Presse & Kommunikation

Ausgabe 4 - Mai 2019

[hop] Wenn Sie im Ausland studiert oder gearbeitet haben, werden Sie die damit verbundenen Erfahrungen sicherlich nicht missen wollen. Unabdingbar ist dafür international garantierte Mobilität auf Hochschulebene – insbesondere in Europa. Die Pädagogische Hochschule unterstützt deshalb die HRK-Initiative „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“, die Studierende ermuntert, sich an der Wahl des Europaparlaments am 26. Mai zu beteiligen. Ganz in diesem Geiste feiert auch das Auslandsamt mit der Hochschule den Europatag – und zeigt viele Möglichkeiten auf, „weltwärts“ zu studieren: In unserer neuen Rubrik „International“ können Sie sich ab sofort über Aktivitäten in diesem Bereich informieren.

Grenzenlos studieren. Europa wählen!

Hochschule unterstützt proeuropäische Initiative – Studierende ermuntern, sich an der Wahl zum Europaparlament zu beteiligen

[velo] Bei der Europawahl am 26. Mai können die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union entscheiden, welche Abgeordneten sie von 2019 bis 2024 im Europäischen Parlament vertreten. Aktuelle Prognosen sehen die Gefahr einer deutlichen Stärkung europakritischer und rechtspopulistischer Parteien. Ein Rechtsruck des Europaparlaments würde für Hochschulen voraussichtlich gravierende Einschränkungen nach sich ziehen, denn die Mobilität in Studium, Forschung und Verwaltung könnte deutlich eingeschränkt werden.

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Die Hochschule unterstützt daher die proeuropäische Initiative „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“, die von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ins Leben gerufen wurde und Studierende auffordert, sich an der Wahl zum Europaparlament zu beteiligen.

„Uns ist allen bewusst, wie wertvoll Mobilität und Zusammenarbeit in Europa für unsere Studierenden, für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und auch für unsere Verwaltung geworden sind“, sagt HRK-Präsident Professor Dr. Peter-André Alt. „Die vertrauensvolle Kooperation mit unseren europäischen Nachbarn und Partnern ist aus dem hochschulischen Alltag buchstäblich nicht mehr wegzudenken.“ Diese Entwicklung werde durch populistische und nationalistische Tendenzen, wie sie auch in Deutschland zu beobachten sind, gefährdet, so Alt weiter. Mit der Initiative „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“ sollen daher insbesondere Studierende sensibilisiert werden, ihr Wahlrecht zu nutzen.

Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, begrüßt diesen Aufruf sowohl in Bezug auf den Erhalt der internationalen Mobilität als auch hinsichtlich der Förderung des demokratischen Engagements: „Die Wissenschaftsfreiheit setzt zwingend auch den lebendigen Austausch und die uneingeschränkte Mobilität von Studierenden, Forschenden und von Ideen in der Europäischen Union und im gesamten Europäischen Hochschulraum voraus. Das ist für uns selbstverständlich geworden. Je nach Ergebnis der Europawahl kann sich dies aber mit teils gravierenden Folgen ändern. Als Hochschule unterstützen wir daher die Initiative der HRK, nach der sich jede und jeder selbst befragen soll, in welchem Europa er oder sie künftig leben will, und dann wählen geht.“

Den Erwerb von transkulturellen Kompetenzen zu ermöglichen und zu fördern, gehört zu den zentralen Aufgaben des Bildungssystems. Besonders deutlich wird das in der Lehramtsausbildung: Diese muss den Herausforderungen der globalisierten Welt Rechnung tragen und angehende Lehrkräfte auf eine zunehmend von Diversität geprägte Schulwirklichkeit vorbereiten. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg setzt sich dafür ein, dass ihre Mitglieder internationale Erfahrungen machen können, ihre Arbeit an globalen Fragestellungen ausrichten und Anregungen aus anderen Bildungssystemen und ihren Lernkulturen aufnehmen. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen in ganz Europa ist hierfür eine entscheidende Voraussetzung. Bildungsexpertinnen und -experten sind zudem im besonderen Maße aufgefordert, selbst als politisch interessierte und informierte Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Auffassungen und Haltungen erkennbar zu sein. Insbesondere Lehrkräfte sollen Vorbild sein und Schülerinnen und Schülern helfen, sich mit verschiedenen Positionen auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Hinweis
Die Hochschulrektorenkonferenz hat die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien zu ihrer hochschulpolitischen Position, zu ihren Strategien und Zielen befragt. Die Antworten finden Sie unter www.hrk.de/en/themen/eu-wahl-2019/eu-wahlpruefsteine-2019.

Grenzüberschreitende Musikpädagogik

Kooperation von Hochschulen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz

[velo] Das Fach Musik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Gründungsmitglied einer neuen internationalen Arbeitsgruppe von Musikpädagoginnen und -pädagogen. Dieser gehören zudem die Universität Lumière Lyon 2 (Frankreich), die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Pädagogische Hochschule Freiburg und die Musikhochschule Frankfurt an. Ziel der Arbeitsgruppe ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der schulbezogenen Musikpädagogik.

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Organisiert wurde das Gründungstreffen von Margret Stumpfögger (Lyon), Professor Markus Cslovjecsek (Windisch) und Dr. Mathias Schillmöller (Heidelberg). Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern tauschten sie sich in Frankreich intensiv und fachpraktisch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. Die Musikpädagoginnen und -pädagogen setzten sich zudem mit verschiedenen Strukturen auseinander, wie länderübergreifende Perspektiven entstehen können. Daraus entstanden ist eine Absichtserklärung, in regelmäßigen Abständen Ateliers durchzuführen, in denen zwischen Lehrenden und Studierenden Lehrerfahrungen ausgetauscht, verglichen, ausgewertet und Lernressourcen erstellt werden sollen. Außerdem soll der Austausch der Institutionen durch Begegnungen von Lehrkräften, Studierenden und Einladungen zu Fortbildungs- und Lehrveranstaltungen, Tagungen oder Kolloquien gefördert werden.

Die neue internationale Arbeitsgruppe ergänzt die internationalen Aktivitäten der Abteilung Musik bestens. So ist diese beispielsweise seit 2017 Mitglied des Konsortiums Graduiertenschule Musikpädagogik, das es den Promovierenden der Abteilung ermöglicht, sich international sowohl facheigen als auch interdisziplinär auszutauschen und somit wertvolle Kontakte zur Wissenschafts- und Berufswelt zu knüpfen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/musik.

Studium verbessern

Studierende können Anträge auf Qualitätssicherungsmittel stellen


[velo] Das Studierendenparlament der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat das Verfahren zur Findung des studentischen Vorschlags über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel (QSM) für das Wintersemester 2019/2020 eröffnet. Studierende der Hochschule haben demnach ab sofort wieder die Möglichkeit, Anträge auf Gelder zu stellen, mit denen sich die Qualität im Bereich Studium verbessern soll.

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Insgesamt steht ein Betrag in Höhe von rund 140.000 Euro zur Verfügung, welcher zu je einem Viertel auf die drei Fakultäten sowie die Zentralen Einrichtungen verteilt wird. Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die den Bewilligungszeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020 betreffen.
Anträge müssen unter Berücksichtigung des Antragsformular bis 15. Mai 2019 per E-Mail an qsm@remove-this.ph-heidelberg.net eingegangen sein. Die fristgerecht eingegangenen Anträge werden dann zunächst von den studentischen Fakultätsratsmitgliedern priorisiert und daraufhin im QSM-Ausschuss gegengeprüft sowie beschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Profil als Lehrkraft schärfen

Neuer Masterstudiengang erweitert die wissenschaftliche Unterrichtsbefähigung

[velo] An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können (angehende) Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sowie der Sonderpädagogik ab sofort ihre wissenschaftliche Befähigung für den Unterricht erweitern. Durch das Studium des ergänzenden Masterstudiengangs "Erweiterungsfach im Master of Education Profillinie Lehramt Sekundarstufe I" (ErMa Sek I) erwerben die Studierenden einen weiteren akademischen Abschluss und ergänzen somit ihr Profil als Lehrkraft. Studieninteressierte können sich jeweils zum 31. März bzw. zum 30. September immatrikulieren; eine gesonderte Bewerbung ist nicht erforderlich. 

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Die Studierenden entscheiden sich bei der Immatrikulation für ein weiteres Fach der Sekundarstufe I; dieses studieren sie dann im Rahmen des Erweiterungsmasters ausgerichtet auf die schulischen Bildungsprozesse von Jugendlichen. Sie eignen sich dabei ein umfassendes fachwissenschaftliches Wissen an und lernen, dieses mit Konzepten forschungsbasierter Fachdidaktik zu verzahnen. Die Studierenden erwerben zudem differenzierte bildungswissenschaftliche Kenntnisse auch in den profilbezogenen Bereichen Diagnostik, Differenzierung, Beratung, Evaluation und Schulentwicklung. Sie werden außerdem zum adäquaten Umgang mit Heterogenität und Zieldifferenzierung in Bildungsprozessen befähigt. In inter- und transdisziplinärer Hinsicht erlernen sie überdies die produktive Vernetzung und Anwendung der erworbenen Kenntnisse.

Voraussetzung für eine Immatrikulation ist ein auf das Lehramt Sekundarstufe I, Gymnasium oder Sonderpädagogik bezogener Masterabschluss oder Abschluss eines gleichwertigen lehramtsbezogenen Studiengangs. Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich unter Auflage bereits während des Masterstudiums einschreiben. Das Studium konstituiert sich aus den Bachelormodulen des gewählten Fachs sowie einem Wahlmodul des Übergreifenden Studienbereichs, ein bis zwei fachbezogenen Mastermodulen sowie einer Masterarbeit. Der Studienumfang beläuft sich auf insgesamt 90 ECTS-Punkte; ein erfolgreich absolviertes Studium eines Fachs mit abweichendem Umfang mit Bezug zum Lehramt Sekundarstufe I kann vollständig anerkannt werden. Angeboten wird der Erweiterungsmaster erstmals im Sommersemester 2019.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/erma-sek1.

Online-Bewerbung für Masterstudiengänge gestartet

Studienplätze im Wintersemester 2019/2020


[velo] Die Bewerbung für einen Master-Studienplatz im Wintersemester 2019/2020 ist für die Master of Education Lehramt Grundschule, Lehramt Sekundarstufe I, Lehramt Sonderpädagogik und Lehramt Aufbau Sonderpädagogik sowie für den Master Bildungswissenschaften ab sofort und bis zum 15. Mai 2019 möglich. Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

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Für den Zugang zu den Master of Education ist ein Online-Self-Assessment notwendig; weitere Informationen hierzu finden Sie unter sosci.hse-heidelberg.de. Die Bewerbungsfrist für die Bachelor-Studiengänge beginnt Anfang Mai 2019. Die jeweiligen (gesetzlichen) Bewerbungsfristen sind einzuhalten.

Informationen zu den Master-Studiengängen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/master.

Zentrale Studienberatung
Sie haben Fragen rund um das Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg? Unsere Telefonhotline hilft Ihnen gerne weiter! Unter +49 6221 477-555 sind wir montags bis donnerstags von 09.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr für Sie erreichbar.

Förderpreis für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Bewerbungen bis 31. August möglich

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg schreibt jährlich im Wechsel einen hochschulinternen Lehrpreis und einen Forschungsförderpreis aus. 2019 wird erneut der Forschungsförderpreis vergeben, mit dem innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte gewürdigt werden sollen. Als Kriterien für eine erfolgreiche Förderung gelten zum Beispiel die Behandlung gesellschaftlich besonders relevanter oder prekärer Themen, ein besonderes individuelles Engagement der Forschenden oder auch die gelungene Einbindung von Studierenden in das Forschungsprojekt.

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Sämtliche Mitglieder der Hochschule können Personen für den Forschungsförderpreis vorschlagen; auch Bewerbungen aus eigener Initiative sind möglich. Die Unterlagen sind schriftlich sowie formlos bis zum 31. August 2019 bei dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung einzureichen.

Weitere Informationen auch zu dem Verfahren finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschungspreise.

3. Young Researchers' Day

Am 27. Mai ab 13:00 Uhr in der Festhalle auf dem Altbaucampus. Text: Nicole Flindt und Christian Spannagel


Die Graduate School veranstaltet gemeinsam mit dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung am Montag, dem 27. Mai 2019, den dritten Young Researchers' Day der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (ehemals PhD Tag). Promovierende, Postdocs, Promotionsinteressierte, Studierende und die Öffentlichkeit sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet ab 13.00 Uhr in der Festhalle statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

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Die Keynote wird Professor Dr. Bungartz (Graduate Dean der TU München Graduate School) sprechen. Zudem findet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Promotion und dann? Werde ich arbeitslos oder Professor/in?" statt. Zahlreiche Stände laden dazu ein, sich zu informieren, wie man eine Promotion beginnt, welche Unterstützungsmaßnahmen es an der Hochschule während und nach einer Promotion gibt oder wie eine Gründung aus der Wissenschaft heraus aussehen kann.

Es findet auch eine Sitzung mit Neuwahlen der Sprecherinnen und Sprecher des Promovierendenkonvents, der Postdoc-AG sowie der Mitgliederversammlung der Graduate School statt. Für Getränke, Kuchen und Snacks ist gesorgt.

Hinweis: Für die Veranstaltung erhalten Mitglieder der Graduate School eine Teilnahmebescheinigung, die Teil des Zertifikats der Graduate School ist. Die Bescheinigung ist selbständig über graduateschool@remove-this.ph-heidelberg.de anzufordern.

Feiern Sie mit uns den Europatag / International Day!

Abwechslungsreiches Programm in Foyer und Aula am 7. Mai


Am Europatag wird daran erinnert, dass wir in Europa in Frieden und Einheit leben. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung: Am 9. Mai 1950 stellte der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vor - eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen künftig ausschließen sollte.

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2019 bietet auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg ein abwechslungsreiches Programm an - und das bereits am Dienstag, 7. Mai. Von 10:00 – 15:00 Uhr finden Sie im Foyer und in der Aula viele Stände zu diesem Thema, zum Beispiel von den Gaststudierenden, von der Fachschaft Französisch und von der Theaterpädagogik. Es wird musikalische und kulinarische Beiträge geben, ein Quiz und einen Upcycling-Workshop mit dem Fach Alltagskultur und Gesundheit. Alle Studierenden und Mitglieder der Hochschule sind herzlich eingeladen!

Praxiserfahrungen weltweit!

Neue Stipendien für Praktika und Studienaufenthalte im Ausland – Infoveranstaltung am 3. Juni.
Text: Sabine Franke


Neues DAAD-Programm Lehramt.International und PROMOS: Bewerben Sie sich jetzt für Praktika und Studienaufenthalte im Ausland. Genauere Informationen finden sich weiter unten bei „Mehr erfahren“. Vor Ort im Neubau der Hochschule am 3. Juni um 12:00 Uhr in Raum A108 können Sie sich zudem dazu und zu vielen weiteren Fördermöglichkeiten in einer Veranstaltung des Akademischen Auslandsamts informieren.

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Lehramt.International
Lehramtsstudierende können sich ab sofort und laufend für ein Stipendium im neuen DAAD-Programm Lehramt.International bewerben. Gefördert werden Praktika ab einem Monat Laufzeit an Schulen oder hochschulnahen Einrichtungen. Stipendien werden auch für Absolventinnen und Absolventen vergeben. Die Bewerbung ist direkt an den DAAD zu richten: https://www.daad.de/hochschulen/programme-weltweit/studiengaenge/de/68638-internationalisierung-der-lehramtsausbildung-lehramt-international/

PROMOS
Noch bis zum 30.Juni dieses Jahres können sich Studierende für ein gut dotiertes Stipendium aus dem Stipendienprogramm PROMOS 2019 bewerben. PROMOS fördert selbstorganisierte Praktika ab sechs Wochen und Studienaufenthalte an selbst gewählten Universitäten und Hochschulen ab vier Wochen im außereuropäischen Ausland. Vergeben werden Reisekostenpauschalen zusammen mit monatlichen Stipendienraten. Teilnahmeberechtigt sind alle an der Hochschule immatrikulierten Studierenden.

Goldener Zugvogel

Auszeichnung für internationales Engagement Lehrender

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg vergibt im Jahr 2019 erneut den "Goldenen Zugvogel": Mit dem Preis wird eine Dozentin oder ein Dozent geehrt, die bzw. der sich um die Betreuung von Studierenden im Auslandsstudium oder im Auslandspraktikum verdient gemacht hat. Der Preis ist nicht dotiert, soll aber als deutliches Zeichen der Wertschätzung derjenigen Lehrenden verstanden werden, die international mobile Studierende vorbildlich fördern und unterstützen. Der "Goldene Zugvogel" stellt die Bedeutung von Auslandsaufenthalten innerhalb des Studiums heraus und soll Studierende zudem ermutigen, selbst ins Ausland zu gehen.

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Die Nominierung erfolgt auf Vorschlag von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; jede Studentin und jeder Student kann dabei nur eine Lehrende bzw. einen Lehrenden nominieren. Vorschläge können ab sofort und bis zum 30. September 2019 an Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamts/Interkulturelles Forum, gerichtet werden.

Weitere Informationen sowie ausführliche Hinweise zur Einreichung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zugvogel.

Bewegungs- und Entspannungskurse für Beschäftigte

Yoga und Bewegungspausen, Rückenfit und Hochschulsport

[velo] Auch dieses Semester bietet das BGM wieder kostenlose Gesundheitskurse wie Yoga- und Rückenfit-Kurse speziell für Beschäftigte an. Nähere Infos finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bgm/aktuelle-angebote.html. Zudem werden Bewegungspausen von Studierenden des Studiengangs „Prävention und Gesundheitsförderung“ angeboten. Vereinzelte Zeitfenster sind noch offen. Wenn Sie an den Gesundheitskursen oder an einer der vorhandenen Bewegungspausen teilnehmen wollen bzw. eine neue Bewegungspause-Gruppe anmelden möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns unter bgm@remove-this.ph-heidelberg.de auf.

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Alle Mitarbeiter der Universität und der Pädagogischen Hochschule haben zudem die Möglichkeit, an den Angeboten des Hochschulsports teilzunehmen, z.B. am freien Schwimmen für Mitarbeitende, dienstags, 12:00 Uhr bis 13:45 Uhr. Weitere Informationen unter www.hochschulsport.issw-hd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17&Itemid=175.

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

Login erforderlich
Wir platzieren die Mitteilungen im Passwort-geschützten Bereich des Newsletters, da es sich großenteils um hochschulinterne Informationen handelt. Wer bei den Jubiläen nicht genannt werden möchte, teile uns dies bitte im Vorfeld unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de mit.

red

Draußen lernen und arbeiten

Eröffnet: Seminarwiese ermöglicht naturnahes Arbeiten im Freien

[hop] Auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule im Neuenheimer Feld wurde am 11. April 2019 die so genannte Seminarwiese eröffnet: Diese ermöglicht ab sofort Lehrveranstaltungen und Arbeitssitzungen unter freiem Himmel. Dafür haben Studierende der Fächer Technik und Biologie in Kooperation mit dem Projekt Kopf-Stehen und mit Unterstützung des Rektorats in Lehrveranstaltungen Konzepte für die Gestaltung des Außenbereiches erarbeitet. Auftrag war, Mobiliar, raumgestalterische Ideen und ein unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvolles Bepflanzungskonzept zu entwickeln.

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Das Ergebnis ist beeindruckend, wie Kanzlerin Stephanie Wiese-Heß in ihrer Begrüßungsrede betonte: Mehrere Stehtische und Tisch-Sitzgruppen wurden von Studierenden des Fachs Technik unter Leitung von Dr. Daniel Bienia auf höchstem handwerklichen Niveau aus Holz angefertigt. Das gilt auch für die vier professionell ausgeführten Hochbeete, die den Arbeitsbereich visuell abgrenzen und unter der Leitung von Biologieprofessorin Dr. Lissy Jäkel von Studierenden betreut werden. Hier wachsen verschiedene Pflanzen, die durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem versorgt werden, das ebenfalls von einem Studierenden der Hochschule entworfen wurde.

Die Seminarwiese dient nicht nur zum Arbeiten, sondern auch als Entspannungsbereich mit ausreichend Schattenplatz, wobei durch eine planvolle Bepflanzung der Bezug zur Natur erhalten bleibt. Im Laufe des Sommersemesters soll der Naturraum noch durch einen Fischteich sowie zwei weitere Hochbeete ergänzt werden: Das Siegermodell einer Ausschreibung für Studierende zur Gestaltung der Seminarwiese hat die nachhaltige und umweltschonende Idee eines Aquaponik-Kreislaufes aufgegriffen, bei der Pflanzen und Fische einander in einem geschlossenen Kreislauf wechselseitig mit Nährstoffen versorgen.

MINT-Speed-Dating

Zweites großes Netzwerktreffen von TRANSFER TOGETHER „MINT Bildung“ – Austausch über Lernangebote und Einsatz innovativer Methoden. Text: Laura Arndt

Eine Antwort auf Fachkräftemangel und gesellschaftliche Umbrüche im Innovationsland Deutschland heißt: „Arbeiten im Netzwerk“. Die Wissensgesellschaft ist auf den Austausch von Wissen und Expertise angewiesen, weshalb der interdisziplinäre Transfer verschiedenster Bereiche innerhalb von Netzwerken angestrebt wird. Wie können solche Netzwerke nachhaltig wirken – insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)? Zu diesem Fragenkomplex hat das Kooperationsprojekt TRANSFER TOGETHER am 25. März das zweite MINT-Netzwerktreffen im DAI veranstaltet.

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TRANSFER TOGETHER, ein Kooperationsprojekt zwischen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH widmet sich seit Anfang 2018 – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – dieser relevanten Transferaufgabe. Zu diesem Anlass hat am 25. März 2019 das zweite MINT-Netzwerktreffen unter dem Motto „MINT-Speed-Dating“ stattgefunden. Knapp 30 verschiedene MINT-Stakeholder trafen sich im Deutsch-Amerikanischen Institut und konnten sich konkret über die einzelnen Lernangebote austauschen. „Ein regelmäßiger Wechsel der Veranstaltungsorte ist wichtig, da Partnerinnen und Partner echte Einblicke in die Arbeitsfelder ihrer Kolleginnen und Kollegen erhalten können. Gemeinsam haben wir uns für das Deutsch-Amerikanische Institut entschieden,“ kommentiert Laura Arndt, Koordinatorin des Netzwerkes, die Wahl des Veranstaltungsortes. Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung, setzt hinzu: „Die Hochschule auch einmal verlassen und andere Eindrücke gewinnen, das ist echte Netzwerkarbeit und unterstützt uns bei der kreativen und interaktiven Arbeit.“

Ziel der Veranstaltung war es, über die Schaffung von Transparenz und Systematisierung des Netzwerkes die Nachhaltigkeit zu steigern. Konkret wurden gemeinschaftlich Kategorien entwickelt, die die Außendarstellung der einzelnen Angebote vereinfachen und für deren Zielgruppen einen schnellen und prägnanten Überblick ermöglichen sollen. Ganz bewusst werden innovative und interaktive Methoden aus den Bereichen „Design Thinking“ und „Visualisierung“ eingesetzt, um eine kreative und offene Atmosphäre zu schaffen. „Es macht großen Spaß, zu sehen, wie gut diese neuen Methoden ankommen. Das ist eben auch Teil unseres Transfers – Methoden aus der Hochschule in die Region bringen und zurück,“ verrät Julika Witte, Geschäftsführerin des Transferzentrums der Hochschule. Zukünftig wird an einer digitalen Karte der Region gearbeitet, in die diese gewonnenen Informationen und Ergebnisse einfließen sollen.

Ein guter Start in das zweite Projektjahr von TRANSFER TOGETHER ist vollzogen. Neue Ideen für die Gestaltung des Netzwerkes sind geschmiedet worden und neue Bekanntschaften wurden gemacht. „Ich könnte mir vorstellen, dass sich für die nächste Veranstaltung ein MINT-Barcamp anbieten würde. So können die vielen Ideen aufgegriffen und in Gruppen weiterentwickelt werden,“ antwortet Dr. Melanie Seidenglanz, Mitarbeiterin der regionalen Transferstelle bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, auf die Frage, wie die nächste Netzwerkveranstaltung aussehen könnte. Es werden weitere spannende Veranstaltungen erwartet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Mediterrane Flora und Fauna erkunden

Zypern-Exkursion des Faches Biologie 2019. Text: Ulrike Kiehne und Susanne Rohrmann


Ziemlich erstaunt waren die Teilnehmer der Zypern-Exkursion, die dieses Jahr im Frühjahr bereits zum vierten Mal stattfand, als sie auf dem Weg in ihre Unterkunft nach Polis von Schnee überrascht wurden. Nicht nur die beiden Organisatorinnen Dr. Susanne Rohrmann und Dr. Ulrike Kiehne vom Fach Biologie hatten mit dem typisch mediterranen Wetter mit warmen sonnigen Tagen und kühlen Nächten gerechnet.

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Den Schwerpunkt der Exkursion bildeten die häufigen heimischen Arten und Nutzpflanzen Zyperns, zudem wurden zahlreiche endemische Pflanzenarten und 12 Vertreter der reichhaltigen Orchideenflora entdeckt. Auch ein Besuch des Troodos Gebirges mit seinem Geopark stand auf dem Programm, doch war der frisch gefallene Schnee hier ebenfalls ein begrenzender Faktor. Lediglich der Botanische Garten auf etwa 1400 m Höhe konnte  trockenen Fußes besichtigt werden. Von Blütenpflanzen war noch nichts zu sehen, dafür wurden aber die riesigen Pinus brutia Bäume bestaunt.

Natürlich gab es nicht nur Regen und Schnee. An schönen Tagen wurde der Aphrodite Trail bezwungen und u.a. die endemische Tulpe (Tulipa cypria) entdeckt. Die Ökologie von Bodentieren einer typischen ostmediterranen Phrygana wurde mit dem Umweltbildungszentrum (ESC) in Kritou Tera erarbeitet. Das ESC, schon von Beginn ein Partner der Exkursion, bietet vor allem Kurse für zypriotische Schulklassen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II an und betreibt zudem Freilandforschung. Eine Leitperspektive des ESC’s ist auch diejenige der Biologieseminare: "There is no better classroom for learning about nature and the landscape than the countryside itself." In diesem Kontext wurde vor Ort ein Küstenabschnitt kartiert und die Entwicklung unterschiedlich alter Waldbrandflächen im Gelände erkundet.

Insgesamt zeigte sich die Exkursionsgruppe sehr flexibel. So wurden bei schlechterem Wetter die Museen und Ausgrabungen der Insel besucht, um die Geschichte Zyperns nachzuempfinden. Schon vor 11000 Jahren haben hier die ersten Siedler ihre Spuren hinterlassen. Highlights waren die Ausgrabungen in Paphos und Kourion, die das Leben der römischen Besatzung sehr gut zeigen. Aus biologischer Sicht waren das Johannisbrotmuseum in Anogyra sowie das Weinmuseum von Erimi von besonderem Interesse. Letzteres wurde während eines der abends durchgeführten Seminarvorträge gekonnt und geschmackvoll durch Verkostung autochthoner zypriotischer Rebsorten nachbereitet.
Auch für das Frühjahr 2020 ist wieder eine Exkursion des Faches Biologie nach Zypern geplant.

Beirat von Menschen mit Behinderungen

In Heidelberg gibt es einen
Beirat von Menschen mit Behinderungen.
Man sagt kurz: bmb
Menschen mit Behinderungen in Heidelberg
sollen mit·reden können.
Dafür gibt es den bmb.

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Exzellente Abschlussarbeiten in "Alltagskultur und Gesundheit"

Heidelberger Wissenschaftlerinnen mit HaBiFo-Preis gewürdigt

[velo] Der Verband "Haushalt in Bildung und Forschung e.V." (HaBiFo) hat erneut zwei Preise für exzellente Abschlussarbeiten im Lehramt vergeben. Beide Auszeichnungen gingen an Wissenschaftlerinnen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: In der Kategorie Dissertationen wurde Dr. Nicola Kluß, in der Kategorie Bachelor- und Masterarbeiten Lisa Wolff geehrt; beide sind im Fach Alltagskultur und Gesundheit verortet. Die Verleihung fand im Rahmen der Jahrestagung "Zwischen Steigerungslogik und Postwachstum - Bildung für private Lebensführung" statt. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert sowohl Nicola Kluß als auch Lisa Wolff herzlich zu diesem Erfolg.

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Nicola Kluß forscht und lehrt im Fach Alltagskultur und Gesundheit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Den HaBiFo-Preis 2019 erhielt sie für ihre Dissertation zum Thema "Essen und Essgenuss". Kluß führt darin eine qualitative Untersuchung zur individuellen Bedeutung von Essgenuss, Genussfähigkeit und Genussorientierung im Alltag durch. Ihre Arbeit zeigt zudem die Chancen eines genuss- und sinnesorientierten Ansatzes für schulische Bildungsprozesse auf. Lisa Wolff studiert an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Sonderpädagogik. In ihrer Bachelorarbeit ging Wolff der Frage nach, durch welche Strukturen und Hilfsmittel die Handlungskompetenz bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung in der Nahrungszubereitung gefördert werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/alltagskultur-und-gesundheit.

Hintergrund

Der HaBiFo-Preis wird jährlich für innovative und herausragende Arbeiten der lehramtsbezogenen Fachwissenschaft oder Fachdidaktik der Ernährungs- und Haushaltswissenschaft verliehen. Der Preis soll insbesondere der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen und in den Fachverbänden dienen.

Forschung zu Internetabhängigkeit ausgezeichnet

JProfessorin Katajun Lindenberg erhält Hermann-Emminghaus-Preis 2019

[velo] Junior-Professorin Dr. Katajun Lindenberg (Institut für Psychologie) wurde am 10. April mit dem Hermann-Emminghaus-Preis 2019 ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) verleiht den Preis alle zwei Jahre an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Lindenberg wird für ihr Programm "Professioneller Umgang mit technischen Medien" gewürdigt, das die Internet- und Computerspielabhängigkeit bei Jugendlichen erstmals signifikant reduziert.

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Neben der Psychologin wurde auch Dr. Jochen Seitz (Universitätsklinikum Aachen) geehrt. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und mit der Vergabe der Hermann-Emminghaus-Medaille verbunden. Diese würdigt insbesondere außergewöhnliche Verdienste um hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche.

Dr. Lindenberg erhält die Auszeichnung für ihre Arbeit im Bereich der Prävention, Frühintervention und Behandlung bei Computerspiel- und Internetabhängigkeit im Jugendalter: Laut einer repräsentativen Studie, die Lindenberg zwischen 2015 und 2018 gemeinsam mit ihrem Team durchgeführt hat, sind rund sechs Prozent der befragten Jugendlichen in der Metropolregion Rhein-Neckar internet- oder computerspielsüchtig. Die Prävention von Internet- und Computerspielabhängigkeit ist folglich von hoher gesundheitspolitischer Relevanz.

Um betroffenen Schülerinnen und Schülern Hilfe zukommen zu lassen, hat Lindenberg das Programm "Professioneller Umgang mit technischen Medien" (kurz: PROTECT) entwickelt. Dieses beinhaltet evidenzbasierte, verhaltenstherapeutische Techniken, die sich in der Prävention von psychischen Auffälligkeiten wie Ängsten oder Essstörungen als wirksam erwiesen haben. Durch das PROTECT-Training wird eine signifikante Reduktion der Kernsymptomatik - also beispielsweise mangelnde Kontrolle über den Konsum oder Fortsetzung des Spielens trotz negativer Folgen - erzielt, die nachhaltig anhält. PROTECT ist international das erste Programm zur indizierten Prävention von Internet- und Computerspielabhängigkeit mit diesem Effekt.

Die DGKJP verfolgt mit dem Hermann-Emminghaus-Preis unter anderem das Ziel, langfristig eine qualitativ gute und innovative Versorgung zu gewährleisten. Dem kommt Lindenberg in besonderer Weise nach: So wird PROTECT in der Zwischenzeit nicht nur an Schulen, sondern unter anderem auch an regionalen Beratungsstellen und dem Zentrum für psychologische Psychotherapie der Universität Heidelberg erfolgreich angeboten. Um den pathologischen Internetgebrauch überhaupt erfassen zu können, wurde zudem ein entsprechendes diagnostisches Interview entwickelt und umgesetzt. Zurzeit arbeitet Lindenberg gemeinsam mit ihrem Team daran, das Programm einer noch breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/protect.

Erfolgreich bei Special Olympics

Studierende gewinnen mit Unified-Teams Silber und Bronze

[velo] Das deutsche Team war bei den Special Olympics World Summer Games in den Vereinigten Arabischen Emiraten äußerst erfolgreich: Insgesamt gewannen die 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partner bei den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung 118 Medaillen - davon 41 goldene, 47 silberne und 30 bronzene. Zu dem Erfolg maßgeblich beigetragen haben auch zwei Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: Als Unified Partner gewann Nina Baur im Volleyball Silber (Male C Standings) und Lucas Hämmerle mit dem Handball-Team Bronze (Division 02 Standings).

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Special Olympics ist die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung: Seit den 1980er Jahren werden Menschen mit (Athletinnen bzw. Athleten) und ohne Behinderung (Unified Partner) in Teams zusammenführt, trainieren regelmäßig zusammen und nehmen an Wettbewerben wie den Special Olympics World Summer Games teil. Dabei profitieren die Athletinnen bzw. Athleten und Partner gleichermaßen: Das regelmäßige Training verbessert nicht nur Leistungsfähigkeit und Fitness der Sportlerinnen und Sportler, sondern stärkt auch die Persönlichkeit, das Selbstbewusstsein und das gegenseitige Verständnis füreinander.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit ihrem ausgeprägten sonderpädagogischen Profil begrüßt diese gelebte Inklusion ausdrücklich. Als Partnerhochschule des Spitzensports gratuliert sie Nina Baur und Lucas Hämmerle zudem herzlich zu den gewonnenen Medaillen und wünscht ihnen für ihren weiteren sportlichen sowie beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg! 

Expertin für Sprachbehindertenpädagogik

Dr. Schönauer-Schneider auf Sonderpädagogik-Professur berufen

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beruft Dr. Wilma Schönauer-Schneider zum 1. April 2019 zur Professorin für Sprachbehindertenpädagogik. Am Institut für Sonderpädagogik wird Schönauer-Schneider unter inklusionspädagogischer Perspektive in Forschung und Lehre zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Baden-Württemberg beitragen. Ab sofort bereitet sie zudem angehende Lehrkräfte aller Studiengänge auf ihre zukünftige Arbeit in Schulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache sowie in integrativen bzw. inklusiven schulischen und außerschulischen Lernfelder vor. Schönauer-Schneider wird die Studierenden auch bei den schulpraktischen Studien begleiten.

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Wilma Schönauer-Schneider hat ihren Schwerpunkt im Bereich des sprachheilpädagogischen Unterrichts und der unterrichtsbezogenen Förderung und Intervention im Förderschwerpunkt Sprache. Sie kann neben Erfahrungen in der Hochschullehre hinaus auch auf mehrere Jahre Schulpraxis zurückgreifen. Dabei berücksichtigt die Sonderpädagogin alle wesentlichen Aspekte der Sprachbehindertenpädagogik - wie beispielsweise Frühförderung, neue Medien in der Sprachförderung, Übergänge und nachschulischer Bereich - und überzeugt darüber hinaus durch eine große Praxisnähe. Sie hat umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Praktika in der Diagnostik und Förderung sowie von schulpraktischen Übungen. Für promotionsinteressierte Studierende führt Schönauer-Schneider zudem regelmäßig Forschungsseminare sowie interdisziplinäre Veranstaltungen mit Fachdidaktiken und sonderpädagogischen Fachrichtungen durch.

Im Bereich der Forschung leistet die Sonderpädagogin einen entscheidenden Beitrag zur disziplinären Weiterentwicklung sowie zum fachlichen Diskurs. So weist sie eine äußerst umfangreiche und inhaltlich breit gefächerte Publikationstätigkeit mit einem Schwerpunkt von Beiträgen in Sammelbänden auf. Ihre Monographien "Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts" und "Sprachförderung im inklusiven Unterricht" sind außerdem zu Standardwerken der Sprachheilpädagogik in der Ausbildung und in der Praxis avanciert.

Schönauer-Schneider ist in der nationalen wissenschaftlichen Community sehr gut vernetzt und sichtbar, was die hohe Anzahl an eingeladenen Vorträgen und die Vortragstätigkeit auf einschlägigen Kongressen und Fachtagungen eindrücklich dokumentiert. Sie ist ferner in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im deutschsprachigen Raum aktiv und gefragt.

Zur Person
Wilma Schönauer-Schneider hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Lehramt an Sonderschulen mit dem Schwerpunkt Sprachheilpädagogik studiert und im Anschluss die zusätzliche sonderpädagogische Qualifikation Verhaltensgestörtenpädagogik erworben. Nach dem 2. Staatsexamen war sie als Sprachtherapeutin sowie als Sonderschullehrerin an Schulen in Dachau und Ingolstadt tätig. 2004 wurde Schönauer-Schneider an der LMU München mit einer Arbeit über schulische Kooperationen als Weg zur Integration promoviert. Im Anschluss arbeitete sie ebenda zunächst als Sonderschullehrerin im Hochschuldienst und ab 2006 als akademische (Ober-)Rätin. 2016 vertrat Schönauer-Schneider an der Universität Halle eine Professur für Sprachbehindertenpädagogik; von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird sie 2019 zur W3-Professorin berufen.

ILBS-Seminar: Kindercoaching

Ein Angebot des ILBS Heidelberg

Viele Kinder werden bei Problemen, Auffälligkeiten schnell zum Kindertherapeuten überwiesen, obwohl es vielleicht nichts anderes als ein Gespräch bräuchte. Kindercoaching füllt diese Lücke und ist ein Angebot für die Menschen, die Kinder mit intensiven Gesprächen begleiten möchten. In diesem Seminar werden Grundlagen der Haltung, des Settings und lösungsorientierten Coachings vermittelt. Es soll ein Rahmen erarbeitet werden, der Kindern Wege aufzeigt Fragen und Probleme zu reflektieren, die eigene Selbstkompetenz zu entfalten, den Umgang mit Gefühlen zu schulen, Talente zu entdecken und individuellen Familiensituationen und/oder Schulschwierigkeiten selbstbewusster zu begegnen.

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Inhalte von diesem Seminar sind unter anderem:
•    Hintergrund und Haltung in der lösungsorientierten Kurzzeitberatung
•    Reflexion der eigenen BeraterInnenkompetenz
•    Familiensysteme und ihre Auswirkungen auf das Kind
•    Talente-  und Ressourcenkompass für Kinder
•    Die Wirkkraft von Metaphern, Bildern und Geschichten
•    Resilienz
Der Schwerpunkt liegt in praktischen Übungen, Rollenspielen und dem Vorfühlen und Vordenken von möglichen Beratungssituationen im Kontext des „Kindercoachings“.

Christine Weiner
Heil-Erzieherin, Dipl. Betriebswirtin (FH), „Management von Sozial- und Gesundheitseinrichtungen“ (M.A.), Systemische Coach und Supervisorin, Hypnosystemische Coach und Supervisorin, NLP Trainerin, Stressbewältigungs-Trainerin, Resilienz-Coach, Stressbewältigungstrainerin, Autorin.

Literatur
Weiner, C. (2017). "Erzähl doch mal von dir!":  Wie sich Ihr Kind öffnet -  Kindercoaching für den Alltag,  Ariston Verlag
Veranstalter:
ILBS Heidelberg
Termine:
10.-11. Mai 2019
Zeiten:
Fr.: 10.00 - 18.00 Uhr
Sa.: 9.00 - 17.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
für ILBS Absolventen, WAB und APS
Mitglieder € 260,-
ansonsten € 280,-
Frühbucherrabatt von 20 EUR bis 20. März 2019
Ort:
Heidelberg
Pädagogische Hochschule Heidelberg
(Raum wird noch bekanntgegeben)
Anmeldungen:
an das ILBS Heidelberg oder mit dem unterem Abschnitt direkt per Mail an: info@remove-this.ilbs.de

Workshop: "Aktuelle Kinderliteratur mit Vermittlungsidee"

Ein Angebot über den wertvollen Beitrag interkultureller Bücher

Interkulturelle Bücher können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, einen neuen Blick auf kulturelle Traditionen zu werfen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken und einen Dialog zu starten, wie wir (in der Schule und außerhalb) miteinander leben wollen. Das Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur der Hochschule richtet am Donnerstag, 16. Mai gemeinsam mit den Heidelberger Literaturtagen einen Workshop zum Thema aus: Professor Dr. Karin Vach wird aktuelle Kinderbücher vorstellen, in denen sich unterschiedliche kulturelle Herkunft von Kindern literarisch verdichtet und attraktiv illustriert widerspiegeln.

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Die teilweise mehrsprachigen, interkulturellen Bücher laden Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ein, sich auf unterhaltsame Art mit dieser Vielfalt zu beschäftigen. Besonders interessant für pädagogische Fachkräfte dürften die vielen praktischen Anregungen sein, wie diese Bücher begeisterte Leserinnen und Leser finden.

Wie erlebtes Leben in Bücher gelangt, erfahren wir von der jungen Autorin und begabten Erzählerin Luna Al-Mousli. Sie liest aus ihren Büchern "Meine Kindheit in Damaskus" und "Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen oder Der Islam und ich". Begleitend erzählt sie von ihrer Kindheit in Damaskus und ihrem persönlichen Migrationsprozess.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an (angehende) pädagogische Fachkräfte in Schule und Hort, Bibliotheken und der außerschulischen Leseförderung. Der Workshop findet von 14.30 bis 16.30 Uhr im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz statt (D-69117 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur sowie unter www.heidelberg.de.

Workshop der Heidelberger Literaturtage: Gnawa-Musik

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Heidelberger Literaturtage geplant. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Gnawa sind eine ethnische Minderheit Nordafrikas. Sie haben ihre Wurzeln südlich der Sahara. Ihre Musik nennt man in Marokko Gnawa-Musik, in Algerien "Diwan", in Tunesien "Stambali". Sie verwenden neben Gesang dreierlei Instrumente. Als Rhythmusgeber dienen "Karkabou" (große Eisenkastagnetten) und "Tbal" (große, mit Krummstöckchen geschlagene Zylindertrommeln), als Melodiengeber die "Gimbri" (dreisaitige Kastenhalslaute mit integrierter Trommel.

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Das Fach Musik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg plant für Freitag, 17. Mai einen Gnawa-Workshop. Die Verantaltung findet im Rahmen der Heidelberger Literaturtage statt und wird von dem Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH unterstützt.

Der Workshop beginnt um 14.00 Uhr und vermittelt Geschichte und Grundlagen der Gnawa-Musik mitsamt ihrer Rituale, einschließlich rhythmischer Pattern, Tanz und Gesang. Die Teilnehmenden erlernen zudem Basiskenntnisse der Gnawa-Musikinstrumente. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Veranstaltungsort ist der Raum 120 (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Um Anmeldung bis zum 10. Mai unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether wird gebeten.

Workshop: "Coding für Einsteiger"

Ein 3-tägiges Angebot für Lehrkräfte der Klassen 2 bis 6. Um Anmeldung wird gebeten.

Der Roboter "Dash" ist kinderleicht zu programmieren und ergänzt in vielen Bereichen des Schulalltags analoge Medien. Dabei bietet der Einsatz des Roboters die Möglichkeit, den alltäglichen Unterricht didaktisch zu unterstützen, um Lernprozesse anschaulicher, vielfältiger sowie motivierender zu gestalten. Ganz nebenbei vermittelt die grafische Programmierumgebung "Blockly App", die an die bis zur Oberstufe einsetzbaren Programmiersprachen "Scratch" und "Snap!" angelehnt ist, die Grundlagen des Programmierens.

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Am Beispiel des Mathematikunterrichts der Grundschule bis hin zu Themeninhalten der fünften Klassenstufe erlernen Teilnehmende die methodischen und theoretischen Grundlagen, die sie dazu befähigen, das Thema in den eigenen Unterricht zu integrieren und umzusetzen.

Neben einer Vielzahl an Möglichkeiten für den altersgerechten und differenzierten Einsatz von Dash thematisiert der Workshop, der an drei Tagen im Mai, Juni und Juli stattfindet, die konkrete Einbettung in den Mathematikunterricht. Teilnehmende lernen ein problembasiertes Unterrichtskonzept kennen, das Schülerinnen und Schüler motiviert, sich aktiv mit Coding auseinanderzusetzen und so grundlegende Programmiererfahrungen zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Workshop: "Design Thinking"

Über die Grundlagen für die praktische Anwendung in der Forschungsarbeit. Um Anmeldung wird gebeten.


Das Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstaltet am Mittwoch, 29. Mai einen Workshop zum Thema "Design Thinking - Grundlagen für die praktische Anwendung in der Forschungsarbeit". In dem Praxisworkshop durchlaufen die Teilnehmenden den gesamten Prozess der Methode im Schnelldurchlauf und dies anhand einer Forschungsfrage. Veranstaltungsort ist der Design Thinking Raum der Hochschule (Bergheimer Straße 104, D-69115 Heidelberg).

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum. Um Anmeldung bis zum 22. Mai wird unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether gebeten.

Stud. Mitarbeiter (m/w/d): Sozialpädagogik & Management

Verstärkung des Teams im Studiengang gesucht

 

Für unseren Studienort in Heidelberg suchen wir schnellstmöglich eine/-n studentische/-n Mitarbeiter/-in (m/w/d) zur Verstärkung des Teams im Studiengang Sozialpädagogik & Management.
Über die Tätigkeit: Die Tätigkeit ist in der wissenschaftlichen Leitung des Studiengangs Sozialpädagogik & Management angesiedelt.

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Folgende Aufgaben erwarten Sie:

  • Zuarbeit bei Erstellung von Dokumenten zur Standardisierung (z.B. Lehrkonzepte)
  • Zuarbeit bei Formatierungen von Texten; Erstellen/Überarbeiten von Dokumenten, Grafiken, Excel-Dateien u.Ä.
  • Zuarbeit beim Erstellen und Überarbeiten von Literaturverzeichnissen und Abbildungsverzeichnissen nach wissenschaftlichem Standard und iba Leitfaden
  • Mitorganisation, Protokollieren und Nachbereitung von begleitenden Arbeits- und Kooperationstreffen
  • Recherche zu diversen Themen
  • Zuarbeit bei der Kooperation mit externen Partnern
  • Unterstützung bei der Studiengangentwicklung
  • Mitwirkung bei der Betreuung der Bibliotheken an den Studienorten
  • Unterstützung bei der Ablage

Ihr Profil:
Sie studieren an einer Hochschule oder Universität und sind sicher im eigenständigen Verfassen von Texten zu vorgegebenen Themengebieten. Sie verfügen über sehr gute Fähigkeiten im Umgang mit Microsoft Word, Excel, PowerPoint und über die Fähigkeit zur selbständigen, gewissenhaften Aufgabenwahrnehmung. Im besten Falle haben Sie Vorerfahrungen im Bereich Sozialpädagogik (und Management) und den damit verbundenen Fachgebieten.

Bewerbungsunterlagen, Ansprechpartner und Kontaktadresse:
Ihre Bewerbung sollte Folgendes enthalten: Lebenslauf, Zeugnis(se), Immatrikulationsbescheinigung, Kurz-Motivationsschreiben, in dem Sie auf ca. einer Seite darstellen, inwieweit Sie das Anforderungsprofil erfüllen und warum Sie sich auf diese Stelle bewerben.

Bitte richten Sie Ihre elektronische Bewerbung schnellstmöglich unter Angabe des Kennworts „Studentische/-r Mitarbeiter/-in Sozialpädagogik & Management“ per E-Mail an:
Sarah Oberländer, M.A.: sarah.oberlaender@remove-this.internationale-ba.com

Rückfragen richten Sie bitte an:
iba | Internationale Berufsakademie
der F+U Unternehmensgruppe gGmbH
Studienort Heidelberg
Frau Sarah Oberländer, M.A.
Assistentin der Wissenschaftlichen Leitung Sozialpädagogik & Management
Kurfürstenanlage 64-68
D-69115 Heidelberg
Tel:  06221 - 7050-213
Fax: 06221 - 7050-349
Mail: sarah.oberlaender@remove-this.internationale-ba.com
Web: www.iba-rhein-neckar.com
Web: www.ibaDual.com

Climb-Lernferien in Mannheim: Projektleitung (m/w/d)

Zeitraum: 15. Mai oder 1. Juni bis 31. August

Deine Aufgaben
● Projektleitung der Lernferien (Überblick über alle Prozesse und den Gesamtablauf)
● Anpassung des pädagogisches Programms und Vorbereitung der Lernferien im Tandem mit der Projektleitungsassistenz
● Betreuung der climb-Lehrer*innen in Kooperation mit der/dem Trainer*in
● Etablieren deiner climb-Standort Kultur des mit- und voneinander-Lernens

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Dein Profil
● Du brennst für Chancengleichheit und möchtest dich dafür einsetzen.
● Du bist ein Organisationstalent und behältst den Überblick.
● Du führst dein Team zuverlässig und mit guter Laune.
● Du gehst Herausforderungen lösungsorientiert an.
● Du hast Spaß an der Arbeit im Team.
● Du wohnst am/nahe dem climb-Standort (MA)

Rahmenbedingungen
● Dein Vertrag läuft vom 15.05. / 01.06. bis 31.08.
● Du bekommst 9,20€/Stunde.
● Während der Vor- und Nachbereitung arbeitest du in Teilzeit (ca. 70h/Monat).
● Ab Beginn der Vorbereitungstage für die climb-Lehrer*innen bis zum Reflexionstag arbeitest du in Vollzeit.
● Die Aufgabe lässt sich erfahrungsgemäß gut neben dem Studium bewältigen.

Lernferien 2019 Mannheim (hier arbeitest du Vollzeit
in Mannheim):
Sommer: Vorbereitung 18. - 21.07. und 27. - 28.07.
Lernferien: 29.07.- 10.08.2019
Außerdem musst du Zeit haben am Leitungs-Vorbereitungswochenende: 17. - 19.05.2019
Schicke deine Motivation (kreative Beiträge erwünscht) und deinen Lebenslauf bis 24.04. an

Lokalkoordination Mannheim
FREDERIKE STREESE
streese@remove-this.climb-lernferien.de
0176 345 394 80

Climb-Lernferien in Mannheim: Projektassistenz (m/w/d)

Zeitraum: 15. Mai oder 1. Juni bis 31. August

Deine Aufgaben
● Orga-Chef*in der Lernferien
● Anmeldungen der Schüler*innen
● Absprachen mit Schulleitung, Sekretariat und Hausmeister*in
● Ausflüge planen, Catering etc. organisieren
● die Abrechnung durchführen
● Einkaufen und um die Verpflegung der Beteiligten während climb kümmern.
Dies alles geschieht in Absprache mit der Projektleitung, die den Standort verantwortet.

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Dein Profil
● Du brennst für Chancengleichheit und möchtest dich dafür einsetzen.
● Du bist ein Organisationstalent und Struktur ist für dich kein Fremdwort.
● Du behältst den Überblick und hast starke Nerven,
● Du kannst zuverlässig auch einfache und/oder kleinteilige Aufgaben erledigen.
● Du hast Spaß an der Arbeit im Team.
● Du hast Grundlegende Excel-Kenntnisse und einen Führerschein
● Du wohnst am/nahe dem climb-Standort (MA)

Rahmenbedingungen
● Dein Vertrag läuft vom 15.05. / 01.06. bis 31.08.
● Du bekommst 9,20€/Stunde.
● Während der Vor- und Nachbereitung arbeitest du in Teilzeit (ca. 35h/Monat).
● Ab Beginn der Vorbereitungstage für die climb-Lehrer*innen bis zum Reflexionstag arbeitest du in Vollzeit.
● Die Aufgabe lässt sich erfahrungsgemäß gut neben dem Studium bewältigen.

Lernferien 2019 Mannheim (hier arbeitest du Vollzeit in Mannheim):
Sommer: Vorbereitung 18. - 21.07. und 27. - 28.07.
Lernferien: 29.07. - 10.08.2019
Außerdem musst du Zeit haben am Leitungs-Vorbereitungswochenende: 17. - 19.05.2019
Schicke deine Motivation (kreative Beiträge erwünscht) und deinen Lebenslauf bis 24.04. an

Lokalkoordination Mannheim
FREDERIKE STREESE
streese@remove-this.climb-lernferien.de
0176 345 394 80

Jobangebote für Studierende

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Freizeitbetreuer/in für Englischcamp am Bodensee

Das Carl Duisberg Centrum Radolfzell am Bodensee sucht Unterstützung vom 09.06.2019 bis 15.06.2019

 

In den Pfingstferien organisieren wir ein Englischcamp für Schüler/innen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Vormittags sind die Kinder im Sprachtraining. Nachmittags und abends bieten wir sportlich aktive Freizeitangebote in der Zielsprache. Diese Stelle ist geeignet für Pflicht- & Orientierungspraktika.

Mehr erfahren

Ihr Profil
● Sie sind volljährig
● Sie verfügen über sehr gute Englisch- u. Deutschkenntnisse
● Sie haben die Fähigkeit, Kinder zu motivieren und zu betreuen
● Sie sind flexibel, engagiert und zuverlässig
● Sie verfügen über ein hohes Durchsetzungsvermögen

Ihre Aufgaben
● Planung und Durchführung des Freizeitprogramms für Kinder
● Rundum-Betreuung und Ansprechpartner für die Teilnehmer/innen
● Tages- / Abend- & Nachtbetreuung
● Anwendung der Zielsprache im Umgang mit den Teilnehmern

Sie erhalten von uns
● Unterkunft bei Bedarf, Verpflegung während der Arbeitszeiten
● Vergütung im Rahmen einer freien Mitarbeit auf Honorarbasis (9,50€/Stunde)
● Qualifizierte Arbeitsbescheinigung

Sie haben Interesse?
Dann schicken Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf vorzugsweise per Mail an
Carl Duisberg Centrum Radolfzell
z.H. Lena Haspel, Fürstenbergstr. 1, 78315 Radolfzell, Lena.Haspel@remove-this.cdc.de

Graduate School fördert Doktorandinnen und Doktoranden

Mittel für unterschiedliche Fortbildungsbedarfe beantragen


Eine der Kernaufgaben der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs mittels Promotion und Habilitation. Der fakultätsbasierte Promotionsprozess wird dabei durch die Graduate School unterstützt, die die Young Researcher in neuen, am Markt und in der Wissenschaft zusätzlich geforderten Schlüsselqualifikationen qualifiziert.

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Für die Mitglieder stehen zudem exklusive finanzielle Zuschüsse bereit. So stellt die Graduate School auch 2019 wieder gemeinsam mit dem Prorektorat für Forschung, Transfer und Digitalisierung allen Promovierenden, die Mitglied der Graduate School sind oder werden, Hilfskraft- bzw. Sachmittel sowie Mittel für Fortbildungen und der Anschaffung von Materialien zur Verfügung. Die Mittel müssen im laufenden Haushaltjahr anfallen und ausgegeben oder bereits in 2019 nach der letzten Ausschreibungsrunde angefallen sein. Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2019.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsmodalitäten finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gs.

PostDocs der Graduate School können Zuschüsse beantragen

Förder- und Unterstützungsangebote wie Coaching-Programme nutzen


Seit Oktober 2018 können nicht nur Doktorandinnen und Doktoranden Mitglied in der Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg werden, sondern auch Habilitierende, Juniorprofessorinnen bzw. -professoren und PostDocs von dem überfachlichen Qualifizierungsprogramm profitieren. Ihnen stehen damit zahlreiche, kostenfreie Förder- und Unterstützungsangebote wie beispielsweise ein Coaching-Programm offen.

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Eine finanzielle Förderung speziell für PostDocs, die bereits Mitglied der Graduate School sind, wurde jetzt erneut ausgeschrieben: Noch bis zum 31. Mai 2019 können diese bis zu 800,- Euro pro Person beispielsweise für Hilfskraft- oder Sachmittel, die zwischen dem 1. Januar und dem 30. November 2019 anfallen, beantragen. Die Richtlinien für Zuschüsse für PostDocs der Graduate School sind zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gs.

Förderpreis für wissenschaftliche Nachwuchspublikationen

VolkswagenStiftung unterstützt mit Opus Primum-Preis wissenschaftlichen Nachwuchs bei der nachhaltiger und verständlicher Wissensvermittlung

 

Die Ausschreibungsphase für den Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung, mit dem alljährlich die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation ausgezeichnet wird, hat begonnen. Einreichungen sind bis zum 15. August 2019 möglich – das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

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Ob Geistes- oder Gesellschaftswissenschaften, Kultur- oder Naturwissenschaften, Informatik, Erziehungs- oder Musikwissenschaften – nicht das Fachgebiet ist entscheidend für die Auswahl zum Opus Primum. Einzig, dass eine deutschsprachige Publikation gut lesbar geschrieben, einem breiten Publikum verständlich und von hoher wissenschaftlicher Qualität sein muss, ist Voraussetzung, um für den Förderpreis infrage zu kommen. Die VolkswagenStiftung möchte mit der Auslobung den wissenschaftlichen Nachwuchs darin bestärken, dass Wissenschaftsvermittlung für die Forschung eine zentrale Aufgabe ist. Der Preis richtet sich ausdrücklich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein sollten.

Alle wissenschaftlichen Erstlingswerke, deren Erscheinungsdatum zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 15. Oktober 2019 liegt, kommen für eine Einreichung infrage. Stichtag für Bewerbungen um den Opus Primum ist der 15. August 2019. Die Publikationen müssen über die Verlage eingereicht werden, welche sich mit jeweils bis zu drei Titeln bewerben können. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro geht an die Autorin bzw. den Autor und ist zur eigenen Weiterbildung im Forschungsfeld, dem Besuch von wissenschaftlichen Konferenzen oder für weitere Forschungsvorhaben gedacht.

Weitere Informationen zum Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung: https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/opus-primum

Bildunterschrift: Dr. Mareike Vennen, die Opus Primum Preisträgerin 2018, zwischen der Laudatorin Prof. Dr. Christina Wessely und Dr. Wilhelm Krull. (Foto: Stefan Koch für VolkswagenStiftung)

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum April-Newsletter:

 

Die Mehrzweckhalle der Hochschule

HSE-Kamingespräche für Studierende zum Schulalltag

Ein Angebot für Studierende im Sekundarbereich am 7. Mai. Um Anmeldung wird gebeten.

Sie sind Studierende/r mit dem Berufsziel Lehrer/in der Sekundarstufe I und II, haben aber noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin Sie Ihr Studium führen wird? Sie haben bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt und würden sich hierüber gerne austauschen? Wenn Sie herausfinden möchten, wie das Lehrerleben aus der Sicht erfahrener Berufspraktiker aussieht und warum es sich lohnt, diesen herausfordernden Beruf anzustreben, lädt die Heidelberg School of Education Sie herzlich zu ihrem Kamingespräch ein.

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Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II berichten in kleiner Runde über ihren Berufsalltag und damit verbundene Fragen: Welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie geht man damit um? Wie gelingt der Einstieg in das Referendariat? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es an der Schule und darüber hinaus? Warum ist der Lehrerberuf reizvoll? Gerne können Sie selbst noch weitere Fragen einbringen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Anregungen, Entscheidungshilfen und praktische Tipps für den eigenen Berufsweg zu holen. Im Anschluss an die Gesprächsrunde haben Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit den Lehrerinnen und Lehrern auszutauschen.

Folgender Mai-Termin ist geplant:
Dienstag, 7. Mai 2019
Die Veranstaltung findet von 16.30 bis 18.00 Uhr an der Heidelberg School of Education statt (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg).
Bitte melden Sie sich aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl per E-Mail bei Susanne Kemmer (kemmer@remove-this.heiedu.uni-heidelberg.de) und geben Sie dabei Name, Semesterzahl, Abschlussziel und Ihren Wunschtermin an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-kamingespraeche.

BNE-Ringvorlesung mit 4 Terminen im Mai

Thema: "Bildung für nachhaltige Entwicklung - regional, überregional & international"

 

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das BNE-Zentrum im Sommersemester 2019 eine hochschulweite Vorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung - regional, überregional & international". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 - sofern nicht anders angegeben - in Raum H.002 statt (Hörsaalgebäude, Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg).

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Folgende Vorträge im Mai sind vorgesehen:

  • 7. Mai 2019
    "Consumer Citizenship: Ist nachhaltiger Konsum eine Bürgerpflicht?"
    Professorin Dr. Angela Häußler (Alltagskultur und Gesundheit)
  • 14. Mai 2019
    "Mäßigung: Was man von einer alten Tugend lernen kann"
    Professor Dr. Thomas Vogel (Erziehungswissenschaft)
  • 21. Mai 2019
    "Glück im Kontext von BNE"
    Professorin Dr. Ulrike Graf (Erziehungswissenschaft)
  • 28. Mai 2019
    "Bildung und globale Verantwortung"
    Professor Dr. Georg Zenkert (Philosophie)

Die Vorlesung unter der Leitung von Professor Dr. Alexander Siegmund und Professor Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Vortrag: „Lernstandserhebungen in Baden-Württemberg“

Das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg ist am 8. Mai zu Gast an der Hochschule

 


In Baden-Württemberg werden jährlich drei Lernstandserhebungen durchgeführt: VERA 3 und 8 sowie der Lernstand 5. Wie werden die Verfahren entwickelt und ausgewertet? Welche Chancen bestehen zur diagnosegeleiteten Förderung von Schülerinnen und Schülern?

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Die Veranstaltung am Mittwoch, 8. Mai bietet eine Einführung in Hintergrund und Anwendung der Lernstandserhebungen und gibt die Möglichkeit zum Gespräch mit den Expertinnen vom Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (ehemals Landesinstitut für Schulentwicklung). Das Angebot richtet sich an alle interessierten Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und an interessierte Lehrkräfte. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr in der Aula.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Science Slam am 9. Mai

Der wissenschaftliche Nachwuchs präsentiert seine Arbeit in kurzen Slam-Vorträgen


Das Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" will unter anderem Menschen in der Region die wissenschaftliche Arbeit an der Pädagogischen Hochschule näher bringen. Hierzu organisiert das Team am Donnerstag, 9. Mai 2019 einen Science Slam: Denn Wissenschaft ist viel mehr als nur Bibliotheken und Bücherberge. Hinter jedem Forschungsprojekt sitzen Menschen, die für ihr Thema brennen.

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Beim Science Slam soll diesen Forscherinnen und Forschern eine Bühne für ihre Leidenschaft geboten werden: Sie geben dabei Einblicke in ihre Forschung – nicht als trockene Vorlesung mit Powerpoint-Marathon, sondern in unterhaltsamen 10-minütigen Slam-Vorträgen. Es treten Promovierende der PH Heidelberg sowie Studierende, die an der Hochschule Forschungsluft geschnuppert haben, auf .

Veranstaltungsbeginn im Café Leitstelle (Emil-Maier-Straße 16, D-69115 Heidelberg) ist 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Sitzplätze aber begrenzt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Wintergartengespräch: "Datengestützte Unterrichtsentwicklung"

Ein Angebot für Schulleitungen am 14. Mai. Um Anmeldung wird gebeten



Die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg lädt Schulleiterinnen und Schulleiter zu ihrem 4. Wintergartengespräch ein. In kleiner Runde soll über die derzeitigen Herausforderungen und Anliegen an den jeweiligen Schule gesprochen und Entwicklungsperspektiven beleuchtet werden.

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Im Fokus steht am Dienstag, 14. Mai das Thema "Viel Aufwand, wenig Ertrag? Datengestützte Unterrichtsentwicklung für die eigene Schule nutzen": Die anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter haben dabei die Gelegenheit, über Chancen und Herausforderungen von datenbasierten Verfahren zur Schul- und Unterrichtsentwicklung ins Gespräch zu kommen. Nach einem kurzen Impulsvortrag wird es Zeit für Diskussion und Austausch sowie zur Vernetzung untereinander geben.

Um Anmeldung per E-Mail an profschool@remove-this.ph-heidelberg.de wird bis zum 5. Mai 2019 gebeten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme auf 15 Personen beschränkt ist.

Das Wintergartengespräch versteht sich generell als Forum für den Austausch und die Vernetzung zwischen den Leitungen, den Schulen und der Professional School als Weiterbildungsanbieter und Berater bei Schulentwicklungsprozessen. Es kann darüber hinaus ganz konkret als Anstoß für individuelle Projekte zwischen den Teilnehmern genutzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Lehrerbildung international

Ein Informationstag am 15. Mai zu Studium und Praktika im Ausland

Sprachfertigkeit, Lehrpraxis, kulturelle Reflexivität – gerade angehende Lehrerinnen und Lehrer können in vielfältiger Weise von Aufenthalten im Ausland profitieren. Internationalisierung (in) der Lehrerbildung stellt daher auch ein bedeutendes Querschnittsthema innerhalb der Heidelberg School of Education dar: Die gemeinsame Einrichtung der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg unterstützen und begleiten Lehramtsstudierende aktiv dabei, Praxisphasen im Ausland zu verbringen und so die sprachlichen, professionellen und sozialen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, die im Zeitalter der Globalisierung zur Bewältigung der komplexen Aufgaben im Klassenzimmer nötig sind.

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Welche Optionen sich den Studierenden von Universität und Pädagogischer Hochschule eröffnen, wie sich Praxisphasen im Ausland im Detail realisieren lassen und welcher Gewinn sich den Lehrkräften von morgen dadurch bietet, erfahren Interessierte bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 15. Mai 2019. Hier werden alle relevanten Informationen, Maßnahmen und Möglichkeiten gebündelt präsentiert. Veranstaltungsbeginn ist 12.00 Uhr in der Neuen Universität (Universitätsplatz, D-69117 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Heidelberger Literaturtage: "Bildende Kunst und Literatur"

Eine Ausstellung der Kunststudentinnen Loreen Fritsch und Martina Sophie Kaiser vom 15. bis 19. Mai

Die Austellung begleitet die Heidelberger Literaturtage vom 15. bis 19. Mai 2019. Sie ist im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz zu sehen (D-69117 Heidelberg). Loreen Fritsch schloss ihr Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule in Mainz ab. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg studiert sie Kunst, Geographie und Physik. Ihre beiden Arbeiten beschäftigen sich mit der derzeit aktuellen Erforschung des Mars. In ihrer Arbeit "Marsportrait" erstellt sie mittels der Schreibmaschine unscharf anmutende Marslandschaften, die an Fotografien erinnern und der Phantasie freien Raum bieten.

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In der zweiten Arbeit "Marsportrait II" verknüpft Fritsch Kunst, Geographie und Physik miteinander, um eine scheinbare Realität durch Fotografien, verrätselte Buchstaben und Fundstücke zu imaginieren.

Martina Sophie Kaiser studiert Kunst an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. 2018 erhielt sie den Förderpreis der Stiftung Fruchtmalerei und Skulptur (Stifter: Prof. Dr. Rainer Wild, Heidelberg). In ihrer Arbeit "Was würdest du dazu sagen?" verwebt sie in visuell wie poetisch verschlüsselten Kurztexten persönliche Erinnerungen - Gefühltes und Gesehenes, Gerüche und Gehörtes zeichnen eine Landkarte intimer Beziehungen. Ihre zweite Arbeit mit dem Titel "792 Minuten Zugfahrt" liest sich als ein poetisches Fahrtenprotokoll. Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges wird zu einer minimalistischen Komposition. Angelehnt an die in Zügen permanent durchlaufenden Leuchtschrift-Informationen verfasst sie ein in rhythmisch-grafischer Form gehaltenes persönliches Reisebild, das die Zeit wie den durchfahrenen Raum festhält.

Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg.de sowie unter www.ph-heidelberg.de/kunst.

Heidelberger Literaturtage: "Pippi und Jim Knopf reloaded"

Studierende präsentieren aktuelle Kinder- und Jugendliteratur am 16. Mai


Wie ihre Heldinnen und Helden, so sind auch ihre Inszenierungen vielfältig: Im Rahmen der Zwischentöne "Pippi und Jim Knopf reloaded - Next Generation der Heldinnen und Helden" wird vorgelesen, gespielt, mit Stimme und Sprechgestaltung variiert. Wer Spaß daran hat, kann sich an interaktiven Formen beteiligen und dabei kurz eintauchen in nahe und ferne Welten.

Mehr erfahren

Die Zwischentöne der Heidelberger Literaturtage finden am Donnerstag, 16. Mai von 16.30 bis 16.50 Uhr und von 18.30 bis 18.50 Uhr auf der Außenbühne "Readers Corner" auf dem Universitätsplatz statt (D-69117 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur sowie unter www.heidelberg.de.

Lesung: Nils Mohl bei den Heidelberger Literaturtagen

Der Autor spricht über seinen Werdegang, seine Werke sowie über neue Projekte


Im Heidelberger Kinderliteratur-Gespräch der Pädagogischen Hochschule werden jedes Jahr renommierte Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer der Gegenwart aus dem Sektor der Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt. Zum ersten Mal präsentiert sich das Format in Kooperation mit den Heidelberger Literaturtagen. Gast ist in diesem Jahr der Jugendbuchautor Nils Mohl.

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Er wird Ausschnitte aus seinen Büchern lesen und darüber berichten, wie er zum Schreiben gekommen ist, was ihn als Autor bewegt, wo die Schwierigkeiten und wo das Glück des Schreibens liegen und was seine Figuren und seine Sprache ausmachen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sein kunstvoller Erzählstil mit dem Buch "Es war einmal Indianerland", für das er 2012 den Deutschen Jugendkulturpreis erhielt. 2017 kam die Verfilmung in die Kinos.

Das Gespräch zwischen Nils Mohl und Professorin Dr. Karin Vach findet am Freitag, 17. Mai um 13.00 Uhr statt. Es richtet sich nicht nur an Interessierte der Jugendliteratur, sondern auch an Jugendliche selbst. Veranstaltungsort ist das Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz (D-69117 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur sowie unter www.heidelberg.de.

Studienberatung auf der "explore19"-Messe in Heidelberg

Informationen vom Team des Studienbüros am 18. Mai

Fragen zu dem Studienangebot beantwortet Ihnen unser Team aus dem Studienbüro am Samstag, 18. Mai von 10.00 bis 17.00 Uhr auf der "explore19" in Heidelberg. Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an! explore19 richtet sich an alle, die sich über Studium oder Gap Year informieren möchten. Sie findet in der halle02 statt (Zollhofgarten 2, D-69115 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.einstieg.com bzw. unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Vortrag: Interreligiöses Begegnungslernen [entfällt]

Der Vortrag von Professorin Dr. Boehme entfällt. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Das Institut für Philosophie und Theologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstaltet im Sommersemester 2019 einen Veranstaltungspass im Grundfragenbereich Anthropologische, philosophische, kulturelle, politische, religiöse Grundfragen von Bildung. Die Lehrenden der Abteilung halten dabei unter der Leitfrage "Religion(en) und Schule - ein Pulverfass?" verschiedene Vorträge.

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Veranstaltungsort ist jeweils die Aula (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Veranstaltungsbeginn ist 16.15 Uhr.

Folgender Mai-Vortrag ist geplant:
Dienstag, 21. Mai 2019
Warum es zum Interreligiösen Begegnungslernen keine Alternative gibt
Prof. Dr. Katja Boehme

Weitere Veranstaltungen zum Thema finden Sie unter studip.ph-heidelberg.de. Informationen zum Institut finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/institut-fuer-philosophie-und-theologie.

Explore Science im Luisenpark: "Zeit" vom 22. bis 26. Mai

Die Forscherstation und die GIS-Station beteiligen sich auch 2019 wieder an Explore Science. Der Eintritt ist frei.

Seit 2006 veranstaltet die Klaus Tschira Stiftung jährlich die naturwissenschaftlichen Erlebnistage Explore Science im Luisenpark Mannheim. Hier können junge Wissbegierige und alle, die sich ihre Neugier bewahrt haben, selber forschen, experimentieren, ausprobieren und entdecken. Das Angebot für Kindergartenkinder, Schüler und Familien reicht von interaktiven Ausstellungen über zahlreiche Mitmachangebote für alle Altersklassen, Workshops und Bühnenshows bis zu Experimentalvorträgen und Wettbewerben.

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Auch die Forscherstation, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, und die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien ebenfalls an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, beteiligen sich an der Veranstaltung.

Explore Science findet vom 22. bis 26. Mai 2019 im Luisenpark Mannheim statt; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.explore-science.info.

"Bildung bitte!": "Ich habe keine Vorurteile, aber..."

Vortrag darüber, wie man Antiziganismus pädagogisch begegnen kann am 23. Mai

Populismus, Protektionismus und politische Abschottung - auf der ganzen Welt zeigen sich derzeit demokratiegefährdende Tendenzen. Sie machen deutlich, dass das Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften nach den Regeln der Demokratie Haltungen und Fähigkeiten erfordert, die erlernt, bestärkt und geübt werden müssen. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Der neue Durchgang der Veranstaltungsreihe "Bildung bitte!" greift diesen Zusammenhang auf und stellt zur Diskussion, wie Bildungsprozesse gestaltet sein müssen, um angesichts der aktuellen Herausforderungen demokratisches Denken und Handeln zu stärken.

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Im Sommersemester 2019 stellen Lehrende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven Ansätze zur Demokratieerziehung im weitesten Sinne vor. Sie verdeutlichen zudem, welche methodischen Ansätze, Materialien und Medien in ihren fachdidaktischen Kontexten Innovationskraft und Wirkung entfalten. Alle vier Vorträge zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug aus: Wir möchten nicht nur neue Lehr-Lernkonzepte vorstellen, sondern auch den Austausch sowie das voneinander Lernen anstoßen. Die Veranstaltungen sind zudem so angelegt, dass sich die Inhalte auch in andere Bildungskontexte außerhalb der Hochschule übertragen lassen.

Angesprochen sind insbesondere Lehrende aus der Hochschule sowie aus Schulen der Region, die neue Impulse für ihre Lehre suchen und in den Austausch mit anderen Lehrenden treten wollen. Herzlich eingeladen sind aber auch Mitarbeiter/innen anderer Bildungseinrichtungen sowie alle, die sich über neue Konzepte für das Lehren und Lernen an Schulen und Hochschulen informieren möchten.

Der zweite Vortrag findet am Donnerstag, 23. Mai statt:
Was haben Vorurteile gegenüber Sinti und Roma mit Diskriminierungen zu tun? Und wie fühlen sich Menschen, die diskriminiert werden? Nach Erläuterung der Zusammenhänge soll anhand von Beispielen aus der Praxis das Bewusstsein für antiziganistische Diskriminierung geschärft werden. Die Teilnehmenden üben zudem couragiertes Handeln und erhalten Anregungen, wie sie dies in ihrer pädagogischen Praxis anderen vermitteln können.

Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr in der Aula (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Weitere Informationen folgen rechzeitig.

Orientierungstage Rhein-Neckar am 27. Mai

Die Hochschule informiert über ihr Studienangebot.

Die Orientierungstage Rhein-Neckar stellen im Mai 2019 in der Abfolge von Erstinformation, vertiefter Orientierung und ergänzender individueller Studienberatung ein umfassendes Angebot für Studieninteressierte bereit. Auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird sich an dem Programm beteiligen und am 27. Mai 2019 über ihr Studienangebot sowie über die Studienplatzvergabe und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Veranstaltung findet ab 15.00 Uhr im Altbau statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg; Änderungen sind vorbehalten).

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Informationen über das Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot. Fragen beantwortet Ihnen gerne auch unsere Telefonhotline unter +49 6221 477-555.

Podiumsdiskussion: "Tinte, Tafel, Twitter" am 28. Mai

Eine Veranstaltung zur Gestaltung digitaler Bildung - heute und in Zukunft.

Ob Familie oder Freizeit, ob Schule oder Berufsorientierung: Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist zunehmend durch die Nutzung digitaler Medien gekennzeichnet. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und Vertreter und Vertreterinnen sozialer Einrichtungen sind dadurch mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert: Wie werden Kinder und Jugendliche auf eine Gesellschaft vorbereitet, in der digitale Medien allgegenwärtig sind? Wer kann junge Menschen für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien überhaupt fit machen?

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Was liegt in der Hand von Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräften und Eltern? Lassen sich Gefahren wie Mediensucht oder Cyber-Mobbing durch eine strengere Kontrolle der Mediennutzung abwenden? Welche Folgen haben die neuen Formate für die Bildungsinstitutionen, vom Kindergarten bis zur Hochschule? Diese Fragen sowie weitere Chancen, Herausforderungen und Konzepte digitaler Bildung diskutieren Expertinnen und Experten aus dem Bildungsbereich und der Kriminalprävention miteinander. Auf dem Podium begegnen sich:

  • Anja Kegler
    Soziale Verhaltenswissenschaftlerin, Referentin für Medienpädagogik im Landesnetzwerk der Aktion Jugendschutz BW
  • Reiner Greulich
    Erster Polizeihauptkommissar, Geschäftsführer Sicheres Heidelberg e.V.
  • Günther Bubenitschek
    Erster Kriminalhauptkommissar, Referent für Mediensicherheit und Medienbildung, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • Prof. Dr. Gerald Lembke
    Professor für Medienwirtschaft und Medienmanagement, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
  • Prof. Dr. Christian Spannagel
    Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Die Podiumsdiskussion findet im Mai an folgendem Termin statt:

Dienstag, 28. Mai 2019
19.00 bis 21.00 Uhr
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Aula, Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, von Kriminalpräventionsvereinen der Rhein-Neckar-Region sowie der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Zahl der neu immatrikulierten Geflüchteten steigt weiter an

Ergebnisse der 7. HRK-Befragung der Hochschulen


Die akademische Integration von Geflüchteten an deutschen Hochschulen entwickelt sich weiterhin positiv. Zunehmend gelingt der Schritt aus der Orientierungs- und Vorbereitungsphase in den fachlichen Studienbetrieb. Das hat die letzte und bisher rücklaufstärkste Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bei ihren Mitgliedshochschulen im Wintersemester 2018/2019 ergeben.

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Die Zahl der Neu-Immatrikulierten mit Fluchthintergrund hat sich im Vergleich zwischen dem laufenden und dem vorangegangenen Wintersemester von 3.000 auf fast 3.800 deutlich erhöht. Dabei handelt es sich um Neueinschreibungen für hauptsächlich Bachelor-, aber auch Masterstudiengänge und für Promotionen. Seit dem Wintersemester 2015/2016 haben sich somit insgesamt 10.087 Geflüchtete neu immatrikuliert. Die Zahl der Einzelberatungen hat sich auf fast 27.500 gesteigert. Damit setzt sich der Wachstumstrend seit Beginn der Abfragen im Wintersemester 2015/2016 fort.

„Die Anstrengungen der Hochschulen, Geflüchteten eine Perspektive zu geben, trägt erkennbar Früchte“, so HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt. „Der zunehmende Übergang von Orientierungsangeboten in grundständige und weiterführende Studiengänge beweist den Erfolg der individuellen Beratung in den Hochschulen.“

Zur Einordnung: Bei der HRK-Umfrage handelt es sich um eine Befragung, keine statistische
Erhebung, da der Flüchtlingsstatus an den Hochschulen nicht automatisch erhoben wird.
Statistisch werden nur die Art der Hochschulzugangsqualifikation (aus- oder inländisch) und die Staatsangehörigkeit erfasst.

282 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft

Berechnungen des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2016

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 281,7 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 7,6 Milliarden Euro beziehungsweise 2,8 % mehr als im Vorjahr. Begünstigt wurde diese Entwicklung insbesondere durch den Anstieg der Ausgaben für Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft sowie die Zunahme der Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt wurden im Jahr 2016 wie schon 2015 für Bildung, Forschung und Wissenschaft 9,0 % verwendet.

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Mit 160,4 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben im Jahr 2016 auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft. Darunter beliefen sich die Ausgaben für Kindertageseinrichtungen auf 27,3 Milliarden Euro (17,0 %), für Schulen und den schulnahen Bereich auf 93,1 Milliarden Euro (58,0 %) und für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) auf 37,7 Milliarden Euro (23,5 %).

Die Ausgaben für Bildungsförderung und die Käufe der privaten Haushalte von Bildungsgütern betrugen 19,3 Milliarden Euro. Auf die Bereiche Weiterbildung, Jugendarbeit, Horte und dergleichen entfielen 20,4 Milliarden Euro. Für Forschung und Entwicklung wendeten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 75,5 Milliarden Euro auf. Weitere 6,1 Milliarden Euro entfielen auf die sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur (zum Beispiel Museen und Bibliotheken).

Betrachtet man ausschließlich den Bildungsbereich (zum Beispiel Bildungseinrichtungen, Bildungsförderung und Weiterbildung), dann erhöhten sich die Bildungsausgaben von 2011 bis 2016 um 12,4 % auf 200,1 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich um 8,0 %, für tertiäre Bildungseinrichtungen um 15,5 % und für Kindertageseinrichtungen um 34,7 %.

Angaben über die Finanzierungsstruktur liegen bislang nur für das Jahr 2015 vor. In diesem Jahr finanzierten die öffentlichen Haushalte 62,7 % der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 11,5 %, Länder: 39,2 %, Kommunen: 12,1 %). 35,3 % wurden vom privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und private Haushalte) und 2,0 % vom Ausland übernommen.

Grundlage dieser Ergebnisse sind die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zum Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft, dem zahlreiche amtliche und nicht amtliche Datenquellen (zum Beispiel der Deutschen Studentenwerke) zugrunde liegen.

Weitergehende Informationen können der Publikation "Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft" entnommen werden.

Gendersternchen*

Anglizismus des Jahres als klare Bereicherung des deutschen Wortschatzes bewertet


"Gendersternchen" ist der "Anglizismus des Jahres". Eine Jury rund um den Sprachwissenschaftler Professor Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin hat damit zum neunten Mal ausdrücklich "den positiven Beitrag des Englischen zur Entwicklung des deutschen Wortschatzes" gewürdigt. Das Wort "Framing" wurde als Publikumsliebling gewählt. "Nice" erhielt den "Sonderpreis gesprochene Sprache".

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Überzeugt hat die Jury an Gendersternchen zum einen die zentrale Bedeutung, die es in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem umstrittenen Thema der sprachlichen Gleichbehandlung aller Geschlechter einnehme. Zum anderen zeige die Geschichte des Wortes, dass die Entlehnung von Wörtern kein passiver Prozess sei, sondern dass Sprachgemeinschaften das entlehnte Wortgut produktiv zur Bildung neuer Wörter nutzten.

Das Wort ist laut Jury eine "klare Bereicherung des deutschen Wortschatzes", denn ob man den eingeschobenen Asterisk und die Absichten dahinter gutheiße oder nicht, darüber reden müsse die Sprachgemeinschaft – und das Wort Gendersternchen stelle einen gut verständlichen Ausdruck dafür bereit.

Bisherige "Anglizismen des Jahres" waren leaken (2010), Shitstorm (2011), Crowdfunding (2012), die Nachsilbe -gate (2013), Blackfacing (2014), Refugees Welcome (2015), Fake News (2016) und Influencer (2017).

Quelle: http://www.anglizismusdesjahres.de/anglizismen-des-jahres/anglizismen-des-jahres-adj-2018