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Presse & Kommunikation

Ausgabe 5 - Juni 2021

Viel Hochschulaktivität im Juni: Die Medienbildung wird durch ein neues Pflichtmodul in den Lehramtsstudiengängen und durch eine HSE-Vorlesungsreihe gestärkt, bei drei Vorhaben geht es um die Gesundheit der Studierenden in einer herausfordernden Zeit, bei acht Beiträgen um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonders herausgehoben sei aber das Freiwilligenengagement, das unkompliziert und direkt hilft. So ermöglichen Studierende die Betreuung von Grundschulkindern, ein Freiwilliges Soziales Jahr unterstützt inklusive Bildung und die Lehramtsstudierenden werden im Programm "Bridge the Gap" aktiv, das Bildungsrückstände bei Kindern zu schließen helfen wird.

Medienkompetenz: Pflichtmodul für alle angehenden Lehrkräfte

Gültig ab Sommersemester 2021 für neue Bachelorstudierende

[velo] Die PH Heidelberg hat als eine von wenigen deutschen Hochschulen ein Pflichtmodul zu den Grundlagen der Medienbildung im Lehramtsstudium eingeführt. Belegen müssen es alle Studierenden, die ab dem Sommersemester 2021 ein lehramtsbezogenes Bachelorstudium beginnen. Mit der Entscheidung des Senats ist das Ziel verbunden, (zukünftige) Lehrer:innen noch besser im Umgang mit digitalen Lehrformaten zu qualifizieren und auf den didaktisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Unterricht vorzubereiten.

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Die voranschreitende Digitalisierung prägt unsere Gesellschaft nicht erst seit der Corona-Pandemie in nahezu allen Bereichen. In Folge wird regelmäßig gefordert, dass digitale Medien auch selbstverständlicher Bestandteil von Unterricht sein müssen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass die wenigsten Lehrkräfte über die notwendigen Kompetenzen für deren Nutzung verfügen. Hierauf hat die Pädagogische Hochschule Heidelberg reagiert und hat - mit Unterstützung durch das Hochschulforum Digitalisierung - eine Digitalisierungsstrategie entwickelt. Die 2019 verabschiedete Strategie sieht unter anderem vor, in allen lehramtsbezogenen Studiengängen Kernkompetenzen im Bereich Digitalisierung verpflichtend zu verankern.

"In einem ersten Schritt haben wir bereits vor einigen Semestern - in Ergänzung zu bereits bestehenden curricularen Wahlpflichtmodulen - das Besondere Erweiterungsfach 'Informatische Bildung in der Schule' sowie im Rahmen der hochschulübergreifenden Heidelberg School of Education die Zusatzqualifikation 'Informations- und Medienkompetenz' eingeführt. In diese Angebote können sich alle Lehramtsstudierenden zusätzlich einschreiben", erklärt Professorin Dr. Vera Heyl. Dass der Senat nun ein obligatorisches Modul zum Thema digitale Medienkompetenz verabschiedet hat, begrüßt nicht nur die Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung sondern auch Professor Dr. Marco Kalz (Mediendidaktik): "Zu den Aufgaben von Lehrer:innen gehört es, Schüler:innen zum einen zu einer kritisch-kreativen Mediennutzung anzuregen und sie darüber hinaus auf Berufe vorzubereiten, die in Zukunft noch deutlicher von der Digitalisierung geprägt sein werden. Mit dem fest im Curriculum verankerten Pflichtmodul können wir ab sofort allen Lehramtsabsolvent:innen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die notwendigen Grundlagen dafür vermitteln."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/uesb.

Hintergrund
Wie bedeutend die Entscheidung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist, zeigt der "Monitor Lehrerbildung": Demnach verfügen lediglich 12 Prozent der Hochschulen, die Lehrkräfte für die Sekundarstufe I ausbilden, über ein Pflichtmodul zum Erwerb digitaler Medienkompetenz. Im Primarbereich sind es bundesweit 11 Prozent und in der Sonderpädagogik 5 Prozent.

Hochschule neues Mitglied der Gesellschaft für Nachhaltigkeit

Beitritt schärft Profil in wichtigem gesellschaftlichen Themenkomplex

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist mit sofortiger Wirkung Mitglied der "Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen" (DG HochN). Der Beitritt ergänzt das anerkannte Nachhaltigkeitsprofil der Hochschule, die die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und eine nachhaltige Entwicklung an der Hochschule bereits 2018 mit der Gründung ihres BNE-Zentrums strukturell fest verankert hat. Diese Expertise bringt sie nun auch in das deutschlandweite Netzwerk ein, das sich für eine nachhaltige Entwicklung an Hochschulen engagiert und damit auch zum Nachhaltigkeitsdiskurs in der Gesellschaft beiträgt.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung gilt als Schlüsselfaktor, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg bekennt sich ebenso wie die Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen zu dieser Verantwortung. Gemeinsam verfolgen sie ab sofort das Ziel, dass bis 2030 alle Hochschulen in Deutschland Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu einem sichtbaren und effektiven Ausdruck ihres Wirkens gemacht haben. Darüber hinaus sollen alle Studierende im deutschen Hochschulsystem spätestens 2030 in einem erkennbaren Anteil Bildung für Nachhaltige Entwicklung in ihren jeweiligen Studiengängen erwerben können.

In Heidelberg werden diese Ziele bereits erfolgreich umgesetzt, wie Rektor Professor Dr. Hans-Werner Huneke gemeinsam mit Professor Dr. Alexander Siegmund, der dem BNE-Zentrum als Geschäftsführenden Direktor vorsteht, erläutert: "Bildung für nachhaltige Entwicklung hat an unserer Hochschule eine lange Tradition, die wir 2018 in unserem BNE-Zentrum gebündelt und somit strukturell fest verankert haben. Hier fließen seitdem unsere zahlreichen Forschungs-, Entwicklungs- und Transferprojekte sowie Lehrveranstaltungen zum Thema BNE zusammen. Um darüber hinaus auch als Organisation nachhaltig zu agieren, wollen wir eine entsprechende hochschulweite Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln. Es erscheint uns folgerichtig, dass wir diese Expertise zukünftig auch in die Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen einbringen. Und sicherlich werden auch wir von dem Netzwerk wichtige Impulse für unsere eigene Hochschulentwicklung erhalten."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Hintergrund
Die "Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen" wurde im April 2020 unter anderem von den Universität Bremen, Hamburg, Eichstätt-Ingolstadt und Dresden gegründet. Sie verfolgt seitdem das Ziel, das UNESCO-Programm "Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2030" im deutschen Hochschulsystem auf Grundlage bisheriger Wirkungen umzusetzen und zu verankern.

Partizipative Forschung

Folge 10 vom Forschungspodcast Bildungsplausch mit Mitgliedern des AW-ZIB

[velo] Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung ist ein nationales und internationales Novum: In dieser Inklusionsabteilung der Hochschule arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Forschung, Lehre und Transfer. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium fördert das Zentrum, das dem Prinzip "Nichts über uns ohne uns!" verpflichtet ist. Im Bildungsplausch wirft Max Wetterauer mit den Bildungsfachkräften und Wissenschaftler:innen einen Blick auf ihre Arbeit: Welche (Forschungs-)Ziele verfolgt das Zentrum? Wie entsteht ein gemeinsames Wissenschaftsverständnis?

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Und wie sieht partizipative Forschung aus? Im Gespräch wird deutlich: Das interdisziplinäre und vielfältige Team forscht und arbeitet insbesondere für eine Gesellschaft, an der Menschen mit Behinderung selbstverständlich teilhaben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bildungsplausch.

Online-Bewerbung für Bachelorstudiengänge gestartet

Bewerbungsfrist: bis 31. Juli

[velo] Die Bewerbung für einen Studienplatz im Wintersemester 2021/2022 ist für die lehramtsbezogenen Bachelor Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule), Bildung im Sekundarbereich (Bezug Lehramt Sekundarstufe I) und Sonderpädagogik (Bezug Lehramt Sonderpädagogik) sowie für die Bachelorstudiengänge Frühkindliche und Elementarbildung bzw. Prävention und Gesundheitsförderung seit 6. Mai möglich. Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

„rethink your HDrink“

Studierende der Pädagogischen Hochschule starten Kampagne gegen riskanten Alkoholkonsum – Unterstützung durch Stadt und Suchthilfe Heidelberg

[red] „rethink your HDrink“ ist der Titel einer Social-Media-Kampagne, mit der PH-Studierende andere Studierende für die Folgen von riskantem Alkoholkonsum sensibilisieren wollen. Seit dem 17. Mai 2021 läuft die Kampagne auf Instagram. Neben Infos über die Folgen von Alkoholkonsum werden auch Alternativen wie beispielsweise Rezepte für alkoholfreie Getränke gepostet. Ziel ist es, junge Erwachsene zu einem verantwortungsbewussten Alkoholkonsum aufzurufen und das Image des Nüchternseins auch beim Feiern in der Gruppe zu verbessern.

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Das Projekt ist in enger Kooperation mit der Suchtbeauftragten der Stadt Heidelberg, Mitarbeitenden der Suchthilfe in Heidelberg und dem Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule entstanden. Es ist Teil des Landesprojekts „Starthilfe“, für das sich die Stadt Heidelberg Ende 2018 beworben hatte. Mit Starthilfe unterstützt das Land Baden-Württemberg Kommunen bei der Entwicklung eines Alkoholpräventionsprogramms im öffentlichen Raum.

„Wissenschaftliche Befragungen belegen, dass gerade in der Corona-Krise der private Alkoholkonsum erheblich gestiegen ist. Folgerichtig setzen die Studierenden der Pädagogischen Hochschule in Pandemiezeiten auf Social-Media-Kanäle, auf denen sie Gleichaltrige am besten erreichen“, sagt Eva Leichman, Suchtbeauftragte der Stadt. Ursprünglich wollten die Studierenden mit Präsenzaktionen im öffentlichen Raum an Orten wie der Neckarwiese oder an den Hochschulen Aufmerksamkeit für ihr Projekt generieren. Sobald die Situation es zulässt, wollen sie diese Idee wieder aufgreifen. Um mit anderen Studierenden über Alkohol ins Gespräch zu kommen, werden sie dazu in motivierender Gesprächsführung geschult. Geplant ist, künftig das webbasierte Präventionsprogramm „eCHECKUP TO GO – Alkohol“ der Hochschule Esslingen auch in Heidelberg zu etablieren. Damit ist es unter anderem möglich, ein persönliches Risikoprofil zu erstellen.
Quelle: MRN news, 14.5.2021

Study Together. Empower Each Other!

Neues Angebot vernetzt Studierende: Peer Hub Heidelberg Concept – Kick-off-Veranstaltung am 10. Juni. Text: Chiara Dold

Einsamkeit, fehlender Austausch mit Kommiliton:innen und sinkende Motivation machen Studierenden im dritten digitalen Semester zunehmend zu schaffen. Klassische Lerngruppen sind bislang kaum möglich und die asynchrone Lehre verlangt ein hohes Maß an Selbstorganisation und Disziplin. Aus diesen Rückmeldungen hat das Studentische Gesundheits- management PHeel Good mit Partnern das Peer Hub Heidelberg Concept entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen Leitfaden, mit dem sich Lernende einander im Peer-to-Peer Ansatz über sechs Wochen hinweg gegenseitig bei der Erreichung ihrer jeweiligen Semesterziele unterstützen.

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Bei diesem in Kooperation mit dem Transferzentrum und dem TRANSFER TOGETHER Projekt "Heidelberger Kompetenztraining" entwickelten Leitfaden lernen die Teilnehmenden nicht nur neue Leute, sondern auch sich selbst besser kennen. Ganz nebenbei pflegen sie ein kollaboratives, interdisziplinäres und netzwerkorientiertes Mindset, dass sie für den Arbeitsmarkt der Zukunft stärkt. Mit Mentaltrainingsstrategien aus dem Heidelberger Kompetenztraining erhalten Teilnehmende zudem Tools, mit denen Motivation, kluge Zielsetzung und das Überwinden von Barrieren gefördert werden.

Das Peer Hub Heidelberg vernetzt Studierende in fach- und semesterübergreifenden Kleingruppen und gibt ihnen mit einem Leitfaden eine klare Struktur, die hilft, den Studienfeind "Prokrastination" gemeinsam zu bewältigen. Die wöchentlich stattfindenden Treffen der Lernzirkel können selbstorganisiert sowohl online, hybrid als auch (in Abhängigkeit von der aktuellen Coronaverordnung) analog durchgeführt werden.

Die Kick-off-Veranstaltung, in der das Peer Hub Concept vorgestellt wird und die Lerngruppen sich finden und kennenlernen, ist am 10. Juni von 19.00 bis 20.00 Uhr. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen und erhalten den Zoomlink vorab über die CampusNews.

Gut & gesund studieren

Große Studierendenbefragung des Studentischen Gesundheitsmanagements PHeel Good startet im Juni an der Hochschule. Text: Chiara Dold

Um Rahmenbedingungen des Studiums an der Pädagogischen Hochschule gezielt optimieren und Studierende bestmöglich unterstützen zu können, findet im Juni eine hochschulweite Studierendenbefragung mit dem neuen "Bielefelder Fragebogen zur Studienbedingungen" statt. Die Teilnahme an der Online-Befragung dauert rund 30 Minuten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im September hochschulöffentlich kommuniziert, um darauf aufbauend in Zusammenarbeit mit Studierendenvertretungen konstruktive Lösungen und passgenaue Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu entwickeln.

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Bei diesem großen Vorhaben erhält das Studentische Gesundheitsmanagement PHeel Good renommierte Unterstützung: Die PH Heidelberg ist eine der ersten Hochschulen bundesweit, die dieses Erhebungsinstrument nutzen. Der Fragebogen wurde in der Universität Bielefeld entwickelt und die Pädagogische Hochschule ist Teil eines bundesweiten, drittmittelgeförderten Projekts, welches u.a. die Untersuchung hochschulübergreifender förderlicher bzw. belastender Faktoren in den Studienbedingungen zum Ziel hat. Die freiwillige und anonyme Onlinebefragung wird extern an der Charité Berlin ausgewertet.

Die Besonderheit dieser Gesundheitsbefragung ist, dass sie sich schwerpunktmäßig nicht auf das individuelle Gesundheitsverhalten, sondern auf Rahmenbedingungen des Studiums fokussiert, die wiederum Einfluss auf das Wohlbefinden der Studierenden haben können. Dies gibt dem Gesundheitsmanagement und weiteren Akteuren der Hochschule die Möglichkeit, direkt bei möglichen Ursachen, z.B. für Stress, ansetzen zu können. Die Umfrage ist so gestaltet, dass sowohl Verbesserungen für einen Corona-Hochschulalltag als auch perspektivisch für den Präsenzbetrieb entwickelt werden können.

Für die Teilnahme an der Online-Befragung werden circa 30 Minuten benötigt, die gut investierte Zeit sind. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im September hochschulöffentlich kommuniziert und im Anschluss werden daraus in Zusammenarbeit mit Studierendenvertretungen konstruktive Lösungen und passgenaue Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickelt. Je höher der Rücklauf, desto besser kann erfasst werden, welche Bedarfe Studierende aktuell haben und wie das SGM Studierende gezielt unterstützen kann. Ziel der Befragung ist es, bereits im kommenden Wintersemester neue Maßnahmen und Veränderungen zu starten.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:innen zum Bielefelder Fragebogen finden sich unter www.uni-bielefeld.de/bielefelder-fragebogen-studierende. Bei Fragen und Anregungen an das Studentische Gesundheitsmanagement stehen Chiara Dold und das Team von PHeel Good gerne per E-Mail zur Verfügung und freuen sich über Rückmeldung.

Studierende, die Mitte Juni einen persönlichen Aufruf zur Teilnahme an "Die Studierendenbefragung in Deutschland" erhalten, möchten wir informieren, dass es sich hierbei um eine bundesweite Studie zur Erfassung der Situation Studierender handelt. Sie soll Daten für Forschung und Ableitung von Empfehlungen für die Hochschulpolitik liefern. Damit stellt sie eine sinnvolle Ergänzung zur Befragung des Studentischen Gesundheitsmanagements dar. Durch eine Teilnahme an beiden Befragungen können Studierende somit einerseits einen Beitrag zu positiven Veränderungen an der PH Heidelberg leisten, von denen sie unmittelbar profitieren, sowie Hinweise für die bundespolitische Ebene geben. Die unter #einefüralle beworbene Studie wird durch das SQM koordiniert.

Ab ins REF!

Informationen zum Vorbereitungsdienst ab sofort bis 15. August auf einer multimedialen online-Plattform

[red] Traditionell führt die Professional School jedes Jahr im Juni die Tagesveranstaltung "Ab ins REF!" durch. Nun ist alles anders: "Ab ins REF!" wird vom 1. Juni bis 15. September 2021 als multimediale Onlineplattform angeboten. Die Veranstaltung stellt die wichtigsten Informationen rund um das Referendariat von Expert:innen vor. Sie richtet sich insbesondere an Studierende, die sich zum Vorbereitungsdienst bewerben möchten. Auch Studierende, die noch nicht am Ende ihres Studiums angelangt sind, sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden sich hier im angefügten Flyer "Ab ins Ref" (PDF, ca. 0,5MB).

Digitalen Schutz aufbauen

Projekt zu sexualisierter Gewalt im Internet gegen Jugendliche mit Hörbehinderung

[velo] Ein neues Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg untersucht erstmals sexualisierte Gewalt im digitalen Raum gegen Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung. Im Anschluss sollen Präventions- und Fortbildungsangebote zum Schutz dieser Zielgruppe entwickelt werden. Die Leitung des Vorhabens "Digitaler Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung" (DigGaH) hat Junior-Professorin Dr. Laura Avemarie vom Institut für Sonderpädagogik inne. Gefördert wird das Projekt von 2021 bis 2025 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Studien zeigen, dass junge Menschen das Internet nahezu täglich nutzen; bis zu 40 Prozent berichten dabei von ungewollten, sexuellen Onlineerfahrungen. Überdurchschnittlich häufig im Internet aktiv sind - so lassen erste Studienergebnisse vermuten - Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung. Gleichwohl liegen bislang keine Erkenntnisse zu den Erfahrungen dieser Personengruppe mit sexualisierter Gewalt im digitalen Raum vor; vorhandene Studien zur Betroffenheit im real-physischen Raum belegen jedoch eine überdurchschnittlich hohe Betroffenheit von sexualisierter Gewalt.

Junior-Professorin Dr. Laura Avemarie will daher gemeinsam mit Dr. Katharina Urbann, Dr. Malte Schott und Simon Tenbrink erstmals sexualisierte Gewalt im digitalen Raum gegen Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung empirisch untersuchen. Hierzu sollen gebärdensprachlich bzw. lautsprachlich kommunizierende Schüler:innen zwischen 12 und 17 Jahren mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation befragt werden. Die Wissenschaftler:innen erhoffen sich so Erkenntnisse zur Betroffenheit, zu den Erscheinungsformen und den Risikofaktoren von sexualisierter Gewalt in der digitalen Welt zu erlangen.

Auf Grundlage der Ergebnisse soll ein Präventionsangebot entwickelt und in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung online angeboten werden. "Wir planen, die bestehende Website 'Trau dich', auf der junge Menschen Hilfe bei sexuellen Übergriffen finden, zu erweitern. Unser Angebot soll nicht nur dem Anspruch nach sprachlicher Barrierefreiheit, sondern auch auf inhaltlicher Ebene den spezifischen Bedarfen von Kindern und Jugendlichen mit Hörbehinderung gerecht werden", sagt Avemarie.

Um Lehrkräfte darin zu professionalisieren, junge Menschen mit Hörbehinderung vor sexualisierter Gewalt zu schützen, wollen die Wissenschaftler:innen ferner ein evidenzbasiertes Fortbildungsprogramm konzipieren. "Hier arbeiten wir mit dem Zentrum für inklusive Bildung und Beratung in Dortmund zusammen. Ziel ist es, dass interessierten Fachkräften nach Abschluss des Forschungsprojektes ein spezifisches Fortbildungsprogramm deutschlandweit zur Verfügung steht", berichtet Avemarie abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/DigGaH.

Recht auf Teilhabe

Dafür setzt sich das AW-ZIB ein – in Baden-Württemberg, Deutschland und in Europa. Text: AW-ZIB

Das AW-ZIB „setzt europaweit neue Standards in der Zusammenarbeit im Rahmen von Inklusion“, sagt Dr. Franziska Brantner MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Was das Team so einzigartig macht, können Sie selbst in einem Kurzfilm der Stadt Heidelberg sehen. Dieser wurde gerade auf den bundesweiten Inklusionstagen gezeigt. Landesweite Aufmerksamkeit fand auch die „Social Media“-Aktion zum Europäischen Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wie diese aussah sowie weitere Neuigkeiten können Sie im Folgenden lesen.

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Für freie Berufswahl
Alle Menschen haben das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft. In der Realität sieht dies jedoch häufig anders aus. Viele Menschen mit Behinderung können aufgrund der oft geringen und einseitigen Berufswahlmöglichkeiten ihr Potenzial in Ausbildung und Beruf nicht voll entfalten. Gerade Menschen mit einer sogenannten kognitiven Beeinträchtigung werden oftmals lediglich einfache Tätigkeiten zugetraut, wie etwa das Verpacken von Schrauben oder das Falten von Karton. Dass sie als Angestellte an einer Hochschule lehren und forschen, schien bis zur Gründung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB) kaum denkbar

Hierauf hat das AW-ZIB am 5. Mai im Rahmen einer „Social Media“-Aktion hingewiesen. Anlass war der Europäische Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das Team hat dabei sowohl auf Instagram als auch Twitter daran erinnert, dass es nur dank des Einsatzes vieler heute möglich ist, dass an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, lehren und forschen. Gleichzeitig hat das Team deutlich gemacht, dass es weiterer Anstrengungen bedarf, damit dies in Zukunft auch an anderen Hochschulen möglich ist.

Arbeitgeber:innen Mut machen
Begleitet wurde die Aktion durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie die Stadt Heidelberg. Mit verschiedenen Print- und Online-Beiträgen wurde auf das AW-ZIB und insbesondere auf eine Filmreihe der Stadt aufmerksam gemacht: Ein achtminütiger Film, der durch einzelne, kürzere Beiträge ergänzt wird, will Arbeitgeber:innen Mut machen, Menschen mit Behinderung einzustellen. Mit dabei ist auch die Bildungsfachkraft Hartmut Kabelitz: Er erzählt, wie es zu seinem schweren Schädel-Hirn-Trauma gekommen ist und wie er es geschafft hat, heute an einer Hochschule zu lehren und zu forschen. Sie können diesen eindrucksvollen Film unter www.heidelberg.de abrufen.

Neue Standards in der Zusammenarbeit
Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen Anna Neff und Thorsten Lihl hat Kabelitz zudem Anfang Mai an einem Treffen mit Dr. Franziska Brantner teilgenommen. Die Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Europapolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat das AW-ZIB gemeinsam mit der Heidelberger Stadträtin Kathrin Rabus digital besucht. Zusammen mit den Professorinnen Dr. Vera Heyl und Dr. Karin Terfloth sowie Dr. Klemens Ketelhut, Nina Rudolph und Verena Loos haben die Bildungsfachkräfte die Arbeit des Zentrums vorgestellt und Fragen beantwortet. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das AW-ZIB kann hierfür als Vorbild dienen, denn durch seine Vielfalt setzt es laut Brantner „europaweit neue Standards in der Zusammenarbeit im Rahmen von Inklusion“.

Weitere Neuigkeiten
Der Beirat des AW-ZIB hat sich in der Zwischenzeit konstituiert. Er setzt sich aus acht externen Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft aus ganz Deutschland zusammen. Ihre Aufgabe: Das Zentrum hinsichtlich der Einbindung der Bildungsfachkräfte in das (außer)hochschulische Umfeld zu beraten und Nachhaltigkeitsstrukturen für die Implementierung von Bildungsleistungen von Menschen mit Behinderung zu entwickeln.

Um die externe Vernetzung ging es auch bei dem vom AW-ZIB initiierten Forum zur Partizipativen Forschung. An dem Online-Format nahmen Wissenschaftler:innen aus ganz Deutschland teil. Es wurden Forschungsprojekte zur Teilhabe vorgestellt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit eruiert.

Das gemeinsame Forschen innerhalb des AW-ZIB war zudem Thema beim „Bildungsplausch“, dem Forschungspodcast der Hochschule. Dort war das Team im April zu Gast. Warum es dabei um viel mehr als den reinen Erkenntnisgewinn geht, erfahren Sie in diesem Newsletter in der Rubrik „Aus der Hochschule“.

Wer die Eröffnung des Zentrums im Oktober 2020 verpasst hat oder sich noch einmal die Übergabe der Arbeitsverträge an die Bildungsfachkräfte anschauen möchte, der kann dies nun tun: Die Dokumentation des Fachtages ist ab sofort online verfügbar. Die Videos werden ergänzt durch die Präsentationen der zahlreichen namhaften Wissenschaftler:innen, die ihre Forschungsergebnisse im Rahmen der Tagung vorgestellt haben.

Auf der Website finden Studierende deutscher Hochschulen zudem Informationen über die Möglichkeit, am AW-ZIB ein Praktikum zu absolvieren. Studierende der PH Heidelberg erhalten darüber hinaus die Gelegenheit, hier ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit zu schreiben. Und zum September 2021 wird eine Person gesucht, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr am AW-ZIB absolviert (Bewerbungsfrist: 30. Juni 2021).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib sowie auf
www.instagram.com/aw_zib bzw. www.twitter.com/zib_aw.

 

Kritischer Umgang mit Medien

Start der internationalen HSE-Vorlesungsreihe: „Critical Media Literacy: A Challenge for Teacher Education and Beyond“ am 8. und 22. Juni. Text: Jennifer Bürk

Medien sind wichtig dafür, wie wir unsere Welt wahrnehmen und verstehen. Der Zugang zu Wissen über Medien und Online-Ressourcen ist für uns alltäglich und zu einer Grundvoraussetzung unseres Lebens geworden. Gleichzeitig konfrontiert diese Zugänglichkeit die Menschen zunehmend mit neuen Herausforderungen: Wie können wir mit den riesigen Mengen an Informationen, die uns zur Verfügung stehen, reflektiert, politisch bewusst und verantwortungsvoll interagieren? Entscheidend hierfür sind – gerade auch in der Lehrer:innenbildung – fundierte Kompetenzen im kritischen Umgang mit Medien (Critical Media Literacy, CML).

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Diesem Themenfeld widmet sich ab Juni die Vorlesungsreihe „Critical Media Literacy: A Challenge for Teacher Education and Beyond“. Die Reihe wird gemeinsam organisiert von der Heidelberg School of Education und dem Teachers College der Columbia University, New York. Referent:innen von Pädagogischer Hochschule und Universität Heidelberg sowie dem Teachers College beleuchten dabei den Komplex Medienkompetenz in Bezug auf die heutige Lehrkräfteausbildung aus unterschiedlichen – auch geografischen – Perspektiven und an der Schnittstelle verschiedener Fachdisziplinen und -didaktiken. Ziel der Reihe ist es, einen transatlantischen kollaborativen Dialog zur kritischen Medienkompetenz zu eröffnen.

Den Auftakt der Reihe bildet am 8. Juni 2021 um 18:00 Uhr der Vortrag von Professor Dr. Michael Haus, Politikwissenschaftler und Geschäftsführender Direktor der HSE seitens der Universität, zum Thema „How to Deal Critically with Popular Culture – Using Movies for Democratic Practice“. Bis November 2021 folgen neun weitere Termine, darunter Vorträge von Professorin Dr. Petra Deger (Soziologie), Professorin Dr. Inga Harren (Deutsche Sprache und ihre Didaktik) und Professor Dr. Marco Kalz (Mediendidaktik) der Pädagogischen Hochschule.

Die einzelnen Veranstaltungen finden über Zoom und in englischer Sprache statt. Herzlich eingeladen sind Dozierende, Studierende und Lehrer:innen sowie alle an der Lehrer:innenbildung interessierten Akteure. Für den ersten Termin wird um Anmeldung gebeten unter folgender E-Mail.

Termine im Juni
Di, 08.06., 18 Uhr | Michael Haus | Universität Heidelberg | How to Deal Critically with Popular Culture – Using Movies for Democratic Practice
Di, 22.06., 18 Uhr | Yoo Kyung Chang | Teachers College| Exploring the Relationship Between Media and Us – through a Cognitive, Metacognitive, and Psychological Lens

Eine Übersicht über alle Termine finden Sie hier

Über die Kooperation von HSE und Teachers College
Seit 2018 stehen Vertreter:innen der Heidelberg School of Education und des Teachers College der Columbia University, New York in einem kontinuierlichen Austausch mit dem Ziel, die kritische Auseinandersetzung mit Medien in verschiedenen Bildungskontexten zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/cml.

International Week

Kulturell vielfältiges Angebot vom 7. bis 10. Juni – erstmals im digitalen Format. Text: Sabine Franke

Die „International Week“, dieses Jahr digital durchgeführt, findet vom 7. bis 10. Juni statt. Nach der Eröffnung durch Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke erwarten die Besucher:innen und Teilnehmer:innen zahlreiche Veranstaltungen rund um die internationale Mobilität. Die Gaststudierenden des Sommersemesters stellen ihre Heimatländer und -hochschulen vor. Akademisches Auslandsamt und CITE informieren über die neue ERASMUS Programmgeneration und die Möglichkeiten des internationalen Austausches in Studium, Lehre und Weiterbildung mit den dazu passenden Fördermöglichkeiten.

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Zur Diskussion gestellt werden Vorzüge und Herausforderungen von physischer, digitaler und hybrider Mobilität. Zum Abschluss der Woche können alle Interessierten ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven zur internationalen Mobilität in einem offenen Forum in die Diskussion um die Zukunft der Internationalisierung der PH Heidelberg einbringen. Das detaillierte Programm findet sich unter https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.htm.

Die Veranstaltung findet in Zoom unter folgendem Link statt:
https://ph-heidelberg-de.zoom.us/j/92665574378?pwd=MDQyS0lBd25YSEt2eDdnU2k2OTMxQT09
Meeting-ID: 926 6557 4378
Kenncode: 873594
Sie können sich auch per Telefon einwählen und mit obenstehender Meeting-ID und Passwort an der Veranstaltung teilnehmen. Es fallen hierbei, falls keine Flatrate ins Festnetz besteht, die regulären Verbindungskosten zu einem Festnetzanschluss an:
030-56795800
069-50502596
069-71049922

Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie unter https://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/sonstiges/Webmeeting/Dokumente/Datenschutzhinweise-zoom.pdf

 

Lehrer werden

Info-Veranstaltung speziell für Schüler am 15. Juni. Text: Wolfgang Schultz

Mit einem Frauenanteil von 78 Prozent ist die Pädagogische Hochschule ein typisches Beispiel dafür, dass das Lehramt überwiegend von Frauen nachgefragt wird. Es entscheiden sich weniger Männer für eine Bewerbung vor allem im Primarbereich und in der Sonderpädagogik. Hier gehen der Hochschule und dem Lehramt qualifizierte Männer verloren, weil sie aufgrund von Rollenvorstellungen und fehlender Anerkennung den Lehrerberuf nicht in Erwägung ziehen. Das Gleichstellungsbüro bietet am 15. Juni von 17:00 bis 18:30 Uhr über Zoom eine Infoveranstaltung für männliche Oberstufenschüler zum Lehramtsstudium an.

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In der Veranstaltung können Interessierte Fragen zum Beruf des Lehrers und zum Lehramtstudium stellen. Als Ansprechpartner und Experten in eigener Sache mit dabei sind männliche Studierende der verschiedenen Studiengänge sowie ein Lehrer und ein Hochschullehrer.

Außerdem soll die Veranstaltung den Schülern einen Anstoß geben, sich kritisch mit der Frage auseinanderzusetzen, was es bedeutet, eine männliche Lehrperson zu sein. Studien von Prof. Robert Baar haben gezeigt, dass eine Erhöhung des Männeranteils in Bildungsberufen unbedingt auch durch eine Reflexion von Geschlechterstereotypen sowohl bei den männlichen als auch den weiblichen Lehrkräften begleitet werden sollte, um nicht das Gegenteil des Gewünschten zu erreichen und festgefügte Vorstellungen noch weiter zu untermauern.

Den Zoomlink zur Veranstaltung finden Sie ab 14.6. auf der Seite des Gleichstellungsbüros (https://www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet/aktuelles.html).

Neu: Mentoring-Programm für junge Wissenschaftlerinnen

Professionalisierung und Vernetzung im Wissenschaftsbetrieb unterstützen – Bewerbungsfrist: 4. Juli. Text: Wolfgang Schultz

Das Gleichstellungsbüro macht auf ein neues Angebot für Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an der PH Heidelberg nach Vorbild des sehr erfolgreichen „Menta“-Programms der PH Freiburg aufmerksam: Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen werden hierbei über ein Jahr von Oktober bis Oktober von Professorinnen einer anderen Hochschule begleitet und in Bezug auf ihre Professionalisierung als Wissenschaftlerinnen unterstützt und beraten. Zugleich dient diese Kooperation einer besseren Vernetzung unter Wissenschaftlerinnen.

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Dieses Angebot des Gleichstellungsbüros ist als Ergänzung des bestehenden Mentoringprogramms der Graduate School konzipiert. Es richtet sich speziell an Frauen, diese müssen kein Mitglied der Graduate School sein.

Bewerben können sich an der PH Heidelberg angenommene Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase (Bewerbungsfrist: 4.7.2021). Alle notwendigen Informationen zum Mentoring-Programm und zur Bewerbung finden sich auf der Seite des Gleichstellungsbüros (https://www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet/karrierefoerderung-von-nachwuchswissenschaftlerinnen.html). Ansprechpartner für weiterführende Fragen ist unser Gleichstellungsreferent Dr. Wolfgang Schultz (E-Mail). Wir bitten alle Kolleg:innen, potenzielle Kandidatinnen in Ihrem Arbeitsumfeld über dieses neue Angebot zu informieren.

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Forum Mitarbeitende

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!


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PH-Studierende stemmen Grundschulbetreuung

Eltern der Heiligenbergschule organisieren Hilfsprogramm für den Unterricht

[red] Täglich nur 90 Minuten Unterricht war in den letzten Wochen der Schulalltag einiger Heidelberger Grundschulkinder. Weil die Lehrkräfte für die Notbetreuung zuständig waren, kam der eigentliche Unterricht oft zu kurz. Als Kritik an diesen Zuständen laut wurde, wurde nach anderen Lösungen gesucht, etwa der Einbezug des Vereins Päd-Aktiv, doch ohne Erfolg. In der Heiligenbergschule organisierten deshalb Eltern in Eigenregie ein Notbetreuungsprogramm, das von Studierenden der Pädagogischen Hochschule getragen wurde.

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Die Eltern sammelten Spenden, um Studierende für die Vormittagsbetreuung einspannen zu können. Ein mittlerer vierstelliger Betrag kam zusammen: Sechs Notbetreuungsgruppen konnten so in einer Woche von PH-Studierenden abgedeckt werden. Abgewickelt wird dies über das Jugendbegleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg. Das war ursprünglich mit der Zielrichtung ins Leben gerufen worden, Ganztagesangebote an Schulen durch externe Fachkräfte zu unterstützen. Nun konnte es nach Rücksprache mit dem städtischen Amt für Schule und Bildung dahingehend umgemünzt werden, dass diese Fachkräfte in Pandemie-Zeiten für die Notbetreuung eingesetzt werden können.

Nach den Pfingstferien könnte das Programm jedoch schon zu Ende sein: Wenn die Infektionszahlen weiter niedrig bleiben, können alle Schüler:innen zurück an die Schulen gehen. Die Eltern der Heiligenbergschule wollen das gespendete Geld aufheben – falls doch noch ein neuer Lockdown mit Wechselunterricht kommt. Und falls nicht, investieren sie es in alternative Projekte finanzieren.
Quelle: RNZ, 21. Mai 2021

Let’s Talk Climate

Kann Bildung für nachhaltige Entwicklung umweltfreundliches Verhalten fördern? BNE-Colloquiumsreihe am 18. Mai mit spannender Debatte zum Thema. Text: Florian Kohler

In der BNE-Colloquiumsreihe am 18. Mai stand eine Debatte in Kooperation mit dem Transferzentrum der Hochschule und dem forum für internationale entwicklung + planung e.V. (finep) im Mittelpunkt. In der Diskussion vertraten zwei Studierendengruppen jeweils ihren Standpunkt zur Frage, ob Bildung für nachhaltige Entwicklung zu einem umweltfreundlichen Verhalten führen kann. So vertrat die pro-Gruppe, dass Bildung ein höheres Umweltbewusstsein fördere – was notwendig sei, um individuelles Verhalten zu ändern und sich aktiv für einen Wandel einzusetzen.

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Die contra-Gruppe war hingegen der Meinung, ein systemischer Wandel sei erforderlich, um schnell und effektiv Maßnahmen gegen dem Klimawandel zu ergreifen.

Im Verlauf der Debatte wurde einerseits die Ansicht vertreten, dass über Bildung ein systemischer Wandel von der Bevölkerung aktiv eingefordert wird und somit Druck auf Politik und Wirtschaft entsteht. Andererseits wurde bemängelt, dass Bildung keine ausreichende Antwort sei angesichts der Dringlichkeit, Entscheidungen zu treffen, um Emissionen zu verringern und Unternehmen in die Verantwortung zu ziehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hielt Prof. Dr. Alexander Siegmund, Geschäftsführender Direktor des BNE-Zentrums, einen Impulsvortrag zur Bedeutung der Bildung als Schlüssel zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Er stellte zentrale Etappen auf dem Weg zum neuen UNESCO-Programm „ESD for 2030“ und den Beitrag der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Implementierung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vor. In der darauffolgenden Diskussionsrunde wurde die Frage gestellt, was er gegen die Argumente der contra-Gruppe antworten würde. Herr Siegmund räumte ein, dass Bildung zwar allein für einen systemischen Wandel nicht ausreiche. Dennoch führe Bildung zu einem notwendigen Umdenken, das Verhaltensänderungen ermögliche. So betonte er, dass man nicht nur über BNE reden sollte, sondern nachhaltige Entwicklung leben und mitgestalten müsse im Sinne einer Selbstwirksamkeitserfahrung.

Zuletzt wurden die Gewinner:innen der Debatte bekannt gegeben. Trotz schwieriger Entscheidung wurden die Studierenden der contra-Gruppe gekürt. Allerdings qualifizierten sich beide Gruppen weiter, um am nationalen Wettbewerb teilzunehmen.

Wissen macht Gründer:innen: "Steuer- und Gesellschaftsrecht"

In diesem Online-Workshop am 8. Juni werden die Grundlagen aus Steuer- und Gesellschaftsrecht vermittelt. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Sie suchen die passende Rechtsform für Ihre Projektidee? In diesem 120-Minuten Workshop vermitteln wir Ihnen Grundlagen aus Steuer- und Gesellschaftsrecht. Neben einem ersten Überblick, erhalten Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam über Lösungen zu diskutieren.

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Das Angebot richtet sich an gründungsinteressierte Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Mitarbeiter:innen von Startups und NGOs sowie alle Interessierten. Praxisphasen und die Arbeit in Kleingruppen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit des Austauschs und der Vernetzung untereinander.

Der Workshop findet am Dienstag, 8. Juni um 15.00 Uhr via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Angebot ist Teil der Reihe "Wissen macht Gründer:innen" mit Carsten Huber (Transferzentrum).

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Nachhaltiges Handeln lehren

Workshop am 10. & 11. Juni: „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der eigenen Lehre verankern“. Text: Ann-Kathrin Schlieszus

Seit Jahrzehnten wird in nationalen und internationalen Gremien betont, dass Bildung ein Schlüsselfaktor zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft ist. Um eine Bildung der Zukunft in der Breite des Bildungssystems zu verankern, sind insbesondere auch die Hochschulen gefordert, da hier Lehrkräfte und Entscheidungsträger:innen von morgen ausgebildet werden. Wie kann eine solche Bildung der Zukunft konkret an der Pädagogischen Hochschule aussehen? Darum soll es in einem digitalen Workshop am 10. Juni von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr und am 11. Juni von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr gehen.

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Die Inhalte der beiden Workshop-Tage bauen aufeinander auf. Im ersten Teil der Weiterbildung können Sie verschiedene Methoden und Tools kennenlernen, die sich für eine Lehre im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in unterschiedlichen Disziplinen eignen. Im zweiten Teil erarbeiten Sie im Team mit anderen Lehrenden Ideen für die Umsetzung von BNE in Ihren eigenen Lehrveranstaltungen, wobei Sie mit Materialien und Beratungsangeboten unterstützt werden. So erhalten Sie kreative und konkret anwendbare Ideen für Ihre eigene Lehrtätigkeit.

Der Workshop eignet sich für alle, die in der Hochschullehre tätig sind – unabhängig von Fach und Disziplin. Vorkenntnisse im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bzw. der Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wünschenswert. Die Durchführung erfolgt digital via Zoom. Bitte melden Sie sich bei Teresa Ruckelshauß per E-Mail unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Abteilung/Ihres Fachbereichs bis 04.06.2021 an. Für Fragen stehen wir Ihnen ebenfalls gerne zur Verfügung. Weitere Informationen, auch zum Vorhaben „Nachhaltigkeit lehren lernen“, finden Sie unter https://www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum/projekte/nachhaltigkeit-lehren-lernen/workshop-bne-in-der-eigenen-lehre-verankern.html.

Der Workshop ist Teil eines mehrstufigen Weiterbildungskonzepts, zu dem neben diesem Aufbau-Workshop ein Basis-Workshop (an der PH Heidelberg im April 2021 durchgeführt), E-Learning, Peer-to-Peer-Beratungen und ein Coaching-Angebot gehören. Er wird im Rahmen des Projekts „Nachhaltigkeit lehren lernen“ [Link: https://rgeo.de/cms/p/nachhaltigkeitlehrenlernen/] angeboten, das in der Abteilung Geographie – rgeo im Rahmen des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum) angesiedelt ist. Die bundesweite Dissemination wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördern die Umsetzung des Vorhabens in einem Projekt auf Landesebene, teilweise aus Mitteln der Glücksspirale.

Auf einen Blick:
Termine: Do, 10.06.2021, 13.30 - 17.00 Uhr und Fr, 11.06.2021, 9.30 - 13.00 Uhr
Zielgruppe: Hochschullehrende aller Disziplinen und Fächer
Voraussetzungen: Grundkenntnisse bzgl. nachhaltiger Entwicklung / Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wünschenswert.
Ort: digital (via Zoom)
Anmeldung: bis 04.06.2021 per E-Mail an Teresa Ruckelshauß. Bitte Namen und Abteilung/Fachbereich angeben.

Weitere Informationen: https://www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum/projekte/nachhaltigkeit-lehren-lernen/workshop-bne-in-der-eigenen-lehre-verankern.html

Neu: Online-Plattform "Hochschulweiterbildung@BW“

Baden-Württemberg stärkt wissenschaftliches Weiterbildungsangebot

[velo] Die Hochschule will gemeinsam mit rund 50 weiteren Hochschulen Baden-Württembergs die Sichtbarkeit ihrer Weiterbildungsangebote erhöhen. Hierzu soll unter der Federführung der Universität Freiburg die Online-Plattform "Hochschulweiterbildung@BW" entstehen. Damit verbunden ist das Ziel, die Suche nach und die Buchung von passenden Weiterbildungen zu erleichtern. Ein neues Siegel soll zudem die Qualität wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote sichtbar machen. Das Baden-Württembergische Wissenschaftsministerium fördert das Vorhaben im Rahmen der ressortübergreifenden Weiterbildungsoffensive "WEITER.mit.BILDUNG@BW" mit 11,73 Millionen Euro.

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"Unsere Gesellschaft, das Bildungssystem und auch die Wirtschaft stehen vor großen Aufgaben - wie etwa Digitalisierung, Klimawandel oder eine zunehmende Vielfalt der Bevölkerung. Um auf diese Herausforderungen gut und zukunftsorientiert reagieren zu können, braucht es qualitätsvolle Weiterbildungsangebote. Als bildungswissenschaftliche Hochschule, die zu gesellschaftlich relevanten Fragen forscht, stellen wir unser Wissen bereits heute für eben diese Weiterbildungsbedarfe zur Verfügung. Über die geplante Online-Plattform 'Hochschulweiterbildung@BW' wird es für die Nutzer:innen zukünftig noch einfacher sein, diese Angebote zu finden und die für sie passende Weiterbildung zu buchen", sagt Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Das nun gestartete Vorhaben will zudem den landesweiten Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen stärken, um frühzeitig auf neu entstehende Bedarfe reagieren zu können. Ein Ziel, das Heyl ebenfalls begrüßt: "In der Metropolregion Rhein-Neckar ist die PH Heidelberg bereits bestens vernetzt: Wir transferieren unsere didaktische Expertise in die hier ansässigen Firmen. Und profitieren gleichzeitig von dem Praxiswissen der dortigen Mitarbeiter:innen. Wir freuen uns, dieses Netzwerk nun gemeinsam mit anderen Hochschulen landesweit auszubauen."

Die Prorektorin befürwortet zudem das geplante Qualitätssiegel: "Hochschulische Weiterbildungsangebote zeichnen sich auf Grund des engen Bezugs zur Forschung durch eine hohe Qualität aus. Ein entsprechendes Siegel macht dies sichtbar und gibt somit Beschäftigten, aber auch Privatpersonen Orientierung."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/weiterbildung sowie unter www.baden-wuerttemberg.de.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Inklusionsbereich

Stelle im Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung ab September 2021

[red] Mit dem Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) geht die Pädagogische Hochschule Heidelberg in der Bildung neue Wege: Seit November 2020 lehren und forschen hier Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu Querschnittsaufgaben der Inklusion. Das Neue dabei: An unserem Zentrum arbeiten Menschen, die als kognitiv beeinträchtigt gelten und vorab eine dreijährige Vollzeit-Qualifizierung zu Bildungsfachkräften erfolgreich durchlaufen haben.

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Deine Aufgabe wird es sein, die Bildungsfachkräfte zu unterstützen und sie bei ihren Lehrveranstaltungen an Hochschulen im ganzen Land zu begleiten sowie bei ihren Aufgaben im Bereich der Forschung zu unterstützen.

Das kann u.a. beinhalten:
· Assistenzleistungen beim Lesen und Schreiben von Texten, sowie beim Erfassen von theoretischen Inhalten
· Unterstützung bei der Nutzung von elektronischen Hilfsmitteln wie Laptops
· Assistenz und Begleitung der Bildungsfachkräfte bei der Durchführung der Lehrveranstaltungen an den Fach- und Hochschulen

Bei weiteren Rückfragen kannst du dich an die Pädagogische Leiterin, Sarah Maier, wenden (Tel. 06221/477-6186, E-Mail)

)Neben der praktischen Arbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk eine Basisqualifizierung, die Fortbildungen und Seminare umfasst. Du erhältst ein Taschengeld von 300€, einen Essenszuschuss in Höhe von 100€, und wir übernehmen die Kosten für eine regionale Monatsfahrkarte für Auszubildende oder zahlen alternativ eine Fahrtkostenpauschale.

Bewirb dich per Mail mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) mit einer PDF-Datei mit max. 5 MB bis spätestens 30. Juni 2021 unter Angabe des Kennworts „FSJ AW-ZIB“ bei:
Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung
Sekretariat Jutta Johnson per E-Mail.

Weitere Informationen findest du auf unserer Homepage unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib.

Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in als Interventionslots:in

Mehrere Stellen für die Arbeit mit Schüler:innen an drei Heidelberger Realschulen zum 1. September

[red] Für die Durchführung des Corona-Interventionsprojekts Re:Start@School suchen wir mehrere Interventionslots:innen für die Arbeit mit Schüler*innen an drei Heidelberger Realschulen. Als Interventionslots:in unterstützen Sie Schüler:innen aus Heidelberger Realschulen: Sie helfen den Schüler:innen, während der Corona-Pandemie entstandene Rückstände in der Berufsorientierung nachzuholen und einen guten Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrer:innen und dem Netzwerk der Jugendagentur geben Sie den Schüler:innen am Übergang so eine Perspektive für die Zukunft nach Corona.

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Ihre Qualifikationen
Nach Möglichkeit verfügen Sie über ein abgeschlossenes Studium mit pädagogischem Hintergrund oder einen anderen Studienabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen pädagogischen Ausbildung. Dazu zählt z.B. auch eine Qualifikation bzw. Tätigkeit als Ausbilder:in einem Betrieb.

Vor allem wünschen wir uns zwei Fähigkeiten:
- Sie können eine Beziehung zu Jugendlichen aufbauen, die von Verantwortung und Vertrauen geprägt ist und besitzen Beratungs-, Sozial- und interkulturelle Kompetenzen.
- Sie können eine gute Kooperation mit den Lehrkräften und den Mitarbeiter:innen der Praktikumsbetriebe aufbauen.

Darüber hinaus sollten Sie fachliche Kenntnisse über die Schul- und Berufsrealität, über Bewerbungsprozesse, Ausbildungswege und -berufe mitbringen. Diese Kenntnisse sollten Sie methodisch sicher weiter vermitteln können.

Wünschenswert wären schließlich Kenntnisse über die Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten, insbesondere zu beruflicher Orientierung und zu digitalen Kompetenzen.

Arbeitsort:
-
Gregor-Mendel-Realschule, Harbigweg 24, 69124 Heidelberg oder
- Johannes-Kepler-Realschule, Mönchhofstr. 24-26, 69120 Heidelberg oder
- Theodor-Heuss-Realschule, Plöck 105, 69117 Heidelberg

Stellenanteil: 1x 75%, 2x 50%

Arbeitszeit: 29,25 (75%) bzw. 19,5 (50%) Stunden/Woche, an Unterrichtszeiten orientiert

Gehalt/Lohn: zu besetzen ab: Anlehnung an den TVöD 2020 Stufe 9b 01.09.2021

Befristung: als Modellprojekt mit erstmaliger Durchführung in Heidelberg zunächst befristet bis 31.12.2022

Bewerbungsfrist: 30.06.2021

Wenn Sie Fragen zur Stelle haben, können Sie sich gern vorab melden unter 06221/ 6 00 620 oder per E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Weitere Informationen im Dokument "Stellenausschreibung ReStart@School" (PDF, ca. 0,3MB)

Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in als AVdual-Begleiter:in

Zwei Stellen für die Arbeit mit Schüler:innen an beruflichen Schulen zum 1. September

[red] Für die Durchführung des Bildungsgangs „Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual)“ suchen wir zwei Mitarbeiter:innen Als AVdual-Begleiter:in unterstützen Sie Schüler:innen im Bildungsgang „AVdual“ an beruflichen Schulen in Heidelberg. In enger Zusammenarbeit mit einem schulischen Team helfen Sie Schüler:innen, sich beruflich zu orientieren und den Übergang ins Berufsleben erfolgreich zu meistern.

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Ihre Qualifikationen
Nach Möglichkeit verfügen Sie über ein abgeschlossenes Studium mit pädagogischem Hintergrund oder einen anderen Studienabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen pädagogischen Ausbildung. Dazu zählt z.B. auch eine Qualifikation als Ausbilder:in einem Betrieb.

Vor allem wünschen wir uns zwei Fähigkeiten:
- Sie können eine Beziehung zu Jugendlichen aufbauen, die von Verantwortung und Vertrauen geprägt ist und besitzen Beratungs-, Sozial- und interkulturelle Kompetenzen.
- Sie können eine gute Kooperation mit den Lehrkräften und den Mitarbeiter:innen der Praktikumsbetriebe aufbauen.

Darüber hinaus sollten Sie fachliche Kenntnisse über die Schul- und Berufsrealität, über Bewerbungsprozesse, Ausbildungswege und –berufe mitbringen. Diese Kenntnisse sollten Sie methodisch sicher weiter vermitteln können.

Arbeitsort:
Marie-Baum-Schule, Maria-Probst-Straße, 69123 Heidelberg oder
Johannes-Gutenberg-Schule, Wieblinger Weg 24 /7, 69115 Heidelberg

Stellenanteil: 100%

Arbeitszeit: 39 Stunden/Woche, an Unterrichtszeiten orientiert

Gehalt/Lohn: Anlehnung an den TVöD 2020 Stufe 9b

Befristung: als Modellprojekt mit erstmaliger Durchführung in Heidelberg zunächst befristet bis 31.08.2022, mit der Absicht auf unbefristete Weiterbeschäftigung

Bewerbungsfrist: 30.06.2021

Wenn Sie Fragen zur Stelle haben, können Sie sich gern vorab melden unter 06221/ 600 620 oder per E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Weitere Informationen im Dokument "Stellenausschreibung AVdual" (PDF, ca. 0,3MB)

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Gesucht: Lehramtsstudierende, die Schüler:innen helfen

Förderung im Rahmen des neuen Programms "Bridge the Gap"

[MWK] Durch die pandemiebedingten Schulschließungen sind bei Schülerinnen und Schülern Lernrückstände entstanden. Als ersten Schritt startet die Landesregierung das Programm "Bridge the Gap". "Bridge the Gap" ist ein erstes kurzfristiges Unterstützungsangebot für die Zeit nach den Pfingstferien zunächst bis zu den Sommerferien. Schulen sollen in diesem Rahmen die Möglichkeit erhalten, Lehramtsstudierende für eine ergänzende Förderung einzuladen. Weitreichendere Fördermaßnahmen in den Sommerferien und darüber hinaus folgen.

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Was passiert bei "Bridge the Gap"?
- Lehramtsstudierende helfen Schülerinnen und Schülern, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind
- Es soll um ergänzende Förderangebote bis zu vier Stunden pro Woche (in Einzel- oder Gruppenförderung in Absprache mit der jeweiligen Schule) zunächst bis zu den Sommerferien gehen
- Schülerinnen und Schüler sollen wichtige Unterstützung bei der Stärkung basaler Kompetenzen erhalten

Rahmenbedingungen:
- In Frage kommen Lehramtsstudierende ab dem 4. Fachsemester mit erweitertem polizeilichen Führungszeugnis nicht älter als drei Jahre
- Geplant ist die Teilnahme von zunächst etwa 500 Lehramtsstudierenden
- Es soll eine Vergütung der Lehramtsstudierenden auf Honorarbasis gewährt werden
- Die Lehramtsstudierenden sollen an Schulen im Umkreis der jeweiligen Hochschule zum Einsatz kommen
- Die Teilnahme der Schulen aus verschiedenen Schularten am Projekt ist freiwillig
- Es ist eine Begleitung des Projekts durch die Hochschulen und das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung geplant

Interessierte können sich bis zum 27. Mai 2021 über eveeno.com registrieren.

Eine Meldung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Quelle: mwk.baden-wuerttemberg.de

Lehrpreis: Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung

Dotiert mit insgesamt 5 000 Euro - bis 31. Juli bewerben

[red] Um bereits vorhandenes Engagement im Bereich der BNE zu würdigen und gute Beispiele einer gelungenen Umsetzung in der Hochschullehre sichtbar zu machen, vergibt das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung einen mit insgesamt 5 000 Euro dotierten Lehrpreis. Der Preis wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

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Die wichtigsten Informationen im Überblick:
Wer? Lehrende an Hochschulen in Baden-Württemberg
Bis wann? Bewerbungen bis 30.07.2021 möglich
Womit? Beispielhafte BNE-Lehrveranstaltungen
Preise? Insgesamt 5 000 Euro Preisgeld
Bei Fragen?  E-Mail

Weitere Informationen im Dokument "Ausschreibung Lehrpreis BNE" (PDF, ca. 0,8MB)

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Mai-Newsletter:

 


Das Bild zeigt das Hörsaalgebäude der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Resultat

Sonderausstellung 2021 im Museum Théo Kerg mit Werken von Claudia und Mario Urlaß vom 30. Mai bis 27. Juni

[red] PH-Professor Mario Urlaß und seine Frau Claudia stellen Werke im Museum Théo Kerg in Schriesheim aus. Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14 - 17 Uhr geöffnet. Aufgrund der aktuell geltenden Vorschriften muss man sich im Museum Théo Kerg anmelden unter der Rufnummer 0170 - 7734107 oder per E-Mail mit Angabe der Kontaktdaten (Vorname, Name, Anschrift, Telefon/Mobil oder E-Mail-Adresse) sowie Datum des Besuchstages. Die Ausstellung endet am 27. Juni 2021.
Siehe auch: https://www.claudia-urlass.de und https://www.mario-urlass.de
Weitere Informationen unter www.kk-schriesheim.de/aktuell.

Vortragsreihe "Sehbeeinträchtigung und Blindheit"

Termine am 1. und 15. sowie 29. Juni

[red] Der Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik ist so vielfältig wie auch die Ursachen und Erkrankungen, durch die eine Sehbeeinträchtigung entstehen kann. Im Sommersemester 2021 informiert die Online-Reihe "Ich sehe was, was Du nicht siehst!" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowohl über die verschiedensten Erkrankungen und Syndrome als auch Fachbereiche: Vom Augenarzt über die Orthoptistin bis hin zur lebensnahen Schilderung durch Eltern und Betroffene sind spannende Erfahrungen und alltagsnahes Wissen zu erwarten.

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Die öffentlichen Vorträge beginnen jeweils um 18.00 Uhr. Sie finden über zoom statt; bitte nutzen Sie hierzu die folgenden Zugangsdaten (Hinweis: geänderte Zugangsdaten; 20. April 2021): ph-heidelberg-de.zoom.us (Meeting-ID: 920 7164 7467; Kenncode: 970317).

Folgende Vorträge sind geplant; Änderungen sind vorbehalten:
Dienstag, 1. Juni 2021 N.N. (Betroffene:r) In die vierte Veranstaltung fließt wieder eine neue Perspektive ein. Aus der Eigenwahrnehmung berichtet ein:e Betroffene:r zu ihrer:seiner (degenerativen) Augenerkrankung. Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben
Dienstag, 15. Juni 2021 Andrea und Christian Thulfaut (Eltern) Die Krankheit NCL ("Kinderdemenz") ist eine degenerative Erkrankung mit lebensverkürzender Perspektive und einhergehender Mehrfachbehinderung. Hierbei ist das erste auftretende Symptom die beginnenden Sehschwierigkeiten. Wie sich die Krankheit auswirkt, was ein Leben damit bedeutet und was dies für Menschen im Kontakt mit Kindern mit NCL heißt, berichten Eltern von drei Kindern mit NCL.
Dienstag, 29. Juni 2021 Christan Pawlak (Betroffener) und Claudia Junghans (Mutter sowie Vorsitzende der Organisation CHARGE Syndrom e.V.) Um den Bereich der angeborenen Taubblindheit/Hörsehbehinderung geht es in der sechsten Veranstaltung. Besonders spannend sind dabei die Erfahrungen von Herrn Pawlak selbst. Ergänzt werden sie von Claudia Junghans, Mutter eines Kindes mit dem CHARGE-Syndrom, das als Hauptursache für angeborene Taubblindheit/Hörsehbehinderungen gilt.

Organisiert wird die Reihe von Wissenschaftler:innen und Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik. Ihre Kontaktpersonen sind Professor Dr. Markus Lang und Jessica Köninger.

Ringvorlesung: "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Online-Vorträge am 1. , 15. und 22. sowie 29. Juni. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sommersemester 2021 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Corona-bedingt online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:
1. Juni 2021 "Nachhaltigkeit im Alltag - Verbraucherbildung und BNE" Prof. Dr. Angela Häußler (Alltagskultur und Gesundheit)
15. Juni 2021 "Bildung und globale Verantwortung" Prof. Dr. Georg Zenkert (Philosophie)
22. Juni 2021 "Naturschutz im Diskurs: Zwischen Naturromantik und gesellschaftlicher Überlebensfrage" Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke (Geographie)
29. Juni 2021 "Intercultural citizenship oder was der Fremdsprachenunterricht mit BNE zu tun hat" Prof. Dr. Karin Vogt (Englisch)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Online-Tagung: "Bildung - Philosophie - Didaktik"

Digitale Veranstaltung am 4. Juni. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Die Abteilung Philosophie/Ethik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstaltet am Freitag, 4. Juni 2021 eine digitale Tagung zum Thema "Bildung - Philosophie - Didaktik". Die Veranstaltung findet zwischen 09.30 und 16.40 voraussichtlich über zoom statt.

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Als Referent:innen konnten folgende Expert:innen gewonnen werden:
Prof. Dr. Anne Burkard Georg-August-Universität Göttingen "Durch philosophische Bildung die Welt verbessern?"
Dr. Frank Brosow Pädagogische Hochschule Ludwigsburg "Die TRAP-Mind-Matrix im Unterricht"
Prof. Dr. Boris Schwitzer Technische Universität Darmstadt "Das Neo-Sokratische Gespräch im Unterricht"
Prof. Dr. Dirk Stederoth Universität Kassel "Profil-Bildung. Digitale Bildung als Fortsetzung unserer Rückbildung in eine Netzexistenz"
Laura Martena Georg-August-Universität Göttingen "Zur Aktualität der platonischen Konzeption philosophischer Bildung"

Um Anmeldung per E-Mail an Dr. Christian Wilhelm, der die Tagungsleitung inne hat, wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/philosophieethik.

Die Schule nach Corona

Ein Gespräch am 8. Juni mit Prof. Dr. Anne Sliwka (Heidelberg) und OStD i. K. Matthias Förtsch (Biberach)

[red] Corona kann als Zäsur gesehen werden: Scheinbar von heute auf morgen wurden durch die Schulschließungen zur Eindämmung der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie Änderungen am etablierten Schulsystem nötig. Plötzlich war Präsenzunterricht in Klassenräumen - zumindest temporär und in der bestehenden Form - unmöglich, es bedurfte digitaler Lösungen und der Bereitschaft, auf die neue Situation flexibel und schnell zu reagieren.

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Ob und inwieweit dies gelungen ist, soll in dieser Veranstaltung allerdings nicht bilanziert werden; stattdessen soll der Blick nach vorne gerichtet werden: Ausblickend auf die Zeit "nach der Pandemie" besprechen Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Anne Sliwka und OStD i. K. Matthias Förtsch nicht nur, welche Veränderungen Corona im Schulsystem angestoßen hat, sondern auch, was davon bleiben wird oder dauerhaft Teil des schulischen Alltags sein sollte. Kann analog zur Diskussion um das Homeoffice nun auch an Schulen über neue Formen der Lehre und des Lernens gesprochen werden, wie sie z. B. die Initiative FreiDay anregt? Wie sieht es mit der Digitalisierung im Hinblick auf Schulen, Schüler:innen sowie Lehrer:innen aus?

Was kann und muss jetzt neu gestaltet oder adaptiert werden, um die Schulentwicklung post-Corona voranzubringen? Welches Mindset hilft Lehrer:innen bei der Unterrichtsentwicklung? Und schließlich: Wie sähen optimale Rahmenbedingungen seitens der Kultusverwaltungen hierfür aus? Diese und andere Fragen diskutiert Susanne Kemmer (Heidelberg School of Education) am Dienstag, 8. Juni 2021 mit Sliwka und Förtsch. Veranstaltungsbeginn ist 17:00 Uhr auf der Plattform Zoom. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Schulpreis und der Deutschen Schulakademie statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie unter hse-heidelberg.de.

 

Das Menschenrecht auf (Nachhaltige) Bildung

BNE-Colloquiumsreihe am 8. Juni von Dr. Christina Ayazi (World University Service)

[red] Es wird immer deutlicher, dass die Herausforderungen zum Schutz des Planeten und der Bewahrung der Artenvielfalt nur durch ein besseres Zusammenwirken und eine Transformation zu schaffen ist, die ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte zusammenbringt.

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Dieser Herausforderung steht auch das Globale Lernen und die Bildung für Nachhaltige Entwicklung gegenüber, die den Anspruch haben, Lernende auf diese Anforderungen vorzubereiten und sie auch ein Leben lang dabei zu begleiten. So ist auch dieser Bildungsbereich gefordert sich einem Transformationsprozess zu unterziehen, um der Komplexität dieser Anforderungen gerecht zu werden. In den letzten Jahren werden daher vorher eher getrennte Bildungsbereiche, wie Umwelterziehung, Globales Lernen und Diversity Education immer öfter zusammengebracht und auch die Diskussion darüber, wie dieser Bereich inklusiver und diversitätssensibler gestaltet werden kann.

Aber spiegelt sich die Vielfalt unserer Gesellschaft auch in den Bildungsmedien und Akteur:innen des Globalen Lernen/BNE wider? Und ist das Menschenrecht auf Zugang zu und Beteiligung an qualitativ hochwertige Bildung hier schon erfüllt?

Über diese und weitere Fragen spricht Dr. Christina Ayazi (World University Service) am Dienstag, 8. Juni 2021 im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe. Veranstaltungsbeginn ist 18.15 Uhr. Die öffentliche Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehre verankern

Ein digitales Angebot am 10. und 11. Juni für Hochschullehrende. Eine Anmeldung ist bis zum 4. Juni notwendig.

[red] Seit Jahrzehnten wird in nationalen und internationalen Gremien betont, dass Bildung ein Schlüsselfaktor zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft und zur Lösung der zentralen Herausforderungen unserer Welt ist. Um eine Bildung der Zukunft in der Breite des Bildungssystems zu verankern, sind alle Bildungsbereiche gefordert - insbesondere auch die Hochschulen, da hier Lehrkräfte und Entscheidungsträger:innen von morgen ausgebildet werden.

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Wie aber kann eine solche Bildung der Zukunft ganz konkret an unserer Hochschule aussehen? Darum soll es in einem digitalen Workshop gehen, der am Donnerstag, 10. und Freitag, 11. Juni von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg angeboten wird. Die Inhalte der beiden Workshop-Tage bauen aufeinander auf. Im ersten Teil der Weiterbildung können Sie verschiedene Methoden und Tools kennenlernen, die sich für eine Lehre im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in unterschiedlichen Disziplinen eignen. Im zweiten Teil erarbeiten Sie im Team mit anderen Lehrenden Ideen für die Umsetzung von BNE in Ihren eigenen Lehrveranstaltungen, wobei Sie mit Materialien und Beratungsangeboten unterstützt werden. So erhalten Sie kreative und konkret anwendbare Ideen für Ihre eigene Lehrtätigkeit.

Der Workshop eignet sich für alle, die in der Hochschullehre tätig sind - unabhängig von Fach und Disziplin. Vorkenntnisse im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bzw. der Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wünschenswert. Die Durchführung erfolgt digital via Zoom. Veranstaltungsbeginn ist am Donnerstag 13.00 Uhr und am Freitag, 09.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich bis zum 4. Juni 2021 bei Teresa Ruckelshauß (E-Mail) unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Abteilung/Ihres Fachbereichs an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Expertenrunde Bildung: "BNE & Digitalisierung"

Ein Angebot am 14. Juni der Metropolregion Rhein-Neckar und der KLIMA ARENA in Kooperation mit der PH Heidelberg.

[red] Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und die Klimastiftung für Bürger, der Träger der KLIMA ARENA, laden zur 18. Expertenrunde Bildung ein. Am Montag, 14. Juni 2021 besteht in Sinsheim vor Ort und online die Möglichkeit, das vielfältige Angebot der Region zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung" interaktiv zu erleben. Neben dem Programm der KLIMA ARENA erwarten Sie Workshops des BNE-Zentrums der PH Heidelberg und der Stadt Mannheim.

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Als Teil der Reihe "Vorbilder aus der Region" versteht sich das Event als Vernetzungs- und Arbeitstreffen von Bildungsakteuren. Damit wird eine Plattform zum Austausch, zur Diskussion und zum Initialisieren von Projektideen ermöglicht. Ziel ist der Best-Practice-Austausch von Lernenden, Lehrenden, Bildungsakteuren sowie der breiten Öffentlichkeit zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung".

Veranstaltungsbeginn ist 15.00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter klima-arena.de. Informationen zum Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Ein bunter Blumenstrauß – Aktivierung im Online-Unterricht

Hochschulöffentlicher Vortrag am 15. Juni

[red] Wie können digitale Lehre und Unterricht interaktiv und spielerisch gestalten werden? Seit dem Anfang der Corona-Pandemie habe sich viele Menschen auf die Reise gemacht, das neue Seminarfeld "Online-Unterricht" zu erkunden. Was macht Online-Unterricht bunt und anschaulich? Wie können wir trotz Abstand miteinander in Kontakt kommen?

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Diese Fragen sind nach wie vor hochaktuell. Die Sprecherziehung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat daher Ursula Fetzer zu einem Online-Workshop eingeladen. Fetzer, die unter anderem als Sprecherzieherin, selbstständige Trainerin für Kommunikation und (Improvisations-)Schauspielerin tätig ist, wird zeigen, wie Lehre und Unterricht interaktiv und spielerisch gestalten sowie die Teilnehmenden aktiviert und einbezogen werden können. Darüber hinaus werden Kreativübungen und technische Methoden gezeigt, die zu Leichtigkeit und Verbindung im digitalen Kontext einladen.

Der digitale Workshop findet am Dienstag, 15. Juni 2021 um 18.30 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sprecherziehung.

Mit Coaching in der Eingangsphase zum Studienerfolg

Online-Vortrag am 17. Juni

[red] Die Themen Studienerfolg und Studienabbruch sind aktuell für Hochschulpolitik, Hochschulforschung sowie Hochschulpraxis von hoher Bedeutung. Hierbei spielen viele Elemente, wie etwa Motivation, Selbst- und Zeitmanagement, Selbstzweifel oder Lernschwierigkeiten eine Rolle.

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In solchen Situationen suchen Studierende oft bei der Studienberatung Rat oder bitten diese um Hilfe. Mittlerweile gibt es für die Thematik der Studienberatung eine große Community, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit diesem Thema befasst. An der DHBW Lörrach wurde etwa im Rahmen der Weiterentwicklung des Forschungsprojektes "Verringerung von Studienabbrüchen und nachhaltige Förderung der Employability" ein digitales Gruppen-Coaching-Programm auf Grundlage von Befragungen an Studierenden für die Studieneinstiegsphase entwickelt. Das Programm zielt darauf ab, die Selbstreflexion zu stärken und Tools zur Verbesserung der Kompetenzen wie Motivation, Disziplin, Kommunikation und emotionale Stabilität für das duale Studium anzubieten.

Der Vortrag der Referentin Dr. Linda Zimmermann (DHBW Lörrach) wird dieses Programm vorstellen und bietet daher Studienberater:innen, aber auch Lehrenden an Universitäten und Hochschulen vielfältige Anknüpfungspunkte zur Lehrerbildung. Er findet am Donnerstag, 17. Juni 2021 um 12.00 Uhr online statt. Die Organisation obliegt der Heidelberg School of Education.

Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/vortrag-coaching-studienerfolg.

Dive into Deeper Learning – Discover a new learning culture

A digital lecture at 17th of June by Prof. Dr. Anne Sliwka and Janina Beigel (Heidelberg University)

[red] In this event, Prof. Dr. Anne Sliwka and Janina Beigel (Heidelberg University) will take a closer look at the phenomenon of Deeper Learning. They will explain the pedagogical approach using various case studies and link it to the underlying theoretical concepts. In addition to exciting teaching concepts, as well as thoughts on how educational grammar can change, participants will gain experience from school practice and teacher training, as well as new insights from teaching/learning research. The event will be complemented by a panel discussion that will provide an opportunity to ask questions and share ideas about Deeper Learning.

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The online-event will take place on Thursday, June 17th at 4 p.m. The lecture will be held in English. Advance registration is required. The Heidelberg School of Education is responsible for the organization.

You can find more information at www.hse-heidelberg.de/sap-trainers-thursday-deeper-learning.

"Bildung bitte!": "Achtsamkeit als Ressource im Arbeitsalltag"

Eine praxisorientierter Online-Beitrag für (angehende) Lehrkräfte 24. Juni. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Mentale Stärke und körperliche Gesundheit sind angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie wichtiger denn je. Etwas für den Erhalt der eigenen Gesundheit zu tun, assoziieren vielen Menschen jedoch mit zusätzlicher Anstrengung in ihrer Freizeit oder mit Verzicht. Dabei verbringen wir den Großteil des Tages bei der Arbeit und damit nicht selten sitzend im Büro, Klassenzimmer oder eben im Homeoffice.

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Wie wäre es, wenn wir genau diese Zeit nutzen würden, um körperliche und mentale Belastungen zu minimieren und zumindest auszugleichen? Welche Ansätze und konkreten Maßnahmen sind hier erfolgversprechend? Und was können sowohl wir selbst als auch Arbeitgeber – wie etwa Hochschulen oder andere Bildungseinrichtungen – zu deren praktischer Umsetzung beitragen?

Wissenschaftler:innen des Heidelberger Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung (HD:ZPG) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sind diesen Fragen in diversen Forschungs- und Entwicklungsprojekten nachgegangen. Basierend auf ihren Erkenntnissen haben sie verschiedene Interventionen entwickelt und in der Praxis erprobt.

Im Sommersemester 2021 stellen sie ihre Ergebnisse im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe "Bildung bitte!" zur Diskussion und übertragen diese auf den weiteren Kontext des Lernens und Arbeitens.

Den zweiten Vortrag hält Professorin Dr. Antje Miksch am Donnertag, 24. Juni 2021 zum Thema "Achtsamkeit als Ressource im Arbeitsalltag". Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr auf der Plattform zoom.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte.

"Konvivenz" durch fächerkooperierendes Begegnungslernen

Ein digitaler Vortrag am 24. Juni von Prof. Dr. Katja Boehme

[red] Schulischer Religionsunterricht, gleich welcher Konfession oder Religion, findet stets an der Schnittstelle von religiöser Gemeinschaft und säkularer Gesellschaft statt und ist daher vielen Erwartungen und Vorbehalten ausgesetzt. Deshalb ist die Religionspädagogik als wissenschaftliche Disziplin innerhalb theologischer Reflexionen die Disziplin, die Religion nach innen konkretisiert, indem sie sie im Leben des Einzelnen verortet, und nach außen gesellschaftlich reflektiert, indem sie religiöse Rationalisierungsangebote für eine moderne Gesellschaft formuliert.

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Eine digitale Ringvorlesung der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg greift dieses Themenspektrum auf und entwickelt Denkansätze für die heutigen Herausforderungen, die an die Religion in einer modern-säkularen Gesellschaft gestellt werden.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beteiligt sich mit einem Vortrag an der Veranstaltungsreihe. So spricht Professorin Dr. Katja Boehme (Katholische Theologie / Religionspädagogik) am Donnerstag, 24. Juni zum Thema "Bildungsauftrag 'Konvivenz' durch fächerkooperierendes Begegnungslernen". Veranstaltungsbeginn ist 18.15 Uhr. Der Vortrag findet online via zoom statt.

Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten finden Sie unter www.hfjs.eu.

Informationen zu der Zusatzqualifikation Interreligiöses Begegnungslernen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zq-interreligioeses-begegnungslernen.

BildungsBit online: "Antiziganismus erkennen und begegnen"

Ein Vortrag am 29. Juni von Nadine Küßner (Heidelberg). Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] In dem Online-Angebot "BildungsBit" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erhalten Sie kurz und kompakt forschungsbasiertes Wissen sowie Impulse zur weiterführenden Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik. Die Organisation obliegt der Professional School.

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In diesem Workshop am Dienstag, 29. Juni 2021 geht es ab 16.00 Uhr um das Thema "Antiziganismus erkennen und begegnen": Antiziganismus ist als spezifische Form des Rassismus weit verbreitet und gesellschaftlich breit akzeptiert. In der WDRTalkshow "Die letzte Instanz" vom 29. Januar 2021 wurde darüber geurteilt, ob eine von der Minderheit als beleidigend abgelehnte Fremdbezeichnung im deutschen Sprachgebrauch ihre Berechtigung habe oder nicht, ohne die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen. Dies macht deutlich, dass Antiziganismus zu wenig geächtet wird und in der Mehrheitsgesellschaft zur Normalität gehört. Warum es deshalb wichtig ist, auch in Bildungseinrichtungen über Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus zu sprechen und wie Antiziganismus benannt und erkannt werden kann, ist Gegenstand dieses Workshops. Gemeinsam erarbeiten wir Handlungsmöglichkeiten und Strategien für die pädagogisch Praxis und werden genügend Raum für offene Fragen und Diskussion haben.

Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus dem Bildungsbereich. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist aus technischen Gründen notwendig. Ihr Referentin ist Nadine Küßner (Arbeitsstelle Antiziganismusprävention, Pädagogische Hochschule Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/BildungsBit.

Hochschullehre durch Digitalisierung stärken

Baden-Württemberg Spitzenreiter bei der eingeworbenen Fördersumme im Bund-Länder-Programm

[red] Erfolg für etliche Hochschulen in Baden-Württemberg: Von 330 Millionen Euro Fördermitteln, die von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre über das Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ bundesweit vergeben werden, gehen rund 55,5 Millionen Euro nach Baden-Württemberg. In Summe sind das 42 erfolgreiche Projekt- beteiligungen. Das Land ist damit bundesweit Spitzenreiter bei der eingeworbenen Fördersumme. Die PH Heidelberg ist als Kooperations- partner der Hochschule der Medien Stuttgart mit dem Projekt „Hochschul-Initiative Digitale Barrierefreiheit für Alle“ ebenfalls unter den Geförderten.

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Wissenschaftsministerin Theresia Bauer wertete das Ergebnis des Auswahlverfahrens am Dienstag (25. Mai) als „Riesenerfolg für die baden-württembergischen Hochschulen“. Der Erfolg der baden-württembergischen Hochschulen belege einmal mehr die konstant hohe Qualität der Lehre und die Innovationskraft im Land.

„Das Programm ist ein Schub für die digitale Lehre und hilft den Hochschulen dabei, Studium und Lehre innovativ digital weiterzuentwickeln“, sagte Theresia Bauer weiter. „Ich gratuliere allen Hochschulen herzlich zu diesem tollen Erfolg.“ Das Studium der Zukunft müsse noch stärker als bisher auf kreative Settings, kollaboratives Arbeiten, individuelle Lernszenarien und persönliches Feedback ausgerichtet sein.

Der Erfolg der baden-württembergischen Hochschulen ist auch der bisherigen Förderstrategie des Landes zu verdanken: So hat das Wissenschaftsministerium mit dem rund 100 Millionen Euro umfassenden Fonds „Erfolgreich studieren in Baden-Württemberg FESt-BW“ bereits in den Jahren 2016 bis 2020/21 gezielt innovative Lehrkonzepte und Projekte der Gründungskultur in rund 180 Projekten an Hochschulen gefördert

Die neu geförderten Projekte im Einzelnen finden sich hier.

Weitere Informationen unter: www.mwk.baden-wuerttemberg.de.

Musikalischer Genuss

Forscher:innen haben herausgefunden, dass langsame Hintergrundmusik helfen könnte, die Kalorienaufnahme beim Essen zu verringern

[red] Wer langsamer isst, wird schneller satt und nimmt weniger Kalorien auf als jemand, der sein Essen schnell verzehrt. Hintergrundmusik, gleich welcher Art, kann dazu dienen, die Dauer der Nahrungsaufnahme zu verlängern. Besonders stark sei dieser Effekt beim langsamen Legatospiel, wie dänische Forscher:innen im Fachblatt „Appetite“ berichten. Der Zusammenhang zwischen Musiktempo und Essgeschwindigkeit beruhe möglicherweise darauf, dass sich der Rhythmus des Kauens an den Takt der Musik anpasst.

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„Musik könnte eingesetzt werden, um das Esstempo zu beeinflussen und zu einem gesünderen Essverhalten beizutragen“, sagt Signe Lund Mathiesen von der Universität Aarhus, die Leiterin der Studie. An den Untersuchungen nahmen insgesamt knapp 300 Männer und Frauen teil. Die Testpersonen wurden angewiesen, den Geschmack einzelner Schokoladenstückchen zu beurteilen. Sie wussten nicht, dass es in Wirklichkeit mehr darauf ankam, wie lange der Verzehr jeder Probe dauerte. Beim Essen hörten die Probanden, über Kopfhörer eingespielt, jeweils eine von mehreren Versionen eines Klavierstücks (https://soundcloud.com/signelundmathiesen/sets/forskningens-dogn). Die langsame Version des Soundtracks hatte ein Tempo von 45 Schlägen pro Minute, bei der schnellen Aufnahme waren es 180.

Ganz ohne Musikuntermalung war die Schokolade am schnellsten verzehrt. Bei langsamer Legatomusik dauerte es am längsten – etwa zehn Prozent länger als bei den zwei Varianten der schnellen Musik. Am besten gefiel den Probanden der schnelle Soundtrack in Legatospielweise. Auf die Geschmacksbewertung hatte die Musik keinen Einfluss. Ob getragene Hintergrundmusik tatsächlich helfen könnte, dass Menschen nicht nur langsamer, sondern auch weniger essen, müsste durch weitere Experimente geprüft werden. Dabei wollen die Forscher die Nahrungsaufnahme beim normalen Frühstück oder Mittagessen auswerten und den Einfluss der servierten Portionsgrößen berücksichtigen. Durch langsameren Verzehr mit Hilfe der Musik könnte es gelingen, schon mit kleineren Portionen satt zu werden. Vielleicht hätten auch Restaurantbesitzer und Betreiber von Kantinen durch die Wahl der Hintergrundmusik einen Einfluss darauf, wie viel Zeit sich ein Gast für sein Essen nimmt.
Quelle: Wissenschaft aktuell, 3.8.2020, Joachim Czichos