Presse & Kommunikation

Ausgabe 9 - November 2019

[h.-w. huneke] "Daueraufgaben auch dauerhaft finanzieren!" / "Zusätzliche Aufgaben erfordern zusätzliche Ressourcen" / "Gleiche Finanzierung für gleiche Aufgaben!" Diese drei Forderungen stellen die Pädagogischen Hochschulen in den Verhandlungen zum neuen Hochschulfinanzierungs-vertrag, über den am Jahresende entschieden werden soll. Er soll den Hochschulen des Landes auch in den Jahren 2021 bis 2025 eine verlässliche Planung ihrer weiteren Entwicklung ermöglichen. Rektorat, Senat und Hochschulrat setzen sich für diese Forderungen ein, die Studierenden haben sie beim Aktionstag am 30. Oktober in Heidelberg übernommen. Mehr Informationen dazu im vorliegenden Newsletter!

Angemessene Finanzierung der Hochschulen

Rektorat und Senat unterstützen die HoFV-Aktivitäten der Studierenden

[velo] Das Studierendenparlament der Hochschule unterstützt die Forderungen der Studierendenvertretungen des Landes nach einer angemessenen und gesicherten Finanzierung der Hochschulen. Anlässlich der vom Studierendenparlament veröffentlichten Stellungnahme äußert sich Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs, wie folgt: "Gerade Lehrerinnen und Lehrer sind im Rahmen der Demokratieerziehung aufgefordert, auch selbst als politisch interessierte und informierte Bürgerinnen und Bürger mit eigenen Auffassungen und Haltungen erkennbar zu sein. (...)

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(...) Die Hochschulleitung und der Senat begrüßen es nachdrücklich, dass sich unsere Studierende als angehende Bildungsexpertinnen und -experten einmischen und für ihre Sache einsetzen. Als sichtbares Zeichen der Unterstützung werden wir am Mittwoch, 30. Oktober ab 13.00 Uhr - während die Studierenden für bessere Ausbildungsbedingungen und eine gesicherte Finanzierung demonstrieren - die Bibliothek am Standort Keplerstraße schließen. Am Beispiel der Informationsversorgung soll dadurch deutlich werden, wie sehr die Hochschule auf eine verlässliche Finanzierung auch der wissenschaftsstützenden Dienste angewiesen sind."

Der Rektor verweist zudem auf die Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen: Diese hatte das Land Baden-Württemberg bereits im Juli dazu aufgefordert, eine Finanzierungs- und Planungssicherheit zu gewährleisten, eine den gewachsenen Anforderungen und Leistungen der Hochschulen entsprechende Finanzierung zu ermöglichen, die Grundfinanzierung jährlich um drei Prozent zu steigern und die Besoldungs- bzw. Tarifsteigerungen auszufinanzieren.

Die Stellungnahme des Studierendenparlaments finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net. Die gemeinsame Pressemitteilung sowie die Forderungen der Pädagogischen Hochschulen vom 23. Juli 2019 finden Sie unter www.ph-bw.de.

Finanzierungsvertrag: Hochschulrat unterstützt Forderungen

Forschung und Personalstruktur finanziell unterversorgt

[red] Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützt nachdrücklich die Forderungen der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs im Rahmen der Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag. Der finanzielle Gesamtrahmen (Stellen und Mittel) ist der Ausarbeitung der Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz (Hochschulfinanzierungsvertrag II - Bildungswissenschaftliche Exzellenz - Qualität entwickeln, Chancen nutzen, Verantwortung wahrnehmen) zu entnehmen, auf die wir in diesem Zusammenhang ausdrücklich verweisen.

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Insbesondere ist hervorzuheben, dass sich die Pädagogischen Hochschulen mittlerweile als eigenständige wissenschaftliche Einrichtungen universitären Rangs etabliert haben, was sich u.a. auch anhand der Steigerung des Drittmittelvolumens belegen lässt. Die in diesem Zusammenhang von den Hochschulen zu meisternden umfänglichen Forschungsaufgaben finden sich bislang in keiner Weise angemessen in der Personalstruktur abgebildet. Um ohne Qualitätsverlust bei den bestehenden Kernaufgaben in den Bereichen Lehre, Forschung, wissenschaftsstützende Services, Informationsversorgung, Medien und Digitalisierung neue Aufgaben erfüllen zu können, ist ein erheblicher Zuwachs an Ressourcen unverzichtbar. Dieser Zuwachs muss auch zu einer Anpassung der Grundfinanzierung pro Studierendem und Studierender an die für Universitäten geltenden Zuweisungen führen.

Aus Sicht des Hochschulrats ist das Land nun in der Pflicht, unter Beweis zu stellen, dass der im Gegensatz zu den übrigen Bundesländern eingeschlagene Sonderweg des Erhalts und der Stärkung der Pädagogischen Hochschulen als eigenständige Hochschulart universitären Zuschnitts entschieden und nachweislich konsequent weiterverfolgt wird. Es muss im Interesse des Landes und seiner Bildungspolitik liegen, das bundesweite Alleinstellungsmerkmal der Pädagogischen Hochschulen zu unterstreichen, indem die Ausstattung den gewachsenen Aufgaben und aktuellen Herausforderungen angepasst wird.

Im Hinblick auf den notwendigen Ressourcenzuwachs ist auch darauf zu verweisen, dass im Zuge der Einführung der gestuften Lehramtsstudiengänge auf die an den Pädagogischen Hochschulen Lehrenden wie auch auf die Verwaltung nochmals zusätzliche Aufgaben zugekommen sind, nicht zuletzt auch durch die Verlängerung des Studiums und in Folge der Verlagerung von Tätigkeiten aus der Zuständigkeit des Kultusministeriums (Staatsexamen) auf die Hochschulen (akademische BA- und MA-Abschlüsse).

Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg betont außerdem, dass der Aufbau einer gemeinsamen School of Education mit der Exzellenzuniversität Heidelberg einen großen Gewinn für beide Hochschulen darstellt. Zugleich erfordert ein Aufbau und Ausbau kooperativer Strukturen und Prozesse ebenfalls zusätzliche Ressourcen, die gesondert und zweckgebunden zugewiesen werden müssen, damit die Zusammenarbeit auf Dauer erfolgreich ist und damit beide Hochschulen gemeinsam die bildungspolitisch und gesellschaftlich höchst relevanten Herausforderungen der Lehrerbildung meistern können.

Weitere Informationen sowie die Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz finden Sie unter www.ph-bw.de.

Spitzenposition bei gleichberechtigter Teilhabe

Laut aktuellem Ranking sind Frauen an der Hochschule in Studium, Lehre und Forschung nicht benachteiligt

[velo] Im aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung erzielt die Hochschule erneut sehr gute Platzierungen. Was die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern angeht, gehört die Hochschule bei den Promovierenden, dem wissenschaftlichen Personal sowie den Professuren zur Spitzengruppe. Bei den Studierenden betrachtet das Ranking ausschließlich Fächer etwa im MINT-Bereich, bei denen Frauen in der Regel unterrepräsentiert sind. Die PH Heidelberg erreicht hier einen Frauenanteil im oberen Mittelfeld. Betrachtet man die Quote jedoch fachunabhängig, ist die deutliche Mehrheit der PH-Studierenden weiblich.

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"Unsere Hochschule hat sich zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern bzw. zu einer Verwirklichung von diversitätsgerechten Maßnahmen verpflichtet und wird sich auch in Zukunft für die Förderung beider Geschlechter einsetzen", erklärt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. "Dazu gehört auch, dass wir Frauen in den Bereichen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind, besonders fördern. Es freut mich daher sehr, dass wir den Anteil der Professorinnen auf 42 Prozent erhöhen konnten. Wir gehören damit nicht nur in der Region, sondern auch im Bund zu der Spitze." Huneke dankte in diesem Zusammenhang dem Team des Gleichstellungsbüros für das Engagement in den Gremien inner- und außerhalb der Hochschule sowie für die zahlreichen Beratungsangebote, die sämtlichen Hochschulmitgliedern offen stehen.

Dr. Frauke Janz, Gleichstellungsbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, zeigte sich von dem Ranking ebenfalls erfreut: "Ein wichtiges Anliegen der Gleichstellungsarbeit ist es, Frauen bei gleicher Eignung in Bereichen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind, zu fördern und sich dafür einzusetzen, dass sie in diesen Fällen bevorzugt eingestellt werden. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg und wollen diesen Erfolg - insbesondere im Lichte des Verhältnisses unter den Studierenden - mindestens halten."
Weiteren Handlungsbedarf sieht Janz unter anderem in Bezug auf die Arbeitsverträge: "Der Großteil des Personals in Wissenschaft und Verwaltung ist weiblich, Männer sind jedoch häufiger unbefristet angestellt. Die Beteiligung der Gleichstellung an Besetzungsverfahren ist daher auch bei unbefristeten Stellen sehr wichtig." Das Gleichstellungsbüro werde sich ferner auch in Zukunft für mehr Diversität etwa in den MINT-Fächern, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium sowie den Abbau von Diskriminierung einsetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet.

Gemeinsam MINT-Jugendbildung stärken

Hochschule und natec Landesverband kooperieren im naturwissenschaftlich-technischen Bereich

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist das neuste Mitglied im Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung in Baden-Württemberg (kurz natec). Das gemeinsame Ziel der rund 50 vorwiegend außerschulischen Partnern ist es, Jugendliche an Wissenschaft, Forschung und Karriere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich heranzuführen. Die Heidelberger Hochschule wird ihre fachdidaktische Expertise in den Landesverband einbringen und erhofft sich selbst Synergien für den Auf- und Ausbau eines MINT-Netzwerkes in der Metropolregion Rhein-Neckar.

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Die Zusammenarbeit wird von dem Rektorat sowie der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften unterstützt; die Koordination obliegt Laura Arndt, Projektmitarbeiterin im Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar". Dieses wird von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH durchgeführt und hat den strukturierten, bidirektionalen Wissenstransfer zum Ziel.

Jugendliche für eine Laufbahn in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu gewinnen, ist eines der Ziele der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. "Unsere Stärke liegt in der forschungsbasierten Fachdidaktik, wir gehen also der Frage nach, wie Menschen was am besten lernen. Diese Expertise nutzen wir, um Jugendliche auf die praktischen Aspekte insbesondere von Technik und Naturwissenschaften aufmerksam zu machen und dafür zu begeistern", erklärt Arndt. Ihr fundiertes Wissen wird die Hochschule zukünftig dem natec Landesverband beispielsweise in Form von Vorträgen oder in der Projektberatung zur Verfügung stellen.

Im Umkehrschluss profitiert die Hochschule von dem vorhandenen natec-Netzwerk: "Herausforderungen wie der Globalisierung und dem Fachkräftemangel können wir nur gemeinsam begegnen", ist sich Arndt sicher. Sie arbeitet daher an dem Auf- und Ausbau eines MINT-Netzwerks mit außerschulischen Lernangeboten in der Metropolregion Rhein-Neckar: "Von der Mitgliedschaft im natec versprechen wir uns Synergien und neue strategische Bildungspartnerschaften, die Vorteile für alle Beteiligten bieten."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Studierende: Anträge auf Qualitätssicherungsmittel stellen!

Bis 10. November Anträge beim Studierendenparlament einreichen


[red] Das Studierendenparlament der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat das Verfahren zur Findung des studentischen Vorschlags über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel (QSM) für das Sommersemester 2020 eröffnet. Studierende der Hochschule haben demnach ab sofort wieder die Möglichkeit, Anträge auf Gelder zu stellen, mit denen die Qualität im Bereich Studium verbessert werden soll.

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Insgesamt steht ein Betrag in Höhe von rund 140.000 Euro zur Verfügung, welcher zu je einem Viertel auf die drei Fakultäten sowie die Zentralen Einrichtungen verteilt wird. Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die den Bewilligungszeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 betreffen.
Anträge müssen unter Berücksichtigung des Antragsformular bis 10. November 2019 bei dem Studierendenparlament eingegangen sein. Die fristgerecht eingegangenen Anträge werden dann zunächst von den studentischen Fakultätsratsmitgliedern priorisiert und daraufhin im QSM-Ausschuss gegengeprüft sowie beschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter stupa.ph-heidelberg.net.

Wessolly Fünfte bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften

Gutes Ergebnis der 4 x 100-Meter-Frauenstaffel in Doha

[hop] Jessica-Bianca Wessolly, die seit 2017 an der Pädagogischen Hochschule studiert, hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) am 5. Oktober im Finale der 4 x 100-Meter-Frauenstaffel den fünften Rang erreicht. Wenn es auch mit der erhofften Medaille nicht geklappt hat, ist für die 22-Jährige der Einsatz in der 100-Meter-Staffel ein großer persönlicher Erfolg. Und das Ergebnis von 42,48 Sekunden „eine gute Teamleistung“, betonte ihre Kollegin und Top-Sprinterin Gina Lückenkemper aus Berlin, die zusammen mit Wessolly, Lisa-Marie Kwayie (Berlin) und Yasmin Kwadwo (Leverkusen) das Quartett bildete.

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WM-Gold gewann die Staffel Jamaikas in der Jahresweltbestzeit von 41,44 Sekunden vor Großbritannien (41,85) und Titelverteidiger USA (42,10). Zuvor hatte Wessolly, die an der Pädagogischen Hochschule Mathematik und Biologie auf Lehramt studiert, in Doha in ihrer Paradedisziplin über 200 Meter das Halbfinale erreicht, ist dann aber dort mit einer Zeit von 23,37 Sekunden ausgeschieden. Wessollys Bestleistung über diese Distanz liegt bei 22,89 Sekunden und resultierte aus dem Lauf zur Deutschen Meisterschaft im Sommer 2018, wo sie die Goldmedaille gewann und damit Deutsche Meisterin wurde.

Wessolly kann insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken: So hat sie unter anderem am 11. Juli bei der 30. Sommer-Universiade im italienischen Neapel Silber im Sprint gewonnen. Bei dem Wettbewerb von Studierenden aus aller Welt musste sich die für den MTG Mannheim startende Studentin nur knapp der Weißrussin Krystsina Tsimanouskaya geschlagen geben. Wessolly war außerdem zuletzt erfolgreich im Team Europa in einem Leichtathletik-Vergleichskampf mit den USA. Die Europäer siegten bei "The Match" im weißrussischen Minsk nach 37 Wettbewerben mit 724,5:601,5 Punkten. Wessolly trug zum Erfolg des Teams bei und belegte über 200 Meter in 23,24 Sekunden Platz fünf.

Foto: hop

Fortbildung: "Vorbeugen und Handeln"

Ein Angebot mit vier Terminen im November für Studierende aller Lehrämter – Anmeldung erforderlich

In den letzten Jahren haben Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen immer wieder große Wellen geschlagen - dabei handelt es sich aber nur um die Spitze des Eisbergs. Prävention ist nur durch Aufklärung und Sensibilisierung möglich. Gerade in der Ausbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften ist eine solche Sensibilisierung von hoher Wichtigkeit, um Gefährdungen erkennen, vorbeugen und reflektiert eingreifen zu können. Leider stellt sexueller Missbrauch auch hier häufig noch ein Tabuthema dar.

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Das Gleichstellungsbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet daher erneut eine zweitägige Fortbildung für Studierende aller Lehramtsstudiengänge an. Die Fortbildung basiert auf dem Konzept des Forschungsprojektes "Vorbeugen und Handeln: Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung" (SeMB), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

Die Fortbildung findet am Mittwoch, 13. November 2019 und am Freitag, 15. November 2019 statt; um teilnehmen zu können, müssen beide Termine wahrgenommen werden. Die Teilnahme ist für Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg kostenfrei. Es stehen 15 Plätze zur Verfügung. Bitte melden Sie sich verbindlich mit einer Mail und folgenden Angaben: Nachname, Vorname, Studiengang, Studiensemester bei Dr. Stefanie Köb (koeb@ph-heidelberg.de) an. Sollten die zur Verfügung stehenden Plätze nicht ausreichen, entscheidet das Los (Hinweis: Die Fortbildung wird zudem am 20. und 22. November angeboten).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet.

Vorlesetag mit PH-Studierenden in Heidelberg

Inklusives Projekt im Mehrgenerationenhaus am 15. November. Text: Heike Heinemann

Am 15. November 2019 wird der bundesweite Vorlesetag zum 16. Mal ausgerichtet: Studierende der Sprecherziehung und der Theaterpädagogik sind bei diesem inklusiven Projekt mit dabei! Im Mehrgenerationenhaus in Heidelberg finden Vorlese- und Mitmachaktionen von Studierenden statt; u.a.  kostenfreie Workshops und ein Vorlesemarathon in der Holzjurte. Der Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Weitere Informationen: https://www.ph-heidelberg.de/sprecherziehung/hilfreiche-links.html 

HRK zeichnet Hochschule für strategische Internationalisierung aus

Re-Audit-Prozess nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat den dreijährigen Re-Audit-Prozess "Internationalisierung der Hochschulen" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erfolgreich abgeschlossen. Sie ist damit die erste Pädagogische Hochschule, der die HRK die systematische Verpflichtung zu selbst definierten Internationalisierungszielen attestiert. Der Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz, Dr. Jens-Peter Gaul, überreichte die Urkunde in Berlin an Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, und Anja Bast-Schneider, Geschäftsführerin des Center for International Teacher Education.

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Laut der Hochschulrektorenkonferenz hat die Pädagogische Hochschule Heidelberg während der vergangenen Jahre die Internationalisierung wirkungsvoll vorangetrieben und in vielen Bereichen sichtbare Erfolge erzielt. Die Hochschule zeichnet sich, so die HRK, ferner "nicht nur durch ein starkes Commitment der Hochschulleitung aus, die sich für die hochschulweite Weiterentwicklung der Internationalisierung einsetzt. Vielmehr verfügt die Hochschule auch in der Breite über eine Vielzahl von Akteuren, die dieses Thema tatkräftig und beherzt vorantreiben." Dem schließt sich Professor Dr. Hans-Werner Huneke an, der als Rektor der Pädagogische Hochschule Heidelberg den Bereich Internationalisierung verantwortet: "Wir haben uns im Rahmen des Re-Audits in einem hochschulweiten Prozess auf gemeinsame Ziele mit entsprechenden Maßnahmen geeinigt. Durch diesen Dialog wurde eine Verbindlichkeit im Hinblick auf die Internationalisierung geschaffen, die auch in Zukunft wirken wird."

Koordiniert vom Akademischem Auslandsamt, dessen Engagement und Expertise die HRK besonders hervorhebt, hat die Hochschule in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle bei der Internationalisierung der Lehrerbildung eingenommen, die über die Grenzen hinauswirkt. "Wir haben viel erreicht und konnten zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Internationalisierung der Lehrerbildung oder der Hochschulkooperationen erfolgreich umsetzen", erläutert Schön. Beispielhaft zu nennen sind die Eröffnung des Center for International Teacher Education, das Maßnahmen zur Strategie und Entwicklung der Internationalisierung an der Hochschule umsetzt, der Aufbau eines strukturierten Lehrangebots in Englisch, die Etablierung von Sprachkursen für die Verwaltung oder die Einführung des Zertifikats "Global Citizen", das Schlüsselkompetenzen der Studierenden im Hinblick auf eine Global Citizenship dokumentiert.

Weiteren Handlungsbedarf sieht die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes insbesondere im Bereich der Studierendenmobilität: "Wir arbeiten daran, strukturierte Angebote zur Förderung der Studierendenmobilität zu schaffen. So waren wir zum Beispiel gerade bei einer Ausschreibung erfolgreich, die vor allem die Einrichtung von strukturierte Mobilitätsfenster für angehende Grundschullehrkräfte sowie die vollständige Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen vorsieht."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

Erasmus+ 2020/2021: 100.000 Euro für die Hochschule

Unterstützung für Auslandsaufenthalte von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten. Text: Sabine Franke


Erstmalig konnte das Akademische Auslandsamt im Erasmus+-Programm Mittel für die Mobilität von Einzelpersonen im Gesamtvolumen von über 100.000 Euro einwerben. Diese Summe steht für Auslandsaufenthalte von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten zur Verfügung. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Für weitere Auskünfte und Informationen steht Ihnen das Team des Akademische Auslandsamts zur Verfügung. 

Informationsveranstaltung: "Studium und Praktikum im Ausland"

Am 26. November informiert das Auslandsamt über zahlreiche Möglichkeiten des Auslandsaufenthalts


Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine international ausgerichtete Hochschule: Sie leistet bildungswissenschaftliche, fachdidaktische sowie sonderpädagogische Forschung und Lehre im internationalen Kontext und qualifiziert Fach- und Führungskräfte in pädagogischen Berufen - nicht länger nur für den regionalen, sondern auch für den überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt.

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Am Dienstag, 26. November beantwortet das Akademische Auslandsamt nach einer kurzen Vorstellung der Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, Ihre Fragen zum Thema. Die Veranstaltung findet um 12.00 Uhr in Raum A.108 statt (Im Neuenheimer Feld 561/562, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.

Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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Wir platzieren die Mitteilungen im Passwort-geschützten Bereich des Newsletters, da es sich großenteils um hochschulinterne Informationen handelt. Wer bei den Jubiläen nicht genannt werden möchte, teile uns dies bitte im Vorfeld unter kommunik@remove-this.ph-heidelberg.de mit.

red

Staufrei mit dem Elektro-Lastenfahrrad unterwegs

Fahrrad-Elektromobilität erleichtert ab sofort die Arbeit der Poststelle und der Hausmeister

[hop] Die Hochschule hat zwei neue Elektrofahrräder erworben und im Sommer offiziell in Betrieb genommen, eines davon ein leistungsstarkes Lasten-E-Bike. Harald Miltenberger vom Postdienst und die Hausmeister radeln nun meistens zu den insgesamt 14 Gebäuden der Hochschule sowie innerstädtischen Partnereinrichtungen in Heidelberg, anstatt mit dem Auto zu fahren. Sie sparen damit nicht nur Zeit und Geld, sondern tragen auch nachhaltig zur Verbesserung der CO2-Bilanz der Einrichtung bei. Und tun im Sinne des Betrieblichen Gesundheitsmanagements auch noch etwas für ihre Gesundheit.

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Die Anschaffung der Räder geht auf die Initiative von Harald Miltenberger zurück und wurde von den Hausmeisterkollegen Jürgen Fetzer und Norman Sommer sofort mitgetragen. Für die tägliche Arbeit von Harald Miltenberger ist die Nutzung des neuen elektrischen Lastenfahrrads eine umweltfreundliche Ergänzung zum VW Caddy: „Das E-Bike mit seiner abschließbaren Transportbox ist ideal, um die tägliche Post in die verschiedenen Gebäude zu transportieren. Auf der Runde von rund zehn Kilometern bin ich nun viel flexibler als vorher, umgehe jeden Stau, weil ich die Radwege der Stadt nutzen kann und habe gerade bei den Gebäuden im Stadtteil Bergheim, wo große Parkplatznot herrscht, keine Probleme mehr.“ Auch die Hausmeister profitieren vom Lastenrad, können sie mit ihm doch bequem Verbrauchsmaterialien von A nach B transportieren. Oder mit dem zweiten E-Bike den „Schließdienst abfahren“, um die Gebäude auf- und zuzuschließen.

Cornelius Dommel, Leiter der Personalabteilung und des Inneren Dienstes, der die Idee von Anfang an unterstützt hat, zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Die Elektrofahrräder sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft, die mit dem Selbstverständnis der Einrichtung als Vermittlerin von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Einklang steht. Die Hochschule setzt damit auch ein klares umweltpolitisches Zeichen in der Heidelberger Bildungslandschaft und der Metropolregion“.

Gesunde Lebensführung lehren und lernen

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL tauscht sich mit Fachvertreterinnen der Pädagogischen Hochschulen zur Ernährungsbildung aus

[red] Am 18. September fand an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein Treffen von Vertreterinnen des Fachs „Alltagskultur und Gesundheit“ der Pädagogischen Hochschulen Schwäbisch Gmünd, Heidelberg und Freiburg mit Friedlinde Gurr-Hirsch (MLR) statt, Staatssekretärin des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Aus Heidelberg waren Prof. Dr. Angela Häußler und Prof. Dr. Katja Schneider vor Ort. Thema war die aktuelle Situation der schulischen Ernährungs- und Verbraucherbildung an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg.

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Die Sicherung einer gesundheitsförderlichen Ernährung ist nicht nur ein wesentlicher Beitrag zur kulturellen Entwicklung einer Gesellschaft, sondern angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der Zunahme von gesundheitlichen Problemen eine große Herausforderung. So nehmen auf der einen Seite Krankheiten zu, die durch eine unausgewogene Ernährung hervorgerufen oder gefördert werden. Auf der anderen Seite nehmen die Kompetenzen ab, die notwendig sind, um diese zu vermeiden. Gleichwohl ist das Interesse von Schülerinnen und Schülern sowie von Studierenden an den Themenbereichen Ernährung und Konsum hoch. So erfreut sich das Fach „Alltagskultur und Gesundheit“ an allen Pädagogischen Hochschulen des Landes einer sehr hohen Nachfrage.

Die Beteiligten von Ministerium und Hochschule sind sich einig, dass Kinder und Jugendliche in der Schule auf die zunehmend komplexeren Herausforderungen des Alltags vorbereitet werden und dort grundlegende Kompetenzen für eine umwelt-, sozial- und gesundheitsverträgliche Lebensführung erwerben sollten. Umfassende fachwissenschaftliche, fachdidaktische und pädagogische Kompetenzen der Lehrkräfte sind hierbei für einen erfolgreichen Unterricht wichtig. Eine kompetenzorientierte Ernährungs- und Verbraucherbildung verbindet die theoretischen Zusammenhänge mit den Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten in der alltäglichen Lebensführung und übt diese auch praktisch ein. Dazu ist die Professionalität der Lehrkräfte in der Ernährungs- und Verbraucherbildung unerlässlich. Von fachfremd unterrichtenden Lehrkräften kann dieses kaum gewährleistet werden. Außerschulische Aktionen sind dabei eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für den kontinuierlichen mehrjährigen Fachunterricht. Eine strukturelle Verankerung der Ernährungs- und Verbraucherbildung an allgemeinbildenden Schulen ist aus Sicht aller Beteiligten notwendig. Staatssekretärin Gurr-Hirsch betont: „Alle Schüler und Schülerinnen sollten in der Schule die Möglichkeit erhalten, Alltagskompetenzen zu erwerben. Die Gestaltung des Ess- und Konsumalltags ist ein Kernelement moderner Lebensführung.“ Aktuell fehlt jedoch insbesondere eine curriculare Verankerung in den Klassen 5 und 6 der Sekundarstufe I sowie generell eine Verzahnung von formaler Ernährungsbildung im Unterricht und „gelebter“ Ernährungsbildung beim Essen und Trinken im Schulalltag.

Die Kooperation zwischen den Vertreterinnen des Faches „Alltagskultur und Gesundheit“ und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ist seit langem sehr eng und konstruktiv. So werden zum Beispiel Projekte des Ministeriums von den Pädagogischen Hochschulen wissenschaftlich begleitet bzw. evaluiert. Mit der Gründung des Landeszentrums für Ernährung hat sich die Zusammenarbeit aufgrund dessen Zielsetzungen in den Bereichen Ernährungsbildung und Gemeinschaftsverpflegung noch einmal intensiviert.

Bild (von links):  Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (5. v. links) mit Frau Waibel (stell. Referatsleitung Ernährung, MLR), Rektorin Prof. Vorst (PH Schwäbisch Gmünd) , Prof. Häußler (PH Heidelberg), Prof. Lührmann (PH Schwäbisch Gmünd), Prof. Schneider (PH Heidelberg), Prof. Bender (PH Freiburg) und AORin Dittrich (PH Schwäbisch Gmünd)

Nachgefragte Seminarwiese

Hochbeete laden zum Gärtnern ein – neue Studierende vor Ort begrüßt. Text: Lissy Jäkel

Die „Seminarwiese“ der Hochschule, ein Lern- und Lehrort im Freien am Eingang des Hochschulgebäudes auf dem Campus „Neuenheimer Feld“, wird rege genutzt. Vom Naturschutzbund NaBu Heidelberg wurde die Konstruktion ausdrücklich gelobt, die jegliche Versiegelung des bewachsenen Bodens vermeidet. So haben sich die längeren Beratungen mit den Beteiligten gelohnt und Forderungen zum Erhalt der Biodiversität und zum Klimaschutz werden in die Tat umgesetzt. Mit der Kürbisernte von den Hochbeeten der Seminarwiese wurden am 11. Oktober die neuen Studierenden der Hochschule verköstigt.

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Während die Hochbeete dem Team des Faches Technik um Dr. Bienia vor allem in der technischen Erstellung zu Beginn des Jahres viel Arbeit machten, hält der gärtnerische Aufwand natürlicherweise auch nach „Inbetriebnahme“ an. Beim Kochen der Kürbissuppe schnippelte neben manchen Kolleginnen des Teams Ökogarten auch Chiara Dold vom studentischen Gesundheitsmanagement eifrig mit, auf deren unermüdliches Engagement die Existenz der Seminarwiese ganz wesentlich zurückzuführen ist.

Dass die regelmäßige Bewässerung ab Beginn der vorlesungsfreien Zeit im Sommer 2019 quasi von selbst „lief“, ist der treffsicheren Bewässerungskonzeption von Herrn Wegenkittl, Student des Fachs Biologie, und den Mitarbeitern der Abteilung Technik und Bau sowie deren Leiter Claudius M. Walter zu verdanken.

Im November werden die Hochbeete eine Winterruhe antreten, damit im nächsten Frühjahr neue leckere Produkte wachsen können. Die Seminarwiese zeigt neben dem Ökogarten beispielhaft, dass sich der Aufwand zur sinnvollen Begrünung unseres täglichen Lebensumfeldes lohnt und schmackhafte Produkte wachsen.

"Natur im Garten"

Informationsreise nach Niederösterreich – Erfahrungen mit ökologischem Gärtnern. Text & Foto: Ulrike Kiehne

Dr. Ulrike Kiehne, Fach Biologie, hat mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (MDL) und Jeanette Schweikert, Geschäftsführerin der Gartenakademie und Kooperationspartnerin im Projekt TRANSFER TOGETHER, im August eine Informationsreise ins niederösterreichische Tulln durchgeführt. Die Stadt an der Donau mit ca. 17.000 Einwohnern ist die erste „Natur im Garten“-Gemeinde und „Gartenhauptstadt“ Österreichs. Die Führung durch die Stadt mit den von Bürgerinnen und Bürgern gänzlich ohne synthetische Chemie gepflegten Grünflächen hinterließ einen starken Eindruck.

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Im Rahmen des Klimawandels und der Überhitzung der Städte ist dies eine wegweisende Maßnahme, die auch in Deutschland etabliert werden sollte. Denn nur durch die Mitarbeit aller Bürgerinnen und Bürger kann dem Klimakollaps begegnet werden.

Besucht wurden neben der Kinder-Akademie Tulln auch „DIE GARTEN TULLN“, eine permanente Gartenschau, die sich seit ihrem Bestehen zu einem europaweit einzigartigen Vorzeigeprojekt entwickelt hat. Die Anlage wird streng ökologisch nach festgelegten Kriterien gepflegt: Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger und Verzicht auf Torf. Ebenso wie im PH-Ökogarten wird auf natürliche Düngung mit Kompost Wert gelegt. Die Führung durch den „Natur im Garten: Arche Noah“ in Schiltern war ein weiteres Highlight auf der Reise. Die „Arche Noah“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Erhalt und die Vielfalt der Kulturpflanzensorten einsetzt. Mit starken Eindrücken im Bereich des ökologischen Gärtnerns ging es nach der abschließenden Besichtigung der Kittenberger Erlebnisgärten wieder zurück nach Deutschland. Das Team BNE Outdoor Education im Projekt TRANSFER TOGETHER wird sich dafür einsetzen, die positive Einstellung zur Natur der Niederösterreicher in Baden-Württemberg in die Bevölkerung zu tragen …

Freundeskreis-Tagung zu Ehren von Professor Kornmann

Facetten des Entwicklungsbegriffs als pädagogische Kategorie zur Begründung von Inklusion ausgelotet. Text: Lissy Jäkel

Am 19. Oktober fand anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Reimer Kornmann eine vom Freundeskreis der Hochschule organisierte wissenschaftliche Tagung statt. Sie stand unter dem Titel „Entwicklung als grundlegende pädagogische Kategorie zur Begründung von Inklusion“. Damit wandte sich diese Tagung einem Haupttätigkeitsfeld von Prof. Kornmann zu, der lange an der Hochschule gelehrt hat und zudem seit vielen Jahren Mitglied des Freundeskreises damit Förderer des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens der Hochschule ist.

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An der Tagung nahmen weitere Mitglieder der Hochschule, ehemalige Doktoranden, Studierende, Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler, Freunde und Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teil.

Die präzisen Thesen von Prof. Kornmann boten Diskussionsanlässe für die Teilnehmenden und weiteren Vortragenden. Prof. Kornmann plädiert vor allem für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Inklusion auch unter pädagogischer Perspektive, für Pädagogik als Tätigkeitsbereich zur Unterstützung menschlicher Entwicklungen, solchermaßen für eine Erweiterung der Möglichkeiten des Erlebens und Denkens, für Bildung und Erziehung innerhalb menschlicher Gemeinschaft, für die Erhöhung der Lebensfreude – für einen dynamischen Entwicklungsbegriff.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit intensivieren

Treffen von Mitgliedern des Freundeskreises Anfang Oktober. Text: Lissy Jäkel

Am 8. Oktober fanden sich 23 Mitglieder des Freundeskreises zu einem jährlichen Treffen über Fachgrenzen hinweg zusammen. Eingeladen und ausgerichtet hatte das Ökogarten-Team die Zusammenkunft, organisiert der Freundeskreis-Vorstand. Anlässlich dieser Tagung wurde die Diskussion um die Alumni-Arbeit erneut belebt. Dabei kristallisierte sich heraus, wie intensiv lebendige Vernetzungen zwischen Studierenden, Absolventinnen und Hochschullehrenden innerhalb mancher Fächer oder Interessengruppen geknüpft sind. Es wurde aber auch deutlich, wie schwierig es ist, solche Grenzen interdisziplinär zu überbrücken. Hier ist noch viel zu tun.

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Bereits jetzt weist der Freundeskreis auf Möglichkeiten der Antragstellung für Januar 2020 zur Förderung des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens der Hochschule und ihrer Studierenden (von Musik bis zu Studienfahrten) hin. Außerdem bittet der Freundeskreis alle Mitglieder der Hochschule um persönliche Prüfung, inwieweit sie selbst durch einen bescheidenen jährlichen finanziellen Beitrag von 30 Euro (Studierende 10 Euro) den Fortbestand des Freundeskreises unterstützen möchten.

Einfach Heidelberg trifft Raul Krauthausen

Aktivist für Inklusion mit Vortrag an der Pädagogischen Hochschule

Raul Krauthausen war in Heidelberg. Raul Krauthausen kommt aus Berlin. Er ist ein Aktivist für Inklusion. Raul Krauthausen hat das Ziel: Inklusion und Barriere·freiheit für alle Menschen. Er hat dazu einen Vortrag in der Pädagogischen Hochschule gehalten. Einfach Heidelberg hat Raul Krauthausen befragt.

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Prof. Dr. Rosemarie Tracy ist neue Hochschulratsvorsitzende

Stellvertreterin bleibt Prof. Dr. Petra Deger

[velo] Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat eine neue Vorsitzende: Professorin Dr. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim) folgt mit sofortiger Wirkung auf Karsta Holch. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt weiterhin Professorin Dr. Petra Deger (Soziologie). Die Amtszeiten betragen jeweils drei Jahre. Rosemarie Tracy war von 2015 bis 2018 als Prorektorin für Forschung, Chancengleichheit und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Mannheim tätig, an der sie nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Göttingen und Tübingen seit 1995 den Lehrstuhl für Anglistische Linguistik innehatte.

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Seit August 2019 ist Tracy Seniorprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim. Tracy gilt als ausgewiesene Expertin für Spracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung und ist zudem Mitgründerin und Gesellschafterin des Mannheimer Zentrums für empirische Mehrsprachigkeitsforschung. Dem Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gehört sie seit Juni 2019 an. Anlässlich ihres Amtsantritts als Hochschulratsvorsitzende bedankte sie sich für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen: "Ich finde es eine reizvolle und interessante Aufgabe, nach einigen Jahren als Mitglied eines Rektorats nun aus Sicht einer Hochschulrätin die Geschicke einer Hochschule mitgestalten zu können. Die Anforderungen an die Lehrerbildung sind in den letzten Jahren ständig gewachsen, unter anderem durch die zunehmend heterogene Schülerschaft, den Ausbau von Fächern und die Notwendigkeit der Entwicklung digitaler Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrenden. Der Hochschulrat wird sich nach besten Kräften bemühen, die Pädagogische Hochschule Heidelberg weiterhin dabei zu unterstützen, diese vielfältigen Herausforderungen zu meistern."

Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, gratulierte der neuen Hochschulratsvorsitzenden zum Amtsantritt: "Ich freue mich, dass mit Professorin Tracy eine hervorragende Wissenschaftlerin und erfahrene Hochschulmanagerin an der Spitze unseres wichtigsten Aufsichtsgremiums steht. Die Impulse, die vom gesamten Hochschulrat ausgehen, sind für die Weiterentwicklung unserer Hochschule von enormer Bedeutung - gerade wenn es um die Profibildung und die Öffnung unserer Hochschule in die Region und darüber hinaus geht."

Der bisherigen Hochschulratsvorsitzenden Karsta Holch dankte Huneke für ihr Engagement: "Als Hochschule, deren Schwerpunkt die Lehrerbildung ist, haben wir von der langjährigen Erfahrung Karsta Holchs als Lehrerin und Schulleiterin des Helmholtz-Gymnasiums Heidelberg enorm profitiert." So fällt die Gründung der Heidelberg School of Education, der gemeinsamen Einrichtung der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in der Lehrerbildung, genauso in die Amtszeit Holchs wie die Umstellung des Lehramtsstudiums auf die Bachelor-Master-Struktur. Sie begleitete zudem den Amtsantritt von Huneke als Rektor sowie die Wahl von Stephanie Wiese-Heß als Kanzlerin.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hochschulrat.

Zur Person
Rosemarie Tracy studierte Anglistik, Romanistik und Psychologie in Mannheim, Göttingen und in den USA. Nach Ende des Studiums arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Angestellte an der Universität Göttingen, dann als Dozentin für Linguistik und Psycholinguistik an der Schule für Logopädie der SRH Hochschule Heidelberg. Es folgte 1986 die Promotion in Göttingen und die Tätigkeit als Hochschulassistentin am Englischen Seminar der Universität Tübingen. Nach der Habilitation 1995 in Tübingen folgte sie einem Ruf an die Universität Mannheim, wo sie den Lehrstuhl für Anglistische Linguistik innehatte und von 2015 bis 2018 auch als Prorektorin für Forschung, Chancengleichheit und wissenschaftlichen Nachwuchs tätig war. Tracy war mehrere Jahre lang Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) und acht Jahre lang Mitglied und in der zweiten Amtszeit Sprecherin des DFG-Fachkollegiums 104. Nach ihrer Emeritierung im Sommer 2019 ernannte die Universität Mannheim Tracy zur Seniorprofessorin. Dem Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg steht sie seit Oktober 2019 vor.

Hintergrund
Der Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat drei Hauptaufgaben: die strategische Beratung der Hochschule in ihrer Gesamtheit, die Aufsicht insbesondere gegenüber dem Rektorat sowie der Bau von Brücken in die Gesellschaft. Er besteht aus fünf externen und vier internen Mitgliedern, wobei die externen Mitglieder gesellschaftlich relevante Gruppen aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft repräsentieren.

Professor Sarimski als Dekan wiedergewählt

Professoren Dörfler und Rietz neu im Vorstand an Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

[velo] Die Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Hochschule hat einen neuen Vorstand: Professor Dr. Tobias Dörfler (Psychologie) wurde als Prodekan gewählt und Professor Dr. Christian Rietz (Erziehungswissenschaften) als Studiendekan. Sie folgen auf Professor Dr. Rolf Göppel bzw. Professorin Dr. Ilona Esslinger-Hinz. Der Fakultätsrat hatte zuvor Professor Dr. Klaus Sarimski (Sonderpädagogik) als Dekan im Amt bestätigt. Dieser dankte Göppel und Esslinger-Hinz für die gute Zusammenarbeit und begrüßte Dörfler sowie Rietz im Vorstand.

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Erziehungswissenschaft, Psychologie und Sonderpädagogik in Forschung, Lehre und Transfer mitzugestalten war für Sarimski eine starke Motivation, sich erneut für das Amt zur Verfügung zu stellen. Dabei liegt dem Dekan besonders die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie die nachhaltige Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen am Herzen: „Unser Ziel ist es, dass es an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für Studierende dauerhaft möglich ist, sich spezifische Kenntnisse für die Arbeit mit Kindern anzueignen, die in ihren Bildungschancen benachteiligt sind. Das gilt für Kinder, die unter besonders schwierigen Lebensumständen in ihren Familien aufwachsen, ebenso wie für Kinder, die sich unter den Bedingungen einer dauerhaften Behinderung entwickeln.“ Um diesen Kindern gerecht zu werden, müssen Lehrkräfte über sehr gute Kenntnisse in der Diagnostik und Unterrichtsplanung verfügen, aber auch die Hindernisse für ein Gelingen der sozialen Teilhabe außerhalb der Schule in den Blick zu nehmen. Das Studium bietet ein Fundament für die spätere Berufspraxis. Ebenso wichtig ist es aber, die Schulentwicklung durch kompetente Forschung zu unterstützen. Die Fakultät bietet daher unter anderem hochschulinterne Einrichtungen wie die Servicestelle Forschungsmethoden. Mitglieder der Fakultät führen zahlreiche Forschungsprojekte durch, etwa zum Einsatz technischer Hilfsmittel in der Kommunikation mit Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung, zur Förderung der Reflexionsfähigkeit von frühpädagogischen Fachkräften oder zur Evaluation inklusiver Unterrichtskonzepte. Auch der neue Vorstand werde sich dafür einsetzen, so Sarimski abschließend, dass (angehende) Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an der Hochschule bestmöglich für ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe aus- bzw. weitergebildet werden.

Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften bestätigt Vorstand

Professoren Zenkert, Zöllner-Dressler und Professorin Dierk im Amt bestätigt

[velo] Der Rat der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat den bestehenden Vorstand in seiner Sitzung vom 16. Oktober 2019 im Amt bestätigt: Damit bleibt Professor Dr. Georg Zenkert (Institut für Philosophie und Theologie) der Dekan der Fakultät und Professor Dr. Stefan Zöllner-Dressler (Institut für Kunst, Musik und Medien) übernimmt unverändert das Amt des Prodekans. Für beide Professoren ist es die vierte Amtszeit. Für ihre dritte Amtszeit als Studiendekanin wurde Professorin Dr. Heidrun Dierk (Institut für Philosophie und Theologie) gewählt.

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Der alte und neue Fakultätsvorstand bedankte sich für das erneute Vertrauen und die langjährige gute Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften liegt in den Sprachen, der Philosophie bzw. Theologie sowie in den Bereichen Kunst, Musik und Medien. Der Fakultätsvorstand hat sich in den letzten Jahren insbesondere für die Weiterentwicklung des Lehrangebots in diesen Bereichen sowie die Intensivierung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschungstätigkeit der Fakultätsmitglieder eingesetzt. Darüber hinaus haben die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die der Fakultät zugeordnet sind, mit Konzerten und Ausstellungen maßgeblich zum kulturellen Leben in und außerhalb der Hochschule beigetragen. Die Fakultät fördert zudem die Internationalität der Hochschule. In der kommenden Amtszeit wird sich der neue Fakultätsvorstand besonders für die Weiterentwicklung des Lehrangebots, für angemessene Arbeitsbedingungen und für eine Konsolidierung der Personalsituation einsetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/einrichtungen.

"Digitalisierung in der ersten Phase der Lehrerbildung"

Eine Fachtagung am 7. November zum aktuellen Wissensstand und zum Austausch neuer Perspektiven


Wissenschaft lebt vom ständigen Austausch – auch und gerade in der Lehrerbildung. Traditionell laden in Baden-Württemberg die in der Lehrerbildung aktiven Hochschulstandorte im jährlichen Wechsel zu einer Tagung ein, um sich gemeinsam einem spezifischen Themenfeld zu widmen und über den aktuellen Wissensstand und zukunftsweisende Ansätze auszutauschen.

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Dieses Jahr wird die Tagung von der Heidelberg School of Education ausgerichtet. Thematisch nimmt die Veranstaltung die Digitalisierung in der ersten Phase der Lehrerbildung in den Blick – aktuell entsteht ein abwechslungsreiches Programm rund um diesen vielfältigen Themenkomplex.

Vertreterinnen und Vertreter der lehrerbildenden Hochschulen, der Zentren für Lehrerbildung und Schools of Education sowie mit Digitalisierungsprojekten und -themen betraute Personen der Hochschulen sind herzlich eingeladen, sich auf der Tagung über aktuelle Entwicklungen zu informieren, eigene Ergebnisse zu präsentieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Tagung am 8. und 9.11. im Heidelberger Kunstverein

Lernort Kunstverein: Kooperation von Schule und Ausstellungshaus


Anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) laden der Heidelberger Kunstverein und das Fach Kunst der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Tagung ›Lernort Kunstverein‹ ein. Die Tagung nimmt die Chancen und Herausforderungen einer Kooperation zwischen Schule und Kunstvereinen in den Blick und bringt Akteur*innen aus Hochschulen, Schulen und Kunstvereinen zum Austausch und Dialog zusammen.

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Im Zuge der Diskussion um die Transformation von Kultureinrichtungen, die u.a. vom Baden-Württembergischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Dialogforum für Kulturpolitik 2018 angestoßen wurde, kommen Vermittlungs- und Beteiligungsformaten Schlüsselpositionen zu. Kunstvermittlung besetzt demnach eine wichtige Rolle, um den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels Anfang des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Durch die allgemeine Schulpflicht erreichen Schulen einen Großteil aller gesellschaftlichen Gruppen, umgehen im besten Fall sogenannte ›Filterblasen‹ und bilden gesellschaftliche Realitäten ab. Auch vor dem Hintergrund des Ausbaus der Ganztagsschulen wird das Potential außerschulischer Lernorte nicht nur für die kunstpädagogische Praxis interessanter. Die unmittelbare Begegnung mit Werken zeitgenössischer Kunst in Ausstellungen erschließt neue Erfahrungsräume und entfaltet eine Bildungswirksamkeit, die Disziplinen und Fächer überschreitet. Eine zeitgemäße Kunstpädagogik und -vermittlung nutzt Ausstellungen als offene Experimentierfelder für inklusive Angebote und die aktive Beteiligung der Schüler*innen. Das dichte Netzwerk der deutschen Kunstvereinslandschaft stellt auch in Stadtrandlagen und ländlichen Regionen Räume für eine direkte Begegnung von Schüler*innen mit Werken zeitgenössischer Kunst bereit. Dieses Potential gilt es zu nutzen und gemeinsam auszubauen, um die Praxis der beteiligten Institutionen weiterzuentwickeln.

Die Vortragenden arbeiten im Bereich der Lehrerbildung und der freien Kunstvermittlung, als Künstlerinnen oder Lehrerinnen, Sonderpädagoginnen sowie als Ausstellungsmacherinnen. In vielerlei Hinsicht überschneiden sich Berufsbezeichnungen und -erfahrungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven setzen sie sich für die Kooperation von Kunstvereinen und Schulen, insbesondere für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Kunstschaffen, ein. Sie beleuchten aus theoretischer wie praktischer Sicht Potentiale und Fragen nach den jeweiligen Bedingungen der eigenen Arbeit und den notwendigen Maßnahmen für eine gelingende Zusammenarbeit. Die Tagung ermöglicht den Austausch zwischen Ausstellungsmacher*innen und Pädagog*innen, wendet sich gleichermaßen an Künstler*innen, Vermittler*innen wie an Mitglieder von Kunstvereinen, Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"DAZ und Sprachbildung im Kontext der Mehrsprachigkeit"

Der dezentrale Fachtag Baden-Württemberg findet am 8. November statt - Anmeldung erbeten

 

Für Freitag, 8. November 2019 ist ein landesweiter "Deutsch als Zweitsprache"-Fachtag geplant: Ab 14.00 Uhr finden an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg Angebote zum Thema "DAZ und Sprachbildung im Kontext der Mehrsprachigkeit" mit jeweils individuellen Unterthemen statt.

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In Heidelberg bieten die Pädagogische Hochschule und die Universität gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ein Angebot zum Thema "Stärkung bildungssprachlicher Kompetenzen: 1.-5. Klasse" an. Veranstaltungsort ist der Altbau der Pädagogischen Hochschule (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter www.daz-fachtag-bw.de.

Zukunftsforum Bildungsforschung: "Bildung und Nachhaltigkeit"

Tagungsort ist Weingarten - Anmeldung erbeten

Das Zukunftsforum Bildungsforschung bietet Promovierenden, Postdocs und engagierten Wissenschaftlern eine Plattform zur Präsentation und Diskussion von bildungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Die Veranstaltung findet am 29. und 30.11. unter dem Titel "Bildung und Nachhaltigkeit - disziplinäre, interdisziplinäre und transdisziplinäre Perspektiven" an der Pädagogischen Hochschule Weingarten statt. Die Keynote hält Dr. Mandy Singer-Brodowski (Freie Universität Berlin) zum Thema "Bildung – Transformation – Nachhaltigkeit. Eine Reflexion über das Lernen in Zeiten von gesellschaftlichen Umbrüchen".

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Das Anmeldeformular ist zunächst bis 31. Oktober 2019 freigeschaltet. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

Stelle in der Verwaltung zu besetzen

Das Institut für Gesellschaftswissenschaften sucht nach Verstärkung

Am Standort Technologiepark Ost, INF 519 ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer Beschäftigten in der Verwaltung in Teilzeit (bis zu 30%) befristet auf 6 Monate zu besetzen. Ihre Aufgaben: Gewährleistung der Öffnungszeiten des Sekretariats - Pflege von Listen und Aushängen in Word und Excel (Adressen, Verteiler, Türschilder) - Erstellung, Ausgabe und Weiterleitung von Bescheinigungen, Entgegennahme von Hausarbeiten - Belegung und Organisation der Veranstaltungsräume - Mithilfe bei Veranstaltungen - Erstellen von Vorlagen.

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Einstellungsvoraussetzungen: Erfahrungen in Sekretariatsarbeiten - sicherer Umgang mit den gängigen MS Office-Programmen - Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten, schnelle Auffassungsgabe - hohe Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, hohe Belastbarkeit. Wir bieten Ihnen: ein spannendes und vielfältiges Aufgabengebiet im Bereich von Lehre und Forschung - Mitarbeit in einem sympathischen und dynamischen Team.

Die Vergütung erfolgt nach TV-L EG 3. Die Stelle ist zunächst auf 6 Monate befristet. Dieses Beschäftigungsverhältnis ist auch für Studierende geeignet. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen sie bislang unterrepräsentiert ist. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bitte schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 31.10.2019 unter Angabe des Kennworts „Sekretariatstätigkeit“ in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB an Prof. Dr. Bettina Degner degner@remove-this.ph-heidelberg.de. Prof. Dr. Bettina Degner steht auch für Rückfragen im Vorfeld der Bewerbung zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

 

Studierende vor dem Rektorat

Webinar am 5.11: "Brauche ich Transfer?"

Ein online-Angebot zu der Frage, was Transfer eigentlich ist - Anmeldung notwendig


Transfer und Third Mission sind modern klingende Schlagwörter, hinter denen sich viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oft nichts Konkretes vorstellen können. Das möchte Dr. Monika Gonser von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ändern: Bei ihrem Webinar am Dienstag, 5. November erklärt sie, was sich hinter Transfer verbirgt und nennt praktische Ansätze, wie Transfer in die Forschungsarbeit einfließen und sie verbessern kann.

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Das Webinar wird vom Transferzentrum der Hochschule organisiert und beginnt um 16.00 Uhr; eine Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum ist notwendig.

Dr. Monika Gonser arbeitet im Rahmen des Projekts TRANSFER TOGETHER in dem Teilprojekt Flucht, Migration und Arbeit in der Metropolregion. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Bildung bitte! trifft Nachhaltigkeit: "Fridays for (which) future?"

Eine interaktive Veranstaltung am 5.11. zur Klimapolitik im Spannungsfeld von Wohlstand und Nachhaltigkeitszielen

Der Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Während Ergebnisse wissenschaftlicher Studien schon seit geraumer Zeit die gebotene Dringlichkeit verdeutlichen, erhalten sie aktuell weltweit eindrucksvolle Unterstützung von jungen Menschen, die mit der Bewegung "Fridays for Future" Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben versuchen. Warum aber ist es so schwierig, den Kampf gegen den Klimawandel zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu machen und ihn in nachhaltige Handlungen zu überführen? Und wie kann es trotz der komplexen Problemlage und divergierenden Interessen der beteiligten Akteure gelingen?

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Der Schlüssel liegt einmal mehr in einer wirkungsvollen Klimabildung und in wechselseitiger Kommunikation. Im Wintersemester 2019/2020 gibt die Pädagogische Hochschule Heidelberg deshalb in vier Vorträgen Einblick in den aktuellen Stand der Klimaforschung und Fragen der Kommunikation und Vermittlung. Sie stellt zudem daraus abzuleitende praktische Ansätze für Bildungseinrichtungen, Politik und Gesellschaft zur Diskussion. Kommen Sie vorbei, hören Sie zu und bringen Sie Ihren eigenen Standpunkt ein.

Der Dienstag, 5. November 2019 steht unter dem Titel "Fridays for (which) Future? Klimapolitik im Spannungsfeld von Wohlstand und Nachhaltigkeitszielen". Nach zwei Impulsvorträgen von Sander Frank und Prof. Dr. Timo Goeschl wird in einer offenen Fishbowl darüber diskutiert, welche Zukunft angestrebt wird und welche möglichen Zielkonflikte sich zwischen der Klimabewegung und anderen gesellschaftspolitischen Anliegen aus der Nachhaltigkeitsdebatte ergeben.

Veranstaltungsbeginn ist 17.00 Uhr in der Aula der Hochschule (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg); der Eintritt ist frei. Um unverbindliche Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte wird gebeten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment der Universität Heidelberg statt.

Hintergrund
Im Wintersemester 2019/2020 bündeln die beiden öffentlichen Veranstaltungsreihen "Bildung bitte!" und das BNE-Colloquium ihre Expertise, um gemeinsam mit den Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar über unsere Zukunft im Klimawandel zu sprechen.

Vortrag am 6.11.: "Radikalisierung in der Migrationsgesellschaft"

Professor Dr. Bozay (IUBH Duales Studium) ist zu Gast in Heidelberg

Dr. Kemal Bozay, Professor für Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften an der IUBH Duales Studium, ist am Mittwoch, 6. November 2019 zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er wird zum Thema "Radikalisierung in der Migrationsgesellschaft" sprechen. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr in Raum 118 (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Ihre Ansprechpartnerin an der PH Heidelberg ist Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaft).

Veranstaltung: Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Ein Angebot am 7.11. für Studierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität

Studierende mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung können insbesondere über die Maßnahme "Nachteilsausgleich" Studienbedingungen erreichen, die ihnen einen erfolgreichen Abschluss an der Hochschule und den Start in ein erfüllendes Berufsleben ermöglichen. Wie das genau aussehen kann, darüber informieren die Beauftragten für behinderte oder chronisch kranke Studierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung.

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Diese beginnt am Donnerstag, 7. November um 18.00 Uhr und richtet sich an alle, die sich über ein Studium mit Behinderung oder chronischer Krankheit informieren möchten. Veranstaltungsort ist das Seminarzentrum D2 der Universität (Seminarraum 3; Bergheimerstraße 58a, D-69115 Heidelberg).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/behindertenbeauftragte.

BNE-Ringvorlesung mit Terminen am 12., 19. & 26.11.

Themen: Ernährungsökologie im Schulalltag, Naturschutz sowie Bildung und globale Verantwortung


Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das BNE-Zentrum im Wintersemester 2019/2020 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 - sofern nicht anders angegeben - in Raum H.002 statt (Hörsaalgebäude, Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg).

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Folgende Vorträge im November sind vorgesehen:

  • 12. November 2019
    "Ernährungsökologie im Schulalltag: Schulverpflegung als relevantes Nachhaltigkeitsthema"
    Prof. Dr. Katja Schneider (Alltagskultur und Gesundheit)
  • 19. November 2019
    "Naturschutz im Diskurs: Zwischen Naturromantik und gesellschaftlicher Überlebensfrage"
    Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke (Geographie)
  • 26. November 2019
    "Bildung und globale Verantwortung"
    Prof. Dr. Georg Zenkert (Philosophie)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Eröffnung des Akademischen Jahres am 13.11.

Festredner Prof. Ulrich Gebhard zum Thema Gesundheit und gutes Leben

Bereits zum neunten Mal eröffnet die Pädagogische Hochschule Heidelberg das Akademische Jahr. Die Grußworte werden unter anderem von Dr. Silke Lichtenstein (Dr. Rainer Wild-Stiftung) und der Studierendenvertretung gesprochen. Als Festredner konnte Professor Dr. Ulrich Gebhard, Universität Hamburg, gewonnen werden; er wird zum Thema "Gesundheit und gutes Leben. Natur als Erfahrungsraum und Sinninstanz" sprechen.

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Neben der Vergabe des Zugvogels und des internen Forschungspreises wird Professorin Dr. Dorothee Brovelli, Prorektorin der Pädagogischen Hochschule Luzern, die Honorarprofessur verliehen. Musikalisch begleitet wird die Soirée von der BigBand der Hochschule. Im Anschluss an die Veranstaltung für geladene Gäste findet ein Empfang statt.  Die Eröffnung des Akademischen Jahres findet am Mittwoch, 13. November um 18.00 Uhr statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an rektorat@vw.ph-heidelberg.de oder online unter www.ph-heidelberg.de/soiree gebeten.

Antrittsvorlesung von Dr. Dorothee Brovelli am 14.11.

Die Honorarprofessorin spricht über Wechselwirkungen zwischen fachdidaktischer Forschung und Lehre

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat am 24. Juni 2019 entschieden, Professorin Dr. Dorothee Brovelli von der Pädagogischen Hochschule Luzern (Schweiz) zur Honorarprofessorin zu bestellen. Die Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften lädt nun zu der Antrittsvorlesung von Professorin Brovelli ein. Diese findet statt am Donnerstag, 14. November 2019 um 10.15 Uhr; Veranstaltungsort ist der Raum B.215 (Im Neuenheimer Feld 561/562, D-69120 Heidelberg). Um Anmeldung bei Doris Schmitt (schmitt@remove-this.ph-heidelberg.de) wird gebeten; Anmeldeschluss ist der 8. November 2019.

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Brovelli wird über die Wechselwirkungen zwischen fachdidaktischer Forschung und Lehre im Lehramtsstudium am Beispiel der PH Luzern sprechen: Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung kann sowohl einen Ausgangs- als auch einen Endpunkt fach- didaktischer Forschung darstellen. Einerseits ergeben sich praxisrelevante Fragestellungen für die Forschung aus berufsfeldbezogenen Problemen, wie sie im Studium thematisiert werden. Sie werden ergänzt durch Forschungsfragen zur Professionalisierung von Lehrkräften, die sich zur Gestaltung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung stellen. Andererseits findet ein Erkenntnistransfer von der Forschung in die Lehre statt. Er trägt durch Ergebnisse von Wirksamkeitsforschungen und Konzepte forschungsbasierter innovativer Lehr-Lern-Formate zur Qualitätsverbesserung bei. Die Vorlesung soll an Beispielen aus dem Fach Naturwissenschaften an der PH Luzern aufzeigen, wie Lehre, Forschung und Entwicklung im Lehramtsstudium voneinander profitieren und sich gegenseitig befruchten. Das gemeinsame Ziel stellt dabei der Transfer ins Berufsfeld dar, um einen Unterricht auf der bestmöglichen wissenschaftlichen Grundlage zu ermöglichen.

Studieninformationstag am 20.11.

Informieren Sie sich über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg


Am Mittwoch, 20. November 2019 findet in Baden-Württemberg der diesjährige Studieninformationstag statt. Auch die Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird Ihnen ein vielfältiges Programm bieten. Veranstaltungsort wird der Altbau sein (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Informationen zu unserem Studienangebot finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

Kreativwerkstatt am 21.11.: "Musik, Minderheit, Menschlichkeit"

Workshops und Sessions - Anmeldung erbeten

In der Kreativwerkstatt "Musik, Minderheit, Menschlichkeit" soll über Fragen der interkulturellen Zusammenarbeit gesprochen und der kreative Umgang mit Musik erprobt werden. Das Angebot ist für alle geöffnet: Wer selbst eine ein- oder zweistündige Session anbieten möchte, kann bis zum 31. Oktober 2019 eine kurze inhaltliche Beschreibung von Ziel und Vorgehen der Session an Dr. Monika Gonser schicken (gonser@remove-this.ph-heidelberg.de). Wer sich als Teilnehmer in die Kreativwerkstatt einbringen möchte, meldet sich bitte bis 20. November unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether an.

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Die Ergebnisse aus den verschiedenen Sessions werden in ein Konzertprogramm eingeflochten und so in einem neuen und ungewöhnlichen Kontext kreativ präsentiert. Für die Vorbereitung dieses interaktiven Konzerts treffen nach Ende der Workshops die drei Projektleiterinnen mit jeweils einem Vertreter oder einer Vertreterin aus jeder Session und den Musikern des Haz’art-Trio zusammen und entwickeln in 90 Minuten Ablauf und Dramaturgie der Aufführung. Während dieser Zeit besteht für die anderen Teilnehmer die Möglichkeit, etwas zu essen und sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Um 15.30 Uhr beginnt dann das Konzert, das offen für alle Interessierte ist (keine Anmeldung nötig).

Die Kreativwerkstatt findet am Donnerstag, 21. November im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Sie wird von dem Teilprojekt "Interkulturelle Bildung" des Projekts TRANSFER TOGETHER organisiert.

Konzert am 21.11.: "Musik, Minderheit, Menschlichkeit"

Aufgeführt werden die Ergebnisse der Kreativwerkstatt. Der Eintritt ist frei

Die Ergebnisse aus den verschiedenen Sessions der Kreativwerkstatt "Musik, Minderheit, Menschlichkeit" werden in ein Konzertprogramm eingeflochten und so in einem neuen und ungewöhnlichen Kontext kreativ präsentiert. Für die Vorbereitung dieses interaktiven Konzerts treffen nach Ende der Workshops die drei Projektleiterinnen mit jeweils einem Vertreter oder einer Vertreterin aus jeder Session und den Musikern des Haz’art-Trio zusammen und entwickeln in 90 Minuten Ablauf und Dramaturgie der Aufführung. Um 15.30 Uhr beginnt dann das Konzert, das bei freiem Eintritt offen für alle Interessierte ist.

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Die Kreativwerkstatt samt Konzert findet am Donnerstag, 21. November im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Sie wird von dem Teilprojekt "Interkulturelle Bildung" des Projekts TRANSFER TOGETHER organisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

4x4 Frauenchor: Heidelberger Kirchenmusiktage am 22.11.

Uraufführung: "Magnificat oder der Schrei ins Leben" von Carl Rütti

Die 19. Auflage der Heidelberger Kirchenmusiktage unter der Schirmherrschaft von Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, steht unter dem Motto "Arise, my soul – and sing!". Im Mittelpunkt der zahlreichen Konzerte steht das Lebensbejahende, Innovative und Generationenübergreifende. Dazu wird eigens ein Musikprojekt entwickelt, das in der Uraufführung von Carl Rüttis Auftragswerk "Magnificat oder der Schrei ins Leben" gipfelt.

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Der international prämierte 4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg übernimmt dabei einen Teil des Oratoriums a-capella. Das Konzert findet am Freitag, 22. November um 20.00 Uhr in der Peterskirche statt (Plöck 70, D-69117 Heidelberg). Die Karten kosten zwischen 10,- und 25,- Euro und können bei der Rhein-Neckar-Zeitung erworben werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberger-kirchenmusiktage.de sowie unter www.ph-heidelberg.de/4-x-4-frauenchor.

HSE-Kamingespräche für Studierende und Lehrkräfte am 26.11.

Fragen zum Schulalltag: Ein Angebot für Studierende im Sekundarbereich - Anmeldung erbeten

Sie sind Studierende/r mit dem Berufsziel Lehrer/in der Sekundarstufe I und II, haben aber noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin Sie Ihr Studium führen wird? Sie haben bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt und würden sich hierüber gerne austauschen? Wenn Sie herausfinden möchten, wie das Lehrerleben aus der Sicht erfahrener Berufspraktiker aussieht und warum es sich lohnt, diesen herausfordernden Beruf anzustreben, lädt die Heidelberg School of Education Sie herzlich zu ihrem Kamingesprächen ein.

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Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II berichten in kleiner Runde über ihren Berufsalltag und damit verbundene Fragen: Welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie geht man damit um? Wie gelingt der Einstieg in das Referendariat? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es an der Schule und darüber hinaus? Warum ist der Lehrerberuf reizvoll? Gerne können Sie selbst noch weitere Fragen einbringen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Anregungen, Entscheidungshilfen und praktische Tipps für den eigenen Berufsweg zu holen. Im Anschluss an die Gesprächsrunde haben Sie die Möglichkeit, sich persönlich mit den Lehrerinnen und Lehrern auszutauschen.

Folgender November-Termin ist geplant: Dienstag, 26. November 2019

Die Veranstaltung findet jeweils von 16.30 bis 18.00 Uhr an der Heidelberg School of Education statt (Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg). Bitte melden Sie sich aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl an. Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-kamingespraeche.

Vormerken: Werke von Gade und Grieg am 14.1.2020

Hochschulchor führt "Erlkönigs Tochter" von Niels W. Gade und das Klavierkonzert a-Moll von Edvard Grieg auf

Am Dienstag, 14. Januar 2020 führt der Chor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Stück "Erlkönigs Tochter" von Niels W. Gade und das Klavierkonzert a-Moll von Edvard Grieg auf. Er wird - unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko - von Antje Krause (Mezzosopran), Lena Jäkel (Sopran), Hans-Josef Overmann (Bariton) und Florian Stricker (Klavier) begleitet. Das Konzert findet in der Festhalle der Pädagogischen Hochschule statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Konzertbeginn ist 20.00 Uhr. Die Karten kosten 6,- bzw. 10,- Euro. Weitere Informationen zum Hochschulchor finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hochschulchor.

Bei Naturwissenschaften und Mathematik stabil

Abwärtstrend vorheriger Jahre beim IQB-Bildungstrend 2018 in Baden-Württemberg gestoppt

 

Der Abwärtstrend der letzten IQB-Vergleiche konnte in Baden-Württemberg gestoppt werden. Die Ergebnisse der baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler sind in den Naturwissenschaften und in Mathematik stabil geblieben. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann sieht darin ein „ermutigendes Ergebnis“.

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Die baden-württembergischen Neuntklässler sind beim aktuellen IQB-Bildungstrend 2018 im Ranking der Länder im Durchschnitt in Mathematik auf dem vierten Platz und in den Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) in etwa im deutschen Mittelwert gelandet. „Das ist ein Ergebnis, das Mut macht, wenngleich angesichts der erneut guten Ergebnisse von Sachsen und Bayern noch Luft nach oben ist“, erklärt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Nach den ernüchternden Ergebnissen insbesondere des IQB-Bildungstrends 2015, bei dem das Fach Deutsch und die Fremdsprachen im Fokus standen, seien die neuesten Befunde durchaus ein „ermutigendes Signal“.

Während sich diesmal die meisten anderen Länder gegenüber der letzten Untersuchung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) verschlechtert haben, haben die baden-württembergischen Schulen in Mathematik und den Naturwissenschaften gegenüber dem letzten Vergleich ihr Niveau insgesamt gehalten und in einzelnen Testbereichen noch leicht zugelegt. „Angesichts der enorm gestiegenen Heterogenität in den Schulen ist dies bemerkenswert und verdeutlicht die große Leistung der Lehrkräfte und ihre starke Fokussierung auf eine gute Unterrichtsqualität. Mein Dank gilt deshalb den Lehrerinnen und Lehrern, die mit großem Engagement Wissen vermitteln und die Begabungen ihrer Schülerinnen und Schüler fördern. Dafür zolle ich großen Respekt“, betont die Ministerin.

91 Schulen aus Baden-Württemberg in der repräsentativen Stichprobe

Der IQB-Bildungstrend 2018 überprüft nach 2012 zum zweiten Mal, inwieweit Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (9. Jahrgangsstufe) die für alle Länder verbindlichen Bildungsstandards in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik erreichen. Damit lassen sich für diese Fächer erstmals Entwicklungstrends im Vergleich mit der ersten Erhebung im Jahr 2012 beschreiben. Insgesamt nahmen etwa 45.000 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe aus knapp 1.500 Schulen aus allen Bundesländern teil. In Baden-Württemberg wurden 91 Schulen aller weiterführenden Schulen für den repräsentativen Befund einbezogen. Verglichen mit der Erhebung aus dem Jahr 2012 sind die Ergebnisse baden-württembergischer Schülerinnen und Schüler stabil geblieben. Das bedeutet, dass sich weder der Anteil der Neuntklässler, die den Regelstandard erreichen oder übertreffen, noch der Anteil der Neuntklässler, die den Mindeststandard verfehlen, signifikant verändert hat. Baden-Württemberg konnte sich im Ranking der Länder auch deshalb verbessern, weil andere Länder gegenüber der Erhebung von 2012 zum Teil deutlich zurückgefallen sind.

Moderate Zuwächse auch in Baden-Württemberg

In Mathematik erreichten in Baden-Württemberg rund 46 Prozent der Schülerinnen und Schüler den Regelstandard, während gut ein Fünftel den Mindeststandard verfehlte. In beiden Skalen ist Baden-Württemberg damit etwas besser als der Durchschnitt der deutschen Länder, wobei Sachsen und Bayern deutlich an der Spitze liegen. Gegenüber dem IQB-Bildungstrend 2012 verzeichnen nur Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in einzelnen Testbereichen moderate, nicht signifikante Zuwächse. In den Testbereichen der Naturwissenschaften entsprechen die baden-württembergischen Werte bezogen auf den Regel- und den Mindeststandard in der Regel den deutschen Gesamtwerten.

Befunde der Gymnasien müssen vertieft analysiert werden

Der nur auf die Schulart Gymnasien bezogene Vergleich, den das IQB zusätzlich gezogen hat, zeigt darüber hinaus, dass sich die Ergebnisse baden-württembergischer Gymnasien gegenüber der letzten Erhebung verschlechtert haben. „Diesen Befund müssen wir genauer analysieren“, betont die Kultusministerin. Sie verweist darauf, dass für die in diesen Testlauf einbezogenen Neuntklässler die Grundschulempfehlung erstmals nicht mehr verbindlich war. Rund zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler wechseln in Baden-Württemberg seit der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung aufs Gymnasium, ohne dass sie über die entsprechende Grundschulempfehlung verfügen. Sachsen und Bayern, die Spitzenreiter beim aktuellen IQB-Bildungstrend, halten hingegen bis heute an der verbindlichen Grundschulempfehlung fest. „Diese beiden Länder zeigen auch beim IQB-Bildungstrend 2018, welche beachtlichen Spitzenleistungen an Gymnasien weiterhin möglich sind“, kommentiert Eisenmann.

Real-, Haupt-/Werkreal- und Gemeinschaftsschulen legen bei Leistungen zu

Haben die Gymnasien etwas an Boden verloren, so haben die anderen Schularten der Sekundarstufe I bei den Leistungen im Gegenzug zugelegt. „Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen sowie Gemeinschaftsschulen haben den Leistungsrückgang an den Gymnasien vollumfänglich kompensiert, das freut mich sehr“, so die Kultusministerin. Die sogenannte „Risikogruppe“ der Schülerinnen und Schüler hat so in Baden-Württemberg unter dem Strich etwas abgenommen. „An den Gemeinschaftsschulen, Haupt-/Werkrealschulen und Realschulen hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, die Unterrichtsqualität hat sich offenbar sehr positiv entwickelt“, hebt Eisenmann hervor.

Gute Deutschkenntnisse für den Erfolg in allen Fächern wichtig

Beachtet man, dass inzwischen rund 43 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in Baden-Württemberg einen Zuwanderungshintergrund haben, so erbringen die Schulen im Land „eine höchst beachtliche Integrationsleistung“, unterstreicht die Ministerin. „Es kommt mehr denn je auf eine konsequente, nachhaltig angelegte Sprachförderung von Anfang an. Gute Deutschkenntnisse sind entscheidend dafür, dass Kinder mit Zuwanderungshintergrund auch in der Mathematik und im naturwissenschaftlichen Unterricht erfolgreich sind“, erklärt Eisenmann mit Verweis auf den jetzt vorgelegten IQB-Bildungstrend 2018.

Konsequenzen aus den aktuellen Befunden

Die beiden neu gegründeten Institutionen, das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) sowie das Institut für Bildungsanalysen (IBBW), haben nun die Aufgabe, die Ergebnisse gründlich zu analysieren, um fundierte Rückschlüsse ziehen zu können. Die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft ist dabei weiterhin ein bestimmendes Thema. Hinzu kommt der Umgang mit den Befunden der Gymnasien. Die Ministerin betont, dass die Förderung von Spitzenleistungen gerade im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich von ganz entscheidender Bedeutung sei. „Dieser Herausforderung muss unser besonderes Augenmerk gelten“, so Eisenmann. Mit der neuen gymnasialen Oberstufe, die den Stellenwert der Mathematik und der Naturwissenschaften unterstreiche und wieder zusätzliche Profilbildungen ermögliche, seien erste Schritte getan. In Bad Saulgau entstehe ein MINT-Gymnasium mit Internat, an dem Spitzenbegabungen besonders gefördert werden sollen. Darüber hinaus werde der Informatikunterricht an allen Schularten in der Sekundarstufe I ausgebaut. Außerdem erhalten die Schulen Poolstunden zur besseren individuellen Förderung.

Qualitätskonzept konsequent umsetzen

Darüber hinaus gelte es, die Ziele des Qualitätskonzepts konsequent umzusetzen, um die Schulen und Lehrkräfte noch besser bei ihrer pädagogischen Arbeit unterstützen zu können. Das Land Baden-Württemberg hat mit dieser Strukturreform der Schulverwaltung die notwendigen Voraussetzungen für ein wissenschaftsorientiertes und auf Unterrichtsqualität ausgerichtetes Ausbildungs-, Fortbildungs- und Unterstützungssystem geschaffen. „Daran arbeiten wir mit Hochdruck“, so die Kultusministerin. Die Studie des IQB sei ein gutes Beispiel dafür, dass es richtig ist, gezielt und konsequent Daten zu erfassen und diese als Grundlage einer datengestützten Qualitätsentwicklung zu nutzen.

Neues Konzept zur Leistungsüberprüfung

Als einen der nächsten Schritte wird das IBBW beispielsweise ein neues Konzept zentraler Lernstandserhebungen insbesondere für die Grundschulen vorlegen. Lernstandserhebungen sind standardisierte Testverfahren, die landesweit überprüfen, wo jede einzelne Schule, jede Schülerin und jeder Schüler steht. Das neue Konzept sieht vor, schrittweise weitere Lernstandserhebungen einzuführen, welche die bestehenden ergänzen. Das langfristige Ziel ist dabei, ein durchgängiges Fördersystem von Anfang an aufzubauen, um die Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen gezielt zu fördern und sie somit auf den Übergang auf die weiterführenden Schulen besser vorbereiten zu können. „An den Grundschulen legen wir die Basis für die weiterführenden Schulen. Diese müssen zudem wissen, mit welchen Kindern sie es zu tun haben“, erläutert Kultusministerin Eisenmann. Das Kultusministerium arbeite deshalb an einem transparenten Übergabekonzept von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen.

Quelle: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2019+10+18++IQB-Bildungstrend+2018/?LISTPAGE=131491 [26.10.2019]

Spicken erlaubt

Studentische Spickzettel wurden in Dresden ausgestellt - preisgekrönte und legale Prüfungshilfen

„Spickzettel anzufertigen hat einen bedeutsamen didaktischen Effekt. Man muss sich intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen, muss die Inhalte systematisieren, muss Wichtiges von weniger Wichtigem unterscheiden. Mit einem Spickzettel ist man einfach besser auf die Prüfung vorbereitet, auch wenn man ihn eigentlich nicht benutzen darf“, sagt Gerald Gerlach, seit 1993 Professor an der TUD-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik in Dresden. Deshalb lässt Prof. Gerlach seit über 20 Jahren in seinen schriftlichen Prüfungen Spickzettel zu. Erlaubt ist ein DIN-A-4-Blatt, beidseitig beschrieben, das ohne technische Hilfsmittel lesbar ist.

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Dem Professor fiel auf, wie unterschiedlich Studierende Spickzettel gestalten. Die Spannbreite reicht von extrem gut strukturiert bis ästhetisch schön gestaltet. Das wiederum brachte ihn vor Jahren auf die Idee, in seinen Prüfungen einen „Best Student’s Spickzettel Contest“ auszurufen: „Die Studierenden dürfen mit ihren Lösungsblättern auch den Spickzettel abgeben. Eine kleine Jury wählt dann – wie beim Eiskunstlaufen – den technisch und künstlerisch besten Spickzettel aus.“ Per Mail werden die Gewinner von Prof. Gerlach informiert und können dann bei ihm ihren Preis, das Geld für einen Kasten Bier, abholen. Auf diese Weise sind mittlerweile mehrere Hundert Spickzettel zusammengekommen, von denen die besten im September 2019 im Dresdner Penck Hotel ausgestellt wurden. Parallel erscheint ein 80-seitiger Begleitkatalog, der zirka 50 Spickzettel zeigt.

Quelle: PM TU Dresden vom 12.9.19
Foto: Karsten Eckold