Presse & Kommunikation

Workshop: Teachers’ Tea

Eine aktive Auseinandersetzung mit interreligiöser Praxis. Um Anmeldung wird gebeten.

Identität kann bunt, vielfältig, ja ambivalent sein – dies zeigt sich in einer zunehmend komplexen Gesellschaft auch im Unterricht und Schulleben. Angesichts einer alltäglich gewordenen Pluralität von Lebensformen und Religionszugehörigkeiten kommt interreligiöser Kompetenz besondere Bedeutung zu. Zur Leitperspektive "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" des Bildungsplans Baden-Württembergs leistet religiöse Bildung und interreligiöse Kompetenz einen unverzichtbaren Beitrag. Junge Menschen sollen Schule als einen von Toleranz und Weltoffenheit geprägten Ort erfahren dürfen, der es ihnen ermöglicht, die eigene (auch religiöse) Identität frei zu leben und anderen Lebensentwürfen und Religionen mit Achtung zu begegnen. Doch wie können Lehrer/innen den dialogorientierten, konstruktiven Umgang mit religiöser Vielfalt vermitteln?

Der Workshop am Donnerstag, 18. Juli richtet sich primär an angehende und im Beruf stehende Religionslehrkräfte aus Grundschule und Sekundarstufe I. Er bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich anhand konkreter Unterrichtsentwürfe und erprobter Materialien, beispielsweise Bildimpulse und Lapbooks, aktiv mit interreligiöser Praxis auseinanderzusetzen. Der in enger Zusammenarbeit einer christlichen und muslimischen Religionslehrerin durchgeführte Workshop zeigt auf, wie eine Haltung eingeübt werden kann, um Gemeinsamkeiten und Differenzen wertschätzend zu kommunizieren. Raum erhält auch die Frage, inwiefern Irritation und Verunsicherung zum Lernprozess beitragen.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie unter www.hse-heidelberg.de.

Hintergrund

Die Heidelberg School of Education wurde 2015 als gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gegründet. Sie stellt das institutionelle, strategische und ideelle Zentrum der kooperativen Lehrer/innenbildung am Standort Heidelberg dar. Ihr Aufbau und die nachhaltige Etablierung werden im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zunächst bis 31. Dezember 2018 bzw. in modifizierter Form bis Ende 2023 gefördert.