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Hochschulrat

Der Hochschulrat ist das Aufsichtsgremium unserer Hochschule und besteht aus neun Personen. Die externen Mitglieder repräsentieren gesellschaftlich relevante Bereiche, die vier internen Mitglieder stehen für die unterschiedlichen Statusgruppen unserer Hochschule. Sie nehmen Aufsichtsaufgaben wahr und beraten die Hochschule strategisch. Außerdem stellen die externen Mitglieder einen Brückenschlag zur Gesellschaft dar. Die Mitglieder geben Impulse sowie ermutigende Rückmeldung und verstehen sich als kritische Freund:innen der gesamten Hochschule.

  • Prof. em. Dr. Rosemarie Tracy (Vorsitzende)
    Seniorprofessorin an der Universität Mannheim
  • Dörthe Domzig
    Leiterin des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg (a.D.)
  • Dr. Ulrike Freundlieb
    Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit der Stadt Mannheim (a.D.)
  • Catharina Seegelken
    Geschäftsführerin der Manfred Lautenschläger-Stiftung gGmbH
  • Dr. Jens Foell
    Neuropsychologe, Redakteur und Sachbuchautor
  • Prof. Dr. Carolyn Blume
    Professorin am Institut für Fremdsprachen, Abteilung Englisch
  • Prof. Dr. Melanie Kuhn
    Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft
  • Dr. Robert Vrban
    Akademischer Mitarbeiter am Institut für Sonderpädagogik
  • Ann-Cathrin Müller
    Studentin

Weitere Informationen folgen.

Der Hochschulrat soll die Hochschule in ihrer Gesamtheit beraten, unterstützen und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben steuern. Die Expertise und der vielfältige Erfahrungshintergrund seiner Mitglieder sollen gesellschaftlich Anschlüsse und eine erwünschte Öffnung der Hochschule nach außen ermöglichen und fördern.

Vor allem gegenüber dem Rektorat soll der Hochschulrat vormals beim Staat verortete Aufsichtfunktionen übernehmen. Ihm kommt die führende Rolle bei der Wahl des:der Rektor:in und des:der Kanzler:in zu.

Besonders die externen Mitglieder sind aufgerufen, sich als engagierte Anwälte ihrer Hochschule zu verstehen und in der Öffentlichkeit als deren positive Multiplikatoren zu wirken. Das ist die Außenperspektive. In der Binnensicht kommt den Externen die Aufgabe zu, die Mitglieder der Hochschule durch gezieltes Nachfragen dazu zu bewegen, sich der gesellschaftlichen Sinnhaftigkeit und Bedeutung ihres Tuns zu stellen und Kompromisse auf kleinstem Nenner zu vermeiden.

Mit ihrem vielfältigen, für die gesamte Bildungsbiografie relevanten Studienangebot, ihrem Forschungsspektrum und dem Engagement von Lehrenden und Studierenden über fachliche Grenzen hinweg, z.B. im Bereich von Demokratiebildung, Nachhaltigkeit und Gesundheit, stellt sich die Pädagogische Hochschule Heidelberg besonders kritischen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Herausforderungen.

Aufgrund vielfältiger Schnittstellen zu meiner eigenen Forschung, z.B. zur Entwicklung sprachlicher und mehrsprachiger Fähigkeiten und damit verbundenen pädagogischen Konsequenzen, empfinde ich es als Privileg, die Dynamik der Hochschulgestaltung als Mitglied des Hochschulrats zu begleiten.

Dr. Rosemarie Tracy, Seniorprofessorin an der Universität Mannheim

Die Perspektive, die Zukunft der PHHD mitgestalten zu können, ist für mich der entscheidende Grund, im Hochschulrat mitzuwirken.

Die Wertschätzung der Meinungen aller Mitglieder der PH-Community – Lehrende, Studierende, Forschende, regionale Bildungspartner:innen und Expert:innen – wird im Hochschulrat besonders deutlich. Die Belange der Studierenden und der Gesellschaft stehen im Vordergrund, was die Relevanz der Lehrpersonenausbildung in Zeiten komplexer Herausforderungen unterstreicht.

Durch meine Beteiligung hoffe ich, das Bewusstsein für die Bedeutsamkeit unserer Arbeit und der Bildung insgesamt weiter zu stärken.

Dr. Carolyn Blume, Professorin für die Didaktik der englischen Sprache, Literatur und Kultur an der PHHD

Die PH Heidelberg habe ich als sehr agile Hochschule kennengelernt. Ich freue mich, meine Kenntnisse und Erfahrungen in ein so wichtiges Gremium wie deren Hochschulrat einzubringen. Meine Intention ist es, einen Beitrag zu leisten, um das Bildungssystem passgenauer auf die Anforderungen von heute und morgen auszurichten.

Dr. Ulrike Freundlieb, Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit der Stadt Mannheim (a.D.)

Schon als Leiterin des Amtes für Chancengleichheit der Stadt habe ich die Pädagogische Hochschule Heidelberg als umsichtige Akteurin und als Partnerin für den Umgang mit relevanten wie herausfordernden Umbrüchen kennengelernt. Sie macht ihrer Aufgabe alle Ehre, eine gelebte Ausbildungspraxis von Lehrenden zu gestalten, die unverzichtbare Ziele für die Entwicklungsfähigkeit der nachwachsenden Generationen in doppelter Hinsicht verfolgt: die biographische Lernfähigkeit und Resilienz Einzelner wie auch die Entfaltungsfähigkeiten, Konflikt- und Problemlösungskompetenz einer ganzen Gesellschaft vor dem Hintergrund sich anhaltend verändernder Herausforderungen in sehr verschiedenen Kontexten.

Mir ist es eine Ehre, bei der Gestaltung der vielen, teils inkompatiblen Erwartungen und Herausforderungen einen Beitrag leisten zu dürfen.

Dörthe Domzig, Leiterin des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg (a.D.)
Geschäftsführung, Leitung
Tel.: +49 6221 477-142
boehner@ph-heidelberg.de
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