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Presse & Kommunikation

Ausgabe 9 - November 2021

Zurück in die Präsenz - unter diesem Motto hat die Hochschule das Wintersemester begonnen. Bereits für über die Hälfte der Lehrveranstaltungen besteht ein Präsenzangebot. Das akademische, kulturelle und soziale Leben ist auch räumlich an die Hochschule zurückgekehrt, bis hin zum informellen Gespräch in der Cafeteria und in der Mensa. Ermöglicht wird dies durch die umsichtige und rücksichtsvolle Beachtung der Maßnahmen zum Infektionsschutz durch die Mitglieder der Hochschule. Der Newsletter für den November 2021 kann auch deshalb über besonders viele erfolgreiche Projekte berichten - und allein über fünf Preisverleihungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

Position der Rektorin bzw. des Rektors wird neu ausgeschrieben

Bisherige Rektorat führt Geschäfte fort

[red] Am 21. Juli 2021 wurde Professor Dr. Roland Brünken (Universität des Saarlandes) zum neuen Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gewählt. Wie die Vorsitzende des Hochschulrats der Heidelberger Hochschule, Professorin Dr. Rosemarie Tracy, nun mitteilt, ist es jedoch trotz vielfacher Bemühungen und zum großen Bedauern aller Seiten nicht gelungen, ein tragfähiges Modell für den Wechsel von Professor Brünken an die baden-württembergische Hochschule zu erzielen.

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Die Stelle der Rektorin bzw. des Rektors der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird daher so bald wie möglich neu ausgeschrieben.
Bis zur Bestellung der neuen Rektorin bzw. des neuen Rektors führt das bisherige Rektorat die Amtsgeschäfte unverändert fort.

Digitales Lehren und Lernen weiter professionalisiert

Kick-off-Veranstaltung der Heidelberg School of Education zum neuen HSE Digital Teaching and Learning Lab am Standort Campus Altstadt. Text: Jennifer Bürk

Für angehende Lehrkräfte ist es sehr wichtig, sich bereits im Laufe ihres Studiums einen souveränen Umgang mit Methoden und Technologien digitalen und kollaborativen Lehrens und Lernens anzueignen. An der Heidelberg School of Education, einer gemeinsamen Einrichtung der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg, wurden nun entsprechende Infrastrukturen weiter ausgebaut. Im Rahmen des Projekts „HSE Digital Teaching and Learning Labs“ hat der Seminarraum „P18“ am Standort Campus Altstadt eine neue medientechnische Ausstattung erhalten. Per Livestream fand am 8. Oktober 2021 in einem Kick-off die Vorstellung des neuen Raumnutzungskonzepts statt.

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Der Kick-off bot ausreichend Gelegenheit, die räumlichen Gegebenheiten und die medientechnische Ausstattung kennenzulernen. Neben einem Einblick in die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten durch eine multimediale Demonstration des Projektteams „HSE: Go digital! Now!“ trug auch eine Liveschaltung in das Medienzentrum (MeZ) der Pädagogischen Hochschule in Anwesenheit von Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke und dem Team des MeZ zum Kick-off bei. Als wichtiger Partner innerhalb des Netzwerks an dezentralen Lab-Standorten hat das MeZ umfangreiches Equipment zur Klassenzimmervideographie erhalten, das in diesem Rahmen kurz vorgestellt wurde.

Darüber hinaus bereicherte das Impulsreferat zum Thema „Innovative Lehr-Lernräume“ von Prof. Dr. Richard Stang, Experte für Medienwissenschaft, Medienpädagogik und Lernwelten an der Hochschule der Medien Stuttgart, die Veranstaltung. In einer abschließenden Gesprächsrunde mit Staatssekretärin Petra Olschowski (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) und Professor Stang wurden zudem Themen wie Internationalisierung der Lehrer:innenbildung, forschungsbasiertes Lehren und Nachhaltigkeit mit Bezug auf das Lab diskutiert.

Weitere Informationen zum „HSE Digital Teaching and Learning Lab“ sind auf der folgenden Website zu finden: www.hse-heidelberg.de/digital-teaching-learning-lab.

Landesweiter Lehrpreis erstmals vergeben

PH Heidelberg würdigt Projekte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung

[velo] Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat in diesem Jahr erstmalig den landesweiten Lehrpreis "Hochschullehre für eine nachhaltige Entwicklung" vergeben. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt Lehrveranstaltungen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beispielhaft umsetzen. Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler:innen der Hochschule Konstanz, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Hochschule Reutlingen. Die Jury war mit Expert:innen aus Hochschullehre, Politik und Studierendenschaft besetzt.

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Gefördert wird der Preis vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Vielfältige globale Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und wachsende globale Ungleichheiten rücken zunehmend in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen und politischen Interesses. Dabei besonders relevant ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung, zu der Hochschulen durch ihren Bildungsauftrag einen substanziellen Beitrag leisten können.

"Mit dem Lehrpreis 'Hochschullehre für eine nachhaltige Entwicklung' ist es gelungen, die Vielfalt hervorragender BNE-Lehr-Lern-Formate sichtbarer zu machen", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. "Bildung für nachhaltige Entwicklung ist weit mehr als schulische Bildung - sie erstreckt sich im Sinne eines lebenslangen Lernens über unterschiedliche Bildungsbereiche." Professor Dr. Alexander Siegmund, Geschäftsführender Direktor des Heidelberger BNE-Zentrums, ergänzte: "Mit dem Lehrpreis wollen wir bereits vorhandenes Engagement im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung würdigen und gleichzeitig gute Beispiele einer gelungenen Umsetzung in der Hochschullehre sichtbar machen."

Von der Jury aus über 30 Bewerbungen für den diesjährigen Preis ausgewählt wurden Wissenschaftler:innen von drei baden-württembergischen Hochschulen: Der erste Preis ging an Professorin Dr. Maike Sippel, Ilmari Binder und Markus Szaguhn (Hochschule Konstanz) mit der Lehrveranstaltung #climatechallenge. Ines Bott, Anne-Sophie Risse, Dr. Richard Beecroft und Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie erhielten für ihre Lehrveranstaltung "Frühlingstage der Nachhaltigkeit" den zweiten Preis. Der dritte Preis ging an Professor Dr. Florian Kapmeier (Hochschule Reutlingen) für seine Integration der World Climate Action Simulationen in Lehrveranstaltungen. Die Laudationes hielten die Jurymitglieder Dr. Nicole Aeschbach, Lisanne Wolters und Teresa Ruckelshauß.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des digitalen Treffens des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg statt. Das Grußwort übernahm Professor Dr. Hans-Werner Huneke. Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg freute sich über die Vielzahl der Einreichungen: "Dies macht die Relevanz des Themas deutlich, auf das wir auch in Zukunft verstärkt als Hochschule setzen möchten." Im Anschluss sprach Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, per Videobotschaft zu den Teilnehmenden und beglückwünschte die Preisträger:innen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Student Service Center wieder eröffnet

Fragen rund ums Studium klären vor Ort im Altbau, telefonisch oder schriftlich

[red] Mit Beginn der Vorlesungszeit am 11. Oktober 2021 wurde das Student Service Center (SSC) wiedereröffnet. Das SSC ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Studium und Prüfungen. Die Mitarbeiter:innen im SSC arbeiten eng mit den zugehörigen Abteilungen zusammen und verweisen gegebenenfalls an die Fachabteilungen. Die Öffnungszeiten vor Ort im Wintersemester 2021/22 sind: montags und mittwochs jeweils 10-14 Uhr und donnerstags 10-16 Uhr. Sie finden das SSC in Raum 012a im Altbau/Erdgeschoss in der Keplerstraße 87.

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Während des Besuchs des SSC ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte scannen Sie beim Betreten des Raumes Ihren Studierendenausweis und wiederholen Sie den Scanvorgang beim Verlassen des SSC. Im Falle von Wartezeiten halten Sie sich bitte an die Abstandregeln ein und nutzen das Foyer.

Bei Erstanfragen rund um Studium und Prüfungen können Sie sich auch an die Telefonhotline unter der Nummer 06221 / 477-555 wenden. Diese erreichen Sie montags bis donnerstags jeweils von 8 bis 14 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Die Studierenden der lehramtsbezogenen Studiengänge können darüber hinaus das Online Beratungstool https://onlineberatunglehramt.hse-heidelberg.de der Heidelberg School of Education nutzen.

Neu: Stabsstelle Orientierung und Beratung im Studium

Schnittstelle bündelt Angebote für ein erfolgreiches Studium

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg legt Wert darauf, ihren Studierenden von der Bewerbung bis zur Ausstellung des Zeugnisses die bestmöglichen Studienbedingungen zu bieten. Hierzu wurden an der Hochschule bereits vielfältige Informations- und Beratungsangebote eingerichtet. Konzeptionell gebündelt werden diese ab sofort in der neuen Stabsstelle Orientierung und Beratung im Studium (SOBS), die auch die Weiterentwicklung der Angebote verantwortet. Die Leitung der Abteilung obliegt Dr. Dalibor Cesak, der direkt an das Prorektorat für Studium, Lehre und Weiterbildung berichtet. Der Stabsstelle angegliedert sind die Zentrale Studienberatung sowie die Telefonhotline und das Student Service Center.

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"Die neue Stabsstelle Orientierung und Beratung im Studium soll als Schnittstelle der vielfältigen Beratungs- und Informationsangebote der Hochschule dazu beitragen, den Studienerfolg möglichst aller Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sicherzustellen. Das beinhaltet die Unterstützung der Studieninteressierten für eine qualifizierte Studienplatzwahl, die Begleitung aller Studienanfänger:innen für einen optimalen Start ins Studium sowie die Beratung von Studierenden mit individuellen Studienverläufen", erklärt Professorin Dr. Vera Heyl (Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung).

Unter der Federführung der neuen Stabsstelle und in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule sollen zudem weitere Maßnahmen zur Sicherung und Förderung des Studienerfolgs eingeführt werden. Der SOBS-Leiter Cesak sagt: "Wir planen zum Beispiel ein sogenanntes 'Frühwarnsystem für untypische Studienverläufe', um abbruchgefährdete Studierende rechtzeitig zu identifizieren und ihnen im Sinne des individuellen Studienerfolgs passgenaue Informations- und Beratungsangebote zu vermitteln." In enger Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Qualitätsmanagement sollen darüber hinaus weitere Maßnahmen wie ein Verbesserungs- und Beschwerdemanagement für Studierende entwickelt und umgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sobs.

Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung

Forschungs- und Nachwuchskolleg (EKoL) erfolgreich abgeschlossen. Text: Leitungsteam des Kollegs

Welche Bedeutung hat die Lehrer:innenbildung für die Professionalisierung angehender Lehrkräfte? Dieser Frage gingen Wissenschaftler:innen der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Ludwigsburg in den Jahren 2013 bis 2020 im interdisziplinären Forschungsprojekt „Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung“ (EKoL) nach. Neben der Untersuchung der baden-württembergischen Lehrerbildung hatte es die Aufgabe, rund 20 Nachwuchswissenschafter:innen zu promovieren bzw. zu habilitieren.

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Geleitet wurde das Kolleg von den Professoren Markus Rehm (Sprecher, Naturwissenschaften), Hendrik Lohse-Bossenz (Lehr-Lernforschung), Markus Vogel (Mathematik), Manfred Seidenfuß (Geschichte) und Tobias Dörfler (Psychologische Diagnostik).

Forschungsschwerpunkte
Das Forschungs- und Nachwuchskolleg wurde durch das Land Baden-Württemberg finanziert. Bei der Forschung lag der Fokus auf den Kompetenzen angehender Lehrkräfte in den Disziplinen Deutsch, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Untersucht wurde auch ihr Umgang mit Heterogenität. Fokussiert wurde auch auf die empirische Bildungsforschung, bei der Fachdidaktiker:innen, Schul- und Sonderpädagog:innen sowie Psycholog:innen in elf Teilprojekten eng zusammenarbeiteten. „Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Anwendung differenzierter Forschungsmethoden in der empirischen Bildungsforschung“, so Juniorprofessor Dr. Hendrik Lohse-Bossenz, der die Methodenausbildung der Nachwuchswissenschaftler:innen maßgeblich verantwortete. „Uns hat interessiert, wie Kompetenzaspekte von Lehrkräften praxisnah erfasst werden können, wie sie sich im Laufe der Lehrer:innenbildung entwickeln und welche Bedeutung hierbei spezifische Lerngelegenheiten haben“, sagt Prof. Dr. Markus Vogel. „Wir haben dabei mit so genannten Fall-Vignetten gearbeitet, das sind kurze Abschnitte aus konkretem Unterricht. Im Kolleg haben wir diese Vignetten einerseits in der Forschung eingesetzt, andererseits haben wir spezielle Fall-Vignetten für die Lehrer:innenausbildung in der 1. und 2. Phase entwickelt“, erläutert der Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. Markus Rehm.

Mehrere Publikationen zum Thema
Testinstrumente auf der Basis dieser Vignetten wurden zwischen 2013 und 2016 entwickelt und auf ihre Tauglichkeit geprüft. Die Ergebnisse wurden von der wissenschaftlichen Koordinatorin Dr. Juliane Rutsch in einem ersten Band im Springer-Verlag veröffentlicht (Rutsch, Rehm, Vogel, Seidenfuß & Dörfler, 2018). Überdies zeigte das Kolleg Chancen und Grenzen vignettenbasierten Lernens in der Lehrerbildung auf: hierzu liegt seit 2020 ein zweiter Band vor, der im Belz-Verlag erschienen ist (Friesen, Benz, Billion-Kramer, Heuer, Lohse-Bossenz, Resch & Rutsch, 2020).
Zum erfolgreichen Abschluss des Kollegs ist nun unter der Federführung von Hendrik Lohse-Bossenz ein dritter Band im Waxmann-Verlag erschienen. Er berichtet über theoretische Weiterentwicklungen und empirische Befunde der zweiten Kollegphase von 2016 bis 2020. Dazu wurden u. a. die Daten einer längsschnittlichen Vollerhebung im Vorbereitungsdienst in Baden-Württemberg ausgewertet. Die zentrale Fragestellung nach der Effektivität der Lehrerbildung wird hier erneut aufgeworfen, vor allem hinsichtlich der praxisnahen Erfassung von Kompetenzaspekten und der Bedeutung situativer Lerngelegenheiten. Hendrik Lohse-Bossenz resümiert: „Die Befunde des Kollegs zeigen auf, dass fachdidaktisches Wissen nicht kontinuierlich über die verschiedenen Phasen der Lehrerbildung hinweg aufgebaut wird. Während in der ersten Phase der Lehrer:innenbildung an den Pädagogischen Hochschulen Zuwächse im fachdidaktischen Wissen über die Gruppe der Studierenden hinweg zu verzeichnen sind, bietet der Vorbereitungsdienst, mit der unterrichtspraktischen Tätigkeit sowie der begleiteten Reflexion, prinzipiell eine Vielzahl von individuellen Lerngelegenheiten. Damit können wir aufzeigen, dass interindividuelle Unterschiede in den Entwicklungsverläufen weiterführende untersuchungsrelevante Indikatoren für die Kompetenzentwicklungen im Lehramt darstellen.“

Qualifizierung angehender Wissenschaftler:innen
Eine weitere Aufgabe des Kollegs war die Qualifizierung angehender Wissenschaftler:innen für den Bildungsbereich. „Ob und wie Qualifizierungsmaßnahmen des Kollegs gegriffen haben, zeigt sich an den Doktorarbeiten und Habilitationen, den Tagungsteilnahmen sowie an der Anzahl der Publikationen. Im Kolleg ist es gelungen, alle Nachwuchswissenschaftler:innen zu qualifizieren: Alle Promovierenden wurden graduiert oder stehen kurz davor“, freut sich Prof. Dr. Tobias Dörfler, der sich intensiv für die Qualifikation der Kollegiat:innen engagiert hat. „Die Habilitand:innen haben alle eine wissenschaftliche Laufbahn an Pädagogischen Hochschulen oder Universitäten in Deutschland oder Österreich eingeschlagen. Darunter sind insbesondere eine Juniorprofessur (Dr. Marita Friesen, Mathematik) sowie zwei Professuren (Dr. Christian Heuer, Geschichte und Dr. Sebastian Goreth, Technik) zu nennen“, so Professor Dr. Manfred Seidenfuß.

Sinnesbehinderungen von komplex behinderten Menschen

Kooperationsprojekt der Hochschule (Prof. Dr. Andrea Wanka), der Universität Hamburg und der LMU München

[red] Wie steht es um das Seh- und Hörvermögen von geistig und komplex behinderten Menschen, die in bayerischen Einrichtungen der Behindertenhilfe leben? Ein Forschungsteam, an dem auch Wissenschaftler:innen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beteiligt sind, geht von vielen unerkannten Sinnesbehinderungen und negativen Auswirkungen auf die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen aus. In einer Studie sollen nun erstmals konkrete Fallzahlen für Bayern erhoben werden. Das Team will zudem Vorschläge entwickeln, wie Hör- und Sehbehinderungen zukünftig besser erkannt und die betroffenen Menschen in den Einrichtungen unterstützt werden können.

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Die Federführung des im Oktober 2021 gestarteten Projekts "Sehen und Hören: Studie zur Verbesserung der Diagnose und Förderung von Auffälligkeiten im Sehen und Hören bei Menschen mit geistiger bzw. komplexer Behinderung in Bayern (SuHB)" hat die Blindeninstitutsstiftung inne; neben der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sind die Universität Hamburg sowie die LMU München beteiligt. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert das Vorhaben mit rund 420.000 Euro

Rund zwei Drittel der Menschen, die in der Blindeninstitutsstiftung leben, können sich nicht oder nur sehr eingeschränkt ausdrücken. Aufgrund ihrer komplexen Behinderung können sie zum Beispiel nicht einfach sagen, wie gut sie noch sehen oder hören. In Einrichtungen für geistig und komplex behinderte Erwachsene, die keinen Schwerpunkt auf Sinnesbehinderungen haben, bleiben daher - so vermuten die Wissenschaftler:innen - viele Sinnesbehinderungen unerkannt. Daraus ergeben sich große Auswirkungen auf die Selbstbestimmung im Alltag und die Teilhabe in allen Lebensbereichen, da eine zusätzliche Sinnesbehinderung ein anderes, barrierefreies Setting erfordert und vor allem entsprechende Kenntnisse der begleitenden Fachkräfte.

Ziel der auf drei Jahre angelegten SuHB-Studie ist es daher, erstmals für Bayern verlässliche Zahlen zu ermitteln: Wie viele geistig oder komplex behinderte Erwachsene, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben, zeigen Auffälligkeiten beim Sehen und Hören? Dafür untersucht ein Team um Professorin Dr. Andrea Wanka (Pädagogische Hochschule Heidelberg) bis zu 500 Probanden unter anderem am Medizinischen Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung in Würzburg.
Zum Einsatz kommt dabei ein neues Diagnostik-Verfahren, mit dem taubblinde und hörsehbehinderte Menschen identifiziert und das funktionale Hör- und Sehvermögen überprüft werden. Um sich mit Probanden zu verständigen, die sich nur sehr eingeschränkt ausdrücken können, sollen ganz unterschiedliche Methoden angewandt werden: von leichter Sprache und Piktogrammen über taktiles Gebärden bis hin zu elektronischen Hilfsmitteln.

Parallel dazu nimmt ein Forschungsteam der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Hamburg die Rahmenbedingungen in den Wohnangeboten der Behindertenhilfe unter die Lupe. Abschließend will das gesamte Forschungsteam mit Expert:innen aus der Behindertenhilfe und der Politik konkrete Vorschläge erarbeiten, wie sich die Situation für geistig und komplex behinderte Erwachsene in bayerischen Einrichtungen nachhaltig verbessern lässt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/taubblind sowie unter www.blindeninstitut.de.
Quelle: Blindeninstitutsstiftung

Zusammen erreichen wir mehr

Neue Mitgliedschaften und ein inklusives Freiwilliges Jahr - für eine inklusivere Gesellschaft. Text: AW-ZIB

Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) setzt sich für Inklusion in der Gesellschaft ein. Da man zusammen meist mehr erreicht als alleine, arbeiten wir eng mit anderen Partner:innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Vor kurzem sind wir dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung sowie dem SUI (Service User Involvement)-Netzwerk beigetreten. Neuigkeiten gibt es auch im Bereich des Teams: Nach ihrem Freiwilligendienst im Ökogarten ist Friederike Höhnle seit dem 1. November im Rahmen ihres inklusiven Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in verschiedenen Bereichen der Hochschule tätig. Das FSJ wird durch das AW-ZIB organisiert und koordiniert.

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Aktionsbündnis Teilhabeforschung
Das Aktionsbündnis will zu einer stärkeren Vernetzung und Förderung von Teilhabeforschung beitragen. Dabei stehen Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Fokus. Rund 140 Organisationen und Einzelmitglieder, darunter Menschen mit und ohne Behinderungen, Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen von Fach- und Wohlfahrtsverbänden, tauschen sich aus und profitieren von den gegenseitigen Erfahrungen. Gemeinsam wird so Wissen bereitgestellt, das für Inklusion, für den Umgang mit Verschiedenheit und für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen notwendig ist.

Neben Kongressen zur Teilhabeforschung koordiniert das Aktionsbündnis auch unterschiedliche Arbeitsgruppen, zum Beispiel zu den Themen Digitalisierung, Teilhabe am Arbeitsleben oder sozialraumorientiertes Wohnen. In diesen werden konkrete Fragen aus der Praxis aufgegriffen und Forschungsergebnisse in die Praxis vermittelt. In der Arbeitsgruppe ‚Partizipative Forschung & Forschungsmethoden‘ haben beispielsweise akademisch Forschende des AW-ZIB gemeinsam mit Bildungsfachkräften ihr Vorgehen vorgestellt. Dabei haben sie auch darüber berichtet, welche Herausforderungen sie in der Partizipativen Forschung sehen und wie sie damit umgehen.

SUI Germany
SUI steht für den englischen Begriff ‚Service User Involvement‘. Auf Deutsch bedeutet er ‚Beteiligung oder Einbezug von Nutzer:innen sozialer Dienste‘. Der Begriff ‚Service User‘ kommt aus der Sozialen Arbeit. Damit sind Personen gemeint, die als Adressat:innen persönliche Erfahrungen mit dem sozialen Hilfesystem gemacht haben oder machen. Dazu zählen beispielsweise obdachlose Menschen, Menschen mit Depressionserfahrungen oder suchtkranke Menschen. Durch ihre Einbindung in Ausbildungsprozesse und in die Hochschullehre erfahren Studierende, was Nutzer:innen von der Sozialen Arbeit erwarten, wie sie Soziale Arbeit und das soziale Hilfesystem erleben und welche Unterstützung sie benötigen. Somit können Impulse für die Weiterentwicklung des Studiums sowie für die Profession Sozialer Arbeit gesetzt werden. Studierende werden darüber hinaus noch besser auf ihre spätere Arbeit vorbereitet und gleichzeitig werden die Selbstbestimmungsmöglichkeiten der Service User gestärkt. Auch die Bildungsfachkräfte des AW-ZIB werden als (ehemalige) Service User in die Ausbildung von zukünftigen Lehrkräften einbezogen und sprechen über ihre Inklusions- und Exklusionserfahrungen im Bildungsbereich sowie in anderen Lebensbereichen. Als qualifizierte Expert:innen in eigener Sache geben sie Studierenden Einblicke in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen.

Das verbindet uns mit dem SUI-Ansatz und macht den Austausch im SUI-Netzwerk so wertvoll: So können wir zum einen an die bestehende Expertise im SUI-Bereich anknüpfen und zum anderen durch unsere Erfahrungen wertvolle Impulse setzen.

Inklusives FSJ startet
Ab dem 1. November ist Friederike Höhnle im Rahmen ihres inklusiven Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in verschiedenen Bereichen der Pädagogischen Hochschule tätig. Ganz neu ist ihr die Hochschule dabei nicht, war sie doch schon ein Jahr als Freiwillige im Ökogarten aktiv. Koordiniert und organisiert wird das sechs Monate dauernde FSJ durch das AW-ZIB. Friederike Höhnle wird unterschiedliche Bereiche der Hochschule kennenlernen: neben der Lernwerkstatt Inklusion und der Professional School wird sie auch die Kolleg:innen im Fachbereich Alltagskultur und Gesundheit, in der Abteilung Gebäudemanagement und Arbeitssicherheit und natürlich des AW-ZIB tatkräftig unterstützen.

Hochschule erneut bei Antrag auf ERASMUS-Charta erfolgreich

Von der Förderung allgemeiner und beruflicher Bildung durch internationalen Austausch profitieren

[velo] Die Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich auch die nächsten sechs Jahre auf "Erasmus+"-Mittel der Europäischen Union bewerben. In dem Programm zur Förderung von Mobilitäts- und Kooperationsmöglichkeiten in Europa stehen bis 2027 insgesamt rund 28 Milliarden Euro zur Verfügung. Voraussetzung für eine Bewerbung auf diese Mittel ist die nun erfolgreich abgeschlossene Antragstellung für eine "ERASMUS- Charta für die Hochschulbildung" (ECHE). Die Federführung für das Verfahren hatte das Akademische Auslandsamt unter Leitung von Henrike Schön inne.

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"Erasmus+ gehört zu den wichtigsten internationalen Programmen zur Förderung allgemeiner und beruflicher Bildung", meint Professor Dr. Hans-Werner Huneke. Der Rektor der Hochschule zeichnet für den Bereich Internationalisierung verantwortlich und sagt weiter: "Bei Erasmus+ geht es nicht nur um die Verbesserung von Sprachkenntnisse. Durch den Austausch mit anderen Kulturen werden vielmehr soziale und interkulturelle Kompetenzen erworben. Und für Mitglieder einer bildungswissenschaftlichen Hochschule wie der PH Heidelberg sind das entscheidende Fähigkeiten, um Bildungsangebote für eine zunehmend heterogene und sich global öffnende Bevölkerung entwickeln zu können Es freut mich daher sehr, dass Studierende, Promovierende, Lehrende und Mitarbeitende der Verwaltung auch in den kommenden Jahren an dem Programm werden teilnehmen können. Mein Dank gilt dem Akademische Auslandsamt für die ausgezeichnete Arbeit im Rahmen der Antragstellung."

"Auch ich bin von den Vorteilen von Erasmus+ überzeugt. Insbesondere da das Programm bis 2027 mit den Schwerpunkten Inklusion, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zahlreiche Parallelen zu dem Profil der Pädagogischen Hochschule Heidelberg aufweist", sagt die Leiterin des Akademischen Auslandsamt und "ERASMUS+"-Hochschulkoordinatorin, Henrike Schön. So verfolgt sowohl die Europäische Union als auch die Heidelberger Hochschule das Ziel, allen Menschen die Teilhabe an Bildung zu ermöglichen. Beide Organisationen setzen sich zudem für die Entwicklung von Möglichkeiten für hochwertiges digitales Lernen sowie für den Erwerb digitaler Kompetenzen ein. Besondere Chancen werden auch die neuen Formate der hybriden Mobilität sowie der Nachhaltigkeit bilden: "Personen, die am 'ERASMUS+'-Programm unserer Hochschule teilnehmen und die auf das Flugzeug verzichten, können bereits jetzt zusätzliche Mittel für Fahrtkosten beantragen. Die neue Förderlinie sieht außerdem Gelder für den Aufbau von Wissen und Verständnis für Nachhaltigkeit und Klimaschutz vor. Von der inhaltlichen Schwerpunktsetzung des bürgerschaftlichen Engagements ist darüber hinaus eine Stärkung des Europäischen Gedankens und der Demokratie in den teilnehmenden Ländern zu erwarten", erklärt Schön abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hochschule.

Studium und Praktikum im Ausland

Ein Onlineangebot am 24. November über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen

[red] Am Mittwoch, 24. November 2021 stellt das Akademische Auslandsamt im Rahmen eines Online-Seminars die Möglichkeiten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren, vor. Im Anschluss werden individuelle Fragen zum Thema beantwortet. Die Veranstaltung findet zwischen 12.00 und 13.00 Uhr online statt. Weitere Informationen zu den Login-Daten sowie weiteren Terminen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.

Chancengleichheit durchsetzen

Öffnungszeiten des Gleichstellungsbüros

[red] Auch im Wintersemester berät das Team des Gleichstellungsbüros Studierende und wissenschaftliches Personal in Sachen Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf. Fragen zu Diskriminierung und Benachteiligung und Förderungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen können ebenfalls besprochen werden. Aktuell werden neben der Onlinesprechstunde auch wieder Präsenzsprechzeiten im Gleichstellungsbüro (Altbau, Raum 019) angeboten.

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Es stehen die folgenden Termine regelmäßig zur Verfügung:

Mo 14-16 (PH, Altbau 019)
Mi 10-12 (Zoom: Link zum Zoomslot)
Mi 13-15 (PH, Altbau 019)
Do 9:30-13:30 (PH, Altbau 019)

Während der Präsenzsprechzeiten sind wir außerdem telefonisch (06221 477-232) erreichbar. Per E-Mail können zudem individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf und andere Fragen

Sprechstunde der Beauftragten für Chancengleichheit

[red] Ab sofort bietet das Gleichstellungsbüro Mitarbeitenden im Verwaltungsbereich eine Sprechstunde nach Vereinbarung an. Wir beraten gern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf oder zu Fort- und Weiterbildung. Auch bei individuellen Fragen zur Chancengleichheit können sich die Mitarbeitenden vertrauensvoll an uns wenden. Wir sind telefonisch und per E-Mail erreichbar: Sabine Franke, Tel.: 06221 477-189 und Christelle Hiemstra, Tel.: 06221 477-114.

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Neue Mitarbeitende und ehemalige Mitglieder

Personalia der Hochschule im Überblick

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!

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Porträts der Verfolgung online

Zwei Geschichtsseminare unter der Leitung von Dr. Anette Hettinger setzten sich mit den Biographien von Jüd:innen aus dem französischen Internierungslager Gurs auseinander

[hop] Der Jahrestag der Deportation von über 6.500 Jüd:innen aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Internierungslager Gurs in den französischen Pyrenäen am 22. Oktober 2020 war Anlass für zwei Seminare im Wintersemester 2020/21, die sich mit dieser Deportation, deren Rahmenbedingungen und mit Biografien von Betroffenen beschäftigten. In Gruppen oder einzeln wählten die Studierenden „ihre“ Biografie, die oft Bezüge zu ihrem eigenen Wohnort aufweist. Die Ergebnisse dieser beeindruckenden Recherchen können auf der Internetseite des Fachs nachgelesen werden: https://www.ph-heidelberg.de/geschichte/projekte/portraets-der-verfolgung-online.html

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Innerhalb weniger Stunden mussten die Betroffenen wenige Habseligkeiten packen, wurden zu Sammelpunkten gebracht und von dort mit den Zügen der Reichsbahn in den unbesetzten Teil Frankreichs transportiert. Aufgrund der schlimmen Lebensverhältnisse in Gurs und in anderen Internierungslagern starben viele der Verschleppten. Nur wenigen gelang die Flucht, nur ein Teil konnte gerettet werden. Die meisten der aus Südwestdeutschland Deportierten wurden ab 1942 in die nationalsozialistischen Vernichtungslager deportiert und ermordet.

Geschichtsdidaktische Auseinandersetzung
Menschen aus den verschiedensten Orten in der Pfalz und Baden werden im Projekt vorgestellt. Sie wohnten vor der Deportation etwa in Kaiserslautern, Worms, Neustadt oder in Wertheim, Karlsruhe und Heidelberg. Die Lebensgeschichten konkreter Menschen, die bis 1940 an noch heute sichtbaren Orten und vorhandenen Häusern lebten, veranschaulichen exemplarisch Maßnahmen und Schritte der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Indem die Studierenden sich mit ihnen beschäftigten, setzten sie sich am konkreten Beispiel mit der Bedeutung des Holocaust in der gegenwärtigen Gesellschaft auseinander – eine Auseinandersetzung, die gerade für zukünftige Geschichtslehrkräfte und ihre Positionierung wichtig ist. Gleichzeitig dachten sie über wichtige geschichtsdidaktische Prinzipien wie Personifizierung, Exemplarität, Narrativität oder Perspektivität nach.

Fotografische Porträts von Menschen aus der Region
Die Arbeitsbedingungen waren durch Coronamaßnahmen eingeschränkt. Die beiden Seminare unter der Leitung von Dr. Anette Hettinger mussten coronabedingt online per Videokonferenz stattfinden. Bibliotheken und Archive waren zeitweise geschlossen, Quellen und Literatur, die Grundlagen historischen Arbeitens, waren daher schwer zugänglich. Den hier vorgestellten Lebensgeschichten wurden, falls möglich, fotografische Porträts beigegeben. Von manchen der vorgestellten Personen ließen sich keine Fotografien finden. Nichts zeigt deutlicher den Abbruch familiärer Kontinuitäten und der familiären Überlieferung sowie die gewaltsame Verdrängung der jüdischen – oder der von den Nationalsozialisten als „jüdisch“ im rassistischen Sinn deklarierten – Bevölkerung aus dem nationalsozialistischen Deutschland.

Im thematischen Kontext des Projekts ist auch auf eine Ausstellung hinzuweisen, die noch bis 12. November im Rathaus Heidelberg zu sehen ist. „Gurs 1940“: Die Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz ist in Kooperation mit vielen Partnerinnen und Partnern in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Frankreich sowie dem Auswärtigen Amt entstanden. Sie erinnert ebenso wie das Projekt an die grausamen Verbrechen an den Juden in Gurs. Neben den 20 offiziellen Ausstellungstafeln, die von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz erstellt wurden, hat der Heidelberger Historiker Dr. Norbert Giovannini zwei Ausstellungstafeln zur Heidelberger Geschichte erstellt. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses – montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr – besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

BODENTIER hoch 4

Fortbildung der Senckenberg Gesellschaft Görlitz im Ökogarten zur digitalen Bestimmung von Kleinlebewesen – kostenfreie Citizen Science App. Text: Valentin Kleinpeter

Wer wohnt eigentlich alles im herbstlichen Laubstreu? Warum sind Asseln, Kompostwürmer und andere Bodenorganismen so wichtig für einen gesunden Boden und die Zersetzung von organischen Materialien? Und wie können solche Bodentiere mit einer App wissenschaftlich korrekt bestimmt werden? Bei einem Workshop, der in Zusammenarbeit mit der Senckenberg Gesellschaft Görlitz und dem Fach Biologie im Ökogarten stattfand, konnten Studierende, Lehrende und Mitarbeitende den Umgang mit der App „BODENTIER hoch 4“ lernen, die es ermöglicht, solche Organismen zu bestimmen.

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Die Veranstaltung flankierte eine längerfristige Ausstellung im Zoo Heidelberg, einem der Ökogarten-Kooperationspartner am Runden Tisch BNE der Stadt Heidelberg.

Citizen Science-Mitarbeiterin Anika Neu aus Görlitz erklärte anhand der Bodenorganismen, die von Studierenden aus verschiedenen Habitaten des Ökogartens gesammelt wurden, wie man anhand der App die verschiedenen Gruppen von Lebewesen unterscheiden und bestimmen kann, wo und wie sie leben und welche Anatomie sie aufweisen. Mit interaktiven, reich bebilderten Bestimmungsschlüsseln und Artenporträts lassen sich Großgruppen wie Käfer und Ameisen sowie ca. 260 heimische Doppelfüßer, Hundertfüßer und Landasseln mit dem Tablet oder Smartphone ermitteln. Die kostenfreie App, die über die gängige Portale heruntergeladen werden kann, funktioniert mit ihren anschaulichen Steckbriefen auch als Hilfs- und Lernmittel; speziell in der Arbeit mit Schulklassen sehen die Fachleute aus Görlitz viel Potenzial.

Sprecherziehung in der Lehrer:innenbildung & in Hochschulen

Tagung vom 30. September bis 2. Oktober an der Hochschule

[red] Die diesjährige bundesweite Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS) wurde an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg online ausgerichtet. Etwa 100 Menschen wurden vom Tagungsteam unter der Leitung von Andrea Brunner über drei Tage virtuell über das Videokonferenzsystem Zoom zusammengebracht. Die Eröffnungsrede wurde von der Doppelspitze des DGSS-Vorstands Dr. Ortwin Lämke und Franziska Trischler über ein vorproduziertes Video eingespielt, welches auch eine kleine sprechkünstlerische Einlage (e.jandl; body-building) bot.

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Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke hielt seine Begrüßungsrede zum Thema Sprecherziehung an der Hochschule: „Wo lernt man so gut Vorlesen?“ fragte er. „In der Sprecherziehung!“ gab er sich selbst die Antwort und unterstrich damit den Stellenwert des Faches. In seiner Eröffnungsrede erinnerte der Dekan der Fakultät für Kultur und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Georg Zenkert, an die gesprochene Sprache als hauptsächliches, wichtigstes Mittel zur Verständigung. Dr. Simone Burel als Schirmfrau der Tagung führte in ein digitales Format zur (Aus)-bildung von Frauen ein mit linguistischem Fokus. Die Key-Note hielt Prof. Dr. Susanne Voigt-Zimmermann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, zu „Prävention bei berufsbedingten Stimmerkrankungen bei Lehrern – eine Positionierung oder „man kann zwar sein Herz in Heidelberg verlieren, aber niemals die Stimme“.

Dr. Anette Schulze bot am Freitag einen Workshop zum Thema „Digitale Werkzeuge für kooperatives Lernen und Arbeiten“ an. Schulze, die an der Hochschule in der Medienbildung arbeitet, stellte verschiedene digitale Tools für Unterricht oder Videokonferenzen vor. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit, verschiedene Tools zu Abstimmungen, Wochenplanarbeit oder dem Erstellen eigener Bücher kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. Roland W. Wagner, ehemaliger Sprecherzieher der Hochschule, referierte über das Thema „Zum Umgang mit ‚Lampenfieber‘ in Schulen und Hochschulen“. Nicholas Humphrey, Leiter des Erweiterungsstudiengangs Theaterpädagogik, bot einen Workshop zum Thema „Sinnliche Zugänge zum Text“ an. In dem Workshop hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, sich mit dem Gedicht „Die Blätter fallen, fallen wie von weit,“ von Rainer Maria Rilke zu befassen. In mehreren Übungen ging es darum, sich dem Gedicht über die verschiedenen Sinneskanäle zu nähern. Viele weitere namhafte Referent:innen aus der (affinen) Welt der Sprechwissenschaft bereicherten die Tagung. Interessierte mögen einen Blick ins Tagungsprogramm werfen: https://www.ph-heidelberg.de/dgss-tagung/das-programm.html.

Außerdem wurden die Teilnehmer:innen auf digitalen Wegen durch Heidelberg geführt. Auf einer über Zoom stattfindenden Stadtrallye brachten die wissenschaftliche Hilfskräfte Laura Schuster-Camposeco, Malte Borgfeldt und Laura Kaiser die Teilnehmer:innen in kleinen Gruppen an verschiedene sehenswerte Orte in und um die Stadt am Neckar. Um auch auf der diesjährigen digitalen DGSS-Tagung den künstlerischen Austausch zu gewährleisten, organisierte die Abteilung Theaterpädagogik einen kulturellen und interaktiven Abend mit einer offenen Bühne für alle.

„Noch einmal ganz vielen Dank für diese sehr gelungene Tagung!“ – wie diese waren auch viele andere Rückmeldungen zur Tagung sehr positiv. Es wurde zudem immer wieder das Raumkonzept und die Erfahrung im Raum angesprochen, das als sehr stimmig bewertet wurde - Andrea Brunner sowie Malte Borgfeldt, Heike Heinemann, Laura Kaiser, Judith Kessler, Lucas Lambert und Laura Schuster-Camposeco haben ganze Arbeit geleistet!

Felder mit Satellitenbildern erkunden

Digitale Projekttage der Abteilung Geographie mit Schüler:innen zum Thema Präzisionslandwirtschaft

[red] Vier Schulklassen aus dem Großraum Heidelberg waren im August zu Gast beim Projekt "Geo:spektiv2GO – Fernerkundung mobil erlebbar machen", das von der Abteilung Geographie der Hochschule durchgeführt wird. Sie lernten dabei den Einsatz der Fernerkundung für eine nachhaltigere Landwirtschaft kennen. Landwirtschaftliche Nutzflächen verändern sich von der Saat bis zur Ernte. Dies kann mit dem bloßen Auge nur für einen kleinen Teil der Nutzfläche wahrgenommen werden. Mit Satelliten aus dem Weltall aber können größere Flächen regelmäßig beobachtet werden – die Schüler:innen konnten diesen Erkenntnisgewinn bei den Projekttagen nachvollziehen.

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Bei den digitalen Projekttagen analysierten die Schüler:innen mit Satellitenbildern den Ausgangszustand der landwirtschaftlichen Nutzflächen in ihrer Umgebung. Sie lernten dabei den „Normalized Difference Vegetation Index“ (NDVI) als Indikator für die Vitalität von Vegetation kennen. Zudem wurden sie angeleitet, App-gestützt wöchentlich eigenständig Fotos von ausgesuchten Feldern im Umfeld der Schule zu machen. Mithilfe der Fotos und weiteren Satellitenbilddaten konnten zum Abschluss die Veränderungen aus verschiedenen Perspektiven beschrieben und so der Einsatz der Erdbeobachtung in der Präzisionslandwirtschaft diskutiert werden. Die Graphik zeigt eine deutliche Abnahme des NDVI von grün zu rot, was sich durch die Mahd des Feldes, also dessen Mähen, erklären lässt.

Die Projektmitarbeiter:innen nutzten die Projekttage, um die zu entwickelnde App zu optimieren und innovative Unterrichtsmethoden für weitere digitale Projekttage zu testen.
Quelle: Meldung der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo), 16.8.2021

Außerschulisches MINT-Bildungsengagement geehrt

PH-Netzwerkkoordinatorin Laura Arndt nimmt für die Metrolpolregion den Preis der Deutschen Gesellschaft für Technische Bildung e. V. entgegen

[velo] Unter der Koordination der Pädagogischen Hochschule Heidelberg setzen sich verschiedene Akteure in der Metropolregion für die Förderung der MINT-Bildung in schulischen und außerschulischen Einrichtungen ein. Damit primär verbunden ist das Ziel, Schüler:innen auf MINT-Themen aufmerksam zu machen und sie dafür zu begeistern. Dieses Engagement hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Bildung e. V. nun im Rahmen ihrer Jahrestagung gewürdigt.

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"Für den innovativen Beitrag, die Vernetzung verschiedenster Akteure mit dem Ziel, innerhalb von MINT technische Inhalte zu vermitteln und damit die Allgemeine Technische Bildung zu fördern, spricht die Deutsche Gesellschaft für Technische Bildung e. V. der MINT-Region Metropolregion Rhein-Neckar besondere Anerkennung aus", verlas zunächst Manon Gödiker (ProWood Stiftung) in ihrer Laudation. Im Anschluss überreichte DGTB-Vorstand Professor Dr. Christian Wiesmüller die Urkunde an die Netzwerkkoordinatorin Laura Arndt (Projekt TRANSFER TOGETHER).

In ihrer Dankesrede stellte Arndt die Mitglieder der MINT-Region Metropolregion Rhein-Neckar in den Mittelpunkt, da diese "das Potenzial außerschulischen MINT-Bildungsengagements deutlich machen". Ein Beispiel sei der Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg, der laut der Netzwerkkoordinatorin einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Technischen Bildung und dessen Attraktivität leistet: "Die Mentoring-Programme zeigen, wie wertvoll regionale Netzwerkarbeit ist. Die einzelnen Events werden von den jeweiligen Partner:innen des Landesverbandes ausgerichtet, wodurch verschiedene Expertisen, Perspektiven und Impulse einfließen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Dr. Svenja Brockmüller für Doktorarbeit ausgezeichnet

Die Geographin erhält den Dissertationspreis des Hochschulverbands für Geographiedidaktik

[red] Auf der digitalen Festveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Geographie am 6. Oktober wurde der Dissertationspreis 2021 geteilt an zwei Preisträger:innen verliehen: Dr. Svenja Brockmüller und Dr. Andreas Eberth. Svenja Brockmüller wurde für ihre von Prof. Dr. Alexander Siegmund betreute Dissertation ausgezeichnet, die sie in der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg angefertigt hat. Der Dissertationspreis des Hochschulverbands für Geographiedidaktik wird alle zwei Jahre für herausragende Arbeiten im Bereich der geographiedidaktischen Forschung vergeben.

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Die Studie von Brockmüller, die mittlerweile Postdoktorandin an der Universität Koblenz-Landau ist, befasst sich mit dem Thema "Erfassung und Entwicklung von Systemkompetenz. Empirische Befunde zu Kompetenzstruktur und Förderbarkeit durch den Einsatz analoger und digitaler Modelle im Kontext raumwirksamer Mensch-Umwelt-Beziehungen". Zweitgutachter war Prof. Dr. Stephan Schuler von der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Eine siebenköpfige Jury, die die Breite der Disziplin repräsentiert, hat die Preisträger:innen ausgewählt und nominiert.

Brockmüller war von 2014 bis 2019 akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Geographie der Pädagogische Hochschule. Sie war an unterschiedlichen Projekten des Fachs sowie bei TRANSFER TOGETHER BNE-Projekt „Climate Change Education“ mit beteiligt.
Quellen: Meldung der Abteilung Geographie rgeo vom 6.10.2021; Universität Koblenz-Landau

Theatergruppe für „Krabat“ zweifach ausgezeichnet

Theaterproduktion unter der Leitung von Nicholas Humphrey mit dem baden-württembergischen Staatspreis für Amateurtheater geehrt

[hop] Beim diesjährigen Landeswettbewerb Amateurtheater (LAMATHEA) wurde die PH-Theatergruppe gleich zweimal mit dem vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgelobten Staatspreis für Amateurtheater ausgezeichnet. In der Kategorie Innenraumbühnen erlangte die Gruppe unter der Leitung von Theaterpädagoge und Regisseur Nicholas Humphrey mit ihrer Produktion KRABAT nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler den zweiten Platz. Außerdem wurde sie in der Sonderkategorie "Theater in der Pandemie" für ihren innovativen Umgang mit den Lockdown bei ihrer Produktion RICHTFEST des Dramatikers Lutz Hübner im Juli 2020 geehrt.

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Durch diese beiden Ehrungen ist die Theatergruppe die einzige in Baden-Württemberg, die unter insgesamt 116 Mitbewerber:innen gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet wird. Die Preisverleihung, die von der Landesregierung ausgerichtet wird, findet am 1. November in Pforzheim statt.

Das Theaterstück Krabat, nach dem 1971 erschienen Roman von Otfried Preußler, wurde im Sommer 2019 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in mehreren Aufführungen präsentiert. Krabat ist ein 14-jähriger Waisenjunge, der einer von zwölf Gesellen wird, die für den mysteriösen Müller an der Mühle am schwarzen Wasser arbeiten. In Wahrheit nun Mitglied einer Zauberschule, ist Krabat fasziniert von der Macht, die ihm die Magie über die gewöhnlichen Leute verleiht. Doch diese Macht fordert einen schrecklichen Preis. Der auf einer sorbischen Volkssage basierende Roman, unter anderem 1972 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet, ist die Geschichte des Lehrlings, der sich gegen seinen Meister behaupten muss und ihn zum Kampf herausfordert.

 

Dr. Peter Wulff zum Juniorprofessor für Physik berufen

Arbeitsschwerpunkte u.a. bei der geschlechterinklusiven Gestaltung von Lernumgebungen und beim Einsatz von KI

[velo] Dr. Peter Wulff wurde zum 1. Oktober 2021 von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Juniorprofessor für "Physik und ihre Didaktik" berufen. Am Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik wird Wulff ab sofort lehren und ebenda ein eigenes, fachdidaktisch orientiertes Forschungsprofil entwickeln. Die Tenure-Track-Professur wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert.

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Das Forschungsprofil von Dr. Peter Wulff fokussiert evidenzbasierte Konzepte zur geschlechterinklusiven Gestaltung von Lernumgebungen im Fach Physik sowie Facetten der professionellen Handlungskompetenzen angehender Physiklehrkräfte. Zur Untersuchung seiner Forschungsfragen nutzt Herr Wulff dabei innovative Methoden aus dem Bereich der KI-Forschung, die neue Zugänge zu komplexen Lehr- und Lernprozessen ermöglichen. Seine fachdidaktisch orientierten Forschungsbeiträge sind bislang in peer-review Fachzeitschriften sowie in internationalen Tagungsbänden erschienen. In seiner Hochschullehre widmet sich der Gymnasiallehrer insbesondere der professionellen Entwicklung angehender Physiklehrkräfte und legt dabei Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Wulff verfügt ferner über Erfahrungen in der Koordination von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte sowie in der Nachwuchsförderung von naturwissenschaftlich begabten Schüler:innen.

"Als bildungswissenschaftliche Hochschule bietet die Pädagogische Hochschule Heidelberg ein spannendes Umfeld, in dem Lehre und Forschung eng ineinandergreifen", so Wulff. "Von einer gegenseitigen Bereicherung hoffe ich sowohl in der Lehre als auch in der Forschung zu profitieren und die Studierenden damit optimal auf ihre Profession als Physiklehrkraft vorzubereiten."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/physik.

Zur Person
Peter Wulff hat an der Freien Universität Berlin Physik und Deutsch auf gymnasiales Lehramt sowie Erziehungswissenschaften studiert. Anschließend hat er sein Referendariat an einem Berliner Gymnasium absolviert. Anschließend ging Wulff ans Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel, um dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kontext der PhysikOlympiade zu arbeiten. An der CAU Kiel wurde Wulff schließlich in Physikdidaktik promoviert. Anschließend ging er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Universität Potsdam und beschäftigte sich ebenda mit der Professionalisierung angehender Physiklehrkräfte. Zum Juniorprofessor wurd er im Oktober 2021 durch die Pädagogische Hochschule Heidelberg ernannt.

Dr. Tom Wellmann ist Juniorprofessor für Praktische Philosophie

Innovatives Forschungsprofil u.a. mit Arbeit zu Empedokles und Platon

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat Dr. Tom Wellmann zum 1. Oktober 2021 zum Juniorprofessor für "Praktische Philosophie und ihre Didaktik" berufen. Wellmann wird ab sofort am Institut für Philosophie und Theologie lehren und ebenda ein eigenes Forschungsprofil entwickeln. Die Tenure-Track-Professur wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert.

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Dr. Tom Wellmann gilt als ein herausragender Nachwuchswissenschaftler im Fach Philosophie: Seine Dissertation zur Philosophie des Empedokles interpretiert die antiken Überlieferungen sowohl philologisch fundiert als auch philosophisch innovativ. Auch seine weiteren Arbeiten etwa zu Platon gelten als innovativ und argumentativ auf hohem Niveau. Als Gymnasiallehrer und Fachseminarleiter für die Fächer Philosophie und Ethik verfügt Wellmann zudem über vielfältige Lehrerfahrungen. Seine Kenntnisse der philosophiedidaktischen Forschung hat er durch Vorträge und Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen eingebracht.

"Das Angebot der PH Heidelberg zeichnet sich für mich durch die gelungene Verbindung eines fachwissenschaftlich vielseitigen Philosophiestudiums mit einer engen Anbindung an die Schulpraxis aus", erklärt Wellmann. "Entsprechend möchte ich das 'und' in 'Praktische Philosophie und ihre Didaktik' in meiner künftigen Lehr- und Forschungstätigkeit vor allem im Sinne einer Zusammengehörigkeit interpretieren. Besonders freue mich darauf, einen Beitrag zur Gestaltung des Instituts für Philosophie als Ort des lebendigen philosophischen Austauschs leisten zu können."

Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter www.ph-heidelberg.de/wellmann-tom.

Zur Person
Tom Wellmann hat an der Universität Tübingen sowie der HU Berlin die Fächer Philosophie, Ethik und Altgriechisch für das Lehramt am Gymnasium studiert. Seine Promotion erfolgte 2020 ebenfalls an der HU Berlin. Nach Abschluss seines Vorbereitungsdienstes war er von 2016 bis 2021 Lehrer an einem Berliner Gymnasium sowie von 2018 bis 2021 Fachseminarleiter für die Fächer Philosophie und Ethik im Berliner Bezirk Neukölln. Während dieser Zeit war er ferner als Lehrbeauftragter für Philosophiedidaktik an der FU Berlin sowie in der Lehrkräftefortbildung für das Land Berlin tätig.

Max Wetterauer ist neuer Geschäftsführer des Transferzentrums

Wissenschaftsmanager engagiert sich für Wissenstransfer der Hochschulmitglieder in die Metropolregion

[velo] Max Wetterauer ist der neue Geschäftsführer des Transferzentrums der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Wissenschaftsmanager steht somit der Koordinationsstelle vor, die sowohl die Transferaktivitäten der Hochschule bündelt als auch zentraler Ansprechpartner für interessierte Kooperationspartner ist. Unterstützt wird er dabei von dem Vorstand des Transferzentrums, dem neben Wetterauer unverändert Professor Dr. Hans-Werner Huneke (Rektor), Professor Dr. Christian Spannagel (Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung) sowie Timo Petersen als stellvertretender Geschäftsführer angehören.

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Der Faktor "Bildung" beeinflusst sowohl Individuen als auch Unternehmen stark - sei es zum Beispiel in Bezug auf die eigene Gesundheit, soziale Integration oder Innovationsfähigkeit von ganzen Wirtschaftszweigen. Als bildungswissenschaftliche Hochschule stellt sich die PH Heidelberg dieser Herausforderung und trägt mit ihrer Expertise aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bei. Eine zentrale Funktion nimmt dabei das Transferzentrum ein, dessen Geschäfte Wetterauer nun führt.

Dieser kennt die Hochschule gut, ist er doch bereits seit 2018 im Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" aktiv. Über seine neue Tätigkeit als Geschäftsführer des Transferzentrums sagt er: "Ich freue mich darauf, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortzuführen und die Wissenschaftler:innen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg weiter dafür zu begeistern und dabei zu unterstützen, mit ihren forschungsbasierten Bildungsinnovationen in Kontakt mit Gesellschaft und Wirtschaft zu treten. Wir werden mit spannenden, neuen Formaten verstärkt den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Nur so können wir die dort vorhandenen Bedarfe und fachliche Expertise in die Hochschule hineintragen."

Neue Impulse sollen zudem über die Transferstrategie gesetzt werden, die zurzeit unter der Federführung des Transferzentrums in einem hochschulweiten Prozess überarbeitet wird. "Wir arbeiten außerdem an dem Folgeantrag im Rahmen der Bund-Länder-Initiative 'Innovative Hochschule'. Daraus sollen neue Projekte entstehen, die sich mit aktuellen und alltäglichen Themen unserer Gesellschaft beschäftigen. Für diesen Transfer herrscht bereits eine so große Dynamik und Leidenschaft an der Hochschule, was uns dabei motiviert, mit diesem Folgeantrag wieder neue Möglichkeiten und Perspektiven zu schaffen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partner:innen etwa aus Wirtschaft und Kultur wirksame Lösungen zu entwickeln und unsere Gesellschaft somit nachhaltig, verantwortungsvoll und kooperativ mit zu gestalten", so Wetterauer abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Zur Person
Max Wetterauer hat an den Universitäten Heidelberg und Padua / Italien Geschichte und Politik studiert. Im Anschluss absolvierte er ein Volontariat in einer Münchner Online-Redaktion. 2018 wechselte Wetterauer an die Pädagogische Hochschule Heidelberg: Im Transferzentrum beschäftigt sich der Wissenschaftsmanager seitdem mit dem Handlungsfeld "Offene Hochschule". Wetterauer ist außerdem Mitglied im Personalrat der Hochschule.

Musikatelier-Online: "Musikunterricht und digitale Medien"

Neue Erfahrungs- und Gestaltungsmöglichkeiten mit Musik-Apps und Co. am 12. November

[red] Das Musikatelier „Musikunterricht & digitale Medien“ bietet Ihnen vielfältige Einblicke in Methoden und Möglichkeiten, digitale Medien und klassische Inhalte des Musikunterrichts bzw. des Klassenmusizierens zu verbinden. Die Referent:innen werden Ihnen in vier Workshops ein breites Spektrum der Thematik praxisnah vermitteln. Der kostenfreie Workshop unter der Leitung von Dr. Mathias Schillmöller findet am 12. November von 14 bis 18 Uhr statt.

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Programm

14.00-14:30 Uhr Einführung
Gemeinsamer Start in das Musikatelier mit Dr. Mathias Schillmöller (PH Heidelberg)

14:30 - 17:30 Uhr Workshops
Workshop 1: iPad und Klassenmusizieren mit Christian Heneka
Workshop 2: Geeignete Apps für den Musikunterricht mit Christian Heneka
Workshop 3: Digitale Unterrichtsimpulse für die Grundschule aus der Zeitschrift Pamina mit Carolin Schmidmeier
Workshop 4: Songwriting mit Garageband mit Martin Schreck

Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten und an (musik-)pädagogisches Fachpersonal.

Weitere Informationen zum Zoom-Meeting und das Anmeldeformular finden Sie hier:
https://www.ph-heidelberg.de/professional-school/unser-angebot.html

Hier geht es zum Flyer "Musikatelier" (PDF, 409 KB)

Mitarbeiter:in bzw. abgeordnete Lehrkraft in Mathematik

50 Prozent-Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt - Vergütung TV-L bis EG 13 bzw. BesGr. A12/13

[red] Die Stelle ist an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften im Fach Mathematik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist für zwei Jahre befristet. Aufgabenbereiche: · fachdidaktische Veranstaltungen für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden (Schwerpunkt Primarstufe) im Fach Mathematik. Das Lehrdeputat richtet sich nach der LVVO. Derzeit sind 9 SWS vorgesehen. · Übernahme von Prüfungsaufgaben · Begleitung von Studierenden im Schulpraktikum · wissenschaftliche Dienstleistungen · Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule

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Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen
· abgeschlossenes Lehramtsstudium, 1. und 2. Staatsexamen für das Grundschullehramt im Fach Mathematik
· Hochschulerfahrung erwünscht

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Frau Prof. Dr. Sabine Kaufmann per E-Mail.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese übersenden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 15. November 2021 unter Angabe des Kennworts „AM Mathematik“ zusammengefasst in einem einzigen PDF-Dokument mit max. 5 MB per Mail an Frau Prof. Dr. Kaufmann, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg (E-Mail).

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

DFG schreibt Communicator-Preis 2022 aus

Würdigung für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation - Teambewerbungen ausdrücklich erwünscht

[red] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Er wird an Wissenschaftler:innen und an Teams für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. Mit dem Preis zeichnen DFG und Stifterverband Forscher:innen aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. Bewerbungsschluss ist der 7. Januar 2022.

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Der Preis kann an Forschungsteams und an einzelne Wissenschaftler:innen verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Personen, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Vor dem Hintergrund sich ändernder Arbeitsformen und vermehrter Zusammenarbeit auch in der Wissenschaftskommunikation ermuntern DFG und Stifterverband ausdrücklich auch Teams, sich zu bewerben. Mit der Auszeichnung und dem Preisgeld wollen DFG und Stifterverband die Preisträger:innen dabei unterstützen, ihre Aktivitäten in der Wissenschaftskommunikation weiterzuentwickeln.

Die Bewerbungen werden von einer Jury aus Kommunikationsexperten und Wissenschaftsjournalisten unter Vorsitz einer DFG-Vizepräsidentin oder eines DFG-Vizepräsidenten bewertet. Die Auswahl und Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgen im Frühjahr 2022. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2022 im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Freiburg statt.

Informationen zum Communicator-Preis, zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren und zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern: www.dfg.de/communicator-preis

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der DFG: Dr. Jutta Rateike, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Leitung Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 228 885-2665, E-Mail

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Oktober-Newsletter:

 

Das Bild zeigt das Pflanzen eines kleinen Apfelbaumes vor dem Altbau der PH.

BNE-Ringvorlesung

Voträge zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" am 9., 23. und 30. November. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Wintersemester 2021/2022 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr coronabedingt online statt. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme in die Stud.IP-Veranstaltung ein; Sie erhalten jeweils kurz vor Veranstaltungsbeginn einen Einladungslink.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:

9. November 2021 "Biodiversität und BNE: In welcher Welt wollen wir leben?" Prof. Dr. Lissy Jäkel (Biologie)
23. November 2021 "Intercultural citizenship oder was der Fremdsprachenunterricht mit BNE zu tun hat" Prof. Dr. Karin Vogt (Englisch)
30. November 2021 "Mensch und Natur – eine Frage der Mäßigung?" Prof. Dr. Thomas Vogel (Erziehungswissenschaft)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Digitales Kamingespräch: "Lehrer:in sein"

Studierende stellen am 10. November Fragen zum Schulalltag – Lehrkräfte geben Antwort.

[red] Sie sind Studierende:r mit dem Berufsziel Lehrer:in der Sekundarstufe I und II, haben aber noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin Sie Ihr Studium führen wird? Sie haben bereits erste praktische Erfahrungen gesammelt und würden sich hierüber gerne austauschen? Wenn Sie herausfinden möchten, wie das Berufsleben aus der Sicht erfahrener Praktiker:innen aussieht und warum es sich lohnt, diese herausfordernde Aufgabe anzustreben, laden wir Sie herzlich zu unseren in Kooperation mit dem Career Service der Universität Heidelberg organisierten HSE-Kamingesprächen ein.

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Lehrer:innen der Sekundarstufe I und II berichten virtuell über ihren Berufsalltag und damit verbundene Fragen: Welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie geht man damit um? Wie gelingt der Einstieg in das Referendariat? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es an der Schule und darüber hinaus? Warum ist der Lehrer:innenberuf reizvoll? Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, via Chat mit den Profis in den Dialog zu treten und eigene Fragen zu stellen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich Anregungen, Entscheidungshilfen und praktische Tipps für den eigenen Berufsweg zu holen.

Das digitale Kamingespräch findet am Mittwoch, 10. November 2021 von 16.30 bis 18.00 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/hse-kamingespraeche.

Praxisorientierte Tagung: "Literatur inspiriert."

Die Veranstaltung gibt am 13. November neue Perspektiven auf den alt- und neusprachlichen Literaturunterricht. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Die Freude an der Lektüre eines literarischen Textes ist die Freude daran, sich in einer Geschichte zu verlieren und die Welt um sich herum zu vergessen. Es ist die Freude daran, dem Fremden zu begegnen, sich davon berühren zu lassen und die Spuren, die es hinterlässt, beim Wiederauftauchen mit ins Leben zu nehmen.

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Dass es gerade der Fremdsprachenunterricht ist, der ein ungemeines Potenzial birgt, die Lust an der Literatur zu wecken, will die Tagung "Literatur inspiriert." zeigen: Die Begegnung mit einem literarischen Text ermöglicht es, zu lernen, immer wieder über den Tellerrand hinauszuschauen und das Unbekannte mit Neugier zu betrachten. Die fremdsprachliche Lektüre trägt dabei in besonderem Maße zur Erschließung neuer Perspektiven bei.

Die Tagung am Samstag, 13. November 2021 versteht sich als Ideenwerkstatt, in der Handlungsperspektiven für den fremdsprachlichen Literaturunterricht entwickelt werden sollen. Sowohl Studierende und Lehrkräfte als auch Expert:innen der Fachdidaktik und Fachwissenschaften kommen hier ins Gespräch. In ihrer Zweiteilung in theoriegeleitete Vorträge und praxisorientierte Workshops spiegelt sich die angestrebte enge Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik wider.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Lehrkräfte aller Schultypen, an Lehramtsstudierende der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie an junge Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der alten und neuen Philologien, die an einem kreativen Austausch interessiert sind.

Es wird angestrebt, die Tagung in Präsenz abzuhalten (Neue Aula, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg). Sollte dies nicht möglich sein, wird sie digital über Zoom stattfinden. Aufgrund der pandemiebedingten Abstandsregelungen ist die Anzahl der Teilnehmer:innen begrenzt. Eine Anmeldung ist bis spätestens 3. November 2021 notwendig.

Weitere Informationen auch zum Programm finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

"Educational Processes and Educational Outcomes in the Media"

A digital lecture on 16th november by Prof. Dr. Petra Deger (Heidelberg University of Education)

[red] Results of national and international school performance studies (e.g., PISA) are frequently discussed by major national newspapers in prominent positions, usually on the front page. The reporting often focuses on issues of equal opportunity and equity in the German educational system. The large differences between students who reach Competency Level 5 and those who only reach Competency Level 1 are highlighted. The close correlation between social characteristics (social background and gender) and the results achieved in the test is striking in the reporting.

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Using terms such as "educationally disadvantaged family", social groups are constructed in the media, which attribute the complex correlations between test performance and students to simple factors – namely those that lie outside the control of the school system. The lecture will elaborate which factors are medially foregrounded with regard to results in school performance studies – using the example of PISA.

The online-event is part of the joint interdisciplinary initiative by the Heidelberg School of Education and Teachers College (Columbia University). The lecture will take place on Tuesday, November 16th at 6 p.m. The lecture will be held in English and via Zoom; no prior registration required.

You can find more information at www.hse-heidelberg.de/cmllectures-deger.

BNE-Colloquiumsreihe

Ein Online-Vortrag am 16. November von Prof. Dr. Nicole Saenger (Hochschule Darmstadt)

[red] Der Vortrag "Verwaltung und Führungsrollen von Nachhaltigkeit an Hochschulen" von Prof. Dr. Nicole Saenger (Hochschule Darmstadt) ist für Dienstag, 16. November 2021 um 18.15 Uhr geplant. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe findet aufgrund der Corona-Pandemie online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Digitaler Studieninformationstag

Informieren Sie sich am 17. November über das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

[red] Am Mittwoch, 17. November 2021 findet in Baden-Württemberg der diesjährige Studieninformationstag statt, an dem auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg digital teilnehmen wird. Informationen zum Programm finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium.
Informationen zum Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studienangebot.

Bildung bitte!: "LiES bitte! – Literatur in Einfacher Sprache"

Eine praxisorientierter Online-Beitrag am 18. November über Literatur und die Möglichkeiten von Sprache. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Über den Umgang mit der Sprache wird in Deutschland derzeit wieder einmal heftig gestritten. In den vergangenen Monaten hat es das Thema sogar in den Bundestagswahlkampf geschafft. Auf Plakaten, in Talkshows und in den sozialen Medien liefern sich Befürwortende und Gegner:innen diskriminierungskritischer Sprachveränderungen Auseinandersetzungen, die oft sehr emotional und wenig sachlich geführt wurden.

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Dabei haben sich unsere Gesellschaften über die letzten Jahrzehnte deutlich verändert, sind diverser geworden. Sie formulieren heute den Anspruch, verschiedenste Bereiche inklusiv zu gestalten, Zugänge zu erleichtern und das binäre Schema von Normalität und Abweichung zu überwinden. '

Unsere Sprache als zentrales Instrument der Kommunikation sollte diese Veränderungen abbilden. Wie kann das konkret aussehen? Welche Herausforderungen gilt es dabei zu überwinden? Und welche Rolle können und sollten Bildungseinrichtungen im Prozess hin zu einem disikriminierungssensiblen, inklusiven Sprachgebrauch spielen?

Wissenschaftler:innen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellen im Rahmen von Bildung bitte! im Wintersemester 2021/22 zu diesen Fragen öffentlich Forschungsergebnisse, Projekte und Initiativen aus dem Hochschulkontext vor. Sie laden außerdem dazu ein, darüber ins Gespräch zu kommen und eigene Erfahrungen einzubringen.

Den ersten Vortrag halten Professorin Dr. Karin Vach und Emmanuel Breite am Donnertag, 18. November 2021 zum Thema "LiES bitte! – Literatur in Einfacher Sprache". Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr auf der Plattform zoom.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bildungbitte.

"Zwischen Westlertum und Slawophilie"

Dr. Renata von Maydell (Uni Konstanz) spricht am 18. November über Wege der russischen Philosophie im 19. Jahrhundert

[red] Am Donnerstag, 18. November 2021 hält Dr. Renata von Maydell (Universität Konstanz) einen Votrag zum Thema "Zwischen Westlertum und Slawophilie: Wege der russischen Philosophie im 19. Jahrhundert". Der digitale Vortrag behandelt Russlands Blick auf den Westen, der im 19. Jahrhundert zum zentralen Thema der russischen Philosophie wurde. Damals entstanden die beiden gegensätzlichen Gruppierungen der Westler und der Slawophilen. Die von ihnen initiierten geschichts- und kulturphilosophischen Traditionen werden bis heute in Russland aktualisiert.

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Die Veranstaltung findet im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums der Philosophie-Abteilung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr via zoom. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/philosophieethik.

Persönlichkeitsbildung in Zeiten von Digitalisierung

Die Kommission Pädagogik und Humanistische Psychologie lädt am 19. November zur virtuellen DGfE-Jahrestagung 2021 nach Heidelberg ein. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Die Kommission Pädagogik und Humanistische Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft lädt zu ihrer Jahrestagung 2021 ein. Diese wird am 19. und 20. November 2021 von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Zusammenarbeit mit den Universitäten Duisburg-Essen und Hamburg ausgerichtet. Ihre Ansprechpartnerinnen in Heidelberg sind Professorin Dr. Ulrike Graf und Dr. Katja Staudinger (Institut für Erziehungswissenschaft).

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Thema der Tagung ist "Persönlichkeitsbildung in Zeiten von Digitalisierung": Zahlreiche Beiträge aus Forschung, Konzeptentwicklung und Praxiserfahrung leuchten das Verhältnis zwischen Persönlichkeitsbildung und Digitalisierung aus, indem Möglichkeiten und Chancen ebenso reflektiert werden wie Spannungslagen und Begrenzungen.

Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 10,00 und 45,00 Euro.

Weitere Informationen auch zum Programm finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/humanpaed.

Digital Winter School: "European Teacher” in the 21st century"

An Online Conference on the 25th november about Transculturality and the "European Teacher" in the 21st Century. Registration is necessary.

[red] Transcultural approaches require interdisciplinary engagement and that is exactly what the Winter School of the Heidelberg School of Edcuation offers. Drawing on the expertise of academic and educational experts from various fields, the participants will jointly explore, discuss and reflect on the concepts and related issues of "transculturality" and "Europeanness" as well as their challenges and opportunities. In this way, the HSE seek to actively accompany the participants as future teachers on their journey to become reflective practitioners at an early stage of their future career and help them build a professional international network.

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The event is spread over the following days: November 25th and 26th, December 3rd and 17th as well as January 21st. The Winter School is in particular open to student participants enrolled in teacher training programmes (all school types and subjects) in Heidelberg. To apply, please send an email indicating your motivation for participation as well as details about your current study programme by October 20th, 2021.

You can find more information at www.hse-heidelberg.de.

Hybride Lehre auch im Wintersemester

Ergebnisse einer Umfrage unter 120 Hochschulen zu Präsenzlehre, digitalen Formaten und der Einhaltung von Hygienemaßnahmen

[red] An den meisten deutschen Hochschulen wird auch im Wintersemester 2021/2022 nur ein Teil der Veranstaltungen wieder in Präsenz unterrichtet werden. Eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter 120 Universitäten (Rücklauf: 81) hat ergeben, dass elf Prozent bei maximal der Hälfte der Lehrveranstaltungen wieder Studierende zulassen wollen. Zwei Drittel streben einen höheren Anteil an, jede dritte der Hochschulen immerhin 80 bis 90 Prozent. Volle Präsenzlehre streben nur 15 Prozent an. Bedingung für Präsenzlehre soll üblicherweise die 3G-Regel sein.

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Digitales Lernen bleibt ein zentraler Teil des Studierens im Wintersemester; größere Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern sollen bei den meisten Universitäten weiterhin rein digital stattfinden.

Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ist bei der Entscheidung, Vorlesungen online abzuhalten, von großer Bedeutung. Die Universität Rostock plant sogar, nicht immunisierte Studierende in gesonderten Bereichen mit Abständen zu setzen. Die Kontrollen des 3G-Nachweises sind aufwendig. 34 Universitäten teilten mit, dass sie Stichproben auf dem Campus oder in Seminaren nehmen, 37 wollen flächendeckend kontrollieren. Neben Lehrpersonal soll vielerorts externes Sicherheitspersonal eingesetzt werden.

Für eine einfachere Kontrolle nutzen etwa die Universitäten Düsseldorf, Bochum und Siegen Vignetten, die auf den Studentenausweisen kleben und einen Impf- oder Genesenenstatus zertifizieren. Viele Unis setzen auch auf digitale Dienste, die TU Dortmund etwa rüstete hierfür eine App auf, die Studierende bisher vor allem über Mensa- oder Stundenpläne informiert. 14 Hochschulen berichten, dass sie ein Testzentrum betreiben.
Quellen: DHV Newsletter 10/2021; welt.de vom 9.10.2021

Kein Studium ohne 3G

Karlsruher Hochschule droht Studierenden ohne gültigen Nachweis mit Ausschluss

[red] Studierende, die sich nicht an die 3G-Regel halten, müssen an der Hochschule Karlsruhe künftig mit einem Ausschluss von der Hochschule rechnen. Zum neuen Semester gebe es ein dreistufiges Verfahren, sagte ein Sprecher der Bildungseinrichtung: Wer ohne den Nachweis einer Corona-Impfung, Genesung oder eines Tests (3G) an der Lehre teilnehme, werde zunächst für zwei Wochen von der Präsenzlehre ausgeschlossen. Bei einem zweiten Mal erfolge ein Ausschluss bis zum Ende des Semesters. Wer ein drittes Mal ohne 3G-Nachweis erwischt wird, dem soll eine Exmatrikulation angedroht werden, also der Ausschluss vom Studium.
Quellen: dpa, Süddeutsche Zeitung, 14.10.2021

13,5 Millionen Euro für Studieren unter Coronabedingungen

Kabinett bewilligt Mehrausgaben für Hygienemaßnahmen an Hochschulen

[red] Die Hochschulen des Landes erhalten weitere rund 13,5 Millionen Euro für Pandemie-bedingte Mehrausgaben. Das vom Kabinett bewilligte Geld soll in spezifische Hygienemaßnahmen fließen, die für den Präsenzbetrieb der Hochschulen unter Coronabedingungen dringend erforderlich sind. Mit dieser dritten Tranche unterstützt das Land seine Hochschulen bei der Durchführung des Studienbetriebs unter Pandemiebedingungen inzwischen mit rund 83 Millionen Euro.

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„Es ist den Hochschulen damit gelungen, den Studierenden trotz aller Einschränkungen durch die Pandemie erfolgreiche Abschlüsse auf hohem Qualifikationsniveau zu ermöglichen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 6. Oktober in Stuttgart. Erneut lobte sie die Hochschulen und dankte für ihr Engagement in den vergangenen drei Onlinesemestern. Das Wintersemester läuft nun wieder überwiegend mit Präsenzveranstaltungen. „Und das haben sich die Studierenden jetzt auch verdient.“

Ein Großteil der 83 Millionen Euro floss in die rasch notwendige digitale Ertüchtigung für die Online-Lehre der Hochschulen. Die vom Kabinett nun bewilligten 13,5 Millionen zusätzlichen Mittel für die dringend erforderlichen Hygienemaßnahmen an den Hochschulen sollen etwa für zusätzlichen Aufwand bei der Lehre und bei Prüfungen ausgegeben werden, wie zum Beispiel für Personalaufstockungen, beispielsweise um bei der Kontrolle der 3G (getestet, geimpft, genesen) zu unterstützen. Auch die Anmietung von zusätzlichen Räumen, Sachausgaben für erhöhte Schutz- und Hygienemaßnahmen oder die Anschaffung von Desinfektionsspendern, Trennwänden oder Umrüstungen der Hochschulräume sollen mit diesen Mitteln finanziert werden.
Quelle: Pressemeldung des MWK Baden-Württemberg vom 7.10.2021

Ig-Nobelpreise wieder verliehen

Alternative Auszeichnung skurriler wissenschaftlicher Forschungen – auch Deutsche bei den Geehrten

[red] Am 10. September 2021 sind die 31. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden wieder skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die „Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“. Auch deutsche Forscher:innen wurden ausgezeichnet: So bekamen Wissenschaftler:innen aus Deutschland, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland, Zypern und Österreich die Ehrung in der Kategorie Chemie für die Analyse der Luft in Kinos. Sie hatten überprüft, inwieweit die von Zuschauer:innen produzierten Gerüche zuverlässig den Grad von Gewalt, Sexualität, antisozialem Verhalten, Drogengebrauch und Fluchen in dem Film auf der Leinwand widerspiegeln.

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Weitere ausgezeichnete Projekte (Auswahl):

Biologie: Eine Wissenschaftlerin aus Schweden für die Analyse von Variationen von Schnurren, Zwitschern, Plappern, Vibrieren, Erzeugen hoher Töne, Murmeln, Miauen, Stöhnen, Quietschen, Fauchen, Jaulen, Heulen, Knurren und anderen Arten von Katze-Mensch-Kommunikation.

Ökologie: Wissenschaftler:innen aus Spanien und dem Iran für die Verwendung genetischer Analysen, die dazu dienen, verschiedene Arten von Bakterien zu identifizieren, die sich in weggeschmissenen Kaugummis auf Bürgersteigen unterschiedlicher Länder finden.

Wirtschaft: Wissenschaftler:innen aus Frankreich, der Schweiz, Australien, Österreich, Tschechien und Großbritannien für die Entdeckung, dass das Übergewicht der Politiker eines Landes ein guter Indikator für die Korruption in diesem Land sein könnte.

Frieden: Wissenschaftler aus den USA für das Testen der Hypothese, dass Menschen Bärte entwickelt haben, um sich vor Schlägen ins Gesicht zu schützen.

Physik: Wissenschaftler aus den Niederlanden, Italien, Taiwan und den USA für Experimente, um herauszufinden, warum Fußgänger nicht dauernd mit anderen Fußgängern zusammenstoßen.

Kinetik: Wissenschaftler aus Japan, Italien und der Schweiz für deren experimentelle Untersuchung, warum Fußgänger manchmal mit anderen Fußgängern zusammenstoßen.

Insektenkunde: Wissenschaftler aus den USA für ihre Studie "Eine neue Methode zur Kakerlaken-Kontrolle auf U-Booten".

Die Ig-Nobelpreise, die seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research vergeben werden, gelten als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und gehen auf ein Wortspiel zurück: „Ignoble“ heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich jedoch zumeist niemand: Die Auszeichnungen werden normalerweise vor stets ausverkauftem Haus in ausgelassener Stimmung vorgenommen. Auf Grund der Covid-19-Pandemie fand die diesjährige Verleihung allerdings erneut ausschließlich online statt. Die komplette diesjährige Preisverleihung findet sich unter: https://youtu.be/_Rr8NxPDzBM
Quelle: www.forschung-und-lehre.de/forschung/erst-lachen-dann-nachdenken-4001/