Das Team Prävention und Gesundheitsförderung steht für vielfältige, interdisziplinäre Lehre und Forschung in zentralen Handlungsfeldern von Prävention und Gesundheitsförderung.
Mit unserem Bachelor- und Masterstudiengang qualifizieren wir für Tätigkeiten in Berufspraxis und Wissenschaft – durch eine evidenzbasierte und praxisnahe Lehre.
- Weil ich mich für Gesundheit interessiere und aktiv etwas bewirken möchte
- Weil ich verstehen will, wie Gesundheit in verschiedenen Lebenswelten entsteht
- Weil ich ein Studium mit Praxisbezug und gesellschaftlicher Relevanz suche
- Interesse an Gesundheit und gesellschaftlichen Themen
- Freude an der Arbeit mit Menschen
- Offenheit für neue Perspektiven
- Motivation, aktiv mitzuarbeiten
- Kombination aus Theorie und Praxis
- Projekte in unterschiedlichen Handlungsfeldern
- Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen
- Einblicke in Forschung und wissenschaftliches Arbeiten
- Praxissemester und die Möglichkeit für ein Semester im Ausland
Hier arbeite ich heute:
Arbeitgeber: Krankenkasse AOK – Geschäftsbereich Prävention
Tätigkeit: Koordinator für Präventionsarbeit an Schulen, Kitas, Kommunen, Sportvereine
Kurzbeschreibung: Erster Ansprechpartner, Planung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen in den Themen Bewegung, gesunde Ernährung, psychische Gesundheit
Was gefällt mir besonders: Wechsel zwischen Tagen in Koordination am Schreibtisch und Praxiseinsätzen mit Vorträgen, Workshops, Aktionstagen in unterschiedlichen Settings
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Besondere Herausforderung: Eigenorganisation während Hausarbeiten
Von was ich besonders profitiere: Inhalte zu gesunder Ernährung, Bewegungspausen, Moderation, Netzwerke, gesunde Kommunen, Kommunale Gesundheitskonferenzen
Meine Tipps:
Mehrere Praktika machen
Nicht von Stellenausschreibungen verunsichern lassen, die nicht 100% in dein Profil passen oder „mehrere Jahre Berufserfahrung“ verlangen
Mein Studium in Drei Worten:
abwechslungsreich | praxisorientiert | breiter Überblick zum Thema Gesundheit
Hier arbeite ich heute:
Seit meinem Studienabschluss arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck. Dort bin ich im EU-geförderten Forschungsprojekt SmILE (Smart Implants for Life Enrichment) tätig, das die Entwicklung intelligenter Implantate zur Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen zum Ziel hat (
Mein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Anforderungen an intelligente Implantate aus Sicht von Patient*innen sowie des medizinischen Fachpersonals, das an ihrer Behandlung beteiligt ist. Hierfür nutze ich sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden. Darüber hinaus habe ich einen Patient*innenbeirat aufgebaut und koordiniere dessen Beteiligung am Technologieentwicklungsprozess über die gesamte Projektlaufzeit hinweg. So stelle ich sicher, dass die Perspektiven der späteren Anwender*innen frühzeitig und kontinuierlich in die Entwicklung einfließen.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Rückblickend hat mir das Studium der Prävention und Gesundheitsförderung wichtige fachliche Grundlagen vermittelt, die meinen weiteren akademischen und beruflichen Weg maßgeblich geprägt haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Modul Gesundheitspsychologie. Die dort behandelte sozial-kognitive Theorie von Albert Bandura und insbesondere das Konzept der Selbstwirksamkeit haben mich so sehr fasziniert, dass ich mich diesem Thema später auch in meiner Masterarbeit gewidmet habe. Dafür habe ich Daten einer randomisiert-kontrollierten Studie ausgewertet, um zu untersuchen, welchen Einfluss die bewegungsbezogene Selbstwirksamkeit auf das tatsächliche Bewegungsverhalten psychisch komorbider Patient*innen in der kardiologischen Rehabilitation hat. Aus dieser Arbeit entstand schließlich eine meiner ersten wissenschaftlichen Publikationen in einem internationalen Fachjournal.
Besonders wertvoll war für mich die Verbindung von theoretischem Wissen und methodischen Kompetenzen. Das im Bachelor gelegte Fundament und die im Master vertiefte methodische Ausbildung haben mich befähigt, in der Forschung Fuß zu fassen, wissenschaftlich zu arbeiten und heute eine Promotion anzustreben.
Meine Tipps:
Der Bachelor ist ein hervorragendes Sprungbrett. Er eröffnet den Zugang zu spannenden Masterprogrammen und kann Türen öffnen, von denen man zu Studienbeginn vielleicht noch gar nichts ahnt.
Seid neugierig, probiert Dinge aus und nutzt die Möglichkeiten, die euch das Studium bietet. Jede Vorlesung, jedes Projekt und jede praktische Erfahrung können neue Perspektiven eröffnen und Impulse für euren weiteren Weg geben. Oft entdeckt man seine eigentliche Leidenschaft erst im Laufe des Studiums.
Mein Studium in Drei Worten:
Orientierung | Neugier | Sprungbrett
Hier arbeite ich heute:
Seit Herbst 2023 arbeite ich bei der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e.V.). Wir setzten uns dafür ein, Planetary Health – also die Verknüpfung von Gesundheit, Klima und Umwelt – in gesundheitspolitische Strukturen sowie in verschiedene Lebens(um)welten der Prävention und Gesundheitsförderung zu integrieren. Zu meinen Aufgaben gehören u.a. die Entwicklung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Kommunikationskonzepte, Informationsmaterialien, Workshops und Weiterbildungsformate nach dem Ansatz der transformativen Bildung.
Was ich besonders schätze: Ich kann sinn- und werteorientiert arbeiten, meinen Interessen folgen und mich gemeinsam mit anderen Menschen dafür einsetzen, Verhältnisse so zu gestalten, dass gesundes sowie klima- und umweltschützendes Verhalten gefördert werden kann.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Nach dem Abitur hatte ich ein klares berufliches Ziel: Menschen dabei unterstützen, gesund zu bleiben – nicht erst dann, wenn sie bereits krank sind. Deshalb habe ich mich für den Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung entschieden. Mein Interesse an Nachhaltigkeit hatte ich bereits vor dem Studium. Die Verbindung von Klima, Umwelt und Gesundheit wurde mir erst während des Studiums richtig bewusst. Ein Aha-Moment war das Seminar zu „Stealth Interventions“ im 1. Semester. Also Maßnahmen, die auf den ersten Blick nicht wie Gesundheitsförderung wirken, aber große Wirkung haben können. Heute verstehe ich darunter: Maßnahmen mit Co-Benefit-Potenzial, die gesund für Gesundheit, Klima & Umwelt sind.
In Haus- und Abschlussarbeiten konnte ich meinen Interessen gezielt nachgehen. Besonders wertvoll waren für mich die Theorien der Gesundheitspsychologie, die Auseinandersetzung mit den Determinanten von Gesundheit und das Intervention Mapping. Ich schaue bis heute gerne in meine alten Unterlagen, da darin so viele Grundlagen & Anwendungspotenziale stecken.
Eine Herausforderung war meine empirische Bachelorarbeit: Interviews führen, Daten auswerten, Ergebnisse filtern und diskutieren, ohne den Bezug zum Forschungsziel zu verlieren. Rückblickend bin ich sehr dankbar, dass ich diese Erfahrungen schon früh sammeln konnte.
Was mir das Studium besonders mitgegeben hat: Transfer herstellen, fachliche und gesellschaftliche Perspektiven verbinden. Genau dafür ist das Querschnittsthema Planetary Health prädestiniert. Zu meiner Studienzeit war Planetary Health noch nicht explizit im Modulhandbuch verankert. Umso mehr freut es mich, dass es heute immer mehr Raum bekommt.
Meine Tipps:
Bleibe offen für interdisziplinäre Ansätze. Gesundheitsförderung ist vielfältig. Umso wertvoller sind daher Perspektiven aus der Psychologie, Soziologie, Umweltwissenschaft und vielen weiteren Fachbereichen. Und vor allem: Berufliche Rollen sind gestaltbar. Viele Jobs in der Prävention und Gesundheitsförderung entstehen erst durch die Menschen, die sie mit Leben füllen. Habe den Mut, deinen eigenen Weg zu gehen und folge dabei deinen Interessen.
Mein Studium in drei Worten:
Fundament | Transfer | Verhältnisprävention
Hier arbeite ich heute:
Heute arbeite ich im Animals Helping Handicapped – Institut für Tiergestützte Intervention als Fachkraft für Tiergestützte Intervention und Leitung des Bildungsbereichs (Aus-, Weiter- & Fortbildungen im Bereich TGI).
Hier bereichern Alpaka, Huhn & Co. meine Tätigkeit. Konkret kann das zum Beispiel so aussehen, dass wir Erwachsene mit katatoner Schizophrenie dabei unterstützten wieder in Bewegung zu kommen oder gemeinsam mit Kindern mit Autismus neue Wege finden, mit Frust umzugehen.
Besonders wertvoll ist für mich in meinem Beruf die Verbindung von Natur, Tier & Gesundheit im Sozialen, Therapeutischen & Pädagogischen Kontext sowie die Ethik, die in der Zusammenarbeit mit unseren Tieren an erster Stelle steht.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Mein Studium der Prävention und Gesundheitsförderung war für mich eine absolute Bauchentscheidung – Ich wusste, dass das für mich der richtige Studiengang ist. Das Studium war eine absolute Bereicherung – Der Start in die Berufswelt etwas holprig. Ich wusste zu Beginn nicht ganz „wohin“ mit meinem Wissen. Wie schaffe ich es, die wertvollen Erkenntnisse zu nutzen und an andere Menschen weiterzugeben? Vieles aus dem Studium unterstützt mich selbst im Alltag und Beruf, um den Überblick und meine Gesundheit zu bewahren. Insbesondere die Wahlpflichtfächer haben hierzu einen großen Teil beigetragen.
Meine Tipps:
Einen Schritt nach dem anderen gehen. Sich selbst stets reflektieren und überlegen was einem Spaß macht und ein Netzwerk aufbauen, mit den Menschen, die sich in dem Bereich bewegen, in welchem du gerne auch einmal Tätig sein möchtest.
Mein Studium in drei Worten:
wertvoll | mutig | innovativ
Hier arbeite ich heute:
Programmkoordinatorin teamw()rk für Gesundheit und Arbeit bei Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. Mein zentrales Anliegen ist es, die Dialoggruppe erwerbsloser Menschen aktiv in den Prozess der Konzeption und Umsetzung von Gesundheitsförderungsaktivitäten einzubeziehen, um ihnen die Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang schätze ich die enge Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Akteur:innen in den teilnehmenden hessischen Landkreisen sehr. Gemeinsam arbeiten wir daran, gesundheitsförderliche Strukturen zu entwickeln und aufzubauen. Diese intensiven Kooperationen und die Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit sind der Schlüssel zur Verwirklichung unserer Ziele.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Ich blicke mit Dankbarkeit auf meine Studienzeit zurück, in der ich nicht nur fachlich viel lernen konnte, sondern auch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Themenbereiche der Prävention und Gesundheitsförderung erhielt. Eine Herausforderung war es dabei, sich angesichts der vielfältigen beruflichen Möglichkeiten zu orientieren und eine klare Richtung zu finden. Besonders hilfreich war in diesem Zusammenhang meine Tätigkeit – zunächst als studentische Hilfskraft und später im Forschungsprojekt EUBeKo – die mir bereits früh ermöglichte, theoretisches Wissen in die praktische Anwendung zu überführen. Mein besonderer Dank gilt Jens Bucksch, Lisa Paulsen, Chiara Dold und Lea Benz für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die zahlreichen Gelegenheiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.
Meine Tipps:
Nutzt frühzeitig Praxismöglichkeiten, um Theorie mit Anwendung zu verbinden – ob als studentische Hilfskraft, in Projekten oder Praktika. Baut euch ein Netzwerk auf und bleibt offen für verschiedene Berufsfelder. Reflektiert regelmäßig eure Interessen und beruflichen Ziele. Zeigt Eigeninitiative, engagiert euch über das Studium hinaus und entwickelt auch eure Soft Skills weiter. Rückschläge gehören dazu – wichtig ist, dran zu bleiben und daraus zu lernen.
Mein Studium in drei Worten:
prägend | inspirierend | unterstützend
Hier arbeite ich heute:
Seit dem Abschluss meines Bachelorstudiums bin ich im Heidelberger Selbsthilfebüro im Bereich der Selbsthilfeunterstützung tätig – ein Arbeitsfeld, das ich bereits im Rahmen meines Praxissemesters intensiv kennenlernen durfte.
Zu meinen Aufgaben zählen die Beratung von Menschen, die sich für Selbsthilfe interessieren, die Begleitung und Unterstützung bestehender Selbsthilfegruppen, die Kooperations- und Netzwerkarbeit, die Koordination von Projekten sowie Öffentlichkeitsarbeit. Besonders schätze ich an dieser Tätigkeit die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen und die abwechslungsreichen Aufgaben. Immer wieder beeindruckt mich das große Engagement der Menschen, die sich in der Selbsthilfe aktiv einbringen.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Was mir am Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung besonders gut gefallen hat, war die große Bandbreite an Themen und Fachrichtungen –Bewegungsförderung, Ernährung, Projektmanagement und Netzwerkarbeit sowie kommunale Gesundheitsförderung. Viele Inhalte, vor allem Projektmanagement und Netzwerkarbeit, kann ich heute in meinem beruflichen Alltag nutzen. Auch zentrale Grundbegriffe der Gesundheitsförderung wie Empowerment und Partizipation begleiten mich täglich in meiner Arbeit. Wenn ich das Studium noch einmal beginnen könnte, würde ich von Anfang an mehr Gelegenheiten zur Vernetzung nutzen und weitere Praktika machen – einfach, um noch mehr Praxiserfahrung zu sammeln und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Meine Tipps:
Nutzt Praktika und andere Praxismöglichkeiten, um frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und erste berufliche Kontakte zu knüpfen. Bleibt offen für unterschiedliche Tätigkeitsfelder – auch für solche, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt mit Gesundheitsförderung in Verbindung stehen. Falls ihr ein Masterstudium plant, bleibt neugierig und offen für verschiedene Fachrichtungen.
Mein Studium in drei Worten:
vielseitig | interaktiv | gute Basis
Hier arbeite ich heute:
Seit fünf Jahren arbeite ich als Referent für Gesundheitsförderung bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) in Frankfurt. Angefangen habe ich in einem Projekt zur kommunalen Bewegungsförderung für ältere Menschen. Gemeinsam mit kommunalen Partner:innen ging es dabei um den Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Bewegungsangebote und bewegungsfreundlicher Strukturen im Stadtraum. Ziel war es, zentrale Akteur:innen zu vernetzen und dadurch Synergien zu schaffen. Inzwischen umfassen meine Tätigkeiten folgende Schwerpunkte: Koordination eines landesweiten Präventionsprogramms zur Förderung der psychischen Gesundheit und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen sowie interdisziplinären Gremien oder die wissenschaftliche Evaluation verschiedener Projekte. Besonders gefällt mir an meiner Arbeit die inhaltliche Vielfalt. Kein Tag ist wie der andere – klassische Routinetätigkeiten sind die Ausnahme. Zudem schätze ich den fachlichen Austausch mit Hochschulen, u.a. mit der Abteilung für Prävention und Gesundheitsförderung der PH: aufgrund thematischer Schnittmengen gab es bereits einige Kooperationen in Form von Workshops oder Fachimpulsen.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir praxisnahe Hausarbeiten und die Mitwirkung an Veranstaltungen, die Theorie und Praxis unmittelbar miteinander verknüpften. Bis auf wenige Ausnahmen – etwa das Modul Gesundheitspolitik – war das Studium von lebendigen, praxisorientierten Inhalten geprägt. Besonders zugutekommt mir heute der interdisziplinäre Blick auf das Thema Gesundheit. Dieser „Weitwinkelblick“ erleichtert mir die Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus unterschiedlichen Politik- und Lebensbereichen. Health in All Policies (HiAP) ist kein abstrakter Begriff, sondern begegnet mir in meiner täglichen Arbeit ganz konkret. Das Studium ermöglichte mir zudem vielfältige Einblicke in verschiedene Themenfelder. Ich konnte eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen und diese in einem weiterführenden Masterstudium vertiefen. Rückblickend kann ich sagen, dass mir das Studium einen breit gefächerten Werkzeugkoffer mitgegeben hat – und ich konnte mir die passenden Werkzeuge selbst zusammenstellen.
Meine Tipps:
Nutzt die Studienzeit aktiv für Vernetzung - auch außerhalb des PH-Umfeldes. Haltet Kontakte aufrecht – Praktika oder Werkstudent:innentätigkeiten können nicht nur Augenöffner, sondern auch Türöffner sein.
Mein Studium in drei Worten:
vielfältig | vernetzend | nahbar
Hier arbeite ich heute:
Wissenschaftliche Mitarbeit / Post Doc Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Ich habe nach dem Bachelor in Gesundheitsförderung den Master „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen M.Sc.“ von 2015 bis 2017 an der Universität Heidelberg studiert. Nach einem Praktikum in einem Forschungsprojekt und dem Masterabschluss bewarb ich mich auf eine Stelle in einem Forschungsprojekt an der Abteilung in der ich auch heute noch tätig bin.
Ich arbeite als Versorgungsforscherin und Implementierungswissenschaftlerin seit 2018 in unterschiedlichen Projekten der Versorgungsforschung. Ich beschäftige mich mit der Durchführung von Prozessevaluationen, mit dem Studienmanagement und mit der Entwicklung von Interventionen für die Primärversorgung. Viel Freude macht mir meine Arbeit in der Lehre in einem Masterstudiengang zum Thema Qualitative Forschung sowie im Studiengang Humanmedizin zum Thema Gesundheitsförderung. Ich schreibe gerne und daher freut mich, dass ich meine Forschungsergebnisse publizieren und meine Expertise in Forschungsanträgen einbringen kann.
Meine Erinnerungen an die Studienzeit:
Meine Kenntnisse aus dem Bachelorstudium sind und waren eine richtig gute Grundlage für meine Arbeit. Insbesondere die vermittelten Methodenkenntnisse waren immer sehr hilfreich. Die meisten Dozierenden, die ich an der PH kennenlernte, sind vermutlich nicht mehr im Studiengang aktiv, aber die Geschichte eines ehemaligen Briefträgers hat mich auf jeden Fall sehr beeindruckt. Schön, dass Bewegung noch immer ein starkes Thema ist! Und meine Familie lacht heute noch über meine Erläuterungen zum „4 Ohren-Modell“ von Schulz von Thun!
Meine Tipps:
Praktika sind gute Möglichkeiten, um verschiedene Felder kennenzulernen. Für einen erfolgreichen Einstieg in interessante Tätigkeiten sehe ich auch ein Masterstudium als unbedingt geeignet.
Mein Studium in drei Worten:
verstehbar | handhabbar | sinnhaft
- Weil ich mein Wissen aus dem Bachelor vertiefen möchte
- Weil ich komplexe Gesundheitsprozesse verstehen und gestalten möchte
- Weil ich verantwortungsvolle oder spezialisierte Tätigkeiten anstrebe
- Abgeschlossenes Bachelorstudium
- Interesse an vertiefter Analyse und Reflexion von Themen der Gesundheitsförderung
- Selbstständige Arbeitsweise
- Motivation, Verantwortung zu übernehmen
- Breiter Fokus auf Lebenswelten (z. B. Kommunen, Betriebe, Bildung)
- Interdisziplinärer Ansatz
- Enge Verbindung zu Forschung und Praxis (z. B. in Forschungs- und Transferprojekten)
- Vertiefte Auseinandersetzung mit Gesundheitsförderung
- Arbeit an komplexeren Fragestellungen
- Verbindung von Theorie, Praxis und Forschung
- Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten
Ihr habt Interesse daran Gesundheit aktiv mitzugestalten? Dann bewerbt euch jetzt für den B.A. Prävention und Gesundheitsförderung oder den M.A. Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung.
Jedes Jahr im Sommersemester findet im Rahmen des Seminars „Kommunale Gesundheitsförderung“ (Modul PGF 05, 2. Fachsemester) die Gesundheitswoche in Mannheim-Schönau statt – eine Kooperation mit dem Caritas Quartierbüro MA-Schönau und der Stadt Mannheim, Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt. Ziel der Gesundheitswoche ist es, die Bevölkerung in MA-Schönau für Themen der Gesundheitsförderung zu sensibilisieren. Dafür gestalten unsere Studierenden sowie ortsansässige Akteur:innen zahlreiche kreative Angebote. Einen Einblick in diesen kreativen und praktischen Bestandteil des Bachelor-Studiums bietet das Video zur Gesundheitswoche 2026.
Vielen Dank an unsere Studentin, Sophie Kraft, für die Erstellung des Videos.
Anerkennung Bachelor
benz1@ph-heidelberg.de
Tel: +49 (0) 6221 477-9031
Sprechzeiten: Mittwochs 11:00-13:00 Uhr
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät III - Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung
Tiergartenstraße 15
Raum 317
69121 Heidelberg
bucksch@ph-heidelberg.de
Tel: +49 (0) 6221 477-9021
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät III - Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung
Tiergartenstraße 15
Raum 311
69121 Heidelberg