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Ausgabe 9 - November 2018

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Transfer

Hochschule initiiert außerschulisches Netzwerk MINT-Bildung

Zur Sicherung seiner Innovationsstärke braucht Deutschland bestens ausgebildete Fachkräfte gerade in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Um Menschen aller Altersgruppen für entsprechende Themen zu begeistern, hat die Pädagogische Hochschule Heidelberg nun ein Netzwerk initiiert, das Praxisakteure und Forschende zusammenbringt. Die Koordination obliegt Laura Arndt, Mitarbeiterin im Kooperationsprojekt TRANSFER TOGETHER der Pädagogischen Hochschule und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Deutschland zählt in Wissenschaft, Forschung und Technologie weltweit zu den führenden Standorten. Eine der wirtschaftlichen Motoren der Bundesrepublik ist die Metropolregion Rhein-Neckar: Neben Weltkonzernen sind auch viele mittelständische Unternehmen und Hidden Champions in der Region zuhause; viele davon nehmen (inter-)nationale Spitzenpositionen ein. Damit sie sich auch künftig im globalen Wettbewerb behaupten können, brauchen sie qualifizierte Fachkräfte - insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
"Wir wollen die fachdidaktische Expertise unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen, um für MINT-Themen zu begeistern", erklärt Professor Dr. Christian Spannagel, der als Prorektor für Forschung, Medien und IT auch für den Bereich Transfer verantwortlich zeichnet. Studien haben gezeigt, dass sich außerschulische Lernorte hierzu besonders gut eignen. Laut Spannagel widmet sich das TRANSFER TOGETHER Teilprojekt "MINT-Bildung" daher der Systematisierung und Optimierung entsprechender regionaler Lernangebote.

Ziel ist der Aufbau eines nachhaltigen MINT-Netzwerkes in der Metropolregion Rhein-Neckar, das Vorteile für alle Beteiligten bietet: "Insbesondere Schülerinnen und Schüler, aber auch Personen aus der Frühkindlichen bzw. der Erwachsenenbildung können projektorientiert forschen und experimentieren sowie ihre methodischen und sozialen Kompetenzen ausbauen. Und die Unternehmen können frühzeitig Kontakt zu potenziellen MINT-Fachkräften aufbauen und diese individuell fördern", sagt Projektmanagerin Laura Arndt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten wiederum wichtige Erkenntnisse aus der Praxis, die in die Forschungsarbeit sowie in die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften einfließen und über die Transferaktivitäten der Hochschule auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Zum Startschuss des Netzwerkes entwickelte Arndt gemeinsam mit rund 50 Akteurinnen und Akteure der außerschulischen MINT-Bildung sowie mit zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule gemeinsame Strukturierungsansätze und setzte Meilensteine fest. Die Anwesenden arbeiteten dabei nach der Design-Thinking-Methode: "Bei der Moderation wurden wir von der Hopp Foundation for Computer Literacy & Informatics unterstützt, was einen fruchtbaren Austausch und eine innovative Vernetzung unter den diversen Teilnehmenden ermöglichte", meint Arndt. Der Auftakt sei gelungen, so die Projektmanagerin, nun könne die Netzwerkarbeit offiziell starten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

velo

Digitalisierung

Heidelberger Hochschule erhält Zuschlag für "Girls' Digital Camps"

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg hat am 5. Oktober 2018 den landesweiten Startschuss zur Entwicklung von "Girls' Digital Camps" gegeben. Auch ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gehört zu den sechs geförderten Modellprojekten, die speziell bei Mädchen und jungen Frauen das Interesse für digitale Themen wecken sollen. Das Land stellt hierzu zwischen 2018 und 2020 insgesamt 1,3 Millionen Euro bereit. Die Leitung für die Heidelberger Digital Camps haben Professorin apl. Dr. Nicole Marmé und Dr. Jens-Peter Knemeyer (Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik) inne. Sie arbeiten eng mit dem DAI Heidelberg, der Stadt Heidelberg sowie weiteren regionalen Partnern zusammen.

"Zukunftsberufe werden durch die Digitalisierung geprägt sein. Deshalb ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, speziell bei Mädchen und jungen Frauen stärker Interesse für digitale Themen und Kompetenzen zu wecken. Denn hier entstehen veränderte und neue Berufsbilder, die digitale und kreative Fähigkeiten verknüpfen", sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau). Baden-Württembergs klarer Anspruch müsse es sein, sich auch in der digitalisierten Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren, so die Ministerin weiter.

Um Schülerinnen auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten und sie für alle damit verbundenen Themen und zukunftsweisende Berufe zu begeistern, werden von Oktober 2018 bis Oktober 2020 auch in der Metropolregion Rhein-Neckar Girls' Digital Camps pilothaft erprobt und durchgeführt. Die Federführung obliegt dabei der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen dazu zu befähigen, das Potenzial des digitalen Wandels sinnvoll und reflektiert zu nutzen.
"Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft in erheblichem Maße und als Pädagogische Hochschule ist es unsere Aufgabe, Bildungskonzepte für den Erwerb digitaler Kompetenzen zu entwickeln", erklärt Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Medien und IT. "Umso mehr freut es mich, dass Professorin Dr. Marmé und Dr. Knemeyer bei der Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums erfolgreich waren und somit Heidelberger Schülerinnen bestmöglich auf eine Arbeitswelt, in der digitale Anwendungen und IT nicht mehr wegzudenken sind, vorbereiten können."

Die Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen hierzu ihre fachdidaktische Expertise und entwickeln Angebote, die sich gezielt an der Lebenswelt und den Interessen der jungen Frauen orientieren. "Wir wollen den Mädchen zeigen, wie vielfältig, kreativ, zukunftsorientiert und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen und Berufe sind", erklärt Marmé. Gemeinsam mit Knemeyer sowie weiteren bundesweiten Partnern hat die Professorin für Didaktik der Naturwissenschaften bereits Schülerinnen der Oberstufe erfolgreich gezeigt, wie neue Entwicklungen die Zukunft beeinflussen und wie digitale Anwendungen auch zur Lösung sozialer Fragestellungen genutzt werden können. "Gemeinsam mit unseren Partnern in der Metropolregion Rhein-Neckar wollen wir nun Schülerinnen der Jahrgangstufen 6 bis 9 aller Schulformen an digitale Themen heranführen und sie für eine entsprechend Laufbahn begeistern", so Marmé.

Das erste Girls' Digital Camp der Metropolregion Rhein-Neckar soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 stattfinden. Weitere Informationen folgen rechtzeitig.

Informationen zur Digitalisierungsstrategie der Hochschule finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/digitalisierung

Hintergrund

Das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR kommt in der 2017 vorgestellten Studie "Fachkräfte in den IT-Berufen zur Umsetzung der Digitalisierung in Baden-Württemberg" zu dem Ergebnis, das die Erhöhung des Frauenanteils in den IT-Berufen eine zentrale Stellschraube ist, um das Fachkräfteangebot zu erhöhen und somit die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs zu verbessern. Deshalb hat das Wirtschaftsministerium die Initiative "Girls' Digital Camps" ins Leben gerufen, um Schülerinnen schon frühzeitig für IT-Themen und entsprechende Berufsfelder zu interessieren.

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Schüler zu mündigen Bürgern heranbilden

Hochschule begrüßt die Leitperspektive Demokratieerziehung

Die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Susanne Eisenmann, hat am 6. September 2018 erklärt, in die Bildungspläne des Landes werde die Demokratieerziehung als sechste "Leitperspektive" aufgenommen. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg begrüßt diese Entscheidung und stimmt mit der Position des Landesschulbeirats überein, der das Ziel bekräftigt, "Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern heranzubilden, Themen kontrovers zu diskutieren und politische Positionen zu beziehen" (Beschluss vom 11. Oktober 2018).

Lehrerinnen und Lehrer sind im Rahmen der Demokratieerziehung aufgefordert, auch selbst als politisch interessierte und informierte Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Auffassungen und Haltungen erkennbar zu sein. Sie helfen damit den Schülerinnen und Schülern, eigene Positionen zu finden und wirken auch als Vorbild.
Angehende Lehrkräfte sollten sich mit dieser Aufgabe auch bereits in ihrem Studium engagiert und aktiv auseinandersetzen. Die schulpraktischen Studien bieten hierfür ein besonders geeignetes Feld. Ein "Meinungsverbot" ist auch für Studierende in der schulpraktischen Ausbildung ausgeschlossen.

Den Rahmen für eine Demokratieerziehung, die auch zu Werten und Überzeugungen steht, bilden die Grundwerte der Verfassung und die Kernprinzipien der politischen Bildung, wie sie im "Beutelsbacher Konsens" bereits 1976 bei einer Fachtagung formuliert wurden: Das Überwältigungsverbot (keine Indoktrination), das Kontroversitätsgebot (Meinungspluralität darstellen) und die Schülerorientierung.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.km-bw.de
www.lsb-bw.de
www.bpb.de/gesellschaft
www.ph-heidelberg.de/studium/praktikumsamt

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Online-Bewerbung gestartet!

Lehrämter Grundschule, Sekundarstufe I, Sonderpädagogik und Aufbau Sonderpädagogik

Eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe (Schwerpunkt: Lehramt): Rund 4.450 Studierende werden von etwa 330 hauptamtlichen ProfessorInnen bzw. Lehrenden und zahlreichen zusätzlichen Lehrbeauftragten in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an.

Die Bewerbung für einen Master-Studienplatz im Sommersemester 2019 ist für die Master of Education Lehramt Grundschule, Lehramt Sekundarstufe I, Lehramt Sonderpädagogik und Lehramt Aufbau Sonderpädagogik ab sofort und bis zum 15. November 2018 möglich. Für die Master-Studiengänge E-Learning und Medienbildung bzw. Ingenieurpädagogik können Sie sich ebenfalls ab sofort und bis zum 15. Januar 2019 bewerben.

Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

Für den Zugang zum Master of Education mit der Profillinie Sekundarstufe I ist ein Online-Self-Assessment vorgesehen; weitere Informationen hierzu finden Sie unter sosci.hse-heidelberg.de. Die Bewerbungsfrist für die lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge beginnt Mitte November 2018. Die jeweiligen (gesetzlichen) Bewerbungsfristen sind einzuhalten.

Wenn Sie sich für einen Master-Studiengang und insbesondere die neuen Master of Education interessieren, können Sie sich unter www.ph-heidelberg.de/master informieren.

Zentrale Studienberatung
Sie haben Fragen rund um das Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg? Unsere Telefonhotline hilft Ihnen gerne weiter! Unter +49 6221 477-555 sind wir montags bis donnerstags von 09.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr für Sie erreichbar. 

velo

Hochschuldidaktisches Netzwerk schaffen

Landesweite Vereinbarung zur Hochschuldidaktik unterzeichnet

Die Landesuniversitäten und die Pädagogischen Hochschulen haben Ende September eine Kooperationsvereinbarung zur Hochschuldidaktik unterzeichnet: Konnten bislang nur Lehrende der neun Landesuniversitäten das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik beim Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg (HDZ) erwerben, steht das Angebot ab dem 1. Januar 2019 auch Lehrenden der Pädagogischen Hochschulen offen.

Der hochschuldidaktische Zusammenschluss zwischen den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten soll ein einheitliches und übergreifendes hochschuldidaktisches Netzwerk schaffen, in dem sich von nun an Hochschullehrende gemeinsam den didaktischen Herausforderungen des Hochschulalltags stellen. "Diese Kooperation ist inhaltlich und ökonomisch sinnvoll und nützt allen Beteiligten. Im Bereich der Lehrerbildung arbeiten Landesuniversitäten und Pädagogische Hochschulen eng zusammen. Eine intensive Zusammenarbeit in der Hochschuldidaktik bot sich hier an", erläutert Professor Dr. Alexander Wanner, 2. Vorstand des HDZ Baden-Württemberg.

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Auch die Pädagogischen Hochschulen sind erfreut über den Zusammenschluss, wie der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Professor Dr. Hans-Werner Huneke (Heidelberg) betont. Die koordinierende Arbeitsstelle aller sechs Pädagogischen Hochschulen ist in Ludwigsburg angesiedelt und wurde mit Judith Koroknay, Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung, kompetent besetzt. Professor Dr. Martin Fix (Ludwigsburg) blickt gespannt auf den Aufbau: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Zertifikat unseren Lehrenden, insbesondere auch den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, interessante Angebote zur Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik machen können."

Das HDZ-Programm unterstützt und stärkt die Lehrenden für ihre Aufgaben in diesen vielfältigen Entwicklungen und hilft, die Herausforderungen konstruktiv und kreativ anzugehen. Lehrende haben die Möglichkeit, im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ihre Situation als Hochschullehrende zu reflektieren, lernen aktuelle Trends der Hochschuldidaktik kennen und stellen eine Verbindung zu eigenen Interessen und Bedarfen her. Die landesweit koordinierte Gestaltung des Programms bietet den Lehrenden zudem die Möglichkeit, aus einer großen Vielfalt an Themen, Terminen und Orten zu wählen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hdz-bawue.de.

velo

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

Login erforderlich
Wir platzieren die Mitteilungen im Passwort-geschützten Bereich des Newsletters, da es sich großenteils um hochschulinterne Informationen handelt. Wer bei den Jubiläen nicht genannt werden möchte, teile uns dies bitte im Vorfeld unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de mit.

red

Didaktischer Einsatz von Tablets im Unterricht

160 Lehrkräfte aller Schularten bei der Fachtagung “Tablet@School“ - 40 Workshops und Vorträge zu Medienbildung und -didaktik

Foto: Fabian Wipfler
Foto: Fabian Wipfler

Das Vorurteil, dass Lehrkräfte nicht medienaffin seien, wurde am 28. September bei der Fachtagung „Tablet@School“ eindrucksvoll widerlegt. Etwa 160 Lehrkräfte aller Schularten aus der Metropolregion Rhein-Neckar waren der Einladung an die Pädagogische Hochschule in den Neubau gefolgt, um sich intensiv bei rund 40 Workshops und Vorträgen zum sinnvollen didaktischen Einsatz von Tablets zu informieren und für den eigenen Unterricht inspirieren zu lassen. Veranstaltet wurde die Tagung gemeinsam vom regionalen Arbeitskreis MultiMedia Heidelberg, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Medienzentrum Heidelberg, der Hopp Foundation und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als Gastgeberin.

Diese Form der Zusammenarbeit war eine Premiere, so der Arbeitskreisleiter des regionalen Arbeitskreises MultiMedia Heidelberg, Roland Belzner. Der einleitenden Keynote von Mediendidaktik-Experte Prof. Aufenanger von der Johann-Gutenberg-Universität Mainz folgten Showcases, Kurzvorträge und Workshops. Inhaltlich reichte die Themenpalette von organisatorischen Aspekten des Tablet-Einsatzes (Verwaltung, Urheberrecht, Datenschutz), über Tablets als Hilfsmittel z.B. in sonderpädagogischen Kontexten und die Schaffung von medialen Lernumgebungen mit Tablets und Smartboards bis hin zum Einsatz von Tablets für Erklärvideos oder für die Erstellung von eBooks sowie diversen Apps für den Fachunterricht. Das Programm wurde komplettiert von einem Markt der Möglichkeiten, wo auch Schülerinnen und Schüler vertreten waren und z.B. zum Speed-Apping einluden. Einen schönen Abschluss erfuhr die Veranstaltung mit einem Film, der während des Tages von Studierenden des Masterstudiengangs E-Learning und Medienbildung (ELMEB) erstellt wurde.  
Eine visuelle Nachlese findet sich unter: https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/aktuelles.html

Text: Prof. Karin Vogt, Leitung Professional School
Bei Fragen: Antje Schröder-Schulz, Geschäftsführerin (schroeder-schulz@remove-this.ph-heidelberg.de)

Netzwerktreffen zu nachhaltiger Entwicklung

Fachforum Hochschule zu Gast beim BNE-Zentrum

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gilt als Schlüsselfaktor, um den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Für die strukturelle Verankerung des Leitbildes BNE wurde an der Pädagogischen Hochschule das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum Heidelberg) eingerichtet, das bundesweit als Vorreiterrolle in Sachen BNE agiert und auf den intensiven Ausbau seines Netzwerks setzt.

Das Fachforum Hochschule, dessen bundesweite Mitglieder (darunter geschäftsführender Direktor des BNE-Zentrums Heidelberg Prof. Dr. Alexander Siegmund) maßgeblich am Nationalen Aktionsplan BNE im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung beteiligt waren, macht es sich seit Monaten zur Aufgabe, bundesweite BNE-Institutionen im Hochschulkontext zu besuchen und BNE als Leitbild hervorzuheben. So fanden sich die Mitglieder des Fachforums Hochschule – darunter u.a. dessen  Vorsitzender Prof. Dr. Georg Müller-Christ – am 12. Oktober vormittags an der interdisziplinären Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg ein. Sie diskutierten mit den Autoren Prof. Dr. Teichert, Dr. Benjamin Held und Dr. Oliver Foltin die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“. Die Gunst der Stunde und des Ortes nutzte das BNE-Zentrum und lud nachmittags zum internen Netzwerktreffen des Fachforums Hochschule in die Räumlichkeiten der Abteilung Geographie ein.

Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, begrüßte das Fachforum und brachte das Leitbild BNE an der Hochschule näher. Anschließend führten Prof. Dr. Alexander Siegmund und Julia Wlasak von der Geschäftsstelle des BNE-Zentrums Heidelberg durch Geschichte und Hintergründe des BNE-Zentrums. Zudem wurden Praxisbeispiele aus Forschung, Lehre und Transfer – wie der „Übergreifende Studienbereich“ und das gemeinsame Projektseminar mit dem Heidelberg Center fort he Environment (HCE) der Universität Heidelberg „Nachhaltigkeit lehren lernen“ – vorgestellt.  Geschäftsführer Dr. Tobias Matusch gab Einblicke in die Arbeit des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten. Im Anschluss folgte eine Besichtigung der Kompetenzzentren der Abteilung Geographie – rgeo: „Geco-Lab“ und „GIS-Station“.
Durch den Besuch konnte sich das BNE-Zentrum in seiner Vorreiterrolle im BNE-Hochschulkontext weiter positionieren und setzt weiterhin auf starke Synergien u.a. innerhalb des Netzwerks Fachforum Hochschule.

Julia Wlasak

Nacht der Forschung

Die Expedition Neugier lockt über 9.000 Wissbegierige in die Labore, Institute und Lernorte der Region

Quelle: https://www.nacht-der-forschung-heidelberg.de/

Am Freitag, den 28. September 2018, hatten in Heidelberg und Mannheim zahlreiche Neugierige bei der erstmalig in der Region stattfindende Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim die Qual der Wahl aus über 130 Programmpunkten. An 17 verschiedenen Standorten gab es von 15 Uhr bis Mitternacht Einblicke in die vielfältigen, internationalen Forschungstätigkeiten der Region aus den Bereichen Astronomie, Physik, Robotik, Molekularbiologie, medizinische Forschung, Biosphären und Biodiversität, Geographie, Erziehungswissenschaften, Alternsforschung, Technologieerbe sowie Kultur und Kunst. Mit einem Shuttlebus wurden die Standorte miteinander verbunden und die Besucher*innen konnten sich vom Neuenheimer Feld, in die Altstadt, bis hinauf zum Königstuhl fahren lassen.
Das Publikum konnte sich von einer iPad-Magierin verzaubern lassen, bei einem Bio Hacking-Workshop selbst aktiv werden“, die eigene DNA extrahieren, im Live-OP selbst Hand anlegen und bei der Tara Oceans Expedition abtauchen. Weiter gab es Wissenschaft im Fun-Format beim Science Slam zu erleben. Die Gäste konnten sich außerdem bei einem Konzert die Sterne auch musikalisch näherbringen lassen oder ein UNESCO-Weltkulturerbe mit digitalen Geomedien von Heidelberg aus entdecken. Weitere Highlights waren die tolle Kunst-Wissenschafts-Ausstellung „REMIX oder auch das 20 Meter lange begehbare Darmmodell.
Die Projektleitern Dr. Agnes Szmolenszky freut sich über die Resonanz: „Mit 9.350 Gästen war der Andrang enorm. Es ist besonders großartig, dass es uns gelungen ist so viele verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Die Researchers‘ Night 2018 war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“ Am 27. September 2019 findet die nächste Auflage der Veranstaltung statt, das Projekt ist auf zwei Jahre gefördert.
Die EU-geförderte European Researchers‘ Night findet seit 2005 jährlich am letzten Freitag im September an etwa 300 Orten europaweit statt. Die Nacht steht in Heidelberg | Mannheim unter dem Motto „Expedition Neugier“ und wird vom EMBL, dem Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Dezernat 16, dem ExploHeidelberg Lernlabor, dem Max-Planck-Institut für Astronomie und Haus der Astronomie, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg veranstaltet. Das Projekt wird durch die Stadt Heidelberg als Kooperationspartnerin unterstützt.

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Einfach-Heidelberg.de

Neu erschienen: Flipped Classroom – Zeit für deinen Unterricht

Herausgegeben von Julia Werner, Christian Ebel, Christian Spannagel und Stephan Bayer

In der Diskussion über moderne Unterrichtsformen und die Nutzung digitaler Medien in der Lehre ist  Flipped  Classroom  seit einigen Jahren sehr präsent. Die Grundidee der Methode des „umgedrehten Unterrichts" ist es, wertvolle Zeit für aktiven Unterricht zu gewinnen, indem die Schüler sich bereits zu Hause mit den von der Lehrkraft digital bereitgestellten Materialien vertraut machen und sich die neuen Inhalte – zum Beispiel über Lernvideos – eigenständig aneignen. Auf diese Weise bleibt im eigentlichen Unterricht mehr Zeit für gemeinsame Übungen, vertiefende Diskussionen und die individuelle Unterstützung und Förderung der Kinder und Jugendlichen.

Gemeinsam mit Christian Ebel, Christian Spannagel und Stephan Bayer hat Julia Werner, Expertin für Digitalisierung an der HSE, jetzt Flipped Classroom – Zeit für deinen Unterricht (Verlag Bertelsmann Stiftung) veröffentlicht. Der Band präsentiert Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt „Flip your class!“, in dem an Berliner Schulen unter wissenschaftlicher Begleitung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Unterrichtskonzepte zum Flipped Classroom erstellt und in einem Design-Research-Ansatz erprobt wurden. Zudem dokumentiert er die Erfahrungen von Lehrkräften, die schon länger mit diesem Ansatz arbeiten. Beispiele aus diversen Unterrichtsfächern, Schulformen und -stufen vermitteln die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Methode.

Verlag Bertelsmann Stiftung 1. Auflage 2018, 244 Seiten (Broschur), ISBN 978-3-86793-790-0, 25,00 €

Interdisziplinär anschlussfähig

Der Philosoph Professor Dr. Hitz folgt dem Ruf nach Heidelberg

Professor Dr. Torsten Hitz ist zum 1. Oktober 2018 dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg gefolgt. Am Institut für Philosophie und Theologie hat er ab sofort die Professur für Philosophie und ihre Didaktik inne. Im Fach Ethik wird Hitz insbesondere Lehre in den lehramtsbezogenen Studiengängen ausbringen sowie seine Forschungsarbeit fortführen.

Hitz legte fachwissenschaftliche Untersuchungen über Jacques Derridas praktische Philosophie sowie über Theorie und Praxis in der Antike vor. Seine philosophiedidaktischen Arbeiten befassen sich unter anderem mit den Themen Unterrichtssprache, Migration und Behinderung. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit ist damit interdisziplinär anschlussfähig, was für die Pädagogische Hochschule Heidelberg interessante Perspektiven bietet. Hitz verfügt zudem über internationale Forschungs-, eine umfangreiche Lehr- sowie eine mehrjährige Schulerfahrung.

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Zur Person
Torsten Hitz war Gymnasiallehrer für Philosophie und Englisch und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Philosophischen Seminar der Universität Münster. Ab 2013 war er Professor für Philosophie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg folgt er 2018.

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Leseförderung und Professionsforschung

Deutschdidaktiker Professor Dr. Scherf folgt dem Ruf nach Heidelberg

Professor Dr. Daniel Scherf folgt zum 1. Oktober 2018 dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Am Institut für deutsche Sprache und Literatur wird er ab sofort die Professur für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik mit dem Schwerpunk Literarisches Lernen und Heterogenität vertreten. Ebenda wird Scherf fachdidaktisch orientierte Forschung betreiben und bei der Weiterentwicklung von Studiengängen mitwirken.

Zu den Forschungsschwerpunkten Scherfs gehören zentrale lese- und literaturdidaktische Fragestellungen - wie etwa Leseförderung oder gesprächsförmiger Literaturunterricht - sowie die fachdidaktisch orientierte Professionssforschung. Seine Forschungsbeiträge sind methodisch anspruchsvoll und weisen einen hohen Praxisbezug auf. Mit Lehrveranstaltungen beispielsweise zum Lesen von bzw. Reden über Literatur deckt er zudem das Fach in der ganzen Breite ab. Über seinen Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg sagt Scherf: "Ich freue mich auf eine bunte Studierendenschaft und ein anregendes Arbeitsumfeld."

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Zur Person
Daniel Scherf hat an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt die Fächer Deutsch, Biologie und Philosophie für das Lehramt Gymnasium studiert. Nach dem 2. Staatsexamen war er von 2005 bis 2007 sowie von 2011 bis 2013 als Studienrat an einem Gymnasium in Frankfurt tätig. Von 2007 bis 2011 war Scherf als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der Universität Augsburg beschäftigt. Ebenda wurde Scherf 2012 mit einer qualitativ-empirischen Studie über Lehrerwissen zu Leseförderung promoviert; seine Arbeit wurde 2014 vom Symposion Deutschdidaktik e.V. mit dem Förderpreis Deutschdidaktik ausgezeichnet. 2013 erfolgte seine Abordnung an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, 2015 verwaltete er eine Professur für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Göttingen. 2017 wurde Scherf an der Pädagogischen Hochschule Weingarten zum Professor berufen, 2018 folgt er dem Ruf auf eine W3-Professur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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Erste Stiftungsprofessur besetzt

Dr. Andrea Wanka erweitert sonderpädagogisches Hochschulprofil

Dr. Andrea Wanka wird zum 1. Oktober 2018 von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auf die Stiftungsprofessur für Taubblinden-/ Hörsehbehindertenpädagogik berufen. In den nächsten drei Jahren wird Wanka am Institut für Sonderpädagogik insbesondere in den Studiengängen für das Lehramt Sonderpädagogik lehren und das Lehrangebot im Bereich Taubblinden-/Hörsehbehindertenpädagogik aufbauen. Neben ihrer Lehrtätigkeit wird sie zudem Forschungsvorhaben auf eben diesem Gebiet entwickeln und durchführen. Die Einrichtung der W2-Professur wird durch eine Förderung der Friede Springer Stiftung mit Sitz in Berlin möglich; für die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist es die erste Stiftungsprofessur seit ihrer Gründung.

Kinder und Jugendliche, die taubblind oder hörsehbehindert sind, haben spezifische Unterstützungs- und Bildungsbedürfnisse. Im deutschsprachigen Raum fehlt es jedoch bislang an qualifizierten Lehrkräften für die Arbeit mit dieser Zielgruppe. Mit der Stiftungsprofessur für Taubblinden-/Hörsehbehindertenpädagogik will die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit Unterstützung durch die Friede Springer Stiftung ihr ausgeprägtes sonderpädagogisches Profil erweitern: Zukünftige Lehrkräfte sollen verstärkt auch auf die Arbeit mit taubblinden oder hörsehbehinderten Kindern und Jugendlichen vorbereitet werden sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung in diesem Feld neue Impulse erhalten.

Mit Dr. Wanka konnte eine ausgewiesene Expertin im Bereich Taubblinden-/Hörsehbehindertenpädagogik für die Stiftungsprofessur gewonnen werden. Ihre äußerst umfangreiche Publikations- und Vortragstätigkeit belegt, dass sie sich mit höchstem Engagement der Verbesserung der pädagogischen Begleitung von Kindern mit dualer Sinnesbehinderung widmet. Wanka verfügt zudem über ein umfangreiches nationales wie internationales Netzwerk und ist Mitglied in einer Vielzahl von fachspezifischen Gesellschaften und Gremien.

"Mein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf geburtstaubblinden Menschen und hier auf der Verbesserung der Kommunikation im Rahmen der frühkindlichen und schulischen Förderung. Während meiner praktischen Tätigkeit konnte ich meinen Fokus erweitern und beziehe nun auch Erwachsene mit einer Taubblindheit oder Hörsehbehinderung in meine akademischen Tätigkeiten ein", so Wanka. "Im Rahmen der Stiftungsprofessur werde ich mich insbesondere mit Methoden der Identifikation von dualer Sinnesbehinderung im Kontext komplexer Behinderungen und der Weiterentwicklung von Assessment-Verfahren sowie die videogestützte Analyse von Kommunikationsprozessen bei Personen mit diesen sehr besonderen Unterstützungsbedürfnissen beschäftigen."

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Zur Person
Andrea Wanka studierte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Lehramt an Sonderschulen mit der Fachrichtung Blinden- und Gehörlosenpädagogik und absolvierte im Anschluss ebenda den Erweiterungsstudiengang Sonderpädagogische Frühförderung. 2011 wurde Wanka an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit einer Arbeit über die Diversität des frühen Dialogs hörsehbehinderter Säuglinge und Kleinkinder mit CHARGE-Syndrom promoviert. 2012 wechselte sie an die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn und war zudem als Lehrkraft im sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Sehen tätig. Für ihre Arbeit wurde sie 2015 mit dem erstmals vergebenen Deafblind International Young Professional Leadership Award des Taubblinden-Weltverbandes Deafblind International ausgezeichnet. 2018 folgt sie dem Ruf auf eine W2-Stiftungsprofessur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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Expertin für Erwachsenenbildung

Antje Schröder-Schulz übernimmt Professional School-Geschäftsführung

Antje Schröder-Schulz ist die neue Geschäftsführerin der Professional School, die an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein differenziertes Qualifizierungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer anbietet. Schröder-Schulz folgt auf Dr. Kirsten Zierold, die an die Leuphana Universität Lüneburg gewechselt ist.

"In den vergangenen Jahren sind an der Professional School viele qualitativ hochwertige Fortbildungsangebote in thematisch enger Orientierung an den Bedarfen von pädagogischen Fach- und Führungskräften entwickelt worden", so Schröder-Schulz. "Eine Aufgabe sehe ich darin, zukünftig den Veranstaltungsformaten noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen und durch stärkere Orientierung auf integriertes Lernen, Anerkennung und Vernetzung den zeitlichen Ressourcen und psychosozialen Bedürfnissen unserer Zielgruppe noch besser Rechnung zu tragen."

Als Beitrag zur hochschulinternen Personalentwicklung möchte Schröder-Schulz zudem die Arbeit von Dr. Zierold weiterführen und in engem Kontakt mit den wissenschaftlichen bzw. administrativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktuelle Themen ausfindig machen, neue Formate entwickeln sowie die bestehenden Fortbildungsangebote zusammenführen und noch transparenter machen.

"Mein Empfang an der Pädagogischen Hochschule war sehr offen und herzlich. Breits in den ersten Tagen habe ich großes persönliches Engagement sowie Interesse an Austausch und Vernetzung erlebt", sagt Schröder-Schulz. "In meinen Augen sind dies entscheidende Faktoren für qualitativ hochwertige und innovative Ergebnisse. In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn habe ich immer wieder erlebt, wie bereichernd Kooperationen, in denen echte Synergieeffekte erzielt werden, für alle Beteiligten sein können. Für ihren Aufbau braucht es jedoch Klarheit, Offenheit und zeitliche Ressourcen." Ihre vielfältigen Erfahrungen mit Kooperationen möchte Schröder-Schulz einsetzen, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Professional School mit anderen Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Hochschule auszubauen.

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Zur Person
Antje Schröder-Schulz studierte Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften an der Universität Göttingen. Zudem ist sie ausgebildete Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Interkulturelle Kommunikation. Durch berufliche Stationen in der Evangelischen Studierendengemeinde Bielefeld sowie als Studienleiterin im Programmressort des Evangelischen Studienwerks Villigst bringt Schröder-Schulz einschlägige Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen im universitären Kontext sowie in der Beratung und Lehre mit. Zuletzt war sie etliche Jahre bei der START-Stiftung gGmbH in Frankfurt am Main tätig. Als Leiterin der Programmgestaltung zeichnete sie dort für die inhaltliche Ausgestaltung und Weiterentwicklung eines bundesweiten Stipendienprogramms verantwortlich. Bei der Konzeption, Durchführung und Evaluation verschiedenster Bildungsformate, die in Kooperation mit diversen öffentlichen und privaten Partnern (Stiftungen, Hochschulen, Unternehmen etc.) umgesetzt wurden, hat sie eng mit den Kultusministerien sowie mit Lehrkräften und Schulen zusammengearbeitet.

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An der Spitze des größten Musiklehrerverbands Europas

Professor Dr. Oberschmidt ist neuer Präsident des BV Musikunterricht

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Musikunterricht (BMU) hat Dr. Jürgen Oberschmidt, Professor für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Oberschmidt ist bereits seit der Verbandsgründung 2014 im BMU-Vorstand aktiv und war dort unter anderem für die Fachleitertagung verantwortlich, engagierte sich in der Jury verschiedener musikpädagogischer Wettbewerbe, koordinierte zudem die Zusammenarbeit mit den Verbänden der künstlerischen Schulfächer und Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Die Wahl zum Präsidenten fand im Rahmen des 4. Bundeskongress Musikunterricht in Hannover statt; Dr. Michael Papst-Krueger (Musikhochschule Lübeck) wurde als BMU-Präsident im Amt bestätigt. Die Amtszeit beträgt jeweils vier Jahre.

Mit rund 5.000 Mitgliedern ist der Bundesverband Musikunterricht der größte Musiklehrerverband Europas. Er wirkt als Interessenvertretung für Musik unterrichtende Lehrkräfte an Schulen und Ausbildungseinrichtungen sowie Lehramtsstudierende. "Der Verband setzt sich für eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung von Musiklehrerinnen und Musiklehrern für alle Schularten und Schulstufen ein", so Oberschmidt. Angehende Musiklehrkräfte brauchen laut dem Professor für Musik und ihre Didaktik - wie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg vorhanden - eine Qualifizierung, die sowohl inhaltlich breit gefächert ist als auch individuelle Stärken und Vorliegen fördert: "Schließlich ist der Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen zentral für die musikalische Bildung in Deutschland, denn nur im Musikunterricht können alle Kinder und Jugendlichen erreicht und gefördert werden."

Mit der Wahl Oberschmidts zum Präsidenten des BMU werden nun zwei wichtige Musikverbände von Professoren der Pädagogischen Hochschule Heidelberg geleitet, steht doch Professor Dr. Stefan Zöllner-Dressler seit rund zwei Jahren der Bundesfachgruppe Musikpädagogik vor.

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Zur Person
Jürgen Oberschmidt studierte zunächst Musik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, anschließend im dortigen Aufbaustudiengang Musikwissenschaft/Musikpädagogik. Nach langjähriger Arbeit als Lehrer für Musik und Deutsch an einem Gymnasium in Bünde/Nordrhein-Westfalen und freiberuflichen Aktivitäten als Chorleiter und Kirchenmusiker wurde Oberschmidt 2010 mit einer Arbeit über metaphorisches Sprechen im Musikunterricht an der Universität Osnabrück promoviert. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Vertretungsprofessor für Musikpädagogik bzw. Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung an der Universität Kassel tätig. 2013 erfolgte der Ruf auf die Professur für Musik und ihre Didaktik an die Pädagogische Hochschule Weingarten; 2016 wechselte Jürgen Oberschmidt an die Pädagogische Hochschule in Heidelberg.

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Hawaii-Triathlon bewältigt!

Wir gratulieren Dr. Dalibor Cesak zu seinem Ironman-Erfolg

Der Ironman auf Hawaii gilt als eines der härtesten Events im Sport und ist das Highlight der Triathlon-Saison: Die Teilnehmenden schwimmen 3,86 Kilometer, fahren 180,2 Kilometer Rad und laufen dann 42,195 Kilometer. Dieser Herausforderung stellte sich 2018 erstmals Dr. Dalibor Cesak, langjähriger Mitarbeiter im Praktikumsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und seit 2015 an der Heidelberg School of Education verantwortlich für die Koordination des Praxisnetzwerkes. Bei insgesamt 2.384 Teilnehmenden kam Cesak auf einen grandiosen 719. Platz und blieb dabei sogar unter der 10 Stunden-Marke. Zu diesem Erfolg gratulieren wir ihm von Herzen.

"Ich will das Bild eines Menschen mit einer chronischen Erkrankung ändern", sagt Cesak, bei dem bereits 2003 Morbus Bechterew diagnostiziert wurde, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die zu einer Versteifung der Wirbelsäule führen kann. Cesak setzt sich ganz aktiv mit seiner Krankheit auseinander: "Körperbewegung begünstigt den Krankheitsverlauf und verlangsamt die Versteifung der Wirbelsäule", erklärt der systemische Berater und Coach.

Neben dem eigenen aktiven Umgang mit der Krankheit möchte er zudem andere motivieren, es ihm gleichzutun; laut Cesak geht daher zum Beispiel ein Teil seiner Sponsorenmittel an Kinderrheuma-Vereine.
Seine Kolleginnen und Kollegen unterstützen wiederum ihn: "Einen Ironman zu bestreiten, bedeutet unglaubliche Höhen und Tiefen zu durchlaufen. Das überwältigende Gefühl, dass ihr in euren Gedanken mit dabei seid, dass ihr mich anfeuert, mit mir fiebert, den Wahnsinn erkennt und trotzdem mittragt, wird mir Antrieb sein", so Cesak vor dem Triathlon auf seinem Blog.

"Es ist mir eine Ehre, hier starten zu dürfen und ich bin stolz darauf, sich dafür durch meine sportliche Leistung qualifiziert zu haben", so Cesak weiter. Wie groß diese Leistung war, hat sich am Samstag, 13. Oktober gegen 17.00 Uhr Ortszeit gezeigt: Dalibor Cesak überquerte die Ziellinie und hat damit sein Ziel, als "Daylight Finisher" anzukommen, erreicht. Und mehr noch: Er brauchte für die insgesamt 226,255 Kilometer keine 10 Stunden! Zu dieser beachtlichen Leistungen gratulieren wir ihm herzlich und wünschen ihm weiterhin jede Menge lebensbereichernde Erfahrung beim Ironman 2018.

Wer Dalibor Cesak auf Hawaii folgen möchte, kann dies auf seinem persönlichen Blog unter myrheo.com/blog tun.

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Themenworkshop: Lehren und Lernen mit digitalen Medien

16./17.11.2018 – Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung

Ob Mobile Learning, E-Assessment, Learning Management Systeme, Social Media, Onlinekollaboration, Inverted Classroom oder Game Based Learning: Digitale Medien haben großes Potenzial für die Gestaltung von Bildungsprozessen. Wer allerdings digitale Medien in Lehrkontexten verwenden möchte, sieht sich mit einer Fülle technischer, didaktischer und methodischer Konzepte und Angebote konfrontiert, so dass die Orientierung oft schwer fällt.

Im Themenworkshop erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten, digitale Angebote in Ihrem Praxisfeld gewinnbringend einzusetzen.
Trainer: Holger Meeh
Preis: 649 €

Weitere Informationen finden Sie hier.

Themenworkshop Talentressource Vielfalt

19./20.11.2018 – Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung

Vielfalt ist eine Ressource, an der keine Organisation in der heutigen Zeit vorbeikommt. Leistungsstarke Organisationen schaffen daher bewusst Rahmenbedingungen für Vielfalt, anstatt sie sich einfach entwickeln zu lassen.

Im Themenworkshop erarbeiten wir praxiserprobte Vorgehensweisen, die Sie befähigen, Vielfalt in Ihrer Organisation zu fördern und gewinnbringend nutzbar zu machen. Diese reichen vom kompetenten Umgang mit Heterogenität in der Rekrutierung über das Teambuilding bis zur Bindung der Talente an Ihre Organisation. Als Basis erwerben Sie ein grundlegendes Verständnis für eine Organisationskultur, in der Vielfalt einen Vorteil für alle Beschäftigten und die Organisation darstellt.

Trainerin: Elisabeth Ganss
Preis: 649 €

Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshop with Professor Helen Sword: "The Writing Habits of Successful Academics"

The workshop will take place on 6 November 2018. Advance registration is requested.

"Publish or perish" is the mantra of the successful academic. Yet few academics have been explicitly trained as writers, and fewer still have been schooled in the intricate art of maintaining research productivity without sacrificing work-life balance. Professor Helen Sword (University of Auckland/New Zealand) has surveyed more than 1,300 academics from across the disciplines and around the world to find out about their professional formation as writers, their daily work habits, and their habits of mind. In this workshop, you will learn about the BASE habits of successful academic writers - behavioural, artisanal, social and emotional - and develop your own customized blueprint for building a more productive writing practice from the ground up.

Sword will come to Heidelberg University of Education at the invitation of the Masters degree in E-learning and Media Education. The workshop will take place on Tuesday, 6 November 2018. The beginning is 14.00 pm in room A.307 (Im Neuenheimer Feld 561/562). Please register until 24 October with Tanja Lehmann (lehmann2@remove-this.ph-heidelberg.de).

For additional information, please go to www.ph-heidelberg.de/elmeb.

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About
Professor Helen Sword is a scholar, poet and award-winning teacher whose recent books include Stylish Academic Writing (Harvard 2012), The Writer's Diet (Chicago 2016) and Air & Light & Time & Space: How Successful Academics Write (Harvard 2017). She is the Director of the Centre for Learning and Research in Higher Education at the University of Auckland and the recipient of several major research and teaching awards, including the 2013 HERDSA-TERNZ medal for tertiary education research with a major impact and a 2017 University of Auckland Research Excellence Award. Her popular academic writing workshops have taken her to more than 70 universities, conferences and institutes in North America, Europe, Asia, Australasia and Africa. See her website (www.helensword.com) for links to her books, her digital poetry and the Writer's Diet test, a free diagnostic tool for writers.

Fort- und Weiterbildung: "Musik-Atelier"

Ein Angebot für Unterrichtende aller Schulstufen. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Musik-Atelier bietet einen Schatz an Liedern, Musizierideen, Rhythmus- und Bewegungsspielen aus verschiedenen Kulturkreisen, der zum Mitmachen, Ausprobieren und Weitergeben einlädt. Den ersten Teil im Plenum gestaltet der musikalische Weltenbummler und Buchautor Rolf Grillo aus Freiburg. Im zweiten Teil präsentiert ein erweiterter Referentenkreis musikalische Ateliers. Zum Ausklang laden Rolf Grillo und Matthias Schillmöller die Teilnehmenden zum Rhythm-Flow ein.

Die Fort- und Weiterbildung findet am Freitag, 9. November unter Leitung von Dr. Mathias Schillmöller (Abteilung Musik) statt; die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist die Mehrzweckhalle am Standort Keplerstraße 87.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Fortbildung: "Geschichte kompetent unterrichten"

Ein Angebot für Lehrkräfte aller Schularten sowie Lehrbeauftragte. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in den geschichtsdidaktischen Forschungsstand zum kompetenzorientierten Geschichtsunterricht und lernen pragmatische Möglichkeiten zur Planung eines kompetenzorientierten Geschichtsunterrichts (aufgabenbasiert, inhaltlich und methodisch) kennen.
Die Fortbildung findet am Donnerstag, 11. November unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Seidenfuß (Abteilung Geschichte) statt; die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist der Standort Im Neuenheimer Feld 519.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Workshop: "Bewegte Schule"

Das Angebot richtet sich an (angehende) Lehrkräfte. Um Anmeldung wird gebeten.

Bewegungsmangel, motorische Defizite, Übergewicht. Immer weniger Kinder und Jugendliche haben Möglichkeiten zu ausreichend Bewegung und körperlicher Aktivität. Die Stiftung Kindergesundheit warnt davor, dass lange Sitzzeiten massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Sportwissenschaftler der Universität Heidelberg ermittelten, dass Kinder und Jugendliche an Werktagen rund 10,5 Stunden sitzend verbringen, davon entfallen rund 4,8 Stunden auf die Schulstunden und zusätzliche 1,1 Stunden auf die Hausaufgaben. Eine intensivierte Mediennutzung und der Trend zur Verhäuslichung von Kindheit tragen zu den verlängerten Sitzzeiten bei.

Das Konzept des "Bewegten Lernens", das der Sportpädagogik entstammt, aber unter neuer Betrachtung Relevanz für die Gestaltung des gesamten Schulalltags erhalten konnte und in der Idee der "Bewegten Schule" mündete, setzt Lernen in den größeren Kontext des Lern- und Lebensraums Schule und betrachtet Lernen damit als ganzheitliches Konzept in enger Verknüpfung mit der Entwicklung eines aktiven Schullebens. Durch den verstärkten Einbezug von Bewegung, Spiel und Aktivität in den Schulalltag soll dieser gesundheits- und lernfördernd rhythmisiert werden und der Reduzierung passiven Lernens entgegenkommen.

Der angebotene Workshop "Bewegte Schule" findet am 23. November und 10. Dezember statt. Er betrachtet den Wandel von Kindheit und Jugend und leitet aus aktuellen Entwicklungstrends Herausforderungen für den schulischen Bildungsort ab. Aktuelle sportwissenschaftliche Projekte, Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und die Betrachtung konkreter Umsetzungsmöglichkeiten anhand erprobter Praxisbeispiele werden mit Expertinnen und Experten besprochen und bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Möglichkeiten, die Neuentwicklung und Umgestaltung des Lernumfelds Schule aus verschiedenen Perspektiven und vor dem Hintergrund unterschiedlicher wissenschaftlicher Ergebnisse und praktischer Untersuchungen zu eruieren. Eine Ideensammlung für die Umsetzung einer bewegungsreichen und bedürfnisorientierten Gestaltung der Lebenswelt Schule und ihr Einsatz im Kontext verschiedener Schulformen soll das Ziel des Workshops sein.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.hse-heidelberg.de/weiterbildung.

Workshop: "Heldenreise. Awakening the Hero within"

Ein Angebot primär für Mitglieder der PH Heidelberg Graduate School. Um Anmeldung wird gebeten.

Der Workshop unter Leitung von Frieder Ittner findet am Freitag, 23. November und am Samstag, 24. November statt. Bitte beachten Sie, dass sich dieses Angebot in erster Linie an Mitglieder der PH Heidelberg Graduate School richtet; Nicht-Mitglieder haben die Möglichkeit, bei noch vorhandenen freien Plätzen teilzunehmen. Um Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/gs wird gebeten.

Weiterbildung: Holocaust Education

Ein kostenfreies Angebot für (angehende) Lehrkräfte der Sekundarstufe. Um Anmeldung wird gebeten.

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Diesen Jahrestag möchte der angebotene Workshop zum Anlass nehmen, um Ziele, Inhalte und Methoden einer zeitgemäßen Erinnerungspädagogik im Jahre 2018 zu beleuchten. Wie können Lehrkräfte Theodor W. Adornos berühmt gewordene "Erziehung nach Auschwitz" auch in der heutigen Zeit, 73 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, umsetzen? Wie sollen sich Lehrkräfte hinsichtlich historischer aber auch aktueller Themen positionieren? Das Sterben der letzten Zeitzeugen, der immer geringere familiäre Bezug heutiger Schülerinnen und Schüler und der sich zugleich vergrößernde zeitliche Abstand zur NS-Zeit stellen die Holocaust Education vor Herausforderungen.

Die Weiterbildung wird am 26. November und 7. Dezember von der Heidelberg School of Education angeboten. Sie richtet sich an Studierende der lehramtsbezogenen Studiengänge im Sekundarbereich der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Universität Heidelberg sowie bereits im Beruf stehende Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Schultypen im Sekundarbereich.

Weitere Informationen folgen in Kürzer unter www.hse-heidelberg.de/weiterbildung.

Fortbildung: "Reliwerkstatt"

Ein Angebot für (angehende) Religionslehrkräfte. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Fortbildung unter der Leitung von Dr. Regine Oberle (Institut für Philosophie und Theologie) findet am Dienstag, 27. November statt und geht der Frage nach, was Religionsunterricht in Theorie und Praxis heute ausmacht. Hierzu findet eine theoretische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen des Religionsunterrichts und methodische Einübung in Workshops statt. Veranstaltungsbeginn ist 9.30 Uhr im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die Teilnahme ist kostenlos.

Um Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/professional-school wird gebeten.

Fortbildung: "Einweisung in den Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen"

Ein mehrteiliges Angebot für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II. Um Anmeldung wird gebeten.

Dieser Kurs dient der Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen  sach- und sicherheitsgerechten Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Nachweis, wie er von der GUV gefordert wird, testiert. Dieses Testat ist Voraussetzung für die Arbeit an diesen Maschinen.

Die Fortbildung beginnt am Dienstag, 27. November unter der Leitung von Dr. Daniel Bienia (Abteilung Technik) statt; die Organisation obliegt der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsort ist der Raum B.015 am Standort Im Neuenheimer Feld 561.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Fremdsprachensekretär/-in fürs Auslandsamt gesucht!

Die Hochschule sucht für das Akademische Auslandsamt zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine Fremdsprachensekretär /-in (50% unbefristet, TV-L EG 8). Ein zusätzlicher Stellenanteil (25%) ist bis September 2019 befristet.

Aufgaben
· Kommunikation und Korrespondenz in englischer und französischer Sprache mit internationalen
Partnern und Studierenden
· Projektassistenz bei der Durchführung der internationalen Austausch- und Stipendienprogramme
der Hochschule (ERASMUS+, Baden-Württemberg-STIPENDIUM; DAAD-Programme)
· Unterstützung der Leitung des Akademischen Auslandsamts bei der administrativen Umsetzung
der Austauschprogramme
· administrative Betreuung der Austauschstudierenden (z.B. Bewerbungen, Learning Agreements)
· Unterstützung der ausländischen Studierenden und Gäste der Hochschule (z.B. Wohnungssuche)
· organisatorische Aufgaben (z.B. Raumbelegung, Verwaltung Lehrangebot, Materialbeschaffung)

Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen
· abgeschlossene Berufsausbildung als Fremdsprachensekretär/in
· sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache in Wort und Schrift
· sicherer Umgang mit EDV und den gängigen Office-Programmen, Erfahrung mit Datenbanken
· Freude an der Zusammenarbeit mit externen Partnern der Hochschule
· Organisationsgeschick und Teamfähigkeit
· Erfahrung bei der Drittmittelverwaltung erwünscht

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfskräfte für das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg gesucht!

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg sucht ab Mitte Oktober 2018 Hilfskräfte in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter:
- Aufbau, Abbau
- Kassen
- Kinoeinlass
- Catering
- Infotelefon
- und vieles mehr

Bewerbungen bitte per Mail (kurzes Anschreiben, Lebenslauf) an:
Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg
Personalleitung
Paulina Sonntag
Luitpoldstraße 56
67063 Ludwigshafen am Rhein E-Mail: personal@remove-this.iffmh.de

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Ausschreibung für Zuschüsse für Postdocs der Graduate School

Die Graduate School der Hochschule freut sich, Ihnen erstmalig eine Ausschreibung für Postdoc-Mitglieder der Graduate School anzeigen zu können (bis zu 800,- €/Person).

Ausgabezeitraum
Die Mittel müssen zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 30. November 2019 anfallen und ausgegeben (worden) sein. Falls die Mittel schon ausgegeben wurden, fügen Sie bitte bei den benötigten Unterlagen schon die Rechnungskopien bei.
Die weiteren Ausschreibungsmodalitäten entnehmen Sie bitte der Richtlinie.

Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2019

Ideen entwickeln - Initiative ergreifen - Zukunft gestalten
Frist: 31. Dezember 2018

Das Roman Herzog Institut fördert auch 2019 wieder junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem interdisziplinären Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft. Mit insgesamt 35.000 Euro Preisgeld zählt dieser Forschungspreis zu einer der höchst dotierten Auszeichnungen im Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
 
Die Ausschreibung läuft bis 31.12.2018. Nähere Informationen sind bitte auf der Homepage des Roman Herzog Institutes zu entnehmen.

Roman Herzog Institut

Ausschreibung nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz (LGFG)

Aus Mitteln der Landesgraduiertenförderung kann die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Zusammenarbeit mit der Graduiertenakademie der Universität Heidelberg an überdurchschnittlich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber ein Sonderstipendium zur geschichtlichen Landeskunde Baden-Württembergs vergeben. Die vorliegende Ausschreibung ist nicht von der Kürzung der Landesgraduiertenförderungsmittel betroffen. Das Stipendium ist an keine bestimmte Fachrichtung gebunden. Förderungsfähig sind Promotionsvorhaben zu Themen und Phänomenen aus dem historisch-geographischen Raum, der vom heutigen Bundesland Baden-Württemberg abgedeckt wird.

Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2018
Stipendienbeginn: Voraussichtlich 01. April 2019
Stipendienlaufzeit: Bis zu zwei Jahre mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr
Bewerbung bei: Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg: Sibeth@remove-this.kgl-bw.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kommission für geschichtliche Landeskunde Baden-Würrtembergs

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

Das Dach der Mehrzweckhalle der Hochschule

BNE-Colloquiumsreihe

Im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe werden Inhalte zum Schwerpunktbereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch Vorträge von hochschulinternen und -externen Referenteninnen und Referenten vertieft. Sie wird in der Zwischenzeit von dem Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment der Universität Heideberg organisiert. Es handelt sich um eine hochschulweite Vortragsreihe über Nachhaltigkeit/BNE in Schulen, Hochschulen und der Gesellschaft; sie richtet sich an Studierende sowie die Hochschulöffentlichkeit.

"Nachhaltigkeit und Ernährung"
Ein Vortrag von Dr. oec. troph. Karl von Koerber.

Der Haushalts- und Ernährungswissenschaftler Dr. oec. troph. Karl von Koerber gehört zu den Pionieren in Fragen der Ernährungsökologie und dem darauf begründeten Konzept der Vollwert-Ernährung. 1998 gründete er das "Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie" in München. Aktiv setzt sich von Koerber für die wissenschaftliche Konzeption einer nachhaltigen Ernährung und deren Verbreitung in der Wissenschaft und Politik sowie unter MultiplikatorInnen und VerbraucherInnen ein.
Am Dienstag, 6. November 2018 ist er im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

"Educational Design Thinking am Beispiel der Global Goals"
Ein Vortrag von Tobias Feitkenhauer (Inspire Change).

Tobias Feitkenhauer ist Coach und Trainer mit Begeisterung für Veränderung und Veränderungsprozesse, lebenslanges Lernen und ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen im Bereich Bildung und Nachhaltigkeit. Feitkenhauer ist zudem Gründer von Inspire Change und bietet Coaching für junge Menschen an, die etwas in der Gesellschaft bewegen wollen.
Am Dienstag, 27. November 2018 ist er im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Alle Veranstaltungen der BNE-Colloquiumsreihe finden um 18.15 Uhr in Raum H.002 statt (Hörsaalgebäude, Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Veranstaltungsreihe "Bildung bitte! – Digitalisierung in Schule und Hochschule"

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg startet im Wintersemester 2018/2019 die Veranstaltungsreihe "Bildung bitte!" für all diejenigen, die selbst lehren (werden) oder sich dafür interessieren, wie an Schule und Hochschule gelehrt wird. Die Veranstaltungsreihe wird von der Professional School der Hochschule organisiert und zeichnet sich durch Praxisnähe und direkte Umsetzbarkeit aus. Die Teilnehmenden erwarten keine klassischen Lehrvorträge, sondern sie erfahren Lehre und Lernen unter Einsatz digitaler Möglichkeiten "am eigenen Leib".

Den Auftakt bilden im Herbst 2018 sechs Veranstaltungen zum Themenkomplex "Digitalisierung für Schule und Hochschule": Lehrende der Pädagogischen Hochschule stellen vor, wie (Hoch-)Schullehre in einer digitalen Welt aussehen kann, welche Instrumente sich für sie persönlich und in ihren fachdidaktischen Kontexten bewährt haben und welche besonderen Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten in der Lehre damit verbunden sind.

"Allzeit zuhanden"
Professor Dr. Kalz und Dr. Schulze sprechen über die Gestaltung von digitalen Lernszenarien.

Am Donnerstag, 8. November 2018 sprechen Professor Dr. Marco Kalz und Dr. Annette Schulze (Institut für Kunst, Musik und Medien) zum Thema "Allzeit zuhanden: Mobile und kontextualisierte Lernszenarien gestalten mit digitalen Medien": Während die Verbindung von Lernkontexten lange Zeit eine große Herausforderung für die Bildung darstellte, sind mittlerweile durch digitale Technologie neue Kombinationen von analogen und digitalen Aktivitäten und Werkzeugen möglich, die weit über das klassische Verständnis von "Blended Learning" hinausgehen. Diese sogenannten "augmentierten Lernszenarien" ermöglichen es, (Lern-)aktivitäten in der realen Welt durch verschiedene Typen von digitalen Medien anzureichern. Dabei gibt es eine große Bandbreite zwischen Lernszenarien mit hohem Grad der Anreicherung (unter Nutzung von Augmented Reality) und Lernszenarien, die sich eher auf die Implementation von Lernaufgaben in einem spezifischen Kontext konzentrieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Szenarien über kostenlos verfügbare mobile Applikationen praktisch getestet und deren Nutzen für schulisches und außerschulisches Lernen diskutiert.

Digital unterstützte Kinder- und Jugendforschung 4.0
Ein Vortrag von Professor Rietz über die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen

Den Vortrag am Donnerstag, 22. November 2018 hält Professor Dr. Christian Rietz (Institut für Erziehungswissenschaft). Die empirische Forschung zur Mediennutzung basiert meistens auf Befragungen von Eltern. Und wenn man den Ergebnissen dieser Forschung folgt, dann haben die meisten Kinder kein eigenes digitales Endgerät, schauen fast nie fern und ernähren sich unglaublich gesund. Die Forschung zum Einsatz digitaler Endgeräte in Lehr- und Lernsettings zum Beispiel in der Schule ist auch noch nicht wesentlich weiter. Seit vielen Jahren spielen aber digitale Endgeräte (tragbare digitale Endgeräte werden als sogenannte Ambulatory Assessments oder Wearables bezeichnet) und auch das Internet der Dinge (Internet of Things) eine immer wichtige Rolle bei der Erforschung des Verhaltens von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Vortrages wird an praxisnahen Beispielen aus der Kinder- und Jugendforschung demonstriert, wie Wearables eingesetzt werden können, um dem tatsächlichen Verhalten (und nicht dem von Eltern berichteten) auf die Spur zu kommen. Der Vortrag ist spannend und unterhaltsam und setzt keinerlei technische Kenntnisse voraus.

Alle Veranstaltungen beginnen um 16.00 Uhr; Veranstaltungsort ist die Aula im Altbau der Hochschule (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Eine Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte ist nicht notwendig, erleichtert aber die Planung.

Informationsveranstaltung: Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Ein Angebot für Studierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität

Die Beauftragten für behinderte oder chronisch kranke Studierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg bieten am Donnerstag, 8. November eine gemeinsame Informationsveranstaltung an. Diese findet um 18.00 Uhr im Seminarzentrum D2 statt (Seminarraum 1, Bergheimer Straße 58 A, 69115 Heidelberg) und richtet sich an alle, die sich über ein Studium mit Behinderung oder chronischer Krankheit informieren möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/behindertenbeauftragte.

Lesung: Sandra Roth mit "Lotta Schultüte"

Die öffentliche Lesung findet am 12. November 2018 statt.

Inklusion ist ein Menschenrecht - aber wie können wir es umsetzen? Wie müsste eine Welt aussehen, die Lotta mehr sein lässt als nur behindert? Die sie sehen könnte, wie sie ist - behindert, schön, unbekümmert, fröhlich und charmant?
Nach ihrem Bestseller "Lotta Wundertüte" ist Sandra Roth mit "Lotta Schultüte" erneut ein ehrliches, humorvolles, zutiefst berührendes Buch gelungen, das zeigt, was noch fehlt zu einer erfolgreichen schulischen Inklusion, und das dennoch Mut macht, den Schritt zu einer inklusiveren Gesellschaft zu wagen.

Sandra Roth ist am Montag, 12. November 2018 auf Einladung der Lernwerkstatt Inklusion zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Sie wird aus ihrem Buch lesen und auf Fragen zu Erfahrungen mit Inklusion im Bildungsbereich eingehen. Die öffentliche Lesung beginnt um 16.00 Uhr in der Aula der Hochschule (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

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Über die Lernwerkstatt Inklusion
Die Lernwerkstatt Inklusion der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verbindet die Bereich Hochschuldidaktik, Schulpraxis und Forschung. Sie stellt für Studierende die Brücke zwischen Theorie und Praxis inklusiven Unterrichts dar und versteht sich als hochschuldidaktisches Format, dass Studierenden Möglichkeiten eröffnet, individuell an Entwicklungsaufgaben der Professionalisierung zu arbeiten und Kompetenzen für den inklusive Unterricht aufzubauen und zu entwickeln.

HSE-Kamingespräche: Studierende stellen Fragen zum Schulalltag – Lehrkräfte geben Antwort

Ein Angebot für Studierende im Sekundarbereich. Um Anmeldung wird gebeten.

Sie sind Studierende/r mit dem Berufsziel Lehrer/in der Sekundarstufe I und II, haben aber noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin Sie Ihr Studium führen wird? Sie haben bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt und würden sich hierüber gerne austauschen? Wenn Sie herausfinden möchten, wie das Lehrerleben aus der Sicht erfahrener Berufspraktiker aussieht und warum es sich lohnt, diesen herausfordernden Beruf anzustreben, lädt die Heidelberg School of Education Sie herzlich zu ihrem Kamingesprächen ein.

Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II berichten in kleiner Runde über ihren Berufsalltag und damit verbundene Fragen: Welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie geht man damit um? Wie gelingt der Einstieg in das Referendariat? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es an der Schule und darüber hinaus? Warum ist der Lehrerberuf reizvoll? Gerne können Sie selbst noch weitere Fragen einbringen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Anregungen, Entscheidungshilfen und praktische Tipps für den eigenen Berufsweg zu holen. Im Anschluss an die Gesprächsrunde haben Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit den Lehrerinnen und Lehrern auszutauschen.

Folgender Termin ist geplant:
Dienstag, 13. November 2018

Die Veranstaltung findet jeweils von 16.30 bis 18.00 Uhr an der Heidelberg School of Education statt (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg).

Bitte melden Sie sich aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl per E-Mail bei Susanne Kemmer (kemmer@remove-this.heiedu.uni-heidelberg.de) und geben Sie dabei Name, Semesterzahl, Abschlussziel und Ihren Wunschtermin an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-kamingespraeche.

BNE-Ringvorlesung

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das BNE-Zentrum im Wintersemester 2018/2019 eine hochschulweite Vorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung - regional, überregional & international". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 - sofern nicht anders angegeben - in Raum H.002 statt (Hörsaalgebäude, Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg).

Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • 13. November 20178
    "Bildung und globale Verantwortung"
    Professor Dr. Georg Zenkert (Philosophie)
  • 20. November 2018
    "Consumer Citizenship – ist nachhaltiger Konsum eine Bürgerpflicht?"
    Professorin Dr. Angela Häußler (Alltagskultur und Gesundheit)

Die Vorlesung unter der Leitung von Professor Dr. Alexander Siegmund und Professor Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Lesung: Dirk Pope mit "Abgefahren"

Der Autor ist am 13. November zu Gast in Heidelberg

Dirk Pope war über zehn Jahre in der Werbebranche als Kreativer tätig, ehe er sich entschloss, sein Referendariat an einem Frankfurter Gymnasium nachzuholen. Seit 2010 arbeitet Dirk Pope neben dem Schreiben als Deutsch- und Sportlehrer.

Im November ist Pope zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und liest aus seinem neuen Buch "Abgefahren": Viorel ist dick und lustlos. Als seine Mutter eines Tages tot am Küchentisch sitzt, ist er starr vor Trauer. Wollte sie nicht in ihrer Heimat am Schwarzen Meer bestattet werden? Wie soll er das hinkriegen, ohne Geld, Totenschein oder Sarg? Notgedrungen wickelt Viorel die tote Mutter in einen Schlafsack und übernimmt selbst den Transport gen Osten. Ein Anhalter erzählt ihm von den Vampirmythen Transsylvaniens, kurz darauf kommt der Mann bei einem tragischen Unfall ums Leben. Mit nun zwei Leichen im Gepäck reist Viorel weiter Richtung Rumänien. Er will seine Mutter beerdigen. Und das wird er schaffen! Eine Reise in den "Wilden Osten Europas" und ein Roadmovie voller Skurrilitäten.

Die öffentliche Lesung findet am Dienstag, 13. November um 18.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal H.001 (Hörsaalgebäude, Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg). Die Organisation obliegt dem Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur.

Symposium: Internetsucht

Die Veranstaltung umfasst praxisorientierte Workshops sowie Vorträge zum Thema Internet- und Computerspielsucht. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg lädt am Donnerstag, 15. November 2018 zum Abschlusssymposium der PROTECT-Studie ein. Die Veranstaltung umfasst praxisorientierte Workshops für pädagogische und therapeutische Fachkräfte sowie Vorträge aus der Wissenschaft zum Thema Internet- und Computerspielsucht.

Wenn die übermäßige Nutzung des Internets oder digitaler Spiele dazu führt, dass die Lebensqualität auf sozialer, psychischer und körperlicher Ebene beeinträchtig ist, spricht man von Internet- oder Computerspielsucht. In einer Prävalenzstudie unter der Leitung von Junior-Professorin Dr. Katajun Lindenberg mit über 5.000 Jugendlichen aus 41 Schulen in der Metropolregion Rhein Neckar waren 6,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen davon betroffen. Die Prävention von Internetsucht ist daher von hoher gesundheitspolitischer Relevanz.

Das Trainingsprogramm "Professioneller Umgang mit technischen Medien" (PROTECT) wurde anhand aktueller Forschungsbefunde zur Prävention und Behandlung von Internetsucht bei Jugendlichen entwickelt. Es besteht aus vier 90-minütigen Modulen und richtet sich an Jugendliche ab der Sekundarstufe. Mit Hilfe von Psychoedukation, kognitiven Methoden, Training von Problemlösefertigkeiten und Emotionsregulationstechniken wird ein funktionaler Umgang mit Alltagsproblemen, die eine Mediensucht begünstigen, vermittelt. In der PROTECT- Studie (Mai 2015 und September 2018) wurde die langfristige Wirksamkeit des Trainingsprogrammes über den Zeitraum von zwölf Monaten an 35 weiterführenden Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar untersucht.

Das Symposium beinhaltet einen praxisorientierten Workshop für pädagogische und therapeutische Fachkräfte zur Anwendung des PROTECT-Trainings. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der PROTECT-Studie vorgestellt und aktuelle Entwicklungen und Forschungsbefunde beleuchtet.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. November 2018 von 09.00 bis 15.30 Uhr im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die kostenlose Teilnahme ist sowohl für den ganzen Tag als auch nur für einen der Veranstaltungsteile (Workshop oder Vorträge) möglich. Um Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether wird gebeten; hier finden Sie auch weitere Informationen zum Programm.

Informationen zu PROTECT finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/protect.

Zukunftsforum Bildungsforschung: "Frakturen der Migrationsgesellschaft"

Die Graduiertenakademie beschäftigt sich mit Politiken, Praktiken, Professionen.

Das Zukunftsforum Bildungsforschung ist das Nachwuchssymposium der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs. Es bietet Promovierenden, Post-Docs und engagierten Wissenschaftler/innen eine Plattform zur Präsentation und Diskussion von bildungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Es will institutionen- und disziplinenübergreifenden Austausch und die Vernetzung junger Wissenschaftler/innen fördern.

Das Zukunftsforum Bildungsforschung 2018 beschäftigt sich mit konkreten Ausprägungen der Brüche und Neufusionierungen der Migrationsgesellschaft, indem sowohl Institutionen der Bildung, der Kultur, der sozialen Fürsorge und des "Integrationsmanagements" in den Blick genommen als auch alltägliche (Schaffens-)Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens betrachtet werden. Veranstaltungort ist am 16. und 17. November 2018 die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Die Einreichung von Einzelvorträgen und Symposien ist bis zum 1. Juni 2018 über das Einreichformular auf der Homepage der Graduiertenakademie möglich. Es ist geplant, ausgewählte Beiträge in einem Tagungsband zu veröffentlichen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

Gründungsveranstaltung des Transferzentrums

Die Veranstaltung ist für den 20. November geplant.

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat im Juli 2018 die Einrichtung eines Transferzentrums beschlossen. Die Hochschule will hierüber die Transferaktivitäten ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler strukturieren sowie entsprechende Unterstützungsmaßnahmen etablieren. Ziel ist es, verstärkt in den Dialog mit der Gesellschaft zu treten, um zukünftig noch gezielter zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen zu können. Das Zentrum soll zudem die Transferstrategie der PH Heidelberg zentral umsetzen und als Schnittstelle zwischen der Hochschule und (potenziellen) Partnern in der Region fungieren.

Die Gründungsveranstaltung des Transferzentrums ist für Dienstag, 20. November geplant. Weitere Informationen zu der Veranstaltung folgen rechtzeitig. Informationen zum Transferzentrum finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Studieninformationstag

Informieren Sie sich über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Am Mittwoch, 21. November 2018 findet in Baden-Württemberg der diesjährige Studieninformationstag statt. Auch die Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet Ihnen ein vielfältiges Programm. Veranstaltungsort ist der Altbau (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/sit2018.

Barcamp: Gesundheit und Digitalisierung

Die Veranstaltung findet am Samstag, 24. November statt. Eine Anmeldung erleichtert die Planung.

Für Samstag, 24. November ist an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Barcamp zum Thema "Gesundheit und Digitalisierung" geplant. Die Veranstaltung bündelt drei Barcamps an einem Tag an einem Ort: Mentale Stärke, Mediensucht und Leicht bewegt. Das Barcamp³ ist kostenlos und offen für alle, die daran interessiert sind, gemeinsam an Konzepten zur Gesundheit 4.0 zu arbeiten – egal, ob vom Fach oder nicht. Um formlose Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltungsort ist ab 09.00 Uhr der Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg). Organisiert wird das Barcamp von dem Projekt TRANSFER TOGETHER.

Informationen zum Barcamp finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gesundhochdrei und zu TRANSFER TOGETHER unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Heidelberger Präventionsgespräche: "Schulpädagogischer Umgang mit demokratiefeindlichen Haltungen"

Ein Vortrag von Kurt Edler (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik)

Die Heidelberger Präventionsgespräche finden im Rahmen des Heidelberger Projekts "Quwwa - Stärke statt Sprachlosigkeit" und in Kooperation unter anderem mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zwischen Juni und November 2018 statt.

Demokratiefeindliche Einstellungen, wie der gewaltorientierte Islamismus, der insbesondere durch die Entwicklung einer jungen, deutschsprachigen salafistischen Szene und damit einhergehender sicherheitspolitischer Aspekte stark an Bedeutung gewonnen hat, stellen insbesondere für das pädagogische Fachpersonal, die Jugendarbeit und die Jugendpolitik eine große Herausforderung dar. Somit fällt der Blick unweigerlich auf die Schule, wo sich nicht nur für Lehrkräfte und Sozialarbeiter die Frage nach den Ursachen und Handlungsmöglichkeiten stellt, sondern die Frage allgemein lautet "Was kennzeichnet das Phänomen und wie kann Schule als Ganzes mit demokratiefeindlichen und gewaltorientierten Tendenzen umgehen?"

Im Zuge der "Heidelberger Präventionsgespräche" werden fünf Referentinnen und Referenten eingeladen, die sowohl über die Ursachen für die Hinwendung junger Menschen zum islamistischen Extremismus sprechen, als auch Perspektiven für die pädagogisch-präventive Arbeit aufzeigen und dabei die Herausforderungen im pädagogischen Arbeitsfeld diskutieren.

Folgender Vortrag ist geplant:
Montag, 26. November
"Schulpädagogischer Umgang mit demokratiefeindlichen Haltungen"
Kurt Edler (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19.00 Uhr; Veranstaltungsort ist der Raum 209 im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaften).

HSE-Expertenforum mit Professor Schwindt

Ein Beitrag über die Krise der Bildung und das revolutionäre Subjekt.

Die Heidelberg School of Education lädt ein zum HSE-Expertenforum "Bildung und Identität". Die auf mehrere Semester angelegte Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, den vielfältigen Wechselbeziehungen dieser für die Lehrer/innenbildung zentralen Grundbegriffe nachzugehen. Sie sollen aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln sowie in synchroner und diachroner Perspektive reflektiert und diskutiert werden.

Der Vortrag "'68 revisited. Die Krise der Bildung und das revolutionäre Subjekt" von Professor Dr. Jürgen Paul Schwindt (Universität Heidelberg) ist nach den Vorträgen von den Professor Dr. Jürgen Mittelstraß, Hans Peter Klein, Ulrich Trautwein und Jürgen Straub der fünfte Beitrag im HSE-Expertenforum. Er findet am Donnerstag, 29. November statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-expertenforum.

Größter Lehrermangel seit Jahrzehnten

Besonders an Grund- und Förderschulen fehlt laut Lehrerverband Personal – vor allem in Berlin und Sachsen.

An Deutschlands Schulen fehlen nach Darstellung des Deutschen Lehrerverbands fast 40.000 Pädagogen. "Einen derart dramatischen Lehrermangel hatten wir in Deutschland seit drei Jahrzehnten nicht mehr", so der Präsident des Verbandes, Heinz-Peter Meidinger. "Derzeit sind rund 10.000 Lehrerstellen nicht besetzt. Dazu kommen etwa 30.000 Stellen, die notdürftig mit Nicht-Lehrern, Seiteneinsteigern, Pensionären und Studenten besetzt werden."
Besonders kritisch sei die Situation an Grund- und Förderschulen. "Da ist in fast allen Bundesländern die Entwicklung verschlafen und seit Jahren nicht auf den Geburtenanstieg reagiert worden", kritisierte Meidinger. Zudem seien immer mehr Lehramtsstudienplätze abgebaut worden.  
In Ländern wie Berlin und Sachsen müsse man von einem Bildungsnotstand sprechen. Meidingers Meinung nach ist das ein Skandal. In Berlin seien 70 Prozent der neu eingestellten Lehrer im Grundschulbereich Seiteneinsteiger ohne jegliche pädagogische Vorbildung, so der Verbandspräsident. Meidinger äußerte auch die Befürchtung, dass durch den Mangel an kompetenten Lehrern im Grundschulbereich "in manchen Bundesländern eine ganze Schülergeneration Schaden nimmt". Es werde "mit Gewalt" versucht, die Lücken in der Lehrerstatistik zu füllen. Das diene aber mehr der Statistik als den Kindern.

Quelle: ZEIT ONLINE 20.8.2018, dpa, AFP

Studie zur Neuorientierung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern

Exmatrikulierte baden-württembergischer Hochschulen befragt

Gemeinsam haben Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium eine bundesweit einmalige Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der beruflichen Neuorientierung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern befasst. Exmatrikulierte wurden zweieinhalb Jahre nach Verlassen der Hochschule zu ihrem eingeschlagenen Weg befragt. Die Studie „Berufs- und bildungsbezogene Neuorientierung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern an den Hochschulen des Landes Baden-Württemberg“ wurde vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut haben die wesentlichen Ergebnisse der Studie bekannt gegeben.

„Baden-Württemberg bietet beste Perspektiven im Studium, aber auch nach dem Studienausstieg. Wir wissen jetzt erstmals, dass die meisten Studienabbrecherinnen und -abbrecher, nämlich 95 Prozent, eine erfolgreiche Neuorientierung geschafft haben und mit ihrem Weg sehr zufrieden sind. Nur fünf Prozent haben weder ein erneutes Studium noch eine Ausbildung oder eine dauerhafte Erwerbstätigkeit aufgenommen. Dabei ist es gut, dass diese Neuorientierung im Studium in Baden-Württemberg früher als in anderen Ländern erfolgt – jeder zweite Studienabbruch findet hier bereits in den ersten beiden Fachsemestern statt. So können frühzeitig neue Wege eingeschlagen werden. Die Bildungsweichen sind erfolgreich gestellt – der Übergang zwischen akademischer und beruflicher Bildung funktioniert“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

„Zwei von drei Studienabbrechern wechseln innerhalb von zweieinhalb Jahren nach der Exmatrikulation in die berufliche Ausbildung und fühlen sich dort sehr wohl“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Bei der Erstbefragung ein halbes Jahr nach der Exmatrikulation bereits 44 Prozent, nun sind sogar 63 Prozent in Ausbildung. „Die Zahlen belegen klar die zunehmende Attraktivität der beruflichen Ausbildung“, betonte die Wirtschaftsministerin.

Die Studie belegt erstmals, dass höchste Zufriedenheit mit den neuen Bildungspfaden besteht – sowohl bei den Studienrückkehrern als auch bei denjenigen, die sich für eine Berufsausbildung entschieden haben (85 Prozent hohe bis sehr hohe Zufriedenheit).

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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Würrtemberg

Ig-Nobelpreise verliehen

Vermeintlich absurde Forschung ausgezeichnet

Bei der alljährlichen Verleihung der Ig-Nobelpreise an der Harvard-Universität im amerikanischen Cambridge im September wird vermeintlich absurde Forschung ausgezeichnet: Eine Art unwürdige Nobelpreise (englisch ignoble), die an Wissenschaftlerinnen und Forscher verliehen werden, deren Leistungen zunächst so absurd klingen, dass sie nicht gerade nobelpreisverdächtig erscheinen. Die Verantwortlichen betonen jedoch: Ziel sei nicht, sich über Wissenschaft lustig zu machen – es gehe darum, Forschung zu würdigen, die Menschen erst zum Lachen bringt und dann zum Nachdenken anregt.

Das sind die diesjährigen Preisträger der Ig-Nobelpreise (Auszug):
Medizin: Marc Mitchell und David Wartinger aus den USA versuchten, das Ausscheiden von Nierensteinen zu beschleunigen, indem sie Patienten auf einer Achterbahn fahren ließen (The Journal of the American Osteopatic Association: Mitchell/Wartinger, 2016). Es funktionierte.
Anthropologie: Dieser Preis ging an Tomas Persson, Gabriela-Alina Sauciuc und Elainie Madsen und ihre Teams aus Schweden, Rumänien, Dänemark, den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Indonesien und Italien. Die Forscherinnen und Wissenschaftler sammelten Beweise, dass Schimpansen in einem Zoo in etwa so oft – und in etwa so gut – Menschen imitieren, wie Menschen das bei Schimpansen machen (Primates: Persson et al., 2018).
Wirtschaft: Dieser Ig-Nobelpreis ging an Lindie Hanyu Liang, Douglas Brown, Huiwen Lian, Samuel Hanig, Lance Ferris und Lisa Keeping aus Kanada, China, Singapur und den USA. Sie zeigten, dass Voodoopuppen etwas bringen können: Wenn Mitarbeiter sie gegen einen demütigenden Chef einsetzen, bekommen sie ein Gefühl der Gerechtigkeit (The Leadership Quarterly: Liang et al., 2018).

Quelle: Zeit online, 14. September 2018

Impressum

Herausgeber:
Prof. Dr. Hans-Werner Huneke
Rektor

Redaktion:
Dr. Birgitta Hohenester-Pongratz (hop) (V.i.S.d.P.), Christoph Penshorn (cp), Achim Hofmann

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An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Lea Bender, Graduate School
  • Sarah Dörfler
  • Verena Loos (velo)
  • Prof. Dr. Karin Vogt
  • Julia Wlasak