Ziel des interdisziplinären Forschungskollegs CORPUS ist, ein theoretisch und empirisch fundiertes sowie fächerübergreifend anschlussfähiges körperorientiertes Seminarkonzept zu entwickeln, um einen innovativen Beitrag zu bedürfnisbefriedigenden Lehr- und Lernarrangements in der Hochschuldidaktik zu leisten. Die Bedeutung der Körperlichkeit für Bildungsprozesse ist sowohl in der hochschuldidaktischen Forschung als auch für die strategische Hochschulentwicklung bisher unterrepräsentiert. Im Zuge der Corona-Pandemie und der flächendeckenden Durchführung von Onlinelehre erfahren diese Überlegungen eine hochaktuelle Brisanz, da sich körperorientierte Grundbedürfnisse im virtuellen Raum anders darstellen als in der Präsenzlehre.
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Dauer 10/2021 - 09/2025
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Zielgruppe Dozierende & Studierende
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Projektförderung Forschungskolleg der PH Heidelberg
Um ein körperorientiertes Seminarprofil für Formate der Präsenz- und Onlinelehre zu entwickeln, sind fünf Projektelemente (PE) vorgesehen:
- Lebensführung und Selbstfürsorge (PE 1)
- Bewegungsbedürfnisse (PE 2)
- Körperpräsenz (PE 3)
- Körperliche Selbstbestimmung (PE 4)
- Analyse vorhandener körperbezogener Seminarkulturen (PE 5)
Das Kolleg ist auf mehreren Ebenen integrativ ausgerichtet:
- Inhaltlich steht die körperorientierte Lehre im Fokus und mündet in ein gemeinsames Seminarkonzept sowie in eine Implementationsstrategie.
- Methodisch sind die Projekte verzahnt.
- Die Kommunikation innerhalb des Kollegs ist durch ein differenziertes Projektmanagement gerahmt.
Alltagskultur und Gesundheit (Prof. Dr. Angela Häußler), Erziehungswissenschaften (Prof. Dr. Ilona Esslinger-Hinz) und Sportpädagogik (Prof. Dr. Martin Giese) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Esslinger-Hinz & Bucksch (Hrsg.) (in Druck). CORPUS – Das Seminarkonzept zur Körperorientierung in der Hochschullehre. Wbv.
Möckel, J., Wallmann-Sperlich, B., Rupp, R. & Bucksch, J. (2024). Bewegungsaktivierung und Sitzzeitreduzierung im Hochschulalltag. Public Health Forum, 32 (2), 131–135.