Timm, Prof. Dr. Johannes-Peter
Im Ruhestand / Professor
Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften
Institut für Fremdsprachen
Englisch
Postanschrift:
Paarstr. 68
93059 Regensburg
1962 Abitur am Gymnasium Villingen im Schwarzwald (jetzt: Gymnasium am Romäusring)
– Schulzeit, Studium und erste Publikation 1971 unter dem Alternativnamen „Hannespeter Timm“ (vgl. 3.3.6, 1971)
1962-1967 Studium der Fächer Anglistik (bei Herbert Pilch, Hermann Heuer), Romanistik (bei Hugo Friedrich, Helmut Lüdtke, Olaf Deutschmann), Pädagogik und Philosophie (bei Eugen Fink) an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau
1965-1966 Anglistikstudium an der University of Bristol in Bristol (England)
1967 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Anglistik und Romanistik) (Universität Freiburg)
1967-1969 Referendariat an den Gymnasien Villingen im Schwarzwald und Schwenningen am Neckar
1969 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Englisch und Französisch) (Seminar für Studienreferendare Rottweil/Neckar)
1969-1970 Hochschulassistent für Englisch und Französisch an der Pädagogischen Hochschule Lörrach (bei Andreas Digeser)
1969-1978 Projekt: Grundlegung und Systematisierung einer Grammatik der englischen Sprache als Planungshilfe für den Englischuntericht – zunächst auf der Grundlage der transformationell- generativen Grammatik in der Fassung von Noam Chomskys Aspects of the Theory of Syntax (1965), ab 1972 unter zusätzlicher Einbeziehung von Text- und Soziolinguistik sowie Pragmatik und Sprechakttheorie (vgl. unter 4.1).
Erste Ergebnisse veröffentlicht unter dem Titel „Strukturalistische und transformationelle Syntax: Möglichkeiten und Probleme im Englischunterricht“ als Doppelheft der Zeitschrift Zeitnahe Schularbeit (1972) (Monographie; vgl. unter 3.3.1). Teile dieser Arbeiten hierfür gingen in meine Dissertation ein (Abschluss 1978/1979) (vgl. unter 3.1).
1970-1974 Dozent für Englisch (Linguistik, Angewandte Linguistik und Fremdsprachendidaktik) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
1971 Maßgebliche Beeinflussung durch die Summer School on Applied Linguistics an der University of Edinburgh (bei S. Pit Corder, J. Allen, H. G. Widdowson, A. P. R. Howatt, Alan Davies)
1971-1972 Mitglied der Planungskommission Englisch der Integrierten Gesamtschule Multschule in Weinheim/Bergstraße
1971-1974 Leiter der Fachbereichskommission Englisch der Integrierten Gesamtschule Mannheim- Herzogenried; Erstellung zweier Gutachten für die Curriculumplanung Englisch der Orientierungsstufe: Kurzgutachten zur Kommissionsarbeit der Orientierungsstufe (1972) und Gutachten zu Sachbereichen und Curriculumentwürfe zu Fachbereichen der Orientierungsstufe (1974), Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH), Mannheim (vgl. unter 4.2)
1972-1974 Mitglied im kultusministeriellen „Arbeitskreis Englisch der Modellschulen in Baden-Württemberg“
1973-1975 Mitglied der Studiengangkommission Englisch im „Modellversuch Zentrum für Lehrerbildung“ in der Gesamthochschulregion Heidelberg
1974 Ernennung zum Professor für Linguistik, Angewandte Linguistik und Fremdsprachendidaktik im Fach Englisch, Pädagogische Hochschule Heidelberg
1976-1978 Mitarbeit (linguistisch-didaktische Beratung) an dem Lehrwerk English in Action. Band 1H (Langenscheidt-Longman, 1978)
1979 Promotion zum Dr. phil. in Anglistik (Sprachwissenschaft), Romanistik (Sprachwissenschaft) und Pädagogik an der Universität-Gesamthochschule Essen
Dissertation: Pragmatisch-kommunikative Grammatik im Englischujnterricht. Theorie und Praxis der Unterrichtsplanung (Hueber, 1979) (vgl. unter 3.1) - Gutachter: Werner Hüllen, Essen; Wolfgang Kühlwein, Trier
Diese Arbeit stellt ein Konzentrat meiner Arbeiten zwischen 1969 und 1978 dar (vgl. unter 4.1): Grundlegung und Entwurf einer pragmatisch-kommunikativen Grammatik der englischen Sprache als Planungsinstrument für einen kognitiv und kommunikativ orientierten Englischuntericht – gemäß dem Diktum von S. Pit Corder (1973): „What we cannot describe we cannot teach systematically.“ (Der geplante Teilband 16/I von Andreas Digeser wurde nicht realisiert.)
1980-1981 Projekt „’Hervorlockungstests’ zur Bestimmung der Interimsgrammatik von Schülern und der Wirksamkeit bestimmter Bewusstmachungsverfahren“ (vgl. unter 4.3)
1981-1985 Projekt „Diagnostische Entscheidungen im Fremdsprachenunterricht (I):
Programme zur Analyse der Interlanguage von Schülern durch das mobile Rechnersystem HP-41“ (vgl. unter 4.4)
1982 Feldforschung im Rahmen der Summer School on Language Testing an der University of Edinburgh (bei Alan Davies)
1985-1988 Projekt „Diagnostische Entscheidungen im Fremdsprachenunterricht (II):
Analysen zur Konsistenz der Interlanguage von Englischlernern“ (vgl. unter 4.5)
1985-1999 Mitglied der Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts
1985-1986 beurlaubt für ein Forschungs- und Fortbildungsjahr; Lehrtätigkeit an der Realschule Neckargemünd
Diesem Forschungs- und Fortbildungsjahr, in dem ich als Lehrer an der Realschule Neckargemünd unterrichtete, verdanke ich wesentliche Impulse für die Weiterentwicklung meiner fremdsprachendidaktischen Position in Richtung Ganzheitlichkeit sowie Lerner- und Lernorientierung.
Rückblickend lassen sich meine fachlichen Schwerpunkte in den Jahren 1970 bis 1989 zwei globalen Entwicklungslinien zuordnen:
(1) von einer formalen zu einer sprecher- und sprachverwendungsorientierten Sprachwissenschaft,
(2) von einer schulbezogenen „Anwendung“ der Sprachwissenschaft zu einer Fremdsprachendidaktik, bei der dem Schüler, seinen individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen sowie den unterrichtlichen Vermittlungs- und Kommunikationsprozessen eine zentrale Rolle zugewiesen wird.1989 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) (mit Werner Hüllen, Gerda Lauerbach, Dorothea Möhle, Helmut Sauer, Helmut Johannes Vollmer und Günther Zimmermann)
1989 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) (mit Werner Hüllen, Gerda Lauerbach, Dorothea Möhle, Helmut Sauer, Helmut Johannes Vollmer und Günther Zimmermann)
1989-1991 und 1993-1995 Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung
In diesem Kontext entstanden zusammen mit Helmut Johannes Vollmer (Universität Osnabrück) zwei wesentliche Standortbestimmungen der Fremdsprachenforschung (vgl. unter 3.1 sowie 3.3.4). In ihnen wird „Fremdsprachenforschung“ (second language research) als übergreifender Bezugsrahmen für verschiedene Aufgaben der Fremdsprachendidaktik, der Sprachlehrforschung und der Zweitsprachenerwerbsforschung dargestellt.
1990-1995 Beschäftigung mit dem (Radikalen) Konstruktivismus und der Evolutionären Erkenntnistheorie sowie, in einem Projekt, mit „Fuzzy Sets in der englischen Grammatik (theoretische Grundlagen und unterrichtliche Vermittlung)“ (1993-1995) (vgl. unter 4.6).
1993-1994 Forschungssemester nach § 47 Abs. 1 PHG
Diese Vorarbeiten für das folgende Projekt bestärkten mich in meiner Anerkennung der Rolle von Intuition und Sprachgefühl im Verständnis und in der Strukturierung sprachlicher Äußerungen und damit der Notwendigkeit eines ganzheitlichen Sprach- und Methodenkonzepts in der Fremdsprachendidaktik.
1995-1998 Projekt „Entwicklung einer prozessorientierten Didaktik des Englischunterrichts“ (vgl. unter 4.7).
Ergebnis dieses Projekts war der Band J.-P. Timm (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts (Cornelsen, 1998; 8. Druck 2011).
In diesem Band gingen die Konzepte der Lerner-, Handlungs- und Prozessorientierung in die umfassendere Konzeption eines „lernorientierten Fremdsprachenunterrichts“ ein, die ich zunächst in der Einleitung von Englisch lernen und lehren vorstellte, später (erweitert und systematisiert) in dem neuen Kap. 2 der 3., vollständig überarbeiteten und verbesserten Auflage von G. Bach & J.-P. Timm (Hg.): Englischunterricht (Francke, 2003) unter dem Titel „Lernorientierter Fremdsprachenunterricht: Förderung konstruktiver Lernprozesse“ (vgl. unter 3.1).
Nach dem Konzept der Lernorientierung werden die Schüler nicht als Objekte des Lehrens betrachtet, sondern ganz konsequent als eigenaktive Lerner, die das dargebotene Lernmaterial sowie fremdsprachliche Äußerungen und Strukturierungshilfen des Lehrers für sich verarbeiten und so ihr Wissen „konstruieren“. Auf diese Weise werden Lerngegenstände den Schülern weniger „vermittelt“ als vielmehr zu Inhalten unterrichtlicher Aktivitäten gemacht, die für sie bedeutsam sind, damit den hermeneutischen Zirkel von Erwartung und Erfahrung auslösen und so zu Lernprozessen führen.
2000 1. September 2000: Versetzung in den Ruhestand
2002 21. November 2002: Akademische Feier zum 60. Geburtstag an der Universität Kassel
Festschrift: Claudia Finkbeiner (Hg.):Wholeheartedly English: A Life of Learning. Festschrift for Johannes-Peter Timm. Berlin: Cornelsen, 2002.
2004-2006 Konzeption und Herausgabe des thematischen Sammelbandes Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenforschung: Kompetenzen, Standards, Lernformen, Evaluation. Festschrift für Helmut Johannes Vollmer (Narr, 2006) (vgl. unter 3.1).
ab 2007 Mitarbeit bei Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.
Hauptverantwortete Artikel (Erstfassungen): Bewusstmachung (Fremdsprachenunterricht); Ganzheitlichkeit (Fremdsprachenunterricht); Handlungsorientierung (Fremdsprachenunterricht); Lernorientierung (Fremdsprachenunterricht); Prozessorientierung (Fremdsprachenunterricht); Fuzziness (Sprache); Fremdsprachenforschung; Andreas Digeser; Werner Hüllen u. a..
Wesentliche Mitarbeit: Fremdsprachendidaktik; Sprachgefühl.
2009 4., vollst. überarbeitete und erweiterte Auflage von Bach & Timm: Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis (Francke, 2009).
2013 5., aktualisierte Auflage von Bach & Timm: Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis (Francke / UTB, 2013) (vgl. unter 3.1.)
2.1 Ämter innerhalb der Hochschule:
- Fachsprecher (vielfach)
- Mitglied des Fachbereichs- bzw. Fakultätsrats (1973‑1998)
- Stellvertretender Fachbereichsleiter (1979‑1981)
- Fachbereichsleiter (1981‑1983 und 1983‑1985)
- Mitglied des Erweiterten Senats (1979‑1981) und des Senats (1981‑1985)
- Mitglied im Forschungsausschuss (1985‑1989), im Haushaltsausschuss (1988‑1992) sowie im Senatsausschuss für Studien- und Prüfungsfragen (1996‑1998)
2.2 Ämter außerhalb der Hochschule:
- Leiter der Fachbereichskommission Englisch der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (1971‑1974)
- Mitglied im „Arbeitskreis Englisch der Modellschulen in Baden-Württemberg“ (1972‑1974)
- Mitglied der Studiengangkommission Englisch im „Modellversuch Zentrum für Lehrerbildung“ in der Gesamthochschulregion Heidelberg (1973‑1975)
- Mitbegründer und Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) (1989‑1991 und 1993‑1995)
Forschungsschwerpunkte: Linguistik; Angewandte Linguistik; Fremdsprachendidaktik, insbesondere: Grammatiklernen und Grammatikunterricht, Interlanguage und Umgang mit Fehlern, Ganzheitlichkeit, Handlungsorientierung, Lernorientierung, Prozessorientierung
Überblick:
3.1 Monographien und Herausgeberwerke
3.2 Herausgegebene Zeitschriften (Gastherausgeberschaft)
3.3 Aufsätze in Sammelwerken und Zeitschriften
3.3.1 Linguistik, Angewandte Linguistik, Grammatiklernen, Grammatikunterricht
3.3.2 Interlanguage, Umgang mit Fehlern
3.3.3 Ganzheitlichkeit, Handlungs-, Prozess- und Lernorientierung
3.3.4 Konzeption der Fremdsprachenforschung
3.3.5 Bilingualer Sachfachunterricht
3.3.6 Sonstiges
3.4 Schulplanung
3.5 Mitarbeit an Lehrwerken
3.1 Monographien und Herausgeberwerke
1972. Strukturalistische und transformationelle Syntax: Möglichkeiten und Probleme im Englischunterricht. Zeitnahe Schularbeit, 25, Heft 6/7 (Monographie), Villingen: Neckar-Verlag, 1972. 96 Seiten.
1979. Pragmatisch-kommunikative Grammatik im Englischunterricht. Theorie und Praxis der Unterrichtsplanung (Hueber Hochschulreihe, Bd. 16/II). München: Hueber, 1979. 227 Seiten. ISBN 3-19-026732-4.
– Englischsprachige Zusammenfassung in English and American Studies in German 1979. Summaries of Theses and Monographs. A Supplement to Anglia. Tübingen: Niemeyer, 1980, S. 139-142.
1989a. (Hg.) (mit G. Bach): Fremdsprachenunterricht im Wandel (Kontakt, Bd. 13). Heidelberg: Pädagogische Hochschule / Institut für Weiterbildung, 1989. 119 Seiten. ISBN 3-9801530-2-9.
1989b/1996/2003/2009/2013. (Hg.) (mit G. Bach): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis. Tübingen: A. Francke / UTB, 1. Aufl. 1989, 289 Seiten;
2., überarb. und erweit. Aufl. 1996, 334 Seiten;
3., vollst. überarb. und verbess. Aufl. 2003, 347 Seiten;
4., vollst. überarb. und erweit. Aufl. 2009, 384 Seiten;
5., aktualisierte Aufl. 2013, 389 Seiten. ISBN 978-3-8252-4037-0.
1993. (Hg.) (mit H. J. Vollmer): Kontroversen in der Fremdsprachenforschung. Kongressdokumentation des 14. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, Essen 1991. Bochum: Brockmeyer, 1993. 574 Seiten. ISBN 3-8196-0148-1.
1995. (Hg.): Ganzheitlicher Fremdsprachenunterricht. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1995. 251 Seiten. ISBN 3-89271-535-1.
1998. (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998
(8. Druck 2011). 432 Seiten. ISBN 978-3-464-00619-1.
– Ausgabe in Blindenschrift: München: BIT, 2000. 1700 Seiten. ZKPSID 2-110704-40-3.
– Englischsprachige Zusammenfassung in English and American Studies in German 1998. Summaries of Theses and Monographs. A Supplement to Anglia. Tübingen: Niemeyer, 1999, S. 160-161.
2006. (Hg.): Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenforschung: Kompetenzen, Standards, Lernformen, Evaluation. Festschrift für Helmut Johannes Vollmer. Tübingen: Narr, 2006. 480 Seiten.
ISBN 978-3-8233-6235-7.
3.2 Herausgegebene Zeitschriften (Gastherausgeberschaft)
1995. (Hg.): Workshop: Grammar [Themenheft]. Der Fremdsprachliche Unterricht – Englisch, 29, 1995,
Heft 3.
3.3 Aufsätze in Sammelwerken und Zeitschriften
3.3.1 Linguistik, Angewandte Linguistik, Grammatikunterricht – Grammatiklernen
1972a. Strukturalistische und transformationelle Syntax: Möglichkeiten und Probleme im Englischunterricht. Zeitnahe Schularbeit, 25, Heft 6/7, 1972, S. 1-96.
1972b. Linguistische Grundlegung einer Didaktik des Englischunterrichts. Englisch, 7, 1972, S. 88-93.
(= Rezension von W. Hüllen: Linguistik und Englischunterricht 1, Heidelberg: Quelle & Meyer 1971)
1973. Rez. von János S. Petöfi: Transformationsgrammatiken und eine ko-textuelle Texttheorie. Grundfragen und Konzeptionen (= Linguistische Forschungen 3), Frankfurt/M. 1971. International Review of Applied Linguistics, 11, 1973, S. 177-182.
1982. Wh-Fragen im Englischunterricht: Eine Untersuchung zur Effizienz von operationellen Regeln
als Mittel für eine lernerbezogene Bewusstmachung. In: Gnutzmann, C. et al. (Hg.): Fremdsprachendidaktiker- Kongress Hannover 1981: Nachpublikation. Hannover: C.T., 1982, S. 91-107.
1987. Operationelle Regeln für den Englischunterricht. In: Lörscher, W. & Schulze, R. (Hg.): Perspectives on language in performance. Studies in linguistics, literary criticism, and language teaching and learning (2 Bde.). Tübingen: Narr, 1987, Bd. 2, S. 1398-1417.
1989. Wandlungen im Selbstverständnis eines Angewandten Linguisten. In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Fremdsprachenunterricht im Wandel (Kontakt Bd. 13). Heidelberg: Pädagogische Hochschule – Institut für Weiterbildung, 1989, S. 35-42.
1995a. Die ‘Fuzziness’ der Sprache als Begründung für einen ganzheitlich-funktionalen, erfahrungsorientierten Grammatikunterricht. In: Timm, J.-P. (Hg.): Ganzheitlicher Fremdsprachenunterricht. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1995, S. 120-148.
1995b. Grammatiklernen im Kontext verschiedener Lern- und Methodenkonzepte. Der Fremdsprachliche Unterricht – Englisch, 29, 1995, Heft 3, S. 4-12 (= Basisartikel für das Themenheft Workshop: Grammar;
vgl. oben unter 3.2).
1995c. Auswahlbibliographie zum Themenheft Workshop: Grammar. Der Fremdsprachliche Unterricht – Englisch, 29, 1995, Heft 3, S. 13.
1995d. Dem ‘Sprachgefühl’ auf der Spur: Fuzzy Concepts in der englischen Grammatik. In: Bredella, L. (Hg.): Verstehen und Verständigung durch Sprachenlernen? Dokumentation des 15. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, Gießen 1993. Bochum: Brockmeyer, 1995, S. 225-235.
1998a. (mit W. Bleyhl): Wortschatz und Grammatik im Kontext. In: Timm, J.-P. (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998, S. 259-271.
1998b. Grammatiklernen: Die Entwicklung praktischer Sprachkenntnisse. In: Timm, J.-P. (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998, S. 299-318.
2001. Rez. von H. Düwell, C. Gnutzmann & F. G. Königs (Hg.): Dimensionen der Didaktischen Grammatik. Festschrift für Günther Zimmermann zum 65. Geburtstag. Bochum: 2000. Praxis des neusprachlichen Unterrichts, 48, 2001, S. 210.
3.3.2 Interlanguage, Umgang mit Fehlern
1981. Sprachliche ‘Konzepte’ und ‘Regeln’ in der Interimsgrammatik deutscher Schüler – ‘Hervorlockungstests’ und methodische Folgerungen für den Englischunterricht. In: Kühlwein, W. & Raasch, A. (Hg.): Sprache: Lehren und Lernen. Kongressberichte der 11. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V., Darmstadt 1980. Tübingen: Narr, 1981, Bd. 2, S. 99-103.
1986. The consistency of interlanguage in task-bound second-language production. Applied Linguistics, 7, 1986, S. 86-107.
1989/1996. Fehlerkorrektur zwischen Handlungsorientierung und didaktischer Steuerung. In: Bach, G.
& Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis. Tübingen: A. Francke/UTB, 1989, S. 161-186;
– unter dem gleichen Titel überarbeitet in: 2. Aufl. 1996: S. 167-191;
– unter neuem Titel überarbeitet 2003, 2009 und 2013 (s. dort).
1992a. Fehler und Fehlerkorrektur im kommunikativen Englischunterricht. Der fremdsprachliche Unterricht – Englisch, 26, 1992, S. 4-10 (= Basisartikel für das Themenheft Vom Umgang mit Fehlern).
1992b. Auswahlbibliographie zum Themenheft Vom Umgang mit Fehlern. Der fremdsprachliche Unterricht – Englisch, 26, 1992, S. 11.
2003/2009/2013. Schüleräußerungen und Lehrerfeedback im Unterrichtsgespräch. In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis (3., vollst. überarb. und verbess. Aufl.). Tübingen: A. Francke/UTB, 2003, S. 197-224;
– unter dem gleichen Titel weiter überarbeitet: 4., vollst. überarb. und erweit. Aufl. 2009, S. 199-229;
– 5., aktualisierte Auflage 2013, S. 199-229.
3.3.3 Ganzheitlichkeit, Handlungs-, Prozess- und Lernorientierung
1987. Plädoyer für ein ganzheitliches Sprach- und Methodenkonzept im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I. In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Sprachbegriffe im Fremdsprachenunterricht. Arbeitspapiere der 7. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1987, S. 190-197.
1988. Fortschritte auf dem Weg zur kommunikativen Freiheit des Individuums. In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Fortschritt und Fortschritte im Fremdsprachenunterricht. Arbeitspapiere der 8. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1988, S. 127-134.
1989. Das institutionelle Lernumfeld ‘Schule’: Teufel oder Beelzebub eines handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts? In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Der Fremdsprachenunterricht und seine institutionellen Bedingungen. Arbeitspapiere der 9. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1989, S. 122-127.
1989. (mit G. Bach): Was ist ‘handlungsorientierter Englischunterricht’? In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis. Tübingen:
A. Francke/UTB, 1989, S. 1-21;
– unter neuem Titel überarbeitet 1996, 2003, 2009 und 2013 (s. dort).
1990. Handlungsorientierte Lehrerbildung für einen handlungsorientierten Fremdsprachenunterricht. In:
Abele, A. (Hg.): Neuere Entwicklungen in Lehre und Lehrerbildung. Symposion ‘90 – Heidelberg 1990. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1990, S. 124-127.
1991a. Handlungsorientierte Lehrerbildung für einen handlungsorientierten Fremdsprachenunterricht.
Praxis des neusprachlichen Unterrichts, 38, 1991, S. 123-128.
1991b. Englischunterricht zwischen Handlungsorientierung und didaktischer Steuerung. Die Neueren Sprachen, 90, 1991, S. 46-65.
1991c. Englischunterricht zwischen Handlungsorientierung und didaktischer Steuerung (Ein Nachtrag). Die Neueren Sprachen, 90, 1991, S. 559-563.
1992. Wie effizient ist handelndes Lernen im Fremdsprachenunterricht. Fremdsprachenunterricht, 45, 1992,
S. 373-378.
1993. Freiräume organisieren für handelndes Lernen. Schulisches Fremdsprachenlernen und ‑lehren
im Spannungsfeld von Steuerung und Offenheit. In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Fremdsprachenlehr- und ‑lernprozesse im Spannungsfeld von Steuerung und Offenheit. Arbeitspapiere der 13. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Bochum: Brockmeyer, 1993, S. 161-168.
1995a. Wortschatz erwerben: Lebenswelten strukturieren – Wortschatz vermitteln: ‘Natürliche’ Lernkontexte anbieten. In: Bausch, K.-R. et al. (Hg.): Erwerb und Vermittlung von Wortschatz im Fremdsprachenunterricht. Arbeitspapiere der 15. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1995, S. 183-191.
1995b. Ganzheitlichkeit als Anliegen. In: Timm, J.-P. (Hg.): Ganzheitlicher Fremdsprachenunterricht. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1995, S. 11-14.
1995c. (mit J. Siebold): Zur Arbeit der Sektion 1: Sprach- und Textarbeit zwischen Prozess- und Gegenstandsorientierung. In: Wendt, M. & Zydatiß, W. (Hg.): Fremdsprachliches Handeln im Spannungsfeld von Prozess und Inhalt. Kongressdokumentation des 16. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, Halle 1995. Bochum: Brockmeyer, 1997, S. 65-71.
1996a/2003/2009/2013. (mit G. Bach): Handlungsorientierung als Ziel und als Methode. In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis (2., überarb. und erweit. Aufl. Tübingen). A. Francke/UTB, 1996, S. 1-21;
– unter dem gleichen Titel weiter überarbeitet: 3., vollst. überarb. und verbess. Aufl. 2003, S. 1-21;
– 4., vollst. überarb. und erweit. Aufl. 2009, S. 1-22;
– 5., aktualisierte Auflage 2013, S. 1-22.
1996b. Neue Perspektiven: Konsequente Schülerorientierung. In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis. Tübingen:
A. Francke/UTB, 2., überarb. und erweit. Aufl. 1996, S. 268-284;
– unter neuem Titel überarbeitet 2003, 2009 und 2013 (s. dort).
1997. A Stairway to Heaven? In: Gäßler, R. & Riethmüller, W. (Hg.): Künstlerisches Wirken. Kunst und Künstlertum in Gesellschaft, Kultur und Erziehung. Beltz / Deutscher Studien Verlag, 1997, S. 314-329.
1998a. Entscheidungsfelder des Englischunterrichts. In: Timm, J.-P. (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998, S. 7-14.
1998b. Pop- und Rocksongs als ‘Lernschrittmacher’. In: Timm, J.-P. (Hg.): Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998, S. 178-184.
1998. Zur Rolle von Kognitionen in einem lernorientierten Fremdsprachenunterricht. In: Bausch, K.-R.
et al. (Hg.): Rolle und Funktion des Begriffs ‘Kognition’ bei der Erforschung des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Arbeitspapiere der 18. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1998, S. 168-178.
1999. Unterrichtsmaterialien für einen lernorientierten Fremdsprachenunterricht. In: Bausch, K.-R. et al. (Hg.): Die Erforschung von Lehr- und Lernmaterialien im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Arbeitspapiere der 19. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr,
1999, S. 218-225.
2003/2009/2013. Lernorientierter Fremdsprachenunterricht. Förderung konstruktiver Lernprozesse. In: Bach, G. & Timm, J.-P. (Hg.): Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis (3., vollst. überarb. und verbess.. Aufl.). Tübingen: A. Francke/UTB, 2003, S. 22-37;
– unter dem Titel Lernorientierter Fremdsprachenunterricht: Förderung systemisch-konstruktiver Lernprozesse weiter überarbeitet: 4., vollst. überarb. und erweit. Aufl. 2009, S. 43-60;
– 5., aktualisierte Auflage 2013, S. 43-60.
3.3.4 Konzeption der Fremdsprachenforschung
1986. Interdependenzen in der Unterrichtsforschung. In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Lehrperspektive,
Methodik und Methoden. Arbeitspapiere der 6. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1986, S. 159-169.
1993a. (mit H. J. Vollmer): Einleitung. In: Timm, J.-P. & Vollmer, H. J. (Hg.). Kontroversen in der Fremdsprachenforschung. Kongressdokumentation des 14.
Kongresses für Fremdsprachendidaktik,
Essen 1991. Bochum: Brockmeyer, 1993, S. 1-5.
1993b. (mit H. J. Vollmer): Fremdsprachenlernen in interkultureller Perspektive: Kontext, Konzepte, Kontroversen. In: Timm, J.-P. & Vollmer, H. J. (Hg.). Kontroversen in der Fremdsprachenforschung. Kongressdokumentation des 14. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, Essen 1991. Bochum: Brockmeyer,
1993, S. 7-37.
1993c. (mit H. Barthel und H. J. Vollmer): Der Beitrag der früheren DDR zur zukünftigen Fremdsprachenforschung. In: Timm, J.-P. & Vollmer, H. J. (Hg.). Kontroversen in der Fremdsprachenforschung. Kongressdokumentation des 14. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, Essen 1991. Bochum: Brockmeyer, 1993, S. 543-566.
1993d. (mit H. J. Vollmer): Fremdsprachenforschung: Zur Konzeption und Perspektive eines Wissenschaftsbereichs. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 4, 1993, Heft 1, S.1-47.
2006. Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenforschung – Aspekte eines Forscherlebens. In: Timm,
J.-P. (Hg.): Fremdsprachenlernen und Fremdsprachenforschung: Kompetenzen, Standards, Lernformen, Evaluation. Festschrift für Helmut Johannes Vollmer. Tübingen: Narr, 2006, S. 17-31.
3.3.5 Bilingualer Sachfachunterricht
2002a. Fremdsprachenlernen in einem ‘integrierten Sachfach- und Fremdsprachenunterricht’. In: Bausch, K.-R.
et al. (Hg.): Neue curriculare und unterrichtsmethodische Ansätze und Prinzipien für das Lehren und Lernen fremder Sprachen. Arbeitspapiere der 21. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 2002, S. 190-196.
2002b. Bilingualer Sachfachunterricht revisited: Fremdsprachenlernen in einem ‘integrierten Sachfach- und Fremdsprachenunterricht’. In: Praxis des neusprachlichen Unterrichts, 49, Heft 1, 2002, S. 12-16
(= überarbeitete Fassung des Beitrags für die 21. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts, 2002a).
3.3.6 Sonstiges
1971. Timm, Hannespeter [= Alternativname]: ‘La fille que j’aimerons ... La fille que j’aimera’ – Über die Subjektivität der Personen in Jacques Brels Chanson ‘La Bourrée du Célibataire’. Die Neueren Sprachen, 70, 1971, S. 63-68.
1985. Bemerkungen zur Rezeption der Forschung in den revidierten Lehrplänen Englisch in Baden- Württemberg. In: K.-R. Bausch et al. (Hg.): Forschungsgegenstand Richtlinien. Arbeitspapiere der
5. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Tübingen: Narr, 1985, S. 151-159.
1990. Zur Integration von Wissenschaft und Praxis in der Ausbildung von Fremdsprachenlehrern. In:
K.-R. Bausch et al. (Hg.): Die Ausbildung von Fremdsprachenlehrern: Gegenstand der Forschung.
Arbeitspapiere der 10. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Bochum:
Brockmeyer, 1990, S. 175-181.
3.4 Schulplanung
1971. Kurzgutachten Englisch. In: Schuldezernat der Stadt Mannheim (Hg.): Schule – aber wie?
Bd. 2: Kurzgutachten zur Kommissionsarbeit der Orientierungsstufe. Mannheim, 1971, S. 113-133.
1974. Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried: Methodenkonzept und Curriculumentwurf Englisch
für die Orientierungsstufe (Hauptgutachten). In: Schuldezernat der Stadt Mannheim (Hg.):
Schule – aber wie? Bd. 3a: Gutachten zu Sachbereichen und Curriculumentwürfe zu Fachbereichen
der Orientierungsstufe. Mannheim, 1974, S. 323-446 (mit einem Abschnitt von H. Mehrer).
3.5 Mitarbeit an Lehrwerken
1978. English in Action. Band 1H (erarb. von Terry Moston). München: Langenscheidt-Longman 1978
(linguistisch-didaktische Beratung).
4.1 Grundlegung und Systematisierung einer Grammatik der englischen Sprache als Planungshilfe für den Englischuntericht (1969-1978)
Ergebnisse:
Timm, J.-P. 1972. Strukturalistische und transformationelle Syntax: Möglichkeiten und Probleme im Englischunterricht. Zeitnahe Schularbeit, 25, Heft 6/7, 1972, S. 1-96.
Timm, J.-P. 1974. Methodenkonzept und Curriculumentwurf Englisch für die Orientierungsstufe der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (Hauptgutachten) (vgl. unter 4.2).
Timm, J.-P. 1979. Pragmatisch-kommunikative Grammatik im Englischunterricht. Theorie und Praxis der Unterrichtsplanung (Hueber Hochschulreihe, Bd. 16/II). München: Hueber, 1979.
– Englischsprachige Zusammenfassung in English and American Studies in German 1979. Summaries of
Theses and Monographs. A Supplement to Anglia. Tübingen: Niemeyer, 1980, S. 139-142.
4.2 Planungsgutachten und Curriculumentwurf (Orientierungsstufe) für den Fachbereich
Englisch der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (1971-1974)
Mitarbeiter: Lehrerinnen und Lehrer der IGMH sowie acht Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Finanzierung: Schuldezernat der Stadt Mannheim
Ergebnisse:
Timm, J.-P. 1971. Kurzgutachten Englisch. In: Schuldezernat der Stadt Mannheim (Hg.): Schule –
aber wie? Bd. 2: Kurzgutachten zur Kommissionsarbeit der Orientierungsstufe. Mannheim, 1971,
S. 113-133.
Timm, J.-P. 1974. Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried: Methodenkonzept und Curriculumentwurf Englisch für die Orientierungsstufe (Hauptgutachten). In: Schuldezernat der Stadt Mannheim (Hg.): Schule – aber wie? Bd. 3a: Gutachten zu Sachbereichen und Curriculumentwürfe zu Fachbereichen der Orientierungsstufe. Mannheim, 1974, S. 323-446 (mit einem Abschnitt von H. Mehrer).
4.3 ‘Hervorlockungstests’ zur Bestimmung der Interimsgrammatik von Schülern und der
Wirksamkeit bestimmter Bewusstmachungsverfahren (1980-1981)
Ziel: Durch den Vergleich der Effizienz unterschiedlicher Verfahren der unterrichtlichen Bewusstmachung bestimmter grammatischer Teilbereiche sollte überprüft werden, ob – zumindest in diesen Bereichen – transformationsgrammatisch orientierte, mentalistisch fundierte Regeln (vgl. unter 4.1) als „Instrumente“ der Unterrichtsplanung (im Sinne von Frey 1971) eingesetzt werden können.
Mitarbeiter: Zwei studentische Hilfskräfte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Finanzierung: Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ergebnisse:
Timm, J.-P. 1981. Sprachliche ‘Konzepte’ und ‘Regeln’ in der Interimsgrammatik deutscher Schüler – ‘Hervorlockungstests’ und methodische Folgerungen für den Englischunterricht. In: Kühlwein, W. & Raasch,
A. (Hg.): Sprache: Lehren und Lernen. Kongressberichte der 11. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik GAL e.V., Darmstadt 1980. Tübingen: Narr, 1981, Bd. 2, S. 99-103.
Timm, J.-P. 1982. Wh-Fragen im Englischunterricht: Eine Untersuchung zur Effizienz von operationellen Regeln als Mittel für eine lernerbezogene Bewusstmachung. In: Gnutzmann, C. et al. (Hg.): Fremdsprachendidaktiker-Kongress Hannover 1981: Nachpublikation. Hannover: C.T., 1982, S. 91-107.
4.4 Diagnostische Entscheidungen im Fremdsprachenunterricht (I): Programme zur Analyse der Interlanguage von Schülern durch das mobile Rechnersystem HP-41 (1981-1985)
Ziel: Erarbeitung eines Programmpakets für das mobile Rechnersystem HP-41, das schnelle diagnostische Entscheidungen ermöglicht über die Lernprobleme von Schülern sowie die Struktur ihrer fremdsprachlichen Kompetenz (elektronische Datenerfassung, statistische Auswertung)
Mitarbeiter: Dipl.-Psych. John Booth
Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft; Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ergebnisse: Teilprogramme wurden bei dem Projekt unter 4.5 eingesetzt.
4.5 Diagnostische Entscheidungen im Fremdsprachenunterricht (II): Analysen zur Konsistenz der Interlanguage von Englischlernern (1985-1988)
Ziel: Untersuchung der Konsistenz der sog. ‘Interlanguage’ von Schülern, d. h. der Struktur der fremdprachlichen Sprachkompetenz, die Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt des Lernprozesses erworben haben. Soweit erworbene zielsprachliche Strukturen korrekt sind, ist ‘Konsistenz’ eine wünschenswerte Eigenschaft der Interlanguage. Soweit sie inkorrekt sind, ist ihre Verfestigung (‘Fossilierung’) jedoch nicht wünschenswert.
Mitarbeiter: Drei studentische Hilfskräfte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Finanzierung: Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ergebnisse:
Timm, J.-P. 1986. The consistency of interlanguage in task-bound second-language production. Applied
Linguistics, 7, 1986, S. 86-107.
4.6 Dem Sprachgefühl auf der Spur: Fuzzy Sets in der englischen Grammatik
(theoretische Grundlagen und unterrichtliche Vermittlung) (1993-1995)
Ziel: In diesem Projekt wurden Regularitäten einiger Teilbereiche des englischen Sprachsystems nicht analytisch, sondern ganzheitlich-systemisch gesehen und beschrieben, um auf dieser Grundlage Unterrichtsstrategien zu entwickeln, die das Grammatiklernen fördern.
Mitarbeiter: Studentische Hilfskräfte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Finanzierung: Land Baden-Württemberg und Pädagogische Hochschule Heidelberg (Forschungssemester
nach § 47 Abs. 1 PHG)
Ergebnisse:
Timm, J.-P. 1995a. Die ‘Fuzziness’ der Sprache als Begründung für einen ganzheitlich-funktionalen, erfahrungsorientierten Grammatikunterricht. In: Timm, J.-P. (Hg.): Ganzheitlicher Fremdsprachenunterricht. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 1995, S. 120-148.
Timm, J.-P. 1995b. Dem ‘Sprachgefühl’ auf der Spur: Fuzzy Concepts in der englischen Grammatik. In: Bredella, L. (Hrsg.): Verstehen und Verständigung durch Sprachenlernen? Dokumentation des 15. Kongresses
für Fremdsprachendidaktik, Gießen 1993. Bochum: Brockmeyer, 1995, S. 225-235.
4.7 Entwicklung einer handlungs-, prozess- und lernorientierten Didaktik des Englischunterrichts (1995-1998)
Ziel: Konzipierung, Planung und Herausgabe einer Didaktik und Methodik des Englischunterrichts, in
der insbesondere die fremdsprachendidaktischen Konzepte der Handlung-, Prozess- und Lernorientierung berücksichtigt werden sollten. Diese Konzeption des Fremdsprachenlernens und damit des Fremdsprachenunterrichts war nicht zuletzt eine direkte Konsequenz meines 1995 abgeschlossenen Projekts über das „Sprachgefühl“, insbesondere in Form von „Fuzzy Sets“ im Bereich des intuitiven grammatischen Wissens und in der linguistischen Beschreibung (vgl. unter 4.6). Die in diesem Projekt erarbeitete exemplarische Sammlung unscharfer grammatischer Phänomene stützte meine These, dass eine Didaktik und Methodik des Fremdsprachenunterrichts nur auf einer (im wesentlichen) konstruktivistischen Erkenntnistheorie sowie auf prozessorientierten Konzepten der Kognitionspsychologie fußen kann, die im Rahmen eines verstehens- und lernorientierten Unterrichts auf der Grundlage eines rich learning environment umgesetzt werden.
Mitarbeiter: Studentische Hilfskraft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Finanzierung: Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ergebnis:
Timm, J.-P. (Hg.) 1998. Englisch lernen und lehren. Didaktik des Englischunterrichts. Berlin: Cornelsen, 1998 (8. Druck 2011).