Mit dem Forschungspreis wollen wir innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte unserer Wissenschaftler:innen würdigen. Es werden nur Vorschläge von Forschungsarbeiten berücksichtigt, die bisher nicht oder höchstens in geringem Umfang finanziell gefördert wurden. Die Forschungsprojekte müssen nicht abgeschlossen sein, aber bereits erste substanzielle Ergebnisse vorweisen können. Die Ausschreibung erfolgt im Wechsel mit dem
Mit der Auszeichnung wird das besondere Engagement von promovierten Wissenschaftler:innen ebenso wie deren Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die beispielsweise gesellschaftlich besonders relevante Bildungsthemen erforschen, gewürdigt.
Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen oder Teams aus der Gruppe der Hochschullehrer:innen, Privatdozent:innen, akademischen Mitarbeiter:innen sowie Lehrbeauftragten. Auch Bewerbungen aus eigener Initiative sind möglich.
Der Preis ist zweckgebunden mit 3.000 € dotiert.
Satzung zur Vergabe eines Lehrpreises und eines Forschungspreises
Als Mitglied unserer Hochschule können Sie sich 2027 wieder für den Forschungspreis bewerben. Weitere Informationen stellen wir rechtzeitig zur Verfügung.
Ausgezeichnet wurden Professor Dr. Manfred Seidenfuß und Andreas Spiziali für ihr geschichtsdidaktisches Projekt “Deine Geschichte”, für das rund 800 Jugendliche über ihr Land erzählten. Die Analyse der Erzählungen gibt unter anderem Aufschluss darüber, wie sich die heutige Schüler:innen-Generation zur Geschichte “ihres” Landes positioniert und auf welche Erzählungen sie sich dabei bezieht. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Fortbildungsmodule für Lehrkräfte entwickelt werden, um den Geschichtsunterricht weiterzuentwickeln.
Die PostDocs Schreiter und Dennhard erhalten den Preis für ihr Projekt "Coden im Mathematikunterricht – Mathematik Informatik Transfer". CoM-MIT hat das Ziel, eine einfach anzuwendende, fächerverbindende Lernumgebung zu entwickeln, die Programmieren in den frühen Mathematikunterricht integriert.
PD Dr. Wild (Heidelberg School of Education) erhält den Preis für die Studie "Digitale Kompetenzen im Dualen (Aus-)Bildungssystem", die als eine der ersten empirischen Analysen für die Ausprägung von digitalen Kompetenzen im dualen Bildungssystem gilt.
Dr. Schnirch (Institut für Mathematik und Informatik) erhält den Preis für die Erforschung und Entwicklung der Lernumgebung "MicroBerry", mit der Schüler:innen informatische Kompetenzen in einem fächerübergreifenden Kontext vermittelt werden. Die Hochschule würdigt zudem die vorbildliche Integration der Studierende in das Projekt.
Professor Hailer (Institut für Philosophie und Theologie) erhält den Preis für seine Forschungsarbeit zur ökumenischen Theologie als Gabentausch, bei der erstmals die aus Ethnologie und Sozialphilosophie stammenden Gabe-Theorien für Belange der ökumenischen Hermeneutik diskutiert und mit Fallstudien aus evangelisch-lutherischer Perspektive konkretisiert werden. Ziel ist ein verbesserter ökumenischer Verständigungsprozess.
2025 wurde aus dem Forschungsförderpreis der jetzige Forschungspreis. Damit ging u.a. die Änderung einher, dass die Verleihung ausschließlich an promovierte Personen erfolgt, dass der Preis hälftig geteilt werden kann und dass auch Projekte gewürdigt werden, die keine Forschungsförderung erhalten haben.