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Forschung

Das institutsintere Forschungskolloquium findet sechsmal pro Semester statt. Es werden geplante, laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Auf diesem Weg wird ein forschungsbezogener Austausch unter den Lehrenden des Fachs ermöglicht. Zusätzlich werden in bestimmten Sitzungen relevante Themen auf der Grundlage von Forschungsliteratur besprochen. Neben den Lehrenden sind auch Studierende der Masterstudiengänge aller Lehrämter zum Forschungskolloquium eingeladen.

Zu sehen sind zwei Forscherinnen vor einem Plakat im Gespräch.
Akad. Rätin
Tel.: +49 6221 477-9039
wigbers@ph-heidelberg.de
3.21 / Tiergartenstraße
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Von 2011 bis 2021 haben wir an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Verbundprojekt zur Sprachförderung an Grundschulen und in der frühen Sekundarstufe durchgeführt. Gemeinsam mit unseren Partnern (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg, dem Bildungsbüro der Stadt Heidelberg sowie dem Verein Päd-aktiv) haben wir in vier Teilprojekten Sprachförderung weiterentwickelt und praktisch erprobt. 

Seit 2021 bis heute ist die Sprachförderung in Heidelberg an Grundschulen fest verankert und wird vom Verein Päd-aktiv mit Finanzierung durch die Stadt Heidelberg durchgeführt. Konzepte, Werkzeuge und Materialien, die an der PH Heidelberg und an der Uni Heidelberg entwickelten wurden, sind weiterhin im Einsatz.

Demnächst stellen wir hier weitere Informationen zu den Konzepten und den Förderern bereit und bieten Fördermaterialien zum Download an.

Zur Projektseite

Das Ziel des Projektes besteht darin, Grundschüler:innen im Schriftspracherwerb zu fördern und Lehrkräfte in ihrer wichtigen fachlichen Arbeit mit Kindern und im Umgang mit Heterogenität zu stärken. Die Idee entstand vor dem Hintergrund der enormen Herausforderungen, mit denen unsere Bildungslandschaft aktuell konfrontiert ist. Die Bildungschancen von Kindern hängen nach wie vor stark vom individuellen familiären Hintergrund ab, was zu einer Chancenungleichheit führt. Zugleich sind Grundschulkassen sprachlich zunehmend heterogen, was besondere Anforderungen an das Lernen im Unterricht stellt. Die Pädagogische Hochschule möchte gerne einen Beitrag für die Region leisten und Kinder in ihren frühen sprachlichen Lernprozessen unterstützen. 

Das Projekt richtet sich vornehmlich an Grundschulkinder im ersten und zweiten Schuljahr. Bachelorstudierende erarbeiten in einem Seminar zum Schriftspracherwerb fachliche Inhalte zum frühen Lesen- und Schreibenlernen. Sie konzipieren fachlich begleitet Unterrichtsmaterial, mit dem die sprachlichen Lernprozesse in den Kompetenzfeldern des Deutschunterrichts angeregt werden können. Während der Vorlesungszeit kommen die Studierenden  nach individueller Absprache mit den Lehrkräften sechs Mal an die Schule. Sie arbeiten mit einer Kleingruppe von zwei bis vier Kindern, die Unterstützungsbedarf im Lesen- und Schreibenlernen haben. Auf die Lehrkraft kommt lediglich die Aufgabe zu, sich mit den Studierenden über die Zeiten der Schulbesuche sowie über die Zusammensetzung der Kleingruppen abzustimmen; die fachliche Arbeit übernehmen die Studierenden, die sie an die Lehrkraft zurückmelden. 

Projektlaufzeit: SoSe 2026-SoSe 2028
Projektleitung: Dr. Christina Bär

Ein Kooperationsprojekt mit der Universität Erfurt (Prof'in Dr. Daniela Merklinger) und der Universität Koblenz (Dr. Sandra Last)
Unterstützt von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Bürgerstiftung Heidelberg und der Rhein-Neckar-Zeitung sowie dem Staatlichen Schulamt Mannheim