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Sprache und Kommunikation in digitalen und KI-gestützten Lernumgebungen (MC) 9

Dieses Modul analysiert die zentrale Rolle von Sprache in digitalen und KI-gestützten Lernräumen sowie die daraus resultierenden Implikationen für die pädagogische Praxis. Es beleuchtet Kommunikationsprozesse zwischen Lernen-den, Lehrenden und intelligenten Lernhilfen, analysiert Sprachgebrauch, Verständlichkeit und Barrierefreiheit, und greift ethische Fragestellungen rund um KI-Unterstützung, Datenschutz sowie Transparenz der Systeme auf. Im Fokus stehen die Kommunikationsprozesse zwischen Lernenden, Lehrenden und KI-Systemen. Anhand praxisnaher Fall-studien und didaktischer Konzepte erwerben die Teilneh-menden Kompetenzen im Prompt-Engineering, in der Gestaltung klarer Interaktionsmuster und im inklusiven Sprachgebrauch.

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  • Abschluss: Microcredential (MC)
    Abschluss Microcredential (MC)
  • Umfang: 3 ECTS
    Umfang 3 ECTS
  • Dauer: 6 - 8 Wochen
    Dauer 6 - 8 Wochen
  • Voraussetzungen: Studium oder berufl. Äquivalent sowie Berufserfahrung
    Voraussetzungen Studium oder berufl. Äquivalent sowie Berufserfahrung

Das Modul ist Teil von Themenfeld 3 “Vielfalt und Wandel” des

Lernziele:

Die Teilnehmenden können 

  • grundlegende Funktionsweisen von KI-Modellen erklären sowie deren Stärken und Schwächen für den pädagogischen Kontext benennen,
  • Prinzipien des Prompt-Engineering als Kulturtechnik für pädagogische Zwecke (z.B. Materialerstellung, Ideenfindung, Differenzierung, Rückmeldung) anwenden,
  • Veränderungen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation durch digitale Medien und Ki-Systeme analysieren und Konsequenzen für die pädagogische Praxis ableiten,
  • zentrale ethische Fragestellungen kritisch zu reflektieren und erste Handlungsstrategien für verantwortungsvollen Umgang in ihrem Handlungsfeld entwickeln,
  • verschiedene KI-Tools (Kommunikation, Übersetzung, Speech-to-Text, etc.) pädagogisch bewerten und eine Auswahl für spezifische Anwendungsfälle treffen,
  • Anforderungen an Sprachkompetenz im digitalen Kontext neu definieren,
  • Potenziale und Risiken von KI-Tools für die Förderung von Mehrsprachigkeit und den Abbau von Barrieren im pädagogischen Alltag beurteilen,
  • bestehende Kommunikationsformate kritisch hinterfragen und neue, auf KI-gestützte Didaktik basierende Formate  entwickeln (adaptive Feedback-Systeme, KI-Agenten, …),
  • anhand von Fallstudien Auswirkungen von KI auf die Beziehungsgestaltung analysieren.

Inhalte:

  • Funktionsweisen von KI-Modellen (z.B. Large Language Models)
  • Prompt Engineering als neue Kulturtechnik für präzise KI-Interaktionen
  • Analyse veränderter Kommunikation (mündlich/schriftlich)
  • Ethische Fragestellungen (Bias, Datenschutz, Urheberschaft, soziale Aspekte)
  • Kennenlernen und kritische Bewertung verschiedener KI-Tools für Kommunikation, Übersetzung, Speech toText und Schreibassistenz
  • Erweiterung der Sprachkompetenz im digitalen Zeitalter, inkl. Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit
  • Konzeption KI-gestützter didaktischer Elemente, wie individualisierte Aufgabendesigns, adaptive Lernpfadeund automatisierte Feedback-Systeme
  • Fallstudien zur Nutzung von KI in unterschiedlichen Formen der Beziehungsgestaltung

Format

  • Online
  • Teilnahmeplätze: 15

Das Modul wird mit einem jährlichen Turnus angeboten.

Bestandteile

Alle Module des Kontaktstudiums “Kommunikation und Beziehungsgestaltung in der pädagogischen Arbeit” folgen einem einheitlichen didaktischen Aufbau: 

  • Ein Einführungsseminar vermittelt die inhaltlichen Grundlagen.
  • Zwei Workshops vertiefen die Inhalte.
  • Bis zu vier Check-ins dienen zur Reflexion und praxisnahen Betreuung.
  • Eine asynchrone Selbstlern- und Transferphase sichert die Anwendung in der eigenen beruflichen Praxis.
  • Den Abschluss bildet ein praxisbezogener Kompetenznachweis.

Termine

Einführungsseminar: 

Workshop I:                 

Workshop II: 

Check-ins: Termine werden von Teilnehmenden und Dozent:in zu Beginn des Moduls gemeinsam festgelegt.

Tools:

  • E-Learning Plattform: Moodle
  • Meeting-Software: Zoom

Voraussetzungen für den Zertifikatserwerb

Jedes Modul schließt mit einem anwendungsbezogenen Kompetenznachweis (= Prüfungsleistung) ab.  Haben Sie diesen bestanden und an mindestens 80 % der Online-Präsenzzeiten (16 von 20 Stunden) teilgenommen, erhalten Sie ein Hochschulzertifikat mit  3 ECTS-Leistungspunkten. Andernfalls stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung aus.

Kompetenznachweis

Der Kompetenznachweis für Modul 9 besteht aus einem Anwendungsprojekt.

Anrechnung

Über die auf den Zertifikaten ausgewiesenen ECTS-Punkte können Ihre Module (MCs) auf umfangreichere Kontaktstudien und berufsbegleitende Studiengänge angerechnet werden.

(!) An der Pädagogoschen Hochschule Heidelberg rechnen wir den erfolgreichen Abschluss des Moduls sowohl für das als auch für dasan.  Für die Anrechnung auf einen grundständigen Studiengang oder auf Angebote anderer Hochschulen wenden Sie sich an das bzw.an die jeweilige Hochschule.
 

€ 350,-
 

Die Teilnahmegebühr umfasst 

  • die synchronen Veranstaltungsteile,
  • einen begleitenden Moodle-Kurs inklusive Materialien,
  • die Betreuung und Bewertung des Kompetenznachweises
  • sowie die Ausstellung der Zertifikatsurkunde.

Haben Sie vier Module erfolgreich absolviert, können Sie über die Professional School formlos und ohne zusätzliche Gebühren die Ausstellung der Urkunde für das   beantragen.

(!) Klären Sie unbedingt mit Ihrem Arbeitgeber, ob dieser die  Kosten übernimmt. Dies geht ganz einfach über das Ausfüllen der Gebührenübernahmeerklärung im Anmeldeprozess.  

Flyer “Sprache und Kommunikation in digitalen und KI-gestützten Lernumgebungen”