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Mathematikkompetenzen stärken

QuaMath geht bis 2033 weiter: Die PHHD ist unter der Verantwortung von Prorektorin Dr. Marita Friesen maßgeblich an der bundesweiten Initiative zur Verbesserung des Mathematikunterrichts beteiligt.

Im Oktober 2025 fand die Bundestagung des Verbunds "QuaMath" an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt.

Die Länder setzen ihre gemeinsame Initiative “ – Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln” bis Ende 2033 fort und weiten sie auf weitere Schulen aus. Die Amtschef:innen der Bildungsministerkonferenz haben am 17. September 2026 der zweiten Förderphase des auf zehn Jahre angelegten Programms zugestimmt. Dafür stellen die Länder rund 26 Millionen Euro bereit. Ziel des Programms, an dem auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg unter der Verantwortung von Prorektorin Dr. Marita Friesen, Professorin für Fachdidaktik aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, maßgeblich beteiligt ist, ist die Qualitätsverbesserung des Mathematikunterrichts.

Zuletzt haben PISA 2025 und zuvor der IQB-Bildungstrend Herausforderungen bei den mathematischen Kompetenzen von Schüler:innen aufgezeigt. QuaMath setzt an einer zentralen Stellschraube für nachhaltige Verbesserungen an: der Qualität des Mathematikunterrichts. Die Kultusministerkonferenz hatte das Programm bereits 2021 auf den Weg gebracht, seit 2023 wird es in den Ländern umgesetzt. Mit der zweiten Förderphase erreicht QuaMath künftig Schulen in allen 16 Ländern. Erste Auswertungen zeigen positive Entwicklungen bei den Fortbildungen und der Qualifizierung der Multiplikator:innen. Die Übertragung in Unterricht und Lernerfolg wird im weiteren Verlauf des Programms untersucht.

Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus, erklärt: "PISA und der IQB-Bildungstrend zeigen: Wir müssen bei den mathematischen Kompetenzen besser werden. Die Ländergemeinschaft setzt mit QuaMath bereits an einer entscheidenden Stelle an: der Qualität des Unterrichts. Mehr als 3.000 Schulen sind bereits dabei. Jetzt bauen wir das Programm konsequent weiter aus: Wir qualifizieren weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, entwickeln die Fortbildungsangebote weiter und stärken die Zusammenarbeit in den Schulen. So bringen wir wissenschaftlich fundierte Ansätze Schritt für Schritt dorthin, wo sie ankommen müssen: in die Klassenzimmer. Denn eine nachhaltige Trendumkehr gelingt nicht über Nacht. Dafür braucht es Entschlossenheit und langfristig wirksame Maßnahmen."

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Text: KMK / Redaktion
Bild: Birgitta Hohenester

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