Mit dem Deutschlandstipendium unterstützt die Bundesregierung begabte und leistungsfähige Studierende. Sie will herausragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement honorieren, das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft für Bildung und Begabung stärken und letztlich damit zu einer neuen Stipendienkultur in Deutschland beitragen.
Aus jedem Studiengang können sich die besten Studienanfänger:innen des Auswahlverfahrens bewerben, im Bachelor ab einer Gesamtpunktzahl von mindestens 45 Punkten. Die Gesamtpunkte können im
Besonders begabte Studierende höherer Semester benötigen - unabhängig von der Gesamtpunktzahl - zu den geforderten Bewerbungsunterlagen noch ein Empfehlungsschreiben einer/eines hauptamtlich Lehrenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, bei Master-Studierenden ggf. ein Empfehlungsschreiben einer anderen Hochschule.
Die Bewerbungen sind ab dem 15. März und bis zum 22. Mai 2026 online einzureichen.
Außerdem ist im Prorektorat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu Händen Frau Andrea Spreitzenbarth, Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg ein Ausdruck der Online-Bewerbung mit allen entsprechenden Anlagen (Lebenslauf mit Unterschrift, beglaubigtes Abiturzeugnis, ansonsten Kopien, Motivationsschreiben) einzureichen.
Nicht frist- und formgerechte Bewerbungen finden im Auswahlverfahren keine Berücksichtigung.
Mit dem Antrag auf ein Stipendium sind folgende Bewerbungsunterlagen einzureichen:
- ein Motivationsschreiben im Umfang von höchstens zwei Seiten,
- ein tabellarischer Lebenslauf,
- das Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung, bei ausländischen Zeugnissen eine auf das deutsche System übertragbare Übersetzung und Umrechnung in das deutsche Notensystem,
- ggf. der Nachweis über eine besondere Qualifikation, die zum Studium in dem jeweiligen Studiengang an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg berechtigt,
- von Bewerbern um einen Masterstudienplatz das Zeugnis über einen ersten Hochschulabschluss sowie ggf. weitere Leistungsnachweise entsprechend den Zulassungs- und Auswahlbestimmungen für den Masterstudiengang,
- ggf. Nachweise über bisher erbrachte Studienleistungen,
- ggf. Praktikums- und Arbeitszeugnisse sowie Nachweise über besondere Auszeichnungen und Preise, sonstige Kenntnisse und weiteres Engagement.
- bei Studierenden höherer Semester: Empfehlungsschreiben einer/eines hauptamtlich Lehrenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, bei Master-Studierenden ggf. ein Empfehlungsschreiben einer anderen Hochschule.
Falls die Bewerbungsunterlagen nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Auf die Satzung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Vergabe von Deutschlandstipendien vom 9. Februar 2011 wird verwiesen.
Zum 1. Oktober 2026 werden 21 Stipendien vergeben:
Gefördert werden Studienanfänger und Studierende der PHHD, die hervorragende Perspektiven in Studium und Beruf aufweisen.
Zu den Förderkriterien zählen unter anderem:
- besonderen Erfolgen an Schule und/oder Universität
- gesellschaftliches Engagement
- berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben
Das Deutschlandstipendium umfasst eine Förderung von 300 Euro pro Monat. Die Förderdauer beträgt mindestens ein Jahr.
Ja, das Deutschlandstipendium ist eine Ergänzung zum BAföG. Das BAföG als Instrument der Breitenförderung ist darauf ausgelegt, möglichst vielen Menschen die Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen. Das Deutschlandstipendium fördert gezielt besonders begabte Studierende. Stipendiatinnen und Stipendiaten können beide Fördermaßnahmen ohne Einschränkungen miteinander kombinieren.
Die Bewerbungen sind ab dem 15. März und bis zum 22. Mai 2026 online und in ausgedruckter Form einzureichen.
Außerdem ist im Prorektorat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu Händen Frau Andrea Spreitzenbarth, Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg ein Ausdruck der Online-Bewerbung mit allen entsprechenden Anlagen (Lebenslauf mit Unterschrift, beglaubigtes Abiturzeugnis, ansonsten Kopien, Motivationsschreiben) einzureichen.
An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg studieren die Bildungsexpert:innen von morgen. Damit leistet unsere Hochschule einen wichtigen Beitrag für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen. Unser Auswahlkonzept zur Zulassung auf einen (lehramtsbezogenen) Studienplatz gilt dabei als bundesweites Referenzmodell: Wir berücksichtigen soziales Engagement wie zum Beispiel soziale Dienste, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Vereinsaktivität im selben Umfang wie die Abiturnote; dies gilt deutschlandweit als einzigartig. Unsere Hochschule zeichnet sich ferner dadurch aus, dass wir die Bedürfnisse und Bedarfe unserer Studierenden in den Mittelpunkt stellen: Durch einen engen Bezug zur Praxis und mittels forschungsbasierter Lehre bereiten wir sie bestmöglich auf ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe vor.
Das Deutschlandstipendium unterstützen wir, weil es neben erstklassigen Noten auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt – etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie. Ihre Spende von 1.800 Euro pro Jahr und Stipendium leistet einen wichtigen Beitrag, damit unsere Studierende weiterhin wissenschaftliche Spitzenleistungen erbringen und sich gleichzeitig aktiv in die Gesellschaft einbringen können.
Weitere Informationen zu einer potenziellen Förderung finden Sie
Jede:r kann Förderer werden, egal ob als Privatperson, Stiftung oder Unternehmen.
Das Engagement als Förderer zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. Unternehmen profitieren vom Kontakt zu talentierten Studierenden und können damit potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen. Kooperationen mit Hochschulen geben neue Impulse für das Geschäft und lassen ein regionales Netzwerk zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstehen. Privatpersonen können mit der Förderung etwas an ihre ehemalige Hochschule und an die Studierenden zurückgeben sowie Anreize für Spitzenleistungen setzen. Gleichzeitig wird im Zusammenwirken von Staat und Zivilgesellschaft eine neue Stipendienkultur geschaffen, die den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig macht.
Gefördert werden PHHD-Studierende mit herausragenden Leistungen. Zu den Auswahlkriterien zählen neben Erfolgen in Schule und/oder Studium auch die Bereitschaft, im sozialen Umfeld, in der Familie, im Verein oder in einer sozialen Einrichtung Verantwortung zu übernehmen sowie die Überwindung von etwa herkunftsbedingten biografischen Hindernissen.
Der private Mindestförderumfang liegt für ein Stipendium bei 150 Euro pro Monat, die durch 150 Euro aus Bundesmitteln ergänzt werden. Stipendien werden für mindestens ein Jahr zur Verfügung gestellt. Hieraus ergibt sich ein Mindestförderbetrag von 1.800 Euro.
Ja. Die von Fördernden zur Verfügung gestellten Gelder können nach § 10b Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes als Ausgaben für steuerbegünstigte Zwecke steuermindernd geltend gemacht werden. Diese können mit anderen Zuwendungen für steuerbegünstigte Zwecke bis zu einer Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte oder vier Promille der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter berücksichtigt werden.
Antworten auf steuerrechtliche Fragen zum Deutschlandstipendium finden Sie auch hier:
Bei Interesse beraten wir Sie gerne. Bitte wenden Sie sich gerne via folgender E-Mail-Adresse an Alexandra Gräber:
Oder telefonisch unter: +49 (0) 6221-477 6115