Die Forschungswerkstatt Medienpädagogik ist ein von Professor Thomas Knaus initiiertes Publikations- und Kooperationsprojekt, das seit 2015 den Blick auf einen oft verborgenen Teil wissenschaftlicher Arbeit richtet: die wissenschaftliche Methodendiskussion und den Forschungsprozess selbst. Im Mittelpunkt des Publikationsprojekts stehen daher nicht allein Ergebnisse von Studien, sondern deren theoretischen (Vor-) Überlegungen, methodologische Abwägungen, methodischen Entscheidungen und praktischen Erfahrungen, die medienpädagogische Forschung prägen. Mit einer frei zugänglichen Open-Access-Plattform und begleitenden Printpublikationen bietet die Forschungswerkstatt Medienpädagogik einen kompakten Ein- und Überblick in die Vielfalt medienpädagogischer Forschungsansätze und lädt dazu ein, bewährte wie innovative Methoden zu entdecken, zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zehn Jahre nach dem ersten Call wird das Projekt nun mit neuen Werkstattbeiträgen fortgeführt.
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Dauer seit 2015
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Zielgruppe Wissenschaftler:innen, Nachwuchswissenschaftler:innen und Studierende
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Projektförderung intern
Die „Forschungswerkstatt Medienpädagogik“ ist ein langfristig angelegtes Kooperations- und Publikationsprojekt, das die aktuelle Forschungslandschaft der Medienpädagogik dokumentiert und reflektiert. Ziel ist es, die vielfältigen wissenschaftstheoretischen und methodologischen Zugänge innerhalb des Fachs sichtbar zu machen, methodische Diskussionen anzuregen und insbesondere dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine praxisnahe Orientierungshilfe zu bieten. Im Zentrum steht die systematische Sammlung und Aufbereitung von Forschungsansätzen, -methoden und -techniken, die in medienpädagogischen Projekten Anwendung finden und das Wissen des Fachs erweitern. Diese „methodischen Schätze“ werden in einem zweifachen Publikationsformat veröffentlicht: zum einen in Form eines frei zugänglichen (Open Access) Online-Repositorys, zum anderen in Form von Printpublikationen im kopaed-Verlag (München). Durch diese doppelte Publikationsstrategie wird das Spektrum kreativer und innovativer Methoden nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch langfristig für Forschung, Lehre und Praxis gesichert.
Das Projekt verfolgt dabei drei zentrale Zielsetzungen: Es leistet einen Beitrag zur kritischen Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen tradierter Forschungsansätze und Methoden der Medienpädagogik; es fördert die Auseinandersetzung mit innovativen und kreativen Forschungszugängen und macht diese einem breiten wissenschaftlichen Publikum zugänglich; und es bietet insbesondere Nachwuchswissenschaftler:innen methodische und theoretische Orientierung, indem es Beispiele und Reflexionen aus realisierten Forschungsprojekten dokumentiert und frei verfügbar zugänglich macht.
Mit den ersten drei Bänden, die auf Basis eines Calls von 2015 zwischen 2017 und 2019 erschienen sind, wurde der Grundstein gelegt und eine erste Kollektion von Beiträgen veröffentlicht. Um die methodische Vielfalt der Medienpädagogik auch in Zukunft zu dokumentieren, weiterzuentwickeln und kritisch zu reflektieren, wird nun – zehn Jahre nach dem ersten Call – mit weiteren Calls und Publikationen an diese Reihe angeknüpft.
Laufzeit: seit 2015
Zielgruppe: Wissenschaftler:innen, Nachwuchswissenschaftler:innen und Studierende
Projektförderung: intern
Knaus, T. (2017). Eine Forschungswerkstatt für die Medienpädagogik. Ausgangslagen, Begründungen und Ziele eines Publikationsprojekts, In: Knaus, T. (Hrsg.), Forschungswerkstatt Medienpädagogik. Projekt – Theorie – Methode. Spektrum medienpädagogischer Forschung (Bd. 1). kopaed, 7–58.
Knaus, T. (2017). Forschungswerkstatt Medienpädagogik. Projekt – Theorie – Methode. Spektrum medienpädagogischer Forschung (Bd. 1). München: kopaed, 1–368.
Knaus, T. (2018). Forschungswerkstatt Medienpädagogik. Projekt – Theorie – Methode. Spektrum medienpädagogischer Forschung (Bd. 2). München: kopaed, 369–722.
Knaus, T. (2019). Forschungswerkstatt Medienpädagogik. Projekt – Theorie – Methode. Spektrum medienpädagogischer Forschung (Bd. 3). München: kopaed, 723–1121.
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Dieses Projekt wurde von 2015 bis 2025 vom Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] – FTzM gefördert; ab 2025 wird es durch interne Mittel der PH Heidelberg gefördert.
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