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Fachtagungen

digi@school SAVE THE DATE!

Wir freuen uns sehr digi@school 2023 ankündigen zu können!

Am 23. + 24.3.2023 findet erneut die Online-Fachtagung für digitalen Wandel an Schulen statt.

Unter dem Motto "better together" erwarten Sie tolle Sessions, Keynotes, Podien und ein attraktives Rahmenprogramm.
Seien Sie dabei! Die Anmeldung startet am 13.01. und ist bis 31.01.2023 geöffnet.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung auf unserer Veranstaltungsseite  www.digiatschool.de

Online_Fachtagung: "Mehrsprachigkeit an unterschiedlichen Bildungsorten im Elementarbereich leben"

Die Online-Fachtagung war ein großer Erfolg und mit fast 100 Teilnehmenden sehr gut besucht. Wir danken allen Teilnehmenden und Referierenden für Ihr Engagement.

Die Online-Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und des Zentrums für Entwicklung und Lernen (ZEL) Heidelberg. Sie wird durch das Hessische Ministerium für
Soziales und Integration gefördert.

Weitere Informationen finden auf der Tagungshomepage www.fachtag.net  oder unserem Flyer (PDF ca. 770 KB)

 

Fachtag "Erinnern für die Zukunft - Demokratiebildung durch Regionalgeschichte am Beispiel der NS-Zeit"

Wie wichtig ein tieferes Verständnis historischer Begebenheiten für die Ausprägung einer demokratischen Grundhaltung ist, erleben wir weltpolitisch aktuell an etlichen erschreckenden Negativbespielen. Das Erarbeiten eines solchen Verständnisses mit Schülerinnen und Schülern über anschauliche Beispiele mit unmittelbarem regionalen Bezug stand deshalb im Fokus Fachtagung, die am 7. März 2022 in den Räumen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als hybride Fortbildung für Lehrkräfte angeboten wurde.

Organisiert und umgesetzt wurde sie von der Arbeitsstelle Antiziganismusprävention und der Professional School der PH Heidelberg in Kooperation mit der ZSL Regionalstelle Mannheim und dem Verein für historische Forschung und Geschichtsvermittlung – Die Lupe. Die Metropolregion Rhein-Neckar unterstütze die Veranstaltung finanziell.

Durch die Bündelung der Kompetenzen der verschiedenen Einrichtungen konnte ein abwechslungsreiches Programm angeboten werden, das sowohl Einblicke in aktuelle Forschung als auch ganz praktische Anregungen für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern gab. „Wir waren selbst überrascht, wie reibungslos die Veranstaltung in dieser für uns alle neuen Konstellation gelaufen ist“, berichtet Michaela Manall, Landeskundekoordinatorin, ZSL Regionalstelle Mannheim.

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„Insbesondere die durchweg gelungene Einbindung der Online-Teilnehmenden war eine gute Erfahrung und ein schöner Erfolg“, ergänzt Nadine Küssner von der Arbeitsstelle Antiziganismusprävention der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Nach einem einführenden Überblick über aktuelle Ergebnisse geschichtswissenschaftlicher Forschung zum Raum Heidelberg in der NS-Zeit bearbeiteten die Teilnehmenden in kleineren Workshopgruppen lokalhistorische Quellen zu den Themenbereichen „Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“; „Antiziganismus“ und „Jüdische Lebenswelten“. Für die online Teilnehmenden wurde jedes Thema in einem eigenen Zoom-Workshopraum angeboten und die Ergebnisse aller Workshopgruppen am Ende in einer gemeinsamen Plenumssession zusammengeführt.

Für den Nachmittag wechselte die Gruppe dann zu Fuß oder virtuell in die Heidelberger Innenstadt und nahm dort an einem Stadtrundgang zu erinnerungskulturellen Orten teil und besuchte das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. Dank einer entsprechenden Anwendung konnten auch die Online Teilnehmenden virtuell geführt werden und sich dabei über ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen.

Am Ende des Tages war die Zufriedenheit groß. „Es war ein toller und auch persönlich bereichernder Tag, an dem ich viel gelernt habe.“, resümierte einer der Teilnehmenden. Insbesondere der gute Bezug von Theorie und Praxis, die Methodenvielfalt und der Wechsel der Lernorte wurden immer wieder positiv hervorgehoben. „Ich fand das Format mit dem Wechsel aus Theorie und praktischer Umsetzung sehr abwechslungsreich und dadurch extrem kurzweilig. Man hat gemerkt, dass sehr viel Engagement seitens der Veranstaltenden vorhanden ist, was die Veranstaltungsatmosphäre sehr ansprechend und die Fortbildung insgesamt gewinnbringend gemacht hat. Auch die Einbeziehung der außerschulischen Lernorte war sehr inspirierend.“

Das deutlichste Lob für die Referierenden waren jedoch die unmittelbar geäußerten Unterrichtsideen der teilnehmenden Lehrkräfte. „Danke auch für den tollen Reader, dessen Quellen wahrscheinlich direkt diese Woche im Unterricht zum Einsatz kommen werden.“

digi@school 2022 - Gekommen, um zu bleiben

Online-Fachtagung „digi@school“ als Forum für den digitalen Wandel an Schulen etabliert

Ließ sich der Erfolg der Fachtagung im vergangenen Jahr noch mit den pandemiebedingten Ad Hoc-Anforderungen an Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte begründen, zeigt die erneut gestiegene Nachfrage nach digi@school in 2022, dass es gelungen ist, die Veranstaltung zu einer regionalen Institution mit überregionaler Strahlkraft zu entwickeln.

Rund 700 Lehrkräfte aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich für das umfangreiche Tagungsprogramm am 31.März  und 1. April angemeldet. Unter dem Titel "Schule im digitalen Wandel“ liegt der Fokus der Online-Tagung in diesem Jahr noch stärker auf dem konzeptionell verankerten, längerfristigen Einsatz digitaler Medien an Schulen. Dabei kommen auch Themenbereiche wie Prävention, digitales Prüfen und die Zusammenarbeit mit den Eltern zur Geltung. Da Wandel als dynamischer Prozess Veränderung und Bewegung beinhaltet, bereichert Bewegung im übertragenen Sinn und ganz konkret in Form von angeleiteten Bewegungspausen die verschiedenen Angebote der Fachtagung.

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„Einige inhaltliche Aspekte der Fachtagung haben wir in den vergangenen Monaten weiterentwickelt, neue Kooperationspartner:innen sind hinzugestoßen und auch unser Design hat sich vereinheitlicht,“ resümiert Antje Schröder-Schulz, Geschäftsführerin der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die Veränderungen.

„Geblieben ist der gemeinsame Wunsch, Schulen und Schulteams im digitalen Wandel von Unterricht und Schulleben zu begleiten, zu ermutigen und zu inspirieren, ergänzt Dr. Petra Hasselbach, Leiterin des Bereiches Prävention an der ZSL Regionalstelle Mannheim.

Neben den bereits etablierten Formaten der Keynotes, Sessions und Podien erwartet die Teilnehmenden in diesem Jahr ein erweitertes Angebot zum Austausch und zur Vernetzung über die Tagungsplattform „Wonder“. In nach Schularten organisierten „Lounges“ können die Teilnehmenden gezielt mit Berater:innen und Expert:innen in Kontakt treten, um ihre individuellen Fragen und Anliegen in Bezug auf den digitalen Wandel zu besprechen. Auf dem Wonder-Marktplatz informieren verschiedene gemeinnützige Organisationen über ihre Unterstützungsangebote und Beispiele von Good Practice.

Auch das Netzwerk der veranstaltenden Einrichtungen wurde mit dem Stadtmedienzentrum Mannheim noch einmal erweitert. Die Kolleg:innen aus Mannheim verstärken das Team aus Pädagogischer Hochschule Heidelberg, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg Regionalstelle Mannheim, Hopp Foundation und Medienzentrum Heidelberg. Dessen Leiter, Robert Bittner, betont: „Entscheidend ist, dass Schule sich den Anforderungen einer sich wandelnden Lebenswelt bewusst wird. Digitalisierung ist Teil eines gesellschaftlichen Wandels und Diskurses, in dem sich Lehrende und Lernende positionieren müssen.“

Digi@school wird diesen Prozess auch in den kommenden Jahren fachkundig begleiten und den Schulen in der Region ein Netzwerk für Beratung und Implementierung der gewonnenen Ideen und Eindrücke bieten.

Weitere Informationen zu der Tagung finden Sie unter www.digiatschool.de.

Tagungspaket 2022 für die Teilnehmenden