Theaterpädagogik

Bewerbung und Zulasssung

Verfahren:

Die Zulassung und Bewerbung für den Erweiterungsstudiengang Theaterpädagogik erfolgt durch das Studienbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Alle Informationen rund um das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren findest du auf dieser Seite oder in der Handreichung zum Zulassungsverfahren.

Zielgruppe:

Zielgruppe des Erweiterungsstudiengangs Theaterpädagogik sind Studierende der PH Heidelberg, die diesen Studiengang parallel zum Hauptstudium studieren. Es ist aber auch möglich, den Studiengang parallel zur Lehrertätigkeit oder auch "grundständig" in 2 Semestern zu studieren.
Die Entscheidung hierfür sollte aber erst nach einer Studiengangsberatung mit Herrn Nicholas Humphrey erfolgen.

Wieviele Studienplätze stehen zur Verfügung?

Pro Semester werden 20 Studienplätze vergeben. Die Zulassung erfolgt jeweils zum Winter- und Sommersemester.

Hinweis:

Im Zuge der Umstellung der PH-Studiengänge auf den "lehramtsbezogenen Bachelor 2015" wurde nun auch der Erweiterungsstudiengang "Theaterpädagogik" verändert und hat eine neue Zertifikatssatzung (nur für den lehramtsbezogenen Bachelor 2015, für das Lehramt 2003 und 2011 gelten weiterhin die alten Studienordnungen im Downloadbereich). Diese gilt ersmalig für das Wintersemester 2016/2017. 

Darüber hinaus gibt es seit dem Wintersemester 2013/14 eine Auswahlsatzung. Man kann sich also seit dem WiSe 13/14 nicht mehr einfach einschreiben, sondern muss sich  bewerben.

Dieses Auswahlverfahren gilt für alle Studierenden, ganz gleich nach welcher Studienordung sie studieren.

Bewerbung

Die Zulassung erfolgt jeweils zum Sommer- und Wintersemester.

Der Antrag auf Zulassung sowie die erforderlichen Unterlagen müssen bis zum 30. Juni für den Studienbeginn Wintersemester bzw. 31. Dezember für den Studienbeginn Sommersemester bei der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eingegangen sein.

Der Antrag ist auf dem für die Bewerbung vorgesehenen Formular zu stellen. Nachreichen von Unterlagen ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Akademische Zwischenprüfung bzw. Vorprüfung muss bis zum Bewerbungstermin erfolgreich abgeschlossen sein und nachgewiesen werden.

Bewerbungsunterlagen bitte an:
Studienbüro der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Postfach 10 42 40
69032 Heidelberg

Bei Nachfragen wende dich bitte an das Studienbüro:
E-Mail: studisek(at)ph-heidelberg(dot)de
Tel: 06221 - 477 - 555

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. Ausgefülltes Formular „Bewerbung für das Studium des Erweiterungsstudiengangs Spiel- und Theaterpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg“

  2. Das Zeugnis über die allgemeine Hochschulreife oder sonstigen Hochschulzugangsberechtigung

    1. das Zeugnis über die Akademische Zwischenprüfung eines Lehramtsstudiums für Grund- und Hauptschulen, Realschulen oder Sonderschulen innerhalb Baden- Württembergs (LA2003) oder

    2. das Zeugnis über die Akademische Vorprüfung eines Lehramtsstudiums für Grundschulen, Werkreal-, Haupt-, sowie Realschulen oder Sonderpädagogik innerhalb Baden-Württemberg (LA2011) oder

    3. der Nachweis von 25LP im Rahmen des lehramtsbezogenen Bachelor PO 2015 oder

    4. das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt nach Ziff. 3.1, 3.2 oder 3.3 oder

    5. das Zeugnis einer gleichwertige Prüfung außerhalb Baden-Württembergs für ein Lehramt nach Ziff. 3a oder 3b oder das Zeugnis der Laufbahnbefähigung der in Ziff. 3.1, 3.2 oder 3.3 genannten Lehrämter in Baden-Württemberg.

  3. Ein Motivationsschreiben von max. 3 Seiten, aus dem theatrale Vorerfahrungen (als Aktiver bzw. Zuschauer), die Motivation für den Studiengang und eigene Gedanken für die Gestaltung von Theater mit Kindern und Jugendlichen hervorgehen soll .

  4. Falls vorhanden, Nachweise über die in Punkt 6 genannten Vorerfahrungen sowie über besondere Qualifikationen, praktische Tätigkeiten sowie außerschulische Leistungen, die über die Eignung für den Erweiterungsstudiengang „Spiel- und Theaterpädagogik“ besonderen Aufschluss geben.

Kommentare:

  • Die Zeugnisse sind in amtlich beglaubigter Kopie vorzulegen. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist berechtigt, die Vorlage der der Zulassungsentscheidung zugrunde liegenden Dokumente bei der Einschreibung im Original zu verlangen.

  • Die genannte Ziffer 2 ist in den meisten Fällen das Abiturszeugnis.

  • Man muss außerdem die akademische Vorprüfung oder Zwischenprüfung bestanden haben (Nachweis erforderlich!) oder 25LP nachweisen (lehramtsbezogener Bachelor PO 2015) oder das erste Staatsexamen für Grundschulen, Werkreal-, Haupt-, sowie Realschulen oder Sonderpädagogik innerhalb Baden-Württemberg oder einer vergleichbaren Ausbildung außerhalb Baden-Württembergs (Nachweis erforderlich!).

  • Das Motivationsschreiben ist ein wichtiger Bestandteil des Auswahlverfahrens und trägt wesentlich zur Einschätzung des Bewerbers bei. Hier sollte man Auskunft geben

    • über die Motivation für diesen Studiengang
    • über theatrale Vorerfahrung (z.B. aus dem Schultheater oder aus freien
      Theaterprojekten)
    • über besondere Qualifikationen (Zusatzausbildungen, Fortbildungen) oder besondere außerschulische oder ehrenamtliche Tätigkeiten, die über die Eignung für den Erweiterungsstudiengang „Spiel- und Theaterpädagogik“ besonderen Aufschluss geben,
    • über Ideen, Wünsche und Vorstellungen, wie Spiel und Theater mit Kindern und Jugendlichen bzw. in der künftigen Berufs- und Lebenswelt eine Rolle spielen könnte
  • Das Motivationsschreiben sollte nicht mehr als 3 Seiten betragen.

  • Es ist sinnvoll, dem Antrag zwei bis max. fünf Nachweise beizufügen, z.B. Schreiben von früheren Theater- oder Klassenlehrern oder Regisseuren, Praktikumsnachweise, Zeugnisse, Fortbildungsnachweise.

Zulassung

Was sind die Kritierien?

Die Auswahlentscheidung erfolgt nach dem Grad der Eignung und der Motivation der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Es wird eine Rangliste erstellt, bei der max. 60 Punkte erreicht werden können. Bewertet werden

  • die Abschlussnote des Abiturs (bzw. sonstigen Hochschulzugangsberechtigung) mit maximal 30 Punkte (Note 1,0 = 30 Punkte, 1,1 = 29 Punkte etc. bis zu 3,9 = 1 Punkt) und
  • die theatralen und spiel- und theaterpädagogischen Kenntnissen, Vorerfahrungen und die Motivation, die im Motivationsschreiben und den Nachweisen beschrieben sind (max. 30 Punkte).

Hat es überhaupt Sinn sich zu bewerben, wenn man keine oder wenig theatrale Vorerfahrungen hat, aber trotzdem interessiert ist?

Ja, denn die Zulassungschancen und der erforderliche NC hängt maßgeblich von der Gesamtnachfrage ab.

Wann bekommt man Bescheid, ob man angenommen ist oder nicht?

Bis spätestens Ende Juli/Anfang August für den Studienbeginn Wintersemester bzw. spätestens Ende Januar/Anfang Februar für den Studienbeginn Sommersemester. Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht zugelassen werden konnten, wird nach Abschluss des Verfahrens ein Ablehnungsbescheid erteilt.

Bei einer Zulassung muss der Studienplatz noch angenommen werden, in dem man sich hierfür immatrikuliert (wie damals bei Studienbeginn). Die genauen Termine für die Immatrikulation werden Ihnen im Zulassungsbescheid genannt und liegen für das Wintersemester im September und für das Sommersemester im März.

Hat man Chancen nachzurücken?

Wenn sich jemand nicht einschreibt, kann der/die nächste der Rangliste nachrücken. In diesem Fall bekommen Sie erneut Bescheid.

Wenn es nicht geklappt hat: Kann man sich im nächsten Semester erneut bewerben?

Ja.

Bewerbungsfristen

Die Bewerbungsfristen für alle Studiengänge sind:

  • 30.06. für das Wintersemester
  • 31.12. für das Sommersemester