Presse & Kommunikation

Workshop: "Antiziganismusprävention"

27.11.2018

Ein Beitrag zu Handlungsmöglichkeiten der außerschulischen politischen Bildung. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Diskriminierung von als sogenannte "Zigeuner" stigmatisierten Menschen ist nur Wenigen bekannt oder im Alltag präsent. In der Regel trifft sie Sinti*ze und Rom*nja, die auf eine lange Verfolgungsgeschichte zurückblicken und insbesondere im Nationalsozialismus in großer Zahl einem Völkermord zum Opfer fielen. Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich seit den 1990er Jahren verstärkt mit der als Antiziganismus bezeichneten Ausgrenzung und Verfolgung dieser Menschen und leistet Aufklärungsarbeit. Denn das Schaffen eines Bewusstseins für Antiziganismus und für entsprechenden Aussagen, Argumentationsweisen und Darstellungen, ist notwendig, um dieser Form der Diskriminierung etwas entgegenzusetzen.

Der Workshop "Antiziganismusprävention" wird von dem Projekt TRANSFER TOGETHER, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung angeboten. Geplant ist zunächst eine intensive Auseinandersetzung mit dem Begriff Diskriminierung in Bezug auf Antiziganismus. Im weiteren Verlauf wird die Perspektive der Minderheit selbst in den Fokus genommen.

Der Workshop findet am Dienstag, 27. November statt. Veranstaltungsbeginn ist 16.00 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung (Außenstelle Heidelberg, Plöck 22, D-69117 Heidelberg). Um Anmeldung unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether wird gebeten. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Professorin Dr. Bettina Alavi und Nadine Küßner.

Über TRANSFER TOGETHER
Das Projekt "TRANSFER TOGETHER - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ist am 1. Januar 2018 gestartet. Ziel des Vorhabens ist der strukturierte Ausbau des Transfers von forschungsbasierten Bildungsinnovationen aus der Hochschule in außerschulische Bereiche der Region und die Förderung des bidirektionalen Wissenstransfers zwischen Hochschule, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Für die nächsten fünf Jahre wird das Projekt von der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" unterstützt.