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Presse & Kommunikation

Ausgabe 6 - Juli 2020

[hop] Es passiert viel in Sachen Forschung zur Bekämpfung zum Umgang mit dem Coronavirus - auch an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg! Lernen Sie Projekte und Studien im ersten Beitrag des Newsletters kennen. Und: Wie gestaltet sich das „digitalisierte Studium“ im Sommersemester eigentlich so? Welche Vorteile und welche Tücken hat es? Der Südwestrundfunk hat dazu eine kurze Dokumentation gedreht, die einen Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Alltag begleitet und Dr. Marco Kalz, Professor für Mediendidaktik, zu dieser nach wie vor ungewöhnlichen Situation befragt. Sie finden den Link zum Film im dritten Beitrag des Juli-Newsletters.

Beiträge zu Bekämpfung und Umgang mit Corona-Pandemie

Forschungsprojekte und Studien an der Hochschule

[velo] Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat am 22. Juni 2020 eine Übersicht mit ausgewählten COVID-19-Forschungsprojekten, Studien und Angeboten veröffentlicht: "Wir möchten beispielhaft zeigen, was die Hochschulen und Universitätskliniken im Land in der Corona-Forschung zur Bekämpfung des Virus und zur Bewältigung seiner Auswirkungen bewirken - und deren Engagement honorieren. Es ist beeindruckend, was hier alles geleistet wird", so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

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Zu der Übersicht, in der auch zahlreiche Projekte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gelistet sind, äußert sich Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, wie folgt: "Während der Corona-Pandemie, die viele von uns vor völlig neue Herausforderungen stellt, liefern unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit der Situation. Dabei zeigt sich erneut, wie essentiell Wissenschaft und Forschung für uns alle ist: Etwa indem sie Schulen und Eltern fundierte Anhaltspunkte liefern, wie das Homeschooling gelingen kann, oder sie zeigen, wie psychische und soziale Probleme bewältigt werden können. Dazu gehört, Menschen mit (geistiger) Behinderung auch während der Isolation eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und Jugendlichen deutlich zu machen, wie wichtig es für eine nachhaltige Entwicklung ist, globale Zusammenhänge zu verstehen. Ein anderes Vorhaben untersucht wiederum die lokale Ebene und beschäftigt sich mit nachbarschaftlichen Hilfen in Zeiten von Corona. Erkenntnisse für die Lehrerbildung versprechen wir uns insbesondere von einem Projekt, das die Auswirkungen des digitalen Sommersemesters erforscht. Und ein Vorhaben hat das Potenzial, durch die Identifikation von Homeschooling-bedingten Wissenslücken später den Übergang zwischen Schule und Studium zu erleichtern. Mein Dank gilt allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die - nicht nur während der Corona-Pandemie - mit ihrer bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Expertise einen so wertvollen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten."

Die vollständige Übersicht finden Sie unter mwk.baden-wuerttemberg.de; aktuelle Informationen zu den genannten Vorhaben der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter www.ph-heidelberg.de/coronaforschung.

Mapping Corona

Jugendliche lernen, Karten und Grafiken über COVID-19 zu lesen

[velo] Die Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat einen neuen Online-Kurs über die Ausbreitung des Coronavirus entwickelt: Bei dem kostenfreien Angebot lernen Jugendliche, Karten und Grafiken über COVID-19 zu lesen und zu interpretieren. Die Schülerinnen und Schüler erwerben zudem wichtige Kompetenzen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Kurs "'Mapping Corona' - Was uns Karten und Satellitenbilder über COVID-19 sagen können" ist ab sofort online verfügbar; er richtet sich an Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 9 sowie an Lehrkräfte.

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Die Corona-Pandemie ist unverändert stark in den Medien vertreten und beeinflusst maßgeblich den Alltag von Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland. Dabei werden die Jugendlichen mit zahlreichen Graphiken, Diagrammen und Karten konfrontiert, deren Aussagen häufig scheinbar nicht deckungsgleich sind. Damit Schülerinnen und Schüler lernen, diese Daten selbst zu lesen und zu interpretieren, hat die GIS-Station an der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg nun einen entsprechenden Online-Kurs entwickelt: "Wir wollen den Schülerinnen und Schülern näherbringen, welche Rolle Geodaten und Geoinformationstechnologien bei den Darstellungen spielen, wie Karten und Grafiken zu lesen sind und welche Fallstricke es bei der Interpretation von diesen gibt", so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der Kurs arbeitet am Beispiel von aktuellen Daten zur Verbreitung von COVID-19: Somit wird nicht nur die Kartenlese- und Methodenkompetenz der Jugendlichen gestärkt, sie erwerben zudem Wissen über globale Zusammenhänge. Diese Kompetenz gilt als ein Schlüsselfaktor, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde gestalten zu können.

Der Online-Kurs "Mapping Corona" richtet sich an die Klassenstufen 7 bis 9 und kann ab sofort über mobile Endgeräte ohne Anmeldung aufgerufen werden. Die Lernenden werden durch ein Erklärvideo und mithilfe von kleinen Arbeitsschritten durch den Kurs geleitet; Lehrkräfte erhalten zudem eine Anleitung sowie eine Musterlösung. Die Expertise des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten, der an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg angesiedelt und der einzige UNESCO-Chair in Baden-Württemberg ist, floss maßgeblich in das Projekt ein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geographie.

Wenn Corona das Studium umkrempelt

Digitales Studium in Heidelberg. Text: Andrea Trautvetter

Das gab es noch nie: alle Studenten studieren nur noch online, verfolgen Geistervorlesungen und das Studentenleben spielt sich nur in digitalen Foren ab. Was macht das mit den Studenten und Dozenten? Der Südwestrundfunk hat einen kurzen Film zur Situation der Studierenden im Sommersemester 2020  am Beispiel der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg gedreht. Hier geht es zum Film.

Online-Bewerbung für Bachelorstudiengänge seit 1. Juni

Ende der Bewerbungsfrist: 20. August 2020

[velo] Eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe (Schwerpunkt: Lehramt): Rund 4.500 Studierende werden von etwa 330 hauptamtlichen ProfessorInnen bzw. Lehrenden und zahlreichen zusätzlichen Lehrbeauftragten in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an. Informationen zum Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

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Die Bewerbung für einen Studienplatz im Wintersemester 2020/2021 ist für die lehramtsbezogenen Bachelor Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule), Bildung im Sekundarbereich (Bezug Lehramt Sekundarstufe I) und Sonderpädagogik (Bezug Lehramt Sonderpädagogik) sowie für die Bachelorstudiengänge Frühkindliche und Elementarbildung bzw. Prävention und Gesundheitsförderung ab Montag, 1. Juni möglich. Die Bewerbungfrist endet in diesem Jahr am 20. August 2020.
Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

Zentrale Studienberatung
Sie haben Fragen rund um das Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg? Unsere Telefonhotline hilft Ihnen gerne weiter! Unter +49 6221 477-555 sind wir montags bis donnerstags von 08.00 bis 14.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 12.00 Uhr für Sie erreichbar.

Soforthilfe für Studierende

Baden-württembergisches Wissenschaftsministerium stellt Mittel für coronabedingte Zusatzausgaben und Belastungen von Studierenden bereit – ab sofort Anträge stellen. Text: Henrike Schön

Die Mittel des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit können im laufenden Jahr 2020 für unvorhergesehene Zusatzausgaben und Belastungen, die Studierenden aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie entstanden sind, eingesetzt werden. Ab sofort können auslandsmobile oder und internationale Studierende Anträge an das Akademische Auslandsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellen.

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Auslandsmobile Studierende können einen Antrag stellen, wenn ihnen im Rahmen eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes zusätzliche Reisekosten aufgrund notwendiger Umbuchungen entstanden sind. Internationale Studierende können einen Antrag stellen, wenn sie aufgrund wegfallender eigener Einkommensquellen Unterstützung bei ihren Lebenshaltungskosten benötigen. Die Mittel des Wissenschaftsministeriums werden komplementär eingesetzt, sofern keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten (Stipendienprogramme wie ERASMUS+, Baden-Württemberg-STIPENDIUM, DAAD-PROMOS, DAAD-Ostpartnerschaften, Nothilfefond der PH Heidelberg etc.) zur Verfügung stehen. Zinslose Darlehen aus dem Studierenden-Nothilfefond werden vorrangig behandelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. In beiden Fällen sind Kosten bzw. Bedarf nachzuweisen.

Antragsformulare stehen auf der Homepage des Akademischen Auslandsamts zur Verfügung: https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/informationen-fuer-studierende.html.

Information und Beratung: Henrike Schön hschoen@remove-this.vw.ph-heidelberg.de 

Neue Fristen: ProMobiLGS (DAAD/Lehramt.International)

Studierende können sich jeweils zum 1. März für das folgende Wintersemester und zum 1. Oktober für das folgende Sommersemester bewerben!

Für Studierende des Studiengangs B.A. Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule) stehen Stipendien zur Förderung von Studien-aufenthalten im Rahmen des Projekts ProMobiLGSProgramm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule bereit. Gefördert werden Aufenthalte mit Vollstipendien an Partnerhochschulen in der Schweiz, der Türkei und den USA mit vollständiger (angestrebt) Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen. Die Bewerbungsunterlagen sind in Papierform dem Auslandsamt zuzusenden. Für die weitere Projektlaufzeit sind die Fristen: 1. März für das folgende Winter- und 1. Oktober für das folgende Sommersemester. Letzter Bewerbungstermin im Projekt ist der 1. März 2022.

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Das Projekt "Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule" (ProMobiLGS) wird im Rahmen des Programms "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bis Dezember 2022 gefördert. Primäres Ziel ist es, strukturierte Mobilitätsfenster für angehende Grundschullehrkräfte einzurichten und somit im Ausland erbrachte Studienleistungen erstmals vollständig anzuerkennen.
Die Projektleitung obliegt dem Center for International Teacher Education (CITE); es arbeitet in der Projektgruppe ProMobiLGS eng mit der Hochschulleitung, den beteiligten Fächern sowie der Stabsstelle Qualitätsmanagement zusammen. Weitere Partner sind derzeit fünf Hochschulen (Schweiz, Türkei, USA).

Alle Informationen zur Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen im Download Center des Akademischen Auslandsamts sowie auf der Homepage des Center for International Teacher Education (CITE) zur Verfügung.

Kontakt, Information und Beratung:
Henrike Schön (Projektleitung): hschoen@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 153, Durchwahl – 544
Anja Bast-Schneider (Koordination): anja.bast-schneider@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 200, Durchwahl – 482
Leonie Exarchos (Koordination): leonie.exarchos@remove-this.vw.ph-heidelberg.de Zi. 221, Durchwahl -174

Ausführliche Informationen zum DAAD-Programm Lehramt.International: https://www.daad.de/de/infos-services-fuer-hochschulen/weiterfuehrende-infos-zu-daad-foerderprogrammen/lehramtinternational/ 

Virtuelles Auslandssemester

Kombinierte digitale und physische Mobilität im Erasmus+ -Programm 2020/21. Text: Sabine Franke

Neu im ERASMUS+ Programm: Studierende, die in den kommenden Monaten am Erasmus+-Programm teilnehmen, profitieren von einer kombinierten Mobilität. Damit ist die Kombination digitaler Lehrveranstaltungen an unseren Partnerhochschulen in Verbindung mit der eigenen Anwesenheit im Gastland gemeint. Dies ist ebenfalls für Online-Praktika möglich. Graduiertenpraktika, also Praktika, die nach Beendigung des Studiums absolviert werden, können bedingt durch die Coronakrise nun innerhalb von 18 Monaten durchgeführt werden, statt wie zuvor in 12 Monaten.

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Außerdem erhalten auch virtuell teilnehmende Erasmus+-Studierende kostenlose Sprachkurse und Zugang zur Sprachlernplattform der EU-Kommission „Online Linguistic Support (OLS)“.

Gerade für Studierende mit Kind oder Menschen mit Einschränkungen kann eine virtuelle Mobilität attraktiv sein. Sie erhalten einerseits den Nachweis über ein Auslandssemester, andererseits fallen Faktoren, die ihnen eine physische Mobilität erschweren, nicht so stark ins Gewicht. Weitere Information und Beratung: Sabine Franke: franke@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Im Personalbereich können für Fachkoordinatoren virtuelle Sprachkurse oder Kurse für interkulturelle Handlungskompetenz ein Anreiz sein, um sich fortzubilden. Diese Mobilitäten können kurzfristig beantragt werden. Bestimmte Aspekte der physischen Mobilität entfallen, wie z.B. die Organisation einer längeren Abwesenheit von der Familie. Information und Beratung: Henrike Schön: hschoen@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Förderung Studierender und Nachwuchswissenschaftler

Stipendien für ausländische Studierende und Doktorandinnen sowie Doktoranden: DAAD-STIBET. Text: Henrike Schön

Das kombinierte DAAD Stipendien- und Betreuungsprogramm (STIBET) wird aus den Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert. Es dient der verbesserten Betreuung ausländischer Studierender und Doktorandinnen sowie Doktoranden und stellt gleichzeitig Stipendien für dieselbe Adressatengruppe bereit. Studierende und Doktoranden, die einen Abschluss an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg anstreben, können sich bis zum 31.07.2020 für eine der Stipendienlinien im Akademischen Auslandsamt bewerben. Es handelt sich um Teilstipendien, nicht um Vollstipendien. Eine mehrmalige Förderung ist möglich.

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Studienabschluss-Stipendien zielen vorrangig auf ausländische Studierende und Doktoranden, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind. Durch finanzielle Unterstützung soll die Konzentration auf ihr Studium und den Studienabschluss ermöglicht werden. Voraussetzung sind gute Leistungen im Studium oder im Promotionsvorhaben; ein erfolgreicher Studienabschluss soll binnen eines Jahres erwartbar sein.

Davon zu unterscheiden sind die Stipendien für besonders engagierte Studierende und Doktoranden, die Betreuungsaufgaben oder ähnliche dem internationalen Austausch dienliche Leistungen erbringen. Voraussetzung sind gute Leistungen im Studium und die aktive Mitarbeit der Stipendiaten etwa im Umfang von 2 bis 4 Stunden pro Woche in der Betreuung internationaler Studierender. Gedacht ist hier etwa an soziale und fachliche Betreuung, sprachliche Tandem-Kooperation, Mitarbeit bei Kulturprogrammen, Exkursionen, länderkundlichen Veranstaltungen, Betreuungsaktivitäten in Wohnheimen oder Sprachkurse.

Beratung und Information: Henrike Schön hschoen@remove-this.vw.ph-heidelberg.de 

Homepage: https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/informationen-fuer-studierende/auslaendische-vollzeitstudierende/foerderungen-und-stipendien.html 

Neue Fahrradreparaturstation vor der Sporthalle

Hochschule baut Service für Radlerinnen und Radler aus

[hop] Seit Neuestem gibt es eine dritte Fahrradreparaturstation an der Hochschule: Sie steht an der PH-Sporthalle im Neuenheimer Feld und ergänzt somit diejenigen beim Altbau sowie vor dem Hörsaalgebäude beim Neubau. Mit Luftpumpe, Gabelschlüssel, Torx und vielen weiteren Werkzeugen ausgestattet, können hier kleinere Reparaturen am eigenen Fahrrad vorgenommen werden: Luft nachpumpen, den Sattel einstellen oder auch einen Reifen flicken. Da gerade in Coronazeiten noch mehr Menschen das Fahrrad als zentrales Fortbewegungsmittel nutzen, kann die zusätzliche Fahrradstation von Nutzen sein.

Vorlesungszeiten im Wintersemester 2020/2021

Corona-bedingte Änderungen - bitte beachten!

01.10.2020: Semesterbeginn
19.10.2020 – 23.10.2020: Beratungstage
26.10.2020 – 31.10.2020: Blockveranstaltungen aus dem SoSe 2020 und aus dem WS 2020/21 (voraussichtlich digitale Fernlehre)
2.11.2020 – 19.12.2020: Vorlesungen
21.12.2020 – 02.1.2021: Weihnachtspause
4.01.2021 – 9.1.2021: Studienwoche (asynchrone, digitale Fernlehre)
11.01.2021 – 12.02.2021: Vorlesungen
13.02.2021 – 24.02.2021: Prüfungstage
31.03.2021: Semesterende

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Derzeit ist offen, ob im Wintersemester wieder Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Im Interesse der Planbarkeit ist davon auszugehen, dass die Hochschulen weiterhin auf digital gestützte Fernlehre angewiesen sein werden. In den Wochen vom 26.10 2020 - 31.10.2020 und vom 4.1.2021 - 9.1.2021 können Lehrende Urlaub nehmen, soweit ihre Lehrveranstaltungen nicht betroffen sind.

Feldspaziergang in den Wiesenäckern

Gut besuchtes gemeinsames Bildungsformat vom Team Ökogarten und Projekt „Regio Foodhunter“. Text: Prof. Dr. Lissy Jäkel

Um die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte und der „Schätze des Bodens“ im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern, kooperiert das Team Ökogarten der Hochschule in verschiedenen Projekten mit regionalen Landwirten, etwa im Projekt „Bildung schmeckt – Regio Foodhunter“. Der Wissenstransfer zwischen der Hochschule und der Metropolregion Rhein-Neckar wird auch durch das Projekt Transfer Together gefördert, an dem der Ökogarten mitwirkt. Die Stadt Heidelberg und ihr Bildungsprogramm „Natürlich Heidelberg“ sind weitere Kooperationspartner. Gemeinsam wurde am 11. Juni 2020 das Bildungsformat „Feldspaziergang“ angeboten, das vom Projekt Regio Foodhunter entwickelt wurde.

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Mit großer Freude nahmen Bürgerinnen und Bürger nach längerer Corona-bedingter Pause an dem Feldspaziergang durch das Handschuhsheimer Feld teil. Ausgehend vom Ökogarten am Klausenpfad führte dieser Bildungsspaziergang vorbei an unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten bis zum Hof Wiesenäcker im Gewann Schläuchen 4. Man konnte junge Schwalben in den Nestern im Wirtschaftsgebäude beobachten und mehreren Feldhasen begegnen, die bei Wiesenäcker über die Felder hoppelten. Die Landwirte nahmen sich die Zeit, um auf alle Fragen zu antworten und ihre vielfältigen Kulturen zu präsentieren.

Von Bio-Landwirten lässt sich selbst als Biologin noch richtig viel lernen. Zum Beispiel, wie Sperlinge Blattläuse in Schach halten, indem sie an den Trieben der Auberginen oder Paprika im Gewächshaus zupfen und die hinuntergefallenen Blattläuse verputzen. Oder wie Lauch im Freiland durch ein flauschiges Fließ vor dem Befall mit Lauchminierfliegen und Lauchmotten bewahrt wird, ganz ohne Gift. Man erfährt, dass Felder mit farbenprächtigem Mangold bis zu fünf Jahre Pause brauchen, bevor diese Kultur wieder ertragreich auf derselben Fläche angebaut werden kann. Man findet bestätigt, dass bekanntes Schulwissen über die Symbiose zwischen Schmetterlingsblütlern und Wurzelbakterien tatsächlich im ökologischen Landbau zur Verbesserung der Bodeneigenschaften zum Einsatz kommt. Am Wichtigsten aber ist, dass bei einem Besuch auf dem Biohof die Achtsamkeit der Landwirtinnen und Landwirte im Umgang mit dem Boden begreifbar wird. So liefern Biohöfe wie Wiesenäcker in Handschuhsheim nicht nur frisches schadstofffreies Gemüse mit hohen Anteilen gesundheitsförderlicher sekundärer Pflanzenstoffe, sondern tragen zum Erhalt einer guten Bodenstruktur sowie des Grundwassers bei. Denn auf leicht auswaschbare Dünger wird verzichtet. Die Kulturen sind vielfältig und appetitanregend und werden aufmerksam gepflegt. All diese Köstlichkeiten können Bürgerinnen und Bürger der Region direkt am Hofladen oder in Bioläden der Region erwerben. Auch die Bioland Baumschule Wetzel im Handschuhsheimer Feld arbeitet biologisch.

Wenn die Hygienevorschriften dies zulassen, wird das Format Feldspaziergang nun wieder öfter angeboten, um auf hochwertige Lebensmittelproduktion direkt in der Region hinzuweisen.

Stimmprophylaxe im Lehrberuf

Logopädinnen-Gastvortrag im Fach Sprecherziehung. Text: Laura Schuster Camposeco

Was hat der Lehrberuf eigentlich mit der Stimme zu tun? Warum ist überhaupt Stimmprophylaxe wichtig? Zu diesen und ähnlichen Fragen hielten die Logopädinnen Kim Adelaide und Valeska Fehrer auf der Plattform Edudip am 20. Mai einen Gastvortrag im Fach Sprecherziehung, der bei rund 70 Mitarbeitenden und Studierenden der Hochschule großen Anklang fand. Deutlich wurde, so auch das Ergebnis internationaler Studien, dass die Stimme eines der wertvollsten Werkzeuge der Lehrenden ist und trotzdem oft stark vernachlässigt wird.

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Die Stimme muss sich nicht nur an die vielen verschiedenen Gesprächssituationen anpassen, sie wird auch durch die unterschiedlichen Sprechumgebungen herausgefordert. Eine Lehrkraft muss „Ansagen“ für alle Schülerinnen und Schüler, Gruppengespräche oder Einzelgespräche in Turnhallen, dem Klassenzimmer oder Pausenhof durchführen. Aber wie selbstverständlich macht das die Stimme mit? Gesunde Stimmbänder sind bis zu sechs Stunden am Tag belastbar. Danach treten die ersten Ermüdungsanzeichen auf, wie beispielsweise eine erhöhte Stimmlage. Bei einer einmaligen Überlastung können sich die Stimmbänder über die Nacht erholen. Spricht man jedoch jeden Tag deutlich mehr als diese sechs Stunden, wird es notwendig, Stimmproblemen vorzubeugen. Dazu erklärten die Referentinnen, worauf man im Alltag achten kann: Wichtig ist, die Bauchatmung und das Zwerchfell zu aktivieren (Costo-Abdominal-Atmung). Anschließend zeigten sie eine Reihe von kurzen Übungen, welche die Stimmqualität verbessern und der Stimme im Lehrberufsalltag helfen, besser mit den Herausforderungen zurecht zu kommen. Der Powerpoint-Vortrag inklusive Übungen befindet sich auf der Homepage der Sprecherziehung: http://www.ph-heidelberg.de/sprecherziehung/aktuell.html 

Bewegte Hochschullehre

Einführung in das Heidelberger Modell der bewegten Lehre. Von Robert Rupp, Chiara Dold und Jens Bucksch

[hop] Die Autoren stellen in der Reihe „essential“ ein innovatives Lehr-Lernkonzept vor, welches das Potenzial bewegungsaktivierender Ansätze nutzt, um Hochschullehre motivierender, lerneffizienter und gesundheitsförderlicher zu gestalten. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Gesundheits-, Arbeits- und Lernforschung wird mit dem Heidelberger Modell bewegter Lehre ein erprobter Ansatz präsentiert, der hochschulische Lehr-Lernprozesse mit leichter (Mikro-)Bewegung – wie (Auf-)Stehen oder (Umher-)Gehen – lernzeitschonend und lehrnah zusammenführt.

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Studierenden eröffnet das neue Modell die Gelegenheit, während der Lehre die starre Sitzhaltung aufzugeben und sich (bewegungs-)aktiv mit dem Lerngegenstand auseinanderzusetzen. Das essential enthält praxisanregende Empfehlungen und konkrete Umsetzungsbeispiele für eine bewegte Gestaltung hochschulischer Lehre.

Inhalt: Bewegungsaktivierung in der Hochschullehre lohnt - Sedentäres Verhalten verändern – Theoretische Überlegungen - Heidelberger Modell der bewegten Lehre - Praxisbeispiele

Zielgruppen: Hochschullehrende und Dozierende in der Fort- und Weiterbildung, Lehrkräfte, Gesundheitsmanager sowie Qualitätsbeauftragte.

Springer-Verlag, 1. Aufl. 2020, 14,99 €, ISBN-13: 978-3658305710, ISBN-10: 3658305711

https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30572-7 

Prof. Dr. Birgit Werner in Expertenkommission berufen

Stellungnahme der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Einschätzung der Situation und Maßnahmen im nächsten Schuljahr

[hop] Wie sieht das nächste Schuljahr aus? Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine prominent besetzte Expertenkommission aus Wissenschaft, Schulpraxis, Eltern- und Schülerorganisationen und den Schulträgern zusammengestellt, um diese Frage zu diskutieren und Vorschläge zu entwickeln. Mitglied der Kommission ist auch Prof. Dr. Birgit Werner, Direktorin des Instituts für Sonderpädagogik und Leiterin der Beratungsstelle LRS und Dyskalkulie. Die Experten gehen davon aus, dass es einen völlig unbeschränkten Unterricht wie vor der Corona-Krise auf absehbare Zeit nicht geben wird. Ihr Fazit: „Wohl selten war die Vorbereitung des kommenden Schuljahrs so wichtig wie jetzt.“

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Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, hat die Friedrich-Ebert-Stiftung rund 20 renommierte Experten für die Stellungnahme zusammengebracht. Dr. Birgit Werner hat seit 2005 eine Professur für Pädagogik und Didaktik im Arbeitsbereich Pädagogik der Lern- und Entwicklungsförderung inne. Einer ihrer Schwerpunkte sind wissenschaftstheoretische Grundlagen einer Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt "Lernen". Sie ist zudem engagiert in der Entwicklung pädagogisch-didaktischer Konzepte besonders hinsichtlich des Erwerbs schriftsprachlicher und mathematischer Kompetenzen. Dabei erarbeitet sie auch präventive Maßnahmen sowie Unterstützungsmaßnahmen in inklusiven Settings.

Kommissionsvorsitzender Prof. Kai Maaz konstatiert im Vorwort der Stellungnahme, dass sich zahlreiche Lehrkräfte hervorragend einbringen, vernetzen und miteinander kommunizieren. „Sie senden ihren Schüler_innen nicht nur Arbeitsmaterialien, sondern begleiten deren Lernen, insbesondere wenn Prüfungen anstehen (…)“. Andererseits sagt er: „ (…) einige Kinder sind auf sich allein gestellt, vereinsamen zunehmend, haben weder Kontakt zu ihren Lehrer_innen noch zu Freund_innen aus der eigenen Klasse, auch andere wichtige soziale Kontakte waren in den letzten Wochen für viele nur sehr vereinzelt möglich. Und wieder sind die im Vorteil, die in sozial privilegierten Familien leben, weil sie zu Hause zusätzliche Unterstützung erfahren und über eine entsprechende digitale Ausstattung verfügen. (…) Die digitale Spaltung vergrößert die Bildungsungerechtigkeit.“

Dem gelte es mit einer gewissenhaften Vorbereitung des kommenden Schuljahres entgegenzuwirken. Ausgehend von der jeweiligen Infektionstätigkeit, der Gewährleistung einer effektiven Nachverfolgung der Kontaktpersonen sowie den vorhandenen freien Kapazitäten im kurativen Gesundheitssektor, empfiehlt die Kommission die Unterscheidung von drei Szenarien für das Schuljahr 2020/21: Präsenzunterricht als Regelfall - Kombination von Präsenz- und Fernunterricht - Fernunterricht als Regelfall.

Die Szenarien 1 und 2 sehen die Wissenschaftler als am Wahrscheinlichsten an, auch im Wechsel – wobei auch Szenario 1 immer noch weit entfernt von der Unterrichtspraxis vor der Corona-Krise wäre. Zwar gilt dabei: „Wenn bei geringer Infektionstätigkeit eine effektive Kontaktnachverfolgung möglich ist und ein – dadurch verlangsamtes – mögliches Ansteigen der Neuinfektionszahlen vertretbar erscheint, sollte auf eine Klassenteilung verzichtet werden. Voraussetzung hierfür ist die Bildung fester Lerngruppen.“ Gleichzeitig müsse aber darauf geachtet werden, dass Menschen mit Krankheitssymptomen das Schulgebäude nicht betreten dürften – auch Besucher, etwa Eltern, blieben weitgehend außen vor. Lehrkräfte, die Risikogruppen angehören, sowie schwangere Lehrerinnen sollten auf Wunsch für Arbeiten ohne Schülerkontakt eingesetzt werden, konkret: zur Durchführung von Fernunterricht oder als digitale Lernbegleitung.

Die gesamte Stellungnahme der Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung lässt sich hier herunterladen: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/16228.pdf 

Quelle: News4teachers, 2. Juni 2020, Foto: hop

W3-Professur für Medienbildung zu besetzen!

Beginn: Sommersemester 2021

Aufgaben: Die Stelleninhaberin / Der Stelleninhaber vertritt das Fachgebiet „Medienbildung“ in seiner ganzen Breite in Forschung und Lehre. Dazu gehören insbesondere
• Lehre im Umfang von 9 SWS gemäß LVVO in diesem Bereich mit besonderer Berücksichtigung digitaler Medien in allen Studiengängen
• Forschung im interdisziplinären Kontext
• Mitarbeit an der Konzeption und Weiterentwicklung von Studienangeboten
• Mitwirkung an der Entwicklung bildungswissenschaftlich fundierter Lehr-Lern-Konzepte der Hochschule

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Weitere Aufgaben
• Mitwirkung an der Internationalisierung und der regionalen Vernetzung der Hochschule
• Begleitung von Studierenden in der schulpraktischen Ausbildung
• Mitarbeit bei den Kernaufgaben der Hochschule (Selbstverwaltung, Leitungsfunktionen, Weiterbildung)
• Mitwirkung am Aufbau eines Zentrums für Medienbildung und Mediendidaktik
• Mitwirkung in der Organisation und Leitung des Masterstudiengangs E-Learning und Medienbildung sowie Mitwirkung bei der Entwicklung und Gestaltung der Medieninfrastruktur der Hochschule
• Einwerbung von Drittmitteln

Voraussetzungen
• abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium
• besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch eine qualifizierte Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (nachgewiesen durch Habilitation, habilitationsadäquate Leistungen oder durch eine positiv evaluierte Juniorprofessur)
• (international) sichtbare Publikationen im Fachgebiet
• ausgezeichnete technische und didaktische Kenntnisse im Bereich E-Learning und Lerntechnologie
• Bereitschaft, Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache anzubieten
• Erfahrungen in der Hochschullehre

Erwünscht
• Erfahrungen mit internationalen Kooperationsprojekten und in der Leitung von Forschungsprojekten
• ein zusätzlicher Schwerpunkt z.B. in Medienproduktion, Medienwissenschaft, Medienarbeit in Schule oder außerschulischen Handlungsfeldern, spielebasiertes Lernen und/oder Gamification, digitale Ungleichheit

Im Übrigen gelten die §§ 46 und 47 LHG in ihrer jeweils gültigen Fassung. Gemäß § 47 Abs. 3 Satz 1 LHG soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, in der Regel nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (ohne Publikationen) unter Angabe des Kennworts „W3 Medienbildung“ werden erbeten bis spätestens 12. Juli 2020 in elektronischer Form (in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 3 MB) über die Mailadresse dekanat2@remove-this.ph-heidelberg.de an den Dekan der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Georg Zenkert. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung der Unterlagen nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote

Vollzeitstelle Pädagogische Leitung (m/w/d)

Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB): 100 % TV-L EG 13 unbefristete, grundsätzlich teilbare Stelle ab 1. November

Das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Annelie- Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellt eine bundesweit und international einzigartige Lehr- und Forschungseinrichtung dar, in der inklusions-orientierte Bildungsangebote durch Bildungsfachkräfte (Menschen mit Behinderung) als „Experten in eigener Sache“ in die Hochschullehre eingebracht werden. (Weitere Informationen zu dem Projekt „Inklusive Bildung Baden- Württemberg“ finden Sie unter https://bw.inklusive-bildung.org/)

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Ihre Aufgaben: 
· Konzeption und Durchführung von Angeboten der Erwachsenenbildung für die Bildungsfachkräfte zur Erarbeitung neuer Lehrinhalte, insbesondere in den Lehramtsstudiengängen
· Begleitung und Unterstützung der Vor- und Nachbereitung der Bildungsarbeit der Bildungsfachkräfte
· Entwicklung von inklusionsorientierten Lehr- und Lernformaten in der Hochschuldidaktik
· Lehre im Umfang von 2 Semesterwochenstunden (SWS)
· pädagogisch-psychologische Begleitung der Bildungsfachkräfte
· Anleitung von Hilfs- und Assistenzkräften

Ihr Profil (Einstellungsvoraussetzungen):
· Hochschulabschluss (Master/Diplom) in den Bereichen Pädagogik, Soziale Arbeit oder vergleichbaren Studiengängen
· Kenntnisse und Erfahrungen in der Leitung von Maßnahmen der Erwachsenenbildung und der Qualifizierung von Menschen mit geistiger Behinderung
· fundierte Erfahrungen in der Entwicklung und Durchführung inklusiver Bildungsarbeit mit Menschen mit Behinderung im Hochschulbereich
· fundierte Kenntnisse im Bereich der Leichten/Einfachen Sprache sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln
· ausgeprägte Sozial-, Team- und Kommunikationskompetenz sowie Diversity-Kompetenzen

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 8. Juli 2020 unter Angabe des Kennworts „Pädagogische Leitung AW-ZIB“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Prorektorat Studium, Lehre und Weiterbildung, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg, sowie zusätzlich in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB an Ruth.Schneider@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.phheidelberg.de/stellenangebote.html (PDF).

Vollzeitstelle Koordination (m/w/d)

Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB): 100% TV-L EG 13 unbefristete, grundsätzlich teilbare Stelle ab 1. November

Das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Annelie- Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellt eine bundesweit und international einzigartige Lehr- und Forschungseinrichtung dar, in der inklusions-orientierte Bildungsangebote durch Bildungsfachkräfte (Menschen mit Behinderung) als „Experten in eigener Sache“ in die Hochschullehre eingebracht werden. (Weitere Informationen zu dem Projekt „Inklusive Bildung Baden- Württemberg“ finden Sie unter https://bw.inklusive-bildung.org/)

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Ihre Aufgaben:
· Organisation und Koordination des Lehrangebots der Bildungsfachkräfte (Terminierung, Räume etc.) innerhalb aller Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie an anderen Hochschulen und Institutionen des Landes Baden-Württemberg (u.a. Planung und Organisation der Reiseaktivität)
· Koordination des Austauschs zur Querschnittsaufgabe einer „Inklusiven Bildung an Hochschulen“ mit kooperierenden Institutionen und Akteuren sowie dem Beirat des AW-ZIB
· Dokumentation der Bildungsarbeit und der Aktivitäten des AW-ZIB sowie Unterstützung der Geschäftsführung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
· Lehre im Umfang von 4 Semesterwochenstunden (SWS)
· Unterstützung der pädagogischen Leitung in der pädagogisch-psychologischen Begleitung der Bildungsfachkräfte und (nach Absprache) Unterstützung in der Bildungsarbeit

Ihr Profil (Einstellungsvoraussetzungen): 
· Hochschulabschluss (Master/Diplom) in den Bereichen Pädagogik, Psychologie oder vergleichbaren Studiengängen
· vertiefte Erfahrungen im Projektmanagement
· Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Fach- und Hochschulen, Politik, Verwaltung und Selbstvertretungsverbänden
· fundierte Berufserfahrungen in der Konzeption und Evaluation inklusiver Bildungsarbeit für und mit Menschen mit Behinderungen
· hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbststrukturierung
· ausgeprägte Sozial-, Team- und Kommunikationskompetenz sowie Serviceorientierung

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 8. Juli 2020 unter Angabe des Kennworts „Koordination AW-ZIB 2020“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Prorektorat Studium, Lehre und Weiterbildung, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg, sowie zusätzlich in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB an Ruth.Schneider@remove-this.vw.ph-heidelberg.de

Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html (PDF).

Informationssicherheitsmanager/in (m/w/d) gesucht!

100%; bis TV-L EG 13; die Stelle ist grundsätzlich teilbar

Ihre Aufgaben: 
· Weiterentwicklung und Umsetzung des Informationssicherheitsmanagementsystems der Hochschule
· Erstellung von Richtlinien und Verfahrensbeschreibungen im Bereich der Informationssicherheit
· Analyse und Bearbeitung von Informationssicherheitsvorfällen
· Initiierung, Umsetzung und Kontrolle von Informationssicherheitsmaßnahmen

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Weitere Aufgaben:
· Konzeption und Durchführung von zielgruppenorientierten Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen
· Beratung der Hochschulmitglieder in Fragen der Informationssicherheit

Ihr Profil (Einstellungsvoraussetzungen):
· abgeschlossenes Hochschulstudium
· Erfahrungen im Informationssicherheitsmanagement oder die Bereitschaft, sich in das Gebiet der Informationssicherheit umfassend einzuarbeiten
· sehr gute kommunikative und didaktische Kompetenz, Einfühlungsvermögen, Präsenz, Team und Organisationsfähigkeit, Bereitschaft zu dienstleistungs- und zielorientierter Arbeit
· strukturierte und selbständige Arbeitsweise
· grundlegende Kenntnisse über Hochschulstrukturen und -abläufe sind von Vorteil

Wir bieten
· ein unbefristetes, krisensicheres Arbeitsverhältnis
· flache Hierarchien
· verlässliche Arbeitszeiten

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Prof. Dr. Christian Spannagel (Tel. 06221-477167, spannagel@remove-this.ph-heidelberg.de).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 13.07.2020 unter Angabe des Kennworts „ISB 2020“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Personalabteilung, Postfach 10 42 40, 69032 Heidelberg, oder in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB an bewerbung@remove-this.vw.ph-heidelberg.de. Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.

Akad. Mitarbeiter (w/m/d): Institut für Philosophie und Theologie

50%, TV-L EG 13; unbefristete Stelle ist zum 1. Oktober zu besetzen

Die Stelleninhaberin / Der Stelleninhaber soll Lehre vor allem im fächerübergreifenden Bereich „Anthropologische, philosophische, kulturelle, politische, religiöse Grundfragen von Bildung‘“ der lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge durchführen.

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Aufgaben:
· Durchführung von Lehrveranstaltungen in den Modulen „„Anthropologische, philosophische, kulturelle, politische, religiöse Grundfragen von Bildung‘“. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der LVVO, derzeit sind 8 SWS vorgesehen.
· Begleitung studentischer Schulpraktika (gemäß LVVO)
· Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Modulstrukturen
· Übernahme von Modulverantwortung, Prüfungstätigkeit, Prüfungsorganisation und Mitwirkung bei den sonstigen organisatorischen Aufgaben des Instituts

Einstellungsvoraussetzungen:
· erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Studium (Master, Staatsexamen oder vergleichbarer Abschluss), möglichst in den christlichen Theologien, der Philosophie oder der Religionswissenschaft
· Lehrerfahrung an einer Hochschule
· Bereitschaft zu eigener wissenschaftlicher Arbeit

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese übersenden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 17. Juli 2020 unter Angabe des Kennworts „Grundfragen“ an den Dekan der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Georg Zenkert, Pädagogische Hochschule Heidelberg, in ausschließlich elektronischer Form (in einem einzigen PDF-Dokument mit max. 3 MB) an dekanat2@remove-this.ph-heidelberg.de.

Wir bitten um Verständnis, dass übersandte Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html (PDF).

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Praktikumsplatz im Bereich Gesundheitsmanagement

Bewerbungsschluss: 17. Juli 2020

[red] Beim Ministerium für Finanzen des Landes Baden-Württemberg ist in der Abteilung 1 im Referat 17 (Aus- und Fortbildung, Gesundheit und Psychologie) ein Praktikumsplatz im Bereich Gesundheitsmanagement zu besetzen. Die Aufgaben umfassen insbesondere die Organisation und Weiterentwicklung von Maßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), Mithilfe bei der Koordination der Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung, eigenständige Bearbeitung von Projekten sowie Unterstützung bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

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Ihr Profil: Abgeschlossenes Grundstudium bzw. fortgeschrittenes Bachelorstudium in den Bereichen Gesundheitsmanagement, -förderung, -wissenschaften, oder Sozialwissenschaften, Psychologie oder ähnlichen Fachrichtungen mit einschlägigem Schwerpunkt; sehr gute MS Office Kenntnisse, hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Eigeninitiative sowie selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise.

Rahmenbedingungen: Beginn ist das Wintersemester 2020. Die Dauer entspricht dem Pflichtpraktikum im Rahmen der in der Studienordnung angegebenen Zeiträume. Die Vergütung richtet sich nach den Praktikantenrichtlinien des Finanzministeriums Baden-Württemberg.Weitere Voraussetzung: eine gültige und über den Praktikumszeitraum andauernde Immatrikulation an einer Hochschule. Es handelt sich um eine Vollzeittätigkeit.

Für weitere Auskünfte steht Frau Anna-Lena Kloß (Tel.: 0711/123-4262; annalena.kloß@remove-this.fm.bwl.de) gerne zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis spätestens 17.Juli 2020 per E-Mail ebenfalls an Anna-Lena Kloß. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Juni-Newsletter:

 

Grüße aus dem Laborgebäude des Neubaus

Online-Vortrag: "Corona und Verschwörungstheorien"

Ein Vortrag von Dr. Thomas Grunau (Institut für Erziehungswissenschaft) am 2.7.

Dr. Thomas Grunau, Vertretungsprofessor für Erziehungswissenschaft, hält einen Online-Vortrag zum Thema "Verschwörungstheorien und das Corona-Virus". Dieser findet am Donnerstag, 2. Juli 2020 von 19.00 bis circa 21.00 Uhr statt. Eine Anmeldung bis zum 1. Juli 2020 unter Angabe des Titels und des Datums der Veranstaltung ist aus technischen Gründen per E-Mail an bildungsbuero@stadt.koblenz.de notwendig. Der Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Universität Koblenz-Landau, die durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.uni-koblenz-landau.de.

BNE-Ringvorlesung am 7., 14. & 21. Juli

Online immer dienstags von 18.15 bis 19.15 - mit Einladungslink

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das BNE-Zentrum im Sommersemester 2020 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Corona-bedingt bis auf Weiteres online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Juli-Vorträge sind vorgesehen:

  • 7. Juli 2020
    "Naturschutz im Diskurs: Zwischen Naturromantik und gesellschaftlicher Überlebensfrage"
    Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke (Geographie)
  • 14. Juli 2020
    "Knowledge and Language in African Education: Decolonial Perspectives for Sustainable Development"
    Prof. Bassey Antia (Department of Linguistics at the University of the Western Cape in South Africa)
  • 21. Juli 2020
    Abschlusspräsentation: Posterausstellung
    Achtung geändert: Die Veranstaltung findet - anders als ursprünglich geplant - online und bereits um 16.00 Uhr statt. Eine Anmeldung über Stud.IP ist daher aus technischen Gründen notwendig.

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Webinar: "Bewegt Arbeiten in Homeoffice und Büro" am 14.7.

Ein kostenloses Online-Angebot der Professional School

Innovativ, flexibel und agil zu sein, sind Anforderungen der modernen Arbeitswelt. Während wir geistig stets auf den Füßen sein sollen, bleibt der Körper jedoch meist träge. Während der Arbeit am PC, in Meetings oder in Videokonferenzen - stets wird gesessen. Lang andauerndes Sitzen ermüdet jedoch nicht nur und führt zu unangenehmen Verspannungen, es erhöht auch das Risiko für chronische Erkrankungen wie u.a. Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen.

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Wie kann es gelingen, mit geringem Aufwand in Büro und Homeoffice mehr Alltagsbewegung zu integrieren? In diesem interaktiven und leicht bewegten Online-Workshop werden Strategien, die ein gesünderes und dynamischeres Arbeiten ermöglichen, erarbeitet und diskutiert. Er findet statt am Dienstag, 14. Juli von 16.00 bis 17.30 Uhr ; eine Anmeldung ist aus technischen Gründen notwendig. Ihre Referentin ist Chiara Dold (Prävention und Gesundheitsförderung); die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Unsichere Situation

Vier von zehn Studierenden haben in der Krise ihren Job verloren

Vier von zehn Studierenden haben einer Umfrage zufolge durch die Coronakrise ihren Job verloren. 22 Prozent der Befragten seien nicht mehr in der Lage gewesen, ihre Miete und Rechnungen wie gewohnt zu zahlen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die repräsentative Umfrage des Personaldienstleisters Zenjob. Sie mussten sich demnach Geld bei ihrer Familie oder ihren Freunden leihen.

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Jeder dritte Studierende musste nach eigenen Angaben in der Krise auf Rücklagen oder das Ersparte zurückgreifen, um den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Demnach gab in der Umfrage ebenfalls jeder Dritte an, aufgrund der aktuellen finanziellen Situation sehr große Sorgen zu haben. Gleichzeitig zeigten sich fast vier von zehn Befragten zuversichtlich, nach der Krise schnell wieder einen Studentenjob finden zu können. Ein weiteres Drittel habe angegeben, auch in der Krise weiterhin in Aushilfsjobs oder als Werkstudenten tätig sein zu können. An der repräsentativen Umfrage nahmen zwischen dem 11. und dem 15. Mai 1838 Befragte teil.

Quelle: spiegel online 2.6.2020

Zuschuss für Studierende in akuter Notlage

Online-Antrag über www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de 

Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, können Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studierendenwerk beantragen. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Die Corona-Pandemie hat in Deutschland die gesamte Gesellschaft erfasst. Ziel der Bundesregierung ist es, Härten für die Menschen in Deutschland abzufedern und so gut wie möglich durch diese schwere globale Krise durchzukommen. Dies gilt auch für Studierende." (...)

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(...) Karliczek weiter: "Mir ist bewusst: viele Studierende haben ihre Jobs verloren, bei vielen ist die Unterstützung durch ihre Familie weggebrochen. Deshalb habe ich von Beginn der Pandemie an umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Härten für Studierende abzufedern. Wir haben ein Paket geschnürt, das neben Anpassungen des BAföG eine Überbrückungshilfe mit zwei Sicherungsnetzen umfasst. Das ist ein umfassendes Paket, das der aktuellen Ausnahmesituation entspricht. Im BAföG habe ich bereits im März per Erlass klarstellen lassen, dass BAföG-Geförderte keine Nachteile erleiden sollen, wenn zum Beispiel Lehrangebote oder Prüfungen wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Verdienen die Eltern pandemiebedingt weniger, kann ein Aktualisierungsantrag für den laufenden BAföG-Bewilligungszeitraum gestellt werden. Die Anrechnungsregeln im BAföG haben wir angepasst: Wer in der aktuellen Krise in systemrelevanten Branchen unsere Gesellschaft unterstützt, behält damit seine volle BAföG-Förderung.

Zudem haben wir für betroffene Studierende eine Überbrückungshilfe geschaffen. Das größte Sicherungsnetz ist der bewährte KfW-Studienkredit, der grundsätzlich jedem Studierenden stabile und schnelle Unterstützung bietet. Dieser ist bereits seit Mai bis Ende März 2021 für alle zinslos gestellt und seit Juni für ausländische Studierende geöffnet, die bislang nicht antragsberechtigt waren. Viele Studierende haben dieses Angebot genutzt: Im Mai hat sich die Zahl der Anträge im Vergleich zum April mehr als vervierfacht. Das entspricht einem Finanzvolumen im Mai von über 167 Millionen Euro. Auch die rund 60.500 Studierenden, die schon bisher einen Studienkredit bezogen haben, werden durch die Zinsvergünstigung bis Ende März 2021 entlastet.

Das ist Hilfe, die spürbar im Portemonnaie der Betroffenen ankommt. Seit 1. Juni können auch ausländische Studierende den KfW-Studienkredit beantragen. Das betrifft Bürger von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich seit weniger als drei Jahren in Deutschland aufhalten. Für diese Gruppe konnte es erst etwas später losgehen, weil die Antragstechnik erst entsprechend angepasst werden musste. Auch das gab es noch nicht. Mir ist es wichtig, dass ausländische Studierende in Deutschland in Notlagen nicht allein gelassen werden. Die hohen Antragszahlen dieser Zielgruppe in den ersten Tagen zeigen, dass es richtig war, den KfW-Studienkredit für Studierende aus dem Ausland zu öffnen. Nun spannen wir das zweite Sicherungsnetz der Überbrückungshilfe auf. Mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützen wir nachweislich besonders bedürftige Studierende in pandemiebedingt akuter Notlage. Anträge können ab diesem Dienstag online gestellt werden. Das BMBF hat dafür 100 Millionen Euro bereitgestellt. Geprüft und bearbeitet werden die Anträge vor Ort, bei den Studenten- und Studierendenwerken. Ich danke allen Beteiligten im Deutschen Studentenwerk und den Studierendenwerken im ganzen Land für ihre Arbeit beim Aufspannen dieses Sicherungsnetzes. Insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 57 Studenten- und Studierendenwerken bin ich dankbar für ihren Einsatz und den Kraftakt, den die Beratung und Bearbeitung bedeutet. Ihnen allen danke ich von Herzen, dass sie für die Studierenden da sind. Der Zuschuss kann bis zu einer Höhe von jeweils bis zu 500 Euro in den Monaten Juni, Juli und August 2020 online beantragt werden. Alle Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen sind antragsberechtigt, aus dem In- wie Ausland, unabhängig von Alter oder Semesterzahl. Wir nehmen die Sorgen und Nöte von Studierenden ernst. Deshalb haben wir ein einmaliges Unterstützungspaket für sie geschnürt. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Pandemie Studierende in den Abbruch oder die Aufgabe ihres Studiums treibt.“

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, erläutert die Dimension des Vorhabens: „Wir sind uns mehr als bewusst, dass viele Studierende akut finanzielle Hilfe benötigen und diese eher erwartet haben. Aber es handelt sich um ein ambitioniertes Projekt. Wir mussten in wenigen Wochen ein völlig neues online-gestütztes Förderverfahren für die bundeseinheitliche Überbrückungshilfe entwickeln. Uns ist wichtig, dass die Studierenden nun erstmal für den Juni die Hilfe beantragen können. Da wir parallel noch das Online-Portal programmieren müssen, können die Auszahlungen voraussichtlich erst ab dem 25. Juni 2020 erfolgen.“

Hintergrund:
Studierende in akuter Notlage können die Überbrückungshilfe ab Dienstag um 12 Uhr mittags in einem bundesweit zugänglichen, einheitlichen Online-Tool beantragen. Dafür hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der deutschen Studentenwerke ein eigenes Portal geschaffen: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage. Nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden Studium bzw. dualen Studium, Gasthörer/innen sowie Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen. Über das Portal werden die Anträge der Studierenden automatisch an das für sie zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet. Die Anträge werden ab dem 25. Juni 2020 von den 57 im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke bearbeitet und ausgezahlt. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann jeweils für die Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Entscheidend ist der Kontostand vom Vortag der Antragsstellung. Wer beispielsweise noch 200 Euro auf dem Konto hat, kann für den Monat der Antragsstellung 300 Euro Überbrückungshilfe erhalten.

Online-Antragstellung:www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de oder www.überbrückungshilfe-studierende.de

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: Telefon: 0800 26 23 003 E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@remove-this.bmbf.bund.de 

Antworten auf die wichtigsten Fragen:https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html 

Hintergrund: Sozialauftrag der Studenten-/Studierendenwerke Die 57 im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke sind, als hochschulunabhängige, gemeinnützige Organisationen, in Deutschland für die wirtschaftliche und soziale Förderung der Studierenden zuständig. Sie haben einen gesetzlichen sozialen Auftrag. Sie betreiben an den deutschen Hochschulen Studierendenwohnheime, die Mensen, außerdem Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Sozialberatungs- und psychologische Beratungsstellen. Die Studenten- und Studierendenwerke setzen außerdem im Auftrag von Bund und Ländern das BAföG um. 53 der 57 Studenten-/ Studierendenwerke hatten bereits vor der Corona-Pandemie Notfall- oder Härtefonds für Studierende in Finanznot. https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke 

Für immer jung

Laut einer aktuellen Umfrage fühlt sich jeder zweite Deutsche jünger als er ist

„Man ist so alt, wie man sich fühlt“. Dieses Sprichwort impliziert, dass die Zahl der Lebensjahre nichts darüber aussagt, wie ein Mensch sein Alter tatsächlich empfindet. Mit Blick auf die deutsche Bevölkerung zeigt sich, dass sich die Hälfte der Deutschen jünger fühlt als sie wirklich ist. Ein Drittel fühlt sich entsprechend des tatsächlichen Alters. Jeder zehnte Bundesbürger allerdings sagt, er fühle sich älter als er ist. Das ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage, bei der 1.156 Personen in Deutschland ab 18 Jahren am 27. Mai 2020 befragt wurden.

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Der Blick auf die Geschlechter zeigt, dass sich besonders Frauen jünger fühlen, als sie tatsächlich sind (54 Prozent im Vergleich zu 45 Prozent der Männer). Einigkeit herrscht bei der Zahl derjenigen, die sich älter fühlen als sie wirklich sind (10 Prozent der Männer und 11 Prozent der Frauen). Männer fühlen sich im Vergleich zu Frauen häufiger genauso alt wie sie wirklich sind (38 Prozent vs. 26 Prozent der Frauen).

Mit steigendem Alter nimmt auch der Anteil jener zu, die sich jünger fühlen als sie wirklich sind. So sagen dies knapp ein Drittel der 18-24-Jährigen (31 Prozent), in der Gruppe der über 55-Jährigen sind es hingegen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent), die sich jünger fühlen als sie sind. Unter den Älteren sind es dagegen nur fünf Prozent, die angeben, sich älter zu fühlen als sie sind. Diejenigen, die sich ihres wirklichen Alters entsprechend fühlen, sind am häufigsten unter den Jüngsten zu finden: Etwa zwei von fünf Deutschen im Alter von 18 bis 24 Jahren (43 Prozent) geben an, sich genauso alt zu fühlen wie sie wirklich sind.

Quelle: Yougov.de