Was bedeutet Behinderung und wie entstehen Barrieren im Alltag? Mit diesen Fragen beschäftigten sich knapp 30 Teilnehmende bei einem Workshop im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BaWü.
Die Bildungsfachkräfte Anna Neff und Thorsten Lihl vom AW-ZIB luden die Vertreter:innen der Referate dazu ein, gewohnte Vorstellungen zu hinterfragen und neue Perspektiven auf Behinderung und Inklusion kennenzulernen. Nach der Begrüßung durch Staatssekretärin Neşe Erikli stellten sie das AW-ZIB und seine Bildungsarbeit vor.
Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Menschen aufgrund ihrer Beeinträchtigung behindert sind oder ob vielmehr gesellschaftliche Barrieren und Ausgrenzung ihre Teilhabe erschweren. Anhand interaktiver Übungen und persönlicher Erfahrungsberichte verdeutlichten die Bildungsfachkräfte, wie Inklusion und Exklusion ihren Alltag prägen. Anna Neff berichtete unter anderem von ihren Erfahrungen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Thorsten Lihl thematisierte alltägliche Barrieren auch in seinem KI-generierten Song „Barrieren brechen“.
Zum Abschluss diskutierten die Teilnehmenden Möglichkeiten, Barrieren abzubauen, und formulierten Wünsche für mehr Inklusion. Der Workshop machte deutlich: Gleichberechtigte Teilhabe erfordert Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und konkrete Veränderungen in unserer Gesellschaft.