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Impulse für die MINT-Bildung

Eine neue Ringvorlesung der Abteilung Physik verbindet Forschung und Praxis. Zum Auftakt wird Professor Kuhn (LMU München) über generative KI im MINT-Unterricht sprechen.

Die neue Ringvorlesung "Physikdidaktik im Dialog" verbindet aktuelle Forschungsergebnisse aus der Physikdidaktik mit der Unterrichtspraxis.

Ob Energiewende, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz – die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit erfordern naturwissenschaftliche Kompetenzen. Ein guter MINT-Unterricht vermittelt dabei nicht nur Fachwissen, sondern befähigt junge Menschen, technische Entwicklungen zu verstehen, wissenschaftlich zu denken und informiert Entscheidungen zu treffen.

Damit dies gelingt, braucht es eine wissenschaftlich fundierte Lehrkräftebildung und Unterrichtskonzepte, die aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung aufgreifen. Genau hier setzt Professor Dr. Patrik Vogt (Institut für naturwissenschaftliche und technische Bildung) an: Der Experte für moderne Physikdidaktik hat die neue Ringvorlesung „Physikdidaktik im Dialog – Von der Forschung in die Unterrichtspraxis“ initiiert. Diese verfolgt das Ziel, aktuelle Entwicklungen der Physikdidaktik sichtbar zu machen, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Unterrichtspraxis zu transferieren und den Dialog zwischen Forschung, Lehrkräftebildung und Schule nachhaltig zu fördern. Sie richtet sich an Lehramtsstudierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Physiklehrkräfte aller Schularten, Hochschuldozent:innen sowie Interessierte aus Bildung und Wissenschaft.

In jedem Semester werden renommierte Referent:innen aus Wissenschaft, Schule und weiteren Bildungsbereichen aktuelle Themen der Physik, Physikdidaktik und angrenzender Disziplinen vorstellen und mit dem Publikum diskutieren. Die Ringvorlesung bietet Einblicke in Forschungsprojekte, innovative Unterrichtskonzepte und Entwicklungen der Lehrkräftebildung. Ziel ist es, Brücken zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und schulischer Praxis zu schlagen und Impulse für einen zeitgemäßen Physikunterricht zu setzen.

Zum Start spricht Professor Kuhn (LMU München)
Den Auftakt bildet am Dienstag, 21. Juli 2026 Professor Dr. Jochen Kuhn. Der Vizepräsident für Innovation in Lehre und Lehrkräftebildung der LMU München wird über den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz im MINT-Unterricht sprechen. Anhand aktueller Forschungsergebnisse und empirisch evaluierter Unterrichtsbeispiele wird er zeigen, wie KI das Problemlösen, Experimentieren, Modellieren und wissenschaftliche Denken unterstützen kann. Gleichzeitig werden Chancen, Grenzen und methodische Herausforderungen kritisch eingeordnet und Konsequenzen für einen evidenzbasierten und lernförderlichen Einsatz im Unterricht diskutiert.

Weitere Informationen unter .

Text: Verena Loos
Foto: Birgitta Hohenester

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