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Presse & Kommunikation

Ausgabe 4 - Mai 2021

Manche Bevölkerungsgruppen sind von Pandemie-bedingten Einschränkungen besonders betroffen, werden aber oft übersehen. Hierzu gehören auch Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig um kranke Familienangehörige oder kleinere Geschwister kümmern. Die Initiative „Equal-Care-Day“ macht auf mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam: Sie hat in diesem Jahr am 1. März getagt und ihren Fokus auf diese Kinder und Jugendlichen gelegt. Prof. Dr. Angela Häußler vom Fach Alltagskultur und Gesundheit ist Mitglied der Initiative, die zudem das Gleichstellungsbüro unterstützt. Lesen Sie mehr dazu in diesem Mai-Newsletter in der Rubrik Gleichstellung & Diversität.

Wie wirkt sich ein digitales Semester auf die Resilienz aus?

Folge 9 vom Forschungspodcast Bildungsplausch mit Jana Steinbacher

[red] Studium und Lehre sind derzeit digital. Der schnelle Wechsel zu Seminaren und Vorlesungen am Bildschirm stellt für viele eine Herausforderung dar: keine geselligen Mittagspausen, kein gemeinsames Lernen, kein ungezwungenes Kennenlernen auf dem Campus. Jana Steinbacher studiert Bildungswissenschaften an der Hochschule, und sie hat für ihre Masterarbeit ausgewertet, wie sich das digitale Semester auf die Resilienz von Studierenden und Lehrenden an der Hochschule ausgewirkt hat. Im Podcast spricht sie darüber, wie sie vorgegangen ist und was sie motiviert, der Forschung treu zu bleiben.

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Download "Folge 9: Wie wirkt sich ein digitales Semester auf die Resilienz aus?" (.mp3, ca. 70 MB)

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bildungsplausch.

Hintergrund
Im Forschungspodcast "Bildungsplausch" sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Heidelberg alltagsnah und biografisch gesättigt über aktuelle Fragen zum Thema Bildung. Bildungsplausch ist ein Kooperationsprojekt von Presse & Kommunikation, Forschungsreferat und Transferzentrum mit Unterstützung durch das Fach Musik.

Zeitschriftenartikel bestellen!

Scanservice der Bibliothek für Zeitschriftenaufsätze aus dem Lesesaal

[red] Studierende, Forscher:innen und Lehrende der Hochschule können Aufsätze aus Zeitschriften, die im Lesesaal stehen und deswegen zur Zeit nicht zugänglich sind, für die eigene wissenschaftliche Arbeit bestellen. Die Texte werden eingescannt und zeitnah in elektronischer Form an die PH-E-Mail-Adresse zugesendet (bitte bei der Bestellung mit angeben). Nutzen Sie für die Bestellung die E-Mail und geben Sie bitte Verfasser, Aufsatztitel, Zeitschriftentitel, Jahrgang/Jahr, Seitenzahl und Signatur (z.B. "Zs/200") bei Ihrer Bestellung an.

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Bitte recherchieren Sie in unserem Onlinekatalog die Verfügbarkeit der betreffenden Zeitschrift, denn es können nur aus den eigenen Beständen Aufsätze geliefert werden. Prüfen Sie ebenfalls, ob die Zeitschrift bereits elektronisch vorhanden ist. Scanaufträge zu online verfügbaren Beiträgen müssen wir leider ablehnen. Falls Sie Fragen zur Recherche von Zeitschriften und anderen Medien im Katalog haben, wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail. Das Bibliotheksteam hilft Ihnen gerne weiter.

Online-Bewerbung für Masterstudiengänge gestartet

Noch bis 15. Mai bewerben!

[red] Die Bewerbung für einen Masterstudienplatz im Wintersemester 2021/2022 ist für die Master of Education Lehramt Grundschule, Lehramt Sekundarstufe I, Lehramt Sonderpädagogik und Lehramt Aufbau Sonderpädagogik ab sofort möglich. Auch für den Masterstudiengang Bildungswissenschaften ist eine Bewerbung fortan möglich. Die Frist endet bei allen Studiengängen am Samstag, 15. Mai 2021.
Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

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Eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe (Schwerpunkt: Lehramt): Rund 4.800 Studierende werden von etwa 330 hauptamtlichen ProfessorInnen bzw. Lehrenden und zahlreichen zusätzlichen Lehrbeauftragten in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an. Informationen zum Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

Die Bewerbungsfrist für die Bachelorstudiengänge beginnt voraussichtlich Anfang Mai 2021.

Student Service Center wieder eröffnet

Fragen rund ums Studium klären montags vor Ort im Altbau oder in der virtuellen Sprechstunde am Mittwoch

[red] Mit Beginn der Vorlesungszeit am 12. April wurde das Student Service Center (SSC) wiedereröffnet. Das SSC ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Studium und Prüfungen. Die Mitarbeiter:innen im SSC arbeiten eng mit den zugehörigen Abteilungen zusammen und verweisen gegebenenfalls an die Fachabteilungen. Die Öffnungszeiten vor Ort im Sommersemester 2021 sind: Montag: 10:00 bis 14:00 Uhr, Raum 012a (Altbau). Die virtuelle Sprechstunde findet mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

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Beachten Sie bitte folgende Hinweise für den Besuch im SSC: Während des Besuchs ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Nach § 6 der Corona-VO des Landes Baden-Württemberg ist die Hochschule verpflichtet, Anwesenheitsdaten zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren. Bitte scannen Sie beim Betreten des Raumes Ihren Studierendenausweis selbstständig ein und wiederholen Sie den Scanvorgang beim Verlassen des SSC. Bitte halten Sie im Falle von Wartezeiten die Abstandregeln ein und nutzen Sie das Foyer.

Zudem werden im Sommersemester virtuelle Sprechzeiten angeboten. Während der virtuellen Öffnungszeiten haben alle Ratsuchenden die Möglichkeit, allgemeine Fragen zu ihrem Studium oder ihrer Studienorganisation zu stellen. Über Break-Out-Sessions ist es auch möglich, personenspezifische Anfragen zu behandeln. Die virtuellen Öffnungszeiten im Sommersemester sind: Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr.

Den Link für die virtuellen Sprechzeiten sowie weitere Informationen zum SSC finden Sie unter: www.ph-heidelberg.de/ssc.

Umfrage zu digitalen Formaten der Sprecherziehung

Erhebung der Hochschule zur Verbesserung der digitalen Lehre – jetzt teilnehmen! Text: Laura Kaiser

Bereits seit 1. März können Studierende der Hochschule an einer Erhebung der Sprechwissenschaft teilnehmen, die Veranstaltungen der Sprecherziehung aufgrund der COVID-Pandemie im digitalen Format besuchten. Teilnehmende sind weiterhin herzlich eingeladen, an der Erhebung mitzuwirken, die bis einschließlich 21. Juni geöffnet ist. Die Ergebnisse der Umfrage werden in die Vorbereitungen zur Verbesserung der Online- und Präsenzlehre ab dem Wintersemester 2021/22 einfließen und in wissenschaftlichen Untersuchungen begleitet. Den Link zur Erhebung finden Sie hier: https://phheidelberg.limequery.com/856861.

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Jede Antwort trägt dazu bei, Lehrveranstaltungen zu verbessern, um den Studierenden bestmögliches Lernen im digitalen Rahmen zu ermöglichen. Zudem soll herausgearbeitet werden, welche Grenzen das digitale Durchführen der Sprecherziehung – ein Bereich, der normalerweise von Präsenz und Interaktion lebt – mit sich bringt. So wird unter anderem untersucht, wie die Studierenden die Veranstaltungen der Sprecherziehung im digitalen Rahmen empfinden und wie ihnen der Zugang zur Thematik, zum theoretischen Wissen sowie zu den durchgeführten Übungen gelingt.
Wir freuen uns über noch mehr Rücklauf aus den Pandemiesemestern Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21 zur Veranstaltung „Grundlagen der mündlichen Kommunikation“.
Konzipiert wurde der Fragebogen von den Student:innen Laura Kaiser und David Bresson unter der Leitung von Andrea Brunner. Eine Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig. Es steht den Studierenden zu jedem Zeitpunkt dieser Umfrage frei, ihre Teilnahme abzubrechen, ohne dass ihnen daraus Nachteile entstehen. Bei Fragen steht Frau Andrea Brunner per E-Mail gerne zur Verfügung.

Joggen gegen den Corona-Blues

Forschungsstudie belegt positive Effekte des Lauftrainings von Sportlehramtsstudierenden während der Corona-Pandemie. Text: Sabine Hafner

Dr. Sabine Hafner, Abteilung Sportwissenschaft/Sportpädagogik der Hochschule, und Prof. Dr. Dirk Büsch, Institut für Sportwissenschaft der Universität Oldenburg, haben untersucht, wie sich ein vierwöchiges Lauftraining während des Pandemie-Lockdowns bei Sportstudierenden auf ihr Studienverhalten und ihr Befinden ausgewirkt hat. Die Studie zeigt, dass in der durch starke Einschränkungen belasteten Ausnahmesituation Joggen das körperliche und das psychische Befinden aller Teilnehmenden positiv beeinflusst hat. Deutlich wurde auch, dass Sport soziale Entbehrungen über einen gewissen Zeitraum abmildern kann, aber das Risiko der sozialen Vereinsamung bestehen bleibt.

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Im Fach Sport wurde während des Lockdowns seit Mitte März 2020 im Bereich Theorie die Lehre online ausgebracht, während digital nur unzureichend vermittelbare sportpraktische und -didaktische Lehre gänzlich ausfiel. Auch wenn Hochschulen seit Juni 2020 zeitweise öffneten, kann noch lange nicht von einem Regellehrbetrieb in Präsenz gesprochen werden. Vor diesem Hintergrund wurden Sportlehramtsstudierende (N= 21) bei einer vierwöchigen Laufaktivität (Joggen/extensives Laufen) online begleitet und zu Auswirkungen auf das Befinden, auf Aneignungsprozesse von Lernstrategien sowie zu Effekten digitaler Bewegungsvermittlung befragt.

Gesundheitsfördernde Lauf- und Bewegungsarbeit

In der durch starke Einschränkungen belasteten Ausnahmesituation hat das Joggen das körperliche und das psychische Befinden aller Teilnehmenden positiv beeinflusst. Das Joggen eignet sich für sportlich aktive junge Menschen als die Gesundheit fördernde Sportaktivität unter Pandemiebedingungen. Die beteiligten Sportler:innen waren während des ersten Lockdowns nur wenig von Bewegungsreduktion betroffen. Sie nutzten über das Joggen hinausgehende gesundheitsförderliche Bewegungsmaßnahmen zur Bewältigung der Ausnahmesituation. Die ausgeprägte Bewegungserfahrung ermöglichte es ihnen, körperwahrnehmend und selbstgesteuert mit Pandemiebedingungen zurechtzukommen. Fehlende Sozialkontakte etwa mit Freunden oder der Sportmannschaft stellen den größten Risikofaktor für diese Gruppe dar. Zwar kann Bewegung und Sport soziale Entbehrungen über einen gewissen Zeitraum abmildern, das Risiko der sozialen Vereinsamung bleibt auf Dauer bestehen. Die Resultate stehen in einem deutlichen Zusammenhang zum gewohnt sportlich aktiven Lebensstil von Sportlehramtsstudierenden, der sie mit einem Pandemie-Bewältigungsvorschuss ausstattet. Je breiter die sportlichen Aktivitäten aufgestellt sind, desto größer ist die Chance, auf Pandemie-Bedingungen situativ einwirken zu können.

Selbstregulation von Bewegungslernen
Obwohl die untersuchte Gruppe nur aus 21 sportaktiven Lehramtsstudierenden bestand, zeigten sich Unterschiede bei der motorischen und kognitiven Selbstregulation des Bewegungslernens. Einige Teilnehmende konnten erworbene Selbstlernstrategien zur eigenen Bewegungsentwicklung einsetzen. Sie waren in der Lage, geplante Schritte zu durchlaufen, für Rückmeldung und Bewertung der Lernergebnisse zu sorgen und während des Lernprozesses die Motivation und die Konzentration aufrechtzuerhalten. Anderen fehlte es sowohl an Strategien als auch an Ressourcen, um Bewegungsherausforderungen zu begegnen. Die Teilnehmenden bringen damit das Bedürfnis zum Ausdruck, im Sportlehramtsstudium das Bewegungsselbstlernen fachdidaktisch anregend entwickeln zu können. Diese Vermittlung ist bedeutsam, denn ob Schüler:innen im Sportunterricht zum selbstregulierten Bewegungslernen befähigt werden können, wird auch davon abhängen, ob Sportlehrkräfte Selbstregulation erfahren haben.

Digitale Lehre
Sportlehramtsstudierende sind kenntnisreich im Umgang mit digitalen Medien. Beim extensiven Laufen nutzen sie digitale wie analoge Unterstützungsmedien. Bewegungslernen in technischen und spieltaktischen Sportarten findet selten digital gestützt statt. Die Teilnehmenden vertrauen hier auf altbewährtes, personell angeleitetes, körperlich-ästhetisches Lernen, Trainieren, Spielen und Gestalten. Für einen Ausgleich zur digitalen Hochschullehre beurteilten die Teilnehmenden die abgekoppelte Bewegungszeit als effizient. Die Teilnehmenden konnten mit analogen Bewegungsaktivitäten zum hohen digitalisierten Studienangebot während der Fernlehre ein Gegengewicht herstellen.

Die Studie über die Sportlehramtsstudierenden in der Corona-Pandemie hat auch spezifische Handlungsbegrenzungen aufgezeigt:
• Verminderte körperliche Mobilität beeinflusst das physische und psychische Befinden und den Gesundheitszustand negativ.
• Zunehmende Digitalisierung reduziert körperliche Mobilität.

Die Forschungsergebnisse geben auch Anlass zur kritischen Diskussion einer vorbehaltlosen Rückkehr in eine „Prä-Coronavirus-Zeit“. Damit Sportlehramtsstudierende auf zukünftige Bewegungsverhältnisse positiv einwirken können, sind Angebote notwendig, die trotz zunehmender Digitalisierung Mobilität ermöglichen, gesundheitliche Selbstfürsorge stärken, selbstreguliertes Lernen akzentuieren und sozialen Austausch gewährleisten. Bevor sich bei den Studierenden eine durch Fernlehre abgespaltete immobile Lernträgheit etabliert, muss sich hochschulisches Bewegungslernen wieder zu einer gemeinsamen, ästhetischen und diskursiven Lebensform entwickeln.

Internationale Woche der Hochschule: weltoffen und digital

Digitale Veranstaltungen rund um Auslandsaufenthalte vom 7. bis 10. Juni. Text: Henrike Schön

Vom 7. bis 10. Juni veranstaltet das Akademische Auslandsamt der Hochschule die erste digitale Internationale Woche. Es werden zahlreiche informative und spannende Vorträge und Diskussionsrunden rund um Auslandsaufenthalte von und für Studierende, Promovierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende der Hochschule angeboten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage der virtuellen versus der physischen Mobilität. Gaststudierende, die im Sommersemester off-campus und on-campus studieren, stellen sich und ihre Heimathochschulen vor und berichten von ihren Erfahrungen.

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Hier geht es zum Zoom-Link zur Internationalen Woche:
https://ph-heidelberg-de.zoom.us/j/92665574378?pwd=MDQyS0lBd25YSEt2eDdnU2k2OTMxQT09.

Das Programm finden Sie in Kürze auf der Homepage des Auslandsamts:
https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.html.

Informationsveranstaltung: "Studium und Praktikum im Ausland"

Ein Online-Angebot am 19. Mai über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Eine Anmeldung ist notwendig

[red] Am Mittwoch, 19. Mai 2021 stellt das Akademische Auslandsamt im Rahmen eines Online-Seminars die Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, vor. Im Anschluss werden individuelle Fragen zum Thema beantwortet. Die Veranstaltung findet zwischen 12.00 und 13.00 Uhr online statt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an Sabine Franke (E-Mail) ist aus technischen Gründen notwendig. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.

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Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine international ausgerichtete Hochschule: Sie leistet bildungswissenschaftliche, fachdidaktische sowie sonderpädagogische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und qualifiziert Fach- und Führungskräfte in pädagogischen Berufen - nicht länger nur für den regionalen, sondern auch für den überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Pflegende Kinder und Jugendliche – unsichtbar und belastet

Equal-Care-Day sensibilisiert für Herausforderungen und Bedürfnisse dieser Gruppe. Text: Wolfgang Schultz

Eine Gruppe, die vermutlich durch die Pandemie besonders betroffen ist, aber weitgehend übersehen wird, sind Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig um die Versorgung und Pflege von kranken Eltern, Geschwistern oder anderen Angehörigen kümmern. Nach statistischen Schätzungen sind etwa zwei bis vier Prozent Kinder und Jugendliche betroffen, also rein rechnerisch etwa in jeder Schulklasse ein:e Schüler:in. Die Initiative „Equal-Care-Day“, vom Gleichstellungsbüro unterstützt, fand dieses Jahr am 1. März unter Beteiligung von Prof. Dr. Angela Häußler virtuell statt. Sie macht auf mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam.

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Die enorme Leistung wird oft übersehen, da kaum jemand bei Kindern und Jugendlichen mit so einer Verantwortung rechnet. Außerdem sprechen pflegende Kinder bzw. Jugendliche nicht über ihre Aufgabe, häufig auch, um ihre Familien zu schützen. Daher bleibt die Arbeit, die sie leisten, und die enorme Belastung, die diese für die Betroffenen mit sich bringt, oft völlig unsichtbar. Die hohe Belastung kann jedoch negative Folgen für die psychische und physische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen haben. Bisher gibt es wenig Daten zu den Herausforderungen und Bedürfnissen dieser Gruppe, es braucht mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema, um Hilfsangebote zu entwickeln. Eine Sensibilisierung für diese Problematik ist daher in der Lehrer:innenausbildung sinnvoll und notwendig.

Weitere Informationen zur Problematik der pflegenden Kinder und Jugendlichen finden sich unter dem folgenden Link: https://www.zqp.de/young-carers/ ; https://www.zqp.de/wp-content/uploads/ZQP_2017_Report_JungePflegende.pdf (PDF, ca. 3,7MB).

Weitere Informationen zum Equal-Care-Day gibt es hier: https://equalcareday.de/die-idee/

Leitfaden für genderinklusive Schreibweise

Weitere Anpassungen in Arbeit. Text: Wolfgang Schultz

Das Gleichstellungsbüro bedankt sich für die die positive Resonanz und die konstruktiven Rückmeldungen zum neuen Leitfaden für genderinklusive Schreibweise. Im Zug der Umsetzung werden Ergänzungen und Verbesserungen gesammelt, so dass der Leitfaden im Laufe des Sommersemesters noch besser an die Bedürfnisse der Anwendenden angepasst werden kann. Für Fragen und Hilfe bezüglich der Umsetzung wenden Sie sich nach wie vor gerne per E-Mail an uns. Sie können auch Ihre Dokumente senden, Sie bekommen diese dann mit den entsprechenden Änderungen im Überarbeitungsmodus zurückgeschickt.

Auszüge aus den Senatsprotokollen

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Forum Mitarbeitende

Personalia der Hochschule im Überblick

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!


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Podcast: Aktuelle Antiziganismusprävention

Gespräch über die bundesweite Bildungsstudie der RomnoKher GmbH zur Lage der Sinti und Roma in Deutschland

[red] Am 8. April, dem internationalen Roma-Day, hat die Arbeitsstelle Antiziganismusprävention der Hochschule im Rahmen der Heidelberger Antidiskriminierungsgespräche einen Podcast über die aktuelle Bildungsstudie der RomnoKher GmbH zur Lage der Sinti:zze und Rom:nja in Deutschland veröffentlicht. Moderiert wird der Podcast von Nadine Küßner, Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Antiziganismus- prävention. Im Podcast reflektiert sie zusammen mit Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und Roma, und Christoph Leucht, Projektmanager, über die Ergebnisse der Bildungsstudie.

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Die Online-Reihe der Heidelberger Antidiskriminierungsgespräche wird vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, von Mosaik Deutschland e.V. und dem Transfer Together Teilprojekt Antiziganismusprävention der Hochschule organisiert und durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die aktuelle Bildungsstudie ist bereits die zweite Studie, die von der Minderheit selbst organisiert wurde, und als Untersuchungsgegenstand die gleichberechtigte Bildungsteilhabe von Sinit:zze und Rom:nja in den Fokus stellt. Die erste Studie 2011 hat große Defizite im Bildungssystem, die unter anderem chancengleiche Bildungskarrieren von Menschen mit Romno-Hintergrund behindern oder von vielzähligen Diskriminierungserfahrungen der Betroffenen geprägt sind, aufgezeigt. Die Studie 2021 überprüft, inwieweit diese Defizite abgebaut werden konnten und wo noch dringend Handlungsbedarf für eine gerechte, chancengleiche Bildung besteht.

Sinti:zze und Rom:nja sind schon seit Jahrhunderten Teil der europäischen Gemeinschaft, wurden aber durch die immer wiederkehrende und andauernde Diskriminierung, die auf unterschiedlichen Vorurteilen und Stigmata basiert und während des nationalsozialistischen Regimes im Völkermord mündete, an den Rand der Gesellschaft und aus der Gesellschaft herausgedrängt. Die EU setzt sich seit einigen Jahren für explizite Fördermaßnahmen und Forschungsprojekte, die diese Maßnahmen stützen, ein. Im Podcast geht es vor allem um den Vergleich zu und die Entwicklung seit der letzten Bildungsstudie. Was wurde bisher erreicht? Wo besteht weiterhin Handlungsbedarf?

Auch das Bildungssystem besitzt einen entscheidenden Einfluss auf die gleichberechtigte Teilhabe und die Bildungschancen von Menschen mit Romno-Hintergrund. Welche Forderungen werden an dieses und seine Akteure gestellt? Die EU nutzt ihre Möglichkeiten, um in den europäischen Ländern einen gerechteren Zugang zu Bildung zu schaffen. Aber sind diese genug? Wie sieht es auf bundesweiter und regionaler Ebene aus? Welche Maßnahmen muss die Politik ergreifen, um die Richtlinien der Europäischen Kommission tatsächlich und praktisch umzusetzen? Die Maßnahmen sollten natürlich immer im Dialog und in Zusammenarbeit mit den Vertreter:innen der Minderheit erarbeitet und beschlossen werden. Wie kann eine Förderung also auf Augenhöhe stattfinden? Und welche Rolle spielt das Selfempowerment von Sinti:zze und Rom:nja im Erreichen von gerechter und chancengleicher Bildungsteilhabe?

Der Podcast ist auf folgenden Seiten aufrufbar: https://mosaik-deutschland.de/ und https://www.azp-hd.org/

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind unter dem nachstehenden Link zu finden: https://www.sinti-roma.com/wp-content/uploads/2021/02/RomnoKher-Studie-2021-Zusammenfassung.pdf (PDF, ca. 05MB)

Wirksamer Fachunterricht

17 Buchbände zu den empirischen Wirksamkeitskriterien unterschiedlicher Unterrichtsfächer erschienen

[velo] Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschulen in Heidelberg, Freiburg und Luzern haben Expert:innen aus Schulpraxis, Wissenschaft und Lehrerbildung zu den empirischen Wirksamkeitskriterien unterschiedlicher Unterrichtsfächer befragt. Die Ergebnisse wurden in insgesamt 17 Buchbänden veröffentlicht. Diese ermöglichen erstmals eine fachspezifische Übersicht über die Frage, was einen Fachunterricht erfolgreich macht. Ergänzt wird die Reihe durch einen Metaband, der die Ergebnisse aller Fächer zusammenführt. Die Reihe "Wirksamer Fachunterricht" ist im Schneider Verlag erschienen.

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Ein Unterricht gilt dann als erfolgreich, wenn er alle Schüler:innen erreicht. Zu der Frage, was Lehrkräfte können müssen, um ihren jeweiligen Fachunterricht wirksam werden zu lassen, liegen bislang jedoch wenig allgemeingültige Studien vor. Gut untersucht ist hingegen die Frage, wann Mathematikunterricht erfolgreich ist und was die Lehrkräfte dazu beitragen. Die Professoren Dr. Markus Wilhelm (Luzern), Dr. Volker Reinhardt (Freiburg) und Dr. Markus Rehm (Heidelberg) sind nun der Frage nachgegangen, ob die Erkenntnisse über den Mathematikunterricht für alle Schulfächer gemeinsam gelten können.

Die Forscher haben hierzu strukturierte Interviews mit Expert:innen der unterschiedlichen Schulfächer geführt. Aus den Antworten sind 17 Buchbände entstanden: "Jeder Buchband widmet sich einem Unterrichtsfach, vom Wirksamen Englischunterricht, über den Wirksamen Musikunterricht bis hin zum Wirksamen Politikunterricht, um nur drei der bislang 17 ausgewählten Fächer zu nennen. So dokumentieren die 17 Bände einheitlich über alle Fächer, was die Wirksamkeit des jeweiligen Unterrichtsfachs ausmacht", berichtet Reinhardt. Lehrkräfte können sich somit erstmals ein umfassendes Bild davon machen, welche Wirksamkeitskriterien nach der begründeten Auffassung von Expert:innen aus Schulpraxis, Wissenschaft und Lehrerbildung für ihr jeweiliges Fach gelten.

"Sicher wäre das Testen der Schülerinnen und Schüler in allen Fächern eine noch aussagekräftigere Methode gewesen, um Rückschlüsse auf die Wirksamkeit des Unterrichtshandelns ihrer Lehrkräfte zu erhalten. Bis solche umfangreichen Forschungsarbeiten erledigt wären - man stelle sich vor, man müsste dies für 15 bis 20 Schulfächer durchführen - wären die Ergebnisse zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wahrscheinlich bereits veraltet", merkt Rehm kritisch an. Die Forscher haben sich daher für strukturierte Interviews entschieden. Für Wilhelm zeigen die Ergebnisse der Metastudie dennoch deutlich auf, "welche Wirksamkeitskriterien den Schulfächern gemeinsam sind und welche individuell nur für ein, zwei oder drei Fächer gelten".

Um einen Überblick über alle Befunde zu ermöglichen, folgte auf die 17-bändige Buchreihe nun noch ein Metaband. Dieser führt die Ergebnisse aller Fächer zusammen, arbeitet Unterschiede und Gemeinsamkeiten der einzelnen Unterrichtsfächer heraus und dokumentiert die Kernaussagen der umfangreichen Befragung.

Laut den Forschern wird ihr Vorhaben "Wirksamer Fachunterricht" weitergeführt. So sind zum einen zu vier weiteren Fächern Interviews geplant; darüber hinaus sollen die bereits geführten Interviews vertieft werden.

Link für die Buchreihe "Wirksamer Unterricht" im Onlinekatalog der PH: https://bsz.ibs-bw.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&sp=SOPAC26&sp=SAKSWB-IdNr1015945678.

Exzellente Abschlussarbeit ausgezeichnet

Studentin Katrin Womelsdorf mit HaBiFo-Preis gewürdigt

[velo] Der Verband "Haushalt in Bildung und Forschung e.V." (HaBiFo) hat erneut eine Studentin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit seinem Preis für exzellente Abschlussarbeiten im Lehramt ausgezeichnet: Katrin Womelsdorf erhielt den HaBiFo-Preis 2021 für ihre Bachelorarbeit "Fleisch als Nahrungsmittel – der blinde Fleck der Ernährungsbildung?". 2019 war bereits Lisa Wolff mit dem Preis gewürdigt worden.

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Katrin Womelsdorf verfolgt in ihrer Bachelorarbeit die Frage, welche Bedeutung die Entfremdung der Verbraucher:innen von Nutztieren und den Prozessen der Fleischproduktion für die schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung hat. Dies hat sie mit einem interdisziplinären und mehrperspektivischen Ansatz fundiert umgesetzt und reflektierte Schlussfolgerungen für die Fachdidaktik entwickelt. Womelsdorf hat mit der Arbeit den Bachelor-Studiengang Bildung im Sekundarbereich (Bezug Lehramt Sekundarstufe I) abgeschlossen und studiert derzeit im Master of Education Profillinie Lehramt Sekundarstufe I.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und insbesondere die Abteilung Alltagskultur und Gesundheit gratulieren Womelsdorf herzlich zu diesem Erfolg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/alltagskultur-und-gesundheit.

Hintergrund
Der HaBiFo-Preis wird jährlich für innovative und herausragende Arbeiten der lehramtsbezogenen Fachwissenschaft oder Fachdidaktik der Ernährungs- und Haushaltswissenschaft verliehen. Der Preis soll insbesondere der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen und in den Fachverbänden dienen. 2019 wurde in der Kategorie Dissertationen Dr. Nicola Kluß und in der Kategorie Bachelor- und Masterarbeiten Lisa Wolff geehrt; beide sind im Fach Alltagskultur und Gesundheit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verortet.

Dr. Bernasconi zum Professor für Geistige Entwicklung berufen

Der Sonderpädagoge erforscht u.a. Bildung und Erziehung von Schüler:innen mit schwerer und mehrfacher Behinderung

[velo] Dr. Tobias Bernasconi wurde von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Professor für Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung zum 1. April 2021 berufen. Seine Lehre wird der Sonderpädagoge primär im Bereich Pädagogik und Didaktik bei geistiger Behinderung mit dem Schwerpunkt Teilhabe an Unterstützungs- und Bildungsangeboten ausbringen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Unterstützte Kommunikation, Bildung und Erziehung von Schüler:innen mit schwerer und mehrfacher Behinderung sowie der Inklusion.

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Mit Dr. Bernasconi konnte die Pädagogische Hochschule Heidelberg einen im Fach fundierten und anerkannten Wissenschaftler gewinnen: Bereits mit seiner Dissertation, einer experimentellen Pilotstudie zu technischen Voraussetzungen und partizipativen Auswirkungen des barrierefreien Internets, hat Bernasconi einen wesentlichen Beitrag zur Fundierung der Digitalisierung im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung geleistet. Bernasconi ist darüber hinaus ein aktives Mitglied der internationalen Scientific Community, der zudem zahlreiche einschlägige Publikationen mit und ohne Peer-Review-Verfahren aufweisen kann.
Als Förderschullehrer verfügt Bernasconi ferner über eine mehrjährige Erfahrung im Schuldienst, die er in seine Lehre einbringt. Für den Unterricht in inklusiven Settings vernetzt er fachdidaktische mit sonderpädagogischen Ansätzen und weist dabei eine große Bandbreite an Angeboten etwa zum Anfangsunterricht oder zu pädagogischen Handlungskompetenzen auf.

"Die PH Heidelberg genießt einen exzellenten Ruf und hat mich seit Beginn des Studiums immer wieder durch Veröffentlichungen und Forschungsergebnisse hier lehrender Wissenschaftler:innen begleitet", sagt Bernasconi. "Ich freue mich nun darauf, meine Kompetenzen gemeinsam mit einem tollen Team an der PH Heidelberg in Lehre und Forschung einzubringen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geistig-und-mehrfachbehindertenpaedagogik.

Zur Person
Tobias Bernasconi hat an der Universität zu Köln Lehramt für Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen Sondererziehung und Rehabilitation der Geistigbehinderten sowie Sondererziehung und Rehabilitation der Körperbehinderten studiert. Im Anschluss war Bernasconi für drei Jahre als Förderschullehrer an zwei Schulen tätig. An der Universität Oldenburg wurde er 2007 mit einer Arbeit zum Barrierefreien Internet für Menschen mit geistiger Behinderung promoviert. 2012 wurde Bernasconi zunächst als Lehrkraft für besondere Aufgaben an die Universität zu Köln abgeordnet, seit 2014 ist er ebenda als Studienrat tätig. An der Technischen Universität Dortmund vertrat Bernasconi im Sommersemester 2016 eine W3-Professur und seit Oktober 2019 eine W2-Professur. Von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde er im April 2021 zum W3-Professor für Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunk Geistige Entwicklung berufen.

PD Dr. Martin Giese zum Professor im Fach Sport berufen

Lehre u.a. im Bachelorstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung und Forschung im Bereich Sportpädagogik

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat PD Dr. Martin Giese zum 1. April 2021 zum Professor für Sportwissenschaft/Sportpädagogik berufen. Giese wird in den Lehramtsstudiengängen sowie im Bachelorstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung lehren sowie im Bereich Sportpädagogik forschen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitgestaltung der Kooperation mit außerschulischen Lernorten für eine bewegungsbezogene Bildungsarbeit. Giese wird seine Expertise zudem in das Heidelberger Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung der Hochschule einbringen.

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Der Schwerpunkt von PD. Dr. Martin Giese liegt auf den Bereichen Bewegung und Sport in inklusiven Settings; wobei er auf die Förderung von Schüler:innen mit Blindheit und Sehbehinderung spezialisiert ist. Der Gymnasiallehrer mit mehrjähriger Schulpraxis in Regel- und Förderschulen ist ein anerkanntes Mitglied der Scientific Community: Seine bisherigen Forschungsergebnisse wurden in internationalen Journals mit und ohne Peer Review veröffentlicht, er weist eine beträchtliche Anzahl an Vorträgen bei wissenschaftlichen Tagungen auf und ist Mitglied in verschiedenen Fachgremien bzw. Hochschulverbänden. Giese hat zudem eine umfangreiche Lehrerfahrung sowohl in der universitären sportpädagogischen Lehre als auch in Rehabilitationswissenschaften. Seine wissenschaftliche wie praktische Expertise bringt er in Lehreveranstaltungen unter anderem zu Themen wie genuine Bildungs- und Erziehungsprozesse im Sport oder dem Umgang mit Heterogenität ein.

"Ich freue mich sehr auf meine neue Tätigkeit an der PH Heidelberg und die damit verbundenen Herausforderungen", erklärt Giese. "Meine Erfahrungen in Theorie und Praxis, aber auch meine interdisziplinäre Ausrichtung an der Schnittstelle zwischen Sport- und Behindertenpädagogik sind zwei Bereiche, die ich nachhaltig in Forschung und Lehre einbringen möchte."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sportwissenschaft-sportpaedagogik.

Zur Person
Martin Giese studierte an den Universitäten Mainz, Montpellier und Marburg die Fächer Deutsch und Sport für das Lehramt Gymnasium; später erwarb er zudem einen Master in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Nach dem zweiten Staatsexamen folgte eine mehrjährige Unterrichtstätigkeit. Promoviert wurden Giese 2007 in Marburg mit einer Arbeit über das erfahrungsorientierte Bewegungslernen bei Sehschädigung. Für seine Dissertation wurde er mit dem sportpädagogischen Nachwuchspreis der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft ausgezeichnet. Von 2014 bis 2016 übernahm Giese an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Gastprofessur in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Ebenda habilitierte sich Giese 2018 und erwarb die Venia Legendi im Fach Rehabilitationswissenschaften. Bis zu seiner Berufung auf eine W3-Professur durch die Pädagogische Hochschule Heidelberg im April 2021 war er als Studienrat an der Blindenstudienanstalt e.V. in Marburg sowie als Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

Neue Ansprechpartnerin

Anja Bast-Schneider jetzt Mitglied des Gleichstellungsteams

[red] Anja Bast-Schneider ergänzt das Gleichstellungsteam: Sie ist ab sofort Ansprechpartnerin für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung. Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Frauke Janz sowie Dr. Andreas Schnirch ist sie zuständig für Studierende und Lehrende. Sie kann per E-Mail oder per Telefon unter +49 (0) 6221 477-482 erreicht werden.

Wissen macht Gründer:innen: Thema Persönlichkeitsanalyse

Online-Workshop am 11. Mai. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Welcher Persönlichkeitstyp sind Sie? Jeder Mensch zeichnet sich durch eine besondere Persönlichkeit aus. In diesem 120-Minuten Workshop lernen Sie anhand der sogenannten "AEC – Disc – Analyse", welcher Persönlichkeitstyp Sie sind und in welchem Umfeld Sie das maximale Potential aus sich herausholen können. Neben der Testauswertung erhalten Sie eine Einführung in die unterschiedlichen Merkmale der Persönlichkeitsanalyse.

Mehr erfahren

Das Angebot richtet sich an gründungsinteressierte Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Mitarbeiter:innen von Startups und NGOs sowie alle Interessierten. Praxisphasen und die Arbeit in Kleingruppen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit des Austauschs und der Vernetzung untereinander.

Der Workshop findet am Dienstag, 11. Mai um 15.00 Uhr via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Angebot ist Teil der Reihe "Wissen macht Gründer:innen" mit Carsten Huber (Transferzentrum).

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Akademische Mitarbeiter:in - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Halbe Stelle – bis TV-L EG 13

Im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ ist an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des Projekts TRANSFER TOGETHER im Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum) ist die benannte Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzten. Die Projektstelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2022 befristet.
Aufgabenbereiche: · Koordination und Weiterentwicklung der Aktivitäten des BNE-Zentrums zur Umsetzung der Transferstrategie der Hochschule und der Ziele des Projekts TRANSFER TOGETHER im Bereich BNE (...)

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weitere Aufgaben:
· Mitwirkung im Team der Geschäftsführung des BNE-Zentrums zur Förderung von Transferaktivitäten der Hochschule u.a. durch Aufbau und Pflege regionaler Partnernetzwerke (Unternehmen, Kommunen, Verbände etc.) sowie Förderung des Ausbaus bestehender und Aufbau neuer BNE-Projekte
· Förderung der transdisziplinaren Vernetzung innerhalb und außerhalb der Hochschule
· Konzeption, Aufbau und Pflege einer BNE-Website sowie weiterer Kommunikations- und Austauschmaßnahmen (insb. Social Media-Bereich)
· Konzeption, Organisation und Durchführung von Transferveranstaltungen im Kontext BNE innerhalb und außerhalb der Hochschule

Einstellungsvoraussetzungen
· abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens mit “gut”) mit Bezug zu Nachhaltigkeit/BNE
· einschlägige Erfahrung in der Projektkoordination, -durchführung und -dokumentation sowie Organisation von Veranstaltungen (u.a. Konferenzen, Workshops) ist erwünscht
· ausgeprägte Koordinations-, Team- und Kommunikationsfähigkeit, dienstleistungs- und zielorientierte Arbeitshaltung sowie Freude am Umgang mit Menschen (u.a. auch Studierende), der Vernetzung mit externen Partnern und am wissenschaftlich basierten Arbeiten
· sehr gute Deutschkenntnisse und Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse
· Eigenständigkeit, besonderes Engagement, zeitliche Flexibilität, Leistungsmotivation und ein hoher Qualitätsanspruch auch unter Zeitdruck

Wir bieten eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Arbeitsumfeld und einem innovativen und kreativen Team. Die Möglichkeit zur projektbegleitenden Promotion ist gegeben und kann durch Stellenaufstockung und eine mögliche Verlängerung in einem Folgeprojekt im Rahmen des BNE-Zentrums gefördert werden.

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Herrn Professor Siegmund per E-Mail, zum TT-Gesamtprojekt bei Herrn Professor Spannagel per E-Mail.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 15. Mai 2021 in einer pdf-Datei (max. 5 MB) unter Angabe des Kennworts „TT-BNE“ per E-Mail an Frau Martina Vogt.

Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Sachbearbeiter:in in der Abteilung Aushalt und Finanzen

Besoldungsgruppe A9 im gehobenen Dienst

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Aufgaben:
· Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen und Vergaben · Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und Vertragsbedingungen · Koordination der Inventarisierung im Rahmen der Anlagenbuchhaltung der Hochschule und der Vermögensrechnung des Landes · Fortschreibung der Beschaffungsrichtlinien gemäß den Vorgaben des Landes · zentrale Anlaufstelle für den operativen Einkauf

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Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
· abgeschlossenes Studium als Diplom-Verwaltungswirt (FH) bzw. Bachelor of Arts – Public Management oder Bachelor of Laws – Public Financial Management, Allgemeine Finanzverwaltung oder einer vergleichbaren Qualifikation
· Kenntnisse im Vergaberecht, idealerweise im Liefer- und Dienstleistungsbereich (GWB, VgV, UVgO, VwV Beschaffung BW)
· fundierte EDV-Kenntnisse in MS Office (v.a. Excel)
· hohe Affinität zu digitalen Prozessen (eVergabe) · selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise, Zuverlässigkeit, hohe Sozialkompetenz
· ausgeprägtes wirtschaftliches Denken und Handeln

Wir bieten einen interessanten und vielseitigen Arbeitsplatz in einem attraktiven Arbeitsumfeld. Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei der Leiterin der Haushaltsabteilung Frau Kerstin Böhner (Tel. 06221-477142, E-Mail).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis spätestens 7. Mai 2021 unter Angabe des Kennworts „Finanzabteilung 2021“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Personalabteilung, Postfach 10 42 40, 69032 Heidelberg, oder aber in elektronischer Form (in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB) per E-Mail.

Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Mitarbeiter:in im Sekretariatsbereich

Halbe Stelle - TV-L EG 5

An der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften ist im Institut für Philosophie und Theologie zum 1. Juli 2021 die benannte Stelle unbefristet zu besetzen.
Aufgaben:
· Führung des Institutssekretariats und administrative Unterstützung des Instituts und der Institutsleitung (u.a. Büroorganisation, Korrespondenz, Pflege des Internet-Auftritts) · administrative Unterstützung bei der Organisation von Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Vorlesungsverzeichnisse, Raumbuchungen) · Anlaufstelle für Studierende · Buchung von Videokonferenzen mit Hilfe entsprechender EDV-Programme

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Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
· abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen und/oder verwaltenden Bereich
· sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen und Bereitschaft zum Erlernen und Anwenden weiterer, dienstlich erforderlicher EDV-Programme (z.B. Typo 3)
· ausgeprägte Organisationsfähigkeit und Sorgfalt
· kompetente Sprachverwendung im Deutschen mündlich und schriftlich
· ein gutes EDV-Grundverständnis ist von Vorteil

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) bis zum 16. Mai 2021 unter Angabe des Kennworts „Sekretariat IPT“ in einer PDF-Datei (mit max. 5 MB) per E-Mail an die Personalabteilung der PH Heidelberg. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum April-Newsletter:

 

 

Das Bild zeigt einen Rollstullfahrer im Gang der AW-ZIB.

Vortragsreihe "Sehbeeinträchtigung und Blindheit"

Termine am 4. und 18. Mai sowie 1. Juni

[red] Der Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik ist so vielfältig wie auch die Ursachen und Erkrankungen, durch die eine Sehbeeinträchtigung entstehen kann. Im Sommersemester 2021 informiert die Online-Reihe "Ich sehe was, was Du nicht siehst!" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowohl über die verschiedensten Erkrankungen und Syndrome als auch Fachbereiche: Vom Augenarzt über die Orthoptistin bis hin zur lebensnahen Schilderung durch Eltern und Betroffene sind spannende Erfahrungen und alltagsnahes Wissen zu erwarten.

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Die öffentlichen Vorträge beginnen jeweils um 18.00 Uhr. Sie finden über zoom statt; bitte nutzen Sie hierzu die folgenden Zugangsdaten (Hinweis: geänderte Zugangsdaten; 20. April 2021): ph-heidelberg-de.zoom.us (Meeting-ID: 920 7164 7467; Kenncode: 970317).

Folgende Vorträge sind geplant; Änderungen sind vorbehalten:
Dienstag, 4. Mai 2021 Steffen Zimmermann (Vater einer blinden Tochter und Mitbegründer der Elterninitiative "Anderes Sehen e.V.") Bei der zweiten Veranstaltung findet ein Perspektivwechsel statt und ein Elternteil eines blinden Kindes kommt zu Wort. Hierfür gewonnen werden konnte Steffen Zimmermann von der Elterninitiative "Anderes Sehen e.V.": Er berichtet von Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätzen im Kontext von schulischer Inklusion. Sicherlich bleibt auch noch Zeit, um auf den Themenbereich "Klicksonar" einzugehen und diesbezügliche Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten.
Dienstag, 18. Mai 2021 Dr. med. Thomas Katlun (Augenarzt) Mit dem notwendigen medizinischen Hintergrund berichtet der Heidelberg Arzt, Dr. Katlun, über (extreme) Kurzsichtigkeit. Er geht hierbei auf mögliche Ursachen (z.B. genetische Faktoren und Kontextfaktoren wie Naharbeiten oder zunehmende Handynutzung im Kindesalter), Auswirkungen und mögliche Therapieformen ein. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen kann er aus augenmedizinischer Sicht wertvolle Praxishinweise geben und auch aufkommende Fragen beantworten.
Dienstag, 1. Juni 2021 N.N. (Betroffene:r) In die vierte Veranstaltung fließt wieder eine neue Perspektive ein. Aus der Eigenwahrnehmung berichtet ein:e Betroffene:r zu ihrer:seiner (degenerativen) Augenerkrankung. Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Organisiert wird die Reihe von Wissenschaftler:innen und Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik. Ihre Kontaktpersonen sind Professor Dr. Markus Lang und Jessica Köninger.

BNE-Colloquiumsreihe: "Die Nachhaltigkeitsreise der SAP"

Ein Online-Vortrag am 4. Mai von Daniel Schmid, SAP's Chief Sustainability Officer.

[red] SAP's purpose is to help the world run better and improve people's lives - um dies zum Leben zu erwecken, setzt die SAP zunächst bei sich selbst an und arbeitet kontinuierlich daran, ihre Geschäftsprozesse nachhaltiger zu gestalten. Dennoch liegt ihr größter Hebel darin, digitale Produkte und Dienstleistungen zu liefern, die die mehr als 400.000 Kunden dabei unterstützen, einen positiven Beitrag zu den SDGs zu leisten.

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Der Vortrag von Daniel Schmid (SAP's Chief Sustainability Officer) ist für Dienstag, 4. Mai 2021 um 18.15 Uhr im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe geplant. Die öffentliche Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Digitale Ringveranstaltung zur Bildung für Lebensführung

Termine am 6. und 20. sowie 27. Mai. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Im Sommersemester 21 findet eine hochschulübergreifende digitale Ringveranstaltung „Aktuelle Aspekte und Theorien der Bildung für Lebensführung“ statt. Im Laufe des Semesters werden viele Fachvertreterinnen der Bildung für Lebensführung in der Lehrer:innenausbildung ihre aktuellen Themen vorstellen. Beteiligt sind alle AUG-Fachvertreterinnen der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Schwäbisch-Gmünd und Weingarten) sowie Kolleginnen aus Flensburg, Berlin, Stuttgart und Wien.

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Die Veranstaltung wird organisiert von Prof. Dr. Silke Bartsch (TU-Berlin), Prof. Dr. Petra Lührmann (PH Schwäbisch-Gmünd), Prof. Dr. Katja Schneider & Prof. Dr. Angela Häußler (PH Heidelberg) in Kooperation mit dem Verband Haushalt in Bildung und Forschung e.V. (HaBiFo).

Folgende Vorträge sind vorgesehen:
6. Mai 2021 Forschung in der Alphabetisierung, Leteralität und Grundbildung zur Lebensführung: Konsequenzen für die Lehramtsausbildung (Prof. Dr. Angela Häußer, PH Heidelberg)
20. Mai 2021 Fachdidaktik zwischen Bildungs- und Bezugswissenschaften (Prof. Dr. Ulrike Johannsen, Europa-Universität Flensburg)
27. Mai 2021 Sich trotz Komplexität ein Urteil bilden: Urteilskompetenzen in der haushaltsbezogenen Bildung (Prof. Dr. Ute Bender, PH Freiburg)

Bei Interesse ist eine Anmeldung an folgende E-Mail möglich.

Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/alltagskultur-und-gesundheit.

Tagung: "Fremdsprachliche Schullektüren auf dem Prüfstand"

Digitale Veranstaltung am 10. und 11. Mai für (angehende) Lehrkräfte sowie Wissenschaftler:innen aus der Philologie

[red] Der bildungsbürgerliche Schulkanon literarischer Werke ist laut den Organisator:innen der Online-Tagung "Fremdsprachliche Schullektüren auf dem Prüfstand" seit geraumer Zeit in die Kritik geraten. Dass allerdings nach der vermeintlichen Verabschiedung des "alten"‘ Kanons nun in einer kanonfreien Zeit unterrichtet wird, wird bezweifelt. Denn auch kompetenz- orientierte Lehrpläne kommen nicht ohne Themensetzungen und die Priorisierung bestimmter Textsorten und -gattungen aus. Flankiert werden sie durch die Programme der großen Schulbuchverlage. Sie bilden damit, so Überlegung der Organisator:innen, gemeinsam einen "impliziten Kanon".

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Im Rahmen der digitalen Tagung sollen einzelne dieser "neu-kanonischen" Lektüren auf den Prüfstand gestellt werden. Leitend wird dabei die Frage sein, welcher Literaturbegriff dieser Kanonisierung zugrunde gelegt wird: Welchen Stellenwert bekleidet in der Auswahl der literarischen Texte ihre jeweilige ästhetische Dimension und was soll an ihr und an literarischen Werken im Allgemeinen – anders als an Sachtexten – verstanden und vermittelt werden?

Die Veranstaltung findet am Montag, 10. und am Dienstag, 11. Mai 2021 online statt. Es handelt sich um eine Kooperation der Heidelberg School of Education und der Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum. Eine Anmeldung bis zum 9. Mai 2021 ist auch für einzelne Vorträge möglich. Studierende mit Berufsziel Lehrer:in und Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Philologie sind ebenso herzlich willkommen wie bereits im Beruf stehende Lehrer:innen aller Schultypen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/events.

Online-Diskussion: "Die Schule nach Corona"

Ein Gespräch am 11. Mai mit Prof. Dr. Anne Sliwka (Heidelberg) und OStD i. K. Matthias Förtsch (Biberach)

[red] Corona kann als Zäsur gesehen werden: Scheinbar von heute auf morgen wurden durch die Schulschließungen zur Eindämmung der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie Änderungen am etablierten Schulsystem nötig. Plötzlich war Präsenzunterricht in Klassenräumen - zumindest temporär und in der bestehenden Form - unmöglich, es bedurfte digitaler Lösungen und der Bereitschaft, auf die neue Situation flexibel und schnell zu reagieren.

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Ob und inwieweit dies gelungen ist, soll in dieser Veranstaltung allerdings nicht bilanziert werden; stattdessen soll der Blick nach vorne gerichtet werden: Ausblickend auf die Zeit "nach der Pandemie" besprechen Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Anne Sliwka und OStD i. K. Matthias Förtsch nicht nur, welche Veränderungen Corona im Schulsystem angestoßen hat, sondern auch, was davon bleiben wird oder dauerhaft Teil des schulischen Alltags sein sollte. Kann analog zur Diskussion um das Homeoffice nun auch an Schulen über neue Formen der Lehre und des Lernens gesprochen werden, wie sie z. B. die Initiative FreiDay anregt? Wie sieht es mit der Digitalisierung im Hinblick auf Schulen, Schüler:innen sowie Lehrer:innen aus?

Was kann und muss jetzt neu gestaltet oder adaptiert werden, um die Schulentwicklung post-Corona voranzubringen? Welches Mindset hilft Lehrer:innen bei der Unterrichtsentwicklung? Und schließlich: Wie sähen optimale Rahmenbedingungen seitens der Kultusverwaltungen hierfür aus? Diese und andere Fragen diskutiert Susanne Kemmer (Heidelberg School of Education) am Dienstag, 11. Mai 2021 mit Sliwka und Förtsch. Veranstaltungsbeginn ist 17.30 Uhr auf der Plattform zoom. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Schulpreis und der Deutschen Schulakademie statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie unter hse-heidelberg.de.

Ringvorlesung: "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Online-Vorträge am 11. Mai (Prof. Dr. Petra Deger, Soziologie) und 1. Juni (Prof. Dr. Angela Häußler, Alltagskultur und Gesundheit). Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sommersemester 2021 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Corona-bedingt online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:
11. Mai 2021 "Umweltbezogenes Handeln: individuelles Handeln und kollektive Verantwortung sozialwissenschaftlich betrachtet" Prof. Dr. Petra Deger (Soziologie)
1. Juni 2021 "Nachhaltigkeit im Alltag - Verbraucherbildung und BNE" Prof. Dr. Angela Häußler (Alltagskultur und Gesundheit)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Geocaching Day der GIS-Station

Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 15. Mai steht die Bahnstadt. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Klimaschutz und kurze Wege - die Bahnstadt dient vielerorts als Vorbild für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Aus diesem Grund stellt die GIS-Station das Quartier und seine Entwicklung am Samstag, 15. Mai 2021 in den Mittelpunkt: Mit dem GPS-Gerät geht es auf eine kleine Zeitreise mit vielen kniffligen Rätseln. Für die jüngeren Schatzsuchenden im Alter von vier bis sechs Jahren gibt es für diese Route ein Kids' Special. Die Veranstaltung findet im Rahmen der "BNE-Wochen" zum Auftakt des neuen UNESCO-Programms Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele statt.

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Der Geocaching Day der GIS-Station, dem Kompetenzzentrum für digitale Geomedien der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, hält noch zwei weitere Routen zur Wahl bereit: Auf der Tour auf den Gaisberg können Schatzsuchende die heimischen Vegetations- und Gesteinsarten genauer unter die Lupe nehmen. Die Route durch den Heidelberger Stadtteil Bergheim beschäftigt sich dagegen mit dem Strukturwandel des ehemals industriellen Quartiers. Wer alle Rätsel löst, entschlüsselt die Schatz-Koordinaten des geheimen Verstecks, das am Ende jeder Tour wartet.

Für die richtige Orientierung und die nötige technische Ausrüstung sorgt die GIS-Station: Die GPS-Geräte können kostenfrei ausgeliehen und bis 18.00 Uhr zurückgegeben werden. Die Teilnahme am Geocaching Day ist kostenfrei. Von 10.00 Uhr bis 13.45 Uhr finden im 15-minütigen Rhythmus Termine zur Einweisung an den Geräten und zur Übergabe der Materialien draußen vor dem Eingang der GIS-Station statt. So wird sichergestellt, dass geltende Hygienemaßnahmen und die Abstandregelungen zum Schutz der Teilnehmenden eingehalten werden können.

Eine Anmeldung unter www.umfrage.rgeo.de ist Corona-bedingt zwingend notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gis-station.info.

BildungsBit online: "Beziehung online"

Ein Veranstaltung am 18. Mai mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Mannheim. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] In dem Online-Angebot "BildungsBit" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erhalten Sie kurz und kompakt forschungsbasiertes Wissen sowie Impulse zur weiterführenden Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik. Die Organisation obliegt der Professional School.
In diesem Workshop am Dienstag, 18. Mai 2021 geht es ab 16.00 Uhr um das Thema "Beziehungen online": Es werden verschiedene Methoden aufgezeigt, mit denen im Online-Unterricht wertschätzende Beziehungen gestaltet werden können.

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Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Kommunikation innerhalb des Klassenverbandes in der digitalen Lernumgebung zu fördern. Dabei spielt die Haltung der Lehrkraft ebenso eine Rolle wie das Einbinden von Energizern, Feedbackmethoden und digitalen Tools zur Aktivierung der Schüler:innen und zur Förderung einer guten Beziehungskultur. All diese Aspekte finden in der Veranstaltung Raum.

Das Angebot richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte aller Schularten sowie an Horterzieher:innen, Schulbegleiter:innen und Sozialarbeiter:innen. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist aus technischen Gründen notwendig. Ihr Referentinnen sind Kerstin Scherer und Heike Wiederkehr (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Mannheim).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/BildungsBit.

Let's talk Climate: A public debating contest

Two teams, one topic: The public debate contests at 18th of May are all about climate and migration

[red] You love debating and want to improve your rethorical skills? You want to learn more about the concept of climate justice and the nexus of climate change and migration? You are a student and between 19 and 26 years old? Receive a debate training and challenge other students in a team debate. You will be prepared for the debate in terms of content and method. Learn how you can take a clear position on current issues and expand on global effects of climate change and the concept of climate justice.

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The winning team will have the chance to compete on national and European level. All participants will receive a detailed certificate of participation, stating theirgain of experience in critical thinking, active listening, public speaking, teamwork and dealing with global issues.

On the following evenings there will be public debating contests in which two teams will compete against each other (1/3): May 18th, May 26th and June 2nd.

"Let's talk Climate" is part of the European project #ClimateOfChange and is offered by finepin cooperation with Transferzentrum and BNE-Zentrum.

More information will follow shortly. Registration is already possible: www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

"Bildung bitte!": "Bewegte Onlinemeetings"

Eine Online-Veranstaltung am 20. Mai für mehr Dynamik im digitalen Arbeitsleben. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Mentale Stärke und körperliche Gesundheit sind angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie wichtiger denn je. Etwas für den Erhalt der eigenen Gesundheit zu tun, assoziieren vielen Menschen jedoch mit zusätzlicher Anstrengung in ihrer Freizeit oder mit Verzicht. Dabei verbringen wir den Großteil des Tages bei der Arbeit und damit nicht selten sitzend im Büro, Klassenzimmer oder eben im Homeoffice.

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Wie wäre es, wenn wir genau diese Zeit nutzen würden, um körperliche und mentale Belastungen zu minimieren und zumindest auszugleichen? Welche Ansätze und konkreten Maßnahmen sind hier erfolgversprechend? Und was können sowohl wir selbst als auch Arbeitgeber – wie etwa Hochschulen oder andere Bildungseinrichtungen – zu deren praktischer Umsetzung beitragen?

Wissenschaftler:innen des Heidelberger Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung (HD:ZPG) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sind diesen Fragen in diversen Forschungs- und Entwicklungsprojekten nachgegangen. Basierend auf ihren Erkenntnissen haben sie verschiedene Interventionen entwickelt und in der Praxis erprobt.

Im Sommersemester 2021 stellen sie ihre Ergebnisse im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe "Bildung bitte!" zur Diskussion und übertragen diese auf den weiteren Kontext des Lernens und Arbeitens.

Den ersten Vortrag hält Chiara Dold am Donnertag, 20. Mai 2021 zum Thema "Bewegte Onlinemeetings – mehr Dynamik im digitalen Arbeitsleben". Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr auf der Plattform zoom.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte.

Vortrag: "Angenehme und erfolgreiche Elterngespräche führen"

Ein praxisorientiertes Gespräch am 20. Mai mit Dr. Ptok (Theaterakademie Mannheim)

[red] Wie können Gespräche mit Eltern besser bewältigt werden? Über diese Frage wird Dr. Gabriel Ptok, Sprecherzieher und Förderschullehrer, mit Roland Wagner (Institut für deutsche Sprache und Literatur) sprechen. Bei dem Gespräch soll es insbesondere darum gehen, wie Lehrkräfte Eltern nachvollziehbar Handlungsangebote machen können und wie mit Konflikten, die sich etwa aus kulturellen, sprachlichen oder individuellen Unterschieden ergeben, sinnvoll umgegangen werden kann.

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Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. Mai 2021 online statt und beginnt um 18.30 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sprecherziehung.

Ideathon: "Designe die digitale Hochschullehre der Zukunft!"

Eine Initative des BNE-Zentrums am 27. und 28. Mai, um gemeinsam die Zukunft der Bildung zu gestalten

[red] Die Digitalisierung verändert unsere Welt grundlegend und wirkt sich damit auch auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung der Pädagogischen Hochschule plant daher für den 27. und 28. Mai 2021 einen Ideathon, also eine Veranstaltung, bei der in kurzer Zeit maximal viele Ideen zu einer Problemstellung gefunden werden soll, zum Thema digitale Hochschullehre der Zukunft. Teilnehmen können sollen innovations- und visionsbegeisterte Menschen.

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Weitere Informationen folgen rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Studieren unter Corona-Bedingungen

Anstieg der Probleme bei Studierenden mit besonderen Belastungen

[red] An der bundesweiten Corona-Befragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie der AG Hochschulforschung nahmen im Sommersemester 2020 knapp 28.600 Studierende teil. Die Befragung dokumentiert, dass die Studienbedingungen in der Pandemie für alle Studierenden schwieriger geworden sind. Für welche Gruppen die Situation besonders belastend ist und wie gestresst die Studierenden im digitalen Semester sind, zeigen die in der Publikationsreihe DZHW-Brief veröffentlichten Ergebnisse.

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Die Untersuchung „Studieren zu Zeiten der Corona-Pandemie“ gibt umfangreiche Einblicke in die Lebens- und Studiensituation sowie das Befinden von Studierenden in Deutschland. Etwa zwei Drittel von ihnen fühlen sich im Sommersemester 2020 stark oder sehr stark gestresst. Dies gilt insbesondere für Studierende mit Beeinträchtigung (80 Prozent), Studierende der COVID-19-Risikogruppe (75 Prozent) und Studierende mit Kind (71 Prozent), denn für diese Gruppen hat sich die Situation im Sommersemester 2020 grundlegend verändert: Für Studierende mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ist die Bewältigung von Prüfungsanforderungen schwieriger geworden und die Unterstützung durch Familienangehörige ist unter Corona-Bedingungen erschwert. Die flächendeckende Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen stellt Studierende mit Kind vor besondere Herausforderungen. Dementsprechend berichten viele von ihnen, dass ihre familiären Kontakte schwieriger geworden sind. Auch die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, beschäftigt viele Studierende im Sommersemester 2020 – ganz besonders diejenigen, die der Covid-19-Risikogruppe angehören.

Die besondere Studiensituation durch die Corona-Pandemie betrifft demnach nicht alle Studierenden gleichermaßen, kommentiert Lena Zimmer. Wie die Untersuchung nahelegt, ist die Situation zwar für die meisten Studierenden schwieriger geworden – aber eben im besonderen Maße für Studierende mit Beeinträchtigung, für Studierende mit Kind und Angehörige der Covid-19-Risikogruppe. Nach Markus Lörz und Anna Marczuk sind daher „gezielte und auf die verschiedenen Gruppen abgestimmte Maßnahmen erforderlich, um die Situation von Studierenden in Zeiten der Corona-Pandemie zu verbessern“.

Über die Studie „Studieren zu Zeiten der Corona-Pandemie“

In der Befragung werden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende an deutschen Hochschulen untersucht und ein genauer Blick auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des weitgehend digitalen Sommersemesters 2020 gerichtet. Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die Situation von Studierenden in Deutschland während dieses ungewöhnlichen Semesters zu erhalten. Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wie gestalten sich ihre Studiensituation und wie zufrieden sind sie mit dem Studienfortschritt? Inwieweit ist es unter den gegebenen Umständen möglich, erfolgreich zu studieren? Diese und viele weitere Fragen sind leitend für die Studie.

Um ein realistisches Bild der Situation von Studierenden in Deutschland zu gewinnen, wurden Studierende an 23 bundesweit ausgewählten staatlichen Hochschulen unterschiedlicher Größe, Fächerstruktur und regionaler Lage zur Teilnahme eingeladen. Die Befunde können Anhaltspunkte für Maßnahmen in den Bereichen Hochschule, Bildung und Sozialpolitik geben und sollen zur Erforschung verschiedener Fragen rund um die Pandemiesituation beitragen.

Die Projektwebsite ist zu finden unter: https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=665
Quelle: DZHW

Lösen übereinandergeschlagene Beine Krampfadern aus?

Krampfaderalarm – ein Ammenmärchen

[red] Es ist bequem, sieht elegant aus und verhindert ungewollte Blicke, gerade bei Rockträgerinnen. Doch es gehört zu den Weisheiten der Omas dieser Welt, dass solch eine Sitzhaltung ungesund ist. Denn das Knie des unteren Beines drückt in dieser Position in die Kniekehle des oberen Beines und könnte so den Blutfluss durch die dort verlaufenden Venen behindern. „Das ist ein Ammenmärchen“, gibt aber Prof. Dr. Markus Stücker von der Ruhr-Universität Bochum Entwarnung. „Es gibt keine Studie, die belegt, dass übereinandergeschlagene Beine den Venenfluss behindern und Krampfadern begünstigen.

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Die Venen sitzen so tief im Bein, dass sie auf diese Weise nicht eingeengt werden können“, sagt der RUB-Venenspezialist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Eines allerdings tut den Venen generell nicht gut: langes Sitzen. Denn dabei arbeitet die Muskelpumpe in den Beinen nicht, und das Blut wird nicht gut aus den Beinen Richtung Herz transportiert. Kommen noch andere ungünstige Faktoren wie Übergewicht oder lockeres Bindegewebe hinzu, könnten so wirklich Krampfadern entstehen.
Quelle: Ruhr-Universität Bochum, Serie Wissenshäppchen vom 15. Januar 2016