Presse & Kommunikation

Ausgabe 5 - Juni 2022

Unterstützung im Studium, Förderung der Forschung, Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung, Inklusion, ein buntes kulturelles Leben an der Hochschule - alle dies sind Profilmerkmale, die die Hochschule in den neuen Struktur- und Entwicklungsplan eingebracht hat. Der Juni-Newsletter zeigt in vielen Facetten, wie intensiv dieses Profil gelebt wird. Das gilt besonders auch für die Wiederbelebung der internationalen Orientierung nach den Pandemiesemestern: ein International Science Day mit Science Slam, Informationen zum Studium und zum Praktikum im Ausland, all das macht Lust, aufzubrechen und die Nase endlich wieder in den Wind zu stecken.


Erfolgreich studieren - trotz Pandemie!

Programmstart mit vielen Zusatzangeboten für Studierende. Text: Katja Burré

Studienbeginn und Studienzeit unter Pandemiebedingungen verlangten von Studierenden ein hohes Maß an Selbstorganisation, Anpassungsfähigkeit und Verzicht auf den gewohnten Rahmen eines Studiums. Unter dem Motto "Erfolgreich studieren - trotz Pandemie" unterstützt die PH Heidelberg beim Aufholen wichtiger Lern- und Studienerfahrungen. In zusätzlichen Tutorien und Lehrveranstaltungen können Studierende ihre fachlichen Kompetenzen in Theorie und Praxis auffrischen, ausbauen und festigen. Informationen zum Programm finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/erfolgreich-studieren/.

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Wichtige Selbstlern- und Selbstmanagementkompetenzen im Studium sowie das wissenschaftliche Arbeiten werden in Workshops und Werkstätten vermittelt. Erweiterte Beratungs- und Vernetzungsangebote zur Gestaltung eines erfolgreichen Studienweges runden das Angebot ab.

Ermöglicht wird das über 80 Einzelmaßnahmen umfassende Programm im Jahr 2022 durch die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie durch das Engagement zahlreicher Akteur:innen aus Lehre, Beratung, Service und Studierendenschaft unserer Hochschule.

Informationen zum Programm, die Übersicht über die geplanten Aktivitäten sowie einen stetig wachsenden Veranstaltungskalender finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/erfolgreich-studieren/.

Prof. Dr. Seidenfuß wechselt auf heiEDUCATION-Professur

Ausbau der hochschulübergreifenden Strukturen in Heidelberg

[velo] Dr. Manfred Seidenfuß, Professor in der Abteilung Geschichte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, ist auf die heiEDUCATION-Professur für Geschichte und ihre Didaktik gewechselt, die an der Heidelberg School of Education (HSE) verortet ist. Zu seinen neuen Aufgaben gehört insbesondere die Mitwirkung am weiteren Ausbau der gemeinsamen hochschulübergreifenden Einrichtung der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg. Seine Forschungsarbeit sowie seine Lehrtätigkeit in den lehramtsbezogenen Studiengängen wird Seidenfuß unverändert fortsetzen.

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Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, über den Wechsel: "Es freut mich sehr, dass wir Professor Seidenfuß für die an der Heidelberg School of Education verortete Professur gewinnen konnten. Er ist nicht nur fachwissenschaftlich und fachdidaktisch äußerst ausgewiesen, sondern auch bestens mit der hochschulübergreifenden Lehrerbildung in Heidelberg vertraut." So kooperieren die Fächer Geschichte der Pädagogischen Hochschule und der Universität Heidelberg nicht erst seit der Gründung der HSE im Jahre 2015: Zahlreiche gemeinsame Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte zielen darauf ab, angehende Geschichtslehrkräfte aller Schularten bestmöglich dazu zu qualifizieren, Schüler:innen historische Bildung fachlich fundiert und didaktisch qualifiziert zu vermitteln.

Dass die kooperative Lehrerbildung in Heidelberg mit der HSE ein institutionelles, strategisches und ideelles Zentrum erhalten hat, wurde von Professor Seidenfuß von Beginn an unterstützt. Er selbst war 2018/2019 PLACE-Fellow der Heidelberg School of Education und hat sich dabei mit Frage beschäftigt, wie eine strukturierte Lehrerbildung, an der mehrere Akteure beteiligt sind, vom Studienbeginn bis hin zum Referendariat weitere professionalisiert werden kann.
"Ich kann mich gut an die Aufbruchsstimmung erinnern. Gemeinsam, also die Voll- und Exzellenzuniversität und die Pädagogische Hochschule Heidelberg, für eine bessere, andere oder neue Lehrer:innenbildung", erklärt Seidenfuß. "Nach dieser Euphorie soll es nun darum gehen, gemeinsam oder komplementär pragmatische und praktische Konzeptionen und Bausteine für eine Lehrer:innenbildung am Standort Heidelberg zu finden. Beide Institutionen sollten Lehrer:innenbildung als lebenslangen Bildungsprozess verstehen und dementsprechend Angebote für den gesamten Professionalisierungsprozess entwickeln."

Über seinen Wechsel auf die an der HSE verortete Professur sagt Seidenfuß: "Ich freue mich auf diese Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Marita Friesen, Petra Deger, Michael Haus und anderen Kräften der HSE. Ich bin mir sicher, dass durch die Kooperation zwischen PH und Universität die Angebote für die Studierenden qualitativ und quantitativ verbessert werden können. Zudem könnten auch, wie dies bereits einzelne Fächer tun, weitere Forschungsinstitute und Bildungsinstitutionen am Standort, aber auch in einem größeren räumlichen Kontext miteinbezogen werden."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/geschichte.

Zur Person
Manfred Seidenfuß studierte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die Fächer Geschichte, Geographie und Mathematik für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Nach dem zweiten Staatsexamen war er mehrere Jahre als Lehrer sowohl in Deutschland als auch in Argentinien tätig. 1999 wurde Seidenfuß an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg promoviert. Anschließend wechselte er als wissenschaftlicher Assistent an die Universität Regensburg, bevor er 2003 von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Professor berufen wurde.


Kulturabende und Unikino!

Veranstaltungen im Sommersemester 2022 vom Studierendenparlament und dem ZEP-Plenum. Text: Sebastian Lenz

Das Studierendenparlament und das ZEP-Plenum organisieren jeden Donnerstagabend Kulturveranstaltungen. Diese finden immer ab 19 Uhr in der ZEP (Zeppelinstraße 1) statt. Auf dem Programm stehen Theater- workshops, ein Spieleabend, ein Sommerfest und vieles mehr. Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen! Außerdem ist das Unikino wieder zurück mit einer vielfältigen Filmauswahl. Filme werden jeden Sonntag in der ZEP ab 20 Uhr und jeden zweiten Dienstag im Hörsaalgebäude H001 ab 19 Uhr gezeigt.

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Der Eintritt kostet 1,50 €, Popcorn 0,50 €! Kommt vorbei! Hier geht es zum Kulturprogramm und bei diesem Link zur Filmübersicht:

Plakat für das Kinoprogramm im SoSe 2022 (PDF, ca 0,3MB)

Plakat der Kulturabende im SoSe 2022 (PDF, ca. 0,2MB)

Online-Bewerbung für Bachelorstudiengänge gestartet

Bis 15. Juli 2022 bewerben

[velo] Eine Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe (Schwerpunkt: Lehramt): Rund 4.800 Studierende werden von etwa 330 hauptamtlichen ProfessorInnen bzw. Lehrenden und zahlreichen zusätzlichen Lehrbeauftragten in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an. Informationen zum grundständigen Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bachelor.

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Die Bewerbung für einen Studienplatz im Wintersemester 2022/2023 ist für die lehramtsbezogenen Bachelor Bildung im Primarbereich (Bezug Lehramt Grundschule), Bildung im Sekundarbereich (Bezug Lehramt Sekundarstufe I) und Sonderpädagogik (Bezug Lehramt Sonderpädagogik) sowie für die Bachelorstudiengänge Frühkindliche und Elementarbildung, Gebärdensprachdolmetschen bzw. Prävention und Gesundheitsförderung seit Montag, 2. Mai 2022 möglich. Die Bewerbungfrist endet am 15. Juli 2022.

Weitere Informationen zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Sie bewerben sich dann auf unserem Hochschulportal unter campus.ph-heidelberg.de.

Ab ins REF!

Expert:innen informieren auf einer Online-Plattform der Professional School über den Vorbereitungsdienst in Baden-Württemberg

[red] Auf der multimedialen Online-Plattform "Ab ins REF!"  stehen ab sofort bis Mitte September 2022 vielfältige Informationen von ausgewiesenen Expert:innen rund um den Vorbereitungsdienst und über das Bewerbungsverfahren zur Verfügung. Das Angebot richtet sich insbesondere an Studierende, die sich zum Vorbereitungsdienst mit Beginn im Februar 2023 bewerben möchten. Auch Studierende in früheren Semestern sind herzlich eingeladen. In Onlineveranstaltungen via Zoom kann man direkt mit den Expert:innen in Kontakt treten und individuelle Fragen stellen.

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Die Plattform ist über https://www.abinsref-profschool.de/ erreichbar; dort ist auch die Anmeldung für die einzelnen Online-Informationsveranstaltungen möglich. Stöbern Sie auch in unseren weiterführenden Links, machen Sie bei der Buchverlosung mit, lesen Sie, wie Sie auch in Stresszeiten körperlich und mental fit bleiben und nutzen Sie die bestehenden Netzwerke für (angehende) Lehrkräfte.

Über den Flyer der Professional School https://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/ms-zentrale-einrichtungen/professional-school/Flyer/AbinsRef22_Flyer_digital.pdf (PDF, ca. 1,1MB) erfahren Sie vorab mehr über die Inhalte der Plattform.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die profschool☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de der Professional School.


Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Professionelle Begleitung und Vernetzung – jetzt bis 4. Juli bewerben. Text: Dr. Wolfgang Schultz

Für Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen sowie Transpersonen, auch in der Post-Doc-Phase, gibt es an der Hochschule ein neues Angebot: Sie werden über ein Jahr, im Oktober beginnend, von einer Professorin einer anderen Hochschule begleitet und bei ihrer wissenschaftlichen Professionalisierung unterstützt und beraten. Zugleich dient diese Kooperation einer besseren Vernetzung unter Wissenschaftlerinnen. Das Angebot des Gleichstellungsbüros ist als Ergänzung des bestehenden Mentoringprogramms der Graduate School konzipiert. Es richtet sich speziell an Frauen; selbstverständlich können auch Transpersonen am Programm teilnehmen. Bewerbungsfrist ist der 4. Juli.

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Bewerben können sich bei diesem Programm, das nach dem Vorbild des erfolgreichen „Menta“-Programms der PH Freiburg entwickelt wurde, an der PH Heidelberg angenommene Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase. Sie müssen kein Mitglied der Graduate School sein, können es aber natürlich gerne werden oder bereits sein. Alle notwendigen Informationen zum Mentoring-Programm und zur Bewerbung finden sich auf der Seite des Gleichstellungsbüros (https://www.ph-heidelberg.de/gleichstellung-und-diversitaet/karrierefoerderung-von-nachwuchswissenschaftlerinnen.html). Ansprechpartner für weiterführende Fragen ist unser Gleichstellungsreferent Dr. Wolfgang Schultz (schultz☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).


Freiwilligendienst am AW-ZIB: Einsatz als FSJ oder BFD

Zwei Freiwillige für die Zusammenarbeit mit den Bildungsfachkräften ab September gesucht. Text: AW-ZIB

Am AW-ZIB kann in Kooperation mit der Diakonie Baden ein Freiwilligendienst absolviert werden - entweder als Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder als Bundesfreiwilligendienst (BFD). Erfahren Sie im Folgenden mehr über Aufgaben sowie Rahmenbedingungen des Einsatzes. Darüber hinaus berichtet Maria Ritter, die aktuell eine FSJ-Stelle besetzt: "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit und könnte mir keine bessere FSJ-Stelle vorstellen. Ich lerne immer Neues dazu, die Arbeit ist abwechslungsreich und jeden Tag stehen neue Termine und Aufgaben an. Am meisten Spaß macht mir die Arbeit mit den Bildungsfachkräften."

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Die primäre Aufgabe eines:einer Freiwilligen am AW-ZIB ist es, die Bildungsfachkräfte zu unterstützen und sie bei ihren Lehrveranstaltungen an Hochschulen im ganzen Bundesland zu begleiten. Wir bieten zwei abwechslungsreiche Stellen, die sowohl einen tiefen fachlichen Einblick als auch eine enge Anbindung an das multiprofessionelle Team eröffnen.

Maria Ritter, die aktuell ihr FSJ am AW-ZIB absolviert, beschreibt ihre Tätigkeiten wie folgt: "Ich habe in den letzten Monaten schon einige spannende Erfahrungen sammeln dürfen, nicht nur in der alleinigen Zusammenarbeit mit den Bildungsfachkräften, sondern auch im Bereich der Forschung, der Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden sowie der Teilnahme an Veranstaltungen außerhalb der Hochschule. Ich habe den Eindruck, dass mir Vertrauen geschenkt und viel zugetraut wird. Meist arbeite ich selbstständig."

Neben der praktischen Arbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk eine Basisqualifizierung, die Fortbildungen und Seminare umfasst. Der Freiwilligendienst wird mit einem Taschengeld von monatlich 325 Euro vergütet. Dazu kommt ein Essenszuschuss in Höhe von 100 Euro und die Übernahme der Kosten für eine regionale Monatsfahrkarte für Auszubildende oder alternativ eine Fahrtkostenpauschale.

Maria Ritters FSJ endet im August. Ab September 2022 haben wir am AW-ZIB zwei Freiwilligenstellen neu zu besetzen. Es können sich Personen bewerben, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

Und was bringt einem ein Freiwilligendienst?

Maria Ritter fasst zusammen: "Für mich ist es sinnvoll, ein FSJ zu machen, um einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen und um Erfahrungen zu sammeln, die mich auf meinem zukünftigen Lebensweg weiterbringen. Durch die Unterstützung der Bildungsfachkräfte habe ich auch die Möglichkeit, viel Neues für mich zu lernen und erhalte tiefere fachliche Einblicke in alles rund um das Thema Inklusion und gemeinsames Lernen mit Menschen mit Behinderung. Meine Erwartungen an dieses FSJ haben sich mehr als positiv bestätigt."

Haben Sie Interesse an einem Freiwilligendienst bei uns? Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib/freiwilligendienste/. Wir freuen uns auf Sie!

Freiwilligendienst Inklusiv – für Menschen mit Behinderungen

Verschiedene Bereiche der Hochschule ermöglichten Einblicke in ihre Arbeit. Text: AW-ZIB

Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr im Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg absolvierte Friederike Höhnle einen inklusiven Freiwilligendienst (FSJ Inklusiv) an der Hochschule. Von November 2021 bis April 2022 war sie dafür in unterschiedlichen Bereichen tätig. Organisiert und koordiniert wurde das FSJ Inklusiv durch das AW-ZIB. Der Freiwilligendienst erfolgte in Kooperation mit der Diakonie Baden.

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Frau Höhnle unterstützte während ihres Freiwilligendienstes unterschiedliche Abteilungen der Pädagogischen Hochschule, beispielsweise die Kolleg:innen im Fachbereich Alltagskultur und Gesundheit. Dort arbeitete sie in der Lehrküche und im Bereich "Textilien gestalten" mit. "Montags war ich im Neubau der PH und habe gekocht und genäht. Das hat sehr viel Spaß gemacht", so Höhnle. In der Professional School, der zentralen Weiterbildungseinrichtung der Hochschule, half sie bei der Vorbereitung von Weiterbildungsangeboten, wie dem Auffüllen und Bereitstellen von Material sowie dem Eindecken der Plätze von Teilnehmenden, und übernahm Bürotätigkeiten. Die Lernwerkstatt Inklusion unterstützte die FSJ´lerin in der Regel mittwochs. Die Lernwerkstatt verbindet die Bereiche Hochschuldidaktik, Schulpraxis und Forschung. Sie stellt für Studierende die Brücke zwischen Theorie und Praxis dar und eröffnet Möglichkeiten, Kompetenzen für den inklusiven Unterricht aufzubauen und zu entwickeln. Frau Höhnle war unter anderem an der Katalogisierung sowie der Ausleihe von inklusiven Lehrmaterialien an Studierende beteiligt.

Den Donnerstag verbrachte sie meistens am AW-ZIB. Hier übernahm die FSJ’lerin unterschiedlichste Aufgaben, zum Beispiel den Postdienst oder die Gestaltung von Türhängern. Sie nahm auch an einem Termin teil, bei dem sich das AW-ZIB mit dem Landratsamt Rhein-Neckar ausgetauscht hat. Ihre Kenntnisse aus der Lernwerkstatt Inklusion konnte Höhnle auch direkt anwenden: So unterstützte sie Mitarbeitende des AW-ZIB bei der Erstellung von Lernmaterialien für die Bildungsfachkräfte und brachte dabei ihre eigene Perspektive mit ein. Auch ihre Wochenreflektionen führte die FSJ‘lerin in ihrer Zeit am AW-ZIB durch. "Das Zusammenarbeiten im Team war sehr schön", fasst Höhnle zusammen.

Die Mitarbeit in der Abteilung Gebäudemanagement und Arbeitssicherheit beschreibt Höhnle als sehr abwechslungsreich: "Bei den Hausmeistern hat es mir besonders gut gefallen, wir haben Steckdosen überprüft und waren auch viel draußen. Wir haben das Laub bei den Gittern mit dem Laubsauger weggemacht."

In den letzten Wochen konnte die FSJ´lerin auch einen Einblick in das Zentrale Prüfungsamt sowie das Zentrum für Schulpraktische Studien erlangen, wo sie überwiegend Bürotätigkeiten wie Laminier-, Sortier- und Archivierungsaufgaben umgesetzt hat.

Frau Höhnle wurde bei ihren Aufgaben an der Hochschule von Assistent:innen begleitetet und unterstützt. Neben den praktischen Einsätzen gehörte auch der Besuch von mehrtägigen Seminaren zu ihrem FSJ Inklusiv. Diese werden durch die Diakonie Baden, dem Träger des Freiwilligendienstes, organisiert und bieten die Möglichkeit, mit anderen Freiwilligen aus unterschiedlichen Einrichtungen in einen Austausch zu treten. Die FSJ‘lerin zieht Bilanz: "Ich bin zufrieden mit meinem FSJ. Ich habe hier viel gelernt. Mir hat es sehr viel bedeutet, hier zu sein und hier zu arbeiten. Wir sind sehr gut klargekommen. Es hat sich sehr besonders angefühlt, hier zu sein, ich war sehr glücklich."

Das AW-ZIB-Team wünscht Frau Höhnle für ihre Zukunft alles Gute und auch an ihrem neuen Einsatzort viel Freude und Erfüllung. Ein großes Dankeschön geht an alle beteiligten Bereiche und Kolleg:innen der Hochschule, ohne deren Engagement wir den Freiwilligendienst nicht so abwechslungsreich und in dieser Form hätten gestalten können.


International Science Day

Eine Veranstaltung am 22. Juni des Akademische Auslandsamts und des Center for International Teacher Education

[velo] Das Akademische Auslandsamt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstaltet gemeinsam mit dem Center for International Teacher Education einen "International Science Day". Dieser findet am Mittwoch, 22. Juni 2022 zwischen 09.00 und 13.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Aula (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die im Juni geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.Weitere Informationen folgen rechtzeitig hier sowie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.

International Science Slam

Bei der hybriden Veranstaltung am 22. Juni können Sie spannende Promotionsvorhaben kennenlernen

[red] Das Akademische Auslandsamt, das Center for International Teacher Education und das Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg planen einen "International Science Slam". Dieser findet am Mittwoch, 22. Juni 2022 von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Vorgesehen ist ein hybrides Format in der Aula sowie über zoom. Für die Präsenzteilnahme sind die im Juni geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen einzuhalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/cite.

Studium im Ausland

Ein Online-Angebot am 22. Juni über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen

[red] Am Mittwoch, 22. Juni 2022 stellt das Akademische Auslandsamt im Rahmen eines Online-Seminars die Möglichkeiten, im Ausland zu studieren, vor. Außerdem informiert das Center for International Teacher Education über weitere Aktivitäten und Möglichkeiten zur Internationalisierung an der Hochschule. Es besteht zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Die Veranstaltung findet zwischen 10.00 und 11.00 Uhr online statt.
Weitere Informationen zu den Login-Daten sowie weiteren Terminen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.

Praktikum im Ausland

Ein Angebot am 29. Juni über die zahlreichen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen

[red] Am Mittwoch, 29. Juni 2022 stellt das Akademische Auslandsamt im Rahmen eines Online-Seminars die Möglichkeiten, im Ausland ein Praktikum zu absolvieren, vor. Außerdem informiert das Center for International Teacher Education über weitere Aktivitäten und Möglichkeiten zur Internationalisierung an der Hochschule. Es besteht zudem die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Die Veranstaltung findet zwischen 10.00 und 11.00 Uhr online statt.
Weitere Informationen zu den Login-Daten sowie weiteren Terminen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/auslandsamt.


Ulrike Fessler ist neue Ansprechperson für Antidiskriminierung

Nachfolge von Prof. Dr. Bettina Degner – Diskriminierung und Benachteiligung als Aufgabenbereiche

[velo] Die Mitglieder und Angehörigen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich in Fällen von Diskriminierung oder Benachteiligung ab sofort an Ulrike Fessler wenden: Die Akademische Mitarbeiterin wurde von dem Rektorat der Hochschule zur neuen Ansprechperson für Antidiskriminierung bestellt. Fessler folgt auf Professorin Dr. Bettina Degner, die in den Ruhestand gegangen ist. In ihrer Arbeit ist die Ansprechperson für Antidiskriminierung nicht an Weisungen gebunden und wirkt unbeschadet der Verantwortlichkeit von Organen und Gremien der Hochschule.

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Als Ansprechperson für Antidiskriminierung steht Ulrike Fessler sämtlichen Mitgliedern und Angehörigen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Verfügung, sollten diese aus rassistischen, religiösen oder weltanschaulichen Gründen diskriminiert werden oder als Zeug:innen einen Vorfall beobachtet haben. Stephanie Wiese-Heß, Kanzlerin der Hochschule, erklärt: „Diskriminierung hat an unserer Hochschule keinen Platz! Sollte sich dennoch jemand diskriminiert fühlen, ist es wichtig, eine vertrauensvolle, fachlich fundierte Ansprechperson zu haben. Es freut mich sehr, dass wir für unsere Hochschule hierfür Ulrike Fessler gewinnen konnten: Als erfahrende Personalrätin und qualifizierte Beraterin im Kontext schwieriger Lebenslagen wird sie ratsuchende Personen bestmöglich unterstützen und begleiten.“

Ulrike Fessler freut sich über die neue Aufgabe und erklärt: „Mir ist es wichtig, ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen zu haben und auf der Basis von Wertschätzung miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich biete die Möglichkeit, über die als diskriminierend erlebten Erfahrungen in einer geschützten, absolut vertraulichen Atmosphäre zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, wie damit umgegangen werden kann.“

Als Ansprechperson für Antidiskriminierung übernimmt Fessler je nach Wunsch der:des Ratsuchenden entweder eine beratende Funktion oder wird nach dem Gespräch selbst aktiv. Dann prüft sie die Beschwerde und klärt, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. Möglich sind neben Gesprächsmoderationen auch Mediationen oder in besonders schwerwiegenden Fällen der Einbezug von höheren Instanzen wie etwa der:dem Vorgesetzten oder auch der Hochschulleitung.

„Mein Ziel ist es, die Mitglieder und Angehörigen unserer Hochschulen vor Diskriminierungen aus rassistischen Gründen, wegen der ethnischen Herkunft oder der religiösen und weltanschaulichen Identität zu schützen“, erklärt Fessler. Um auch anderen Formen der Diskriminierung entgegen zu wirken, arbeitet die personzentrierte Beraterin eng mit dem Gleichstellungsbüro, der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen sowie der Ansprechperson im Zusammenhang mit sexualisierter Belästigung bzw. Gewalt zusammen. „Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die Pädagogische Hochschule Heidelberg ein Ort ist, an dem alle Personen sicher lernen und arbeiten können“, so Fessler abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/antidiskriminierung.

Prävention von sexuellem Missbrauch

Fortbildung für Studierende am 6. und 8. Juli. Text: Wolfgang Schultz

Das Team des Gleichstellungsbüros bietet wieder die Fortbildung "Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung" für Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg an. Sie ist Bestandteil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes der Universität Köln und richtet sich an (angehende) Lehr- und Fachkräfte aus dem Gesundheits-/Bildungswesen. Die zweitägige Fortbildung findet am 6. und 8. Juli jeweils von 9:30 bis 15:00 Uhr im Altbau, Raum 220 sowie im INF 519, TO206 statt.

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Die Anmeldung geschieht über Stud.IP (Veranstaltung Fortbildung "Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung“, zweite Runde). Die Anmeldefrist läuft vom 13. Juni bis zum 26. Juni, Plätze werden per Losverfahren zugeteilt. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei, sie wird auch in den kommenden Semestern regelmäßig angeboten werden.


Neue Mitarbeitende und ehemalige Mitglieder

Personalia der Hochschule im Überblick

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!

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Geo-Tag der Natur

Bewährte Kooperation des Ökogartens mit der Universität – jetzt schon vormerken: 3. und 21. Juni Tag der offenen Tür. Text: Lissy Jäkel

50 Teilnehmende beim "Geo-Tag der Natur" bei strahlendem Sonnenschein am 14. Mai im Ökogarten – mehr konnte sich auch Mitorganisatorin Petra Fellhauer vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) der Uni Heidelberg nicht wünschen. Das Team um Prof. Dr. Michael Wink organisiert seit Jahren diese wunderbare Bildungsinitiative, bei der die Wissenschaften von Universität und Hochschule mit einer interessierten Öffentlichkeit zusammenkommen, mit Genuss und kognitivem Zuwachs. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt als Teil einer nachhaltigen Entwicklung hat Unterstützung bitter nötig. Nur was man kennt, schützt man auch.

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Beim Tag der Natur zum Thema "Grüne Hölle – Nachtschattengewächse" ließen sich die Teilnehmenden u.a. vom "Blauen Schweden", dem "Heiderot" oder "Nemo" begeistern – allesamt Kartoffelsorten. Diese wachsen regional und biologisch und animieren zu Verköstigungen. Warum aber werden Kartoffeln geschält? Wegen des Fraßgiftes Solanin in der Schale, je länger gelagert, desto mehr. Geht das kostbare Vitamin C eigentlich beim Kochen verloren? Nein, etwa 60 Prozent bleiben beim Kochen erhalten. Warum sind denn manche Kartoffeln so wunderbar farbig, tiefviolett oder rosa oder gelb gefleckt? Anthocyane sind eigentlich Farbstoffe zum Lichtschutz von Blütenpflanzen und zudem gesundheitsförderlich für Menschen, wurden daher bei der Zucht wertgeschätzt. All dies wurde mit Experimenten erkundet. Paracelsus verdanken wir die wichtige Erkenntnis, dass es eine Frage der Dosis ist, ob etwas als Gift wirkt. Das gilt auch für die Kartoffel und ihre Verwandten der Familie der Nachtschattengewächse, die im Zentrum des Geo-Tages der Natur standen.

Hemmt Nikotin nur Insekten, oder auch Pflanzen? Durch Keimversuche wurde die Hemmwirkung des Nikotins deutlich demonstriert. Gegen welche Vergiftungserscheinungen wird der Extrakt der Tollkirsche (Atropin) eingesetzt? Es ging also vorrangig um Nervenwirkstoffe, Gefahren oder Genüsse. Die Besucher:innen interessierten sich für die blaublütige "Giftbeere" ebenso wie für die Inhaltsstoffe der als gesundheitsförderlich geltenden Goji-Beeren (Zeaxanthin, Vitamin C u.a.), für milde oder scharfe Paprika (Capsaicin), für Auberginen oder Engelstrompeten, Stechapfel und Bilsenkraut.  

"Über den Tellerrand", eine internationale mobile Küche aus Heidelberg, organisiert über den PH-Projektmitarbeiter im "Transfer Together-Cluster "BNE und Outdoor-Education Ökogarten", bereitete köstliche Salate mit Gartenkräutern und farbigen Gnocchi aus Biokartoffeln zu. Der Samstag war auch dank des Einsatzes der FÖJ-Aktiven, Tutorinnen und Mitarbeiterinnen so gelungen!

Beim nächsten "Tag der offenen Tür" am 3. Juni bzw. am 21. Juni 2022 sind sicher die nächsten angebauten Kartoffeln und weiteren Nachtschattengewächse in Blüte oder erntereif. Schauen Sie gern bei uns rein!

Transnationales Begegnungslernen von Weltsichten

Internationale Studientage des EU-Projekts "Sharing Worldviews" in Heidelberg am 16. und 17. Mai. Text: Ute Rössle

Am 16. und 17. Mai lud die Pädagogische Hochschule Heidelberg Studierende aus Griechenland, Österreich, Türkei und Deutschland zu zwei digitalen Begegnungstagen des von der Hochschule geleiteten EU-Projekts „Sharing Worldviews: Learning in Encounter for Common Values in Diversity“ ein. An der Veranstaltung nahmen über 100 internationale Multiplikator:innen im Bereich der Pädagogik sowie mehr als 170 Lehramtsstudierende der Fächer Religion, Ethik und Philosophie aus unterschiedlichen Ländern teil.

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„Unser Ziel ist es, verschiedene Weltsichten miteinander transnational, religions- und weltanschauungsübergreifend sowie fächerübergreifend ins Gespräch zu bringen, um auf didaktischem Weg dazu beizutragen, dass sich Schüler:innen mit unterschiedlichen Ansichten respektvoll und interessiert begegnen,“ erklärt Projektkoordinatorin Prof. Dr. Katja Boehme zum Ziel des Erasmus+ gefördertes Projekts. Die Demokratie lebe von der Debatte und damit vom Austausch von Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen in gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigem Respekt, führt sie weiter aus. In einer pluralistischen Gesellschaft müssen Bürger:innen mit der Fähigkeit ausgestattet werden, auch mit teils sehr unterschiedlichen Weltanschauungen einen fairen Dialog in gegenseitigem Respekt führen zu können. Der ideale Ort, um diese Kommunikationskompetenz zu vermitteln, ist die Schule, daher setzt das Projekt „Sharing Worldviews: Learning in Encounter for Common Values in Diversity“ an der Ausbildung von Lehrkräften an.

Die Studientage am 16. und 17. Mai waren ein erster Meilenstein in dem Projekt. In parallel stattfindenden Onlinemeetings konnten sich an beiden Tagen zwischen 13.00 und 18.00 Uhr Multiplikator:innen sowie Studierende untereinander zu den Themen „Wer ist der Mensch?“ und „Vision einer besseren Welt“ austauschen.

Interessierte Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, im Herbst selbst mit ihren Schüler:innen an einem Studientag teilzunehmen. Dozierende an Hochschulen können sich im Rahmen des Projekts zusammenfinden, um im Wintersemester 2022/23 oder im Sommersemester 2023 einen Studientag durchzuführen und ihren Studierenden die Möglichkeit des Erwerbs des Zertifikats zu geben. Interessierte können sich an Ute Rössle von der PH Heidelberg wenden (roessle☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de / +49-6221 477-226).

Das Projekt
„Sharing Worldviews: Learning in Encounter for Common Values in Diversity“ ist ein von Erasmus+ gefördertes Projekt. Unter der Leitung der PH Heidelberg startete es im November 2021 und läuft bis Februar 2024. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte für die plurale Schule der Zukunft zu qualifizieren. Dafür wird unter anderem die mehrsprachige digitale Lehr-, Lern-, Interaktions- und Kooperationsplattform WEL:digital aufgebaut, die im September online geht. Dort wird im Projekt entwickeltes didaktisches Material zugänglich gemacht. Zudem soll eine international anerkannte Zusatzqualifikation (WEL:cred) für Lehrkräfte initiiert werden.

Projektpartner
Neben der PH Heidelberg, welche das Projekt koordiniert, ist die ebenfalls in Heidelberg ansässige Hochschule für Jüdische Studien beteiligt, sowie die Pädagogische Hochschule Karlsruhe, die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems in Österreich, die türkischen Universitäten Eskişehir Osmangazi und Ankara sowie die Aristoteles Universität in Thessaloniki, Griechenland. Assoziierte Partner sind die Pädagogische Hochschule Freiburg, die Heidelberg School of Education, das Gymnasium Bammental sowie die HAK/HAS/AUL Sacré Coeur in Österreich, die Platon Schools in Griechenland, Eskişehir Eti Sosyal Bilimler Lisesi in der Türkei und die University of New Brunswick in Kanada.

Weitere Informationen zum Projekt finden sie unter https://www.ph-heidelberg.de/sharing-worldviews/.

Kontakt
Fragen zum Projekt beantwortet Ute Rössle von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: roessle☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de / +49-6221 477-226

Es ist kompliziert!

BNE-Colloquiumsreihe im Sommersemester mit einem Vortrag zum "Verhältnis von Digitalität und Nachhaltigkeit angesichts digital-kapitalistischer Strukturen" eröffnet. Text: Nina Bottenberg

Mit dem Thema „Es ist kompliziert! Das Verhältnis von Digitalität und Nachhaltigkeit angesichts digital-kapitalistischer Strukturen“ hat Dr. Nina Grünberger von der Pädagogischen Hochschule Wien den ersten Vortrag der Colloquiumsreihe des diesjährigen Sommersemesters 2022 am 3. Mai gehalten. Ziel war, eine erste Annäherung an Digitalität und dessen Verhältnis zu BNE zu ermöglichen. Durch interaktive Aufgaben konnten die Studierende ihre Gedanken und Beobachtungen während des Vortrages aufschreiben.

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Bei der einführenden Begriffsklärung verdeutlichte Grünberger, dass Digitalisierung ein Entwicklungsprozess ist, der noch nicht abgeschlossen ist. Digitalität hingegen zielt auf einen abgeschlossenen Prozess. Digitalität sei unvermeidbar und strukturiere durch den "digitalen Kapitalismus" Alltag und Lebensraum, so die Vortragende. Vor allem durch Einfluss der größten IT-Unternehmen der Welt - Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft, auch "GAFAM" genannt -, sei es schwer, nachhaltige Alternativen zu finden. Als Beispiel wurde angeführt, dass Geräte mit bestimmten Programmen gestellt werden, welche nicht verändert werden können (z.B. Office).

Im zweiten Teil wurde auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Digitalität eingegangen. Gemeinsamkeiten der BNE und Digitalität lassen sich, so Grünberger, bei der (digitalen) Zukunft, bei Transformationsprozessen und der Relevanz von Bildung finden. Es sei wichtig, bei Schüler:innen ein Bewusstsein zu schaffen, aus welchen Materialien Geräte wie z.B. Smartphones bestehen, wieviel Plastik und Rohstoffe für solche Medien aufgebraucht werden und was genau das für Umwelt und Lebensraum (nicht nur im globalen Norden) bedeutet.

Zum Schluss stellte Dr. Nina Grünberger konkrete Beispiele vor, in denen BNE und Digitalität vereint werden konnten: etwa das Programm "ÖHA", das für und mit Primarschüler:innen gestaltet wurde, oder das Magazin "Merz" (Medien und Erziehung 2021).


Hochschule in der Pandemie

Erfahrungen aus Lehre, Studium, Forschung und Selbstverwaltung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, herausgegeben von Karl-Heinz Dammer und Hans-Werner Huneke

[red] Die COVID-19-Pandemie betraf nahezu alle Lebensbereiche, auch die Wissenschaft. Die Erfordernisse des Infektionsschutzes brachten vielerlei Kontaktbeschränkungen mit sich und trafen damit den unverzichtbaren Kernbereich des Lernens, Forschens und Arbeitens an Hochschulen: die Kooperation, den Austausch, das Gespräch. In kurzer Zeit und unter sich beständig verändernden sachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen mussten die Mitglieder der Hochschulen alternative Formen der Kollaboration finden.

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Welche Erfahrungen Studierende, Lehrende, Forschende und die Verwaltung dabei vom Sommersemester 2020 bis zum Wintersemester 2021/22 gemacht haben, darüber berichten und erzählen die Beiträge im vorliegenden Band am Beispiel der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

"Hochschule in der Pandemie" ist erschienen als Band 65 in: Diskurs Bildung. Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, 2022, 188 S., 18,00 € [D], für Studierende an der PH Heidelberg 9,00 €, ISBN 978-3-86809-184-7. Weitere Informationen zum Inhalt des Buches finden Sie hier: http://www.mattes.de/buecher/paedagogische_hochschule/978-3-86809-184-7.html.

Karl-Heinz Dammer ist Professor für Allgemeine Pädagogik sowie Direktor des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Hans-Werner Huneke ist Professor für deutsche Sprache und ihre Didaktik sowie seit 2015 Rektor an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Die sprechbare Schrift

Zur Sprachlichkeit des literarischen Lernens im Deutschunterricht. Von Eduard Haueis und Hans Lösener

[red] Die kulturelle und sprachliche Heterogenität unserer Gesellschaft erfordert ein Umdenken in der Deutschdidaktik. Es geht um die Frage, wie der Deutschunterricht allen Lernenden sprachliche Bildung ermöglicht. Die Antwort lautet: indem er sich als Sprachunterricht für alle versteht. Welche didaktischen Transformationen erforderlich sind, um diesem Anspruch zu genügen, und mit welchen Hindernissen dabei zu rechnen ist, klärt dieses Buch in einer zweiteiligen Untersuchung.

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Im ersten Teil geht es um die Bedingungen, unter denen literarische Textualität für das sprachliche Lernen genutzt werden kann, im zweiten Teil um eine didaktische Modellierung für das Sprachlernen beim Umgang mit literarischen Texten und im Deutschunterricht insgesamt.

Die sprechbare Schrift, Monographie im Peter Lang Verlag 2022, Deutsche Literatur & Kulturwissenschaften, Reihe: Positionen der Deutschdidaktik, Band 16, 284 Seiten, 59,95 €, ISBN (PDF) 9783631868911, ISBN (ePUB) 9783631868928, ISBN (Hardcover) 9783631860403

Eduard Haueis, habilitiert in Hagen, lehrte seit 1973 an den Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Heidelberg. Seit 2004 ist er Professor im Ruhestand. Seine Arbeitsschwerpunkte bilden die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, die Schriftaneignung, das Verfassen von Texten und die Reflexion über Sprache.

Hans Lösener ist seit 2009 Professor für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Literaturdidaktik und der Lesedidaktik sowie in der Sprach- und Literaturtheorie.


Was Resilienz stärkt

Tagung zu Chancen und Risiken der Resilienz am 10. und 11. März 2023 – Beiträge bis 15. Juli einreichen

Das Konzept der "Resilienz" hat in der Coronakrise und durch die Kriegssituation in Europa noch einmal an Popularität zugelegt: Die Frage nach den seelischen Abwehrkräften, die den Menschen helfen, mit Veränderungen, Einschränkungen, Bedrohungen und Belastungen zurechtzukommen, gelassen und zuversichtlich zu bleiben, ist in Krisenzeiten besonders "virulent". Die Tagung reflektiert den Resilienzbegriff aus unterschiedlichen Perspektiven – Beitragsvorschläge bzw. "Abstracts" können ab sofort bis 15. Juli eingereicht werden.

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Das Resilienzkonzept wird auch seit Langem in diversen pädagogischen Förderprogrammen umgesetzt, die soziale und personale Schutzfaktoren für die Entwicklung von Widerstandskraft bei Kindern und Jugendlichen identifizieren. Neuere Forschungen zum Thema sehen neben der Stärkung individueller Ressourcen zunehmend die Notwendigkeit, auf politisch-struktureller Ebene präventiv zu steuern und dafür zu sorgen, dass bestimmte Belastungen erst gar nicht entstehen. In jüngerer Zeit ist eine weitreichende Entgrenzung des Resilienzbegriffs zu beobachten, indem dieser immer mehr auf komplexe Systeme unterschiedlicher Art bezogen wird.

 40 Jahre nach dem ersten Erscheinen des ersten "Resilienzbuchs" von Emmy Werner und Ruth Smith (1982) scheint es an der Zeit für eine kritisch-würdigende Bilanz. Welche markanten Erkenntnisfortschritte gab es im Bereich der Resilienzforschung? Oder handelt es sich eher um "Vermarktungsfortschritte"? Inwiefern wissen wir heute mehr über die Risiko- und Schutzfaktoren der (kindlichen) Entwicklung? In welchen Punkten haben wir heute tatsächlich ein klareres, differenzierteres, gesicherteres Wissen darüber, was erforderlich ist, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus belasteten Lebensverhältnissen sich zu "starken", "widerstandsfähigen", "resilienten" Menschen entwickeln können? Worauf genau kommt es an, wenn pädagogische Personen, Institutionen und Programme eine solche Entwicklung gezielt unterstützen wollen?

Die Tagung, von Prof. Dr. Ulrike Graf und Prof. Dr. Rolf Göppel vom Institut für Erziehungswissenschaft organisiert, findet am 10. und 11. März 2023 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Sie richtet sich an Wissenschaftler:innen sowie an professionelle Akteur:innen aus der Weiterbildung und der pädagogischen Praxis in verschiedenen pädagogischen Arbeitsfeldern.

Bis zum 15. Juli 2022 können bilanzierende, problematisierende, praxisorientierte bzw. biografieorientierte Beiträge eingereicht werden – auf der Tagungshomepage "www.ph-heidelberg.de/resilienztagung2023" finden Sie genauere Informationen dazu. Ihre Abstracts (800-1.000 Zeichen ohne Leerzeichen) reichen Sie unter Nutzung der Formatvorlage auf der Tagungshomepage bitte unter der E-Mail ein. Rückmeldung zu Ihrem Vorschlag erhalten Sie bis Ende September 2022. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist dann ab November 2022 möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/resilienztagung2023.

Online-Workshop: "Qualitative Inhaltsanalyse"

Ein Angebot am 22. Juni für Mitglieder der Graduate School in Kooperation mit der Universität zu Köln. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Der Workshop "Qualitative Inhaltsanalyse" richtet sich an Promovierende der Hochschule, die mit der Methode der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring arbeiten und bereits über erste Erfahrungen mit diesem Auswertungsverfahren verfügen, ihre Kenntnisse und Analysefähigkeiten jedoch weiter verfeinern und vertiefen und ggfs. an konkreten Daten aus eigenen Forschungsprojekten erproben möchten. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Graduiertenakademie der Universität zu Köln.

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Der Online-Workshop findet am 22., 24. und 29. Juni 2022 statt und dauert jeweils drei Stunden; die Teilnahme an dem Workshop umfasst die Teilnahme an sämtlichen Blöcken. Eine Anmeldung per E-Mail und unter Angabe der Mitgliedschaft in der Graduate School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist bis zum 7. Juni 2022 notwendig; es stehen insgesamt 15 Plätze zur Verfügung. Die Leitung hat Professorin Dr. Margrit Schreier (Jacobs University Bremen) inne.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/gs.


Abgeordnete:r Lehrer:in im Fach Mathematik gesucht!

Vollzeitstelle zum 1. Oktober 2022 zu besetzen

[red] Die Abordnung an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissen- schaften ist befristet bis zum 31.07.2024. Die Stelle kann auch als Teilabordnung besetzt werden. Die Gehaltseinstufung ist bis A13 möglich. Zu den Aufgaben gehört: fachwissenschaftliche und fachdidaktische Veranstaltungen für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden (Schwerpunkt Sekundarstufe) im Fach Mathematik (Das Lehrdeputat richtet sich nach der LVVO, dies sind derzeit 18 SWS.), Übernahme von Prüfungsaufgaben, Begleitung von Studierenden im Schulpraktikum, wissenschaftliche Dienstleistungen, Mitwirkung an der Selbstverwaltung.

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Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
- abgeschlossenes Lehramtsstudium, 1. und 2. Staatsexamen für das Sekundarstufenlehramt im Fach Mathematik
- Tätigkeit als Lehrer/in an einer Schule
- Hochschulerfahrung erwünscht

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Prof. Dr. Guido Pinkernell (pinkernell☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen übersenden Sie bitte bis zum 24. Juni 2022 unter Angabe des Kennworts „Abordnung Mathematik“ zusammengefasst in einer PDF-Datei per E-Mail an Frau Schmitt, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Keplerstr. 87, 69120 Heidelberg (schmitt☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).

Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html. (PDF)

Laborant:in im Fach Biologie gesucht!

Unbefristete Vollzeitstelle zum 1. Oktober 2022 zu besetzen

[red] Die Stelle ist an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissen- schaften im Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik angesiedelt. Die Gehaltseinstufung ist bis TV-L EG 6 möglich. Zu den Aufgaben gehört: technische und organisatorische Betreuung und Instandhaltung der Sammlung der Lehrmittel, technischen Geräte und biologischen Präparate des Bereichs sowie der gehaltenen Organismen (Pflanzen, mikrobiologische Kulturen, wirbellose Tiere sowie ausgewählte Wirbeltiere).

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Weitere Aufgaben:
- Unterstützung von Lehrenden, Forschenden und Studierenden des Faches bei der Vor- und Nachbereitung und Durchführung von Experimenten und Versuchen im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten und Schulpraktika
- Unterstützung bei Beschaffungen und Bestellungen sowie Wartung von Geräten und Lehrmitteln
- Pflege der elektronischen Datenbank der Geräte und Lehrmittelsammlungen

Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
- abgeschlossene Berufsausbildung als Biologie-Laborant*in oder vergleichbare Ausbildung
- biochemische, technische und handwerkliche Kompetenzen
- Einhaltung von Artenschutzbestimmungen
- am Team orientierter Arbeitsstil, Flexibilität, Zuverlässigkeit
- Erfahrungen auf dem Gebiet der Labororganisation

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 1. Juli 2022 unter Angabe des Kennworts „Laborant*in Biologie“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Personalabteilung, Postfach 10 42 40, 69032 Heidelberg, oder in elektronischer Form in einem einzigen
pdf-Dokument mit max. 5 MB an bewerbung☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜vw.ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de.

Die datenschutzrechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stellenangebote.html. (PDF)

Hilfskraft im Prorektorat Studium, Lehre und Weiterbildung

Stabsstelle Qualitätsmanagement sucht Unterstützung

[red] Sie suchen berufliche Erfahrungen im Bereich Qualitätssicherung, Evaluation und Organisation an einer Hochschule? Im Prorektorat für Studium, Lehre und Weiterbildung – Stabsstelle Qualitätsmanagement wird ab 1. August eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (BA-Abschluss) im Umfang von 20 Stunden pro Monat gesucht. Nach einer Einarbeitung ist eine befristete Weiterbeschäftigung im Umfang von 40 Stunden pro Monat vorgesehen. Nähere Informationen finden Sie im Link des Ausschreibungstextes (PDF, ca. 0,2MB).

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.


Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Mai-Newsletter:

 

Das Bild zeigt die Ausenfassade des Hörsaalgebäudes der PH Heidelberg.


Neu: HSE-Terrassengespräche

Veranstaltungen für Forschende, Studierende und Lehrkräfte am 1. und 29. Juni um 18 Uhr

[red] Mit den "Gesprächen auf der HSE-Terrasse" entsteht eine neue, lebendige Veranstaltungsreihe für Forschende, Studierende und Lehrkräfte aus Heidelberg und Umgebung. In ungezwungener Atmosphäre können hier Menschen aus Schule, Akademie und Lehrkräftebildung miteinander zu aktuellen und kontroversen Themen ins Gespräch kommen. Dazu präsentiert die HSE gemeinsam mit Heidelberger Lehrer:innen pointierte Forschungs- und Erfahrungsberichte zu aktuellen Fragen. Im Fokus stehen gesellschaftlich relevante Themen, die auch und gerade für den Unterricht in Seminarräumen und Klassenzimmern von zentraler Bedeutung sind.

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Den Auftakt machen am Mittwoch, 1. Juni 2022 Dr. Henning Hupe (Hebel-Gymnasium Schwetzingen) und Matthias Heil (Universität Heidelberg). Dabei soll der manchmal schmale Grat zwischen politischem Engagement in der Schule und einer mehr oder minder subtilen Indoktrination diskutiert und hoffentlich etwas ausgeleuchtet werden. Zwei Anfangsimpulse sollen zum Austausch anregen: Hupe stellt ein engagiertes Modellprojekt zur politisch-sozialen Bildung am Hebelgymnasium vor; Heil präsentiert seine empirische Studie zur politischen Motivation von Lehramtsstudierenden und gibt Hinweise aus seinem aktuellen Projekt zur "Schule der Revolution".

Das zweite Gespräch gestalten am Mittwoch, 29. Juni 2022 Professor Dr. Patrick Bettinger (Pädagogische Hochschule Heidelberg) und Claudia Köhrmann (Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg). Sie sprechen zum Thema "Digitale Medien, analoge Praxis? Aktuelle Forschungs- und Erfahrungsberichte schulischer Digitalisierung".

Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr in der Voßstraße 2 (Gebäude 4330, D-69115 Heidelberg). Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Konferenzraum der HSE statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die im Juni geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/terrassengespraeche.

Hybride Lesung und Gespräch mit Sarah Jäger

Eine Kooperationsveranstaltung am 2. Juni mit den Heidelberger Literaturtagen

[red] Sarah Jägers Debüt „Nach vorn, nach Süden“ im Jahre 2020 wurde von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. Ihr zweites Buch „Die Nacht so groß wie wir“, 2021 erschienen, steht dem Erstling in nichts nach, eher im Gegenteil: Es geht um eine Fünfergruppe, zwei junge Frauen und drei junge Männer, fast seit Klasse 5 befreundet. Vier von ihnen haben das Abitur bestanden. Noch diese Abinacht, dann steht ihnen die Welt offen. Sie soll etwas Besonderes werden, aber anders als erwartet wendet sich alles: Geheimnisse kommen ans Licht, Wahrheiten werden ausgesprochen, Beziehungen aufgelöst.

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Professorin Dr. Karin Vach (Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur) spricht mit Sarah Jäger über ihre Bücher, die Figuren und ihre Geschichten, über nahezu banale Settings, die am Ende doch so bedeutsam sind. Das Gespräch findet am Donnerstag, 2. Juni 2022 im Rahmen der Heidelberger Literaturtagen statt. Veranstaltungsbeginn ist 15.00 Uhr in dem Spiegelzelt auf dem Uniplatz. Das Gespräch wird zudem online übertragen.

Weitere Informationen finden Sie unter heidelberger-literaturtage.de sowie unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Ambulant betreute Wohnformen für Menschen mit Behinderung

Christine Kraft und Anna Kienle stellen die Angebote am 2. Juni der Lebenshilfe Heidelberg vor

[red] Menschen mit seelischer, geistiger oder mehrfacher Behinderung haben verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, um selbstständig und selbstbestimmt zu wohnen. Ambulante Angebote setzten voraus, dass keine ganztägige Unterstützung benötigt wird. Ziel des Angebotes der Offene Hilfen der Lebenshilfe Heidelberg e.V. ist es, die Kompetenzen zum selbstständigen Wohnen individuell zu fördern und zu entwickeln sowie für die Tätigkeiten, für die auch längerfristig Unterstützung benötigt wird, entsprechende Unterstützung zu vermitteln.

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Christine Kraft und Anna Kienle stellen die Angebote am Donnerstag, 2. Juni 2022 vor. Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr im Hörsaal 222 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

Die im Juni 2022 geltenden Hygiene- und Nutzungsregeln zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten; die Organisator:innen behalten sich eine kurzfristige Absage der Veranstaltung vor. Bitte informieren Sie sich über die Teilnahmevorausssetzungen rechtzeitig per E-Mail an Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V.".

Die Veranstaltung findet im Rahmen der jährlichen Autismus-Vortragsreihe statt. Ausgerichtet wird sie von dem Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V." in Kooperation mit dem Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Dr. Frauke Janz (Institut für Sonderpädagogik).

Studienberatung auf der "Sprungbrett"-Messe

Auf der Messe am 10. Juni in Ludwigshafen werden alle Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg beantwortet

[red] Die Studienberatung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg berät am Freitag, 10. und am Samstag, 11. Juni 2022 auf der "Sprungbrett"-Messe in Ludwigshafen. Kommen Sie vorbei und sprechen Sie das Team mit Ihren Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg an! Sie finden die Studienberatung jeweils von 09.00 bis 16.00 Uhr im Hochschulzentrum am Stand Nr. 109.

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Unter dem Titel "Lehramt und mehr...." hält das Team am Samstag, 11. Juni zudem einen Vortrag. In diesem werden die grundständigen Studiengänge sowie das Bewerbungs- und Auswahlverfahren der Hochschule vorgestellt. Der Vortrag findet um 14.00 Uhr im Vortragsraum I statt.

Informationen über unsere Bachelor- und Master-Studiengänge finden Sie bereits jetzt unter www.ph-heidelberg.de/studium.

Die Messe für Ausbildung, Studium und Weiterbildung findet in der Friedrich-Ebert-Halle statt (Friedrich-Ebert-Halle 89, 67063 Ludwigshafen). Weitere Informationen über die Messe finden Sie auf www.sprungbrett-lu.de. Der Eintritt ist frei.

Deutsch-japanisches Violinkonzert

Geigenvirtuose Nobuhiko Asaeda am 10. Juni zu Gast im Fach Musik an der Hochschule im Andenken an Uwe Lohrmann

[red] Das Fach Musik veranstaltet am Freitag, 10. Juni 2022 ein Konzert mit dem international bekannten Geigenvirtuosen Nobuhiko Asaeda. Die Veranstaltung wird durch die Fördergemeinschaft Deutsch - Japanische Musikakademie Asaeda unterstützt und erinnert an Uwe Lohrmann: Der Oberstudienrat a.D. war von 1964 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 als Lehrkraft im Fach Musik tätig und hat die künstlerische Ausrichtung des Faches Musik entscheidend mitgeprägt.

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Asaeda wird bei dem Konzert unter anderem drei Werke von Lohrmann spielen; dazu kommen Stücke von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Fortner und Franz Schubert. Asaeda wird von Wolfram Koloseus (Klavier), Makiko Sano (Violine), Michael Veit (Violoncello), Wiltrud Veit (Klavier) und David Wolf (Bassklarinette) unterstützt. Das Konzert wird durch den Impulsvortrag "Uwe Lohrmann – ein Fortnerschüler" von Matthias Roth ergänzt.

Veranstaltungsbeginn ist 19.00 Uhr in der Aula der Hochschule (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei. Die im Juni geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionens sind einzuhalten.

Hintergrund
Nobuhiko Asaeda begann seine Karriere 1971 in Tokio; 1975 setzte er seine Studien in Wien bei den Professoren Barylli und Odnoposoff fort. 1979 begann er am Nationaltheater Mannheim als 1. Geiger und wurde dort ein Jahr später Konzertmeister, gleichzeitig verfolgte er seine Studien bei den Professoren Brainin und N. Milstein weiter. Nach Verlassen des Nationaltheaters Mannheim 1999 spielte Asaeda unter anderem in New York, am Pariser Konservatorium und in London. Von 2000 bis 2007 wirkte er zudem als Konzertmeister des Tokio City Philharmonic Orchesters und war in der Royal Academy London als Assistent von Brainin beim "Amadeus Course" tätig. Im Jahre 2012 initiierte Nobuhiko Asaeda die "Starkenburg Classics - Internationale Musiktage": Dazu lud er herausragende Musiker ein, mit denen er in Mannheim, Wien, Berlin und London zusammengearbeitet hatte und mit denen er auch hier große Erfolge feierte. Als Wanderer zwischen den Welten ist Professor Nobuhiko Asaeda auch künstlerischer Leiter des Matsue Classics Festivals, das dieses Jahr zum dritten Mal in Japan stattfindet. Sehr erfolgreich leitet er nach wie vor Meisterkurse in Japan, Italien, Frankreich und in Deutschland.

Zwischen dem Geigenvirtuosen und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bestehen seit langer Zeit zahlreiche Kontakte. Er hat Solokonzerte und Kammermusikkonzerte gegeben, im damaligen Orchester der Hochschule unter der Leitung von dem 2018 verstorbenen Uwe Lohrmann als "Profimusiker" teilgenommen und somit die Aufführungspraxis der studentischen Mitglieder lange Jahre gefördert und unterstützt.

BNE-Ringvorlesung

Vorträge am 14. Juni über Bildung und globale Verantwortung sowie am 28. Juni über Nachhaltigkeit und Lebenszufriedenheit

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sommersemester 2022 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung" an. Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal H.002 (Hörsaalgebäude; Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg); die aktuellen Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:

14. Juni 2022
"Bildung und globale Verantwortung"
Prof. Dr. Georg Zenkert (Philosophie)

28. Juni 2022
"Erhöht Nachhaltigkeit die Lebenszufriedenheit? Nachdenken über das Glück"
Prof. Dr. Ulrike Graf (Erziehungswissenschaft)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Klimatag im Ökogarten: inklusive Begegnungen im Grünen

Lernort Biodiversität am 21. Juni mit allen Sinnen erleben

[red] Ohne Biodiversität kein gesundes Klima - ohne gesundes Klima keine Lebensqualität. Wie Bildung für Nachhaltigkeit lebendig, motivierend, handgreiflich, anschaulich und lecker vermittelt werden kann, zeigt der Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am Dienstag, 21. Juni 2022 mit seinem zweiten Klimatag. Erleben Sie spannende und erhellende Einblicke in Stoffkreisläufe und Nahrungsnetze. Erwarten Sie kulinarische Genüsse mit Solanum, Capsicum oder Lycium barbarum. Und erfahren Sie mehr über den Unterschied zwischen giftigen und genießbaren Pflanzen.

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Der mehrfach prämierte Lernort der Bildung für Nachhaltige Entwicklung öffnet seine Tore zwischen 10.00 und 16.00 Uhr. Sie finden den Ökogarten im Klausenpfad hinter dem Neubau der Hochschule (Im Neuenheimer Feld 561, D-69120 Heidelberg). "Über den Tellerrad", eine mobile nachhaltige Küche aus Heidelberg, unterstützt das Catering.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/oekogarten.

Digitale Walderkundungen in 3D-VR-360°

BNE-Colloquiumsreihe am 21. Juni mit Prof. Dr. Sebastian Hein

[red] Der Vortrag "Digitale Walderkundungen in 3D-VR-360°. Ein BNE-Baustein" von Prof. Dr. Sebastian Hein (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg) ist für Dienstag, 21. Juni 2022 um 18.15 Uhr geplant. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe findet online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Antike Philosophie, Bildung und das gute Leben

Tagung und Gründungstreffen am 23. und 24. Juni 2022 in Heidelberg

[red] Ziel der Tagung "Antike Philosophie, Bildung und das gute Leben" ist es, den oftmals bloß behaupteten Zusammenhang zwischen Philosophie, Bildung und gutem Leben aufzuarbeiten und zu durchdenken. Dazu soll auf die antike Philosophie zurückgegriffen werden, die historisch der Ausgangspunkt und systematisch das Modell der philosophischen Theorien des gelingenden Lebens ist. Anhand antiker Vorstellungen und Entwürfe soll diskutiert werden, ob oder wie pädagogische und didaktische Thesen, z.B. über den Sinn und Zweck von Bildung und philosophischem Unterricht, auch heute durch Theorien des guten Lebens gestützt werden können.

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Bei der Tagung sollen, neben der Philosophie der Antike in ihrer ganzen Vielfalt und zeitlichen Ausdehnung, auch angrenzende Gebiete sowie moderne Weiterentwicklungen antiker Theorien einbezogen werden.

Die Tagung ist für den 23. und 24. Juni 2022 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg geplant. Die Keynote werden Professor Anselm Müller (University of Chicago) und Professor Kristján Kristjánsson (University of Birmingham) halten. Ihr Ansprechpartner an der Hochschule ist Professor Dr. Torsten Hitz (Abteilung Philosophie).

Die Tagung ist zugleich das Gründungstreffen der neuen Arbeitsgemeinschaft "Antike Philosophie, Pädagogik und Didaktik" im Rahmen der Gesellschaft für antike Philosophie GANPH.

Weitere Informationen folgen rechtzeitig hier sowie unter www.ph-heidelberg.de/philosophieethik.

Vortrag: "Erwachsenwerden mit Autismus"

Robin Schicha liest am 23. Juni aus seinem Buch "Außerirdische Reportagen zum Schulalltag"

[red] Robin Schicha, Lehramtsstudent an der TU Dortmund, liest am Donnerstag, 23. Juni 2022 aus seinem Buch "Außerirdische Reportagen zum Schulalltag". Seine Mutter Lisa Glagow-Schicha ergänzt seine Erzählungen. Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr im Hörsaal 222 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg).

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Die im Juli 2022 geltenden Hygiene- und Nutzungsregeln zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten; die Organisator:innen behalten sich eine kurzfristige Absage der Veranstaltung vor. Bitte informieren Sie sich über die Teilnahmevorausssetzungen rechtzeitig per E-Mail an Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V.".

Die Veranstaltung findet im Rahmen der jährlichen Autismus-Vortragsreihe statt. Ausgerichtet wird sie von dem Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V." in Kooperation mit dem Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Dr. Frauke Janz (Institut für Sonderpädagogik).

Alles reine K(l)opfsache!?

Onlinevortrag von Florian Ahlborn (Rostock) am 30. Juni zur emotionalen Selbsthilfe und Ressourcenaktivierung

[red] Florian Ahlborn, künstlerischer Mitarbeiter für Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, ist am Donnerstag, 30. Juni 2022 virtuell zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. In seinem Vortrag "Alles reine K(l)opfsache!?" wird Ahlborn einige Tools zur emotionalen Selbsthilfe und Ressourcenaktivierung aufzeigen, die den Teilnehmenden sowohl im Berufsalltag als auch im Privatleben dabei helfen sollen, ihre Unsicherheiten und Ängste besser zu bewältigen.

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Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet auf zoom statt. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Heike Heinemann (Sprecherziehung).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/sprecherziehung.

Tomorrow – wie gestalten wir unsere Zukunft nachhaltig?

Film- und Diskussionsabend mit dem Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Karlstorkino am 30. Juni

[red] Was braucht es, um uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu begeben? Dass unsere Produktions-, Wirtschafts- und Lebensweisen die Grenzen der ökologischen Belastbarkeit unseres Planeten überschreiten und soziale Ungleichheiten entstehen und verstärkt werden, ist bekannt. Wie wäre es, wenn wir unsere Landwirtschaft, unsere Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung so verändern, dass wir eine gerechtere und lebenswerte Zukunft ermöglichen? Gerade solchen Transformationspfaden geht der Dokumentarfilm „Tomorrow“ auf die Spur und nährt die Hoffnung, dass ein Wandel möglich ist.

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Der Dokumentarfilm wird in Kooperation mit dem Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung gezeigt. Im Anschluss wird eine Diskussion zu den im Film aufgezeigten Lösungen einer nachhaltigen Entwicklung stattfinden. Die Veranstaltung findet am 30. Juni um 18:30 Uhr im Karlstorkino in Heidelberg statt.

Weitere Informationen folgen unter www.karlstorkino.de. Informationen zum BNE-Zentrum finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.


Mehr Sonderpädagog:innen für Baden-Württemberg

Landesregierung plant neuen Studiengang an der PH Freiburg

[red] Die Landesregierung von Baden-Württemberg plant, zukünftig deutlich mehr Sonderpädagog:innen auszubilden. So will sie den Lehrermangel an sonderpädagogischen Einrichtungen (SBBZ) mindern, Inklusionsangebote an allgemeinbildenden Schulen fördern sowie auf stetig steigende Zahlen von Schüler:innen mit verschiedenen Förderbedarfen reagieren. Wie aus einer Kabinettsvorlage von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hervorgeht, soll an der Pädagogischen Hochschule Freiburg der Studiengang Sonderpädagogik neu geschaffen werden, um dort ab dem WiSe 2023/24 jährlich 175 Lehramtsstudierende auszubilden.

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In der Kabinettsvorlage, die bereits mit dem Kultus- und Finanzministerium abgestimmt ist, geht es um die grundsätzliche Zustimmung des grün-schwarzen Kabinetts für weitere Planungen und die genaue Feststellung des Finanzbedarfs für das Vorhaben.

Laut einer Landtagsdrucksache blieben im Schuljahr 2020/21 an den sonderpädagogischen Einrichtungen im Land rund 720 Deputate unbesetzt. Da Wissenschaftsministerin Bauer auf Basis von Prognosen des Statistischen Landesamts davon ausgeht, dass die Zahl der SBBZ-Schüler bis 2030 von 37 000 auf 39 800 steigt, droht sich der Mangel zu verschärfen.

Laut Kabinettsvorlage ist es zur Deckung des künftigen Einstellungsbedarfs langfristig erforderlich, 175 zusätzliche Studienanfängerplätze im Studiengang Lehramt Sonderpädagogik einzurichten. Diese sollten in Freiburg angeboten werden, wo es im Gegensatz zu den Pädagogischen Hochschulen in Heidelberg und Ludwigsburg bisher keinen Lehramtsstudiengang Sonderpädagogik gibt. Dort sei auch der Bedarf an SBBZ-Lehrkräften besonders groß. Zudem sei die dortige PH gut an eine Uniklinik angebunden.

Benötigt würden künftig zwölf Professuren und etliches Personal mehr. Vor allem aber müssten Räume gefunden werden: Im Endausbau betrage der Bedarf etwa 4500 Quadratmeter. Bisher sei „eine nachhaltige Lösung der räumlichen Unterbringung“ nicht gelungen.

Quelle: Heidenheimer Zeitung, Axel Habermehl, 20. Mai 2022

Hochschulzugang für Geflüchtete aus der Ukraine

Kultusministerkonferenz erleichtert Aufnahme des Studiums auch ohne Schulabschluss

[red] Geflüchtete ukrainische Schüler:innen, die wegen des Kriegs in diesem Jahr keinen Sekundarschulabschluss ablegen können, sollen trotzdem ein Studium in Deutschland aufnehmen können. Das hat die Kultusministerkonferenz beschlossen, damit die betroffenen Schüler:innen nicht benachteiligt sind. Auch für ukrainische Studierende im ersten Studienjahr ist die Aufnahme eines Studiums in Deutschland möglich, selbst wenn sie ihr Studienjahr nicht abschließen konnten.

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Ukrainische Schüler:innen, die keinen Abschluss machen können und ein Studium in Deutschland aufnehmen möchten, müssen sich beim jeweiligen Studienkolleg ihrer Wunschhochschule bewerben. Wer bereits studiert, muss sich direkt bei der Hochschule bewerben.

Weitere Informationen finden sich auf der folgenden Seite der Kultusministerkonferenz: https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kultusministerkonferenz-regelt-hochschulzugang-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine.html


Geschmacksexplosion in der Tulpentasse

Kaffeewahrnehmung wird von Tasseneigenschaften beeinflusst

[red] Der Kaffee zählt mit zu den Lieblingsgetränken der Deutschen und auch international ist das Getränk heiß begehrt. Auch wenn Geschmack bekanntlich sehr subjektiv ist, sind sich die meisten Menschen einig, dass es gerade beim Kaffee gravierende Geschmacksunterschiede gibt. Forscher:innen aus Brasilien und Großbritannien haben in mehreren wissenschaftlichen Studien gezeigt, dass Farbe, Textur und Form einer Tasse Einfluss auf den Geschmack von Kaffee haben.

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In drei separaten Studien, die kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Food Quality and Preference veröffentlicht wurden, untersuchten Fabiana Carvalho vom Institut für Philosophie an der Universität Sao Paulo, Brasilien sowie Charles Spence von der University of Oxford, Großbritannien, wie die Form, die Farbe und die Textur einer Tasse Auswirkungen darauf haben, wie ein Kaffeetrinker den Geschmack des Kaffees während des Trinkens und nach dem Trinken wahrnimmt. An der sogenannten Tassenformstudie nahmen 276 Teilnehmende an einer Spezialkaffeeveranstaltung in Brasilien teil. Die Studie umfasste sowohl Fachleute als auch ungeschulte Verbraucher:innen. Die Probanden erhielten ihren Kaffee in tulpenförmigen Tassen, konventionellen Tassen, welche sich oben weiter öffneten, sowie Tassen, die mit einer bauchigen unteren Hälfte geformt waren. Sowohl Amateur:innen als auch Expert:innen fanden das Aroma in der Tulpentasse intensiver und gaben an, dass Süße und Säure durch die Tasse intensiviert schmeckten.

Die Tassenfarbe stand im Fokus einer Studie aus dem Jahr 2021: 457 Verbraucher:innen bekamen entweder einen klassischen süßen brasilianischen Kaffee oder einen sauren kenianischen Kaffee jeweils in rosa, gelben, grünen und weißen Keramikbechern serviert. Die Teilnehmenden bewerteten zuerst ihre Erwartungen an Süße und Säure und anschließend ihre Erfahrungen mit diesen Attributen bei der Verkostung der Kaffees. Die Ergebnisse zeigten, dass die Farbe der Tasse einen erheblichen Einfluss auf die Bewertungen vor und nach der Verkostung für alle gemessenen Attribute hatte. Die Geschmackswerte gingen bei inkongruenten Paarungsbedingungen deutlich zurück - was auch den unerwarteten Säuregehalt des kenianischen Kaffees erhöhte, wenn er aus der rosa Tasse gekostet wurde.

Auch die Struktur der Tasse verändert den Kaffeegeschmack: Teilnehmende an einer weiteren Studie empfanden Kaffee als saurer, wenn sie ihn aus einer rauen Tasse tranken, und dementsprechend süßer, wenn sie ihn aus einer glatten Tasse tranken.

"Diese Ergebnisse zeigen, dass haptische Hinweise die Beurteilung des Grundgeschmacks sowie der Mundgefühlsattribute in Spezialkaffee sowohl für Expert:innen als auch für Amateurkonsument:innen beeinflussen“, schrieben die Forschenden. "Solche Ergebnisse sollten bei der Entwicklung innovativer Beschichtungen für Kaffeetassen berücksichtigt werden. Neben der Innovation ist es jedoch wichtig, Tassen zu schaffen, die einen funktionalen und Wahrnehmungsnutzen für das Kaffeetrinkerlebnis vermitteln."

Quellen: Forschung und Wissen, 6.2.2022, Food Quality and Preference, doi: 10.1016/j.foodqual.2018.04.003;