Dieses Modul beleuchtet, was inklusive Sprache – sowohl mündlich als auch schriftlich – heute ausmacht und welche Dimensionen dabei eine Rolle spielen. Die Teilnehmenden setzen sich mit dem Diskurs und den rechtlichen Rahmenbedingungen für inklusive Sprache im päda-gogischen Kontext auseinander und erwerben ein vertieftes Verständnis für den Sinn inklusiven Sprechens. Dabei tauschen sie sich über persönliche Erfahrungen aus und reflektieren die eigene Haltung sowie den eigenen Umgang mit sprecherischer Diversität von Schülerinnen und Schülern bzw. Klientinnen und Klienten und erhalten praktische Impulse für respektvolle Kommunikation und konkrete Unterrichts- bzw. Beratungsstrategien.
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Abschluss Microcredential (MC)
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Umfang 3 ECTS
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Dauer 6 - 8 Wochen
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Voraussetzungen Studium oder berufl. Äquivalent sowie Berufserfahrung
Das Modul ist Teil von Themenfeld 3 “Vielfalt und Wandel” des
Lernziele:
- Verständnis von inklusiver Sprache in Theorie und Praxis
- Reflexion eigener Haltungen und Vorurteile
- Verständnis rechtlicher/fachlicher Rahmenbedingungen
- Kompetente Kommunikation angesichts sprachlicher Vielfalt der Zielgruppen
Inhalte:
- Was bedeutet inklusive Sprache heute?
- Welche Dimensionen werden hier bedacht? Wie sieht das mündlich und schriftlich aus?
- Diskurs und rechtlicher Anwendungsrahmen für inklusive Sprache bei Pädagog:innen
- Warum inklusiv sprechen? Austausch von persönlichen Erfahrungen und Reflexion von eigener Haltung undVorurteilen
- Umgang mit sprecherischer Diversität der Schüler:innen oder Klient:innen
Format
- Online
- Teilnahmeplätze: 15
Das Modul wird mit einem jährlichen Turnus angeboten.
Bestandteile
Alle Module des Kontaktstudiums “Kommunikation und Beziehungsgestaltung in der pädagogischen Arbeit” folgen einem einheitlichen didaktischen Aufbau:
- Ein Einführungsseminar vermittelt die inhaltlichen Grundlagen.
- Zwei Workshops vertiefen die Inhalte.
- Bis zu vier Check-ins dienen zur Reflexion und praxisnahen Betreuung.
- Eine asynchrone Selbstlern- und Transferphase sichert die Anwendung in der eigenen beruflichen Praxis.
- Den Abschluss bildet ein praxisbezogener Kompetenznachweis.
Termine
Einführungsseminar:
Workshop I:
Workshop II:
Check-ins: Termine werden von Teilnehmenden und Dozent:in zu Beginn des Moduls gemeinsam festgelegt.
Tools:
- E-Learning Plattform: Moodle
- Meeting-Software: Zoom
Voraussetzungen für den Zertifikatserwerb
Jedes Modul schließt mit einem anwendungsbezogenen Kompetenznachweis (= Prüfungsleistung) ab. Haben Sie diesen bestanden und an mindestens 80 % der Online-Präsenzzeiten (16 von 20 Stunden) teilgenommen, erhalten Sie ein Hochschulzertifikat mit 3 ECTS-Leistungspunkten. Andernfalls stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung aus.
Kompetenznachweis
Der Kompetenznachweis für Modul 8 besteht aus einer mündlichen Gesprächssimulation mit anschließender Reflexion.
Anrechnung
Über die auf den Zertifikaten ausgewiesenen ECTS-Punkte können Ihre Module (MCs) auf umfangreichere Kontaktstudien und berufsbegleitende Studiengänge angerechnet werden.
(!) An der Pädagogoschen Hochschule Heidelberg rechnen wir den erfolgreichen Abschluss des Moduls sowohl für das
€ 350,-
Die Teilnahmegebühr umfasst
- die synchronen Veranstaltungsteile,
- einen begleitenden Moodle-Kurs inklusive Materialien,
- die Betreuung und Bewertung des Kompetenznachweises
- sowie die Ausstellung der Zertifikatsurkunde.
Haben Sie vier Module erfolgreich absolviert, können Sie über die Professional School formlos und ohne zusätzliche Gebühren die Ausstellung der Urkunde für das
(!) Klären Sie unbedingt mit Ihrem Arbeitgeber, ob dieser die Kosten übernimmt. Dies geht ganz einfach über das Ausfüllen der Gebührenübernahmeerklärung im Anmeldeprozess.
Flyer “Sprachliche Inklusion und sprecherische Diversität”