Presse & Kommunikation

Ausgabe 6 - Juli 2022

Ein neues Studienangebot bereichert das Profil der Hochschule: Der landesweit einmalige Bachelor Gebärdendolmetschen qualifiziert dazu, zwischen gehörlosen und hörenden Menschen zu dolmetschen bzw. zu übersetzen und so mehr Teilhabe zu ermöglichen. Die Qualität dieses und aller weiteren Studiengänge kann die Hochschule seit Juni selbst überprüfen: Sie hat das Begutachtungsverfahren des Akkreditierungsrats erfolgreich durchlaufen und das notwendige Siegel erhalten. Eine gute Voraussetzung auch für die Arbeit der neu gewählten Rektorin Prof. Dr. Karin Vach, die die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Werner Huneke im Oktober antritt und auf dessen vielfältigen Entwicklungsmaßnahmen aufbauen kann.

Professorin Dr. Karin Vach wird neue Rektorin der Hochschule

Nachfolgerin von Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke mit großer Mehrheit gewählt

[velo] Professorin Dr. Karin Vach vom Institut für deutsche Sprache und Literatur wurde am 15. Juni 2022 von Hochschulrat und Senat mit sehr großer Mehrheit zur neuen Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gewählt. Die Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik folgt auf Professor Dr. Hans-Werner Huneke, der in den Ruhestand gehen wird. Ihr Amtsantritt erfolgt nach der Ernennung durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten.

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Vach nahm die Wahl an und bedankte sich für das in sie gesetzte Vertrauen. Sie sagte: "Neben Qualitätssicherung und -entwicklung in Studium und Lehre sowie Profilschärfung im wissenschaftlichen Wettbewerb wird von den Hochschulen heute erwartet, dass sie Gesellschaft mitgestalten. Als bildungswissenschaftliche Hochschule kommt uns für diese Aufgabe eine besondere Verantwortung zu: Es ist unsere Kernkompetenz, die für die gesellschaftliche Transformation und die globalen Veränderungen grundlegend notwendigen Bildungsprozesse zu initiieren und aktiv zu begleiten – und zwar von der Kindheit bis ins Alter."

"Mit der Wahl von Professorin Vach konnten wir eine erfahrene Persönlichkeit für das Amt der Rektorin gewinnen, die die Pädagogische Hochschule Heidelberg sowohl als Wissenschaftlerin als auch Managerin bestens kennt", erklärte Professorin Dr. Rosemarie Tracy, Vorsitzende des Hochschulrats und Seniorprofessorin der Universität Mannheim. "Mit ihren beeindruckenden Leistungen in Forschung und Lehre sowie ihrem langjährigen Engagement in der Hochschulverwaltung und der außerhochschulischen Vernetzung bringt Frau Vach das nötige Rüstzeug mit, um gemeinsam mit einem engagierten Team die vielfältigen Herausforderungen anzugehen, die sich einer bildungswissenschaftlichen Hochschule im 21. Jahrhundert stellen. Als Hochschulrat freuen wir uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit."

Auch Amtsinhaber Huneke gratulierte seiner designierten Nachfolgerin: "Wir kennen Professorin Vach als eine äußerst engagierte Führungskraft: Ihren Weitblick, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Begeisterungsfähigkeit hat sie in verschiedenen Ämtern innerhalb und außerhalb der Hochschule, etwa als Vorsitzende der Kritikerjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis, unter Beweis gestellt. Diese Eigenschaften wird sie auch in das Amt der Rektorin einbringen und die Pädagogische Hochschule Heidelberg fachlich fundiert und menschlich zugewandt führen."

Die erneute Ausschreibung des Rektorenamtes war notwendig geworden, nachdem 2021 kein tragfähiges Modell gefunden werden konnte, mit dem der seinerzeit zum Rektor gewählte Professor Dr. Roland Brünken von der Universität des Saarlandes nach Baden-Württemberg hätte wechseln können. Das Rektorat unter Professor Huneke führt die Amtsgeschäfte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg seitdem und bis zum Amtsantritt seiner nun gewählten Nachfolgerin weiter.

Zur Person
Karin Vach studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Lehramt an Grundschulen; nach dem zweiten Staatsexamen war sie als Grundschullehrerin sowie einige Jahre als Konrektorin und Mitglied der Schulleitung tätig. Neben dem Beruf absolvierte Vach ein Promotionsstudium an der Universität zu Köln, das sie 2005 erfolgreich abschloss. 2011 erfolgte die Ernennung zur Professorin für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ebenda war sie von 2016 bis 2018 als Gleichstellungsbeauftragte tätig. Seit 2011 leitet sie an der Hochschule das Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur und seit 2018 zusätzlich das Zentrum für schulpraktische Studien; sie ist zudem Mitglied im Senat der Hochschule. Vach ist Vorsitzende der Kritikerjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis und Mitherausgeberin der Schriftenreihe Kinder- und Jugendliteratur aktuell sowie der Zeitschriften Leseräume und Grundschule Deutsch. Im Juni 2022 wurde sie zur Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gewählt.

Hochschule erhält Siegel der Systemakkreditierung

Qualitätsmanagementsystem positiv bewertet

[velo] Das Qualitätsmanagementsystem der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist vom Akkreditierungsrat der Länder im Juni 2022 positiv bewertet worden: Die Hochschule ist nun für zunächst acht Jahre systemakkreditiert und damit berechtigt, die Qualität ihrer Studiengänge eigenständig zu überprüfen und diese zu akkreditieren. Dem Beschluss war ein zweijähriges Begutachtungsverfahren unter Begleitung der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover vorausgegangen. Die Beschlussfassung erfolgte ohne Auflagen.

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Hochschulen sind gesetzlich verpflichtet, ihr Studienangebot regelmäßig durch externe Akkreditierungsagenturen und unter Einbezug Lehrender bzw. Studierender anderer Hochschulen überprüfen zu lassen. Neben dieser sogenannten Programmakkreditierung können besonders leistungsfähige Qualitätsmanagementsysteme – wie jetzt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg geschehen – systemakkreditiert werden: Der Akkreditierungsrat bescheinigt der Hochschule damit, dass sie das Erreichen der Qualifikationsziele und -standards ihrer Studiengänge selbst gewährleisten kann.

"Ich freue mich, dass unsere Hochschule mit der Programmakkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge und nun der erfolgreichen Systemakkreditierung zuletzt zwei wesentliche Entwicklungsschritte im Bereich Studium und Lehre vollzogen hat", meint Professor Dr. Hans-Werner Huneke. Die Hochschule habe, so der Rektor weiter, nicht nur unter Beweis gestellt, dass sie qualitätsvolle Studiengänge entwickeln kann, sondern auch, dass sie in der Lage ist, deren Qualität eigenständig zu sichern und weiterzuentwickeln. Die zuständige Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Professorin Dr. Vera Heyl, ergänzt: "Die Systemakkreditierung war ein Kraftakt, der ohne das engagierte Zusammenwirken der vielen am Prozess beteiligten Hochschulmitglieder und insbesondere der Mitarbeiter:innen der Stabsstelle Qualitätsmanagement nicht möglich gewesen wäre. Ihnen allen gebührt der Dank des gesamten Rektorats."

Die Prorektorin weiter: "Wir haben in den letzten Jahren bestehende Prozesse überarbeitet und neu entwickelt, Stellen im Qualitätsmanagement verstetigt und mit der Senatskommission für Qualitätsentwicklung und Akkreditierung ein neues, für die interne Begutachtung und Akkreditierung der Studiengänge essenzielles Gremium eingerichtet." Der Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement, Lutz Schröder, erläutert: "Für uns waren drei Prämissen handlungsleitend: Die Schaffung regelmäßiger Gesprächsformate zum offenen Dialog über die Stärken und Herausforderungen unserer Studiengänge und Fächer, der größtmögliche Verzicht auf umfängliche Selbstbeschreibungen durch die Studiengang- bzw. Fachverantwortlichen und damit verbunden das Ziel, die Lehrpersonen durch die neuen QM-Prozesse nicht zusätzlich zu belasten. Wir haben daher die ohnehin in allen Bereichen stattfindenden Weiterentwicklungsprozesse systematisiert und dokumentiert."

Ab sofort wird die Qualität des Studienangebots der Hochschule durch interne Monitoring-Gespräche sichergestellt: Hierfür wertet die Stabsstelle Qualitätsmanagement zunächst Daten etwa aus Lehrveranstaltungsbefragungen oder Modulevaluationen aus und ermittelt Kennzahlen beispielsweise zu den Bewerbungszahlen oder der durchschnittlichen Studiendauer. Diese werden alle zwei Jahre mit Lehrenden und Studierenden des jeweiligen Studiengangs bzw. Fachs besprochen. Alle acht Jahre findet zudem ein vertieftes Monitoring statt, an dem auch externe Expert:innen aus Wissenschaft und Berufspraxis sowie Studierende anderer Hochschulen teilnehmen. "Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem neuen Qualitätsmanagementsystem nicht nur die Erfüllung von Mindeststandards sicherstellen, wie sie in den Kriterien der Studienakkreditierungsverordnung festgehalten sind. Vielmehr bieten wir Raum für kritisch-konstruktive Diskussionen unterschiedlicher Statusgruppen und damit die Chance für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in den Studiengängen und Fächern", so Schröder abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/qm.

Bachelor Gebärdensprachdolmetschen erfolgreich gestartet

Bewerbung noch bis 15. Juli möglich

[velo] Der Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen ist erfolgreich gestartet und begeistert die ersten Studierenden, die sich bereits im vergangenen Jahr für das neue Studienangebot entschieden haben. Der landesweit einmalige Studiengang qualifiziert dazu, kompetent zwischen gehörlosen und hörenden Menschen zu dolmetschen bzw. zu übersetzen und so mehr Teilhabe zu ermöglichen. Noch bis zum 15. Juli ist die Bewerbung für die zweite Kohorte im Wintersemester 2022/2023 möglich. Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert den Studiengang mit über 190.000 Euro.

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Professor Dr. Johannes Hennies, der den Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen kommissarisch leitet, blickt positiv auf den Start zurück: "Wir konnten bereits im ersten Durchgang zahlreiche Menschen für den Studiengang gewinnen. Im ersten Semester lag der Schwerpunkt auf der Deutschen Gebärdensprache: Sie sicher zu beherrschen, ist Grundvoraussetzung, um kultursensibel und adressatengerecht zwischen hörenden und nicht-hörenden Menschen dolmetschen und übersetzen zu können." Im weiteren Verlauf kommen laut Hennies eine fundierte wissenschaftliche Qualifizierung etwa in Psychologie, Pädagogik oder Kultur- und Sprachwissenschaften sowie zahlreiche Praxisprojekte hinzu.

Dass es entsprechend qualifizierte Dolmetscher:innen dringend braucht, betont Markus Fertig. Er ist selbst gehörlos, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist im Landesverband der Gehörlosen aktiv: "Insgesamt gibt es in ganz Baden-Württemberg für die ca. 10.000 Gehörlosen ungefähr 70 Dolmetscher:innen. Deswegen freut sich die Gehörlosengemeinschaft in Baden-Württemberg besonders über die lang ersehnte Einrichtung des Studienganges Gebärdensprachdolmetscher in Heidelberg."

Die Einrichtung ermöglicht hat unter anderem eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erklärt: "Mit diesem landesweit einzigartigen Studienangebot bildet die Pädagogische Hochschule Heidelberg dringend benötigte Fachkräfte aus. Ich freue mich sehr, dass sich bereits zahlreiche Studierende für das neue Angebot entschieden haben und so kompetent zwischen Gehörlosen und Hörenden vermitteln können."

Die Studierenden der ersten Kohorte sind ebenfalls zufrieden: "Insgesamt sind die Dozierenden nett und hilfsbereit. Wir schätzen vor allem unsere familiäre Atmosphäre innerhalb der Gruppe und dass wir als Gemeinschaft zusammenhalten", sagt die gewählte Jahrgangssprecherin Rebbekka Engel. "Mehrere von uns haben bei der Gebärdensprache von Null angefangen und bereits jetzt viel gelernt. Überdies gefällt mir, dass auf unsere Wünsche und Anregungen eingegangen wird." Die erste Kohorte freue sich bereits jetzt auf zahlreiche neue Studierende, die ab Oktober 2022 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu Gebärdensprachdolmetscher:innen qualifiziert werden, so Engel abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/ba-gsd sowie unter mwk.baden-wuerttemberg.de.

Die PH steht Kopf

Buntes Programm des Studierendenparlament vom 21. bis 23. Juli – Flohmarkt, Kleidertauschbörse und Innenhof-Konzert

[red] Nach den letzten digital stattfindenden Semestern wird es Zeit, dass die Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wieder mehr zusammenkommen: Das Studierendenparlament organisiert daher vom 21. bis 23. Juli 2022 erstmals die sogenannten PH-Days. Über mehrere Tage hinweg wird es Angebote geben, um die Kontakte und den Austausch der Mitglieder der Pädagogischen Hochschule zu stärken. Darüber hinaus soll den Mitgliedern nach dem längeren Fernbleiben von der Präsenzlehre die Möglichkeit geboten werden, die PH fächerübergreifend in ihrer Vielfalt (wieder) kennen und schätzen zu lernen.

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Geplant ist unter anderem eine Kleidertauschparty im Neubau, ein Get Together in dem studentischen Freiraum DIE ZEP sowie ein Picknickkonzert mit Foodtruck und Getränkestand. Für Samstag, 23. Juli ist ein buntes Programm ganz im Sinne "von der PH für die PH" vorgesehen: Kommen Sie mit Freunden und Ihrer Familie vorbei, zeigen Sie, wo Sie arbeiten bzw. studieren und genießen Sie einen geselligen Tag mit kalten Getränken und guten Gesprächen.

Wer sich aktiv in das Programm einbringen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Denkbar sind etwa offene Werkstätten, Impulsvorträge, Ausstellungen, Lehrpfade, eine Science Bench oder oder oder. Kommen Sie bei Interesse einfach per E-Mail auf das studentische Organisationsteam zu.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/pheelgood.

PHeel Good - neuer Podcast für Studierende

Informationen über die Hochschule vom Studentischen Gesundheitsmanagement und Lehramtsstudent Moritz Kaimann. Text: Chiara Dold

Das Studentische Gesundheitsmanagement hat einen neuen Podcast aufgelegt. „PHeel Good“ richtet sich an alle PH-Studierenden und liefert Infos, News und Stories aus der Hochschule, die man entspannt in einer Lehrveranstaltungspause oder während eines Spaziergangs zwischen Altbau und Neubau anhören kann. Die erste Folge "5 Dinge, die man an der PH unbedingt kennen sollte " ist bereits am 13. Juni „on Air“ gegangen. „PHeel Good“ findet man auf Spotify, iTunes, Podcast.de und auf www.ph-heidelberg.de/pheelgood. Der rund 15-minütige Podcast wird produziert von SGM-Koordinatorin Chiara Dold und Lehramtsstudent Moritz Kaimann.

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Dass man aus Besprechungen mit dem Studierendenparlament oft mit neuen Ideen und Perspektiven herausgeht, kennt Chiara Dold, Koordinatorin des Studentischen Gesundheitsmanagements der Pädagogischen Hochschule bereits. Diesmal war der Weg vom studentischen Impuls zur Projektumsetzung besonders kurz. "Ich möchte, dass die Studierenden noch besser über Neuigkeiten und Veranstaltungen der Hochschule informiert sind und fände angesichts der E-Mail-Flut und der Texte, die wir täglich lesen, einen Podcast ein geeignetes Medium", so der Vorschlag von Lehramtsstudent Moritz Kaimann.

Auch sollen Akteur:innen der Hochschule sich und ihre Arbeit hier zukünftig vorstellen und damit mögliche Barrieren abbauen. "An der PH Heidelberg gibt es viele Akteur:innen, die engagiert daran arbeiten, dass die PH ein toller Ort zum Studieren ist. Wir freuen uns darauf, sie im Podcast zu Wort kommen zu lassen und über diesen Kanal eine Verbindung mit der Hochschule zu fördern", so Chiara Dold.

Der Podcast, der in Kooperation mit Vertreter:innen des Rektorats und der Presseabteilung entsteht, soll zudem die bestehenden Informationskanäle wie z.B. die Campus News und den Newsletter news_on! ergänzen und bereichern.

Studierende, Lehrende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, den Podcast mitzugestalten, Feedback zu geben und eigene Beiträge einzubringen. Das Podcastteam freut sich über Nachrichten via Instagram an @pheelgood_sgm oder per pheelgood☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de.

Progress Nights in der Bibliothek

Rückenwind für die Prüfungszeit oder für den Haus- und Abschlussarbeitsendspurt

[red] Alle Studierenden sind eingeladen: Am 22. und 27. Juli können Sie im Anschluss an die regulären Öffnungszeiten der Zentralbibliothek eine Nachtschicht für die Klausurvorbereitung oder zum erfolgreichen Verfassen Ihrer Haus- und Abschlussarbeiten einlegen. Mit Kaffee und einer guten Arbeitsatmosphäre sollte der Schreib-Flow nicht auf sich warten lassen. Und das Studentische Gesundheitsmanagement PHeel Good kümmert sich um Pausen mit Wohlfühlfaktor. Der „Lernort Bibliothek“ steht Ihnen am 22. Juli bis 3 Uhr morgens, am 27. Juli bis Mitternacht zur Verfügung. Bitte beachten Sie: der Einlass endet um 23.00 Uhr.

Dietmar Hopp Stiftung fördert Bildungsfachkräfte

Dreijährige Vollzeitqualifizierung mit 33.000 Euro von zwei weiteren Personen

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird ab Herbst 2022 zwei weitere Menschen, die eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung besucht haben, zu so genannten Bildungsfachkräften qualifizieren: Als Teil des innovativen Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB) werden sie lernen, landesweit Bildungsveranstaltungen auszubringen und über ihre Inklusions- und Exklusionserfahrungen zu sprechen. Die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH hat nun zugesagt, die dreijährige Vollzeitqualifizierung mit 33.000 Euro zu fördern.

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Mit dem AW-ZIB geht die Pädagogische Hochschule Heidelberg neue Wege in der Inklusiven Bildung: An dem Zentrum lehren und forschen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu Querschnittsaufgaben der Inklusion. Hierzu wurden im Herbst 2020 sechs Bildungsfachkräfte, die zuvor in Werkstätten für Menschen mit Behinderung gearbeitet und dann eine dreijährige Vollzeitqualifizierung absolviert haben, an der Hochschule angestellt. „Als bundesweit erstes Zentrum seiner Art hat das AW-ZIB seitdem der inklusiven Entwicklung wesentliche Impulse geben: Alleine die Bildungsfachkräfte haben bislang rund 3.000 Menschen erreicht und ihnen Einblicke in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung gegeben“, erklärt Professorin Dr. Vera Heyl, die das das Zentrum als Prorektorin gemeinsam mit Professorin Dr. Karin Terfloth leitet.

Die Nachfrage nach den Bildungsangeboten ist so groß, dass die Hochschule ab Herbst 2022 zwei weitere Bildungsfachkräfte qualifizieren wird: „Wir kooperieren derzeit landesweit mit über 15 Hochschulen und drei Seminaren für Aus- und Fortbildung von Lehrkräften; uns liegen Anfragen weiterer Einrichtungen vor. Dazu kommen Workshops in Gemeinden, öffentliche Vorträge oder Beiträge im Rahmen wissenschaftlicher Tagungen“, so Heyl. Die Prorektorin weiter: „Wie alle anderen Arbeitnehmer:innen haben auch die Bildungsfachkräfte die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten oder frühzeitig in den Ruhestand zu treten. Um das bestehende Angebot aufrecht erhalten zu können und das Bildungsangebot etwa im Bereich inklusive Schul- und Lernerfahrungen auszubauen, braucht es demnach weitere Bildungsfachkräfte.“ Terfloth ergänzt: „Bislang besteht das Team der Bildungsfachkräfte aus fünf Männern und einer Frau. Wir wollen für mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgen und werden daher gemeinsam mit der Lebenshilfe Heidelberg zwei Frauen mit Behinderungserfahrung eine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglichen.“

Die Dietmar Hopp Stiftung, die gemeinnützige Projekte in den Bereichen Medizin, Bildung, Soziales, Jugendsport und Klimaschutz in der Metropolregion Rhein-Neckar fördert, unterstützt das innovative Bildungsprogramm. „Wir freuen uns sehr, dazu beizutragen, dass die inklusive Arbeit der Bildungsfachkräfte am AW-ZIB gesichert und ausgebaut werden kann. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen sollen nun auch weitere Schwerpunkte Einzug in das inhaltliche Programm finden“, so Meike Leupold, stellvertretende Stiftungsleiterin. „Durch die Förderung möchten wir einen Beitrag zur gelebten Inklusion und zur Bildung leisten.“

Zur Unterstützung der angehenden Bildungsfachkräfte ist das Zentrum zurzeit auf Personalsuche: „Auch dank der Dietmar Hopp Stiftung können wir ab Herbst zwei statt einem Freiwilligendienst vergeben; dazu kommt eine neue Qualifizierungsleitung“, sagt Terfloth. Das interdisziplinäre und vielfältige Team überarbeitet zudem gerade das Modulhandbuch der Qualifizierung, das ursprünglich in Kiel entwickelt wurde: „In die neue Qualifizierung fließen beispielsweise die Erkenntnisse ein, die wir während der Corona-Pandemie in Bezug auf die digitale Bildungsarbeit gesammelt haben. Wir bringen zudem unsere Expertise in den Bereichen Erwachsenenbildung und die Bildungsfachkräfte ihre Erfahrungsexpertise ein“, informiert Terfloth abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/aw-zib.

Weitere Förderer
Neben der Dietmar Hopp Stiftung unterstützen auch Dr. Jobst Wellensiek, Ehemann der 2015 verstorbenen Rektorin der Hochschule und Namensgeberin des Zentrums Professorin Dr. Annelie Wellensiek, sowie der Rotary Club Heidelberg-Schloss die Qualifizierung: Sie überreichten der Hochschule im Februar 2022 eine entsprechende Spende in Höhe von 50.000 Euro. Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung wird zudem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie dem Integrationsamt des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg gefördert.

Erster International Science Day

Vorstellung von und Austausch zu internationalen Forschungsprojekten. Text: Anja Bast-Schneider und Ruurd Bruin

Am 22. Juni fand der erste „International Science Day“ des Akademischen Auslandsamts und des Center for International Teacher Education (CITE) statt. Unter dem Titel „Internationale Projekte konzipieren, beantragen, erfolgreich durchführen“ trafen sich Projektleiter:innen und -beteiligte und stellten ihre internationalen Projekte vor. CITE-Leiterin Henrike Schön betonte, dass dies der Auftakt einer Veranstaltungsreihe sei, die der Vernetzung der international forschenden Akteure der Hochschule dienen solle. Prof. Dr. Christian Spannagel legte in seinem Grußwort den grund- sätzlich internationalen Charakter von Forschung und Wissenschaft dar.

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Am Vormittag tauschten sich die Beteiligten über Erfahrungen einer erfolgreichen Projektkonzeption, Antragstellung und der Durchführung von ihren Projekten aus. Bei weiteren Gesprächen und einem gemeinsamen Mittagessen wurde das „Best Practice“ erfolgreicher Antragstellungen vertieft.

Einige der vorgestellten Projekte, die auch in der aktuellen Ausgabe des Hochschulmagazins „daktylos“ mit dem Schwerpunktthema „Erasmus+ Forschungsprojekte“ zu finden sind, wurden zudem auf großflächigen Posterpräsentationen visualisiert.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass Vernetzung von Hochschulakteur:innen von zentraler Bedeutung ist – so stellten die Teilnehmenden fest, dass trotz thematischer Verschiedenheit der einzelnen Projekte zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Zusammenarbeit und der zukünftigen Erleichterung von Projektkonzeptionen und Antragstellungen vorhanden sind. Zentral war der Informationsaustausch über bereits bestehende Kooperationen und Ansprechpartner an internationalen Hochschulen.

Ulrike Steiger, Referentin im EU-Forschungsreferat der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg mit Sitz in Ludwigsburg, stellte die verschiedenen EU-Förderprogramme vor. Sie ermutigte die Teilnehmenden, sich bei der Recherche nach Fördermöglichkeiten und Fragen zu Antragstellungen gerne an das Forschungsreferat zu wenden. Antonia Schnura präsentierte das Forschungsreferat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit seinen Unterstützungsmöglichkeiten. Potenzielle interessierte Antragsteller:innen konnten so die möglichen Ansprechpartner:innen kennenlernen, erste Fragen zu Fördermöglichkeiten stellen und es konnten eventuelle Hürden abgebaut werden.

Das Akademische Auslandsamt und das Team des CITE freuen sich auf zahlreiche spannende Veranstaltungen im Rahmen der International Days in den kommenden Jahren.

Science Slam begeistert!

Vergnügliche Wissenschaftskommunikation im internationalen Kontext

Beim "International Science Day“ des Akademischen Auslandsamts und des Center for International Teacher Education (CITE) fand am Nachmittag des 22. Juni ein „Science Slam“ statt. Bei der hybriden Veranstaltung, die mit dem Transferzentrum der Hochschule durchgeführt wurde, gab Philipp Schrögel vom Center for Apocalyptic and Post-Apocalyptic Studies (CAPAS) der Universität Heidelberg einen Einblick in moderne Formen der Wissenschaftskommunikation. Max Wetterauer vom Transferzentrum führte anschließend durch den unterhaltsamen Nachmittag mit Slams von 12 Minuten zu den unterschiedlichsten Forschungsthemen.

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Wissenschaftskommunikation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Mit der Form des Slams sollen wissenschaftliche Themen und Forschungsprozesse einem Publikum zugänglich gemacht werden, das über die „Scientific Community“ hinausgeht. Beim Slam stehen Doktorand:innen im Mittelpunkt. Sie bekommen für eine kurze, festgelegte Zeit eine Bühne, um über ihre Forschung zu sprechen. Es geht beim Science Slam nicht um trockene Statistik und komplexe Meta-Studien, sondern um Begeisterung an Wissenschaft mit einem Augenzwinkern.

In der Veranstaltung wurden auch die bei Slams üblichen Kategoriepreise vergeben, wie z.B. der „Word Juggler“. Der Science Slam war damit das perfekte Forum, Wissenschaftskommunikation zu erleben und spannende Promotionsvorhaben der Pädagogischen Hochschule kennenzulernen. Er soll in den kommenden Jahren unbedingt fortgeführt werden, so die Geschäftsführerin des CITE, Anja Bast-Schneider.

Flexible Kinderbetreuung!

Notbetreuung bei kurzfristigem Bedarf und Belegplätze für PH-Mitarbeitende. Text: Wolfgang Schultz

Das Kinderhaus der Universität bietet eine flexible Notfallbetreuung an, wenn beispielsweise die reguläre Betreuung ausfällt oder kurzfristig eine Dienstreise ansteht. Dieser Service kann auch von Mitarbeitenden und Studierenden der Pädagogischen Hochschule genutzt werden (Kosten: 5 Euro pro Stunde). Angeboten werden eine Halb- oder Ganztagesbetreuung in der Zeit zwischen 7:00 und 18:00 Uhr. Die Anmeldung erfolgt online und Sie erfahren schnell, ob noch Plätze frei sind.

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Weitere Informationen zur Notfallbetreuung und das Anmeldeformular finden Sie unter der folgenden Webadresse: https://www.uni-heidelberg.de/einrichtungen/kinderhaus/backupservice.html

Für Mitarbeitende der Pädagogischen Hochschule gibt es in der Kinderkrippe der Universität außerdem zwei Belegplätze für die reguläre Betreuung: Wenn sie frei sind, werden sie bevorzugt an PH-Angehörige vergeben. Timing der Bewerbung und Alter des Kindes müssen also stimmen, um nicht auf der Warteliste zu landen. Setzen Sie bei einer Bewerbung um einen Belegplatz gerne das Gleichstellungsbüro in „cc“ (gleichst☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de), damit wir einen Überblick über die Nutzung dieser Plätze bekommen können. Die Kinderkrippe finden Sie im Netz unter https://www.uni-heidelberg.de/einrichtungen/kinderhaus/kinderkrippe.html.

Auszüge aus dem Senatsprotokoll

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Neue Mitarbeitende und ehemalige Mitglieder

Personalia der Hochschule im Überblick

[hop] Wer ist neu an der Hochschule? Wer arbeitet in welchem Projekt? Welche Professur und welche Sekretariatsstelle sind wieder besetzt worden? Schauen Sie doch einfach mal im Forum Mitarbeitende im internen Bereich vorbei: Hier finden Sie die aktuellen Neuzugänge der Hochschule – und auch die Personen, die nicht mehr an der PH sind. Vielleicht entdecken Sie hier neue Kolleg:innen – oder Menschen, die in Ihrem engeren Arbeitsbereich tätig waren. Und wenn Sie ein berufliches Jubiläum feiern, lassen Sie uns das wissen. Wir berichten gerne darüber!

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Klimatag im Ökogarten

Lernort öffnete zu Mittsommer seine Pforten – reger Besuch aus Hochschule und Umfeld. Text: Lissy Jäkel

Bestens vorbereitet startete der Klimatag 2022 zu Mittsommer im Ökogarten. Das Motto dieses Klimatages waren bekannte Nachhaltigkeitsziele (SDGs, Sustainable Development Goals) wie Leben an Land, Gesundheit und gute Bildung für alle, aber auch der Klimaschutz. Die didaktischen Gestaltungen richteten sich an sieben Schulklassen aus drei Heidelberger Schulen, darunter das SSBZ Hören, das Bunsen Gymnasium und die Gesamtschule IGH. Die beteiligten Lehrkräfte und Schulklassen wussten den Aufenthalt am Lernort sehr zu schätzen und lobten das Wohlfühlklima innerhalb dieser Oase in der Stadtlandschaft.

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Nicht zuletzt dank der umfangreichen Ankündigungen in den unterschiedlichen Hochschulmedien fanden zahlreiche Hochschulmitglieder und vor allem viele Studierende den Weg in den Ökogarten. Auch über unsere Transferpartner von „Natürlich Heidelberg“ kamen Besucher:innen zum außerschulischen Lernort.

Als Lerntheken dienten bewährte Outdoor-Möbel, die in Kooperation mit Kolleg:innen und Studierenden des Fachs Technik konstruiert und erstellt worden waren und nun schon das zweite Jahr ihre Tragfähigkeit unter Beweis stellen. Auch das ist gelebte Nachhaltigkeit: nachhaltiges Gestalten mit Holz. Um die Nachhaltigkeit und die Wertschätzung für die Produzenten in allen Ökosystemen ging es an eigentlich allen Lernstationen. Da wurde geklärt, wie man den Nährstoff Stärke zum Beispiel für den von Kindern sehr gelobten Pudding gewinnt: aus den grünen Produzenten unserer Nährstoffe, den Pflanzen. Da wurden Vitamine aus den Pflanzen als Grundlage einer nachhaltigen Gesundheitsförderung thematisiert. Giftige und genießbare Pflanzen der Familie der Nachtschattengewächse wurden zu unterscheiden gelernt und die bunten Verlockungen gesunder Gartenkost ausgelotet.

Mit an Herd und Tisch wirkte „Über den Tellerrand“ – eine mobile Heidelberger Küche mit internationaler Ausrichtung. Schließlich feiern beispielsweise die Schweden Mittsommer mit den ersten geernteten Kartoffeln im Jahr. Die giftige Tollkirsche aus dem heimischen Wald interessierte die Kinder ebenso wie die messerscharfe Chili, für deren Aufklärung des zellulären Wirkmechanismus es 2020 einen Nobelpreis gab (Stichwort Capsaicin). Die Kinder kosteten neugierig die Physalis oder die leckeren Tomaten und die bunten Kartoffeln.

Lebendige Anschauung bei theoretischer Durchdringung, handlungsaktive Angebote, eine angenehme Umgebung sowie ein wertschätzendes Miteinander kennzeichneten diese Lern- und Studienangebote im Ökogarten. Die Sonne ist die Quelle aller nutzbaren Energie auf unserer Erde, und die war zu Mittsommer der eigentliche „Star“.

Programmieren lernen im Robotik-Workshop

Hochschule engagiert sich bei der Vermittlung von IT-Kompetenzen für Kinder und Jugendliche

[red] Für 13 Mädchen und Jungen der Realschule Osterburken fand nach dreijähriger Pause der erste Robotik-Workshop statt. Mit Unterstützung von Dr. Andreas Schnirch, Informatik-Experten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, sowie Lehramtsstudierenden entwickelte der potenzielle IT-Nachwuchs einen Roboterhund und einen Getränkeroboter. Der Workshop fand im Rahmen einer Junior-Akademie statt: Das Mosbacher Unternehmen MPDV unterstützt seit vielen Jahren zusammen mit dem Verein „Jugend@Technik“ Maßnahmen, die Kindern und Jugendlichen IT, Robotik und Programmieren näherbringen.

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Ziel des Robotik-Workshops Anfang Juni war es, nützliche Dinge für den Alltag zu entwickeln, die das Leben leichter machen – und dabei den Schüler:innen das Programmieren spielerisch zu vermitteln. „Für die Schülerinnen und Schüler ist dieser Tag ein erster Einstieg in die Programmierung und Robotik. Die Junior-Akademie ist der ideale Partner für Schulen, um die Kinder und Jugendlichen praxisnah und vor Ort im Unternehmen für Technik und Informatik zu begeistern. Aber am wichtigsten ist, dass bei allen der Spaß im Vordergrund steht“, erklärt Joachim Pfisterer, pensionierter Lehrer und Gründer des Vereins Jugend@Technik. Bereits seit 2014 kooperieren die DHBW Mosbach, die Realschule Obrigheim, die Pädagogische Hochschule Heidelberg, der Verein Jugend@Technik und das IT-Unternehmen MPDV in der eigens dafür gegründeten Junior-Akademie, um Kindern und Jugendlichen MINT-Themen näher zu bringen.

Quellen: IT Produktion online, 21.6.2022, MPDV-Junior-Akademie, Homepage der Realschule Osterburken

Tempus und Temporalität

Empirische Zugänge zum Erwerb von Zeitlichkeit, herausgegeben von Birgit Mesch und Benjamin Uhl

Zeit stellt – wie der Raum – eine universelle Dimension menschlicher Existenz dar und damit auch eine zentrale Basiskategorie menschlicher Kognition. Raum und Zeit bestimmen unser Denken, unsere Vorstellungen und unsere Wahrnehmung vom und im Hier und Jetzt und damit auch unser Sprechen und unsere Sprache(n). Es ist daher kaum nachvollzieh-bar, wie wenig empirisch beforscht der Zugang zu und die Verwendung von temporalen Mitteln in der Deutschdidaktik bislang ist und wie undurchlässig tempusdidaktische Modellierungen im Hinblick auf innovative Befunde aus der linguistischen Tempus- und Temporalitätsforschung sind.

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Der Band stellt deshalb auf modernen Theorien basierende empirische Ergebnisse zum Tempus- und Temporalitätserwerb vor, um somit einen Beitrag zur Implementierung einer linguistisch wie empirisch fundierten Tempusdidaktik für den Deutschunterricht zu leisten.

„Tempus und Temporalität“ enthält Beiträge von Tabea Becker,  Heike Behrens, Anja Binanzer, Monika Dannerer, Johanna Deppe, Laura Drepper, Hagen Hirschmann, Christiane Hochstadt, Miriam Langlotz, Birgit Mesch, Jan-Gerhard Onken, Tina Otten, Corinna Peschel, Marina Schramm und Benjamin Uhl.

Hier geht es zum Link des Buchs: www.waxmann.com/buch4504.

Bibliografische Angaben:
Mesch, Birgit/Uhl, Benjamin (Hrsg.), 2022, Tempus und Temporalität. Empirische Zugänge zum Erwerb von Zeitlichkeit. Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, Band 4, 280  Seiten. Waxmann, Münster, New York, ISBN 978-3-8309-4504-8, 36,90 €.

Zu den Autor:innen:
Prof. Dr. Birgit Mesch. Professur für Deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sprachsensibles Lesen, Grammatische und prosodische Aspekte literarischen Lesens, Schriftspracherwerb, Orthographie- und Grammatikdidaktik.

Prof. Dr. Benjamin Uhl. Professur Sprachbildung an der Universität Koblenz-Landau. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sprachreflexion und Mehrsprachigkeit, Grammatik/Grammatikdidaktik, Erzählen/Erzähldidaktik, Konstruktionsgrammatik und Musterhaftigkeit von Sprache.

Professor Siegmund Vorsitzender des Forums Hochschule

UNESCO-Lehrstuhlinhaber wirkt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung in der "Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung" mit

[hop] Prof. Dr. Alexander Siegmund vom Fach Geografie ist zum Vorsitzenden des „Forums Hochschule“ der „Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung“ berufen worden, die beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angesiedelt ist.  Die Nationale Plattform ist das oberste Lenkungsgremium für die deutsche Umsetzung der UNESCO Weltprogramme. Der Nationalen Plattform gehören 39 Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer, an.

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Die sieben Foren sind beratende Arbeitsgremien sowohl für die Nationale Plattform als auch für die Partnernetzwerke. Sie erstellen Expertisen und Handlungsempfehlungen und wurden aus Vorschlägen der Nationalen Plattform und der Partnernetzwerke besetzt. Das Forum Hochschule setzt sich dafür ein, die Ziele und Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im deutschen Hochschulsystem auf allen Ebenen zu vermitteln und strukturell zu verankern. 

Durch die Ausbildung von zukünftigen Führungskräften, pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie Expertinnen und Experten nimmt das Forum Hochschule eine zentrale Position in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein. Das Forum setzt sich für die Vermittlung von Wissen, Kenntnissen und Kompetenzen im Bereich BNE ein. Das Forum trägt zu einer Netzwerkbildung zwischen den Hochschulen und der Implementierung einer Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung bei. Dabei nimmt es die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure, wie Dozierende, Studierende, Professorinnen und Professoren, aber auch die Hochschule als Institution in den Blick. Zudem fördert es den Austausch zwischen den unterschiedlichen Disziplinen.

Konkret geplant ist für das Jahr 2022 zum einen die Tagung "BNE in der Hochschullehre" mit dem Ziel, über die Grenzen des Forums hinaus einen Austausch über innovative Hochschullehre zu Nachhaltigkeitsthemen zu initiieren. Zum anderen soll die weitere Implementierung von BNE in der Hochschullandschaft durch Runde Tische mit Workshop-Charakter gefördert werden. Dafür sollen relevante Vertreter:innen angesprochen werden, wie etwa Entscheidungsträger:innen der Kultusministerkonferenz (KMK), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des BMBF.

Quelle: BMBF

Dr. Hildebrandt neue Professorin für Informatik und ihre Didaktik

Carl-Zeiss-Stiftung finanziert Stiftungsprofessur

[velo] Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat Dr. Claudia Hildebrandt zur Professorin für Informatik und ihre Didaktik ernannt. Es handelt sich um eine Stiftungsprofessur, die für zehn Jahre von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert und dann von der Hochschule weitergeführt wird. Die Professur verfolgt das Ziel, angehende Lehrkräfte in die Lage zu versetzen, Schüler:innen besser auf das Leben in einer von Digitalisierung geprägten Welt vorzubereiten.

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Die Stiftungsprofessur ist im Rahmen der Heidelberg School of Education verortet, die als hochschulübergreifende Einrichtung der Universität und der Pädagogischen Hochschule die Lehrerbildung in Heidelberg fördert. Hildebrandt wird für die Lehramtsstudierenden des Fachs Informatik beider Hochschulen entsprechende Lehrangebote aufbauen und weiterentwickeln.

„Insbesondere Kinder und Jugendliche sind mit der Nutzung etwa von Handys oder Tablets bestens vertraut. Sie wissen jedoch häufig wenig über die Funktionsweise dieser Informatiksysteme und die mit ihnen verbundenen Risiken. Wer jedoch in einer digitalen Welt kritisch-konstruktive Entscheidungen treffen will, muss die Wirkprinzipien von entsprechenden Systemen verstehen und reflektiert beurteilen können“, erklärt Hildebrandt. Dem Schulfach Informatik kommt bei der Vermittlung von zentralen Inhalten sowie Denk- und Arbeitsweisen der Informatik eine besondere Rolle zu. Bislang stehe der großen gesellschaftlichen Bedeutung und Notwendigkeit von Informatischer Bildung jedoch das nur gering ausgestattete Fach Informatik sowohl an Schulen als auch in der Lehrkräftebildung gegenüber.

Diesem Mangel will die Carl-Zeiss-Stiftung entgegenwirken: „Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen muss in Deutschland dringend ausgebaut werden, dazu brauchen wir deutlich mehr Informatiklehrer und -studierende“, erläutert Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung. In der Stiftung wurde daher ein Förderschwerpunkt auf die Didaktik der Informatik gesetzt und bundesweit fünf Stiftungsprofessuren für Informatik und ihre Didaktik vergeben.

Eine der Stiftungsprofessuren wurde nun in Heidelberg eingerichtet und mit Hildebrandt besetzt. Durch ihren ausgeprägten Schul- und Unterrichtsbezug bringt die Informatikdidaktikerin für die Aufgabe die besten Voraussetzungen mit: Hildebrandt studierte unter anderem Mathematik auf Lehramt, schloss nach ihrer Promotion die zweite Phase der Lehrerbildung ab und ist seitdem als Studienrätin im Schuldienst tätig. Seit 2009 wirkt sie in der Abteilung Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg bei der Lehrkräfteaus- und -fortbildung mit. Nach über zehn Jahre als Lehrerin übernahm sie zusätzlich als beauftragte Fachleiterin Verantwortung für die Ausbildung der Referendar:innen im Fach Informatik am Studienseminar Leer.

Hildebrandt ist zudem ein aktives Mitglied der internationalen Scientific Community: Sie ist Mitorganisatorin von international ausgerichteten Fachtagungen und nimmt selbst an einschlägigen Konferenzen teil. Ihre deutsch- sowie englischsprachigen Publikationen haben einen hohen wissenschaftlichen Gehalt und befassen sich insbesondere mit der Selbstwirksamkeitserwartung von Informatiklehrkräften sowie mit der Diagnostik und Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler:innen in der Informatik. Hildebrandt engagiert sich darüber hinaus in der Planung und Durchführung von Fortbildungen zum Informatikunterricht und ist aktives Mitglied in zahlreichen MINT-Fach- und -Arbeitsgruppen.

Über ihren Wechsel nach Heidelberg sagt Hildebrandt: „Die Professur in Heidelberg bietet mir die Möglichkeit, maßgeblich zur Entwicklung eines nachhaltig lernwirksamen und zukunftsweisenden Informatikunterrichts beizutragen, der Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, reflektiert und verantwortungsbewusst mit den auf informatischen Konzepten basierenden Systemen in einer von Digitalisierung geprägten Welt umzugehen.“

Zur Person
Claudia Hildebrandt studierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Fächer Mathematik und Sport auf gymnasiales Lehramt. Nach ihrem Studium war Hildebrandt ebenda zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Didaktik der Mathematik tätig. An der Universität Oldenburg schloss sie 2003 ferner den Erweiterungsstudiengang Informatik ab und wurde ebenda 2005 promoviert. Nach dem zweiten Staatsexamen war Hildebrandt über zehn Jahre als Gymnasiallehrerin sowie in der Abteilung Didaktik der Informatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Seit 2018 arbeitet sie zusätzlich als beauftragte Fachleiterin für das Fach Informatik am Studienseminar Leer für das Lehramt an Gymnasien. 2022 wurde Hildebrandt von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Professorin ernannt.

Über die Carl-Zeiss-Stiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

Zukunftskompetenzen

15. Bundeskongress der Zentren für Lehrer:innenbildung und Professional Schools of Education vom 14. bis 16. September an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

[red] Vom 14. bis 16. September findet der 15. Bundeskongress der Zentren für Lehrer:innenbildung und Professional Schools of Education (BUKO) statt, der in diesem Jahr von der Heidelberg School of Education (HSE) im Altbau der Pädagogischen Hochschule ausgerichtet wird. Die HSE lädt dabei Vertreter:innen der lehrkräftebildenden Hochschulen sowie der Zentren für Lehrer:innenbildung und Schools of Education zum Thema „Zukunftskompetenzen“ ein. Die Anmeldung über die Konferenzmanage-ment-Plattform Converia läuft bis zum 1. September 2022. Bis zum 15. Juli profitieren Interessierte von einem deutlich günstigeren Frühbuchertarif.

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Teilnehmende erwartet an den drei Tagen des BUKO ein vielfältiges und interessantes Programm. So wird es zum Auftakt am 14. September 2022 einen Abendvortrag von Myrle Dziak-Mahler geben, Kanzlerin der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter und ehemalige Leiterin des Zentrum für Lehrer:innenbildung (ZfL) an der Universität zu Köln.

Der 15. September bietet als wissenschaftlicher Thementag Beiträge und Impulse zu „Zukunftskompetenzen“ in der Lehrer:innenbildung an. Vernetzung mit Kolleg:innen zu Fragen aus der Praxis der Zentren für Lehrer:innenbildung und Schools of Education steht am 16. September in der praxisorientierten und themenoffenen Netzwerkstatt im Mittelpunkt. Diese wird derzeit bereits in einem speziellen Forum innerhalb der hochschulübergreifenden „Austauschplattform Zentren für Lehrerbildung/Schools of Education“ vorbereitet. Die HSE freut sich daher bereits auf einen spannenden Kongress und regen Austausch Mitte September!

Alle Informationen zum BUKO sind auf der HSE-Veranstaltungswebsite zusammengestellt und werden fortlaufend aktualisiert: www.hse-heidelberg.de/BUKO22HD

W3-Professur "Geschichte und ihre Didaktik"

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt an der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften

[red] Der / Die Stelleninhaber:in vertritt das Fach „Geschichte und ihre Didaktik“ in Lehre und Forschung in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern. Zu den Aufgaben gehört: Lehre im Umfang von 9 SWS gemäß LVVO im Bereich des Fachgebiets der Geschichtswissenschaft einschließlich der Geschichtsdidaktik in allen Studiengängen der Hochschule, Forschung mit dem Schwerpunkt in „Geschichte und ihre Didaktik“, Begleitung von Studierenden in der schulpraktischen Ausbildung, Einwerbung von Drittmitteln und Mitwirkung an der Konzeption und Weiterentwicklung von Studienangeboten.

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Weitere Aufgaben:
- Mitarbeit bei der Kooperation mit der Universität Heidelberg
- Aufbau von Kooperationen mit schulischen und außerschulischen Institutionen im lokalen, regionalen und internationalen Rahmen
- Mitarbeit bei der Selbstverwaltung der Hochschule

Voraussetzungen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Geschichte
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch eine qualifizierte Promotion, Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen
- Publikationen im Bereich „Geschichte und ihre Didaktik“
- Nachweis der Befähigung für ein Lehramt in Geschichte
- ein thematischer Schwerpunkt in der historischen Forschung ist erwünscht
- Sozial-, Team- und Kommunikationskompetenz


Im Übrigen gelten die §§ 46 und 47 LHG in ihrer jeweils gültigen Fassung. Gem. § 47 Abs. 3 Satz 1 LHG soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, in der Regel nur berufen werden, wer eine dreijährige Schulpraxis nachweist.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis spätestens 30. September 2022 unter Angabe des Kennworts „W3-Geschichte“ erbeten an den Dekan der Fakultät III, Prof. Dr. Jens Bucksch, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Postfach 10 42 40, 69032 Heidelberg. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen zusätzlich auch in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB an folgenden schmitt☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de.

IT-Systemadministrator:in

Unbefristete Vollzeitstelle ab 1. Dezember 2022

[red] Nach Rücksprache ist auch eine vorzeitige (befristete) Besetzung möglich. Die Gehaltseinstufung ist TV-L bis EG 11 möglich. Zu den Aufgaben gehört: Planung, Konzeption und Weiterentwicklung der Server- und Storage-Komponenten, eigenverantwortliche Konfiguration und Administration von Serverdiensten (Linux, Windows), Anpassung und Weiterentwicklung von Sicherheitskonzepten (Netzwerk und Firewalls), Überwachung der Systeminfrastruktur, Migration und Vernetzung von Systemen und Last Level Support.

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Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
- erfolgreich abgeschlossenes Studium der Informatik oder vergleichbare berufliche Qualifikation mit entsprechender Tätigkeit
- mindestens dreijährige Berufserfahrung
- fundierte Kenntnisse in der Administration von Windows- und Linux-basierten Arbeitsplatzrechnern und Servern
- gute Kenntnisse in Virtualisierungssoftware (z.B. VMware), Server-Client-Systemen (z.B. Citrix), SQL, Firewalls
- gute Kenntnisse von Netzwerk- und Verzeichnisdiensten (DHCP, DNS, VPN, AD, LDAP)
- ausgeprägte analytische und konzeptionelle Denk- und Handlungsweise
- hohes Sicherheitsverständnis und Verantwortungsbewusstsein
- sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch
- Fähigkeit und Bereitschaft, sich selbständig in neue Bereiche einzuarbeiten
- Teamfähigkeit, Kontaktfreude und Eigeninitiative

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie beim Leiter des Rechenzentrums Hr. Flindt (Tel. 06221-477 278, egon.flindt☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 13. Juli 2022 in elektronischer Form (zusammengefasst in einem pdf-Dokument mit max. 10 MB) unter Angabe des Kennworts „IT-Systemadministrator“ an bewerbung☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜vw.ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de.

Medientechniker:in

Stelle zum Aufbau eines Makerspace zum nächstmöglichen Zeitpunkt

[red] Die Teilzeitstelle auf 50% ist befristet auf zwei Jahre. Die Gehaltseinstufung sind von TV-L bis EG 9b möglich. Zu den Aufgaben gehört: Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung der Technik (Hardware & Software) in einem neu zu errichtenden Makerspace, Einführung von Lerngruppen in die Funktionsweise der Geräte und Werkzeuge des Makerspace.

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Weitere Aufgaben:
- Erstellung von technischen Bedienungshandbüchern und Tutorials
- technische Unterstützung und Beratung bei den im Zusammenhang mit dem Makerspace stehenden Lehr- und Forschungsveranstaltungen
- Beratung bei der Beschaffung neuer Geräte

Ihr Profil / Einstellungsvoraussetzungen:
- abgeschlossene Ausbildung im Bereich (digitale) Medientechnik oder einem vergleichbaren Bereich
- einschlägige Berufserfahrung
- gute Kenntnisse digitaler Medien- und Fertigungstechnik (z.B. 3D-Druck, Lasercutter, Mikrocontroller)
- informations- und elektrotechnische Grundkenntnisse

Das bringen Sie idealerweise mit:
- Begeisterung für das Thema Making
- Erfahrungen mit der Einweisung von Laien in die Bedienung von Geräten
- grundlegendes didaktisches Wissen
- Interesse, sich in neue Technologien und Tools einzuarbeiten
- Erfahrungen im gestalterischen Bereich und Fähigkeit zum kreativen Problemlösen

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil beantwortet gerne Prof. Patrick Bettinger, Leitung Medienbildung (Tel. 06221 – 477 201, Mail: bettinger@ph-heidelberg.de ).

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 31. Juli 2022 unter Angabe des Kennworts „Makerspace“ an die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Personalabteilung, Postfach 10 42 40, 69032 Heidelberg, oder in elektronischer Form in einem einzigen pdf-Dokument mit max. 5 MB per Mail an bewerbung@vw.ph-heidelberg.de.

Wissenschaftliche Hilfskraft im Akademischen Auslandsamt

Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Unterstützung des Center for International Teacher Education (CITE)

[red] Die Stelle hat eine Umfang von 40h im Monat. Zu den Aufgaben gehören: Unterstützung des Teams bei der Internationalisierung der Lehrer:innenbildung u.a. im vom DAAD geförderten Projekt ProMobiLGS, Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung von Veranstaltungen, auch in digitalen Formaten, Koordinierung und Weiterentwicklung des englischsprachigen Lehrangebots, Mitwirkung bei der “Zusatzqualifikation Zertifikat Global Citizen”, u.a. auf der Lernplattform Moodel und Pflege der Homepage und der Datenbanken.

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Sie bringen mit:
- Abgschlossenes Hochschulstudiem (Staatsexamen oder Master)
- Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten, Organisationsgeschick, Flexibilität und Freude an der Arbeit in einem engagierten Team
- Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen und Affinität zur Digitalisierung
•-Sichere Englischkenntnisse

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in Bereichen an, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Nähere Auskünfte zum Stellenprofil erhalten Sie bei Akad. Dir. Henrike Schön (Tel. 06221 / 477 544).Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung. Diese richten Sie bitte per E-Mail (zusammengefasst in einer einzigen PDF-Datei) unter Angabe des Stichworts „CITE“ bis zum 14. Juli 2022 an Fr. Alischa Auerbach-Dietz (alischa.auerbach-dietz☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜vw.ph-heidelberg☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de).

Freie Aktive Schule Stuttgart sucht Personal!

Gesucht werden u.a. BFD-Stellen und Teilzeitstellen im sonderpädagogischen Bereich

[red] Die FAS Stuttgart ist seit über 20 Jahren ein Bildungshaus, das Kindern einen selbstbestimmten Bildungsweg vom Kindergarten bis zur mittleren Reife in einer vorbereiteten Umgebung ermöglicht. Im Schuljahr 2021/22 besuchen 20 Kinder den FAS-Kindergarten und 115 Kinder und Jugendliche die Grund- und Werkrealschule. Wir suchen: Begleitung für unsere Primaria, Macher:in für Jahrgang 7/8 für Medien- und
Erlebnispädagogik, Teilzeitstelle im sonderpädagogischen Bereich und BFD-Stelle im Außengelände. Auch Quereinsteiger mit einem Hochschulstudium und pädagogischer Erfahrung sind möglich.

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Was uns wichtig ist:
- Wir wünschen uns eine*n Kollegen*in mit Erfahrung in der Begleitung von Projekten oder gar mit Erfahrung in alternativen pädagogischen Ansätzen (Montessori, Rebeca Wild).
- Freude an der Arbeit mit Kindern sowie eine wertschätzende und respektvolle Haltung.
- Freie Aktive Schule - das heißt Lebendigkeit, Wachstum, Entfaltung und Selbstbestimmung. Die Begleitung der Kinder erfordert Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Flexibilität und lebenslanges Lernen.
- Interesse und Leidenschaft für unser Projekt und die Bereitschaft zu intensivem und kollegialem Arbeiten im pädagogischen Team.

Zur Unterstützung der gemeinsamen Arbeit ermöglicht die FAS eine regelmäßige Supervision für das pädagogische Team und die Schulleitung.

Weitere Informationen: www.fas-stuttgart.de/stellenangebote.html

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

"Bildung in einer von Digitalisierung geprägten Welt"

Call for Paper – noch bis 15. Juli bewerben

[velo] In einer zunehmend durch Digitalisierung geprägten Welt werden zahlreiche Fragen aufgeworfen, die den Bildungsbereich betreffen: Welche Kompetenzen benötigen mündige Bürger:innen, um sich souverän in dieser Welt bewegen zu können, und wo und wie erwerben sie diese? Wie lernen Menschen unterschiedlichen Alters in digitalen Lernumgebungen? Wie können digitale Medien und Werkzeuge Bildungsprozesse unterstützen und welche Einsatzmöglichkeiten digitaler Tools ergeben sich aus bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Perspektiven?

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Inwiefern können Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in solchen Settings gewährleistet werden? Welche digitalen Kompetenzen benötigen Lehrende? Und was haben wir aus den vergangenen beiden Jahren für die digitale Bildung nach Corona gelernt? Wie hat sich die Rolle der digitalen Bildung verändert?

Solche und ähnliche Fragen sind Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte an den Pädagogischen Hochschulen. Das Zukunftsforum Bildungsforschung bietet die Gelegenheit, die Projekte und ihre Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und in einem interdisziplinären Kontext zu diskutieren. Die Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs rückt aus diesem Grund wissenschaftliche Beiträge zur Bildung in einer von Digitalisierung geprägten Welt in den Fokus ihres achten Zukunftsforums Bildungsforschung. Dieses findet am 24. und 25. November 2022 in Heidelberg statt. Ihre Ansprechpartnerinnen in Heidelberg sind Antonia Schnura (Forschungsreferat) und Regina Bedersdorfer (Graduate School).

Alle Forscher:innen inner- und außerhalb der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs sind eingeladen, Beiträge einzureichen. Möglich sind ein Mini-Exposé, ein Vortragsabstract oder eine Written-Feedback-Einreichung. Einreichungsfrist ist der 15. Juli 2022.

Weitere Informationen auch zu den einzelnen Beitragsformaten finden Sie unter www.graduiertenakademie.de.

Campus Heidelberg

 

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Juni-Newsletter:

 

 

Das Bild zeigt das Eingangstor vom Ökogarten.

BNE-Ringvorlesung

Vorträge am 5., 19. und 26. Juli

[red] Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereichs der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sommersemester 2022 eine hochschulweite Ringvorlesung "Bildung für nachhaltige Entwicklung" an. Diese findet dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal H.002 (Hörsaalgebäude; Im Neuenheimer Feld 560, D-69120 Heidelberg); die aktuellen Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

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Folgende Vorträge sind vorgesehen:

5. Juli 2022
"Mensch und Natur – eine Frage der Mäßigung?"
Prof. Dr. Thomas Vogel (Erziehungswissenschaft)

19. Juli 2022
"Naturschutz zwischen Naturromantik und gesellschaftlicher Überlebensnotwendigkeit"
Prof. Dr. Klaus-Dieter Hupke (Geographie)

26. Juli 2022
Abschlusspräsentation: Posterausstellung
Hinweis: Die Veranstaltung beginnt bereits um 16.00 Uhr und findet im Altbau statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg)

Die Vorlesung unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund und Prof. Dr. Thomas Vogel richtet sich insbesondere an die Lehramtsstudierenden (PO11 und BaPO15) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weiteren Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Konzert der PolyPHonics

Ein Auftritt des Vokalensembles der Hochschule am 5. Juli

[red] Im Sommersemester 2018 hat der Musikdozent Dr. Mathias Schillmöller an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Vokalensemble PolyPHonics gegründet. Es besteht aus ca. 30 Sänger:innen, die ihren Namen als Programm verstehen: Musik ohne Grenzen mit Blick auf polyphone Vokalkunst aus aller Welt.

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Ihr Interesse gilt kultureller und stilistischer Vielfalt und unkonventionellen Aufführungsformaten, wie Flash Mobs auf dem Weihnachtsmarkt oder spontanen Gesangseinlagen im Einkaufszentrum. Am Dienstag, 5. Juli 2022 haben Sie die Möglichkeit, das Vokalensembles live zu hören und zu sehen. Das Konzert findet in der Festhalle der Hochschule statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Die im Juli geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

Weitere Informationen folgen hier sowie und unter www.ph-heidelberg.de/musik.

educon Bildungshackathon 2022

Gemeinsam an Problemen im Bildungsbereich am 6. Juli arbeiten. Eine Anmeldung ist notwendig.

[red] Der educon Bildungshackathon 2022 richtet sich an Menschen, die vor einer scheinbar unlösbaren Fragestellung stehen oder ein Problem im Bildungsbereich sehen, das niemand so recht zu lösen weiß. Gemeinsam besteht dann die Möglichkeit, dass dieses Problem mit motivierten Bildungsenthusiast:innen bearbeitet wird.

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Der Hackathon findet am Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. Juli 2022 im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Veranstaltet wird er von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und dem Projekt TRANSFER TOGETHER der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Auf der educon wird Bildung langfristig und vor allem nachhaltig gedacht. Deshalb möchte die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH dieses Jahr ausgewählte Ideen prämieren und eine kleine Anschubfinanzierung für die Umsetzung von Folgeinitiativen leisten. Die Finanzierung kann an neue Projekte, Konzepte und Start-ups, aber auch an neue Kooperationen bestehender Initiativen gehen. Besonders richtet sich die Anschubfinanzierung an Teilnehmende des Hackathons. Auch nationale und internationale Zusammenarbeiten sind möglich und sogar erwünscht.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter educon.live/bildungshackathon-2022.

Virtuelle Lesung und Gespräch mit Cornelia Franz

Die Autorin liest am 6. Juli aus ihrem neuesten Kinderbuch "Calypsos Irrfahrt"

[red] Cornelia Franz erzählt in ihrem neuesten Kinderbuch eine Flucht-geschichte: Vier Wochen Segeltörn im Mittelmeer! Oskar ist es schon am dritten Tag mit seinen Eltern langweilig. Doch dann fischen sie zwei erschöpfte Kinder in einem Rettungsring aus dem Wasser. Es sind Nala und ihr kleiner Bruder Moh, die von einem Flüchtlingsboot gefallen sind. Nun beginnt die Odyssee von Land zu Land. Nirgends dürfen die Kinder von Bord. Je länger die Reise dauert, desto mehr freunden sie sich mit Oskar an. Schließlich kann er sich gar nicht mehr vorstellen, die beiden in einem Flüchtlingslager zurückzulassen wie von seinen Eltern geplant.

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Am Mittwoch, 6. Juli 2022 ist Franz auf Einladung des Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur virtuell zu Gast an Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr auf zoom.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Fachmesse "besser sehen"

Das Institut für Sonderpädagogik unterstützt die Stuttgarter Fachmesse am 8. Juli rund ums Sehen

[red] Eine Beeinträchtigung des Sehens kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Sie kann von klein auf vorhanden sein oder sich im Laufe eines Lebens entwickeln. Auch Krankheit oder ein Unfall können Ursache sein. Doch mit der richtigen Unterstützung, den passenden Hilfsmitteln und dem nötigen Wissen kann viel erreicht werden, um auch mit einer Sehbeeinträchtigung eigenständig und aktiv zu sein. Hierzu möchte die Fachmesse "besser sehen" einen Beitrag leisten.

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Die Lehreinheit Blinden- und Sehbehindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützt die überregionale Messe der Stiftung Nikolauspflege. "besser sehen" findet am Samstag, 8. Juli ab 10.00 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum der Stuttgarter Liederhalle statt. Sie richtet sich an Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen jeden Alters und ihre Angehörigen, aber auch an Augenärzt:innen, an Rehabilitationsträger, Arbeitgeber:innen, Lehrkräfte, Fachkräfte aus der Alten- und Behindertenhilfe und alle, die sich zum Thema Sehen informieren wollen. Sie finden auf der Fachmesse hochkarätige Vorträge, eine große Hilfsmittelausstellung und viele Informationsstände.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fachmesse-besser-sehen.de sowie unter www.ph-heidelberg.de/blinden-und-sehbehindertenpaedagogik.

BNE-Colloquiumsreihe: "Interaktive BNE-Touren selbst erstellen"

BNE to go: Ein Online-Vortrag am 12. Juli von Dr. Anna Chatel (PH Freiburg)

[red] App-gestützte Exkursionen zur BNE können leicht selbst entwickeln werden. Neben rein deskriptiver Wissensvermittlung vor Ort anhand von Audios, Augmented Reality oder Bildvergleichen können auch interaktive Elemente (Quiz, Escape Room, ...) eingebunden werden. Der Vortrag von Dr. Anna Chatel (PH Freiburg) zeigt Möglichkeiten von mobilem BNE-Lernen anhand von Beispielen auf und wie diese konkret umgesetzt werden können.

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Die Veranstaltung ist für Dienstag, 12. Juli 2022 um 18.15 Uhr geplant. Der öffentliche Vortrag im Rahmen der BNE-Colloquiumsreihe findet online statt. Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf der Homepage des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum.

Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität für Menschen mit Autismus

Dr. Christine Preißmann (Ärztin und Asperger-Autistin) spricht am 14. Juli zum Thema

[red] Im Vortrag von Dr. Christine Preißmann (Ärztin und Asperger-Autistin) werden Bedürfnisse, Erfahrungen, Schwierigkeiten und Hilfen rund um das Thema Freundschaft, Partnerschaft, Sexualität, eigene Familie und Kinderwunsch erläutert. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 14. Juli 2022 im Hörsaal 222 der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg) statt. Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr.

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Die Veranstaltung findet im Rahmen der jährlichen Autismus-Vortragsreihe statt. Ausgerichtet wird sie von dem Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V." in Kooperation mit dem Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Dr. Frauke Janz (Institut für Sonderpädagogik).

Die im Juli 2022 geltenden Hygiene- und Nutzungsregeln zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten; die Organisator:innen behalten sich eine kurzfristige Absage der Veranstaltung vor. Bitte informieren Sie sich über die Teilnahmevorausssetzungen rechtzeitig per E-Mail an Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus "Autismus Nordbaden-Pfalz e.V.".
 

Abschlussveranstaltung: "Rückblick auf 5 Jahre Transferarbeit"

Am 15. Juli 2022 feiert das "TRANSFER TOGETHER"-Projektteam das Erreichte und teilt Erfahrungen

[red] Nachhaltigkeit, Gesundheit, Interkulturalität und Naturwissenschaft - die Themen des Projekts TRANSFER TOGETHER sind ebenso vielfältig wie die Metropolregion Rhein-Neckar. Gemeinsam mit regionalen Partner:innen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft hat das Team der Pädagogischen Hochschule Heidelberg innovative Konzepte und Produkte für den außerschulischen Bildungsbereich entwickelt.

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Am 15. Juli 2022 feiert das Projektteam das Erreichte und teilt Erfahrungen aus fünf Jahren Transferarbeit. Es erwartet Sie eine interaktive Veranstaltung: Lernen Sie durch kreative Kurzimpulse und aktivierende Showrooms die Vielfalt des Projekts kennen und erfahren Sie, wie TRANSFER TOGETHER in der Region wirkt. Abgerunden werden soll Tag mit einem abendlichen Umtrunk im historischen Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen folgen rechtzeitig hier sowie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.

Heidelberger Frühling: "Forschungsreise Kleiner Prinz"

Ein kooperatives Konzert- und Kreativwochenende am 22./23. Juli für Kinder und ihre Familien

[red] Hinweis: Die Veranstaltung war ursprünglich für Dezember 2021 geplant, wurde jedoch auf Juli 2022 verschoben.
Das Internationale Musikfestival Heidelberger Frühling und die Pädagogische Hochschule Heidelberg setzen ihre jahrelange, erfolgreiche Kooperation fort: Im Juli 2022 veranstalten sie gemeinsam und unter dem Titel "Forschungsreise Kleiner Prinz" ein Konzert- und Kreativwochenende für Kinder und ihre Familien.

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Auf der musikalischen Expedition ins Weltall begegnen die Teilnehmenden den eigenartigsten Planeten-Bewohner:innen, mit denen sie sich irgendwie verständigen müssen. Ohne aktive Mithilfe des Publikums wird das nicht gehen! Im Anschluss an das Konzert öffnet die Pädagogische Hochschule ihre Türen für ein vielfältiges Werkstatt-Angebot, mit dem die Kinder das Konzerterlebnis kreativ verarbeiten können.

Das Angebot richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien. Es findet am Freitag, 22. und Samstag, 23. Juli im Altbau der Hochschule statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Karten können für 15,00 bzw. 5,00 Euro erworben werden. Die im Juli 2022 geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

Weitere Informationen auch zum Ticketverkauf finden Sie unter www.heidelberger-fruehling.de.

Vortragsabend der Musikstudierenden

Studierende des Faches Musik organisieren den Abend am 25. Juli

[red] Studierende des Faches Musik singen und spielen unter der Leitung von Sylvia Wallemann Stücke aus verschiedenen Epochen. Der Vortragsabend beginnt am Montag, 25. Juli 2022 um 18.00 Uhr und findet in der Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Der Eintritt ist frei.

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Wer Musiklehrer werden möchte, findet an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg optimale, inhaltlich breit gefächerte sowie die individuellen Stärken und Vorlieben der Studierenden fördernde Rahmenbedingungen vor. Das fachlich bestens ausgewiesene Dozententeam garantiert ein umfangreiches, abwechslungsvolles Studienangebot bei hoher und individuell ausgerichteter Betreuungs- und Beratungsdichte. In dem Fach Musik hat sich zudem über die Jahre hinweg eine nicht nur in den Musikensembles wirksame Kultur des Miteinander entwickelt, die von intensiver Kooperation und Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden getragen wird.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/musik.

Semesterabschlusskonzert der Jazz-BigBand

Das Konzert unter Leitung von Paul Stoltze findet am 27. Juli statt

[red] Als Bigband der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist eine Gruppe von etwa 20 bis 25 studentischen Jazzmusiker:innen, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Eigentlich als Ensemble für die Studierenden der Hochschule im Wintersemester 1988/1989 gegründet, kann die Gruppe auch viele Musiker:innen aus dem Umfeld der Universität gewinnen. Stilistisch bearbeitet die BigBand unter Leitung von Paul Stoltze ein breites Feld, von traditionellen Swingstücken bis zu modernen Rockjazz-Arrangements.

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Für Mittwoch, 27. Juli 2022 ist das Semesterabschlusskonzert der Jazz-Bigband geplant. Veranstaltungsort ist die Festhalle der Hochschule (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg). Die im Juli geltenden Hygiene- und Nutzungsregelungen zur Vermeidung von COVID-19-Infektionen sind einzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie rechtzeitig unter www.ph-heidelberg.de/jazz-bigband.

Tagung des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg

Jubiläumstreffen in Weingarten am 28. Juli – Unterstützung durch das BNE-Zentrum der PH Heidelberg

[red] Zum zehnjährigen Bestehen des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg findet ein Jubiläumstreffen statt: Dieses ist für Donnerstag, 28. Juli und Freitag, 29. Juli 2022 an der Pädagogischen Hochschule Weingarten geplant. Zu diesem feierlichen Anlass sind alle Interessierten herzlich eingeladen – insbesondere auch die Lehrenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die von Beginn an als Mitgliedshochschule im Netzwerk vertreten ist. Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung organisiert das Treffen mit.

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Das Programm beinhaltet vielfältige Programmpunkte: Neben einer dialogischen Keynote mit Professor Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta) und Dr. Antje Brock (FU Berlin) wird es viel Raum zum Austausch und Netzwerken sowie die Möglichkeit geben, Weingarten und aktuelle BNE-Aktivitäten an der Pädagogischen Hochschule näher kennenzulernen.

Um das Jubiläum angemessen zu würdigen, wird am Freitag sowohl auf die vergangenen zehn Jahre zurückgeblickt als auch über Zukunftsvisionen für BNE im Allgemeinen und für das Netzwerk im Besonderen gesprochen. Im Anschluss an das offizielle Programm gibt es die Möglichkeit, gemeinsam Mittagessen zu gehen.  

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum. Fragen können per E-Mail an das BNE-Zentrum der PH Heidelberg gestellt werden.

Marie-Luise-Jung-Preis der Uni Heidelberg

Absolventenpreis soll an getötete Studentin erinnern

[red] An eine vor einem halben Jahr bei einem Amoklauf an der Universität Heidelberg getötete Studentin soll mit einem nach ihr benannten Preis erinnert werden. Der mit 1.500 Euro dotierte Marie-Luise-Jung-Preis soll jährlich an eine herausragende Absolventin mit einem Masterexamen der Biowissenschaften gehen, die eine Promotion und damit den Verbleib an der Universität anstrebt, teilte die Hochschule mit. Nach Auskunft der Familie sei es der ausdrückliche Wunsch der 23-Jährigen gewesen, diesen akademischen Weg einzuschlagen.

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Am 24. Januar hatte ein 18-Jähriger an der Hochschule um sich geschossen. Die 23-jährige Studentin der Biowissenschaften starb, acht weitere Studierende wurden verletzt. Der Schütze tötete sich anschließend selbst. Das Motiv ließ sich den Ermittlern zufolge nicht mit vollständiger Sicherheit klären. Den Preis hat die Universität laut Mitteilung in Abstimmung mit der Familie der Studentin und gemeinsam mit der Verfassten Studierendenschaft und dem Doktorandenkonvent initiiert. Die Uni sowie die Studierenden und Doktoranden würden den Preis jeweils zur Hälfte aus dafür eingerichteten Fonds finanzieren. Der Preis könne damit jährlich über einen Zeitraum von zunächst 20 Jahren vergeben werden, erstmals Ende April 2023.

Text und Foto: Forschung und Lehre 23.6.2022

Drei Prozent mehr Deutschlandstipendien vergeben

29.000 Studierende im Jahr 2021 durch Programmlinie gefördert

[red] Im Jahr 2021 haben 29.000 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz erhalten. Die Zahl der Stipendiat:innen stieg gegenüber dem Jahr 2020 um drei Prozent. Ihr Anteil an allen Studierenden lag – gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2021/2022 – wie im Vorjahr bei einem Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.

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Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich bis zu einer Höchstgrenze von acht Prozent erhöht werden. Obwohl die Anzahl der Stipendiat:innen mit Ausnahme des Jahres 2020 kontinuierlich gestiegen ist, blieb der Anteil geförderter Studierender aufgrund ebenfalls gestiegener Studierendenzahlen in den letzten Jahren allerdings konstant.

Wie bereits in den Vorjahren verzeichnete das Saarland mit 2,1 Prozent den höchsten Anteil der Stipendiat:innen an allen Studierenden im Wintersemester 2021/2022. Den geringsten Anteil gab es in Thüringen mit 0,4 Prozent.

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Von privaten Mittelgebern warben die Hochschulen 2021 Fördermittel in Höhe von 30,3 Millionen Euro ein, das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mittelgeber stieg ebenfalls um drei Prozent auf 8.370. Die Mittelgeber waren 2021 vor allem Kapitalgesellschaften sowie sonstige juristische Personen des privaten Rechts, wie zum Beispiel eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts.

Quellen: DHV Newsltter Mai 2022, Statistisches Bundesamt (Destatis)

Vorsicht: überglücklich!

Auch positive Erlebnisse können gefährlich für die Herzgesundheit sein, wie neue Untersuchungen zum „Happy-Heart-Syndrom“ zeigen

[red] Besser bekannt als das "Happy-Heart-Syndrom" ist das "Broken-Heart-Syndrom". Die Schauspielerin Romy Schneider gilt als bekanntes Beispiel für dessen Folgen: Als die damals 43-Jährige 1982 an plötzlichem Herzversagen starb, machten viele den Tod ihres kurz zuvor verunglückten Sohns dafür verantwortlich. Es wurde spekuliert, dass sie an gebrochenem Herzen gestorben sei. Wissenschaftlich ist diese Theorie allerdings nicht haltbar, denn das "Broken-Heart-Syndrom" oder im Fachbegriff „Takotsubo-Kardiomyopathie“ allein führt in der Regel nicht zum Tod.

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Takotsubo-Kardiomyopathie ist eine akute Funktionsstörung des Herzens. Als Auslöser gilt vor allem großer emotionaler Stress. Dabei ähneln die Symptome denen eines Herzinfarkts – die Erkrankung selbst ist jedoch viel weniger gefährlich. Früher ist man davon ausgegangen, dass das Takotsubo-Syndrom vor allem bei Frauen nach der Menopause, die großem emotionalem Stress ausgesetzt waren, ausgelöst werden kann – etwa dem Tod einer geliebten Person. Neuen Studien zufolge können jedoch auch positive Erlebnisse wie eine Hochzeit oder die Geburt des Enkelkinds das Takotsubo-Syndrom auslösen. In diesem Fall wird es auch "Happy-Heart-Syndrom" genannt.

Egal ob ein emotional positiver oder negativer Auslöser vorliegt - die Symptome sind in beiden Fällen gleich. Beschrieben werden häufig Luftnot oder ein Engegefühl oder Stechen in der Brust, ähnlich den Symptomen eines Herzinfarkts. Experten der Universität Wien erklären dazu jedoch, dass, auch wenn die Symptome sehr ähnlich sind, diese Erkrankung nichts mit einem Herzinfarkt zu tun hat und zumeist von selbst ausheilt. Wenn eine Herzschwäche besteht, können Medikamente eingesetzt werden, auch dann legen sich die Symptome bereits nach wenigen Wochen und Monaten.

Quelle: „Der Standard“, Jasmin Altrock, 22.5.2022