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Presse & Kommunikation

Ausgabe 9 - November 2020

Der November-Newsletter zeigt einmal wieder, wie aktiv und innovativ die Hochschule auch in diesen nicht einfachen Zeiten einer andauernden Pandemie ist: Sie hat das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung eröffnet und das Thema Inklusion auch aus anderen Perspektiven beleuchtet. Dazu steuern der Podcast „Bildungsplausch“, die Vortragsreihe "Bildung bitte!", die Förderung der Barrierefreiheit in der Lehre und eine erziehungswissenschaftliche Monographie bei. Vom Kinderbuch über fachdidaktische Forschung bis hin zur MINT-Förderung für Mädchen und zu Citizen Science kommen weitere Themen hinzu.

Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung eröffnet

Festakt am 16. Oktober – Ministerin Bauer unterstreicht bundesweit einmalige Bedeutung des Zentrums

[velo] An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde am Freitag, 16. Oktober 2020, das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL eröffnet. Mit dem Zentrum geht die Hochschule neue Wege in der Inklusion: Hier werden Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam lehren und forschen. Das Neue dabei: An dem Zentrum werden ab November 2020 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die als kognitiv beeinträchtigt gelten und vorab eine dreijährige Vollzeit-Qualifizierung zu Bildungsfachkräften absolviert haben.

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"Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung ist ein echter Pionier auf dem Gebiet der Inklusion und bundesweit einmalig", sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. "Ich freue mich wirklich sehr, dass wir im Wissenschaftsministerium unseren Beitrag zur Entstehung dieses Zentrums an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg leisten konnten. So gelingt es uns langfristig, nicht nur die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken, sondern auch die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Gesellschaft zu fördern."

"Die Chance der Inklusion liegt darin, dass sie die Vielfalt unserer Gesellschaft als Gewinn sieht, da wir durch die Verschiedenheit voneinander lernen können", meint Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. "Es spricht für die Weitsicht von Professorin Dr. Annelie Wellensiek, der 2015 verstorbenen Rektorin unserer Hochschule und Namensgeberin des AW-ZIB, dass sie den Begriff der Inklusion bereits 2009 in den Mittelpunkt ihres Handels gestellt hat. Er ist dadurch zu einem zentralen Element der gesamten Pädagogischen Hochschule Heidelberg geworden."
Dabei wurden zu dem Begriff der Inklusion vielfältige Perspektiven entwickelt, so Huneke weiter: "Er beinhaltet etwa die Auseinandersetzung mit interkultureller und ethnischer Vielfalt, Gender oder die Begegnung von Religionen. Mit dem AW-ZIB kommt jetzt eine neue Dimension dazu, die deutschlandweit einmalig ist: Wir binden Menschen, die als kognitiv beeinträchtigt gelten, unmittelbar in den Diskurs ein - und zwar in Forschung, Lehre und Transfer. Als feste Mitglieder unserer Hochschule werden die sogenannten Bildungsfachkräfte mit uns über die Inklusions- und Exklusionserfahrungen von Menschen mit Behinderung sprechen und unser Verständnis von Vielfalt erweitern."

Wie das konkret aussehen wird, stellten die beiden Professorinnen Dr. Vera Heyl und Dr. Karin Terfloth vor. Die Bildungsveranstaltungen des AW-ZIB richten sich demnach an alle Studiengänge der Hochschule, dazu kommen Seminare und Vorlesungen an Partnerhochschulen in ganz Baden-Württemberg. Die partizipative Forschung des Zentrums wird sich mit der Wirkung der Bildungsarbeit, mit der Evaluation der Bildungsangebote sowie der Weiterentwicklung der Qualifizierung beschäftigen. Zur landesweiten Förderung der Inklusion, will das AW-ZIB sein Netzwerk weiter ausbauen.

Wie groß dieses Netzwerk bereits jetzt ist, wurde bei der Eröffnung deutlich: So waren neben Ministerin Bauer auch die Familie Wellensiek sowie zahlreiche Wegbegleiter des Vorgänger-Projektes "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" anwesend. Zu den weiteren Gästen gehörten namhafte Persönlichkeiten aus der Politik, Wirtschaft und Forschung. Einschlägige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten im Anschluss an die Feierlichkeit aktuelle Forschungsbeiträge zu den Themen Professionalisierung für inklusive Schulen, Entwicklung inklusiver Hochschulen und Inklusion in der Arbeitswelt vor.

Die Bildungsfachkräfte Michael Gänßmantel, Hartmut Kabelitz, Thilo Krahnke, Thorsten Lihl, Anna Neff und Helmuth Pflantzer werden ihren Dienst gemeinsam mit Sarah Maier (pädagogische Leitung) und Nina Rudolph (Koordinatorin für die Bildungsarbeit) am 1. November 2020 antreten. Dr. David Scheer hat zudem den Ruf auf die Juniorprofessur angenommen und wird in Kürze an die Pädagogische Hochschule Heidelberg wechseln. Der Geschäftsführer des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung, Dr. Klemens Ketelhut, hat seine Arbeit bereits zum 1. Oktober 2020 aufgenommen; die beiden abgeordneten Lehrkräfte Christina Mechler und David Dörrer sind seit August Teil des Teams.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib.

Hintergrund
Mit dem Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung knüpft die Pädagogische Hochschule Heidelberg nahtlos an das Projekt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" an: In dessen Rahmen werden seit 2018 Männer und Frauen, die als kognitiv beeinträchtigt gelten, dazu qualifiziert, sich in die hochschulischen Bildungsangebote einzubringen und den Studierenden die Lebenswelt und Bedarfe von Menschen mit Behinderung direkt und persönlich näher zu bringen.

Plattform für Studienorientierung entwickelt

Abschluss des Projekts BW² der Universität Tübingen - Fächer der Pädagogischen Hochschule mit Beispielaufgaben beteiligt

[red] Im Rahmen der Initiative „Bildungsketten“ des Bundes startete das Land Baden-Württemberg vor einiger Zeit verschiedene Projekte zur Berufs- und Studienorientierung in der Sekundarstufe II (BESTOR). Am Projekt zur Entwicklung der Studieninformationsplattform „BW²“ (Universität Tübingen) hat sich auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg beteiligt. Fächer und Fachrichtungen erstellten Beispielaufgaben, mit denen Studieninteressierte eigene Interessen und Fähigkeiten sowie Anforderungen eines Studienfaches testen können. Die vollständige Plattform startete Ende September an den Schulen und wurde auf www.studieren-in-bw.de veröffentlicht.

Frag nach, wenn du etwas nicht verstehst!

Vierte Folge des Forschungspodcasts „bildungsplausch“ ist online

[hop] Die vierte Bildungsplausch-Folge ist online! Und darum geht’s im neuen Forschungspodcast der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über aktuelle bildungspolitische Themen: Wenn Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, sich nicht ausdrücken können, kommt die Sprachheilpädagogik ins Spiel. Wie solche Sprachprobleme angegangen werden können, erklärt Dr. Wilma Schoenauer-Schneider, Professorin für Sprachbehindertenpädagogik an der Hochschule, in der Oktober-Ausgabe. Außerdem teilt sie ihre Erfahrung, wie sie Lehrberuf und Promotion gleichzeitig gemeistert hat. Hier ist der Link: www.ph-heidelberg.de/bildungsplausch.

Beim Musikfilm des Orchesters mitmachen!

Neues Projekt: Weihnachtlicher Musikfilm für Kinder – Anmelden zum Onlinetreffen am 5. November

[red] Das Orchester der Pädagogischen Hochschule legt einen neuen musikpädagogischen Schwerpunkt. Da regelmäßige Proben in Präsenzform in nächster Zeit nur schwer zu planen sind, wurde ein Konzept erarbeitet, das nicht auf wöchentliche Proben angewiesen ist. Ziel des Projektes ist ein kurzer Musikfilm zum Thema „Weihnachten“. Eine Rahmengeschichte soll Kindern verschiedene Weihnachtslieder vorstellen und einzelne Aspekte der Musik nahebringen. Die Stücke werden während des Semesters erarbeitet und aufgenommen.

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In Kleingruppen werden kurze Videos erstellt, in denen es für die Kinder etwas über die Weihnachtsstücke zu erfahren und entdecken gibt. Dies alles soll im Weihnachtsmusikfilm zusammengefügt und Schulen zur Verfügung gestellt werden. Da neben dem Proben der Stücke auch die Pädagogik einen großen Stellenwert einnimmt, dürfen sich gerne auch Interessierte aller Instrumentengruppen melden, die in einem gewöhnlichen Orchester keinen Platz finden würden. Es sind Studierende aller Studiengänge und Fächer herzlich eingeladen, im Orchester der Hochschule mitzuwirken! Am 5. November um 19:30 Uhr wird ein erstes Online-Treffen stattfinden: Anmeldung bitte bis zum 5. November 12:00 Uhr per E-Mail; diese E-Mail kann auch bei allgemeinem Interesse und Fragen angeschrieben werden.

Gute Beratung einfach erkennen

Das ILBS als Mitglied der wissenschaftlichen Asssoziation Beratung (wAB) fördert ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Kompetenzstandards für Beraterinnen und Berater

[red] Ob es sich um Gesundheits-, Beziehungs-, Erziehungsfragen, um Konflikte im Privatleben oder im Beruf, oder um Entscheidungen bei der Gestaltung des Lebens- und Berufsverlaufes handelt – oft ist bei schwierigen Entscheidungen kompetente, professionelle Beratung angezeigt. Wie können Ratsuchende unter den unzähligen Beraterinnen und Beratern, Coachs usw. die tatsächliche Kompetenz eines Beraters sicher einschätzen? Ein neues Forschungsvorhaben untersucht, an welchen überprüfbaren Kompetenzen man gute Berater erkennen kann.

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Das Institut für lösungsorientierte Beratung (ILBS) fördert dieses Projekt. Als einer der in der Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V. (DGfB) zusammengeschlossenen 24 Verbände professioneller Beraterinnen und Berater mit insgesamt über 25.000 Mitgliedern fördern wir dieses Forschungsprojekt. Das Ergebnis bildet die Grundlage für den „Deutschen Qualifikationsrahmen Beratung“ (DQR). Der Qualifikationsrahmen macht Beratungskompetenzen überprüfbar und sichtbar.

Beraterinnen und Berater, die entsprechende Kompetenzen nachgewiesen haben, können diese dann mit einem europaweit anerkannten Zertifikat belegen. Dadurch erhalten Ratsuchende und Auftraggeber auf einen Blick Auskunft über geprüfte Beratungskompetenz. Dies verkürzt und erleichtert den Weg zur kompetenten und verlässlichen Beratung entscheidend.

Der Dachverband Deutsche Gesellschaft für Beratung übernimmt die fachliche und organisatorische Koordination des Projekts. Für die Ausschreibung des Forschungsauftrags ist die Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG) zuständig. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde vergangenen Freitag in Köln von den Vorständen der GwG und DGfB unterzeichnet.

Weitere Informationen zur Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) und zum Forschungsprojekt sind auf der Website www.dachverband-beratung.de zu finden.

Internationale Lehrkräfteausbildung für nachhaltige Entwicklung

Erster virtueller Workshop im Projekt ProMobiLGS (DAAD-Lehramt.International) am 9. Oktober bei großer Nachfrage durchgeführt. Text: Anja Bast-Schneider

Am 9. Oktober hat im Projekt ProMobiLGS (Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule) der erste gemeinsame virtuelle Workshop stattgefunden. Thema war die «Lehrerinnen- und Lehrerausbildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebens- weise: Projekte in Lehre und Forschung in der Grundschulbildung». Mehr als 40 Teilnehmende der Hochschule und den fünf Partnerhochschulen in der Schweiz, in der Türkei und in den USA konnten begrüßt werden. Es waren die Fächer Deutsch, Englisch, Erziehungswissenschaft, Geographie, Mathematik und Sachunterricht vertreten.

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Nach einem Plenarvortrag zum Thema «Development and testing of an app ‘Education for Sustainable Development’ "(Prof. Dr. Svantje Schumann, FHPH Nordwestschweiz) fanden sich die Teilnehmenden in der zweiten Hälfte des Workshops in Arbeitsgruppen zusammen. Hier wurde anhand von kurzen Impulsvorträgen zu Projekten aus Lehre und Forschung der Kontakt unter den Kolleginnen und Kollegen aufgenommen oder vertieft und es wurden Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit entwickelt. Das positive Feedback der Teilnehmenden bestätigte die konstruktive Atmosphäre während der ersten Zusammenkunft der Projektpartner. Das Thema der nachhaltigen Entwicklung erwies sich als sehr ergiebig für die weitere Zusammenarbeit in den verschiedenen Fachdisziplinen. Das Organisationsteam der Pädagogischen Hochschule freut sich auf kommende Workshops, Treffen, Gastdozenturen, gemeinsame Projekte und vor allem zahlreiche Auslandsaufenthalte der PH-Studierenden im Rahmen von ProMobiLGS.

Das Projekt "Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt GrundSchule" (ProMobiLGS) wird im Rahmen des Programms "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bis Dezember 2022 gefördert. Primäres Ziel ist es, strukturierte Mobilitätsfenster für angehende Grundschullehrkräfte einzurichten und somit im Ausland erbrachte Studienleistungen erstmals vollständig anzuerkennen. Die Projektleitung obliegt dem Center for International Teacher Education (CITE); es arbeitet in der Projektgruppe ProMobiLGS eng mit der Hochschulleitung, den beteiligten Fächern sowie der Stabsstelle Qualitätsmanagement zusammen. Weitere Partner sind derzeit fünf Hochschulen (Schweiz, Türkei, USA).

Alle Informationen zu dem Projekt stehen unter https://www.ph-heidelberg.de/promobil-gs/ueber-das-projekt.html auf der Homepage des Center for International Teacher Education (CITE) zur Verfügung.

Barrierefreie Lehrmaterialien

Untertitelungsdienst bereitet Audiodateien und Videosequenzen auf. Text: Wolfgang Schultz

Der Untertitelungsdienst im WS 2020/2021 wurde dank der Unterstützung durch das Budget der Gleichstellungsabteilung aufgestockt. Es besteht ab sofort die Möglichkeit, Audiodateien oder Videosequenzen für Lehrveranstaltungen untertiteln zu lassen und damit einen barrierefreien Zugang für Studierende mit Hörschädigung zu ermöglichen. Informationen zum Ablauf finden Sie unter: https://www.ph-heidelberg.de/behindertenbeauftragte/studienbezogene-informationen-ph-heidelberg/untertitelungsdienst.html (Login erforderlich). Weitere Informationen gibt es bei der Behindertenbeauftragten unter folgender E-Mail.

Barrieren abbauen in der COVID-19-Pandemie

Aufruf zur barrierearmen Onlinelehre. Text: Wolfgang Schultz

Da im Wintersemester aufgrund der COVID-19-Pandemie wieder mit zahlreichen Herausforderungen in Studium und Lehre zu rechnen ist, möchten wir nochmals auf den Aufruf der Behindertenbeauftragten Dr. Barbara Bogner und der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Frauke Janz zu einer barrierearmen Onlinelehre aufmerksam machen. Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen und Studierende mit Kindern oder Pflegeverantwortung finden sich in der Pandemie häufig besonderen Belastungen ausgesetzt. Dies lässt sich mit entsprechender Organisation oft abmildern. Hier geht es zum Aufruf als PDF-Dokument: "Online-Lehre in Zeiten der Corona-Krise–Hinweise für Lehrende zu Studierenden in besonderen Lebenslagen [PDF; ca 0,2MB]".

Inklusion, das Politische und die Gesellschaft

Zur Aktualisierung des demokratischen Versprechens in Pädagogik und Erziehungswissenschaft

[red] Ideologievorwurf, Ressourcen-Etikettierungs-Dilemma, exkludierende pädagogische Praxen – die Hoffnungen inklusiver Pädagogik scheinen weitgehend enttäuscht. Es gilt daher auszuloten, ob und wie ein bildungspolitisches Projekt der Inklusion noch einen Beitrag zur Demokratisierung des Bildungssystems leisten kann. Was kann es heißen, die Debatten um Inklusion zu (re-)politisieren? Was, sie gesellschaftstheoretisch zu fundieren?

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Mithilfe radikaler Demokratietheorien zeigt Jens Geldner, dass es sich hier wie dort von Essentialismen und diskursiven Schließungen dessen zu lösen gilt, was Inklusion sein soll. Was bleibt, ist ein Einsatz für die Anerkennung der Kontingenz und Umstrittenheit pädagogischer Ordnungen.

Jens Geldner promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er ist nun im Arbeitsbereich Allgemeine Inklusionspädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigt. Zu seinen Forschungsthemen gehören u.a. (politik-)theoretische Fragen der Teilhabe an Bildung und Arbeit, Theorien des Politischen sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung.

Inklusion, das Politische und die Gesellschaft. Zur Aktualisierung des demokratischen Versprechens in Pädagogik und Erziehungswissenschaft, Jens Geldner, Transcript-Verlag, Bielefeld 2020, 290 Seiten, ISBN: 978-3-8376-5302-1, 40,00 Euro.

Reimagining Teaching in Early 20th Century Experimental Schools

Alessandra Arce Hai, Helen May, Kristen Nawrotzki, Larry Prochner & Yordanka Valkanova

This book considers the diffusion and transfer of educational ideas through local and transcontinental networks within and across five socio-political spaces. The authors examine the social, political, and historical preconditions for the transfer of “new education” theory and practices in each period, place, and school, along with the networks of ideas and experts that supported this.

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The authors use historical methods to examine the schools and to pursue the story of the circulation of new ideas in education. In particular, chapters investigate how educational ideas develop within contexts, travel across boundaries, and are adapted in new contexts. Author Dr. Kristen Nawrotzki: Lecturer in the Dept. of English, Founding Director of the Center for Independent Language Study, Heidelberg University of Education; Education and social policy researcher; Historian.

Reimagining Teaching in Early 20th Century Experimental Schools, Alessandra Arce Hai, Helen May, Kristen Nawrotzki, Larry Prochner & Yordanka Valkanova, Palgrave Macmillan, London 2020, 256 p, eBook ISBN 978-3-030-50964-4 (76,99 €), Hardcover ISBN 978-3-030-50963-7 (93,59 €)

https://www.palgrave.com/gp/book/9783030509637

Meine Schwester Nora

EINE GRAPHIC NOVEL ÜBER VERLUST UND TRAUER Karl L. Holtz, Pascale Vervenne

Die kleine Schwester denkt über Nora nach. Sie hat sie lange nicht gesehen. Aber sie kann sich noch gut erinnern, auch an Noras Hunde, Fuchur und Fex! Bei den Felsen am Meer fühlt sie sich Nora besonders nah. Im Laufe des Lebens muss man sich dem Verlust von geliebten Menschen stellen. Für Kinder wie Erwachsene oftmals ein langer Prozess. Zu abstrakt und schmerzhaft bleibt die Vorstellung, mit jenen Personen nicht mehr in Kontakt treten zu können. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, einen Zugang zu diesem Thema zu finden – und einen Weg, mit dem Verlust umzugehen.

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Die Graphic Novel „Meine Schwester Nora“ bietet einen kreativen, neuen und ungewöhnlichen Ansatz, mit Verlust und Trauer umzugehen. Wort- und Bildsprache widmen sich dem Thema mit großem Feingefühl, und zeigen dabei Möglichkeiten und Wege, eine positive und versöhnliche Erinnerungskultur zu schaffen. Die Geschichte vermittelt Zuversicht und Kraft: Auch die schwierigen Phasen des Lebens lassen sich meistern.

Zu den Autoren: Dr. Karl L. Holtz, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut mit den Schwerpunkten kognitive, systemische und hypnosystemische Therapien, Professor (i. R.) für Psychologie in sonderpädagogischen Handlungsfeldern an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Arbeitsschwerpunkte: Lern- und Entwicklungsförderung, Ressourcenorientierung, systemisch-lösungsorientierte Ansätze in Beratung, Supervision und Therapie.

Pascale Vervenne lebt in Frankreich, in der Region Côte Vermeille (wo sich Noras Geschichte abspielt). Ihre beiden Hunde und ihr Skizzenbuch sind ihre ständigen Begleiter. Sie hat einen Abschluss in Fotografie und Malerei.

Meine Schwester Nora, Karl L. Holtz, Pascale Vervenne, Carl-Auer Verlag, Heidelberg 2020, 32 Seiten, ISBN 978-3-96843-007-2, 19,95 Euro.

Problemorientierung revisited

Zur Reflexion einer geschichtsdidaktischen Wissensordnung Christian Heuer/Manfred Seidenfuß (Hg.)

Die Konzepte der Problemorientierung historischen Lernens und der problemorientierte Geschichtsunterricht begleiten die Geschichts- didaktik seit ihren Anfängen. Es gibt wenige geschichtsdidaktische Konzeptionen, die derart in die geschichtsunterrichtliche Praxis implementiert wurden. In diesen Beiträgen von Michele Barricelli, Dieter Burkard, Ulrike Falkner, Christian Heuer, Markus Popp, Mario Resch und Manfred Seidenfuß wird danach gefragt, wie man sich eine Renovierung einer zentralen Wissens- ordnung des geschichtsdidaktischen Diskurses unter den gewandelten Bedingungen historischen Lernens und Lehrens vorstellen kann.

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Die in diesem Buch diskutierte Wissensordnung der Geschichtsdidaktik wurde maßgeblich von Dr. Uwe Uffelmann geprägt, der von 1971 bis 2003 zunächst als Dozent, dann als Professor für Didaktik der Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wirkte und für seine Verdienste als Vorsitzender der Konferenz für Geschichtsdidaktik zum Ehrenpräsidenten dieser wissenschaftlichen Organisation gewählt wurde. Der Problemorientierte Geschichtsunterricht wird deshalb (noch) mit der Abteilung Geschichte und ihre Didaktik und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Verbindung gebracht. Die beiden Fotos von Altbau und Neubau der Hochschule auf dem Cover sollen diesen Zusammenhang verdeutlichen.

Die Beiträge gehen zurück auf eine Ringvorlesung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die von Christian Heuer und der Abteilung Geschichte und ihre Didaktik organisiert worden war.

Zu den Autoren: Prof. Dr. Manfred Seidenfuß ist Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Prof. Dr. Christian Heuer ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Universität Graz.

Problemorientierung revisited. Zur Reflexion einer geschichtsdidaktischen Wissensordnung, Christian Heuer, Manfred Seidenfuß (Hg.), Reihe: Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, Bd. 12. Berlin: LIT 2020, 158 Seiten, ISBN: 978-3-643-14752-3, 29,90 Euro.

Dr. Klemens Ketelhut ab 1.10. Geschäftsführer des AW-ZIB

Koordination der Prozesse des neuen Inklusionszentrums

[velo] Dr. Klemens Ketelhut ist der neue Geschäftsführer des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB). Gemeinsam mit Professorin Dr. Vera Heyl und Professorin Dr. Karin Terfloth, die das AW-ZIB leiten, wird Ketelhut ab sofort die Prozesse innerhalb des Zentrums koordinieren. Er wird ferner den Aufbau des landesweiten Netzwerkes des AW-ZIB verantwortlich mit begleiten.

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Mit Klemens Ketelhut konnte für das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung ein ausgewiesener Experte für Diversität und Inklusion gewonnen werden. Der Soziologe und Rehabilitationspädagoge war zuletzt an der Heidelberg School of Education, einer gemeinsamen Einrichtung der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg, tätig. Hier entwickelte und koordinierte er insbesondere das Inklusionsmodul in der Profillinie Lehramt Gymnasium des gemeinsamen Master of Education. Er ist zudem bundesweit im Kontext diversitätssensibler Hochschuldidaktik und queerer Bildung als Referent und Fortbildner engagiert.

Über das AW-ZIB sagt er: "Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung stellt einen wichtigen Schritt zur Demokratisierung von hochschulischen Bildungsprozessen dar: Es nimmt die Forderungen 'Bildung für alle' und 'Bildung durch alle' ernst und trägt zu deren Realisierung bei."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib.

Zur Person
Klemens Ketelhut absolvierte zunächst eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger. Im Anschluss studierte er an den Universitäten OIdenburg und Halle die Fächer Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Rehabilitationspädagogik. Zwischen 2008 und 2017 arbeitete Ketelhut im Arbeitsbereich Historische Bildungsforschung und pädagogische Frauen- und Geschlechterforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ebenda promovierte er 2014 mit einer Arbeit zur Reformpädagogik. Im Mai 2017 wechselte er an die Heidelberg School of Education, dort war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem Bereich Inklusion tätig. Im Oktober 2020 übernahm er die Geschäftsführung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Erfolgreiche Qualifizierung der Bildungsfachkräfte

Neue Mitarbeitende des AW-ZIB erhalten Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt

[velo] Das Projekt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Im Rahmen des Vorhabens der Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach wurden seit 2017 Menschen, die als kognitiv beeinträchtigt gelten, zu Bildungsfachkräften qualifiziert. Am 5. Oktober 2020 haben sie ihre Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen. Dies ist die Voraussetzung, dass die Bildungsfachkräfte ab November 2020 an dem Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) der Hochschule - gefördert durch das MWK Baden-Württemberg - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten.

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Zum erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung äußert sich Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wie folgt: "Ich gratuliere den Bildungsfachkräften sowie allen Beteiligten zu der abgeschlossenen Qualifizierung! Das Projekt 'Inklusive Bildung Baden-Württemberg' hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Teilnehmenden der Qualifizierung ihr Recht auf Bildung und Teilhabe wahrnehmen können: Sie haben gelernt, als Menschen mit Behinderung mit anderen über ihre Inklusions- und Exklusionserfahrungen zu sprechen und sich für sich selbst einzusetzen."

"Dass wir den Bildungsfachkräften ab November 2020 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erstmals sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ermöglichen können, freut mich persönlich sehr", so Huneke weiter. "Menschen mit und ohne Behinderung werden am Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung gemeinsam und auf Augenhöhe zu Querschnittsaufgaben der Inklusion lehren und forschen. Sie geben ihr Wissen zudem landesweit weiter, um anderen unmittelbare Einblicke in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung zu geben. Ich freue mich auf den Austausch und bin zuversichtlich, dass wir zusammen die Inklusion nicht nur an unserer Hochschule, sondern im ganzen Land ein gutes Stück werden voranbringen können."

Weitere Informationen zu der Qualifizierung finden Sie unter bw.inklusive-bildung.org; Informationen zum Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib.

Sabine Franke ist neue Beauftragte für Chancengleichheit

Ansprechpartnerin für nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende

[red] Sabine Franke, Mitarbeiterin im Akademischen Auslandsamt, wurde am 15. September als neue Beauftragte für Chancengleichheit an der Hochschule bestellt. Bei ihr können sich alle nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Mitglieder der Verwaltung zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Gleichstellung beraten lassen. Hier geht es zur E-Mail von Sabine Franke und hier zur Telefonnummer: 06221 477-189. Viele weitere Informationen finden sie in Kürze auch auf der Homepage: https://www.ph-heidelberg.de/hochschule/interessensvertretungen/beauftragte-fuer-chancengleichheit.html.

Trainingsworkshop: "Citizen Science"

Ein Angebot am 25. November in Kooperation mit "Bürger Schaffen Wissen" und der Freiwilligenagentur Heidelberg

Das Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet in Kooperation mit der Citizen-Science-Plattform "Bürger Schaffen Wissen" und der Freiwilligenagentur Heidelberg im November 2020 einen mehrtägigen Trainingsworkshop zum Thema "Citizen Science" an. Die Veranstaltung ist - unter Einhaltung der dann geltenden Hygiene- und Nutzungsregeln - als Präsenzveranstaltung vorgesehen. Sollte die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltende Corona-Verordnung eine Veranstaltung vor Ort nicht zulassen, ist ein alternatives Online-Programm geplant.

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Weitere Informationen zu dem Workshop folgen rechtzeitig. Informationen zum Transferzentrum finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum. Ihr Ansprechpartner an der Hochschule ist Max Wetterauer.

Stelle eines/einer Akademischen Rates/Rätin zu besetzen! (A 13)

Arbeitsbeginn zum 1. April 2021 am Institut für Sachunterricht (IfSU)

Aufgaben: · Lehre in den Studiengängen Bachelor „Bildung im Primarbereich“ und Master „Lehramt Grundschule im naturwissenschaftlich-technischen Sachunterricht und der allgemeinen Lernbereichsdidaktik Sachunterricht“ (Lehrverpflichtung gemäß LVVO: derzeit 15 SWS) · integrative Koordination des naturwissenschaftlich-technischen Sachunterrichts und Kooperation mit den Schwerpunktfächern (einschließlich „Alltagskultur und Gesundheit“) wie auch mit der Lernbereichsdidaktik · wissenschaftliche Dienstleistungen im naturwissenschaftlich-technischen Sachunterricht (...)

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Weitere Aufgaben:
· Koordination, Organisation und Entwicklung des Lehrangebots sowie Übernahme von Modulverantwortung und Unterstützung der Geschäftsführung des Instituts
· Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Übernahme von studienbegleitenden Modulprüfungen im Sachunterricht
· Betreuung von Studierenden des Sachunterrichts in der Schulpraxis
· Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule

Ihr Profil/ Einstellungsvoraussetzungen:
· abgeschlossenes einschlägig grundschulbezogenes Studium in den Bereichen „Didaktik des Sachunterrichts/ Naturwissenschaftsdidaktik/ Grundschulpädagogik oder einer auf den Sachunterricht bezogenen naturwissenschaftlich-technischen Fachdisziplin einschließlich „Alltagskultur und Gesundheit“ (Master, Staatsexamen, Diplom)
· ausgewiesene Fachkenntnisse in didaktischen Fragen des grundschulbezogenen naturwissenschaftlich-technischen Lehrens und Lernens und der Sachunterrichtsdidaktik
· mehrjährige schulpraktische Erfahrung / Erfahrungen in grundschulbezogenen Arbeitskontexten
· Kommunikations- und Kooperationskompetenzen – entsprechende Erfahrungen aus interdisziplinären Kontexten erwünscht
· Promotion im Bereich der Didaktik des Sachunterrichts, der Grundschulpädagogik oder einer verwandten Disziplin erwünscht

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Prof. Dr. Katja Schneider (E-Mail).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese übersenden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 15. November 2020 unter Angabe des Kennworts „AR-SU 2021“ an das Dekanat der Fakultät III (z.Hd. Frau Doris Schmitt), Pädagogische Hochschule Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg, sowie in elektronischer Form in einem einzigen PDF-Dokument per Mail an Doris Schmitt (E-Mail).
Wir bitten um Verständnis, dass die übersandten Originalunterlagen nicht zurückgeschickt werden können. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html.

Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin Systemintegration

Arbeitsbeginn zum 1. September 2021 am Rechenzentrum

Die PH Heidelberg ist ein bildungswissenschaftliches Kompetenzzentrum, das regional, national und international wirkt. Pro Semester sind etwa 4.500 Studierende und Forschende an der Hochschule aktiv. Das Rechen- zentrum sorgt für den reibungslosen und sicheren IT-Betrieb, indem es technologische Veränderungen plant und deren Einführung sowie Betrieb sicherstellt. In deiner Ausbildung bei uns erhältst Du eine fundierte 3-jährige Berufsausbildung und lernst, wie man IT-Systeme und Software einrichtet, betreut und wartet. Ein vielfältiges Umfeld mit Windows, Mac und Linux- Betriebssystemen sowie die Vielzahl der bei uns vertretenen Personen- gruppen machen die Arbeit in unserem Rechenzentrum so interessant.

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Deine Ausbildung bei uns
Im Laufe der Ausbildung sammelst Du erste Erfahrungen und Erfolge im Bereich IT-Service, Software- & Systempflege und im Bereich Netzwerk und Server. Neben der praktischen Ausbildung besuchst Du blockweise den Berufsschulunterricht an der Hubert- Sternberg-Schule in Wiesloch.

Wünschenswerte Qualifikationen
· (Fach-) Abitur mit Schwerpunkt im Bereich Informatik/IT, Physik und/oder Mathematik
· gute Zeugnisnoten (mind. gut) in Mathematik und/oder den naturwiss. Fächern sowie in Englisch
· sehr gute analytische Fähigkeiten
· Interesse an Technik und erste Erfahrungen mit Hard- und Softwarekomponenten
· Offenheit für Neues, rasche Auffassungsgabe und Spaß daran, mit anderen zusammenzuarbeiten und etwas zu bewegen
· freundliches Auftreten, hohe Teamfähigkeit und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
· hohe Lern- und Leistungsbereitschaft · gute Englischkenntnisse
· gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (B2+ oder besser)
· Vorkenntnisse aus dem IT-Bereich, im Idealfall erste berufsvorbereitende Erfahrungen (z.B. im Rahmen eines Praktikums oder angefangenen Studiums der IT)

Trifft alles zu? Worauf wartest du? Los geht`s, wir freuen uns auf Deine Bewerbung!
Gerne auch, wenn du dich bereits im IT-Studium befindest, dir aber mehr Praxisbezug wünschst.

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil gibt Prof. Dr. Christian Spannagel (E-Mail).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Diese richtest Du bitte bis zum 20. November 2020 in elektronischer Form (zusammengefasst in einem einzigen PDF-Dokument mit max. 5 MB) unter Angabe des Kennworts „RZ-Ausbildung“ an folgende E-Mail. Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Mentorinnen und Mentoren für Geflüchtete gesucht

Chancen gestalten Heidelberg sucht wieder junge Menschen für ein einjähriges Mentoringprogramm

Der gemeinnützige Verein Chancen gestalten Heidelberg sucht für sein Mentoring-Programm auch in diesem Jahr wieder junge Erwachsene. Die Mentorinnen und Mentoren begleiten jeweils einen jungen Menschen ein Jahr lang, um ihm das Ankommen in der neuen Umgebung leichter zu machen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind entweder Geflüchtete aus Krisen- und Kriegsgebieten oder haben einen anderen Migrationshintergrund. Die Mentoren erhalten eine professionelle Qualifizierung; die Tätigkeit ist ehrenamtlich. Interessierte können sich per E-Mail beim Verein Chancen gestalten melden und weitere Informationen erhalten.

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Die Mentoringbeziehung findet auf Augenhöhe statt. Deshalb bestimmt jedes Tandem selbst, welche Hilfestellungen das Ankommen unterstützen und die Integration fördern. Häufig geht es dabei um die persönliche, schulische oder berufliche Entwicklung.

Damit die Unterstützung effektiv von statten gehen kann, werden die Mentorinnen und Mentoren professionell ausgebildet und begleitet. Hierfür dienen vier qualifizierende Seminare, die die Grundbausteine einer Mentoringbeziehung vermitteln und für die kulturellen Hintergründe der neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen sensibilisieren. Zudem werden die Grundzüge des Asylrechts vermittelt und aufgezeigt, welche psychischen Herausforderungen sich durch Flucht und Migration ergeben können. Eine monatliche Supervision unterstützt den Mentor bzw. die Mentorin dabei, Herausforderungen zu meistern und zu Lösungen zu kommen.

Junge Menschen, die in und um Heidelberg wohnen – gerne auch Studentinnen und Studenten – und sich für diese ehrenamtliche Aufgabe interessieren, können sich per E-Mail beim Verein Chancen gestalten melden und weitere Informationen erhalten.

Weitere Informationen zum Verein Chancen gestalten Heidelberg e.V. sind unter https://chancengestalten-heidelberg.org/ zu erhalten. Rückfragen beantwortet Daniel Steegmaier unter +49 176 23371322 auch jederzeit telefonisch.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

Blick auf die Baustelle hinter dem Neubau, im Hintergrund die Felder Handschuhsheims.

Antiziganismus in Baden-Württemberg

Online-Podiumsdiskussion am 5.11. mit Gästen aus der Politik und dem Landesverband deutscher Sinti und Roma

Am Donnerstag, 5. November 2020 lädt die Arbeitsstelle Antiziganismusprävention der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu einer Online-Podiumsveranstaltung ein: Gemeinsam mit Gästen aus der Politik und dem Landesverband deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg soll über folgende Frage diskutiert werden: Wie kann das Land Baden-Württemberg Rassismen und Diskriminierungen gegenüber Sinti und Roma in Bildung und Gesellschaft Einhalt gebieten?

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Das Grußwort spricht Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Hochschule, und Professorin Dr. Bettina Degner stellt die Arbeitsstelle Antiziganismusprävention kurz vor. Im Anschluss nehmen die folgenden Personen an der Diskussion teil: Gökay Akbulut MdB (DIE LINKE), Manfred Kern MdL (Bündnis 90 - DIE GRÜNEN), Stefan Fulst-Blei MdL (SPD), Nico Weinmann MdL (FDP), Anja Boto (CDU) und Daniel Strauß (Vorsitzender, Verband dt. Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg). Die Moderation übernehmen Johannah Illgner und Max Wetterauer.

Veranstaltunsgbeginn ist 19.00 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, sich an der bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussion zu beteiligen. Corona-bedingt wird die Podiumsveranstaltung ausschließlich online stattfinden.

Die Veranstaltung wird von dem TRANSFER TOGETHER-Teilprojekt Antiziganismusprävention sowie der gleichnamigen Arbeitsstelle organisiert und von der Metropolregion Rhein-Neckar gefördert. Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter transfertogether.de/events. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Dinah Wiestler per E-Mail.

Schüler/innen Wissen(schaft) vermitteln

Lesung und Diskussion am 12.11. - ein Präsenztermin mit Dr. Reinhard Remfort

Wie vermittelt man Wissenschaft an eine Zielgruppe, die nicht selbst in der Wissenschaft tätig ist? Diese Frage stellen sich Experten/innen der Wissenschaftskommunikation – aber auch Lehrerinnen und Lehrer werden in ihrem alltäglichen Beruf mit diesem Problem konfrontiert: Wie gelingt eine erfolgreiche Wissensvermittlung? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Menschen mit anderen Vorkenntnissen Wissen(schaft) vermitteln und komplexe Themen erklären zu können? Reicht es aus, "einfach zu simplifizieren", oder bedarf es anderer Herangehensweisen?

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Diese und weitere Fragen will die Heidelberg School of Education am Donnerstag, 12. November mit dem bekannten Podcaster und Autor Dr. Reinhard Remfort nach einer Lesung aus seinem SPIEGEL-Besteller "Methodisch korrektes Biertrinken" diskutieren. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr im Hörsaal H.001 (Im Neuenheimer Feld 561/562, D-69120 Heidelberg).

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Plätze für die Präsenzveranstaltung begrenzt. Interessierte Studierende lehramtsbezogener Studiengänge der Pädagogischen Hochschule und Universität Heidelberg melden sich bitte bis zum 5. November bei Stefan Wender per E-Mail an.

Die Veranstaltung wird für Studierende aufgezeichnet und die Informationen zum Abruf des Videos folgen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/events.

 

Studieninformationstag am 18.11.

Informieren Sie sich über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Am Mittwoch, 18. November 2020 findet in Baden-Württemberg der diesjährige Studieninformationstag statt, an dem auch die Pädagogischen Hochschule Heidelberg teilnehmen wird. Weitere Informationen folgen rechtzeitig, die den weiteren Verlauf der Covid-19 Pandamie berücksichtigen. Informationen zu unserem Studienangebot finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

Von Grenzen im Kopf und Offenheit durch Bildung

Aus der Reihe "Bildung bitte!" am 26.11. - ein Online-Angebot über Diversität und Inklusion

Während "Inklusion" in der wissenschaftlichen und bildungspolitischen Debatte schon seit etlichen Jahren ein viel verwendetes Schlagwort ist, wird um ihre Bedeutung und Umsetzung in der pädagogischen Praxis nach wie vor intensiv gerungen. Wie können sich Lehrende von der Vorstellung einer Normalität lösen? Wie eine Sichtweise und ein pädagogisches Handeln entwickeln, das vielfältige Zugänge zum Lernen berücksichtigt? Und welche didaktischen Konzepte und praktischen Strukturen unterstützen dabei?

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An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg spielen diese Fragen eine herausgehobene Rolle. Als zentrales Profilelement prägt Inklusion Forschung und Lehre in den unterschiedlichen Fachbereichen und hat zum Aufbau von Strukturen beigetragen, die den verschiedenen Lebenssituationen und Lernvoraussetzungen der Studierenden Rechnung tragen. Mit der Gründung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB) und seinem bundesweit einmaligen Ansatz geht sie auf dem Weg zu einer inklusiven Hochschule noch einmal einen entschiedenen Schritt weiter.

Die öffentliche Veranstaltungsreihe "Bildung bitte!" stellt das Thema im Wintersemester 2020/21 deshalb erneut ins Zentrum. Anhand exemplarischer Beispiele aus Forschung und Lehre verdeutlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Breite des Inklusionsbegriffes und stellen ihre Ansätze zur Förderung des gemeinschaftlichen Lehrens und Lernens auf Grundlage individueller Weltdeutungen zur Diskussion.

Der erste Vortrag findet am Donnertag, 26. November 2020 um 16.00 Uhr online statt. Das Team vom AW-ZIB spricht mit den Teilnehmenden über die Entwicklung diversitätssensibler Bildungsangebote und inklusiver (Hoch-)Schulstrukturen. Aus technischen Gründen ist eine Anmeldung notwendig.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte.

Neue Lehrstrategien für die digitale Welt

Ergebnisse einer Umfrage unter Lehrenden und Studierenden zur Digitalisierung der Lehre im Sommersemester 2020

[hop] In der COVID-19-Pandemie haben Hochschulen schnell gehandelt, wie ein Diskussionspapier verdeutlicht, das vom Stifterverband in Zusammenarbeit mit McKinsey & Company, Inc. erstellt wurde. Eine Befragung von mehr als 11.000 Studierenden und mehr als 1.800 Lehrenden an deutschen Hochschulen zeigt: Wurden im Wintersemester 2019/20 nur zwölf Prozent der Lehrangebote digital zur Verfügung gestellt, hat sich der Anteil seit Beginn der Pandemie auf 91 Prozent erhöht. Diese Umstellung erfolgte in der Regel innerhalb von 30 Tagen. 60 Prozent der Befragten waren mit der Umstellung auf digitale Lehrformate zufrieden.

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Wie das im Oktober 2020 erschienene Diskussionspapier weiter zeigt, wurde von Studierenden insbesondere die Umstellung von Lehrformaten in größeren Gruppen (wie Vorlesungen) positiv bewertet. Eher negativ bewertet wird die Umstellung von Lehrformaten in Kleinstgruppen (wie Übungen oder Laborarbeit). Das Campusleben wird durch die Digitalisierung jedoch nicht ersetzt. Studierende honorieren zwar die Reaktionsschnelligkeit der Hochschulen; gleichzeitig sinkt die Zufriedenheit mit der Lernerfahrung im Vergleich zum Wintersemester (85 Prozent) im Sommersemester jedoch auf einen Anteil von 51 Prozent. Gründe dafür finden sich unter anderem im mangelnden Sozialleben unter Studierenden, in Motivations- und Konzentrationsproblemen beim Lernen zuhause sowie in unzureichenden Austauschmöglichkeiten mit Lehrenden.

Lehrende betrachten digitale Lehre überraschend positiv. Fast drei Viertel stehen einer langfristigen Digitalisierung der Lehre positiv gegenüber. Rund die Hälfte möchte auch zukünftig Veranstaltungen in digitalen Formaten anbieten.

Quelle: https://www.future-skills.net/analysen/hochschulen-corona-und-jetzt

9. Bilanzgespräch des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“

Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe

[red] Auf Einladung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut trafen sich am 22. Oktober 2020 die Partner des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“ zu ihrem jährlichen Bilanzgespräch – diesmal virtuell. „Die Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (den sogenannten MINT-Berufen) ist eine zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe – auch in Zeiten der Pandemie“, betonte Hoffmeister-Kraut anlässlich des Treffens. Neuer Partner im Bündnis ist die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die von Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke vertreten wurde.

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„Die Zahl der erwerbstätigen Frauen in MINT-Berufen ist von 2013 bis 2018 von 226.000 auf 248.000 um fast zehn Prozent angestiegen. Damit hat der Frauenanteil im genannten Zeitraum von 15,1 Prozent auf 15,8 Prozent zugenommen und liegt über dem Bundesdurchschnitt von 15 Prozent. In dem für die Digitalisierung besonders wichtigen Bereich Informatik erhöhte sich die Zahl der erwerbstätigen Frauen von 18.000 im Jahr 2013 auf 24.000 im Jahr 2018, das entspricht einer Zunahme um 33 Prozent“, bilanzierte die Ministerin.

Baden-Württemberg hat mit 34 Prozent den bundesweit höchsten Anteil an MINT-Beschäftigten. „Durch die digitale Transformation steigt der Fachkräftebedarf weiter an und MINT-Fachkräfte verfügen über die notwendigen Kompetenzen, die zur Lösung von zukunftsweisenden Aufgaben in den Bereichen Gesundheit, Klima und Mobilität unabdingbar sind. Das Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘ leistet einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung und ich freue mich außerordentlich, dass es so großen Zuspruch erfährt und seine Maßnahmen weiter ausbaut“, so die Ministerin. „In diesem Jahr konnten wir vier weitere Bündnismitglieder aufnehmen. Mit der Hochschule Mannheim, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher sowie der Vector Stiftung sind es nun 59 Mitglieder im Bündnis.“

„Aufgabe von Bildung ist es, Chancen zu eröffnen – gerade auch da, wo traditionelle Denkmuster sie zu verbauen drohen. Bei der Offenheit der MINT-Berufe für Frauen und bei der Offenheit von Mädchen und Frauen für MINT-Berufe ist das oft immer noch der Fall. Das Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘ arbeitet in beiden Richtungen an diesen Denkmustern. Dazu leisten wir gern unseren Beitrag, im Blick auf Bildungsprozesse von der Kita über die Schule bis zur Weiterbildung“, so Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Um mehr Mädchen und Frauen für MINT-Ausbildungsberufe und MINT-Studienfächer zu gewinnen, hat das Wirtschaftsministerium eine Videobotschafter-Kampagne mit vier hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus der baden-württembergischen Wirtschaft gestartet. Zwei Protagonisten der Kampagne, Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK-Region Stuttgart, und Agnes Heftberger, Vorstandsmitglied IBM Deutschland, diskutierten in einer Talkrunde mit Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Wirtschaftsministerium über erfolgversprechende Handlungsansätze. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass Unternehmen, die auf Diversity und Chancengleichheit setzen, deutlich erfolgreicher sind. Zudem bestätigen die bisherigen Praxiserfahrungen, dass Frauen in gewerblich-technischen Berufen eine Bereicherung für die Arbeitgeber darstellen.

Quelle: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neuntes-bilanzgespraech-des-buendnisses-frauen-in-mint-berufen/

Trump will sich am Mount Rushmore verewigen lassen

Idee bereits 2017 artikuliert – Anfrage an zuständige Gouverneurin gestellt

[hop] Coronakrise, Black-Lives-Matter-Proteste - doch US-Präsident Donald Trump denkt an sein eigenes Denkmal. Die "New York Times" hat berichtet, Mitarbeiter Trumps hätten sich bei der Gouverneurin von South Dakota, Kristi Noem, erkundigt, ob es möglich wäre, das Gesicht Trumps den vier US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln im Fels des Mount Rushmore in South Dakota hinzuzufügen. Weil das seit fast 80 Jahren bestehende National- denkmal mit seinen 18 Meter hohen Präsidentenköpfen auf dem Land amerikanischer Ureinwohner in den Berg gehauen wurde, ist es umstritten. (Quelle: spiegel.de, 10.8.2020, Foto: dpa)