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Mehr Sichtbarkeit für die Lehrkräftebildung

Das Grundschullehramt wird erstmals im CHE Hochschulranking berücksichtigt. Rektorin Karin Vach bringt als Mitglied des CHE-Beirats die Perspektive der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein.

Die große gesellschaftliche Bedeutung von Grundschullehrer:innen soll zukünftig durch das CHE-Ranking sichtbarer werden [Symbolbild]

Das Lehramt bekommt im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erstmals einen eigenen Platz: Mit dem Grundschullehramt startet das CHE einen neuen Ansatz, um Lehramtsstudiengänge ab 2027 stärker und differenzierter abzubilden. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg gestaltet diesen Prozess aktiv mit: Rektorin Professorin Dr. Karin Vach ist Mitglied des CHE-Beirats und bringt dort gemeinsam mit dem Sprecher der PH-Rektorenkonferenz, Professor Dr. Jörg-U. Keßler (Ludwigsburg), die Perspektive der Pädagogischen Hochschulen ein.

Seit über 25 Jahren gilt das CHE Hochschulranking als umfassendstes und detailliertestes Ranking deutscher Hochschulen. Mit dem Ranking 2027 wird nun auch das Lehramt stärker berücksichtigt: Lehramtsstudiengänge machen mit knapp einem Viertel einen erheblichen Anteil des Studienangebots in Deutschland aus; dennoch konnten sie im CHE Hochschulranking bislang nur eingeschränkt abgebildet werden. 
Das CHE geht deshalb einen neuen Weg: Lehramtsstudiengänge werden künftig nicht mehr primär nach einzelnen Fächern, sondern nach Lehramtstypen und damit nach ihrem späteren Tätigkeitsfeld betrachtet. Den Auftakt bildet das Grundschullehramt beziehungsweise der Primarbereich; eine Ausweitung der Untersuchungen auf die Studiengänge für das Lehramt an weiterführenden Schulen ist geplant.

Expertise aus der Lehrerbildung 

Für die Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs ist die Neuausrichtung von besonderer Bedeutung: Aufgrund ihrer Spezialisierung auf die Lehrerbildung wurden sie bislang nicht in das CHE Hochschulranking einbezogen; dies ändert sich durch den neuen Ansatz. 

Als Mitglied des CHE-Beirats hat PHHD-Rektorin Vach, die zudem stellvertretende Sprecherin der PH-Landesrektorenkonferenz ist, die Konzeption des Rankings begleitet: „Dass das Lehramt im CHE Hochschulranking künftig eigenständiger und differenzierter betrachtet wird, ist ein wichtiger Schritt für die Sichtbarkeit der Lehrkräftebildung. Gerade die Perspektive der Pädagogischen Hochschulen ist dabei von besonderer Bedeutung. Wir freuen uns, unsere Expertise in die Entwicklung des neuen Ansatzes einzubringen.“

Jetzt sind die Studierenden gefragt

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen unter anderem die Organisation des Grundschullehramts, die Verzahnung der verschiedenen Studienbestandteile sowie die Begleitung schulischer Praxisphasen. Die Befragungen an den Hochschulen wird zwischen Oktober 2026 und Januar 2027 stattfinden; die ersten Ergebnisse sollen im Mai 2027 veröffentlicht werden.

„Die Perspektive von Studierenden ist für die Untersuchung besonders wichtig. Sie erleben das Studium und seine verschiedenen Bestandteile unmittelbar“, so Vach. „Ich möchte unsere Studierenden daher ausdrücklich ermutigen, sich an der Befragung zu beteiligen. Mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen tragen sie dazu bei, ein differenziertes Bild des Grundschullehramts zu vermitteln und zugleich die Weiterentwicklung der Lehrerbildung sichtbar zu machen.“ Die angehenden Grundschulehrer:innen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erhalten hierzu Mitte Oktober eine E-Mail von der mit weiteren Informationen.

Mehr zum CHE-Ranking unter . Informationen zum Grundschullehramt an der PHHD unter .

Text: Verena Loos
Bild: Birgitta Hohenester

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Tel.: +49 6221 477-671
presse@ph-heidelberg.de
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