*innen wurden an diesem Abend durch das sprachtherapeutischen und pädagogische Wissen der beiden Expertinnen bereichert. Die Zusatzqualifikationen im Bereich der Sonderpädagogik als auch in der Versorgungsforschung machen Kim Adelaide und Valeska Fehrer zu Profis auf diesem interdisziplinären Fachgebiet.

Ihr Vortrag beinhaltete unterschiedlichsten Sprachstörungen, die sich z.B. dadurch bemerkbar machen, dass Kinder die Sprachlaute falsch oder verändert umsetzen. Ein Beispiel hierfür ist das Lispeln, bei welchem die Lautbildung der Zischlaute gestört ist. Weitere Störungsbilder können aber auch in einer veränderten Wahrnehmung begründet sein. Diese „auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen“ (AVWS) können sich z.B. darin äußern, dass sich ein Kind Begriffe im Unterricht falsch oder gar nicht merken kann. (Nähere Ausführungen zu Störungsbildern und wie man sie erkennen kann, findet man auf den Präsentationsfolien: siehe Homepage der Sprecherziehung) Die beiden erklärten uns dabei, dass viele Kinder in jungen Jahren sprach-, sprech- und stimmauffällig sein können. Diese Auffälligkeiten lösen sich aber bei den meisten Kindern bis zum sechsten Lebensjahr von ganz alleine und/oder mit logopädischer Unterstützung.

Doch was kann ich als Lehrer*in tun, wenn ein Kind in meiner Klasse besonderen sprachlichen, sprecherischen oder stimmlichen Förderbedarf zeigt? Die Logopädinnen betonten, dass es in diesen Situationen um das Feingefühl geht. Eine genaue Beobachtung der individuellen Auffälligkeit des Kindes ist hierbei sehr wichtig, um zu sehen, ob das Kind über einen längeren Zeitraum bestimmte Auffälligkeiten zeigt. Denn oft ist das Kind einfach stimmlich überlastet oder vielleicht erkältet. Ist dies nicht der Fall, lohnt es sich ein Gespräch zu suchen. Manche Kinder mit Sprech-, Sprach oder Stimmauffälligkeiten trauen sich womöglich nicht mehr zu sprechen. Hier hilft es, das Kind individuell zu bestärken und es normal am Unterricht teilnehmen zu lassen. Auch die Eltern sollten über den besonderen Förderbedarf ihres Kindes in Kenntnis gesetzt werden. Eine wertschätzende und emphatische Umgangsform ist dabei sehr wichtig. Von „sprachlichen Auffälligkeiten“ zu sprechen oder die Option einer „logopädischen Unterstützung“ anzusprechen, trägt stark dazu bei, dass auch die Eltern unterstützen können. Ausdrücke wie „Störung“ oder „Therapie“ sollten demnach eher vermieden werden, weil sie die Aufmerksamkeit auf das Problem lenken anstatt auf die Lösung.

„Logopädie schadet nie“ – betonen die beiden Expertinnen. Das heißt, wenn wir als Lehrkraft bemerken, dass eines der Kinder sprachliche, stimmlichen oder sprecherischen Schwierigkeiten zeigt, ist das Gespräch mit den Eltern erst der erste Schritt. Zusätzlich sollte man sich trauen auch die Hilfe von Fachkräften in Betracht zu ziehen. Die Überweisung an den Hausarzt ist sehr sinnvoll, da von dort aus weitere medizinische und therapeutische Lösungen gefunden werden können. Logopädische Fachkräfte oder ein HNO Arzt geben dann meist den entscheidenden Ansatz zur Verbesserung der Auffälligkeit. Dabei ist es wichtig den Eltern zu kommunizieren, dass Logopädie einen spielerischen Ansatz hat und darauf abzielt die Kommunikationsfähigkeit individuell zu trainieren – sie schadet dieser auf keinen Fall und sollte in Betracht gezogen werden. Die Prämisse also: Lieber einmal zu viel an Fachkräfte verweisen als zu wenig, denn dann hat das Kind wieder die Möglichkeit aktiv an dem sozialen Leben teilzunehmen und sich auch kommunikativ am Unterricht freudig zu beteiligen.

Zum Ende des Vortrages gab es eine spannende Fragerunde, in der individuelle Fragen aus der Praxis geklärt und diskutiert wurden. Die Sprecherziehung der PH Heidelberg bedankt sich ganz herzlich sowohl für den sehr aufschlussreichen und praxisnahen Vortrag von Kim Adelaide und Valeska Fehrer, als auch bei der Fakultät II der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die finanzielle Unterstützung.

Von summenden Bienen und sauren Gurken

Naturwissenschaftliches Mitmachforum Forsch mit! für pädagogische Fach- und Lehrkräfte in digitalem Format. Text: Forscherstation

Das jährlich stattfindende Mitmachforum der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung wurde in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal online angeboten. Das tat der Vielfalt an Themen aber keinerlei Abbruch: Ob summende Bienen oder saure Gurken, interessierte pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Krippe, Kita und Grundschule konnten über einen Live-Stream spannende Vorträge zur frühen naturwissenschaftlichen Bildung verfolgen und anschließend über deren Umsetzung im Arbeitsalltag diskutieren.

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„Wir möchten mit dieser Veranstaltung pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützen, auch in der jetzigen Situation frühe naturwissenschaftliche Bildung in ihren Einrichtungen umzusetzen. Damit wir möglichst viele Interessierte erreichen, haben wir uns diesmal für das digitale Format entschieden“, so Petra Gürsching, Geschäftsführerin der Forscherstation. Bienen summen, wie machen sie das bloß? Und können Schmetterlinge auch summen? Tim Billion-Kramer, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und stellvertretender Leiter der Kooperation mit der Forscherstation, stellte Forschungsergebnisse und Konzepte vor, die beschreiben, wie Kinderfragen zu forschendem Lernen in Kita und Grundschule führen können. So erläuterte Billion-Kramer, wie eigene Fragen und die Neugierde der Kinder den Ausgangspunkt für forschendes Lernen und die Erarbeitung naturwissenschaftlicher Basiskonzepte bilden können.

Am Beispiel des Themas Feuer zeigten Isabell Kampa und Dominik König von der Forscherstation, dass Erfahrungen mit allen Sinnen eine wichtige Voraussetzung für frühe naturwissenschaftliche Bildung darstellen. Ausprobieren und Beobachten regen Kinder dazu an, sich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen und dabei den eigenen Fragen nachzugehen.

Was haben ein Glas saure Gurken und das Fahrradschloss gemeinsam? In ihrem Vortrag „Aus Helfer wird Hebel“ gingen Katrin Schneider-Özbek und Anne Niemietz darauf ein, wie die Auseinandersetzung mit Alltagsphänomenen den Aufbau von Kinderkonzepten unterstützt und so an das Wirkungsprinzip von Hebeln heranführt. Die beiden Vortragenden zeigten, wie Schulkinder Corona-konform mit Materialien aus ihrem Schulmäppchen an ihrem Platz in der Klasse die Hebelgesetze erkunden können.

Bei der anschließenden Diskussion ging es vor allem darum, was gute Kinderfragen sind und ob man alle aufgreifen und begleiten kann. Im Mittelpunkt stand auch die Frage, wie man Experimente mit Feuer im Kindergarten sicher durchführen kann. Im Grundschulbereich wurde vor allem der Gebrauch von Fachbegriffen im Sachunterricht erörtert.

Weitere Informationen zur Forscherstation und ihren kostenlosen Angeboten gibt es im Internet auf www.forscherstation.info

Raspberry Pi im Informatik- und Technikunterricht

Konzeption eines handlungs- und problemorientierten Unterrichts mit der MicroBerry-Lernumgebung. Von Andreas Schnirch, Nadine Ridinger und Felix Weschenfelder

Dieses Buch beschreibt erprobte und evaluierte Unterrichtssequenzen zum Experimentieren mit dem Raspberry Pi im Informatik- und Technikunterricht der Sekundarstufe. Ausgehend von den Zielen eines modernen Informatikunterrichts wird gezeigt, wie eine interessen- und motivationsfördernde Raspberry-Pi Lernumgebung aussehen kann.

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Neben konkreten und differenzierten Unterrichtseinheiten, mit denen sich Schülerinnen und Schüler experimentell die Grundbausteine von Algorithmen erschließen können, werden Unterrichtseinheiten für fortgeschrittene Lernende sowie Projekte vorgestellt. Die vorgestellten Konzepte unterstützen Lehrerinnen und Lehrer wirkungsvoll bei der Konzeption des eigenen Unterrichts, können aber auch als Selbstlernmodule genutzt werden.

Raspberry Pi im Informatik- und Technikunterricht. Konzeption eines handlungs- und problemorientierten Unterrichts mit der MicroBerry-Lernumgebung; von Andreas Schnirch, Nadine Ridinger und Felix Weschenfelder, Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 2020, 175 Seiten, ISBN 978-3-658-28793-1, https://doi.org/10.1007/978-3-658-28793-1,  29,99 Euro

Vorstand und Direktorium des BNE-Zentrums im Amt bestätigt

In Planung: hochschulweiter Nachhaltigkeitstag

[velo] Bei der Mitgliederversammlung des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (BNE-Zentrum) wurden alle Vorstandsmitglieder mit großer Mehrheit wiedergewählt. In der anschließenden Vorstandssitzung wurde das bisherige Direktorium ebenfalls im Amt bestätigt: Dieses besteht damit weiterhin aus den Professoren Dr. Marco Kalz, Dr. Thomas Vogel und Dr. Alexander Siegmund als Geschäftsführendem Direktor. Die Sitzungen fanden Corona-bedingt digital statt.

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Professor Dr. Hans-Werner Huneke, der die turnusgemäß anstehenden Vorstandswahlen leitete, bedankte sich für die ausgesprochen erfolgreiche Arbeit, die das BNE-Zentrum bisher geleistet hat. Gegründet im Sommer 2018, vernetzt und bündelt das Zentrum die BNE-Expertise der Pädagogischen Hochschule Heidelberg fakultätsübergreifend. Professor Dr. Alexander Siegmund sagte: „Auch wenn in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie vieles nicht so ablief wie gewohnt, haben wir dennoch einiges erreicht.“ Und auch für das kommende Jahr 2021 gebe es bereits Pläne, so Siegmund weiter: „Wir arbeiten an einem Konzept für einen hochschulweiten Nachhaltigkeitstag, denn dieses wichtige Thema wird in Zukunft auch an unserer Hochschule eine immer größere Rolle spielen – und hier wollen wir als BNE-Zentrum entscheidend daran mitwirken, die Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Prof. Dr. Antia (Südafrika) hat DAAD-Gastprofessur übernommen

Professor für Linguistik bringt online Forschung und Lehre in der Abteilung Englisch ein

[velo] Professor Dr. Bassey Antia (University of the Western Cape in Kapstadt, Südafrika) ist zurzeit DAAD-Gastprofessor an der Abteilung Englisch der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bringt sich der Professor für Linguistik anders als geplant nicht vor Ort, sondern digital in die Lehre und Forschung der Heidelberger Hochschule ein. Gefördert wird die zweisemestrige Gastprofessur vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

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Professor Antia ist ein ausgewiesener Experte für Mehrsprachigkeit in afrikanischen Kontexten. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bringt er sein Wissen unter anderem in ein Projekt über mehrsprachige Potenzialanalysen ein, das von Professorin Dr. Karin Vogt (Abteilung Englisch) geleitet wird. Für die Promovierenden der Hochschule hat der Professor für Linguistik bereits ein Seminar zum Schreiben von wissenschaftlichen Abstracts für Vorträge durchgeführt. Antia unterstützt ferner die Ringvorlesung des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung und erbringt darüber hinaus Lehre in den Bereichen Inklusion bzw. Mehrsprachigkeit. In diesem Zusammenhang ist ein Onlinesymposion geplant, das Sprach-Expertinnen und -Experten aus Südafrika und Deutschland zusammenbringen soll, um ein internationales Netzwerk aufzubauen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/englisch.

Zur Person
Bassey Antia hat in Calabar und Lagos (Nigeria) Französisch und Translatologie studiert. Promoviert wurde er 1999 an der Universität Bielefeld. Antia hat unter anderem in Spanien, Kanada und Großbritannien gelehrt und ist Fellow der Agence universitaire de la Francophonie sowie der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Er hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter 2016 den Eugen-Wüster-Preis für maßgebliche Beiträge auf dem Gebiet der Terminologie, der unter anderem von der Österreichischen Nationalbibliothek vergeben wird. Bassey Antia ist Professor für Linguistik an der University of the Western Cape (Südafrika) und 2020/2021 Gastprofessor an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Professorin Edelgard Pfisterer-Pfrommer ist gestorben

Kunsterzieherin wurde 99 Jahre alt

Die Hochschule hat die traurige Nachricht vom Tod von Professorin Edelgard Pfisterer-Pfrommer erhalten. Die Professorin, am 22. Mai 1921 geboren, ist am 28. Dezember 2020 gestorben. Sie war bis zu ihrer Pensionierung im Sommersemester 1982 als Dozentin im Fach Kunsterziehung tätig. Die Hochschule wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Kompetenzorientiertes Prüfen

Flipped-Classroom-Seminar mit PD Dr. Ulrike Hanke: Start der Onlinephase am 26. Februar – kurzfristig noch Plätze frei!

[red] Wenn die Sprache auf Prüfungen kommt, haben viele Lehrende ein etwas ungutes Gefühl: Wie sind Prüfungen fair und objektiv zu gestalten und zu bewerten? Was prüfe ich überhaupt? Dazu kommt, dass die Bologna-Reform die Ausrichtung des Studiums an Kompetenzen verlangt und der Kompetenzbegriff scheinbar willkürlich definiert wird. Privatdozentin Dr. Ulrike Hanke wird hierzu ab 26. Februar im Rahmen des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg ein Seminar im Flipped Classroom Format anbieten, das insbesondere Lehrende und Lehrbeauftragte der Hochschule ansprechen soll.

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In diesem Workshop im Inverted Classroom-Format erarbeiten die Teilnehmenden zunächst mittels Online-Vorlesungen die Grundlagen der Wechselwirkung von Lehre und Prüfung, wie Prüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen, aber auch Seminararbeiten, Referate, Abschlussarbeiten, Portfolios und die zahlreichen anderen Prüfungsleistungen) gestaltet und bewertet werden können. Als Vorbereitung auf die Präsenzsitzung erarbeiten oder überarbeiten die Teilnehmenden auf Grundlage der Erkenntnisse aus den Online-Vorlesungen eine eigene Prüfung (Klausur, mündliche Prüfung, Aufgabenstellung und Bewertungssystem für Seminararbeit, Referat, Portfolio, etc.). Die Ergebnisse werden dann am Präsenztag oder alternativ bei einem synchronen Online-Treffen kollegial beraten. Im Workshop werden darüber hinaus individuelle Herausforderungen besprochen und Beispiele angesehen, so dass jede bzw. jeder am Ende eine fertig vorbereitete Prüfung mit nach Hause nehmen kann.

Die Bearbeitung der Online-Vorlesungen mit Vorbereitung auf die Präsenzsitzung umfasst einen Arbeitsaufwand von ca. 6 AE, d.h. ca. 4,5 Stunden. Diese Zeit kann frei eingeteilt werden. Technische Voraussetzung zum Bearbeiten der Online-Vorlesungen ist ein Gerät mit Internetzugang.

Start der Online-Phase: 26.02.2021
Präsenztermin oder synchroner Online-Workshop: 26.03.2021, 9.00-14.30 Uhr

Es sind kurzfristig noch Plätze frei! Interessierte melden sich bitte über die Homepage des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg https://www.hdz-bawue.de/ für die Veranstaltung an. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Professional School unter folgender E-Mail.

Didaktik der Kommasetzung

Fortbildung der Professional School für Lehrkräfte am 22. März von 14:30 bis 17:00 Uhr

[red] Kommasetzung ist oft ein leidiges Thema in der Sekundarstufe und darüber hinaus. Häufig werden eine Vielzahl von Regeln vermittelt und intensiv geübt und Signalwörter als Hilfen angeboten. Dennoch scheinen einige Schüler davon nicht profitieren zu können. Anliegen ist es, gängige Didaktisierungen im Feld der Kommasetzung kritisch zu beleuchten und ein Alternativmodell zur Vermittlung der Kommasetzung vorzustellen. Dieser Zugang zur Kommasetzung vermeidet eine Ansammlung von Einzelregeln und möchte den Schüler:innen durch das Grundprinzip der „Verbhaltigkeit“ Sicherheit im Kernbereich der Kommasetzung geben. Die Fortbildung wird von Stephanie Schönenberg geleitet.

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Je nach Klassenstufe lassen sich hierfür unterschiedliche Bilder und Wege zur Didaktisierung finden. Auch eine Anknüpfung an das nun verbindliche Feldermodell ist möglich.

Als Arbeitsform werden Vortragsphasen und erarbeitende Seminarsequenzen mit Selbsterprobungen gewählt. Unterrichtspraktische Vorschläge werden diskutiert. Sofern auch Peripheriebereiche der Kommasetzung mit thematisiert werden sollen, ist eine darauf aufbauende zweite Fortbildung sinnvoll. Bei einer Abrufveranstaltung ist in diesem Fall ein weiterer Nachmittag anzuvisieren.

Ziel ist, dass die Teilnehmenden nach der Veranstaltung mit den Grundprinzipien der Kommasetzung des Deutschen im Kernbereich vertraut sind. Sie sind sensibilisiert für mögliche Erwerbsschwierigkeiten und didaktische Klippen im Gegenstandsfeld und kennen einen möglichen didaktischen Alternativzugang zur Kommasetzung nach dem Propositionsmodell.

Lehrkräfte im Bezirk des Regierungspräsidiums Karlsruhe, bzw. des Schulamtes Mannheim können sich für diese amtliche Lehrerfortbildung über LFB-Online anmelden. Die Veranstaltung finden Sie mit dem Lehrgangskürzel D2JLQ. Alle anderen Interessierten nutzen bitte das Formular auf der Homepage oder wenden sich an die Professional School: Telefon 06221/477-522, E-Mail.

(Online)Lehre mit Design Thinking interaktiv gestalten

Abendworkshop in Kooperation mit der Hopp Foundation am 4. März

Für die einen ist es eine neue, zukunftsweisende Form der Kollaboration, für die anderen eine effektive Kombination von bekannten Prinzipien und Methoden für gutes Lehren und Lernen. Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, worum es sich beim Design Thinking handelt und welche Möglichkeiten der Ansatz auch für die Onlinelehre an der Hochschule bietet, laden wir Sie herzlich ein, am 4. März von 16.30 -19.00 Uhr an unserem kompakten Online-Abendworkshop teilzunehmen.

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In der 2,5-stündigen Veranstaltung lernen Sie die Methode grundlegend kennen, indem sie selbst eine kurze Design Challenge aktiv durchlaufen. Darüber hinaus erfahren, Sie, wie sich Design Thinking in der Hochschullehre und auch unter den Bedingungen der Onlinelehre gewinnbringend einsetzen lässt. Dazu stellen wir Ihnen u.a. Beispiele aus dem Design-Thinking Seminarcoaching vor, das die Professional School seit dem Sommersemester 2019 mit Unterstützung der Hopp Foundation anbietet und das auch in den kommenden zwei Semestern weiter finanziert wird. Der Workshop findet in Zusammenarbeit mit den Coaches der Innovations-Agentur mindshift.one statt, die auch das Seminarcoaching durchführen. Alle Coaching-Interessierten werden gebeten, sich die Zeit für den Workshop freizuhalten, um bereits ein grundlegendes Verständnis der Methode sicherzustellen.

Wann: Donnerstag, 4. März 2021, 16.30 – 19.30 Uhr als Zoom-Videokonferenz

Aus technischen Gründen ist eine Anmeldung notwendig. Weitere Informationen sowie Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie unter https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/fort-und-weiterbildungen/interne-weiterbildungsangebote-fuer-angehoerige-der-ph-heidelberg.html

Im Team zu neuen Erkenntnissen und interaktiven Methoden

Design Thinking- Coaching für Lehrende der Hochschule wird für weitere zwei Semester angeboten – Unterstützung durch die Hopp Foundation. Text: Professional School

Design Thinking lebt von der spontanen Interaktion, dem Austausch ungefilterter Ideen und dem gemeinsamen Analysieren und Weiterentwickeln. Trotzdem oder vielleicht gera-de deshalb lässt es sich auch in der Onlinelehre sehr gut einsetzen. Dies haben die vier Lehrenden der Hochschule erfahren, die sich in den vergangenen beiden Semestern von der Agentur mindshift.one bei der Umsetzung einer ihrer Lehrveranstaltungen im Online-format mit dem Ansatz des Design Thinking haben coachen lassen. Jetzt wird Design Thin-king-Coaching für weitere zwei Semester mit Unterstützung der Hopp Foundation fortge-führt.

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„Es war für mich persönlich eine spannende Sache, ein Seminar in Kooperation mit ande-ren Dozierenden zu machen. Das Coaching bringt neue Sichtweisen und Perspektiven auf die bisherige Seminardurchführung,“ findet Isolde Rehm, die im aktuellen Semester ihr Seminar „Lernräume gestalten“ mit Design Thinking weiterentwickelt hat. „Darüber hinaus hat mich die Frage umgetrieben, ob man Studierende im digitalen Modus tatsächlich in kooperative Arbeitsformen bringen kann.“ Dass sich der Ansatz des Design Thinking dafür sehr gut eignet, zeigen auch die Rückmeldungen der Studierenden: "Die Design-Thinking-Methode fördert die Zusammenarbeit in Teams vor allem in Zeiten von Corona, wo jeder zuhause vor seinem eigenen Laptop sitzt. Man kann durch diese Methode zu einem pro-duktiven und gemeinsamen Austausch kommen, der die Kooperation unter uns Studie-renden fördert."

Mit Unterstützung der Hopp Foundation bietet die Professional School seit dem Sommer-semester 2019 dieses spezielle Coaching für Lehrende an, die den Ansatz des Design Thin-king in einer ihrer (Online)Lehrveranstaltungen nutzen wollen. Ziel ist es, den Lehrenden eine praxisnahe und individuell auf ihre jeweiligen Themen bezogene methodische Wei-terbildung zu ermöglichen. Nach erneuter Bewilligung durch die Hopp Foundation wird das Angebot nun um weitere zwei Semester für das Sommersemester 2021 und das Win-tersemester 2021/22 verlängert. Pro Semester stehen 2-3 Plätze für ein Coaching zur Verfügung.

"Die Zusammenarbeit mit den Dozierenden empfinden wir als äußerst kollegial und ge-winnbringend und es ist spannend, gemeinsam mit ihnen die Methoden immer wieder anzupassen,“ fasst Coachin Laura Ricke die Erfahrungen der letzten drei Semester an der Hochschule zusammen. „Schön ist auch, dass wir von den Studierenden positive Rückmel-dung erhalten. Sie profitieren einerseits vom Kennenlernen einer neuen methodischen Herangehensweise, die sie auch selbst später im Unterricht einsetzen können. Anderer-seits können sie sich die Seminarinhalte auf eine neue und abwechslungsreiche Art und Weise erarbeiten. Vor allem die Arbeit in kleinen Gruppen und der strukturierte Prozess wurden als hilfreich empfunden, gerade in der Onlinelehre.“

Lehrende, die an einem Coaching interessiert sind, können sich ab sofort mit einer form-losen E-Mail unter Angabe ihres Faches und der für das Coaching geplanten Lehrveranstaltung sowie dem Wunschsemester bei der Professional School zurückmelden. Sollte die Nachfrage größer sein als die Zahl der angebo-tenen Plätze, wird nach Rücksprache mit den Lehrenden und Coaches auf Grundlage der thematischen Eignung ausgewählt. Auch eine faire Verteilung der Plätze auf Fakultäten und Fächer wird in diesem Fall eine Rolle spielen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Coaching ist der Besuch des einführenden Online-Abendworkshops am 4.3.21 von 16.30 – 19:00 Uhr. Dieser ist auch für andere Lehrende geöffnet und soll ein grundlegendes Verständnis der Methode sicherstellen, damit Coa-ches und Coachees schneller in die gemeinsame Veranstaltungsplanung einsteigen kön-nen. Für das Sommersemester wird diese unmittelbar im Anschluss an den Workshop be-ginnen. Alle Coaching-Interessierten werden deshalb gebeten, sich bis spätestens 25.2.21 für den Workshop anzumelden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/fort-und-weiterbildungen/interne-weiterbildungsangebote-fuer-angehoerige-der-ph-heidelberg.html

Digitale Kommunikation kreativ gestalten

Vierteilige Workshop-Reihe des Transferzentrums im März – Teilnahme kostenfrei

[red] Verständliche, kreative und multimediale Kommunikation stärkt Ihre Position in der eigenen Community und Sie erreichen obendrein auch Menschen außerhalb der eigenen Bubble. Verbessern Sie im März 2021 Ihre digitale Kommunikation mit dieser vierteiligen Workshop-Reihe des Transferzentrums. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos.

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Termine:
5. März, 14-16 Uhr: Podcasts (Max Wetterauer, Transferzentrum)
8. März, 16-18 Uhr: Stimme und Körpersprache im virtuellen Raum (Heike Heinemann, Sprecherziehung)
16. März, 14-16 Uhr: Sichtbarkeit erhöhen (Timo Petersen, Julika Ritter, Transferzentrum)
18. März, 14-16 Uhr: Videoproduktion für Einsteiger (Carsten Huber, Transferzentrum)

Einzelheiten zu den Workshops und die Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Transferzentrums: https://www.ph-heidelberg.de/transferzentrum/events-und-anmeldung.html.

Crashkurs: Twitter

Workshop via Zoom am 26. Februar um 14 Uhr. Text: Max Wetterauer

Warum nutzen so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Twitter? Bringt mir das soziale Netzwerk etwas für meine Karriere? Und was ist überhaupt ein Hashtag? Der Crashkurs Twitter nimmt sich in 90 Minuten diesen und noch vielen weiteren Fragen an. Hier lernen Sie die Grundfunktionen von Twitter, ihren Nutzen für die Forschung und Karriere und bekommen obendrein praktische Tools an die Hand. Der Crashkurs Twitter richtet sich an Neulinge, die noch keine oder wenig Erfahrung mit sozialen Medien haben. Aber auch Profis können etwas lernen und in Arbeitsphasen und Diskussionen ihre Erfahrungen teilen.

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Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Gerne stellen wir eine Teilnahmebescheinigung aus. Der Workshop wird online via Zoom durchgeführt von Max Wetterauer vom Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Bitte melden Sie sich auf der Homepage des Transferzentrums an: https://www.ph-heidelberg.de/transferzentrum/events-und-anmeldung.html

Climb-Lernferien mitgestalten!

Standort Mannheim sucht ab 1.3. Projektleitende und Projektassistent:innen

[red] Ihr sucht einen Job oder eine Praktikumsstelle und möchtet am liebsten mit Kindern arbeiten? Climb-Lernferien sind ein seit vielen Jahren bewährtes, präventives Bildungsprogramm für Kinder und junge Erwachsene. Hamburg, Mannheim und viele andere Städte machen bereits mit und bieten Schüler:innen aus instabilen und bildungsfernen Elternhäusern mit wenig finanziellen Ressourcen Ferien in Kombination mit Unterricht an. Für angehende Lehrerinnen und Lehrer ist es eine gute Chance, Praxiserfahrungen zu sammeln. Der Standort Mannheim sucht noch ab dem 1.3.2021 Projektleiter:innen und Projektleiter:assistent:innen.

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Der Standort Mannheim sucht immer noch Projektleiterassistenten und Projektleiter. Das ist ein Job, in denen Ihr über mehrere Monate hinweg bezahlt werdet. Doch auch für die jeweils anstehenden Lernferien werden immer wieder Lehrerinnen und Lehrer gesucht. Nutzt die Chance und bewerbt Euch jetzt! Hinsichtlich einer Anrechnung von Praktika (OSP und/oder BFP) solltet Ihr das Praktikumsamt der PH kontaktieren. Hier findet Ihr eine Kurzinformation über das Projekt sowie die Stellenausschreibungen für die Projektleitungen, die Projektassistenz sowie die Stellen für die Lehrkräfte. Die Mannheimer Lokalkoordinatorin Frederike Streese steht Euch bei allen Fragen gerne zur Verfügung. Für weitere Informationen könnt Ihr auch auf die Website gehen: https://www.climb-lernferien.de/. Die Stellenbeschreibungen und näheres zum Projekt findet Ihr hier:
"Ausschreibung der Projektleitung" (PDF; 0,5MB)
"Ausschreibung der Projektleitungsassistenz" (PDF; 0,5MB)
"Ausschreibung climb-Lehrer:innen" (PDF; 0,5MB)
"Kurzinformationen" (PDF; 1,0MB)

Hier sind die Termine:
Frühjahr
Lernferien: 24.05. - 05.06.
Vorbereitung 1: 14.05. - 16.05.
Vorbereitung 2: 22.05. - 23.05.
Sommer steht noch nicht fest! Termine folgen.
Herbst
Lernferien: 11.10 - 23.10.
Vorbereitung 1: 01.10 - 03.10.
Vorbereitung 2: 09.10. - 10.10.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Januar-Newsletter:

 

Dies ist das Geografiegebäude in der Speyererstraße.

Kollegiale Beratung: Probleme in der Corona-Pandemie

Ein Online-Angebot am 5. März für Promovierende und Postdocs der Hochschule

Sie promovieren an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg oder sind Postdoc und haben Probleme während der Corona-Pandemie mit Ihrer Arbeit, mit Ihrem Forschungsdesign oder etwas Anderem? Dann stellen Sie Ihr Problem am Freitag, 5. März vor und lösen Sie es im Rahmen einer kollegialen Fallberatung. Diese findet unter Beteiligung von Dr. Nicole Flindt (Leiterin der Graduate School) als Counselling Instructor zwischen 15.00 und 16.30 Uhr via zoom statt.

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Eine Anmeldung per E-Mail ist aus technischen Gründen notwendig. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Graduate School als Leistung im Sinne der "Tagung zur Nachwuchsförderung oder Mitgliederversammlungen der Graduate School" anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gs.

Digitaler Orientierungstag Rhein-Neckar

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg informiert am 13. März über ihr Studienangebot

Der Orientierungstag Rhein-Neckar stellt im Rahmen der "Studienorientierung Rhein-Neckar" ein umfassendes Angebot für Studieninteressierte bereit. Auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird sich an dem Programm beteiligen und am Samstag, 13. März über ihr Studienangebot sowie über die Studienplatzvergabe und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Veranstaltung findet von 10.00 bis 14.00 Uhr Corona-bedingt online statt.

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Weitere Informationen finden Sie unter www.entdeckedeinstudium.de. Informationen über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

Zusammenarbeit deutscher und britischer Hochschulen

HRK: Austausch auch unter erschwerten Rahmenbedingungen sichern

Als eine Zäsur in der Zusammenarbeit zwischen deutschen und britischen Hochschulen bezeichnete der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Professor Dr. Peter-André Alt heute in Berlin den mit dem Ende der Übergangsphase am 31. Dezember 2020 letztendlich vollzogenen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. „Indem er die bewährten Rahmenbedingungen der traditionell engen deutsch-britischen Hochschulbeziehungen fundamental verändert, bedroht der sogenannte Brexit die europäisch-britische und somit auch die deutsch-britische Hochschulzusammenarbeit in ihrem Kern,“ so der HRK-Präsident.

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Insbesondere die Entscheidung der britischen Regierung, künftig nicht länger am europäischen Mobilitätsprogramm Erasmus+ teilzunehmen, sei ein herber Rückschlag, betonte Alt. „Wissenschaft lebt von Begegnungen, Austausch und Diversität schon auf Ebene der Studierenden. Insofern betrachten wir den britischen Rückzug aus dem Erasmus-Programm als Fehler. In den Verhandlungen über eine britische Beteiligung am Forschungsförderprogramm Horizon Europe wird es nun darauf ankommen, die europäisch-britische Zusammenarbeit in der Forschung auf eine tragfähige und zukunftsorientierte Grundlage zu stellen. Trotz der schwierigen Umstände werden die britischen Universitäten auch weiterhin zu den wichtigsten Partnern der deutschen Wissenschaft zählen“, unterstrich Alt.

Gemeinsam mit britischen und europäischen Wissenschafts­organisationen setzt sich die HRK seit dem Referendum zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs im Juni 2016 für eine reibungslose Fortführung der intensiven europäisch-britischen Hochschulbeziehungen ein. Ende Dezember 2020 verkündete die konservative Regierung in London, dass das Vereinigte Königreich künftig nicht mehr an Erasmus+, dem europäischen Programm zur Förderung der Studierendenmobilität, teilnehmen wird. Das Austrittsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union lässt eine britische Beteiligung an weiteren EU-Programmen, so auch an dem Forschungsförderprogramm Horizon Europe, zu.

Das Vereinigte Königreich zählt neben Österreich und den Niederlanden zu den drei wichtigsten Zielländern für deutsche Studierende. 2018 studierten laut Zahlen des Statistischen Bundesamts 15.300 deutsche Studierende an britischen Universitäten. Ca. 5.800 deutsche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen arbeiten derzeit an britischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen. Nach den USA war Großbritannien 2018 das wichtigste Sitzland von Ko-Autoren und Ko-Autorinnen im Rahmen gemeinsamer Publikationen. Fast jede fünfte internationale Ko-Veröffentlichung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland erfolgte in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen an britischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen. Aktuell unterhalten 248 deutsche Hochschulen 1.609 Kooperationen mit britischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen (siehe www.internationale-hochschulkooperationen.de).

Studierende mit Behinderung brechen öfter ab

Rund jeder zehnte Studierende in Deutschland hat eine Behinderung. Diese wirkt sich auf die Studiendauer und den Studienerfolg aus.

Studierende mit Behinderung brauchen für ihr Studium länger und brechen es häufiger ab als Studierende ohne Behinderung. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zur Barrierefreiheit an deutschen Hochschulen hervor. Diese sei nicht gegeben, Studierende mit Behinderung bräuchten mehr Unterstützung, fordert die FDP darin.

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Studierende mit körperlichen oder psychischen Behinderungen rechnen dem Papier zufolge derzeit mit einer Studiendauer von durchschnittlich 8,1 Semestern. Bei Studierenden ohne Beeinträchtigungen seien es 7,7 Semester. Die Regierung bezieht sich dabei auf eine aktuelle Umfrage "Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie" des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Aber schon vor Corona hätten Studierende mit Behinderung länger für ihr Studium gebraucht. 2016 hätten 36 Prozent der Studierenden mit Behinderungen und 22 Prozent der Studierenden ohne Behinderungen mehr als zehn Hochschulsemester durchlaufen. Die Abbruchquote sei zudem mehr als doppelt so hoch gewesen (32 Prozent mit Behinderung gegenüber 13 Prozent ohne Behinderung).

Der Anteil an Studierenden mit "studienerschwerender Beeinträchtigung" habe 2016 bundesweit elf Prozent betragen, 2012 seien es noch sieben Prozent gewesen. An den Universitäten liege der Anteil Studierender mit studienerschwerender Beeinträchtigung bei zwölf Prozent, an den Fachhochschulen bei zehn Prozent. Dabei gebe es auch große regionale Unterschiede. Im Saarland habe der Anteil an allen Hochschulen zuletzt acht Prozent, in Baden-Württemberg und Bayern neun Prozent betragen. In Bremen seien es 16, in Hamburg 15 Prozent und in Berlin 14 Prozent.

Eine psychische Erkrankung wirke sich laut einer Studie von 2018 für rund die Hälfte der Studierenden mit Behinderung erschwerend auf ihr Studium aus. Körperliche Behinderungen beträfen zehn Prozent und chronisch-somatische Erkrankungen 20 Prozent der beeinträchtigten Studierenden an deutschen Hochschulen.

Virologe Drosten als Räuchermännchen

Gewaltige Nachfrage aus dem In- und Ausland – Drosten raucht der Kopf

[red] Holzkünstler Tino Günther aus Seiffen im Erzgebirge konnte durch die Produktion eines Räuchermännchens, das dem Virologen Prof. Dr. Christian Drosten von der Charité ähnelt, die Existenz seines Betriebes retten. Jede Woche gehen etwa 500 Exemplare für einen Stückpreis von rund 100 Euro aus Günthers Betrieb ins In- und Ausland. Ende Januar 2021 waren es bereits rund 10.000 Bestellungen, und ein Ende ist nicht in Sicht. Das 26 Zentimeter hohe „Räuchermännel“ mit Mund-Nasen-Schutz und weißem Kittel steht auf einem stilisierten Corona-Virus. Ihm kommt der Rauch nicht wie sonst üblich aus dem Mund, sondern aus dem Kopf.
Quelle: MDR Sachsen, 20.1.2021; Foto: Spielewarenmacher Günther.