Demokratiebildung ist ein zentraler Auftrag der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg. Vor diesem Hintergrund engagieren sich die Hochschulen nun auch im landesweiten Bündnis für Demokratie.
“Gute Bildung braucht eine starke demokratische Grundlage – Institutionen, die kritisches Denken fördern, wissenschaftliche Freiheit sichern und gesellschaftliche Vielfalt ernst nehmen”, betont Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der PHn und Rektor der PH Ludwigsburg. “Zugleich ist Bildung selbst unverzichtbar für die Zukunft unserer Demokratie – denn nur durch gute Bildung können wir demokratische Werte verstehen, verteidigen und lebendig halten.”
An den PHn ist Demokratiebildung vielfältig verankert: Sie ist Gegenstand von Studienmodulen im Lehramtsstudium, spezialisierten Masterstudiengängen, Workshops, Fachtagen und Ringvorlesungen ebenso wie von Weiterbildungsangeboten, Forschungspublikationen und Wanderausstellungen. So arbeiten die PHn etwa an der Analyse und Gestaltung von Sachunterricht im Kontext der Demokratiebildung oder befassen sich mit der Rolle von Pädagogik und Sozialer Arbeit im Umgang mit Rechtsextremismus. Dabei handelt es sich nicht um Einzelinitiativen, sondern um ein strategisch verankertes Engagement in den Leitbildern und Entwicklungsstrategien der Hochschulen.
Das Bündnis für Demokratie steht für ein klares Bekenntnis zu Zusammenarbeit, Verantwortung und einer offenen, vielfältigen Gesellschaft. Die PHn bringen sich unter anderem durch Gremienarbeit, Aktionen in den sozialen Medien sowie durch die Verbreitung eigener Initiativen und Veranstaltungen ein.
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Text: Landesrektorenkonferenz der PHn
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