Presse & Kommunikation

Ausgabe 8 - Oktober 2019

[hop] Rechtzeitig zum Semesterstart schärft die Hochschule ihr Forschungs- und Lehrprofil! Durch erfolgreiches Abschneiden beim Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützen fortan sechs neue Tenure Track-Juniorprofessuren alle bildungswissenschaftlichen Bereiche der Hochschule und ebnen den Weg in eine Wissenschaftskarriere. Profilschärfung auch in der Lehre: Das neue Studienangebot „Informatische Bildung“ startet im Oktober in allen Fächern und die Heidelberg School of Education baut ihre studienbegleitenden Angebote aus. news_on! wünscht einen guten Einstieg ins neue Semester!

Universitäten und Hochschulen besorgt um ihre Zukunftsfähigkeit

Diskussionen hinsichtlich des 2021 in Kraft tretenden Hochschulfinanzierungsvertrags

[LRK-PH] Professor Dr. Klaus Peter Rippe, stellvertretender Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg und Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, sagt zum Thema Hochschulfinanzierungsvertrag II: "Die Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg unterstützt den Appell der Landesuniversitäten und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg vom 27. August, die Grundfinanzierung der Hochschulen zu erhöhen. 

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Die Pädagogischen Hochschulen haben das Land Baden-Württemberg bereits am 23. Juli dazu aufgefordert, ihnen auch in Zukunft Finanzierungs- und Planungssicherheit zu gewährleisten, die Grundfinanzierung durch eine jährliche Steigerung um drei Prozent an die Kostenentwicklung anzupassen und die Besoldungs- bzw. Tarifsteigerungen auszufinanzieren. Nur so sind Qualitätsverluste in Lehre und Forschung zu vermeiden."

Die gemeinsame Pressemitteilung sowie die Forderungen der Pädagogischen Hochschulen vom 23. Juli 2019 finden Sie unter www.ph-bw.de.

Hintergrund
Gegenwärtig werden im Land die Eckpunkte der künftigen Hochschulfinanzierung verhandelt. Eine neue Vereinbarung soll ab Januar 2021 den jetzigen Hochschulfinanzierungsvertrag ersetzen. Jetzt schlagen die Rektorinnen und Rektoren in großer Übereinstimmung Alarm: Neue Entwicklungen lassen befürchten, dass sich die schwierige Finanzierungsituation aller Hochschularten weiter verschärfen wird.

Die vollständige Pressemitteilung der Landesuniversitäten und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg finden Sie unter www.lrk-bw.de.

Gut beraten ins Lehramt

Heidelberg School of Education baut studienbegleitende Angebote an Uni und PH aus

[red] Unter dem Motto "Gut beraten ins Lehramt" werden die Universität Heidelberg und die Pädagogische Hochschule Heidelberg unter dem Dach der Heidelberg School of Education (HSE) die bestehenden Beratungs- und Assessment-Formate für Studierende der lehramtsbezogenen Bachelorstudiengänge ausbauen und weiterentwickeln. Geplant ist, von der Studieneingangsphase bis zum Übergang in den Master of Education über alle Studienabschnitte hinweg ein fortlaufendes und zusammenhängendes Beratungs- und Begleitangebot zu schaffen. Das Wissenschaftsministerium fördert den Verbundantrag der Universität und der Pädagogischen Hochschule über einen Zeitraum von zwei Jahren mit 400.000 Euro.

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Grundlage für den erfolgreichen Antrag war eine fundierte Auswertung von relevanten Daten zu Beratungsformaten sowie die Analyse bestehender Projekte und Angebote von Universität und Pädagogischer Hochschule, die in der gemeinsamen Heidelberg School of Education die kooperative Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern am Standort Heidelberg organisieren. Die nun angestrebte durchgängige Beratung und Begleitung im Bachelorstudium wird sich mit unterschiedlichen Formaten an den jeweiligen Studienphasen orientieren. "Die geplanten Maßnahmen setzen ganz unmittelbar bei den Studierenden an. Sie sind damit ein wichtiger Beitrag für eine exzellente wissenschaftliche und professionsorientierte Lehrerbildung in Heidelberg", so Prof. Dr. Beatrix Busse, Prorektorin für Studium und Lehre der Ruperto Carola und für die Universität Geschäftsführende Direktorin der HSE.

Vor allem für die mittlere Phase des Studiums haben die Studentinnen und Studenten den expliziten Wunsch nach mehr Unterstützungsformaten geäußert, wie Prof. Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule, erläutert. Zentrales Ziel des Konzepts "Gut beraten ins Lehramt" ist es, bereits bei den Bachelorstudierenden eine "lehramtsspezifische Identität und Motivation" zu schaffen. Dies soll helfen, die individuelle Eignung für das Lehramt zu überprüfen, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Übergang in den "Master of Education"-Studiengang. "Dazu gehört auch, frühzeitig im Studium ein Verständnis für die inhaltliche Verschränkung der drei Säulen der Lehrerbildung zu vermitteln - der Fachwissenschaft, der Fachdidaktik und der Bildungswissenschaften", betont Prof. Dr. Petra Deger, seitens der Pädagogischen Hochschule Geschäftsführende Direktorin der Heidelberg School of Education.

Die Förderung für das Heidelberger Konzept "Gut beraten ins Lehramt: Kohärenz herstellen - Identität ausbilden - Eignung reflektieren" ist Teil eines Programms, das auf den "Ausbau der Eignungsfeststellungs-, Beratungs- und Begleitungsstrukturen in der Bachelorphase des Lehramtsstudiums" zielt. Damit ergänzt das Land seine bestehende Förderlinie "Lehrerbildung in Baden-Württemberg" und unterstreicht die Bedeutung der fachlichen und persönlichen Qualifikation von Studierenden, die sich für ein Studium mit Berufsziel Lehramt entscheiden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hse-heidelberg.de/studium.

Eine gemeinsame Pressemitteilung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Neu: Organigramme online verfügbar

Zuständigkeiten von Gremien, Einrichtungen, Abteilungen und Mitgliedern

[velo] Auf der Seite www.ph-heidelberg.de/organigramm befindet sich ab sofort das Gesamtorganigramm der Pädagogischen Hochschule sowie eine Übersicht der Zuständigkeitsbereiche der Rektoratsmitglieder. Das Gesamtorganigramm dient primär der übersichtlichen Darstellung der verschiedenen Gremien, (zentralen) Einrichtungen und Abteilungen; bei den Organigrammen der Rektoratsmitglieder wurden zudem die fachlichen und disziplinarischen Zuordnungen berücksichtigt.

Beratungstage nicht nur für Erstsemester

Sich übers Studium informieren vom 7. bis 11. Oktober

Die Beratungstage zum Start in das Wintersemester 2019/2020 finden vom 7. bis 11. Oktober in verschiedenen Räumen des Alt- und Neubaus statt. Die Tage werden gemeinsam von Studierenden, Lehrenden, Fachschaften und der Verwaltung organisiert. Während der Beratungstage können Sie Ihre KommilitonInnen kennenlernen und sich über das Studium informieren. Wir stellen Ihnen außerdem die Strukturen des Lehramtsstudiums vor und es präsentieren sich die einzelnen Fächer bzw. zentralen Einrichtungen. Es ist zudem eine Stundenplanberatung vorgesehen. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für Studierende der höheren Semester.

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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/beta.
Bei Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg helfen Ihnen gerne unsere Info- und Beratungsstellen weiter. Der Vorlesungsbetrieb beginnt für alle Studierenden am Montag, 14. Oktober 2019; Vorlesungsende ist am 31. Januar 2020. Weitere Termine und Fristen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Neues Studienangebot: Informatische Bildung in allen Fächern

Besonderes Erweiterungsfach startet im Oktober 2019

[velo] Studierende der lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich ab September 2019 in das Besondere Erweiterungsfach "Informatische Bildung in der Schule" einschreiben. Die zusätzliche Qualifikation befähigt die angehenden Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten dazu, Inhalte sowie Denk- und Arbeitsweisen der Informatik in ihre Fächer einzubinden.

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Mit dem neuen Studienangebot verfolgt die Pädagogische Hochschule Heidelberg langfristig das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler digitale Anwendungen nicht nur kritisch nutzen, sondern sie auch selbst gestalten können und dabei wichtige Zukunftskompetenzen erwerben.

"Digitale Anwendungen sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Mit der Nutzung sind insbesondere Kinder und Jugendliche bestens vertraut, das Wissen über die Entwicklung und den technischen Hintergrund bleibt indes meist vage. Grundkompetenzen in Informatik werden jedoch immer wichtiger und müssen - in Ergänzung zu den klassischen Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben - Eingang in den regulären Schulunterricht finden", erklärt Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Das neue Besondere Erweiterungsfach "Informatische Bildung in der Schule" richtet sich daher an angehende Lehrkräfte aller Fächer und aller Schularten - angefangen in der Grundschule bis hin zur Sekundarstufe I sowie der Sonderpädagogik: "Die Studierenden werden in die Informatik sowie die Programmierung eingeführt und lernen, die informatischen Inhalte in den Fächern, die sie eigentlich studieren, anzuwenden", sagt Professor Dr. Christian Spannagel. Gerade hier sieht der Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung einen wichtigen Vorteil der Informatischen Bildung: "Digitale Anwendungen können jedes Fach bereichern - sei es in Form von selbstprogrammierten Vokabeltrainern für den Fremdsprachenunterricht, der Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Fragen zum Beispiel im Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos oder dem Einsatz von Computern in der Kommunikation mit beeinträchtigten Menschen."

Die Studierenden erwerben zudem Wissen über die Informatikdidaktik: "Lehrkräfte werden so in die Lage versetzt, Unterricht zu gestalten in dem Kinder und Jugendliche beispielsweise lernen, mit informatischen Methoden ein Problem zu analysieren und die Lösung in Form eines Algorithmus zu formulieren", meint Spannagel. Damit verbunden ist nicht nur Kreativität, sondern auch kommunikative Kompetenzen sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zum kritischen Denken - alles wichtige Kernkompetenzen, wie Prorektorin Heyl abschließend anmerkt: "Als Pädagogische Hochschule geht es uns letztendlich genau darum: Menschen dazu zu befähigen, selbstbestimmt zu leben und Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/be-ibis.

Wessolly für Leichtathletik-Weltmeisterschaften nominiert

Erfolgreiches Mitglied des Team Europa fährt nach Doha

[hop] PH-Studentin Jessica-Bianca Wessolly ist für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha, Katar (27. September bis 6. Oktober) über 200 Meter nominiert. Mit 71 Athleten fährt der Deutsche Leichtathletik Verband zur WM nach Katar, 34 Frauen und 37 Männern. Wessolly war außerdem zuletzt erfolgreich im Team Europa in einem Leichtathletik-Vergleichskampf mit den USA. Die Europäer siegten bei "The Match" im weißrussischen Minsk nach 37 Wettbewerben deutlich mit 724,5:601,5 Punkten. Wessolly, ehemalige deutsche Meisterin, trug zum Erfolg des Teams bei und belegte über 200 Meter in 23,24 Sekunden Platz fünf.

5. Qualitative Forschungswerkstatt für Studierende

Ein Angebot für Studierende des Lehramts und der Bildungswissenschaften

Die 5. Heidelberger Qualitative Forschungswerkstatt ist ein Angebot der Servicestelle Forschungsmethoden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und richtet sich an Studierende des Lehramts und der Bildungswissenschaften. Das nächste Colloquium findet am 1. und 2. Oktober 2019 in Raum 123 statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Um Anmeldung über Stud.IP wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Neu: sechs Juniorprofessuren mit Tenure Track

Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule gestärkt

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg war in der zweiten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgreich: Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz am 12. September 2019 bekanntgegeben hat, können an der Hochschule nun sechs Juniorprofessuren mit Tenure Track etabliert werden. Da diese dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine verlässliche Karriereplanung ermöglichen, stellen die bewilligten Juniorprofessuren einen wichtigen Baustein im Bereich der Personalentwicklung dar und stärken die Position der PH Heidelberg im Wettbewerb um die besten Köpfe.

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Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat sich bereits in der Vergangenheit als national und international wettbewerbsfähig erwiesen; sie verfügt jedoch bislang nicht über die finanziellen Rahmbedingungen und über die Forschungsinfrastruktur, wie sie an den Landesuniversitäten Standard sind. Dazu kommt, dass bei Berufungen im Bereich der Lehrerbildung nicht nur eine Habilitation, sondern auch ein Lehramtsstudium und eine mindestens dreijährige Schulpraxis vorausgesetzt werden. "Dies ist auf der einen Seite ein Alleinstellungsmerkmal, das den besonderen intensiven Wechselbezug von Theorie und Praxis ermöglicht, der unsere Lehrbildung so besonders macht", erklärt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Diese Fokussierung beschränke jedoch gleichzeitig den Kreis derer, die für eine wissenschaftliche Karriere an der Hochschule überhaupt in Frage kommen. Bereits verbeamtete, promovierte Lehrkräfte wechseln zudem selten in die Wissenschaft, wenn dort für sie keine unbefristete Tätigkeit in Aussicht steht. Dazu kommt, dass die Hochschule zum Beispiel im MINT-Bereich mit Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen um die besten Fachkräfte konkurriert: "Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist es jedoch entscheidend, dass unsere Studierenden und perspektivisch die Schülerinnen und Schüler von Topleuten ausgebildet werden", meint Huneke.

Mit den nun bewilligten Juniorprofessuren mit Tenure Track werden alle bildungswissenschaftlichen Bereiche der Hochschule unterstützt: die Erziehungswissenschaft, die Sonderpädagogik (Schwerpunkt: Inklusions- und sonderpädagogische Grundlagen), die englische Sprache und ihre Didaktik, Philosophie, Mathematik und ihre Didaktik (Bereich der Grundschule mit einem Schwerpunkt digitale Bildung) sowie die Didaktik der Naturwissenschaften (Schwerpunkt Grundschule). Die Pädagogische Hochschule Heidelberg baut somit - gleichmäßig verteilt über alle Fakultäten - ihre Anreizsysteme, die die Entscheidung für eine wissenschaftliche Laufbahn erleichtern sollen, aus: "Wir haben sechs W1-Juniorprofessuren mit Tenure Track bewilligt bekommen, die nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur bieten. Damit verbessern wir nicht nur die Planbarkeit einer wissenschaftlichen Laufbahn, sondern erhöhen auch die beruflichen Chancen unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler", freut sich Professor Dr. Christian Spannagel, der als Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verantwortlich zeichnet.

Neben den neuen Juniorprofessuren mit Tenure Track besteht weiterhin die Möglichkeit, sich zu habilitieren und auf eine Lebenszeitprofessur berufen zu werden. Den Nachwuchskräften steht zudem ein umfangreiches Programm zur Personalentwicklung zur Verfügung, das die Pädagogische Hochschule Heidelberg in den letzten Jahren erfolgreich etabliert hat. Dieses hält insbesondere individuelle Mentoring- und Coaching-Angebote sowie Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten bereit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

Workshop: "Data analysis with SPSS (advanced level)"

An offer for scientists from HUoE. Participants are required to register.

In the winter term 2019/2020 a weekly SPSS seminar (advanced level) for all interested (young) scientists of the Heidelberg University of Education will take place. The workshop-series starts on Monday, 14 October under the control of Dr. Maya Machunsky (service centre research methods). Vanue is room -108 (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Please register via Stud.IP or via mail (machunsky@ph-heidelberg.de). For further information please see www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Workshop: "Data analysis with SPSS (basic level)"

An offer for scientists from HUoE. Participants are required to register.

In the winter term 2019/2020 a weekly SPSS seminar (basic level) for all interested (young) scientists of the Heidelberg University of Education will take place. The workshop-series starts on Wednesday, 16 October under the control of Dr. Maya Machunsky (service centre research methods). Vanue is room -108 (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Please register via Stud.IP or via mail (machunsky@ph-heidelberg.de). For further information please see www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Workshop: "Einführung in die deskriptive und Inferenzstatistik"

Ein Angebot für sämtliche Mitglieder der Hochschule. Um Anmeldung wird gebeten.

[red] Der Workshop "Einführung in die deskriptive und Inferenzstatistik" ist ein Angebot der Servicestelle Forschungsmethoden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Wintersemester 2019/2020 findet er jeweils donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr in Raum 023 statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Doktorandenseminar mit Schwerpunkt Forschungsmethoden

Ein Angebot für die Promovierenden der Hochschule. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Doktorandenseminar mit Schwerpunkt Forschungsmethoden ist ein Angebot der Servicestelle Forschungsmethoden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Wintersemester 2019/2020 findet es alle 14 Tage donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/servicestelle-forschungsmethoden.

Bewerbungsstart für Erasmus+-Studienaufenthalte 2020/2021

An europäischen Partnerhochschulen studieren

Start Bewerbung Erasmus+-Studienaufenthalt 2020/2021 Am 1. Oktober startet die neue Bewerbungsphase für einen Studienaufenthalt an einer unserer europäischen Partnerhochschulen im Erasmus+-Programm. Interessierte Studierende können sich auf der Homepage des Akademischen Auslandsamtes das Bewerbungsformular herunterladen. Ausgefüllte Bewerbungen werden per E-Mail direkt an Sabine Franke geschickt. Die Platzvergabe erfolgt nach Eingang der Bewerbungen. Alle Informationen und verfügbare Plätze finden Sie unter: https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/download-center.html 

Willkommensfrühstück für internationale Studierende

Dabei sein am Freitag, 4. Oktober

Am Freitag, 4. Oktober, veranstaltet das Akademische Auslandsamt wie in jedem Semester das Willkommensfrühstück für internationale Studierende. Eingeladen sind ebenfalls alle Studierenden der Hochschule, die Lust haben, Studierende aus aller Welt kennenzulernen. Alle Infos zur Anmeldung gibt es bei den Tutorinnen und Tutoren des AAA (https://www.ph-heidelberg.de/auslandsamt/kontakt.html).

Auszüge aus den Senatsprotokollen

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Forum Mitarbeitende & Jubiläen

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red

Learning by Doing

Seminarcoaching zur Methode des Design Thinking fördert Methodenkompetenz. Text: Antje Schröder-Schulz

Ein Medienbus, in dem Lehrerinnen und Lehrer nach Herzenslust mit digitalen Medien experimentieren können, ein niedrigschwelliger Youtube-Kanal und die digitale Informations- und Erlebnisplattform „Berufsalltag 1.0“: Die Ergebnisse des Seminars „Regionale Disparitäten in der EU am Beispiel der Digitalisierung der Schule“, das im Fach Politikwissenschaften im Sommersemester 2019 angeboten wurde, kamen anders daher als die eines regulären Hochschulseminars. Bei der Abschlusspräsentation vor kleinem Publikum konnten die Studierenden Rückfragen souverän beantworten und den Aufbau ihrer Anwendungen entlang der Bedürfnisse der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer genau begründen.

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Seit Beginn des Seminars im März haben sie jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr in kleinen Teams nach der Innovationsmethode „Design Thinking“ unter Anleitung von Dozent Christian Mühleis und Coachin Laura Ricke von der Agentur Mindshift.One zusammengearbeitet. Nachdem sie sich einführend mit dem Stand der Digitalisierung an Schulen in Deutschland sowie in anderen EU-Ländern beschäftigt hatten, richteten sie ihren Fokus auf die Fragestellung, welche Anregungen aus dem europäischen Umland deutsche Schulen auf dem Weg der Digitalisierung helfen können. Sie suchten geeignete Interviewpartner, befragten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie andere Betroffene und werteten die Ergebnisse über gemeinsames Storytelling aus. In kreativitätsfördernder Umgebung sammelten sie dann passende Lösungsideen und arbeiteten diese zu ersten Prototypen aus, die bis zur Abschlusspräsentation auf der Grundlage von Tests mit zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern weiterentwickelt wurden.

„Die Studierenden haben sich im Seminar nicht nur mit politikwissenschaftlichen Fragen zur Digitalisierung beschäftigt. Sie haben auch gelernt, selbständig und in echten Teams zu arbeiten, die Perspektive anderer einzunehmen und praktische Lösungsideen zu entwickeln“, so Christian Mühleis. Er hat als erster das von der Professional School und dem Projekt Kopf-Stehen vermittelte und von der Hopp Foundation finanziell unterstütze Angebot für ein Lehrveranstaltungscoaching mit der Methode des Design Thinking angenommen. „Die Zusammenarbeit mit Mindshift.one war ausgesprochen fruchtbar“, resümiert der Politikwissenschaftler. „Dennoch darf die Vor- und Nachbereitung eines Design-Thinking-Seminares nicht unterschätzt werden. Über die fachwissenschaftliche Ausrichtung des Seminars habe ich entschieden; die methodische Schwerpunktsetzung wurde von Mindshift One übernommen. Auf diese Weise habe ich noch einmal eine ganz neue methodische Herangehensweise kennengelernt und auch grundsätzlich über methodisch-didaktische Elemente der Hochschullehre nachgedacht.“

Die teilnehmenden Studierenden hoben in ihrer Reflexion vor allem das abwechslungsreiche, interaktive Arbeiten sowie die gute, offene Lernatmosphäre im Seminar hervor. „Mit Design Thinking habe ich eine spannende Methode kennengelernt, die ich auch später in der Schule oder im Privaten einsetzen kann“, erklärt eine Teilnehmerin nach der Abschlusspräsentation.

Dozent Mühleis will sich in den kommenden Wochen noch weiter in die Methode und deren Grundgedanken einlesen. Potential für den Einsatz der Methode an der Hochschule sowie in der Lehre allgemein sieht er vor allem bei Seminaren, die sich mit didaktischen Fragestellungen auseinandersetzen - eventuell auch in Kombination mit forschungsmethodischen Einführungen.

Interessierte Lehrende können sich jederzeit unter profschool@remove-this.ph-heidelberg.de melden. Zum Kennenlernen der Methode sowie der Coaches wird zudem im Wintersemester ein kompakter Workshop für Lehrende der Hochschule angeboten werden.

Informative Posterpräsentationen

Gelungener Semesterabschluss der BNE-Projektseminare. Text: Ann-Kathrin Schlieszus

Bildung für nachhaltige Entwicklung auf kreative Art und Weise umgesetzt – das war bei der BNE-Posterpräsentation zum Ende des Sommersemesters an der Hochschule geboten. Rund 40 Studierende, Lehrkräfte und Interessierte konnte Prof. Dr. Thomas Vogel, Mitglied im Direktorium des BNE-Zentrums, im Foyer des Altbaus zu dieser Veranstaltung begrüßen. Die Studierenden präsentierten auf wissenschaftlichen Postern die Ergebnisse ihrer Arbeiten aus den BNE-Projektseminaren. So bekamen die Teilnehmenden zahlreiche Einblicke in die Arbeit der thematisch unterschiedlich ausgerichteten BNE-Veranstaltungen.

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Ein „Gallery Walk“ zu Beginn ermöglichte, die Poster zu betrachten und sich einen Überblick über die Vielfalt der Projekte und Ideen zu verschaffen. Anschließend stellten die Studierenden-Teams ihre Plakate in Impulsreferaten vor. Sie berichteten dabei von den zentralen Ergebnissen und Erfahrungen ihrer Forschungsarbeit. So hatten einige Studierende im Seminar „Nachhaltigkeit lehren lernen“ BNE-Unterrichtseinheiten konzipiert, sie in Schulklassen umgesetzt und anschließend ausgewertet. Andere Gruppen berichteten von Erfahrungen, die sie in Selbstexperimenten zum Thema Mäßigung gemacht hatten (z.B. vegane Ernährung, plastikfreies Leben etc.) und erläuterten, wie man diese Erfahrungen pädagogisch umsetzen könnte. Wieder andere Studierende hatten praktische Umsetzungsbeispiele von BNE für Kindergarten und Schule erarbeitet: Eine Gruppe zeigte ein selbst gebautes Hochbeet und erläuterte, was man Kindern dadurch vermitteln könnte, eine andere stellte ein „pädagogisches BNE-Bilderbuch“ zu regionaler und saisonaler Ernährung vor.

Die Vielfalt der Ideen und die Kreativität der Studierenden begeisterten die Teilnehmenden und gaben zahlreiche Impulse zur Umsetzung von BNE im Unterricht und zu einem nachhaltigem Handeln im eigenen Alltag. Zum Schluss der Veranstaltung gab es eine Abstimmung über die besten Posterpräsentationen. Es gewannen die Poster zu den Themen „Chaos der Bio-Siegel“ und “Deine Entscheidung – was wählst du?“ Alle Gewinnergruppen erhielten einen kleinen Preis: Kekse aus dem Heidelberger Unverpackt-Laden. Auch im Wintersemester werden wieder verschiedene Projektseminare zu BNE angeboten. Man kann also schon gespannt sein und sich auf die nächste Posterpräsentation freuen.

Neu: BNE-Café an der Hochschule

Erstes erfolgreiches Treffen von Studierenden und Interessierten – nächster Termin am 29. Oktober. Text: Ann-Kathrin Schlieszus

Bildung für nachhaltige Entwicklung betrifft alle und darf nicht nur sozusagen „top down“ gedacht werden. Deshalb haben die Verantwortlichen des BNE-Zentrums eine Idee von Studierenden aufgegriffen und die Gründung eines BNE-Cafés initiiert. Ein erstes Treffen im Juli wurde von Ann-Kathrin Schlieszus, wissenschaftliche Hilfskraft im Zentrum, in Kooperation mit Ruben Bamberger, Vertreter des PH-Studierendenparlaments, organisiert und erfolgreich durchgeführt.

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Etwa insgesamt 20 Studierende und Interessierte trafen sich zu einem ersten Informationsaustausch in den Räumlichkeiten des BNE-Zentrums in der Bergheimer Straße. Unter den Gästen befanden sich neben Studierenden unterschiedlicher Fächer auch Lehrende, die in verschiedensten Bildungseinrichtungen bzw. im Umweltbereich arbeiten. So gab es in der Gruppe vielfältige Perspektiven und Berührungspunkte zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und es konnten erste Kontakte geknüpft sowie Projekte und Kooperationen angedacht werden.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Fragestellungen rund um das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung: Warum ist BNE wichtig für unsere Zukunft? Welches Wissen und welche Kompetenzen sollten durch BNE an Lernende vermittelt werden? Und wie könnte BNE konkret in der Praxis umgesetzt werden? Durch die Heterogenität der Gruppe ergaben sich unterschiedliche Perspektiven auf das Thema BNE sowie spannende und bereichernde Gespräche. Schnell war man sich einig, dass man diese Initiative im Wintersemester fortsetzen will. In einer Abschlussrunde wurden Vorschläge für weitere BNE-Cafés gesammelt: Weitere Diskussionsveranstaltungen könnten angeboten, Referenten zu BNE-relevanten Themen eingeladen und darüber hinaus auch Exkursionen und Methodenworkshops durchgeführt werden. Auch die Pädagogische Hochschule als nachhaltige Institution sollte thematisiert werden.

Die Initiatoren freuten sich über die erfolgreiche erste Veranstaltung und laden schon jetzt zum nächsten BNE-Café am 29.10. um 16 Uhr ein. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Organisationsgruppe hat, kann sich auch gerne direkt an sie wenden.

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Vogel (t.vogel@remove-this.ph-heidelberg.de), Ann-Kathrin Schlieszus (stud.ann-kathrin.schlieszus@rgeo.de) und Ruben Bamberger (bambergerruben@remove-this.gmail.com

Das ist der neue Gemeinde·rat

Kommunal·wahl war am 26. Mai

Heidelberg hat einen Gemeinde·rat. Der Gemeinde·rat trifft Entscheidungen für Heidelberg. Der Gemeinde·rat  ist für die Stadt sehr wichtig. Die Bürger*innen haben einen neuen Gemeinde·rat gewählt.

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Transkulturelle Perspektiven in der Bildung

Baltische Studien zur Erziehungs- und Sozialwissenschaft Band 34, herausgegeben von Gerd-Bodo von Carlsburg

[hop] Dieser Band dokumentiert eine Reihe von ausgewählten Beiträgen der XXII. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung zum Thema »Transkulturelle Perspektiven in der Bildung«, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen und der Vilnenser Akademie für Bildungswissenschaften der Vytautas Magnus Universität in Kaunas (VDU) gemeinsam konzipiert und veranstaltet wurde.

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Im Fokus stehen der Diskurs kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung und der Austausch von Beispielen transkultureller pädagogischer Praxis in der Hochschul- und Schulbildung. Der Erwerb dieser interaktiven Kompetenzen in der kulturwissenschaftlichen Forschung ist Voraussetzung für die Bildung einer Identität, die den Herausforderungen unserer Gesellschaft im kommenden Jahrzehnt gerecht wird.

Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2019. 502 S., ISBN:978-3-631-79805-8, 79,95 Euro.

Michael-Raubal-Preis für herausragende Abschlussarbeiten

Alina Klink, Anita Amiri und Ann-Kristin Hein erhielten den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat erneut drei ihrer Absolventinnen mit dem Michael-Raubal-Preis ausgezeichnet: Alina Klink, Anita Amiri und Ann-Kristin Hein erhielten den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis für ihre herausragenden Leistungen bei ihren wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Professorin Dr. Vera Heyl, Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung, überreichte den Michael-Raubal-Preis 2019 im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier, mit der die Hochschule ihre Studierenden traditionell verabschiedet.

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Die Nominierung für den Michael-Raubal-Preis erfolgt auf Vorschlag von der bzw. dem mit der Begutachtung betrauten Lehrenden; es werden ferner ausschließlich Arbeiten zugelassen, die in besonderer Weise wissenschaftlichen Anforderungen genügen und den Standard vergleichbarer Prüfungsarbeiten deutlich überschreiten. Von 1995 bis 2014 wurde der Preis von dem rheinländischen Unternehmer und Senator h.c. Michael Raubal gestiftet; nach seinem Tod im Januar 2015 erfolgt die Auszeichnung in Gedenken an Herrn Raubal.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert ihren Absolventinnen Klink, Amiri und Hein recht herzlich zu ihren exzellenten Leistungen und wünscht ihnen für ihren weiteren privaten wie beruflichen Weg alles Gute und viel weiterhin Erfolg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/presse-und-kommunikation.

Stipendium für Jessica Köninger aufgrund sozialen Engagements

3.000 Euro von Finanzdienstleister MLP für Sonderpädagogikstudentin

[velo] Jessica Köninger, die an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Sonderpädagogik studiert, war bei dem Stipendienprogramm des Finanzdienstleisters MLP erfolgreich. Köninger, die die Fachrichtungen Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung sowie Geistige Entwicklung bzw. das Fach Katholische Theologie / Religionspädagogik studiert, erhält das Stipendium in Höhe von 3.000 Euro für ihr besonderes soziales Engagement. Sie setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren und abschließendem Assessment Center gegen zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Deutschland durch.

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Durchgeführt wird das Stipendienprogramm vom Finanzdienstleister MLP in Kooperation mit dem SPIEGEL und der Initiative "MINT Zukunft schaffen" unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Teilhabe bzw. Inklusion und das Bewusstsein hierfür in der Gesellschaft sind für Jessica Köninger zentrale Themen. So hat sie während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres einen blinden Jungen bei dem Besuch einer Regelgrundschule begleitet und arbeitet zudem im Mehrgenerationenhaus Heidelberg, in dem Verein Offene Hilfen der Lebenshilfe Heidelberg sowie einer bundesweiten Selbsthilfeorganisation, die Familien von Kindern mit der Krankheit "neuronale Ceroid Lipofuszinose" vernetzt und unterstützt. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg engagiert sich die Studentin in der Redaktion von Einfach Heidelberg, die in einfacher Sprache über Themen aus Heidelberg berichtet, in der Fachschaft Theologie sowie im Hochschulorchester.

Insbesondere mit diesem Engagement sowie durch die vollständige Begleitung ihrer Selbstpräsentation mit lautsprachbegleitendenden Gebärden überzeugte die Studentin in dem abschließenden Assessment Center des Stipendienprogramms die anderen Studierenden aus ganz Deutschland. Das Stipendium zeichnet sich nämlich insbesondere dadurch aus, dass im finalen Auswahlverfahren die besten 250 Bewerberinnen und Bewerber zusammenkommen und gemeinsam entscheiden, wer von ihnen die Stipendien erhalten soll.'

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gratuliert ihrer Studentin herzlich zu dieser Leistung und wünscht ihr für ihren weiteren privaten wie beruflichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

4x4 Frauenchor ersingt Goldmedaille mit "Top Level"-Platzierung

Erfolgreichster deutscher Chor beim Grand Prix of Nations

[velo] 171 Chöre aus 47 Ländern haben im August an dem Grand Prix of Nations Gothenburg 2019 sowie den 4. European Choir Games teilgenommen. In Schweden mit dabei war auch der 4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: Die Sängerinnen unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko überzeugten und gewannen in der Kategorie "Kammerchor" eine Goldmedaille. Mit ihrer "Top Level"-Platzierung war 4x4 der erfolgreichste deutsche Chor des Grand Prix of Nations. Darüber hinaus haben sich die Studentinnen für die World Choir Games, die World Choir Championships sowie für den nächsten Grand Prix of Nations qualifiziert.

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Mit diesem Resultat hat der 4x4 Frauenchor seine internationale Konkurrenzfähigkeit erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ist zu Recht eine feste Größe im kulturelle Leben nicht nur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Diese gratuliert ihren Sängerinnen und Frau Kiefner-Jesatko herzlich zu der herausragenden Leistung und wünscht ihnen auch für die kommenden Wettbewerbe alles Gute und viel Erfolg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/4-x-4-frauenchor.

Ruth Schneider feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum

Sekretärin im Prorektorat: „Mir war nie langweilig!“

Ob 10, 20 oder 40 Jahre an der Hochschule: Ein solches Jubiläum verdient Anerkennung. Ab sofort würdigen wir Beschäftigte, die sich seit langem für die Einrichtung einsetzen. Kennen Sie jemanden - oder haben Sie selbst ein PH-Jubiläum? Schreiben Sie uns unter kommunik@ph-heidelberg.de

[hop] Wenn man Ruth Schneider im Flur des Rektorats begegnet, kann man sich nicht vorstellen, dass sie gerade die Glückwünsche für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg von Ministerpräsident Winfried Kretschmann entgegengenommen hat.

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Via Urkunde und aus den Händen von Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, versteht sich. Aber tatsächlich hat die heutige Sekretärin des Prorektorats 1979 mit 19 Jahren beim damaligen Verwaltungsleiter Jürgen Frommer ihre Tätigkeit an der Hochschule begonnen. Sie hat diesen Schritt nie bereut, im Gegenteil: Sie hat sich auf den unterschiedlichen Stationen ihres Berufslebens immer wohl gefühlt und mit ihrer Arbeit identifiziert.

Nach ihrer Lehre zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin war sie eigentlich schon fest in der Kanzlei eingeplant, die sie ausgebildet hatte – aber der Beruf gefiel ihr nicht besonders. Da kam der Hinweis der mit ihr befreundeten Birgit Bixer aus der PH-Haushaltsabteilung gerade recht, dass in der Verwaltung noch Personal gesucht werde. Bis sie ihre Töchter 1984 und 1989 gebar, arbeitete sie hundert Prozent, danach in Teilzeit. Sie wechselte nach 15 Jahren ins Dekanat der Fakultät I und dann 1998 noch einmal, als Sekretärin des Prorektorats in die frisch renovierten Räume im 2. Stock des Altbaus, wo sie bis heute zu finden ist.

Aus dem Nähkästchen
Nach vierzig Jahren an der Hochschule kann sie natürlich aus dem Nähkästchen plaudern wie kaum eine Zweite. Ob Thies, Hörner, Schallies, Schwinger, Austermann, Wellensiek oder Huneke - sie kannte und kennt alle Rektorinnen und Rektoren persönlich. Und dass es einstweilen familiär zugegangen ist: Prof. Thies etwa lud regelmäßig die Mitglieder von Rektorat und Verwaltung zum Kaffeekränzchen ins heutige Studienbüro ein. Besonders gut erinnert sie sich an die Schließungsdrohung 1984, die viele in große Sorge um ihren Arbeitsplatz stürzte.

Abwechslungsreiches Berufsleben
Durch die Wechsel zwischen Verwaltungsleitung, Fakultät und Prorektorat wurde sie alle paar Jahre mit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Ich habe mich sehr mit der jeweiligen Arbeitsstelle identifiziert und langweilig ist mir bis heute nicht“, sagt Ruth Schneider. Auch die Kolleginnen und Kollegen mochte und mag sie bis heute. In fünf Jahren beginnt ihr Ruhestand, „und dann reichts halt mal langsam“, lacht die Jubilarin. So ganz und gar wird sie die Hochschule aber nicht hinter sich lassen - ihre Tochter Lea Bender ist in der Graduate School beschäftigt. Da bahnt sich vielleicht eine Familienkarriere an…

34. Heidelberger SportlehrerInnen-Seminar

Die Fortbildung findet am 12. Oktober statt. Um Anmeldung wird gebeten.

[red] Im Mittelpunkt der Arbeit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg steht die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. In diesem Rahmen richtet die Abteilung Sportpädagogik das SportlehrerInnen-Seminar als Fortbildungsangebot und als Alumnitreffen aus. Das Seminar findet jährlich statt und wendet sich an interessierte Sportlehrkräfte, Fachleiter/innen, Referendar/innen sowie Studierende. Weitere Informationen über das diesjährige Seminar finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/sportwissenschaft-sportpaedagogik. 

Bildungswissenschaftliche Forschung mit Unterrichtsvignetten

Chancen, Grenzen und Herausforderungen

[red] Der Workshop findet am Mitttwoch, 16. Oktober statt. Um Anmeldung wird gebeten unter www.ph-heidelberg.de/gs. Bitte beachten Sie, dass sich das Angebote in erster Linie an Mitglieder der Graduate School richten; nicht-Mitglieder und Masterstudierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben die Möglichkeit, bei noch vorhandenen freien Plätzen teilzunehmen. Weitere Informationen folgen rechtzeitig hier sowie unter www.ph-heidelberg.de/graduate-school.

STARK am START: Musicalwoche mit Workshops

Streetlight 2.0 kommt in den Herbstferien zurück nach Heidelberg.

[red] Nach sieben Jahren erfolgreichen Projektengagements im Rahmen der "StarkmacherSchule" haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einzelne Elemente des großen Projektes rund um das Musical "Streetlight" für verschiedene Jugendmilieus ihrer Region weiterentwickelt und die Initiative "Stark am Start" ins Leben gerufen. Das Projekt will mit künstlerischer und pädagogischer Arbeit einen Beitrag zur Chancengleichheit und interkulturellen Öffnung sowie zum Ausbau von Diversity-Kompetenzen unter Jugendlichen und in ihrem Sozialraum leisten.

Mehr erfahren

Vom 29. Oktober bis 2. November 2019 findet an der Hochschule erneut eine entsprechende Musicalwoche mit Workshops statt. Veranstaltungsort ist der Standort Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg. Eine Anmeldung ist über www.facebook.com/STARKamSTART möglich. Weitere Informationen finden Sie zudem unter starkmacher.eu.

Fachveranstaltung: Worte und Bilder schaffen Realitäten

Wie Wortwahl und Bildsprache die gesellschaftliche Meinungsbildung beeinflussen

"Asyltourismus", "Flüchtlingswelle" oder "das Boot ist voll", erzeugen wirkmächtige Bilder und Vorstellungen, die unser Denken und Handeln bestimmen. Wie können wir dieses Framing erkennen und was ist zu beachten, damit gewünschte Inhalte und Wertvorstellungen genau so bei unseren Gesprächspartnerinnen und -partner ankommen, wie wir es beabsichtigen?

Mehr erfahren

Die Fachveranstaltung "Worte und Bilder schaffen Realitäten" geht in einem Fachvortrag sowie einem Praxisworkshop genau dieser Frage nach. Sie findet in Kooperation zwischen der Diakonie Baden und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie der Evangelischen Hochschule Freiburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende und Lernende, Mitarbeitende aus Schule, Sozialarbeit und Verwaltung sowie an alle Interessierten, die ihre Wahrnehmung für eine kultursensible, vorurteilsfreie und inklusive Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit schärfen und trainieren wollen.

Die Fachveranstaltung findet in Heidelberg am Montag, 21. Oktober statt. Veranstaltungsbeginn ist 16.15 Uhr am Standort Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg. Die Teilanhme ist kostenfrei; um verbindliche Anmeldung bis zum 14. Oktober 2019 und über Maria Scrinzi vom Evangelischen Oberkirchenrat wird gebeten (maria.scrinzi@ekiba.de; +49 9175 2556-0). Ihre Ansprechpartnerin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaft).

Weitere Informationen zum Programm finden Sie in dem Flyer zur Veranstaltung "Worte und Bilder schaffen Realitäten" (PDF).

Berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Beratung (SG)

Kontaktstudiengang LoB (Grund- und Aufbaukurs) mit Karl L. Holtz & Marliese Köster

Das Kontaktstudium "Lösungsorientierte Beratung und Supervision in pädagogischen Handlungsfeldern (LoB)" ist eine berufsbegleitende Weiterbildung und bietet u.a. die Möglichkeit zur Zertifizierung als "systemische Beraterin SG / systemischer Berater SG" nach den Qualifizierungskriterien der Systemischen Gesellschaft (SG). Beginn Grundkurs 18.-19. Oktober 2019. Beginn Aufbaukurs 25.-26. Oktober 2019.
Anmeldung unter: www.ilbs.de 

 

Motivationscoaching

Seminar mit Karl L. Holtz am 8. und 9. November

Lösungsorientiert-systemisches Coaching zielt darauf ab, die individuellen Ressourcen und Kompetenzen anzusprechen und zu fördern. Zu diesen Kompetenzen gehört auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen so auf die äußeren Bedingungen (der Umwelt) zu beziehen, dass eine Entwicklung des gesamten Systems möglich bleibt. Ausgehend von diesem Konzept ökologischer Kompetenz (vgl. Holtz 1994) sollen Modelle und Strategien vorgestellt werden, welche vor allem die Änderungsmotivation und die Selbstmanagementfähigkeiten im Sinne dieser Passung betonen.

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In Ergänzung zu den bisher vermittelten Methoden und Haltungen lösungsorientierter Beratung (LoB) sollen daher Motivationsmodelle diskutiert und für pädagogische Handlungsfelder umgesetzt werden, die sich für die genannte Zielsetzung anbieten (Ressourcenförderung, Selbstmanagement, z.B. Grawe, Kanfer, Furman; Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan (1993) sowie Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick (dt. 2009).
Anmeldung unter: www.ilbs.de

MLP Stipendienprogramm: Jetzt bewerben

Förderung von jeweils 3.000 Euro – PH-Studentin Jessica Köninger aufgrund ihres sozialen Engagements in diesem Jahr MLP-Stipendiatin

Der Finanzdienstleister MLP unterstützt im Rahmen des MLP Stipendienprogramms erneut 25 Studierende mit einer Förderung in Höhe von jeweils 3.000 Euro. Bewerben kann sich bis 30. April 2020 jeder Studierende ab dem dritten Semester oder Doktorand, der an einer deutschen Hochschule studiert bzw. promoviert - unabhängig von der Fachrichtung. Weitere Informationen finden sich unter www.mlp-stipendium.de.

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Das MLP Stipendium berücksichtigt in vier Bewerbungskategorien - "Science", "Studies", "Social" und "International" - nicht nur wissenschaftliche Leistungen, sondern auch gute Studienergebnisse sowie gesellschaftliches und internationales Engagement. Die 250 besten Bewerber werden zu einem zweitägigen Assessment-Center am 25. und 26. Juni 2020 in die MLP Unternehmenszentrale nach Wiesloch bei Heidelberg eingeladen.

"MLP möchte Studierenden als verlässlicher Partner in Finanzfragen und bei der Karriereplanung zur Seite stehen. Mit dem Stipendienprogramm fördern wir engagierte Studierende, die sich damit noch besser auf ihr lernintensives Studium oder auch ehrenamtliches Engagement konzentrieren können. Wir freuen uns darauf, während des zweitägigen Auswahlverfahrens interessante Persönlichkeiten bei uns auf dem MLP Campus begrüßen zu dürfen", sagt Thomas Freese, Leiter Kundenmanagement bei MLP.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum August-Newsletter:

 

Das Transferzentrum

Kompakttage der Heidelberg School of Education am 8./9.10.

Ein Angebot für Studierende des Master of Education Sekundarstufe I und II

Mit den Kompakttagen zum von Universität und Pädagogischer Hochschule gemeinsam verantworteten Master of Education mit den Profillinien Lehramt Sekundarstufe I und Lehramt Gymnasium bietet die Heidelberg School of Education neuen Studierenden des Studiengangs eine zweitägige Informations- und Orientierungsveranstaltung: Am 8. und 9. Oktober können sich die Studierenden über den Studieneinstieg und die Studienorganisation informieren und in fachübergreifenden, von Lehrenden beider Hochschulen konzipierten Workshops für die Lehrerbildung relevante Themen bearbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/kompakttage.

Die Freunde der PH Heidelberg treffen sich

Termin: 8. Oktober im Ökogarten

Die Mitglieder der Vereinigung der Freunde der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Interessierte sind herzlich eingeladen, am Dienstag, 8. Oktober ab 17.00 Uhr in den Ökogarten zu kommen. Geplant ist ein zwangloses Zusammenkommen von aktiven Studierenden, Hochschullehrenden sowie "Ehemaligen".
Um bei den Getränken und beim Imbiss kalkulieren zu können, bittet der Freundeskreis um eine formlose Anmeldung per E-Mail bis 1. Oktober an den 2. Vorsitzenden, Professor Dr. Klaus-Dieter Hupke (hupke@ph-heidelberg.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/freundeskreis.

Tag der Mathematik

Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern am 9. Oktober

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die Universität Heidelberg laden Lehrkräfte mit ihren Unter- und Mittelstufenschülerinnen und -schülern ein, am Mittwoch, 9. Oktober 2019 die Faszination der Mathematik in Vorträgen, Spielen und Wettbewerben zu erleben. Ihre Ansprechpartner an der PH Heidelberg ist Professor Dr. Markus Vogel (Institut für Mathematik und Informatik). Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.mathinf.uni-heidelberg.de/tagdermathematik.

Filmvorführung am 9.10.: Berlin Rebel High School

Ein Dokumentarfilm von Alexander Kleider über "Berliner Underdogs" auf ihrem Weg zum Abitur

Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den SchülerInnen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin.

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Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist die SFE extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben.

Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen portraitiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Was oft als Leistungsdruck verdammt wird, definieren die SchülerInnen kurzerhand um. Sie sind unbelehrbar und dabei extrem neugierig, sie sind eigen- und doch auch lernwillig. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL zeigt mit viel Begeisterung, Sensibilität und Kraft, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann.

Die Film wird am Mittwoch, 9. Oktober 2019 ab 18.30 Uhr gezeigt. Der Regisseur wird anwesend sein. Veranstaltungsort ist das Karlstorkino (Am Karlstor 1, D-69117 Heidelberg); es gelten die regulären Kinopreise.

Weitere Informationen auch zur Kartenreservierung finden Sie rechtzeitig unter www.karlstorkino.de.

Vortrag am 10.10.: Macht MINT Geschlecht?

Dr. Ketelhut (Heidelberg) über die Entstehung vergeschlechtlichter Wissenschaftsdomänen

Technik und Naturwissenschaft gelten nach wie vor als männliche Domänen, die von Frauen weitaus weniger nachgefragt werden als beispielsweise pädagogische oder pflegerische Studienfächer und Arbeitsbereiche. Der Vortrag "Macht MINT Geschlecht?" nimmt dieses Phänomen auf und fragt aus einer historisch-systematischen Perspektive danach, in welcher Beziehung die soziale Konstruktion von Geschlechtern und bestimmte Fachkulturen stehen. Anschließend werden Überlegungen hinsichtlich potenzieller Veränderungsmöglichkeiten zur Diskussion vorgestellt.

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Der Vortrag von Dr. Martin-Klemens Ketelhut (Universität Heidelberg) findet statt am Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 12.15 Uhr. Veranstaltungsort ist der Raum A.108 (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg). Es handelt sich um ein Angebot des heiEDUCATION-Clusters MINT; interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende anderer Cluster und entsprechender Fachbereiche sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/events.

Podiumsdiskussion am 10.10.: Tinte, Tafel, Twitter

Eine Veranstaltung zur Gestaltung digitaler Bildung - heute und in Zukunft

Ob Familie oder Freizeit, ob Schule oder Berufsorientierung: Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist zunehmend durch die Nutzung digitaler Medien gekennzeichnet. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und Vertreter und Vertreterinnen sozialer Einrichtungen sind dadurch mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert: Wie werden Kinder und Jugendliche auf eine Gesellschaft vorbereitet, in der digitale Medien allgegenwärtig sind? Wer kann junge Menschen für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien überhaupt fit machen?

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Was liegt in der Hand von Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräften und Eltern? Lassen sich Gefahren wie Mediensucht oder Cyber-Mobbing durch eine strengere Kontrolle der Mediennutzung abwenden? Welche Folgen haben die neuen Formate für die Bildungsinstitutionen, vom Kindergarten bis zur Hochschule?

Diese Fragen sowie weitere Chancen, Herausforderungen und Konzepte digitaler Bildung diskutieren Expertinnen und Experten aus dem Bildungsbereich und der Kriminalprävention miteinander. Auf dem Podium begegnen sich:

  • Anja Kegler
    Soziale Verhaltenswissenschaftlerin, Referentin für Medienpädagogik im Landesnetzwerk der Aktion Jugendschutz BW
  • Reiner Greulich
    Erster Polizeihauptkommissar, Geschäftsführer Sicheres Heidelberg e.V.
  • Günther Bubenitschek
    Erster Kriminalhauptkommissar, Referent für Mediensicherheit und Medienbildung, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • Prof. Dr. Gerald Lembke
    Professor für Medienwirtschaft und Medienmanagement, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
  • Prof. Dr. Christian Spannagel
    Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Die Podiumsdiskussion findet statt:

  • Donnerstag, 10. Oktober 2019
    18.00 bis 20.00 Uhr
    Duale Hochschule Baden-Württemberg
    Coblitzallee 1-9, D-68163 Mannheim

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, von Kriminalpräventionsvereinen der Rhein-Neckar-Region sowie der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Hochschulinterne Veranstaltung am 16.10.

Informationen des Rektorats zum Semesterauftakt

Zum Semesterbeginn lädt der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, die Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule zu einer obligatorischen internen Informationsveranstaltung ein. Diese findet am Mittwoch, 16. Oktober 2019 um 14.30 Uhr in Hörsaal H002 statt.

Klassische Texte im Fremdsprachenunterricht

Kolloquium am 18./19.10.: insbesondere für Lehramtsstudierende sowie Lehrkräfte aller Schularten

Im Zentrum des Kolloquiums steht die Frage, was ein Kunstwerk zu einem Klassiker macht und inwiefern seine Vermittlung an Schulen unabdingbar ist. Mit dieser Grundfrage ist eine Reihe weiterer, gemeinsam zu erörternder Diskussionsfelder verbunden: Welche klassischen Texte eignen sich aus welchen Gründen für den Literaturunterricht? Wie lässt sich das genuin Klassische bzw. Literarische eines Textes fassen und inwiefern erfordert und ermöglicht es die Ausbildung literarischer Kompetenzen? Wozu dienen literarische Kompetenzen und durch welche Strategien lassen sie sich adäquat ausbilden?

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Welche Vermittlungsmethoden geben klassische Texte gerade in ihrer literarischen Gestaltung vor? Wie schaffen sie es, die Lebenswelt ihrer (jungen) Leser/innen trotz ihrer jeweiligen historischen Distanz zu berühren und sie zu Meinungsbildung und emotionaler Anteilnahme anzuregen? In der Besprechung dieser und verwandter Fragestellungen verfolgt das Kolloquium das Anliegen, literarische (und evtl. auch filmische) Klassiker zu untersuchen und ihre jeweilige Literarizität und Klassizität einerseits als solche zu reflektieren und andererseits als ihr didaktisches Potenzial starkzumachen.

Die Debatte wird durch die Frage nach der Relevanz literaturwissenschaftlicher und -theoretischer Problemstellungen in der curricularen Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte flankiert. Hintergrund hierfür bildet die Neuakzentuierung der philologischen Lehramtsfächer, welche Fachwissenschaft und Fachdidaktik thematisch, disziplinär sowie institutionell durch die Einführung der Master of Education und vermittels der expliziten Fachprofilierung über Fachdidaktikprofessuren enger verzahnt.

Anhand des kritisch diskutierten Stellenwerts klassischer Werke im Fremdsprachenunterricht ist zu erörtern, inwieweit die Bedeutung literaturwissenschaftlicher Qualifizierung in einem engeren Sinne mit der Ausbildung von Lehramtsstudierenden - und in weiterer Folge mit dem Schulunterricht - verknüpft werden kann, um ihr auf Dauer einen hinreichenden Platz im Bildungssystem der Sekundarstufen und Ausbildungssystem der studierenden Lehrkräfte zu sichern. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Gästen zusammenkommen, die Literaturwissenschaft und Didaktik von Literatur gemeinsam reflektieren und dabei in ein fruchtbares Verhältnis zu setzen wissen.

Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Oktober am Romanischen Seminar der Universität Heidelberg statt (Seminarstraße 3, 69117 Heidelberg). Sie richtet sich an Lehramtstudierende der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Young Research aus dem Bereich der Philologie sowie bereits im Beruf stehende Lehrerinnen und Lehrer aller Schultypen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/veranstaltungen.

Offenes Netzwerktreffen am 21.10.: Transfer Treff

Eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Transfer

Das Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstaltet am Montag, 21. Oktober ein offenes Netzwerktreffen zum Austausch über das Thema Transfer. Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr im Transferzentrum (Bergheimer Straße 104, D-69120 Heidelberg). Das Programm sieht zunächst einen kurzen Input zu Thema vor, im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Die Veranstaltung ist öffentlich und es ist keine Anmeldung nötig. Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/transferzentrum.

Abschlusssymposium: Kopf-Stehen

Die bewegte Veranstaltung findet am 24. Oktober statt

Und sie sitzen und sitzen und sitzen. In der Vorlesung, in der Bibliothek, vor dem Fernseher. Eine repräsentative Studie aus dem Jahr 2015 hat gezeigt, dass junge Deutsche zwischen 18 und 29 Jahren so auf durchschnittlich neun Stunden kommen, die sie täglich sitzend verbringen. Damit haben sich auch Studierende einen Lebensstil angewöhnt, der langfristig negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit erwarten lässt.

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Doch wie lässt sich regelmäßige Bewegung in den Alltag der Studierenden nachhaltig einbinden? Dieser Frage geht das Projekt Kopf-Stehen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse nach. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen leichte körperliche Aktivitäten in Studium und Lehre mit dem Ziel etablieren, sitzendes Verhalten zu reduzieren und somit chronisch-degenerativen Krankheiten vorzubeugen.

Für Donnerstag, 24. Oktober 2019 ist das Abschlusssymposium des Projektes geplant. Weitere Informationen zur Anmeldung und zu dem sprichwörtlich bewegten Programm finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/kopf-stehen.

Frauen melden nur 4,4 Prozent aller Patente an

Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern nach wie vor unterrepräsentiert

Seit 2001 soll der Girls‘ Day Mädchen für technisch-naturwissenschaftliche Fächer begeistern. Die Erfolge sind allerdings überschaubar, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Immer noch entscheiden sich wenige Frauen für Studienfächer und Berufe, aus denen klassischerweise Erfindungen und Patente hervorgehen. Entsprechend wenige Patente werden von Frauen angemeldet.

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Im Jahr 2016 haben Frauen gerade einmal 4,4 Prozent der Patente in Deutschland angemeldet, das entspricht rund 4.700 Anmeldungen. Die höchsten Frauenanteile verzeichnen Hamburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die wenigsten Baden-Württemberg, das Saarland und Brandenburg.

8,4 Prozent der Erfinder mit ausländischen Wurzeln sind Frauen
Erfinder mit ausländischen Wurzeln sind deutlich häufiger weiblich als ihre deutschen Pendants: Jeder zwölfte Erfinder mit ausländischen Wurzeln ist weiblich, doppelt so viele wie bei den deutschen Erfindern. Die meisten ausländischen Patentanmelderinnen stammen aus asiatischen Ländern. „Ohne Migration wäre der Frauenanteil deutlich geringer“, sagt Studienautor und IW-Ökonom Oliver Koppel. „Nur dadurch hat es in vergangenen Jahren zumindest etwas mehr Erfinderinnen in Deutschland gegeben.“

Girls‘ Day zeigt bisher kaum Wirkung
Hintergrund der Entwicklung: Die meisten Patentanmeldungen stammen aus dem MINT-Bereich, allerdings entscheiden sich nur wenige Frauen für eine Karriere in naturwissenschaftlich-technischen Berufen. Diverse Initiativen und Kampagnen wie der Girls‘ Day konnten daran bisher kaum etwas ändern. Hinzu kommt: Im MINT-Bereich melden Ingenieurwissenschaftler, Informatiker und Physiker besonders oft Patente an, alles Berufe, in denen besonders wenige Frauen arbeiten. In der Biologie ist der Frauenanteil zwar höher, allerdings kommt aus diesem Bereich nur ein kleiner Anteil aller Patente.

Quelle: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/oliver-koppel-frauen-melden-nur-44-prozent-aller-patente-an.html [21.09.2019]

In Baden-Württemberg fehlen Lehrer

Vor allem an Grundschulen großer Mangel

Eltern und Schüler müssen sich auch im neuen Schuljahr auf Unterrichtsausfälle einstellen. Trotz aller Anstrengungen bleiben zahlreiche Lehrerstellen an den Schulen unbesetzt. Im Vergleich zur Situation zum Unterrichtsbeginn vor einem Jahr stieg die Zahl sogar noch an - von damals rund 700 auf jetzt 790 offene Stellen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) erwartete am Donnerstag in Stuttgart zwar, dass diese Zahl bis Ende September auf rund 500 sinken wird. Aber die Lage sei nicht zufriedenstellend, räumte sie ein. «Wir sind noch nicht da, wo wir hinkommen wollen und hinkommen müssen.»

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Besonders betroffen seien Grundschulen. Insgesamt galt es laut Eisenmann, zum neuen Schuljahr rund 5800 Stellen neu zu besetzen - vor allem deswegen, weil Lehrer in Pension gehen. Sie begründete die Probleme bei der Nachbesetzung mit Planungsfehlern der Vergangenheit und einem Lehrermangel. Zudem beklagte sie eine mangelnde Bereitschaft von Junglehrern, in Regionen zu ziehen, die nicht zu ihren Wunschzielen gehörten. «Es ist nach wie vor Thema, dass das geografische Beharrungsvermögen gerade bei den Junglehrerinnen und Junglehrern eklatant ist.» So sei Tübingen hochbegehrt - das wenige Kilometer entfernte Reutlingen aber nicht.

Nach wie vor gibt es zu viele Gymnasiallehrer, vor allem in Kombination mit dem Fach Deutsch. Rund 1700 Bewerber für das Lehramt Gymnasium haben noch kein Einstellungsangebot angenommen. Wenn Gymnasiallehrer zeitlich befristet an einer Grundschule arbeiten, bekommen sie die Zusage für eine Verbeamtung und für eine spätere Stelle im gymnasialen Lehramt. Im Schuljahr 2018/2019 ließen sich 200 Lehrer darauf ein - in diesem Schuljahr noch einmal 100. Sie werden berufsbegleitend ein Jahr lang für die Grundschule nachqualifiziert.

Eisenmann weist die Verantwortung für die Probleme von sich. Sie sagt, die Pensionierungswelle sei seit langem absehbar gewesen. Man hätte zum Beispiel schon 2012/2013 die Ausbildungskapazitäten für das Grundschullehramt erhöhen müssen. Da war die grün-rote Vorgängerregierung im Amt, mit der SPD im Kultusministerium. Das sieht SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei ganz anders: «Sie versäumt es, unsere Schulen zukunftsfähig zu machen», meint er zur amtierenden Kultusministerin. So habe die grün-schwarze Landesregierung die Krankheitsreserve für Lehrer schon längst aufstocken können, das aber nicht gemacht. Auch FDP-Bildungsexperte Timm Kern meinte: «Es rächt sich nun, dass die Kultusministerin und ihre grün-schwarze Koalition nicht die Entschlossenheit aufbrachten, um mutige und wegweisende Entscheidungen zu treffen.»

Quelle: 06.09.2019 dpa / Haufe Online Redaktion

Spitze in den MINT-Fächern – sonst Mittelfeld

Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erschienen

561 Seiten umfasst der jährliche "Bildung auf einen Blick"-Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Deutschland habe ein "gutes Bildungssystem" und könne international "ganz gut bestehen", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bei der Vorstellung des Berichtes in Berlin. "Wir sind jetzt im Mittelfeld, und wir müssen an die Spitze, wenn wir wirklich innovativ bleiben wollen“, so die CDU-Politikerin.

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An der Spitze liegt Deutschland im Bereich der sogenannten MINT-Fächer - also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Rund 40 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für diese Fächer. Das sind so viele wie in keinem anderen der 36 OECD-Mitgliedsstaaten. Ein Abschluss in diesen Fächern lohne sich nicht nur finanziell, so Karliczek, sondern auch in puncto Jobsicherheit. 92 Prozent der Erwachsenen mit einem Informatik-Abschluss hätten eine Beschäftigung, so die Bildungsministerin. Ähnlich hoch sind die Quoten bei Ingenieuren (91 Prozent) und Naturwissenschaften (87 Prozent). "Da müssen wir uns nicht verstecken", sagte Karliczek.

Die seit Jahren kontinuierlich steigenden Studentenzahlen in der Bundesrepublik machen sich in der Studie ebenfalls bemerkbar. Mittlerweile hat jeder Dritte in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren einen Studienabschluss. Damit liegt Deutschland aber immer noch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 44 Prozent.

Duales System - "eine der traditionellen Stärken"
Ein Grund dafür ist das duale System bei der Berufsausbildung, "eine der traditionellen Stärken Deutschlands", wie der stellvertretende OECD-Generalsekretär Ludger Schuknecht bei der Vorstellung des Berichts sagte. Auch eine abgeschlossene Berufsausbildung biete sehr gute Chancen auf einen Arbeitsplatz.

Ein Problem in Deutschland bleibt aber die hohe Zahl von Menschen ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung. Bei den 25- bis 34-Jährigen betrifft das jeden Zehnten. Zudem gehe nur etwas mehr als die Hälfte der Geringqualifizierten einer Beschäftigung nach, so die Studie. In dem Bereich bestehe "erheblicher Qualifizierungsbedarf", sagte Schuknecht. Als positiv bewertet die Studie allerdings die überdurchschnittliche Bereitschaft in Deutschland, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen - und zwar über alle Altersgruppen hinweg.

Lob für frühkindliche Bildung
Gute Noten gibt die OECD Deutschland auch im Bereich der frühkindlichen Bildung. Hier investiert der Staat pro Kopf rund 14.650 Euro im Jahr. Das sind 34 Prozent mehr, als der Durchschnitt der anderen Vergleichsländer zur Verfügung stellt. Nicht zufrieden ist die OECD jedoch mit den Ausgaben für Grundschulen. Ausgerechnet dort, "wo am ehesten Bildungsnachteile von Kindern ausgeglichen werden könnten, seien die Investitionen in Deutschland vergleichsweise niedrig", heißt es im Bericht.

Rechnet man alles zusammen, gibt Deutschland 4,2 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Bildung aus. Der Durchschnitt aller OECD-Staaten liegt bei fünf Prozent des BIP. Allerdings sei Deutschland im Umgang mit Bildungsausgaben "relativ effizient", sagt Schuknecht. Das deutsche Bildungssystem sei "nicht unterfinanziert", allerdings könne man "Prioritäten mal anders setzen". Dass einige asiatische Länder wie Japan, Südkorea oder Singapur im OECD-Vergleich über Deutschland liegen, sollte seiner Meinung nach vor allem eins sein: Ansporn.

Quelle: Tagesschau.de, Stand: 10.09.2019

Mehr Einserabiturienten – aber nicht im Südwesten

Deutschlandweit hat jeder vierte Abiturient einen Einserschnitt

[hop] Der Anteil der Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma steigt in ganz Deutschland – nicht aber in Baden-Württemberg. Laut einer Umfrage der „Rheinischen Post“ rangiert der Südwesten mit 24 Prozent Einserabiturienten auf Platz 13. Gegenüber dem Jahr 2008 ist das ein leichter Verlust von rund eineinhalb Prozent. In Sachsen stieg der Anteil von 22,4 Prozent auf 34,6 Prozent, in Bayern von 24 auf 31,5 Prozent. Deutschlandweit hat inzwischen jeder vierte Abiturient einen Einserschnitt (25,8 Prozent), vor zehn Jahren war es jeder fünfte (20,2 Prozent). Spitzenreiter ist Thüringen mit 37,9 Prozent.

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Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sprach von „erstaunlichen Sprüngen“ in den anderen Ländern. Sie verwies darauf, dass der Abiturdurchschnitt in Baden-Württemberg seit vielen Jahren ziemlich konstant bleibe. So lag er im vergangenen Jahr bei 2,43, ein Jahr davor bei 2,38. Diese Konstanz schlage sich auch beim Anteil der Einser-Abiturienten nieder. „Für Baden-Württemberg lässt sich vor diesem Hintergrund feststellen, dass das baden-württembergische Abitur verlässliche Qualitätsstandards einhält“, so Eisenmann.

Matthias Jaroch, Sprecher des Deutschen Hochschulverbands (DHV), sieht den steten Anstieg der Notendurchschnitte mit Sorge: „Qualität muss Vorrang vor Quantität haben“. Schon heute würden den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse wie zum Beispiel in Mathematik fehlen.

Stefan Küpper, der Geschäftsführer Bildung bei den baden-württembergischen Arbeitgebern, sagte unserer Zeitung angesichts der Umfrage: „Die Aussagekraft von Noten hat generell gelitten“. Längst würden sich Personalchefs in den Unternehmen ein eigenes Bild von ihren Bewerbern machen. Die großen Unterschiede zwischen den Ländern zeigten „einmal mehr dass wir echte bundesweite Mindeststandards brauchen“, so Küpper. Das fordern die Arbeitgeber seit langem für alle Schulabschlüsse, nicht nur für das Abitur. „Bis heute sind die Standards nicht verfügbar“, kritisiert Küpper.

Die Länder müssten für mehr Gerechtigkeit bei der Studienplatzvergabe sorgen, betont Eisenmann: „Es geht nicht an, dass zwischen den Ländern keine vergleichbaren Bedingungen herrschen. Es bewerben sich schließlich alle um die gleichen Studienplätze.“ Das sei ein maßgeblicher Grund dafür, dass sie sich „für ein Zentralabitur und für deutlich mehr Verbindlichkeit über einen Länderstaatsvertrag“ einsetze. Den gemeinsamen Aufgabenpool für die Abituraufgaben nannte Susanne Eisenmann einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Doch würden die Länder den Pool sehr unterschiedlich nutzen. Wenn einzelne Länder dann noch die Benotung anpassten, weil die Aufgaben zu schwer erschienen und andere sich ganz aus dem Pool verabschieden wollten, „müssen wir schnell reagieren“, so die Kultusministerin.

Ralf Scholl, der Vorsitzende des baden-württembergischen Philologenverbands (PhV) sieht durch die Umfrage „alle bisher bekannten Daten bestätigt“. Er unterstreicht, dass die Noten nicht vergleichbar seien und folgert „das Abitur hat nur noch eine sehr eingeschränkte Aussagekraft“. Ob es noch als tatsächliche allgemeine Hochschulreife tauge, bezweifelt der Vertreter der Gymnasiallehrer angesichts der hohen Zahl von Studienabbrechern.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, Renate Allgöwer, 16.09.2019