Presse & Kommunikation

Heidelberger Präventionsgespräche (5/5): "Schulpädagogischer Umgang mit demokratiefeindlichen Haltungen"

26.11.2018

Ein Vortrag von Kurt Edler (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik)

Die Heidelberger Präventionsgespräche finden im Rahmen des Heidelberger Projekts "Quwwa - Stärke statt Sprachlosigkeit" und in Kooperation unter anderem mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zwischen Juni und November 2018 statt.

Demokratiefeindliche Einstellungen, wie der gewaltorientierte Islamismus, der insbesondere durch die Entwicklung einer jungen, deutschsprachigen salafistischen Szene und damit einhergehender sicherheitspolitischer Aspekte stark an Bedeutung gewonnen hat, stellen insbesondere für das pädagogische Fachpersonal, die Jugendarbeit und die Jugendpolitik eine große Herausforderung dar. Somit fällt der Blick unweigerlich auf die Schule, wo sich nicht nur für Lehrkräfte und Sozialarbeiter die Frage nach den Ursachen und Handlungsmöglichkeiten stellt, sondern die Frage allgemein lautet "Was kennzeichnet das Phänomen und wie kann Schule als Ganzes mit demokratiefeindlichen und gewaltorientierten Tendenzen umgehen?"

Im Zuge der "Heidelberger Präventionsgespräche" werden fünf Referentinnen und Referenten eingeladen, die sowohl über die Ursachen für die Hinwendung junger Menschen zum islamistischen Extremismus sprechen, als auch Perspektiven für die pädagogisch-präventive Arbeit aufzeigen und dabei die Herausforderungen im pädagogischen Arbeitsfeld diskutieren.

Folgende Vorträge sind geplant (5/5):

  • Montag, 26. November
    "Schulpädagogischer Umgang mit demokratiefeindlichen Haltungen"
    Kurt Edler (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19.00 Uhr; Veranstaltungsort ist der Raum 209 im Altbau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg). Ihre Ansprechpartnerin an der Hochschule ist Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaften).