Presse & Kommunikation

Podiumsdiskussion: "Populäre Kultur und kulturelle Bildung"

Es wird darüber diskutiert, ob es sich um zwei Seiten einer Medaille handelt.

Wenn von Bildung die Rede ist, gilt in der Regel immer noch: Sie findet - formal und zertifiziert - in Schulen, Hochschulen und weiteren öffentlichen Bildungseinrichtungen statt. Im Kontext von Bildung wird Kultur zur ernsten Kultur (E-Kultur) und über einen Bildungskanon exemplifiziert. Groschenromane, Rock- und Popmusik sowie TV-Serien - um nur drei Beispiele aus dem reichhaltigen populärkulturellen Feld zu nennen - waren und sind nicht integrativer Teil eines solchen Bildungskanons, da ihnen gemeinhin wenig Bildungspotenzial zugesprochen wird. Doch populäre Kultur und (kulturelle) Bildung schließen sich nicht aus, sie sind im Gegenteil integraler Gegenstand der ästhetischen (Alltags-)Praxis.

Die Podiumsdiskussion der Heidelberg School of Education setzt hier an und möchte sowohl verschiedene fachliche Perspektiven auf die Beziehung von populärer Kultur und (kultureller) Bildung vorstellen als auch das pädagogische Potenzial von Populärkultur in Bildungsprozessen ausloten.

Es diskutieren:

  • Dr. Brigitte Frizzoni (Universität Zürich)
  • Dr. André Schütte (Universität Siegen)
  • Dr. Monika Weiß (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
  • Kirsten Witt (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.)

Moderation: Professor Dr. Cord Arendes (Universität Heidelberg) und PD Dr. Stefanie Samida (Heidelberg School of Education).

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 25. Juni statt. Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr in der Voßstraße 2. Sie ist Teil des PLACE aktuell-Projekts "Mehr populäre Kultur wagen: Zur Integration von Populärkultur in der Lehrer*innenbildung".

Weitere Informationen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/popkultur.

Hintergrund

Die Heidelberg School of Education wurde 2015 als gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gegründet. Sie stellt das institutionelle, strategische und ideelle Zentrum der kooperativen Lehrer/innenbildung am Standort Heidelberg dar. Ihr Aufbau und die nachhaltige Etablierung werden im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zunächst bis 31. Dezember 2018 bzw. in modifizierter Form bis Ende 2023 gefördert.