Mit dem Forschungsprojekt KomBus2.0 wird Kommunen ein digitales Audit-Tool an die Hand gegeben, um die Bewegungsfreundlichkeit ihrer Umwelten systematisch zu erfassen und weiterzuentwickeln. Nach einer erfolgreichen Testphase in ausgewählten Pilotkommunen startet das Projekt 2026 in sein zweites Projektjahr und lädt weitere Kommunen – insbesondere aus der Metropolregion Rhein-Neckar – zur Beteiligung ein.
Im Rahmen von KomBus2.0 wird ein digitales Audit-Tool bereitgestellt und erprobt, mit dem Kommunen insbesondere Spielplätze und Schulhöfe strukturiert bewerten können. Das Tool ist als modularer Baukasten konzipiert und baut auf dem ersten KomBus-Instrument auf, das bereits im
Wie das Audit-Tool in der Praxis eingesetzt werden kann, zeigt die Pilotphase im Landkreis Südwestpfalz. Dort haben das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung und das Gartenamt der Stadt Pirmasens das KomBus2.0-Tool genutzt, um Spielplätze und Schulhöfe hinsichtlich Sicherheit, Zustand und Sauberkeit, Gestaltung und Ausstattung, Zugang und Umgebung, Inklusion und Barrierefreiheit zu erfassen. Die gewonnenen Ergebnisse lieferten eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Entwicklung bewegungsfreundlicher Räume für Kinder und Jugendliche.
Der Schwerpunkt des zweiten Projektjahres von KomBus2.0 liegt auf der kommunalen Handlungsbereitschaft (Community Readiness) zur Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen. Ein zentrales Forschungselement ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Einsatz des Audit-Tools und der Bereitschaft von Kommunen, Maßnahmen zur Bewegungsförderung aktiv umzusetzen. Auch in dieser Projektphase arbeitet das Forschungsteam der PH Heidelberg eng mit Kommunen zusammen, die das Tool anwenden und die Ergebnisse für ihre praktische Arbeit nutzen möchten.
Kommunen aus der Metropolregion Rhein-Neckar sind herzlich eingeladen, sich bei Interesse an einer Teilnahme an das Projektteam zu wenden:
📧 gefoe@ph-heidelberg.de
Das Projekt KomBus2.0 wird vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.