Anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Bildungsfachkräfte und die Qualifizierungsteilnehmenden ein 3-tägiges Planspiel durchgeführt.
Zunächst setzten sie sich intensiv mit den Inhalten und Positionen verschiedener Parteien auseinander:
Wofür steht die jeweilige Partei?
Was sagen die Programme zu Inklusion und zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen?
Und gibt es die Inhalte auch in Leichter Sprache?
Im nächsten Schritt gründeten die Teilnehmenden ihre eigene Partei.
Gemeinsam überlegten sie, wofür diese stehen soll, entwickelten ein Logo, formulierten ein Wahlprogramm und verteilten Aufgaben. Auch die Frage, wie Wähler:innen gewonnen werden können, spielte eine wichtige Rolle.
Es wurde dabei diskutiert, argumentiert und abgestimmt – und Demokratie ganz praktisch erlebt:
Wer übernimmt Verantwortung?
Wie findet man gemeinsame Positionen?
Und mit welchen Parteien würde man eine Koalition eingehen?
Das Planspiel machte politische Prozesse greifbar, stärkte die Mitbestimmung und zeigte, wie wichtig Zusammenarbeit und Kommunikation sind.
Auf die Frage, was sie für sich mitnehmen, sagte einer der Teilnehmenden: „Dass man sich in der Politik oft einigen muss und nicht einfach seinen eigenen Kopf durchsetzen kann. Für eine Einigung braucht es gute Kommunikation.“