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Presse & Kommunikation

Ausgabe 1 - Januar 2021

[red] In dieser ersten news_on!-Ausgabe im neuen Jahr wird die Rubrik „Debatte“ eröffnet. Hier ist künftig Raum für Meinungsbeiträge von Hochschulmitgliedern, über die diskutiert und konstruktiv gestritten werden kann, zum Beispiel zu der Frage, welche Profilschwerpunkte der Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule 2022 – 2026 besonders herausheben sollte. Den Anfang macht ein Text zu Gender und Gleichstellung. Vielleicht folgen in den nächsten Ausgaben Themen wie nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Bildung, MINT-Bildung oder Internationalisierung? Die Redaktion freut sich auf Ihre Beiträge!

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Forschungspodcast Bildungsplausch mit Forschungsreferentin Dr. Nicole Flindt und Doktorandin Regina Bedersdörfer

[red] Über 120 Promovierende zählt die Hochschule aktuell – mehr als je zuvor. Aber warum entscheiden sich so viele dazu, eine Promotion zu schreiben? Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Und welche Promotions- programme gibt es überhaupt? In dieser Sonderfolge vom Bildungsplausch werfen Dr. Nicole Flindt, Regina Bedersdorfer und Max Wetterauer einen Blick hinter die Kulissen wissenschaftlicher Forschung und sprechen darüber, was es eigentlich bedeutet, zu promovieren, und welche Unterstützungsangebote es an der Hochschule gibt. Die Sonderfolge findet sich auf dieser Seite: www.ph-heidelberg.de/forschung/forschungskommunikation/forschungspodcast.html.

Neue E-Books des Springer Verlages verfügbar

Angebote aus vielen Fachbereichen – Medien bis Ende März und teilweise dauerhaft online

[cp] Die Bibliothek baut ihre elektronischen Angebote aus. Alle deutschsprachigen E-Books des Springer-Verlages aus dem Jahr 2020 sind bis Ende März 2021 freigeschaltet. Die Titel stammen aus den Bereichen Medizin, Technik & Informatik, Wirtschaftswissenschaften, J.B. Metzler Geistes Wissenschaften, Sozialwissenschaften und Recht, Natur- und Basiswissenschaften inklusive Mathematik sowie Psychologie, Erziehungswissenschaft & Soziale Arbeit. Einige Bereiche (Sozialwissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Naturwissenschaft) wurden über 2021 hinaus lizenziert. Alle deutschsprachigen Springer-E-Books, die 2021 erscheinen, sind dauerhaft verfügbar.

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Die einzelnen Titel finden Sie im Online-Katalog. Für die Nutzung brauchen Sie nicht zwingend in der Bibliothek registriert, müssen aber Mitglieder der Hochschule sein. Der Zugang wird über die Anmeldedaten zu Stud.IP hergestellt. Hier finden Sie eine Anleitung zum Öffnen der E-Books: ausführliche Anleitung mit Screenshots (PDF, 1,8MB)

Neues Statistikportal freigeschaltet

Statista-Datenbank mit über einer Million Statistiken zu unterschiedlichen Themen

[cp] Die Hochschulbibliothek hat das Statistikportal "statista" für drei Jahre lizenziert. Es kann ab sofort genutzt werden bis Ende 2023. Statista bündelt statistische Daten verschiedener Institute und Quellen zu politischen, soziologischen und kulturellen Themen aller Art. Die Datenbank bietet über eine Million Statistiken zu über 80.000 Themen aus mehr als 18.000 verschiedenen Quellen, also z.B. Brancheninformationen von Agrarwirtschaft bis zu Verwaltung und Soziales, Unternehmensinformationen mit Kennzahlen von über 1000 Unternehmen oder Infografiken zu aktuellen Themen.

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In Dossiers werden alle relevanten Statistiken zu einem bestimmten Thema gebündelt. Zu jeder Statistik werden die verfügbaren Metadaten wie Quelle, Veröffentlichungsdatum, Anzahl der Befragten usw. veröffentlicht und machen so die Angaben auf Statista überprüfbar. Aufbereitungen von Datensätzen erfolgen nach wissenschaftlichen Kriterien.

Die Datenbank ist abrufbar über das Datenbankinfosystem der Bibliothek (DBIS) unter https://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=phhd&colors=&ocolors=&lett=a&tid=2&titel_id=9808

Debatte: Die Rubrik für aktuelle Hochschulthemen!

Beiträge schreiben – Meinung kundtun – Texte kommentieren

[hop] Brennt Ihnen eine Frage so richtig auf den Nägeln? Wollten Sie sich endlich zu einer Sache äußern, die Ihnen ein Dorn im Auge ist? Dann sind Sie bei der neuen Rubrik „Debatte“ richtig. Ab sofort können Beiträge zu Themen aus dem Hochschulkontext und allgemein zu bildungsrelevanten Fragen eingereicht werden. Und eine Debatte wäre keine solche, wenn man nicht die Beiträge anderer kommentieren könnte! Debattentext oder Kommentar müssen namentlich gekennzeichnet sein, sollten bis zu 2.000 Zeichen umfassen und bis zum 20. jeden Monats an die E-Mail geschickt werden. Rektor Hans-Werner Huneke eröffnet unten den Reigen mit einem Genderthema – wie ist Ihre Meinung dazu?

Gender und Gleichstellung – Profilschwerpunkt im StEP 2022?

Zur Debatte: Ein Beitrag von Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke

Als fünftes von 17 Nachhaltigkeitszielen der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ nennen die Vereinten Nationen die Gleichstellung der Geschlechter. Die Konstruktion von Geschlechtern und Geschlechterrollen hat in vielfältiger Weise Relevanz auch für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und für lebenslange Bildungsprozesse. Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Konzepten zu diesem Themenfeld gehören deshalb zu den zentralen Aufgaben einer bildungswissenschaftlichen Hochschule. Die Erarbeitung des Struktur- und Entwicklungsplans 2022 – 2026 (StEP 2022) bietet die Chance zu einer hochschulweiten Diskussion: Soll hier einer der besonderen Profilschwerpunkte gesetzt werden?

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Ziele und Maßnahmen sind dann aussichtsreich, wenn sie konkret und nachprüfbar ausgewiesen sind. Einige Vorschläge für die Debatte:

• Eine freie halbe Stelle E 13 aus der internen Forschungsförderung wird für ein Forschungsprojekt mit Genderbezug verwendet.
• Die Umsetzung der von der RahmenVO-KM (2015) geforderten Vermittlung der Querschnittskompetenz Gendersensibilität in den lehramtsbezogenen Studiengängen wird evaluiert, ggf. ist nachzusteuern.
• Die Fakultäten werden gebeten, in ihren Struktur- und Entwicklungsplänen 2022 jeweils mindestens eine Professur vorzusehen, deren Funktionsbeschreibung Forschung und Lehre zu Gender und Gleichstellung einschließt.
• Bei der Zusammensetzung des Rektorats, der Fakultätsvorstände und in den Wählergruppen der Fakultätsräte und des Senats wird eine gleiche Berücksichtigung aller Geschlechter angestrebt.
• In pädagogischen Berufsfeldern werden unterschiedliche Rollenmodelle benötigt. In den Studiengängen BA Bildung im Primarbereich, BA Sonderpädagogik, BA Frühkindliche und Elementarbildung sowie BA Prävention und Gesundheitsförderung soll deshalb angestrebt werden, den Anteil männlicher und diverser Studierender auf mindestens 20% zu erhöhen.

Master of Education akkreditiert

Umfangreiches Begutachtungsverfahren für Sekundarstufe I und Gymnasium erfolgreich abgeschlossen

[velo] Das Akkreditierungsverfahren des gemeinsam von Pädagogischer Hochschule Heidelberg und Universität Heidelberg verantworteten Studiengangs Master of Education mit den Profillinien Lehramt Sekundarstufe I und Lehramt Gymnasium wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Studiengang trägt damit bis zum Ablauf des Sommersemesters 2028 das Akkreditierungssiegel des Akkreditierungsrats. Vorausgegangen war ein umfangreiches Begutachtungsverfahren im Rahmen des Qualitätsmanagement-Systems heiQUALITY der Universität Heidelberg.

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Studiengangvertreterinnen und -vertreter aus beiden Hochschulen waren dazu unter anderem im Gespräch mit Studierenden des Studiengangs sowie insgesamt fünf Senatsbeauftragten für Qualitätsentwicklung der Universität, die die Erfüllung fachlich-inhaltlicher Kriterien begutachtet haben. Gemeinsam wurden zum einen die Stärken des ambitionierten Studienprogramms herausgearbeitet, aber auch Entwicklungspotenziale benannt. Mit diesen werden sich die Hochschulen in den kommenden Monaten beschäftigen.

Mit der Akkreditierung sei ein wichtiger Meilenstein für die Kooperation der beiden Hochschulen im Lehramt erreicht worden, sind sich Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule, und Professorin Dr. Anja Senz, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität, einig. Ohne die intensive Mitwirkung zahlreicher Fachvertreterinnen und Fachvertreter, der Kolleginnen und Kollegen der Heidelberg School of Education sowie der Abteilungen für Qualitätsmanagement beider Hochschulen sei dieser Erfolg nicht denkbar gewesen.

"Nun können wir uns darauf konzentrieren, den Studiengang auf der Basis der umfassenden Analyse der Gutachterinnen und Gutachter weiterzuentwickeln und fortlaufend zu verbessern", betonen die Prorektorinnen. Besonders wichtig sei ihnen dabei nicht nur die laufende Optimierung der Studierbarkeit, sondern auch der Ausbau der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen Fachwissenschaft und Fachdidaktik zum Beispiel in den sogenannten Verschränkungsmodulen.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/master.

Zwischen gestern, heute und morgen

Von Begegnungen während Corona, neuen Teammitgliedern und zwei Autos. Text: AW-ZIB

Der Austausch mit Studierenden, Kolleg:innen, Journalist:innen sowie der interessierten Öffentlichkeit war in den letzten Wochen die zentrale Aufgabe des vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderten Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB). Die Gespräche fanden dabei sowohl in Präsenz, digital sowie in hybriden Formaten statt. Gemeinsam ist ihnen das ehrliche Interesse an dem Gegenüber. Wenn Sie die Menschen hinter dem AW-ZIB ebenfalls kennenlernen wollen: Mitglieder der PH können jederzeit ein „meet and greet“ verabreden; am 4. Februar hält das Team zudem seinen letzten öffentlichen Vortrag im Wintersemester 2020/2021.

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Zu Beginn des Jahres, wenn Sie diesen Beitrag lesen, blickt man ja in der Regel nach vorne. Wir schreiben ihn jedoch im Dezember, dem Monat des Jahres, in dem man meist reflektiert, wo man gerade steht, bzw. in dem man aufs Jahr zurückblickt. Eine interessante Differenz, die uns als Autor:innen vor eine gewisse Herausforderung stellt.

Aber mit Herausforderungen haben wir Erfahrungen – und nein, wir reden dabei ausnahmsweise mal nicht von Corona. Oder doch? Jede Krise bietet ja auch eine Chance. So haben wir zum Beispiel Ende November unseren ersten öffentlichen Beitrag in der Reihe „Bildung bitte!“ gehalten. Rein digital. Teilgenommen haben viele Menschen, die zu einem Präsenztermin wahrscheinlich nicht gekommen wären. Wie schön, dass wir nun trotzdem mit ihnen über „Grenzen im Kopf und Offenheit durch Bildung“ sprechen konnten.

So bereichernd das auch war: Wir freuen uns, wenn wir endlich wieder vor Ort mit Ihnen, liebe Leser:innen, ins Gespräch kommen, gemeinsam lernen und arbeiten können. Sie leben nicht in der Metropolregion und fragen sich, wie wir dann zu Ihnen kommen? Dank unserer beiden gerade gelieferten und rollstuhlgerecht umgebauten Dienstwagen sind wir mobil und können so nach der Corona-Pandemie unsere Angebote auch außerhalb Heidelbergs ausbringen.

Bis dahin bleiben wir in der Region und lernen zum Beispiel unsere Kolleg:innen in der Hochschule besser kennen: Bei den so genannten „meet and greet“-Veranstaltungen treffen wir uns in entspannter Atmosphäre und tauschen uns aus – zuletzt mit der Abteilung Technik & Bau. Dank einer so genannten Eule waren einige von uns im Senatssaal und andere digital von daheim aus zugeschaltet.

Viel gesprochen haben in den letzten Wochen auch unser Juniprofessor, Dr. David Scheer, sowie unser Geschäftsführer, Dr. Klemens Ketelhut:
Scheer hat gemeinsam mit Prof. Dr. Désirée Laubenstein (Paderborn) Lehrkräfte in ganz Deutschland befragt, wie sich die Corona-bedingten Schulschließungen auf die emotionale und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf ausgewirkt haben. Das Forschungsprojekt wurde gerade in die #CovidScienceBW-Kampagne des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Und Ketelhut hat in einer Podcastreihe im Rahmen der Heidelberger Antidiskriminierungsgespräche mit Katharina Debus (Berlin) und Peter Bienwald (Dresden) gesprochen. Sie sind der Frage nachgegangen, wie alle Kinder frei und sicher lernen können - unabhängig etwa von ihrer sexuellen Orientierung. Wir finden insbesondere ihre praktischen Tipps, wie man Diskriminierung begegnen kann, äußerst wertvoll. Hören Sie doch mal rein: https://mosaik-deutschland.de/2020/11/25/heidelberger-antidiskriminierungsge-spraeche-podcastreihe-teil-i-ii/

Sie sehen: Bei uns ist ganz schön was los. Umso besser, dass wir mit Jutta Johnson seit Mitte Dezember eine Sekretärin haben, die uns verlässlich den Rücken freihält! Sie gehört übrigens zu den Menschen hinter unserer allgemeinen E-Mail, über die Sie uns jederzeit schreiben können.
Sie können uns zudem auf www.instagram.com/aw_zib bzw. www.twitter.com/zib_aw folgen. Dort sowie auf unserer Homepage www.ph-heidelberg.de/aw-zib informieren wir auch über anstehende Vorträge – wie etwa den, den wir am Donnerstag, 4. Februar 2021 um 16.00 Uhr im Rahmen von „Bildung bitte!“ zum Thema partizipative Forschung halten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie dort virtuell treffen und wir über das gemeinsame Forschen ins Gespräch kommen. Bis dahin: Bleiben Sie gesund und starten Sie gut in ein erfolgreiches Jahr 2021!

Baden-Württemberg STIPENDIUM 2021/2022 – Jetzt bewerben!

Studienaufenthalte in Chile, Indonesien, Kolumbien und den USA

[red] Studierende der Hochschule Heidelberg können sich bis zum 28. Februar 2021 um ein Baden-Württemberg STIPENDIUM zur Förderung eines Studien- aufenthalts an den Partnerhochschulen in Chile, Indonesien, Kolumbien und den USA bewerben. Alle Unterlagen finden sich im Downloadcenter des Akademischen Auslandsamts unter dem Link https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/download-center.html#c6694. Beratung erhalten Studierende bei den Hochschulbeauftragten für die Kooperationen und im Akademischen Auslandsamt bei Henrike Schön unter folgender E-Mail.

Digitaler Vortrag: "Die Rosa-Hellblau-Falle"

Ein praxisorientiertes Plädoyer für eine Kindheit ohne Rollenklischees am 27. Januar. Eine Anmeldung über Stud.IP ist notwendig

Glitzer und Kuschel für die Prinzessin, Camouflage und Schwarz für den wilden Kerl – warum kleiden Eltern ihre Kinder so gern geschlechtstypisch ein, warum statten sie sie so oft mit geschlechtergetrenntem Spielzeug aus? Und wie kommt es, dass Kindern grade im Kindergartenalter so wichtig ist, sich geschlechtstypisch zu verhalten? Warum sind Mütter so viel präsenter im Kita-Alltag, warum gibt es weniger männliche Erzieher und weniger Frauen in Führungspositionen?

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Ob Eltern, Kita- oder Grundschul-Fachkräfte, die Mehrheit der Erwachsenen möchte Kindern die gleichen Möglichkeiten und Voraussetzungen bieten, unabhängig vom Geschlecht. Aber ist das überhaupt möglich, wo die Zuordnung in rosa und hellblau mit der Schmetterlings-Zahnbürste beginnt, uns über das Piratenmüsli und die Wahl der Brotdosenfarbe, die Bikini-Plakate auf dem Schulweg, die geschlechtergetrennten Kindergeburtstage und den Helden-Filmen im Kino den ganzen Tag über begleitet und selbst beim Einschlafen mit den ‚Feen-Bettgeschichten‘ nicht endet?

Almut Schnerring und Sascha Verlan, die das Buch "Die Rosa-Hellblau-Falle" geschrieben haben und selbst Eltern von drei Kinder sind, beschäftigen sich mit diesen Rollenklischees. Hautnah und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Schulen und Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrateg:innen, Genderforscher:innen, Pädagog:innen und mit anderen Eltern.

Das Gleichstellungsbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat Schnerring und Verlan zu einem hochschulinternen Vortrag zum Thema eingeladen. Dieser findet am Mittwoch, 27. Januar 2021 um 16.00 Uhr online statt. Dabei erhalten (angehende) Bildungsexpert:innen unter anderem konkrete Tipps, wie sich Genderfallen umschiffen lassen.

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie nach Login unter studip.ph-heidelberg.de (Vortrag "Die Rosa-Hellblau-Falle: Rollenbilder und Vielfalt im Alltag von Kinder").

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Lebendiger Transfer

Webinare für Gärtnerinnen und Gärtner zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Text: Prof. Dr. Lissy Jäkel

Warum sollte man torfarm gärtnern? Reicht es, Saatpralinen zu werfen? Warum sind zwei- und mehrjährige Pflanzen förderlicher für die Vielfalt der Insekten und Vögel als einjährige „bienenfreundliche Blühmischungen“? Solche Fragen wurden in den Webinaren Anfang Dezember 2020 zur Biodiversität in Haus- und Kleingärten geklärt. Sie wurden vom Team Ökogarten im Cluster BNE und Outdoor Education des Projektes Transfer Together durchgeführt. Ziel der Seminare war, konkrete Umsetzungsmaßnahmen der Biodiversitätsstrategie im Land Baden-Württemberg im Rahmen des Gartenbaus, sei es vor der eigenen Haustür, im Vorgarten oder bei Kleingärten, zu zeigen.

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Die Fläche solcher Haus- und Kleingärten ist größer als die Fläche ausgewiesener Naturschutzgebiete im Land. Daher ist es sinnvoll, bei der Förderung der Biodiversität genau hier anzusetzen. Sven Görlitz, Gartenberater vom Verband Wohneigentum, klärte im Webinar über Artenschwund und Klimawandel auf und zeigte, wie man nachhaltig gärtnern kann. Vera Joedecke von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg zeigte auf, wie die Forschung Klarheit geben kann über die Frage: Wer fliegt auf wen? Schließlich können durchaus nicht alle „Blühmischungen“ gleichermaßen als Treibstofftankstelle der Fluginsekten oder gar als Nistplatz genutzt werden.

Über Renaturierungen mit heimischem Saatgut, über Bildungsangebote zum Torf und über naturnahes Gärtnern referierte das Team vom Ökogarten der Pädagogischen Hochschule. Einige konkrete Tipps lassen sich ganz einfach beherzigen und so können auch Grundstücksnutzer oder Kleingärtner sehr viel für die Erhaltung der Insektenvielfalt tun: So sollten etwa ungefüllte Blüten bevorzugt werden, bei denen die Staubblätter nicht weggezüchtet wurden, damit die Bienen auch Nektar und Pollen finden; invasive Arten sollten konsequent vermieden werden; auf Torf sollte möglichst verzichtet werden; im Winter abgeblühte Fruchtstände sollten stehen gelassen werden, so das Wintervögel Futter finden und hunderte Kleinstlebewesen überleben können, denen so Unterschlupf gewährt wird.

Mit der Organisation der Webinare gelang ein intensiver Bildungstransfer in die Region zwischen dem Transfer-Together-Projekt des Ökogartens und dem Kooperationspartner, der Gartenakademie Baden-Württemberg. Außerdem wurden auf diesem Weg zugleich viele Freizeitgärtnerinnen und -gärtner sowie Mitglieder des Verbandes Wohneigentum erreicht. Durch die Bildungsarbeit des Transferzentrums, hier insbesondere durch Max Wetterauer, konnten die Kooperationspartner von den Vorzügen der Webinare in Corona-Zeiten überzeugt werden, statt die Kurse ausfallen zu lassen. Zudem konnten im Transfer alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung getroffen werden durch Nicholas Elsässer und Frau Gehm. Diese Transferaktivität war zugleich der aktive Einstand für Valentin Kleinpeter, der das Team Ökogarten im Projekt nach dem Weggang von Frau Frieß an die PH Karlsruhe verstärkt.

Entdecke das Weltall

Astronomie für Kinder von Natalie Fischer

[red] Das Weltall ist geheimnisvoll und faszinierend. Teils mit bloßem Auge, teils mit dem Teleskop entdeckst Du darin Sterne und Sternbilder, leuchtende Gasnebel und dunkle Staubwolken sowie Milliarden von Galaxien, die wie Inseln in einem kosmischen Ozean schwimmen und aussehen wie kleine Strudel. Expertin Natalie Fischer und die schlaue Eule Xabi nehmen Dich mit auf eine spannende Reise durch unendliche Weiten und erklären, was es mit Planeten, Monden, Kometen, Schwarzen Löchern und Dunkler Materie auf sich hat!

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Über die Autorin: Natalie Fischer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forscherstation in Heidelberg, die eng mit der Pädagogischen Hochschule zusammenarbeitet. Die Diplom-Physikerin veranstaltet astronomische Workshops für Kinder sowie Fortbildungen für Pädagogen.

Natalie Fischer: Entdecke das Weltall, Natur- und Tier-Verlag, 72 Seiten, ISBN 978-3-86659-417-3, 14,80 Euro.

Sonderlehrpreis für Dr. Nicola Kluß und ihr Tutorinnen-Team

3.000 Euro dotierter Preis für das hybride Seminar "Lernort Küche"

[velo] Dr. Nicola Kluß (Alltagskultur und Gesundheit) wurde mit dem Sonderlehrpreis 2020 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die Hochschule vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie herausragende und beispielhafte Leistungen in der digitalen Lehre. Kluß und ihr studentisches Team erhalten den mit 3.000 Euro dotierten Preis für ihr hybrides Seminar "Lernort Küche", bei dem sich die Studierenden nun primär über digitale Formate mit der praktischen Nahrungszubereitung auseinandersetzen.

 

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"Die Zubereitung von Nahrung verbindet man in der Regel mit einer sinnlichen Wahrnehmung. Es fällt schwer, sich dies in einem digitalen Raum vorzustellen. Dr. Nicola Kluß und ihrem Team ist jedoch genau das gelungen: Sie holen die Lehrküche der Hochschule in die heimische Küche der Studierenden und begleiten sie dabei über verschiedene digitale Formate", sagt Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung. "Kluß und ihr Team haben ein hervorragendes hybrides Lehrkonzept entwickelt, in dem Feedback eine wesentliche Rolle spielt: Somit können die Studierenden des praxisorientierten Fachs Alltagskultur und Gesundheit auch während der Corona-Pandemie sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen erwerben. Ich freue mich daher sehr, ihnen einen der beiden Sonderlehrpreise 2020 zu verleihen."

Das Team um Kluß war von den Professorinnen Dr. Angela Häußler und Dr. Katja Schneider (Institut für Gesellschaftswissenschaften) für den Preis vorgeschlagen worden: "Das Seminar 'Lernort Küche' stellt einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt in der Ausbildung der angehenden Lehrer:innen im Fach Alltagskultur und Gesundheit dar. Es war daher ein wesentliches Ziel der Corona-Konzeption auch unter distanzierten Bedingungen die Verzahnung der fachpraktischen, fachdidaktischen und theoretischen Kompetenzen zu ermöglichen. Grundsätzlich ist die praktische Arbeit im Lernort Küche den auf E-Learning gestützten Elementen sicher vorzuziehen. Aber unter den gegebenen Bedingungen halten wir das von Dr. Kluß gemeinsam mit dem Tutor:innen-Team mit viel Engagement und fachdidaktischer Expertise entwickelte hybride Konzept für eine preiswürdige Anpassung."

In dem nun prämierten Seminar haben die Tutorinnen unter Leitung von Kluß zunächst Video-Tutorials zu zentralen sicherheits- und hygienerelevanten praktischen Inhalten erstellt und den Studierenden zur Verfügung gestellt. Am Ende des Sommersemesters wurden die so erworbenen Techniken und Routinen in Praxiseinheiten überprüft und vertieft. Während des Semesters fanden synchrone Sitzungen statt, die durch asynchrone Aufgaben und synchrone Sprechstunden ergänzt wurden. Für die Prüfungen filmten sich die Studierenden selbst bei der Zubereitung von vorgegebenen Rezepten und reflektierten diese im Anschluss mit Kluß.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/alltagskultur-und-gesundheit.

Zur Person
Nicola Kluß studierte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Lehramt an Realschulen und war nach dem 2. Staatsexamen mehrere Jahre als Lehrerin tätig. Die Absolventin des Diplomaufbaustudiengangs Erziehungswissenschaften wurde 2011 an die Pädagogische Hochschule Heidelberg abgeordnet. Ebenda wurde sie 2018 promoviert und ist seitdem am Institut für Gesellschaftswissenschaften tätig.

Sonderlehrpreis für digitales Projekt von Professor Urlaß

Praxisprojekt "Es grünt so grün... Künstlerisches Experimentieren und Forschen" mit 3.000 Euro ausgezeichnet

[velo] Professor Mario Urlaß (Kunst) wurde mit dem Sonderlehrpreis 2020 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ausgezeichnet. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie würdigt die Hochschule mit der Auszeichnung herausragende und beispielhafte Leistungen in der digitalen Lehre. Urlaß erhält den mit 3.000 Euro dotierten Preis für sein Praxisprojekt "Es grünt so grün... Künstlerisches Experimentieren und Forschen", bei dem verschiedene Online-Plattformen eingesetzt und die Studierenden laut dem Senat der Hochschule vorbildlich einbezogen wurden.

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"Das Lehrkonzept von Professor Mario Urlaß zeichnet sich durch den stimmigen Einsatz verschiedener Online-Plattformen wie Instagram, Stud.IP und Zoom aus. Hierdurch erwerben die angehenden Kunst-Lehrer:innen wichtige Medienkompetenzen. Es gelingt Urlaß durch einen großen persönlichen Einsatz zudem, die Studierenden auch online zu eigenen künstlichen Projekten zu motivieren. Er fördert somit sowohl ihre Selbst- als auch ihre Methodenkompetenz", so Professorin Dr. Vera Heyl. Es sei der Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung daher eine große Freude, Professor Urlaß einen der beiden Sonderlehrpreise 2020 zu verleihen.

Wie kann es gelingen, in ausschließlicher Online-Lehre bei Studierenden künstlerische Denk- und Handlungsformen sowie eigene Positionierungen in künstlerischen Werken zu initiieren? Dieser Aufgabe stellte sich Mario Urlaß, Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, im Corona-Semester 2020.
In synchronen Online-Sitzungen sollten sich die Studierenden zunächst fachwissenschaftlich forschend mit dem Thema "Mensch-Natur-Verhältnis" auseinandersetzen. Urlaß stellte den Studierenden zudem jede Woche eine Impulsaufgabe, die auch außerhalb der Hochschule umgesetzt werden konnten. Dabei zeigte der Professor großen persönlichen Einsatz: Etwa indem er sich zur Inspiration jede Woche vor der Kamera selbst neu künstlerisch inszenierte oder indem er den Studierenden per Post Materialien schickte, die sie für eigene Projekte nutzen konnten. Diese wurden in der Lernplattform Stud.IP hochgeladen und gemeinsam reflektiert.
Neben den synchronen Sitzungen arbeiteten die Studierenden zudem per Video in Kleingruppen zusammen. Dabei wurden sie durch Urlaß individuell beraten und betreut. Als Alternative zu der traditionellen Vernissage im Kunstfoyer setzte Urlaß gemeinsam mit den Studierenden auf Instagram den Account @itgreensgreen auf. Hier präsentieren die Studierenden seitdem ihre Arbeiten und vernetzen sich darüber hinaus mit anderen.

Die Studierenden unterstützen die Auszeichnung: Urlaß habe trotz der Corona-bedingten Herausforderungen "seine Seminarstunden in didaktischer Hinsicht vielfältig organisiert und verwirklicht, sodass keine Monotonie aufkam und ein hoher Lernzuwachs entstand". Die Studierenden betonen zudem den Wert, den Kunst gerade in Pandemiezeiten hat: "Durch das Seminarthema und die intrinsisch geweckte Motivation konnten dem Shutdown-Alltag entflohen und kreatives Potenzial freigesetzt werden. Der Auftrag, mit geschärften Blick durch die Welt zu gehen, brachte Abwechslung und Freude in den Tag."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/kunst.

Zur Person
Mario Urlaß studierte Kunst am Institut für Lehrerbildung Auerbach sowie Kunstpädagogik an der Universität Leipzig. Er lehrte mehrere Jahre haupt- und nebenberuflich an Grundschulen, war bis 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Zwickau, danach an der Technische Universität Chemnitz und an der Universität Erlangen-Nürnberg. 2003 wurde er von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Professor für Kunst und ihre Didaktik berufen.

Kompetenzorientiertes Prüfen

Flipped-Classroom-Seminar mit PD Dr. Ulrike Hanke – Start der Onlinephase am 26. Februar

[red] Wenn die Sprache auf Prüfungen kommt, haben viele Lehrende ein etwas ungutes Gefühl: Wie sind Prüfungen fair und objektiv zu gestalten und zu bewerten? Was prüfe ich überhaupt? Dazu kommt, dass die Bologna-Reform die Ausrichtung des Studiums an Kompetenzen verlangt und der Kompetenzbegriff scheinbar willkürlich definiert wird. Privatdozentin Dr. Ulrike Hanke wird hierzu ab 26. Februar im Rahmen des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg ein Seminar im Flipped Classroom Format anbieten, das insbesondere Lehrende und Lehrbeauftragte der Hochschule ansprechen soll.

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In diesem Workshop im Inverted Classroom-Format erarbeiten die Teilnehmenden zunächst mittels Online-Vorlesungen die Grundlagen der Wechselwirkung von Lehre und Prüfung, wie Prüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen, aber auch Seminararbeiten, Referate, Abschlussarbeiten, Portfolios und die zahlreichen anderen Prüfungsleistungen) gestaltet und bewertet werden können. Als Vorbereitung auf die Präsenzsitzung erarbeiten oder überarbeiten die Teilnehmenden auf Grundlage der Erkenntnisse aus den Online-Vorlesungen eine eigene Prüfung (Klausur, mündliche Prüfung, Aufgabenstellung und Bewertungssystem für Seminararbeit, Referat, Portfolio, etc.). Die Ergebnisse werden dann am Präsenztag oder alternativ bei einem synchronen Online-Treffen kollegial beraten. Im Workshop werden darüber hinaus individuelle Herausforderungen besprochen und Beispiele angesehen, so dass jede bzw. jeder am Ende eine fertig vorbereitete Prüfung mit nach Hause nehmen kann.

Die Bearbeitung der Online-Vorlesungen mit Vorbereitung auf die Präsenzsitzung umfasst einen Arbeitsaufwand von ca. 6 AE, d.h. ca. 4,5 Stunden. Diese Zeit kann frei eingeteilt werden. Technische Voraussetzung zum Bearbeiten der Online-Vorlesungen ist ein Gerät mit Internetzugang.

Start der Online-Phase: 26.02.2021
Präsenztermin oder synchroner Online-Workshop: 26.03.2021, 9.00-14.30 Uhr

Alle Interessierte melden sich bitte über die Homepage des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg https://www.hdz-bawue.de/ für die Veranstaltung an. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Professional School unter dieser E-Mail.

Feldermodell im Deutschunterricht

Fortbildung unter der Leitung von AOR Stephanie Schönenberg am 24. Februar, Anmeldefrist bis 17. Februar

Das Stellungsfeldermodell ist seit Erscheinen des Bildungsplans 2016 für die Sekundarstufe die verbindliche Grundlage des Grammatikunterrichts. Vielen Lehrkräften ist dies aus dem Studium nicht vertraut. Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits die fachlichen Grundlagen zum Stellungsfeldermodell zu vermitteln (was ist satzstrukturell typisch Deutsch? Welche Stellungstypen sind zu unterscheiden etc.) und andererseits die didaktischen Möglichkeiten des Modells für den Deutschunterricht knapp aufzuzeigen (Satzstrukturen visualisieren und dadurch leichter durchschauen können, Möglichkeiten eines systematischen Grammatikunterrichts, funktionaler Nutzen für andere Lernbereiche).

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Ablauf
Bildungsplanbezug und Relevanz, Erfahrungen mit dem Feldermodell an den Schulen
Fachwissenschaftliche Hintergründe (Was ist typisch Deutsch? Die Verbklammer im Deutschen, die Feldergliederung des Satzes, Stellungstypen
Didaktisierungsmöglichkeiten (Systematischer Grammatikunterricht mit Hilfe des Feldermodells, Kurzblitzlichter in die Praxis nach Wunsch: Grammatische Proben und Satzgliedbestimmung, Textarbeit, Textüberarbeitung, Zeichensetzung, Grammatisches Lernen im Feld DaZ)
Didaktische Möglichkeiten und Grenzen – Erfahrungen aus der Praxis

Die Veranstaltung wird für Lehrkräfte der HS/WRS, RS, GMS, Gym und bei Bedarf auch der GS kostenfrei angeboten. Hier geht es zur Anmeldung: www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot

"BildungsBits": Show me your annoted text

Veranstaltung der Professional School am 2. Februar, Anmeldefrist am 1. Februar

"Show me your annotated text, and I will tell you how you read. Exploring the diagnostic and pedagogical potentials of text annotation in the classroom. " Although students sometimes make comments and other inscriptions on the margins of texts they have to read, the diagnostic potentials of these marginalia have not received much pedagogical attention. In this online seminar, teachers will be exposed to ways in which they might be able to use annotations for several purposes in the teaching of both language and content subjects.

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Uses to be discussed include:
knowing how their students read
managing their students’ focus
and providing feedback that is experienced by students as personally meaningful.

Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Bassey Antia University of the Western Cape DAAD-geförderter Gastprofessor der PH Heidelberg geleitet.

Das Seminar findet in englischer Sprache statt und richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten. Dabei ist die Teilnahme am Onlineangebot kostenfrei.

Hier geht es zur Anmeldung: www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot

 

Einsatz digitaler Geomedien im Schulunterricht

Online-Fortbildung der GIS-Station in drei Sitzungen im März. Text: Melanie Pieske

Wie kann ich als Lehrkraft eine interessante Unterrichtseinheit mit digitalen Geomedien für meine Schülerinnen und Schüler erstellen oder diese punktuell für einzelne Themen nutzen? Wie lassen sich Satellitenbilder oder digitale Globen wie Google Earth im Schulunterricht sinnvoll einsetzen? Für diese und ähnliche Fragen bietet die GIS-Station eine kostenfreie Online-Fortbildung über drei Termine am 08.03., 15.03. und 22.03. jeweils von 16 bis 18 Uhr an, die für alle Schularten konzipiert ist und die sich nicht nur an Lehrkräfte der Geographie richtet.

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Die Fortbildung bietet Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten digitaler Geomedien und wird durch praktische Übungen ergänzt. Nach Abschluss kennen Sie die methodischen Grundlagen, können eigene Unterrichtseinheiten erstellen und in der Schule erfolgreich einsetzen. Die GIS-Station stellt Ihnen nach erfolgreicher Teilnahme an allen drei Schulungen das Zertifikat „GIS-Mentor" aus. In Ausnahmefällen können Sie die Veranstaltung auch einzeln buchen. Die Kurse richten sich speziell an Anfänger und können ohne jegliches Vorwissen besucht werden, einzig eine stabile Internetverbindung und ein PC sind nötig. Zudem empfehlen wir die Nutzung des Browsers Google Chrome oder Firefox. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die drei Termine finden jeweils von 16 bis 18 Uhr statt:
1. Sitzung, 08.3: Grundlagen; mobile Geotools und digitale Globen
2. Sitzung, 15.3: Fernerkundung; von Google Earth zu BLIF
3. Sitzung, 22.3: GIS, WebGIS

Anmeldung per E-Mail

Die GIS-Station ist ein Lehr-Lern-Labor des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten in der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Weitere Informationen zu den Angeboten gibt es auf der Homepage www.gis-station.info.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Pädagogisches Praktikum auf Amrum

Urlaubsprogramm für Kinder mitgestalten - Zeitfenster 4 bis 8 Wochen zwischen dem 1. März und dem 6. November 2021

AmrumTouristik suchen PraktikantInnen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern, kreative Ideen und möglichst pädagogische Erfahrungen im Umgang mit Kindergruppen haben. Ihr seid auf der wunderschönen Nordseeinsel Amrum für das Kinder-Urlaubsprogramm auf der gesamten Insel zuständig und gestaltet im Team offene Angebote mit naturpädagogischem Hintergrund für Touristen- und Inselkinder. Neben Bastel- und Spielangeboten erwarten euch verschiedene Kinder- und Dorffeste, Rallyes und Olympiaden und naturkundliche Veranstaltungen rund um die Insel.

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Nach einer Einarbeitung könnt und sollt ihr euch mit Freude einbringen, Selbständigkeit wird dabei vorausgesetzt, stets angeleitet durch die pädagogische Leitung. So könnt ihr eure pädagogischen Kenntnisse spielerisch ausprobieren und erweitern! Neben drei Veranstaltungsräumen bietet Amrum jede Menge feinsten Sand

Es gibt 20,-EUR/Tag, einen freien Tag in der Woche, und ein Zeugnis! Die Unterkunft wird gestellt.

Wenn ihr vom 01.03. bis 06.11.2021 4-8 Wochen Zeit habt, dann schickt uns eure Eure kurze, pädagogisch aussagekräftige Bewerbung mit Terminwunsch an:
AmrumTouristik AöR Charlotte Winkelmann Inselstraße 14, 25946 Wittdün auf Amrum Tel.: +49-1511-9697767 E-Mail 

Deutscher Studienpreis 2021

Auszeichnung der besten deutschen Promovierten mit insgesamt über 100.000 Euro – Bewerbungen bis 1. März 2021 einreichen

Der Deutsche Studienpreis der Körber-Stiftung zeichnet jährlich die besten deutschen Promovierten aller Fachrichtungen aus. Neben der fachwissenschaftlichen Exzellenz zählt vor allem die spezifische gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsbeiträge: Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden dazu ermutigt, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Forschungsleistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen. Schirmherr des Deutschen Studienpreis ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

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Für substanzielle und innovative Forschungsbeiträge vergibt die Körber-Stiftung Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise à 25.000 Euro. Der Deutsche Studienpreis zählt damit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik. Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert haben. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2021.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Körber-Stiftung zu finden: https://www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Dezember-Newsletter:

 

 

Turnhalle während des Lockdowns im Neuenheimer Feld

Hochschulweite BNE-Ringvorlesung

Onlinetermine am 19.1., 26.1. und 9.2. von 18:15 bis 19:15 Uhr – bitte über Stud.IP anmelden

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das BNE-Zentrum im Wintersemester 2020/2021 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Corona-bedingt online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:
19. Januar 2021 "Mäßigung - was wir von einer alten Tugend lernen können" Prof. Dr. Thomas Vogel (Erziehungswissenschaft)
26. Januar 2021 "Glück im Kontext von BNE" Prof. Dr. Ulrike Graf (Erziehungswissenschaft)
9. Februar 2021 Abschlusspräsentation: Posterausstellung

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Aufbau Lehramt Sonderpädagogik

Studiengang für einen horizontalen Laufbahnwechsel: Digitale Infoveranstaltung am 25.1. oder 27.1. für Lehrkräfte an Haupt- und Werkrealschulen. Eine Anmeldung ist notwendig

Seit Juli 2015 sind inklusive Bildungsangebote an Schulen in Baden- Württemberg im Schulgesetz verbindlich verankert. Dies bringt einen erhöhten Bedarf an Sonderpädagoginnen und -pädagogen mit sich. Um Lehrkräfte im großen Umfang auf die neuen Herausforderungen im Schuldienst vorzubereiten, hat die Landesregierung im März 2017 ein umfassendes Qualifizierungsprogramm beschlossen: Dieses sieht unter anderem vor, Haupt- und Werkrealschullehrkräfte für den Einsatz in schulischen sonderpädagogischen Arbeitsfeldern weiterzuqualifizieren.

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Das Land Baden-Württemberg fördert die Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern an Haupt- und Werkrealschulen zu Sonderpädagoginnen und -pädagogen mit einem Masterstudiengang an den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Ludwigsburg.

Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) führt gemeinsam mit den beiden Pädagogischen Hochschulen zwei digitale Veranstaltungen durch, bei denen sich interessierte Lehrkräfte über das Angebot informieren können. An beiden Terminen sind Vertreterinnen und Vertreter der beiden Hochschulen sowie des ZSLs anwesend und stellen den Studiengang vor.

Die Termine für die Infoveranstaltung sind:
Montag, 25. Januar 2021 16.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 27. Januar 2021 16.00 bis 18.00 Uhr

Bitte melden Sie sich zu einem der beiden Termine bei Eva Lindauer unter folgender E-Mail an. Die Infoveranstaltungen finden digital über Adobe Connect statt. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link für die Veranstaltung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/also-hola.

BNE-Colloquiumsreihe

Ein Online-Vortrag von Alexander Leicht (UNESCO) am 2.2.

Der Vortrag von Alexander Leicht (UNESCO) ist für Dienstag, 2. Februar 2021 im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe geplant. Die öffentliche Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Alternativen zum Lehrerberuf

Virtuelles Podiumsgespräch der Heidelberg School of Education am 3.2.

[HSE] Was tun, wenn sich während des Studiums das Gefühl verstetigt, ein anderer Berufsweg außerhalb der Schule wäre doch der passendere? Welche Hürden gibt es bei der Neuorientierung? Wo finde ich Tipps und wo Unterstützung? Im virtuellen Podiumsgespräch am 3.02.2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr mit Fragerunde können Teilnehmende an einem Austausch direkt mit der Studienberatung, vertreten durch Susanne Kemmer, und mit ehemaligen Studierenden, die sich für einen alternativen Werdegang entschieden haben, teilnehmen. Anmeldelink sowie weitere Informationen: www.hse-heidelberg.de/alternativen-lehrerberuf.

Neue Hochschulfinanzierung seit 1. Januar 2021

Hochschulfinanzierungsvereinbarung für die kommenden fünf Jahre bis 2025

Am 1. Januar 2021 trat die neue Hochschulfinanzierungsvereinbarung für die kommenden fünf Jahre bis 2025 in Kraft. Auf diese haben sich das Land und die Hochschulen im März 2020 verständigt. Die neue Finanzierungsvereinbarung betrifft rund eine halbe Million Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte und das wissenschaftsunterstützende Personal in der Verwaltung, den Bibliotheken und der Technik. Spürbare Effekte erzielt sie bereits im ersten Jahr.

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„Ich freue mich, dass es bereits im ersten Jahr gelungen ist, 3.000 unbefristete Stellen mehr an den Hochschulen im Land zu schaffen – genauso viele Stellen, wie über die komplette Laufzeit des vorhergehenden sechsjährigen Vertrages realisiert werden konnten. Damit kommen die Errungenschaften der neuen Vereinbarung direkt bei den Hochschulangehörigen an – in Form besserer Beschäftigungsverhältnisse. Auch die Studierenden profitieren unmittelbar – von besseren Betreuungsverhältnissen und einer besseren Ausstattung“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart.

Finanzministerin Edith Sitzmann sagte: „Wir setzen die neue Hochschulfinanzierung pünktlich um - das gibt unseren Hochschulen Planungssicherheit. Mit der neuen Vereinbarung stellen wir sie auf eine solide finanzielle Basis. Unsere Hochschulen stehen für hervorragende Forschung und Lehre, das sind wichtige Grundlagen der hohen Innovationsfähigkeit und der Stärke unseres Landes. Darauf kommt es jetzt mehr an denn je."

„Wir brauchen unsere Hochschulen in diesen Zeiten mehr denn je, denn sie tragen ganz wesentlich dazu bei, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen: den Klimawandel, die Transformation der Automobilindustrie und des Gesundheitswesens und ganz aktuell die Corona-Pandemie“, so Bauer weiter. Die Hochschulen seien gleichermaßen Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber. „Ihre Forschungs- und Ausbildungsleistungen bilden die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg und den Wohlstand im Land, ihre Kreativität und ihre Leistungsbereitschaft sichern dessen Innovationskraft.“

Im Jahr 2021 kommen an den Universitäten des Landes 551 unbefristete Stellen dazu, an den Medizinischen Fakultäten der Universitäten weitere 61, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften 1.476, an den neun Standorten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg 689, an den Pädagogischen Hochschulen 135, an den Musik- und Kunsthochschulen 79. Dabei geht es sowohl um Neustellen als auch um Stellen, die bislang nur befristet vergeben werden konnten.

„Die neue Finanzierungsvereinbarung entfaltet weitere Wirkung auf der Strecke“, betonte Bauer. „Die jährlichen Zuwächse geben den Hochschulen Planungssicherheit und ermöglichen es ihnen, in den kommenden fünf Jahren weitere Stellen, sichere Beschäftigungsverhältnisse und damit auch bessere Perspektiven zu schaffen.“

Unterzeichnet wurde die Hochschulfinanzierungsvereinbarung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Finanzministerin Edith Sitzmann sowie den Rektorinnen und Rektoren, Präsidenten und Dekanen der 45 staatlichen Hochschulen und der fünf Medizinischen Fakultäten – wegen der Corona-Pandemie in einem außergewöhnlichen elektronischen Umlaufverfahren: https://bit.ly/2WHfNHK

Zahl der Studierenden weiter angestiegen

Bundesweit zwei Prozent mehr im Vergleich zum Wintersemester 2019/2020 – Zahl der Erstsemester leicht rückläufig

Die Zahl der Studierenden an deutschen Hochschulen ist auch im Wintersemester 2020/2021 weiter angestiegen. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind 2 948 700 Studentinnen und Studenten an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2019/2020 um 57 600 (+2 %).

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Der Anstieg konzentriert sich vor allem auf die Fachhochschulen. Im aktuellen Wintersemester sind 1 074 300 Studierende an Fachhochschulen eingeschrieben, 5 % mehr als im vorherigen Wintersemester. Dagegen blieb die Zahl der Studierenden an Universitäten einschließlich der Pädagogischen- und Theologischen Hochschulen mit 1 779 500 gegenüber dem Wintersemester 2019/2020 nahezu unverändert (+0,1 %). An Verwaltungsfachhochschulen studieren im Wintersemester 2020/2021 rund 57 100 (+7 %) und an Kunsthochschulen 37 800 Studentinnen und Studenten (+3 %).

Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger um 4 % gesunken

488 600 Personen haben im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen. Das sind rund 4 % weniger als im Studienjahr 2019 (-20 100). Damit ist die Zahl der Studienanfängerinnen und –anfänger an deutschen Hochschulen zum dritten Mal in Folge gesunken. Der aktuelle Rückgang gegenüber dem Studienjahr 2019 fällt dabei vor allem aus zwei Gründen größer aus als in den Vorjahren. Zum einen schlägt sich die Corona-Pandemie in 2020 nieder, in deren Folge insbesondere ausländische Studierende ausgeblieben sind und Hochschulen ihr Studienangebot eingeschränkt haben. Zum anderen gab es im Schuljahr 2019/2020 in Niedersachsen nach der Wiedereinführung von G9 an Gymnasien nur einen unvollständigen Abiturjahrgang, was sich insbesondere auf die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger an Hochschulen in Niedersachsen, aber auch in anderen Bundesländern auswirkt. Der gleichzeitig starke Anstieg der Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in Thüringen um 73 % (+10 600), ist durch den weiteren Ausbau einer privaten Fern-Fachhochschule bestimmt.

Weniger Erstsemester in Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik, mehr in Bauingenieurwesen

Bisher liegen für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche Informationen über die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Studienjahr 2020 vor. Mit 39 000 Studierenden im ersten Hochschulsemester begannen 5 % weniger Personen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Vorjahr. 26 500 Studierende schrieben sich in ihrem ersten Hochschulsemester in Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein (-10 %), 13 500 in Elektrotechnik und Informationstechnik (-14 %) sowie 10 900 im Bereich Bauingenieurwesen (+2 %).

Weitere Informationen zu den Studierendenzahlen finden sich in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/12/PD20_497_213.html

Dufte lernen im Schlaf

Interdisziplinäre Studie von Freiburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Schulklassen

[red] Dass Gerüche den Lernerfolg erhöhen, wenn sie während des Lernens und später erneut während des Schlafs präsentiert werden, wurde vor einigen Jahren in Studien im Schlaflabor nachgewiesen. Nun haben Freiburger Forscherinnen und Forscher gezeigt, dass dieser Effekt sehr einfach erzielt werden kann. Für die Studie lernten Schülerinnen und Schüler zweier Schulklassen Englisch-Vokabeln – mit und ohne Duftstäbchen während der Lernphase und in der Nacht. Mit Duftreiz erinnerten sich die Schüler deutlich besser an die Vokabeln.

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Die Studie wurde vom Universitätsklinikum Freiburg, dem Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) und der Fakultät für Biologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durchgeführt. „Wir konnten zeigen, dass der unterstützende Effekt von Duftstoffen im Alltag sehr zuverlässig funktioniert und gezielt genutzt werden kann“, sagt Studienleiter Privatdozent Dr. Jürgen Kornmeier, Leiter der Forschungsgruppe Wahrnehmung und Kognition im Freiburger IGPP und Wissenschaftler an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg.

Für die Studie machte die Erstautorin und Lehramtsstudentin Franziska Neumann mit 54 Schülerinnen und Schülern aus zwei 6. Klassen einer Schule am Bodensee mehrere Experimente. Die jungen Probanden wurden gebeten, Duftstäbchen mit Rosenduft während des Lernens von Englischvokabeln zu Hause auf den Schreibtisch und nachts auf den Nachttisch neben das Bett zu legen. In einem weiteren Experiment legten sie die Duftstäbchen zusätzlich während eines Vokabeltests in der Schule neben sich auf den Tisch. Am nächsten Tag folgte ein Englischtest. Verglichen wurden die Ergebnisse mit Testergebnissen, bei denen während einer oder mehrerer Phasen keine Duftstäbchen verwendet wurden.

„Die Schülerinnen und Schüler zeigten einen deutlich größeren Lernerfolg, wenn die Duftstäbchen sowohl während der Lern- als auch der Schlafphase zum Einsatz kamen“, sagt Neumann. Außerdem deuten die Ergebnisse an, dass der zusätzliche Einsatz der Duftstäbchen beim Vokabeltest das Erinnern fördert.

„Besonders beeindruckend war, dass der Duft auch wirkt, wenn er die ganze Nacht vorhanden ist“, sagt Kornmeier. „Das macht die Erkenntnisse alltagstauglich.“ Bisherige Studien waren stets davon ausgegangen, dass der Duft nur während einer besonders sensiblen Schlafphase vorhanden sein darf. Da diese Schlafphase aber nur durch eine aufwändige Messung der Hirnaktivität mittels Elektroenzephalogramm (EEG) im Schlaflabor ermittelt werden kann, war die Erkenntnis bisher nicht alltagstauglich. „Unsere Studie zeigt, dass wir uns das Lernen im Schlaf erleichtern können. Und wer hätte gedacht, dass unsere Nase dabei wesentlich helfen kann“, sagt Kornmeier.

Quelle: Pressemitteilung des Uniklinikums Freiburg, 27.2.2020