Sonstiges

Anne Lavinia Engewald

Ich habe TB beim Herumstöbern gefunden. Ich habe mir ein paar Sachen angeguckt und es klang gut. Jetzt studiere ich das 2. und 3. Modul. Ich studiere Sonderpädagogik (im Master) mit den Fachrichtungen Lernen bei Blindheit & Sehbehinderung und Hören. TB schien wie eine logische Ergänzung. Jetzt weiß ich zwar, dass TB nicht nur Taubheit + Sehbehinderung ist (bzw. HS nicht nur H+S ist), aber habe einen hohen Mehrwert vom Studium. Natürlich sind die Berufsperspektiven besonders (gut) mit TB. 

Das besondere Erweiterungsfach ist ein Alleinstellungsmerkmal der PH! Da der Studiengang sehr klein ist, sind die Veranstaltungen oft recht intim. Man lernt einander (sowohl unter den Studis als auch die Dozierenden) gut kennen und kann tolle Freundschaften schließen. Durch den engen Zusammenhalt erfährt man viel Unterstützung. Da das Fach sehr klein ist, kann man sich gut bundesweit und sogar international vernetzen. Das Studium ist auch eng verwoben mit anderen Bereichen der PH. Zuerst hatte ich Angst, dass man alles separat macht, aber das hat sich nicht bestätigt. (Januar 2026; FS LBS & HOE)

Marla Engel

Ich studiere TB aus Interesse an der menschlichen Entwicklung und Einzelförderung. Themen zwischenmenschlicher Beziehung und Haptik/Taktilität finde ich nicht nur bei TB, sondern ganz allgemein und in meinem täglichen Leben relevant (es gibt Bezugspunkte, wo ich mein Gelerntes im Alltag anknüpfen kann). Man lernt viel über die früheste frühkindliche Entwicklung, was mir sehr beim Verstehen von Entwicklungsprozessen im Allgemeinen geholfen hat.

Rebekka Brunn

Durch die vielfältigen Seminarinhalte sowohl in der Fachrichtung Sehen als auch in Hören, aber auch weit darüber hinaus hat das TB-Studium mein Wissen sowie eine Perspektive stark erweitert. Ich habe gelernt, dass Kommunikation weit über Lautsprache hinausgeht und vielfältige, einzigartige Formen annehmen kann. Der größte Gewinn des TB-Studiums ist die persönliche Haltung, die ich dadurch gegenüber Menschen. (Januar 2026; FS LBS & GE)

Tamara Baumann

Im Rückblick auf meine Studienzeit hat mir das Erweiterungsfach Taubblindheit/Hörsehbehinderung unglaublich geholfen, meine eigene Haltung aufzubauen. Ich habe gelernt, aufmerksam zu beobachten, achtsam und wertschätzend Zugang zu Menschen mit komplexer Beeinträchtigung zu suchen, auf diese Weise Beziehungen aufzubauen und in diesen kreative Kommunikationsformen kennenzulernen und zu nutzen. Dabei habe ich so viel über mich selbst gelernt. (Januar 2026; FS SPR & GE)

Anonym

Methoden aus TB bieten auch Anwendungsmöglichkeiten für andere Bereiche, wie z.B. den Förderschwerpunkt GEnt und den Bereich der Mehrfachbehinderung. Ich habe TB aus Interesse studiert, um zu verstehen, wie sich Menschen mit einer TB/HS die Welt erschließen. Gefunden habe ich eine neue Sicht auf die Welt. (Januar 2026)

Fiene Sterra

Ich glaube, durch das TB-Studium hat sich meine Perspektive auf Dinge weiterentwickelt/verändert. Deshalb war TB der Bereich im Studium, der mich in meiner persönlichen Entwicklung am meisten weitergebracht hat. (Januar 2026)

 

Studierende schätzen besonders…

  • die praxisnahe Erarbeitung der Inhalte mit vielen Videobeispielen und Selbsterfahrungen;
  • die offenen Lernformen, die sich an Interessen der Studierenden orientieren;
  • den ganzheitlichen Blick auf die Menschen und damit die Erweiterung auf Bereiche außerhalb unserer “konventionellen” Weltsicht, wie z.B. den starken Fokus auf die taktile Wahrnehmung und Kommunikation;
  • die ausführlichen Materialien & Videos zum Selbststudium;
  • den Mehrwert für die eigene Haltung und Persönlichkeitsbildung;
  • dass das TB-Wissen über das Fachgebiet hinaus wirkt und den kompetenten Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen unterstützt;

Viele Informationen finden sich auf der Homepage des besonderen Erweiterungsfaches, die regelmäßig aktualisiert wird. Sollten Sie Fragen oder Verbesserungsvorschläge (fehlende Inhalte, Inhalte an der falschen Stelle, falsche Inhalte, missverständliche Inhalte, ...) zur Homepage haben, wenden Sie sich bitte an Frau Wanka.

Wenn Sie Ihren Studienplan zusammenstellen, berücksichtigen Sie bitte Folgendes:

  • Es ist hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig, vor Besuch weiterer taubblindenspezifischer und nicht aus den Fächern Blinden- und Sehbehinderten- sowie Hörgeschädigtenpädagogik gespeister Seminare das Grundlagenseminar (Modul TB 01) zu besuchen, da hier grundlegende Theorien und Konzepte, die für das Verständnis weiterer Seminare hilfreich sein könnten, thematisiert werden.
  • Das Modul TB 02 ist als in zwei Semestern studierbares Modul ausgewiesen, da die Inhalte der beiden taubblindenspezifischen Seminare zu Kommunikation aufeinander aufbauen. Für das Verständnis ist es sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich, erst das im Wintersemester angebotene Seminar zu „Kontakt und sozialer Interaktion“ und dann das im Sommersemester angebotene Seminar zu „Kommunikation mittels erfahrungsbasierter individuell verhandelnder Äußerungen“ zu besuchen.

Weiterführende Informationen:

  • Die Informationsfilme zum besonderen Erweiterungsfach: - - -
  • Literatur zur Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik finden Sie in der Zentralbibliothek unter der Signatur H 9 (Signatur H [Sonderpädagogik] 9 [Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik] und unter anderen Signaturgruppen, die jedoch mit Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik verlinkt sind, da zahlreiche allgemeine Konzepte und Theorien aus anderen Fachbereichen und Disziplinen auf die Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik übertragen wurden).
  • Sie können die Booklets zu Kommunikation und angeborener Taubblindheit sowie "Kommunikative Beziehungen" (Nafstad/Rodbroe), beide erschienen in der Edition Bentheim, zu Semesterbeginn zu einem ermäßigten Preis beziehen. Sprechen Sie mich bei Bedarf gern darauf an!
  • Kostenloser Download lesenswerter Literatur unter: und
  • Ich bin bemüht, dass jedes Semester ein Semestertreffen der Studierende des besonderen Erweiterungsfaches stattfindet, für das über die Stud.IP-Gruppe "Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik" eingeladen wird.
  • Nützliche Webseiten zur weiterführenden Information sind zudem Folgende:
    • (National Centre on Deaf-Blindness Library)
    • (California Deafblind Service)
    • (Journal of deafblind studies on communication)
    • (Perkins School fort he Blind Elearning)
    • (Texas School for the Blind and Visually Impaired)
    • (Helen Keller National Center for Deaf-Blind Youths & Adults, HKNC)
    • (Arbeitsgemeinschaft der Einrichtungen und Dienste für taubblinde Menschen in Deutschland, AGTB mit Webseiten zu allen Kompetenzzentren)
    • (Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn)
    • (Blindeninstitutsstiftung Würzburg)
    • (Deutsches Taubblindenwerk gGmbh)
    • (Verein Oberlinhaus)
    • (Deafblind International)
    • (Eltervereinigung CHARGE Syndrom Deutschland)
    • (Elternvereinigung CHARGE Syndrome USA)
    • (Selbsthilfevereinigung Leben mit Usher-Syndrom e.V.)
    • (Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden e.V.)
    • (Landesarbeitsgemeinschaft taubblind Baden-Württemberg)
    • (American Association of the Deafblind)
    • (Usher Syndrome Coalition)
    • (Norrie Disease Association)

Und nicht vergessen: Machen Sie sich in verschiedenen alltäglichen Situationen bewusst, wie es wäre, taubblind/hörsehbehindert zu sein.

  • Wie werde ich über Aktuelles informiert?
    Tragen Sie sich in die "Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik" ein.
  • Kann sich jeder bewerben?
    Nein. Vorausgesetzt wird eine aktuelle Immatrikulation in einem lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang oder in einem Masterstudiengang of Education an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Außerdem müssen im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang mindestens 25 LP erfolgreich erworben sein. Sollte die Anzahl der Bewerber*innen die Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze überschreiten, erfolgt ein Auswahlverfahren (siehe ).
  • Brauche ich Vorerfahrung? 
    Nein. Wichtig sind der Wunsch und das Interesse, sich in taubblinden- / hörsehbehindertenpädagogischen Fragestellungen zu bewegen und sein eigenes (pädagogisches) Sosein und Handeln zu reflektieren. Ziel des besonderen Erweiterungsfaches ist es, neben Theorien und Konzepten Einblicke in fachpraktische Inhalte zu geben und Reflexion anzustoßen.
  • Wie bewerbe ich mich für das besondere Erweiterungsfach? 
    Siehe Unterpunkt .
  • Wann beginne ich am besten mit dem besonderen Erweiterungsfach, falls ich es neben dem Hauptstudium belegen will? 
    Entweder so früh wie möglich. Dann ist der Studienplan nicht ganz so eng getaktet. Oder kompakt im Anschluss an das Hauptstudium. hierzu benötigen Sie dann zwei Semester.
  • Muss ich die Module in der Reihenfolge (mit 1 beginnend) belegen? 
    Die Module müssen nicht in der gegebenen Reihenfolge studiert werden. Es empfiehlt sich aber grundsätzlich, das taubblindenspezifische Seminar „Grundlagen der Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik“ zuerst zu besuchen.
  • Kann ich Veranstaltungen der Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik belegen, auch wenn ich nicht in diesen Studiengang eingeschrieben bin? 
    Ja, die Veranstaltungen stehen allen Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg offen. Es kann allerdings sein, dass bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl Studierende des besonderen Erweiterungsfaches Vorrang erhalten.
  • Angenommen ich bemerke, dass mir das besondere Erweiterungsfach nicht so sehr zusagt oder zu viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es möglich auszusteigen? Wäre die Exmatrikulation in irgendeiner Form sichtbar?
    In diesem Fall melden Sie sich einfach bei der Fachverantwortlichen ab (Prof. Dr. Andrea Wanka). Es entstehen keine Nachteile und es entsteht kein Zeugniseintrag. Sollten Sie eine Bestätigung für die erbrachten Teilleistungen benötigen, können Sie einen Entwurf auf Grundlage dieser erstellen und mir zusenden.
  • Wie soll ich mir das Studium des besonderen Erweiterungsfaches einteilen? 
    Es gibt die Möglichkeit, es neben dem Hauptstudium mittels des Einbindens einzelner Seminare zu studieren oder aber im Anschluss an das Hauptstudium durch den Besuch aller Veranstaltungen und das Ablegen aller Prüfungen in zwei Semestern. Beides ist denkbar und kommt auf den Studienplan und auf den eigenen Lerntyp an: In der ersten Variante ist mehr Zeit zur Reifung der Inhalte und zur Verknüpfung mit den weiteren Inhalten Ihres Studiums, in der zweiten Variante haben Sie einen kompakten und sehr auf Taubblindheit/Hörsehbehinderung fokussierten Zeitraum von einem Jahr, in dem Sie sich ganz spezifisch und fokussiert weiterentwickelt dürfen.
  • Wann mache ich am besten die Prüfungen? 
    Die Prüfungen können grundsätzlich immer gemacht werden. Auch, wenn Sie das entsprechende Seminar/die entsprechenden Seminare nicht in dem Semester, in dem Sie die Prüfung antreten möchten, besucht haben. Es bietet sich jedoch in der Regel an, sie zeitnah zu den Seminaren zu machen, damit die Inhalte aus der Präsenszeit noch frisch sind.
  • Wie bekomme ich mein Zertifikat für das besondere Erweiterungsfach?
    Wenn Sie alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie Ihr Zertifikat unter Nutzung des beim Prüfungsamt beantragen.
  • Welche Prüfungen gibt es? 
    Es gibt pro Modul eine Prüfung, d. h. insgesamt vier Prüfungen:
    • Das Modul TB 01 Grundlagen wird in Form einer mündlichen Prüfung im zeitlichen Umfang von 20 Minuten geprüft.
    • Im Modul TB 02 Kommunikation findet eine 24h-Hausarbeit im Umfang von 90 Minuten statt.
    • Beim Modul TB 03 Assessment verfassen Sie eine Hausarbeit.
    • Im Modul TB 04 Fachpraktische Vertiefung werden die neu erlernten Inhalte in Form eines Kolloquiums im Umfang von 30 Minuten geprüft.
  • Wie viel Zeit muss ich einrechnen, wenn ich den Erweiterungsstudiengang belege? 
    Die Qualifizierungszeit beträgt 45 LP, was eine Regelleistung von eineinhalb Semestern ausmacht. Darin sind alle Studienleistungen einschließlich Prüfungen enthalten.
  • Kann ich mein PP im Bereich der Taubblinden-/Hörsehbehindertenpädagogik  absolvieren und/oder meine Masterarbeit dort schreiben? 
    Sehr gerne! (bzw. unter "Studieren" → “weiterführende Informationen”) erfahren Sie alles Wichtige.
  • Ihre Frage wurde nicht beantwortet? 
    Dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder besuchen Sie meine Sprechstunde.

Ergänzende Information:

Es gibt meist zu Semesterbeginn die Möglichkeit, zwei Grundlagenwerke für das besondere Erweiterungsfach ermäßigt zu erwerben. Hierbei handelt es sich um die Booklets zu Kommunikation und angeborener Taubblindheit und "Kommunikative Beziehungen", beide in der Edition Bentheim erschienen. Nähere Informationen erfahren Sie über die Stud.IP-Gruppe "Taubblinden-/ Hörsehbehindertenpädagogik" unter Ankündigungen oder über eine Rundmail, in der Ihr Interesse diesbezüglich erfragt wird.

Unter "Tipps und Hinweise" finden Sie noch Inspiration zur Online-Literaturrecherche im Kontext von Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik.

finden Sie die aktuelle Literaturliste des Besonderen Erweiterungsfaches.

Hier finden Sie nochmals alle Downloads im Überblick:

Rund ums Studium

Aufnahme und Abschluss des Besonderen Erweiterungsfaches

Sonstiges

Modulhandbücher Bachelor / Master ISI “

Prodekanin
wanka@ph-heidelberg.de
311 / Altbau